среда, 11 июля 2018 г.

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Was darf ein Welpe essen und was nicht?

Insofern Sie Ihren Vierbeiner ausschließlich mit hochwertigem Fertigfutter versorgen, laufen Sie keine Gefahr, ihm etwas Falsches zu verfüttern. Sobald Sie sich jedoch dazu entschließen, zumindest teilweise selbst für den Welpen zu kochen, stellt sich die Frage, was ein Hund eigentlich fressen darf und was nicht? Unsere Liste von erlaubten und verbotenen Lebensmitteln schafft Klarheit.

Unsere Themen für Sie:

Erlaubt – das schmeckt und tut dem Welpen gut

Fleisch und Fisch

  • Rindfleisch und Nebenerzeugnisse
  • Lammfleisch und Nebenerzeugnisse
  • Hirschfleisch und Nebenerzeugnisse
  • Geflügel: Huhn, Pute, Ente, auch Straußvogel. Auch Innereien
  • Fisch, darunter Seelachs und Lachs, Forelle und Wels. Keine Scholle, Aal und andere fettreiche Fischarten
  • Ei, am liebsten gekocht, um den Avidin wirkungslos zu machen, denn dieser Stoff bindet den für Haut und Fell wichtiges Vitamin Biotin

Gemüse (nach Relevanz)

  • Kartoffel (nur gekocht, um den gefährlichen Stoff Solanin zu zerstören): Kartoffeln schmecken nicht allen Hunden, manche reagieren darauf mit Durchfall
  • Kohlrabi: Gekocht, püriert oder am Stück
  • Karotten: Roh oder gekocht, unbedingt mit Öl oder einem anderen Fett geben, sonst werden die Karotten weitgehend unverdaut ausgeschieden
  • Gurken: Schmecken nicht allen Hunden, dürfen aber gerieben verfüttert werden. Nicht bei Durchfall verfüttern!
  • Blumenkohl: Nur gekocht oder zumindest blanchiert und nur in Maßen
  • Brokkoli: Wie Blumenkohl
  • Salat: Alle Salatsorten dürfen in kleinen Mengen gegeben werden. Einige Hunde verschmähen sie, andere haben damit kein Problem
  • Spargel: Geschält und gekocht wird meist gerne genommen
  • Zucchini: Vorher unbedingt die Kerne entfernen. Roh oder blanchiert

Obst (Auswahl)

  • Äpfel: Gewaschen und am liebsten geschält, ohne das Kerngehäuse. Als Snack oder püriert bzw. gerieben im Futter
  • Bananen: Geschält, püriert, unter das Futter gemischt oder als Snack
  • Erdbeeren: Püriert, als Mus. Wird nicht von allen Hunden genommen
  • Kiwi: Keine zu harten, aber auch keine überreifen Früchte. Geschält, am Stück oder püriert.

Kräuter (alphabetisch, Auswahl). Alle Kräuter sind nur in geringen Mengen zu verfüttern

Basilikum, Borretsch, Dill, Kamille, Kümmel, Minze, Petersilie, Rosmarin, Salbei, Thymian, Weißdorn.

Bei Kräutern ist generell Vorsicht geboten. Einige Welpen können darauf allergisch reagieren. Andererseits enthalten Kräuter sehr viele Vitamine und Spurenelemente. Probieren Sie aus, was Ihrem Welpen schmeckt und bekommt.

  • Nudeln. Schmeckt gut, soll aber nicht zu oft angeboten werden
  • Haferflocken. Eingeweicht mit Wasser. Höchstens einmal wöchentlich
  • Reis, darunter auch Wildreis, Basmati und Quinoa. Nicht jeden Tag, sonst droht Verstopfung

Milchprodukte

  • Quark. Achtung: Eine Quark-Mahlzeit ist eine unsägliche Kleckerei!
  • Hüttenkäse. Kann unter das Dosenfutter gerührt werden
  • Käse. Nur wenig und ausschließlich als Snack.

Milchprodukte sind eine zuverlässige Calcium-Quelle und werden von der absoluten Mehrheit der Vierbeiner sehr gerne gegessen.

Verboten Nahrung für Welpen – das mag zwar schmecken, ist aber gefährlich

Hoffen Sie nicht, dass ein Hundewelpe beim Futter zwischen „gut“ und „böse“ unterscheiden kann. Leider wird das Kleine gerne auch ein Lebensmittel probieren, was für ihn eine tödliche Gefahr birgt. In der Natur lernen die Wolfswelpen durch die Nachahmung, was sie fressen dürfen und was nicht. Außerdem gibt es in der freien Wildbahn wesentlich weniger Versuchungen und potentiell gefährliche Lebensmittel. Unsere Liste ist lediglich eine Auswahl, enthält jedoch die wichtigsten Nahrungsmittel, welche für den Vierbeiner tabu sind:

  • Alkohol: Es versteht sich von selbst, dass ein Welpe und natürlich auch ein Hund kein Alkohol probieren darf. Auch nicht in geringsten Mengen, auch nicht zum „Spaß“ und wirklich gar kein Alkohol, auch kein Bier. Die Folgen von Alkoholkonsum: Es beginnt – wie bei einem Menschen, nur schneller – mit Koordinationsstörungen und endet schnell mit Atemnot, Krämpfen und Tod.
  • Avocado: Enthält den für die Hunde giftigen Stoff Persin. Herzmuskelschwäche und Atemnot sind mögliche Folgen.
  • Cola: Zu süß, außerdem enthält Methylxanthine. Sogar in kleinen Dosen kann zum Herzversagen führen.
  • Erbsen und Bohnen: Hülsenfrüchte sind für Hunde nicht bekömmlich. Sie führen zu starken Blähungen und schweren Magen-Darm-Verstimmungen.
  • Kerne von Kernobst: Enthalten Blausäure, die zum Kollaps und Koma führen kann.
  • Knoblauch: Sulfide und Sulfoxide verursachen Durchfall, Erbrechen und Appetitlosigkeit.
  • Rosinen und frische Trauben: Der Verzehr führt zu diversen Magen-Darm-Störungen bis hin zum totalen Nierenversagen.
  • Schokolade und Kakao: Theobromin ist die Substanz, die uns Menschen keine Probleme macht, den Hunden aber schon. Dieser Stoff wird im Körper angereichert und recht bald ist die tödliche Dosis erreicht. Zum Beispiel sind für einen ca. 12 Kilogramm schweren Welpen oder ausgewachsenen Hund 100 Gramm Schokolade tödlich. Am Anfang kommen Erbrechen und Durchfall, es folgen Krämpfe, Lähmungen und Bewusstlosigkeit. Gerade weil Schokolade in einer geringen Dosis scheinbar ungefährlich ist, glauben manche Hundehalter, dass es von diesem Lebensmittel keine Gefahr ausgeht. Doch, Schokolade tötet, wenn auch nur langsam.
  • Schweinefleisch: Rohes Fleisch birgt eine hohe Ansteckungsgefahr mit dem Aujeszky-Virus. Gekochtes Schweinefleisch bekommt einem Hund ebenfalls nicht gut.
  • Süßigkeiten: Nicht einmal dem Menschen tut Zucker in Übermaß gut. Für Hunde umso mehr schädlich und außerdem extrem kalorienreich.
  • Tomaten: In geringen Mengen noch verträglich, sind Tomaten kein passendes Futtermittel für die Hunde. Der darin enthaltene Stoff Solanin kann Krämpfe und Lähmungen verursachen.
  • Wurst: Zum einen wegen dem für Hunde nicht bekömmlichen Schweinefleisch, zum anderen aufgrund von Gewürzen und Konservierungsstoffen ist vor Koch- und Räucherwurst abzuraten. Auch als Leckerchen und in kleinen Mengen ist Wurst nicht empfehlenswert
  • Zwiebel

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Lebensmittel-Tipps für Hunde

Was darf mein Hund eigentlich fressen?

Nicht alle Lebensmittel die für den Mensch bestimmt sind, sind automatisch für den Hund bestimmt. Viele Lebensmittel, die der Mensch problemlos verdauen kann, können bei Hunden zu Verdauungsprobleme, Durchfälle, schweren Allergien und Vergiftungen, bis hin zum Tod, führen.

So sind zum Beispiel Nüsse jeglicher Art mit Vorsicht und in Maßen zu genießen. Lassen Sie Ihren Hund dabei nie unbeaufsichtigt. Nach neuesten Studien zufolge können Weintrauben und Rosinen sogar tödlich für Hunde jeglicher Art sein. Die saftigen Früchte führen zu einer Hyperkalzämie (zu viel Kalzium im Blut) und Nierenversagen - und das schon bei geringen Mengen!

Entgegen des allgemeinen Irrglaubens ist Zucker für einen Hund nicht tödlich, dennoch darf es nicht in Form von Süßigkeiten (Gummibärchen, Bonbons, Schokolade, etc.) verfüttert oder unter das Futter gemischt werden, da Zucker dick macht, sehr schlecht für die Zähne ist und sogar zu Diabetes führen kann. Achten Sie bitte auch darauf, dass Sie stets Futter, Snacks und Leckerlies mit einem normalen bis niedrigen Zucker- und Salzgehalt kaufen.

Generell können Hundebesitzer jedoch beruhigt sein: Es gibt nur wenige Lebensmittel, die ein Hund nur in Maßen oder sogar gar nicht zu sich nehmen darf. Im Zweifelsfall und bei Unsicherheit kontaktieren Sie bitte Ihren Tierarzt.

Welche Lebensmittel sind besonders gut für meinen Hund und welche sollte er besser nicht anrühren? Die Antwort finden Sie hier:

Milchprodukte: Buttermilch, Naturjoghurt, Hüttenkäse, Quark, Käse

Fisch (getrocknet, gekocht, gerne auch roh – aber dann nur frisch)

  • Gekochtes oder getrocknetes Fleisch (z-B. Hühner-, Kalbs- und Lammfleisch)
  • Gekochte Kalbs- und Lammknochen
  • Rohes (rotes) Fleisch
  • Gekochtes Kalbs- und Geflügelleber
  • Gekochte Geflügeleingeweide (Herzen, Leber, Magen)

  • Gekocht: Kartoffeln, Blumenkohl, Kohl, Rotkohl, Kohlrabi, Broccoli & Bohnen, Rote Beete, Spargel, Zucchini, Artischocken, Pilze, Mais
  • Roh: reife Tomaten, Gurken, Spinat, Porree/Lauch, Petersille, Salat

  • Ohne Kerngehäuse: Äpfel, Aprikosen, Pfirsiche, Birnen, Kirschen
  • Ohne Schale: Bananen, Kiwis, Kokosnuss, Melone, Orangen, Mandarinen

  • Gekocht: Nudeln, Reis, Buchweizengrütze
  • Gekocht oder Roh: Weizenkeime, Weizenkleie, Haferflocken

  • Bierhefe
  • Brot (nur getrocknet)
  • Eier (egal ob roh oder gekocht, auch gerne mit Schale)
  • Erdnussöl, Olivenöl
  • Honig
  • Kürbis und Leinsamen

  • Rohes Schweinefleisch (enthält das Aujetzky-Virus, ein tödlicher Herpesvirus)

  • Haselnüsse (die meisten Hunde reagieren allergisch)

  • Mandeln (führen zu allergischen Reaktionen und Vergiftungen aufgrund der enthaltenen Bitterstoffe)

  • Wallnüsse (Wallnussschalen können eventuell von einem Pilz befallen sein, dessen Wirkstoffe bei Hunden zum Tod führen können)

  • Kuhmilch (enthält zu viel Milchzucker, welchen die Hunde nicht verarbeiten können und verursacht Durchfall)

  • Paprika (im rohen Zustand enthält sie zu viel Solanin, Giftstoff, daher bitte nur gekocht oder gebraten reichen, am besten ganz darauf verzichten)

  • Rosinen und Weintrauben (führen zu einer Hyperkalzämie, Kalziumüberdosis, und Nierenversagen - und das schon bei geringen Mengen !)

  • Schokolade (kann aufgrund seiner Inhaltsstoffe schon bei geringen Mengen zum Tode führen, bitte nicht verfüttern)

  • Zwiebeln (enthalten das giftige N-Propyldisulfid, welches rote Blutkörperchen zerstört, beim Verzehr größerer Mengen ist dies für den Hund tödlich)

  • Grüne Tomaten (enthalten giftige Stoffe. Eine richtig reife rote Tomate sollte aber ffkeine Probleme machen, da dort das Gift bereits wieder abgebaut ist).

Es stehen keine Artikel entsprechend der Auswahl bereit.

Was darf ein Hund fressen und was nicht? – Teil 3

Gesundheit und langes Leben werden durch die optimale Ernährung gewährleistet. Der Mischkostfresser Hund wird sich über absolut alles freuen, was gut riecht und schmeckt. Auf Grund des Stoffwechsels jedoch gibt es Speisen, die Hunde nicht fressen dürfen, weil bei der Verdauung Giftstoffe entstehen. Wie der Hund richtig ernährt wird und was er absolut nicht fressen darf ist entscheidend für sein Wohlbefinden.

Beim Hund spielen die Enzyme in den Verdauungssäften eine weitaus wichtigere Rolle, als die Magensäuren. Es wird Ihnen auffallen, dass das Erbrochene eines Hundes nicht so säuerlich riecht, als das bei einem Menschen der Fall ist. Auf diese, sicher unangenehme Weise, können Sie selbst sehen, dass die Verdauungssäfte beim Hund ganz anders zusammengesetzt sind, als das bei uns der Fall ist. Entsprechend entstehen bei der Verdauung im Hundebauch auch andere Stoffe, die bei der menschlichen Verdauung nicht auftreten würden, und die gesundheitsschädlich oder gar giftig sind. Dies ist ausschlaggebenden für die Frage, was ein Hund fressen darf und was nicht.

Was darf ein Hund fressen?

Zuallererst natürlich sein Futter. Die verschiedenen Futtermittel auf dem Markt sind allesamt so zusammen gesetzt, dass sie dem Hund zumindest nicht schaden. Es gibt erhebliche qualitative Unterschiede und zumindest das Verhältnis zwischen tierischem Eiweiß (zwei Drittel) und Kohlehydrate aus Getreide und/ oder Kartoffeln (ein Drittel) sollte passen.

Wenn Sie Ihrem Hund selber Mahlzeiten zubereiten, so sollten vor allem Innereien, Geflügel und Fisch abgekocht sein. Bei Fisch ist auf den Fettgehalt des Fisches zu achten! Auch hier gilt die Drittel-Regel, was die Anteile der Zutaten betrifft. Durch die enzymatische Verdauung kann der Hund Kohlehydrate nur bedingt verwerten. Der Rest wird in Körperfett umgewandelt. Aus diesem Grund braucht er sicher Kohlehydrate für die Energiegewinnung, doch sollte der Anteil geringer sein als der an Eiweiß und tierischen Fetten.

Auch die Fleisch-Frage kommt immer wieder auf wenn es darum geht, was ein Hund fressen darf. Einige Punkte gilt es hier zu beachten:

Hunde fressen Fleisch in nahezu jedem Frische-Grad. Die Zusätze im Industriefleisch sind jedoch nicht artgerecht; Beutetiere sind in aller Regel nicht mit Futterzusätzen für Fettaufbau „aufgeblasen“ auch erhalten sie im Regelfall nicht zur Vorsorge Antibiotika und Wachstumshormone. Bedenken Sie dies bitte, wenn Sie sich mit dem Thema Rohfleisch-Fütterung beschäftigen.

Hunde sind Raubtiere, Hetzjäger, um genau zu sein. Es hat sich gezeigt, dass Hunde die sehr viel Rohfleisch erhalten einen verstärkten Beutetrieb entwickeln. Sie verhalten sich jagdbereiter und auch aggressiver gegenüber Artgenossen. Es spielt allerdings eine Rolle, ob Ihr Hund einen Hasen oder eine Ente reißt, denn dies erfüllt den Tatbestand der Wilderei. Auch gegenüber allem Kleinen wird das Verhalten aggressiver, weil es als potentielle Beute eingestuft wird. Begegnungen mit Kindern könnten also anstrengender werden. Bei jedem Hund hat diese Entwicklung Einfluss auf den Gehorsam und die Führigkeit!

Was darf ein Hund nicht fressen?

Hier sind zuallererst Kunststoffe aller Art anzuführen. Hunde fressen sehr gerne bestimmte Kunststoffe, weil ihnen Erzeugnisse aus der Fischindustrie zugesetzt werden. Alle Kunststoffe, auch Folien, sind für Hunde gefährlich. Dasselbe gilt für Aluminiumfolien. Wenn Sie etwas Essbares in Alu-Folie versehentlich liegen lassen, wird der Hund das „Leckerchen“ mitsamt der Folie fressen. Im Magen-Darm-Trakt werden die messerscharfen Kanten der Folie nicht verdaut und können zu gefährlichen Verletzungen führen.

Alle Pilze sind für Hunde giftig. Aufgrund der enzymatischen Verdauung entsteht auch bei Speisepilzen ein Giftstoff, der die Nieren des Hundes schwer schädigt. Ebenso verhält es sich mit allen Nussarten. Auch Schokolade ist für Hunde giftig.

Das Serotonin in der Schokolade und allem Kakaohaltigen zerfällt im Hundemagen zur enzymatischen Form, die auch für den Menschen hochgiftig wäre. Der geringe Säureanteil im Hundemagen kann diesen Stoff nicht unschädlich machen. Bei regelmäßiger Aufnahme drohen Erblindung und andere Nervenschädigungen. Wird etwa Zartbitterschokolade gefressen, kann es auf Grund des hohen Kakaoanteils zu lebensbedrohlichen Schockzuständen beim Hund kommen.

Hunde fressen gerne Knochen, jedoch sollten Geflügelknochen keinesfalls verfüttert werden. Es handelt sich hierbei um Röhrenknochen, die beim Kauen sehr scharfe Kanten bilden. Es drohen schwerste Verletzungen im Rachen oder auch im Magen-Darm-Trakt.

Reste für den Hund: Das darf der Vierbeiner essen!

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Welche Reste können Hunde essen?

Haustiere sind beliebt und geliebt, aber auch ziemlich teuer. Besonders die Kosten für Tierarztbesuche und natürlich die Futterkosten schlagen ordentlich zu Buche. Aber für die geliebten Vierbeiner muss es nicht immer das spezielle Hundefutter sein. Auch die Reste aus dem eigenen Kühlschrank geben einiges her, was für den Hund gut geeignet ist. Hundeernährungsexpertin Jutta von Ameln verrät die besten Tipps, wie man die Reste artgerecht verwertet.

Die Expertin Jutta von Ameln stellt drei verschiedene Gerichte vor, die für Hunde nicht nur verträglich, sondern auch noch gesund sind. Sowohl Fisch, als auch Fleisch, Gemüse und Obst können noch als Hundefutter verwertet werden. Bei Fisch sollte dabei unbedingt darauf geachtet werden, dass dieser ungewürzt und ohne Gräten ist. Also Beilagen zum Fisch können Kartoffeln und Salat mit etwas Wasser und Öl püriert werden. Vermengt mit dem Fisch ergibt das eine ausgewogene Mahlzeit für den Vierbeiner.

Auch ganze Hähnchenschenkel kann das Haustier gut vertragen – sogar mit Knochen. Doch hier ist Vorsicht geboten! Das Hähnchen darf keinesfalls gekocht sein. Durch das Kochen werden die Knochen porös und splittern.

Fettige Stückchen, die beim Rindergoulasch gerne aussortiert werden, sind für Hunde ein wahrer Gaumenschmaus und liefern außerdem jede Menge Energie. Dazu passen problemlos gekochte Nudeln oder auch Reis.

Das gehört auf keinen Fall in den Hundenapf!

Vitamine sind gesund – und das gilt auch für den besten Freund des Menschen. Obst und Gemüse sind eine gute und gern gefütterte Beilage. Prinzipiell gilt nur: Paprika, Tomaten und Weintrauben sind tabu, denn die verträgt der Hundemagen nicht. Alle anderen Sorten dürfen gerne wieder mit ein wenig Wasser und Öl püriert und zu dem Futter gegeben werden. Auch braune Stellen stören dabei nicht. Nur Obst und Gemüse sollte der Hund jedoch nicht bekommen. Allgemein gilt: Eine gesunde Hundeernährung enthält mindestens 70 Prozent Fleischanteil.

Mit einem leckeren Hunde-Pesto machen Sie Ihrem Vierbeiner ganz sicher eine Freude. Dazu werden Nüsse, Kräuter, Knoblauch und Olivenöl püriert und einfach zum Futter gegeben. Hat der Hund etwas schlechten Atem, kann Minze helfen.

Damit im Hundenapf auch sicher nichts landet, was dem Hund schadet, sollte unbedingt auf gekochte Knochen, Schweinefleisch, Zucker, Schokolade und Gewürze verzichtet werden.

Mit diesen simplen Tricks freut sich jeder Hund über die Reste aus dem Kühlschrank und auch Herrchen kann eine Menge Geld sparen.

Die Futterkosten für Hunde schlagen häufig ordentlich zu Buche, doch mit den richtigen Tipps können aus den eigenen Resten tolle Hundegerichte werden.

Was darf mein Hund fressen?

  • Banane (geschält)
  • Bier­hefe
  • Bie­nen­pro­dukte (Honig, Pro­po­lis, Blü­ten­pol­len)
  • Birne
  • Blau­bee­ren
  • Blumenkohl/Karfiol: bei emp­find­li­cher Ver­dau­ung gekocht ver­füt­tern, kann Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen
  • Blut: Rohes Fleisch, wie es beim Barfen ver­füt­tert wird, enthält ohnehin eine gewisse – wenn auch durch das Abhän­gen meist geringe – Menge an Blut. Ins­be­son­dere in der Roh­füt­te­rung findet es auch als Zusatz zur Stei­ge­rung des Eisen­ge­hal­tes der Fut­ter­ra­tion Anwen­dung.
  • Bochs­horn­klee: sti­mu­liert den Uterus, daher keine Füt­te­rung während der Träch­tig­keit
  • Bohnen: nur gekocht ver­füt­tern, roh ent­hal­ten sie das giftige Phasin, und nur in kleinen Mengen ver­füt­tern (können Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen)
  • Broccoli/Brokkoli: bei Emp­find­lich­keit gekocht ver­füt­tern, kann Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen
  • Brom­bee­ren
  • Buch­wei­zen: ein Pseu­do­ge­treide, glu­ten­frei, reich an pflanz­li­chem Eiweiß, als Flocken, Schroth oder Mehl erhält­lich
  • Butter: auf­grund ihres hohen Fett­ge­halts nicht für die regel­mä­ßige Füt­te­rung geeig­net, aber ungiftig
  • But­ter­milch

  • Dick­milch
  • Dinkel/Spelz: reich an pflanz­li­chem Eiweiß, Eisen, Magne­sium, Phos­phor, Vitamin E und Vitamin B, aber auch reich an Gluten
  • Fasan: ganze Tiere, Mus­kel­fleisch, Knochen, Inne­reien und auch Federn darf der Hund bekommen
  • Feige: wirkt abfüh­rend
  • Fenchel(-samen): wirkt beru­hi­gend auf Magen und Darm und kann bei Schon­kost Ver­wen­dung finden, auch als Tee. Achtung: Gilt als Epi­lep­sie-Aus­lö­ser und sollte daher nicht an betrof­fene Hunde ver­füt­tert werden.
  • Fer­ment­ge­treide: mit Enzymen behan­delte, ver­schie­dene Getrei­de­sor­ten, die Milch­säu­re­bak­te­rien ent­hal­ten und zusam­men ein Getränk (Brot­trunk) – das Fer­ment­ge­treide – bilden; wirkt positiv auf Magen und Darm sowie Fell und Haut, stärkt das Immun­sys­tem, wirkt gegen Hefepilze und Para­si­ten im Darm, kann daher gut als Kur ver­füt­tert werden
  • Frischkäse/körniger Frischkäse/Hüttenkäse
  • Hafer/Haferflocken/Haferkleie/Prachthafer: hoher pflanz­li­cher Eiweiß­ge­halt, eignet sich gut als Grund­stock für Schon­kost
  • Hage­but­ten­scha­len: ent­hal­ten viel Vitamin C und eignen sich in Pul­ver­form gut als Kur für das Immunsystem
  • Hase: ganze Tiere, ebenso alle Teile mit Aus­nahme der Gedärme darf der Hund fressen
  • Hei­del­bee­ren: können abfüh­rend und ent­gif­tend wirken, unter­stüt­zen die Blut­bil­dung
  • Heil­erde
  • Himbeeren/Himbeerblätter
  • Hirsch: sämt­li­ches Mus­kel­fleisch, befellte Teile, Hufe usw. sowie die Inne­reien mit Aus­nahme des Darms können Sie Ihrem Hund füttern. Geweih eignet sich gut als lang hal­ten­des Knab­ber­werk
  • Hirse: bezeich­net etwa 500 ver­schie­dene Grä­ser­ar­ten, ver­wen­det wird meist nur Spei­se­hirse. Diese ist glu­ten­frei und hat einen hohen Gehalt an Eisen und Kie­sel­säure.
  • Holun­der­bee­ren: Die Blätter, die Rinde sowie rohe Früchte sind giftig für den Hund. Die Samen im Inneren der Beere ent­hal­ten Sam­bu­ni­grin, was beim Hund Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen aus­lö­sen kann. Beim Erhitzen wird der giftige Stoff zerstört. Deswegen sind gekochte Holun­der­bee­ren auch für den Hund genieß­bar – auch wenn Sie diese sicher­heits­hal­ber viel­leicht lieber nur in klei­ne­ren Mengen füttern sollten. Holun­der­bee­ren wirken harn­trei­bend und blut­rei­ni­gend.
  • Huhn: ganze Tiere, Mus­kel­fleisch, Knochen, Inne­reien und auch Federn können ver­füt­tert werden
  • Joghurt: Natur­jo­ghurt und Frucht­jo­ghurt können ver­füt­tert werden, aller­dings sollte der Zucker­ge­halt beach­tet werden
  • Johan­nis­bee­ren (rot und schwarz): wirken harn­trei­bend und blut­rei­ni­gend
  • Lamm: jedes Fleisch, Knochen und Inne­reien mit Aus­nahme des Magens und des Darms, können ver­füt­tert werden
  • Linsen(sprossen): es gilt das­selbe wie bei allen Hül­sen­früch­ten – nur gekocht ver­füt­tern und selbst dann können sie noch Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen
  • Nek­ta­rine: blut­rei­ni­gend, ent­wäs­sernd, stoff­wech­sel­re­gu­lie­rend, regt die Ver­dau­ung an und wirkt positiv auf die Nieren
  • Nudeln (gekocht): ein ver­ar­bei­te­tes Getrei­de­pro­dukt, für das je nach Zusam­men­set­zung die Eigen­schaf­ten der jewei­li­gen ver­wen­de­ten Getrei­de­sor­ten gelten
  • Pak Choi/chinesischer Senf­kohl: bei emp­find­li­cher Ver­dau­ung gekocht ver­füt­tern, kann Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen
  • Pan­sen­mehl
  • Paprika: Nacht­schat­ten­ge­wächs, nur sparsam und nur die roten Paprika füttern (unreife Teile ent­hal­ten Solanin, welches in grö­ße­rer Menge Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen aus­lö­sen kann)
  • Pas­ti­nak (Knolle und Blätter)
  • Pferd: jeg­li­ches Fleisch und Knochen (mit Fell), nicht aber die Inne­reien, sind für Hunde genießbar
  • Pfir­sich: blut­rei­ni­gend, ent­wäs­sernd, stoff­wech­sel­re­gu­lie­rend, regt die Ver­dau­ung an und wirkt positiv auf die Nieren
  • Pflaume/Zwetschge: ver­dau­ungs­för­dernd, da sie die Pro­duk­tion von Spei­chel und Magen­saft anregt
  • Polenta: ein aus Mais­grieß gekoch­ter, fester Brei; wie purer Mais glu­ten­frei, darf hin und wieder auf den Speiseplan
  • Por­tu­lak: hoher Vitamin-C-Gehalt und daher immun­stär­kend; Tee aus den Blät­tern hilft bei Sod­bren­nen und lindert Blasen- und Nie­ren­be­schwer­den, wirkt blut­rei­ni­gend
  • Prei­sel­bee­ren: können in grö­ße­rer Menge zu Durch­fall führen, wirken aber auch anti­bak­te­ri­ell und in gewis­sem Maß vor­beu­gend gegen Harn­wegs­in­fekte
  • Radies­chen: wirken ver­dau­ungs­för­dernd, können aber ein Brennen im Magen ver­ur­sa­chen. Am besten gar nicht oder nur sparsam füttern.
  • Reh: sämt­li­ches Mus­kel­fleisch, befellte Teile, Hufe usw. sowie die Inne­reien mit Aus­nahme des Darms darf der Hund fressen
  • Reis (braun und weiß sowie Milch­reis, nur gekocht): glu­ten­frei, leicht ver­dau­lich, eignet sich als gut als Grund­stock für Schon­kost, Natur- oder Braun­reis enthält mehr Nähr­stoffe als weißer Reis
  • Rentier: alle für den mensch­li­chen Verzehr geeig­ne­ten Teile sowie Knochen können Sie Ihrem Hund füttern
  • Rettich: kann Magen­bren­nen ver­ur­sa­chen, sollte daher ent­we­der gar nicht oder nur sehr sparsam im Hundenapf landen
  • Rha­bar­ber (nur die Stängel, die Blätter sind giftig!): nur sparsam ver­füt­tern, da er Oxalate enthält, die Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen aus­lö­sen können
  • Rind: Mus­kel­fleisch, Knochen, Euter, Ohren, Hufe, Inne­reien (Lab­ma­gen und Darm aus­ge­nom­men), Ziemer, Schwanz, Lefzen, Luft- und Spei­se­röhre, Schlund, Kehl­kopf, Hoden und befellte Teile sind für Hunde genießbar
  • Roggen: reich an Gluten und Stärke, arm an Roh­fa­ser
  • Rosen­kohl: bei emp­find­li­cher Ver­dau­ung gekocht ver­füt­tern, da er Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen kann
  • rote Beete/Randen: wirkt immun­sti­mu­lie­rend, ver­dau­ungs­för­dernd und appe­tit­an­re­gend
  • Rotkohl: bei emp­find­li­cher Ver­dau­ung gekocht ver­füt­tern, da er Blä­hun­gen ver­ur­sa­chen kann
  • Rüben (z.B. Runkel- oder Steck­rü­ben): alle Sorten sind für Hunde genießbar
  • Rübs­tiel
  • Ruccola
  • Tan­ge­ri­nen: immun­stär­kend (hoher Vitamin-C-Gehalt), hoher Säu­re­ge­halt, bei Neigung zum Über­säu­ern ist deswegen Vor­sicht bei der Füt­te­rung geboten
  • Teu­fels­kralle
  • Tomate: Nacht­schat­ten­ge­wächs, daher nur sparsam und gut reif füttern (unreife Teile ent­hal­ten Solanin, das in grö­ße­rer Menge Ver­gif­tungs­er­schei­nun­gen aus­lö­sen kann)
  • Topi­nam­bur (Knolle)
  • Ziege: jedes Fleisch, Knochen und Inne­reien mit Aus­nahme des Magens und des Darms können Sie füttern
  • Zuc­chini
  • Zwetschge/Pflaume: ver­dau­ungs­för­dernd, da sie die Pro­duk­tion von Spei­chel und Magen­saft anregt

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20% einer Mahlzeit sollte aus Obst, Gemüse und Salat bestehen. Doch nicht jede Fruchtart ist ungefährlich für den Hund. ©Elena Itsenko – Shutterstock.com

Gemüse, Obst und Salat für Hunde

Auf dieser Seite habe ich Ihnen einige Obst-, Salat- und Gemüsearten aufgelistet, die Sie Ihrem Hund ohne Bedenken füttern können. Alle pflanzlichen Futterbestandteile müssen zwingend püriert werden. Der Hund hat kein Enzym, das die Zellwand der Pflanzen zerstören kann. Deswegen kommt er nur an die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe, wenn wir die Zellwänder vorher mechanisch zerstören.

  • Apfel: Pektin, Vitamin C, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium und Fruchtzucker
  • Ananas: Kalium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Kupfer, Mangan, Zink, Jod und Vitamin C, regt die Eiweisspaltung und Fettverbrennung an, wegen hohen Säuregehalt nicht zu oft und nur überreif verfüttern
  • Aprikose: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, besonders Kalium und Eisen, Niacin, Panthothen- und Folsäure, Beta-Carotin, Lycopin, wirkt blutbildend und appetitanregend
  • Banane: 10 verschiedene Vitamine, besonders B 6, Kalium, Mangnesium, Zink, Kalzium, dazu Panothensäure, Folsäure, Fruchtzucker, das „Glückshormon“ Serotonin und das „Schlafmittel“ Tryphophan, sehr stärkehaltig und sättigend, helfen oft bei Durchfall
  • Birne: Karotin, Vitamin C, 4 Vitamine B, viel Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Zink, Kupfer, Eisen, Jod, wegen hohen Säuregehalt nicht zu oft und nur überreif füttern
  • Blumenkohl: Vitamin C, Kalium, Calzium, Phosphor und Folsäure, nur gedämpft füttern , sonst verursacht er Blähungen
  • Broccoli: Flavone, Sulforaphan, viel Karotin, Kalzium, Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalium, Natrium, Eisen und Selen, nur gedämpft füttern , sonst verursacht Broccoli Blähungen
  • Chicorée: Vitamin C, Kalium, Kalzium, Magnesium und Phosphor, schmeckt bitter, deswegen fressen ihn viele Hunde nicht
  • Chinakohl: Eiweiss, Kohlenhydrate, Aminosäuren, Senföl, Mineralstoffe und reichlich Provitamin A und Vitamin C
  • Erdbeere: Vitamin B, Natrium, Vitamin C, Pektin, Flavone, Kalium, Kalzium, Phosphor Eisen, Natrium, Flavone, gut für die Konzentrationsfähigkeit und Fell
  • Feige: Sehr Vitaminreich (elf Stück), außerdem ist die Feige frei von Chemikalien, weil die Pflanze sehr schnell eingeht, wenn sie mit solchen behandelt wird. Vorsicht: wirkt abführend .
  • Fenchel: Eisen, Magnesium, Kalium, Calcium, Beta-Carotin, Vitamin C, Vitamin E und Folsäure, die enthaltenen Öle schmecken allerdings vielen Hunden nicht.
  • Grünkohl : viele Vitamine (höherer Vitamin A-Gehalt als die Karotte), Mineralstoffe, Kalzium, alle B-Vitamine (außer B12), sehr viel Vitamin C, Biotin. Vorsicht: wirkt blähend , deswegen nur geringe Dosen verfüttern
  • Heidelbeere: Vitamin C, Karotin, Myrtillin (blauer Farbstoff), Eisen, Kalium, Natrium , Gerbstoffe und Vitamine der B-Gruppe, Anthocyane. Immer überreif verfüttern. Vorsicht: für Katzen tödlich
  • Ingwer: Eisen, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium. Phosphor, u.a. die Vitamine B3 und B6, Cholin, Inositol, proteolytische Enzyme, ätherische Öle, darunter die Gingerole, gut bei Magen-Darm-Problemen. Die meisten Hunde verweigern Ingwer allerdings.
  • Johannisbeeren: Vitamin C, Vitamine der B-Gruppe, Kalzium, Phosphor, viele andere Mineralien. Vorsicht: Für Katzen tödlich
  • Karotte: Ballaststoffe, Mineralstoffe (besonders Selen), fettlösliches Beta-Carotin (Vorstufe von Retinol/Vitamin A)
  • Kartoffel: Kohlenhydrate (Stärke), Eiweiß, Ballaststoffe, Natrium, Kalium, Kalzium, Phosphor, Eisen, zahlreiche Vitamine (A, B, C), sehr energiereich. Vorsicht: grüne Stellen und Keime wegschneiden , diese enthalten Solanin und sind gifitig . Nur gekocht füttern
  • Kirsche: Flavone, hohe Konzentration von Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Phosphor, Kieselsäure, Vitamin C, Karotin und Vitamine der B-Gruppe, gut für den Knochen- und Zahnaufbau bei jungen Hunden. Vorsicht: Kerne enthalten Blausäure (tödlich!) , deswegen entweder darauf achten, dass der Hund die Kerne nicht zerbeißt oder entkernen.
  • Knollensellerie: ätherischen Öle, Eisen, Calcium, Provitamin A, Vitaminen E, B1, B2, B12 und C, wirkt harntreibend, allgemein stärkend, blutreinigend, hustenmildernd, entwässernd. Die meisten Hunde mögen keinen Sellerie
  • Kohlrabi: viele Mineralstoffe und Vitamine (vor allem Vitamin C), Blätter sind 3x so gesund wie die Frucht!
  • Löwenzahnblätter: sehr vitaminreich ( v.a. Vitamin C), Flavonoide, Kalium, wirkt blutreinigend, appetitanregend, stärkend und leicht harntreibend. Am besten ganz junge Blätter frisch gepflückt verfüttern
  • Mandarine : Provitamin A, Vitamin C, Mineralstoffe, Fruchtzucker, sehr säurehaltig, deswegen nur in kleinen Mengen füttern
  • ( süße) Mandeln : Mandelöl, Spuren von Zucker, Vitamin B und E, Calcium, Magnesium, Kalium, Folsäure. Vorsicht: Bittermandeln sind hoch giftig und äußerlich kaum von den süßen Mandeln zu unterscheiden. Normalweise verhindert zwar der bittere Geschmack, dass sie gefressen werden, mir persönlich ist es aber zu gefährlich
  • Melone: 90% Wasser, kaum Kalorien, in Wassermelonen stecken nicht viele Vitamine. aber Zuckermelonen enthalten sehr viel Vitamin C, Beta-Carotin, Calcium und Kalium. Nur sehr reif füttern , sonst kommt es zu Durchfall
  • Orange: Vitamin C, Kalium, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Beta-Carotin, wirkt blutreinigend und blutdrucksenkend, stärkt das Immunsystem, sehr hoher Säuregehalt, deswegen nur in kleinen Mengen und überreif füttern
  • Pfirsich: Vitamin A, B und C, Kalzium, Magnesium, Natrium, Eisen, Zink, Beta-Carotin, Flavone, wirkt entwässernd, blut- und nierenreinigend, regt die Verdauung an, reguliert den Stoffwechsel, gut für Haarkleid und Augen, nur überreif verfüttern
  • Pflaume : Karotin, B1, B2, Eisen, Kupfer, Zink, Kalium, Natrium, Phosphor, Kalzium, wirkt verdauungsfördernd, entgiftend, regt die Speicheltätigkeit, den Kreiskauf und die Magensaftproduktion an, geschält füttern, weil die Schale Gärungen verursachen kann. Vorsicht: für Katzen tödlich!
  • Preiselbeere: Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium, Vitamin C, wirkt leicht antibakteriell, gut für die Harnwege, nur in geringen Mengen geben, da sonst durchfallfördernd. Vorsicht: für Katzen tödlich!
  • Rote Beete: viele Vitamine und Mineralstoffe (v.a. Kalium), sehr hoher Folsäuregehalt (200g rote Beete decken bereits den halben Tagesbedarf ab), Saponine, Flavonoide, wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd
  • Salat: Eiweiss, Vitamin C, Folsäure, Karotin, Kalzium, Kalium, Kupfer, Jod, Spuren von Zink, Mangan, Selen
  • Spargel (grün/weiß): Mineralstoffen, Vitamin C, Carotinoiden, B-Vitamine, wirkt harntreibend
  • Spinat: Eiweiss, 10 Vitamine, 13 Mineralstoffe, Enzyme, Alpha- und Betakarotin, Sekretin, Bitterstoffe, Eisen, Stängel und Blattrippen entfernen . Diese enthalten Nitrat, das im Hundeorganismus in das gesundheitsschädigende Nitrit umgewandelt wird.
  • Zucchini : Vitamine, Kalium, Kalzium, Magnesium, Phospor, sehr hohe Verdaulichkeit

Sie wollen noch mehr über die richtigen Zutaten im Barf-Plan Ihres Hundes erfahren? Dann lesen Sie auch diese Beiträge:

Keine Zeit, selbst zu pürieren? Fertige Obst- und Gemüseflocken gibt es zum Beispiel bei Tackenberg:

Hin und wieder gehört auch ein wenig Obst in den Futternapf Ihres Lieblings.

Gemüse gehört zu einem ausgewogenen Barf-Speiseplan.

Teil 4: Lebensmittelliste – Was darf ein Hund fressen und was nicht?

Was darf der Hund fressen? Was soll er fressen? Und wovon wie viel? Das alles sind wichtige Fragen für die Gesundheit und ein langes Leben für Ihren Hund. Die Meinungen sind hier sehr unterschiedlich und oft genug auch von geschäftlichen Interessen seitens der Händler geprägt. Orientierung bietet eine Liste an Lebensmitteln die wirklich wichtig für den Hund oder solche, auf die lieber verzichtet werden sollte.

Zum besseren Überblick wird die Lebensmittelliste hier nach Nahrungsmittelgruppen und Nährstoffen aufgeteilt.

Fleischsorten:

Unter den Innereien dürfte Pansen (98 kcal/100g) bei den meisten Hunden das beliebteste Futter sein. Er ist sehr eiweißhaltig (12 g/100g) also wichtig für die Entwicklung der Muskeln des Tieres. Jedoch bringt der hohe Eiweißgehalt auch eine hohe Energiedichte mit sich. Es sollte also nicht zu viel Pansen gefüttert werden, da viele Hunde Figurprobleme entwickeln. Ebenso ist bei Hunden mit eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion auf den Proteingehalt in der Nahrung zu achten, da Proteine die Organe bei der Verdauung sehr beanspruchen.

Eine interessante Modeerscheinung ist die Fütterung von Pferdefleisch (105 kcal/100g). Ursprünglich wurde es empfohlen bei allergischen Hunden oder um Allergien auszuschließen. Richtig ist, dass Pferdefleisch sehr mager ist und reichlich Protein enthält. Ebenso richtig ist aber auch, dass Pferdefleisch unter allen Fleischsorten die Zuckerreichste ist. Daher sollte der Anteil in der Hundekost nicht allzu hoch sein.

Rohfleischfütterung auch Barfen genannt, erfreut sich großer Beliebtheit. Hier gilt: Der Fleischanteil sollte zwei Drittel der Gesamternährung ausmachen. Achten Sie hier bitte auch auf die Zuführung von Rohfett, es wird zur optimalen Verdauung der Eiweißanteile im Fleisch gebraucht. Auf Grund der Qualität von Industriefleisch wird diese Fütterungsart sehr kritisch gesehen. Auch erhält der Hund viel Energie, die abgebaut werden muss. Sollte Ihr Hund ein beschauliches Leben als Begleiter führen, sollten Rohfleischanteile in der Fütterung sehr klein sein.

Leber (140kcal/100g) enthält wichtige Nährstoffe für den Hund. Das proteinreiche Fleisch liefert viel Energie und sollte regelmäßig (einmal pro Woche) verfüttert werden. Auch die Fettsäuren aus der Leber sind für die Gesundheit des Hundes von großer Bedeutung. Jedoch sollte Leber, wie alle anderen Innereien auch, sicherheitshalber abgekocht werden, da sonst Unverträglichkeiten drohen. Sollte der Hund Leber nicht mögen, können Sie auch Lebertran anbieten, es genügt ein teelöffel pro Woche.

Gekochtes Fleisch (Kalorien abhängig von Fleischsorte) kann von allen Tieren einen wichtigen Anteil in der Hundeernährung spielen. Achten Sie hierbei darauf, dass das Fleisch nicht gewürzt ist! Die meisten Würzmittel sind für die Leber und die Nieren eines Hundes eine gewaltige Herausforderung und sorgen für Schädigungen beim Dauerverzehr.

Getreidearten, Obst und Gemüse:

Sämtliche Getreidesorten sind stärkehaltig. Das bedeutet, sie liefern verschiedene Zuckerarten, deshalb sollten sie sparsam verfüttert werden. Gemüse liefert Vitamine und Ballaststoffe.

  • Haferflocken (354 kcal/100g) als Beikost sind weniger gut geeignet. Bei vielen Hunden führt die Fütterung mit vielen Haferflocken zu Durchfällen wegen des hohen Ballaststoffanteils (8g/100g).
  • Reis (354 kcal/100g roh) kann als Sättigungsbeilage gut ins bei jeder Mahlzeit Futter gemischt werden. Er wird vor allem dann empfohlen, wenn der Hund sehr schnell frisst. Der Anteil im Futter sollte aber sehr klein sein, da Reis bei vielen Hunden stopfend wirkt.
  • Kartoffeln (70 kcal/100g gekocht) sind bei Hunden sehr beliebt. Achtung! Niemals roh füttern! Auch die Schale darf der Hund nicht fressen. Gut durchgekocht dürfen sie mehrmals die Woche gefüttert werden.
  • Milchprodukte:
  • Für Verdauung und Haut wird die Fütterung von Milchprodukten empfohlen. Sie sind wichtige Lieferanten für Protein und Rohfett.
  • Quark (71 kcal/100g) sollte in seiner mageren Form verfüttert werden, weil alles andere zu Durchfällen führt. Achten Sie darauf, dass der Quark nicht zu kalt ist. Einmal pro Woche ins Futter gemischt, sorgt er für eine gute Verdauung. Er sorgt auch für die Deckung des Calcium– und Magnesiumbedarfs. Alternativ können Sie dem Hund auch mageren Jogurt oder Hüttenkäse anbieten.

Beim Obst gibt es einige Dinge zu beachten: Ihr Hund sollte niemals Kerne mit fressen! Sie enthalten Eiweißverbindungen, die für den Hund unter Umständen giftig werden können. Steinobst führt oft zu Blähungen, Nachtschattengewächse wie etwa Tomaten sind für den Hund gesundheitsschädlich. Erlaubt sind Äpfel und Bananen. Auch Beerenfrüchte gelten inzwischen als nicht mehr ganz unbedenklich.

Nahrungsergänzungen:

Hier ist als erstes Leinöl zu nennen. Es versorgt den Hund mit den wichtigen ungesättigten Fettsäuren und sorgt für glänzendes Fell und schuppenfreie Haut. In jede Hundemahlzeit darf ein Esslöffel Leinöl gegeben werden.

  • Calcium muss NICHT zugefüttert werden! Der Hund deckt den Bedarf aus dem Futter und aus Tierknochen, die er regelmäßig bekommen sollte.

Nicht empfehlenswert:

  • Schokolade schädigt mit der Zeit das Nervensystem des Hundes. Das Serotonin im Kakao wird im Hundemagen zur toxischen Verbindung, weswegen das Fressen von Zartbitterschokolade sogar zum Schock führen kann.
  • Sauerkraut ist für Ihren Hund ein wirksames Brechmittel. Es hat auf dem normalen Speiseplan nichts verloren, kann aber sehr hilfreich sein, wenn das Tier etwas verschluckt hat. Bei Vergiftungen ist diese Kur nicht ohne tierärztlichen Rat anzuwenden!

Manche Hundehalter geben, vor allem wenn Hundesport betrieben wird das Präparat Traumeel als Zufütterung. Dies ist nicht empfehlenswert, es sei denn, der Hund hat sich verletzt. Angeblich, so ist zu lesen, soll dieses Präparat den Muskelaufbau unterstützen und die Gelenke schützen. Dies ist falsch! Das Präparat wird als Schmerzmittel und Entzündungshemmer bei Verletzungen angewendet.

Was darf ein Hund fressen?

Hunde sind Carnivore, also Fleischfresser. Jedoch dürfen Gemüse und Obst keinesfalls auf dem Speiseplan fehlen. Denn Gemüse ist ein reichhaltiger Vitaminspender, zudem liefern zahlreiche Gemüsesorten Ballaststoffe. Dies gilt auch für Obst, allerdings sollte es nur reif und keinesfalls unreif verfüttert werden.

Unreifes Obst kann Magenbeschwerden verursachen und zu Durchfall führen. Ebenso sollte Vorsicht bei Kernen geboten sein. In den Kernen von Kirschen, Pflaumen und Co ist Blausäure enthalten, diese kann zu Erbrechen, Atemnot oder zu Krämpfen führen. Zuerst stelle ich dir vor, was dein Hund essen darf. Weiter unten findest du eine umfangreiche Infografik, welche Nahrungsmittel für deinen Hund gefährlich sind.

Was darf ein Hund fressen

Diese Dinge dürfen verfüttert werden:

Er wirkt bei Durchfall und sollte gerieben dem Hund gegeben werden. Bei ungeriebenen Äpfeln kann ein Apfel aber auch Durchfall auslösen.

Diese Frucht enthält sehr viel Fruchtsäure und sollte nur sehr selten und in Maßen verfüttert werden.

Dieses Kernobst ist gut für Haut und Schleimhäute und wichtiger Lieferant von Folsäure. Aprikosen sollten ohne Kern und im pürierten Zustand verfüttert werden.

Dank der Artischocke wird die Leber entlastet, denn sie steigert die entgiftende Arbeit. Sie hilft bei Verdauungsproblemen und Blähungen. Säugende Hündinnen sollten jedoch keine Artischockenblätter bekommen, da die Milchbildung abnimmt.

Dient als gesunder Futterzusatz, sollte aber nur in Maßen verfüttert werden, da eine Banane stopft.

Nur reife Birnen sollten verfüttert werden. Dieses Obst wirkt verdauungsfördernd und wirkt entwässernd.

Dieses Gemüse sollte wegen seiner blähenden Wirkung nur gekocht verfüttert werden. Ebenso Broccoli und Bohnen nur sehr wenig und gekocht verfüttern.

Wirken schleimlösend, blutreinigend und verdauungsfördernd.

Da es zur Nachgärung kommen kann, sollte Brot nur getrocknet verfüttert werden.

Der niedrige Fettgehalt der Buttermilch ist dennoch nährstoffreich und erhält Calcium, Magnesium, Kalium, B-Vitamine und Lecithin.

Diese Kohlart ist sehr gut verdaulich und wirkt nicht blähend. Damit die Inhaltsstoffe besser aufgenommen werden, sollte dieser Kohl püriert werden.

Können roh oder gekocht, mit oder ohne Schale an den Hund verfüttert werden.

Nur im gekochten Zustand sollten Erbsen verfüttert werden, zudem nur in kleinen Mengen.

Sie verbessern die Konzentration und beschleunigen die Wundheilung.

Nur in Maßen und ohne Salz verfüttern.

Ein hervorragender Lieferant von Eiweiß und Jod.

Nur gekocht und in Maßen verfüttern.

Geschälte Gurken dürfen verfüttert werden und liefern viel Wasser.

Der Mineralstofflieferant ist entzündungshemmend. Ein Teelöffel pro Tag gleicht Mangelerscheinungen aus.

Dieser Snack sollte nur roh oder getrocknet an den Hund verfüttert werden.

Ein hochwertiges Milchprodukt wirkt sogar gegen Durchfall und wird vom Verdauungssystem des Hundes sehr gut vertragen.

Naturjoghurt hilft bei der Darmregulierung und darf ebenso dem Hund gereicht werden.

Feingeraspelt roh oder auch gekocht dienen Möhren/ Karotten als Futterzusatz und liefern wichtige Mineralien, Spurenelemente und Vitamin A.

Sind nur gekocht genießbar.

Dient als ideales Gemüse und kann roh und gekocht verfüttert werden.

Nudeln dienen als Lieferant für Kohlenhydrate und sollten gekocht verfüttert werden.

Ebenso ein guter Kohlenhydratlieferant wirkt bei Durchfall und ist gut für empfindliche Magen.

Gekocht oder kleingehackt kann Rotkohl verwendet werden.

Nur in kleinen Mengen und stark zerkleinert verfüttern.

Ein guter Lieferant für Eisen.

Sollte gedünstet oder stark zerkleinert werden.

Gar nicht gefüttert sollten Zwiebeln, Walnüsse, Sojabohnen, Schokolade, Rosinen, Peperoni, Paprika, Mandeln, Kuhmilch, Holunderbeeren, Haselnüsse und Avocados.

Was darf ein nicht Hund fressen?

Infografik: Was dürfen Hunde nicht essen! – Du darfst die Grafik für Deine Webseite nutzen, wenn Du auf den Originalbeitrag hier verlinkst.

Du möchtest weitere Informationen zu Hundefutter? Lies dazu unseren großen Hundefutter Test.

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Was darf mein Hund nicht fressen?

Inhalt dieses Artikels

Wenn dein Hund diese großen, dunklen Augen bekommt, bist du geneigt, ihm etwas von deinem Essen abzugeben. Doch was darf dein Hund überhaupt essen? Wovon sollte er lieber die Pfoten lassen?

Dass Zucker dick macht und stark verarbeitete, gewürzte Nahrung auch nicht allzu gut ist, weißt du bestimmt. Das kennst du auch von dir selbst. Die wirklichen Risiken liegen aber in weniger offensichtlichen Lebensmitteln aus dem menschlichen Lebensbereich. Hier einige besonders gefährliche Lebensmittel für deinen Hund.

Schokolade – pures Gift für deinen Hund

Schokolade ist für den Hund pures Gift. Was für uns süß schmeckt und gute Laune macht, schmeckt vielleicht auch deinem Hund. Aber das enthaltene Theobromin kann für ihn in ausreichender Dosis tödlich sein. Diese Dosis ist nicht hoch! Je nach Art und Verarbeitung der Schokolade reichen bereits ein bis wenige Stücke. Deswegen sollte dein Hund auf keinen Fall Häppchen bekommen, die mit Schokolade in Berührung waren. Ein schokoladiger Überzug oder enthaltene Schoko-Chips sind ebenfalls Ausschlusskriterien. Beachtest du dies, bleibst du auf der sicheren Seite. Gefährlich ist übrigens nicht der Zucker, sondern der Kakao. Auf diesen reagieren sie allergisch. Daher ist besonders die an für Menschen gesünderer Zartbitterschokolade für Hunde gefährlich.

Wie hoch ist die tödliche Dosis?

Etwa 1/3 des Körpergewichts in Vollmilchschokolade. Bei Zartbitterschokolade oder solcher mit hohem Kakao-Anteil entsprechend weniger – manchmal reicht 1/10 des Körpergewichts. Im Endeffekt interessiert uns ja nur der Theobromingehalt.

Eine Faustregel: ab ca. 1g Theobromin pro 10kg Hundegewicht kann die tödliche Dosis erreicht sein. Dunkle Schokolade beinhaltet in einer 100g-Tafel etwa 0,3-0,7g pures Theobromin (je nach Kakao-Gehalt sogar mehr); Milchschokolade bis zu 0,4g. Dein Schäferhund müsste also schon eine ordentliche Menge Schokolade auf einmal fressen, um im kritischen Bereich zu landen. Bei sehr kleinen Hunderassen reicht enstprechend weniger. (LD50: „letale Dosis 50%“ – der Punkt ab dem die Hälfte der Fälle tödlich enden.)

Am besten kann man die Wirkung von Schokolade auf Hunde mit der Wirkung von Alkohol auf Menschen vergleichen. Prinzipiell ist es Gift, aber gelegentlich in Maßen genießbar. Für Hunde gibt es als Alternative spezielle Hundeschokolade.

Stark gewürzte Häppchen liegen schwer im Hundemagen

Viele Hunde mögen Kohlenhydrate wie Reis, Nudeln und Kartoffeln. Dass sie Fleisch lieben, steht außer Frage. Allerdings sind Hunde wie kleine Kinder: Sie mögen und vertragen keine starken und intensiven Gewürze, geschweige denn Schärfe. Mariniertes Fleisch und stark gesalzene oder gepfefferte Speisen sind deswegen für den Hund ebenfalls nicht gut. Bestenfalls liegen sie schwer im Magen, schlimmstenfalls führen sie zu Verdauungsstörungen wie Erbrechen und Durchfall.

Gefährliches Gemüse: Auch Kartoffeln schaden deinem Hund!

Rohe Kartoffeln und Auberginen gehören zu den Nachtschattengewächsen. Das muss nicht jeder wissen, der sie gerne isst. Aber jeder, der einen Hund hat. Denn Nachtschattengewächse enthalten Alkaloide, die der Hund nicht gut verträgt. Als Folge kann es je nach Größe, Gewicht und allgemeiner Gesundheit des Hundes zu Schwellungen der Schleimhäute und Störungen der Gehirnfunktion kommen. Hat dein Hund etwas abbekommen, kann ein erstes unspezifisches Symptom auch Erbrechen sein. Gekochte Kartoffeln ohne Schale kann dein Hund übrigens essen. Das schädliche Solanin befindet sich in der Schale; gekochte Kartoffeln können bei Durchfall helfen.

Zwiebeln und Knoblauch zerstören das Blut

Zwiebeln und Knoblauch haben einiges gemeinsam. Wer das eine nicht mag, mag meistens das andere auch nicht. Für Hunde sind beide giftig und lebensgefährlich. Bereits ab einer Dosis von 5 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht am Tag ist Knoblauch tödlich. Es spielt keine Rolle, in welcher Form er vorliegt. Sowohl roh und unverarbeitet ist als auch gekocht oder pulverisiert bleibt er gefährlich. Allerdings streiten sich die Hundebesitzer hier. Auch Zwiebeln zerstören die Wirkung der roten Blutkörperchen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind. Erste Anzeichen einer gefährlichen Dosis sind Appetitlosigkeit, blass werdende Schleimhäute, Durchfall und Erbrechen.

Inzwischen gibt es auch Hundefutter, das mit Knoblauch angereichert wurde. Für Hunde im Senioren-Alter gibt es spezielles Knoblauchpulver und Knoblauchgranulat gegen Altersbeschwerden. Hier macht man sich die Blut zerstörende Wirkung zu Nutze. Die alten Zellen werden zerstört und neue, frische und leistungsfähige nachproduziert. Die Dosis macht hier wie bei anderen Medikamenten den Unterschied zwischen Heilmittel und Gift.

Sahne und Milch

Ob Milchprodukte vertragen werden, hat mit der Menge des enthaltenden Milchzuckers (Laktose) zu tun. Denn um Milchzucker zu verdauen, wird ein bestimmtes Enzym (Laktase) benötigt. Ausgewachsene Hunde bilden dieses Enzym nicht mehr und können darum bei Aufnahme größerer Mengen Fehlgärungen und Durchfall bekommen.

Fermentierte Milchprodukte wie Quark, Joghurt oder Kefir werden dagegen problemlos vertragen. Denn hier haben Bakterien den Milchzucker in Milchsäure umgewandelt.

Milch und Sahne werden in folgenden Dosierungen unverträglich für den Hund:

Milch: Ein Hund darf maximal 20 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht bekommen.

Sahne und Kondensmilch: Hiervon sollte ein Hund nicht mehr als 10 Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht erhalten.

Im Gegensatz zum gekochten (erhitzten) Ei, enthält das Eiklar des rohen Eies Stoffe, welche die Eiweißverdauung behindert und Vitamin H bindet und unverdaulich macht. Zwar tritt die schädliche Wirkung erst ein wenn über lange Zeit und in großen Mengen rohes Ei verfüttert wird, dennoch sollte man entweder nur rohes Eigelb oder gleich erhitztes Ei verfüttert werden. Frisst ein Hund gelegentlich mal ein rohes Ei, wird dies keine Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Rohe Hülsenfrüchte

Sojabohnen, Linsen, Bohnen usw. sind eine reichhaltige Eiweißquelle und werden deshalb gerne im Tierfutter eingesetzt. Jedoch werden sie dann erhitzt um Kohlenhydrate verwertbar für den Hund werden zu lassen. Außerdem werden beim Erhitzen Substanzen unschädlich gemacht, welche die Eiweißverdauung behindern. Grüne Bohnen enthalten auch noch das giftige „Phasin“ welches erst durch Kochen nach 20 Minuten deaktiviert wird. Deshalb niemals rohe Hülsenfrüchte füttern. Im gekochten Zustand kann es bei großen Mengen zu Blähungen führen.

Achtung, Alkohol ist für Hunde viel gefährlicher als für Menschen. Das enthaltene Ethanol wirkt sogar schnell tödlich. Ein 15 kg schwerer Hund stirbt schon an 2 Gläsern Wein, ein Kleinhund von 3 kg hat seine tödliche Dosis bereits mit einem Glas Schnaps.

Rosinen und Weintrauben

Sogar Weintrauben können dem Hund roh wie auch getrocknet (Rosinen) gefährlich werden. Bei einer Vergiftung kommt es innerhalb weniger Stunden beim Hund zu Erbrechen, starke Schmerzen im Bauchraum. Der Hund wirkt schlaff und lethargisch. Bei sehr starken Vergiftungen kann es von 24 – 72 Stunden nach der Aufnahme zu Tod durch Nierenversagen kommen.

Auch hier macht die Menge das Gift: Schwere Vergiftungen wurde beim Hund bei der Aufnahme von 10 – 30 g Weintrauben bzw. 3 g Rosinen pro Kilogramm Körpergewicht beobachtet.

Macadamianüsse

Nur wenige wissen, dass die wohlschmeckenden kugelrunden Nüsse „cyanogene Glykoside“ enthalten. Dieses Gift führt bei Hunden zu einer Steifheit beim Laufen. Bei andauernder oder starker Vergiftung kann es sogar zu langfristigen Leberschäden kommen. Ein mittelgroßer Hund kann bereits von ca. 4 Nüssen Vergiftungserscheinungen bekommen.

Knochen – kein klassisches Hunde-Leckerli

Viele Hundebesitzer überlassen ihrem Vierbeiner gerne mal den sprichwörtlichen Knochen. Wenn du das tun willst, sollte es das Modell aus der Tierhandlung sein. Alternativ bieten sich Beinscheiben und Ähnliches an. Gib deinem Hund aber nicht die Reste vom Hühnerschenkel! Gerade diese Knochen können splittern oft im Maul deines Vierbeiners. Sie verursachen so Verletzungen der Schleimhäute und der Speiseröhre. Kommen die Knochen heil im Darm an, werden sie nur schwer verdaut. Sie können zu Verstopfungen führen. Dann hilft manchmal nur eine Operation.

Also: Besonders bei Snacks für den Hund (gerne auch von Besuchern, Freunden oder Verwandten) genau hinschauen, was der Hund da bekommen soll. Und im Zweifel lieber etwas vom üblichen Futter oder einen Snack aus der Tierhandlung nehmen…

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  • Futter

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31 KOMMENTARE

Wir haben leider die Erfahrung machen müssen, dass unser Hund Bitterschokolade (über 80%!!) aus dem Abfalleimer meiner Tochter geklaut hat. Glücklicherweise war die Dosis noch so „gering“, dass er nur knallrotes Zahnfleisch, schnellen Puls und damit verbunden extreme Unruhe hatte. Leider hatten wir zu spät gemerkt, was passiert ist um ihn beim Tierarzt erbrechen zu lassen. Die Wirkung beim Hund würde ich eher so bezeichnen, wie wenn wir eine Kanne starken Kaffee auf ex getrunken haben. Glücklicherweise hat er es, da er noch jung und fit ist schadlos überstanden! Ein älterer und/oder herzschwacher Hund hätte es sicher nicht so gut weggesteckt.

Ach ja bei Kartoffeln unbdingt aufpassen, wenn ihr in der Nähe von Kartoffelfeldern spazieren geht oder welche im Garten angepflanzt hab! Leider hat mein „suizidgefährdeter“ Grünkostfan die grünen Früchter der schon verwelkten Pflanzen gefressen. Nur durch Zufall habe ich gesehen was er da aus dem hohen Gras erschnüffelt hat und war diesmal rechtzeitig beim Tierarzt.

vielen Dank für deinen Kommentar.

Gott sei Dank ist bei eurer Fellnase alles gut gegangen. Das mit dem Mülleimer ausräumen kennen wir (und die meisten Hundebesitzer sicherlich auch) nur allzu gut. 😉

Birthe vom hudoba-Team.

Ich zitiere mal kurz Herrn Zentek, Ernährung des Hundes, S. 115:

„Zwiebeln im Übermaß, mehr als 5g/kg Körpergewicht, sind schädlich“ – nicht tödlich. Zum Glück hab ich das mal gelesen, denn vorher hatte ich Angst meinem Hund etwas zu geben, was sich gleichzeitig mit einer Zwibel in einem Topf befunden hatte 😉

vielen Dank für deinen Kommentar!

Wir haben das im Artikel direkt berücksichtigt.

Vielen Dank für deinen Tipp.

Birthe vom hudoba-Team

Wenn man für Hunde selbst kocht, muss man auf viele Sachen achten. Früher habe ich für meinen Mops Charly selbst gekocht, weil ich dachte, dass es ihm besser schmeckt und gesünder ist, als Trockenfutter. Mein Charly war oft apathisch und hat ab und zu verweigert zu fressen. Wir haben den Tierarzt um Rat gebeten und er hat uns empfohlen seine Ernährung auf Trockenfutter umzustellen. Seit wir ihm bosch Hundefutter geben, füllt er sich viel besser und ist aktiver geworden. Ich koche immer noch ab und zu für ihn, aber ich passe extrem auf, dass ich ihm nichts Falsches gebe.

Um sich mit Zwiebeln oder Knoblauch zu vergiften, müsste mein Hund 160g täglich davon verputzen. Das ist ungefähr eine große Zwiebel oder 2 Knollen Knoblauch. Welcher Hund bekommt das schon, bzw. frisst solche Unmengen freiwillig? Ich finde, die Gefahr dadurch ist schon etwas an den Haaren herbei gezogen.

Mein Hund bekommt Feuchtfutter von Reico. Damit ist er komplett mit allen Mineralien und Spurenelementen versorgt. Das Fleisch hat Lebensmittelqualität. Durch die gesunde Ernährung ist er stark genug, auch mal ein stibitztes Stück Schokolade problemlos zu verkraften. Außerdem mussten wir seit der Umstellung nicht mehr zum Tierarzt (außer bei einer Verletzung).

Ihr habt vergessen, dass Trauben und Rosinen sehr giftig für Hunde sind!

Das mit den Knochen stimmt nicht ganz. Solange Knochen roh sind, passiert auch bei Hühnerknochen nix. Von Beinscheiben ist dagegen abzuraten,da es sich beim Märkischen um einen tragenden Knochen handelt und dieser einfach viel zu massiv ist. Rinderbrustbein, Lammrippen und Huhn sind sehr zu empfehlen.

ICH BARFE meinen Hund – bekommt alles roh! Von fleisch – bis obst und gemüse – nahrungsergänzungen und knochen – mein hund ist völlig gesund und fühlt sich wohl!

Ich persönlich bin nich so überzeugt von trockenfutter und ich halte auch nicht sehr viel von gekochtem futter!

Wenn Hunde durch Kartoffeln Störungen der Gehirnfunktion haben, weiss jemand ob die Störungen wieder zurückgehen?

Auch ich barfe meinen Hund. Vorher hatte er Lebensmittelalergieen und massive Probleme mit der Bauchspeicheldrüse. Durch das Barfen ist er kerngesund geworden. Teure Medikamente waren mal. Zum Barfen gehören rohe, fleischige Knochen dazu, auch die von Hühnern. Diese sind biegsam und geschmeidig, Splittern gar nicht! Man muss sich aber vorher gründlich informieren, was Hunde vertragen und nicht. LG

Beinscheiben sollten dem Hund auch nicht gegeben werden. Es kann nämlich passieren, dass sich der Unterkiefer durch das Loch schiebt und dann durch die Fangzähne fest hängt. Ganz gefährlich, muss dann nämlich vom TA durch gesägt werden. Also wenn ihr schon gefährliche Lebensmittel aufzählt, dann kommt die Beinscheibe dazu und nicht: „Alternativ bieten sich Beinscheiben an“ mit solchen Aussagen um sich werfen.

Monique mein beiden Hunde bekommen von klein auf ( Labrador ) Marknochen oder eine Beinscheibe selbstverständlich in angemessener Größe es gibt selten eine bessere Alternative wo nichts passieren kann . Auch meine TA hat mir das bestätigt.

Ich barfe meine RR’s auch seit Jahren,

Mache soweit alles richtig, aber was neu war für mich waren rohe Kartoffeln. Hinter unserem Haus ist ein Kartoffelfeld, meine Kleine denkt sind Bälle und spielt damit. Werd ich abstellen!

Ja Schokolade, absolutes NO, passe gut auf Süßigkeiten auf. Und selbst wenn ein Winziges Stückchen runterfällt, würden sie es nie berühren, sie mögen es nicht.

Meine Mama RIP hat sich jeden Abend mit ihrem Fox Terrier eine Tafel Schokolade geteilt. Wie ein Wunder würde er 14. Nicht zu empfehlen, sie hatte damals keine Ahnung.

Auch ich teile die Ansicht, dass man die meisten rohen Knochen sehr wohl an Hunde verfüttern kann (ebenso wie rohen Fisch/Gräten), aufpassen sollte man hingegen bei gekochten/gebratenen oder tiefgefrorenen Knochen.

Ebenfalls giftig für Hunde sollen Avocados bzw. deren Kerne wegen der darin enthaltenen Substanz Persin sein und auch der immer mehr in Mode kommende Birkenzucker kann für Hunde tödlich sein.

Dass man Schweinefleisch roh nicht füttern sollte und auch Alkohol (auch in Homöopathika bzw. Bachblütentropfen!) nichts auf dem Speiseplan von Hunden verloren hat, sollte in einem solchen Artikel erwähnt werden.

dem stimme ich auch zu,ich kann meinen beiden alles an knochen geben,selbst gegrilltes hähnchen,sie fressen die knochen nicht,knacken sie durch udn spucken sie aus,roher knochen vom geflügel ist super,gerade wenn mal der stuhlgang etwas dünner ist. bei fisch staune ich auch,meine bekommen ganze lachsköpfe,gefroren,medium oder durch,als mensch schneidet man sich sehr schnell an den zähnen der lachse aber die dogs….nix. nicht nur bei mir so,bei allen züchtern der rasse das gleiche. denke aber dennoch das es auf die hunderasse ankommt,man kann nie vergleichen zwischen nen mops und nen dogo canario

Meine Beagle Hündin füttere ich seit einigen Monaten von Frostfutter-Perleberg das Barf to Go. Es ist vorgegart. Dazu noch Gemüse und Spurenelemente plus Oel. Das verträgt sie endlich wunderbar. Rohes Fleisch mag meine kleine Biotonne leider nicht. Endlich vorbei mit dem ewigen Durchfall durch Dosenfutter . Trockenfutter lässt sie leider auch achtlos liegen, lieber hungert sie.

Ich muss noch dazu sagen das ich Futter technisch in vier Jahren sonst was ausprobiert habe . Bin wirklich froh das Amy endlich das Barf to Go verträgt und wieder fit ist. Ständig zum Tierarzt nur wegen dem Futter ADE.

Warum wird eigentlich immer alles so hoch geputscht?

Schokolade sei gefährlich für den Hund – Vollmilch ist es nicht,das oder die gefährliche Schokolade ist Zartbitter oder auch diese Blockschokolade zum Backen aber auch da wird wieder an der Menge bemessen.

Weintrauben sind nicht gefährlich,die Geschichten die man sagt,das Hunde daran gestorben sind,da sollte man auch etwas tiefer Graben. Es handelte sich um Keltertrauben,die gährten oder die Abfälle,da hatten schon einige Hunde von genascht und verendeten. Gewürztes Fleisch ist auch nicht gefährlich,es sorgt für nen aktiven Magen/Darmtrakt. Vorweg noch,alles in Maßen,man soll kein Tier ausschließlich mit solchen Dingen Füttern. Viele reden ja immer-der Hund stamme vom Wolf ab,meine Antwort darauf ist immer,lebt ihr noch in Höhlen,jagd ihr selber noch mit primitiven Waffen,der Mensch ist ja Nachkomme des Neanderthalers. Vor viel kürzerer Zeit lebten Hunde neben den Menschen,frassen Abfälle,da war es egal ob da n Champion oder ein halbes Schwein rum gelegen hat, friss oder stirb. Wir Menschen haben diese schöne Geschöpfe nur verdorben (nicht allgemein Bemerkt) durch Werbung und ähnlichem verkorkst. Achte auf die richtige Ernährung,genug Auslauf dann macht auch mal n Schokoriegel nichts aus.

Den Schokoriegel sollte man sich bei Zwergen wie meinen unbedingt verkneifen. Du pauschalierst da sehr. Wenn wir uns hier über ein paar der so heiß geliebten Spaghetti unterhalten oder ein Stückchen Wurst, Käse oder ein Eckchen Leberwurstbrot. Hundeschlemmertoast mit Hüttenkäse, natürlich abgestimmt auf die Größe des Hundes, dann zieh ich mit. Vom Müll fressen bin ich jedoch weit entfernt. Könnte verdorben sein und meine Knirpse selektieren nicht. Und ehrlich, so gewissenhaft wie ich den Rest der Familie ernähre, tue ich das auch mit sämtlichen Tieren bei uns. Wir ernähren uns doch auch nicht von Chips, Schokolade und Fastfood um gesund zu bleiben. Das ist Verantwortung und beugt auch bei Tieren den so genannten Zivilisationskrankheiten vor. Im übrigen ist unser Abfall nicht mehr der gleiche, wie damals in der Höhle. …..

Vielen Dank. Von Macadamia Nüssen und rohen Kartoffeln wusste ich gar nicht. Und das obwohl ich seit Jahrzehnten Hunde halte. Hab mal gehört rohe Tomaten und Stein Obst sind auch giftig? Wegen Blausäure? Und Kastanien auch? Ich finde, das ist ein Thema über das man nicht genug wissen kann. Also nochmal vielen Dank an euch für die Infos. Grad bei meiner Minifressmaschiene muss ich immer genau aufpassen.

Manche dieser Infos sind sicher zutreffend, Andere sollten mal dringend überholt werden, weil veraltet und längst gegenteilig bewiesen wurden :

Rohe Knochen bekommt meine Hündin regelmäßig, da ich barfe. Besonders gut sind Kalbsknochen ( der Hund zermalmt sie bis auf den letzten Krümel, sowie Hühnerflügel. Niemals gekocht geben, dann sind sie eine Gefahr! Fische auch super im Ganzen oder Lachsköpfe. Immer Roh!

Kein ganzes Ei?? Selten so einen Quatsch gelesen? Ich gebe das Ei heiß gewaschen mit Schale. So, wie es in meinen Fachbüchern übers Barfen steht!

Knoblauch ist giftig wenn der Hund mehrere Knollen verputzt! Ich gebe wenige Zehen püriert mit Gemüse zum Futter. Knoblauch ist sehr vitaminreich und hat eine gute Wirkung, zusammen mit Kokosflocken/ Fett gegen Zecken und Flöhe.

Bitte nicht das Fleisch kochen! Alle Vitamine und Nährstoffe gehen kaputt. Dann kann man auch gleich zur Dose greifen. Trockenfutter macht die Hunde langfristig krank! Es ist ein Fastfood, dass aus Fleisch- Abfällen jeglicher Art ( auch Gedärme mit Inhalt, Schädel, klauen… ) hergestellt wird. Die Industrie verkauft Müll, der hübsch verpackt ist und die Hunde krank macht. Alles Lug und Betrug… Bitte lest das Buch: Hunde würden länger leben wenn… von Dr. Jutta Ziegler!

ja … volle Zustimmung!

Ausserdem sind rohe Knochen ein völlig natürliches Zahnputzmittel für unsere Fellnasen, so sie denn noch richtige Fänge und Schnauzen haben und nicht zu Krüppeln verzüchtet wurden.

Heijo & Asja (Malinois-Dame von 7 Jahren)

……also bei uns gibt es KEIN industriefutter!

unser metzger vor ort macht rinderhundewurst (kilopreis 2,50 €), davon habe ich immer ein paar im gefrierschrank.

gekocht wird sie dann mit der gleichen menge karotten und etwas reis/ nudeln/ kartoffeln ect.

petersilie dazu und ein kaffeelöffel distel öl.

schmatz, schmatz…….meine hunde sind damit gesund alt geworden ( ein husky 16 jahre, ein wolfspitz 18 jahre) und meinem 10 jährigen bazy (ungarischer mix ) gehts damit auch bestens!

Jaaaa ! genau so!

Und bei gutem Futter auch gute Bewegung

draussen in Wald – Feld – Flur

Heijo & Asja (Malinois-Dame 7 Jahre und fit wie eine mit 3)

Mein Hund bekommt nur auf Reisen an den Reisetagen Trockenfutter. Ansonsten BARF und ich bereite es jeden Tag zu. Das Fleisch kaufe ich in grossen Stücken bei einem Fleischgrosshandel, der direkt an einem Schlachthof angeschlossen ist. Die Rinderschlachtung habe ich mir vorher angesehen und ich kann , so wie es dort abläuft damit leben.

Weder mein Hund noch ich sind vegan

Unser Labrador hat ab und an eine Rinderbeinscheibe zum Knabbern bekommen. Leider hat er eines Tages eine durchgeschluckt, einfach so. Folge war eine Not-OP am Sonntag abend. Seitdem gibts nur noch die supergroßen Knochen aus der Zoohandlung…

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Über dieses Thema kann man nie genug wissen. Und ob Rosinen, Zwiebel & Co. nun wirklich schädlich bis tödlich sind muss ich nicht diskutieren. Wenn es meinem Hund möglicherweise nicht gut tut, bekommt er es nicht, so einfach ist das. Deshalb Tausend Dank für diese Infos. Hab mal gelesen dass es Avocado-Sorten gibt, die auch sehr schädlich für Hunde sein sollen.

Achtung, der in Mode gekommene Birkrnzucker ist schon in geringen Mengen tödlich für Hunde

Also nichts verfüttern dass mit Birkenzucker angereichert ist !

Habe mal gehört, dass rohe Paprika auch nicht gut sein soll. Stimmt das?

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I also asked for a specific medal count for a specific country and got a history of when they first started to compete in the Olympics. I asked for a medal count for 2018, as of today,

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