понедельник, 25 июня 2018 г.

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Flöhe bei Hunden: Die sieben größten Irrtümer

Um den Hundefloh ranken sich zahlreiche Mythen. Doch welche von ihnen sind wirklich wahr? Ein Überblick.

1. Flöhe sind nur unterwegs, wenn es warm ist

Legenden zufolge sind Flöhe ausschließlich bei warmem Wetter unterwegs und springen dann munter von Hund zu Hund. Falsch! Flöhe bevorzugen zwar Temperaturen von 25 bis 30 Grad Celsius und bei niedriger Außentemperatur ist ihre Vermehrung eingeschränkt. Doch die Parasiten haben ganzjährig Saison.

2. Ohne Blut sterben Flöhe schnell

Meist bleiben Flöhe ihr bis zu 100 Tage währendes Leben einem Wirt treu. In der Regel sammeln Hunde ihren Floh in der Umgebung auf, etwa beim Gassigehen. Ein erwachsener Floh kann geschützt in seinem Kokon bis zu einem Jahr ohne Nahrung überleben und darauf warten, dass sich ein Wirt nähert. Was einen weiteren Mythos entkräftet: Dass Flöhe ohne Blutmahlzeit schnell sterben.

3. Flöhe nisten nur in dreckigen Wohnungen

Laut Legende nisten Flöhe sich nur in schmutzigen Wohnungen ein. Doch ihr winziger Nachwuchs findet auch in einem blitzblanken Apartment Unterschlupf in Bodenritzen, im Teppich, zwischen Sofakissen und in den Körbchen von Hund und Katze. Staubsaugen und Putzen reduziert zwar die Anzahl der Flöhe, beseitigt sie aber nicht.

Hundeflöhe sind schwer wieder loszuwerden

«Mein Terrier-Mix Keule und ich hatten unwissentlich einen verflohten Hund zu Besuch», sagt Hundehalter Thomas Germeshausen aus Birkungen in der Nähe von Göttingen. «Und kurze Zeit später wimmelte es in der Wohnung von Flöhen. Trotz intensiven Putzens hat es fast neun Wochen gedauert und den zweifachen Einsatz von Verneblern gebraucht, die Parasiten loszuwerden.»

Alle Tiere im Haushalt müssen behandelt werden

Um ein akutes Flohproblem in den Griff zu bekommen, müssen alle Tiere im Haushalt behandelt werden. Außerdem müssen Betten, Polstermöbel und Teppiche gereinigt werden, erklärt Katharina Raue. Sie leitet die Abteilung Diagnostik und Dienstleistung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. «Nach dem Staubsaugen muss der Saugbeutel verschlossen und umgehend entsorgt werden.»

4. Ein Floh ist kein Grund zur Sorge

Die Aussage, ein Floh allein sei kein Grund zur Sorge, gehört ins Reich der Ammenmärchen. «Die ausgewachsenen Flöhe sind nur die Spitze des Eisbergs», bestätigt Raue. Über 90 Prozent der Population befinden sich als Eier, Larven und Flohpuppen in der Umgebung.

5. Der Hundefloh ist der häufigste Floh

Der in Deutschland ganzjährig am häufigsten auftretende Floh ist nicht wie häufig angenommen der Hunde- sondern der Katzenfloh. Von seinem Namen darf man sich nicht täuschen lassen: Da dieser Floh nicht wirtsspezifisch ist, befällt er auch Hunde, Ratten und Menschen.

6. Flöhe sind für Menschen harmlos

Meist wird unterschätzt, dass Flohbefall für Tier und Mensch medizinische Folgen haben kann. Flohstiche können zu Hautirritationen führen und Bakterien sowie Bandwürmer (Gurkenkernbandwurm) übertragen.

Flohbefall kann zum Tod führen

Ein Floh saugt während einer Saugzeit von zwei bis zehn Minuten das bis zu 20-fache Fassungsvermögen seines Magens. So kann ein starker Parasitenbefall bei jungen oder schwachen Tieren zu Blutarmut oder gar zum Tod führen. Zu den bakteriellen Erkrankungen gehört die Bartonellose, auch: Katzen-Kratz-Krankheit. Auch Menschen können sich damit anstecken.

7. Knoblauch und Zwiebel helfen gegen Flöhe

Dem Füttern von Knoblauch, Einreiben mit Zwiebel oder Tragen eines Bernsteinhalsbandes wird abschreckende Wirkung auf Flöhe nachgesagt, beeindruckt diese aber gar nicht. Knoblauch und Zwiebel sind für Hunde sogar giftig. «Wir empfehlen Mittel wie die Anti-Floh-Pille, Halsbänder und Spot-ons, die direkt am Tier aufgetragen werden», sagt Christine Throl, Sprecherin von «Öko-Test».

Flohmittel schützen auch gegen Zecken

Spot-on-Präparate wirken rund vier Wochen, Tabletten und Halsbänder können Flöhe über Monate abtöten. Weiterer Vorteil: Sie schützen auch gegen andere Parasiten wie Zecken. Nach Ablauf des Zeitraums muss die Behandlung wiederholt werden. Generell sollte vor dem Einsatz von Flohmitteln ein Tierarzt konsultiert werden.

Flöhe wirksam bekämpfen

So werden Sie Flöhe Zuhause wieder los

11.02.2016, 14:50 Uhr | sikoe

Flöhe können auch auf Menschen springen und lösen mit ihren Bissen Juckreiz oder sogar Allergien aus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die ersten Anzeichen reichen von häufigem Kratzen bis zu nervösem Herumtigern. Wenn Katze oder Hund von Flöhen befallen sind, juckt es die meisten Tierhalter gleich mit – wenn auch zu Beginn vielleicht nur eingebildet. Aber auch ohne Wirtstier können Flohlarven sich bis zu einem Jahr halten und somit sogar vom Vormieter hinterlassen werden. Schnelles Handeln ist dann gefragt. Wir haben elf Tipps, wie Sie Flohbefall schnell und sicher erkennen und wie Sie Flöhe wirksam bekämpfen.

Flöhe sind auch mit bloßem Auge sichtbar. Trotzdem bleiben sie oft längere Zeit unbemerkt, da sie sich gut im Tierfell verstecken. Oft erkennt man den Flohbefall zunächst nur die typischen Symptome, wie zum Beispiel Juckreiz beim befallenen Tier. Außerdem sind oft die Spuren der Blutsauger erkennbar – am eindeutigsten lassen sich die lästigen Krabbeltiere nämlich durch ihren Kot nachweisen.

Flohbefall ganz einfach identifizieren

Ein eindeutiges Indiz für Flohbefall, der Flohkot, ähnelt kleinen schwarzen Körnchen. Man kann sie mit speziellen Flohkämmen auffinden. Diese Kämme gibt es bei Ihrem Tierarzt, in der Apotheke oder im Zoofachhandel zu kaufen. Ziehen Sie den Kamm durch das Fell Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Achten Sie dabei darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den Zacken entdecken, kann es sich um Flohkot handeln.

Schnelltest auf feuchtem Papiertuch

Wenn Sie keinen Kamm zur Hand haben, legen Sie ein weißes Handtuch unter Ihr Haustier und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das Fell. Hier gilt dieselbe Diagnose: Sollten schwarzen Körnchen herunter rieseln, könnte das Tier Flöhe haben. Nehmen Sie die Krümel mit einem angefeuchteten weißen Papiertuch auf und zerreiben Sie sie leicht. Bleiben sie schwarz, handelt es sich um harmlosen Schmutz. Färbt sich das Papier rotbraun, hat Ihr Tier höchstwahrscheinlich Flöhe. Flöhe scheiden mit dem Kot Blutfarbstoff aus, der durch diesen einfachen Test sichtbar wird. Mit dem Befund sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen, er kann gezielt helfen.

So bekämpfen Sie Flöhe richtig

Wenn die Diagnose Flohbefall erst einmal gestellt ist, heißt es schnell und gründlich handeln. Das befallene Tier sollte schnellstmöglich mit einem Spot-On-Präparat behandelt werden. Dabei handelt es sich um eine kleine Ampulle, deren Inhalt als Tropfenmenge direkt auf das Genick des Wirtstieres aufgetragen wird. Der Wirkstoff tötet innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftragen nahezu alle Flöhe auf Hund oder Katze. Außerdem ist er in der Regel bis zu vier Wochen wirksam und jeder Floh, der noch nachträglich auf das Tier springt und zubeißt, stirbt ebenfalls. Für Hund oder Katze ist das Mittel ungefährlich, achten Sie aber darauf, dass das Präparat nicht aufgeleckt werden kann.

Die sichtbaren und ausgewachsenen Flöhe machen nur etwa fünf Prozent des gesamten Befalls aus. Die „unsichtbare“ Flohbrut in der Umgebung dagegen bis zu 95 Prozent. Sie befindet sich zum Beispiel in Teppichen, Polstern und auf den Liegeflächen von Hunden und Katzen. Deshalb müssen auch alle vom Tier frequentierten Räume und Plätze gründlich gereinigt werden.

Die gesamte Umgebung von Flöhen befreien

Alle Textilien, mit denen Ihre Fellnasen in Kontakt gekommen sind, sollten Sie nach Möglichkeit bei mindestens 60 Grad waschen. Damit bei der Wäsche nichts schief geht, achten Sie aber unbedingt auf die angegebenen Pflegehinweise. Alternativ können empfindlichere Decken, Bezüge, Teppiche oder ähnliches auch für längere Zeit im Tiefkühlschrank gelagert werden, denn eisige Temperaturen vertragen die Flohlarven ebenso wenig wie das heiße Wasser in der Waschmaschine.

Alle nicht waschbaren Oberflächen, die eine gute Brutstätte für die Flohlarven bieten, sowie die weitere Umgebung sollten Sie sehr gewissenhaft mit dem Staubsauger oder dem Dampfreiniger säubern. Entsorgen Sie den Beutel Ihres Staubsaugers sofort nach dem Staubsaugen, damit keine Larven entwischen können. Vorsichtshalber sollten Sie zusätzlich alle Räume mit einem Umgebungsspray behandeln. Achten Sie vor allem auf eine sorgfältige Behandlung von Sofas, Matratzen, verklebten Teppichböden aber auch Fugen im Fußboden.

Erste Verbesserung nach vier Wochen

Falls die Plagegeister nach vier Wochen Behandlung Ihres Tieres immer noch nicht weg sind, was durchaus vorkommen kann, sollten Sie folgende Fragen klären: Gibt es eine ständige Flohquelle, die nicht behandelt wird, zum Beispiel ein Nachbar-Tier im Haus oder ein Igelnest im Garten? Kam das verabreichte Mittel vielleicht nicht hoch genug dosiert bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund an? Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.

Flöhe beim Menschen

Das große Problem beim Flohbefall ist, dass die Krabbeltiere eigentlich nie einzeln auftauchen. Und Hund oder Katze dienen den Flohscharen lediglich als Nahrungsquelle – richtig gemütlich machen sie es sich bei Ihnen zu Hause und legen überall in Ritzen und Nischen ihre Eier ab. Das ist unter Umständen gar nicht spaßig, denn obwohl die meisten Flöhe eher auf tierisches Blut aus sind, sind auch manche Menschen anfällig für Flohbisse. Außerdem können die kleinen Blutsauger Bandwürmer übertragen, und das kann für Haustiere und für Menschen gefährlich werden.

Flohbisse können Parasiten übertragen

Eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung stellen Flöhe zumindest in Mitteleuropa nicht mehr dar. Im 14. Jahrhundert wurden noch 25 Millionen Menschen durch die von Rattenflöhen übertragenen Pestbakterien getötet. Durch verbesserte Hygienestandards ist das Krankheitsrisiko heutzutage aber praktisch ausgeschlossen.

Trotzdem ist auch heute noch Vorsicht geboten. Durch Flohbisse können bei Katze und Hund zum Beispiel Allergien ausgelöst werden. Gefährlicher ist aber der so genannte Gurkenkernbandwurm, für den der Katzenfloh ein Zwischenwirt ist. Diese Bandwürmer können bei versehentlichem Verschlucken auch Menschen besiedeln. Gerade Kinder sind gefährdet, wenn sie mit infizierten Haustieren spielen und schmusen.

Neuere Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Flöhe als Überträgerparasiten auch für eine Reihe von Viruserkrankungen der Katze verantwortlich sind oder zumindest ihre Ausbreitung beschleunigen können.

Woher kommt der Flohbefall?

Der gemeine Floh ist rot-braun, zwei bis drei Millimeter klein, und mit dem bloßen Auge gerade so zu erkennen: Zwei von seinen sechs Beinen sind spezielle Sprungbeine und sorgen dafür, dass er wunderbar hüpfen kann – in den meisten Fällen von Tier zu Tier. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Hunde, die viel mit anderen Artgenossen spielen. Aber auch Igelnester im Garten stellen eine Gefahr dar. Doch auch ohne Haustiere kann man sich Flöhe einfangen: Zum Beispiel bei der Gartenarbeit, beim Waldspaziergang oder beim Besuch von Tierliebhabern.

So schützen Sie sich gegen Flöhe

Sollten Sie Haustiere halten, kontrollieren Sie Ihre Lieblinge regelmäßig auf unerwünschte Fellbewohner. Je früher ein Flohbefall entdeckt wird, desto besser kann man ihn auch bekämpfen. Am bequemsten ist eine regelmäßige prophylaktische Verabreichung eines Spot-on-Präparats, so beugen Sie dem Befall vor, bevor es überhaupt dazu kommen kann. Besonders bei langhaarigen Tieren sollten Sie regelmäßige Fellpflege, zum Beispiel durch sorgfältiges Kämmen, betreiben. Vermeiden Sie wenn möglich auch den Kontakt Ihrer Katze oder Ihres Hundes zu streunenden und verwahrlosten Tieren.

Flöhe können aber auch ohne eigene Haustiere in Ihre Wohnung gelangen – zum Beispiel als unwillkommenes Mitbringsel von Tierhaltern oder Tieren, die bei Ihnen zu Gast sind. Igel, die sich in Ihrem Garten einnisten, sind außerdem beliebte Flohwirte und können die kleinen Biester auf Sie übertragen. Achten Sie darauf, sich nach der Gartenarbeit gründlich die Hände zu waschen. Eine regelmäßige Kontrolle auf Flohbefall sowie gründliches Staubsaugen und Reinigen Ihrer Wohnumgebung sind daher die beste Vorsorge.

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Flöhe systematisch bekämpfen mit dem 4-Punkte-Programm

Ein akuter Flohbefall ist für betroffene Hunde und Katzen nicht nur lästig – er kann zugleich auch gesundheitliche Folgen haben. Wird ein Befall nicht konsequent behandelt, kann er sich zu einer langanhaltenden Plage ausweiten. Zugleich besteht immer auch die Gefahr der Übertragung mit unerwünschten Krankheitserregern. Tierhalter sollten ein akutes Flohproblem deshalb gezielt und vor allem systematisch angehen.

Wie eine solche systematische Flohbekämpfung aussehen kann und was es dabei zu beachten gibt, erfahren Sie hier. Das im Folgenden vorgestellte „4-Punkte-Programm“, hat sich bei der Flohbekämpfung bestens bewährt.

Punkt 1: Flohbekämpfung am Tier

Ist ein akuter Befall bei Hund oder Katze diagnostiziert, sollte jede umfassende Behandlung mit einer Bekämpfung der ausgewachsenen Flöhe im Fell des geplagten Tieres beginnen. Da ausgewachsene und geschlechtsreife Flohweibchen bereits wenige Stunden nach der ersten Blutaufnahme mit der Paarung und anschließend mit der Eiablage beginnen, sollten Tierhalter so früh wie möglich behandeln.

Geeignete Präparate zur Bekämpfung am Tier

Eine wichtige Eigenschaft entsprechender Anti-Flohmittel ist ein schneller Wirkeintritt, der trächtigen Flohweibchen keine Zeit zur Eiablage lässt. Geeignete Mittel sind in unterschiedlichen Darreichungsformen wie Spot-On-Präparate (z. B. Advantage ®), Halsband (für Hunde z. B. Seresto ®) oder Shampoo (z. B. Bolfo ® Flohschutz-Shampoo) erhältlich.

Punkt 2: Flohprophylaxe am Tier

Ein Flohbefall bei Hund oder Katze wird von Halter nicht immer direkt bemerkt. So kann es geschehen, dass die Flohbrut bereits mit dem Legen von Eiern begonnen hat, bevor erste Gegenmaßnahmen durch Tierarzt und Halter eingeleitet werden können. Die Eier verteilen sich nach der Ablage in der Wohnung und die kurze Zeit später schlüpfenden Larven verkriechen sich in unzugängliche Verstecke. Selbst wenn also ein Flohbefall am Tier bereits nach wenigen Tagen mithilfe geeigneter Produkte angegangenen wird, so geschieht es nicht selten, dass es nach Wochen und Monaten zu einem erneuten Befall von Hund und Katze kommen kann – wenn Tierhalter hier nicht vorsorgen. Durch eine entsprechende Prophylaxe können Tierhalter einem erneuten Befall zuvorkommen. Da sich Flohlarven, je nach Jahreszeit, Temperatur und Luftfeuchtigkeit unterschiedlich schnell entwickeln, sollten Hund und Katze das ganze Jahr hindurch regelmäßig gegen Flöhe behandelt werden.

Geeignete Präparate zur Prophylaxe

Die Prophylaxe kann mithilfe von Spot-On-Präparaten (z. B. Advantage ®) oder Halsbändern (z. B. Bolfo ® Zecken- und Flohschutzband oder Seresto ® Halsband für Hunde) erfolgen.

Punkt 3: Flohbekämpfung in der Umgebung

Parallel zur Behandlung am Tier ist es wichtig, die direkte Umgebung von Hund und Katze ebenfalls von Flöhen zu befreien (siehe Punkt 2). Hierzu sollte die Wohnung regelmäßig gründlich gereinigt werden. Böden sollten geputzt, Teppiche und Polster gesaugt sowie Kissen und Decken gewaschen werden. Nach dem Staubsaugen ist es wichtig, den Beutel gut verschlossen zu entsorgen bzw. ihn zu verbrennen oder einzufrieren, um ein Entkommen der Flöhe zu verhindern. Potentiell mit Floheiern und -larven befallene Kissen und Decken sollten bei mindestens 60°C gewaschen werden. Alternativ können auch diese eingefroren werden.

Flankiert werden sollte die Behandlung allerdings auch immer mithilfe geeigneter Anti-Flohpräparate, mit deren Hilfe Eier und Larven auch in verwinkelten Ecken, Ritzen und Spalten bekämpft werden können.

Geeignete Präparate zur Umgebungsbehandlung

Um einen kompletten Raum zu entflohen, können Flohmittel-Vernebler (z. B. Bolfo ®-Fogger) eingesetzt werden. Für die gezielte Behandlung z. B. bei Sofas, der Schlafstätte des Tieres oder schwer zugänglichen Bereichen empfiehlt sich ein Umgebungsspray (z. B. Bolfo ® Umgebungsspray oder Tamirex ® Plus).

Punkt 4: Bekämpfung des Bandwurms

Flöhe sind potentielle Überträger des Gurkenkernbandwurms (Dipylidium caninum). Da ein Flohbefall demnach immer zugleich auch die Möglichkeit der Ansteckung mit dem Bandwurm beinhaltet, sollte nach einem Flohbefall stets eine Bandwurmkur erfolgen.

Entsprechende Entwurmungsmittel, die gegen Bandwürmer und verwandte parasitär lebende Würmer wirken, sind in Tablettenform oder als Spot-On-Präparat (z. B. Droncit ®) beim Tierarzt oder tierarzneimittelführenden Apotheken erhältlich.

Hundeflöhe entdecken, bekämpfen und vorbeugen

Hundeflöhe sind lästige Parasiten und können bei Hunden sogar allergische Reaktionen auslösen. Bei Flohbefall leiden Hund und Halter gemeinsam unter Juckreiz im Fell und mangelndem Reinheitsgefühl im Haushalt. Doch das hat jetzt endlich ein Ende – nie mehr Flöhe beim Hund!

Wir zeigen Euch, wie Ihr Hundeflöhe entdeckt, behandelt und effektiv gegen sie vorbeugt.

Was sind Hundeflöhe?

Der Hundefloh ist ein kleiner bräunlicher Parasit, der sich im Fell des Hundes einnistet. Hundeflöhe sind zwischen zwei und vier Millimeter lang und haben keine Flügel.

Sie bewegen sich zwischen den Haaren des Hundes und können bis zu 50cm weit und 25cm hoch springen. Die Parasiten ernähren sich vom Blut ihres Wirts, also dem Hund. Mit einer Mahlzeit ist er in der Lage bis zu 2 Monate ohne eine neue Mahlzeit zu überleben.

Hundeflöhe kommen übrigens meistens eher in ländlichen Regionen vor. Bei Stadthunden sind Katzenflöhe stärker verbreitet. Optisch werdet Ihr dabei jedoch kaum einen Unterschied feststellen. Und auch die Auswirkungen auf den Hund bleiben die gleichen. Also egal ob Hundefloh oder Katzenfloh – die Biester müssen weg!

Wir werden die Flöhe auf Hunde übertragen?

Die Übertragung der Flöhe erfolgt über den Kontakt mit anderen Hunden, Tieren und Menschen. Folglich kann sich Euer Vierbeiner fast überall mit den lästigen Parasiten anstecken. Der Hundefloh springt einfach auf den neuen Wirt herüber und macht es sich im Fell gemütlich.

Teilweise stecken sich Hunde auch über den Kontakt mit Floheiern an. Diese Eier können beispielsweise in der Decke eines Artgenossen liegen. Der Hund benutzt die Decke als Lager und fängt sich die Floheier dabei ein.

Eine Ansteckung kann über das ganze Jahr verteilt erfolgen – Hundeflöhe kennen keine “Saison”.

Mögliche Folgen von Flohbefall

  • Starker Juckreiz
  • Hautentzündungen
  • Haarausfall
  • Durchfall
  • Übertragung von Bandwürmern

Gehen Hundeflöhe auch auf Menschen?

Das ist eher die Ausnahme, kann aber nicht komplett ausgeschlossen werden! So lange der Floh “die Wahl” zwischen Hund und Mensch im Haushalt hat, wird er den Vierbeiner als natürlichen Wirt vorziehen. Dieses Ungeziefer liebt die Wärme – und da kommt ein Hundefell gerade recht!

Hundeflöhe erkennen

Grundsätzlich sollte jeder Hund regelmäßig auf Flohbefall untersucht werden. Hunde, die sich regelmäßig kratzen, sind recht wahrscheinlich von Hundeflöhen oder anderen Parasiten befallen. Untersucht Euren Hund am besten mithilfe eines feinzahnigen Flohkamms. Flohkämme könnt Ihr in diversen Onlineshops bestellen. Beispielsweise bei Puppy & Prince (Hundekamm „Furbuster“).

Fahrt mit dem Flohkamm durch das Fell und schaut, ob sich kleine dunkle Parasiten in den Zinken verfangen. Oft bewegen sich die Tiere auch noch auf dem Kamm. Alternativ könnt Ihr auch nach Flohkot Ausschau halten. Setzt dafür Euren Hund in die Badewanne (oder auf einen hellen, wasserfesten Untergrund) und rubbelt ihm kräftig durchs Fell. Dabei wird sicherlich einiges an Schmutz in die Wanne fallen.

Nehmt jetzt ein leicht angefeuchtetes helles Tuch (Küchenpapier oder Klopapier) und drückt es auf den Schmutz. Verfärben sich die Krümel auf dem Tuch rotbräunlich, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Flohkot. Und der Hund ist mit Hundeflöhen oder Katzenflöhen befallen.

Bei den sich verfärbenden Krümeln handelt es sich nämlich um das getrocknete Blut Eures Hundes, welches von den Hundeflöhen ausgeschieden wurde.

Flöhe für immer loswerden

Es gibt im Handel diverse Flohmittel, welche die Hundeflöhe durch Chemikalien bekämpfen. Beispielsweise so genannte „Spot-Ons“. Ein Spot-On ist eine Flüssigkeit, welche auf den Nacken des befallenen Hundes getröpfelt wird. Das Mittel verteilt sich daraufhin auf der gesamten Haut und tötet die Hundeflöhe ab. Ähnlich wirkt auch ein so genanntes Flohspray.

Beide Produkte sind Biozide und damit eine starke chemische Keule! Wer Flöhe lieber ohne Chemie bekämpfen will, kann alternativ auch zu Hausmitteln greifen. Wir müssen dazu anmerken, dass wir alle Hausmittel selber noch nicht getestet haben.

Aber laut unseren Recherchen sollen sie gegen Hundeflöhe wirken:

• Hundeshampoo oder Flohshampoo (Tierarzt fragen) benutzen

• Hund baden und beim Ausspülen ein paar Tropfen Lavendel- oder Teebaumöl beigeben

• Öle aus Lavendel- oder Zedernholz zu 500 ml Wasser zugeben und das Gemisch in Sprühflasche füllen. Hund einsprühen (Augenpartie aussparen)

Grundsätzlich sollte nach jeder Behandlung das Fell mit einem Flohkamm gekämmt werden. Tote Hundeflöhe werden so endgültig entfernt. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, saugt das Fell seines Lieblings mit einem Staubsauger ab. Lest dazu auch unseren Cofix Hundestaubsauger Test.

Wie werde ich die Flöhe aus meinem Haushalt los?

Leider reicht es nicht nur den Hund gegen Flöhe zu behandeln. Auch der komplette Haushalt muss von den Flöhen und Ihren Eiern bzw. Larven befreit werden.

So sehen die Eier (Nissen) von Hundeflöhen aus

Floheier können überall im Haus vom Hund abgelegt worden sein. Dadurch besteht die Gefahr, dass Euer Hund jederzeit neu von Hundeflöhen befallen wird.

Folgende Maßnahmen könnt Ihr dagegen ergreifen:

• Alle Schlafplätze gründlich absaugen (Saugerbeutel mit Flohpuder vorbehandeln)

• Decken, Teppiche etc. bei 60° waschen

• Umgebungsspray gegen Flöhe versprühen (Fenster vorher öffnen)

• Autositze absaugen nicht vergessen!

Hundeflöhen vorbeugen

Im Handel gibt es diverse Floh-Halsbänder, die auf die Parasiten abschreckend wirken. Außerdem kann man dem Hund spezielle Präparate verfüttern, die verhindern, dass Hundeflöhe entwicklungsfähige Eier produzieren können.

Das Blut des Hundes ist mit dem Präparat angereichert. Hundeflöhe, die das Blut konsumieren, legen daraufhin nur noch Eier, die sich nicht weiter entwickeln können.

Generell ist es wichtig den Flohbefall so schnell wie möglich zu erkennen. Regelmäßige Fellpflege – gerade in den Sommermonaten – ist daher Pflicht. Wer seinen Hund nicht gerne baden möchte, kann auch eine Hundebürste kaufen, die auf den Staubsauger gesteckt wird.

Durch das Absaugen des Fells werden die Flöhe wirksam bekämpft und dauerhaft entfernt. Bitte denkt daran den Staubsauger Beutel mit Flohpuder oder Anti-Flohspray vor zu behandeln.

Viel Erfolg im Kampf gegen die lästigen Hundeflöhe!

Über Christian Schäfer

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3 Kommentare

Bitte denkt noch daran, den Staubsaugerbeutel nach der ersten großen Saugaktion noch wegzuwerfen. Sonst entwickeln sich die Eier im Beutel weiter. Die Decken und Körbchen waschen und einsprühen. Ebenso an die Plüschtiere vom Hund denken. Neben den Spot-Ons gibt es seit kurzem auch eine Tablette gegen Flöhe und Zecken, die drei Monate schützen soll.

Wuff-Wuff euer Chris

Danke für deine Ergänzungen.

Danke für diesen ausführlichen Artikel. Man liest immer mal wieder von den einzelnen Methoden, wie Flohkamm benutzen, oder häufiger mal das Fell untersuchen.

In dieser gebündelten Form ist das super! Konnte noch einiges dazulernen.

Wie Du Flöhe bei Hunden erkennen und bekämpfen kannst

Parasiten finden sich überall in unseren vier Wänden. Manche fallen nicht auf, haben kaum negative Auswirkungen und stellen im Alltag keinen Hindernis dar. Andere sind nervig und störend, fallen durch das Jucken und unangenehme Gefühl nach einem Biss besonders negativ auf oder sind durch andere gesundheitliche Folgen eine Belastung.

Besonders Hunde sind durch ihre soziale Art im Umgang miteinander vielen Parasiten ausgesetzt. Der vermehrt bei Hunden auftretende Hundefloh ist ein Ärgernis für viele Halter. Den Namen erlangte der kleine Nerventöter durch seinen liebsten Wirt, den Hund. Der beste Freund des Menschen eignet sich aufgrund der geringen Vorstellungen von Hygiene, der Vorliebe zum Wälzen an verschiedensten Stellen und durch die neugierige Kontaktaufnahme sowie dem sicheren Ort innerhalb der vier Wände bestens als Wirt.

Sobald die Vierbeiner befallen sind, gilt es schnell zu handeln: Einzelne Flohweibchen legen im Laufe ihres Lebens etwa 2.000 Eier und neben dem Fell des Hundes bieten auch Teppiche und Textilien ein angenehmes Umfeld. So kannst du Hundeflöhe erkennen, deinem liebsten Vierbeiner helfen und die Parasiten aus der Wohnung vertreiben.

Der Hundefloh – kenne den springenden Feind

Der Grund dafür, dass sich dein Hund da grade auf dem Wohnzimmerboden kratzt, rote Flecken an den Oberschenkelinnenseiten sowie stellenweise Haarausfall hat, heißt Ctenocephalides canis, der Hundefloh. Weibliche ausgewachsene Hundeflöhe werden zwei bis vier Millimeter lang. Bei männlichen Parasiten sind es bis zu drei Millimeter. Der Körper ist bräunlich, zeigt drei Beinpaare, ist flügellos und an den Seiten platt. Das größte Problem ist, dass die Insekten eine Eigenart aufzeigen, welche schon vielen Spezies das Überleben auf der Erde sicherte: eine rasend schnelle Vermehrung.

Die etwa einen halben Zentimeter großen, weißlichen Eier des Hundeflohs gedeihen bei 25°C und einer Luftfeuchtigkeit von 80% am besten. Das Weibchen beginnt etwa zwei Tage nach der ersten Blutaufnahme mit dem Legen der Eier. Bis zu 50 Stück pro Insekt sind es, die Im Fell des Hundes genau die gesuchten Bedingungen finden. Aus den Eiern schlüpfen innerhalb der ersten Woche viele Junglarven. Diese verpuppen sich zu einem Kokon, aus welchem nach frühestens 10 Tagen der fertige Floh schlüpft und sich nun fortpflanzend am Blut des Hundes nährt. Neben anderen Hunden sind auch Igel bekannte Überträger des Hundeflohs.

Auswirkungen des Befalls von Flöhen beim Hund

Hunde leiden unterschiedlich unter den fiesen Bewohnern. Während einige Tiere allergische Reaktionen rund um die Bissstellen zeigen, äußert sich der Befall bei anderen nur durch ein gehäuftes Jucken, welches vereinzelt zu einem Ausdünnen des Fells führen kann. An geschützten und warmen Stellen wie den Innenseiten der Läufe, am Schweif, dem Rücken und in Falten können Rötungen als auch Pusteln auftreten. Die Tiere werden besonders belastet, wenn sie von den Flöhen am Schlaf gehindert werden. Für den Menschen treten keine Gefahren auf. Sollte es zu einem vereinzelten Biss durch einen Floh kommen, ist dieser ohne weitere Folgen. Der Mensch bietet aufgrund des Mangels an Körperbehaarung und der intensiveren Hygiene keinen Platz für die relativ großen Flöhe.

Hundeflöhe – Den Befall erkennen

Nicht jedes Kratzen hat einen Befall durch Parasiten als Ursache. Der Hundefloh befindet sich nicht die gesamte Zeit eines Lebens auf den Vierbeinern. Um ganz sicher zu erkennen, dass eine Infektion vorliegt, dient ein einfacher und zuverlässiger Trick. Ein weißes Blatt Papier, ein helles Tuch oder Küchenkrepp wird unter den Hund gelegt. Dieser wird dann mit der Hand oder dem Kamm gestrubbelt und gebürstet. Während dieses Vorgangs fallen meist dunkle Rückstände aus dem Fell auf das Papier. Um nun zu unterscheiden, ob es sich um einfachen Dreck oder die Überbleibsel der Flöhe handelt, hilft Wasser.

Der Kot der Hundeflöhe besteht aus verdautem Blut, welches Sie vom Hund abzapften

Wird dieses feucht, so beginnt es sich auszudehnen und wird bei diesem Vorgang heller. Handelt es sich um den Kot der Hundeflöhe, färbt sich dieser rot. Bleiben die ausgekämmten kleinen Partikel dunkel, handelt es sich um den üblichen Dreck. Wird eine Infektion mit den Blutsaugern festgestellt, gilt es schnell zu handeln. Die nervenden Tiere breiten sich sonst in der gesamten Wohnung aus.

Wirksame Mittel gegen die Plagegeister beim Hund

Um dem Befall deines Vierbeiners Einhalt zu gebieten, gibt es verschiedene Mittel. Allgemein wird zwischen Spot-On Mitteln, Sprays, Halsbändern, Shampoos und Präparaten zur Schluckimpfung unterschieden. Am wirksamsten ist die gezielte Kombination der Mittel, welche auch zur Vermeidung eines Befalls dienen können.

Besonders begehrt sind Spot-On Mittel (Hier klicken). Diese werden an den befallenen Stellen aufgetragen und müssen, je nach Marke, 24-48 Stunden einwirken, ohne verwischt zu werden. Ähnlich der Spot-Ons sind Sprays und Shampoos, welche auf dem gesamten Fell aufgetragen werden können. Viele Mittel basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen, wie z.B. Kokosöl, welches den Chitinpanzer der Flöhe zersetzt und diese austrocknet.

Nachhaltige, unbelastete Mittel sind auch für die Menschen im Haushalt eine geringere Belastung als chemische Wirkstoffe. Handelt es sich um einen besonders hartnäckigen Stamm, bietet der Tierarzt eine Vielzahl von Präparaten, bei deren Verwendung noch intensivere Rücksicht genommen werden muss. Bei einem starken Befall helfen Medikamente zur Einnahme, die Flöhe über das Blut des Hundes außer Gefecht zu setzen. Tierärzte empfehlen einige Wochen nachdem der Befall besiegt wurde eine Wurmkur, da einige der Flöhe auch einen Bandwurminfekt verursachen können.

Hundeflöhe in der Wohnung – Was tun?

Auch in der Wohnung verbreiten sich die Plagegeister. Die Temperaturen eignen sich sehr gut für die Anforderungen der Hundeflöhe. In unseren Häusern und Wohnungen herrschen über 20°C, es gibt dunkle und trockene Ecken, in denen sich die Tiere verkriechen können. Neben dem Hund selbst, bieten auch Kissen, Teppiche, Couchgarnituren und alle anderen Oberflächen aus Stoff ein Platz zum Verkriechen und somit ein Heim für die Flöhe.

Die intensive Reinigung der Wohnung und des Autos sind eine Folge der Infektion. Zunächst gilt es, alle Textilien, welche in eine Waschmaschine passen, so heiß wie möglich zu waschen. Dabei sollte natürlich auch auf die Waschanleitung geachtet werden. Hundespielzeug und Stofftiere sind genauso betroffen, sie Laken und das Hundebett.

Der Rest der Wohnung muss gründlich gesaugt werden. Flohpulver im Staubsaugerbeutel hilft, dass den kleinen Biestern der Gar aus gemacht wird. Es empfiehlt sich dennoch den Staubsaugerbeutel, welcher für den ersten Durchgang verwendet wurde, wegzuwerfen. In den Mülleimer sollten in diesem Zusammenhang auch alle überflüssigen Gegenstände, welche sich schwer oder nur kaum reinigen lassen.

Die Oberflächen, Ecken und Kanten werden nun feucht durch gewischt. Wer absolut auf Nummer sicher gehen will, lässt sich vom Tierarzt ein Spray für Oberflächen und Textilien empfehlen. Dieses ist nach der Wäsche und dem Reinigen überall aufzutragen. Dabei sollte gut gelüftet werden und der Hund nicht in der Nähe sein. Die Sprays sind oft wenig nachhaltig, funktionieren durch chemische Wirkstoffe. Bei sehr intensiven Fällen kommt ein Fogger zum Einsatz.

Die kleinen Geräte werden in der Wohnung oder im Haus platziert, gestartet und erzeugen einen intensiven Nebel, der sich in jede kleinste Ecke ausbreitet. Während der Anwendung sollten alle Menschen und Tiere, welche sich weiterhin ihrer Gesundheit erfreuen wollen, außerhalb der Wohnanlagen begeben.

Die empfohlenen Schritte werden nach der Sichtung des Befalls innerhalb weniger Tage wiederholt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Utensilien, welche zur Reinigung benutzt werden gründlich mit sehr heißem Wasser gesäubert werden. Ist der Befall durch Hundeflöhe nicht mehr aufzuhalten, weil alle Mittel scheitern, muss ein Kammerjäger eingeschaltet werden. Dies ist nur in seltensten Fällen nötig.

Hundeflöhe vermeiden

Einige Shampoos und auch Medikamente versprechen einen Schutz vor Flöhen. Bevor der Hund den Mitteln ausgesetzt wird, müssen die Inhaltsstoffe bestens geprüft werden. Der Tierarzt sollte im Fall der Medikamentenvergabe konsultiert werden. Um beim Spiel mit anderen Tieren nicht angesteckt zu werden, verspricht ein Flohhalsband Abhilfe.

Es ist weiterhin sinnvoll, auf die Hygiene des Hundes zu achten und regelmäßig mit einer geeigneten Flohbürste und Shampoos dem Schmutz zu Leibe zu rücken. So werden die ersten Booten des Hundeflohbefalls im schlimmsten Fall gleich beseitigt. Auch eine Infektion kann so frühzeitig festgestellt werden, noch bevor sich die blutsaugenden Fieslinge in der Wohnung verbreitet haben.

Floh beim hund

Das beste Flohmittel für Hunde finden und die Wirkung verstehen.

Flohmittel Hund

Bei uns finden Hundehalter alle wichtigen Informationen zum Thema Flöhe beim Hund. Ihr erfahrt wie ihr das richtige Flohmittel für Hunde auswählt und korrekt anwendet, erhaltet viele wertvolle Tipps im Umgang mit Hundeflöhen, sowie wichtige Hinweise zur Vorbeugung mittels Flohschutz. Außerdem gibt es eine recht detaillierte Anleitung zur Bekämpfung der Flöhe innerhalb der eigenen Wohnung, was bei einem Flohbefall gerne mal vergessen oder ganz einfach unterschätzt wird. Und damit die Flöhe auch gar nicht erst zurückkommen, klären wir am Ende noch einmal das Thema mit dem Flohhalsband. Welches Flohhalsband hilft wirklich und welches ist nur Geldverschwendung? Finden wir es gemeinsam heraus und geben den Flöhen keine Chance mehr. Also einfach weiterlesen und umfassend über das Thema Flöhe beim Hund und Flohmittel für Hunde informieren. Weiter unten gibt es übrigens auch noch eine Infografik zum Thema Flohmittel Hund, die das Thema anschaulich darstellt und noch einmal die wichtigsten Schritte erläutert, um Flöhe beim Hund zuverlässig loszuwerden.

Flöhe beim Hund

Wenn der Hund sich plötzlich mehr als normal kratzt, ein besonders auffälliges Verhalten zeigt oder einen unruhigen bzw. sogar gequälten Eindruck hinterlässt, dann sind dafür meistens die so verhassten Flöhe verantwortlich. Kleine Plagegeister, die beständig in die Haut des Hundes beißen und somit ein allgemeines Unwohlsein bei eurem Vierbeiner hervorrufen. Flöhe beim Hund sind allerdings auch keine Seltenheit, sie gehören im Grunde sogar dazu und lassen sich meist auch nicht vollständig vermeiden, zumindest nicht ein Leben lang. Das weiß jeder, der schon mehr als nur einen Hund hatte oder beruflich mit den Vierbeinern zu tun hat. Gerade wenn es draußen kälter wird und drinnen die Heizungsperiode beginnt, vermehren sich Flöhe beim Hund gerne mal extrem schnell und fühlen sich in der warmen Wohnung auch noch pudelwohl. Eingefangen hat sich ein Hund die Flöhe jedenfalls sehr schnell, denn die kleinen Tierchen kriechen im Unterholz umher, also genau da, wo euer Hund täglich seinen Auslauf bekommt, wo er schnuppert, tobt und spielt. Irgendwann bekommt ein Hund also meist Flöhe und dann kommt es darauf an richtig zu reagieren und das richtige Flohmittel für Hunde zu finden, um die Flohplage so schnell es nur geht und so sorgsam wie nur irgendwie möglich abzuwehren. Das ist gar nicht so schwer, wenn man denn weiß wie und nicht auf die ganzen Pseudo-Tipps hört, die oft als angebliche Hausmittel deklariert sind und am Ende nur dafür sorgen, dass euer Hund länger als notwendig leiden muss.

Wie sich Flöhe beim Hund wirklich beseitigen lassen und wie ihr die Flöhe in Zukunft sogar komplett vermeiden könnt, erklären wir euch auf dieser Website zum Thema Flohmittel Hund. All das basiert nicht nur auf dem aktuellen Wissensstand, sondern auch auf eigener Erfahrung mit Hunden. Wie schon gesagt: Irgendwann trifft es fast jeden Hund und dann steht ihr als Hundehalter vor der Frage, wie ihr die Flöhe entsprechend schnell entfernen und aktiv dafür sorgen könnt, dass diese nicht noch einmal zurückkehren. Weil in solchen Fällen aber längst nicht alles hilft, sondern nur das richtige Flohmittel für Hunde, zeigt diese Seite euch ein paar Tipps und Tricks im Umfang mit dem Flohmittel. Außerdem klären wir das Thema Flohschutz in der Wohnung und geben weitere Hinweise zum Flohhalsband. Genauer gesagt stellen wir auf der Website also vor allem das vor, was sich bei uns und im Bekanntenkreis auf dem Hundeplatz als besonders effektiv erwiesen hat. Manche Mittel wirken nämlich nicht mehr so gut gegen Flöhe und da braucht es ein wenig Erfahrung bei der Auswahl. Alles was ihr über Flöhe beim Hund, deren Bekämpfung und Vorbeugung wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Flohmittel für Hunde

Leider helfen viele bekannte Flohmittel für den Hund in den meisten Fällen von Flöhen so gut wie gar nicht mehr. Weder ein sehr beliebtes und in der Werbung recht präsentes Flohmittel für Hunde vom Tierarzt, noch eine Kautablette (von denen wir große Gegner sind, da solche Gifte niemals oral gegeben werden sollten) halfen beispielsweise in einem akuten, uns bekannten Fall. Abhilfe schaffte erst das sogenannte Advantage von Bayer, ein Spot-On Präparat, welches uns von mehreren Freunden und bekannten auf dem Hundeplatz bereits wärmstens empfohlen worden ist. Selbiges hat anscheinend einen anderen Wirkstoff als die Konkurrenz und setzte sich daher unter Hundefreunden schon öfter gegen hartnäckige Flohplagen durch. Genau das ist auch der Grund, warum wir hier genau dieses Flohmittel für Hunde empfehlen möchten und nicht einfach alle verfügbaren Mittel auflisten. Empfehlungen sollten immer auf eigenen Erfahrungen beruhen, daran glauben wir, und unserer Meinung nach ist Advantage das derzeit beste Flohmittel für Hunde, weshalb wir es auch unseren eigenen Hunden geben, die seitdem keinerlei Flohprobleme mehr haben.

Das Flohmittel für Hunde gibt es dabei in vier verschiedenen Versionen, die sich aber nur im Wirkstoffgehalt unterscheiden. 40 für alle kleinen Hunde (unter 4 Kilogramm), 100 für mittlere Hunde (4 bis 10 Kilogramm), 250 für große Hunde (10 bis 25 Kilogramm) und 400 für die ganz großen Hunde (25 bis 40 Kilogramm). Das Flohmittel wird dabei einfach in den Nacken des Tieres geträufelt und innerhalb kürzester Zeit sterben alle Flöhe beim Hund bereits vollständig ab. Anschließend fallen selbige herunter, das Flohmittel wirkt hier recht schnell und vor allem auch sehr direkt. Advantage hat sich dabei, wie schon erwähnt, als das wohl wirksamste Flohmittel erwiesen, zumindest im Bekanntenkreis und im Falle der eigenen Hunde, setzten wir daher auf dieses und haben enorm gute Erfahrungen damit gemacht. Das Problem bei den Empfehlungen vom Tierarzt ist außerdem, dass Tierärzte oft von den verschiedenen Herstellern unterstützt werden oder andere Sponsorings der Konzerne erhalten, weshalb sie bestimmte Marken lieber verkaufen als andere, was manchmal auch einfach mit dem höheren Preis zusammenhängt. Das Flohmittel für Hunde aus der Apotheke hingegen, ist meist wirkungslos, genau wie die angeblichen Helfer aus dem Tierfachhandel und die typischen Hausmittel, die ebenfalls nicht wirken. Spart euch das Geld und den Ärger und greift lieber gleich zu einem starken und gut wirksamen Flohmittel, um so auch euren Hund nicht länger als nötig unter den Flöhen leiden zu lassen. Das Flohmittel für Hunde wird inzwischen übrigens meist von der Hundeversicherung übernommen, je nachdem wo ihr euren Vierbeiner versichert habt. Genau wie Wurmkuren und Vorsorgeuntersuchungen, ist auch auch das Flohmittel für Hunde oft in der Hundekrankenversicherung enthalten, sodass für euch nicht einmal weitere Kosten entstehen.

Flohmittel Hund (bis 4 kg)

Anders als bei vielen anderen Flohmitteln, sind die Inhaltsstoffe von Advantage noch immer sehr wirkungsvoll und bekämpfen Flöhe daher auch mehr als nur zuverlässig. In dieser kleinen Variante, eignet sich das Flohmittel für Hunde bis 4 Kilogramm, also für alle Zwergrassen und die echten Leichtgewichte, wie beispielsweise Chihuahuas.

Flohmittel Hund (4-10 kg)

Advantage von Bayer ist zuverlässig, effektiv und wirkt besonders schnell gegen Flöhe. Wo andere Flohmittel für Hunde immer wieder versagen, bleibt die Wirkung von Advantage stets stabil. Hier in der Version für Hunde von 4 bis 10 Kilogramm, also beispielsweise Rassen wie dem Mops, dem Jack Russel Terrier und alle ähnlichen Größen.

Flohmittel Hund (10-25 kg)

Als besonders beliebtes Flohmittel für Hunde, eignet sich Advantage zur schnellen Bekämpfung von Flöhen, auch in der direkten Umgebung eures Vierbeiners. Hier für alle Rassen die zwischen 10 und 25 Kilogramm Körpergewicht auf die Wage bringen. Also für Hunde wie den Labrador, den Border Collie, oder auch den Australian Shepherd.

Flohmittel Hund (ab 25 kg)

Für alle Hundehalter einem besonders großen Hund, ist diese Version von Advantage bestens geeignet. Das Flohmittel für Hunde erledigt zuverlässig alle Flöhe auf dem Tier und ist hier in der Version für Hunde über 25 Kilogramm zu haben. Das betrifft Rassen wie den Neufundländer, den Rhodesian Ridgeback oder auch die Deutsche Dogge.

Flohmittel für die Wohnung

Um die Flöhe beim Hund und in seiner Umgebung ein für alle mal zu beseitigen, muss auch die Wohnung gründlich mit einem speziellen Flohmittel behandelt werden. Die extra dafür hergestellten Flohmittel für die Wohnung, haben nämlich nicht nur eine entsprechende Wirkung für verbleibende Flöhe, sie verhindern auch das Schlüpfen aus den winzig kleinen Eiern und bilden einen unsichtbaren Schutzfilm auf Oberflächen und dem Boden, der einige Zeit lang anhält. Deshalb wird zunächst dem Hund das eigentliche Flohmittel verabreicht, dann wird gründlich geputzt und anschließend wird auch die Wohnung mit einem hochwertigen Flohmittel behandelt. Am besten und einfachsten geht das mit den sogenannten Foggern. Dies sind automatische Zerstäuber bzw. Vernebler, die einfach im Raum aufgestellt und aktiviert werden. Anschließend versprühen sie vollautomatisch ihren Wirkstoff gegen Flöhe, Larven, Eier und mehr, der sich dann innerhalb der Wohnung verteilen kann. Besonders effizient und daher empfehlenswert ist der Ardap Fogger, welcher übrigens auch preislich ziemlich attraktiv daherkommt und den es auch gleich im praktischen 4er Paket gibt (in diesem Fall gilt es nämlich lieber mehr als zu wenig zu sprühen). Währenddessen solltet ihr allerdings die Wohnung verlassen, denn das Flohmittel muss erst einige Zeit lang wirken. Anschließend wird noch gelüftet, um die restlichen Dämpfe abziehen zu lassen und schon ist die eigene Wohnung bzw. das eigene Haus wieder porentief rein und vor allem auch flohfrei.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte auch noch ein Flohspray verwendet werden. Flöhe sind hartnäckig und wer bei einem Flohbefall nicht sogfältig ist, hat sie einige Monate später oft erneut in der Wohnung. Mit dem Flohspray werden daher Stellen besprüht, die für den Fogger nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Die Ecken, unter und hinter den Möbeln, sowie weitere heikle Stellen und Ritzen im Fußboden oder hinter der Heizung. Hier hat sich das sehr effiziente und recht günstige Ardap Flohspray als besonders effektiv erwiesen. Im Idealfall wird aber beides kombiniert. Der Fogger für die gesamte Wohnung, das Spray für schwierige Ecken und schwer zu erreichende Stellen, wie eben hinter den Möbeln, sowie an Bodenleisten und Kanten. So geht ihr auf Nummer Sicher, um wirklich keinen Floh mehr übrig zu lassen und die Plage ein für alle mal loszuwerden. Wer nicht ordentlich arbeitet, riskiert einen erneuten Flohbefall. Meist dauert es nur wenige Monate, bis sich die überlebenden Flöhe wieder so sehr vermehrt und gestärkt haben, dass auch der Hund einen erneuten Befall erleidet.

Der Fogger wird einfach in die Wohnung gestellt und aktiviert, woraufhin er das Flohmittel automatisch versprüht. Eine Dose reicht für ca. 30m². Am besten ist aber eine Dose pro Raum, da sich das Mittel nur dann ideal verteilen kann. Anschließend noch einmal gut lüften und flohfrei ist die eigene Wohnung. Das Viererpack reicht meist aus.

Für Ecken, Ritzen und Kanten hinter und unter den Möbeln, eignet sich ein Flohspray von Ardap. Nachdem der Hund flohfrei ist und der Fogger die Wohnung desinfiziert hat, lässt sich das Spray an Nischen und schwer erreichbaren Stellen einsetzten, um auf Nummer sicher zu gehen und jede Ecke der Wohnung vollständig flohfrei zu bekommen.

Flohhalsband für Hunde

Flöhe kann sich ein Hund jederzeit einfangen, doch auch bei den kleinen Parasiten gibt es so etwas wie eine Saison. Genau genommen ist das der Herbst, denn im Herbst leiden die meisten Hunde unter einem akutem Flohbefall. Selbiges liegt auch ganz einfach daran, dass sich Flöhe in der warmen Heizungsluft am wohlsten fühlen und die Eier, die sich euer Hund im Wald oder bei anderen Hunden einfängt, so fast schon ideale Vorraussetzungen haben, um Flöhe schlüpfen zu lassen. Im Grunde ist die warme Heizungsluft, die im Herbst innerhalb der Wohnungen herrscht, also so etwas wie ein Brutkasten für die Flöhe, die sich dann rasend schnell vermehren können und das Angebot auch nur zu gerne wahrnehmen. Ein Flohhhalsband für Hunde kann gerade in der Floh-Saison echte Wunder wirken. Es empfiehlt sich aber auch dauerhaft bzw. ganzjährig, je nachdem wie wild euer Hund im Unterholz tobt und wo er sich herumtreibt. So bleibt ihr meist auf der sicheren Seite, auch wenn es natürlich nie eine Garantie dafür gibt, dass der eigene Hund flohfrei bleibt.

Das liegt auch daran, dass viele Flohhalsbänder nicht richtig wirken, weshalb wir hier auch nur selbst getestete und von anderen Haltern empfohlene Flohhalsbänder vorstellen möchten. Also die, die in der Praxis wirklich schon geholfen haben, nicht aber die, die nur nur Hilfe versprechen oder durch viel Werbung auffallen. Übrigens wirkt ein Flohhalsband, anders als der Name vermuten lässt, nicht nur gegen Flöhe, sondern auch gegen Haarlinge und Zecken. Empfehlungen von unserer Seite gibt es unten. Die Seresto Halsbänder haben in unserem Bekanntenkreis gute Ergebnisse hervorgebracht und vor allem konnten sie auch den Zeckenbefall stark reduzieren. Wer größere Hunde hat, kennt das Problem nur zu gut: Einmal durch den Wald, schon sitzen dutzende Zecken auf dem Hund. Mit den Halsbändern war das bei unseren Hunden Vergangenheit, nur vereinzelt war noch eine Zecke zu finden, die sich aber nicht einmal mehr festbiss, sondern einfach nach dem Spaziergang herausgekämmt werden konnte. Alles in allem gute Ergebnisse und Flöhe beim Hund gab es mit dem Halsbändern natürlich auch nicht mehr.

Flohhalsband (bis 8 kg)

Bei Halsbändern gegen Flöhe beim Hund ist es so, dass einige von ihnen sehr gut wirken, andere dagegen oft vollkommen wirkungslos bleiben. Hier eines der unserer Meinung nach Besten, welches bis zu 8 Monate Schutz gegen Flöhe, Haarlinge und Zecken verspricht. Sehr empfehlenswert und auch von vielen anderen Hundehaltern empfohlen.

Flohhalsband (ab 8 kg)

Bis zu 8 Monate lang schützt das Flohhalsband euren Hund vor Flöhen, Haarlingen und Zecken. Anders als viele ähnliche Modelle, gibt dieses hier zuverlässig seinen Wirkstoff ab und ist daher auch ein echter Geheimtipp auf dem Hundeplatz geworden. Klare Empfehlung also für das Seresto Flohhalsband von Bayer, welches auch Zecken sehr effektiv abwehrt.

Flöhe beim Hund (Infografik)

Der Kampf gegen Flöhe beim Hund ist gar nicht so einfach wie es zunächst einmal scheint. Die Biester sind nämlich sehr, wirklich sehr hartnäckig. Wo die Flöhe beim Hund oft sehr schnell verschwunden sind, bleiben sie in der Wohnung und direkten Umgebung meist noch lange Zeit bestehen und vermehren sich dort in der Regel auch rasend schnell. Damit ihr alles richtig macht und die Flöhe auch wirklich komplett loswerdet, gibt es hier noch eine passende Infografik zum Thema. 5 Schritte gegen Flöhe beim Hund. Alles was ihr darüber wissen müsst und worauf ihr unbedingt achtet solltet, ist dort noch einmal kurz und knapp vermerkt. Noch mehr Informationen geben euch die Texte auf dieser Seite, die Infografik dagegen bringt es gezielt auf den Punkt. Die Grafik selbst darf übrigens auch gerne geteilt werden, solange ein Link auf diese Website gesetzt wird und wir als Quelle genannt werden. Die Infografik dient am Ende vor allem dazu, schnell die wichtigsten Informationen zu vermitteln und das Thema Flöhe beim Hund leicht verständlich aufzubereiten, damit es auch weniger erfahrene Hundehalter verstehen und sofort wissen was bei einem Flohbefall zu tun ist. Flöhe beim Hund sind schließlich gar nicht lustig und die Anwendung eines Flohmittels sollte besonders einfach sein, nicht unnötig kompliziert gemacht werden.

Flohmittel aus der Apotheke?

Das Problem heutzutage ist, dass wir seit Jahrzehnten mit den verschiedensten Giften gegen Ungeziefer und allerlei Bakterien vorgehen. Das wiederum hat dazu geführt, dass viele Parasiten und Schädlinge inzwischen resistent oder sogar immun gegen unsere Flohmittel geworden sind. Hausmittel helfen bei Flöhen übrigens überhaupt nicht. Es ist eine absolute Legende und ein Irrglaube, dass sich eine Flohplage damit auch nur geringfügig eindämmen lässt. Sie funktionieren schlichtweg kein bisschen. Andersartige Berichte haben meist damit zu tun, dass falsche Diagnosen gestellt wurden und es sich gar nicht um Flöhe handelte, oder aber andere Umstände für das verfälschte Ergebnis gesorgt haben. Fakt ist: Flöhe verbreiten sich rasend schnell, wirklich überall und wer sie nicht restlos vernichtet und ihre Eier in der Umgebung sorgfältig entfernt, hat nach einigen Wochen oder Monaten bereits die nächsten Flöhe auf dem Hund sitzen und damit auch die nächste Flohplage in seiner Wohnung. Mit Hausmitteln kommt gegen Flöhe also niemand an. Genau das ist auch das fiese an den Flöhen, sie verschwinden nur dann, wenn ihr sehr sorgfältig und gewissenhaft gegen sie arbeitet und am Ende weder Flöhe noch Eier übrig lasst. Wer hier nur schnell oder oberflächlich reinigt bzw. bekämpft, wird nicht alle Flöhe vernichten können und demnach schnell einen erneuten Befall riskieren.

Der Kampf gegen Flöhe hat nun also allgemein dazu geführt, dass viele Flohmittel für Hunde ihre Wirkung verloren haben. Gerade bekannte Marken vom Tierarzt reichen oft nicht mehr aus, um Flöhe effektiv zu beseitigen. Es ist demnach auch besonders wichtig, von Anfang an richtig gegen die Flohplage vorzugehen, auch deshalb, weil der eigene Hund nicht alle Flohmittel dieser Welt abbekommen sollte, sondern eben nur das eine, welches tatsächlich wirkt und die Flöhe effektiv beseitigt. Wir reden hier immerhin nicht von einem Leckerlie, sondern von relativ starken Mitteln, die auch für den Hund nicht unbedingt gesund sind und die eine entsprechend hohe Qualität besitzen sollten, um keinen zusätzlichen Schaden anzurichten. Die Flohmittel aus der Apotheke oder dem Tierfachhandel wirken außerdem häufig nicht bzw. nur geringfügig, oder sie sind schlichtweg auf natürlicher Basis und gleichem damit einem Hausmittel gegen Flöhe, welches ebenfalls wirkungslos bleibt. Ihr solltet also auf die unnötigen Ausgaben verzichten und gleich zum richtigen Flohschutz greifen, statt den eigenen Hund mit vielen verschiedenen Flohmitteln unnötig zu belasten.

Gibt es ein Flohmittel für Welpen?

Darüber lässt sich natürlich streifen. Auf den Verpackungen der Hersteller ist meist die Rede davon, dass säugenden Welpen unter 8 Wochen kein derartiges Flohmittel für Hunde verabreicht werden sollte. Außerdem reicht bereits der Flohschutz, welcher in diesem Fall der laktierenden Hündin gegeben wird, auch für die Welpen vollkommen aus. Soweit der Rat der meisten Hersteller von Flohmitteln. Auf der anderen Seite solltet ihr euch aber zwei Sachen immer wieder klar machen, wenn es um den effektiven Flohschutz geht. Die erste Sache ist, dass solche Mittel immer ungesund bzw. giftig sind, also nichts darstellen was leichtfertig gegeben werden sollte. Das zweite ist, dass Flöhe nun einmal extrem hartnäckige Biester sind und sie nur mit einem Flohmittel für Hunde wirklich vernichtet werden können. Da helfen keine angeblichen Hausmittel, keine billigen Präparate aus dem Supermarkt oder der Apotheke, keine teuren Zaubertränke aus dem Tierhandel oder dem Internet - da hilft nur ein starkes, zuverlässig getestetes Flohmittel, denn sonst habt ihr bald die ganze Wohnung voll und bekommt die Flohplage nur noch mit viel Aufwand und Mühe wieder in den Griff. Mal davon abgesehen, dass Flöhe auch im Anfangsstadium schon ein echtes Problem darstellen und auch in der Wohnung viel Reinigungsarbeit erfordern, ihr also auch so schon mehr als genug zu tun haben werdet. Fordert das Glück also nicht noch mehr heraus, sondern arbeitet sauber und mit den richtigen Mitteln. Doch zum Thema Flöhe in der Wohnung, gibt es weiter unten noch mehr Tipps und entsprechende Hinweise.

Wie wirkt Flohmittel für Hunde?

Diese Frage lässt sich sehr einfach und auch sehr schnell beantworten, denn tatsächlich gelingt es einem hochwertigen und effektiven Flohmittel schon früh in den Organismus des Hundes zu gelangen, um die Flöhe so blitzschnell zu beseitigen. Das geschieht meist sogar schon nach wenigen Minuten. Offiziell heißt es in der Regel immer, dass innerhalb einer Stunde, spätestens nach einigen Stunden, alle Flöhe auf dem Tier abgetötet sind. Dann fallen die Flöhe von ganz allein ab und das Problem, zumindest beim Hund, ist Geschichte. Bei besonders starkem Flohbefall hilft es unter Umständen, wenn ihr mit einem vernünftigen Flohkamm durch das Fell kämmt, um die restlichen Flöhe einfach herauszukämmen. Einen Flohkamm sollte sowieso jeder Hundebesitzer zur gelegentlichen Kontrolle im Haus haben und den Hund damit regelmäßig kämmen, um zu sehen ob eventuell ein Flohbefall vorhanden ist. So oder so, werden sich spätestens 24 Stunden nach Vergabe des Flohmittels wohl keinerlei Flöhe mehr auf dem Hund befinden. Grundsätzlich gilt dabei: Sobald das Flohmittel verabreicht wurde, braucht ihr euch auch keine Sorgen mehr um Flöhe auf eurem Hund zu machen. Das hat sich dann bereits erledigt, auch wenn es vielleicht noch einen Moment lang dauern kann. Viel wichtiger ist es jetzt, die direkte Umgebung und die eigene Wohnung flohfrei zu bekommen, denn dort sitzen nach allgemeiner Erfahrung viel mehr Flöhe als auf dem Hund selbst. Euer Hund ist nach Vergabe vom Flohmittel für Hunde zwar definitiv geschützt, aber entfernt ihr die Flöhe in seiner Umgebung nicht, vermehren sie sich weiter und eine erneute Flohplage lässt nicht lange auf sich warten. Im nächsten Absatz geht es genau darum.

Flöhe in der Wohnung?

Leider ist ein Flohmittel für Hunde meist nicht genug, um die Parasiten tatsächlich auch vollständig loszuwerden. Die meisten Flöhe, Larven, Eier etc. sitzen nämlich nicht auf dem Hund selbst, sondern in seiner direkten Umgebung. Durch die schnelle Vermehrung und die vielen Eier, die Flöhe nun einmal legen, ist eure Wohnung bei einem Befall des Hundes daher sowieso bereits vollständig kontaminiert, auch wenn ihr die winzigen Flöhe, Eier und Larven mit dem bloßen Auge vielleicht gar nicht richtig sehen könnt. Im Klartext heißt das, dass all das Ungeziefer weiterhin in der Wohnung darauf wartet, den Hund erneut zu befallen, sobald das Flohmittel nicht mehr wirkt, und schon gibt es die nächste große Flohplage. Also gilt es nun für mindestens eine Woche, täglich sehr gründlich zu saugen. Außerdem muss die Wohnung gewischt werden und zwar auch da, wo sonst niemand hinsieht, also auch unter und hinter den Möbeln (!). Flöhe sind wirklich überall und zum Teil winzig klein, befinden sich also auch in jeder noch so kleinen Ritze, Spalte und hinter bzw. unter der Couch, genau wie ihre Eier. Deshalb sollte das Flohmittel für Hunde auch nicht als die einzige Sicherheit angesehen werden, weil dieses die Flöhe nur auf dem Hund selbst und in seiner direkten Umgebung, also seinem Körbchen etc. abtötet. Wer danach nicht richtig putzt, hat demnach auch weiterhin Flöhe im Haus und die befallen den Hund erneut, sobald das Flohmittel seine Wirkung verloren hat. Nehmt das nicht auf die leichte Schulter, denn so einfach ist es nicht die Flöhe loszuwerden.

Dementsprechend gilt es bei einem Flohbefall auch wirklich sehr ordentlich zu arbeiten, denn Flöhe beim Hund solltet ihr tatsächlich mehr als ernst nehmen. Nur wer sorgfältig und gewissenhaft alles reinigt und wäscht (bei mindestens 40 Grad, besser aber 60 Grad), kann seinen Haushalt wieder vollständig flohfrei bekommen. Die meisten Hundebesitzer, die anschließend erneut über Flöhe klagen, haben ihre Wohnung meist einfach nicht sorgfältig genug gereinigt, oder dachten ein kleiner Wischgang würde bereits ausreichen. Dem ist aber nicht so, es braucht meist noch einen Flohschutz für die Umgebung. Alle Informationen dazu findet ihr im nächsten Absatz und praktische Empfehlungen gibt es anschließend auch wieder.

Wie viel Flohmittel ist sinnvoll?

Nun mag sich manch einer vielleicht wundern, warum hier auf der einen Seite von Giften gesprochen wird, auf der anderen Seite aber genau diese Gifte empfohlen werden, sogar davon die Rede ist, möglichst viele davon einzusetzen, um die Flöhe beim Hund auch wirklich loszuwerden. Im Grunde ist die Ganze Sache recht einfach. Persönlich lebe ich selbst vollkommen vegan, biologisch und bin auch privat absolut für natürliche Lösungen, wo es nur geht. Doch bei Flöhen ist das einfach unrealistisch und schlichtweg nicht möglich. Natürliche Heilmittel und Hausmittel helfen einfach nicht. Außerdem haben Flöhe gegen viele Flohmittel bereits starke Resistenzen entwickelt, wirken also gar nicht mehr. So ist es am Ende ganz einfach so, dass schon ein paar Überlebende Flöhe in der Wohnung dafür sorgen können, dass bereits in kurzer Zeit eine weitere Flohplage mit anschließendem Flohbefall beim Hund ausbrechen kann. Es darf bei dem Thema Flöhe also einfach kein Risiko eingegangen werden, wenn ihr mich fragt, denn jeder Kompromiss vernichtet die Wirkung. Flöhe beim Hund vermehren sich zu stark und kriechen in jede noch so kleine Ritze, das bekommt ihr nur mit Chemie und viel Putzarbeit in den Griff. Der Hund sollte zudem komplett von den Flöhen befreit und die Wohnung sehr sorgfältig desinfiziert werden. Hier hilft auch kein schnelles reinigen, sondern nur der Einsatz von Flohmitteln, den Foggern, sowie dem Spray für die unerreichbaren Stellen. Außerdem sollte auch danach noch längere Zeit täglich gesaugt werden, wobei der Beutel anschließend entsorgt werden muss. Ein einziges überlebendes Flohei und schon resultiert im schlimmsten Fall wieder eine echte Flohlawine daraus. Nehmt die ganze Sache also bitte nicht auf die leichte Schulter und seid auch nicht zu faul, jedes Möbelstück vorzurücken, um dahinter zu putzen und das Flohmittel auch dort anzuwenden. Wer das nicht macht, kann sich in einigen Wochen oder Monaten nämlich erneut mit Flöhen beim Hund beschäftigen, weil sie, sobald das Flohmittel seine Wirkung verloren hat, definitiv in alter Stärke zurück sein werden. Also lieber gleich von Anfang an sehr ordentlich arbeiten und die Flöhe ein für alle mal loswerden, als die Arbeit am Ende noch ein zweites oder drittes Mal machen zu müssen.

Wie funktioniert ein Flohhalsband?

Je nach Art und Beschaffenheit des Flohhalsbands, wirkt selbiges mal mehr und mal weniger stark, sowie über verschiedene Zeiträume hinweg. Die Empfehlung auf dieser Seite, nämlich das Seresto Flohhalsband, wirkt bis zu acht Monate lang, wobei das Halsband gegen Ende dieser Zeit bereits ausgetauscht werden sollte, um weiterhin bestmöglichen Schutz gegen Flöhe, Zecken und Haarlinge zu garantieren. Im Idealfall also einfach zweimal im Jahr bzw. halbjährig gegen ein neues Flohhalsband ersetzten, um den Schutz wie gewohnt aufrecht zu erhalten. Das Flohhalsband selbst gibt über Haare und Haut einen Wirkstoff und Geruch ab, der Flöhe, Zecken und Haarlinge verschreckt bzw. sogar abtötet. Dafür sorgen die Wirkstoffe Imidacloprid (gegen Flöhe) und Flumethrin (gegen Zecken), die zuverlässig Ungeziefer von eurem Hund fernhalten. Für Menschen ist das Halsband geruchsneutral, optisch sehr schlicht und unauffällig gestaltet, also vollkommen problemlos zu handhaben. Viele Hundehalter streifen dem Hund das Flohhalsband daher einfach zusammen mit dem richtigen Halsband über den Kopf und schon beginnt selbiges automatisch zu wirken. Ganz einfach und eine leicht zu nutzende Vorbeugung vor Parasiten beim Hund. So braucht ihr später auch kein Flohmittel für Hunde mehr, da ein Flohbefall gar nicht erst auftreten kann, wenn das Flohhalsband effektiv wirkt.

Nebenwirkungen beim Flohhalsband

Immer wieder heißt es, dass Flohhalsbänder ungesund für den Hund seien oder gar Nebenwirkungen hervorrufen würden. Darüber lässt sich allerdings streiten, denn Flöhe oder gar Zecken, mit all ihren gefährlichen Erregern, sind ganz sicher auch keine gesunde Alternative und sie können unter Umständen auch sehr gefährlich werden, indem sie beispielsweise katastrophale Krankheiten wie die Borreliose übertragen. Ein Flohhalsband hat also durchaus seine Daseinsberechtigung. Bei manchen Hunden löst das Flohhalsband allerdings ein Jucken aus, weshalb sie sich vermehrt kratzen. Bleibt selbiges im Rahmen, ist das alles nicht weiter schlimm. Wird das Kratzen aber zur Plage und kommt am Ende einfach zu häufig vor, sodass sich der Hund eventuell sogar wund kratzt, vor allem aber auch einfach unwohl fühlt, solltet ihr das Flohhalsband natürlich lieber wieder entfernen. Wie gesagt: So etwas kommt eher selten vor, doch weil manche Hunde eben entsprechend auf ein Flohhalsband reagieren, darf selbiges natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Weitere Hinweise dazu findet ihr dann im Beipackzettel bzw. auf der Verpackung vom Flohhalsband. Am besten einfach mal ausprobieren, denn abnehmen lässt sich das Flohhalsband jederzeit. Übrigens kann häufiges Kratzen auch durch Langeweile ausgelöst werden. Viele Hunde, die beispielsweise nicht richtig ausgelastet werden, neigen dazu sich einen Tick anzugewöhnen, wie beispielsweise häufiges Kratzen oder Beißen. Bei solchen Verhaltensauffälligkeiten hilft es den eigenen Hund und mehr zu bewegen, um seinem Wesen gerecht zu werden. Hier eignet sich Intelligenzspielzeug für Hunde, um auch den Kopf des Tieres entsprechend auszulasten und seine Intelligenz bestmöglich zu fördern und auszubauen. Aber das ist natürlich ein ganz anderes Thema.

Was was passiert mit den Flöhen?

Eigentlich ist die ganze Sache recht einfach zu verstehen. Wie oben schon erwähnt, gibt ein Flohhalsband normalerweise sowohl Duftstoffe, als auch verschiedene Präparate ab. Die Duftstoffe sollen Flöhe, Zecken und Haarlinge idealerweise bereits von eurem Hund fernhalten, noch bevor sie in seine Nähe gelangen. Das klappt in vielen Fällen tatsächlich auch sehr zuverlässig, aber eben nicht immer zu einhundert Prozent, weshalb die Präparate, die vom Flohhalsband schonend in die Hundehaut und das Fell übertragen werden, für Flöhe, Zecken und Haarlinge tödlich wirken. Gelingt es einem Floh also, trotz abwehrender Geruchswand vom Flohhalsband, dennoch zuzuschlagen und den Hund zu beißen oder sich auf ihm niederzulassen, stirbt dieser innerhalb kürzester Zeit, fällt vom Hund ab und stellt somit auch keine Gefahr mehr da. Zwei ganz einfache Mechanismen, die in den meisten Fällen sehr wirkungsvoll sind und gut funktionieren. Ein doppelter Schutz also, bestehend aus einer Geruchswand (für den Menschen nicht zu riechen, keine Angst) und direkten Abwehrmitteln, die den Floh bekämpfen und töten, bevor er gefährlich werden kann. Für Zecken und Haarlinge gilt ähnliches, auch sie werden von einem Flohhalsband sehr effektiv abgewehrt und gelangen so oft gar nicht erst auf den Hundekörper.

Hände Weg von Bernsteinketten!

Nun halten sich seit langer Zeit Gerüchte darüber, dass beispielsweise spezielle Bernsteinketten, bei Zecken und Flöhen ebenfalls wahre Wunder bewirken können, indem sie die Parasiten auf natürliche Art und Weise fernhalten oder mit ihren Energien dafür sorgen, dass diese auf wundersame Weise abgewehrt werden. Dabei möchte ich hier nun gar nicht auf all die Artikel und Studien bzw. Versuche eingehen, die genau das widerlegen, sondern möchte euch vielmehr nur einen Rat an die Hand geben. Glaubt so einen Quatsch bitte nicht. Es sind in der Medizin so viele Scharlatane unterwegs, die euch das Blaue vom Himmel versprechen und euch Schutz auf natürliche Weise, mit Jahrhunderte alten Steinen etc. versprechen. Es wäre zwar wirklich toll, wenn das alles so einfach und schonend funktionieren würde, keine Frage, doch genau das tut es eben meist nicht. Es kostet nur deutlich mehr Geld, ist mit deutlich mehr Gerede verbunden und erfordert eine deutliche Menge an Irrglauben, der am Ende nur eurem Hund schadet. Macht also bitte nicht den Fehler und denkt, euer Vierbeiner könnte mit einer Bernsteinkette oder mit dem inzwischen so beliebten Kokosöl und anderen fragwürdigen Mittelchen vor Flöhen und Zecken geschützt werden. Zwar ist das letztere, nämlich das Kokosöl, durchaus sehr gesund für Haut und Fell des Hundes, es schützt aber dennoch nicht vor Parasiten bzw. Flöhen, auch wenn einige Hundehalter sich das gerne mal einbilden oder auch einreden lassen. Also seid nicht dumm und schützt euren Hund vernünftig. Alles andere bringt weder euch, noch eurem Hund etwas. Nur ein Flohmittel für Hunde sorgt dafür, dass Flöhe auch wirklich verschwinden werden.

Hinweise zu Flöhen beim Hund

Am Ende möchten wir euch noch den ein oder anderen Trick verraten, den wir selbst nach jahrelanger Hundehaltung und entsprechender Erfahrung mit Flöhen gelernt habe. Zum Beispiel, dass ihr nach dem Saugen stets den Staubsaugerbeutel wegwerfen oder ebenfalls mit Flohmittel besprühen solltet, damit nichts darin überlebt oder wieder herauskriechen kann. Außerdem ist nichts ärgerlicher, als wenn nach der ganzen Aktion (Flohmittel für den Hund, Reinigung des Ganzen Hauses etc.) ein kleiner fieser Floh überlebt und zwei oder drei Monate später erneut eine Flohplage auslöst. Also nehmt das Thema direkt beim ersten mal wirklich ernst, arbeitet gründlich und säubert auch jede noch so kleine Ritze im Haus. Tut ihr das nicht, kommen die Flöhe in einigen Monaten zurück. Ganz sicher sogar. Wer am Anfang nicht sorgfältig gegen die Flöhe vorgeht, bekämpft sie meist mehrmals. Davon abgesehen empfiehlt es sich, nach einem Monat erneut einen Fogger in der Wohnung aufzustellen, um eventuell doch noch geschlüpfte Flöhe im Nachhinein ebenfalls zu vernichten. Auch der Hund sollte am besten regelmäßig mit einem Flohmittel für Hunde behandelt werden, um eine erneute Plage gleich komplett auszuschließen. Auch ein Flohhalsband kann Wunder wirken. Wem die ständige Gabe von Flohmittel für Hunde nicht zusagt, der sollte seinen Hund aber zumindest noch ein weiteres (ebenfalls nach ca. einem Monat) mit dem Flohmittel behandeln, um auch dort auf Nummer sicher zu gehen. Wer gründlich ist und das Thema Flöhe nicht auf die leichte Schulter nimmt, ist sie danach meist für immer los. Wer die Sache nicht ernst genommen oder seine Umgebung nicht richtig gesäubert hat, der findet nach wenigen Wochen oder Monaten erneut einen Floh auf seinem Hund. In diesem Sinne: Bleibt Frohfrei und alles Liebe für euch und euren Vierbeiner.

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    Irrtümer rund um den Floh: Was Hundehalter wissen müssen

    Sie sind der Alptraum aller Haustierhalter: Flöhe. Die Parasiten können Juckreiz, Allergien und Krankheiten verursachen. Über die Plagegeister kursieren viele Gerüchte. Was stimmt?

    Legenden zufolge sind Flöhe ausschließlich bei warmem Wetter unterwegs und springen dann munter von Hund zu Hund. Falsch! Flöhe bevorzugen zwar Temperaturen von 25 bis 30 Grad Celsius und bei niedriger Außentemperatur ist ihre Vermehrung eingeschränkt - doch die Parasiten haben ganzjährig Saison.

    Meist bleiben Flöhe ihr bis zu 100 Tage währendes Leben einem Wirt treu. In der Regel sammeln Hunde ihren Floh in der Umgebung auf, etwa beim Gassigehen. Ein erwachsener Floh kann geschützt in seinem Kokon bis zu einem Jahr ohne Nahrung überleben und darauf warten, dass sich ein Wirt nähert. Was einen weiteren Mythos entkräftet: Dass Flöhe ohne Blutmahlzeit schnell sterben.

    Laut Legende nisten Flöhe sich nur in schmutzigen Wohnungen ein. Doch ihr winziger Nachwuchs findet auch in einem blitzblanken Apartment Unterschlupf in Bodenritzen, im Teppich, zwischen Sofakissen und in den Körbchen von Hund und Katze. Staubsaugen und Putzen reduziert zwar die Anzahl der Flöhe, beseitigt sie aber nicht.

    Wie bekommt man Flöhe in den Griff?

    «Mein Terrier-Mix Keule und ich hatten unwissentlich einen verflohten Hund zu Besuch», sagt Hundehalter Thomas Germeshausen aus Birkungen in der Nähe von Göttingen. «Und kurze Zeit später wimmelte es in der Wohnung von Flöhen. Trotz intensiven Putzens hat es fast neun Wochen gedauert und den zweifachen Einsatz von Verneblern gebraucht, die Parasiten loszuwerden.»

    Um ein akutes Flohproblem in den Griff zu bekommen, müssen alle Tiere im Haushalt behandelt werden. Außerdem müssen Betten, Polstermöbel und Teppiche gereinigt werden, erklärt Katharina Raue. Sie leitet die Abteilung Diagnostik und Dienstleistung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. «Nach dem Staubsaugen muss der Saugbeutel verschlossen und umgehend entsorgt werden.»

    Die Aussage, ein Floh allein sei kein Grund zur Sorge, gehört ins Reich der Ammenmärchen. «Die ausgewachsenen Flöhe sind nur die Spitze des Eisbergs», bestätigt Raue. Über 90 Prozent der Population befinden sich als Eier, Larven und Flohpuppen in der Umgebung.

    Der in Deutschland ganzjährig am häufigsten auftretende Floh ist nicht wie häufig angenommen der Hunde- sondern der Katzenfloh. Von seinem Namen darf man sich nicht täuschen lassen: Da dieser Floh nicht wirtsspezifisch ist, befällt er auch Hunde, Ratten und Menschen.

    Flöhe können für Mensch und Tier Folgen haben

    Meist wird unterschätzt, dass Flohbefall für Tier und Mensch medizinische Folgen haben kann. Flohstiche können zu Hautirritationen führen und Bakterien sowie Bandwürmer (Gurkenkernbandwurm) übertragen.

    Ein Floh saugt während einer Saugzeit von zwei bis zehn Minuten das bis zu 20-fache Fassungsvermögen seines Magens. So kann ein starker Parasitenbefall bei jungen oder schwachen Tieren zu Blutarmut oder gar zum Tod führen. Zu den bakteriellen Erkrankungen gehört die Bartonellose, auch: Katzen-Kratz-Krankheit. Auch Menschen können sich damit anstecken.

    Dem Füttern von Knoblauch, Einreiben mit Zwiebel oder Tragen eines Bernsteinhalsbandes wird abschreckende Wirkung auf Flöhe nachgesagt, beeindruckt diese aber gar nicht. Knoblauch und Zwiebel sind für Hunde sogar giftig. «Wir empfehlen Mittel wie die Anti-Floh-Pille, Halsbänder und Spot-ons, die direkt am Tier aufgetragen werden», sagt Christine Throl, Sprecherin von «Öko-Test».

    Spot-on-Präparate wirken rund vier Wochen, Tabletten und Halsbänder können Flöhe über Monate abtöten. Weiterer Vorteil: Sie schützen auch gegen andere Parasiten wie Zecken. Nach Ablauf des Zeitraums muss die Behandlung wiederholt werden. Generell sollte vor dem Einsatz von Flohmitteln ein Tierarzt konsultiert werden. Von Ulrike Haverkamp, dpa

    Flöhe beim Hund

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    Definition:

    Mit einem Flohkamm kann der Tierarzt Flohkot oder sogar Flöhe im Fell des Hundes finden. Foto: vetproduction

    Was sind Flöhe beim Hund?

    Flöhe sind Parasiten, die beim Hund sehr häufig vorkommen. Es handelt sich bei Flöhen um Insekten, die im Erwachsenenstadium auf dem Tier selbst leben und sich von seinem Blut ernähren. Die jugendlichen Stadien der Flöhe (Eier, Larven und Puppen) befinden sich nicht auf dem Tier, sondern in der Umgebung, meist in der Wohnung des Besitzers.

    Flohbisse führen zu Juckreiz, und der Hund kratzt und beißt sich vermehrt. Es ist möglich, dass der Hund eine Überempfindlichkeit gegen Flohspeichel entwickelt (Flohspeichel-Allergie beim Hund). Die Haut kann sich entzünden, und es können Hautrötungen und Haarausfall auftreten. Bei einem sehr starken Flohbefall verliert der Hund viel Blut und kann eine Blutarmut (Anämie) entwickeln. Flöhe sind zudem Überträger von Bandwürmern beim Hund.

    Um die Flöhe beim Hund erfolgreich zu bekämpfen, ist es wichtig, nicht nur das Tier, sondern auch die komplette Umgebung, in der sich das Tier aufhält, zu behandeln.

    Was sind die Ursachen für Flöhe beim Hund?

    Flöhe sind häufig vorkommende Parasiten beim Hund. Der Floh ernährt sich vom Blut des Hundes. Kurz nachdem der Floh auf einen Wirt gesprungen ist – dies kann ein Mensch oder ein Haustier sein – beginnt er nach wenigen Minuten mit dem Blutsaugen. Bereits in den ersten 48 Stunden beginnen die Flöhe zahlreiche Eier zu legen, die von dem Hund abfallen. Dadurch wird die Umgebung des Hundes kontaminiert; sein Schlafplatz, das Sofa, das Auto –alle Stellen, an denen der Hund sich aufhält.

    Aus den Floheiern entwickeln sich nach einigen Tagen Larven, die sich an dunklen Stellen in der Wohnung und der Umwelt verstecken. Die Larven bilden einen Kokon aus, in dem sie geschützt als Puppe längere Zeit überleben können. Bei idealen Bedingungen schlüpfen sie, und als Floh suchen sie erneut einen Wirt auf.

    Hunde bringen ab und zu von einem Spaziergang einen Floh mit nach Hause. In der Wohnung der Menschen herrschen für die Flöhe ideale Lebensbedingungen. Flöhe können sich sehr schnell vermehren: Ein Weibchen ist in der Lage, innerhalb eines Tages 50 Eier zu legen. Die Wohnung kann schnell komplett mit Flöhen, Eiern und Larven kontaminiert werden. Der erwachsene Floh macht hierbei nur etwa 5 % des Befalls aus, 95 % sind Eier, Larven und Puppen. Anders ausgesprochen kommen auf einen Floh, den man sieht, 19 Flohstadien, die in der Wohnung leben.

    Wie äußern sich Flöhe beim Hund?

    Der Befall mit Flöhen beim Hund kann sich durch unterschiedliche Symptome äußern. Zunächst kratzt und beißt der Hund sich vermehrt, da die Flohbisse jucken. Er leckt sich oft und betreibt mehr Fellpflege. Die Haare können ausfallen (Alopezie), und die Haut kann gereizt und entzündet sein. Bei starkem Flohbefall können die Flöhe so viel Blut saugen, dass der Hund einer Blutarmut (Anämie) entwickelt.

    Der Floh kann einen Hundebandwurm (Dipylidium caninum) übertragen, sodass es empfehlenswert ist, den von Flöhen befallenen Hund auch zu entwurmen.

    Bei einigen Hunden kommt es zu einer Flohspeichel-Allergie. Die Hunde entwickeln hierbei eine gesteigerte Abwehrreaktion, wenn sie von Flöhen gebissen werden. Es genügt ein einziger Flohbiss, um bei dem Hund einen sehr starken Juckreiz auszulösen. Die Haut ist an der Stelle gerötet, dick und entzündet, die Haare fallen aus. Durch das Belecken verschlimmert der Hund die Symptome noch.

    Flöhe beim Hund können auch auf den Menschen übergehen. Sie beißen gerne mehrmals hintereinander, sodass die Stiche auf der Haut dicht hintereinander liegen („Flohstraße“). Auch beim Menschen kann die betroffene Hautstelle jucken, rot werden und sich entzünden.

    Flohbefall beim Hund

    Fast alle Hunde werden irgend wann einmal von Flöhen befallen. Das ist an sich keine Katastrophe, man sollte aber trotzdem etwas dagegen tun. Denn der Hund wird durch Flöhe doch erheblich eingeschränkt, eventuell können sie auch Krankheiten übertragen und in seltenen Fällen beißen sie auch einmal Menschen.

    Symptome und Diagnose des Flohbefalls

    FlГ¶he sind sehr klein und kГ¶nnen sich sehr gut im Fell verstecken, man sieht sie nur selten. Selbst wenn man danach sucht, findet man sie nicht immer. Deshalb erfolgt die Diagnose Гјber die Symptome, die durch den Flohbefall verursacht werden. Flohbisse verursachen einen heftigen Juckreiz. Hunde mit Flohbefall kratzen und beissen sich deshalb oft und ausgiebig. Da dabei immer mal wieder ein Floh verschluckt wird, kommt es in der Folge zur Infektion mit dem Gurkenkernbandwurm.

    Durch das viele Kratzen und Beissen kommt es zu Hautentzündungen und Haarausfall. Dies zeigt sich besonders am Schwanzansatz, kann aber auch überall auftreten. Manche Hunde reagieren allergisch auf den Flohspeichel. In dem Fall kann es zusätzlich auch zu Allgemeinsymptomen wie Apathie oder Schwäche kommen. Bei Welpen kann der durch die Flöhe ausgelöste Blutverlust zu einer Anämie führen.

    Einfach kaufen bei

    Die Ausscheidungen der Flöhe sehen mit bloßem Auge aus wie kleine schwarze Krümel, die man bei der Fellpflege bemerken kann. Die Eier der Flöhe sind daneben kleine weisse Krümel. Beides liegt nur lose auf dem Hund, fällt also herunter, wenn man das Fell durchwuschelt. Auf weissem beziehungsweise schwarzem Untergrund (zum Beispiel Papier) kann man die kleinen Krümel dann gut sehen. Bei den Ausscheidungen handelt es sich um nicht vollständig verdautes Blut. Wenn man sie auf weisses Papier fallen lässt und leicht anfeuchtet, dann laufen sie rot aus. Wenn das der Fall ist, dann ist die Diagnose sicher. Es handelt sich um Flohbefall.

    Гњbertragung und Lebenszyklus der FlГ¶he

    Flöhe legen ihre Eier auf ihrem Wirtstier ab. Das kann ein Hund sein, aber auch fast jedes andere Tier. Ein einzelner Floh kann pro Tag bis zu 100 Eier legen. Von den befallenen Tieren fallen die Eier nach und nach herunter, werden also großflächig verteilt. Besonders viele befinden sich normalerweise auf dem Liegeplatz des Tieres.

    Aus den Eiern schlüpfen Larven, die wie kleine Würmer aussehen (Drahtwürmer). Das dauert abhängig von den Umgebungsbedingungen etwa drei bis fünf Tage. Diese Larven ernähren sich unter anderem von dem Flohkot, der zusammen mit den Eiern von dem befallenen Hund (oder sonstigem Tier) herunter gefallen ist. Nach einer sehr variablen Zeitspanne, die von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern kann und mehrere Larvenstadien umfasst, spinnt sich die Larve ein und bildet das Puppenstadium. In ihrer Puppe entwickeln sich die erwachsenen Flöhe. Diese schlüpfen erst dann aus ihrer Puppe, wenn sich ein Wirtstier nähert. Dieses erkennen sie unter anderem an den Bodenerschütterungen und an der Zusammensetzung der Atemluft.

    Da sie auf diesen Moment unter Umständen sehr lange gewartet haben, kann es sein, dass sehr viele Flöhe auf einmal schlüpfen und über den neuen Wirt herfallen. Massiver Flohbefall kann also unter Umständen ganz plötzlich auftreten.

    Fortbewegung und Lebensweise

    Flöhe sind bekannt für ihre Fortbewegungsart. Sie können bemerkenswert weit und hoch springen. Zwanzig Zentimeter hoch und vierzig Zentimeter weit sind außerordentlich für ein Tier, das selbst nur wenige Millimeter groß ist. Flöhe springen vom Boden auf ihren Wirt. Sie springen nur sehr selten, wenn sie sich auf dem Wirt befinden. Deshalb springen sie auch nicht von einem Wirt auf den nächsten. Auf dem Wirt laufen sie. Dabei ist ihre abgeplattete Körperform von Vorteil für sie, sie können sich nämlich leicht auch zwischen dicht stehenden Haaren hindurch bewegen.

    FlГ¶he sind Parasiten

    Flöhe ernähren sich ausschließlich vom Blut ihrer Wirte, sie sind also Parasiten. Dabei sind sie in der Wahl ihres Wirtes nicht wählerisch. Katzen- oder Hundeflöhe können durchaus auch einmal einen Menschen anfallen. Typisch sind dabei Flohstiche auf Fußgelenken oder Waden, entsprechend der Sprunghöhe der Flöhe. Hundebesitzern passiert dies aber sehr selten, denn die Flöhe bevorzugen doch den Hund vor dem Menschen.

    Da wildlebende Tiere sehr häufig von Flöhen befallen sind, können Floheier, Flohlarven und -Puppen überall sein. Ein Befall geht also selten vom direkten Kontakt mit einem anderen befallenen Tier aus, sondern eher davon, dass der Hund zufällig an einem Ort vorbei kommt, an dem vor einiger Zeit ein befallenes Tier vorbeigekommen ist. Selbst wenn also Nachbars Hund Flöhe haben sollte, ist er nicht unbedingt schuld am Flohbefall des eigenen Hundes. Wahrscheinlicher ist, dass beide an der gleichen Stelle angesteckt wurden.

    Es gibt sehr viele verschiedene Floharten, die jeweils nach ihrem bevorzugten Wirtstier benannt sind. Die Flöhe sind allerdings nicht sehr wählerisch mit ihren Wirten. Der häufigste Floh auf Haustieren ist der Katzenfloh, auch auf Hunden. Menschenflöhe sind selten geworden, aber auch Menschen sind nicht sicher vor Katzen- und anderen Flöhen. Die Flöhe unterscheiden sich etwas in ihrer Lebensweise, manche bevorzugen es, ihr ganzes Leben auf ihrem Wirt zu verbringen, andere suchen ihren Wirt nur zu den Mahlzeiten auf. Da es nicht nur für Laien sehr schwer ist, die verschiedenen Floharten zu unterscheiden, reicht es normalerweise aus, Flohbefall festzustellen. Um welche Flohart es sich handelt, ist letzten Endes unerheblich.

    Flohbekämpfung und Schutz vor Neubefall

    Flöhe sind Insekten. Sie können also mit allen möglichen Insektiziden bekämpft werden. In der Praxis sollte man sich für ein Mittel entscheiden, dass nur die Flöhe, nicht jedoch den Hund oder gar den Menschen beeinträchtigt. Vor allem wenn Kinder im Haushalt leben, ist dieser Punkt sehr wichtig. Viele dieser Mittel wirken auch vorbeugend, verhindern also eine Zeit lang einen Neubefall. Nach einer Beratung durch den Tierarzt kann man die meisten Mittel entweder direkt beim Tierarzt oder in der Apotheke kaufen.

    Bei sehr kleinen Hunden helfen manchmal handelsübliche Flohhalsbänder. Bei etwas größeren Hunden treiben diese die Flöhe nur auf die hintere Hälfte des Hundes, bieten also keinen wirklichen Schutz. Bei starkem Flohbefall kann es nützlich sein, nicht nur den Hund zu behandeln, sondern auch seine Umgebung. In den meisten Fällen reicht Waschen der Hundedecken aus. Auch häufiges Staubsaugen kann die Plage stark eindämmen. Dabei kann es nützlich sein, ein Flohhalsband in den Staubsaugerbeutel zu tun, denn den Flohlarven ist ihr Aufenthaltsort egal.

    Waschen des Hundes mit Flohshampoo ist meistens keine gute LГ¶sung, denn dadurch werden nur die FlГ¶he abgetГ¶tet, die sich gerade auf dem Hund befinden. Die Larven in der Umgebung bleiben erhalten.

    Es ist Ansichtssache, ob man den Hund regelmäßig prophylaktisch gegen Flöhe behandelt, um einen Befall von vornherein zu verhindern, oder ob man mit der Behandlung wartet, bis Flöhe da sind. Man muss im Einzelfall die Beeinträchtigung durch die Flöhe mit der Beeinträchtigung durch das Anti-Floh-Mittel abwägen.

    Krankheiten und Parasiten - Гњbersicht

    В© Astrid Kurbjuweit 2008 - 2017

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