Fieber beim Hund – Symptome und Hausmittel

Ab wann hat ein Hund Fieber, was kannst du dagegen unternehmen? Erfahre es jetzt in unserem Blogartikel.
Symptome von Fieber beim Hund
Fieber ist auch beim Hund ein körpereigener Abwehrmechanismus auf verschiedenste Reize und stellt in der Regel nur ein Symptom einer Erkrankung dar. Am häufigsten ausgelöst durch bakterielle Infektionen oder Autoimmunerkrankungen. Wird bei einem Hund Fieber festgestellt, sollte auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden. Zu hohes oder langanhaltendes Fieber kann tödlich sein.
- Ohren fühlen sich heiß an
- Der Hund ist schlapp
- Der Hund hat keinen Appetit
- Nase warm und trocken
- Hecheln
- Beschleunigter Puls
Ab wieviel Grad Körpertemperatur hat ein Hund Fieber?
Die normale Temperatur bei Hunden liegt bei ca. 37,5 bis 39 Grad Celsius. Wird dieser normale Bereich überschritten spricht man erst von überhöhter Temperatur, ab 40 Grad Celsius von Fieber beim Hund. Ab 42 Grad Celsius besteht akute Lebensgefahr!
Fieber beim Hund richtig messen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Fieber bei einem Hund zu messen. Die übliche und genaueste Methode ist die rektale Messung. Dafür nimmt man ein
gewöhnliches Fieberthermometer und benetzt die Spitze mit Vaseline als Gleitmittel. Nach Einführen des Thermometers kann die Körperkerntemperatur des Hundes gemessen werden. Nach Benutzung das Thermometer abwaschen und desinfizieren. Das Thermometer sollte natürlich nur für den Hund benutzt werden. Um Verwechslungen vorzubeugen könnt Ihr es beschriften oder in eurem Hunde-Erstehilfeset unterbringen.
Fieber beim Hund senken
Wie kann man das Fieber beim Hund senken? Als erstes sollte der Hund natürlich ausreichend Ruhe bekommen und auf jegliche sportliche Aktivität sollte verzichtet werden. Da Fieber ein Symptom einer Erkrankung ist, sollte die Ursache für das Fieber gefunden und schnellstmöglich behandelt werden. Der Gang zum Tierarzt ist somit unausweichlich um dem Hund schnell helfen zu können. Als Hundebesitzer sollte man dafür sorgen, dass der Hund genug Flüssigkeit zu sich nimmt und seinen Appetit durch das Lieblingsfutter anregen. Kalte Umschläge können auch helfen, diese werden in den Nacken gelegt oder um die Beine gewickelt.
Hausmittel Fieber beim Hund
Ein wirkliches Hausmittel gegen Fieber beim Hund gibt es nicht wirklich. Da Fieber lediglich ein Symptom einer Krankheit darstellt, hilft nur die Behandlung der Grunderkrankung die das Fieber ausgelöst hat.
Eine symptomatische Therapie mittels kalten Wickeln, kann jedoch helfen Fieber zu senken. Hierfür werden lediglich Handtücher benötigt, welche zunächst in kaltem Wasser getränkt werden und anschließend um die Beine des Hundes gewickelt werden. Ein nasskaltes Handtuch im Nacken kann zusätzlich helfen. Eine weitere Alternative ist das besprühen des Hundes mit kaltem Wasser aus einer Sprühflasche.
Mit unserem Hundeaktivitätstracker könnt ihr oft auch schon frühzeitig die Anzeichen einer Krankheit wie Antriebslosigkeit und verstärkten Ruhebedarf sehen. Zudem könnt Ihr das Tagesziel herabsetzen (in einem zukünftigen Update) damit der Hund auch nicht durch andere Familienmitglieder oder Betreuer überfordert wird.
Fieber beim Hund – was tun?
Fieber kann beim Hund verschiedene Ursachen haben. Je nach gemessener Temperatur kann ein Besuch beim Tierarzt dringend ratsam sein.
Von Fieber spricht man bei Hunden dann, wenn unter anderem die innere Körpertemperatur erhöht ist. Doch neben der Änderung der Normaltemperatur zeigen Hunde auch weitere Anzeichen, die für Fieber sprechen. Um welche Symptome es sich dabei handelt, lesen Sie im folgenden Artikel. Außerdem erfahren Sie hier, welche Ursachen Fieber haben kann, wie man bei Hunden Fieber misst und was zu tun ist, wenn der Hund Fieber hat.
Innere Körpertemperatur beim Hund
Die normale Temperatur des Hundes liegt zwischen 38,0 und 39,0 Grad Celsius. Doch diese Werte sind nicht immer gleich. So ist die Temperatur beim Hund beispielsweise frühmorgens am niedrigsten, steigt im Laufe des Tages um einige Zehntelgrade an und ist schließlich am Abend am höchsten.
Auch Rasse, Alter und Geschlecht spielen hier eine Rolle. Die innere Körpertemperatur ist meist höher bei:
Bei Hundewelpen ist die innere Körpertemperatur oftmals noch höher und darf bis zu 39,5 Grad Celsius reichen. Dieser Wert ist für Welpen durchaus normal und nicht bedenklich.
Fiebermessen beim Hund
Um die innere Körpertemperatur des Hundes zu messen, verwendet man ein Fieberthermometer. Hierzu gibt es spezielle Thermometer für Tiere, die eine digitale Anzeige haben und sehr schnell messen. Dies ist durchaus von Vorteil, da die meisten Hunde das Fiebermessen als unangenehm empfinden und dabei oft sehr unruhig und zappelig sind. Für Menschen gemachte Fieberthermometer messen meist deutlich langsamer und sind daher für Hunde eher ungeeignet.
Oftmals benötigt man zum Fiebermessen eine zweite Person, die den Hund währenddessen gut festhält.
Das Fiebermessen im Ohr ist bei Hunden sehr ungenau, weshalb diese Methode in der Regel nicht empfohlen wird.
Rektale und vaginale Messung
Die Spitze des Thermometers wird mit etwas Vaseline oder Gleitgel benetzt und dann durch den After in den Enddarm des Hundes eingeführt, man misst also rektal. Wichtig ist es, das Thermometer an die Innenseite des Enddarms zu legen, also vorsichtig zur Seite zu drücken, da sonst nur die Temperatur der Luft im Enddarm gemessen wird, nicht aber die Körpertemperatur des Hundes.
Bei Hündinnen kann die innere Körpertemperatur alternativ auch in der Scheide (also vaginal) gemessen werden, wobei die Werte hier immer um einige Zehntelgrad höher sind als bei der rektalen Messung.
Nach der Messung wird das Thermometer wieder gereinigt und idealerweise auch desinfiziert.
Fiebermessen ohne Thermometer
Einen korrekten Wert der inneren Körpertemperatur beim Hund bekommt man nur mittels rektaler Messung mit einem Thermometer.
Hat man ein solches gerade nicht zur Hand, gibt es Alternativen, anhand derer man die Körpertemperatur des Hundes feststellen kann. Diese Methoden erfordern allerdings ein gewisses Maß an Erfahrung. Zudem fallen Veränderungen der Temperatur auf diesem Weg oft nur auf, wenn es sich um hohes Fieber handelt.
An unbehaarten Körperstellen des Hundes, zum Beispiel der Ellbogenbeuge, kann man den Handrücken auflegen und dort die Temperatur der Körperoberfläche erfühlen. Die Ohren des Hundes können sich ebenfalls etwas wärmer anfühlen. Auch an den Maulschleimhäuten, zum Beispiel den Innenseiten der Lefzen, kann die Temperatur durch Tasten überprüft werden.
Entgegen landläufiger Meinungen ist eine trockene Nase kein Indikator dafür, ob der Hund Fieber hat oder nicht. Innerhalb eines Tages kann die Nase des gesunden Hundes zwischen feucht und trocken variieren. Liegt der Hund beispielsweise länger in der Sonne oder neben einem Heizkörper, dann wird auch die Nase trocken.
Ab wann hat ein Hund Fieber?
Nicht jeder Hund, dessen Körpertemperatur über die Normaltemperatur ansteigt, ist gleich krank. Gerade für sehr nervöse und aufgeregte Hunde bedeutet das Temperaturmessen Stress, weshalb die Temperatur beim Messen oftmals steigt, der Hund aber gesund ist. Auch eine sehr hohe Außentemperatur lässt die innere Körpertemperatur des Hundes ansteigen.
Die Körpertemperatur des Hundes kann außerdem erhöht sein nach:
- Arbeitsphasen (zum Beispiel Agility)
- langem Spielen und Toben
- einer Autofahrt
- der Fütterung
Um hier keine verfälschten Werte zu bekommen, sollte nach den genannten Ereignissen etwa eine Stunde gewartet und erst dann die Temperatur gemessen werden.
Im umgekehrten Fall zeigt das Thermometer bei Hunden, die dauernd unter Durchfall leiden, oft fälschlicherweise niedrigere Temperaturen an.
Fieber beim Hund feststellen
Typisch für Fieber ist die Erhöhung der inneren Körpertemperatur des Hundes. Dies kann eine Erhöhung um einige Zehntelgrade sein, aber auch ein Ansteigen bis über 40 Grad Fieber. Bei einer Steigerung der Normaltemperatur um 0,1 bis 0,2 Grad spricht man noch von erhöhter Temperatur.
Neben der höheren Körpertemperatur zeigen Hunde weitere Anzeichen, anhand derer man Fieber erkennen kann:
- Hauttemperatur unregelmäßig verteilt
- schnellere Atmung
- erhöhter Puls
- gesträubtes Fell
- Müdigkeit
- Erbrechen
- Hund zittert (Schüttelfrost)
- Hund frisst nicht
Diese Symptome kann man sehr schnell durch gute Beobachtung des Hundes feststellen. Die Hauttemperatur kann durch Tasten und Streicheln mit dem Handrücken überprüft werden.
Was tun, wenn ein Hund Fieber hat?
Ab einer inneren Körpertemperatur des Hundes von 39,5 Grad Celsius sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser wird versuchen, die Ursache für das Fieber zu finden, und den Hund entsprechend behandeln sowie das Fieber senken.
Außerdem sollte der Hund dazu animiert werden, regelmäßig kleine Mengen Wasser zu trinken. Bei einem akut auftretenden Fieberschub leistet in der Anfangsphase auch die Homöopathie gute Dienste. Eine einmalige Gabe Aconitum C30 oder Belladonna C30 ist oftmals schon ausreichend, um das Fieber des Hundes zu senken.
Auf keinen Fall dürfen dem Hund fiebersenkende Medikamente, wie beispielsweise Ibuprofen, verabreicht werden, die für den menschlichen Gebrauch zugelassen sind. Diese können für den Hund giftig sein.
Fieber senken beim Hund – Erste Hilfe bei hohem Fieber
Bei Fieber über 40,5 Grad Celsius muss der Körper des Hundes sofort mittels einfacher Hausmittel gekühlt werden. Dazu verteilt man kaltes Wasser auf dem Fell des Hundes und bläst anschließend mit einem Ventilator über das feuchte Fell. Alternativ kann man den Hund auch mit feuchten Handtüchern abdecken.
Dabei muss die innere Körpertemperatur alle fünf Minuten mit einem Thermometer kontrolliert werden, damit der Hund nicht zu schnell abkühlt oder gar auskühlt. Ist schließlich eine Temperatur von unter 39,5 Grad Celsius erreicht oder sinkt das Fieber nur sehr langsam bis gar nicht, dann muss der Hund auf jeden Fall zu einem Tierarzt gebracht werden.
Ursachen für Fieber bei Hunden
Eine Vielzahl an Hundekrankheiten kann Fieber auslösen. Oftmals handelt es sich dabei um Infektionskrankheiten, bei denen Bakterien, Viren oder Parasiten die Auslöser sind. Aber auch Entzündungen, Vergiftungen oder Tumore können beispielsweise dazu führen, dass der Hund Fieber hat.
Nach einer Impfung kann es gelegentlich vorkommen, dass der Hund leichtes Fieber bekommt. Dieses kann bis zu drei Tage andauern, ist aber meist sehr mild und vergeht dann in der Regel wieder von selbst.
Bekommt der Hund nach einer OP Fieber, dann sollte er auf jeden Fall nochmal zum Tierarzt gebracht werden, da in diesen Fällen meist eine Infektion vorliegt.
Wenn kein erkennbarer Grund für das Fieber vorliegt, muss der Hund gründlich vom Tierarzt untersucht werden, um die Ursache zu finden und zu behandeln.
Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen
Fieber bei Hunden gehört zu den Symptomen verschiedenster Grunderkrankungen und kann, wenn es zu hoch wird, gefährlich werden. Doch an welchen Symptomen erkennen Sie, dass Ihr Liebling Fieber hat und was könnte der Grund dafür sein? Wir geben einen Überblick.
Die Körpertemperatur eines erwachsenen Hundes liegt normalerweise zwischen 38°C und 39°C. Ist sie kurzzeitig erhöht, muss das nicht unbedingt krankheitsbedingt sein. Auch wenn sich Ihr Hund beim Toben oder Spielen verausgabt hat, kann das zu einer vorübergehenden Überhitzung führen. Hält die erhöhte Körpertemperatur jedoch an, oder wird durch eines oder mehrere der folgenden Krankheitssymptome begleitet, sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Hund wirklich Fieber hat.
Fieber bei Hunden: An diesen Symptomen erkennen Sie es
Hat der Hund eine Temperatur von etwas über 39°C, spricht man von erhöhter Temperatur, von Fieber bei über 40°C. Fieber bei Hunden geht meist damit einher, dass das betroffene Tier schlapp und müde wirkt. Oft leidet es außerdem unter Appetitlosigkeit, bewegt sich weniger als sonst und wirkt, besonders bei hohem Fieber, apathisch. Die Ohren können sich heiß anfühlen, ebenso sind wenig behaarte Körperstellen, wie die Innenseiten der Beine, deutlich erwärmt.
Die Nase des Hundes ist bei Fieber oft warm und trocken. Schüttelfrost und gesträubtes Fell können ebenfalls auf stark erhöhte Temperatur hindeuten. Der Vierbeiner schläft sehr viel. Bei hohem Fieber ist der Puls erhöht und der Hund atmet schneller als normal. Je nach Ursache kann das Fieber beständig hoch sein oder in Phasen auftreten. Gefährlich wird es, wenn das Fieber bei Hunden auf über 42°C steigt.
Mögliche Ursachen für Fieber
Die Ursache für Fieber bei Hunden sollte ein Tierarzt abklären, denn es hängt normalerweise mit einer anderen Grunderkrankung zusammen. Fieber unterstützt den Heilungsprozess des Körpers bei bakteriellen oder viralen Infekten, Immunerkrankungen oder Entzündungen. Nebenwirkungen durch Medikamente, Pilzinfektionen oder Rheuma können ebenfalls Fieber hervorrufen. In wenigen Fällen tritt das Fieber aber auch ohne erkennbare Ursache auf, was die Behandlung schwieriger macht, da diese davon abhängt, wovon das Fieber hervorgerufen wird.
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Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen:
Fieber bei Hunden - Ursachen, Anzeichen und Therapiemöglichkeiten
Überschreitet die Körpertemperatur eines Hundes den Normalbereich von etwa 37,5 bis 39 Grad Celsius, spricht man von Fieber. Weist die Fieberkurve Tagesschwankungen von nicht mehr als einem Grad auf, handelt es sich um kontinuierliches Fieber.
Arten von Fieber
Als remittierendes Fieber bei Hunden werden Schwankungen innerhalb eines Tages bezeichnet, die mehr als nur ein Grad Celsius ausmachen. Unter intermittierendem Fieber wiederum ist der Wechsel von fiebrigen und kurzen fieberfreien Phasen zu verstehen. Dauern die fieberfreien Phasen länger an, handelt es sich um rekurrierendes Fieber. Bei einem fiebrigen Zustand, in dem sich keinerlei Regelmäßigkeiten feststellen lassen, ist schließlich die Rede von atypischem Fieber. Auch im Hinblick auf die Dauer des Fiebers können Unterscheidungen vorgenommen werden. Während ephermes (eintägiges) Fieber bereits nach einem Tag überstanden ist, kann akutes Fieber bei Hunden zwischen 8 und 14 Tagen andauern. Von subakutem Fieber spricht man bis zu einer Dauer von 3 Wochen, länger anhaltende überhöhte Temperatur ist ein chronisches Fieber.

Ursachen und Symptome
Nur selten tritt Fieber als alleiniges Symptom in Erscheinung. In den meisten Fällen ist das Fieber bei Hunden lediglich eines von mehreren Symptomen und kann auf eine zugrundeliegende Erkrankung zurückgeführt werden. Denkbar ist zum Beispiel eine bakterielle, virale oder durch Parasiten hervorgerufene Infektion wie etwa
- Borreliose
- Staupe
- Babesiose
- Zwingerhusten
- Leptospirose
- Tollwut
Als Ursachen kommen auch immunbedingte Krankheiten wie Rheuma oder Polyarthritis infrage. Weiterhin kommen entzündliche Erkrankungen als Auslöser in Betracht. Zu denken ist hier insbesondere an eine Entzündung der Prostata, des Darms, des Gesäuges, der Gebärmutter oder der Hirnhaut. Darüber hinaus kann Fieber bei Hunden als Begleiterscheinung bei Medikamenteneinnahme, bei Abszessen, Tumoren und Erkrankungen des Knochenmarks auftreten.
NOTFALL-CHECKLISTE : Fieber beim Hund
Fieber ist ein Abwehrmechanismus des Immunsystems, bei dem neben der erhöhten Körpertemperatur eine Vielzahl gesteigerter Abwehraktivitäten auf Hochtouren ablaufen. Der Körper kämpft - Abwehrkräfte sind mobilisiert. Hauptzweck ist es, die im Körper vorhandenen Krankheitserreger zu bekämpfen. Fieber ist also zunächst ein positives Zeichen. Die Immunabwehr funktioniert und ist aktiv. Doch wenn das Fieber zu hoch ist oder zu lange andauert, wenn der Hund schon lange nichts mehr fressen mag, kaum mehr trinkt und immer schwächer wird, wird das Fieber selbst zur Lebensgefahr.
Ab wann wird Fieber zum Notfall? Die in dieser Dokumentation aufgeführten fiebersenkenden Maßnahmen sind lediglich als Notmaßnahme im Rahmen einer Ersten Hilfe beim Hund gedacht und ersetzen in keinster Weise eine tiermedizinische Behandlung. Wenn ihr Hund starkes Fieber hat, gehen Sie mit ihm zum Tierarzt, lassen Sie die Ursachen professionell abklären. Anhaltendes Fieber über 41 Grad ist für ihren Hund lebensbedrohlich, wenn es weiter steigt wird es akut lebensgefährlich. Ihr Hund vertraut Ihnen - handeln Sie bevor es zu spät ist.
A. AUSGANGSLAGE
- der Hund hat Fieber
- dies ist schon beim reinen Körperkontakt zu spüren, z.B. an den heißen Ohren
- möglicherweise hechelt er auffallend stark und trinkt mehr als sonst
- sein Allgemeinbefinden scheint schlecht zu sein
- der Hundehalter ist unsicher und will die Temperatur und Vitalwerte des Hundes überprüfen
Fieber messen im Ohr nicht möglich?
B. FIEBER MESSEN BEIM HUND
B.1 Fieber messen
- die Messung der Körperinnentemperatur ist hier beschrieben, Details siehe -> Temperatur messen
- zwischen 37,5 und 39 Grad liegt die Normaltemperatur beim erwachsenen Hund
- beim Welpen bis 39,5 Grad
- die Vitalwerte sollten bei Fieber immer mit beachtet werden, weitere Infos siehe -> Vitalwerte
- Fieber kann verlässlich nur (!) durch die rektale Messung (im Po des Hundes) festgestellt werden
Schaubild: Fieber beim Hund
Falls Sie es noch nicht haben: Beschaffen Sie sich digitales Thermometer mit einer flexiblen Messspitze, z.B. aus der Apotheke - nur für ihren Hund. Ideal sind elektronische Fieberthermometer, die kurz piepsen, wenn die Temperatur fertig gemessen ist. Beschriften Sie es mit einem Permanentstift, so dass es erkennbar exklusiv nur für ihren Hund ist. Idealerweise lassen Sie von ihrem Tierarzt einmal zeigen, wie man die rektale Temperaturmessung am einfachsten macht. Eine Beschreibung dazu finden Sie aber auch hier Temperatur messen. Nach Gebrauch das Thermometer sofort gut desinfizieren.
B.2 bei Fieber grundsätzlich auch die Vitalwerte überwachen
- ob die kapillare Füllzeit ist verzögert ist, prüfen mit -> Kapillare Füllzeit prüfen
- auf drohenden Hitzeschock / Kreislaufschock prüfen -> Schock
- der Herzschlag ist beschleunigt, prüfen mit -> Puls prüfen
- flache, schnelle Atmung, ggf. kontrollieren -> Atmung prüfen
- auf lebensgefährlichen Flüssigkeitsmangel prüfen -> innere Austrocknung (Dehydration)
- individuelle Messung und Vergleich des Trinkwasserbedarfs -> Wasserbedarf beim Hund
- Lymphknoten angeschwollen oder normal, hier die -> Lymphknoten kontrollieren
C. SYMPTOME UND BEGLEITERSCHEINUNGEN VON FIEBER
C.1 mögliche Begleiterscheinungen von Fieber beim Hund
- trockene Nase
- verstärktes Hecheln
- heiße Ohren
- Appetitmangel
- Teilnahmslosigkeit bis zur Apathie
- erhöhte Temperatur bereits fühlbar an den Lenden auf der Innenseite der Schenkel, an den Achseln und am Bauch an weniger behaarten Stellen
- der ganze Hundekörper fühlt sich überwärmt an
- die Messung der Körperinnentemperatur ist hier beschrieben, Details siehe -> Temperatur messen
- zwischen 37,5 und 39 Grad liegt die Normaltemperatur beim erwachsenen Hund
- beim Welpen bis 39,5 Grad
- die Vitalwerte sollten bei Fieber immer mit beachtet werden, weitere Infos siehe -> Vitalwerte
- Fieber kann verlässlich nur (!) durch die rektale Messung (im Po des Hundes) festgestellt werden
Der Hund muss bei Fieber viel trinken. Insbesondere bei hohem Fieber wird er stark hecheln und kann sich nur über Wasserverlust kühlen. Falls der Hund krankheitsbedingt nichts oder zu wenig trinken mag, ihn immer wieder zum Trinken ermuntern. Ihm evtl. auch mit einem kleinen Löffel oder einer Spritze (ohne Nadel) Wasser auf die Zunge vorsichtig vorne in den Mund träufeln. Lieber kleine Portionen - dafür immer wieder etwas. Aber niemals etwas erzwingen.
C.2 Begleiterscheinungen von sehr hohem Fieber
- Schüttelfrost
- sehr fester, trockener Kot
- Flüssigkeitsverlust bis zur Dehydrierung
- starke negative Veränderung der Vitalwerte des Hundes
- totale Verweigerung der Nahrungsaufnahme
Bei über 40 Grad Körpertemperatur wird unabhängig von der Grunderkrankung das Fieber für den Hund selbst zu Last. Ihr Hund leidet jetzt am Fieber selbst! Appetitlosigkeit, Schwäche, Dehydrierung, Antriebslosigkeit - ihr Hund braucht nun echte Pflege. Entsprechende Notfallmaßnahmen - wie unten dargestellt - können bei Fieber dem Hund Linderung verschaffen. Das ist viel, wenn er stark unter Fieberschüben leidet, aber zu wenig, wenn er richtig krank ist. Bedenken Sie deshalb, wenn Sie ein hohes Fieber festgestellt haben, dass dieses immer noch ansteigen kann. Insbesondere wenn die eigentlichen Grunderkrankung noch gar nicht behandelt wird. Deshalb ist der Hund spätestens jetzt ein Fall für den Tierarzt.
D. NOTFALLMASSNAHMEN BEI FIEBER
D.1 Begleitmaßnahmen in einer Fieber-Notfallsituation
- kein Stress, viel Ruhe
- den Hund schonen, nur kürzere Spaziergänge machen
- appetitanregende Maßnahmen, falls der Hund kaum noch frisst, vielleicht sein Lieblingsfutter und seine Lieblingsleckerlie
- den Hund gut beobachten und regelmäßig Fieber messen und Vitalwerte aufnehmen siehe -> Vitalwerte
D.2 Notfallmaßnahmen und Intensivpflege
- bei lang anhaltetem Fieber in Absprache mit dem Tierarzt ein Elektrolyt bzw. isotonisches Getränk geben
- fiebersenkende Maßnahmen wie kalte Kompressen mit mehreren Waschlappen und Schüssel kaltes Wasser, Waschlappen auswringen, auf Bauch, Leiste, Pfotenbereiche - Waschlappen ständig auffrischen und gegen kühle, frische Waschlappen austauschen
- kalte Kompressen zum Kühlen in der Art von Wadenwickel, siehe ->kalte Kompressen
- den Hund durch angefeuchtete Handtücher kühlen, Wasser in Raumtemperatur zur Kühlung und Linderung in die Achsel, Beinen, Bauch, auf dem Kopf und um die Pfoten auflegen - regelmäßig austauschen, wenn sich das nasse Handtuch aufgewärmt hat oder getrocknet ist
- viel Wasser dem überhitzten Hund zum Trinken anbieten, ihn auch ausdrücklich zum Trinken anhalten, ihm evtl. auch mit einem Löffel immer wieder Wasser auf die Zunge geben
- statt Leitungswasser kann man dem Hund auch mal zusätzlich etwas verdünnte, vollkommen abgekühlte Fleischbrühe geben
- dem Hund im Bedarfsfall Flüssigkeit per Spritze (ohne Nadel!) in den Mund träufeln
- bei Zeichen der Dehydration, wenn der Hund auch kaum trinken mag, kann ganz vorsichtig Wasser mit einem Löffel gegeben werden. Aber nichts erzwingen!
Wichtig! Sehr hohes Fieber ist ein tiermedizinischer Notfall. Der Hund muss dann unverzüglich in die Tierklinik oder Tierarztpraxis. Möglicherweise muss der Hund intensiv-medizinisch professionell versorgt werden.
E. WANN WEGEN FIEBER ZUM TIERARZT?
- im Zweifelsfall immer (!) den Hund zum Tierarzt bringen
- bei hohem Fieber ab 40 Grad
- wenn die Fieberursache unbekannt ist
- bei Welpen und bei alten oder kranken Hunden gilt ganz besondere Vorsicht
- insbesondere wenn beim Hund neben dem Fieber noch andere Krankheitszeichen erkennbar sind
- wenn sich sein Verhalten geändert hat und er auf einmal apathisch wirkt
- wenn der Hund bereits an einer chronischen Krankheit leidet, die sich zum Beispiel verschlechtert haben könnte
- wenn es neben dem Fieber noch andere Hinweise auf Gesundheitsprobleme zeigen, Details siehe -> Vitalwerte
F. HAUSMITTEL GEGEN FIEBER - was tun wenn der Hund Fieber hat
F.1 Begleitmaßnahmen in einer Fieber-Notfallsituation
- Ruhe
- frische Luft
- verdünnte, ausgekühlte Fleischbrühe zur Stärkung
- Wadenwickel zur Kühlung der Körpertemperatur
- Schonung, das bedeutet natürlich auch keinen Hundesport und kein Herumrennen und Toben mit anderen Hunden, etc.
F.2 Wadenwickel zum Kühlen
- geeignet sind Geschirrtücher, kleine Handtücher, Waschlappen, etc.
- Tücher mit kaltem Wasser anfeuchten
- auf den Nacken legen
- um die Läufe legen
- nach einiger Zeit, wenn sie aufgewärmt sind - austauschen
- mit dem Wadenwickel wird dem Körper Hitze entzogen
- weitere Infos, siehe ->Kälte-Kompressen
F.3 Stärkung der Immunsystems
- Schwarzkümmel kann in Form von Schwarzkümmelöl als Nahrungsergänzungsmittel mit dem Futter zur Stärkung der Immunabwehr gegeben werden
- Info: Schwarzkümmel (Nigella Sativa) hat nichts mit unserem Kümmel-Gewürz zu tun, sondern gehört zu den Hahnenfußgewächsen
- Vitamine und Energie zum Gesundwerden: Apfel raspeln als Vitaminspender, 2 Esslöffel Honig als Energiespender drüber geben und Joghurt vermischen
- Kiwis schälen, in kleine Würfel schneiden, etwas Joghurt und 1 Esslöffel Öl darauf geben
G. DOKUMENTATION - HINTERGRUND-WISSEN - FIEBER BEIM HUND
- WICHTIG: Die nachfolgende Übersicht soll in keinster Weise zur eigenen Diagnoseerstellung dienen. Die erhöhte Körperinnentemperatur unseres Hundes gibt uns einen Hinweis auf eine aktivierte Immunabwehr seines Körpers. Die eigentliche Krankheitsursache kann aber nur mit einer gezielten Diagnostik durch den Tierarzt oder durch ein Labor ermittelt werden.
G.1 Normaltemperatur - erhöhte Temperatur - Fieber - hohes Fieber - lebensbedrohliches Fieber
- . Fieber an sich ist keine Krankheit, sondern nur das Symptom eines entzündlichen Krankheitsgeschehens
- . dabei unterstützt das Fieber den Organismus bei der Abwehr von Krankheitserregern
- . nicht jede erhöhte Körpertemperatur beim Hund ist gleich Fieber, insbesondere bei starker 'sportlicher' Belastung, zum Beispiel bei exzessivem Herumtoben auf der Hundewiese, kann die Körpertemperatur auch einmal über 39 Grad ansteigen
G.2 Hintergrundwissen: Wann hat ein Hund Fieber?
- . bis 39 Grad Körpertemperatur ist beim Hund alles im grünen Bereich
- . seine Normaltemperatur geht von 38 bis 39 Grad
- . für Welpen ist auch eine Körpertemperatur von 39,5 Grad noch normal
- . der Tiermediziner spricht von erhöhter Temperatur von 39 bis 40 Grad
- . ab 40 Grad beginnt beim Hund Fieber
- . hohes Fieber ab 41 Grad
- . lebensbedrohliches Fieber ab 41 Grad, wenn es lang anhält
- . ab 42 Grad beginnt akut lebensgefährliches Fieber, es drohen Kreislaufversagen und multiples Organversagen
- . bei weiterem Körpertemperaturanstieg folgt der Tod durch Zerstörung der körpereigenen Eiweißmoleküle (Proteine)
G.3 Hintergrundwissen: Definition der Formen von Fieber - Unterscheidung nach der Zeitdauer des Fiebers
- . kurzzeitiges Fieber, das nur einen Tag dauert - wird als ephermes Fieber bezeichnet
- . Fieber über 8 bis 14 Tage wird als akutes Fieber bezeichnet
- . anhaltendes Fieber über zwei bis drei Wochen wird als subakutes Fieber bezeichnet
- . sehr lang anhaltendes Fieber über mehr als drei Wochen wird als chronisches Fieber bezeichnet
G.4 Hintergrundwissen: Ursachen von Fieber beim Hund
- . Erhöhung der Körperkerntemperatur durch einen körpereigenen, sehr komplexen Mechanismus
- . durch die Fieberreaktion erhöht der Körper seine Chancen, einen krankhaften Zustand zu überwinden
- . bei Infektionserkrankungen ist der Zweck die Abwehr von eingedrungenen und sich vermehrenden Bakterien, Viren oder Pilze
- . dabei werden Entzündungs- und Abwehrreaktionen beeinflusst
- . auch bei Krebserkrankungen und Tumoren kann starkes Fieber auftreten
- . bei Autoimmunerkrankungen
- . zur Abwehr von fremden Stoffen
- . als Folge von traumatischen Verletzungen (Wundfieber), siehe auch [[Verkehrsunfall]]
G.5 Hintergrundwissen: Folgen des Fiebers
- . im Idealfall: erfolgreiche körpereigene Abwehr der Krankheitserreger
- . starker Wasserverlust, siehe auch [[Dehydration]]
- . generelle Schwächung des Hundes, [[Auszehrung]]
- . bis zum Tod bei lebensbedrohlich, hohem Fieber durch Kreislaufversagen, multiples Organversagen und bei extrem hohem Fieber die Zerstörung der körpereigenen Eiweißmoleküle
G.6 Hintergrundwissen: Beispiele für Fiebererkrankungen beim Hund
G.6.1 Hintergrundwissen: Infektionen (übertragbare Erkrankungen durch Bakterien, Viren, Pilze) als Ursache von Fieber
- . [[Anaplasmose]]
- . [[Babesiose]] (Hundemalaria)
- . Borreliose, siehe auch Zeckenbiss
- . [[Ehrlichiose]] (Rickettsiose, Bakterieninfektion mit Fieberschüben)
- . FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
- . Darmentzündung
- . Bronchitis, Husten (meistens leichteres Fieber)
- . [[Zwingerhusten]]
- . Staupe (sehr schwere, oft auch tödliche Virus-Infektion)
- . Parvovirose (hohes Fieber)
- . Leptospirose (hohes Fieber)
- . Anaplasmose (hohes Fieber)
- . Tollwut (Rabiesvirus)
- . die diversen Mittelmeerkrankheiten
- . Bauchspeicheldrüsenentzündung
- . Hepatitis (contagiosa canis), Virushepatitis, fieberhafte Leberentzündung
- . Hepatozoonose (übertragen durch Einzeller Hepatozoon canis)
- . bakterielle Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
- . [[Leishmaniose]]
- . Lungenentzündung
- . Magen-Darm-Virus-Infektion
- . Pilzinfektionen
- . bakterielle Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
- . infektiöse Arthritis (Gelenkinfektion)
G.6.2 Hintergrundwissen: Entzündungen die Fieber auslösen
- . Mittelohrentzündung
- . Gebärmutter-Vereiterung
- . Analdrüsenentzündung
- . Mandelentzündung ( Tonsillitis, Angina )
- . Lungenentzündung
- . Abszesse
- . Hirnhaut-Entzündung (Meningitis)
- . Mandelendzündung
- . Rachenentzündung
- . entzündliche Darmerkrankungen
- . schwere entzündliche Erkrankungen wie Leberentzündung (Hepatitis), Bauchfellentzündung, etc.
- . Hirnhaut-Entzündung
- . Prostata-Entzündung
- . Gesäuge-Entzündung
G.6.3 Hintergrundwissen: Erkrankungen des Immunsystems die Fieber auslösen
- . Polyarthritis
- . andere rheumatische Erkrankungen
G.6.4 Hintergrundwissen: besondere Situationen die Fieber auslösen
- . Zahnwechsel beim Welpen (kann mit leichten Fieber verbunden sein)
- . Zahnprobleme, Vereiterungen im Kieferbereich, Symptome und Hinweise siehe auch Zahnschmerzen
- . [[Impfung]] mit Fieber als Nebenwirkung
- . Hypertrophe Osteodystrophie (HOD), Wachstumsstörung im ersten Lebensjahr
- . Vergiftungen
- . Eiterherde z.B. aufgrund eines von außen eingedrungenen Fremdkörper, vereiterte Krallenverletzung oder Ballenverletzung
- . Entzündungen, Abszesse ohne klare Ursachen
- . Vereiterungen und Entzündungen als Folge von [Beissereien] mit anderen Hunden, siehe auch Bissverletzungen
- . [[Blutvergiftung]]
G.6.5 Hintergrundwissen: Tumor-Erkrankungen die Fieber auslösen können
- . z.B. ein [[malignes Lymphom]]
G.6.6 Hintergrundwissen: weitere Ursachen von Fieber beim Hund
- . Vergiftungen
- . [[Hot Spot]], großflächige, auch eitrige Hautentzündungen
- . seltene Infektionen ([[Zoonosen]]): Q-Fieber (Bakterium Coxiella burnetii)
- . Fieber als Folge einer Impfung
- . Fieber als Nebenwirkung von Medikamenten (Beipackzettel der Medikamente die der Hund nimmt, lesen)
- . Knochenmarkerkrankungen
G.7 MASSNAHMEN DES TIERARZTES BEI FIEBER
G.7.1 Hintergrundwissen: tierärztliche Akut-Maßnahmen bei sehr hohem Fieber (symptomatische Therapie)
- . fiebersenkende Spritzen (Antipyretika)
- . fiebersenkende Zäpfchen
- . fiebersenkende Wirkstoffe sind u.a. Carprofen, Firocoxib oder Metamizol
- . je nach Ursache oder Verdachtsdiagnose Antibiotika, ggf. auch Breitspektrum-Antibiotikum
- . ggf. abschwellende Medikamente
- . Infusionen bei starker Dehydrierung, siehe auch [[Dehydration]]
G.7.2 Hintergrundwissen: ursächliche Therapien bei Fieber auslösen
- . der Tierarzt wird für einen nachhaltigen Behandlungserfolg gezielt die Grunderkrankung behandeln
- . diese ursächliche Behandlung hängt vollständig von der jeweiligen Diagnose bzw. [[Verdachtsdiagnose]] im Einzelfall ab
Das Fieber kann so hoch und die Begleitsymptome so heftig sein, dass sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wenn der Hund stabilisiert ist, muss er sofort in die Tierklinik oder Tierarztpraxis gebracht werden. Im Zweifelsfall sollte Intensivmaßnahmen wie die Zufuhr von Elektrolyt mit dem Tierarzt vorab zum Beispiel per Telefon abgesprochen werden.
H. DOKUMENTEN-HISTORIE
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Fieber
Die normale Körpertemperatur eines großen erwachsenen Hundes liegt zwischen 37,5 °C und 39,2 °C, die eines kleinen erwachsenen Hundes zwischen 38,6 °C und 39,4 °C. Bei hohen Außentemperaturen, starker körperlicher Anstrengung, Aufregung oder Stoffwechselerkrankungen mit erhöhtem Grundumsatz kann die Temperatur über dem Normalbereich liegen. Auch trächtige Hündinnen, Welpen und Junghunde haben eine etwas erhöhte Körpertemperatur.
Liegt der erhГ¶hten Temperatur jedoch eine andere Ursache zugrunde, so spricht man von Fieber.
Bei Fieber handelt es sich nicht um eine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern vielmehr um ein Symptom, dem vielfältige Ursachen zugrunde liegen können.
Fieber ist eine natГјrliche und sehr sinnvolle Einrichtung der Natur: Der Hund reagiert mit einer ErhГ¶hung des Sollwertes seiner KГ¶rpertemperatur, um so beispielsweise Krankheitserreger effektiver bekГ¤mpfen zu kГ¶nnen. Wird das Fieber jedoch zu hoch oder dauert es zu lange an, so kann es fГјr den KГ¶rper des Hundes auch nachteilig sein – ob eine Behandlung notwendig ist und wie diese durchgefГјhrt werden muss, richtet sich daher nach der Grunderkrankung sowie nach der HГ¶he und Dauer des Fiebers.
FГјr die Entstehung des Fiebers kГ¶nnen verschiedene Ursachen in Frage kommen, unter anderem
-Allgemeine Infektionen (zum Beispiel mit Bakterien, Viren oder Parasiten); EntzГјndungen
-Lokale Infektionen, z. B. Abszesse; Entzündungen (Bsp. Gebärmutterentzündung)
-Nicht-infektiГ¶se EntzГјndungen (z. B. bei Gelenkerkrankungen)
-Traumata mit starken Gewebsverletzungen (z. B. Unfälle, Operationen)
Fieberhafte Zustände können beständig vorliegen, sie können jedoch auch im Tagesverlauf schwanken oder von fieberfreien Phasen unterbrochen sein.
Häufig sind ein reduziertes Allgemeinbefinden (Müdigkeit, Leistungsschwäche, Appetitlosigkeit), beschleunigte Atmung (Hecheln) und Herzschlag sowie ein Muskelzittern zu beobachten.
Ab einem Wert von 42 В°C kann Fieber lebensbedrohlich werden.
Entsprechend der zugrundeliegenden Erkrankung zeigt der Hund in der Regel auch noch weitere Krankheitssymptome, die sehr unterschiedlich ausfallen kГ¶nnen.
Abhängig von der Ursache sowie vom Schweregrad und der Dauer kann Fieber harmlos bis lebensbedrohlich sein. Besteht der Verdacht, dass der Hund Fieber haben könnte bzw. wurde bereits vom Hundehalter selbst eine erhöhte Temperatur gemessen, so sollte der Hund immer einem Tierarzt vorgestellt werden.
Dieser misst die Temperatur nach, untersucht den Hund grГјndlich und nimmt gegebenenfalls weiterfГјhrende Untersuchungen, zum Beispiel die Entnahme einer Blutprobe, vor. Je nach Verdachtsdiagnose kГ¶nnen auch eine Ultraschalluntersuchung oder RГ¶ntgenaufnahmen notwendig werden.
Wichtig ist immer auch die Abgrenzung von Fieber zur Hyperthermie (ErhГ¶hung der KГ¶rpertemperatur aus anderen GrГјnden, siehe oben), deren Behandlung (sofern nГ¶tig) anders durchgefГјhrt wird.
Die Behandlung richtet sich zunächst nach der Ursache des Fiebers (z. B. erhält der Hund bei bakteriellen Infektionen eine antibiotische Behandlung).
Um das Fieber zu senken, kann der Tierarzt fallabhängig ein sogenanntes Antipyretikum einsetzen (ein Medikament, welches entzündungshemmende, fiebersenkende und schmerzlindernde Eigenschaften besitzt).
Der Hund muss geschont werden. Wichtig sind eine ruhige, angenehm temperierte Umgebung und eine ausreichende FlГјssigkeitszufuhr.
Eventuelle KГјhlungsversuche, beispielsweise das KГјhlen des Kopfes mit einem feuchten Handtuch, sollten – wenn Гјberhaupt – nur sehr vorsichtig vorgenommen werden; der Hund muss stets die MГ¶glichkeit haben, sich der KГјhlung zu entziehen.
In schweren Fällen kann eine stationäre Aufnahme des Hundes in der Praxis oder Klinik mit der Gabe von Infusionen notwendig werden.
Eine flüssigkeitsreiche, schmackhafte und leicht verdauliche Schonkost unterstützt den Genesungsprozess zusätzlich (Nassfutter für sensible Hunde oder Selbstgekochtes, beispielsweise abgekochtes Muskelfleisch vom Huhn zusammen mit Reis).
Die Prognose ist abhängig von der Behandelbarkeit der Grunderkrankung.
Wichtig ist in jedem Fall eine rechtzeitige Vorstellung des Hundes beim Tierarzt, um eine rechtzeitige Therapie in die Wege zu leiten.
Gelingt es nicht, hohes Fieber (ab 42°C) zu senken, so entstehen ab einer Körpertemperatur von 43°C Hitzeschäden an verschiedenen Körpergeweben bzw. Organen. Erbrechen, Anfälle, Koma und schließlich der Tod können die Folge sein.
Fieberhafte Magen-Darm-Infektionen sind in manchen Fällen vermeidbar: Eine gute Hygiene sowie gründliches Abkochen der Nahrung, das Vermeiden exzessiven Trinkens aus Pfützen/Brackwasser, regelmäßiges Entwurmen und das Unterbinden von Kontakt zu Hunden mit unklarem Gesundheitsstatus helfen bei der Gesunderhaltung.
Die Prophylaxe einiger fieberhafter Infektionserkrankungen ist durch regelmäßige Impfungen möglich. Eine gute Zeckenprophylaxe verringert das Risiko einer Infektion mit durch Zecken übertragenen Krankheitserregern.
Nach Spaziergängen hilft ein gründliches Absuchen nach Zecken und kleinen Verletzungen dabei, diese schnell zu entdecken; sie können dann entfernt bzw. behandelt werden, um Infektionen zu vermeiden bzw. frühzeitig zu behandeln.
Fiebermessen beim Hund
Mit einem handelsГјblichen Digitalthermometer kann der Hundebesitzer die KГ¶rpertemperatur seines Tieres selbst messen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der Hund zu Hause weniger aufgeregt ist als in der Tierarztpraxis.
Wichtig sind ein ruhiger, ablenkungsarmer Ort, ein Helfer und ein vorsichtiges Vorgehen.
- Der Helfer hält den Hund fest. Der Hund sollte stehen und auch während des Fiebermessens unbedingt stehen bleiben, um ein Verrutschen des Thermometers, was zu Verletzungen führen kann, zu vermeiden. Hierzu greift der Helfer mit einem Arm unter den Bauch des Hundes und stützt ihn so ab.
- Das Thermometer wird mit der Spitze bzw. mit dem vordersten Zentimeter in Vaseline (alternativ: Bepanthensalbe, Gleitgel) getaucht, um es gleitfähiger zu machen und dem Hund keine Schmerzen zuzufügen.
- Der Hund wird angesprochen und kurz berührt oder gestreichelt. Vor dem Einführen des Thermometers berührt man den Hund zunächst noch mit dem Finger unter der Rute bzw. im Afterbereich, damit er nicht erschrickt, wenn gleich das Thermometer eingeführt wird.
- Das Thermometer wird eingeschaltet und danach langsam und vorsichtig mit der Spitze in den Enddarm des Hundes eingefГјhrt. Je nach GrГ¶Гџe des Hundes wird das Thermometer etwa einen bis 5 Zentimeter tief eingefГјhrt. Wichtig ist, dass die Thermometerspitze die Darmwand berГјhrt, das bedeutet an ihr anliegt (wenn sich Luft im Enddarm befindet und die Thermometerspitze in der Darmmitte misst, kann der gemessene Wert falsch-niedrig sein).
5. Piept das Digitalthermometer, so kann es langsam und vorsichtig zurückgezogen werden. Der Wert wird abgelesen, der Hund gelobt, das Thermometer ausgeschaltet und gründlich gereinigt (zuerst trocken, z. B. mit einem Küchentuch, danach noch mit einem in Alkohol getränkten Tuch, z. B. mit Hautdesinfektionsspray aus der Apotheke oder Schnaps).
Fieber bei Tieren
Haustiere sind bekanntlich die besten Freunde des Menschen. Haustiere werden oft als Familienmitglieder angesehen, daher leiden die „Haustier-Eltern“ mit, wenn ihr Liebling krank wird. Wie man am besten reagiert, wenn Ihr kleiner Liebling krank wird, eventuell sogar Fieber hat und was am besten hilft, behandeln wir auf dieser Ratgeberseite. (Wir entschuldigen uns jetzt schon bei allen Hamster-, Fisch- und Schlangen-Besitzern, dass wir diese Tiergruppen in unserem Ratgeber nicht gesondert behandeln.
Fieber bei Hunden
Fieber beim Hund bedeutet, dass seine Körpertemperatur über seiner Normaltemperatur von 38-39°C liegt. Fieber tritt bei Hunden selten alleine auf, sondern häufig mit Symptomen wie Schüttelfrost oder gesträubten Haaren. Der Hund wirkt außerdem müde und schlapp, ist oft appetitlos oder hat eine verminderte Darmtätigkeit.
Hat Ihr Hund Fieber, kann das mehrere Ursachen haben:
- Infektionen mit Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen wie beispielsweise Borreliose, Staupe oder Tollwut
- immunbedingte Erkrankungen wie Rheuma
- entzündliche Erkrankungen wie Hirnhaut-Entzündung oder Abszesse
Dauert Fieber bei Hunden über drei Wochen an, liegt chronisches Fieber vor. Messen Sie die Temperatur Ihres Tieres daher regelmäßig, um sich zu vergewissern, ob es Ihrem Schützling gut geht.
Behandlungsmöglichkeiten
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, wenn der Hund Fieber hat? Nicht jedes Fieber beim Hund muss behandelt werden. Hält das Fieber nur kurz an und beeinträchtigt es Ihren Hund nur mäßig, vergeht das Fieber in den meisten Fällen von selbst wieder. Ist dem allerdings nicht so, sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt aufsuchen. Je nach Grunderkrankrung, wird der „Fieber Hund“ unterschiedlichen Behandlungsmethoden unterzogen:
- bei bakteriellen Infektionen verschreibt der Arzt Antibiotika
- entzündliche Erkrankungen werden mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt
Wie beim Menschen, ist Fieber bei Hunden eine sinnvolle Reaktion des Immunsystems und sollte nicht unter allen Umständen bekämpft werden. Nur wenn Ihr „Fieber Hund“ sehr leidet und äußerst geschwächt ist, sollten fiebersenkende Mittel verabreicht werden. Dazu zählen beispielsweise Carprofen, Firocoxib oder Metamizol. Außerdem muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.
Fieber bei Katzen
Fieber bei Katzen ist ebenfalls eine ganz natürliche Abwehrreaktion des Immunsystems. Ist das Fieber bei Katzen sehr hoch und dauert lange an, ist die Belastung für den Katzenkörper so groß, dass die Katze daran sterben kann. Die normale Körpertemperatur von Katzen liegt bei 38-39,2°C, erst darüber haben Katzen Fieber.
Ob Ihre Katze Fieber hat, können Sie an folgenden Symptomen erkennen:
- Die ersten Anzeichen sind, dass die Katze sehr abgeschlagen wirkt und sich wenig bewegt.
- Sie schläft mehr als sonst.
- Die Katze frisst wenig oder gar nichts, trinkt aber sehr viel (das tut sie, weil sie durch die hohe Temperatur einen größeren Flüssigkeitsbedarf hat).
- Die Nase der Katze ist trocken, die Augen tränen oft.
Treten diese Symptome auf, sollten Sie Fieber messen. Dazu muss man sagen, dass unsere kleinen Lieblinge Wildtiere sind und die meisten Katzen es sich das Fiebermessen nicht gerne gefallen lassen. Um also sicher zu gehen und auch das (beiderseitige) Verletzungsrisiko zu minimieren, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen, wenn Ihre Katze eine der oben genannten Symptome zeigt. Nur der Tierarzt kann außerdem die Grunderkrankung feststellen, die das Fieber bei Katzen auslöst. Und die gilt es, zu bekämpfen.
Kann ich meiner Katze helfen?
Wie gesagt, sollten Sie unter allen Umständen Ihren Tierarzt aufsuchen, der Ihrer Katze geeignete Medikamente verschreiben wird. Abgesehen davon können Sie mit diesen Maßnahmen unterstützend vorgehen, wenn Ihre Katze Fieber hat:
- Legen Sie Ihre Katze auf einen kühlen Boden, am besten auf Fließen. Dort kann sie sich ausstrecken und Körperhitze an die Fließen abgeben.
- Helfen Sie Ihrer Katze bei der Nahrungsaufnahme. Die meisten Katzen fressen nicht gerne, wenn sie krank sind und das schwächt ihren Körper ungemein. Vitaminpasten können helfen, der Katze die nötigen Nährstoffe zuzuführen.
- Stellen Sie den Wassernapf direkt neben Ihre Katze, damit sie ausreichend trinken kann.
Fieber bei Pferden
Auch Pferde können Fieber haben. Die Normaltemperatur beim Pferd liegt zwischen 37,3 und 38,2°C (bei Fohlen ist sie um 0,7°C höher). Wie auch bei anderen Tieren (und auch uns Menschen), zeigen „Fieber Pferde“ einige Anzeichen, dass es ihnen nicht gut geht:
- Fressunlust
- Abgeschlagenheit
- Angelaufene Beine
- Husten, Nasenfluss
- Übermäßiges Schwitzen
Treten diese Symptome auf, sollten Sie umgehend einen Tierarzt rufen. Er stellt die Ursachen für das auftretende Fieber fest.
- Tipp: Wie auch bei uns Menschen, können kühlende Beinwickel beim Pferd das Fieber senken und das allgemeine Wohlbefinden steigern.
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Was tun wenn der Hund Fieber hat?
Woran kГ¶nnen Sie erkennen, dass Ihr Hund Fieber hat?
Herrchen und Frauchen kennen ihren vierbeinigen Begleiter in- und auswendig und merken oft sofort, wenn mit ihrem Hund etwas nicht stimmt. Doch auch wenn ein aufmerksamer Hundebesitzer erkennt, dass seinem kaltschnäuzigen Freund etwas fehlt, ist oft nicht zu erkennen, was genau das Problem ist. Durch Hecheln reguliert der Hund seine innere Körpertemperatur. Hitze und Anstrengung sind meistens die Ursachen für starkes Hecheln. Hat ein Hund Fieber, kann sich dies allerdings auch durch übermäßig starkes Hecheln äußern. Die Nase eines gesunden Hundes ist immer feuchtnass. Ist sie warm oder trocken, kann es sein, dass der Hund Fieber hat.
Zwar kann die Temperatur von Schnauze und Ohren einen Hinweis geben, ob ein Hund Fieber hat, am besten findet man dies aber durch rektales Fiebermessen heraus. Man sollte einen Hund schon als Welpen an den Vorgang des Fiebermessens gewГ¶hnen, sodass man dies problemlos Zuhause durchfГјhren kann. Die normale KГ¶rpertemperatur eines gesunden Hundes ist mit 37,5 – 39 В°C etwas hГ¶her als die eines gesunden Menschen. Ab einer Temperatur von 42 В°C ist Fieber fГјr einen Hund lebensbedrohlich.
Hat der Hund Fieber, kann es verschiedene Ursachen fГјr das Fieber geben. Genau wie beim Menschen, handelt es sich beim Fieber um keine Krankheit, sondern lediglich um ein Symptom. Meistens sind EntzГјndungen, Viruserkrankungen oder Tumore die Ursache fГјr Fieber bei einem Hund. Aber auch Arzneimittel oder Impfstoffe kГ¶nnen zu einer erhГ¶hten KГ¶rpertemperatur fГјhren.
Wenn Ihr Hund Fieber hat, sollten Sie auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache festzustellen. Er wird gegebenenfalls Medikamente verschreiben und Ihren Hund bei der Genesung unterstГјtzen. Auch Fieber Hausmittel, wie Wadenwickel kГ¶nnen beim Hund Fieber senken.
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Etwa 36В° Celsius ist die normale KГ¶rpertemperatur eines jeden Menschen, der sich keine Infektion zugezogen hat. Zwar .
Fieber bei Tieren – der Hund hat Fieber
Das Fieber bei Tieren auftritt, ist eher selten. Meist muss ein anderer Krankheitsverlauf wie beispielsweise eine Blutvergiftung oder Staupe voraus gegangen sein.
- Das Tier ist teilnahmslos und liegt nur herum
- der ganze Körper fühlt sich sehr warm an
- der Hund verweigert über längere Zeit das Futter
- die Nase ist völlig ausgetrocknet und sehr warm
Was tun, wenn der Hund Fieber hat?
Fieber sollte bei Hunden nur im Po gemessen werden. Die Körpertemperatur ist im Durchschnitt höher als bei uns Menschen, aber von Rasse zu Rasse kann sie trotzdem unterschiedlich sein. Als völlig normal ist bei Hund noch eine Temperatur von 38 Grad bis 39 Grad Celsius. Bei Hunde Welpen sind auch 39,5 Grad noch als normal zu bezeichnen.
Wenn Sie gerade kein „Hundethermometer“ zur Hand haben, dann fühlen Sie mit Ihrer Hand im Innenohr des Hundes. Dort ist es immer warm. Ist es dort jetzt sehr heiß, dann hat er vermutlich Fieber. Bitte verwenden Sie kein Quecksilberthermometer, da die Bruchgefahr sehr groß ist und das Gift des Quecksilbers nicht unbedenklich ist. Bevor Sie das Thermometer in den Po des Hundes einführen, streichen Sie dieses mit Vaseline, falls nicht vorhanden, Olivenöl oder Butter ein. Dann ca. 2 cm tief in den After stecken und warten bis das akustische Signal ertönt.
Sollte Ihr Hund wirklich Fieber haben, geben Sie ihm weniger zu essen, einige Zeit fasten macht auch nichts. Sein Körper soll nicht unnötig belastet werden. WICHTIG ist, dass Sie ihm ausreichend frisches Wasser zur Verfügung stellen und auch darauf achten, dass er viel trinkt.
TIPP: Bienenhonig vom Imker hat eine leicht antibakterielle Wirkung, das hilft dem Hund bei Entzündungen. Bitte nicht bei Welpen anwenden! Ab einem Wert von 41 bis 42 Grad befindet sich das Tier in einem so bedenklichen Zustand, dass sofort ein Tierarzt kontaktiert werden sollte.
Hinweise für die medizinischen Informationen auf diesem Webportal:
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Wann wird ein Arzt gebraucht?
Der Arzt muss kommen bei über 40 Grad Celsius
Der Arzt braucht die Symptome um dem Körper zu helfen.
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