Hundefutter selber kochen: Leckere Rezepte
Wer aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen kein konventionelles Futter für seinen Vierbeiner kaufen möchte, kann Hundefutter selber kochen. Ideen für leckere Rezepte und Tipps für die Zubereitung erhalten Sie hier.
Wenn Sie wirklich hundertprozentig sichergehen möchten, dass nur hochwertiges Futter im Napf Ihres Vierbeiners landet, müssen Sie das Hundefutter selber kochen. So haben Sie die volle Kontrolle über die Zutaten.
Vorteile des selbstgemachten Futters
Klassisches Hundefutter ist oft mit zu vielen Kohlenhydraten als billiges Füllmittel versehen. Viel gesünder ist es, wenn Sie Hundefutter selber kochen. Auch wer auf eine nachhaltige Herstellung der Tiernahrung Wert legt, tut gut daran, es selbst zuzubereiten. Denn so können Sie zum Beispiel darauf achten, dass alle Zutaten auf ökologische Weise angebaut oder produziert worden sind – vom Fleisch bis hin zum Leckerli.
Als gute Basis für alle Rezepte ist wichtig, dass die Qualität der Zutaten einwandfrei ist. Eine gute Mischung aus Fleisch oder Fisch, gesunden Kohlenhydraten und Gemüse für die Vitamine ist wichtig. Generell gilt: Rindfleisch und Lamm können roh verfüttert werden – das hängt aber auch vom Geschmack Ihres Hundes ab. Wild und Geflügel sollten Sie kochen.
Hundefutter selber kochen mit Hühner- oder Rindfleisch
Für normal aktive Hunde können Sie Rezepte wie dieses probieren: Bereiten Sie mageres Hühner- oder Rindfleisch zu. Die Zutaten für einen größeren Hund um die 30 Kilogramm:
● 250 Gramm frisches Rindfleisch oder Hühnchen
● 250 Gramm Haferflocken
● 25 Milliliter Distelöl
Das Rindfleisch können Sie kurz garen oder auch – wenn frisch vom Metzger – roh füttern. Das Hühnchenfleisch sollten Sie besser gegart verarbeiten. Kochen Sie die Haferflocken mit der doppelten Wassermenge kurz auf und warten Sie, bis beide Zutaten mindestens lauwarm abgekühlt sind. Jetzt mischen Sie alles zusammen und geben das Öl darunter. Warten Sie, bis das selbst gekochte Hundemahl vollständig abgekühlt ist und servieren Sie den Schmaus Ihrem vierbeinigen Liebling.
Lunge und Reis für aktive Hunde
Für dieses Hundefutter-Rezept benötigen Sie frische Rinderlunge. Hier die Übersicht über alle Zutaten, wobei die Mengenangaben je nach Größe und Gewicht Ihres Hundes anzupassen sind:
● 250 Gramm Rinderlunge
● 125 Gramm Rundkornreis
● 1 entkernten Apfel
● 1 Esslöffel Olivenöl
Schneiden Sie die Lunge in mundgerechte Stücke und kochen Sie das Fleisch zusammen mit dem Reis in einem 250 Milliliter Wasser für etwa zwanzig Minuten. Die Karotte und den Apfel zerkleinern Sie mit einem Pürierstab und geben einen Esslöffel Olivenöl hinzu. Vermengen Sie alle Zutaten miteinander und füttern Sie Ihren Hund, wenn das Gericht vollständig abgekühlt ist.
Hundekuchen selber machen
Viele Rezepte sind im Handumdrehen zubereitet, so auch beispielsweise Hundekuchen. Die Zutaten für das Futter haben Sie zum größten Teil sicherlich zu Hause:
● 150 Gramm Quark
● 200 Gramm gemahlene hochwertige Hundeflocken
● 6 Esslöffel Sonnenblumenöl
● 6 Esslöffel laktosefreie Milch
Alles bereit? Dann vermischen Sie die Zutaten gut und formen Sie diese zu kleinen Kügelchen. Mehr Vorbereitung ist nicht notwendig. Der Hundekuchen muss nun für etwa eine halbe Stunde bei 200 Grad im Backofen backen. Auch hier gilt: Nur abgekühlt servieren.
Diese Themen zur Hundeernährung könnten Sie auch interessieren:
Hundefutter selber kochen: Leckere Rezepte: Alle Kommentare
Kochen fГјr Hunde – so machst du dein Hundefutter selbst
Das Thema Hundefutter ist eines, um das du als Hundebesitzer nicht herumkommst. Eine gesunde Ernährung ist für deinen Hund nämlich genauso wichtig, wie für dich. Und obwohl es mittlerweile sehr gutes Hundefutter zu kaufen gibt, kochen immer mehr Hundehalter selber.
Welche Gründe dafür sprechen, was du dabei beachten musst und welche Dinge dein Hund keinesfalls fressen darf, das erfährst du jetzt.
Warum Гјberhaupt Hundefutter selber machen?
Wieso kommt man auf die Idee, das Hundefutter selber zu machen, wenn man es doch fertig kaufen kann? Ganz einfach: Weil du dann die volle Kontrolle Гјber die Zutaten hast. AuГџerdem kannst beim Selberkochen das Futter ganz individuell auf die BedГјrfnisse deines Hundes abstimmen. Das ist besonders bei kranken Hunden sinnvoll, aber auch bei Hunden, die Гјbergewichtig sind.
Wenn du das Hundefutter selber machst, herrscht zudem mehr Abwechslung im Napf, worГјber sich die meisten Hunde freuen.
Futter selber zu machen heißt aber auch, sich mit der sinnvollen Zusammensetzung zu befassen, damit dein Hund alle wichtigen Nährstoffe bekommt, die er braucht.
Die Ernährung ist eine wichtige Grundlage für die Gesundheit deines Hundes
Vorteile vom Kochen fГјr Hunde
Der größte Vorteil liegt aus meiner Sicht darin, dass ich selber die Qualität des Futters bestimmen kann. Gleichzeitig übernehme die Verantwortung dafür, dass mein Hunde mit allem versorgt wird, was für seine Gesundheit wichtig ist. Das macht zwar etwas mehr Arbeit, lässt mich aber auch unabhängig von der Futterindustrie sein.
Außerdem brauche ich keine komplizierten Zutatenlisten von Fertigfutter studieren, aus denen ich am Ende doch nicht schlau werde. Wenn mein Hund zum Beispiel kein Getreide verträgt, dann kann ich es einfach weglassen. Dadurch, dass Hunde Allesfresser sind, gibt es eine große Bandbreite an Lebensmitteln, die du füttern kannst.
Meine Hunde bekommen mal Kartoffeln mit gekochtem HГјhnchenfleisch, MГ¶hren, etwas Fenchel und dazu einen TeelГ¶ffel LeinГ¶l.
An anderen Tagen gibt es Reis mit Hüttenkäse, gekochtem Rinderhackfleisch und Zucchini. Sehr gerne mögen sie aber auch rein vegetarische Mahlzeiten, zum Beispiel aus eingeweichten Haferflocken, geriebenem Apfel und Birne, etwas Quark, einem Ei und einem Teelöffel Rapsöl.
Deiner Phantasie sind bei der Zubereitung keine Grenzen gesetzt! (Abgesehen natГјrlich von den fГјr Hunden unvertrГ¤glichen Lebensmitteln, die du weiter unten findest.). Tolle Rezeptideen gibt es Гјbrigens hier bei „Herrchen kocht“.
Und indem du deinem Hund bei einer Erkrankung selber Schonkost zubereitest, hast du zudem eine gute Alternative zum Kauf kostspieliger Spezialprodukte vom Tierarzt.
Was es zu beachten gibt
Genau wie bei unserer Ernährung verschiedene Faktoren eine Rolle spielen, so gilt das auch für das Futter deines Hundes. Es muss ausgewogen und auf seinen Bedarf angepasst sein.
Und obwohl einige Hunde ziemliche Fressmonster sind, dürfen sie noch lange nicht alles zu sich nehmen. Manche Lebensmittel können giftig für sie sein oder sind nur im gekochten Zustand verträglich.
Wenn du Gewürze verwendest, solltest du dich über ihre Wirkungsweise informieren. Kümmel ist zum Beispiel gut für die Verdauung. Kräuter wie Thymian, Oregano oder Rosmarin geben dem Futter zudem einen besonderen Geschmack. Wenn du unsicher bist, wieviel du davon verwenden sollst, dann nimm grundsätzlich lieber weniger als zuviel.
Auch Salz braucht dein Hund, allerdings nur in ganz geringen Mengen. Zucker hingegen ist fГјr das Futter nicht notwendig und ist fГјr Hunde genauso ungesund wie fГјr uns. Wenn du Hundekekse machst, dann ist Honig eine gute Alternative.
Auch Hunde freuen sich Гјber Abwechslung beim Fressen
Achtung gilt bei diesen Lebensmitteln:
Bis heute ist noch nicht eindeutig bekannt, welcher Inhaltsstoff bei Trauben & Rosinen das Problem darstellt. Tatsache ist aber, dass größere Mengen davon für deinen Hund schädlich sind und im schlimmsten Fall zu Nierenversagen führen können. Deshalb solltest du sie lieber nicht füttern.
Die Kerne sind in zweierlei Hinsicht nicht gut für deinen Hund. Zum einen kann er sich daran verletzen, wenn er sie verschluckt, zum anderen enthalten die Kerne giftige Blausäure, die beim Zerbeißen freigesetzt wird.
Bei rohem Schweinefleisch besteht die Gefahr, dass es den Aujeszky-Virus enthält. Dieser ist für Hunde tödlich.
Kartoffeln zählen zu den Nachtschattengewächsen und sind roh für deinen Hund schädlich. Gekocht darf er sie allerdings fressen.
Außer diesen Lebensmitteln gibt es noch andere, die dein Hund nicht oder nur in geringer Menge fressen darf. Um sicherzustellen, dass du ihm nichts Schädliches gibst, solltest du dich deshalb gut informieren oder von einem Ernährungsberater für Hunde unterstützen lassen.
Eine einseitige oder falsche FГјtterung kann auch bei Hunden zu Mangelerscheinungen oder gesundheitlichen Problemen fГјhren. Dennoch ist das Kochen von Hundefutter kein Hexenwerk, wenn du darauf achtest, es abwechslungsreich zu gestalten.
Barfen – was ist das?
Wenn du dich mit dem Kochen von Hundefutter beschäftigst, stößt du auch auf den Begriff Barfen.
Es gibt verschiedene Erklärungen, was das Wort Barf bedeutet. Im Englischen sprechen manche von „Biological Appropriated Raw Food“, im Deutschen von „Biologisch artgerechte Rohfütterung“.
Bei dieser Ernährungsform geht es darum, seinen Hund mit rohen Lebensmitteln zu füttern, da beim Erhitzen zum Teil wertvollen Inhaltsstoffe zerstört werden.
Beim Barfen bekommt der Hund daher neben rohem Fleisch zum Beispiel auch noch Obst, Gemüse und Eier. Das Obst und Gemüse sollte übrigens püriert werden, damit dein Hund die enthaltenen Nährstoffe aufnehmen kann.
Den Hund auf diese Ernährungsweise umzustellen, kann am Anfang ein bisschen Geduld erfordern. Seine Verdauung muss sich nämlich genauso an die ungewohnte Kost gewöhnen wie seine Geschmacksnerven. Wenn er bisher Futter bekommen hat, das mit Geschmacksverstärkern versetzt war, wird ihm das neue gesunde Fressen wahrscheinlich erst einmal nicht zusagen.
Hier kann es hilfreich sein, die Zutaten zuerst zu kochen und ihn Schritt für Schritt an die rohe Ernährung zu gewöhnen.
Karotten sind eine gesunde Knabberei
Hundekekse backen
Ich selber liebe Kekse, nicht nur zu Weihnachten! Und auch meine beiden Hunde freuen sich immer riesig, wenn einer für sie abfällt. Um meine Plätzchen nicht mit ihnen teilen zu müssen, backe ich ihnen ihre eigene Hundekekse.
Besonders gerne mögen meine zwei Feinschmecker Quark-Bällchen und Früchtebrot. Gegen ein paar herzhafte Käse-Kekse haben sie aber auch nichts einzuwenden.
Die Rezepte dafür und ganz viele weitere tolle Rezeptideen bekommst du in dem Ebook „Hundekekse selber backen“
Du kannst natürlich nicht nur Hundekekse, sondern auch gesunde Leckerlies selber machen. Genau wie beim Kochen hast du hier den Vorteil, dass du genau weißt, was am Ende drin ist, zum Beispiel reine Hähnchen- oder Putenbrust.
Fehlt dir dazu die Zeit, dann kannst du auch auf Leckerlies von Terra Canis oder Pets Deli zurückgreifen. Ob getreidefrei, in Bio-Qualität, für große oder kleine Hunde, diese Leckerlies sind mindestens so gut wie selbstgemachte!
Hundefutter selber zu kochen, erfordert etwas mehr Zeitaufwand als fertiges Futter zu geben. Die Vorteile, die damit verbunden sind, machen diesen Aufwand jedoch wieder wett. Es geht letztendlich nichts Гјber Selbstgekochtes, ob fГјr uns oder unsere Vierbeiner.
Hat dir der Inhalt gefallen oder weitergeholfen? Vielleicht kannst du damit auch einem Freund oder einer Freundin helfen. Teile Ihn einfach mit den Buttons in einem sozialen Netzwerk. FГјr uns ist das wie Applaus fГјr unsere Arbeit. рџ™‚
- Total: 24
- 13 Facebook
- FB Messenger
- 1 Pinterest
- 10 Twitter
- 0 Email
Bildcredit: (c) Lilli - Fotolia.com
Abschied nehmen vom geliebten Hund
Ähnliche Artikel

Abwechslungsreiche Hundebeschäftigung
Wenn ich mit Hundebesitzern darüber spreche, wie sie ihren Hund beschäftigen, antworten diese oft: „Der hat gar keine Lust zum Spielen“ oder „Der rennt am liebsten seinem Ball hinterher“. Aber zwischen Desinteresse oder Ballspielen liegt [weiterlesen]

Mehrhundehaltung – worauf es im Alltag ankommt
Mit mehreren Hunden zusammenzuleben, kann eine wunderbare Sache sein – wenn alles funktioniert. Wenn nicht, kann der Alltag mit mehreren Hunden durchaus zum Chaos ausarten. Indem du dir Zeit nimmst, den passenden Zweithund zu finden, [weiterlesen]

Silvester mit Tieren: so nimmst du ihnen den Stress!
Bald ist es wieder soweit und der Jahreswechsel steht vor der Tür und mit ihm das alljährliche Geknalle und Geheul der Silvester Böller. Wo wir Menschen uns noch den traditionellen Grund der Knallerei (Vertreiben der [weiterlesen]
Hochwertiges Hundefutter selber kochen

Früher war es ganz normal, für den Hund zu kochen oder ihm die Speisereste der Familie zu kredenzen. Seit es die modernen Futtermittel gibt, ist das nicht mehr notwendig. Dennoch können immer wieder Situationen im Leben eines Hundes auftreten, die es notwendig machen, extra für ihn zu kochen. Gründe können unterschiedliche Erkrankungen sein, die eine spezielle Diät erfordern. Für den Hund selbst zu kochen hat seine Vorteile. Es erfordert allerdings auch einiges an Kenntnissen über die Ernährungsgewohnheiten der Vierbeiner.
Kochen hat seine Vorteile
Ein gesunder Hund kann mit modernen Alleinfuttermitteln gesund und artgerecht ernährt werden. Leidet das Tier allerdings unter einer Allergie, einer Erkrankung der Nieren, Diabetes oder einer anderen Stoffwechselstörung, wird eine Diät notwendig. Nicht immer ist die passende Diät fix und fertig zu kaufen. Es kann daher sinnvoll sein, für das Tier eigens zu kochen. Der Vorteil dabei ist sicherlich, dass der Hundehalter einen genauen Überblick über die verwendeten Zutaten hat und auch auswählen kann, in welcher Qualität er diese einkauft. Ideal sind immer Produkte in Bioqualität, die natürlich auch für den menschlichen Verzehr geeignet sind.
Die richtige Zusammensetzung
Eine selbst gekochte Mahlzeit für den Hund muss ebenso wie eine Fertigmahlzeit aus der Dose aus verschiedenen Bestandteilen zusammengesetzt sein. Als Proteinquelle benötigt der Hund Fleisch. Hier sind fast alle Fleischsorten geeignet. In unseren Breiten finden vorwiegend Geflügel, Rind, Schaf und Pferd Verwendung. Diese Fleischsorten sind über einen Fleischhauer günstig und in guter Qualität zu beziehen. Bei Schweinefleisch muss unbedingt darauf geachtet werden, dass es gut durchgegart wird. Rohes Schweinefleisch birgt die Gefahr des Aujeszkyvirus. Leidet das Tier an einer Allergie, muss hier vorsichtig vorgegangen werden. Bei einer Ausschlussdiät darf nur eine Fleischsorte verarbeitet werden. Hier sind eher exotische Sorten empfehlenswert, mit denen der Hund zuvor noch nicht in Berührung gekommen ist. Ziege, Rentier, Känguru oder auch das Pferd sind hier ideal. Sie sind allerdings in Mitteleuropa meist nur tiefgefroren über den Zoofachhandel erhältlich.
Die richtige Eiweißquelle
Neben Muskelfleisch sind auch Innereien für den Hund von großer Bedeutung. Leber, Nieren, Herz oder Lunge enthalten viele Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe, die für den Hund wichtig sind. Innereien sollten allerdings nur einmal wöchentlich im Napf landen. Zwischendurch ist auch Fisch eine gute Quelle für Eiweiß. Er enthält wichtige Fettsäuren. Gräten müssen zuvor entfernt werden. Ideal sind Fische wie Lachs, Forelle oder auch Thunfisch. Eine gute Eiweißquelle stellen auch Milchprodukte dar. Hier sind aufgrund des Lactosegehaltes allerdings nur Hüttenkäse und Quark wirklich für Hunde geeignet. Sie sind ideale Zutaten für Schonkost.
Kohlenhydrate in Maßen
Neben der Eiweißquelle benötigt der Hund auch eine geringe Menge an Kohlenhydraten. Hier eignen sich Kartoffeln oder Reis ideal. Auf klassische Getreidesorten sollte besser verzichtet werden. Sie enthalten Gluten, das für Allergien verantwortlich ist. Daneben darf eine gewisse Menge an Obst und Gemüse nicht fehlen. Sie enthalten Ballaststoffe und Vitamine. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass sie nicht lange mitgekocht werden. Gut und leicht verdaulich sind Möhren, Zucchini, Äpfel oder Süßkartoffeln. Der Hund kann Gemüse und Obst am besten verdauen, wenn es geraspelt oder püriert wird. Etwas hochwertiges Öl wie Fisch- oder Leinöl rundet das Futter perfekt ab.
Das Futter nicht würzen

Hochwertiges Hundefutter selber kochen
Wer das Futter für seinen Liebling selbst zubereiten muss oder will, sollte dies im Falle einer Erkrankung immer mit dem Tierarzt absprechen. Experimente mit dem Futter von Hunden können von diesen mit schweren Verdauungsstörungen quittiert werden. Keinesfalls darf das selbst gekochte Futter gewürzt oder gesalzen werden. Im Gegensatz dazu können ein paar Kräuter das Futter deutlich aufwerten. Sie wirken sich positiv auf die Verdauung aus und Hunde mögen sie zumeist. Auch auf Knoblauch und Zwiebel muss unbedingt verzichtet werden. Sie sind für Hunde unverträglich und können mit der Zeit zu Anämie führen. Ebenso sollte auf Obst und Gemüsesorten verzichtet werden, die für den Hund giftig sind. Hundehalter sollten sich daher im Vorfeld gut über die möglichen Zutaten informieren.
Hundefutter selbst kochen | Rezepte zum Ausprobieren
Wenn es um Hundefutter geht, haben Hundebesitzer die Qual der Wahl. Hundefutter gibt es in derart verschiedenen Sorten und Varianten, dass es oft schwerfällt, das richtige Futter für seinen Liebling zu finden.
Trotz dieser Vielfalt gibt es immer wieder Gründe, die es notwendig machen, selbst für den Hund zu kochen. Sei es, das Tier hat Übergewicht und muss abspecken, oder ist aufgrund einer Krankheit auf eine spezielle Diät angewiesen.
Doch keine Sorge. Es ist keineswegs aufwendig für den Vierbeiner zu kochen, wenn Sie einige Grundregeln beachten.

Hundefutter selbst kochen, Rezepte zum Ausprobieren
Kochen, was der Hund verträgt
Hundefutter selbst zu kochen bietet sich in erster Linie bei kranken Hunden an. Hunde mit Nierenerkrankungen, Allergien, Diabetes oder Stoffwechselkrankheiten sind meist auf eine Diät angewiesen.
Diätfuttermittel vom Tierarzt sind sehr teuer und es ist nicht gesagt, dass das Tier sie verträgt.
Wenn Sie selbst kochen, können Sie mittels einer Ausschlussdiät erkennen, was Ihr Tier verträgt und welche Lebensmittel eher gemieden werden sollten. Darüber hinaus bestimmen Sie selbst die Qualität der Produkte und können damit auf biologische und nachhaltig produzierte Inhaltsstoffe zurückgreifen.
Ist Ihr Hund gesund, muss es nicht unbedingt die selbst gekochte Mahlzeit sein, doch viele Hunde nehmen sie sehr dankbar an.
Wenn Ihnen Kochen Spaß macht und Ihr Hund Ihre Küche schätzt, dann verwöhnen Sie ihn doch gelegentlich mit einem leckeren Menü.
Was muss ich bei den Zutaten beachten?
Wichtig ist dabei, dass Sie auf die Qualität der Zutaten achten. Frische Lebensmittel sind dabei besonders wichtig.
Insgesamt sollte die Mahlzeit eine gute Mischung aus Fleisch oder Fisch, Kohlenhydraten und Gemüse sein. Es eignen sich im Grunde alle gängigen Fleischsorten. Diese können gekocht, gedünstet aber auch gebraten werden.
Wenn Sie Schweinefleisch verwenden wollen, achten Sie darauf, dass es gut durchgegart ist. Rohes Schweinefleisch kann Überträger des tödlichen Aujeszky-Virus sein.
Für Allergie-Hunde sind Schaf, Pferd, Wild oder auch die etwas exotischeren Fleischsorten wie Ren oder Känguru optimal geeignet.
Innereien sind reich an Vitaminen und Spurenelementen, sollten jedoch maximal einmal pro Woche verabreicht werden.
Eine gute Alternative zu Fleisch ist Fisch. Er ist eine gute Quelle für tierisches Eiweiß und enthält wichtige Fettsäuren. Nahezu alle Fischsorten eignen sich als Hundenahrung. Achten Sie darauf, die Gräten zu entfernen.
Vorsicht bei Milchprodukten
In Milch und Milchprodukten ist ebenso hochwertiges Eiweiß enthalten. Allerdings vertragen Hunde keine Laktose. Greifen Sie auf Quark und Hüttenkäse zurück und meiden Sie andere Milchprodukte.
Reis oder gekochte Kartoffeln stellen die „Beilage“ dar. Diese Kohlenhydrate sind gut verträglich für den Hund. Beliebt sind auch Süßkartoffeln oder Reisflocken.
Verzichten Sie auf Mais und klassische Getreidesorten. Sie sind gerade für allergische Hunde nicht geeignet.
Obst und Gemüse liefern die wichtigen Ballaststoffe und viele Vitamine. Gerne gefressen werden Karotten, Äpfel und Bananen.
Rezeptvorschläge und die richtige Menge
Die Zutaten der folgenden zwei Grundrezepte können Sie nach Belieben variieren. Als Menge rechnet man für einen 25 Kilogramm schweren Hund etwa 250 g Fleisch und 200 g Kohlenhydrate.
Reis mit Fisch und Gemüse
Den Reis kochen. Kurz bevor das ganze Wasser verdunstet ist, den klein geschnittenen Fisch und die geraspelten Karotten, Zucchini und den Apfel dazugeben. Fertig dünsten. Zuletzt ein wenig Leinöl dazugeben und auskühlen lassen. Servieren.
- Fischfilet
- Rundkornreis
- Karotten
- Zucchini
- Apfel
Kartoffelpüree mit Huhn
Die Kartoffeln kochen und pürieren. Die Hühnerbrust in hochwertigem Öl anbraten und die geraspelten Karotten dazugeben. Alles mit dem Kartoffelpüree mischen und den Hüttenkäse dazugeben.
Wenn die Mahlzeit fertig ist, muss sie gut auskühlen. Ein Schuss hochwertiges und kalt gepresstes Öl ergänzt die Mahlzeit. Sie können dazu Leinöl, Olivenöl oder Distelöl verwenden. Fertig ist das Spezialmenü für Ihren Schatz.
Zutaten richtig zerkleinern
Wenn Sie die Mahlzeit für Ihren Liebling zubereiten, waschen Sie die einzelnen Zutaten gut. Obst und Gemüse sollten geraspelt oder klein geschnitten werden. Einige Sorten können auch püriert werden. Das Fleisch und der Fisch werden ebenfalls klein geschnitten.
Kochen Sie alle Zutaten nur solange es notwendig ist. Kurze Garzeiten erhalten möglichst viele Vitamin- und Mineralstoffe.
Einige Bücher beschäftigen sich mit dem Thema „Kochen für den Hund“. Dort finden sich zahlreiche weitere Anregungen.
Mit ein wenig Fantasie können Sie gleichzeitig für sich selbst, Ihre Familie und Ihren Hausgenossen kochen.
Keine Essensreste in den Fressnapf
Jetzt könnte so mancher Hundebesitzer meinen, dass Hund ja ganz einfach mit der Familie mitessen kann. Dem ist nicht so. Vor Jahrzehnten war es noch ganz selbstverständlich, dass der Hund die Essensreste in den Napf bekam.
Allerdings enthalten Speisen, die für den menschlichen Genuss zubereitet wurden, zu viele Inhaltsstoffe die für den Hund ungeeignet sind. Zum Beispiel sollten Sie Zwiebeln, Knoblauch oder Lauch niemals in den Futternapf geben. Sie enthalten Alliin und sind für Hunde giftig.
Verzichten Sie auch unbedingt auf Gewürze, wenn Sie für Ihr Tier kochen.

Hundefutter selbst kochen, Rezepte zum Ausprobieren
Mit den Rezepten auf dieser Seite und der ausführlichen Erklärung zu den Zutaten möchte ich Ihnen zeigen, dass Sie Ihre ganz speziellen Hunde-Rezepte selbst kreieren und verfeinern können. Das handwerkliche Geschick und der Ideenreichtum kommt vor allem beim Kochen, also fangen Sie einfach mal klein an. Guten Appetit!
Und wenn Sie auf den Geschmack gekommen sind, versuchen Sie mal unsere Hundekekse selbst zu backen.
Related posts:
Wie kann Serotoninmangel bei Hunden zu Verhaltensstörungen führen?
Weihnachten für Hunde gestalten, zwischen Weihnachtsbaum und Adventsmarkt
Themen
- Allgemein (52)
- Fleisch (7)
- Hundefutter online kaufen (4)
- Medizin (41)
- Nahrung (63)
- Namen (9)
- Spielen (4)
- Verhalten (17)
- Zubehör (17)
Aktuelle Artikel
- Lachsöl für Hunde – Essenzielle Fettsäuren sind wichtig für die Gesundheit 20. Februar 2018
- Ist Efeu giftig für Hunde? 13. Februar 2018
- 21 männliche Hundenamen für große Hunde – Liste mit Bedeutung 6. Februar 2018
- Dürfen Hunde Kürbis essen? 30. Januar 2018
- Hund hat fettiges Fell und stinkt – Was kann ich dagegen tun? 23. Januar 2018
- Wieviel Gramm Nassfutter braucht ein Hund am Tag? 16. Januar 2018
- Dürfen Hunde Fisch essen? 13. Januar 2018
- Dürfen Hunde Tomaten essen? 9. Januar 2018
- 21 weibliche Hundenamen für kleine Hündinnen 2. Januar 2018
- Dürfen Hunde Joghurt essen? 26. Dezember 2017
Navigation
Stichworte
Bonus: Was Hunde nicht fressen dürfen
Die Liste im praktischen Visitenkartenformat können Sie ausdrucken und überall dabei haben.
Hundefutter selber kochen

Weitere Rezepte für die verschiedenen Ansprüche des Hundes finden Sie auch
Rezepte für fleischhaltiges Hundefutter zum selber kochen
Gesunde Ernährung für Hunde selbst gemacht. Hundemahlzeiten zum nachkochen.
Frische Mahlzeiten für den Hund, Hundefutter mit Fleisch selbst gemacht
gewünschtes bitte anklicken:
- Grundrezept für eine Hundemahlzeit mit Fleisch
- Linsen mit Rinderherz und Gemüse
- Hähnchen mit Hirse und Ei
Grundrezept für eine Hundemahlzeit mit Fleisch
Sie brauchen dazu:
– 10 Gramm Lezithin
– 3 Esslöffel kaltgeschlagenes Öl
– 100 Gramm Möhren
– 50 Gramm Petersilienwurzel
– 150 Gramm Rindfleisch
– 1 Esslöffel Kräuter
– Das Wasser zum kochen bringen.
– Die Haferflocken dazu geben.
– Das ganze ca. 1 Minute kochen und dabei rühren.
– Das Ei unterrühren, kurz aufkochen lassen,
– und von der Herdplatte nehmen.
– Diese Mischung ca. 10 Minuten ziehen lassen.
– Den Salat klein schneiden.
– Das Gemüse fein raspeln.
– Das rohe Fleisch klein schneiden.
– Zum Schluß alle Zutaten miteinander vermischen.
Dieses Rezept lässt je nach Jahreszeit und Gemüse – Angebot viel Abwechslung zu.
Auch die Fleischsorten können von mal zu mal variert werden.
Ebenso können die Flocken durch anderen Getreideflocken, Reis, Hirse usw. ausgetauscht werden.
Linsen mit Rinderherz und Gemüse
– 100 Gramm Linsen
– 125 Gramm Rinderherz
– 125 Gramm verschiedene Gemüse (z.B. Möhren, Sellerie, Kürbis)
– 50 Gramm Hüttenkäse
– Die Linsen in viel Wasser weich kochen.
– Linsen abseihen und pürieren.
– Den Hüttenkäse unterrühren.
– Nun das rohe Rinderherz in kleine Stücke schneiden und
– unter die Linsenmischung geben.
– Das Gemüse feinraspeln und ebenfalls unter die Linsenmischung rühren.
Statt Linsen können Sie auch Bohnen oder Erbsen verwenden.
Auch bei den Gemüsesorten ist Ihren Ideen keine Grenze gesetzt.
Sie können auch 1-2 Kartoffeln dazu geben.
Hähnchen mit Hirse und Ei
– 100 Gramm Hirse
– 2 Esslöffel Olivenöl, kaltgepresst
– eine kleine Menge Feldsalat
– Hähnchen in Wasser gar kochen.
– In einem weiteren Topf das Wasser für die Hirse zum Kochen bringen.
– Die Hirse in das kochende Wasser geben und ca. 20 Minuten weich kochen.
– Das Ei hart kochen.
– Das weiche Hähnchenfleisch sorgfältig von den Knochen lösen und klein schneiden.
– Nun das Ei, den Salat, die Petersilie klein hacken.
– Zum Schluß die weiche Hirse mit allen anderen Zutaten vermischen.
Hähnchenknochen sind Röhrenknochen und dürfen Hunde nie bekommen.
Diese Knochen splittern und können zu Verletzungen bei dem Hund führen.
Der Gelenkknorpel der Hähnchenkeulen enthält viele Mineralien und sollte deshalb zur Hundemahlzeit dazu gegeben werden.
Die harte Schale der Hirse enthält sehr viel Kieslsäure, die von dem Hund aber nur verdaut werden kann wenn die Hirse gut gar gekocht wird.
♥ Mit einem Klick auf diese Werbung unterstützt du aktiv unsere Arbeit ♥
US Search Desktop

We appreciate your feedback on how to improve Yahoo Search. This forum is for you to make product suggestions and provide thoughtful feedback. We’re always trying to improve our products and we can use the most popular feedback to make a positive change!
If you need assistance of any kind, please visit our community support forum or find self-paced help on our help site. This forum is not monitored for any support-related issues.
The Yahoo product feedback forum now requires a valid Yahoo ID and password to participate.
You are now required to sign-in using your Yahoo email account in order to provide us with feedback and to submit votes and comments to existing ideas. If you do not have a Yahoo ID or the password to your Yahoo ID, please sign-up for a new account.
If you have a valid Yahoo ID and password, follow these steps if you would like to remove your posts, comments, votes, and/or profile from the Yahoo product feedback forum.
- Vote for an existing idea ( )
- or
- Post a new idea…
- Hot ideas
- Top ideas
- New ideas
- Category
- Status
- My feedback
Put on the computer what the public asks for, not everything about the US.
I asked for a total medal count. I have been looking for 20 minutes and still cannot find it.
I also asked for a specific medal count for a specific country and got a history of when they first started to compete in the Olympics. I asked for a medal count for 2018, as of today,
not a history of that country.
You don't even accept what I have asked.
- Don't see your idea?
- Post a new idea…
US Search Desktop
- Post a new idea…
- All ideas
- My feedback
- I have a problem 24
- I have a suggestion 20
- Other 3
- What I dislike 29
Feedback and Knowledge Base
Give feedback
- Deutschland Finanzen Mobile DF iOS 1 idea
- España Finanzas Mobile DF iOS 7 ideas
- Accounts Dashboard 33 ideas
- Ad feedback 3 ideas
- Answers TH 31 ideas
- Answers TH 0 ideas
- Answers UV Forum (test version) 10 ideas
- Australia Celebrity 0 ideas
- Australia Finance Mobile Android 0 ideas
- Australia Style 0 ideas
- Australia Yahoo Tech 0 ideas
- Autos Pulse 2 ideas
- Aviate 1,513 ideas
- Canada Finance 1,099 ideas
- Canada Finance Mobile Android 0 ideas
- Canada Finance Mobile DF iOS 3 ideas
- Canada Finance Mobile iOS 469 ideas
- Canada Homepage 5,130 ideas
- Canada Movies 14 ideas
- Canada News 873 ideas
- Canada Safely 10 ideas
- Canada Screen 128 ideas
- Canada Weather 94 ideas
- Canada Yahoo Beauty 0 ideas
- Canada Yahoo Celebrity 10 ideas
- Canada Yahoo Finance 0 ideas
- Canada Yahoo Movies 10 ideas
- Canada Yahoo News 0 ideas
- Canada Yahoo Style 21 ideas
- College Football Pick'em 112 ideas
- Connected TV 362 ideas
- Corp Mail Test 1 1,313 ideas
- Corp Mail Testing 1,256 ideas
- Cricket 24 ideas
- Daily Fantasy 89 ideas
- Developer Network 1 idea
- Double Down 86 ideas
- Fantasy Baseball 455 ideas
- Fantasy Basketball 402 ideas
- Fantasy Football 707 ideas
- Fantasy Hockey 354 ideas
- Fantasy Live Scoring on Matchup and Standings 811 ideas
- Fantasy Ratings and Levels 7 ideas
- Fantasy Sports Android Apps 1,367 ideas
- Fantasy Sports iOS Apps 2,127 ideas
- Finance 1,248 ideas
- Finance - CA 495 ideas
- Finance - US 9 ideas
- Finance ChartIQ 443 ideas
- Finance Mobile Web 403 ideas
- Finance Portfolios 810 ideas
- Finance Stock Screener 35 ideas
- Finance Tablet 44 ideas
- Flickr - Profile 290 ideas
- Flickr Android 60 ideas
- Flickr for Apple TV 27 ideas
- Flickr Groups 13 ideas
- Flickr Internal 0 ideas
- Flickr iOS Dogfooding 0 ideas
- Flickr iPad 152 ideas
- Flickr iPhone 371 ideas
- Flickr New Photo Page 8,030 ideas
- Flickr Search 0 ideas
- Food Magazines 0 ideas
- Games 3,147 ideas
- Global Maps 1,024 ideas
- GS Mobile Web 42 ideas
- Health Pulse 3 ideas
- Home Page (Android) 1,689 ideas
- Home Page (iOS) 3,809 ideas
- Hong Kong Homepage 0 ideas
- India Celebrity 43 ideas
- India Finance 493 ideas
- India Homepage 1,872 ideas
- India Lifestyle 173 ideas
- India Movies 84 ideas
- India News 334 ideas
- India Partner Portal Tata 0 ideas
- India Partner Portal Tikona 0 ideas
- India Safely 15 ideas
- India Screen 165 ideas
- India Weather 30 ideas
- India Yahoo Beauty 0 ideas
- India Yahoo Celebrity 4 ideas
- India Yahoo Finance 0 ideas
- India Yahoo Movies 16 ideas
- India Yahoo News 0 ideas
- India Yahoo Style 14 ideas
- Indonesia Celebrity 38 ideas
- Indonesia Homepage 1,165 ideas
- Indonesia News 170 ideas
- Indonesia Safely 29 ideas
- Indonesia She 34 ideas
- Ireland Homepage 90 ideas
- Jordan Maktoob Homepage 419 ideas
- Mail Ad Feedback 10 ideas
- Maktoob الطقس مكتوب 5 ideas
- Maktoob Celebrity 1 idea
- Maktoob Entertainment 10 ideas
- Maktoob Lifestyle 0 ideas
- Maktoob Movies 2 ideas
- Maktoob News 182 ideas
- Maktoob Screen 15 ideas
- Maktoob Style 1 idea
- Maktoob ألعاب مكتوب 0 ideas
- Maktoob شاشة مكتوب 28 ideas
- Malaysia Homepage 17 ideas
- Malaysia News 58 ideas
- Malaysia Safely 7 ideas
- Malaysia Video 0 ideas
- Malaysia Weather 1 idea
- Merchant Solutions 1 idea
- My Yahoo 31,967 ideas
- My Yahoo - back up 1 idea
- My Yahoo - US 9,176 ideas
- My Yahoo archive 314 ideas
- New Mail 11,359 ideas
- New Mail* 3,165 ideas
- New Zealand Business & Finance 132 ideas
- New Zealand Homepage 1,039 ideas
- New Zealand Safely 3 ideas
- New Zealand Screen 0 ideas
- PH ANC News 21 ideas
- Philippines Celebrity 214 ideas
- Philippines Homepage 9 ideas
- Philippines News 123 ideas
- Philippines Safely 12 ideas
- Philippines Video 0 ideas
- Philippines Weather 3 ideas
- Pick N Roll 19 ideas
- Postmaster 43 ideas
- Pro Football Pick'em 103 ideas
- Retail Pulse 0 ideas
- Rivals 11 ideas
- Safely 165 ideas
- Screen for iOS 0 ideas
- Search Extensions 98 ideas
- Search Product Downloads 89 ideas
- Security 497 ideas
- Sign-In Experience 79 ideas
- Singapore Entertainment 20 ideas
- Singapore Finance 230 ideas
- Singapore Homepage 1,052 ideas
- Singapore News 214 ideas
- Singapore Safely 11 ideas
- Singapore Screen 19 ideas
- Singapore Weather 4 ideas
- Singapore Yahoo Beauty 0 ideas
- Singapore Yahoo Celebrity 4 ideas
- Singapore Yahoo Finance 0 ideas
- Singapore Yahoo Movies 0 ideas
- Singapore Yahoo News 0 ideas
- Singapore Yahoo Style 4 ideas
- South Africa Celebrity 8 ideas
- South Africa Homepage 374 ideas
- South Africa News 23 ideas
- Sports Android 1,534 ideas
- Sports CA 35 ideas
- Sports iOS 1,026 ideas
- Sports Redesign 3,206 ideas
- SportsReel 6 ideas
- StatTracker Beta 581 ideas
- Survival Football 81 ideas
- Taiwan Yahoo 名人娛樂 0 ideas
- Taiwan Yahoo 運動 0 ideas
- Test 0 ideas
- Thailand Safely 2 ideas
- Toolbar Mail App 216 ideas
- Toolbar Weather App 72 ideas
- Tourney Pick'em 44 ideas
- UK & Ireland Finance 1,077 ideas
- UK & Ireland Games 19 ideas
- UK & Ireland Homepage 455 ideas
- UK & Ireland News 0 ideas
- UK & Ireland News Internal bucket 0 ideas
- UK & Ireland News Lego 378 ideas
- UK & Ireland Safely 38 ideas
- UK & Ireland TV 21 ideas
- UK & Ireland Video 187 ideas
- UK & Ireland Weather 100 ideas
- UK Answers 1 idea
- UK Daily Fantasy 1 idea
- UK Finance Mobile Android 12 ideas
- UK Finance Mobile DF iOS 2 ideas
- UK Finance Mobile iOS 310 ideas
- UK Yahoo Movies 23 ideas
- US Answers 8,999 ideas
- US Answers Mobile Web 2,156 ideas
- US Autos GS 442 ideas
- US Celebrity GS 661 ideas
- US Comments 350 ideas
- US Finance Mobile Android 44 ideas
- US Finance Mobile iOS 582 ideas
- US Flickr 267 ideas
- US Groups 4,225 ideas
- US Homepage B1 68 ideas
- US Homepage B2 33 ideas
- US Homepage B3 50 ideas
- US Homepage B4 33 ideas
- US Homepage B5 0 ideas
- US Homepage M 7,021 ideas
- US Homepage YDC 43 ideas
- US Homes GS 203 ideas
- US Live Web Insights 24 ideas
- US Mail 193 ideas
- US Mail 12,398 ideas
- US Maps 3,491 ideas
- US Membership Desktop 8,189 ideas
- US Membership Mobile 91 ideas
- US Movies GS 424 ideas
- US Music GS 195 ideas
- US News 6,057 ideas
- US Search App Android 2 ideas
- US Search App iOS 13 ideas
- US Search Chrome Extension 780 ideas
- US Search Chrome Extension v2 2,197 ideas
- US Search Desktop 1 idea
- US Search Desktop Bucket A 7 ideas
- US Search Desktop Bucket B 8 ideas
- US Search KG 14 ideas
- US Search Local Listings 20,797 ideas
- US Search Mobile Web 1 idea
- US Search Mozilla 0 ideas
- US Search Stock Quotes 11 ideas
- US Search Tablet Web 1 idea
- US Shine GS 1 idea
- US Toolbar 5,548 ideas
- US Travel GS 207 ideas
- US TV GS 367 ideas
- US Weather 2,322 ideas
- US Weather Bucket 0 ideas
- US Weather Mobile 13 ideas
- US Weather Mobile Android 2 ideas
- Video Guide Android 150 ideas
- Video Guide iOS 207 ideas
- Video Guide Testing 15 ideas
- Web Hosting 4 ideas
- Whitelist Yahoo Mail 0 ideas
- Yahoo Accessibility 359 ideas
- Yahoo Autos 71 ideas
- Yahoo Beauty 102 ideas
- Yahoo Celebrity 0 ideas
- Yahoo Celebrity Canada 0 ideas
- Yahoo Decor 0 ideas
- Yahoo Entertainment 357 ideas
- Yahoo Esports 50 ideas
- Yahoo Feedback 0 ideas
- Yahoo Finance Feedback Forum 1 idea
- Yahoo Finance IN Mobile Android 0 ideas
- Yahoo Finance SG Mobile Android 1 idea
- Yahoo FinanceReel 4 ideas
- Yahoo Food 118 ideas
- Yahoo Gemini 2 ideas
- Yahoo Health 90 ideas
- Yahoo Help 340 ideas
- Yahoo Home 240 ideas
- Yahoo Home* 28 ideas
- Yahoo Lifestyle 168 ideas
- Yahoo Live 0 ideas
- Yahoo Mail 2,348 ideas
- Yahoo Mail Android App 415 ideas
- Yahoo Mail Basic 643 ideas
- Yahoo Mail iOS App 55 ideas
- Yahoo Mail Mobile Web 1 idea
- Yahoo Makers 51 ideas
- Yahoo Messenger 93 ideas
- Yahoo Mobile Developer Suite 61 ideas
- Yahoo Mobile for Phone 15 ideas
- Yahoo Mobile for Tablet 0 ideas
- Yahoo Music 78 ideas
- Yahoo News Digest Android 870 ideas
- Yahoo News Digest iPad 0 ideas
- Yahoo News Digest iPhone 1,531 ideas
- Yahoo Newsroom Android App 59 ideas
- Yahoo Newsroom iOS App 34 ideas
- Yahoo Parenting 63 ideas
- Yahoo Politics 118 ideas
- Yahoo Publishing 13 ideas
- Yahoo Real Estate 2 ideas
- Yahoo Tech 461 ideas
- Yahoo Travel 143 ideas
- Yahoo TV 103 ideas
- Yahoo View 217 ideas
- Yahoo Weather Android 2,142 ideas
- Yahoo Weather iOS 22,810 ideas
- Yahoo! 7 Food App (iOS) 0 ideas
- Yahoo! 7 Homepage Archive 57 ideas
- Yahoo! 7 News (iOS) 23 ideas
- Yahoo! 7 Screen 0 ideas
- Yahoo! 7 TV FANGO App (Android) 1 idea
- Yahoo! 7 TV FANGO App (iOS) 1 idea
- Yahoo! 7 TV Guide App (Android) 0 ideas
- Yahoo! 7 TV Guide App (iOS) 1,249 ideas
- Yahoo! 7 TV Plus7 App (iOS) 0 ideas
- Yahoo! Concept Test Feedback Center 174 ideas
- Yahoo! Contributor Network 1 idea
- Yahoo! Transliteration 29 ideas
- YAHOO!7 Finance 553 ideas
- Yahoo!7 Games 9 ideas
- Yahoo!7 Safely 19 ideas
- Yahoo7 Finance Mobile DF iOS 12 ideas
- Yahoo7 Finance Mobile iOS 217 ideas
- Yahoo7 Homepage 2,549 ideas
Your password has been reset
We have made changes to increase our security and have reset your password.
We've just sent you an email to . Click the link to create a password, then come back here and sign in.
Hochwertiges Hundefutter selber kochen
Wer aus gesundheitlichen oder Kostengründen keine Fertignahrung für seinen Vierbeiner kaufen möchte, kann auch Hundefutter einfach selber kochen. Hilfreiche Tipps sowie Regeln, die bei der Herstellung der Speisen unbedingt beachtet werden sollten, erhalten Sie hier.
Schnell hochwertiges Hundefutter selber kochen
Besonders bei Tieren mit gesundheitlichen Problemen – wie z.B. bei Hunden mit Verdauungsproblemen, Allergien o.ä. – kann die zubereitete Mahlzeit eine gute Alternative zu den fertig gekauften Produkten sein. Hochwertiges Hundefutter selber zu kochen ist einfach und dauert nicht länger, als die Zubereitung der eigenen Mahlzeit. Gleichzeitig können Sie die Bestandteile der Nahrung selbst bestimmen und die Kontrolle über die Herkunft sowie Qualität der einzelnen Zutaten haben. So wissen Sie immer genau, was im Futter enthalten ist und umgehen somit künstliche Zusatz- und Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Zuckerzusätze oder ähnliches. Falls Ihr Hund auf das selbstgekochte Futter mehrfach mit Durchfall oder anderen Verdauungsproblemen reagiert, sollten Sie lieber bei seinem Nass- oder Trockenfutter bleiben.
Grundsätzlich gibt es viele verschiedene Meinungen darüber, was man dem Hund füttern kann und was nicht, und natürlich bleibt es jedem selber überlassen, was er füttert und in welcher Qualität. Wer jedoch hochwertiges Hundefutter selber kochen will, sollte unbedingt einige Regeln beachten. Nun zeigen wir dir unsere Regeln, mit denen du gesundes Hundefutter selber machen kannst.
Unsere Testberichte
Hochwertiges Hundefutter selber kochen ⇒ Die wichtigste Regel!
Mischung aus Fleisch, Gemüse und Kohlenhydraten
Beim Selbermachen des Hundefutters sollten Sie auf eine gesunde Mischung aus Fleisch, Gemüse und Kohlenhydrate achten. Grundsätzlich ist eine rein vegetarische Ernährung in jedem Falle zu vermeiden. Sofern Ihr Tierarzt keine besondere Empfehlung für das Hundefutter ausgesprochen hat, sollte die zubereitete Mahlzeit immer zu etwa 50 Prozent aus Fleisch bestehen. Achten Sie dabei stets darauf, dass alle Knochen entfernt sind. Vor allem Geflügelknochen können für die Vierbeiner sehr gefährlich sein, da der Hund daran ersticken kann. Die restlichen 50 Prozent des Hundefutters sollten aus Gemüse und Kohlenhydraten bestehen. Wer keine Lust dazu hat, ein hochwertiges Hundefutter selber zu kochen, kann sich auch das Wolfsblut Hundefutter kaufen, da dieses unser Testsieger ist und sämtliche Kriterien erfüllt hat.
Hochwertiges Hundefutter selber kochen ⇒ Die richtigen Zutaten!
Gesundes Hundefutter selber machen mit viel Fleisch oder Fisch
Ob Geflügel, Rind, Schwein, Schaf, oder Pferd – für das Hundefutter sind nahezu alle Fleischsorten geeignet. Dabei sollten Sie unbedingt auf die Qualität und Herkunft des Fleisches achten. Das Fleisch können Sie braten oder kochen. Bei Schweinefleisch ist es besonders wichtig, dass es gut durchgegart ist. Innereien wie Leber oder Niere sind wertvolle Nährstofflieferanten, sollten allerdings maximal einmal die Woche gereicht werden.
Alternativ ist Fisch eine gute Quelle, um Ihren Haustier mit wertvollen Proteinen und gesunden Fettsäuren zu versorgen. Achten Sie aber unbedingt darauf, die Gräten sorgfältig zu entfernen! Egal ob Thunfisch, Lachs oder Forelle – nahezu alle gängigen Fischsorten sind in gekochtem Zustand für Ihre Vierbeiner geeignet.
Hochwertiges Hundefutter selber kochen mit verschiedenen Gemüsesorten
Gemüse liefert wichtige Ballaststoffe, Mineralstoffe und (wenn nicht zu lange gekocht) auch wertvolle Vitamine. Zu den Gemüsesorten, die Sie bedenkenlos in das Hundefutter beimischen können, gehören gekochte Kartoffeln, Karotten oder Spinat. Gekochte Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Erbsen sollten hingegen nur in begrenztem Umfang ins Futter zugegeben werden, da diese sonst zu Krämpfen oder Blähungen führen können.
Viele Hunde nehmen auch ungekochtes Gemüse, wie z.B. frische Möhren, gerne an. Hier haben die Vierbeiner etwas zu beißen und kauen gern darauf herum. Dass die Stückgröße an die jeweilige Hunderasse angepasst werden muss, versteht sich dabei von selbst.
Achtung: Einige Gemüsesorten, wie z.B. rohe Kartoffeln oder Auberginen, dürfen nicht an Hunde verfüttert werden.
Nur gute Kohlenhydrate beim Hundefutter selber kochen
Gute Lieferanten für Kohlenhydrate sind vor allem Nudeln, Kartoffeln oder Reis. Auf Mais, Weizen oder Soja sollte hingegen verzichtet werden, da diese Zutaten für Hunde nur schlecht verdaulich sind.
Die essenziellen Proteinlieferanten beim Hundefutter selber kochen
Eier, Quark, Joghurt und Hüttenkäse sind weitere hochwertige Proteinquellen. Beispielsweise sind in rohen Hühnereiern viel Biotin enthalten, was gut für das Fell ist. Darüberhinaus enthält das Eigelb viele gesunde fettlösliche Vitamine. Allerdings sollten rohe Eier nur in sehr geringen Mengen in das Hundefutter beigefügt werden, da diese auch Bakterien – wie bspw. Salmonellen – enthalten können. Obwohl Hunde, im Vergleich zu Menschen, einen wesentlich kürzeren Verdauungstrakt haben und dadurch gegen Bakterien um einiges resistenter sind, sollten nur frische Eier von einer zuverlässigen Quelle verwendet werden. Gekochte Eier sind hingegen für die meisten Hunde gut verträglich.
Milch und Milchprodukte sind reichhaltige Eiweißlieferanten. Viele Hunde vertragen allerdings keine Laktose, weshalb außer Quark, Dickmilch und Hüttenkäse die meisten Milchprodukte eher ungeeignet sind.
Gesundes Hundefutter selber machen mit ein wenig Obst
Obst kann in kleinen Mengen ein wenig Abwechslung auf den Hundespeiseplan bringen, und den Hund mit wertvollen Vitaminen versorgen. Beispielsweise sind Äpfel für Hunde gesund und enthalten jede Menge Vitamin C, Kalium und Eisen. Bei leichten Verdauungsproblemen wie Durchfall wirkt ein geriebener Apfel oft Wunder. Bei den meisten Hunden sind auch andere Früchte wie Bananen, Erdbeeren, Mandarinen, Birnen, Pflaumen, Ananas, Wassermelone oder Feigen beliebt und gut verträglich. Wer seinem Hund ab und zu mit einem Stück Obst eine Freude machen möchte, braucht sich keine Gedanken um die Gesundheit seines Lieblings zu machen. Doch aufgrund des hohen Zuckergehalts, sollten Sie Obst nicht auf den täglichen Speiseplan des Hundes setzen.
Achtung: Einige Obstsorten, wie bspw. Trauben und Rosinen, dürfen nicht an Hunde verfüttert werden.
Hochwertiges Hundefutter selber kochen ⇒ Was nicht ins Hundefutter gehört!
Gesundes Hundefutter selber machen? Verzichten Sie auf scharfe Gewürze & Salz!
Das Hundefutter sollten Sie niemals mit scharfen Gewürzen wie z.B. Chili, Pfeffer oder Curry würzen. Zudem ist es auch wichtig, dass Sie in das Futter kein Salz geben. Salz ist für Ihren Vierbeiner schädlich und führt zu einer erhöhten Flüssigkeitsansammlung im Körper des Hundes. Geben Sie Ihrem Hund daher niemals die Essensreste vom Mittag zu fressen. Diese sind nämlich viel zu stark gewürzt und gesalzen. Wenn Sie ohne Mehraufwand für den Hund mitkochen möchten, bereiten Sie am besten eine ungewürzte Portion separat zu oder würzen Sie die eigene Mahlzeit erst später nach. Geringe Mengen an Küchenkräutern wie Petersilie, Basilikum und Thymian sind aber in der Regel nicht bedenklich.
Gefährliche Lebensmittel für den Hund
Es gibt einige Lebensmittel, mit denen Sie Ihren Liebling unter keinen Umständen füttern sollten, weil sie giftig bzw. tödlich für Hunde sind. Daneben gibt es Lebensmittel, bei denen Sie mit der Menge aufpassen müssen. Bei manchen Lebensmitteln werden Sie vielleicht überrascht sein. Wir empfehlen ihnen, folgende Lebensmittel zu unterlassen, wenn sie ein gesundes Hundefutter selber machen wollen.
Niemals sollten Sie füttern:
- Alkohol
- Auberginen
- Avocados
- Bohnen (roh)
- Fisch (roh)
- Holunderbeeren
- Hülsenfrüchte (roh)
- Kakao
- Kartoffeln (roh)
- Knoblauch
- Koffeinhaltige Getränke
- Lauch
- Nüsse
- Obstkerne
- Quitten
- Rettich
- Rosinen
- Schokolade
- Schweinefleisch (roh)
- Speck
- Süßstoff
- Tomaten (unreife)
- Trauben
- Zitrusfrüchte
- Zwiebeln
Nur in sehr geringen Mengen:
- Artischocken
- Bärlauch
- Erbsen
- Küchenkräuter mit stark-ätherischen Ölen
- Tomaten (nur sehr reife)
Die Liste der Lebensmittel, die Ihr Hund nicht fressen sollte bzw. nicht fressen darf, lässt sich noch um einige Punkte ergänzen. Bitte informieren Sie sich auch bei Ihrem Tierarzt über die Lebensmittel, die für Ihren Vierbeiner gefährlich sein können. Eine Alternative zum selber kochen sind die Produkte in unserem getreidefreien Hundefutter Test, wobei dort auch Produkte mit einem niedrigen Getreideanteil aufgelistet sind.
Wer Hundefutter selber kochen will, sollte also ein paar Dinge beachten. Wir hoffen, Ihnen mit unserem Beitrag weitergeholfen zu haben und wünschen Ihnen viel Spaß beim Selberkochen!
Weitere interessante Artikel:
- Hundefutter Test 2018 Infos & Empfehlungen zum Hundefutter Test Der Hund ist mittlerweile…
- Optiness Josera Hundefutter Test Jetzt kommen wir zu unserem Optiness Josera Hundefutter Test 2018. Auf…
- Wolfsblut Hundefutter Test In unserem heutigen Test stellen wir dir das Wild Duck…
- Bosch Hundefutter Test Bosch bietet uns mit diesem Futter etwas ganz interessantes an,…
- Hund hört nicht – Lohnen sich die Hundeschule kosten? Ihr Hund hört nicht mehr auf sie und sie sind…
Beitrags-Navigation
Unser Testsieger
Nach etlichen Tests können wir endlich sagen, dass das Bellfor Hundefutter mit Abstand am besten abgeschnitten hat. Zusammensetzung, Akzeptanz & Qualität könnten bei diesem Futter überhaupt nicht besser sein.
Hundefutter selber machen und einkochen
Hundefutter selber machen und dann sogar noch haltbar machen – das ist unser Thema heute.
Einkochen ist wohl jedem noch bekannt, oder?
Unser Keller war früher das Jahr hindurch gefüllt mit den leckersten Früchten und Marmeladen die der zurückliegende Sommer beschert hatte.
Als ich noch ganz klein war, haben wir auch immer Schmalz und Wurst vom Nachbarbauernhof eingemacht. Früher war es DAS Mittel der Wahl, um Lebensmittel über einen längeren Zeitraum aufzubewahren und sie genießen zu können, auch wenn gerade keine Saison war.
Durch die Globalisierung ist dieses alte Kulturgut heutzutage leider etwas ins Hintertreffen geraten und wird oft nur noch zum Leben erweckt, wenn es gerade mal wieder “in” ist, sich auf das Ursprüngliche zu besinnen. Meine Mama, macht mir tatsächlich oft selbstgemachten Gelee und als ich dann kürzlich noch ein Seminar im Internet sah “Hundefutter selber einkochen” war klar, das müssen wir zusammen ausprobieren.
Warum sollte man sich Hundefutter selber machen?
Meine beiden ersten Setter York und Flynn hatten eine ganze Menge Futterunverträglichkeiten. Damals wurde hier gebarft (also roh ernährt). Ganze 10 Jahre lang habe ich das gemacht und es ist für mich auch immer noch die gesündeste Art seinen Hund zu ernähren (obwohl wir hier mittlerweile zu ABAM und kaltgepresstem TroFu übergegangen sind).
Vor allem wenn Krankheiten, Allergien, altersbedingte Wehwehchen und andere Aspekte vorliegen die es nötig machen, die Nahrung für seinen Hund anzupassen – kann selbstgekochtes Hundefutter eine Stütze für den Hundeorganismus sein, da ich hier alle Bestandteile selber in der Hand habe und weiß, was alles verwendet wurde.
Barfen für meine Allergiker war vor allen Dingen immer eine Riesenherausforderung im Urlaub, denn damals hatte man noch nicht die Auswahl wie heute, wenn es um Barfalternativen ging.
Im Überblick gibt es also reichlich Gründe sich für seinen Wauz vor den Herd zu stellen.
- für Hundesenioren: gekochtes Futter ist leicht bekömmlich und leicht verdaulich. Im Gegensatz zur Rohfütterung muss man hier nicht mit Keimen rechnen, die gerade im Sommer manchmal in Barffleisch lauern können. Als Flynn krank wurde, hatte ich hier zwei Mal den Fall und seitdem entschied ich mich bei ihm komplett dafür zu Kochen, denn bei erkrankten Hunden gilt es so etwas unter allen Umständen zu verhindern.
Zudem bringt das Alter bestimmte Zipperlein mit sich und diesen kann man sehr gut mit den geeigneten Lebensmitteln und Zusätzen im Futter entgegenwirken.

- für kranke Hunde: mit Hilfe von Lebensmitteln lassen sich viele Vorgänge im Körper unterstützen, beschleunigen, vorbeugen oder auch verlangsamen.
Ob leberunterstützend, antibakteriell wirkend, entgiftend, entwässernd – es gibt für ALLES das richtige Lebensmittel. Flynn hatte eine Leberdiät und York hatte im Alter ebenfalls einen speziellen Speiseplan. Die 30,- Euro tun eventuell nicht groß weh. Es lohnt sich, definitiv!
Mit dem Artikel heute richte ich mich gezielt an drei ganz andere Gruppen, denn hier ist das haltbare Hundefutter, definitiv einen kleinen Einsatz hinterm Herd wert.

Selbstgemachtes Hundefutter…
- für Barfer: man hat eine Reserve, falls die Fleischlieferung zu spät kommt, wenn man mal vergessen hat aufzutauen, oder die Gefriertruhe an ihre Kapazitäten kommt.
Dann sind so ein paar Reservedosen Gold wert.
Oder auch wenn der Hund von Jemand Fremden übers Wochenende betreut wird und dieser keine Ahnung von Futterrationen hat oder nicht mit rohem Fleisch hantieren möchte.
Drei Rezepte für selbstgemachtes Hundefutter
Ein toller Mix mit vielen Bestandteilen die unterstützend wirken, sind in unserem ersten Topf.
Der Fenchel zum Beispiel ist mein absoluter Geheimtip, da er den Magen beruhigt, bei Blähungen hilft und einen sehr hohen Gehalt an Vitamin C aufweist. Leider wird er nicht von jedem Hund gerne genommen, was aber durch das Abkochen meist kein Problem mehr ist, denn dadurch ist der Geruch nicht mehr so prägnant.

Ich habe bei zwei Rezepten Weckgläser zum Einmachen benutzt, es klappt aber auch mit vielen gängigen Verschlußdosen aus Glas, wie zum Beispiel Gurkengläsern oder Würstchengläsern.

Die Gemüsezutaten werden klein geschnitten und dann gemeinsam in einen Topf gegeben, der mit 750 ml Wasser aufgefüllt wird. Bei mittlerer Hitze werden die Zutaten dann für ca. 25 min. im geschlossenen Kochtopf gegart.

…und anschließend püriert.
NUR DIE ZUTATEN!
Sonst gibt das eine riesige Matschepampe.
Wasser wird optional hinzugegeben bis eine geschmeidige, kartoffelbreiähnliche Masse erreicht ist.

Die Masse wird dann in das Einmachglas gefüllt und luftdicht verschlossen. Der Gummi sollte passend sein und auch die Ränder sollten absolut trocken sein beim Fixieren mit dem Clip.

Den Topf mindestens bis zur Hälfte mit Wasser füllen und das Wasser zum Kochen bringen. Den Deckel schließen und für mindestens 20 min. einkochen.


Mit Rezept zwei holt man sich einen Gaumenschmaus in den Vorratsschrank, denn Fisch wird meist sehr gerne gefressen. Lachs und Kartoffel sind auch für viele Allergiker geeignet.

Ich habe TK-Lachs gewählt, aber es funktioniert auch erstklassig mit einer abgepackten Barfportion, das habe ich ebenfalls schon ausprobiert, ist dann auch etwas günstiger für die Haushaltskasse.

Diesmal habe ich Schraubverschlüsse gewählt, die eignen sich auch besser wenn man das Hundefutter verschenken möchte.

Wie gehabt: alles außer den Walnüssen und dem Öl in einen Topf geben und mit 700 ml Wasser auffüllen.
Alles aufkochen und für 20 min. bei mittlerer Hitze garen.

Vor dem Pürieren der Zutaten werden die Walnüsse und das Lachsöl hinzugegeben. Auch habe ich noch die Schale eines Eies als Calciumquelle ergänzt.
Beim Mitbringsel nicht wichtig, aber für die Wochenendurlauber, gebe ich es mal so an, wie ich es gelernt habe.

Bei der Methode ohne “echtes” Einmachglas ist es wichtig, dass der Verschluß knackt beim Öffnen. Wer hier auf Nummer sicher gehen möchte, wechselt zu gängigen Einmachgläsern.
Die kosten tatsächlich nur 1,99 Euro.

Unser drittes Rezept enthält Innereien. Beim Barfen stehen diese unbedingt, aber nicht in allzu großen Mengen auf dem Speiseplan. Ihre Zubereitung stellte für mich früher immer die größte Überwindung dar.
Meist trifft man mit der Geschmacksrichtung auch hier voll ins Schwarze beim Hund, denn auch Innereien werden gerne gegessen.
Als Richtwert kann man von einmal pro Woche ausgehen. Für kleine Hunde sollten hier entsprechend kleine Einweckgläser genommen werden, um einer Überversorgung mit Vitamin A vorzubeugen.

Auch hier ist man mit TK-Ware sehr günstig dabei. Die Leber hatte ich frisch gekauft (0,78 Euro) und die Herzen gibt es im Tiefkühlfach nahezu jeden Supermarktes (in unserem Fall 1,49 Euro).
Selber kochen bzw. barfen ist tatsächlich meist günstiger als ein qualitativ hochwertiges Trockenfutter, möchte ich hier nebenbei noch erwähnen, falls jemand überlegt umzusteigen.

Bis auf die Rote Beete Rübe wird wieder alles in einen Topf gegeben und bei mittlerer Hitze für 20 min. mit 500 ml Wasser gegart.

Je nachdem wie groß die Süßkartoffel ist, muss ein wenig Wasser beim Pürieren zugegeben werden.

Die Rote Beete habe ich dann erst zum Schluß noch mitpüriert, damit das Futter nicht allzu rot wird.


Jetzt fehlt nur noch eines um den herkömmlichen Fertigprodukten den Rang abzulaufen, das Etikett…
Wer sich schon die ganze Zeit denkt
Wow was für süße Grafiken
…den freut es vielleicht zu hören, dass die von meiner Blogkollegin Mara gezeichnet wurden und sie diese und noch viele weitere (Hundetraining, Pflege, Hundesport, etc.) auf ihrem
Wer sich also gerne etwas selbst gestalten möchte, schaut mal bei ihr vorbei…sie malt ganz bezaubernd und ich bedanke mich recht herzlich für die tollen Kleinode an künstlerischem Geschick.
Für die Faulen unter Euch 😉 , habe ich drei passende Etiketten gestaltet, die ihr Euch einfach ausdrucken könnt.


Zum Abschluß möchte ich dir noch drei Empfehlungen zum Thema Hundefutter-Blogger an die Hand geben, denn es ist ja leider ein Thema das sehr polarisiert.
Sehr vernünftig und fachlich versiert, geht Anke Jobi auf ihrem Hundeernährungs-Blog CleenFeeding mit dem Thema um und ich verlinke mal zu einem meiner Lieblingsartikel von ihr: Wir sollten endlich aufhören Gott zu spielen, wenn es um Hundefutter geht.
Ein gesunder Hundeorganismus wird auch noch von vielen anderen Faktoren beeinflusst, Anke betrachtet ganzheitlich und das finde ich ganz wichtig bei der Entscheidung.
Außerdem findet ihr viele weitere Rezepte bei ihr und auch viele Ansätze die sie als zertifizierte Hundeernährungsberaterin verfolgt.
Sehr straight ist Rebecca von LesWauz wenn es um Hundefutter geht, denn sie schaut sich sehr genau an, was alles in den gängigen Hundefuttern enthalten ist und gibt das an ihre Leser leicht verdaulich weiter.
Auch wenn ich nicht immer d´accord gehe mit ihrer Meinung, ist LesWauz für mich ein Hundeernährungs-Blog, den man einfach kennen muss! In den industriell hergestellten Hundefuttern, sind nämlich leider auch im Jahre 2017 gruselige Sachen enthalten und ich konnte hier schon viele Aspekte neu bewerten durch ihre Ausführungen.
Gerne würde ich auch einen Blog aus dem Barfsegment empfehlen, auch wenn es für viele vielleicht ein wenig Überwindung kostet, mit dem rohen Fleisch zu hantieren.
Auf dem bekannten Barf-Blog Mashanga Burhani erfährt man wirklich ALLES Nötige was es zu dem Thema gibt und Nadine ist zudem noch Autorin, Dozentin und Kolumnisten. Dort ist man also sehr gut aufgehoben, mit sämtlichen Fragen zur Rohfütterung.
Ich persönlich arbeite schon seit Jahren mit den Erkenntnissen von Susanne Reinerth und ihrem Buch “Natural Dog Food” und daraus sind auch meine obigen Ausführungen zu dem Thema.
Bei der Rohfütterung und auch beim selber kochen ist es nötig, Nahrungsergänzungen zuzufüttern, deswegen eignet sich unser selbstgemachtes Hundefutter NICHT für einen längeren Zeitraum, ohne dass wichtige Nährstoffe auf der Strecke bleiben. Gerade durch den Garvorgang gehen viele wichtige Stoffe und Vitamine verloren.

Wer das beherzigt, hat mit den drei Rezepten zum “Hundefutter selber machen” eine erstklassige Ergänzung im Vorratsschrank stehen, mit denen ich ganz viel Spaß wünsche. Sowohl beim Ausprobieren, als auch beim Anbieten.
Hier war die Freude riesig!
Hundefutter selber machen
Jedes Rezept ergibt zwei riesen große Einmachgläser an Hundefutter. Ein Pott reicht für einen Hund mit ca. 30 kg für ca. 3 Mahlzeiten, wenn man wie wir zweimal täglich füttert, also für 1,5 Tage.
Für kleinere Hunde ist die Futterration entsprechend anzupassen.
Nach dem Öffnen ist das Hundefutter noch für 2 Tage im Kühlschrank gut haltbar.
Noch ein Tip, der zwar logisch ist, aber ich möchte es noch erwähnen, falls Du vorher noch nie eingeweckt hast: Falls das Glas beim Öffnen nicht klickt, bzw. es sich nicht festgesaugt hat, bei den Weck-Druckgläsern….Finger weg und ein anderes Glas verwenden!
Der Inhalt ist mit Sicherheit nicht mehr genießbar!
Korrekt versiegelte Gläser kannst du ins Regal in die Speisekammer stellen oder an einen anderen kühlen, dunklen Ort. Beschrifte die Gläser noch mit dem Datum des Einweckens und freu dich über die Reserve, wenn du vergessen hast aufzutauen.
Sicherheitshalber würde ich sie nicht länger als ein halbes Jahr lagern, auch wenn ich sie persönlich länger aufbewahre.

Über´s Teilen meiner Beiträge freue ich mich wie immer sehr…
Danni, Watson und Pflegegalga Mirtel
Sharing is caring. wir würden uns übers Teilen freuen!
Von Vorurteilen und Hundezucht – Liebster Award III
Geburtstagskuchen für Hunde – So gelingt er!
you might also like
Hundekekse mit Käse – einfach selbstgemacht!
Hundekekse zu Weihnachten selbermachen
Hundekekse für Halloween
18 Comments
Tolle Rezepte 🙂 Das erste mit Fenchel werde ich als erstes ausprobieren für unsere kleine Kellymaus.
Eigentlich ist es Schade, dass ich nicht mehr selber für die Hunde koche. Die meisten Zutaten, die du erwähnst koche ich ja sowieso und ist meistens auch zu viel für 2 Personen. Daher könnte man einfach die Zutaten vor dem Kochen trennen und simultan (parallel) ohne Gewürze etc kochen. Ich denke, manchmal ist man einfach in diesem blöden Gewohnheitsschema drin – und da muss erst einmal so eine wie du daher kommen, um mich daran zu erinnern, dass es ja auch anders geht.
Danke, Du…ich bin gerne Motivator *lach*…
Aber irgendwie ist es auch so schade, gerade beim Einmachen. Solche alten Werte gehen immer mehr verloren hab´ ich manchmal das Gefühl…oder auch “sich Zeit nehmen” wie Du schreibst.
Freu mich, wenn dir der Beitrag gefällt und ich kenne noch Zwei, die sich freuen 😉 !
LG von uns Dreien
Wir kochen für Socke, weil sie krank ist. Jeden Tag ohne Ausnahme nach einem Ernährungsplan der TU München. Das geht eigentlich zu Hause mit einem großen Tiefkühler und viel Organisation und Disziplin sehr gut. Es ist oft anstrengend, weil es wirklich keine Alternativen gibt und nicht freiwillig ist.
Für den nächsten Urlaub wollen wir für Socke das erste Mal Einwecken. Aber wir brauchen 5 Portionen pro 24 Stunden und ich glaube das wird eine ganz schöne Vorkocherei und vor allem Schlepperei. Wir werden berichten….
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
oha, ja das wird was…da bin ich gespannt. Wir hatten damals auch einen großer TK.
Für Flynn hatte ich ja auch gekocht und wenn ein Hund krank ist, würde ich persönlich auch immer aufs selber kochen zurückgreifen.
Toll, dass die TU sowas anbietet, wusste ich garnicht. Ich hatte meine damals von Ernährungsberaterinnen erstellen lassen.
Somit toller Tip, den Du hier gegeben hast.
Ich gebe zu, dass ich den ganzen Ernährungsberatern nicht ganz traue. Niemand von denen, die wir kontaktierten, wollte Kontakt mit dem Tierarzt für die Befunde und dergleichen. Unser Tierarzt hat uns dann nach München geschickt. Wir sind zufrieden, insbesondere da die letzten Blutuntersuchungen in Ordnung waren.
Man muss immer unterscheiden, ob ich einen gesunden Hund gut ernähren will oder ob ein kranker Hund mit der richtigen Ernährung gesunden und am Leben erhalten werden muss. Sockes Amylasewerte sind ausschlißlich durch die Ernährung in den normalen Bereich gekommen. Und es ging hier wirklich um Leben oder Tod.
Daher finde ich allgemeine Tipps immer sehr fragwürdig. Ist der Hund krank, dann mögen Tipps im Internet eine Ersthilfe sein, aber dann bedarf es professioneller Hilfe durch Ärzte pp.
Niemand – der es nicht ist – sollte sich da zum Experten aufspielen und kein Hundehalter sollte Tipps von anderen Hundehaltern folgen. Selbst unsere Behandlung passt nur auf Socke und ist nicht für alle Magen – und Pankreaspatienten geeignet. Auch der Einsatz von Nährstoffen, Zusatzstoffen ist nicht unbedenklich. Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Firma, die solche Nährstoffe herstellt. Unser Tierarzt wollte wissen, welche Inhaltsstoffe geanu darin sind, weil wir wissen wollten, ob wir es Socke verabreichen können.
Von der Aussage Geschäftsgeheimnis bis hin, dass man es nicht wisse, da die natürlichen Inhaltsstoffe schwanken und variieren, je nachdem was auf dem Markt günstig zu bekommen ist, haben wir viel gehört.
Sorry, ich schweif ab…..
Die TU München errechnet den Bedarf des Hundes, stellt Ernährungspläne zur Verfügung und mischt für den Ernährungsplan, die Erkrankungen des Hundes eine persönliche Nährstofflösung, die zu einer bestimmten Fallnummer vergeben wird. Jährliche Blutuntersuchungen sind Pflicht, aber man bekommt auch viele gute Tipps im Rahmen der telefonischen Beratung. Wir haben sehr viel über das richtige Öl für Socke gelernt und das ist nicht das, was die meisten Hunde bekommen.
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
Immer wieder spannend so ein Einblick, ich kenn ja nur unsere Krankengeschichten.
Das ist natürlich mehr als grenzwertig, dass da keine Krankenvorgeschichte erfragt wurde von den Ernährungsberatern. Meist hat man ja das Glück, dass Ernährungsberater auch THP sind, dann bekommt man den ganzheitlichen Blick. Traurig, dass ihr da so schlechte Erfahrungen machen musstet.
Bei unseren Tierärzten wollte garkeine Hilfe übers Futter eingeräumt werden. Die gängigen “Diäten” die man beim TA bekommt, wurden mit Entgiftungspunkten quittiert von Flynn und erst mit Hilfe einer Bioresonanz konnte ich einiges erfahren.
Tierärzte stehen dem leider immer noch viel zu häufig kritisch gegenüber, was ich aber auch verstehe, denn es gehört viel dazu eine Barfration und erstrecht eine gekochte Ration ausgewogen auf den jeweiligen Hund anzupassen und da kann viel falsch gemacht werden.
Das gleiche in der Erziehung…es gibt nunmal nur Individueen, kein Allheilmittel.
Schön, dass ihr für Socke eine unterstützende Diät gefunden habt, das ist so viel wert…so etwas müsste viel stärker in den Fokus gerückt werden, WENN es denn mal funktioniert.
Eine “spezielle Nährstofflösung” hört sich sehr gut und zielgerichtet an, so muss das sein.
Weiterhin alles Gute…habt ihr da nen Blogbeitrag dazu geschrieben?
Falls ja, verlinke den gerne mal, sehr interessant find ich das!
Nein, es gibt keinen Beitrag dazu. Ich finde das aber sehr lieb von Dir.
Ich habe zu wenig Ahnung von dem Thema im Allgemeinen und kann immer nur für Socke sprechen. Das möchte ich aber nicht bis ins Detail ausbreiten, weil ich Sorge habe, dass so mancher Leser dies einfach so übernehmen und ihrem Hund damit nichts Gutes tun würde. Die TU München haben wir natürlich auf unserem Blog erwähnt, aber nur im Zusammenhang mit Sockes Futter.
Ich hoffe, dass Du verstehst, was ich meine.
Viele liebe Grüße
Sabine mit Socke
Toller Beitrag und sehr schöne Bilder.
Ich koche für meine beiden Hunde, weil Lucy wegen der Leishmaniose nicht alles fassen darf, was so in normalem Futter drin ist. (und ich auch nicht so viel von dem meisten Fertigfutter halte)
Ans Einwecken habe ich mich noch nie getraut, daher wird hier täglich irgendetwas gekocht.
Ich habe schon oft mit dem Gedanken gespielt, Gemüse/Obst und so Dinge wie Kartoffeln, Reis und Nudeln in einem Topf zu kochen. Allerdings hat mir mal jemand gesagt, das gerade bei Reis und Nudeln eine Menge Stärke ins Kochwasser abgegeben wird, womit der Hund nichts anfangen kann. Deshalb schütte ich das Kochwasser von Kartoffeln/Reis weg, während ich Kochwasser von Gemüse und Fleisch mit füttere.
Was meinst Du dazu?
Liebe Grüße, Anja
oh noch ein Patient für den gekocht werden muss 🙁
Danke erstmal für deine lieben Worte!
Bei mir wäre es gerade andersrum, ans Kochen auf Dauer hätte ich mich damals nie ohne Ernährungsberaterin getraut.
Einwecken ist ja nur der Vorratsschritt, falls man aus welchen Gründen auch immer mal das Auftauen der Barfration vergessen hat.
Insofern kann ich dir da schwer was raten, was die Stärke für deinen kranken Hund betrifft, da die Rezepte dafür nicht gemacht sind und allgemein gehalten sind.
Bei Flynn damals, habe ich auch nur das Wasser der Gemüseportion verwendet, da hier ja leider sehr viele Nährstoffe durch den Garprozeß verloren gehen.
Bei Kartoffeln wird ja kein Wasser benötigt zum Verfüttern, beim Reis ebensowenig. Das wird bei uns Menschen ja auch weggeschüttet.
Nach dem Kochen habe ich also für Alles einfach nur einen Stampfer zum Zerkleinern genommen.
Ich wünsche Euch Herzchen weiterhin alles Gute…auf dass die Ernährung die Leishmaniose-Auswirkungen ein wenig auffangen kann…
Soo…nun komme ich auch dazu zu kommentieren 😀
Diesen Beitrag finde ich besonders gut, weil ich selber meine Hunde barfe. Da ich aber erst seit Kurzem dabei bin, kommt es noch hin und wieder vor, dass ich vergesse was aufzutauen und somit sprichst du mich mit dem Artikel genau an *lach*
Ich werde es definitiv ausprobieren!! Vielen Dank für die Rezepte <3
Tatii von den Hundehelden
hach das freut mich.
Schön wenn ich mit einem Artikel voll ins Schwarze bei Jemandem treffe.
Mir ging es damals haargenau wie dir und dafür sollen die Rezepte auch gedacht sein…
Wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren und lieben Dank für deine warmen Worte!
Ganz liebe Grüße
Hallo liebe Daniela,
ich freue mich wirklich sehr, deinen Blog gefunden zu haben. Ich habe meinen Wuff auch jahrelang gebarft und finde deine Einstellung ganz toll, nicht gleich alles zu verteufeln, sei es Barfer oder TroFufütterer etc. Danke dafür 🙂
Ich bin eigentlich hier gelandet, weil ich mich im Moment viel mit Einkochen beschäftige – zwar für mich, aber für den Hund fände ich auch aus deinen genannten Gründen ganz toll.
Jetzt sehe ich aber -oh Schreck- du kochst ja alles mögliche mit Stärke und ganz normal im Wasserbad über recht kurze Zeit ein. Du sagtest ja, du hättest das mit deiner Mama so entwickelt. Hat die das auch schon so gemacht und ihr habt das nach Erfahrungswerten gemacht? Ich möchte das keineswegs schlecht reden, aber gerade im Englischsprachigen Netz findet man Warnhinweise, dass man Fleisch nur im Pressure Cooker einkochen soll, oder wenn man keinen hat, dann das Einkochen nach 24 Stunden wiederholen. Das sind dann aber so Zeiten wie 75 Minuten einkochen…. Stichwort Botulismus. Ist das für den Hund nicht relevant?
Und wenn man “Gerichte” einkocht, sollte man möglichst auch keine Stärke verwenden etc.
Ich hoffe, du nimmst mir das Nachfragen jetzt nicht Übel, ich finde deine Idee wirklich supi und würde das gerne ohne Bauchschmerzen nachmachen, du scheinst dich ja sehr gut darin auszukennen!
du gehörst offenbar auch zu den Leuten, die das mit den Lebensmitteln für ihren Hund (meiner Meinung nach) etwas zu überkritisch betrachten.
Es geht hier um keine Dauerernährung, sondern um Vorratslagerung falls man mal vergisst aufzutauen.
Nein, vor Botulismus habe ich allenfalls in Pfützen am Acker Sorge, aber nicht bei Fleisch, dass im Topf über 100° Grad durcherhitzt wurde und dann zum Nachgang noch für längere Zeit eingeweckt wurde. Falls dann überhaupt noch Nährstoffe, bzw. Keime enthalten sein sollten, dann bin ich jetzt kurz davor, die testen zu lassen, was jeder Sinnhaftigkeit entbehrt ;-).
Verstehe mich nicht falsch, ich habe am Anfang auch hochwissenschaftlich gebarft, über 10 Jahre lang, dann jahrelang Schonkost für meinen kranken Hund zubereitet.
Beim Barfen sollte man auch auf all diese Aspekte Rücksicht nehmen und sie in den Wochenrationen miteinbeziehen, gerade was die Nahrungsergänzungen und die Nährstoffe betrifft.
Aber die Zutaten wurden ingesamt fast 1 Stunde durchgegart, wo soll da der Botulismuskeim lauern?! Selbst der Aujezky-Virus im Schweinefleisch wird da inaktiviert bei der Gardauer und der Zeit.
Wie ich weiter oben schon in einem Kommentar schrieb, habe ich lediglich püriert, kein Stärkewasser benutzt.
Offenbar habe ich es aber im Text so missverständlich geschrieben, dass hier Klärungsbedarf besteht.
Auf sowas kommt man garnicht, denn die Zutaten ergeben doch ohnehin schon einen ziemlichen Brei beim Pürieren. Dann noch das Wasser?
Beim Einwecken muss
a) entweder der Deckel “klack” machen beim Öffnen, oder
b) Anders als bei den Einmachgläsern mit Schraubverschluss oder Bügel, schließen die Weck-Einmachgläser erst während des Vorgangs des Einkochens. Vorher liegen Gummiring und Glasdeckel lose auf dem Glasrand auf.
Aber das weist du ja, wenn Du einkochst, denke ich.
Beziehungsweise dachte ich bis eben, dass das Allgemeinwissen ist.
Danke für deine Einwürfe, da wäre ich nie drauf gekommen, dass das nicht verständlich ist.
Tut mir Leid, wenn das für dich so blöd ‘rübergekommen ist 🙁 Ich habe das in keinster Weise böse gemeint!
Ach naja, überkritisch würde ich mich jetzt nicht unbedingt sehen. Ich frage einfach lieber vorher, bevor ich etwas Neues ausprobiere. Bevor etwas schief geht – du kennst das bestimmt, manchmal schnappt man von hier und da was auf und möchte einfach sicher(er) sein, ob das, was man tut, gut für einen selbst oder den Wuff ist.
Danke für den Link übrigens! Fand ich super interessant und ich muss gestehen, es erklärte einige Dinge, über die ich mir bisher noch nicht so viele Gedanken gemacht habe. Mein Herr B hatte als Welpe Giardien und von daher versuche ich, dass er nicht aus Pfützen/Teichen trinkt, aber gerade beim Toben passiert das schonmal – leider! Jetzt pass’ ich noch besser auf 😉
Das mit der Stärke – da hab ich mich wohl doof ausgedrückt. Ich meinte, dass du z.B. Kartoffeln einweckst, die ja stärkehaltig sind. Ich hatte im Hinterkopf, dass man auf stärkehaltige Lebensmittel beim EInkochen verzichten soll oder das eben unter Druck machen soll. Mir ist nur entfallen, warum genau…. Aber beim schnellen Googeln, ob man Kartoffeln einwecken kann, kam ein Ja heraus, wenn es auch Bedenken zu Konsistenz und Nährstoffgehalt gab. Also alles im grünen Bereich, tut mir Leid, wenn dich das verunsichert hat, ob das im Beitrag nicht klar genug war!
Man liest eben oft im Internet, dass man stark eiweißhaltige Sachen wie Fleisch oder Pilze zweimal einkochen soll (oder unter Druck), damit wirklich alles tot ist, was uns Schaden könnte. Ob das jetzt over-the-top ist oder nicht, das möchte ich nicht beurteilen, ich hab ja kein Labor oderso 😀 Das Hunde da robuster sind als wir ist auch gut zu wissen.
Meine Oma und meine Mama haben nie Gerichte eingekocht, immer nur Früchte. Das Grundprinzip kenn ich, nur manchmal bin ich mir einfach nicht ganz sicher 😉 Da frage ich lieber nach, gerade weil du so viel Liebe in deinen Blog steckst und das so gewissenhaft machst!
Vielen lieben Dank für deine Antwort und für diesen tollen Blog, und euch beiden ein wundervolles Wochenende!
ach du, so Geschreibsel ist immer schwer zu interpretieren.
Ich war dir wirklich dankbar, dass du das noch mal so explizit geschrieben hast, denn es ist immer besser da noch mal deutlicher darauf hinzuweisen.
In Amerika ist es tatsächlich so, dass die da keine WECK-Gläser haben. Ich hatte nämlich auch nochmal geschaut, was da das Problem ist und offenbar wird dort rohes Fleisch eingemacht. Da hätte ich auch Bedenken.
Wenn man einen Druckkochtopf hat, geht es dort natürlich ebenso und sogar schneller.
Sorry, wenn das ein wenig schroff durch die Kommentarfunktion rüberkam, war auch von mir nicht so gemeint.
Freu mich riesig, dass dir der Beitrag gefiel und hoffe ich konnte dir die Bedenken für dieses alte Kulturgut ein wenig nehmen.
Wichtig beim Einkochen (ich kann nur von Einkochautomat bzw. Topf auf Herd reden) ist, sobald Fleisch im Spiel ist – IMMER – 120 Minuten bei 98/100 Grad einkochen (Zeit läuft erst ab erreichen der Temperatur)
Ansonsten sehr schön und interessant geschrieben
vielen, vielen Dank für deine inspirirenden Kochrezepte.
Ich habe heute beim Metzger richtig tolle Kalbsinnereien gesehen und sofort an dein Rezept gedacht. Zuhause wurde gleich der Kochlöffel geschwungen und ich wurde in die Zeit versetzt, in der ich für meine Kids Baby- Breie gekocht habe …
Natürlich wurde eine kleine Portion gleich zum probieren an unseren Gucci gegeben. Er hat es in kürzester Zeit verschlungen ? – im Gegenteil zu seinem hochwertigen Bio-Menü, welches öfters stehen gelassen wird ….
Ich finde deine Gerichte eine tolle Alternative zum Frischfleisch, da sie bunter & abwechslungsreicher sind.
Als nächstes wird der Lachs- Topf ausprobiert. Bin schon gespannt.
Liebe Grüße aus Oberbayern
ja für zwischendrin sind die Einweckgläser tatsächlich klasse, über mehrere Tage geht das natürlich nicht, wegen der fehlenden Zusatzstoffe, aber da ich notorischer Auftauvergesser war, ist das superpraktisch…und die Hunde freuen sich auch mal über was Neues im Napf.
Hab´lieben Dank für deinen Kommentar und dein Kompliment
Leave a Response Antworten abbrechen
Hier wohnen:

Social Media Kanäle
Was war hier los.
Hundekekse mit Käse – einfach selbstgemacht!
Ein (Hunde-)Bloggeralltag – gibt´s da auch Geld für?
Sektgläser bemalen mit Waueffekt
Geschenkverpackungen im Hundedesign basteln – so klappt es!
Der Hunde-Krimi zum Mitraten…löst Du den Fall?
Die 10 besten Hundeblogs
Hundekekse zu Weihnachten selbermachen
Der Jagdhund als Familienhund – geht das überhaupt?
Neue Blogbeiträge via E-Mail bekommen
Wichtig zu wissen…
Der Januar und seine Geheimnisse
2. Januar: Vollmond
9. Januar: Tag der Poesie am Arbeitsplatz
13. Januar: Lass-deine-Träume-wahr-werden-Tag
17. Januar: Wirf-deine-Jahresvorsätze-über-Bord-Tag (die spinnen wohl!)
18. Januar: Winnie Puuh Tag
22. Januar: Feiere-das-Leben-Tag
24. Januar: Tag der Komplimente (also los!)
Hundefutter selber kochen
Hundefutter selber kochen ist wirklich “keine Hexerei”! Natürlich erfordert es von Herrchen und Frauchen einige Grundkenntnisse und vorher etwas Lebensmittelkunde, um ein leckeres und gesundes Hundefutter selbst zubereiten zu können. Um die Sache etwas zu erleichtern, sind wir bereits darüber, ein Lexikon über alle essbaren und nicht essbaren Lebensmittel für Hunde zu erstellen. Fühlt euch frei und stöbert in unserer Rezeptsammlung für Hundecousine 😉
Hunde können viel mehr essen als nur Trockenfutterpellets! Trockenfutter ist ein industriell hergestelltes Produkt für Hunde. Daran ist auch nichts verwerflich und immer mehr Hersteller spezialisieren sich auf gesundes Hundefutter. Auch für Herrchen und Frauchen ist es natürlich zunächst einfacher den Beutel aufzureißen und sich um nichts weiter zu kümmern anstatt Hundefutter selber kochen zu lernen. Jedoch haben wir berechtigte Zweifel, dass in mancher Fertignahrung alle wichtigen Nährstoffe enthalten sind. Also entweder genau auf die Zutaten auf der Verpackung achten und hochwertiges Hundefutter kaufen oder Hundefutter selber kochen. Viele Hunde sind heute Allergiker oder bekommen bereits im frühen Alter Krankheiten. Ist es die Folge von einseitiger nährstoffarmer Ernährung? Würdet ihr ein “minderwertiges Gericht” euer Leben lang täglich Essen wollen? Früher gab es so etwas nicht und die Vierbeiner ernährten sich in der Natur oder von Essensresten der Menschen. Die schrittweise Umstellung kann bereits in kleinen Beilagen erfolgen. Hunde lieben hin und wieder Abwechslung im Essen, geben wir ihnen diese Möglichkeit! Hunde besitzen zwar nicht so wie wir Menschen rund 9000 sondern “nur” ca. 1700 Geschmacksknospen, diese dienen ihm dennoch als zuverlässiges Sinnesorgan das auch der Hund gerne wie wir Menschen mit abwechslungsreicher und leckerer Kost stimulieren möchte. Das Auge isst (klickt) mit!
In unserer Rubrik “Hundefutter selber kochen” werden alle Gerichte mit sehr viel Liebe zubereitet. Das heißt, wir verwenden hochwertige Zutaten, kochen mit Sorgfalt und lassen die Gerichte optisch ansprechend aussehen. Uns ist durchaus bewusst, dass dem Hund egal ist, wie sein ersehntes Essen aussieht. Doch können wir für jedes Gericht nicht einfach eine breiige Masse fotografieren. Die Gerichte sollen euch inspirieren und zeigen, was alles in der Hundekochküche machbar ist.
Ihr könnt auch jederzeit unserer Facebookgruppe für Hundefutter selber kochen beitreten!
Unsere Lieblingsrezepte:
Monkey Wuh
Rezept No.1
Hundekekse zu Weihnachten
Rezept No.2
Hähnchentraum Hunde Leckerli
Rezept No.3
Käsesticks für Hundemäuse
Rezept No.4
Süßkartoffel für Hunde
Rezept No.5
Süßkartoffel Pastinaken Chips
Rezept No.6
Hundefutter selber kochen: Was kommt alles in den Napf?
Hundefutter selber kochen – Die richtige Hundeernährung!
Mit was beginnt die richtige Hundeernährung? Genau wie beim Menschen kommt es hier auf Abwechslung und Ausgewogenheit der einzelnen Zutaten an! Eine ausgewogene bzw. vollwertige Ernährung für den Hund besteht nämlich nicht nur aus Trockenfutter oder nur aus Fleisch.
Auch Hunde mögen es auf Ihrem Teller bzw. Hundenapf abwechslungsreich. Da wir immer gerne gleich auch etwas für unsere Hunde mitkochen wenn wir in der Küche sind, haben wir uns entschloßen eine Art Lexikon über sämtliches Fleisch, Obst und Gemüsesorten usw. aufzubauen damit jeder Seitenbesucher der sich für “Hundefutter selber kochen” interessiert auch immer gleich Zugriff auf die Speisen hat die er zum nachmachen verwenden kann.
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Fleisch
Hundefutter selber kochen mit Fleisch
Fleisch Ist ein wichtiger Bestandteil der Hundeernährung. Wenn Ihr euch dazu entschließt Hundefutter selber kochen zu starten und selbst Gerichte zubereiten möchtet, sollte die Wahl zum Fleisch in der Regel nicht fehlen.
Gekochte Knochen: Kalbsknochen oder Lammknochen. Auch hier haben eure Hunde einen rießen Kauspass. Verzichtet auf industriell hergestellten Kauknochenersatz! Fragt den Metzger eures Vertrauens ob er nicht mal nach dem Schlachten ein wenig Knochen übrig hat, oft bekommt Ihr die Knochen dann sogar umsonst.
Gekochte oder getrocknete Innerein: Herz, Lunge, Zunge, Leber, Pansen, Ochsenziemer, Pansen, Gehirn uvm. Getrocknet als Kauspaß für jeden Hund die absolute Glückseligkeit.
Gekochtes oder getrocknetes Fleisch vom Huhn.
Gekochtes oder getrocknetes Fleisch.
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Milchprodukten
Hundefutter selber kochen mit Käse
Viele Hunde vertragen Milchprodukte eben auch wie manche Menschen einfach nicht. Grund dafür ist oft der darin enthaltene Zucker der die Unverträglichkeit bei Hunden auslöst. Das ganze vorsichtig an testen und in Maßen zum Hundefutter geben. Ziel für eine richtige Hundeernährung ist es immer abzuwägen ob es eurem Hund nun gut tut oder Milchprodukte doch Unverträglichkeiten auslösen. Daher Hundefutter selber kochen mit diesen Milchprodukten immer langsam herantasten.
Die Positiven Eigenschaften des Hüttenkäse sind seine geringe Fettwerte und hohen Nährstoffwerte. Ideal als Eiweiß, Calcium für den Knochen und Muskelaufbau aber auch viel Magnesium und Vitamin D Lieferant ist Hüttenkäse hin und wieder eine ideale Beimischung zum normalen Futter. Als Magerprodukt ist Hüttenkäse leicht verdaulich und kann bei Verdauungsbeschwerden verabreicht werden.
Käse: Enthält Vitam A,B, E, Niacin sowie viel Mineralstoffe insbesondere Calcium. Oft wird Käse auch als Belohnung oder Geschmacksverstärker eingesetzt. Die Vielfalt in der Welt des Käses ist gigantisch. Die Standard Käsesorten wie Emmentaler, Gouda oder Mozzarella können in kleinen Mengen verfüttert werden wenn auf die Anzeichen einer Laktose Intoleranz geachtet wird. Diese können sich in Durchfall, Bauchschmerzen und Blähungen äußern. Daher ist die Hundenation bei diesem Lebensmittel extrem gespalten. Auf die Laktose Verträglichkeit sollte stets geachtet werden. Reift ein Käse länger so enthält er auch weniger Laktose. Wer sich zunächst unsicher ist und seinem Hund den Käsegenuss nicht vorenthalten möchte kann zu Hartkäse greifen. Dieser hat viel weniger Laktose als die gängigen Käsesorten. Frischkäsesorten verfügen übrigens über den höchsten Laktose Anteil.
Hierbei handelt es sich um ein dickflüssiges, kohlensäure- und leicht alkoholhaltiges Milchgetränk. Vitamin B ist hier in großer Menge zu finden. Es hilft bei Allergie- und Verdauungsbeschwerden. Allerdings sollte auch hier geprüft werden, ob der Hund es verträgt und es sollte auf die verabreichte Menge geachtet werden.
Zwar ist der Laktose Gehalt geringer als der von Vollmilch, trotzdem sollte auch hier geschaut werden, wie jeder Hund individuell die Magermilch verträgt und dementsprechend dosieren.
In geringen Dosen können Hunde Milch zu sich nehmen auch wenn die Aufnahme von Milch für die Ernährung des Hundes nicht notwendig ist. Experten sprechen von einer Dosierung von maximal 20 Milliliter Kuhmilch pro Kilogramm Körpergewicht des Hundes. Angeblich soll Ziegenmilch verträglicher sein als Kuhmilch.
Quark: Sehr gute Eiweißversrogung, kann ab und an als Fleischersatz hergenommen werden. Viele wichtige Mineralstoffe und Vitamine. Enthält sehr viel Milcheiweiß und nur wenig Milchzucker. Daher in der Regel gut verträglich.
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Fisch
Hundefutter selber kochen mit Fisch
Hundefutter selber kochen mit Fisch? Na logo! Nicht nur für den Menschen ist Fisch ein hochwertiger Eiweiß Lieferant. Die meisten Hunde lieben Fisch in Ihrem Hundefutter. Dennoch steht auf den meisten Speiseplänen von Hunden sehr selten Fischgerichte. Hunde mögen Abwechslung in Ihrem Napf und die richtige Hundeernährung ist auch die Vielfalt an Nährstoffen die Ihr täglich eurem Hund anbietet. Traut euch doch mal ran. Fisch ist fettarm und für den Hund sehr leicht verdaulich. Viele gesunde ungesättigte Fettsäuren, Vitamine und Mineralstoffe. Achtet aber sehr genau darauf das Ihr dem Hund keinen Fisch mit Gräten anbietet! Oft wird geraten nur die großen Gräten zu entfernen. Wir gehen auch Nummer sicher und verfüttern ausschließlich so gut wie es geht „Grätenfrei“. Wenn Ihr euch dazu entschließt Hundefutter mit frischem Fisch zu servieren dann ausschließlich äußerst frisch! Auch Hunde können wie Menschen allergisch auf Meeresfrüchte reagieren. Testet daher bei den ersten Versuchen langsam und Schrittweise ob die Nahrungsaufnahme auch vertragen wird. Mittlerweile besteht auch die Möglichkeit speziell für Hunde einen Fisch Mix zu erwerben. 1-2 x die Woche Fisch sollte wie für Menschen bei Hunden eingeführt werden. Fisch niemals zum verfüttern, gewürzt oder mit Marinade (außer wenn in eigenem Saft eingelegt) verwenden. Wenn er in Öl eingelegt wurde sollte nach Möglichkeit ein Großteil davon abgegossen werden da euer Hund sonst von zu viel Öl Magenprobleme bekommt.
Der Rotbarsch ist reich an Omega-3-Fettsäuren und enthält alle essentiellen Aminosäuren. Mineralstoffe wie Kalzium, Kupfer, Jod, Selen, Eisen und Zink sowie Vitamine A, D und K sowie Vitamin B Komplex.
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit gekochtem Gemüse
Hundefutter selber kochen mit gekochten Gemüse
Wenn Ihr euch entschließt euer Hundefutter mit Gemüsesorten zu kochen bzw. zu verfeinern dann eurem Hund auch ausschließlich gekocht zum Futter geben da Sie teilweise im Rohzustand unverträglich oder sogar giftig sein könnten. Die Portionierung sollte 20 % Gemüse der täglichen Nahrungsaufnahme betragen. Die restliche Nahrung wird über Fleisch und Knochen aufgenommen.
Genau wie beim Blumenkohl nur gedämpft füttern und vorab auf Verträglichkeit testen.
Blumenkohl: Viel Vitamin C und Mineralstoffe. Es wird empfohlen Blumenkohl nur gedämpft zu füttern da dieser sonst schlimme Blähungen verursachen kann. Daher wie bei jeder Kohlsorte vorsichtig herantasten ob Sie überhaupt vertragen wird.
Besitzt höheren Vitamin A Gehalt als Karotten sowie verfügt Grünkohl über alle B Vitame (Außer B12). Jede Menge weitere Vitamine insbesondere Vitamin C. Nur in wirklich sehr minimalen Dosen füttern da Grünkohl sehr blähend wirkt.
Kartoffeln: Enthalten Kohlenhydrate und jede Menge Ballaststoffe sowie alle wichtigen Mineralstoffe und Vitamine. VORSICHT: Keimlinge und grüne Stellen sind giftig!
Wird von Hunden Nahrungstechnisch schlecht angenommen und im Körper nicht richt verwertet. Ist dennoch viel in Fertighundefutter zu finden da Mais sehr billig ist.
Rote Beete: Wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Obst ( oh ne Kerngehäuse & ohne Strunk)
Hundefutter selber kochen mit Obst
Hundefutter selber kochen mit Obst verschafft Abwechslung im Futternapf und ist eine gute Ergänzung zu Fleisch! Obst enthält jede Menge Vitamine, Mineral- und Spurenelemente und ist daher fester Bestandteil für eine richtige Hundeernährung. Bitte achtet darauf, wenn ihr Obstsorten verfüttert, niemals deren Kerne zum Hundefutter zu geben, da diese für Hunde giftige Blausäure enthalten! Auch dürfen manche Obstsorten nur überreif verfüttert werden! Also Augen auf und immer gründlich alle Kerne aus dem Obst herauslesen!
Ananas (ohne Schale): Regt Eiweisspaltung und Fettverbrennung im Körper des Hundes an. Hoher Säuregehalt, daher nur äußerst selten und in Maßen füttern. Diese Frucht auch nur überreif füttern!
Wirken appetitanregend und tragen zur Bildung von Blut bei.
Enthält das Glückshormon Serotonin und das Schlafmittel Tryphophan. Hilft dem Hund bei Durchfallerkrankungen und verfügt über entzündungshemmende Eigenschaften. Bananen sind zudem sehr sättigend.
Nur in Maßen füttern. Diese Frucht auch nur überreif füttern!
Unterstützt Zahn- und Knochenbau bei Junghunden. Kerne der Kirschen enthalten BLAUSÄURE! Niemals mit Kernen verfüttern und aufpassen, dass euer Hund beim Gassigehen keine Kirschen an Kirschbäumen aufsammelt!
Honigmelone (ohne Schale):
Mandarine (ohne Schale):
Melone (ohne Schale):
Orange (ohne Schale):
Verdauungsanregend für Hunde. Wirkt positiv auf Augen und das Fell. Reguliert den Stoffwechsel des Hundes. Ausschließlich überreif verfüttern.
Regt den Speichelfluss, Magensaftproduktion und den Kreislauf an. Pflaumen dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Pflaumen wirken auf Katzen tödlich.
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Beeren
Hundefutter selber kochen mit Beeren
Nicht nur für Menschen eine schmackhafte Sünde und gesunder Nachtisch!
Heidelbeere: Ausschließlich überreif verfüttern. Heidelbeeren dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Heidelbeeren wirken auf Katzen tödlich.
Johannisbeere: Johannisbeeren dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Heidelbeeren wirken auf Katzen tödlich.
Feige: Wirken abführend bei Hunden.
Preiselbeere: In größeren Mengen kann es zu Durchfallerkrankungen führen. Daher immer nur in äußerst geringen Mengen verabreichen. Preiselbeeren dürfen NIEMALS von Katzen gegegessen werden. Preiselbeeren wirken auf Katzen tödlich.
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Kräuter
Hundefutter selber kochen mit Kräuter
Diese Auflistung dient lediglich zu Informationszwecken und kann bei Erkrankung des Tieres den Gang zum Tierarzt nicht ersetzen. Auch sollten keine Kräutermischungen selbst hergestellt und verarbreicht werden ohne die genauen Wirkstoffe zu kennen. Hier erfordert es einiges an Hintergrundwissen. Mischt zur Vorbeugung anfangs immer nur eine für Hunde empfohlene Kräuterart unter das Futter und prüft die individuelle Verträglichkeit.
Dill: Wieder ein kleiner Helfer bei Magen- und Darmproblemen. Zusätzlicher Einsatz bei säugenden Mamahunden, da hierdurch die Milchbildung gefördert wird.
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Nüssen und Samen
Hundefutter selber kochen mit Nüssen und Samen
Nüsse bestehen in der Regel aus 50 – 65 % Fett 15 – 25 % Eiweiß und 20 % Kohlenhydrahte. Bestimmte Nüsse können in kleinen verträglichen Mengen zum Fetter gegeben werden müssen aber nicht zwangsläufig verfüttert werden da euer Hund die Nährstoffe auch aus anderen Lebensmitteln ziehen kann. Wir verfüttern unseren Hunden selbst in der Regel keine Nüsse (außer Kürbis, Leinsamen und Kokos) haben der Vollständigkeit halber dennoch diese Liste ergänzt. Dennoch enthalten Nüsse viele wichtige Mineralstoffe, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren die sich positiv auf die Gesundheit des Hundes auswirken können. Nüsse sind generell wenn dann immer geschält und gemahlen unter das Futter zu füttern.
Süße Mandeln: Nicht verwechseln mit Bittermandeln! Bittermandeln sind für Hunde hochgiftig. Beide Sorten lassen sich nur schwer unterscheiden. Verzichtet lieber darauf und geht kein Risiko ein!
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit Öl
Hundefutter selber kochen mit Ölen
Richtige Hundeernährung / Hundefutter selber kochen mit weiteren Zutaten
Ganz viele Mineralstoffe und Spurenelemente und Vitamine. Wir nehmen selbst Algentabletten aus der Apheteke oder Reformhäusern und mischen diese öfter auch unter das Futter unserer Hunde.
Vollkornbrot, Knäckebrot o.ä. sind ein toller Kauspaß für Hunde und reinigen zeitgleich auch noch das Gebiss. Nur getrocknet und nicht allzuhäufig verfüttern, da Brot oft ein hohen Salzgehalt hat.
Das Eiweß und Eigelb kann zum Backen und Kochen genutzt werden, jedoch nie roh geben oder unter das Futter mischen. Rohe Eier bergen hohe Salmonellen-Gefahr. Zudem sind im Eiklar der Inhaltsstoff Avidin enthalten. Dieser ist ein sehr starker Biotinbinder. Biotin ist für Hunde und Katzen von essentieller Bedeutung! Selbstverständlich können die puren Eierschalen verfüttert werden. Diese dienen ideal als Calciumlieferant.
Nudeln, Reis und Buchweizengrütze in verträglichen Mengen.
Weizenkleie, Haferflocken und Weizenkeime.
Leidet euer Hund an Verstopfung und Verdauungsproblemen? Dann füttert ihm Sauerkraut.
Dazu braucht man eigentlich nichts sagen. Im lauwarmen Zustand immer einen Napf voll Wasser für den Hund stellen.
Die folgenden Lebensmittel und Stoffe sind für Hunde komplett ungeeignet!
Hundefutter selber kochen bedeutet auch auf Lebensmittel zu achten, die euer Hund nicht verträgt oder sogar giftig sein könnten. Nicht alle Lebensmittel, die Menschen ohne Probleme verdauen können, sind für Hunde geeignet. Daher ist es auch so gefährlich dem Hund „etwas gutes tun zu wollen“ und ihm die übrig gebliebenen Essensreste zu geben. Mit dieser Auflistung wollen wir keine Panik verbreiten, auch unsere Hunde haben schon das ein oder andere aufgelistete Lebensmittel gegessen, ohne gleich davon krank zu werden. Die Kunst Hundefutter selber kochen ist, sich auf diese Lebensmittel zu sensibilisieren und ein gewisses Fingerspitzengefühl zu entwickeln, was der Hund verträgt und was eben nichts für ihn ist.
Natürlich sind Hunde Fleischfresser und dies ist auch der Hauptbestandteil ihrer Nahrung. Jedoch gilt auch wie für den Menschen, dass Viren und Salmonellen enthalten sein können.
Rohes (und gekochtes) Schweinefleisch:
Milchprodukte
Milchprodukte sind zwar nicht giftig, können aber zu Unverträglichkeiten des Hundes führen. Da Hunde laktoseintolerant sind, können sie zum Beispiel Milch sehr schlecht verdauen. Von Hund zu Hund ist die Verträglichkeit jedoch unterschiedlich.
Rohes Gemüse
Hundefutter selber kochen weitere Zutaten
In vielen Gemüsesorten sind Giftstoffe enthalten. Durch Erhitzung beim Kochen können diese bei manchen Gemüsearten neutralisiert werden, bei anderen jedoch wieder nicht. Daher lest diese Auflistung bitte aufmerksam durch.
Auch hier befindet sich wie in den Tomaten der Stoff Solanin der für Hunde giftig ist.
In dieser Auflistung wird Gemüse beschrieben, dass egal, ob es roh, gekocht, als Pulver oder Granulat verfüttert wird immer giftig und unverträglich für Hunde bleibt.
Der Verdacht besteht, dass Alfalfa Sproßen den Östrogenhaushalt beeinflussen. Die Blutgerinnung kann daher gestört werden. Daher besonders gefährlich für Hunde, die Herz- und Nierenerkrankungen haben und chronische Erkrankungen aufweisen. In geringen angemessenen Dosen kann aber Alfalfa Grünmehl auch als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt werden.
Das Gleiche was für die Zwiebel gilt auch für den Bärlauch. Bärlauch gehört zu den Zwiebelgewächsen und enthält Sulfide.
Niemals Zwiebeln, egal ob gebraten, getrocknet, gekocht, als Pulver oder roh verfüttern, den diese sind bereits ab 5 g pro kg Körpergewicht und auch je nach Konstitution des Tieres giftig. Daher kann bereits eine kleine Zwiebel sogar für einen ausgewachsenen, schweren Hund tödlich sein. Dies gilt übrigens für alle Laucharten. In Zwiebeln sind Schwefelstoffe enthalten, die im Hund die roten Blutkörperchen zerstören und förmlich zum Platzen bringen. Dies führt beim Hund zu Blutarmut. Daher auch nie mariniertes Fleisch oder Essensreste verfüttern, denn dort können Zwiebelreste mit aufgenommen werden. Symptome sind Urin im Blut, aber auch Gelbsucht.
Diese Obstsorten sind für Hunde giftig und dürfen auf keinen Fall verfüttert werden. Auch ist es extrem wichtig darauf zu achten, bei allen Obstsorten, die Kerne zu entfernen, damit diese nicht mit verfüttert werden.
Sind an sich getrocknete Traubenbeeren. Für Hunde sind Rosinen und Weintrauben giftig. Bereits wenige Stücke können tödlich sein! In diesem Lebensmittel ist der Giftstoff Oxalsäure enthalten. Die Nieren können zudem beim Verzehr geschädigt werden. Der schlimmste Giftcocktail für Hunde ist die Kombination einer Trauben-Nuss Schokolade. Dies kann von Erbrechen bis zum Nierenversagen führen. Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall können als Symptome genannt werden.
Auch Berritze genannt enthält unter anderem Berberin auch Isoquinolin Alkaloid genannt, aber auch viele weitere Alkaloide. Während die Beeren in der Regel ungiftig sind, ist der Giftstoff allerdings im Rest der Pflanze enthalten. Hier genau recherchieren.
Bittermandel: Bittermandeln und süße Mandeln können leicht verwechselt werden! Bittermandeln enthalten Amygdalin, ein blausäureerzeugendes Glykosid und sind für Hunde hochgiftig. Beide Sorten lassen sich nur schwer unterscheiden. Verzichtet lieber darauf und geht kein Risiko ein! Bei Aufnahme der Bittermandeln in den Körper von Hunden kann es zu Atemlähmungen kommen.
Diese Nussart enthält relativ viel Phosphor. Zudem ist die Nuss sehr fetthaltig. Symptome können Schwächeanfälle, Brechreiz, Fieber, Gangschwierigkeiten und Lähmungen sein.
Sie enthält Riterpensaponine (u. a. Aescin), Flavonoglycoside und Hydroxycumarine, welches für Hunde giftig ist. Es kann zum Darmverschluss und Erbrechen kommen. In höheren Dosen Einschränkung der Koordination sowie Atemnot bis Atemstillstand.
Auch diese Nussart enthält relativ viel Phosphor. Zudem ist die Nuss sehr fetthaltig. An und für sich ist die reine Nuss nicht giftig, Jedoch ist die Schale und das Kernholz häufig von einem toxinbildenden Pilz befalle,n welcher den Nervengift Roquefortin C Tremorgene und Penitrem A bildet. Geringe Mengen führen unweigerlich zum Tode. Symptome sind Erbrechen, Zittern, Durchfall, Epilepsie und Steifigkeit.
In ihrer Vielzahl wissen wir nicht, welche Pilze welche Reaktionen auf Hunde hervorrufen können. Alle Pilzsorten gehören daher nicht in das Futter von Hunden.
Für Hundefutter strengstens verboten!
Weitere Verbotene / Giftige Stoffe
Es gibt noch viele weitere giftige Lebensmittel und Stoffe die von Unwohlsein, starker Unverträglichkeit bis hin zum Tode des Tieres führen können.
Auch hier ist der für Hunde giftige Stoff Theobromin enthalten. Hier kommt es zu den gleichen Symptomen wie bei der Schokolade.
Hier ist Morphin und auch andere Opiumalkaloide enthalten. Hier können Symptome wie Atemnot, Durchfall und Erbrechen auftreten.
Salz: Salz schadet Herz und Nieren des Tieres und darf unter keinen Umständen in das Essen gelangen. Daher ist es so gefährlich Essensreste an den Hund zu verfüttern, da Menschenessen generell meist Salz enthält. Ausnahmen sind spezielle mit dem Arzt abgestimmte Schonkostrezepte.
Gewürze: Jegliche Art von Gewürzen und Geschmacksverstärkern sind bei Hundefutter tabu! Daher auch keine Essensreste an Hunde verfüttern.
Roher Eiklar: Im Eiklar des Eies ist der Stoff Avidin enthalten. Dies ist ein Glykoprotein im Eiweiß von Vogeleiern und ist für die Haltbarkeit des Eies zuständig. Es hemmt jedoch bei Verzehr die Aufnahme eines anderen Stoffes Namens Biotin bzw. Vitamin B7. Avidin bindet Biotin. Biotin hat die Aufgabe für gesundes Fell und gesunde Haut zu sorgen. Eier daher nur in gekochter oder gebackener Form verfüttern. Hier aber stets auf die Dosis achten. Zu viel von diesem Lebensmittel stellt dem Hund ein Überangebot an tierischen Fetten und Cholesterin dar. Der Organismus muss hier erhebliche Arbeit leisten. Stoffwechselstörungen können bei Überfütterung auftreten.
Roher Eigelb: Im Eigelb können bei nicht gerechter Lagerung z. B. an einem sonnigen, warmen Ort oder bei Überschreitung der Mindesthaltbarkeit schnell Salmonellen entstehen. Die Gefahr dabei, rund alle 20 Minuten verdoppeln sich diese. Auch hier gilt lieber gekocht oder gebacken verfüttern. Auch hier gilt stets auf die Dosis zu achten, um ein Überangebot an tierischen Fetten und Cholesterin zu vermeiden und Stoffwechselstörungen nicht auftreten zu lassen.
Eier Schalen: In der Regel sind Eierschalen nicht giftig. Für den Hund können aber noch durch Kot und Erdreste verschmutzte Eier gesundheitsgefährlich werden.
Gebratene und gegrillte Knochen: Diese können sehr leicht splittern und führen letztendlich zu Verletzungen im Körper des Hundes. Der gesamte Verdauungstrakt vom Maul bis zum Darmausgang kann erheblich verletzt werden. Lieber vom Metzger des Vertrauens Knochen von jungen Schlachttieren einkaufen, da diese mineralien- und spurenelementereich und noch am wenigsten Schadstoffbelastet sind. Den Metzger darauf hinweisen, dass es für euren Hund ist. Manchmal gibt es Knochen sogar dann auch gratis. Hier aber auch immer auf die Dosis achten, denn zu viel Knochen führt zu sogenannten Knochenkot (meist sehr heller Hundehaufen) und unweigerlich zu Verstopfungen.
Hier ist der für Hunde giftige Stoff Theobromin enthalten. Theobromin kann von Menschen schnell abgebaut werden, von Hunden allerdings nicht. Je nach Kakaogehalt können bereits 8 bis 60 g pro kg Körpergewicht giftig sein und zum Tode führen. Aber auch bereits kleinste Mengen können zum Tode führen! Es hängt immer auch auf die Konstellation und Verfassung des Hundes ab. Grundsätzlich gilt je dunkler die Schokolade, desto mehr Theobromin ist darin enthalten. Dunkle Schokolade hat damit am höchsten Theobromin Anteile im Gegensatz zur weißen Schokolade, die wenig(er) enthält. Schokoladentafeln sind häufig in Alupapier eingewickelt. Isst der Hund diese mit, kann zusätzlich die Darmschleimhaut beschädigt werden. Symptome sind Erbrechen, Durchfall, Krämpfe, Zittern, Atemnot und hoher Puls.
Notfallplan: Nicht alle Hunde haben die gleichen Symptome oder Verträglichkeiten. Straßenhunde gelten oft als ein Stück weit abgehärteter als Rassehunde. Aber egal, zu welcher Kategorie euer Hund gehört, hat er eines dieser Lebensmittel oder sogar eine Kombination von diesen Lebensmitteln gegessen, so solltet ihr grundsätzlich Folgendes tun: Falls noch Reste von dem Lebensmittel übrig sind oder auch bereits erbrochene Lebensmittel vorhanden sind, auf jeden Fall zuerst sichern, um später diesen euren Tierarzt zu übergeben und zu verhindern, dass euer Hund mehr davon ist! Anschließend einen Tierarzt anrufen/kontaktieren und ihn die Situation genau schildern. Schätzt ab, wie viel Gramm euer Hund gegessen haben könnte. Verhaltet euch genau nach dessen fachgerechten Anweisungen. Packt das eventuell noch übrig angegessene Lebensmittel ein und fahrt mit eurem Hund zum Tierarzt. Dieser kann ein kontrolliertes Erbrechen einleiten, ein Gegenmittel verabreichen oder andere Maßnahmen ergreifen.
Vorbeugung und Erziehung: Hunde sind neugierig und essen gerne was ihnen vor die Nase kommt, ganz besonders wenn es dazu noch raschelt! Daher sollten Hundehalter bereits im Welpenalter Verbote aufstellen, nichts vom Tisch oder auf dem Gehweg zu essen.
Hundefutter selber kochen: Immer selbstverantwortlich und mit Verstand!
Bitte denke daran, dass unsere Aufstellung für “Hundefutter selber kochen” und “Verbotene Lebensmittel für Hunde” mit Sicherheit noch nicht komplett ist! Trotz größter Sorgfalt und Recherche übernimmt FOXY & FURRY keinerlei Haftung auf Verträglichkeit, mögliche Allergien, Portionierung, Nahrungsmittel und Zusammensetzung der Rezepte und der Auflistung der Nahrungsmittel!
Bitte achtet darauf, welche Zutaten Hunde und auch speziell eure Hunde vertragen. Sonst können die Rezepte für “Hundefutter selber kochen” auch abgeändert und Zutaten getauscht werden. Verzichte auch auf bereits gewürzte und gesalzene Produkte oder Reste.
Haben wir etwas in der Auflistung vergessen oder ist uns ein Fehler unterlaufen? Sind euch Zutaten aufgefallen die in der Auflistung fehlen? Bitte helfe uns das Lexikon zu vervollständigen. Unter unserem Kontaktformular sind wir immer für dich da! Du hast folgenden Artikel gelesen: Hundefutter selber kochen
Hundefutter selber kochen
Diesen Artikel teilen:
Es gibt verschiedene Gründe, warum Tierhalter für ihren Hund kochen. So vertragen manche Hunde aufgrund einer Futtermittel-Allergie viele Fertigfuttersorten nicht. Möchte man mittels einer Ausschlussdiät herausfinden, auf welchen Inhaltsstoff der Hund allergisch reagiert, bietet sich das Selberkochen an. Auch bei der Ernährung von Hunden mit Nierenerkrankungen, Diabetes oder anderen Stoffwechselstörungen sollten bestimmte Nahrungsmittel gemieden werden – bei selbst gekochtem Futter können Sie die Zusammensetzung selbst bestimmen und haben auch die Kontrolle über die Herkunft der einzelnen Zutaten.
Ein gesunder Hund braucht nicht unbedingt selbst zubereitete Mahlzeiten, aber die meisten Hunde nehmen Selbstgekochtes dankbar an. Allzu große Experimente sind in der Hundeernährung allgemein jedoch eher kontraproduktiv. Reagiert Ihr Hund auf selbstgekochte Mahlzeiten mehrfach mit Durchfall oder anderen Verdauungsbeschwerden, bleiben Sie lieber bei seinem Trocken- oder Nassfutter. Ansonsten können Sie einen Teil seiner Mahlzeiten durch selbstgekochtes Hundefutter ersetzen.
Was man für den Hund kochen kann
Wie beim Menschen besteht eine typische selbstgekochte Mahlzeit für den Hund aus Fleisch, Gemüse und einer „Sättigungsbeilage“, wenn auch in etwas anderer Verteilung.
- Als Fleisch eignen sich Geflügel, Rind, Schwein, Schaf, Pferd und nahezu alle anderen Fleischsorten. Das Fleisch können Sie kochen oder braten. Bei Schweinefleisch ist es wichtig, dass es komplett durchgegart ist. Innereien wie Leber oder Niere sind reich an Vitaminen und Spurenelementen, sollten allerdings maximal einmal die Woche gereicht werden.
- Alternativ ist Fisch eine gute Quelle für tierische Eiweiße und gesunde Fettsäuren. Achten Sie darauf, die Gräten zu entfernen! Ob Lachs, Forelle oder Thunfisch – nahezu alle gängigen Fischsorten sind in gekochtem Zustand für Hunde geeignet.
- Eier sind eine hochwertige Proteinquelle. Das Eigelb enthält zudem viele fettlösliche Vitamine.
- Hochwertiges Eiweiß enthalten auch Milch und Milchprodukte. Die meisten Hunde vertragen allerdings keine Laktose, weshalb außer Dickmilch, Quark und Hüttenkäse die meisten Milchprodukte eher ungeeignet sind.
- Als Ergänzung zu der jeweiligen Eiweißquelle können Sie Getreide in das selbstgekochte Futter mischen, zum Beispiel Reis oder Haferflocken. Auch Nudeln und altes Brot vertragen die meisten Hunde gut.
- Gekochte Hülsenfrüchte wie Erbsen und Bohnen können Sie in kleinen Mengen ins Futter geben. Am besten vor der Fütterung grob zerdrücken.
- Obst und Gemüse liefern wichtige Ballaststoffe und – wenn nicht zu lange gekocht – auch Vitamine. Viele Hunde nehmen z.B. Möhren gerne an. In geraspelter oder pürierter Form ist Gemüse für Hunde am besten verdaulich.
Auch Gemüse gehört in ein selbstgekochtes Hundemenü. Foto: vetproduction
Was nicht ins selbstgekochte Futter gehört
Essensreste sind in der Regel kein geeignetes Hundefutter. Vor allem stark gesalzene oder scharf gewürzte Speisen sollten nicht in den Fressnapf wandern. Wenn Sie in einem Aufwand für den Hund mitkochen möchten, bereiten Sie am besten eine ungewürzte Portion separat zu oder würzen Sie erst später für den Menschengaumen nach. Geringe Mengen an Küchenkräutern wie Basilikum, Thymian und Petersilie sind in der Regel jedoch nicht bedenklich.
Auf Zwiebeln, Lauch und Knoblauch im selbstgekochten Hundefutter sollten Sie verzichten – durch das enthaltene Alliin sind diese Nahrungsmittel für Hunde giftig. Auch Avocados, Rosinen und Zitrusfrüchte sollten Sie auf keinen Fall verfüttern.
Rezepte für den Hund
Es gibt inzwischen einige Bücher, die sich auf selbstgekochtes Hundefutter spezialisiert haben und zahlreiche Rezepte und Anregungen bieten, wie Sie für Ihren Hund kochen können. Das folgende Beispiel wäre eine Mahlzeit für einen mittelmäßig aktiven, 25 Kilo schweren Hund:
- 250 g Hühnerbrust
- 200 g Vollkornreis (gekocht)
- 1 Karotte
- 1 Zucchini
- 2 EL Olivenöl
- 5 g Knochenmehl
Zubereitung:
Den Reis kochen. Hühnerbrust in Streifen schneiden und in Öl anbraten. Karotten und Zucchini klein schneiden und mitbraten. Alles vermengen und Knochenmehl untermischen.
Weiterführende Informationen
Tierärztliche Qualitätssicherung: Pascale Huber, Tierärztin
Behling, G.: Frisches Futter für ein langes Hundeleben. Kynos Verlag, Nerdlen 2010
Laukner, A.: Hunde füttern. Einfach, lecker, gesund. Ulmer Verlag, Stuttgart 2006
Meyer, H., Zentek, J.: Ernährung des Hundes. Grundlagen, Fütterung, Diätetik. Enke Verlag, Stuttgart 2010
Комментариев нет:
Отправить комментарий