Hundefutter selbst herstellen – So wird’s gemacht

Es gibt sehr viele Menschen, die Hundefutter selbst herstellen. Dagegen ist überhaupt nichts einzuwenden. Man sollte nur auf einige wichtige Dinge achten.
Ein Hund sollte eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung erhalten – wie der Mensch auch. Ein gutes und gesundes Futter ist nicht nur für die Gesundheit des Hundes, sondern auch für die körperliche Belastbarkeit sehr wichtig. Zwar sind in den meisten Hundefutterdosen alle Inhaltsstoffe drin, die das Tier braucht, dennoch kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Diese können Sie an unterschiedlichen Symptomen feststellen: Der Hund hat keine Energie mehr, der Hund hat ein stumpfes oder übel riechendes Fell, der Hund kratzt sich ständig, der Hund hat Verstopfung oder Durchfall, oder er erbricht. All das sind Alarmsignale, die nicht unbedingt auf eine schlimme Krankheit zurück zu führen sind, die aber zeigen, dass etwas nicht stimmt.
Mangelerscheinungen in den Griff bekommen
Sind die Verhaltensveränderungen nur gering, dann können Sie die ersten Tage selbst versuchen, diese in den Griff zu bekommen. Im Zweifel oder bei länger anhaltenden Symptomen sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Dieser kann dann die Ursache bestimmen und weitere Maßnahmen ergreifen. Viele Hunde benötigen eventuell ein Spezialfutter, das bestimmte Inhaltsstoffe enthält, um die Mangelerscheinungen in den Griff zu bekommen. Achten Sie deshalb auf das Wesen des Tieres und handeln Sie zeitnah.
Mais, Weizen und Soja sind tabu
Grundsätzlich sollten Sie kein Hundefutter auf Sojabasis füttern. Diese pflanzlichen Eiweiße sind für Hunde nur schlecht verdaulich. Mais, Weizen und Soja sind für einen Hund tabu. Produkte mit Konservierungsmitteln, Lebensmittelfarben, Geschmacksverstärkern oder chemischen Zusätzen sollten Sie ebenfalls nicht Ihrem Tier zumuten. Besser ist es, wenn Sie das Hundefutter selber machen. Das ist auch überhaupt nicht schwer. Sie müssen nur auf einige wichtige Dinge achten. Ja, das Ganze ist etwas zeitaufwendig, aber dafür wissen Sie ganz genau, was in dem Futter enthalten ist.
Mischung aus Gemüse, Fleisch und Kohlenhydrate
Grundsätzlich sollten Sie beim Selbermachen des Hundefutters auf eine gesunde Mischung aus Gemüse, Fleisch und Kohlenhydrate achten. Da ein Hund ein Karnivore, also ein Beutefresser ist, sollten Sie Ihren Hund nicht vegetarisch ernähren, es sei denn Ihr Tierarzt hat das verordnet. So sollte das Hundefutter immer zu 50 Prozent aus Fleisch bestehen. Achten Sie immer darauf, dass alle Knochen entfernt sind. Besonders Geflügelknochen sind gefährlich für Hunde. Sie könnten an diesen ersticken. Die restlichen 50 Prozent des Hundefutters sollten aus Gemüse und Kohlenhydrate bestehen.
Fragen Sie Ihren Tierarzt
Gute Lieferanten für Kohlenhydrate sind Nudeln, Reis und Kartoffeln. Sie können unter das Hundefutter auch Spinat, Karotten, Kohl und Hülsenfrüchte wie z.B. Erbsen oder Bohnen mischen. Bohnen und Erbsen sollten Sie aber nur in Maßen füttern, da diese sonst Krämpfe oder Blähungen auslösen könnten. Sie können unter das Hundefutter auch etwas Quark oder Hüttenkäse mischen. Um ein ideales Hundefutter für Ihren Vierbeiner zubereiten zu können, sollten Sie mal Ihren Tierarzt fragen, welche Mineralien und Vitamine Sie dem Hundefutter noch beimischen können.
Fettmenge selbst bestimmen
Wie beim Menschen auch, gilt: Weniger fettreiche Nahrung belastet das Herz auch weniger. Sie können durch das Selberkochen auch verhindern, dass Ihr Hund fettleibig wird. Da Sie das Hundefutter selbst zubereiten, können Sie die Fettmenge prima selbst bestimmen. Fragen Sie bei Ihrem Tierarzt auch mal nach, welche Mengen an Futter Ihr Hund über den Tag verteilt bekommen sollte. Das hängt nämlich immer von der Rasse, der Größe, dem Alter und auch von der Aktivität des Hundes ab.
Scharfe Gewürze und Salz meiden
Würzen sollten Sie das Hundefutter niemals mit scharfen Gewürzen wie z.B. Chili, Pfeffer oder Curry. Wichtig ist auch, dass Sie in das Hundefutter kein Salz geben. Salz ist für Hunde schädlich. Geben Sie Ihrem Hund daher niemals die Reste vom Mittag zu fressen. Diese sind nämlich viel zu stark gesalzen. Beachten Sie all diese Dinge, dann wird sich Ihr Hund pudelwohl fühlen.
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Zubereitung von Hundefutter
Wer Hundefutter nicht fertig im Handel kaufen möchte und sich das Hundefutter lieber selbst zusammenstellt, sollte im Interesse des Hundes einige grundlegende Regeln bei der Zubereitung beachten. Damit eventuelle Keime abgetötet werden, sollten tierische Produkte wie Fleisch oder Eier grundsätzlich nur in gekochtem Zustand verfüttert werden. Deshalb sollten tierische Komponenten bei 82 °C für mindestens zehn Minuten gekocht werden.
Bei den pflanzlichen Bestandteilen für das Hundefutter wie beispielsweise bei Gemüse gehen durch längeres Kochen zwar Vitamine verloren, allerdings wird die Verträglichkeit einiger Gemüsesorten durch das Kochen erhöht. Alle pflanzlichen Zutaten sollten vor der Zubereitung des Hundefutters gründlich gewaschen, geschrubbt und evtl. gekocht werden. Ob jedoch in gekochtem oder ungekochtem Zustand, in jedem Fall sollte das Gemüse vor dem Verzehr zerkleinert werden. Dies kann mit Hilfe eines Pürierstabes, eines Mixers oder eines Mörsers geschehen. Wird zerkleinertes Gemüse für das Hundefutter verwendet, kann der Hund die Nährstoffe besser aufnehmen und gleichzeitig ist eine bessere Verdaulichkeit gegeben. In einigen Gemüsesorten sind bestimmte Vitamine und Provitamine enthalten, die nur in Verbindung mit Fett vom Darm aufgenommen werden können. Deshalb empfiehlt es sich, bei der Zubereitung von Gemüse eine kleine Menge Pflanzenöl beizugeben.
Werden bei der Zubereitung von Hundefutter Getreidebestandteile verwendet, sollten diese ebenfalls gekocht werden, da sich durch das Kochen die Stärkeverdaulichkeit erhöht. Flocken werden eingeweicht. Durch das vorherige Kochen der Nahrungsmittel werden aber auch andere Bestandteile zerstört, die in einigen rohen Lebensmitteln enthalten sind. Dies betrifft beispielsweise Thiaminase, ein Enzym, das in bestimmten rohen Fischsorten enthalten ist. Deshalb sollte Fisch nur in gekochtem Zustand als Hundefutter verwendet werden. Auch Kartoffeln sollten niemals in rohem Zustand an den Hund verfüttert werden.
Auf die Kochzeit kommt es an
Wird das Hundefutter selbst zubereitet, sollten Kohlenhydrate und Eiweißstoffe immer separat gekocht werden. Während die Kohlenhydrate eine längere Kochzeit benötigen, um die Stärkeverdaulichkeit zu erhöhen, kann Eiweiß durch zu langes Kochen denaturieren. Bei Obst und Gemüse sollten zu lange Kochzeiten vermieden werden, da es ansonsten zu Vitaminverlusten kommt. Besser ist es, Gemüse oder Obst nur kurz zu dünsten, falls dies für die Verträglichkeit nötig ist.
Fütterung von rohem Schweinefleisch und rohem Geflügel
Rohes Schweinefleisch sollte niemals als Hundefutter verfüttert werden, da es einen Erreger enthalten kann, der als Auslöser der tödlichen Aujeszkyschen Krankheit (Morbus Aujeszky, Pseudowut) gilt. Werden dem Hund rohes Geflügel oder rohe Eier gefüttert, ist die Gefahr, an Salmonellen zu erkranken, aufgrund der Beschaffenheit der Magensäfte des Hundes, sehr gering. Allerdings können Hunde Keime und auch Salmonellen über den Darm ausscheiden, die gerade für Kleinkinder, immungeschwächte Personen oder ältere Menschen gefährlich werden können.
Haltbarkeit für selbst zubereitetes Hundefutter
Da im Normalfall bei selbst gekochtem Hundefutter keinerlei Konservierungsstoffe zugesetzt werden, kann das hausgemachte Hundefutter zwar auf Vorrat zubereitet werden, allerdings muss es dann entsprechend gelagert werden. In der Regel kann das selbst zubereitete Hundefutter bei einer Temperatur von 0 bis 4 °C etwa drei bis sieben Tage unter Luftausschluss gelagert werden. Werden größere Mengen Hundefutter hergestellt, sollten diese bei -20 °C eingefroren werden. Bei Bedarf werden diese Portionen dann dem Tiefkühler entnommen. Damit es nicht zu einem Befall des hausgemachten Hundefutters mit Bakterien und Schimmelpilzen kommt, sollte die Nahrung für den Hund nicht länger als ein paar Stunden bei Raumtemperatur stehen gelassen werden. Gerade durch den hohen Feuchtigkeitsgehalt des Futters können sich Bakterien und Schimmelpilze relativ rasch vermehren. Werden die vorbereiteten Hundeportionen gekühlt gelagert, sollte dieses Hundefutter täglich auf Geruchs- und Farbveränderungen kontrolliert werden, um festzustellen, ob dieses Futter noch in einem einwandfreien Zustand ist.
Allgemeine Hinweise zur Zubereitung
- Um die einzelnen Zutaten für das Hundefutter optimal abwiegen zu können, ist eine Lebensmittelwaage mit Grammskala sinnvoll.
- Wer das Hundefutter nach vorgegebenen Rezepten kochen möchte, sollte immer darauf achten, ob sich die Mengenangaben in den Rezepten auf den gekochten oder ungekochten Zustand der Zutaten beziehen.
- Besonders wenn der Hund ein Feinschmecker ist und sich aus seinem Hundefutter zuerst die besten Brocken aussortiert, sollten die einzelnen Bestandteile des Futters gut miteinander vermischt werden. Dazu kann beispielsweise ein Mixer verwendet werden.
- Sollen dem Hundefutter Vitaminergänzungspräparate oder auch Mineralien in Form von Ergänzungspräparaten zugefüttert werden, werden diese nicht mitgekocht, sondern erst dem fertigen Futter beigemischt, kurz bevor der Hund das Hundefutter bekommt. Durch das Kochen würde der Nährstoffgehalt dieser Präparate abnehmen. Ähnliches gilt für frische Kräuter. Diese werden gehackt und direkt vor dem Verfüttern dem Hundefutter untergemengt.
- Hundefutter, das selbst hergestellt wird, ist mit einem Feuchtigkeitsgehalt von etwa 70 % nahezu vergleichbar mit kommerziellem Feuchtfutter.
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Hundefutter selbst kochen | Rezepte zum Ausprobieren
Wenn es um Hundefutter geht, haben Hundebesitzer die Qual der Wahl. Hundefutter gibt es in derart verschiedenen Sorten und Varianten, dass es oft schwerfällt, das richtige Futter für seinen Liebling zu finden.
Trotz dieser Vielfalt gibt es immer wieder Gründe, die es notwendig machen, selbst für den Hund zu kochen. Sei es, das Tier hat Übergewicht und muss abspecken, oder ist aufgrund einer Krankheit auf eine spezielle Diät angewiesen.
Doch keine Sorge. Es ist keineswegs aufwendig für den Vierbeiner zu kochen, wenn Sie einige Grundregeln beachten.

Hundefutter selbst kochen, Rezepte zum Ausprobieren
Kochen, was der Hund verträgt
Hundefutter selbst zu kochen bietet sich in erster Linie bei kranken Hunden an. Hunde mit Nierenerkrankungen, Allergien, Diabetes oder Stoffwechselkrankheiten sind meist auf eine Diät angewiesen.
Diätfuttermittel vom Tierarzt sind sehr teuer und es ist nicht gesagt, dass das Tier sie verträgt.
Wenn Sie selbst kochen, können Sie mittels einer Ausschlussdiät erkennen, was Ihr Tier verträgt und welche Lebensmittel eher gemieden werden sollten. Darüber hinaus bestimmen Sie selbst die Qualität der Produkte und können damit auf biologische und nachhaltig produzierte Inhaltsstoffe zurückgreifen.
Ist Ihr Hund gesund, muss es nicht unbedingt die selbst gekochte Mahlzeit sein, doch viele Hunde nehmen sie sehr dankbar an.
Wenn Ihnen Kochen Spaß macht und Ihr Hund Ihre Küche schätzt, dann verwöhnen Sie ihn doch gelegentlich mit einem leckeren Menü.
Was muss ich bei den Zutaten beachten?
Wichtig ist dabei, dass Sie auf die Qualität der Zutaten achten. Frische Lebensmittel sind dabei besonders wichtig.
Insgesamt sollte die Mahlzeit eine gute Mischung aus Fleisch oder Fisch, Kohlenhydraten und Gemüse sein. Es eignen sich im Grunde alle gängigen Fleischsorten. Diese können gekocht, gedünstet aber auch gebraten werden.
Wenn Sie Schweinefleisch verwenden wollen, achten Sie darauf, dass es gut durchgegart ist. Rohes Schweinefleisch kann Überträger des tödlichen Aujeszky-Virus sein.
Für Allergie-Hunde sind Schaf, Pferd, Wild oder auch die etwas exotischeren Fleischsorten wie Ren oder Känguru optimal geeignet.
Innereien sind reich an Vitaminen und Spurenelementen, sollten jedoch maximal einmal pro Woche verabreicht werden.
Eine gute Alternative zu Fleisch ist Fisch. Er ist eine gute Quelle für tierisches Eiweiß und enthält wichtige Fettsäuren. Nahezu alle Fischsorten eignen sich als Hundenahrung. Achten Sie darauf, die Gräten zu entfernen.
Vorsicht bei Milchprodukten
In Milch und Milchprodukten ist ebenso hochwertiges Eiweiß enthalten. Allerdings vertragen Hunde keine Laktose. Greifen Sie auf Quark und Hüttenkäse zurück und meiden Sie andere Milchprodukte.
Reis oder gekochte Kartoffeln stellen die „Beilage“ dar. Diese Kohlenhydrate sind gut verträglich für den Hund. Beliebt sind auch Süßkartoffeln oder Reisflocken.
Verzichten Sie auf Mais und klassische Getreidesorten. Sie sind gerade für allergische Hunde nicht geeignet.
Obst und Gemüse liefern die wichtigen Ballaststoffe und viele Vitamine. Gerne gefressen werden Karotten, Äpfel und Bananen.
Rezeptvorschläge und die richtige Menge
Die Zutaten der folgenden zwei Grundrezepte können Sie nach Belieben variieren. Als Menge rechnet man für einen 25 Kilogramm schweren Hund etwa 250 g Fleisch und 200 g Kohlenhydrate.
Reis mit Fisch und Gemüse
Den Reis kochen. Kurz bevor das ganze Wasser verdunstet ist, den klein geschnittenen Fisch und die geraspelten Karotten, Zucchini und den Apfel dazugeben. Fertig dünsten. Zuletzt ein wenig Leinöl dazugeben und auskühlen lassen. Servieren.
- Fischfilet
- Rundkornreis
- Karotten
- Zucchini
- Apfel
Kartoffelpüree mit Huhn
Die Kartoffeln kochen und pürieren. Die Hühnerbrust in hochwertigem Öl anbraten und die geraspelten Karotten dazugeben. Alles mit dem Kartoffelpüree mischen und den Hüttenkäse dazugeben.
Wenn die Mahlzeit fertig ist, muss sie gut auskühlen. Ein Schuss hochwertiges und kalt gepresstes Öl ergänzt die Mahlzeit. Sie können dazu Leinöl, Olivenöl oder Distelöl verwenden. Fertig ist das Spezialmenü für Ihren Schatz.
Zutaten richtig zerkleinern
Wenn Sie die Mahlzeit für Ihren Liebling zubereiten, waschen Sie die einzelnen Zutaten gut. Obst und Gemüse sollten geraspelt oder klein geschnitten werden. Einige Sorten können auch püriert werden. Das Fleisch und der Fisch werden ebenfalls klein geschnitten.
Kochen Sie alle Zutaten nur solange es notwendig ist. Kurze Garzeiten erhalten möglichst viele Vitamin- und Mineralstoffe.
Einige Bücher beschäftigen sich mit dem Thema „Kochen für den Hund“. Dort finden sich zahlreiche weitere Anregungen.
Mit ein wenig Fantasie können Sie gleichzeitig für sich selbst, Ihre Familie und Ihren Hausgenossen kochen.
Keine Essensreste in den Fressnapf
Jetzt könnte so mancher Hundebesitzer meinen, dass Hund ja ganz einfach mit der Familie mitessen kann. Dem ist nicht so. Vor Jahrzehnten war es noch ganz selbstverständlich, dass der Hund die Essensreste in den Napf bekam.
Allerdings enthalten Speisen, die für den menschlichen Genuss zubereitet wurden, zu viele Inhaltsstoffe die für den Hund ungeeignet sind. Zum Beispiel sollten Sie Zwiebeln, Knoblauch oder Lauch niemals in den Futternapf geben. Sie enthalten Alliin und sind für Hunde giftig.
Verzichten Sie auch unbedingt auf Gewürze, wenn Sie für Ihr Tier kochen.

Hundefutter selbst kochen, Rezepte zum Ausprobieren
Mit den Rezepten auf dieser Seite und der ausführlichen Erklärung zu den Zutaten möchte ich Ihnen zeigen, dass Sie Ihre ganz speziellen Hunde-Rezepte selbst kreieren und verfeinern können. Das handwerkliche Geschick und der Ideenreichtum kommt vor allem beim Kochen, also fangen Sie einfach mal klein an. Guten Appetit!
Und wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind, versuchen Sie mal unsere Hundekekse selbst zu backen.
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Hochwertiges Hundefutter selber kochen
Wer aus gesundheitlichen oder Kostengründen keine Fertignahrung für seinen Vierbeiner kaufen möchte, kann auch Hundefutter einfach selber kochen. Hilfreiche Tipps sowie Regeln, die bei der Herstellung der Speisen unbedingt beachtet werden sollten, erhalten Sie hier.
Schnell hochwertiges Hundefutter selber kochen
Besonders bei Tieren mit gesundheitlichen Problemen – wie z.B. bei Hunden mit Verdauungsproblemen, Allergien o.ä. – kann die zubereitete Mahlzeit eine gute Alternative zu den fertig gekauften Produkten sein. Hochwertiges Hundefutter selber zu kochen ist einfach und dauert nicht länger, als die Zubereitung der eigenen Mahlzeit. Gleichzeitig können Sie die Bestandteile der Nahrung selbst bestimmen und die Kontrolle über die Herkunft sowie Qualität der einzelnen Zutaten haben. So wissen Sie immer genau, was im Futter enthalten ist und umgehen somit künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Zuckerzusätze oder ähnliches. Falls Ihr Hund auf das selbstgekochte Futter mehrfach mit Durchfall oder anderen Verdauungsproblemen reagiert, sollten Sie lieber bei seinem Nass- oder Trockenfutter bleiben.
Grundsätzlich gibt es viele verschiedene Meinungen darüber, was man dem Hund füttern kann und was nicht, und natürlich bleibt es jedem selber überlassen, was er füttert und in welcher Qualität. Wer jedoch hochwertiges Hundefutter selber kochen will, sollte unbedingt einige Regeln beachten. Nun zeigen wir dir unsere Regeln, mit denen du gesundes Hundefutter selber machen kannst.
Unsere Testberichte
Hochwertiges Hundefutter selber kochen ⇒ Die wichtigste Regel!
Mischung aus Fleisch, Gemüse und Kohlenhydraten
Beim Selbermachen des Hundefutters sollten Sie auf eine gesunde Mischung aus Fleisch, Gemüse und Kohlenhydrate achten. Grundsätzlich ist eine rein vegetarische Ernährung in jedem Falle zu vermeiden. Sofern Ihr Tierarzt keine besondere Empfehlung für das Hundefutter ausgesprochen hat, sollte die zubereitete Mahlzeit immer zu etwa 50 Prozent aus Fleisch bestehen. Achten Sie dabei stets darauf, dass alle Knochen entfernt sind. Vor allem Geflügelknochen können für die Vierbeiner sehr gefährlich sein, da der Hund daran ersticken kann. Die restlichen 50 Prozent des Hundefutters sollten aus Gemüse und Kohlenhydraten bestehen. Wer keine Lust dazu hat, ein hochwertiges Hundefutter selber zu kochen, kann sich auch das Wolfsblut Hundefutter kaufen, da dieses unser Testsieger ist und sämtliche Kriterien erfüllt hat.
Hochwertiges Hundefutter selber kochen ⇒ Die richtigen Zutaten!
Gesundes Hundefutter selber machen mit viel Fleisch oder Fisch
Ob Geflügel, Rind, Schwein, Schaf, oder Pferd – für das Hundefutter sind nahezu alle Fleischsorten geeignet. Dabei sollten Sie unbedingt auf die Qualität und Herkunft des Fleisches achten. Das Fleisch können Sie braten oder kochen. Bei Schweinefleisch ist es besonders wichtig, dass es gut durchgegart ist. Innereien wie Leber oder Niere sind wertvolle Nährstofflieferanten, sollten allerdings maximal einmal die Woche gereicht werden.
Alternativ ist Fisch eine gute Quelle, um Ihren Haustier mit wertvollen Proteinen und gesunden Fettsäuren zu versorgen. Achten Sie aber unbedingt darauf, die Gräten sorgfältig zu entfernen! Egal ob Thunfisch, Lachs oder Forelle – nahezu alle gängigen Fischsorten sind in gekochtem Zustand für Ihre Vierbeiner geeignet.
Hochwertiges Hundefutter selber kochen mit verschiedenen Gemüsesorten
Gemüse liefert wichtige Ballaststoffe, Mineralstoffe und (wenn nicht zu lange gekocht) auch wertvolle Vitamine. Zu den Gemüsesorten, die Sie bedenkenlos in das Hundefutter beimischen können, gehören gekochte Kartoffeln, Karotten oder Spinat. Gekochte Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen sollten hingegen nur in begrenztem Umfang ins Futter zugegeben werden, da diese sonst zu Krämpfen oder Blähungen führen können.
Viele Hunde nehmen auch ungekochtes Gemüse, wie z.B. frische Möhren, gerne an. Hier haben die Vierbeiner etwas zu beißen und kauen gern darauf herum. Dass die Stückgröße an die jeweilige Hunderasse angepasst werden muss, versteht sich dabei von selbst.
Achtung: Einige Gemüsesorten, wie z.B. rohe Kartoffeln oder Auberginen, dürfen nicht an Hunde verfüttert werden.
Nur gute Kohlenhydrate beim Hundefutter selber kochen
Gute Lieferanten für Kohlenhydrate sind vor allem Nudeln, Kartoffeln oder Reis. Auf Mais, Weizen oder Soja sollte hingegen verzichtet werden, da diese Zutaten für Hunde nur schlecht verdaulich sind.
Die essenziellen Proteinlieferanten beim Hundefutter selber kochen
Eier, Quark, Joghurt und Hüttenkäse sind weitere hochwertige Proteinquellen. Beispielsweise sind in rohen Hühnereiern viel Biotin enthalten, was gut für das Fell ist. Darüberhinaus enthält das Eigelb viele gesunde fettlösliche Vitamine. Allerdings sollten rohe Eier nur in sehr geringen Mengen in das Hundefutter beigefügt werden, da diese auch Bakterien – wie bspw. Salmonellen – enthalten können. Obwohl Hunde, im Vergleich zu Menschen, einen wesentlich kürzeren Verdauungstrakt haben und dadurch gegen Bakterien um einiges resistenter sind, sollten nur frische Eier von einer zuverlässigen Quelle verwendet werden. Gekochte Eier sind hingegen für die meisten Hunde gut verträglich.
Milch und Milchprodukte sind reichhaltige Eiweißlieferanten. Viele Hunde vertragen allerdings keine Laktose, weshalb außer Quark, Dickmilch und Hüttenkäse die meisten Milchprodukte eher ungeeignet sind.
Gesundes Hundefutter selber machen mit ein wenig Obst
Obst kann in kleinen Mengen ein wenig Abwechslung auf den Hundespeiseplan bringen, und den Hund mit wertvollen Vitaminen versorgen. Beispielsweise sind Äpfel für Hunde gesund und enthalten jede Menge Vitamin C, Kalium und Eisen. Bei leichten Verdauungsproblemen wie Durchfall wirkt ein geriebener Apfel oft Wunder. Bei den meisten Hunden sind auch andere Früchte wie Bananen, Erdbeeren, Mandarinen, Birnen, Pflaumen, Ananas, Wassermelone oder Feigen beliebt und gut verträglich. Wer seinem Hund ab und zu mit einem Stück Obst eine Freude machen möchte, braucht sich keine Gedanken um die Gesundheit seines Lieblings zu machen. Doch aufgrund des hohen Zuckergehalts, sollten Sie Obst nicht auf den täglichen Speiseplan des Hundes setzen.
Achtung: Einige Obstsorten, wie bspw. Trauben und Rosinen, dürfen nicht an Hunde verfüttert werden.
Hochwertiges Hundefutter selber kochen ⇒ Was nicht ins Hundefutter gehört!
Gesundes Hundefutter selber machen? Verzichten Sie auf scharfe Gewürze & Salz!
Das Hundefutter sollten Sie niemals mit scharfen Gewürzen wie z.B. Chili, Pfeffer oder Curry würzen. Zudem ist es auch wichtig, dass Sie in das Futter kein Salz geben. Salz ist für Ihren Vierbeiner schädlich und führt zu einer erhöhten Flüssigkeitsansammlung im Körper des Hundes. Geben Sie Ihrem Hund daher niemals die Essensreste vom Mittag zu fressen. Diese sind nämlich viel zu stark gewürzt und gesalzen. Wenn Sie ohne Mehraufwand für den Hund mitkochen möchten, bereiten Sie am besten eine ungewürzte Portion separat zu oder würzen Sie die eigene Mahlzeit erst später nach. Geringe Mengen an Küchenkräutern wie Petersilie, Basilikum und Thymian sind aber in der Regel nicht bedenklich.
Gefährliche Lebensmittel für den Hund
Es gibt einige Lebensmittel, mit denen Sie Ihren Liebling unter keinen Umständen füttern sollten, weil sie giftig bzw. tödlich für Hunde sind. Daneben gibt es Lebensmittel, bei denen Sie mit der Menge aufpassen müssen. Bei manchen Lebensmitteln werden Sie vielleicht überrascht sein. Wir empfehlen ihnen, folgende Lebensmittel zu unterlassen, wenn sie ein gesundes Hundefutter selber machen wollen.
Niemals sollten Sie füttern:
- Alkohol
- Auberginen
- Avocados
- Bohnen (roh)
- Fisch (roh)
- Holunderbeeren
- Hülsenfrüchte (roh)
- Kakao
- Kartoffeln (roh)
- Knoblauch
- Koffeinhaltige Getränke
- Lauch
- Nüsse
- Obstkerne
- Quitten
- Rettich
- Rosinen
- Schokolade
- Schweinefleisch (roh)
- Speck
- Süßstoff
- Tomaten (unreife)
- Trauben
- Zitrusfrüchte
- Zwiebeln
Nur in sehr geringen Mengen:
- Artischocken
- Bärlauch
- Erbsen
- Küchenkräuter mit stark-ätherischen Ölen
- Tomaten (nur sehr reife)
Die Liste der Lebensmittel, die Ihr Hund nicht fressen sollte bzw. nicht fressen darf, lässt sich noch um einige Punkte ergänzen. Bitte informieren Sie sich auch bei Ihrem Tierarzt über die Lebensmittel, die für Ihren Vierbeiner gefährlich sein können. Eine Alternative zum selber kochen sind die Produkte in unserem getreidefreien Hundefutter Test, wobei dort auch Produkte mit einem niedrigen Getreideanteil aufgelistet sind.
Wer Hundefutter selber kochen will, sollte also ein paar Dinge beachten. Wir hoffen, Ihnen mit unserem Beitrag weitergeholfen zu haben und wünschen Ihnen viel Spaß beim Selberkochen!
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Unser Testsieger
Nach etlichen Tests können wir endlich sagen, dass das Bellfor Hundefutter mit Abstand am besten abgeschnitten hat. Zusammensetzung, Akzeptanz & Qualität könnten bei diesem Futter überhaupt nicht besser sein.
Kochen fГјr Hunde – so machst du dein Hundefutter selbst
Das Thema Hundefutter ist eines, um das du als Hundebesitzer nicht herumkommst. Eine gesunde Ernährung ist für deinen Hund nämlich genauso wichtig, wie für dich. Und obwohl es mittlerweile sehr gutes Hundefutter zu kaufen gibt, kochen immer mehr Hundehalter selber.
Welche Gründe dafür sprechen, was du dabei beachten musst und welche Dinge dein Hund keinesfalls fressen darf, das erfährst du jetzt.
Warum Гјberhaupt Hundefutter selber machen?
Wieso kommt man auf die Idee, das Hundefutter selber zu machen, wenn man es doch fertig kaufen kann? Ganz einfach: Weil du dann die volle Kontrolle Гјber die Zutaten hast. AuГџerdem kannst beim Selberkochen das Futter ganz individuell auf die BedГјrfnisse deines Hundes abstimmen. Das ist besonders bei kranken Hunden sinnvoll, aber auch bei Hunden, die Гјbergewichtig sind.
Wenn du das Hundefutter selber machst, herrscht zudem mehr Abwechslung im Napf, worГјber sich die meisten Hunde freuen.
Futter selber zu machen heißt aber auch, sich mit der sinnvollen Zusammensetzung zu befassen, damit dein Hund alle wichtigen Nährstoffe bekommt, die er braucht.
Die Ernährung ist eine wichtige Grundlage für die Gesundheit deines Hundes
Vorteile vom Kochen fГјr Hunde
Der größte Vorteil liegt aus meiner Sicht darin, dass ich selber die Qualität des Futters bestimmen kann. Gleichzeitig übernehme die Verantwortung dafür, dass mein Hunde mit allem versorgt wird, was für seine Gesundheit wichtig ist. Das macht zwar etwas mehr Arbeit, lässt mich aber auch unabhängig von der Futterindustrie sein.
Außerdem brauche ich keine komplizierten Zutatenlisten von Fertigfutter studieren, aus denen ich am Ende doch nicht schlau werde. Wenn mein Hund zum Beispiel kein Getreide verträgt, dann kann ich es einfach weglassen. Dadurch, dass Hunde Allesfresser sind, gibt es eine große Bandbreite an Lebensmitteln, die du füttern kannst.
Meine Hunde bekommen mal Kartoffeln mit gekochtem HГјhnchenfleisch, MГ¶hren, etwas Fenchel und dazu einen TeelГ¶ffel LeinГ¶l.
An anderen Tagen gibt es Reis mit Hüttenkäse, gekochtem Rinderhackfleisch und Zucchini. Sehr gerne mögen sie aber auch rein vegetarische Mahlzeiten, zum Beispiel aus eingeweichten Haferflocken, geriebenem Apfel und Birne, etwas Quark, einem Ei und einem Teelöffel Rapsöl.
Deiner Phantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt! (Abgesehen natГјrlich von den fГјr Hunden unvertrГ¤glichen Lebensmitteln, die du weiter unten findest.). Tolle Rezeptideen gibt es Гјbrigens hier bei „Herrchen kocht“.
Und indem du deinem Hund bei einer Erkrankung selber Schonkost zubereitest, hast du zudem eine gute Alternative zum Kauf kostspieliger Spezialprodukte vom Tierarzt.
Was es zu beachten gibt
Genau wie bei unserer Ernährung verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, so gilt das auch für das Futter deines Hundes. Es muss ausgewogen und auf seinen Bedarf angepasst sein.
Und obwohl einige Hunde ziemliche Fressmonster sind, dürfen sie noch lange nicht alles zu sich nehmen. Manche Lebensmittel können giftig für sie sein oder sind nur im gekochten Zustand verträglich.
Wenn du Gewürze verwendest, solltest du dich über ihre Wirkungsweise informieren. Kümmel ist zum Beispiel gut für die Verdauung. Kräuter wie Thymian, Oregano oder Rosmarin geben dem Futter zudem einen besonderen Geschmack. Wenn du unsicher bist, wieviel du davon verwenden sollst, dann nimm grundsätzlich lieber weniger als zuviel.
Auch Salz braucht dein Hund, allerdings nur in ganz geringen Mengen. Zucker hingegen ist fГјr das Futter nicht notwendig und ist fГјr Hunde genauso ungesund wie fГјr uns. Wenn du Hundekekse machst, dann ist Honig eine gute Alternative.
Auch Hunde freuen sich Гјber Abwechslung beim Fressen
Achtung gilt bei diesen Lebensmitteln:
Bis heute ist noch nicht eindeutig bekannt, welcher Inhaltsstoff bei Trauben & Rosinen das Problem darstellt. Tatsache ist aber, dass größere Mengen davon für deinen Hund schädlich sind und im schlimmsten Fall zu Nierenversagen führen können. Deshalb solltest du sie lieber nicht füttern.
Die Kerne sind in zweierlei Hinsicht nicht gut für deinen Hund. Zum einen kann er sich daran verletzen, wenn er sie verschluckt, zum anderen enthalten die Kerne giftige Blausäure, die beim Zerbeißen freigesetzt wird.
Bei rohem Schweinefleisch besteht die Gefahr, dass es den Aujeszky-Virus enthält. Dieser ist für Hunde tödlich.
Kartoffeln zählen zu den Nachtschattengewächsen und sind roh für deinen Hund schädlich. Gekocht darf er sie allerdings fressen.
Außer diesen Lebensmitteln gibt es noch andere, die dein Hund nicht oder nur in geringer Menge fressen darf. Um sicherzustellen, dass du ihm nichts Schädliches gibst, solltest du dich deshalb gut informieren oder von einem Ernährungsberater für Hunde unterstützen lassen.
Eine einseitige oder falsche FГјtterung kann auch bei Hunden zu Mangelerscheinungen oder gesundheitlichen Problemen fГјhren. Dennoch ist das Kochen von Hundefutter kein Hexenwerk, wenn du darauf achtest, es abwechslungsreich zu gestalten.
Barfen – was ist das?
Wenn du dich mit dem Kochen von Hundefutter beschäftigst, stößt du auch auf den Begriff Barfen.
Es gibt verschiedene Erklärungen, was das Wort Barf bedeutet. Im Englischen sprechen manche von „Biological Appropriated Raw Food“, im Deutschen von „Biologisch artgerechte Rohfütterung“.
Bei dieser Ernährungsform geht es darum, seinen Hund mit rohen Lebensmitteln zu füttern, da beim Erhitzen zum Teil wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden.
Beim Barfen bekommt der Hund daher neben rohem Fleisch zum Beispiel auch noch Obst, Gemüse und Eier. Das Obst und Gemüse sollte übrigens püriert werden, damit dein Hund die enthaltenen Nährstoffe aufnehmen kann.
Den Hund auf diese Ernährungsweise umzustellen, kann am Anfang ein bisschen Geduld erfordern. Seine Verdauung muss sich nämlich genauso an die ungewohnte Kost gewöhnen wie seine Geschmacksnerven. Wenn er bisher Futter bekommen hat, das mit Geschmacksverstärkern versetzt war, wird ihm das neue gesunde Fressen wahrscheinlich erst einmal nicht zusagen.
Hier kann es hilfreich sein, die Zutaten zuerst zu kochen und ihn Schritt für Schritt an die rohe Ernährung zu gewöhnen.
Karotten sind eine gesunde Knabberei
Hundekekse backen
Ich selber liebe Kekse, nicht nur zu Weihnachten! Und auch meine beiden Hunde freuen sich immer riesig, wenn einer für sie abfällt. Um meine Plätzchen nicht mit ihnen teilen zu müssen, backe ich ihnen ihre eigene Hundekekse.
Besonders gerne mögen meine zwei Feinschmecker Quark-Bällchen und Früchtebrot. Gegen ein paar herzhafte Käse-Kekse haben sie aber auch nichts einzuwenden.
Die Rezepte dafür und ganz viele weitere tolle Rezeptideen bekommst du in dem Ebook „Hundekekse selber backen“
Du kannst natürlich nicht nur Hundekekse, sondern auch gesunde Leckerlies selber machen. Genau wie beim Kochen hast du hier den Vorteil, dass du genau weißt, was am Ende drin ist, zum Beispiel reine Hähnchen- oder Putenbrust.
Fehlt dir dazu die Zeit, dann kannst du auch auf Leckerlies von Terra Canis oder Pets Deli zurückgreifen. Ob getreidefrei, in Bio-Qualität, für große oder kleine Hunde, diese Leckerlies sind mindestens so gut wie selbstgemachte!
Hundefutter selber zu kochen, erfordert etwas mehr Zeitaufwand als fertiges Futter zu geben. Die Vorteile, die damit verbunden sind, machen diesen Aufwand jedoch wieder wett. Es geht letztendlich nichts Гјber Selbstgekochtes, ob fГјr uns oder unsere Vierbeiner.
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Abschied nehmen vom geliebten Hund
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Hundefutter selber machen und einkochen
Hundefutter selber machen und dann sogar noch haltbar machen – das ist unser Thema heute.
Einkochen ist wohl jedem noch bekannt, oder?
Unser Keller war früher das Jahr hindurch gefüllt mit den leckersten Früchten und Marmeladen die der zurückliegende Sommer beschert hatte.
Als ich noch ganz klein war, haben wir auch immer Schmalz und Wurst vom Nachbarbauernhof eingemacht. Früher war es DAS Mittel der Wahl, um Lebensmittel über einen längeren Zeitraum aufzubewahren und sie genießen zu können, auch wenn gerade keine Saison war.
Durch die Globalisierung ist dieses alte Kulturgut heutzutage leider etwas ins Hintertreffen geraten und wird oft nur noch zum Leben erweckt, wenn es gerade mal wieder “in” ist, sich auf das Ursprüngliche zu besinnen. Meine Mama, macht mir tatsächlich oft selbstgemachten Gelee und als ich dann kürzlich noch ein Seminar im Internet sah “Hundefutter selber einkochen” war klar, das müssen wir zusammen ausprobieren.
Warum sollte man sich Hundefutter selber machen?
Meine beiden ersten Setter York und Flynn hatten eine ganze Menge Futterunverträglichkeiten. Damals wurde hier gebarft (also roh ernährt). Ganze 10 Jahre lang habe ich das gemacht und es ist für mich auch immer noch die gesündeste Art seinen Hund zu ernähren (obwohl wir hier mittlerweile zu ABAM und kaltgepresstem TroFu übergegangen sind).
Vor allem wenn Krankheiten, Allergien, altersbedingte Wehwehchen und andere Aspekte vorliegen die es nötig machen, die Nahrung für seinen Hund anzupassen – kann selbstgekochtes Hundefutter eine Stütze für den Hundeorganismus sein, da ich hier alle Bestandteile selber in der Hand habe und weiß, was alles verwendet wurde.
Barfen für meine Allergiker war vor allen Dingen immer eine Riesenherausforderung im Urlaub, denn damals hatte man noch nicht die Auswahl wie heute, wenn es um Barfalternativen ging.
Im Überblick gibt es also reichlich Gründe sich für seinen Wauz vor den Herd zu stellen.
- für Hundesenioren: gekochtes Futter ist leicht bekömmlich und leicht verdaulich. Im Gegensatz zur Rohfütterung muss man hier nicht mit Keimen rechnen, die gerade im Sommer manchmal in Barffleisch lauern können. Als Flynn krank wurde, hatte ich hier zwei Mal den Fall und seitdem entschied ich mich bei ihm komplett dafür zu Kochen, denn bei erkrankten Hunden gilt es so etwas unter allen Umständen zu verhindern.
Zudem bringt das Alter bestimmte Zipperlein mit sich und diesen kann man sehr gut mit den geeigneten Lebensmitteln und Zusätzen im Futter entgegenwirken.

- für kranke Hunde: mit Hilfe von Lebensmitteln lassen sich viele Vorgänge im Körper unterstützen, beschleunigen, vorbeugen oder auch verlangsamen.
Ob leberunterstützend, antibakteriell wirkend, entgiftend, entwässernd – es gibt für ALLES das richtige Lebensmittel. Flynn hatte eine Leberdiät und York hatte im Alter ebenfalls einen speziellen Speiseplan. Die 30,- Euro tun eventuell nicht groß weh. Es lohnt sich, definitiv!
Mit dem Artikel heute richte ich mich gezielt an drei ganz andere Gruppen, denn hier ist das haltbare Hundefutter, definitiv einen kleinen Einsatz hinterm Herd wert.

Selbstgemachtes Hundefutter…
- für Barfer: man hat eine Reserve, falls die Fleischlieferung zu spät kommt, wenn man mal vergessen hat aufzutauen, oder die Gefriertruhe an ihre Kapazitäten kommt.
Dann sind so ein paar Reservedosen Gold wert.
Oder auch wenn der Hund von Jemand Fremden übers Wochenende betreut wird und dieser keine Ahnung von Futterrationen hat oder nicht mit rohem Fleisch hantieren möchte.
Drei Rezepte für selbstgemachtes Hundefutter
Ein toller Mix mit vielen Bestandteilen die unterstützend wirken, sind in unserem ersten Topf.
Der Fenchel zum Beispiel ist mein absoluter Geheimtip, da er den Magen beruhigt, bei Blähungen hilft und einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C aufweist. Leider wird er nicht von jedem Hund gerne genommen, was aber durch das Abkochen meist kein Problem mehr ist, denn dadurch ist der Geruch nicht mehr so prägnant.

Ich habe bei zwei Rezepten Weckgläser zum Einmachen benutzt, es klappt aber auch mit vielen gängigen Verschlußdosen aus Glas, wie zum Beispiel Gurkengläsern oder Würstchengläsern.

Die Gemüsezutaten werden klein geschnitten und dann gemeinsam in einen Topf gegeben, der mit 750 ml Wasser aufgefüllt wird. Bei mittlerer Hitze werden die Zutaten dann für ca. 25 min. im geschlossenen Kochtopf gegart.

…und anschließend püriert.
NUR DIE ZUTATEN!
Sonst gibt das eine riesige Matschepampe.
Wasser wird optional hinzugegeben bis eine geschmeidige, kartoffelbreiähnliche Masse erreicht ist.

Die Masse wird dann in das Einmachglas gefüllt und luftdicht verschlossen. Der Gummi sollte passend sein und auch die Ränder sollten absolut trocken sein beim Fixieren mit dem Clip.

Den Topf mindestens bis zur Hälfte mit Wasser füllen und das Wasser zum Kochen bringen. Den Deckel schließen und für mindestens 20 min. einkochen.


Mit Rezept zwei holt man sich einen Gaumenschmaus in den Vorratsschrank, denn Fisch wird meist sehr gerne gefressen. Lachs und Kartoffel sind auch für viele Allergiker geeignet.

Ich habe TK-Lachs gewählt, aber es funktioniert auch erstklassig mit einer abgepackten Barfportion, das habe ich ebenfalls schon ausprobiert, ist dann auch etwas günstiger für die Haushaltskasse.

Diesmal habe ich Schraubverschlüsse gewählt, die eignen sich auch besser wenn man das Hundefutter verschenken möchte.

Wie gehabt: alles außer den Walnüssen und dem Öl in einen Topf geben und mit 700 ml Wasser auffüllen.
Alles aufkochen und für 20 min. bei mittlerer Hitze garen.

Vor dem Pürieren der Zutaten werden die Walnüsse und das Lachsöl hinzugegeben. Auch habe ich noch die Schale eines Eies als Calciumquelle ergänzt.
Beim Mitbringsel nicht wichtig, aber für die Wochenendurlauber, gebe ich es mal so an, wie ich es gelernt habe.

Bei der Methode ohne “echtes” Einmachglas ist es wichtig, dass der Verschluß knackt beim Öffnen. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, wechselt zu gängigen Einmachgläsern.
Die kosten tatsächlich nur 1,99 Euro.

Unser drittes Rezept enthält Innereien. Beim Barfen stehen diese unbedingt, aber nicht in allzu großen Mengen auf dem Speiseplan. Ihre Zubereitung stellte für mich früher immer die größte Überwindung dar.
Meist trifft man mit der Geschmacksrichtung auch hier voll ins Schwarze beim Hund, denn auch Innereien werden gerne gegessen.
Als Richtwert kann man von einmal pro Woche ausgehen. Für kleine Hunde sollten hier entsprechend kleine Einweckgläser genommen werden, um einer Überversorgung mit Vitamin A vorzubeugen.

Auch hier ist man mit TK-Ware sehr günstig dabei. Die Leber hatte ich frisch gekauft (0,78 Euro) und die Herzen gibt es im Tiefkühlfach nahezu jeden Supermarktes (in unserem Fall 1,49 Euro).
Selber kochen bzw. barfen ist tatsächlich meist günstiger als ein qualitativ hochwertiges Trockenfutter, möchte ich hier nebenbei noch erwähnen, falls jemand überlegt umzusteigen.

Bis auf die Rote Beete Rübe wird wieder alles in einen Topf gegeben und bei mittlerer Hitze für 20 min. mit 500 ml Wasser gegart.

Je nachdem wie groß die Süßkartoffel ist, muss ein wenig Wasser beim Pürieren zugegeben werden.

Die Rote Beete habe ich dann erst zum Schluß noch mitpüriert, damit das Futter nicht allzu rot wird.


Jetzt fehlt nur noch eines um den herkömmlichen Fertigprodukten den Rang abzulaufen, das Etikett…
Wer sich schon die ganze Zeit denkt
Wow was für süße Grafiken
…den freut es vielleicht zu hören, dass die von meiner Blogkollegin Mara gezeichnet wurden und sie diese und noch viele weitere (Hundetraining, Pflege, Hundesport, etc.) auf ihrem
Wer sich also gerne etwas selbst gestalten möchte, schaut mal bei ihr vorbei…sie malt ganz bezaubernd und ich bedanke mich recht herzlich für die tollen Kleinode an künstlerischem Geschick.
Für die Faulen unter Euch 😉 , habe ich drei passende Etiketten gestaltet, die ihr Euch einfach ausdrucken könnt.


Zum Abschluß möchte ich dir noch drei Empfehlungen zum Thema Hundefutter-Blogger an die Hand geben, denn es ist ja leider ein Thema das sehr polarisiert.
Sehr vernünftig und fachlich versiert, geht Anke Jobi auf ihrem Hundeernährungs-Blog CleenFeeding mit dem Thema um und ich verlinke mal zu einem meiner Lieblingsartikel von ihr: Wir sollten endlich aufhören Gott zu spielen, wenn es um Hundefutter geht.
Ein gesunder Hundeorganismus wird auch noch von vielen anderen Faktoren beeinflusst, Anke betrachtet ganzheitlich und das finde ich ganz wichtig bei der Entscheidung.
Außerdem findet ihr viele weitere Rezepte bei ihr und auch viele Ansätze die sie als zertifizierte Hundeernährungsberaterin verfolgt.
Sehr straight ist Rebecca von LesWauz wenn es um Hundefutter geht, denn sie schaut sich sehr genau an, was alles in den gängigen Hundefuttern enthalten ist und gibt das an ihre Leser leicht verdaulich weiter.
Auch wenn ich nicht immer d´accord gehe mit ihrer Meinung, ist LesWauz für mich ein Hundeernährungs-Blog, den man einfach kennen muss! In den industriell hergestellten Hundefuttern, sind nämlich leider auch im Jahre 2017 gruselige Sachen enthalten und ich konnte hier schon viele Aspekte neu bewerten durch ihre Ausführungen.
Gerne würde ich auch einen Blog aus dem Barfsegment empfehlen, auch wenn es für viele vielleicht ein wenig Überwindung kostet, mit dem rohen Fleisch zu hantieren.
Auf dem bekannten Barf-Blog Mashanga Burhani erfährt man wirklich ALLES Nötige was es zu dem Thema gibt und Nadine ist zudem noch Autorin, Dozentin und Kolumnisten. Dort ist man also sehr gut aufgehoben, mit sämtlichen Fragen zur Rohfütterung.
Ich persönlich arbeite schon seit Jahren mit den Erkenntnissen von Susanne Reinerth und ihrem Buch “Natural Dog Food” und daraus sind auch meine obigen Ausführungen zu dem Thema.
Bei der Rohfütterung und auch beim selber kochen ist es nötig, Nahrungsergänzungen zuzufüttern, deswegen eignet sich unser selbstgemachtes Hundefutter NICHT für einen längeren Zeitraum, ohne dass wichtige Nährstoffe auf der Strecke bleiben. Gerade durch den Garvorgang gehen viele wichtige Stoffe und Vitamine verloren.

Wer das beherzigt, hat mit den drei Rezepten zum “Hundefutter selber machen” eine erstklassige Ergänzung im Vorratsschrank stehen, mit denen ich ganz viel Spaß wünsche. Sowohl beim Ausprobieren, als auch beim Anbieten.
Hier war die Freude riesig!
Hundefutter selber machen
Jedes Rezept ergibt zwei riesen große Einmachgläser an Hundefutter. Ein Pott reicht für einen Hund mit ca. 30 kg für ca. 3 Mahlzeiten, wenn man wie wir zweimal täglich füttert, also für 1,5 Tage.
Für kleinere Hunde ist die Futterration entsprechend anzupassen.
Nach dem Öffnen ist das Hundefutter noch für 2 Tage im Kühlschrank gut haltbar.
Noch ein Tip, der zwar logisch ist, aber ich möchte es noch erwähnen, falls Du vorher noch nie eingeweckt hast: Falls das Glas beim Öffnen nicht klickt, bzw. es sich nicht festgesaugt hat, bei den Weck-Druckgläsern….Finger weg und ein anderes Glas verwenden!
Der Inhalt ist mit Sicherheit nicht mehr genießbar!
Korrekt versiegelte Gläser kannst du ins Regal in die Speisekammer stellen oder an einen anderen kühlen, dunklen Ort. Beschrifte die Gläser noch mit dem Datum des Einweckens und freu dich über die Reserve, wenn du vergessen hast aufzutauen.
Sicherheitshalber würde ich sie nicht länger als ein halbes Jahr lagern, auch wenn ich sie persönlich länger aufbewahre.

Über´s Teilen meiner Beiträge freue ich mich wie immer sehr…
Danni, Watson und Pflegegalga Mirtel
Sharing is caring. wir würden uns übers Teilen freuen!
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18 Comments
Tolle Rezepte 🙂 Das erste mit Fenchel werde ich als erstes ausprobieren für unsere kleine Kellymaus.
Eigentlich ist es Schade, dass ich nicht mehr selber für die Hunde koche. Die meisten Zutaten, die du erwähnst koche ich ja sowieso und ist meistens auch zu viel für 2 Personen. Daher könnte man einfach die Zutaten vor dem Kochen trennen und simultan (parallel) ohne Gewürze etc kochen. Ich denke, manchmal ist man einfach in diesem blöden Gewohnheitsschema drin – und da muss erst einmal so eine wie du daher kommen, um mich daran zu erinnern, dass es ja auch anders geht.
Danke, Du…ich bin gerne Motivator *lach*…
Aber irgendwie ist es auch so schade, gerade beim Einmachen. Solche alten Werte gehen immer mehr verloren hab´ ich manchmal das Gefühl…oder auch “sich Zeit nehmen” wie Du schreibst.
Freu mich, wenn dir der Beitrag gefällt und ich kenne noch Zwei, die sich freuen 😉 !
LG von uns Dreien
Wir kochen für Socke, weil sie krank ist. Jeden Tag ohne Ausnahme nach einem Ernährungsplan der TU München. Das geht eigentlich zu Hause mit einem großen Tiefkühler und viel Organisation und Disziplin sehr gut. Es ist oft anstrengend, weil es wirklich keine Alternativen gibt und nicht freiwillig ist.
Für den nächsten Urlaub wollen wir für Socke das erste Mal Einwecken. Aber wir brauchen 5 Portionen pro 24 Stunden und ich glaube das wird eine ganz schöne Vorkocherei und vor allem Schlepperei. Wir werden berichten….
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
oha, ja das wird was…da bin ich gespannt. Wir hatten damals auch einen großer TK.
Für Flynn hatte ich ja auch gekocht und wenn ein Hund krank ist, würde ich persönlich auch immer aufs selber kochen zurückgreifen.
Toll, dass die TU sowas anbietet, wusste ich garnicht. Ich hatte meine damals von Ernährungsberaterinnen erstellen lassen.
Somit toller Tip, den Du hier gegeben hast.
Ich gebe zu, dass ich den ganzen Ernährungsberatern nicht ganz traue. Niemand von denen, die wir kontaktierten, wollte Kontakt mit dem Tierarzt für die Befunde und dergleichen. Unser Tierarzt hat uns dann nach München geschickt. Wir sind zufrieden, insbesondere da die letzten Blutuntersuchungen in Ordnung waren.
Man muss immer unterscheiden, ob ich einen gesunden Hund gut ernähren will oder ob ein kranker Hund mit der richtigen Ernährung gesunden und am Leben erhalten werden muss. Sockes Amylasewerte sind ausschlißlich durch die Ernährung in den normalen Bereich gekommen. Und es ging hier wirklich um Leben oder Tod.
Daher finde ich allgemeine Tipps immer sehr fragwürdig. Ist der Hund krank, dann mögen Tipps im Internet eine Ersthilfe sein, aber dann bedarf es professioneller Hilfe durch Ärzte pp.
Niemand – der es nicht ist – sollte sich da zum Experten aufspielen und kein Hundehalter sollte Tipps von anderen Hundehaltern folgen. Selbst unsere Behandlung passt nur auf Socke und ist nicht für alle Magen – und Pankreaspatienten geeignet. Auch der Einsatz von Nährstoffen, Zusatzstoffen ist nicht unbedenklich. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Firma, die solche Nährstoffe herstellt. Unser Tierarzt wollte wissen, welche Inhaltsstoffe geanu darin sind, weil wir wissen wollten, ob wir es Socke verabreichen können.
Von der Aussage Geschäftsgeheimnis bis hin, dass man es nicht wisse, da die natürlichen Inhaltsstoffe schwanken und variieren, je nachdem was auf dem Markt günstig zu bekommen ist, haben wir viel gehört.
Sorry, ich schweif ab…..
Die TU München errechnet den Bedarf des Hundes, stellt Ernährungspläne zur Verfügung und mischt für den Ernährungsplan, die Erkrankungen des Hundes eine persönliche Nährstofflösung, die zu einer bestimmten Fallnummer vergeben wird. Jährliche Blutuntersuchungen sind Pflicht, aber man bekommt auch viele gute Tipps im Rahmen der telefonischen Beratung. Wir haben sehr viel über das richtige Öl für Socke gelernt und das ist nicht das, was die meisten Hunde bekommen.
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
Immer wieder spannend so ein Einblick, ich kenn ja nur unsere Krankengeschichten.
Das ist natürlich mehr als grenzwertig, dass da keine Krankenvorgeschichte erfragt wurde von den Ernährungsberatern. Meist hat man ja das Glück, dass Ernährungsberater auch THP sind, dann bekommt man den ganzheitlichen Blick. Traurig, dass ihr da so schlechte Erfahrungen machen musstet.
Bei unseren Tierärzten wollte garkeine Hilfe übers Futter eingeräumt werden. Die gängigen “Diäten” die man beim TA bekommt, wurden mit Entgiftungspunkten quittiert von Flynn und erst mit Hilfe einer Bioresonanz konnte ich einiges erfahren.
Tierärzte stehen dem leider immer noch viel zu häufig kritisch gegenüber, was ich aber auch verstehe, denn es gehört viel dazu eine Barfration und erstrecht eine gekochte Ration ausgewogen auf den jeweiligen Hund anzupassen und da kann viel falsch gemacht werden.
Das gleiche in der Erziehung…es gibt nunmal nur Individueen, kein Allheilmittel.
Schön, dass ihr für Socke eine unterstützende Diät gefunden habt, das ist so viel wert…so etwas müsste viel stärker in den Fokus gerückt werden, WENN es denn mal funktioniert.
Eine “spezielle Nährstofflösung” hört sich sehr gut und zielgerichtet an, so muss das sein.
Weiterhin alles Gute…habt ihr da nen Blogbeitrag dazu geschrieben?
Falls ja, verlinke den gerne mal, sehr interessant find ich das!
Nein, es gibt keinen Beitrag dazu. Ich finde das aber sehr lieb von Dir.
Ich habe zu wenig Ahnung von dem Thema im Allgemeinen und kann immer nur für Socke sprechen. Das möchte ich aber nicht bis ins Detail ausbreiten, weil ich Sorge habe, dass so mancher Leser dies einfach so übernehmen und ihrem Hund damit nichts Gutes tun würde. Die TU München haben wir natürlich auf unserem Blog erwähnt, aber nur im Zusammenhang mit Sockes Futter.
Ich hoffe, dass Du verstehst, was ich meine.
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
Toller Beitrag und sehr schöne Bilder.
Ich koche für meine beiden Hunde, weil Lucy wegen der Leishmaniose nicht alles fassen darf, was so in normalem Futter drin ist. (und ich auch nicht so viel von dem meisten Fertigfutter halte)
Ans Einwecken habe ich mich noch nie getraut, daher wird hier täglich irgendetwas gekocht.
Ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt, Gemüse/Obst und so Dinge wie Kartoffeln, Reis und Nudeln in einem Topf zu kochen. Allerdings hat mir mal jemand gesagt, das gerade bei Reis und Nudeln eine Menge Stärke ins Kochwasser abgegeben wird, womit der Hund nichts anfangen kann. Deshalb schütte ich das Kochwasser von Kartoffeln/Reis weg, während ich Kochwasser von Gemüse und Fleisch mit füttere.
Was meinst Du dazu?
Liebe Grüße, Anja
oh noch ein Patient für den gekocht werden muss 🙁
Danke erstmal für deine lieben Worte!
Bei mir wäre es gerade andersrum, ans Kochen auf Dauer hätte ich mich damals nie ohne Ernährungsberaterin getraut.
Einwecken ist ja nur der Vorratsschritt, falls man aus welchen Gründen auch immer mal das Auftauen der Barfration vergessen hat.
Insofern kann ich dir da schwer was raten, was die Stärke für deinen kranken Hund betrifft, da die Rezepte dafür nicht gemacht sind und allgemein gehalten sind.
Bei Flynn damals, habe ich auch nur das Wasser der Gemüseportion verwendet, da hier ja leider sehr viele Nährstoffe durch den Garprozeß verloren gehen.
Bei Kartoffeln wird ja kein Wasser benötigt zum Verfüttern, beim Reis ebensowenig. Das wird bei uns Menschen ja auch weggeschüttet.
Nach dem Kochen habe ich also für Alles einfach nur einen Stampfer zum Zerkleinern genommen.
Ich wünsche Euch Herzchen weiterhin alles Gute…auf dass die Ernährung die Leishmaniose-Auswirkungen ein wenig auffangen kann…
Soo…nun komme ich auch dazu zu kommentieren 😀
Diesen Beitrag finde ich besonders gut, weil ich selber meine Hunde barfe. Da ich aber erst seit Kurzem dabei bin, kommt es noch hin und wieder vor, dass ich vergesse was aufzutauen und somit sprichst du mich mit dem Artikel genau an *lach*
Ich werde es definitiv ausprobieren!! Vielen Dank für die Rezepte <3
Tatii von den Hundehelden
hach das freut mich.
Schön wenn ich mit einem Artikel voll ins Schwarze bei Jemandem treffe.
Mir ging es damals haargenau wie dir und dafür sollen die Rezepte auch gedacht sein…
Wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren und lieben Dank für deine warmen Worte!
Ganz liebe Grüße
Hallo liebe Daniela,
ich freue mich wirklich sehr, deinen Blog gefunden zu haben. Ich habe meinen Wuff auch jahrelang gebarft und finde deine Einstellung ganz toll, nicht gleich alles zu verteufeln, sei es Barfer oder TroFufütterer etc. Danke dafür 🙂
Ich bin eigentlich hier gelandet, weil ich mich im Moment viel mit Einkochen beschäftige – zwar für mich, aber für den Hund fände ich auch aus deinen genannten Gründen ganz toll.
Jetzt sehe ich aber -oh Schreck- du kochst ja alles mögliche mit Stärke und ganz normal im Wasserbad über recht kurze Zeit ein. Du sagtest ja, du hättest das mit deiner Mama so entwickelt. Hat die das auch schon so gemacht und ihr habt das nach Erfahrungswerten gemacht? Ich möchte das keineswegs schlecht reden, aber gerade im Englischsprachigen Netz findet man Warnhinweise, dass man Fleisch nur im Pressure Cooker einkochen soll, oder wenn man keinen hat, dann das Einkochen nach 24 Stunden wiederholen. Das sind dann aber so Zeiten wie 75 Minuten einkochen…. Stichwort Botulismus. Ist das für den Hund nicht relevant?
Und wenn man “Gerichte” einkocht, sollte man möglichst auch keine Stärke verwenden etc.
Ich hoffe, du nimmst mir das Nachfragen jetzt nicht Übel, ich finde deine Idee wirklich supi und würde das gerne ohne Bauchschmerzen nachmachen, du scheinst dich ja sehr gut darin auszukennen!
du gehörst offenbar auch zu den Leuten, die das mit den Lebensmitteln für ihren Hund (meiner Meinung nach) etwas zu überkritisch betrachten.
Es geht hier um keine Dauerernährung, sondern um Vorratslagerung falls man mal vergisst aufzutauen.
Nein, vor Botulismus habe ich allenfalls in Pfützen am Acker Sorge, aber nicht bei Fleisch, dass im Topf über 100° Grad durcherhitzt wurde und dann zum Nachgang noch für längere Zeit eingeweckt wurde. Falls dann überhaupt noch Nährstoffe, bzw. Keime enthalten sein sollten, dann bin ich jetzt kurz davor, die testen zu lassen, was jeder Sinnhaftigkeit entbehrt ;-).
Verstehe mich nicht falsch, ich habe am Anfang auch hochwissenschaftlich gebarft, über 10 Jahre lang, dann jahrelang Schonkost für meinen kranken Hund zubereitet.
Beim Barfen sollte man auch auf all diese Aspekte Rücksicht nehmen und sie in den Wochenrationen miteinbeziehen, gerade was die Nahrungsergänzungen und die Nährstoffe betrifft.
Aber die Zutaten wurden ingesamt fast 1 Stunde durchgegart, wo soll da der Botulismuskeim lauern?! Selbst der Aujezky-Virus im Schweinefleisch wird da inaktiviert bei der Gardauer und der Zeit.
Wie ich weiter oben schon in einem Kommentar schrieb, habe ich lediglich püriert, kein Stärkewasser benutzt.
Offenbar habe ich es aber im Text so missverständlich geschrieben, dass hier Klärungsbedarf besteht.
Auf sowas kommt man garnicht, denn die Zutaten ergeben doch ohnehin schon einen ziemlichen Brei beim Pürieren. Dann noch das Wasser?
Beim Einwecken muss
a) entweder der Deckel “klack” machen beim Öffnen, oder
b) Anders als bei den Einmachgläsern mit Schraubverschluss oder Bügel, schließen die Weck-Einmachgläser erst während des Vorgangs des Einkochens. Vorher liegen Gummiring und Glasdeckel lose auf dem Glasrand auf.
Aber das weist du ja, wenn Du einkochst, denke ich.
Beziehungsweise dachte ich bis eben, dass das Allgemeinwissen ist.
Danke für deine Einwürfe, da wäre ich nie drauf gekommen, dass das nicht verständlich ist.
Tut mir Leid, wenn das für dich so blöd ‘rübergekommen ist 🙁 Ich habe das in keinster Weise böse gemeint!
Ach naja, überkritisch würde ich mich jetzt nicht unbedingt sehen. Ich frage einfach lieber vorher, bevor ich etwas Neues ausprobiere. Bevor etwas schief geht – du kennst das bestimmt, manchmal schnappt man von hier und da was auf und möchte einfach sicher(er) sein, ob das, was man tut, gut für einen selbst oder den Wuff ist.
Danke für den Link übrigens! Fand ich super interessant und ich muss gestehen, es erklärte einige Dinge, über die ich mir bisher noch nicht so viele Gedanken gemacht habe. Mein Herr B hatte als Welpe Giardien und von daher versuche ich, dass er nicht aus Pfützen/Teichen trinkt, aber gerade beim Toben passiert das schonmal – leider! Jetzt pass’ ich noch besser auf 😉
Das mit der Stärke – da hab ich mich wohl doof ausgedrückt. Ich meinte, dass du z.B. Kartoffeln einweckst, die ja stärkehaltig sind. Ich hatte im Hinterkopf, dass man auf stärkehaltige Lebensmittel beim EInkochen verzichten soll oder das eben unter Druck machen soll. Mir ist nur entfallen, warum genau…. Aber beim schnellen Googeln, ob man Kartoffeln einwecken kann, kam ein Ja heraus, wenn es auch Bedenken zu Konsistenz und Nährstoffgehalt gab. Also alles im grünen Bereich, tut mir Leid, wenn dich das verunsichert hat, ob das im Beitrag nicht klar genug war!
Man liest eben oft im Internet, dass man stark eiweißhaltige Sachen wie Fleisch oder Pilze zweimal einkochen soll (oder unter Druck), damit wirklich alles tot ist, was uns Schaden könnte. Ob das jetzt over-the-top ist oder nicht, das möchte ich nicht beurteilen, ich hab ja kein Labor oderso 😀 Das Hunde da robuster sind als wir ist auch gut zu wissen.
Meine Oma und meine Mama haben nie Gerichte eingekocht, immer nur Früchte. Das Grundprinzip kenn ich, nur manchmal bin ich mir einfach nicht ganz sicher 😉 Da frage ich lieber nach, gerade weil du so viel Liebe in deinen Blog steckst und das so gewissenhaft machst!
Vielen lieben Dank für deine Antwort und für diesen tollen Blog, und euch beiden ein wundervolles Wochenende!
ach du, so Geschreibsel ist immer schwer zu interpretieren.
Ich war dir wirklich dankbar, dass du das noch mal so explizit geschrieben hast, denn es ist immer besser da noch mal deutlicher darauf hinzuweisen.
In Amerika ist es tatsächlich so, dass die da keine WECK-Gläser haben. Ich hatte nämlich auch nochmal geschaut, was da das Problem ist und offenbar wird dort rohes Fleisch eingemacht. Da hätte ich auch Bedenken.
Wenn man einen Druckkochtopf hat, geht es dort natürlich ebenso und sogar schneller.
Sorry, wenn das ein wenig schroff durch die Kommentarfunktion rüberkam, war auch von mir nicht so gemeint.
Freu mich riesig, dass dir der Beitrag gefiel und hoffe ich konnte dir die Bedenken für dieses alte Kulturgut ein wenig nehmen.
Wichtig beim Einkochen (ich kann nur von Einkochautomat bzw. Topf auf Herd reden) ist, sobald Fleisch im Spiel ist – IMMER – 120 Minuten bei 98/100 Grad einkochen (Zeit läuft erst ab erreichen der Temperatur)
Ansonsten sehr schön und interessant geschrieben
vielen, vielen Dank für deine inspirirenden Kochrezepte.
Ich habe heute beim Metzger richtig tolle Kalbsinnereien gesehen und sofort an dein Rezept gedacht. Zuhause wurde gleich der Kochlöffel geschwungen und ich wurde in die Zeit versetzt, in der ich für meine Kids Baby- Breie gekocht habe …
Natürlich wurde eine kleine Portion gleich zum probieren an unseren Gucci gegeben. Er hat es in kürzester Zeit verschlungen ? – im Gegenteil zu seinem hochwertigen Bio-Menü, welches öfters stehen gelassen wird ….
Ich finde deine Gerichte eine tolle Alternative zum Frischfleisch, da sie bunter & abwechslungsreicher sind.
Als nächstes wird der Lachs- Topf ausprobiert. Bin schon gespannt.
Liebe Grüße aus Oberbayern
ja für zwischendrin sind die Einweckgläser tatsächlich klasse, über mehrere Tage geht das natürlich nicht, wegen der fehlenden Zusatzstoffe, aber da ich notorischer Auftauvergesser war, ist das superpraktisch…und die Hunde freuen sich auch mal über was Neues im Napf.
Hab´lieben Dank für deinen Kommentar und dein Kompliment
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Hundefutter selber kochen: Leckeres mit Reis
Wenn Sie Hundefutter selber kochen, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Hund abwechslungsreich und ausgewogen ernährt wird. Zu den Eiweißlieferanten, wie Fleisch und Fisch, können Sie auch Reis als Ergänzung hinzufügen. Hier finden Sie zwei Rezeptideen dafür.
Wenn Ihr Hund beispielsweise eine Futtermittel-Allergie oder eine Stoffwechselstörung hat und daher bestimmte Nahrungsmittel nicht verträgt, ist es von Vorteil, Hundefutter selber zu kochen. Wir stellen nachfolgend zwei Rezepte mit Reis vor, die Sie ganz leicht nachkochen können.
Hundefutter mit Rinderlunge und Reis
Für dieses Gericht benötigen Sie 250 Gramm Lunge vom Rind, 125 Gramm Rundkornreis, eine Karotte und eine Banane, einen entkernten Apfel und Olivenöl. Die Menge sollten Sie je nach Größe und Gewicht Ihres Hundes variieren. Schneiden Sie zunächst die Rinderlunge in hundgerechte Stückchen. Lassen Sie das Fleisch zusammen mit dem Rundkornreis in 250 ml Wasser zwanzig Minuten kochen.
Zerkleinern Sie die Karotte, Banane und den Apfel mithilfe eines Pürierstabs und vermischen alles zusammen mit einem Esslöffel Olivenöl. Danach vermengen Sie das Gemisch mit der Rinderlunge und dem Reis. Wenn das Futter abgekühlt ist, können Sie das leckere Gericht an Ihren Hund verfüttern.
Rezept für Hühnerbrust mit Vollkornreis
Um dieses Gericht zuzubereiten, brauchen Sie 250 Gramm Hühnerbrust, 200 Gramm Vollkornreis, je eine Karotte und Zucchini, Knochenmehl und Olivenöl. Dieses Gericht ist für einen mittelgroßen Hund mit einem Gewicht von circa 25 Kilogramm geeignet. Haben Sie einen kleineren oder größeren Hund, sollten Sie die Menge der Zutaten anpassen. Kochen Sie zuerst den Vollkornreis. Schneiden Sie währenddessen die Hühnerbrust in Streifen und braten Sie diese in dem Olivenöl an.
Zerhacken Sie die Karotten und Zucchini in kleine Stücke und braten Sie das Gemüse zusammen mit der Hühnerbrust. Geben Sie danach den Reis hinzu und vermengen alle Zutaten mit Knochenmehl. Abkühlen lassen und fertig ist das selbst gekochte Hundefutter. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Ihr Vierbeiner die beschriebenen Gerichte verträgt, lassen Sie sich hinsichtlich der Zutaten von Ihrem Tierarzt beraten und Ihre Fellnase zunächst nur eine kleine Portion kosten.
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Hundefutter selber machen: Das ist wichtig
Egal, aus welchem Beweggrund Sie die Nahrung für Ihren Vierbeiner selbst zubereiten möchten: Wenn Sie Hundefutter selber machen wollen, sollten Sie ein paar wichtige Regeln und Tipps beachten. Denn nicht jedes Lebensmittel ist auch für Ihr Haustier gut verträglich.
Ihr Vierbeiner hat mit Futtermittelallergien zu kämpfen oder Sie möchten ihn mit Hundefutter ohne Tierversuche füttern? Ein guter Tipp: Hundefutter selber machen. Denn so können Sie selber bestimmen, was genau Ihr Haustier frisst – und in welchen Mengen. Minderwertiges Futter ist oft mit billigen Füllmaterialien vollgestopft, die keinerlei Nährwert für Ihren Hund bieten.
Welches Fleisch eignet sich für hausgemachtes Hundefutter?
Grundsätzlich können Sie alle Fleischsorten verwenden, wenn Sie Hundefutter selber machen. Auch Fisch ist sehr gesund für Hunde – vor allem wegen der gesunden Fettsäuren. Fleisch und Fisch sollten die Basis für Ihr selbstgemachtes Hundefutter darstellen. Vorsicht! Rohes Schweinefleisch ist für Hunde tabu, denn es kann den tödlichen Aujeszkyschen Virus enthalten. Wenn Sie es vorher gut durchgaren, ist es zwar kein Problem, aber wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sind Sie mit Rindfleisch, Lamm oder Geflügel besser beraten. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie Ihren Hund barfen, also mit rohen Zutaten füttern wollen.
Natürlich gehören aber auch noch andere gesunde Lebensmittel in das Futter: Eier sind gute Tipps als Proteinquelle, Obst und Gemüse – am besten kurz gekocht – liefern wichtige Vitamine und Ballaststoffe.
Tipps fürs selbstgemachte Hundefutter: Was darf rein, was nicht?
Wenn Sie also Hundefutter selber machen möchten, ist die Auswahl und richtige Mengenverteilung der Inhaltsstoffe das A und O. Hunde sind Allesfresser – das heißt, sie können fast alle Lebensmittel gut vertragen, die auch wir Menschen zu uns nehmen. Wichtig: Natürlich gibt es hier Ausnahmen. Daher sollten Sie Ihrem Vierbeiner nicht einfach Ihre Essensreste geben, sondern das Hundefutter extra kochen.
Kuhmilch ist für die Haustiere wegen der enthaltenen Laktose eher ungeeignet. Milchprodukte wie Quark, Hüttenkäse oder Joghurt vertragen Hunde in der Regel jedoch gut. Vorsicht bei Käse: Er enthält in der Regel viel zu viel Salz. Generell sind starke Gewürze nicht gut für Ihren Hund. Zucker sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden.
Vorsicht sollten Sie bei Nüssen walten lassen – sie sind oft unverträglich, teilweise sogar giftig. Erdnussbutter wird von den meisten Hunden zwar sehr genossen und wird häufig als Zutat genannt, wenn Sie Hundefutter selber machen wollen, ist aber ebenfalls oft zu salzig, sehr fettreich und nicht wenige Vierbeiner reagieren darauf allergisch. Gut verträglich sind für gewöhnlich die folgenden Obst- und Gemüsesorten:
Achtung! Äpfel und Bananen enthalten Zucker und sollten nur selten in kleinen Portionen im Hundenapf landen.
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Hundefutter selbst kochen zusammensetzung
Selbergemacht Rezepte vom Hundekoch
Hundefutter was dьrfen Hunde fressen und was ist giftig. Hundekьche Rezept mit gesunden Zutaten fьr den Hund. Tagesration Zutaten Tipps Lexikon
Was dьrfen Hunde fressen - und was ist giftig?
Zusammensetzung des Futters:
Die ideale Tagesration Hundefutter fьr einen gesunden Hund enthдlt ca. 70% Fleischanteile inkl. Knochen (oder Knochenmehl), 10% Innereien und 20% Gemьse. Evt. weitere Zusдtze wie Krдuter, Ei, kalt gepresstes Цl etc.;
Der 20%ige Gemьseanteil (siehe oberhalb) sollte zur Hдlfte aus grьnen Blattsalaten (Lцwenzahn, Portulak, Kresse, Ruccola, Lattich, wenig Spinat, Krautstiel etc.) bestehen, die andere Hдlfte kann aus anderen Gemьse bestehen (zB. Rьbli, Sellerie, Fenchel, Gurke, Zucchini, Kьrbis, Lauch etc.). - Sowie max. 1 x pro Woche Blumenkohl, Brokkoli, Randen, keine Kartoffeln, Tomaten, Peperoni, Aubergine (Nachtschattengewдchse). Frьchte und Beeren kцnnen selbst verstдndlich gleich wie Gemьse verwendet werden, sollten jedoch nicht ьberwiegen.
Darf Hund Katzenfutter und Katze Hundefutter fressen?
Nein! Wenn Hund und Katz gegenseitig von den Nдpfen naschen, zeigt dies keine Auswirkung. Ernsthaft erkranken kцnnen die Tiere, wenn die Katze stetig vom Hundefutter ernдhrt wьrde und umgekehrt.
Denn, Hundefutter enthдlt zB. fьr die Katze zu viel Kohlenhydrate und zu wenig Fleisch. Langfristig bekommt sie davon schlechte Augen und stumpfes Fell. Umgekehrt stecken fьr Hunde im Katzenfutter zu viel Proteine und zu wenig Kohlenhydrate und dadurch ist der Hund schlicht mit wichtigen Nдhrstoffen unterversorgt. Dadurch Durchfall und Blдhungen. Zudem, Katzenfutter ist fьr Hunde viel zu energiereich und macht deshalb dick.
Prinzipiell geeignet sind:
Rohes Muskelfleisch kann man fьttern:
Lamm, mager, frisch, (Teile die auch zum menschl. Verzehr geeignet);
Rindfleisch, mager frisch, (Teile die auch fьr menschl. Verzehr);
Schaf, mager, frisch, (Teile die auch zum menschl. Verzehr geeignet);
Kaninchen, mager, frisch, (Teile die auch zum menschl. Verzehr geeignet);
Ziege, mager, frisch, (Teile die auch zum menschl. Verzehr geeignet);
Gekochtes, gegartes Muskelfleisch kann man fьttern:
Fisch (Seefische roh, SьЯwasserfische sollten gekocht sein), auf Grдten achten!
Geflьgel stets im gegarten Zustand fьttern;
Gemьse stets fein pьriert oder im gekochten Zustand fьttern;
Getreide stets im gekochten Zustand (unaufgeschlossene Kohlenhydrate sind unverdaulich);
Wild stets im gegarten Zustand fьttern;
Dosenfutter (bzw. Trockenfutter) ist relativ teuer. Vermenge es jeweils mit etwas:
gekochten Haferflocken oder Kartoffeln, Gemьse, Obst, Maisflocken, Reis, Teigwaren;
Kauknochen pflegt die Hundezдhne, da richtig gekaut werden muss.
Trockenfutter enthдlt ausreichend alle notwendigen Vitamine und Mineralstoffe, pflegt die Hundezдhne, da er richtig kauen muss. Nur spezielles Futter fьr Zwergrassen (Chihuahua) kaufen (enthдlt hцheren EiweiЯanteil) spez. fьr Zwerghunde.
Leckerlis wie Hundekuchen (Hundekekse, Hundebiskuit);
Jedoch niemals Hundekuchen und Fleisch zusammen verfьttern! Hundekuchen sind schwer verdaulich, ьbersдuert den Magen. Hundekuchen sind zur Abwechslung und als Nebenfutter, sowie zur Gebissreinigung.
Welpenfutter: Spez. fьr Welpen bzw. Junghunde. Enthдlt Vitamine und Mineralstoffe im richtigen Verhдltnis abgestimmt.
Muskelfleisch vom:
Gemьse (nicht blдhendes) gekocht bzw. pьriert:
Stets Gemьse, Obst oder Frьchte im Mixer roh zerkleinern oder kochen!
Und nur als Beifutter zusetzen.
Blaubeeren (Heidelbeeren), kurbeln Verdauung an
Blumenkohl, roh oder gekocht
Broccoli, roh oder gekocht
Frьchte oder Beeren, sehr reife (keine Avocado);
Kartoffeln, als Brei
Mais (auch aus der Dose)
Krдuter der Saison fein geschnitten: zB. Basilikum, Brennnessel, Katzenminze, Kerbel, Kresse, Lцwenzahn, Majoran, Minze, Petersilie, Thymian usw.;
Max. 1 mal pro Woche kann man fьttern:
Obst:
I n MaЯen fьttern, da Durchfall mцglich ist. Obst als Zwischenmahlzeit oder unter Quark mit wenig Honig vermengen.
Дpfel (sehr gut vertrдglich) gerieben oder am Stьck
Birne (bei Magenproblemen empfehlenswert)
Fette und Fette enthaltendes:
3 Kьrbiskerne pro Woche
3 Sonnenblumenkerne pro Woche
Getreide:
Getreide in Flockenform stets ьber Nacht in Wasser (oder Brьhe) einweichen.
Brot, hart getrocknet
Reis, breiig gekocht, Kцrner mьssen zerstoЯen sein
Teigwaren (Vollkornnudeln etc), in kleinen Mengen
Sowie sporadisch:
1 Ei - Dotter allein ist gesьnder (fьr glдnzendes Fell), pro Woche
Bierhefe (fьr glдnzendes Fell), pro max. jeden 2. Tag
Milchprodukte:
Kдse, in kleinen Gaben
Hingegen Milch und Sahne (Obers) sind fьr den Hund unvertrдglich (Durchfall)!
Getrдnke:
Frisches klares Wasser
Krдutertees (insbesondere bei Verdauungsproblemen)
Schwarzer, mit Traubenzucker gesьЯter Tee (insbesondere bei Verdauungsproblemen)
Tipps:
Futter nach Rezepten zubereiten und evt. auf Vorrat portioniert einfrieren.
Informationen zu Hunde-Rezepte, Tipps, Lexikon:
Diese Rezepte stammen vom Hundekoch fьr Hunde.
Leckerlies und leckeres selbst kochen, backen fьr den Hund.
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