Den Hund stubenrein bekommen: So vermeiden Sie Missgeschicke
Einen Hund stubenrein zu bekommen ist eine echte Herausforderung für jedes Herrchen oder Frauchen. Mit einer gehörigen Portion Verständnis, Geduld und den nötigen Tipps ist aber auch das in den Griff zu bekommen.
Die praktische Erziehung Ihres Hundes beginnt mit dem Welpenalter. Von Anfang an soll Ihr kleiner Liebling lernen, wo er sein tägliches Geschäft verrichten soll. Am besten nutzen Sie die Prägephase Ihres Vierbeiners bis zur 20. Lebenswoche, um Ihren Hund stubenrein zu bekommen. Dann ist er besonders lernfähig und eventuelle Erziehungsfehler lassen sich leichter rückgängig machen.
So wird Ihr Hund stubenrein: Tipps und Tricks
Katzenbabys lernen meist von ihrer Mama, wie sie die Katzentoilette benutzen sollen. Hundewelpen hingegen müssen von ihren Menschen lernen, dass sie nicht in der Wohnung ihr Geschäftchen erledigen dürfen, sondern draußen. Haben Sie anfangs viel Geduld mit dem Kleinen – es dauert eine Weile, bis er verstanden hat, was Sie von ihm wollen. Grundsätzlich empfiehlt es sich, Ihren Welpen dafür zu loben und zu belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat, anstatt ihn für versehentliche Missgeschicke zu bestrafen. Das Prinzip nennt sich positive Verstärkung und braucht zwar etwas Zeit, viel Konsequenz und Aufmerksamkeit Ihrem Hund gegenüber. Dafür laufen Sie nicht Gefahr, Ihren Vierbeiner zu verunsichern oder zu verängstigen, was wiederum Verhaltensprobleme nach sich ziehen könnte – zum Beispiel Unsauberkeit.
Bringen Sie ihn nach Möglichkeit sofort nach jedem Aufwachen, jedem Fressen und während des Spielens nach draußen. Dass Ihr Kleiner mal muss, erkennen Sie sehr schnell an seinem Verhalten. Ihr Vierbeiner wird sich auffällig im Kreis drehen und mit der Nase am Boden herumschnüffeln. Außerdem können Sie sich an den folgenden Faustregeln orientieren, wann ihr Hundekind sich lösen muss:
● Unter drei Monaten: Ihr Hundewelpe muss etwa alle zwei Stunden auf die Toilette
● Drei bis vier Monate alt: Ihr Welpe muss circa alle drei Stunden nach draußen
● Fünf bis sechs Monate alt: Ungefähr alle vier Stunden ist es soweit
Tipp: Anfangs ist es noch ratsam, dass Sie den kleinen Kerl nach draußen tragen, wenn seine Blase voll ist. Später können Sie Ihren tierischen Partner hinter sich herlaufen lassen. So kann er sich für den Fall der Fälle den Weg selbst einprägen. Sobald er sich draußen gelöst hat, loben Sie ihn überschwänglich und belohnen Sie ihn gegebenenfalls mit einem Leckerli. Mit der Zeit wird er lernen, was Sie mit dem regelmäßigen Hinausführen eigentlich von ihm wollen, und dass es sich für ihn lohnt, sein Geschäft draußen zu erledigen.
Wenn es mal nicht mit der Stubenreinheit klappt
Falls Ihrem Welpen trotzdem mal ein kleines Malheur in der Wohnung passiert, weisen Sie ihn mit einem scharfen "Pfui" oder "Nein" darauf hin, dass das unerwünscht ist und tragen Sie ihn sofort hinaus. Das ergibt aber nur Sinn, wenn es unmittelbar nach dem Missgeschick erfolgt, da ein Vierbeiner einen Tadel nur im zeitlichen Zusammenhang mit seinem Fehlverhalten versteht.
Stoßen Sie Ihren tierischen Begleiter niemals mit der Nase in die Pfütze, die er hinterlassen hat. Er würde den Zusammenhang nicht verstehen und verunsichert, verängstigt oder gar verstört reagieren. Beseitigen Sie ganz einfach das Geschäft und besprühen Sie die Stelle mit einem Raumspray oder einem Wasser-Essig-Gemisch. Hunde verabscheuen solche Gerüche und meiden diese Stelle in Zukunft. Insbesondere weil sie dort auch keine "Düfte" mehr vorfinden, die sie im Normalfall anlocken und wieder in Versuchung führen könnten.
Darüber hinaus ist es sinnvoll, Ihren Welpen in der Anfangszeit in einem Laufgitter oder einem großen Karton schlafen zu lassen, bis Ihr Hund stubenrein ist. Legen Sie den Boden um sein Schlaflager herum mit sogenannten Welpenpads aus – das sind saugfähige Unterlagen, die verhindern, dass Ihr Fußboden beschädigt wird, wenn Ihr Welpe es nicht rechtzeitig nach draußen schafft. Immerhin lernt er so bereits, dass er sich nicht überall in der Wohnung erleichtern darf. Versteht er nach und nach, dass er sich nur außerhalb der heimischen vier Wände lösen soll, können Sie die Pads allmählich reduzieren.
Mehr Tipps zu dem Thema finden Sie in unserem Ratgeber "Hund wird nicht stubenrein: Was tun?"
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Seinen Welpen stubenrein zu bekommen ist sicher eins der ersten Dinge, die man als Welpenbesitzer anstrebt.
Tiertrainer Michael Bolte gibt bei Ratgeber TV ein paar Tipps, wie man seinen kleinen Hund am schnellsten stubenrein bekommt.
Weitere hilfreiche Tipps und Tricks zur Hunde und Welpenerziehung findest du hier in einem Ebook und einem Audiokurs.
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Endlich mal ein Video 🙂 War echt interessant, aber ich würde dem Hund kein Leckerlie geben, sondern eher streicheln oder etwas positives sagen.
Wie in dem Video bereits erwähnt wurde, ist es jedoch bei jedem Hund anders.
Wie bekomme ich einen hund stubenrein
Dieses Thema wird in den nächsten Wochen Ihren gesamten Tagesablauf bestimmen.
Einen Welpen zur Stubenreinheit zu erziehen ist sehr einfach. Leider werden auch heute noch allzu häufig die "alten Methoden" angewandt, die den Prozess gar nicht beschleunigen und Ihren Welpen nur verunsichern.
Hunde halten von Natur aus sich und ihr Lager sauber. Sie machen weder in ihr Körbchen, noch auf den Autositz oder die Wohnzimmercouch und auch nicht auf Frauchens schönen Rock von Christian Dior ,wenn er auf ihrem Schoß eingeschlafen ist.
In erster Linie kommt es darauf an, dass Sie als Hundehalter in der Lage sind, zu erkennen, wann der Welpe ins Freie getragen werden muss. Sie müssen sehen oder hören ,wann der Hund einen Platz für sein Geschäft sucht.
Für jeden, der zum ersten Mal einen Hund in seinen vier Wänden hat, klingt das vermutlich so, als sollte man dazu in der Lage sein, im Kaffeesatz lesen zu können. In Wirklichkeit ist es aber ganz leicht seine Augen und Ohren darauf zu schulen.
Hundekinder im Abgabealter von ca. 8 Wochen müssen furchtbar oft ihre Blase leeren.
Das heißt, dass der Welpe immer ins Freie gehört, wenn er aus dem Schlaf erwacht und grundsätzlich auch sofort nach den Mahlzeiten.
Beim Toben kann es hin und wieder vorkommen, dass sich Ihr Welpe schnell einen - aus seiner Sicht - passenden Ort für sein Geschäft sucht.
Bei Hundekindern ist es nicht anders als bei Kleinkindern. Man darf sie niemals wirklich aus den Augen lassen. Entfernt sich Ihr Hund aus Ihrem Sichtbereich, rufen und locken Sie ihn oder holen Sie ihn zu sich zurück und lassen Sie ihn nicht allein Exkursionen durch die Wohnung unternehmen.
Wenn Sie den Welpen im Laufe des Tages ca. alle 1 ½ Stunden ins Freie bringen, wird er schnell wissen, was Sie hier von ihm erwarten. Sie sollten dem Kleinen einen gewissen Rhythmus antrainieren und ihn immer wieder an den Ort bringen, von dem Sie glauben, dass es die richtige Stelle ist.
Am besten, Sie bringen Ihren Hund an ein Plätzchen, an dem er wenig abgelenkt wird und etwas Grün zum Schnüffeln findet. Sprechen Sie den Kleinen nicht an, halten Sie sich einen Moment dort auf und gehen Sie vorsichtig ein paar Meter hin und her. Sie werden feststellen, dass sich der Erfolg sehr, sehr schnell einstellt. Wenn es geklappt hat, ist es DAS EREIGNIS, für welches Sie Ihren Hund über Gebühr loben, ihn überfreundlich knuddeln und ansprechen und ihm eventuell auch einen Vitamindrops zur Belohnung geben. (Aber nicht immer!)
Wenn er ein paarmal ein freudiges Erlebnis an diesem Ort hatte, wird er schnell sein Geschäft verrichten und auf die Wiederholung der Zeremonie mit dem vielen Loben und gelegentlichen Leckerchen warten.
In der Nacht sollten Sie das Lager Ihres Wegbegleiters möglichst in Ihrer Nähe aufstellen, um unnötige Jaulkonzerte zu vermeiden und nicht am nächsten Morgen eine Generalreinigung und Desinfektion veranstalten zu müssen. In den nächsten Wochen kann es ohnehin möglich sein, dass Ihr Schlaf ein wenig zu kurz kommt.
Stellen Sie, bevor Sie ins Bett gehen, alles bereit, was Sie benötigen, um Nachts schnell mit Ihrem Hund ins Freie zu gelangen.
Wenn Ihr Hund nachts erwacht, unruhig wird und winselt, müssen Sie schneller sein, als Ihr Hund.
Wenn Sie nämlich jetzt erst Ihren Mantel aus dem Schrank kramen oder zeitaufwendige Schnürtechniken an den Stiefeln vollführen müssen, wird es nicht mehr nötig sein, den Kleinen hinauszutragen ;-)
Den Welpen fern von sich, z. B. in der Küche unterzubringen, weil man ja dort alles leichter von den Fußbodenfliesen entfernen kann, als vom Teppichboden, verzögert die Erziehung zur Stubenreinheit. Das Alleinsein und die Dunkelheit verängstigen alle Welpen. Vor Verzweiflung wird nicht nur alles aus dem Darm und der Blase entfernt, sondern z. B. auch mal der Mülleimer ausgeräumt und der Inhalt untersucht.
Falls einmal ein Unglück auf dem Teppich liegt, schreien Sie Ihren Hund nicht an, rütteln ihn durch oder stubsen Sie ihn gar mit der Nase hinein. Der Hund versteht weder den Sinn Ihrer Worte, noch Ihr Verhalten. Sollten Sie ihn "auf frischer Tat ertappen", unterbrechen Sie sein Handeln und tragen ihn sofort hinaus.
Um dem Hund nicht auf dem Weg ins Freie die Gelegenheit zu geben, unterwegs alles "loszuwerden", tragen Sie ihn jedes Mal, bis er selbständig versucht an den bestimmten Ort zu gelangen.
Ihre Geduld wird innerhalb der nächsten 4 bis 5 Wochen auf eine harte Probe gestellt. Aber auch belohnt, durch einen stubenreinen Welpen.
Das Motto lautet schlicht: DURCHHALTEN!
Wie bekomme ich einen hund stubenrein
Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein?
Im Gegensatz zu erwachsenen Hunden urinieren Hundebabies bis zu 100mal am Tag. Nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Herumtoben und auch sonst zu jeder Gelegenheit. Und das, was da so oft nach draußen drängt, dessen wird sich auch sofort entledigt. Überall – und vor allem leider auch dort, wo wir Menschen die Hinterlassenschaften eines kleinen Hundes nun so gar nicht haben wollen.
Deswegen müssen Sie ihren Welpen vom ersten Tag an zur Sauberkeit erziehen. Im jungen Alter lernt er am einfachsten und schnellsten. Wenn er jetzt nicht stubenrein wird, kann es mitunter im späteren Leben des Hundes schwierig werden.
Nutzen Sie also die Prägephase! Wer glaubt, dass man bei einem Hundebaby nicht sofort mit der Erziehung beginnen muss, sondern ihm erst einmal eine gewisse Schonfrist gewähren kann – im wahrsten Sinne des Wortes einen Welpenschutz – der irrt. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Ein junger Hund lernt am besten in der Prägephase, und das ist in der 8. bis 20. Lebenswoche. Beginnen Sie mit dem Training also direkt, nachdem der Familienzuwachs bei Ihnen einzieht.
Was brauchen Sie dafür vor allem? Vor allem Zeit und Geduld! Und natürlich Liebe! Ganz falsch wäre es, das Hundebaby zu bestrafen oder mit ihm zu schimpfen. Wie das geht? Das erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Also – Sauberkeitserziehung beginnt, sobald der kleine Hund Teil der Familie ist. Fangen Sie also gar nicht erst mit „Übergangslösungen“ à la Katzentoilette, Zeitungspapier in einer bestimmten Ecke oder ähnlichem an. Auch wenn dies vielleicht verlockend erscheint und das kleinere Übel gegenüber wiederholten nächtlichen Spaziergängen bei Regen und Kälte zu sein scheint. Aber Geduld und Konsequenz werden sich auf Dauer bezahlt machen.
Sie müssen Ihren Welpen zunächst ganz genau beobachten. Schon bald werden Sie die Anzeichen erkennen, dass er „muss“. Er wird sich bemerkbar machen – durch Kratzen, Winseln oder unruhiges Hin- und Herlaufen. Und „gefährliche“ Zeiten sind nach dem Aufwachen, nach dem Fressen und oft auch nach dem Spielen. Bringen Sie ihn also zu diesen Gelegenheiten nach draußen, aber auch oft genug zwischendurch, denn – wie eingangs bereits erwähnt – kleine Hunde müssen öfter als erwachsene. Gehen Sie unbedingt noch einmal vor dem Schlafengehen!
Ganz wichtig: Vergessen Sie nie, den Kleinen ausgiebig zu loben und sparen Sie nicht mit Belohnungen mit Streicheleinheiten und Leckerli! Jedesmal, wenn er draußen „Erfolg“ hat. Passiert ihm allerdings einmal ein „Malheur“ in der Wohnung, schimpfen Sie nicht und bestrafen Sie den Welpen auf keinen Fall! Beseitigen Sie das Malheur und bringen Sie den Hund trotzdem noch nach draußen. Wenn es dort erneut „klappt“, sparen Sie nicht mit Lob!
Stubenreinheit gehört zu den wichtigsten Dingen, die ein Welpe erlernen muss. Und das so bald wie möglich! Wie Sie das hinbekommen und was hilft, wenn es mit dem Sauberwerden so gar nicht klappen will – das erzählt Ihnen mein Buch „„Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
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- Christoph
- 17. Oktober 2016
- Blog
Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Eines der ersten Dinge, die jeder Hund erlernen muss, ist, dass er sein „Geschäft“ draußen und nicht m Haus erledigt. Und dies kann für jeden Hundehalter zu einer echten Herausforderung werden. Vor allem brauchen Sie dazu viel Zeit, Geduld und Liebe, aber auch Konsequenz. Die richtigen Tipps, wie Sie Ihren Hund stubenrein bekommen, finden Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Ganz wichtig ist, dass Sie mit der Erziehung zur Sauberkeit so früh wie möglich beginnen, also schon im Welpenalter. Nutzen Sie die sogenannte Prägephase, wenn ein junger Hund besonders schnell lernt. Die Prägephase beginnt bei Hunden in der 8. und endet etwa in der 20. Lebenswoche.
Wenn Sie sich keinen Welpen, sondern einen bereits älteren Hund aus dem Tierheim holen, kann es möglich sein, dass er es nie gelernt hat, stubenrein zu werden. Oder dass er vielleicht durch schlechte Behandlung in der Vergangenheit Probleme mit dem Einhalten hat – sei es durch körperliche Schäden oder schlichtweg durch Angst. Auch ein erwachsener Hund kann Sauberkeit noch erlernen, wenn auch schwieriger als ein junger Hund.
So oder so – das Wichtigste ist, dass Sie Zeit und Geduld aufbringen. Sie müssen den Hund beobachten, denn meistens machen sich sowohl Welpen als auch ältere Hunde auf ähnliche Weise bemerkbar, wenn sie ihr Geschäft erledigen müssen. Diese Anzeichen sind verstärkte Unruhe, Kratzen, Winseln und Hin- und Herlaufen.
Spätestens, wenn Sie diese Zeichen wahrnehmen, ist es höchste Zeit, mit dem Hund nach draußen zu gehen. So oder so müssen Sie mit einem erwachsenen Hund etwa 4 bis 5 mal am Tag nach draußen gehen, mit einem Welpen deutlich öfter. Auf jeden Fall immer nach den Mahlzeiten und nach dem Aufwachen. Viele Hunde müssen sich auch nach körperlichen Aktivitäten lösen.
Stubenreinheit ist eine der wichtigsten Eigenschaften, die Sie Ihrem Vierbeiner anerziehen müssen. Es gibt nichts Schöneres als einen wohlerzogenen Hund, mit dem man sich überall blicken lassen kann, ohne Angst zu haben, dass ein Malheur“ passieren könnte.
Deshalb: Konsequenz vom ersten Tag an! Keine Ausnehmen und keine Ausreden. Keine Übergangslösungen in einer bestimmten Ecke in einem bestimmten Zimmer. Wie Sie Ihren Hund mit viel Liebe, Geduld, aber auch Konsequenz zur Sauberkeit erziehen, das erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und ihre Lösung“.
Klicken Sie dazu hier und haben Sie ganz viel Spaß beim Lesen und bei der Erziehung Ihres Vierbeiners.
- Christoph
- 17. Oktober 2016
- Blog
Ab wann sollten Sie mit Ihrem Welpen in eine Hundeschule?
Es gibt nichts Süßeres und Knuddligeres als ein Hundebaby. Sie lieben es zu schmusen, zu spielen und erkunden mit unbeholfenen tapsigen Schritten die Welt. Man muss sie einfach lieben und würde ihnen am liebsten alles erlauben und alles durchgehen lassen. Und doch braucht ein Welpe nicht nur ganz viel Liebe, sondern auch Erziehung. Und zwar von Anfang an. Viele Dinge lernen Hunde am besten im Welpenalter. Einmal eingeschliffene Fehler lassen sich später oft nur schwer oder gar nicht wieder ausmerzen.
Deshalb ist das Training in einer Hundeschule vielleicht auch für ihren kleinen Liebling eine gute Idee. Ab wenn kann ein Welpe eine Hundeschule besuchen?
Ist der kleine Hund gerade bei Ihnen eingezogen, geben Sie ihm erst einmal eine Woche bis 10 Tage Zeit, bevor Sie sich mit ihm in dieses Abenteuer stürzen. So hat er ein bisschen Zeit, sich an Sie und sein neues Umfeld zu gewöhnen. Wichtig ist auch, dass ein Welpe alle notwendigen Impfungen erhalten hat, bevor er eine Hundeschule besuchen kann. Die meisten Hundeschulen haben dies sowieso zur Bedingung. Und die zweite Pflichtimpfung erhält ein Hundebaby normalerweise in seiner 12. Lebenswoche.
Viele Hundeschulen bieten Spielstunden für Welpen an. Diese kann man bereits ab der 8. Lebenswoche des Hundebabys besuchen. Hier kann der Kleine nicht nur Spaß haben, hier hat er auch die Möglichkeit, sich zu sozialisieren und Zeit mit Artgenossen verbringen. Den „Kindergarten“ der Hundeschule besuchen Welpen im Schnitt bis zu einem Alter von sechs Monaten. Diese Zeit – und ganz besonders die ersten vier Lebensmonate –sind sehr prägend für das spätere Verhalten eines Hundes. Man nennt diese Phase auch die Prägephase.
Achten Sie bei der Wahl der Hundeschule darauf, dass die Trainer erfahren und liebevoll auf die Bedürfnisse der Tiere eingehen.
Nach den ersten sechs Lebensmonaten kann der noch immer junge Hund die „normale“ Hundeschule besuchen. Bis dahin hat er wahrscheinlich von Ihnen bereits die ersten Kommandos wie „Sitz“, „Platz“ oder „Bleib“ gelernt und ist zuverlässig stubenrein. Darauf wird in der Hundeschule aufgebaut. Die Kommandos werden gefestigt, neue werden gelernt, und der Gehorsam des Vierbeiners wird weiter ausgebaut.
Vorteil einer Hundeschule ist nicht nur, dass der Hund jede Menge lernt, sondern auch, dass er mit Artgenossen zusammen ist und gesundes Sozialverhalten erlernt. Und für Sie ist es eine wunderbare Möglichkeit, mit anderen Hundebesitzern in Kontakt zu kommen.
Zwar ist es ratsam, eine Hundeschule bereits mit einem Welpen aufzusuchen. Aber: Das heißt nicht etwa im Umkehrschluss, dass es irgendwann zu spät für die Hundeschule ist, Auch erwachsene Hunde und sogar Senioren können mit Hilfe des richtigen Trainings noch unliebsame Angewohnheiten ablegen und eine ganze Menge Neues lernen. Also – auch wenn Sie sich keinen Welpen, sondern einen bereits etwas älteren Hund aus dem Tierheim zulegen wollen – eine Hundeschule ist eine prima Sache, sowohl für den Hund als auch für seinen Besitzer.
Sehen Sie sich also rechtzeitig nach einer guten Hundeschule um. Sie und Ihr Vierbeiner werden dabei viel Spaß haben!
- Christoph
- 17. Oktober 2016
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Hund wird nicht stubenrein: Was tun?
Ihr Hund tut sich schwer damit, stubenrein zu werden? Oder er hat jahrelang problemlos sein „Geschäft“ draußen erledigt, und auf einmal finden sich wieder Pfützchen und Häufchen in der Wohnung? So oder so bedeutet das, dass irgend etwas nicht in Ordnung ist. Vielleicht hat der Hund Angst, vielleicht ist er eifersüchtig, es kann aber auch sein, dass eine ernsthafte Krankheit dahintersteckt. Ein Welpe wird niemals stubenrein, wenn es ihm niemand beibringt. Kommt der Hund aus einem Tierheim, ist es möglich, dass er nie gelernt hat, sich draußen zu lösen. Vielleicht liegt es aber schlicht und einfach an der Tatsache, dass er zu selten nach draußen gebracht wird und einfach nicht mehr an sich halten kann.
Wie Sie die Ursachen erkennen, was Sie tun können und wann ein Tierarztbesuch unumgänglich ist, das zeigt Ihnen mein Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und Ihre Lösung“.
Zunächst erst einmal müssen Sie wissen, dass es keine feste Regeln gibt, wie lange ein junger Hund braucht, um stubenrein zu werden. Genau wie kleine Kinder unterschiedlich lange brauchen, bis es ohne Windel klappt, so hat auch jeder Welpe seine ganz individuelle Zeit, die er braucht, um problemlos draußen sein Geschäft zu erledigen.
Was Sie brauchen, ist viel Liebe, Geduld, aber auch Konsequenz. Ihr Hund wird nicht stubenrein werden, wenn Sie sich nicht die Zeit nehmen, es ihm beizubringen. Dies kann mehrere Wochen oder sogar Monate in Anspruch nehmen. Haben Sie Geduld! Sparen Sie nicht mit Lob und Belohnung bei „Erfolg“, strafen oder schimpfen Sie aber auf keinen Fall, sollte ein „Missgeschick“ passieren. Tierheimhunde, die bereits etwas älter sind, und es vielleicht nie gelernt haben, brauchen wahrscheinlich deutlich länger als ein Welpe. Trotzdem möchte ich Sie ermutigen, einen Hund aus dem Tierheim zu adoptieren, denn auch ein älterer Hund kann lernen, stubenrein zu werden.
Wenn Ihr Hund bereits stubenrein war und wieder anfängt, in die Wohnung zu urinieren und zu koten, stecken meist gesundheitliche Probleme oder psychische Leiden dahinter. War Ihr Hund bereits stubenrein und das Lösen in der Wohnung ist ein recht neues Verhalten, können gesundheitliche Probleme, Alterserscheinungen oder psychische Leiden dahinter stecken. Dazu gehören z.B. Angst, Revierkämpfe – z.B. wenn ein neuer Hund oder ein anderes Haustier hinzukommt oder auch Probleme mit Darm oder Blase. Auch ein verändertes Umfeld, wie z.B. ein Wohnungwechsel, kann dazu führen, dass ein Hund nicht mehr stubenrein ist.
Alles dies und noch viel mehr erfahren Sie in meinem Buch „Warum ist mein Hund nicht stubenrein – Gründe und Ihre Lösung“.
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- Christoph
- 17. Oktober 2016
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10 Schritte zur Stubenreinheit
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Welpentraining Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Welpen stubenrein zu bekommen ist machbar. Dafür benötigt der Hundefreund ein gutes Zeitmanagement sowie etwas Konzentration. Hundeexpertin Katharina von der Leyen gibt passende Tipps zur Stubenreinheit – so lernt es auch Ihr Welpe.
Auf dem Weg zur Stubenreinheit geht anfangs öfter was daneben. Nicht schimpfen! Beobachten Sie Ihren Welpen nächstes Mal genauer © Fotostudio mit Herz/Trio Bildarchiv
In den ersten paar Wochen, manchmal Monaten, ist man permanent damit beschäftigt, im Schweinsgalopp mit dem Hündchen unterm Arm aus dem Haus zu rennen und ihn dann draußen für eine simple Tätigkeit zu loben, als hätte er den Nobelpreis verdient. Wenn etwas danebengeht, das ist sicher, ist es immer menschliches Versagen: Welpen haben eine winzige Blase und können nicht anhalten – je nach Rasse schaffen viele junge Hunde das zuverlässig erst ab dem sechsten, siebten Monat.
Mit einem guten Zeitmanagement und etwas Konzentration ist Stubenreinheit aber durchaus zu schaffen.
Folgende Faustregel gilt für das Welpentraining:
- Hundewelpen unter drei Monaten müssen sich etwa alle zwei Stunden lösen
- Welpen von drei bis vier Monaten alle drei Stunden
- Hunde, die fünf bis sechs Monate alt sind, etwa alle vier Stunden
Außerdem müssen die Kleinen gleich nach dem Aufwachen aufs Klo, schätzungsweise zwanzig Minuten nach dem Fressen, Spielen oder Trinken und dann noch einmal eine Stunde später. Deswegen sind Hunde auch so gut für den Teint: Man kommt viel mehr an die frische Luft, als man es je für möglich gehalten hätte.
Stubenreinheit des Welpen in der Stadt
Einen jungen Hund in der Stadt, ohne Garten oder in einem höheren Stockwerk stubenrein zu bekommen, ist allerdings ein Projekt der besonderen Sorte. Ihr Welpe braucht länger, um zu verstehen, was Sie eigentlich von ihm wollen, wenn Sie ihn erst auf den Arm nehmen, den Schlüssel schnappen, in den Flur rennen, vier Stockwerke hinuntergaloppieren, durch den Hausflur stürmen, die Haustür aufreißen und ihn schließlich auf den Bürgersteig setzen.
Wenn Sie Pech haben, hat er bis dahin komplett vergessen, dass er eigentlich aufs Klo musste (andererseits ist der Weg zurück nach oben in die Wohnung eine sensationelle Gymnastik: In vier Wochen werden Sie sicher drei Kilo abgenommen und eine Pomuskulatur wie aus Stahl haben).
Hinzu kommt, dass der Welpe, wenn er bei Ihnen eingezogen ist, dem neuen Menschen noch nicht vorbehaltlos vertraut. Fremder Mensch, neues Leben, und dieser Mensch, den man ohnehin merkwürdig findet, schleppt einen auch noch auf eine laute, unruhige Straße, auf der noch mehr Menschen herumlaufen und womöglich obendrein Fahrräder, Roller und fremde Hunde unterwegs sind … Wie soll man sich da in Ruhe auf sein Häufchen konzentrieren?
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Wie bekomme ich meinen Hund (wieder) stubenrein?

Wenn der Hund plötzlich in die Wohnung pinkelt, oder man ihn nie stubenrein bekommen hat, dann hat das immer eine Ursache. Zum einen kann das Verhalten medizinische Gründe haben, zum anderen kann ein ‘Verhaltensproblem‘ vorliegen. Lesen Sie hier mehr über diese Problematik und Tipps, wie Sie Ihren Vierbeiner (wieder) stubenrein bekommen.
Gründe für die Unsauberkeitsprobleme
Normalerweise lernt jeder Hund als Welpe im Rahmen der Welpenerziehung, stubenrein zu werden. Zwar kann es bei dem einen Hund länger dauern als bei anderen Hunden, aber grundsätzlich wird jeder Hund früher oder später stubenrein. Ab diesem Moment erledigt der Hund seine Geschäfte nicht mehr in der Wohnung, es sei denn, es gibt einen Grund dafür. Wenn der Hund plötzlich in die Wohnung/ins Haus pinkelt, oder man ihn nie stubenrein bekommen hat, dann hat das immer eine Ursache. Indirekt geben die Tiere mit diesem Verhalten ein Signal, dass etwas nicht in Ordnung ist.
Im Großen und Ganzen lassen sich Unsauberkeitsprobleme in zwei Gruppen unterteilen. Zum einen kann das Verhalten medizinische Gründe haben, zum anderen kann ein ‘Verhaltensproblem‘ vorliegen.
Wenn der Hund ins Haus pinkelt - medizinische Ursachen
Medizinische Gründe für Unsauberkeit können beispielsweise Blasenerkrankungen, Nierenprobleme, Zuckerkrankheit (Diabetes) oder auch Inkontinenz sein. Natürlich kommen noch eine Reihe weiterer medizinischer Ursachen infrage. Vermuten Sie ein medizinisches Problem bei Ihrem Hund, wenden Sie sich bitte an Ihren Tierarzt. Sollten Sie feststellen, dass Ihr Hund keinen Urin absetzen kann oder unter einem anhaltenden Harndrang leidet, sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt aufsuchen, denn in diesem Fall handelt es sich um einen Notfall!
Unsauberkeit als Folge von Verhaltensproblemen
Unsicherheit/Unterwürfigkeit
Eine Ursache dafür, dass der Hund in die Wohnung pinkelt, kann Unsicherheit oder Unterwürfigkeit sein. Hunde, die eine niedrige Rangordnung innehaben, zeigen dieses Verhalten gegenüber ranghöheren Tieren. Das kommt vor allem bei jungen Welpen häufig vor. Aus Unsicherheit hinterlässt der Hund eine Pfütze, um mögliche Aggression des anderen Individuums einzudämmen oder zu verhindern. Wird der Hund älter, bekommt er in der Regel auch mehr Selbstvertrauen und das Wasserlassen verschwindet von selbst wieder. Deshalb ist es wichtig, sich einem Welpen ruhig und nicht dominant zu nähern. Gehen Sie bei der Begrüßung auf die Knie und streicheln Sie den Hund nicht über den Kopf. Das wird unter Hunden als dominantes Verhalten gewertet. Streicheln Sie ihn lieber zwischen den Vorderbeinen. Sollte das gut laufen, können Sie den Kontakt mit dem Hund intensivieren.
In die Wohnung pinkeln aufgrund von Aufregung
Ist ein Hund sehr aufgeregt, kann er die Kontrolle über seine Blasenmuskulatur verlieren und eine Pfütze hinterlassen. Aufregung kann durch Begeisterung und Freude entstehen, aber auch aus Anspannung. Gerade bei Welpen und jungen Hunden kommt es sehr häufig vor, dass sie beispielsweise bei der Begrüßung ihres Besitzers oder im Spiel Wasser lassen. Das geschieht im Allgemeinen aber aus Erregung in Kombination mit einer noch nicht vollständigen Blasenkontrolle. Versuchen Sie deshalb, die Begrüßung so ruhig wie möglich verlaufen zu lassen und bleiben Sie vor allem selbst ruhig. Funktioniert das nur unzureichend, können Sie Ihren Hund beim Hereinkommen zunächst ignorieren und erst dann liebkosen, wenn er sich beruhigt hat. Außerdem ist es wichtig, dem Hund kurz vor und nach einem gemeinsamen Spiel die Chance zu geben, seine Geschäfte zu erledigen. Und halten Sie die Spielzeiten kurz, so ist das Risiko, dass der Hund ungewünscht uriniert, geringer.
Markieren beim Hund
Das Markieren mit Urin und Kot sind prinzipiell normale Verhaltensweisen eines Hundes, die auf einem Spaziergang beobachtet werden können. Normalerweise markiert ein Hund jedoch nicht in der Wohnung. Zum Wohnungsmarkieren kommt es beispielsweise bei Rangunsicherheiten oder auch veränderter Familiensituation (Veränderungen im Rudel). Wenn die Position des Hundes innerhalb der Gruppe oder Familie nicht klar definiert ist, kann ein solches Verhalten auftreten. Außerdem ist es möglich, dass die Anwesenheit eines anderen Hundes im Haus zu diesem Verhalten führt. Manchmal reicht es bereits aus, dass ein anderer Hund vorbeigeht. Handelt es sich bei der Unsauberkeit um ein Markierverhalten, pinkelt der Hund vorwiegend an vertikale Objekte wie ein Sofa oder eine Tür. In einigen Fällen kann eine (chemische) Kastration helfen. Darüber hinaus ist es notwendig, klare Regeln aufzustellen. Es ist wichtig, dass Sie ruhig und bestimmt sind und eindeutig die Führung übernehmen.
Den Hund alleine lassen - Trennungsangst
Auch Trennungsängste können die Ursache von plötzlicher Unsauberkeit sein. Durch die Angst und den enormen Stress hat der Hund keine Kontrolle mehr über seine Blase und es kann passieren, dass er/sie in Haus macht. Es ist wichtig, die Trennungsangst mithilfe eines Verhaltenstherapeuten anzugehen. Eine solche Therapie kostet viel Zeit und ist nicht immer einfach. Sie ist aber unbedingt notwendig, um das Wohlbefinden des Hundes zu verbessern und außerdem der Unsauberkeit entgegenzuwirken.
Unsauberkeit bei Zwingerhunden
Hunde, die lange Zeit in einem Tierheim oder Zwinger gehalten werden und nur wenig Auslauf haben, oder Hunde, die viel alleine sind, können unsauber sein. Normalerweise verschmutzen Hunde ihr Zuhause nicht. Wenn sie aber keine Möglichkeit haben, ihre Geschäfte draußen zu erledigen, kann es dennoch dazu kommen. Irgendwann wird das Verhalten dann möglicherweise zur Gewohnheit oder zu einem erlernten Verhalten. Sollten Sie Ihren Hund einmal für längere Zeit alleine zu Hause lassen müssen, dann sorgen Sie unbedingt dafür, dass jemand den Hund ein paarmal am Tag nach draußen lässt, damit er seine Geschäfte erledigen kann.
Hundererziehung bei Unsauberkeit?
Vorsicht! Ihren Hund für sein Verhalten zu bestrafen, um ihn stubenrein zu bekommen, macht keinen Sinn und kann das Problem nur noch verschlimmern!
Im Allgemeinen gilt, dass der Hund für seine Unsauberkeit wegen eines Verhaltensproblems nicht bestraft werden darf. Eine Bestrafung kann das Verhalten noch verstärken. Es gibt schließlich einen Grund, warum der Hund in die Wohnung pieselt und unsauber wird. Deshalb ist es wichtig, diese Ursache herauszufinden und etwas dagegen zu unternehmen. In einigen Fällen ist ein (Verhaltens-)Training notwendig. Dieses Training kann unter Umständen auch mit einem Nahrungsergänzungsmittel unterstützt werden.
Verwendung von Nahrungsergänzungsmitteln
Zur Unterstützung von gestressten und angespannten Hunden, die ein ungewünschtes Verhalten in Form von Unsauberkeit an den Tag legen, gibt es verschiedene Ergänzungen, wie beispielsweise den Adaptil Zerstäuber, das Adaptil Halsband oder die Adaptil Tabletten. Auch Zylkene, Telizen und Vetplus Calmex eignen sich hierfür. Für eine persönliche Beratung wenden Sie sich bitte an unseren Tierarzt.
Gerüche und Flecken entfernen
Es ist nicht besonders erfreulich, wenn ein Hund ins Haus macht. Sie sollten aber unbedingt die Gerüche entfernen, um zu vermeiden, dass der Hund immer an die selbe Stelle geht, um zu urinieren. Für diese Zwecke gibt es beispielsweise Urine Off, All Friends Animal House Cleaner, Ecopets Uringeruch- und Fleckenentferner und Excellent Urine Control in unserem Sortiment. Bio-Cleaning von Capturine Pets sorgt dafür, dass unangenehme Gerüche auf biologische Weise entfernt werden.
Stubenrein im Nu
Der große Tag ist da – Ihr Welpe zieht ein! Ab sofort wird er Ihr Leben auf Trab halten. Ein Welpe benötigt zunächst viel Zeit, er soll Vertrauen und Bindung zu Ihnen aufbauen. Aber er muss auch noch viel lernen – beispielsweise dass die Wohnung nicht zum Zerstören da ist und dass dringende Geschäfte am besten draußen erledigt werden. Mit einigen Tipps und Tricks wird Ihr Kleiner sicher stubenrein im Nu!
Alle zwei Stunden mit dem Welpen nach draußen
Wenn Ihr Welpe einzieht, wird er noch nicht stubenrein sein. Ein Wohnzimmerteppich, weich und gut saugend, eignet sich aus Sicht eines Vierbeiners wunderbar dazu, darauf die Geschäfte zu verrichten. Kommen Sie ihm zuvor, und gehen Sie etwa alle zwei Stunden mit ihm hinaus. Welpen müssen meist nach dem Fressen, Schlafen, Trinken oder Spielen. Sie beginnen dann im Kreis herum zu laufen und am Boden zu schnüffeln. Jetzt müssen Sie den Welpen schnell hochheben und nach draußen zu dem Platz tragen, wo er sein Geschäft erledigen soll. Auch nachts wird er noch nicht durchhalten. Deshalb sollte Ihr Hund die Nacht noch in Ihrer Nähe verbringen dürfen. Entweder darf er vorübergehend im Schlafzimmer bleiben, oder Sie ziehen für die ersten Nächte ins Wohnzimmer zu ihm um. Nur so bekommen Sie mit, wenn er nachts muss. Am besten stellen Sie sich den Wecker, um ihm zuvorzukommen. Wenn er draußen macht, sagen Sie ein Hörzeichen dazu wie „mach Bächlein“ und loben ihn dann sehr. Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, gewöhnen Sie den Welpen daran, nachts in einer geschlossenen Hundebox zu schlafen. Wie Sie das machen, lesen Sie hier. Wenn er muss, wird er sich bemerkbar machen, weil er seinen Schlafplatz nicht verschmutzen will.
Wichtig: Ein fester Löseplatz
Damit Ihr Welpe stubenrein wird, sollten Sie sich zunächst einmal einen Platz in der Nähe Ihrer Wohnung aussuchen, wie z.B. eine Ecke hinten im Garten oder aber einen Feldweg neben Ihrer Wohnung, auf dem sich Ihr Welpe später immer lösen soll. Sie können es am Verhalten Ihres Welpen erkennen, wenn er gleich muss: Er wird unruhig suchend umher laufen, sich im Kreis drehen oder am Boden schnüffeln. Spätestens jetzt nehmen Sie ihn zügig auf den Arm und tragen ihn nach draußen zu seinem Löseplatz. Dort warten Sie solange, bis er sich löst. Loben Sie ihn mit ruhiger Stimme dafür, damit er weiß, dass er alles richtig gemacht hat. Brechen Sie aber bitte nicht in laute Jubelschreie aus, denn dies kann dazu führen, dass Ihr Welpe sein Geschäft unterbricht.
Ein „Lösewort" einführen
Damit Ihr Welpe sich später einmal auf Ihr Signal hin löst, können Sie das Lösen jedes Mal mit einem Wort wie z. B. „Mach fein“ unterstützen. Mit der Zeit wird er dieses Signal mit der Handlung verknüpfen. Das ist besonders vor einer längeren Autofahrt praktisch, denn mit diesem Signal können Sie dann Ihren Hund animieren, vorab sein Geschäft zu erledigen.
Was tun, wenn ein Malheur passiert?
Was soll man nun aber tun, wenn der Welpe doch einmal auf den wertvollen Teppich uriniert hat? Nichts! Würden Sie nun mit Ihrem Welpen schimpfen oder ihn sogar körperlich bestrafen, kann Ihr Welpe diese Strafe nicht mehr mit der von ihm vor längerer Zeit durchgeführten Handlung verknüpfen. Denn Lob und auch Strafe müssen immer unmittelbar mit der Handlung in Verbindung stehen. Würden Sie ihn in diesem Fall bestrafen, besteht die Gefahr, dass Ihr Welpe entweder eine ganz andere Handlung mit Ihrer Strafe verknüpft oder aber Ihnen gegenüber unsicher wird, da Sie für ihn vollkommen willkürlich böse werden. Wischen Sie das Malheur einfach weg und passen Sie danach besser auf. Denn bei der Erziehung zur Stubenreinheit ist eben nicht nur der Welpe, sondern auch Herrchen oder Frauchen ganz besonders gefragt – dann klappt es auch ganz rasch!
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Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein?
In Gesprächen unter Hundebesitzers werden Sie dezenteren hören „mein Hund wird nicht stubenrein“ und werden sich als Besitzer eines Welpen so ihre Gedanken machen. Unser Tipp lautet, darauf nicht viel zu geben. Einen Hund stubenrein zu bekommen, ist sicher keine ganz einfache Angelegenheit, aber in nahezu jedem Fall machbar.
In den ersten Lebenswochen des Hundes sind Hundebesitzer permanent damit befasst, das Welpen vor die Tür zu bringen, damit es sich nicht in der Wohnung erleichtert. Oftmals passiert das Malheur dennoch. Hierbei ist vor allem viel Geduld gefragt. Auf keinen Fall sollte der Welpen in irgendeiner Form bestraft werden, da er nicht weiss wofür, selbst wenn Sie ihn mit der Nase drauf stupsen würden. Vielmehr muss dem Welpen antrainiert werden, mit der Zeit sein Geschäft draußen zu verrichten. Das kann mitunter ein langer und aufwendiger Prozess sein. Allerdings sollte frühzeitig damit begonnen werden. Die Aussage: „Der Hund wird nicht stubenrein“ gilt nicht, denn jeder Welpen kann stubenrein werden. In unserem kleinen Ratgeber verraten wir Ihnen Tipps und Tricks, wie dies am besten gelingt.
Ein sehr gut gelungenes Video zu dem Thema finden Sie hier:
Ausnutzen der Prägephase
In der sogenannten Prägephase der Welpen werden viele wichtige Grundlagen für das weitere Hundeleben gelegt. Die Phase beginnt etwa zwischen der dritten und vierten Woche und endet meist in der achten Lebenswoche. Bei einigen Hunderassen kann diese Phase auch etwas länger andauern. Viele wichtige Informationen werden in dieser Zeit im Gehirn des Hundes abgespeichert und bleiben das ganze Leben lang erhalten. Im Gehirn des Welpen werden dabei die Erlebnisse aus verschiedenen Zeitfenstern verarbeitet.
Alles Erlebte wird miteinander verknüpft, indem sich die bestimmte Nervenenden miteinander verbinden. So entstehen bei bestimmten wiederkehrenden Reizen bestimmte Verhaltensmuster, auf die der Hund immer wieder zurückgreift. Je mehr der junge Hund in dieser Phase erlebt, umso mehr Verknüpfungen entstehen und umso besser kann der Hund später mit unterschiedlichsten Situationen umgehen, ohne in Stress zu verfallen. Diese Entwicklungphase kann daher auch hervorragend ausgenutzt werden, um den Hund stubenrein zu bekommen.
Wer annimmt, dass dem Hund in dieser frühen Phase zunächst eine gewisse Schonfrist bei der Erziehung eingeräumt werden sollte, der liegt falsch. Mit der Erziehung des Hundes auf dem Weg zur Stubenreinheit sollte sehr früh begonnen werden. Schleichen sich bestimmte Verhaltensmuster erst einmal ein, können sie sich manifestieren. Dann ist es umso schwerer, dem Hund diese Verhaltensmuster wieder abzugewöhnen. Das Problem dabei ist, dass dem Hund nicht bewusst ist, dass er aus Sicht seines Herrchens etwas falsch macht.
Auch wenn sich die Erfolge nicht sofort einstellen, nur durch sehr viel Geduld, ein gutes Zeitmanagement, mit festen Intervallen beim Gassi gehen und durch viel Loben nach vollbrachtem Geschäft an der richtigen Stelle werden sich über kurz oder lang die gewünschten Erfolge einstellen. Fatal wäre es dagegen mit dem Hund lautstark zu schimpfen oder in einer bedrohlichen Haltung auf ihn zuzugehen, wenn er sich in der Wohnung entleert hat. Er bekommt dann Angst und es besteht die Gefahr, dass er zeitlebens versucht, sein Geschäft vor Ihnen zu verbergen, auch wenn er sich auf der Gassirunde an der frischen Luft befindet.
Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein – das Wissen über das „Müssen“
Bei sehr jungen Hunden ist es wichtig zu wissen, wann der Hund raus muss. Die inneren Organe sind noch recht klein und im Wachsen begriffen. Entleerungen erfolgen meist spontan und nach bestimmten Reizen, etwa gleich nach dem Fressen. Dennoch zeichnet sich ein gewisses zeitliches Muster ab, wann der Hund muss. Eine Faustregel hierzu lautet, dass Welpen bis zu drei Monaten sich etwa alle zwei Stunden entleeren müssen. Bei Hunden im Alter von drei bis vier Monaten werden die Abstände mit etwa drei Stunden schon größer. Ältere Welpen zwischen fünf und sechs Monaten können bei zielgerichtetem Training schon etwas länger an sich halten, dennoch sollten Hundebesitzer mit ihnen etwa alle vier Stunden vor die Tür gehen.
Weiterhin ist es wichtig zu wissen, dass bestimmte Reize wie das Fressen oder das getrunkene Wasser, im Körper einen gewissen Druck ausüben, sodass zusätzliche Gassigänge notwendig werden können. Auch beim Spielen vergessen junge Hunde gerne, was sie bis dahin gelernt haben. Daher sollten, wenn die Stillphase vorüber ist, frühzeitig bestimmte Zeiten für das Fressen vorgegeben werden. Sie tun dem Hund keinen Gefallen, wenn der Napf ständig bis zum Rand mit Welpenfutter gefüllt ist, sodass er sich jederzeit selbst bedienen kann. Immer dann, wenn der Hund in der Wohnung beginnt unruhig zu werden und anfängt, intensiv zu schnuppern, sollte sich der Besitzer darauf einstellen, dass der Hund muss und mit ihm vor die Tür gehen.
Wenn er dann im Freien sein Geschäft verrichtet hat, sollte der Hund immer gelobt werden!
Nach etwa sechs bis acht Monaten sind die Organe des Hundes vollständig ausgebildet. Bis dahin sollte es im Idealfall auch gelungen sein, den Hund vollständig stubenrein zu bekommen.
Wie bekomme ich meinen Welpen stubenrein – Die besten Tipps und Tricks
Als erstes sollte sich der Hundebesitzer überlegen, mit welchen Worten der Hund zur Verrichtung aufgefordert werden soll. Ebenso sind Worte zum Loben wichtig, wenn der Hund tatsächlich Gassi gemacht hat. Das können zum Beispiel sein „Schön Gassi machen“ und „Ja, fein gemacht“, aber auch alles andere. Wichtig ist , dass diese Phrasen immer gleich wiederholt werden, da diese mit dem Gassi gehen im Gehirn des Hundes verknüpft werden und somit als Signal für das bereits erlebte dienen.
Es wird sicherlich etwas dauern, aber wenn diese Worte ständig wiederholt werden, wird der Hund die Worte genau der jeweiligen Situation zuordnen können. Natürlich sollte der Welpen nur gelobt werden, wenn er wirklich sein Geschäft draußen erledigt hat. Geduld ist dabei eine Tugend. Manchmal dauert es 15 oder 20 Mal, bis der Hund die zu ihm gesprochenen Worte dem Geschehen direkt zuordnen kann.
Am Anfang werden Sie feststellen, dass dies einfacher gesagt, als getan ist. Bei jungen Welpen ist der Schließmuskel noch nicht trainiert und sie können, ihre Verrichtung noch nicht so lange aufhalten wie erwachsene Hunde. Hier hat es sich bewährt, den Hund genau zu beobachten. Jedes Mal, wenn er gerade ansetzen will, sollten Sie den Hund kommentarlos auf den Arm nehmen und schnell nach draußen führen, um ihn dann mit der für das Gassi machen gewählten Phrase zu animieren.
In der Regel zeigen die jungen Hunde auch durch Schnüffeln und Suchen am Boden an, wenn sie müssen. Noch wichtiger ist es, den Hund gleich nach dem Geschäft zu loben. Das Lob muss allerdings gleich danach erfolgen, da es der Hund sonst keinem bestimmten Ereignis zuordnen kann. Wenn sie den Welpen zu Hause einige Zeit nicht im Blick haben können und er in die Wohnung gemacht hat, dürfen Sie keinesfalls mit ihm schimpfen. Wenn sie ihn auf der Stelle ertappen, nehmen sie ihn, sagen in einem ruhigen Ton „Nein“ und gehen gleich mit ihm nach draussen. Ist das Missgeschick bereits vorher passiert und Sie entdecken es erst später, wischen Sie es kommentarlos auf. Schimpfen oder mit der Nase darauf stoßen, helfen an dieser Stelle nicht weiter. Der junge Hund weiß nicht, warum Sie sich so verhalten. Er wird dennoch ein schlechtes Gewissen haben, aber es nicht unmittelbar mit dem Missgeschick verbinden.
Hunde in der Stadt
Wer einen Welpen in der Stadt aufzieht und stubenrein bekommen will, hat es ungleich schwieriger, insbesondere wenn sich die Wohnung in den oberen Stockwerken eines Wohnhauses befinden. Das Projekt „Stubenrein“ wird in der Regel länger dauern. Der Grund liegt darin, dass keine Möglichkeit besteht, schnell vor die Tür zu gehen, wenn sich andeutet, dass der Hund sich erleichtern muss. Wer aus den oberen Stockwerken runter muss, wird über die Treppen oder den Aufzug jedes Mal eine Weile brauchen, bis er unten ankommt. Dabei stürzen so viele Reize auf den Hund ein, dass er bereits vergessen hat, warum Sie mit ihm zur Tür rausgegangen sind. Manchmal werden sie feststellen, dass er auf einmal gar nicht mehr sofort muss, wenn sie unten angekommen sind. Dafür können der Straßenlärm oder andere laute Geräusche, andere Menschen und andere Hunde verantwortlich sein. Diese versetzten den Hund in Angst, Stress oder auch Neugier. Er gewöhnt sich erst langsam an dieses Umfeld.
Beim Gassigehen mit dem Hund kommt es am Anfang nicht so sehr darauf an, dass die Gassirunde besonders ausgiebig oder spannend ist. Die Sozialisierungsphase des Hundes beginnt erst ab dem dritten bis vierten Monat. Dann allerdings sollten sie dem Hund soviel wie möglich an Abwechslung bieten und auch den Kontakt zu anderen kleinen Hunden suchen, sodass er sich an diese gewöhnen kann. Auch der Kontakt zu anderen Menschen ist wichtig, da er sich schnellstmöglich auch an sie gewöhnen muss.
Welpenpads sind eine große Hilfe
Insbesondere bei „Stadthunden“ können Welpenpads eine sehr große Hilfe darstellen. Wenn Sie bemerken, dass der Welpe muss, etwa wenn er unruhig wird oder aus dem Zimmer verschwindet, legen Sie ein Welpenpad aus und setzen den Welpen darauf. Wenn er sich dann darauf entleert, loben Sie ihn überschwänglich. Mit der Zeit lassen Sie lassen sie das Welpenpad immer mehr Richtung Wohnungstür „wandern“ und irgendwann verschwinden. Der Hund wird dann sein Pad suchen und sie gehen dann mit ihm raus.
An die Stellen, wo vorher das Welpenpad lag, stellen sie am Besten einen Pflanzentopf oder etwas anderes Sperriges auf und betupfen die Stelle mit etwas Essig. Er wird sich dann ganz automatisch der anderen Stelle zuwenden. Wichtig ist auch, dass keine alte Zeitung als Welpenpad benutzt wird. Der Hund wird die Zeitung und den spezifischen Geruch immer mit seinem Geschäft verbinden. So kann es selbst dann passieren, wenn er schon als stubenrein gilt, dass er auf eine liegen gelassenen Zeitung macht. Er denkt er tut das Richtige, da er es so gelernt hat.
Auch ein kleiner Laufstall kann helfen
Wer nicht permanent die Zeit hat, den Welpen zu beobachten, kann ihm einen kleinen Laufstall einrichten. Wenn möglich jedoch in Sichtweite, sodass sich der Hund nicht einsam fühlt. Je nach Größe des Welpen haben die Händler unterschiedliche Größen im Angebot. In den Laufstall legen Sie einen Pappkarton und statten ihn mit einem Hundekörbchen aus, sodass sich der Hund zurückziehen kann. Er wird sich sicht eingesperrt sondern eher geborgen fühlen. Direkt daneben stellen sie den Futter und den Wassernapf und in die gegenüberliegende Ecke legen sie ein Welpenpad. Wenn der Hund muss, setzen sie ihn am Anfang auf das Pad. Nach ein paar Tagen wird er dann völlig selbstständig das Geschäft darauf verrichten. Dabei sollte natürlich nicht vergessen werden, mit dem Hund die regelmäßige Gassi-Intervalle einzuhalten.
Ich habe einen sehr ängstlichen Hund – was tun?
Bei sehr ängstlichen Hunden ist es wichtig, alles mit mit noch mehr Geduld und Ruhe anzugehen. Um unnötigen Stress zu vermeiden, hilft es, die Welt des jungen Hundes erst einmal sehr klein und begrenzt zu halten. Zu viele neue Eindrücke würden nur unnötigen Stress auslösen. Hierbei kommt es darauf an, dem Hund kleine Routinen beizubringen
bis er sich innerhalb dieses Rahmes angstfrei bewegt. Stück für Stück kann die Welt des Hundes dann erweitert werden. Anstatt mit dem Hund entlang einer lauten Straße mit vielen Menschen, anderen Hunden und lärmenden Autos spazieren zu gehen, sollte zunächst eher eine kleine Wiese gewählt werden. Nach und nach wird sich auch der ängstliche Hund an all die fahrenden Autos und Fahrräder sowie an andere Menschen gewöhnen. Ängstliche Hunde benötigen allerdings besonders viel Zuwendung und natürlich darf nicht vergessen werden, den Welpen nach der Verrichtung seines Geschäftes ausführlich zu loben.
Ein Kommentar
[…] Kleine Welpen können getrost als die Super-Schlafmützen unter den Vierbeinern bezeichnet werden. Egal, was sie auch für schiefe Blicke ernten, sie stören sich wenig daran, denn sie benötigen noch eine Mütze mehr Schlaf. Das ist auch gut so, denn schließlich wollen sie alle einmal ein stolzer erwachsener Hund werden. Welpen benötigen in der Regel ca. 22 Stunden Schlaf täglich, wobei hier nicht nur der Tiefschlaf gemeint ist, sondern auch so manches erholsame, kleine Nickerchen. […]
Wie bekomme ich meinen Hund stubenrein?
Einen Welpen stubenrein zu bekommen, ist mit viel Liebe, Konsequenz und Zeit in wenigen Tagen bis Wochen machbar. Manchmal dauert es jedoch auch mehrere Monate. Wenn in der Anfangszeit etwas daneben geht, ist immer der Mensch daran schuld, weil er nicht aufgepasst hat, nie der kleine Hund.
Deshalb sollte sich jeder, der sich einen Welpen anschafft, im Vorfeld genau Гјberlegen, ob er die Zeit aufbringt, das kleine Familienmitglied zur Sauberkeit zu erziehen. Mal eben drei Tage Гјben und dann soll der Junghund den halben Tag allein bleiben, funktioniert nicht. Eine Stadtwohnung im obersten Stockwerk, bei der sich Auslauf oder Wiese nicht direkt vor der HaustГјr befinden, stellt fГјr den Hundehalter eine besondere Herausforderung dar, seinen Hund stubenrein zu bekommen.
Loben, als wäre der Haufen ein Kunstwerk
Bei jedem Häufchen oder Pfützchen an der richtigen Stelle muss der kleine Hund ausgiebig gelobt werden, so als hätte er gerade ein nobelpreisverdächtiges Wunderwerk erschaffen. Um etwas genauer in die Materie der Futterverwertung einzutauchen (also theoretisch) habe ich die unterschiedlichen Entwicklungsphasen samt der dazugehörigen Toiletten-Bedürfnisse eines Junghundes aufgelistet:
– Welpen unter drei Monaten Lebensalter: alle zwei Stunden
– Welpen von drei bis vier Monaten: alle drei Stunden
– Welpen von fГјnf bis sechs Monaten: alle vier Stunden
Gleich nach dem Aufwachen ist der Harndrang bei kleinen Hunden am grГ¶Гџten. Am besten ihr legt euch in der Anfangsphase einen Jogginganzug oder einen Г¶ffentlichkeitstauglichen Morgenmantel zurecht. HineinschlГјpfen, ohne Umwege mit dem Hund nach drauГџen – und dann: loben, was das Zeug hГ¤lt! Etwa zwanzig Minuten nach dem Fressen und Trinken mГјssen Welpen sich ebenfalls erleichtern. Also liegen zwischen erster und zweiter Klo-Runde nur wenige Minuten. Wenn die Phasen einigermaГџen verinnerlicht sind, kommt langsam Routine in den Gassi-Gang. Eine Pinkel- oder Kackrunde dient Гјbrigens in der Anfangszeit ausschlieГџlich diesem Zweck und muss nicht interessant sein.
Wirklich jeder Hund kann sauber werden
Für ausgiebige Spiel- und Laufaktionen im Freien sind Welpen noch nicht geeignet. Die kleinen Hunde haben in den ersten Wochen ein erhöhtes Ruhebedürfnis, außerdem ist ohnehin alles neu und aufregend für die Knirpse. Ihr Tagesablauf besteht aus Fressen, Trinken, Spielen, Pullern, Kacken und Schlafen. Die Reihenfolge kann dabei variieren. Wer es nicht schafft, die äußeren Anzeichen sofort einzuschätzen oder alle paar Minuten mit seinem Hund auf dem Arm die Treppe hinunterzusprinten, kann auf die bewährte Flies-Methode als Übergangslösung zurückgreifen.
Zu diesem Zweck wird an einer gut erreichbaren Stelle in der Wohnung ein oder zwei Welpen-Pads aus. Diese Flies-Deckchen sehen aus wie viereckige Windeln mit Plastikbeschichtung. Wenn das HГјndchen das Zimmer verlГ¤sst oder anderweitig Anstalten macht, sich erleichtern zu wollen, dann wird es auf die Welpen-Windel gesetzt. Sobald der Kleine macht, was er soll, wird er gelobt. Ein Codewort, z.B. „Pipi“ oder „Mach“ wird der junge Hund ziemlich schnell mit dem Vorgang des Wasserlassens in Verbindung bringen.
Ein solches Kommando ist äußerst praktisch, wenn der Hund später einmal sein Geschäft an einer Stelle erledigen soll, an der kein Baum und kein Grashalm zu finden sind. Das Welpen-Pad wird nach ein paar Tagen von der Wohnung nach draußen verlegt, dort wo der Hund hinpieseln soll und darf. Mit dieser Methode bekommt man auch Welpen sauber, die nicht gleich begreifen, dass ausschließlich die freie Natur als Hundeklo dient. Die Hinterlassenschaften müssen natürlich sorgfältig eingetütet und entsorgt werden.
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2 Kommentare
genauso funktioniert es. Ich habe seit vielen Jahren Hunde und jeder war innerhalb kürzester Zeit stubenrein. Oft mangelt es den Hundebesitzern an Konsequenz, sich bei einem Welpen tatsächlich nach der Uhr und nach dem Verhalten (spielen, schlafen..) zu richten.
Viele Menschen haben keine Geduld dabei ihren vierbeinigen Freund stubenrein zu bekommen. Oder wissen auch nicht wie sie es genau anstellen sollen. Dann machen sie es wie die Menschen frГјher: Die Nase in den Hinterlassenschaften stecken. Klar lernen die Tiere das auch so, aber das der Geruchsin darumter leidet, war den Menschen damals egal, Hauptsache stubenrein. Dabei ist es garnicht mal so schwer den Welpen stubenrein zu bekommen, mit Geduld und Tricks.
Den Hund Stubenrein Bekommen
Einen Hund stubenrein zu bekommen kann zur echten Herausforderung werden und an den Nerven zerren!
Mit einer gehörigen Portion Verständnis, Geduld und Organisation ist jedoch auch das in den Griff zu bekommen. Die jeweilige Umgebung ist beim Projekt „Stubenrein“ von mitentscheidender Bedeutung…
Einen Hund in der City und ohne Garten stubenrein zu bekommen, bedeutet Ausnahmezustand!
Besonders für einen jungen Hund ist so ziemlich alles neu und ungewohnt:
Sie sind es, Ihre Wohnung ist es, sein Tagesablauf ist es…
Mangelndes Vertrauen in Halter, Umgebung und die Unkenntnis der eigenen Fähigkeiten führen verständlicherweise zu gewisser Unsicherheit.
In diese Fällen kann es hilfreich sein die räumlichen Verhältnisse anfangs möglichst überschaubar zu halten und das Hündchen an ein Hundeklo zu gewöhnen.
Wie bekommt man seinen Hund für immer stubenrein?
Natürlich lässt es sich nicht vermeiden 3, 4 oder auch 5 mal am Tag nach draußen zu gehen. Dies sollten Sie möglichst immer zu den gleichen Zeiten tun, um frühzeitig gewisse Routine in das Hundeleben zu integrieren.
Zu Beginn ist es jedoch ratsam auf langatmige Spaziergänge zu verzichten und den Hund stattdessen in Ruhe an neue Eindrücke gewöhnen.
Wenn von sich aus sein Geschäft draußen erledigt, sollten Sie diese Gelegenheit für intensives Loben niemals verstreichen lassen.
Beim gesamten Prozess der Stubenreinheit gilt:
Loben geht vor Bestrafung. Nie für einen „Unfall“ bestrafen, der sich innerhalb der vier Wände ereignet hat, sondern kommentarlos entfernen und Hund raus.
Hund stubenrein bekommen – Pipi auf Kommando?
Sobald Sie vermuten, dass sich etwas anbahnt, also nach dem Aufwachen, nach dem Füttern, nach dem Trinken, nach dem Spielen oder wenn er plötzlich unruhig zu werden scheint, setzen Sie ihn auf ein Hunde-Pad und loben ihn, wenn er dann pieselt. Sobald er dies tut, können Sie auch ein bestimmtes Kommando antrainieren.
Sagen Sie z. B. jedes Mal „Pipi“ oder etwas ähnliches. Ihr Hund wird mit der Zeit dieses Kommando wirklich mit Pieseln assoziieren, was sich später als enorm nützlich erweisen kann, wenn Sie Ihren Hund mal zum Pieseln überzeugen wollen.
> Mit der Zeit platzieren Sie die Pads immer näher an Ihrer Wohnungstür. Ihr Hund wird realisieren, dass es notwendig ist in Richtung Tür zu gehen, wenn er muss.
> Er wird sich also bei Ihnen bemerkbar machen, indem er automatisch die von Ihnen vorgegebene Marschrute einschlägt.
> Eines Tages verschwinden die Windeln ganz aus der Wohnung und es geht immer nach draußen.
Achten Sie darauf Ihren Hund zu studieren und seine Körper- und Lautsprache zu analysieren. Sie werden hier wertvolle Verhaltensmuster erkennen und sein Verhalten sowie seine „Pläne“ besser antizipieren können. Ob und wie schnell Sie Ihren Hund stubenrein bekommen, hängt auch davon ab wie gut Sie seine Dringlichkeiten voraussagen können.
„Richtiges Beobachten führt zu schnellerem Erfolg…“
Natürlich – und das bietet sich auch an, wenn Sie Zugang zu einem relativ ruhigen Garten, Wiese o. ä. haben – können Sie Ihren Hund auch einfach in regelmäßigen Abständen nach draußen führen und etwas auf und ab gehen. Am Tage sollte das so ca. Aller 2 Stunden passieren um relativ sicher zu sein.
Auch hier nie vergessen:
Überschwingliches Loben ist Pflichtaufgabe! Manche Welpen sind draußen noch derartig neugiereig auf Gerüche, Gegenstände etc, dass sie ihr Geschäft vergessen.
Das Beobachten spielt stets eine zentrale Rolle…
- Oft zeigen es die kleinen Racker schon vorher an, dass ihr Geschäft in absehbarer Zeit erledigt werden mus.
- In diesem Moment: den Burschen (oder das Mädchen) einfach schnappen und raus.
- Dannach solange draußen bleiben bis der Hund erleichtert ist.
Bei einem Mißgeschick Zuhause sollten Sie Ihren Unmut nur innerhalb der ersten 3 Sekunden kundtun („Pfui“ oder ähnlich). Alles über 3 Sekunden verbinden Hunde mit etwas anderem. Ansonsten wie bereits angedeutet einfach ohne Kommentar das Mißgeschick entfernen.
Um Ihren Hund stubenrein zu bekommen, sollten Sie geduldig sein. Bei manchen Hunden kann es etwas länger dauern (16 Wochen sind auch kein Beinbruch).
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