ьbersдuerter Magen :: Hundefutter & Hunde Ernдhrung
Hallo Alle zusammen !
Ich fьttere seit ca.9 Monaten roh.Es gab nie irgendwelche Probleme.Bis jetzt! Seit ca.5 Tagen hat mein Hund jeden Tag Sodbrennen.Ich gebe ihr dann einen Apfel und es ist alles wieder ok.Es ist doch aber nicht normal, dass es jetzt jeden Tag passiert?! :-(
Ich habe schon Heilerde ins Futter getan, es hat nicht geholfen.
Was kann ich bei der Fьtterung noch beachten oder zugeben?
Morgens gibt es RFK und abends Gemьse-Fleisch-Mahlzeit.Ansonsten als Zusдtze : frische Krдuter, Honig, Eigelb, jetz zur Unterstьtzung des Fellwechsels 4 Hefetabletten am Tag, verschiedene Цle und Obst.
Bin sehr gespannt, auf eure Ratschlдge.
- Angelika(YCH)
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Wie дussert sich das?
- Dani(YCH)
- Registriert: 18 Jahre zuvor
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Vor allen Dingen Boden und Schlafplatz.Der dann gegebene Apfel wird dann auch in sekundenschnelle gefressen.Ein paar Minuten spдter hat sich alles wieder beruhigt.Nach diesen Anzeichen schlieЯe ich auf einen ЬberschuЯ an Magensдure.
: Sag mal, woher weisst Du denn dass Dein Hund Sodbrennen hat?
: Wie дussert sich das?
: Kannst Du Magengerдusche hцren?
- Angelika(YCH)
- Registriert: 18 Jahre zuvor
- Beitrдge: 301
Ich habe mal in meine schlauen Bьcher geschaut und auch im Web gesucht, aber leider nichts gefunden.
Ich hoffe jemand anders kann Dir weiterhelfen.
- Dani(YCH)
- Registriert: 18 Jahre zuvor
- Beitrдge: 400
Trotzdem Danke, fьr deine Bemьhungen.
: Das wusste ich noch gar nicht.
: Ich habe mal in meine schlauen Bьcher geschaut und auch im Web gesucht, aber leider nichts gefunden.
: Ich hoffe jemand anders kann Dir weiterhelfen.
- Angelika(YCH)
- Registriert: 18 Jahre zuvor
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musster er plцtzlich mehrmals brechen und da kam es dann an den tag, wьrmer. ich hab dann wurmmittel gegeben, jetzt ist alles wieder ok.
- Jako(YCH)
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Nüchtern erbrechen, Unmengen von Gras fressen, schmatzen: Übersäuerung ist ein häufiges Problem bei Hunden. Ich würde fast sagen, eines der allerhäufigsten. Auch und gerade bei Hunden, die gebarft / roh gefüttert werden.
Übersäuerung meint in diesem Fall die Produktion von zuviel Magensäure. Im unkompliziertesten Fall ist das ein einmaliges oder zumindest unregelmäßiges Ereignis und erst einmal noch kein Grund zu Sorge.
Übersäuerung – Zuviel Magensäure
Leider ist zuviel Magensäure oft keine einmalige Angelegenheit. Weil meistens eine bestimmte Ursache dahinter steckt, die es zu lokalisieren und auszuschalten gilt.
Problematisch wird eine regelmäßige Übersäuerung, weil die Magensäure irgendwann die Magenschleimhaut schädigt und sich eine Gastritis entwickelt. Die in der Folge chronisch werden kann, was wiederum gute Voraussetzungen für die Entwicklung eines Magengeschwürs (Ulcus) liefert.
Die Anzeichen für zuviel Magensäure sind recht eindeutig, meistens kann man mehr als ein Symptom feststellen:
- verstärktes Fressen von Gras, manchmal auch von anderen Pflanzen / Erde
- starker, unangenehmer Geruch aus dem Maul (aber nicht über die Haut)
- regelmäßiges Erbrechen, entweder gallig-gelb oder schaumig-weißlich
- Appetitlosigkeit oder wechselnder Appetit, der manchmal fälschlicherweise als “mäkeln” interpretiert wird
- Nahrungsaufnahme in kleinen Mengen, bei grösseren Mengen kommt es häufiger zu Erbrechen nach der Fütterung
- verstärktes Trinken, besonders von kaltem Wasser (das nicht vertragen wird)
- bevorzugtes Liegen auf kühlen Plätzen
- Unruhe / offensichtliches Unwohlsein nach der Fütterung
Die Ursachen, oder: Wie entstehen Probleme durch zuviel Magensäure?
Handelt es sich um eine leichte Reizung der Magenschleimhaut, zum Beispiel durch Futter, das nicht vertragen wird oder eine Schneegastritis, ist dies meistens nach ein paar Tagen Schonkost und Ruhe ausgestanden.
Wie aber entstehen chronische Magenbeschwerden?
Der Magen besitzt normalerweise Schutzvorrichtungen, damit die Magensäure schön da bleibt, wo sie soll und keinen Schaden anrichtet. Wird allerdings dauerhaft zuviel Magensäure produziert bzw. trifft die Magensäure nicht auf Nahrung, die sie verdauen kann, kommt es zu Problemen.
Die Produktion von Magensäure ist dem Prinzip nach an die Aufnahme von Futter geknüpft. Über Rezeptoren wird dem Magen signalisiert, dass Magensäure für die Spaltung von Nahrungsbestandteilen benötigt wird.
Konkreter: Zur Aufspaltung von Proteinen. Fehlt Magensäure oder ist die Ausschüttung behindert, gerät die Proteinverdauung ins Hintertreffen.
Genau das ist auch der “Schlüsselreiz”, von dem man in Bezug auf die Knochenfütterung spricht: Ohne das Protein am Knochen, dem Fleisch, fehlt der Auslöser, um Magensäure zu stimulieren und der Knochen kann nicht ausreichend zersetzt werden. Umgekehrt kann bei zuviel Magensäure auch helfen, mineralisiertere, also eher dichtere Knochen zu füttern statt weicher Knochen.
Gefressen wird pünktlich?!
Die Produktion von Magensäure muss nicht zwangsläufig an eine tatsächliche Fütterung gebunden sein.
Hunde verknüpfen bestimmte Tageszeiten und Rituale mit der Fütterung, wenn ein regelmäßiges Muster erkennbar ist. Das reicht aus, um die Produktion von Magensäure als Vorbereitung auf die Verdauung zu stimulieren.
Jeden Tag zur selben Zeit essen, ist eine zutiefst menschliche Angewohnheit, für Hunde muss es nicht die beste Lösung sein. Oft reicht es schon aus, wenn das Zeitfenster für die Fütterung erweitert wird. Das Futter landet dann z.B. nicht jeden Abend um Punkt 18 Uhr im Napf, sondern irgendwann zwischen 17 und 21 Uhr.
Diese Muster gehen aber über feste Fütterungszeiten hinaus. Weiß Dein Hund, dass es immer dann etwas zu fressen gibt, wenn Du nach Hause kommst, ist auch das ein festes Muster.
Stress ist der zweite wichtige Faktor, der eng mit Magenproblemen verknüpft ist.
Schuld daran ist vor allem das vegetative Nervensystem. Bei länger anhaltendem Stress bestimmt der sogenannte Sympathikus die Körperprozesse. Er sorgt dafür, dass der Körper für Gefahren- oder Stresssituationen optimal gewappnet ist: Erhöhung der Atemfrequenz, verringertes Schmerzempfinden, Bereitstellung schnell verfügbarer Energie. Fight or Flight.
Energieaufwändige Prozesse an anderer Stelle werden dafür aber heruntergefahren – wenn der Körper in Alarmbereitschaft ist, bleibt keine Zeit und Energie für langwierige Verdauung.
Die Magenmuskulatur ist in diesen Situationen angespannt, Nahrung wird nicht weiter Richtung Darm befördert. Der Körper entledigt sich dieses Problems, indem der vorhandene Mageninhalt durch Erbrechen einfach wieder hinaus befördert wird.
Stress schlägt also im wahrsten Sinn des Wortes auf den Magen, die Verdauung leidet. Nicht verwunderlich, dass anhaltender Stress einer der häufigsten Gründe für Verdauungsbeschwerden bei Hunden ist.
Andere Ursachen
Aber es wäre natürlich zu einfach, wenn die Ursachen so überschaubar wären.
Für anhaltende Übersäuerung / Gastritis kann es Gründe geben, die auf den ersten Blick wenig mit dem Magen selbst zu tun haben. Dazu zählen Allergien, Nierenerkrankungen oder chronische Darmentzündungen (IBD).
Auch Schmerzmittel, Antibiotika und Cortisol können die Magenschleimhaut reizen und zu den typischen “Übersäuerungsproblemen” führen.
Und, last but not least gibt es Bakterien wie Heliobacter pylori, die zwar durchaus auch in gesunden Hundemägen (und Katzenmägen) zu finden sind, aber auch immer wieder mit Magenschleimhautentzündungen in Verbindung gebracht werden.
Warum so oft bei roh gefütterten Hunden?
Die Magensäure des Hundes ist sehr sauer. Was bei einem Fleischfresser absolut sinnvoll ist, damit die Infektionsgefahr durch Keime und Bakterien so gering wie möglich gehalten wird. Bei Hunden, die roh gefüttert werden, passt sich auch die Magensäure bis zu einem gewissen Grad an.
Ist der Hund also gestresst oder feste Fütterungszeiten gewohnt, machen sich die unangenehmen Folgen der zu reichlich produzierten Magensäure schneller bemerkbar, weil die Säure aggressiver ist.
Nicht jedes Erbrechen ist bei roh ernährten Hunden und Katzen aber ein Anzeichen von zuviel Magensäure.
Wenn Knochen(vor allem grössere und / oder am Stück) abends gefüttert werden, passiert es recht häufig, dass unverdaute Reste morgens wieder zum Vorschein kommen. Ein Mechanismus, der vor Verletzungen schützen soll.
Das typische morgendliche Erbrechen von gelblicher oder weißlich-schaumiger Flüssigkeit ist dagegen ein klares Anzeichen, dass Magensäure das Problem ist.
Und wie löst man das Problem?
Das Wichtigste ist, der Ursache für die Magenprobleme auf den Grund zu gehen und nach Möglichkeit abzustellen. Gerade beim Faktor “Stress” ist das nicht immer so einfach und nimmt unter Umständen viel Zeit in Anspruch.
Was man darüber hinaus noch tun kann:
- Ausprobieren, mit wie vielen Fütterungen pro Tag und welchen Futtermengen der Hund am besten zurecht kommt
- Rohe fleischige Knochen morgens füttern, mit ausreichendem Fleischanteil (50:50) oder auf gewolfte Knochen ausweichen
- Futterzusammensetzung überprüfen und schrittweise ausprobieren, was Abhilfe schafft
- Die zeitweilige Fütterung von gekochtem Fleisch in Betracht ziehen
- Nicht zu kalt füttern: Rohfutter zimmerwarm werden lassen vor der Fütterung, keine gefrorenen Knochen / Kongs oder Hundeeis im Sommer
- Fleisch am Stück ggffls kurz unter kaltem Wasser abwaschen, besonders Geflügelfleisch
- Abends vor der Nachtruhe noch einmal eine Kleinigkeit füttern, in diesem Fall eignen sich Kohlenhydrate besser als Protein / Fett
Zur Linderung der Beschwerden sind phytotherapeutische Maßnahmen sehr gut geeignet: Slippery Elm Bark, aber auch die europäische Ulmenrinde oder Eibischwurzel.
Magensäurehemmer – die einfachste Lösung?
Bei wiederkehrenden Magenproblemen kommen Magensäurehemmer (Protonenpumpenhemmer) wie Omeprazol zum Einsatz. Geläufig sind sie auch unter dem Begriff “Magenschutz”, die bei längerem Einsatz von Schmerzmitteln zum Einsatz kommen.
So gut sie die Problematik der übermäßigen Magensäure beseitigen und den Hund wieder zu Fressen bewegen, so schwierig wird es im Bereich der Nebenwirkungen. Und das sind bei langfristiger Anwendung leider etliche. Erbrechen und Durchfall gehören dabei noch zu den eher harmlosen Varianten.
Gravierender sind die Nährstoffmängel, die sich entwickeln können. Länger angewendet, stören Magensäurehemmer die Resorption von Mineralstoffen wie Magnesium, Zink und Calcium. Auch ein B-12-Mangel gehört zu den Nebenwirkungen, die auftreten
Auch bei den sogenannten Licky Fits kann kann zuviel oder zuwenig Magensäure ein Auslöser sein. Diese Schluck-und Leckanfälle können sehr beängstigend wirken, weil der Hund plötzlich und wie manisch anfängt, Gegenstände oder den Boden abzulecken bzw. Gras oder anderes Unverdauliches aus der Umgebung aufzunehmen. Damit verbunden sein kann starkes Speicheln und leeres Schlucken.
Das Erschreckende an den Leckanfällen ist die Intensität. Die Hunde wirken unruhig, getrieben und sind dabei meistens kaum ansprechbar und lassen sich nur schwer, wenn überhaupt, von ihrem Tun abbringen.
Für den Hund sind diese Anfälle unangenehm bis schmerzhaft. Und sie bergen das Risiko, dass dabei Fremdkörper aufgenommen werden, die für für den Hund gefährlich werden können.
Die Ursachen
Die genauen Ursachen sind leider immer noch relativ wenig erforscht. Eine Verbindung zur Magendrehung gilt als relativ sicher, andere Auslöser sind wenig dokumentiert.
Meistens sitzt das Problem aber tatsächlich im Magen-Darm-Trakt, eben beispielsweise in Form von zu viel oder zu wenig Magensäure. Wenn man barft, kann also ein Blick auf die Futterzusammenstellung weiter helfen. Bei konventioneller Fütterung stochert man leider meistens deutlich mehr im Nebel, weil die Deklaration nicht immer so aufschlußreich und akribisch ist, wie es für die Ursachenfindung nötig wäre.
Unverträglichkeiten und chronische Darmentzündungen begünstigen Licky Fits, genauso ein Ungleichgewicht der Darmbakterien. Und genauso wie bei anderen Magenproblemen: Als ein möglicher Auslöser für Licky Fits wird Stress hoch gehandelt.
Was konkret heisst: Die Ursachenfindung ist auch bei Licky Fits der wichtigste Ansatz.
Zuviel oder zu wenig Magensäure?
Es kommt auch vor, dass Hunde zu wenig Magensäure ausbilden. Die Symptome sind schwer von denen einer Magensäureüberproduktion zu unterscheiden, was die Diagnose nicht ganz einfach macht.
Auch bei zu wenig vorhandener Magensäure stoßen Hunde öfter nach der Fütterung auf, können anfallsartig Gras fressen oder unangenehm aus dem Maul riechen.
Zu wenig Magensäure begünstigt außerdem leichte Durchfälle bzw. Darmentzündungen.
Ohne Magensäure werden (ähnlich wie bei Magensäureblockern) nicht ausreichend Pankreas-und Gallesäfte freigesetzt. Was wiederum dazu führt, dass Nahrungsbestandteile nicht weiter aufgespalten und die Nährstoffe über den Dünndarm nicht wie vorgesehen aufgenommen werden können. Zusätzlich kann es zu einer bakteriellen Darmüberwucherung bzw. Darmfehlbesiedelung kommen. Und damit einhergehend ebenfalls zu Resorptionsschwierigkeiten.
Um herauszufinden, ob es sich tatsächlich eindeutig um eine Unterproduktion handelt, bleibt für die 100%tige Sicherheit nur die Endoskopie / Biopsie. Alternativ bleibt nur: Versuch und Irrtum, also genau beobachten, was Besserung verschafft. Das Alter des Hundes und die Vorgeschichte können bei der Einordnung helfen.
Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich statt zu viel um zu wenig Magensäure handelt, ist höher bei:
- älteren Hunden
- Hunden, die längere Zeit mit Magensäureblockern behandelt wurden
- Hunden, die dauerhaft oder über längere Zeit Schmerzmittel einnehmen
- (Übergewichtige) Hunden mit wenig körperlicher Bewegung
- Hunde mit endokrinen Erkrankungen wie Schilddrüsenunterfunkion oder Morbus Cushing
Leider gibt es auch Faktoren, die sich sowohl in Richtung zuviel wie auch zu wenig Magensäure auswirken können, nämlich z.B. Medikamente, IBD (Inflammatory Bowel Disease) oder Stress. Helfen kann die Aufteilung der Fütterung in mehrere kleine Mahlzeiten und z.B. der gezielte Einsatz von Bitterstoffen in der Fütterung.
Ein Magensäureüberschuss wird in der Regel erst dann problematisch, wenn er regelmäßig auftritt. Was Du immer zuerst bei der Ursachenforschung unter die Lupe nehmen solltest, ist die Fütterung. Das betrifft die Futterzusammensetzung genauso wie das Futtermangement, also etwa Fütterungszeiten.
Bei einer akuten Gastritis muss die Fütterung so angepasst werden, dass die Magenschleimhaut geschont wird und die Entzündung abklingen kann.
Außerdem sollte man den Faktor Stress sehr eingehend berücksichtigen.
Entsteht die Übersäuerung aus einer anderen Erkrankung heraus, ist es ratsam, einen Tierheilpraktiker oder Ernährungsberater hinzu zu ziehen.
Manchmal braucht es etwas Zeit, um das Problem in den Griff zu bekommen. Allerdings hat man mit einer angepassten Fütterung, Stressreduktion und ggffls naturheilkundlicher Unterstützung gute Chancen, die Beschwerden zu mildern.
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Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
ich verzweifel langsam immer ein Stück mehr, was den Magen meiner Hündin angeht.
Vorweg: Sie hat eine Schilddrüsenunterfunktion, kann dadurch nur leicht verdauliche Dinge fressen. Da die aber erst sehr spät erkannt wurde, ist ihr Magen bereits seit Monaten chronisch entzündet und übersäuert ständig so derbe, dass sie Brechen muss (tief gelbe Flüssigkeit), wenn ihr Magen leer ist. Nun schaffe ich es teilweise nicht, ihr morgens früh schon etwas zu geben, damit ihr Magen etwas zu tun hat und sie sich nicht übergeben muss. Normalerweise bekommt sie direkt nach dem Aufstehen eine Karotte und damit hat sich die Sache, seit zwei Tagen bricht sie allerdings einfach die Karottenstücke halbverdaut mit aus.
Habt ihr eine Idee, was ich ihr Morgens geben kann, das gut stopft und trotzdem relativ leicht verdaulich ist?
Ich kann einfach nicht mehr mit ansehen, wie der Hund sich quält.
Beim Tierarzt haben wir immer nur Magensäureblocker verschrieben bekommen, die kann ich allerdings vergessen, weil sie sich mit den Schilddrüsentabletten nicht vertragen. Sie bekommt damit Bauchschmerzen, wird total nervös und unruhig.
Ich wäre für jeden Tipp mehr als dankbar!
Welsh Corgi Pembroke Sheriff Carlie (*19.08.2014)
& Welsh Corgi Pembroke Deputy Scooter (*07.08.2015)
Berner Sennenhündin Maja (*09.04.2011 - †27.03.2015)
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
"Sammaja" wrote:
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
Zum Frühstück Reis mit Hühnchen
Mittags Hüttenkäse / Joghurt mit Heilerde
Abends Haferschleim mit Dosenfutter (Lamm/Geflügel - kein Rindfleisch o. ä.)
Joco und Co
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
was fütterst Du?
Dago neigt auch zu Nüchternerbrechen und ich gebe ihm abends, unmittelbar vor dem Schafengehen ein halbes Brötchen und morgens direkt nach dem Aufstehen ebenfalls.
Ich kann mir damit immer gut helfen
Sein Vertrauen zurück zu gewinnen jedoch mehrere Monate
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
"Sammaja" wrote:
Wenn du Hühnersuppe kochst kannst du die Brühe mit dem abgelösten Fleisch des Huhns in den Kühlschrank stellen, hält sich locker 3 Tage, früh dann etwas davon auf Zimmertemperatur aufwärmen und dem Hund geben. Das geht schnell.
"Sammaja" wrote:
Etwas, das stopft und gleichzeitig leicht verdaulich ist, da wird es schwierig. Wieso soll es stopfen? Hat dein Hund auch Durchfall? Da wären dann Olewo-Pellets eine Möglichkeit.
Cookie2012
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
Bonny hat auch Probleme mit Nüchternerbrechen und den Magenschleimhäuten. Wir geben ihr jetzt Stulmisan.
Laut meiner TÄkann ich es auch dauerhauft geben. Bis jetzt war es aber nach einer Woche immer wieder gut. Gute Besserung für deinen Hund.
basquienne
Re: Dauerhaft übersäuerter Magen, Hilfe?
sie bekommt morgens und Abends ihr normales NaFu und Unterwegs SEHR viele Leckerlies (Wolfsblut TroFu), oder wenn ich das mit den Leckerlies nicht schaffe, dann unterwegs mal schnell ne Hand voll TroFu.
Mittags bekommt sie meist noch was zu Kauen (getr. Rindfleisch etc)
Sie bricht nur noch sehr selten, eigentlich nur, wenn ich den Tag über doch mal die Leckerlies vergesse wenn wir viel Unterwegs sind.
Übersäuerung
Schonkost mit Magerquark
Was versteht man eigentlich unter Übersäuerung?
Hier gibt es zwei Interpretationen:
- Die Acidose – Die Übersäuerung des ganzen Körpers
- Sodbrennen – Im Magen wird zu viel Säure gebildet
Bei Acidose hat sich das normale Verhältnis zwischen Basen und Säuren im Körper in Richtung der Säuren verschoben. Der Wert für eine neutrale Lösung ist 7, alles was darunter liegt, ist sauer. Werte über 7 sind basisch. Von vielen Tierärzten wird diese Übersäuerung des Körpers, als nicht wissenschaftlich erwiesen, abgelehnt. Andere, besonders Heilpraktiker sehen das nicht so. Gerade nach der Entdeckung der Aquaporine (mikrofeine Wasserkanäle in der Zellmembran) durch amerikanische Forscher, ist es eher vorstellbar wie eine Übersäuerung des Körpers zu Stande kommen könnten.
Aber eigentlich meinen wir, wenn wir von Übersäuerung sprechen, das Sodbrennen. Wer schon einmal Sodbrennen hatte, weiß wie unangenehm und schmerzhaft das ist. Oft hört man auch bei Hunden von Sodbrennen. Die Hunde schmatzen, schlucken, erbrechen Schleim und fressen Gras oder andere Dinge um dem Magen zu helfen.
Aber woher kommt das Sodbrennen? Magensäure wird in der Magenschleimhaut gebildet. Die Menge des Magensaftes hängt von der Art des Futters ab. Stimulierend wirken z. B. Fleisch, Fleischbrühe, Milch und Salz. Wenig Magensäure wird bei Kartoffel, Brot und Butter gebildet.
Aus unserer Tierheilpraxis wissen wir, dass bei einer akuten Gastritis, die mit Sodbrennen einher geht, gekochte Kartoffeln und Magerquark, den Magen bei der Heilung unterstützen.
Aber wieso kommt es bei eigentlich gesunden Hunden zu „Übersäuerung“?
Bei uns haben sich folgende Ursachen ergeben:
- ungeeignetes Futter
- Stress
- zu regelmäßige Fütterung
- zu häufige Fütterung (3x täglich oder öfter)
Der Punkt „ungeeignetes Futter “ ist sehr individuell zu betrachten. Was für den einen Hund ungeeignet ist, kann für den anderen genau richtig sein. Auf der anderen Seite denken wir, wenn bei Magenerkrankungen auch Tierärzte von der Verabreichung von Trockenfutter abraten, weil dieses aufgrund seiner Trockenheit (nur 7% Restfeuchtigkeit) der Magenschleimhaut Flüssigkeit entzieht, dürfte es auf jeden Fall kein geeignetes Futter sein. Trockenfutter scheidet somit als Dauerfütterung für magenempfindliche Hunde komplett aus.
„Stress“ ist wie beim Menschen eine häufige Ursache für Sodbrennen bei sensiblen Tieren. Das kann verschiedene Auslöser haben: unterlegene Hunde haben Probleme beim Fressen im Gegenwart von Überlegenen oder psychische Belastungen allgemein (Prüfungen, Ortswechsel, Rivalität im häuslichen Rudel usw.).
Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass auch eine sehr regelmäßige Fütterung zu dem sogenannten Nüchtern-Erbrechen führen kann. Hunde produzieren schon Magensäure, wenn die Fütterungszeit in die Nähe rückt. Oft ist es dann so viel, dass der Vierbeiner erbrechen muss. Also immer pünktlich morgens um 8.00 Uhr und abends um 18.00 Uhr füttern ist nicht artgerecht. Kein Beutegreifer bekommt pünktlich seine Beute, sondern erst dann, wenn er sie gefangen hat.
Häufig hört man das Argument: Wenn ich öfter füttere, geht es meinem Hund besser! Sicher wird dies erst einmal der Fall sein. Mehrmals am Tag eine Futterportion bindet natürlich die überschüssige Magensäure. Meiner Meinung nach ist das aber nur eine Symptombehandlung, die nichts an den Ursachen ändert. Auch das sogenannte Betthupferl beschäftigt den Magen und lässt so das gefürchtete Sodbrennen verschwinden.
Wir raten deswegen zu folgender Behandlung: Zuerst den Magen mit Diät und Homöopathie heilen und dann zu einer unregelmäßigen Fütterung (unterschiedlichen Mengen, unterschiedliche Zeiten, mal einen Tag wenig, mal an einem Tag nur einmal) über zu gehen. Die schon besprochenen Gemüsetage helfen hierbei. Auch die gefütterte Fleischmenge sollte überdacht werden. Hunde, die viel Energie brauchen, sollten diese nicht über Proteine mobilisieren müssen. Tierische Fette sind der beste Fitmacher und sollten deswegen in die Mahlzeit eingebaut werden, zumal sie die Nieren nicht belasten. Auch Kohlenhydrate können in moderaten Mengen zur Energieversorgung heran gezogen werden. Gemüse hat eine basische Wirkung, wirkt außerdem durch seine Faserstoffe als Fellersatz, welches ja bei der ganzen Beute mit gefressen werden würde. Deswegen sollte es in der Hundefütterung nicht fehlen.
Sie haben andere Erkenntnisse gesammelt? Bitte teilen Sie uns Ihre Erfahrungen mit! Wir verfolgen mit großem Interesse die Diskussionen um das Sodbrennen bei Hunden.
7 Kommentare
wenn mein Hund Lucas mal zu viel Knochen frisst, spuckt er manchmal (früher häufiger, in letzter Zeit ist es viel besser geworden) am nächsten Tag etwas Schleim. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in etwas Wasser gekochter Leinsamen(schrot) und danach mit etwas Heilerde versetzt – gegeben nach der Knochenmahlzeit – hier wunderbar hilft.
Also bei meiner Hündin ist es so, das sie sehr oft sehr viel Schmatz… auch ist es so das wenn sie Futter sieht sofort zu speicheln beginnt. Es hängt wohl auch damit zusammen, das sie als Welpe im Wald zum Sterben ausgesetzt wurde und dort 3 Jahre gelebt und überlebt hat. Vor kurzem hatte sie Durchfall und ich habe sie 24 Std. fasten lassen und danach mit Schonkost wie mit Moro`scher Karrottensuppe 1 tag lang danach mit etwas Rindfleisch und Quark sowie der Karrottensuppe innerhalb von 3 Tagen wieder hochgepäppelt…in der Zeit habe ich NUR 3-5 Tropfen Schwarzkümmelöl ins Futter getan UND seitdem tg. 1/2 TL morgens, mittags und abends vom ALDI den Biac Fettarmer Joghurt mit L. casei Kulturen.. setidem ist das Schmatzen so gut wie weg und sie schläft auch ruhiger dadurch. Was mir aufgefallen ist, das sie bei der Gabe von Lebertran Übelkeit bekommt auch wenn ich es ins Futter mit Fett (wie Butter) gebe… das macht sich dann auch durchs Schmatzen und stärkerem Speicheln bemerktbar. Der Hinweis mit den Kartoffeln finde ich gut, ich geb ihr 1-2 gekochte Kartoffeln in der Woche und finde es ist dadurch auch besser geworden. Ich denke das es aber auch Hunde gibt bei denen es ggfs. angeboren ist, das ZU VIEL Magensäure produziert wird. Bei meiner Hündin denke ich spielt auch ihre Vorgeschcihte hier eine große Rolle. Was würdet Ihr als Homoöpathie empfehlen? Was auch ganz wichtig ist, das man diese Leckerliefütterung beim Gasis gehen weglassen sollten, denn JEDER Futzel Futter regt die Magensäure an und das ist garnicht gut. WIr haben das jetzt auch weggelassen in Verbindung mit dem Joguhrt ist jetzt alles bestens…
Entschuldigen Sie bitte die späte Beantwortung Ihrer Frage. Bei der Homöpathie steht als wichtigstes Mittel Nux vomica im Vordergrund. Weitere Mittel können dazu kommen. Das richtet sich nach den Beschwerden und natürlich auch nach dem Typ des Hundes. Hier sollte dann eine genaue Anamnese stattfinden.
Ich habe einen chronischen Grasfresser (inzwischen fast 7 jährigen Border Collie). Teilweise exzessiv und das nicht nur wie bei vielen Hunden ihm Frühling das frische Gras, sondern auch im Winter das total vergammelte. Er hatte auch hin und wieder mal „Darminfekte“. Im Frühjahr des letzten Jahres von jetzt auf nachher sofort blutig. Geschmatzt wurde auch immer mal, vor allem nachts und im Oktober spitzte sich die Lage so zu, dass er regelrecht mit Gras „ausgestopft“ war. Blutiger Durchfall und wirklich fast unverdautes Futter. Extreme nächtliche Unruhe, Schmatzen, ständiges Lecken der Pfoten oder von Gegenständen. Mir kam das inzwischen extrem komisch vor, auch weil er nie nach Durchfällen wieder Gewicht aufgeholt hatte und tatsächlich war dann die spez. Pankres-Lipase nicht mehr im „grünen Bereich“.
Im Nachhinein gesehen hat er vermutlich schon seit wir ihn vor 4 Jahren aus dem Tierheim holten Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Mit dem Trockenfutter von dort hatte er stinkenden breiigen Kot und Blähungen. Struppiges Fell und ekligen Körpergeruch. Wir stellten auf Barf um und der Hund blühte sichtlich auf. Nur wenn er mal Leckerchen mit Getreide erhielt, gabs Blähungen. Gebarft hab ich im Grunde so, wie Sie es beschreiben. Da ihm aber einmal am Tag sichtlich Probleme machte gabs dann doch 2 x täglich, aber eher zu unregelmäßigen Zeiten. Auch gabs einen fleischlosen Tag, bei dem er aber immer extrem unruhig in der Nacht war, eine Pansenmahlzeit, nach der er am nächsten Tag deutlich mehr zu Grasen schien. Auch zeichnete es sich immer mehr ab, dass er Knochen und Knorpel, auch Hühnerhälsen, immer in Verbindung mit einer Extraportion Fleisch, später mit Innereienmix nicht gut vertrug. Da war alles dabei, von Durchfall, unverdauten Knochenstücken (trotz kleiner Menge) über Knochenkot zu extrem schleimigen Kot. Irgendwann gab ich nur noch Knochenmehl, welches er sehr gut verträgt. Leckerchen gabs beim Training beim Gassi, aber danach gab es immer gleich das Futter. Ansonsten bekam er zwischendurch nur selten etwas. Eher mal etwas Salat oder Karotte, wenn ich gekocht habe. Zum Fleisch gab es immer Kartoffeln, Hirse und Gemüse. Letzteres mal gekocht, aber auch roh. Anfangs hatte ich Fleisch und Kohlehydrate getrennt, nachdem das nichts half, verfütterte ich alles gemischt. Das bekam ihm besser. Er war dann auch nicht so „dauerhungrig“.
Seit dem Schub hab ich langsam von Kartoffel-Karotte, über Kartoffel-Karotte-Quark, gekochtes Geflügel mit Kartoffel-Gemüsemix, dann gekochtes Rind, dann roh,immer eine Sache pro Woche verändernd langsam aufgebaut. Nun hab ich eine fast immer gleichbleibende Fütterung. Morgens immer Rind mit Innereienmix u. Kartoffel-Gemüsemix, Mittags gibts etwas Quark mit Obst und abends Rind, Wild oder Schaf mit Blättermagen/Pansen vom Rind und Kartoffel-Gemüsemix. Für den Magen gibts abends 1 TL Moor. Noch während seiner schlechten Phase, bekam das Fell damit sofort wieder Glanz und Struktur und Magen u. Darm gehts damit sichtlich besser. Heilerde hatte nicht diese Wirkung. Da ich das Gefühl hatte, dass sowohl bei Lachsöl, als auch bei pflanzlichen Ölen auch nur tropfenweise zugefügt, wieder mehr Beschwerden kommen, gibts diese nicht mehr. Schaffett und fettes Rindfleisch verträgt er aber gut und hat seit Oktober mit den Enzymen (wobei nur halbe Dosis und später im Grunde nur noch 1/4) mehr Gewicht erreicht, als er das ganze letzte Jahr hatte. Die Blutwerte waren im Februar dann auch wieder im Normalbereich. Jedoch hab ich bei ihm das Gefühl, ich muss eher auf die gleichbleibende Fütterung achten. Kaum gebe ich doch mal einen Tropfen Lachsöl dazu oder erwischt er unbeabsichtigt etwas anderes, kommen wieder Probleme wie nächtliches Schmatzen. Inzwischen sind die Enzyme weg und der Kot nachwievor sehr gut verwertet und hart.
Ich hab auch das Gefühl, das vor allem getrocknete Fleisch-, Fisch- oder Kauartikel extrem die Magensäure anregen. Seit er davon nichts mehr bekommt, ist der Magen auch besser.
Ich denke die Empfehlung mit dem unberechenbar füttern funktioniert nur bedingt, denn auch wenn die Menschen essen, regt sich der Appetit beim Hund. Man muss da einfach sein Tier beobachten. Manchen Hunden bekommt es sicher besser, wenn sie sich einmal am Tag den Bauch, am besten mit großen Fleischstücken richtig vollschlagen können, der Magen dann auch ausreichend zu arbeiten hat. Da Hunde Schlingfresser sind, bilden sie vermutlich einfach immer eine ordentliche Menge Magensäure, so bald der Reiz „Fleisch“ kommt. Egal, ob es nur ein Miniportion leicht verdauliches gewolftes Fleisch oder gleich eine Tagesportion am Stück gibt. So ist es vielleicht für die kleinen Mengen einfach zu viel. Aber manchmal geht es dem Tier doch besser, kann es das Futter besser verwerten, wenn öfter kleine Portionen gefüttert werden.
Vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar. Auch wir denken, dass diese Geschichte mit der Übersäuerung sehr individuell zu betrachten ist. Besonders bei Hunden (wie bei Ihrem), bei denen eine Vorschädigung des Magens und/oder der Bauchspeicheldrüse vorhanden ist, muss man einfach herausfinden, was dem Tier gut tut. Ihre Beschreibung ist, von den Symptomen her, schon bezeichnend für eine schlechter werdende Bauchspeicheldrüse. Hier würde ich auch immer für mehrere Mahlzeiten am Tag plädieren. Damit tut sich der Körper dann leichter.
Auwaia, mein Hund schmatzt nachts auch manchmal. Habe hier rein zufällig darüber gelesen und mir zuvor gar keine Gedanken deswegen gemacht. Nun habe ich ein schlechtes Gewissen, weil ich das nicht für schlimm hielt. Wie kann ich dem armen Kerl denn nun helfen? Er leidet ja dann augenscheinlich auch an Sodbrennen. Trockenfutter komplett weglassen? Dabei bin ich gerade dabei auf dieses Aldi-Futter umzustellen. Vorher musste er Nierendiätfutter bekommen. Was mache ich denn jetzt?
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Was füttere ich beim hund bei übersäuertem magen
Sдure- Basenhaushalt – was bedeutet das fьr die Gesundheit von Tieren?
Magen- Darmprobleme bei Hund und Katze
Pro- und Prebiotische Unterstьtzung der Darmflora - optimale Gesundheitsvorsorge
Viele Menschen und auch unsere Tiere leiden an Erkrankungen bedingt durch Stцrungen im Sдure- Basenhaushalt! Uebersдuerung eine Zivilisationskrankheit?!
Damit der Stoffwechsel von Mensch und Tier funktioniert, muss das Verhдltnis von Sдuren und Basen im Kцrper stimmen. Der Sдure- Basenhaushalt als Regulationssystem hдlt durch Stoffwechselprozesse Sдuren und Basen im Organismus konstant. Diese Stoffwechselvorgдnge sind wiederum an ein bestimmtes Gleichgewicht von Sдuren und Basen angepasst, um einen optimalen Ablauf zu gewдhrleisten. Дndert sich die Sдurekonzentration, werden praktisch alle biochemischen Vorgдnge im Organismus in ihrer Aktivitдt gehemmt oder aktiviert. Eine derartig massive Beeinflussung ist fьr einen stabilen Stoffwechsel nicht tolerierbar und muss unter allen Umstдnden vermieden werden. Das oberste Ziel ist deshalb, die Konstanthaltung des Sдure-Basen-Gleichgewichts. Dieses ist vergleichbar mit der Konstanthaltung der Kцrpertemperatur, auch hier sind nur geringfьgige Schwankungen mit dem Leben vereinbar.
Was bedeutet PH-Wert?
Der PH-Wert dient als Masseinheit fьr die Konzentration von Sдuren und Basen. Die PH -Skala reicht von PH 1 bis PH 14. Der Bereich zwischen PH 1 - PH 6,9 wird als sauer bezeichnet, der Bereich zwischen PH 7,1 – PH 14 als basisch. PH 7,0 ist neutral, d.h. hier ist das Verhдltnis zwischen Sдuren und Basen in der Lцsung ausgeglichen.
Der PH -Wert in den verschiedenen Organen und Kцrperflьssigkeiten wie Blut, Lymphe, Speichel, Urin oder Kot ist sehr unterschiedlich:
Der Magensaft ist sauer PH -Wert von 1 - 2, damit die Nahrung und insbesondere Eiweiss aufgespaltet werden kann.
Im Dьnndarm liegt der PH -Wert bei 5 - 6, so dass hier Enzyme zur Kohlenhydratverdauung aktiv werden kцnnen.
Der Bauchspeicheldrьsensaft ist basisch (PH 10-12).
Der PH -Wert in den meisten Kцrperzellen liegt bei etwa 7 (neutral)
Das Blut, die meisten Kцrperflьssigkeiten und die Gelenkflьssigkeit beim Gesunden ist leicht basisch (PH 7,4).
Kleinste Verschiebungen kцnnen den Stoffwechsel gravierend beeintrдchtigen und den Kцrper belasten.
Bei allen Gelenkentzьndungen und -schwellungen ist die Reaktion sauer: PH 7,2 - 6,8. Die Ьbersдuerung im Gelenk und in der Gelenkkapsel ist hierbei Schmerz verursachend. Schon bei PH 7 wird das Knorpelgewebe (Kollagen) der Gelenke starr und brьchig. Sehnen und Bдnder erleiden Makro- und Mikrorisse. Diese Sдureschдden sind nicht reparabel. Die Azidose (Uebersдuerung) ist fьr jede Warmblьterzelle unter PH 6,8 tцdlich.
Wie entsteht Ьbersдuerung im Kцrper?
Ьbersдuerungs- Zustдnde und daraus resultierende Erkrankungen sind hдufig. Ich behaupte ьber 2/3 aller Hunde und Katzen sind davon betroffen!
Die konventionelle Nahrung ist sдureьberschьssig und „basische Kost“ kann, wenn sie nicht richtig im Magendarmtrakt aufgeschlossen wird (Gдrung) „umkippen“, d.h. sдureьberschьssig werden.
Zu den sдurebildenden Nahrungsmittel gehцren insbesondere tierische, eiweissreiche Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Geflьgel aber auch Milchprodukte, bei deren Verdauung sich Schwefel- und Phosphorsдure bilden (sдurebildende Salze z.B. Chlorid, CO2, Sulfate, Phosphate, Harnsдure und andere Produkte aus dem Eiweissstoffwechsel). Bei einer stark sдurebildenden Ernдhrung, wie dies v.a. bei der Rohfьtterung (barfen) der Fall ist, aber auch bei vielen handelsьblichen Trocken- und Nassfutter, verliert der Organismus die Fдhigkeit, Sдurebildner zu neutralisieren. Es kommt zu Einlagerungen von Schlackenstoffen, die den Austausch von wichtigen Nдhr- und Wirkstoffen im Gewebe beeintrдchtigen, eine Reihe von Stoffwechselablдufen entgleisen und das Tier wird ernsthaft krank.
Ob ein Nahrungsmittel die Eigenschaft hat, basisch oder sauer zu wirken (der Geschmack gibt keinen Anhaltspunkt, so z.B. wirkt Zitronensдure basisch), hдngt von der Fдhigkeit ab, Wasserstoffatome zu binden oder abzugeben und somit auch vom Gehalt an basischen Salzen. Fьr eine gesunde Ernдhrung ist deshalb eine ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen sehr wichtig. Basische Salze sind Kalzium , Magnesium , Natrium, Kalium, Zink und Eisen . Diese Salze kцnnen die Sдure binden und neutralisieren.
Spricht man vom Sдure-Basen-Haushalt, ist es nicht sinnvoll, einseitig nur die Zufuhr von Sдuren zu betrachten - ohne dabei auch die zugefьhrte Menge von Basen zu berьcksichtigen. Entscheidend fьr das Gleichgewicht im Organismus ist nicht allein die verzehrte Menge von Sдuren oder Basen, sondern deren Gesamtbilanz. Denn eine hohe Zufuhr von Sдure kann ohne weiteres durch eine hohe Zufuhr von Basen kompensiert werden.
Die zugefьhrte Nahrung sollte im leicht sauren, nahezu neutralen Bereich liegen, um den Sдure- Basenhaushalt im optimalen Gleichgewicht zu halten.
Umweltgifte, Stress, Krankheit und die Einnahme von bestimmten Medikamenten beeinflussen den Sдure-Basen-Haushalt negativ. Durch Fieber, Entzьndungen und negativen Stress entstehen zusдtzliche Sдuren im Organismus.
Giftstoffbelastungen durch дussere Gifte und innere Stцrungen wie z.B. Entzьndungs-, Eiterherde usw. bewirken eine Ьbersдuerung des Lymphraumes. Ueber den Blutkreislauf steht das Blut in Verbindung mit sдmtlichen Organsystemen (z.B. Lunge, Herz, Verdauungstrakt, Niere). Mit der Zunahme von Sдuren im Bindegewebe und in den Organzellen sinkt die Einsatzfдhigkeit der kцrpereigenen Enzymketten und damit die Entgiftungsfдhigkeit. Dies treibt den Sдurepegel im Organismus noch weiter hoch, beschleunigt den krankhaften Prozess und verursacht Schmerzen.
Der Organismus hat komplexe Systeme zur Regulation des Sдure- Basen- Haushaltes, um ьberschьssige Sдuren loszuwerden:
Ьber Kot, Urin, Atmung und Schweiss.
Kohlensдure, das Stoffwechselprodukt des Kohlehydratstoffwechsels muss abgeatmet werden. Ueberschьssige Sдuren werden z.B. im Blut ьber Hydrogencarbonat abgepuffert. Das Kohlendioxid wird ьber die Lungen ausgeatmet oder mit Harnstoff ьber die Nieren ausgeschieden.
Produkte aus dem Eiweissstoffwechsel kцnnen nur ьber Kot, Nieren und Haut (z.B. an den Pfotenballen) ausgeschieden werden.
Die Niere ist eines der wichtigen Systeme und deshalb kann man aus dem Urin Rьckschlьsse auf Sдure- Basen- Verschiebungen im Kцrperinneren ziehen. Dies ist insbesondere deshalb der Fall, weil der Urin normalerweise nicht den ganzen Tag den gleichen PH-Wert aufweist, sondern eine charakteristische Rhytmik durchlдuft.
Welche Folgen haben Stцrungen des Sдure-Basengleichgewichtes? Welche Symptome kцnnen entstehen?
Bei Ьbersдuerungs- Zustдnden kommt es zu einer Verminderung der Basen Reserve im Organismus und in der Folge zur Regulationsstarre. Die normalen PH- Schwankungen im Urin sind bei einer Regulationsstarre nicht mehr nachweisbar (PH Wert gleichbleibend 5).
Stцrungen im Sдure-Basen-Gleichgewicht insbesondere Uebersдuerung haben Auswirkungen auf sдmtliche Organe und Kцrperfunktionen . Folgende Symptome und Erkrankungen kцnnen entstehen:
M ьdigkeit, Lustlosigkeit, Erschцpfung, Konzentrationsstцrungen oder Stressanfдlligkeit
Nervliche Schwдchen und Verhaltensauffдlligkeiten
Juckreiz, Haarausfall, Neurodermitis
Magen-Darm Erkrankungen, Leber-, Milzerkrankungen, Stцrungen endokriner Drьsen (z.B. Bauchspeicheldrьse, Schilddrьse)
Blasen- und Nierenerkrankungen, insbesondere auch Steinbildung (v.a. bei Katzen sehr hдufig anzutreffen)
Bдnder-, Sehnenverletzungen, Muskel- und Gelenkschmerzen bis hin zu Gelenkdeformationen
Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen, Blutbildungsstцrungen, hoher Blutdruck
Verschlechterung bestehender Krankheiten
Vermehrter Befall mit Flцhen, Zecken etc.
Diese Auflistung ist nicht vollstдndig, aus den bisherigen Erklдrungen versteht sich, dass der gesamte Organismus von einem ausgeglichenen Sдure-Basenhaushalt abhдngt und bei Ungleichgewicht die unterschiedlichsten Krankheiten entstehen kцnnen.
Wie kann eine Ьbersдuerung im Kцrper erkannt werden?
Eine gдngige Methode zur Bestimmung des PH-Wertes ist die Verwendung von Indikatorpapier. Je nach PH-Bereich fдrbt sich der Indikator blau (basisch) oder rot (sauer). Zur Diagnose einer mцglichen Ьbersдuerung im Kцrper wird oft die Bestimmung des Urin-PH-Wertes mit Indikatorpapierstreifen empfohlen.
Es kцnnen mit handelsьblichen Indikatorpapier allerdings nur sogenannte freie, d.h. ungebundenen Sдuren erfasst werden. Die mit dem Urin ausgeschiedenen Sдuren liegen aber nur zu 1 % ungebunden vor. Die restlichen 99% werden in gebundener Form ausgeschieden und kцnnen dadurch mit PH-Indikatorstreifen nicht bestimmt werden. Das Ergebnis einer solchen Urin-PH-Messung fьhrt daher leicht zu einer Fehlinterpretation des Sдure-Basen-Status im Kцrper.
Ebenfalls zu Falschresultaten fьhren Messungen z.B. nach Fьtterung oder unter Stresseinwirkungen etc.
Bei chronischen Krankheiten sollte 1x im Monat ьber 1 Woche lang (auch wдhrend der Therapie mit basischen Substanzen) mit Hilfe eines Indikatorpapiers am besten in der Skala PH 5 -9 der PH-Wert des Harns bei jedem Urinieren gemessen werden.
Beim Gesunden finden sich Schwankungen zwischen pH 5-8. Bei Ьbersдuerung ist der pH Wert starr bei 5, bei Ьberalkalisierung bei 8-9.
Die aussagekrдftigsten Auswertungen sind deshalb mehrere Untersuchungen in ausgerichteten Laboren, welche u.a. die Tagesrhytmik berьcksichtigen und gleichzeitig Sedimente und Beimengungen wie z.B. Struvit, Calciumoxalat, Blut, Eiweiss mituntersuchen, welche weitere Aufschlьsse vermitteln.
Welche Therapiemцglichkeiten gibt es bei Stцrungen im Sдure- Basenhaushalt?
Die richtige Ernдhrung ist der wichtigste Therapiebestandteil. Tatsдchlich sollte ein gutes Futter z.B. fьr Hunde leicht angesдuert sein. Haben Sie schon mal ein Futtermittel gesehen, welches den PH-Wert ausweist? Dies ist leider nur sehr selten der Fall. Nicht unbedenklich ist die Rohfьtterung (barfen). Fleisch in hohen Mengen fьhrt zu einer Ьbersдuerung des Kцrpers. Ein passendes Futtermittel zu finden, ist deshalb oft nicht einfach. Bei Fragen zur Ernдhrung fьr Ihr Tier kontaktieren Sie mich mittels dem Ernдhrungs-Fragebogen oder rufen Sie mich an zur Terminvereinbarung.
Weitere naturheilkundliche Therapiemцglichkeiten:
Sдure- und Toxin- Ausleitung : Diese erfolgt vor allem ьber die Nieren (viel trinken!) aber auch durch Atmung, Haut und Darm. In hartnдckigen Fдllen empfiehlt sich eine ganzheitlich-naturheilkundlich gefьhrte Kurform: Z.B. Darmreinigungskuren sowie auch andere kцrperliche Reinigungs- und Ausleitungsverfahren dazu anzuwenden.
Darmsanierung : Neben der bereits erwдhnten Дnderung der Ernдhrung ist bei Darmbakterien Stцrungen (Dysbiosen und Pilz- Ьberwucherung) eine mikrobiologische Therapie mit individueller Ernдhrungsumstellung und Aufbau einer gesunden Darmflora indiziert, da sonst immer wieder im Darm sдurebildende Gдr- und Fдulnisvorgдnge ablaufen.
Gravierende Mangelzustдnde einzelner Mineralien oder Spurenelemente mьssen ausgeglichen werden . Am hдufigsten findet sich ein Mangel an: Magnesium, Kalium, Calcium, Zink, Kupfer und Selen. Hierzu ist eine Labordiagnostik erforderlich.
Die gezielte Therapie mit Schьsslersalzen und/oder der Einsatz von Homцopathie zur Regulierung des Mineralstoffhaushaltes hat sich ьberaus bewдhrt. Eine derartige Therapie bedarf fundierter Kenntnisse des Therapeuten und muss individuell auf den Patienten abgestimmt sein. Die dadurch erzielten Resultate sind jedoch einzigartig und fьhren zu einer dauerhaften Heilung.
Sollten Sie den Verdacht haben, dass Ihr Tier ьbersдuert ist, oder Sie vorbeugen mцchten, dann warten Sie nicht zu lange ab. Stцrungen im Sдure-Basenhaushalt sollten schnellst mцglichst ins Gleichgewicht gebracht werden, je frьher desto besser! Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit mir.
Handelsьbliche Produkte mit basischen Salzen sind erfahrungsgemдss bei Tieren nur sehr selten wirksam. Die komplexen Regulationsmechanismen verhindern nur zu oft die Aufnahme dieser Substanzen im Darm. Ein Grund mehr, den Darm in Form von Entgiftung und Sanierung bei der Therapie mit einzubeziehen.
Eine Kur zur Wiederherstellung des Gleichgewichtes des Sдure-Basenhaushaltes zusammen mit der angepassten Ernдhrung muss mehrere Wochen evtl. auch Monate erfolgen.
Eine Therapie ist solange sinnvoll, bis der Morgenharn basische Werte zeigt bzw. ohne Therapie normale PH- Schwankungen im Tagesverlauf erreicht werden.
Auch macht es Sinn, diese Kuren in regelmдssigen Abstдnden zu wiederholen.
Eine Ьberalkalisierung ist mit den handlesьblichen Prдparaten bisher nicht berichtet worden .
Durch Therapie mit basischen Substanzen lassen sich insbesondere auch Schmerzzustдnde beheben. Z.B. beim Muskelkater (Laktatazidose) beim Menschen entstehen Schmerzen im wesentlichen durch Ьbersдuerung. Die Kцrpereigenregulation kommt erst nach Auffьllen der Alkali- Reserve wieder in Gang .
Sauer macht nicht lustig sondern schmerzt!
Es besteht aber auch die Mцglichkeit eine entsprechende Nahrungsergдnzung fьr das Problem Ihres Tieres gezielt zusammenzustellen (in diesem Falle rufen Sie mich bitte an und vereinbaren Sie einen Termin).
Viele anderweitig nicht therapierbare Erkrankungen wie Magen- Darm-, Leber-, Herzkreislauf- , Stoffwechsel Erkrankungen, Asthma, Diabetes, Migrдne, Osteoporose, Hautleiden, Nerven und Gemьtsleiden, Nierenerkrankungen und v.a. auch Gelenkprobleme etc. konnten durch den Ausgleich des Sдurebasenhaushalts geheilt werden.
Bei chronisch Kranken oder дlteren Tieren ist es sinnvoll eine dauerhafte Unterstьtzung evtl. mit weiteren immunstьtzenden Massnahmen zu ergreifen. Grundsдtzlich ist zu erwдhnen, dass eine individuell auf Ihr Tier zusammen gestellte Therapie sicherlich den besseren Effekt erzielen kann, wie eine Unterstьtzung allgemeiner Art.
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Heilerde und Tonerde
Schon in der Antike haben Menschen Erden zu heilenden und kosmetischen Zwecken benutzt. Heute verwenden wir verschiedene feine Erden zu demselben Zweck. Meist kennen Laien aber kaum den Unterschied zwischen Heilerde, Lavaerde (Ghassoul), roter, grüner, weißer (Kaolin) oder anders gefärbter Tonerde.
Dieses so genannte Sorptionsvermögen machen wir uns zu Nutze. Nicht nur Flüssigkeiten steigen durch die feinsten Kanäle (Kapillare) der Tonerdepartikel, auch Fette oder Emulsionen aus Wasser und Fett und anderen Substanzen können mit Tonerde gebunden werden. Je winziger dabei die einzelnen Erdepartikel, desto größer ist der absorbierende Effekt.
Für den Einsatz als Kosmetikum und Nahrungsergänzung reicht es natürlich nicht, die Erde einfach abzubauen. Sie muss sehr rein, darf also nicht mit Fremdstoffen durchsetzt sein und sie muss keimfrei gemacht werden. Zwar ist in den großen Tiefen, wo die Erden natürlicherweise lagern, weder mit Krankheitserregern, noch mit anderen Verunreinigungen zu rechnen, aber beim Abbau kann die Erde natürlich schnell kontaminiert werden. Deshalb werden die Erden gesiebt und traditionell durch Öfen in der prallen Sonne so stark erhitzt, dass alle Krankheitserreger abgetötet werden. Die Erden werden heutzutage auch teilweise durch maschinelles Pasteurisieren keimfrei gemacht.
In den Verkauf gelangen die Erden als Heilerde oder Tonerde.
Natürlich gibt es hier genaue Gesetze, welche Bedingungen eine Erde erfüllen muss, um „Heilerde“ genannt werden zu dürfen. Denn der Begriff „Heilerde“ macht eine einfache Erde in unserem Land rechtlich zu einem Arzneimittel. Und um aus einer Substanz ein Arzneimittel zu machen, muss der Hersteller sehr strenge und kostspielige Auflagen erfüllen. In Deutschland besitzen nur sehr wenige Hersteller diese Arzneimittelzulassung und dürfen ihr Produkt „Heilerde“ nennen.
Es gibt aber noch zahlreiche weitere Firmen, die Erden für den gleichen Einsatzzweck verkaufen. Sie führen meist den Zusatz „Nahrungsergänzungsmittel“, dürfen aber nicht mit einer heilenden oder medizinischen Wirkung ihres Produkts werben. Aber auch bei Nahrungsergänzungsmitteln ist keimfreiheit und eine geprüfte Qualität gesetzlich vorgeschrieben.
Die verschieden gefärbten Tonerden werden hauptsächlich in der Herstellung von Kosmetika verwendet. Manchmal wegen ihrer schönen, natürlichen Farben, aber meist aufgrund ihrer absorbierenden Wirkung. In Gesichtsmasken oder als Haarkur nehmen sie überschüssiges Fett auf.
Häufig liest man den Tipp, dass mit Ton- oder Heilerde Flöhe vertrieben werden können. Die einen sagen, dass die Tonerde Flöhe und ihre Gelege austrocknen, die anderen sagen, dass die winzigen Partikel sich in den Zwischenräumen der Chitinpanzer der Flöhe festsetzen und damit ihre Bewegungsmöglichkeit verhindern.
Grundsätzlich gilt: Tonerde gegen Flöhe sollte ausschließlich in der Umgebung der Tiere gestreut werden und nicht auf das Tier selbst. Wenn wir eine Katze oder einen Hund so stark mit Tonerde einpudern, dass davon die Flöhe sterben, dann trockenen wir die Haut und das Fell des Tieres so extrem aus, dass sie ihren natürlichen Keimschutz verlieren und für Infektionen mit Pilzen oder Bakterien empfänglich werden kann. Außerdem kann das Fell stumpf und brüchig werden.
Aber auch in die Umgebung des Tieres gestreut, kann dieser Einsatz problematisch werden. Im Körbchen von Hunden oder Katzen zum Beispiel wird durch jede Bewegung des Tieres der feine Staub aufgewirbelt und natürlich von Hund oder Katze eingeatmet. Besonders Katzen reagieren darauf sehr empfindlich. Felines Asthma und andere Atemwegsbeschwerden können dadurch gefördert oder verursacht werden.
Am ehesten kann Tonerde gegen Flöhe eingesetzt werden, wenn ganze Wohnungen von Flöhen kontaminiert wurden und zum Beispiel Ritzen in Holzdielen nicht genügend mit Insektiziden gereinigt werden können. Hier kann Tonerde großzügig in die Ritzen gestreut werden. Allerdings darf das entsprechende Zimmer dann für ein bis zwei Tage nicht begangen werden und muss anschließend sehr, sehr gründlich mit einem Staubsauger gereinigt werden, der Feinstaub auffangen kann.
Der äußerliche Einsatz von Heilerde
Bei Heilerde unterscheidet man noch einmal in der Feinheit der Partikel. Zur innerlichen Anwendung kommt die ultrafeine Variante in Frage. Die etwas groberen (aber von uns immer noch objektiv als sehr fein empfundenen) Partikelgrößen setzt man eher äußerlich ein. Zum Zwecke der komplemantären Heilwirkung* können wir sowohl innerlich als auch äußerlich die ultrafeine Qualität verwenden.
(*Als komplementäre Heilmittel werden Anwendungen bezeichnet, die echte Heilmethoden begleitend unterstützen, aber selbst allein nicht zur Gänze Heilen können. Komplementäre Heilmethoden können Beschwerden lindern und so den Patienten entlasten. Beispiel: Heilerde kann Sodbrennen aufgrund einer Magenschleimhautentzündung lindern, kann aber die eigentliche Magenschleimhautentzündung nicht heilen.)
Heilerde auf eine frische Wunde aufgebracht, nimmt die ausgetretene Flüssigkeit auf und sorgt für einen schnelleren Wundverschluss. So wird es jedenfalls empfohlen.
Tatsächlich stehen uns aber sehr viel bessere Mittel zur Verfügung, eine nässende Wunde zu versorgen.
Objektiv betrachtet scheint z.B. eine Schürfwunde, die Blut und Lymphe absondert irgendwie besser auszusehen, wenn wir Heilerde aufstreuen und die das Sekret aufsaugt. Aber was erreichen wir tatsächlich? Die Wunde wird durch das Sorptionsvermögen der Heilerde stark ausgetrocknet. Die an der Luft trocknenden natürlichen Sekrete einer Wunde bilden aber sowieso schon einen sehr effektiven Wundfilm. Mit Tonerde kann sich dieser Film nicht bilden, er bleibt porös, durchlässig für Keime und reißt durch die große Trockenheit immer wieder auf. Und obwohl Tonerde bei der Produktion keimfrei gemacht wurde, hat diese Sterilität natürlich sofort ein Ende, wenn wir die Packung mit der Heilerde öffnen. Wollen wir wirklich unsterile Erdpartikel in eine offene Wunde geben?
Umschläge mit Heilerde werden hauptsächlich bei Prellungen gemacht. Hier wirkt allein die kühlende Wirkung. Denn Heilerde mit kaltem Wasser verrührt bleibt lange kühl. Inzwischen sind pauschale Kältebehandlungen bei Prellungen und Verstauchungen sehr umstritten. Bei Tieren wirkt ein solcher kühlender Umschlag sowieso nur an Stellen, die nicht von Fell bedeckt sind.
Der innerliche Einsatz von Heilerde
Hier findet die Heilerde tatsächlich ein sehr sinnvolles Einsatzgebiet, denn wir können uns ihre starke Saugfähigkeit zunutze machen.
Heilerde hilft besonders Hunden, die unter Übersäuerung des Magens und Sodbrennen leiden. Dieser Zustand lässt sich meist an häufigem Schmatzen, Leerschlucken, Züngeln, Leckanfällen (exzessives Gegenstände abschlecken) und suchtartigem Grasfressen erkennen. Besonders wenn die Tiere lange nichts gefressen haben zeigen sich diese Symptome. Der Grund dafür ist, dass der Hund sehr viel Säure im Magen produziert hat. Meist reicht es aus, ihm dann ein Stück Zwieback oder ähnliches aufsaugendes Futter zu geben. Wenn das nicht mehr reicht, kann man mit Heilerde helfen.
Die Heilerde kann größere Mengen überschüssiger Magensäure binden und damit die Übersäuerung und das Sodbrennen lindern. Wichtig dabei ist, dass die Heilerde sich vor dem Verfüttern nicht schon zu stark vollsaugt. Denn dann kann sie logischerweise nicht mehr so viel Magensäure aufnehmen. Andererseits können wir die Erde natürlich auch nicht trocken verfüttern. Deshalb sollte sie direkt vor der Verabreichung je nach Herstellerangaben angerührt und dann sofort verfüttert werden.
Eine Übersäuerung des Magens ist von der Natur nicht vorgesehen und hat immer einen Grund. In Frage kommen zum Beispiel Futterunverträglichkeiten, ungeeignetes Futter, Stress und/oder Erkrankungen des Magens. Die Anwendung von Heilerde kann diese Auslöser nicht heilen, sondern nur deren Folgen lindern.
Heilerde wird auch bei Durchfall empfohlen, ist hier aber nur mit sehr viel Bedacht einzusetzen. Der Zweck der Heilerde bei Durchfall ist, möglichst viel von dem Wasser im Darm zu binden, damit der Stuhl nicht so flüssig ist und dadurch besser kontrollierbar wird. Die Ursache des Durchfalls wird durch Heilerde nicht behoben! Es ist ziemlich schwierig, Heilerde so zu dosieren, dass sie tatsächlich erst im Darm ihre aufsaugende Wirkung entfaltet (und nicht etwa den leeren Magen austrocknet!).
Zum Zweck der besseren Kontrollierbarkeit des Darmhinhalts bei Durchfall erfüllt ein geriebener Apfel sehr viel besser. Das dabei frei werdende Pektin des Apfels bewirkt ebenfalls eine Bindung von Wasser im Darm.
Entgiftung und Darmsanierung
Diese beiden Begriffe sind sehr in Mode gekommen. Grundsätzlich braucht bei einem gesunden Tier der Darm weder „entgiftet“ noch „saniert“ zu werden. Die Idee der Anwendung von Heilerde zu diesem Zweck beruht wieder auf der absorbierenden Wirkung. Eventuell im Darm vorhandene Toxine (Gifte) werden schlicht an die Tonerdepartikel gebunden und können ausgeschieden werden.
Darmsanierungen werden meist im Anschluss an längere Medikamentengaben (besonders Antibiotika), nach akuten Durchfällen und aufgrund von chronischen Darmerkrankungen empfohlen. Ziel ist es, wieder eine ausgewogene Darmflora herzustellen. Hier kann Heilerde wie gesagt allenfalls eventuell vorhandene Toxine binden. Die geschädigte Darmflora baut sich über die Heilerdewirkung nicht wieder auf.
Falsch angewendete, falsch dosierte oder individuell vom Organismus falsch verwertete Heilerde kann Verstopfungen verursachen. Wenn akute Verdauungsstörungen fehlinterpretiert werden und etwa bei einem Darmverschluss oder einer starken Verstopfung Heilerde gefüttert wird, kann dadurch das Krankheitsbild verschlimmert werden.
Heilerde kann im Magen und im Darm die Wirkstoffe von Medikamenten binden und wichtige Medikamente damit unwirksam machen.
Heilerde hat ihre Berechtigung zur Linderung von Beschwerden durch überschüssige Magensäure. Vor der Verabreichung sollten Tierhalter durch das Zurate ziehen von Tierarzt oder Tierheilpraktiker sicher gehen, dass andere Verdachtsdiagnosen, die den Einsatz von Heilerde kontraindizieren, ausgeschlossen sind.
Während einer homöopathischen Behandllung kann Heilerde insofern störend wirken, als dass der Verlauf und die Mittelwirkung nicht richtig beurteilt werden können, weil die Heilerdeanwendung Symptome wie Sodbrennen oder Durchfall verschleiert.
klassisch arbeitende Tierhomöopathin
Wenn Sie ein Hausmittel anwenden möchten, überprüfen Sie vorher immer, ob dieses Mittel tatsächlich für den individuellen Fall Ihres Tieres geeignet ist. Alles, was eine Wirkung hat, kann auch eine unerwünschte Wirkung haben. Vieles Herumprobieren kann ein krankes Tier mehr schwächen als heilen. Achten Sie daher genau darauf, ob es Ihrem Tier unter der Anwendung des Hausmittels wirklich besser geht, ob gar nichts passiert oder ob sogar neue Symptome auftreten. Nur wenn es Ihrem Tier besser geht, ist die Anwendung für begrenzte Zeit auch sinnvoll.
doggies.ch - das Hundeforum der Schweiz
Gallen erbrechen, übersäuerten Magen?
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inhii
Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --
Dienstag, 7. März 2017, 10:08
Gallen erbrechen, übersäuerten Magen?
Schneeflocken
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Dienstag, 7. März 2017, 10:16
Verbringe nicht so viel Zeit mit der Suche nach einem Hindernis.
Es könnte sein, dass keines da ist.
inhii
Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --
Dienstag, 7. März 2017, 10:21
Chiara
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Dienstag, 7. März 2017, 10:26
Meine bekommen häufig erst gegen 22Uhr Abendessen, haben so eigentlich nie Probleme.
Du kannst aber auch versuchen vor dem zu Bett gehen noch eine Kleinigkeit zu geben
rubahe
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Doggie(s): Belgischer Schäferhund/Tervueren
Dienstag, 7. März 2017, 10:55
Deine Hündin könnte schon an Uebersäuerung des Magens leiden und ich würde es vorerst auch mit etwas Futter spät abends versuchen. Ich hoffe, dass das hilft, andernfalls müsstest du eventuell über eine Futterumstellung nachdenken.
Dienstag, 7. März 2017, 10:56
jahwarrior
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Dienstag, 7. März 2017, 11:00
inhii
Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --
Dienstag, 7. März 2017, 11:06
Mojito03
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Doggie(s): Mojito, Gordon Setter
Wohnort: Buchackern TG
Dienstag, 7. März 2017, 11:17
Crispy
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Doggie(s): Breeze (*2010) Australian Shepherd Hündin
Dienstag, 7. März 2017, 11:22
Bello
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Dienstag, 7. März 2017, 11:35
Tabasco
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Dienstag, 7. März 2017, 11:41
inhii
Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --
Dienstag, 7. März 2017, 11:45
perrolina
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Doggie(s): Amiga, Spanischer Wasserhund, Jg. 2008
Wohnort: Zürcher Furttal
Dienstag, 7. März 2017, 12:35
Gimp
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Doggie(s): Volpino Balu, Jack Snoop, Grinch Lio, Boomer-Tibet-Terrier-Mix Pizza
Dienstag, 7. März 2017, 14:29
Zitat von »Schneeflocken«
Genau so sehe ich das aus meiner Erfahrung auch ..
Snoop ist auch ein Morgenkotzkandidat, wenn er abends nichts mehr gegessen hat.
Was bei unseren Hilft:
200 Mili Wasser, eine Fingerkuppe Senf und nen Schuss Milch .. dann ist die Übersäuerung fix weg.
Wer die Menschen kennenlernt, wird seine Liebe lieber den Tieren schenken.
Mit einem kurzen Schwanzwedeln kann ein Hund mehr Gefühl ausdrücken, als ein Mensch mit stundenlangem Gerede.
und bitte: Jeans "hudeln" ist keine Liebesbekundung.
inhii
Doggie(s): Pyri (Eurasier) 4.2010* , Flaffy (Eurasier) 11.2015* -- Diuni (Eurasier) im Herzen --
Dienstag, 7. März 2017, 16:02
Tabasco
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Dienstag, 7. März 2017, 16:17
rubahe
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Doggie(s): Belgischer Schäferhund/Tervueren
Dienstag, 7. März 2017, 16:36
hasch-key
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Dienstag, 7. März 2017, 16:53
Keks abends hat nichts gebracht.
Bei ihm kommts vom Schlingen, ist aufs Alter wohl nicht mehr so verträglich.
Übersäuerung beim Hund
Bedeutung der Säuren
Saure Substanzen bzw. Stoffwechselprodukte sind nicht per se schlecht. Sie gehören zu einem normal arbeitenden Organismus dazu. Denken Sie nur an die Produktion der Magensäure, ohne welche die Verdauung nicht sinnvoll funktionieren würde.
Der pH-Wert des Blutes und anderer Körpersäfte wird ebenfalls über das richtige Säuren-Basen-Verhältnis gesteuert. Allerdings sind im Blut sehr enge Grenzen gesetzt, innerhalb derer die Regulation stattfindet. Falls der Norm-pH-Wert von etwa 7,4 über- oder unterschritten wird, laufen quasi automatisch Regelungsmechanismen ab. Wenn diese versagen, hat das fatale Folgen für das Tier.
Wie kommen die Säuren in den Körper?
Die Säuren stammen ursprünglich aus dem Darm, wo sie im Rahmen der Verdauung entstehen. Der Abbau von Proteinen geht mit Säurebildung einher. Wenn zu viel Eiweiß (Fleisch, Milchprodukte) in der Ration enthalten ist, z.B. bei ungünstig zusammengestellten BARF-Rationen, entstehen relativ viele saure Stoffwechselprodukte.
Bei einem gesunden Darm mit kräftiger Darmwandmuskulatur bleiben die Säuren im Darminneren und werden mit dem Kot ausgeschieden. Wenn die Schutzschicht aus Darmschleimhaut und Darmwandmuskulatur geschwächt und untrainiert ist, können die Säuren ins Blut übertreten und sich im gesamten Körper verteilen. Weitere Schwachstellen sind die Lunge, die Haut und die Nieren, die im Krankheitsfall die anflutenden Säuren nicht mehr ausreichend abpuffern können.
Was passiert mit den Säuren im Organismus?
Wenn die Ausscheidungskapazität des Darmes für Säuren überschritten ist, können die Abbauprodukte ggf. noch über die Nieren und den Urin nach außen abgegeben werden. Das Gros zirkuliert aber mit dem Blut hin in alle Gewebe, wo es zu Ablagerungen und Gewebeschäden kommt. Auch die Niere selbst kann geschädigt werden, wodurch sich das Risiko einer metabolischen Azidose erhöht. Dies kann im ungünstigen Fall zu einem Abbau von körpereigenem Protein führen, wodurch wiederum mehr Säuren entstehen. Ein Teufelskreislauf…
Um den lebenswichtigen Blut-pH-Wert aufrecht zu erhalten, werden Mineralstoffe aus den Knochen gelöst und als Puffersubstanzen in den Kreislauf eingeschleust. Das kann in der Endkonsequenz eine erhöhte Frakturneigung zur Folge haben.
Hinweise auf eine Übersäuerung
Hundebesitzer beobachten unterschiedliche Auffälligkeiten bei ihren Tieren, die mit einer Übersäuerung in Zusammenhang gebracht werden können.
Typische Symptome am Verdauungstrakt sind unter anderem:
- Erde (und Gras?) fressen
- übermäßiges Speicheln
- saures Aufstoßen
- Sodbrennen
Wenn sich die Säuren ihren Weg nach draußen über die Haut suchen, kann sich das mit folgenden Symptomen zeigen:
Was ist zu tun?
Die große Bedeutung eines gesunden und stabilen Darmes wurde schon genannt. Mit der Fütterung von 5-E kaltgepresstem Hundefutter sowie der Darmaktivierungskur kann der Darm seine Aufgaben effektiv erfüllen und verhindert den Übertritt von Säuren in den Körper. Weiterhin ist eine Stärkung und Dynamisierung der roten Blutkörperchen in ihrer Fließ- und Zellkraft hilfreich. Übersäuertes Gewebe leidet unter Sauerstoffmangel. Dem können vitale Erythrozyten entgegen wirken.
Gleichzeitig bietet sich eine Unterstützung der Niere an, um sie in ihrer Ausscheidungskapazität zu stärken.
Darüber hinaus bieten basische Pflanzenstoffe (z.B. 5-E massu-dyn) reichlich Puffersubstanzen, um überschüssige Säuren wirkungsvoll zu binden.
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BEI MAGENPROBLEMEN RICHTIG FÜTTERN
Tipps und Tricks für die tägliche Futterzubereitung
Was rumpelt und pumpelt da in meinem Bauch? Diese Frage stellt sich nicht nur der „böse“ Wolf im Märchen von Rotkäppchen. Während im Märchen Steine die Verursacher sind, haben heute zunehmend viele Hunde Probleme mit der Verdauung, obwohl sie ansonsten gesund erscheinen. Ältere Hunde oder Hunde mit verschiedenen Gesundheitsproblemen (u.a. Nierenerkrankungen, schmerzhafte Arthrosen) haben oft zu wenig Appetit und fressen mäkelig. Stress kann ebenfalls dazu führen, dass Verdauungsprobleme und Appetitmangel auftreten. Dies kann vor allem bei kleinen Hunderassen - mit ihrem auf das Körpergewicht bezogen relativ hohen Energiebedarf - zu einer gesundheitlich-energetischen Abwärtsspirale führen. In solchen Situationen ist nicht nur die richtige Fütterung, sondern auch die Art der Futterzubereitung von Bedeutung und kann rasch Abhilfe schaffen.
Empfindlicher Magen – was tun?
Wenn Ihr Hund einen empfindlichen Magen hat, können Symptome wie Aufstoßen, Erbrechen oder Appetitlosigkeit auftreten. Nicht immer erbrechen die Hunde das Futter unmittelbar nach der Futteraufnahme, in vielen Fällen zeigen sie nach dem Fressen jedoch ein deutliches Unwohlsein mit Hecheln, Unruhe, Schlecken oder vermehrtem Schlucken.
Treten die genannten Symptome auf, dann ist zunächst eine tierärztliche Untersuchung notwendig. Diese sollte eine gründliche internistische Abklärung beinhalten. Mittels einer solchen internistischen Untersuchung einschließlich Blutuntersuchung, Röntgen/Ultraschall und Urinuntersuchung wird zunächst differenziert, ob der Magen die eigentliche Ursache ist, oder ob andere Erkrankungen sekundär den Magen in Mitleidenschaft ziehen. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig, damit die richtigen therapeutischen Maßnahmen eingeleitet und dem Hund rasch und gezielt geholfen werden kann. Besonders - aber nicht nur - bei jungen Hunden, sollte ein gastrointestinaler Fremdkörper unbedingt ausgeschlossen werden! Nicht immer muss aber sofort eine Magenspiegelung durchgeführt werden.
In vergangenen Zeiten wurde häufig ein spiralförmiges Bakterium (Helicobacter) für ansonsten unerklärliche Magenprobleme verantwortlich gemacht. Das Bakterium wurde mit einem Bluttest nachgewiesen und im positiven Fall mit einem Antibiotikum behandelt. Inzwischen haben wissenschaftliche Untersuchungen jedoch gezeigt, dass Helicobacter beim Hund keine Magenprobleme verursachen.
Ist der Magen direkt betroffen, so kann eine Ultraschalluntersuchung zeigen, ob und welche Veränderungen vorliegen. Gleichzeitig kann die sog. Motilität, d.h. die Bewegung des Magens und des Darms, eingeschätzt werden. Dies ist sehr aufschlussreich und wichtig für die Behandlung.
Nach Ausschluss sekundärer Ursachen für die Übelkeit werden bei primären Magenproblemen häufig Medikamente verordnet, etwa Omeprazol. Neuere Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass Omeprazol nur kurzfristig gegeben werden sollte, da ein gewisser Prozentsatz der Hunde bei längerer Gabe mit einer Verdickung der Magenwand reagiert. Bei Bedarf können andere Säureblocker, etwa Ranitidin oder auch weitere alternative Präparate, helfen, die über einen längeren Zeitraum gegeben werden können und die gereizte Magenwand über die Zeit wieder beruhigen. Naturheilkundliche Mittel, etwa Nux vomica, können die Heilung dabei unterstützen.

Eine häufige Ursache für Magenprobleme mit Erbrechen besonders bei jungen Hunden ist die Aufnahme eines Fremdkörpers. Links das Röntgenbild – und rechts die Ursache, eine zerkaute Flip-Flop-Sandale. (Foto: © Dr. Birgit Leopold-Temmler).
Fütterung und Fütterungsmanagement bei empfindlichem Magen und Appetitlosigkeit
Die richtige Fütterung ist bei Hunden mit einem empfindlichen Magen entscheidend wichtig. Das Fütterungsmanagement bildet dabei die Grundlage für jegliche weitere Behandlung einer Gastritis (Magenschleimhautentzündung).
Ein besonders wichtiges Kriterium ist dabei zunächst die Verdaulichkeit des Futters. Die Futterbeschaffenheit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Ebenso wichtig sind die Schmackhaftigkeit und der Geruch des Futters, vor allem bei Hunden mit schlechtem Appetit.
Bei Hunden mit Übelkeit und schlechtem Appetit ist ein Futterwechsel dringend anzuraten, da die Hunde das vorherige Futter mit der nach dem Fressen aufgetretenen Übelkeit assoziieren. Den Hunden geht es also genau wie uns, wenn wir uns den Magen mit einem bestimmten Nahrungsmittel verdorben haben.
Die Übelkeit sollte anfangs unbedingt medikamentös bekämpft werden, damit das neue Futter nicht erneut zu Unwohlsein führt.
Für die Fütterung magenkranker Hunde wird empfohlen:
- Ein leicht verdauliches Futter mit hoher Schmackhaftigkeit und attraktivem Aroma/Geruch
- 3-5 kleine Mahlzeiten
- Anwärmen des Futters (z.B. in der Mikrowelle) zur Verbesserung von Schmackhaftigkeit, Aroma und Verträglichkeit
- Initial flüssiges Futter (das die o.g. Kriterien erfüllt).
Tipp: Wärmen Sie das Futter für Ihren Hund auf, es entfaltet dann ein attraktiveres Aroma (z.B. GimDog Little Darling Fruity Menu). Das wirkt nicht nur appetitanregend, sondern das angewärmte Futter ist auch magenschonender.
Futtermittelunverträglichkeit und Futtermittelallergie
Bei manchen Hunden kann die Ursache des empfindlichen Magens auf einer Futtermittelunverträglichkeit beruhen. Hierbei sind in der Regel einzelne Futterkomponenten der Auslöser. Im Gegensatz zur Futtermittelallergie ist bei der Futtermittelunverträglichkeit das Immunsystem vermutlich nicht aktiviert. Bei echten Futtermittelallergien treten in den allermeisten Fällen Symptome wie Juckreiz, Ohrenentzündungen (oft einseitig), Dermatitis und Entzündungen der Analbeutel auf, während die Futtermittelunverträglichkeit lediglich Magen-Darm-Symptome auslöst. Bei der Futtermittelallergie sind besonders bei jungen Hunden unter einem Jahr ein gerötetes, juckendes Ohr oder auch „Schlittenfahren“ die ersten Indizien für eine Futtermittelallergie. Die Diagnose erfolgt am besten über eine Ausschlussdiät. Bluttests werden zwar angeboten, sie sind aber aus wissenschaftlicher Sicht nicht eindeutig.
Bei Verdacht auf eine Unverträglichkeit als Ursache für die Magenprobleme sollte daher eine sog. Ausschluss- oder Eliminationsdiät gefüttert werden. Diese enthält eine bislang noch nicht gefütterte Proteinquelle und eine ebenfalls bislang noch nicht gefütterte Kohlenhydratquelle.
Ansonsten sind die bereits aufgeführten Empfehlungen und Tipps zum Fütterungsmanagement auch bei Hunden mit einer Futtermittelunverträglichkeit ratsam. Interessant ist, dass viele Hunde mit Futterunverträglichkeiten die o.g. flüssigen Fertigmahlzeiten auf Milchbasis in den allermeisten Fällen gut vertragen.
Magenprobleme sollten in jedem Fall tierärztlich-internistisch abgeklärt werden. Ist der Magen gereizt bzw. liegt eine Gastritis vor, dann ist eine Futterumstellung und die Fütterung mehrerer kleinerer Mahlzeiten am Tag die wichtigste Maßnahme für die Ausheilung. Das Anwärmen der Mahlzeiten hat einen doppelt positiven Effekt: der Appetit wird angeregt, und der empfindliche Magen wird zusätzlich geschont (z.B. mit GimDog Little Darling Fruity Menu). Bei der Auswahl des Futters sollte man auf eine besonders leichte Verdaulichkeit achten.
Nicht zuletzt sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Hund keinem unnötigen Stress ausgesetzt ist. Während der Genesungsphase ist Schonung angesagt! Es sollten keine zu langen Spaziergänge unternommen oder zu lange getobt werden, stressige, den Hund belastende Situationen (Hundeschule, Sport etc.) sollten gemieden werden, bis der Magen sich wieder erholt hat. Eine naturheilkundliche Behandlung (z.B. mit Bachblüten oder einem pflanzlichen Präparat; in allen Tierarztpraxen erhältlich!) reduziert Stress auf natürliche Weise und bewirkt, dass der u.a. auch durch die Magenprobleme gestresste Hund „herunter kommt“.
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Fruity Menu Pâté mit Thunfisch, Ananas und Feige – Die fruchtige Note feinster Ananas- und Feigenstückchen in einem köstlichen .
GimDog Fruity Menu Pâté mit Rind & Papaya, 100 g
Fruity Menu Pâté mit Rind und Papaya – Kleine Stückchen der tropischen Papayafrucht in einem Pâté aus feinem Rind. Die exotische .
GimDog Fruity Menu Pâté mit Truthahn & Aprikose, 100 g
Fruity Menu Pâté mit Truthahn und Aprikose – Ein Pâté aus edlem Truthahn und reifen Aprikosenstückchen. Die Geschmacksverbindung eines .
GimDog Fruity Menu Ragout mit Rind, Waldfrüchten & Gemüse, 100 g
Fruity Menu Ragout mit Rind, Waldfrüchten und Gemüse – Kleine Stückchen mit Rind in einer köstlichen Sauce aus zartem Gemüse und .
GimDog Fruity Menu Ragout mit Lachs, Papaya & Gemüse, 100 g
Fruity Menu Ragout mit Lachs, Papaya und Gemüse – Zarter Lachs mit fruchtigen Papayastückchen und dazu eine Sauce mit zartem Gemüse. Das .
GimDog Fruity Menu Ragout mit Thunfisch, Ananas & Gemüse, 100 g
Fruity Menu Ragout mit Thunfisch, Ananas und Gemüse – Ein Hauch von Karibik liegt in diesem köstlichen Ragout aus Thunfisch, fruchtigen .
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H. von Gimborn GmbH ist seit über 50 Jahren erfolgreicher Heimtier-Spezialist mit Katzenstreu der Marke Biokat’s sowie Snacks für Katzen und Hunde der Marken GimCat und GimDog. Die Produkte werden in über 40 Ländern vertrieben. Die zentralen Märkte sind Deutschland, die Niederlande und Italien. Im deutschen Fachhandel ist Gimborn in wichtigen Segmenten marktführend.
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