Symptome und Behandlung von Histiozytom
Histiozytom, auch fibröses Histiozytom genannt, ist ein runder gutartiger Knoten aus dem faserigen Gewebe der Haut. Der Knoten ist rot-braun und führt nicht zu Krebs.
Die genaue Ursache des Dermatofibroms ist noch nicht bekannt. Unsere Haut hat zwei Schichten: Epidermis und Dermis. Die Überwucherung des Bindegewebes zwischen der Epidermis und Dermis führt zu Dermatofibrom. Diese Wucherung der Zellen erfolgt in der Dermis. Die Dermatofibromas sollen durch geringfügige Verletzungen der Haut, Insektenstiche etc. entstehen. Sie bestehen aus spindelförmigen Histiozyten und Kollagen und wachsen meist einzeln, aber es kann sich auch eine Gruppe bilden und in einem unregelmäßigen Muster entwickeln.
Symptome des Histiozytoms
Histiozytom zeigt keine Symptome. Es entwickelt sich langsam und erscheint in Form runder Knoten, die meist rot-braun sind. Die Farbe des Dermatofibroms ändert sich allmählich von rot in dunkelbraun. Es ist von dunklem Farbton bei dunkelhäutigen Menschen. Histiozytom kann zu Juckreiz oder Druckempfindlichkeit führen. Seine Größe liegt im Bereich von 5 bis 10 mm und mehr. Histiozytom kann sich zwar überall auf dem Körper entwickeln, jedoch überwiegend im unteren Teil des Beines.
Diagnose des Histiozytoms
Histiozytom kann leicht mit bloßem Auge diagnostiziert werden. Der Knoten bildet ein Grübchen beim Drücken. Der Arzt kann die Anamnese überprüfen und körperliche Untersuchung durchführen. Wenn die Diagnose sich nicht bestätigte, ist eine Biopsie empfohlen. In der Biopsie wird eine Probe des Knotens untersucht.
Behandlung des Histiozytoms
Histiozytom braucht keine Behandlung, solange es keine Beschwerden verursacht. Der Knoten fühlt sich unangenehm beim Rasieren oder Tragen von Kleidung an. Er wird nicht von selbst heilen und kann auch nicht abgeheilt sein. Doch der Knoten ist harmlos und im Gegensatz zum allgemeinen Glauben führt nicht zum Krebs. Er verursacht keine Gefahr für die Gesundheit des Patienten und kann chirurgisch entfernt werden. Der Arzt verabreicht lokale Anästhesie vor dem Entfernen der Knoten. Allerdings kann die Operation eine dauerhafte vorspringende Narbe (eine Narbe entsteht, wenn Dermatofibrom tief in der Haut sitzt) in dem betroffenen Gebiet hinterlassen. Sie sieht immer unattraktiver als ein Knoten aus, weil die Narbe größer ist. Es ist ratsam, bei dem Dermatofibrom auf die Operation zu verzichten.
Manchmal wird das Dermatofibrom mittels eines externen Verfahrens wie Kryochirurgie behandelt. Das Verfahren wendet die Zuführung eines flüssigen Kühlmittels zum Knoten an. Die Flüssigkeit zerstört die defekten Zellen. Im Allgemeinen wird flüssiger Stickstoff in der Kryochirurgie eingesetzt. Er wirkt auf die Oberfläche des Dermatofibroms ein, so dass es unauffällig ist. Allerdings fällt der Knoten nach einer gewissen Zeit wieder auf. Die Behandlung kann wiederholt werden. Das Risiko eines zu vorheriger Größe nachwachsenden Knotens ist sehr gering, und wenn schon, dann kann er erneut behandelt werden. Die Kryochirurgie hinterlässt einen weißen Fleck. Da die Behandlung Narben hinterlässt, sollte man das Dermatofibrom nur dann entfernen, wenn es Beschwerden verursacht.
Die folgenden Faktoren sind in der Inzidenz von Dermatofibrom beobachtet worden. Die Frauen sind in der Regel anfälliger für die Bildung von Dermatofibrom im Vergleich zu den Männern. Die Fälle von Histiozytom werden meist im mittleren Alter verzeichnet. Es ist selten bei Kindern anzutreffen.
Einige empfohlene Hausmittel für Histiozytom
Ein nützliches Hausmittel ist das Anlegen eines im Camphergeist getränkten Verbandsmaterials auf dem Knoten. Der Knoten kann auch mit einer Cellulite-Creme behandelt werden.
Die Dermatofibromas kommen häufig vor, sind harmlos und sollten ignoriert werden. Es ist ratsam, sie nur dann zu entfernen, wenn die Rasur oder das Tragen der Kleidung große Probleme verursacht.
Insektenstich hund
Zitrone : K ann die Wirkung eines Mückenstiches mindern, aber es gilt einiges zu beachten!
Kohl : Hat enthält viele heilende Wirkstoffe und hilft bei richtiger Anwendung sehr gut.
Ganz einfach ein paar Tropfen haushaltsüblichen Essig auf den frischen Mückenstich geben, und schon ist der Juckreiz verschwunden. Am besten, man gibt den Essig vorher auf ein Taschentuch oder ein ähnlich dünnes Tuch und trägt ihn großzügig auf. Essig wirkt sowohl desinfizierend als auch kühlend.
Kalter Quark, direkt auf den Mückenstich aufgetragen, wirkt hervorragend gegen den Juckreiz und kühlt die Schwellung. Am besten Quark aus dem Kühlschrank verwenden, direkt auf die Haut auftragen und zur Vermeidung einer „Schmiererei“ ein Geschirrtuch oder eine Binde um die Stelle mit Quark wickeln.
Ebenfalls gegen den lästigen Juckreiz bei Mückenstichen wirkt handelsübliche Kernseife und auch hier ist die Anwendung denkbar einfach:. Diese sollte nass gemacht und anschließend auf die juckende Einstichstelle aufgetragen werden, woraufhin der Juckreiz verschwunden sein sollte. Ein dünnes Tuch für einen lockeren Umschlag schützt hier sowohl die Wunde als auch die Kleidung.
Selbst gemachte Essig-Salz-Hefe-Mischung
Vor allem bei aufgekratzten und schon entzündeten Mückenstichen soll folgendes Rezept helfen: Essig und Salz mit in Wasser aufgelöster Hefe und etwas Zwiebelsaft vermischen, dann mit einem Stück Würfelzucker die Wunde sanft einreiben. Die Mischung kann vorbereitet im Kühlschrank gelagert werden.
Viele Menschen schwören bei der Behandlung von Mückenstichen auf einen Salzbrei, der kinderleicht herzustellen ist: Salz wird mit wenig Wasser vermischt, bis sich ein zäher Brei bildet, welcher dann auf die Einstichstelle aufgetragen wird. Dem Salzbrei wird vor allem eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben. Die schnellste Variante zur Herstellung von Salzbrei, vor allem bei Kindern, ist das Bespucken der Wunde, die anschließend mit Salz bestreut wird. Schließlich werden Spucke und Salz zu einem Brei verrieben (die heilsame Wirkung tröstender Worte eines Erwachsenen inklusive).
Vielen Menschen verschafft das Auftragen von Honig auf den frischen Einstich Linderung. Da Honig ein natürliches Antibiotikum enthält, beugt er vor allem bakteriellen Infektionen vor, die häufig eine unangenehme Folge von Mückenstichen sind, denn durch häufiges Kratzen wird die Wunde über die Finger mit Bakterien infiziert.
Viele Menschen vertrauen nach einem Mückenstich einem Stück Würfelzucker, das angefeuchtet wird. Anschließend wird das Zuckerstück auf die Einstichstelle gelegt und abgewartet. So soll das Gift wieder aus der Eintrittsstelle herausgesaugt und Juckreiz und Schwellung verhindert werden. Wichtig ist hier eine schnelle Anwendung direkt nach dem Einstich.
Jede gut sortierte Hausapotheke verfügt über Franzbranntwein, der nicht nur bei Prellungen, Muskelschmerzen und Verspannungen hilft, sondern auch bei Mückenstichen gute Hilfe leistet. Seine Hauptbestandteile (medizinischer Alkohol, Kampfer, Menthol) lindern Juckreiz und Schwellungen und haben eine hervorragende kühlende Wirkung.
Mischung Lavendelöl/medizinischer Alkohol
Ein Gemisch aus Lavendelöl und medizinischem Alkohol zu gleichen Teilen, einfach auf die Einstichstelle geträufelt, wirkt desinfizierend, schmerzlindernd und kühlend. Des Weiteren vermindert der Geruch von Lavendel den weiteren „Befall“ von Mücken, die den Duft dieses ätherischen Öles nicht mögen.
Wärme als Heilmethode
Ein Metallgegenstand, wie beispielsweise ein Löffel, wird auf über 45 Grad Celsius mithilfe einer Flamme oder in sehr heißem Wasser erwärmt. Dann presst man ihn einige Minuten auf die Wunde, und schon verschwindet der Juckreiz, nachdem das auf Proteinen basierende Gift der Mücke bei über 45 Grad Celsius zerstört wurde.
Eine unter vielen Methoden, das Gift der Mücke durch Hitze zu zerstören, ist der Wattebausch, der in heißem Wasser getränkt und anschließend für mehrere Minuten auf den Mückenstich gepresst wird. Wichtig ist auch hierbei, dass die Temperatur von 45 Grad Celsius überschritten wird, um die Eiweißstrukturen des Mückengiftes zu zerstören.
Um eine Zerstörung des Mückengiftes durch Hitze zu erreichen, können einige Tropfen heißes Wachs mithilfe einer brennenden Kerze auf den Mückenstich geträufelt werden. Geschmolzenes Wachs übersteigt in der Regel die für die Zerstörung von Proteinen notwendige Temperatur von 45 Grad Celsius.
Mancher Raucher berichtet über eine Linderung von Beschwerden nach Mückenstichen, nachdem die Glut einer brennenden Zigarette so dicht wie möglich an die Einstichstelle gehalten wird. Vorsicht: Das kann schnell schmerzhaft werden und es ist wenig sinnvoll, einen Mückenstich gegen eine Verbrennung einzutauschen.
Auch mithilfe einer Wärmekompresse kann das Gift der Mücke in einem frischen Einstich zerstört werden. Ein heißes Handtuch, das man vorher in heißem Wasser getränkt hat, wird für ungefähr 15 Minuten auf den Einstich gelegt und verschafft eine deutliche Linderung der Beschwerden. Diese Methode ist auch bei Bienenstichen sehr wirksam. Selbstverständlich ist hier Vorsicht geboten: Das Wasser darf nicht zu heiß sein, um Verbrennungen zu vermeiden.
Insektenstich hund
Zitrone : K ann die Wirkung eines Mückenstiches mindern, aber es gilt einiges zu beachten!
Kohl : Hat enthält viele heilende Wirkstoffe und hilft bei richtiger Anwendung sehr gut.
Ganz einfach ein paar Tropfen haushaltsüblichen Essig auf den frischen Mückenstich geben, und schon ist der Juckreiz verschwunden. Am besten, man gibt den Essig vorher auf ein Taschentuch oder ein ähnlich dünnes Tuch und trägt ihn großzügig auf. Essig wirkt sowohl desinfizierend als auch kühlend.
Kalter Quark, direkt auf den Mückenstich aufgetragen, wirkt hervorragend gegen den Juckreiz und kühlt die Schwellung. Am besten Quark aus dem Kühlschrank verwenden, direkt auf die Haut auftragen und zur Vermeidung einer „Schmiererei“ ein Geschirrtuch oder eine Binde um die Stelle mit Quark wickeln.
Ebenfalls gegen den lästigen Juckreiz bei Mückenstichen wirkt handelsübliche Kernseife und auch hier ist die Anwendung denkbar einfach:. Diese sollte nass gemacht und anschließend auf die juckende Einstichstelle aufgetragen werden, woraufhin der Juckreiz verschwunden sein sollte. Ein dünnes Tuch für einen lockeren Umschlag schützt hier sowohl die Wunde als auch die Kleidung.
Selbst gemachte Essig-Salz-Hefe-Mischung
Vor allem bei aufgekratzten und schon entzündeten Mückenstichen soll folgendes Rezept helfen: Essig und Salz mit in Wasser aufgelöster Hefe und etwas Zwiebelsaft vermischen, dann mit einem Stück Würfelzucker die Wunde sanft einreiben. Die Mischung kann vorbereitet im Kühlschrank gelagert werden.
Viele Menschen schwören bei der Behandlung von Mückenstichen auf einen Salzbrei, der kinderleicht herzustellen ist: Salz wird mit wenig Wasser vermischt, bis sich ein zäher Brei bildet, welcher dann auf die Einstichstelle aufgetragen wird. Dem Salzbrei wird vor allem eine schmerzlindernde Wirkung zugeschrieben. Die schnellste Variante zur Herstellung von Salzbrei, vor allem bei Kindern, ist das Bespucken der Wunde, die anschließend mit Salz bestreut wird. Schließlich werden Spucke und Salz zu einem Brei verrieben (die heilsame Wirkung tröstender Worte eines Erwachsenen inklusive).
Vielen Menschen verschafft das Auftragen von Honig auf den frischen Einstich Linderung. Da Honig ein natürliches Antibiotikum enthält, beugt er vor allem bakteriellen Infektionen vor, die häufig eine unangenehme Folge von Mückenstichen sind, denn durch häufiges Kratzen wird die Wunde über die Finger mit Bakterien infiziert.
Viele Menschen vertrauen nach einem Mückenstich einem Stück Würfelzucker, das angefeuchtet wird. Anschließend wird das Zuckerstück auf die Einstichstelle gelegt und abgewartet. So soll das Gift wieder aus der Eintrittsstelle herausgesaugt und Juckreiz und Schwellung verhindert werden. Wichtig ist hier eine schnelle Anwendung direkt nach dem Einstich.
Jede gut sortierte Hausapotheke verfügt über Franzbranntwein, der nicht nur bei Prellungen, Muskelschmerzen und Verspannungen hilft, sondern auch bei Mückenstichen gute Hilfe leistet. Seine Hauptbestandteile (medizinischer Alkohol, Kampfer, Menthol) lindern Juckreiz und Schwellungen und haben eine hervorragende kühlende Wirkung.
Mischung Lavendelöl/medizinischer Alkohol
Ein Gemisch aus Lavendelöl und medizinischem Alkohol zu gleichen Teilen, einfach auf die Einstichstelle geträufelt, wirkt desinfizierend, schmerzlindernd und kühlend. Des Weiteren vermindert der Geruch von Lavendel den weiteren „Befall“ von Mücken, die den Duft dieses ätherischen Öles nicht mögen.
Wärme als Heilmethode
Ein Metallgegenstand, wie beispielsweise ein Löffel, wird auf über 45 Grad Celsius mithilfe einer Flamme oder in sehr heißem Wasser erwärmt. Dann presst man ihn einige Minuten auf die Wunde, und schon verschwindet der Juckreiz, nachdem das auf Proteinen basierende Gift der Mücke bei über 45 Grad Celsius zerstört wurde.
Eine unter vielen Methoden, das Gift der Mücke durch Hitze zu zerstören, ist der Wattebausch, der in heißem Wasser getränkt und anschließend für mehrere Minuten auf den Mückenstich gepresst wird. Wichtig ist auch hierbei, dass die Temperatur von 45 Grad Celsius überschritten wird, um die Eiweißstrukturen des Mückengiftes zu zerstören.
Um eine Zerstörung des Mückengiftes durch Hitze zu erreichen, können einige Tropfen heißes Wachs mithilfe einer brennenden Kerze auf den Mückenstich geträufelt werden. Geschmolzenes Wachs übersteigt in der Regel die für die Zerstörung von Proteinen notwendige Temperatur von 45 Grad Celsius.
Mancher Raucher berichtet über eine Linderung von Beschwerden nach Mückenstichen, nachdem die Glut einer brennenden Zigarette so dicht wie möglich an die Einstichstelle gehalten wird. Vorsicht: Das kann schnell schmerzhaft werden und es ist wenig sinnvoll, einen Mückenstich gegen eine Verbrennung einzutauschen.
Auch mithilfe einer Wärmekompresse kann das Gift der Mücke in einem frischen Einstich zerstört werden. Ein heißes Handtuch, das man vorher in heißem Wasser getränkt hat, wird für ungefähr 15 Minuten auf den Einstich gelegt und verschafft eine deutliche Linderung der Beschwerden. Diese Methode ist auch bei Bienenstichen sehr wirksam. Selbstverständlich ist hier Vorsicht geboten: Das Wasser darf nicht zu heiß sein, um Verbrennungen zu vermeiden.
Hunde Informationen
Hier erfährst du alles Wissenswerte über Hunde! Pflege, Ernährung, Spielen, Gesundheit, etc. sind unsere Themen!
Der Hund grunzt und röchelt. Was ist mit ihm los?

Ungefährliche Gründe für das Grunzen:
Der Hund grunzt, wenn er sich wohlfühlt:
In diesem Fall tritt das Grunzen vor allem dann auf, wenn er sich hinlegt, wenn er schläft oder gekrault wird. Manche Hunde grunzen sogar, wenn sie fressen. Auch grunzt der Hund hier vor allem dann, wenn er ausatmet. Wenn dein Hund nur in solch wohligen und entspannten Situationen grunzt, brauchst du dir keinerlei Sorgen machen. Es ist dann ein Zeichen dafür, dass er sich entspannt und wich vollkommen wohlfühlt in seiner Haut.
Wenn ein Hund sehr aufgeregt schnüffelt, zieht er sehr viel Luft in sehr kurzen Abständen durch seine Nase. Zusammen mit seiner Aufregung kann das bewirken, dass seine Atemwege leicht anschwellen und das Schnüffel sich wie ein Grunzen anhört. Auch diese Art des Grunzens ist ungefährlich und hat nichts mit einer Allergie gemeinsam, denn lebensgefährlich wird es hier nicht.
Es gibt Rassen, die kürzere Schnauzen haben als andere. Möpse gehören dazu, ebenso Boxer und Malteser. Wenn Hunde (oder auch Katzen) diese "Kurzköpfigkeit" (die natürlich so gezüchtet wurde und keine Krankheit ist!) haben, sagt man dass sie zu den brachycephalen Hunderassen gehören. Diese Hunde grunzen häufiger als andere Hunde. Weil das ganze erblich ist, kann man auch nichts dagegen tun. Stellst du als Besitzer allerdings eine Verstärkung des Grunzens fest, die nicht mit einem gesteigerten Wohlbefinden einhergeht, solltest du ihn unbedingt untersuchen lassen, denn kurzköpfige Hunde sind leichter anfällig für Erkrankungen der Atemwege.
Auch Hunde verlieren irgendwann ihre Milchzähne und bekommen dann ihr Erwachsenengebiss. Das passiert bei den meisten Rassen im vierten Monat. Während dieser Zeit kommt es vor, dass aufgrund der nachwachsenden neuen Zähne das Zahnfleisch anschwillt und den Hund grunzen lässt.
Im vierten Monat ist der Spuk allerdings meistens vorbei und der Hund sollte dementsprechend auch aufhören zu grunzen. Tut er das nicht, kann etwas anderes vorliegen als ein aufgrund vom Zahnwechsel ausgelöstes Grunzen.
Das hündische Grunzen als Symptom für Krankheiten
Grunzen als allergische Reaktion:
Das Grunzen kann hervorgerufen werden durch eine Verengung der Luftröhre oder auch durch ein Anschwellen der Schleimhäute. Das wiederum wird leider inzwischen öfter als seltener durch Allergien hervorgerufen. Kannst du beobachten, dass dein Hund vor allem "saisonbedingt" grunzt (also nur von Mai bis Juni oder nur, wenn er im Badezimmer ist etc.)und das grunzen einem Anfall gleicht, bei dem er sowohl beim Ein- als auch beim Ausatmen grunzt, kann eine Allergie vorliegen. Bei einem Verdacht solltest du deinen Tierarzt ein Blutbild machen lassen, um herauszubekommen, was die Allergie deines Hundes auslöst und entsprechend therapieren zu können.
Auch Infektionskrankheiten wie der Zwingerhusten oder eine normale Erkältung können zum Grunzen beim Hund führen. In diesem Fall kommt das Grunzen durch eine Verschleimung der Atemwege. Hört sich also das Grunzen "schleimig" an, kannst du davon ausgehen, dass dein Hund krank ist und einer Behandlung bedarf.
Häufiger als man denkt, kommt es vor, dass ein Stück Wurst, Knochen oder ähnliches an Stellen kommt, wo es ganz und gar nicht erwünscht ist. Wenn ein solcher Fremdkörper in die Nase des Hundes oder in seine Lunge gerät, bzw. sich in der Luftröhre verhakt, kann das der Grund für das Grunzen sein. Wenn das Grunzen von einem Tag auf den anderen kam, kann das der Grund für sein "schweinisches" Benehmen sein. Nimm dies nicht auf die leichte Schulter! Der Tierarzt sollte den Hund auf jeden Fall bei dem Verdacht röntgen und den Fremdkörper entfernen, weil es sonst zu schlimmen Entzündungen kommen kann.
Der Trachealkollaps ist eine ernstzunehmede Krankheit, die vor allem bei kleinen Rassen wie Chihuahuas, Maltesern und Zwerschnauzern vorkommt. Dabei fällt (vermutlich genetisch bedingt) die Luftröhre des Hundes zusammen, wodurch er in Atemnot kommt und aus diesem Grund grunzt. Dein Tierarzt muss deinen Hund auf jeden Fall begutachten, wenn du die Vermutung hast, dass ein Trachealkollaps vorliegen könnte. Diese Anfälle sind für den Hund auf jeden Fall unangenehm und müssen dringend therapiert werden! Schwere Anfälle können auch zum Tod führen.
Grunzen durch Rückwärtsniesen:
Auf englisch heißt dieses Phänomen "reverse sneezing". Beim Rückwärtsniesen hat der Hund seinen Hals gestreckt und röchelt, einem Anfall gleich, Luft in sich hinein. Meist kommt das Rückwärtsniesen spontan vor in Situationen, wenn der Hund zuvor ausgelassen und fröhlich war. Es ist nicht schädlich für den Hund und kann durch das Auslösen eines Schluckreflexes sofort beendet werden. Den Schluckreflex kann man durch das Zuhalten der Nase auslösen oder durch das sanfte Massieren des Kehlkopfs (unten am Hals nah am Maul des Hundes). Im folgenden Video sieht man auch einen "reverse sneezing"-Anfall und dessen Behandlung.
Infiltrationen mit Kortison
Infiltrationen mit Kortison sind Injektionen, die zur Linderung von Schmerzen und einer Entzündung in einer bestimmten Körperregion eingesetzt werden.
Kortison wird häufig in Gelenke gespritzt, wie Sprunggelenk, Ellbogen, Hüfte, Knie, Schulter, Hand, Handgelenk und Wirbelsäule.
Die Injektionen können auch den kleineren Gelenken in Händen und Füßen Nutzen bringen und sie können erfolgreich zur Behandlung des Karpaltunnels eingesetzt werden.
Kortisonspritze in die Schulter
Die Wirksamkeit bei einer Plantarfasziitis (Entzündung der Fußsohlensehnenplatte) oder einem Schnappfinger ist gering; hier sollten andere Therapien vorgezogen werden.
Die Kortisonspritze enthält ein Medikament auf Steroidbasis und ein lokales Betäubungsmittel.
In vielen Fällen können die Infiltrationen in der Praxis des behandelnden Arztes verabreicht werden.
Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen kann man im Laufe eines Jahres nur eine begrenzte Anzahl an Kortisonspritzen erhalten.
Was ist eine Kortisoninjektion?
Eine Kortisoninjektion ist nützlich bei der Behandlung zahlreicher Erkrankungen und Beschwerden.
Kortison ist ein Medikament auf Steroidbasis.
Steroide haben eine starke entzündungshemmende Wirkung, außerdem regulieren sie die Aktivität des Immunsystems.
Für die Injektionen gibt ein breites Spektrum an Arzneimitteln auf Kortisonbasis.
Kortisoninjektion ist die allgemeine Bezeichnung für das Spritzen eines beliebigen dieser Mittel. Ihre Aufgabe ist es, die Entzündung zu hemmen. Wenn die Entzündung abklingt, wird auch der Schmerz gemildert.
Die Infiltration ist nur eine Therapiemethode; man sollte mit dem Arzt die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten besprechen, bevor entschieden wird, welche am besten für die jeweilige Erkrankung geeignet ist.
Kortisoninjektionen lassen sich in zwei Kategorien unterteilen:
- Lokale Injektionen zur Linderung der Entzündung in einer begrenzten Region des Körpers; Beispiele dafür sind Gelenkspritzen und Epiduralinfiltrationen (in die Wirbelsäule).
- Systemische Injektionen, die die Entzündung im gesamten Körper bekämpfen, um die Aktivität des Abwehrsystems zu regulieren. Die systemischen Injektionen werden bei Erkrankungen eingesetzt, die mehr als eine Körperregion betreffen, wie rheumatoide Arthritis, Krebs, Kollagenosen, Atmungsprobleme oder allergische Reaktionen.
Entzündungsmechanismus
Die Entzündung ist eine der ersten Reaktionen des Körpers auf eine Wunde oder Verletzung.
Im Moment der Verletzung werden beschädigte Zellen und Geweberückstände freigesetzt.
Diese abgesonderten Körperpartikel agieren wie Antigene, um eine unspezifische Abwehrreaktion anzuregen und die Ausbreitung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) zu bewirken.
Als Schutzmechanismus wird der lokale Blutfluss stärker, um die Leukozyten, Makrophagen und Proteine des Plasmas in die verletzte Region zu befördern.
Durch die Umverteilung des Arterienstroms entsteht Blutstauung (Kongestion) und Sauerstoffmangel (Hypoxie) an der verletzten Stelle.
Das Eintreffen von weißen Blutkörperchen, Plasmaproteinen und Flüssigkeit in die Gewebestrukturen erzeugt Hautrötung, Schwellung und Schmerzen – die typischen Merkmale einer Entzündung.
Wirkung von Kortison
Der Wirkungsmechanismus des Kortisons beruht auf der Minderung der entzündlichen Reaktion durch Einschränkung der kapillaren Gefäßweite und der Durchlässigkeit der Gefäßstrukturen.
Diese Substanz verringert die Ansammlung von Leukozyten und Makrophagen und senkt die Abgabe von Kininen, die für die Weitung der Blutgefäße (Vasodilatation) verantwortlich sind.
Kortison hemmt (blockiert) die Freigabe von zerstörerischen Enzymen, die das verletzte Gewebe angreifen und dabei auch gesundes Gewebe zerstören.
Jüngste Forschungen zeigen außerdem, dass Kortison die Bildung von Prostaglandinen reduzieren kann, die für den Entzündungsprozess mitverantwortlich sind.
Kortisoninjektionen können zur Behandlung verschiedener Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden, dazu gehören:
In welcher Form wird eine Kortisoninjektion verabreicht?
Kortisoninfiltrationen können in verschiedener Form verabreicht werden.
- Epiduralinjektionen: Der Arzt spritzt ein Arzneimittel auf Kortisonbasis in die Nähe des Spinalkanals, um die Entzündung in der Wirbelsäule zu lindern. Bei abklingender Entzündung lassen auch die Schmerzen nach, die durch Beschwerden in der Wirbelsäule verursacht werden, wie Spinalstenose (Verengung des Wirbelkanals), Bandscheibenvorfall im Lendenbereich und Verletzungen der Rückenmarksnerven.
Dies ist eine Form von lokaler Injektion.
Für Epiduralinjektionen bei Rückenschmerzen kombiniert der Arzt in der Regel die Steroide mit einem Lokalanästhetikum (wie Lidocain).
Der Arzt kann das Kortisonpräparat mit einem Lokalanästhetikum kombinieren.
- Intraläsionale Injektionen: Das Präparat wird direkt in die Hautverletzung gespritzt (z.B. Akne oder Keloid).
Ein Keloid entsteht durch übermäßiges Kollagenwachstum an einer Narbe (Wulstnarbe) oder Wunde. Der Arzt kann die Kortisonampulle mit einem lokalen Betäubungsmittel mischen. Diese Spritzen sind eine Form von lokaler Injektion.
Hier handelt es sich um systemische Injektionen.
Sie sollen die Entzündung in mindestens zwei Körperregionen lindern. Bei intramuskulären Injektionen kann der Arzt das Kortison mit einem lokalen Betäubungsmittel kombinieren.
Was sind die Vorteile von Kortisoninjektionen?
Ist das Gelenk angeschwollen, wird zuweilen die Gelenkflüssigkeit abgesaugt, bevor das Kortison gespritzt wird.
Die abgesaugte Flüssigkeit kann im Labor untersucht werden, um die Ursache der Gelenkentzündung zu ergründen.
Das ist ein großer Vorteil, weil dieser Labortest sehr präzise Ergebnisse liefert.
Ein weiterer Vorzug von Kortisoninjektionen liegt darin, dass die Entzündung in einer bestimmten Region des Körpers schneller und wirksamer bekämpft werden kann, als mit den herkömmlichen, oral verabreichten Entzündungshemmern, wie beispielsweise Aspirin.
Eine einfache Injektion kann außerdem einige Nebenwirkungen vermeiden, die bei vielen oralen Entzündungshemmern auftreten können, dazu gehören vor allem eine Reizung des Magens und Magengeschwüre.
Kortisonspritzen lassen sich mühelos in der Arztpraxis verabreichen.
Weitere Vorteile liegen in der schnellen Wirkung des Arzneimittels und in der Tatsache, dass sich unerwünschte Nebeneffekte auf die Infiltrationsstelle beschränken.
Eine Kortisongelenkinfiltration führt weder zu Gewichtszunahme noch zu einer allgemeinen Aufgedunsenheit des Körpers.
Nach der Infiltration macht sich bei einigen Patienten eine Rötung bemerkbar und sie spüren Wärme im Brustkorb und im Gesicht.
Leidet der Patient unter Diabetes, kann die Kortisonspritze kurzfristig den Blutzuckerspiegel anheben.
Nach der Injektion können folgende ärztliche Empfehlungen erteilt werden:
- Die Einspritzstelle sollte für einen oder zwei Tage geschützt und geschont werden. Wurde beispielsweise in die Schulter injiziert, ist das Heben von schweren Lasten zu vermeiden.
Bei einer Spritze ins Kniegelenk sollte möglichst wenig Zeit auf den Beinen verbracht werden.
Nebenwirkungen von Kortison
Die wohl häufigste Nebenwirkung ist die Entzündung durch Kortison; hier kristallisiert sich das injizierte Kortison und kann für kurze Zeit die Schmerzen verschlimmern.
Diese Wirkung hält in der Regel 24 – 48 Stunden an und die betroffene Stelle sollte mit Eis behandelt werden.
Man versucht zumeist, Infiltrationen in Ferse, Achillessehne und Ellbogen (bei Tennisarm) zu vermeiden, weil sie die Bildung von Kalkablagerungen begünstigen können.
Ein weiterer, relativ häufig auftretender Nebeneffekt ist die bleiche Hautfärbung an der Einstichstelle.
Das betrifft nur Menschen mit dunkler Hautfarbe und ist nicht gefährlich, aber die Patienten sollten über diese Möglichkeit informiert sein.
Andere Nebenwirkungen von Kortisonspritzen können recht gravierend sein.
An erster Stelle steht hierbei mit Sicherheit die Infektion, besonders wenn sie infolge einer Gelenkinfiltration auftritt.
Die beste Vorsorge besteht darin, alle möglichen Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen, wie die Desinfektion der Haut mit Desinfektionsmittel und/oder Alkohol.
Diabetiker können eine vorübergehende Erhöhung des Blutzuckerspiegels erleben; dieser muss sorgfältig überwacht werden.
Während der Schwangerschaft und in der Stillzeit sind Infiltrationen zu vermeiden.
Die Infiltration in eine Sehne kann zur Schwächung oder sogar zu einem vollständigen Durchriss der Sehne führen.
Da Kortison ein natürlicher Stoff ist, gibt es keine allergischen Reaktionen auf die gespritzte Substanz. Man kann jedoch allergisch auf andere, in der Ampulle enthaltenen Stoffe reagieren bzw. auf das Hautdesinfektionsmittel (beispielsweise Sagrotan), das viele Ärzte zur Desinfektion der Haut verwenden.
Weitere Kontraindikationen sind grüner Star (Glaukom), Bluthochdruck und Osteoporose.
Wie oft darf Kortison gespritzt werden?
In der Regel umfasst ein Behandlungszyklus drei Kortisoninjektionen in jeweils wöchentlichem Abstand.
Haben sie Wirkung gezeigt, kann die Anwendung nach frühestens sechs Monaten wiederholt werden.
Sind die Infiltrationen schmerzhaft?
Das Schmerzempfinden hängt sehr von den einzelnen Patienten ab; manche haben nur leichte Beschwerden beim Einstich, für andere ist die Spritze recht schmerzhaft.
Bei drei Gelenkinfiltrationen, die jedes Mal von demselben Arzt durchgeführt werden, kann der Patient beim ersten Mal leichte Beschwerden und bei zweiten Mal starke Schmerzen verspüren.
Insektenstiche beim Hund – Erste Hilfe

Je wärmer es im Jahr wird, desto mehr Insekten werden zu wahren Plagegeistern. Insektenstiche können nicht nur schmerzhaft, sondern auch sehr gefährlich werden. Wird der Hund in den Maul- oder Rachenraum gestochen, kann es zu Schwellungen kommen, die die Atmung erschwert oder sogar unmöglich macht. Durch einen Insektenstich kann es auch zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Die Biene ist das einzige Insekt, welches den Stachel in der Stichstelle hinterlässt.
Stichstellen erkennt man an Schmerzen beim Betasten, an Schwellungen und einer Rötung der Haut oder Schleimhaut.
Mein Hund wurde gestochen: Was tun
- Wenn ein Stachel vorhanden ist, diesen mit einer Pinzette entfernen (Achtung: Nicht mit den Fingern, die Gefahr, dass der Stachel sich in den eigenen Finger bohrt und so Giftreste in den Finger gelangen können, ist zu groß). Zusatz von unserer Leserin Brigitte: Bienenstachel NIE mit einer Pinzette entfernen!An dem Stachel befindet sich eine Giftblase, die auch nach Entfernen weiter Gift in die Einstichstelle pumpt.Den Stachel sollte man auswischen. Damit entfernt man auch gleich den grössten Teil des Giftes mit.
- Kühlen der Stelle mit einem Eisbeutel oder feuchtkaltem Tuch.
- Transport zum Tierarzt.
Hund wurde in die Maulhöhle gestochen
- Hier sollte man nur mit einem Eisbeutel kühlen. Diesen legt man von unten auf den Kehlgang und den Kehlkopfbereich.
- Sofortiger Transport zum Tierarzt!
Wenn der Rachenraum zu schwillt und der Hund bewusstlos wird
- Man muss sofort die Atmung unterstützen. Und zwar führt man eine Mund-zu-Nase-Beatmung durch, allerdings mit einer Besonderheit und zwar, dass die eingeblasene Luft auch wieder aus der Lunge herausgepresst wird . Da der Hund nicht selbständig atmen kann, braucht man hier die Mund-zu-Nase-Beatmung nicht nach einer Minute zu unterbrechen.
- Schnellstmöglicher Transport zum Tierarzt!
Nach jedem Insektenstich muss man mit einer allergischen Reaktion rechnen! Es können sich Anzeichen eines Schockzustandes einstellen. Hier wird verfahren, wie im Erste Hilfe-Artikel Schock beschrieben. Bei dieser Form des Schocks, kann es zum Zuschwellen des Kehlkopfes kommen, auch wenn der Stich nicht in der Maulhöhle war. Hier verfährt man wie eben beschrieben, wenn beim Hund der Rachenraum zu schwillt und der Hund bewusstlos wird.
Wenn bekannt ist, dass der eigene Hund allergisch auf Stiche reagiert, sollte man mit dem Tierarzt besprechen, ob man für den Notfall entsprechende Medikamente zu Hause haben sollte.
Autorin: Melanie Weber-Tilse
Auch wenn nach bestem Wissen und Gewissen gesundheitliche Themen verfasst wurden, können sich dennoch Fehler einschleichen, oder einen nicht mehr aktuellen wissenschaftlichen Stand darstellen, noch ersetzen sie den Rat fachkundiger Tierärzte. Die Autoren übernehmen keine Verantwortung für dessen Richtigkeit, alle Angaben sind stets ohne Gewähr.
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- Schlagworte
- Atmung
- Erste Hilfe
- Haut
- Insektenstich
- Rachen
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5 Kommentare
Danke, Melanie, Deine Artikel sind sehr ausführlich und lehrreich. Nur leider, ein Fehler hat sich hier eingeschlichen:
Bienenstachel NIE mit einer Pinzette entfernen!!
An dem Stachel befindet sich eine Giftblase, die auch nach Entfernen weiter Gift in die Einstichstelle pumpt.
Mein Vater war Imker, er lehrte uns schon als Kinder, dass man den Stachel auswischen soll. Damit entfernt man auch gleich den grössten Teil des Giftes mit.
vielen Dank für diese wichtige Information! Das werde ich natürlich gleich mit in den Artikel aufnehmen.
dein Artikel ist leicht verständlich und umfangreich, aber eine Frage hab ich:
vielleicht ist es in Denkfehler meinerseits, aber ich frage mich wie man einen Hund beatmet, dessen Rachenraum incl. Kehlkopf zugeschwollen ist. Wenn der Hund bereits keine Luft mehr hindurchbekam und ohnmächtig wurde ist es doch für mich als Beatmenden unmöglich Luft in die Lungen zu bekommen, oder.
an sich hast du Recht, dass die Beatmung erschwert ist, wenn der Hund einen zugeschwollenen Rachenraum hat.
Trotzdem kann man durch Beatmen Luft in die Lungen bekommen und als Besonderheit steht auch, dass man die Luft wieder herauspressen muss. Auch wenn nur minimale Luft hindurchkommt, so kann dies dem Hund das Leben retten.
Der Transport zum TA muss allerdings sofort erfolgen, damit abschwellende Medikamente (meist Cortison) gegeben werden können.
Hallo bei Bienen und Wespen stiche kann man 1 bis 2 ampullen frubiase calcium geben . das verringert die allergischeReaktion.
selbstverständlich sollte man trotzdem den Hund einen Tierarzt vorstellen.
Insektenstiche bei Tieren - Flohbisse, Bettwanzenbisse, Läuse, Mückenstiche, Bienenstiche und viele andere Stiche und Bisse! Hier finden Sie Informationen zur Behandlung, Schutz und Vermeidung von Stichen!
Mückenstiche, Bienenstiche, Wespenstiche und Zeckenbisse bei Hunden, Katzen oder Pferden sind gerade im Sommer keine Seltenheit. Hier finden Sie Tipps zur richtigen Behandlung!
Insektenstiche kommen nicht nur bei Menschen vor und verursachen Schmerzen, Schwellungen und Juckreiz. Besonders in den Sommermonaten kommt es häufig vor, dass Haustiere, wie Hunde und Katzen, von Insekten gestochen oder gebissen werden. Insektenstiche sind für Vierbeiner sehr schmerzhaft und können unter Umständen auch zu einem Schockgeschehen führen, der sofort von einem Tierarzt behandelt werden muss.
Besonders Stiche und Bisse im Maul- und Rachenraum können zu atemnot führen. Deshalb ist hier auch der Gang zum Tierarzt zwingend notwendig.
Signale eines gestochen Tiers
- Unruhe und Lecken, Kratzen und Reiben an der Einstichstelle
- Lokale Schmerzen bei Streicheln oder Abtasten
- Einstichstelle ist geschwollen und / oder entzündet
Erste Hilfe bei Insektenstichen
- Entfernen Sie den Stachel
- Kühlen Sie die Einstichstelle
- Auftragen von Insektengel
- evtl. Tierarztbesuch
Im Falle eines Stichs oder Bisses ist es auf jeden Fall ratsam, die Einstich- oder Bissstelle in den nächsten Tagen vermehrt zu beobachten. Gerade bei Tieren kommt es häufig vor, durch vermehrte Kratz- und Juckaktivitäten, dass sich die Einstichstellen entzünden. Nach 2-3 Tagen sollte die Schwellung und die Entzündung nach einem Stich oder Biss merklich kleiner geworden sein.
Neben Insektenstichen, wie Bienenstiche, Wespenstichen oder Hornissenstichen, kommt es besonders bei Katzen und Hunden häufig zu Zeckenbissen. Hier finden Sie alle wichtigen Informationen, die Sie bei der Zeckenentfernung beachten sollten.
- Hunde und Katzen nach ausgiebigen Spaziergängen bzw. Ausgängen in den Frühjahrs und Sommermonaten abtasten
- Zecken lieben es warm und feucht, daher besonders in Hautfalten und bedeckten Stellen nachschauen
- Je schneller eine Zecke entdeckt und entfernt wird, desto harmloser sind eventuelle Nebenwirkungen
- Es empfiehlt sich die Zecke rauszudrehen und nicht zu ziehen, da eventuelle Kopfreste der Zecke zurückbleiben und Entzündungen verursachen können. Bei Rausdrehen nicht nur eine Richtung drehen, sondern Richtung zwei dreimal wechseln.
- Keinen Druck auf die Zecke beim Rausdrehen ausüben - nicht quetschen
- Zum Rausdrehen, entweder Finger oder Werkzeug benutzen
Werkzeuge zur Zeckenentfernung
- Bei greifbaren, großen Zecken eignen sich die Finger
- Pinzette verwenden
- Zeckenzangen sind in der Apotheke erhältlich
- Zeckenkarten sind auch in der Apotheke erhältlich
Achtung: Von Ölen, Salben oder Abbrennen wird hier abgeraten
Die Bissstelle muss auf jeden Fall an den folgenden Tagen nach Entfernung kontrolliert und bei Entzündungen einem Arzt gezeigt werden.
Informationen zur ersten Hilfe, Behandlungsmöglichkeiten und Schutzmaßnahmen bei Stichen oder Bissen der folgenden Insekten finden Sie hier:
Hier finden Sie viele weitere allgemeine Informationen, Bilder, Tipps und Ratschläge zum Thema Insektenstiche und Bisse!
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Insektenstich beim Hund

Im Sommer sind Wespen, Bienen und Hornissen unterwegs und viele Hunde schnappen nach den umherfliegenden Tieren. Dabei sind Insektenstiche für Hunde nicht nur schmerzhaft, sondern können sogar lebensbedrohlich werden. Was Sie tun können, wenn Ihr Hund von einem Insekt gestochen wurde, wann der Stich gefährlich ist und wie man vorbeugen kann, lesen Sie hier.
Besondere Vorsicht bei Spaziergängen und am Futternapf
Besondere Gefahr geht von Hornissen, Bienen und Wespen in ihrem Nestbereich aus. Daher sollten Hundebesitzer bei Spaziergängen immer die Augen offen halten, dass ihr Hund nicht in die Nähe eines Nestes kommt. Genauso können Hunde Insekten aufnehmen, wenn sie fressen oder trinken, weshalb der Wassernapf regelmäßig kontrolliert und der Hund eher drinnen gefüttert werden sollte. Auch das Schnappen nach Insekten sollte stets unterbunden werden, um zu verhindern, dass diese in den Mund- und Rachenraum gelangen.
Symptome nach einem Insektenstich

Hat man beobachtet, dass sein Hund von einem Insekt gestochen wurde, er plötzlich aufjault, sich immer wieder an einer Stelle seines Körpers leckt oder stark speichelt, sollte man ihn nach einer Einstichstelle, Schwellungen und Rötungen absuchen. Auch wenn Hunde plötzlich ihre Pfote heben und humpeln, kann ein Insektenstich die Ursache sein.
Sofortmaßnahmen nach einem Insektenstich

Meist verläuft ein Insektenstich harmlos, sodass Hundebesitzer zunächst Ruhe bewahren sollten. Dann muss die Einstichstelle behandelt werden. Wurden Hunde von einer Biene gestochen, kann der Stachel mit einer Pinzette entfernt werden. Die Stelle sollte dann mit einem feuchtkalten Tuch, durch fließendes Wasser oder einem mit einem Tuch umwickelten Eisbeutel gekühlt werden.
Der Weg zum Tierarzt
Nach einem Insektenstich kann man bereits Kontakt mit seinem Tierarzt aufnehmen, um sicherzustellen, dass die Praxis geöffnet hat und sich der Tierarzt ggf. vorbereiten kann. Bei dem Weg in die Praxis ist es ratsam zu zweit zu fahren, damit eine Person die Einstichstelle kühlen und den Hund weiterhin beobachten kann.
Vorbeugende Maßnahmen
- Das Schnappen nach Insekten sollte bereits im Welpenalter unterbunden werden
- Wespennester am Haus oder im Garten sollten schnellstmöglich entfernt werden
- Das Futter des Hundes sollte nicht draußen herumstehen
- Der Wassernapf sollte regelmäßig kontrolliert werden
Erste Hilfe beim Hund
Hier finden Sie weitere Hinweise und eine Infografik zum Thema „Erste Hilfe beim Hund“
NOTFALL-CHECKLISTE : Insektenstich beim Hund
Wenn der Hund von einer Biene, Wespe, Hummel oder Hornisse gestochen wurde
A. AUSGANGSLAGE
- Der Hund hat einen Insektenstich abbekommen
- man hat dies beobachtet - möglicherweise hat er plötzlich laut gejault
- oder man kann dies aufgrund des Verhaltens des Tieres oder
- aufgrund einer entdeckten Einstichstelle schlussfolgern
- wenn der Hund humpelt und die Pfote schont, hat das Insekt die Pfote möglicherweise verletzt, Details siehe -> Verletzung der Pfote
- wenn das 'Insekt' noch an der Einstichstelle zu sehen ist und sehr klein ist, könnte es sich auch um eine Zecke handeln, Details siehe -> Zeckenbiss
Typische Gefahrenquellen für gefährliche Insektenstiche sind:
- Hornissen, Wespen, Bienen, Hummeln insbesondere in deren Nestbereich
- wenn der Hund nach diesen Insekten schnappt oder sie verschluckt, kann der Stich im Rachen sitzen
- dasselbe gilt, wenn ein Stechinsekt mit dem Futter oder Wasser aufgenommen wird
- gefährlich wird es auch, wenn der Hund an einem Erdbau von Wespen oder Hummeln gräbt oder sich gar darauf legt und mit seinem Körper den Eingang blockiert
- darüber hinaus kann der Hund gegen diese Gifte eine allergische Reaktion aus bilden ( -> anaphylaktischer Schock )
B. VORBEREITUNG UND SELBSTSCHUTZ
- beruhigend auf den Hund einwirken
- auch beruhigend auf die anderen Personen einreden, Panik hilft niemandem !
- unüberlegte Maßnahmen von anderen Personen vermeiden
- Hund anleinen bzw. festbinden (der Hund könnte im Schock davon laufen, z.B. in ein Auto), Details siehe -> Sichern und Beruhigen
- zum Selbstschutz: nur wenn der Hund sehr aktiv scheint, Maulkorb oder Maulschlinge anlegen, Details siehe -> Maulschlinge
- den Hund in die stabile Seitenlage bringen, Details siehe -> stabile Seitenlage
C. SYMPTOME
Je nachdem welche Körperstelle betroffen ist, können die Symptome sehr unterschiedlich ausfallen
- Schwellungen an der Einstichstelle
- bei einem Bienenstich steckt möglicherweise noch ein Stachel an der Stelle (nicht bei Wespen und Hornissen)
- wenn der Hund - auch ohne erkennbaren Grund - plötzlich unaufhörlich würgt und röchelt - hat er möglicherweise einen Insektenstich im Mund, Rachen, Hals oder Speiseröhrenbereich (wenn er das Insekt geschluckt hat)
- bei Stichen im Rachenbereich kann es zu einem lebensgefährlichen Anschwellen der Schleimhäute kommen: Atembeschwerden, röchelnder Atem, Erstickungssymptome, Details siehe -> Erstickungungsanfall
- bei einem Schockzustand: bis zur Bewusstlosigkeit, Details siehe -> Schockzustand erkennen
D. SOFORTMASSNAHMEN
- falls es sich um einen Bienenstich handelt, Stachel mit einer Pinzette entfernen
- beim Wespenstich, Hummelstich und Hornissenstich bleibt kein Stachel zurück.
E. NOTFALLMASSNAHMEN
E1. Einstichstelle sofort behandeln
- bei äußeren Schwellungen: intensiv kühlen, z.B. mit fließendem Wasser oder mit einem Eispack aus Eiswürfel umgeben von einem dünneren Stoff, z.B. einem Küchentuch
- bei einem Stich in den Rachen: versuchen die Schwellung an der Einstichstelle mit Eiswürfel zu vermindern (siehe E.2)
- Bei harmlosen, äußerlichen Stichen haben sich auch Hausmittel wie zum Beispiel eine frisch angeschnittene Zwiebel bewährt. Dabei wird die Zwiebelscheibe einfach zum Beispiel auf den Wespenstich gelegt - oder Zwiebelsaft darauf geträufelt.
- Auch Essigwasser als Hausmittel kann bei einem harmlosen Stich z.B. im Bereich der Pfote aufgeträufelt werden
E2. Stich in die Atemwege
- wenn der Hund die Wespe oder ein anderes Giftinsekt in den Maulbereich aufgenommen oder geschluckt hat - kann es zu einem dramatischen Stich im Bereich der Atemwege kommen.
- in kürzester Zeit können die Atemwege zuschwellen und blockiert sein
- bei einem Stich in den Rachen: versuchen die Schwellung an der Einstichstelle mit Eiswürfel zu vermindern, man kann sofern vorhanden dem Hund auch Speiseeis geben
- sofern das Insekt noch im Bereich der Atemwege ist, versuchen dieses zu entfernen, weitere Infos -> Atemwege prüfen
- den Halsbereich auch von außen intensiv kühlen, z.B. mit fliessendem Wasser oder mit einem Eispack aus Eiswürfel umgeben von einem dünneren Stoff, z.B. einem Küchentuch
- für sofortige Kühlung von aussen am Hals ideal sind auch selbstkühlende Sofort-Kälte-Kompressen mit einer eigenständigen, inneren Abkühlung auf Basis eines chemischen Prozesses. Die Kühlung steht praktisch überall und sofort zur Verfügung. ( selbstkühlende Sofort-Kälte-Kompressen siehe -> Empfehlungsliste für den Hunde-Notfall-Koffer )
E3. Spezielle Maßnahmen bei Verschlimmerung des Zustands
- falls der Hund bewusstlos oder apathisch ist, weiter mit NOTFALL-CHECKLISTE -> Schockzustand
- Herz überwachen, bei Herzstillstand weiter mit NOTFALL-CHECKLISTE -> Herzstillstand
- Atmung überwachen, bei Atemstillstand weiter mit NOTFALL-CHECKLISTE -> Atemstillstand
E4. Anaphylaktischer Schock
- Ob tatsächlich ein anaphylaktischer Schock vorliegt, kann letztendlich nur der Tiermediziner feststellen.
- In jedem Fall ist beim Auftreten der untenstehenden Symptome höchste Vorsicht geboten - weil sich der Zustand rapide verschlechtern kann.
- Der Hund sollte schnellstmöglich zum Tierarzt.
- Es geht dabei wirklich um jede Minute.
Nesselsucht (generalisierte Urticaria), starker Juckreiz (Pruritus), Übelkeit, Angst
wie Grad I, zusätzlich: stark angeschwollene Hautbereiche - auch weit entfernt von der Einstichstelle, Erbrechen, Durchfall, Bauchkrämpfe, Schwindel
wie Grad I + II, zusätzlich: Atemnot, Schluckstörungen, Heiserkeit, Schwäche, Benommenheit, Todesangst
wie vorhergehende Grade, zusätzlich: Blutdruckabfall, Kollaps, Bewusstlosigkeit, Inkontinenz, Blaufärbung der Haut
im Bereich des Insektenstichs selbst ist eine starke Anschwellung zu beobachten, die über 24 Stunden anhalten kann
- Anmerkung: die vorstehende Tabelle wurde für die Humanmedizin entwickelt (nach Müller 1988 s.u.) , gibt uns aber auch für unsere Hunde gute Hinweise. Es sei noch einmal dringend darauf hingewiesen, dass eine hier aus der Tabelle abgelesene geringe Gefährdung ein Hinweis darauf ist, dass der Hund sich möglicherweise auf dem Weg in höchste Lebensgefahr befindet.
- selbst der milde Grad aus dieser Tabelle bedeutet, dass der Hund eine Schädigung jenseits eines normalen, lokal wirkenden Insektenstichs erlitten hat. Gehen Sie zum Tierarzt !
F. TRANSPORT ZUM TIERARZT
- in den meisten Fällen wird der Stich eines Insekts, selbst einer Hornisse - harmlos verlaufen. Schmerzhaft - aber ohne langfristige Folgen. Wenn sich die Ereignisse jedoch wie oben beschrieben dramatisch zum Schlechten entwickeln, muss der Hund sofort zum Tierarzt.
- wenn möglich einen Helfer organisieren, herbeirufen oder herwinken, auch ggf. auch laut um Hilfe rufen
- vorab mit Tierarzt telefonisch Kontakt aufnehmen
- sicherstellen dass die Praxis oder Klinik geöffnet hat
- wenn der Hund gehen kann, sollte man ihn lassen
- die Fahrt zum Tierarzt sollte schnell wie möglich erfolgen, dabei darf man aber keine unnötigen Risiken auf sich nehmen sein
- wenn man selbst zu aufgeregt zum Autofahren ist sollte man jemand Anderes bitten dies zu übernehmen
- den Hund während des Transports in eine wärmende Decke einwickeln, Thermodecke ( Goldfolie ) verwenden, Details siehe -> Erste-Hilfe Material
- weitere Details zum Transport des verletzten Hundes, siehe -> Transport
Hintergrund-Info: Der Tierarzt kann je nach Einzelfall geeignete Mittel wie Kortison oder antiallergische Mittel spritzen und im absoluten Notfall bei drohendem Erstickungstod sogar einen Luftröhrenschnitt durchführen.
G. PRÄVENTION-MASSNAHMEN
G1. Prävention-Massnahmen gegen Insekten-Stiche generell
- wenn der Hund nach umherfliegenden Insekten schnappt, sollte dies durch ein 'AUS' oder 'PFUI' unterbunden werden
- es könnte auch einmal ein Gift-Insekt dabei sein - nach dem der Hund schnappt. Ein Stich in den Rachen wäre fatal.
- Auch wenn es lustig aussieht wenn der Hund nach Insekten schnappt: um so früher - möglichst schon als Welpe - er lernt dass dies 'PFUI' ist, um so besser - für ihn und seine Gesundheit. Ein Wespenstich im Rachen ist kein Spass mehr.
- das Zuwerfen von Leckerli zum Hund, das er in der Luft auffangen soll, konditioniert dieses Beuteschnappen aus der Luft und sollte aus diesem Gesichtspunkt unterbleiben
- wenn Sie ein Wespennest in ihrem Garten oder Haus haben, sollten Sie sich so früh wir möglich um dessen Entfernung kümmern. Die Population nimmt auf den Herbst hin rapide zu. Die Wahrscheinlichkeit für einen Wespenstich steigt. Sie sollten dabei auch das Trinkwasser des Hundes regelmäßig kontrollieren. Feuchtfutter sollte im Napf nicht lange herumstehenden - Wespen könnten sich hineinarbeiten und mit den Futterbrocken verschluckt werden.
G2. Prävention-Maßnahmen bei Allergien gegen Insekten-Gifte (Biene, Hummel, Wespe, Hornisse)
- wenn der Tierarzt eine allergische Reaktion des Hundes nach einem Insektenstich festgestellt hat, kann sich die Allergie auf Insektenstiche bereits beim nächsten Stich lebensgefährlich verschlimmert haben.
- es sollte mit dem Tierarzt abgesprochen werden, ob er der Hundehalter für diesen Fall ein Notfall-Medikament bereit halten sollte, das er selbst dem Hund verabreicht. Bei einer allergischen Reaktion bleibt unter Umständen nur sehr wenig Zeit.
G3. Bekämpfungs-Massnahmen gegen Wespen-Nester
- Eigentümer eines eigenen Grundstücks oder Gartens sollten gut abwägen, ob Sie ein Wespennest in der Nähe ihres Hundes dulden wollen
- das Risiko heißt: Wespenstich in den Rachen - massive Erstickungsgefahr des Hundes
- im Zweifelsfall sollten Sie sich bei der zuständigen Behörde - oft ist es die Ortsverwaltung informieren, ob Sie Wespen bekämpfen dürfen
- es gibt spezielles Wespenspray im Handel - ggf. sollten Sie Spezialisten hinzuziehen
- gehen Sie davon aus, dass ein Wespennest im Verlauf des Jahres tausende von Insekten beherbergen wird
H. WEITERE HINWEISE
H1. Wespen und Hornissen am Futternapf
- Während Bienen und Hummeln überwiegend vom Nektar der Blütenpflanzen leben, gehen Wespen und Hornissen auch an Fleisch. Das Nassfutter unserer Hunde kann sie daher anlocken. Möglicherweise arbeitet sich eine Wespe äußerlich gar nicht mehr gut sichtbar zwischen die Futterstücke hinein.
- idealerweise sollte im Hundenapf nur so viel Futter sein, wie der Hund bei einer Mahlzeit beobachtet aufnehmen kann.
- der Futternapf sollte nie mit Futter gefüllt den ganzen Tag herum stehen.
H2. Giftige Stechinsekten in der Wasserschüssel
- falls ihr Hund auch im Garten oder außerhalb des Hauses eine Wasserschüssel hat, sollten Sie den Behälter oft kontrollieren
- Bienen, Hummeln, etc. können in den Wassernapf fallen und mehr oder weniger schnell ertrinken
- wenn ihr Hund über sein Trinkwasser eine halbtote Wespe - unglücklicherweise aufnimmt - gehen Sie davon aus dass auch diese noch voll zustechen kann - schlimmstenfalls tief in den Rachen ihres Hundes
H3. Risiken durch staatenbildende Insekten mit Erd-Nestern
- es gibt einige Wespen und Hummel-Arten die auch größere Erdbauten anlegen
- wenn nun unser Hund genau über so einem Bau auf dem Einflugsloch liegt - oder dort gräbt - kann er den ganzen Bau in Aufruhr versetzen
- wenn das Einflugsloch versperrt ist, sammeln sich nach und nach immer mehr wütende Insekten außerhalb des Baus an, die nicht mehr hineinkommen - weil unsere Fellnase darauf liegt. Diese setzen sich evtl. auf den Hund und versuchen unter ihm in den Bau zu kriechen. Das birgt eine hohe Stichgefahr.
- im Bau selbst herrscht Alarm, weil kein Insekt mehr raus kommt - das Aggressionspotential steigt ständig an - ohne aus dem Bau entweichen zu können
- wenn jetzt der Hund aufsteht - fällt der Scharm aus dem Innern im Verteidigungs-Modus über ihn her
- deshalb: passen Sie auf - wo sich Ihr Hund im Freien hinlegt und wo Sie ihrem Hund das Kommando PLATZ geben
- Anmerkung: Ameisen gehören auch in diese Kategorie von staatenbildenden Insekten, werden jedoch unserem Hund in aller Regel nur lästig und nicht gefährlich sein.
H4. Entfernung des Stechapparates nach einem Bienenstich
- Beim Stich einer Biene bleibt oft der Stechapparat des Insekt als ganzes mit Stachel, Giftblase und Pumpmuskel zurück und pumpt weiter Gift ist sein Opfer.
- dieser Stechapparat muss entfernt werden
- dazu muss die vermutete Einstichstelle ähnlich wie beim Zeckenbiss am besten bei gutem Licht (Taschenlampe) genau untersucht werden
- weitere Details siehe -> Bienenstich
H5. Entfernung des Stechinsekts aus dem Rachenbereich des Hundes
- wenn ihr Hund das Insekt selbst geschnappt hat - manche Hunde schnappen regelrecht auch nach der dicksten Hummel - besteht das Risiko dass das Stechinsekt noch im Rachenbereich feststeckt
- dasselbe gilt, wenn der Hund das Insekt mit dem Futter oder Trinkwasser aufgenommen hat
- diese Entfernung ist äußerst schwierig
- Sie benötigen ein Hilfswerkzeug, mit dem Sie tief im Rachen das Insekt fassen und heraus holen können
- ideale Hilfswerkzeuge dazu sind eine ganz lange Pinzette, auch ein hölzerner oder metallener Grillwender (praktisch in der Form einer übergroßen Pinzette), oder ganz in der Not zwei dünne Stöcke müssen helfen das Insekt aus dem Rachen zu bekommen
- falls das Insekt bereits die Speiseröhre passiert hat - ist das im Moment das kleinere Übel - weil das Insekt als solches die Atmung nicht behindert
H6. Blutsaugende Insekten
- Umgangsprachlich bezeichnen wir auch den Angriff blutsaugender Insekten als Stiche wie den der von Bremsen, Stechfliegen, etc. Da diese Stiche nicht zum echten Angriff oder Verteidigung geführt werden, ist auch kein echtes Gift im Einsatz. Diese Stiche sind für Mensch und Hund oft extrem lästig - aber ansonsten, wenn nicht gefährliche Krankheitskeime übertragen werden - meistens harmlos. In südlichen Ländern können aber tatsächlich für Mensch und Tier sehr gefährliche Krankheiten übertragen werden.
- Wer mit dem Hund im tropischen Bereich aber evtl. auch schon Mittelmeerländer Urlaub macht, sollte bei seinem Tierarzt das Thema ansprechen (Details siehe -> Mittelmeerkrankheiten).
- kein Insekt - aber auch ein Blutsauger der viele gefährliche Krankheiten übertragen kann ist die Zecke, Details siehe -> Zeckenbiss
I. QUELLENVERZEICHNIS
- Infos zum Anaphylaktischen Schock bei Insektenstichen: http://www.hornissenschutz.de/stichreaktionen.htm
J. DOKUMENTEN-HISTORIE
Empfehlen Sie + ERSTE + HILFE + beim Hund
Jeder Hundehalter sollte über die elementaren Grundkenntnisse verfügen.
Diesen HTML-Code dürfen Sie gerne in ihre Homepage bzw. Vereinsseite einbauen:
Der Erfahrungsaustausch unter Hundehaltern kann sehr nützlich sein. Haben Sie Tipps, kennen Sie wirksame Hausmittel? Hier ist der Platz dafür um sich mit anderen Hundehaltern auszutauschen.
Г–deme - Wassereinlagerungen in verschiedenen KГ¶rperteilen
Informationen aus der Naturheilpraxis von René Gräber

Ein Г–dem beschreibt eine Wasseransammlung im Gewebe auГџerhalb von Zellen.
Dabei zeigt sich ein Ungleichgewicht zwischen Austritt und Wiederaufnahme von GewebeflГјssigkeit.
Ein Ödem entwickelt sich als Symptom oder Folge vieler Organerkrankungen und Störungen. Zu den wichtigsten Ursachen zählen Herzkrankheiten (z.B. Insuffizienz), Durchblutungsprobleme (z.B. Thrombose), Nierenprobleme (z.B. Insuffizienz), Leberschwäche und Erkrankungen (z.B. Leberzirrhose), Stoffwechselstörungen (z.B. Hyperthyreose), Krebserkrankungen, Medikamente (z.B. Cortison), neurologische Erkrankungen, Allergien, Insektenstiche, Entzündungen oder Eiweißmangel (z.B. durch diätetische Lebensweise).
Häufig kommt es durch einen Verschluss oder eine Verengung (Stenose) von Gefäßen zu einer Drucksteigerung in diesen, wodurch Flüssigkeit ausgepresst wird.
Zu einer FlГјssigkeitsansammlung im Bauchraum (Aszites) kann es z.B. durch EiweiГџmangel kommen. Insektenstiche oder Allergien fГјhren, bedingt durch ZirkulationsstГ¶rungen, zu lokalen Г–demen, die sich meist nach kurzer Zeit wieder im Gewebe verteilen.
Leitsymptome eines Ödems sind Schmerzen (durch eine Minderdurchblutung) sowie eine typische Verfärbung der betroffenen Region, die sich in drei Stadien zeigt: Die anfängliche Weißfärbung (Verengung von Gefäßen) geht in ein Blau (Zyanose = Sauerstoffmangel) über und endet in einer Rotfärbung, bedingt durch eine plötzlich gesteigerte Durchblutung oder Reizung.
Daneben zeigt sich eine Zunahme des Umfangs, besonders der Extremitäten, vermehrt zum Abend hin. Beine wirken schwer und müde, an Knöcheln und Handgelenken bilden sich weitere Schwellungen. Unbehandelt können Ödeme (je nach Grunderkrankung) zu Gewebezerstörungen (Ulcera) und lebensbedrohliche Situationen (Lungenödem, Hirnödem) führen.
MГ¶gliche Ursachen
Des weiteren gelten Abflussbehinderungen im Venensystem, Lymphstau, Allergien, Fettsucht und Diabetes als FГ¶rderer eines Г–dems.
MГ¶gliche Folgen
In schweren Fällen kann es zu Atemnot, Lungenstauungen und Leberschwellungen kommen. Vermehrte nächtliche Harnausscheidung, Blausucht (Cyanose).
Гњbrigens: Wenn Sie solche Informationen interessieren, dann fordern Sie doch einfach meinen kostenlosen Praxis-Newsletter an:
Im Folgenden finden Sie naturheilkundliche und Alternative Therapieverfahren, die bei Г–deme in Frage kommen kГ¶nnen.
Diese Therapieform ist bestens geeignet, Energien wieder zum flieГџen zu bringen. Sie basiert auf der Akupunktur-Lehre, wird aber ohne Nadeln durchgefГјhrt.
Die Nieren regeln den Wasserhaushalt, sie sind zu stärken. Ebenso das Herz, das oft überfordert ist.
Johannisbeer-Knospenmazerat. Edelkastanie, Rotbuche.
Pycnogenol: Aus ihrer frischen Rinde lässt sich ein sehr wirksamer Extrakt gewinnen, der vor allem gegen Ödeme wirksam sein kann.
Der Säure-Basen-Haushalt und das Thema "Übersäuerung" kann bei vielen akuten und
chronischen Beschwerden eine Rolle spielen.
Grundsätzlich: Kalium chloratum Nr. 4, Natrium chloratum Nr. 8, Natrium sulf. Nr. 10.
Bei Herzleiden: Calcium fluoratum Nr. 1, Silicea Nr. 11.
Die folgenden Mittel stehen im engen Zusammenhang zu der Stelle an dem das Г–dem sitzt.
Oberlid: Kalium carbonicum D 6
ganze Augenpartie: Phosphorus D 12
Ganzes Gesicht: Arsenicum album D 6
Barium carbonicum D 6
Calcium carbonicum Hahnemanni D 6
FГјr folgende Pflanzen liegen positive Studiendaten (positive Monographie der Kommission E) vor: Mannstreukraut, Zwergholunderwurzel, Brennessel
Dieser Beitrag wurde letztmalig am 16.08.2011 aktualisiert.
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