понедельник, 25 июня 2018 г.

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Was tun, wenn der Hund Flöhe hat?

Flöhe beim Hund, was gilt es zu tun und zu beachten und was ist zu tun? | © noomHH/Photodune.net

Der Hund hat Flöhe und was jetzt?

Als ich das erste mal Flöhe auf dem eigenen Hund entdeckte und sie so auch zum ersten mal überhaupt in meinem Leben sah, wusste ich damals ehrlich gesagt gar nicht, dass es tatsächlich Flöhe sind. Es hieß eigentlich immer, dass Flöhe kleine schwarze Krümelchen hinterlassen und kaum sichtbar wären, doch das war definitiv nicht der Fall. So ganz stimmt die allgemeine Wahrnehmung also mal wieder nicht mit der Realität überein, denn Flöhe sind zwar kleine schwarze Krabbeltierchen, doch so winzig wie angenommen sind sie dann eben meist doch nicht. Hundeflöhe sind vielmehr wie kleine Käfer, verstecken sich aber dennoch sehr gut im Fell und sind deshalb, selbst mit einem Flohkamm, bei geringem Befall nur schwer zu finden. Bei einem Verdacht solltet ihr zunächst einmal kräftig mit einem guten Flohkamm durch das Fell kämmen und schauen ob ihr irgendetwas Ungewöhnliches sehen könnt. Am besten stellt ihr euren Hund dabei auf ein weißes Blatt Papier oder einen hellen Fußboden, damit ihr jeden Krümel und jedes Tierchen was eventuell herunterfällt, sofort erkennen könnt.

Wie kann man Hundeflöhe erkennen?

Flöhe selbst sehen aus wie kleine Käfer, das hatten wir eben schon geklärt, sie sind maximal so groß wie ein Stecknadelkopf, nur nicht ganz so rund, sondern eher lang gezogen. Meistens halten sie sich dort auf wo das Fell besonders tief bzw. dicht ist und sie sich dementsprechend besonders gut verstecken können. Am Nacken beispielsweise, am Ansatz der Rute und so weiter. Dort also besonders tief durch das Fell kämmen und dies bei Verdacht ruhig auch jeden Tag wiederholen, um auf Nummer sicher zu gehen. Auch weiße und schwarze Punkte können dabei sichtbar werden. Weiße, sehr winzige kleine Kügelchen, sind dabei die eigentlichen Floheier, wohingegen die schwarzen Punkte Flohkot darstellen, welcher bei Kontakt mit Wasser meist dunkelrot erscheint. Bei einem leichten Befall ist es, wie schon erwähnt, nicht sicher, dass ihr beim Durchkämmen sofort den ganzen Flohkamm voll mit kleinen Tierchen habt. Da kann es schon einmal dauern, bis ihr eines der Biester so richtig entdeckt, denn Flöhe verkriechen sich hartnäckig im Fell und sind flinke kleine Wesen, die genau wissen wie sie unentdeckt bleiben. Wenn sich euer Hund allerdings ständig kratzt, dann ist es mehr als wahrscheinlich, dass er Flöhe hat. Zwar kann auch eine Futtermittelallergie etc. starken Juckreiz verursachen und somit das Kratzen auslösen, doch ist diese Ursache ausgeschlossen bzw. ist das Verhalten komplett neu bei eurem Hund, sind es meist doch eher die Flöhe. Nachdem das geklärt wurde, stellt sich nun aber natürlich die eigentliche Frage: Was muss ich tun, um die Hundeflöhe loszuwerden?

Hund hat Flöhe und was jetzt?

Zunächst einmal: Baden hilft rein gar nichts. Es gibt zwar allerlei Flohmittel, darunter eben auch Flohshampoo, doch all der Schrott und Kommerz bringt euch im Ernstfall wirklich absolut nicht weiter. Das kostet alles nur Geld und hilft dabei so gut wie gar nicht. Egal wie gründlich ihr euren Hund auch abduscht, die Flöhe werden bleiben. Auch die üblichen Hausmittel gegen Flöhe könnt ihr sofort wieder vergessen, denn auch die sind wirkungslos oder dämmen die Population bestenfalls nur ein, was schlussendlich auf das Gleiche hinausläuft, weil Flöhe komplett vernichtet werden müssen, um einen erneuten Befall zu auszuschließen. Kokosöl zählt übrigens auch dazu, denn obwohl sich Halter immer wieder gerne einbilden, dass Kokosöl gegen Zecken, Flöhe und was weiß ich noch alles hilft – es hilft leider nicht. Alles Einbildung. Was also tun, wenn der eigene Hund Flöhe hat? Die Flöhe vermehren sich sehr fleißig, verbreiten sich im Haus, im Bett, im Auto, auf dem Schlafplatz und überall sonst noch. Tierärzte sagen immer, dass nur ca. 5 Prozent aller Flöhe auf dem Hund selbst sitzen und der Rest in seiner Umgebung haust. Soll heißen: Bleibt ruhig, denn egal ob ihr euch nun ekelt, ihr lebt schon länger als ihr glaubt mit den Flöhen zusammen und sie sind schon im Bett, auf den Klamotten und eben auch überall sonst in eurer Wohnung. Panik bringt jetzt einfach nichts, es sind nur Flöhe und die werden nun effektiv bekämpft. Doch wie genau bekämpft man denn nun Hundeflöhe? Gibt es einen Geheimtipp, oder eine konkrete Empfehlung?

Wie kann man Hundeflöhe loswerden?

Da hilft nur der Gang zum Tierarzt oder der Klick in den Online-Shop. Ich selbst habe ehrlich gesagt eine große Abneigung gegen starke Chemie in Verbindung mit Haustieren, doch bei Ungeziefer und Parasiten hilft leider einfach nichts anderes. Außerdem klagen viele Halter, dass bekannte Mittel vom Tierarzt (ich möchte hier jetzt nicht den Namen nennen, den wir alle kennen) inzwischen komplett wirkungslos geworden und die Flöhe längst immun gegen die dort enthaltenen Wirkstoffe sind. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch selbst gemacht, denn viele Mittel gegen Flöhe sind tatsächlich wirkungslos, oder helfen nur bedingt. Sie töten also nicht alles ab, doch genau das muss geschehen, da sich Flöhe sonst schnell wieder ausbreiten. Bewährt hat sich bei uns ein Spot-On von Bayer, welches auf den Namen Advantage hört. Das Mittel hat auch im Bekanntenkreis für Erfolge gesorgt, ich kann es also durchaus empfehlen. Doch eines kann ich euch gleich sagen: Das war noch längst nicht alles, denn Hundeflöhe sind sehr aufdringlich, schwer zu vernichten und damit ein großes Problem. Denn selbst wenn der Hund nach Vergabe des Mittels meist in wenigen Stunden flohfrei ist, so ist seine Umgebung noch voll mit dem Ungeziefer und die muss nun sehr sorgsam gereinigt werden, weil ein einziger überlebender Floh schon dafür sorgen kann, dass erneut eine ganze Plage ausbricht. Die richtige Arbeit beginnt also erst jetzt und zwar mit der Frage: Wie werde ich die Flöhe in der Wohnung los?

Sind Flöhe wirklich überall im Haus?

Zunächst einmal stellt sich da gleich noch eine weitere Frage und zwar die, ob Hundeflöhe für den Mensch gefährlich sind bzw. auch auf den Menschen übergehen können. Ja, können sie, doch meistens passiert selbiges nicht. Da müsst ihr schon wochenlang komplett blind sein, bevor der Hundefloh auf den Menschen übergeht. Die nächste Frage ist dann, ob Hundeflöhe auch auf Katzen gehen. Auch das ist grundsätzlich möglich. Die wichtigste Frage von allen aber lautet: Wie bekomme ich die Flöhe aus dem Haus? Tja, da hilft nur ein Putzmarathon über mindestens ein, zwei Wochen, den ihr auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen solltet. Das Problem mit den Flöhen ist nämlich, dass diese unheimlich viele Eier, Larven etc. ablegen. Also gilt es täglich sehr gründlich zu saugen und den Beutel anschließend sofort runter in den Müll zu bringen. Außerdem fallen die toten Flöhe durch das Spot-On vom Tier ab, müssen also ebenfalls entfernt und am besten herausgekämmt werden. Kissen sollten eingefroren, Textilien so weit es möglich ist bei hohen Gradzahlen gewaschen werden. 40 Grad ist das Minimum, denn bei 30 Grad sterben die kleinen Viecher leider nicht und Wasser allein vernichtet meist auch keinen Floh.

Gründlich sein, sonst kommen die Flöhe zurück

Um dann noch auf Nummer sicher zu gehen, können Umgebungsspray und Fogger verwendet werden. Das Erste ist eine einfache Sprühflasche, mit der ihr die Wohnung an einigen Stellen noch einmal effektiv vor Flöhen schützen könnt, denn das Spray tötet Flöhe und verhindert deren Wuchs und das Schlüpfen der Eier. Das zweite, also der Fogger, ist eine Art automatische Flohbombe. Wurde der Fogger Aktiviert, vernebelt er für einige Zeit das Flohmittel im Raum, ihr müsst währenddessen also unbedingt das Haus oder die Wohnung verlassen. Dann zieht das Ganze für ein paar Stunden ein und anschließend solltet ihr lange und gründlich lüften. Ich persönlich rate inzwischen zum Fogger und der täglichen Reinigung. Denn wenn auch nur ein paar der Flöhe überleben, ist in einigen Wochen oder Monaten bereits die nächste Flohplage da. Mir selbst ist das, trotz Putzen und mit viel Mühe, bereits einmal passiert, sodass ich jetzt nur noch auf Nummer sicher gehe. Beim Reinigen ist es übrigens wichtig, dass ihr auch unter, hinter und über den Möbeln putzt, denn Flöhe verkriechen sich in jede Ecke. Nehmt das nicht auf die leichte Schulter und seid gründlich, denn wie schon gesagt: Überleben ein paar Flöhe, Larven oder Eier, habt ihr, sobald das Mittel bzw. der Spot-On seine Wirkung verliert, sofort wieder Flöhe und zwar überall.

Flöhe bei Hunden

Flöhe gehören zu den bekanntesten Parasiten weltweit und begleiten die Menschheit bereits seit vielen Jahrhunderten. Sie gehören zu den flügellosen Insekten und ernähren sich vom Blut ihrer Wirte. Als Überträger des Pesterregers erlangten die Blutsauger im 14. Jahrhundert traurige Berühmtheit und verursachten die bisher größte Epidemie in Europa, der bis zu 25 Mio. Menschen zum Opfer fielen. Auch heute noch können Flöhe Krankheiten bzw. deren Erreger auf Menschen und Tiere übertragen und ihre Stiche starke Allergien auslösen.

Weltweit gibt es über 2.000 Floharten, etwa 70 davon in Mitteleuropa. Am verbreitetsten und häufigsten ist hierzulande der Katzenfloh (Ctenocephalides felis), der trotz seines Namens auch Hunde und Menschen befallen kann. Seltener werden Hundeflöhe (Ctenocephalides canis), Menschenflöhe (Pulex irritans) oder Igelflöhe (Archaeopsylla erinacei) beobachtet.

Aussehen – woran erkenne ich einen Floh?

Ein ausgewachsener Floh wird je nach Art etwa 2–4mm groß. Sein Körper ist seitlich abgeflacht und meist bräunlich gefärbt. So kann er sich perfekt getarnt zwischen den Haaren im Fell des Hundes behände fortbewegen. Flöhe besitzen drei Beinpaare, wobei das dritte Bein größer und stärker ausgebildet ist und als sogenanntes Sprungbein dient. Damit kann ein Floh rekordverdächtige Sätze machen und bis zu 20 cm hoch und 50 cm weit springen. Dies entspricht etwa dem zweihundertfachen seiner Körpergröße. Zum Vergleich: Ein Mensch müsste etwa 170 m hoch und 425 m weit springen, um die gleiche Leistung zu erbringen. Kein Wunder, dass ein Floh mit dieser Fähigkeit problemlos auf seine Wirte gelangen kann. Für seine Nahrungsaufnahme besitzt er stechend-saugende Mundwerkzeuge. Flöhe beißen also nicht, sie stechen!

Wann und wo kommen Flöhe vor?

Flöhe sind überall dort zu finden, wo sich auch ihre Wirte aufhalten. Sie bevorzugen dabei vergleichsweise wärmere Orte mit hoher Luftfeuchtigkeit. Bei 25°C fühlen sie sich besonders wohl. Kälte und Trockenheit sind keine guten Bedingungen für die lästigen Parasiten. Neben den warmen Sommermonaten, in denen Flöhe auch in der freien Natur beste Lebens- und Vermehrungsbedingungen finden, sind in Herbst und Winter besonders unsere beheizten Räume bei den Blutsaugern beliebt. Holzböden und Teppiche bieten ihrem Nachwuchs ideale Entwicklungs- und Lebensbedingungen und können in den eigenen vier Wänden eine echte Flohplage begünstigen.

Wie steckt sich mein Hund an?

Ob Welpe oder Hundesenior – Vierbeiner jeden Alters können leicht über die Außenwelt oder durch den Kontakt mit anderen Tieren von Flöhen befallen werden. Ein kurzes gemeinsames Spielen oder Beschnuppern kann da schon ausreichen. Auch Tiere, die zu Besuch ins eigene Heim kommen, können die Parasiten einschleppen. Im Freien können zudem Vogel- oder Igelnester eine Ansteckungsquelle darstellen. Haben sich die Flöhe dann erst einmal in einem Haushalt eingenistet, ist eine wirksame Bekämpfung aufwendig.

Wie vermehren sich Flöhe?

Schon ein einzelner Floh kann eine wahre Flohlawine auslösen: Ein erwachsenes Flohweibchen ist in der Lage, in nur wenigen Tagen mehrere hundert Eier zu legen. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ca. 3 Wochen sind so nach einem Monat aus einem Floh schnell 2.500 geworden!

Abb. Der Entwicklungszyklus von Flöhen

  • Nach der Eiablage rieseln die Floheier aus dem Fell des Hundes in die Umgebung – auf Teppiche, Betten, Böden, Liegeplätze usw.
  • Aus den Floheiern schlüpfen nach 1–10 Tagen Larven. Diese beginnen Flohkot und anderes organisches Material zu fressen und verpuppen sich nach 1–4 Wochen in einem Kokon.
  • Als Flohpuppe kann der Parasit einige Monate in seinem Kokon überdauern, bis er schließlich schlüpft.

Seresto ® unterbricht diesen Entwicklungszyklus, indem es nicht nur gegen erwachsene Flöhe bei Hunden, sondern auch gegen Larvenstadien wirkt, die mit behandelten Hunden in Kontakt kommen. So kann die Flohlawine gestoppt werden, bevor sie entsteht.

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Ein Flohmittel sollte nur dann eingesetzt werden, wenn der Flohbefall zu 100% bestätigt ist, da es sich hierbei meist um Chemikalien handelt, welche die Flöhe abtöten. Dabei ist ein Flohbefall ist natürlich kein Anzeichen für eine schlechte Fellpflege Hund und hat auch nichts mit der Hunde Ernährung zu tun, denn bei Flöhen handelt es sich um Prarsiten, die sich ihren Wirt selbst aussuchen. Um das richtige Mittel und die richtige Dosierung für das optimale Flohmittel beim Hund zu ermitteln, haben wir die Vergleichstabelle mit verschiedenen Mitteln wie Advantage, Frontline, Anti Floh Pillen, Naturheilmittel mit Kokosöl getestet und stellen diese hier für Sie kostenlos vor. Zu beachten ist auch, dass der Flohbefall an diversen Orten wahrscheinlicher ist und in manchen Gegenden in Deutschland gar kein Problem darstellt.

Zudem ist es wichtig, sich beim Kampf gegen die Flöhe nicht ausschließlich auf den Hund und dessen Fell zu konzentrieren. Denn Flöhe können Blitzschnell verhältnismäßig weite Strecken überbrücken und somit auch unbemerkt aus dem Fell des Hundes in das eigene Bett oder Sofa gelangen. Daher sollte auch die Wohnung gründlich von Flöhen gereinigt werden, um einen erneuten Flohbefall zu vermeiden. Vor allem das Hundebett und die Hundedecke sollten unbedingt mit einem Flohmittel behandelt werden.

So sieht ein Hundefloh aus.

Falls ihr Hund im Auto mit fährt, muss auch dieses gründlichst auf Flöhe abgesucht und gegebenenfalls mit Flohmittel behandelt werden, damit es zu keinem weiteren Flohbefall kommt. Da sich Flöhe von Blut ernähren, können sie sich grundsätzlich in jedem Raum aufhalten. Daher muss wohl oder übel die gesamte Wohnung gegen Flöhe behandelt werden . Hierzu gibt es verschiedenste Schädlingsbekämpfungs- bzw. Flohmittel, die dafür genutzt werden können. Falls Sie sich nicht sicher sind, welches Flohmittel am besten geeignet ist, raten wir ihnen, sich in verschiedenen Hunde Blogs umzusehen. Hier werden Sie die nötigen Informationen von Menschen bekommen, die bereits mit ähnlichen Problemen zu kämpfen hatten.

Grundwissen: Flöhe bei Hunden

Leider fällt es einem nicht sofort auf, wenn der eigene Hund vom ersten Floh befallen ist. Wenn sich nur ein oder zwei Flöhe im Fell des Hundes niedergelassen haben, werden Sie kaum einen sich selbst kratzenden Hund sehen und somit wahrscheinlich erst vom Flohbefall erfahren, wenn Sie die Flöhe zu einer größeres Population vermehrt haben.

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Wie erkenne ich den Flohbefall?

Ihr Hund ist mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit das Opfer eines Floh’s oder einer ganzen Kolonie Flöhe, wenn Sie diese Symptome feststellen (jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Flohkamm aus der Schublade zu holen):

  1. Floheier (weiße Nissen) im Fell oder im Hundekorb / Hundebett
  2. Flohkot (schwarze kleine Krümel) im Fell oder im Hundekorb / Hundebett
  3. Der Hund ist unruhig, zuckt viel, kratzt sich permanent & mehr als gewöhnlich und schläft nicht richtig durch
  4. Bei extremen Flohbefall verliert der Hund stellenweise sein Fell

Sollte also mindestens einer der Punkte 1.-4. auf Ihren Hund zutreffen, dann ist es nicht unwahrscheinlich, dass er ein „Floh Opfer“ ist. Einfach mit dem Flohkamm das Fell des Hundes (besonders im Genick und am Schwanzansatz) absuchen (dort können sich Hunde schlecht Kratzen). Falls sich ihr Hund stark am Hals kratzt, raten wir zu einer Halskrause Hund, damit es zu keinen wunden Stellen kommt.

Mit seinen langen beinen springt der Floh von einem zum anderen Hund

Flöhe sind sehr gut im springen. Also nicht erschrecken wenn einem ein kleiner Floh entgegen springt. Wenn während der Hunde Pflege keine Eier, aber kleine schwarze Krümel gefunden werden, muss nun ermittelt werden, ob es Flohkot oder einfach nur Dreck ist.

Dazu einfach den Dreck auf ein Blatt Löschpapier geben und etwas mit Wasser übergießen, wenn es Flohkot ist, dann färbt sich das Papier um die kleinen Krümel rot (Flöhe ernähren sich vom Blut des Hundes, darum ist Ihr Kot auch etwas rot). Leider wird man alleine mit einem Flohkamm nicht gegen den Flohbefall angekommen. Wir empfehlen weitere Hilfmittel, z.B. aus unserer Vergleichstabelle. Außerdem sollten Sie natürlich etwas Rücksicht auf andere Hunde nehmen, und den Weg in die Hundeschule möglichst vermeiden, wenn ihr Hund mit Flöhen befallen ist oder gerade mit Flohmittel Hund behandelt wird.

Wie schnell wächst die Flohpopulation im Fell meines Hundes?

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Flöhe können bis zu 50 Eier am Tag im Fell ablegen. In Ihrem Flohleben kann Sie bei guten Bedingungen bis zu 5000 Eier ins Fell legen. In spätestens zwei Wochen nach der Ablage durch den Mutterfloh schlüpfen die Eier. Werden die Floheier auf über 40°C erhitzt, sterben sie ab (mind. 40°C bei Waschgängen der Hundedecke, etc.). Fällt die Temperatur unter 5°C, so stellen die Flöhe Ihre Fortpflanzung ein (Quelle Wikipedia).

Nach dem der Floh übergesprungen ist kann können schon nach wenigen Tagen neue Flöhe schlüpfen

Der Floh ist ein bis zu 2mm langes, flügelloses Insekt, welches aus gelegten Eiern als Larve schlüpft. Er braucht mindesten alle 6 Wochen eine Nahrungsaufnahme in Form von Blut, welches er seinem Wirt, durch in die Haut beißen und Blut heraussaugen, entnimmt. Farblich sind Sie in der Regel sehr dunkel und haben lange Sprungbeine, wie auf diesem Bild zu sehen ist:

(Bild von dem Gruseligem Floh muss hier rein)

Für uns Menschen sehen Flöhe allerdings nicht dermaßen gruselig aus, weil Sie einfach viel zu klein sind. Und sie springen extrem schnell – nicht erschrecken.

Ansteckung – wie ist der erste Floh ins Fell meines Hundes gekommen?

Die Infektion mit einem Floh erfolgt in der Regel bei Kontakt mit anderen Tieren. Kurze Berührungen, Spielen oder Beschnuppern sind für den Floh ein ausreichendes Zeitfenster, um auf einen neuen Wirt zu springen. Ein Mittel, um den Hund vor Flöhen zu schützen, wäre, dass der Hund nicht mit anderen Tieren in Kontakt kommen darf. Davon ist aber strickt abzuraten, da der Kontakt mit anderen Tieren besonders wichtig für Hunde ist. Vom Gang zum Hunde Friseur ist allerdings trotzdem abzuraten, um andere Tiere nicht mit dem Flohbefall anzustecken. Auch eine Hundetransportbox empfiehlt sich, zum Beispiel auf dem Weg zum Tierarzt, um andere Tiere vor den aggressiven Krabbeltieren zu schützen.

Wichtig ist, es den Flohbefall so früh wie möglich zu erkennen , um schnell mit einem Mittel gegen Flöhe eingreifen zu können. Einfach bei den täglichen Streicheleinheiten einmal mit der Flohbürste durchs Fell gehen und beliebte Flohhotels wie im Nacken und am Ende des Rückens bzw. am Schwanzansatz kontrollieren.

Welche Mittel kann ich gegen Flohbefall ergreifen?

Bitte achten Sie beim Einsatz der chemischen Flohmittel genau auf die Dosierung, damit Ihr Hund nicht zu Schaden kommt. Die Gewichtsangabe des Hundes auf der Packung des Flohmittel sollte auf jeden Fall beachtet werden. Im Zweifelsfall aber lieber mit einem Tierarzt abstimmen. Bei Unsicherheiten, können Sie sich jederzeit Informationen zu ihrem jeweiligen Flohmittel, zum Beispiel beim Tiernotdienst Berlin, einholen.

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  • Kämmen mit dem Flohkamm
  • Entwurmungstabletten geben (Flöhe können Würmer übertragen)
  • Hundedecke, Hundekörben bei über 40° Waschen oder mit einem Dampfsauger behandeln
  • Komplettes Wischen und Saugen aller Bodenflächen
  • Nicht Waschbares Stoffmaterial in den Ofen legen bei 50° (keine Haftung – Tipp von hier)
  • Behandlung mit einem chemischen Mittel gegen Flöhe <- Sprungmarke Vergleichstabelle
  • Flohshampoo für den Hund
  • Flohhalsbänder
  • Flohpuder
  • Dampfsauger (zur Abtötung der Eier in Teppichen)

Unser Vierbeiner hatte neulich trotz des regelmäßigen Auftragens von einem chemischen Flohmittel trotzdem Flöhe. Wir haben dann ein spezielles Flohmittel gekauft und waren in wenigen Tagen Flohfrei.

Die Flöhe sind einfach wie „betrunken“ herumgetorkelt und sind nicht mehr gesprungen, was uns das Kämmen des gesamten Fells und das einsammeln der vergifteten Flöhe sehr leicht gemacht hat. Wir empfehlen Einweghandschuhe beim benutzten von chemischen Antiflohmitteln zu benutzen.

Flohmittel Hund – beliebte Mittel gegen Flöhe bei Hunden

Als besonders bekanntes und beliebtes Flohmittel gelten Kautabletten , welche auch häufig vom Tierarzt verschrieben werden. Jedoch ist sehr umstritten, ob es überhaupt sinnvoll ist, diese oral zuzuführen, da es sich hierbei natürlich um Gift handelt, welches den Flohbefall abtöten soll. Außerdem lässt auch die Effektivität dieser Kautabletten eher zu wünschen übrig.

Eine bessere Alternative sind äußerlich wirksame Flohmittel Hund, wie zum Beispiel verschiedene Spot-on Präperate. Diese werden, wie es der Name schon verrät, einfach auf dass Fell des Hundes getröpfelt. Unsere Empfehlung ist ein Advantage, zum Beispiel von der Firma Beyer. Dieses bietet den Vorteil, dass es nicht nur vorhandene Flohplagen auslöscht, sondern auch zuverlässig gegen neuen Flohbefall schützt.

Nach der Behandlung mit dem Flohshampo sieht der Hund nicht grade glücklich aus.

Da die Shops verschiedenste Flohmittel mit unterschiedlichen Wirkstoffen anbieten, ist es jedoch in jedem Fall sinnvoll, sich beraten zu lassen und sich alle wichtigen Informationen über das jeweilige Flohmittel einzuholen. Auch in unterschiedlichsten Hunde Medien können Sie sich die benötigten Informationen einholen.

Befallen Hundeflöhe Menschen?

Flöhe vom Hund können ohne Probleme auch andere Säugetiere, wie Menschen, Katzen oder Meerschweinschchen als Wirt nehmen. Jedoch bevorzugen Sie in der Regel einen Hund. Wenn Menschen mit Hundeflöhen infiziert sind, reicht meist ein heißes Bad und ein Läuseshampoo. Hundeflöhe sind für Menschen in der Regel nicht gefährlich – Aber unangenehm.

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Einfache Diagnose und Beratungsvideos auf Youtube zum Thema Flöhe bei Hunden:

In den folgenden Hunde Videos bekommen Sie weitere Informationen zu Flöhen und anderen Parasiten, wie der Zecke und dem Bandwurm.

Zecke, Floh und Bandwurm:

Flöhe und Milben bei Hunden richtig erkennen:

Tierärztin Antje aus Berlin erklärt etwas über Flöhe bei Hunden:

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Flöhe beim Hund

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Definition:

Mit einem Flohkamm kann der Tierarzt Flohkot oder sogar Flöhe im Fell des Hundes finden. Foto: vetproduction

Was sind Flöhe beim Hund?

Flöhe sind Parasiten, die beim Hund sehr häufig vorkommen. Es handelt sich bei Flöhen um Insekten, die im Erwachsenenstadium auf dem Tier selbst leben und sich von seinem Blut ernähren. Die jugendlichen Stadien der Flöhe (Eier, Larven und Puppen) befinden sich nicht auf dem Tier, sondern in der Umgebung, meist in der Wohnung des Besitzers.

Flohbisse führen zu Juckreiz, und der Hund kratzt und beißt sich vermehrt. Es ist möglich, dass der Hund eine Überempfindlichkeit gegen Flohspeichel entwickelt (Flohspeichel-Allergie beim Hund). Die Haut kann sich entzünden, und es können Hautrötungen und Haarausfall auftreten. Bei einem sehr starken Flohbefall verliert der Hund viel Blut und kann eine Blutarmut (Anämie) entwickeln. Flöhe sind zudem Überträger von Bandwürmern beim Hund.

Um die Flöhe beim Hund erfolgreich zu bekämpfen, ist es wichtig, nicht nur das Tier, sondern auch die komplette Umgebung, in der sich das Tier aufhält, zu behandeln.

Was sind die Ursachen für Flöhe beim Hund?

Flöhe sind häufig vorkommende Parasiten beim Hund. Der Floh ernährt sich vom Blut des Hundes. Kurz nachdem der Floh auf einen Wirt gesprungen ist – dies kann ein Mensch oder ein Haustier sein – beginnt er nach wenigen Minuten mit dem Blutsaugen. Bereits in den ersten 48 Stunden beginnen die Flöhe zahlreiche Eier zu legen, die von dem Hund abfallen. Dadurch wird die Umgebung des Hundes kontaminiert; sein Schlafplatz, das Sofa, das Auto –alle Stellen, an denen der Hund sich aufhält.

Aus den Floheiern entwickeln sich nach einigen Tagen Larven, die sich an dunklen Stellen in der Wohnung und der Umwelt verstecken. Die Larven bilden einen Kokon aus, in dem sie geschützt als Puppe längere Zeit überleben können. Bei idealen Bedingungen schlüpfen sie, und als Floh suchen sie erneut einen Wirt auf.

Hunde bringen ab und zu von einem Spaziergang einen Floh mit nach Hause. In der Wohnung der Menschen herrschen für die Flöhe ideale Lebensbedingungen. Flöhe können sich sehr schnell vermehren: Ein Weibchen ist in der Lage, innerhalb eines Tages 50 Eier zu legen. Die Wohnung kann schnell komplett mit Flöhen, Eiern und Larven kontaminiert werden. Der erwachsene Floh macht hierbei nur etwa 5 % des Befalls aus, 95 % sind Eier, Larven und Puppen. Anders ausgesprochen kommen auf einen Floh, den man sieht, 19 Flohstadien, die in der Wohnung leben.

Wie äußern sich Flöhe beim Hund?

Der Befall mit Flöhen beim Hund kann sich durch unterschiedliche Symptome äußern. Zunächst kratzt und beißt der Hund sich vermehrt, da die Flohbisse jucken. Er leckt sich oft und betreibt mehr Fellpflege. Die Haare können ausfallen (Alopezie), und die Haut kann gereizt und entzündet sein. Bei starkem Flohbefall können die Flöhe so viel Blut saugen, dass der Hund einer Blutarmut (Anämie) entwickelt.

Der Floh kann einen Hundebandwurm (Dipylidium caninum) übertragen, sodass es empfehlenswert ist, den von Flöhen befallenen Hund auch zu entwurmen.

Bei einigen Hunden kommt es zu einer Flohspeichel-Allergie. Die Hunde entwickeln hierbei eine gesteigerte Abwehrreaktion, wenn sie von Flöhen gebissen werden. Es genügt ein einziger Flohbiss, um bei dem Hund einen sehr starken Juckreiz auszulösen. Die Haut ist an der Stelle gerötet, dick und entzündet, die Haare fallen aus. Durch das Belecken verschlimmert der Hund die Symptome noch.

Flöhe beim Hund können auch auf den Menschen übergehen. Sie beißen gerne mehrmals hintereinander, sodass die Stiche auf der Haut dicht hintereinander liegen („Flohstraße“). Auch beim Menschen kann die betroffene Hautstelle jucken, rot werden und sich entzünden.

Hinweise auf einen Flohbefall bei Ihrem Hund

Leidet Ihr Hund plötzlich unter Juckreiz, kratzt sich vermehrt und ist unruhig? Dann sollten Sie ihn einmal gründlich unter die Lupe nehmen, denn all das sind typische Anzeichen eines möglichen Flohbefalls. Finden Sie zusätzlich dunkle, rötlich-braune Kügelchen auf der Hautoberfläche bzw. im Fell Ihres Vierbeiners, liegt der Verdacht nahe: Der Hund hat Flöhe!

Um die Diagnose zu sichern, kämmen Sie das Hundefell mit einem Flohkamm gründlich durch und sammeln die gefundenen Partikel.

Machen Sie den Flohtest:

Flohkot ist häufig leichter zu entdecken als die Parasiten selbst. Um auszuschließen, dass es sich bei den gefundenen Kügelchen um Dreck handelt, können Sie diese auf ein angefeuchtetes Papiertuch geben. Verfärbt sich das Tuch beim Zusammendrücken um die Kügelchen rötlich-braun, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Flohkot (dieser enthält unverdautes Blut), den Flöhe auf ihrem Hund ausgeschieden haben.

Weitere Hinweise auf einen Flohbefall können sein:

  • Rötungen und Pusteln vor allem an Bauch, Schenkelinnenseiten und Kruppe
  • stumpfes Fell und Verletzungen der Haut durch abwehrendes Kratzen und Benagen der juckenden Bereiche
  • Hautentzündungen durch sekundäre bakterielle Infektionen
  • lokaler Haarausfall
  • Verdickungen sowie Vernarbung der Haut in fortgeschrittenen Fällen

Flöhe bekämpfen – Behandlung von Tier und Umgebung

Hat Ihr Hund Flöhe, sollte schnellstmöglich mit der Behandlung begonnen werden. Es ist wichtig, bei Befall mit Flöhen nicht nur das Tier, sondern auch die Umgebung in die strategische Flohbekämpfung miteinzubeziehen. Denn ein Großteil der Flöhe befindet sich in Form von Eiern, Larven und Puppen nicht auf dem Hund selbst, sondern in seinem direkten Umfeld. Werden sie nicht bekämpft, droht schnell eine Flohplage in den eigenen vier Wänden. Was also tun, damit Sie die Flöhe loswerden?

Behandlung beim Hund:

Für die Bekämpfung der Flöhe auf dem befallenen Tier stehen verschiedene Mittel gegen Flöhe zur Verfügung. Beispielsweise können so genannte Spot-On-Lösungen oder Halsbänder wie Seresto ® verwendet werden. Wichtig ist, dass Sie alle im Haushalt lebenden Hunde behandeln. Da Flöhe den Gurkenkernbandwurm übertragen können, sollten Sie Ihren Hund bei nachgewiesenem Flohbefall auch mit einem Präparat gegen Bandwürmer behandeln.

Warum ein Halsband?

Die Wirkstoffe im Seresto Halsband werden kontinuierlich in geringen Mengen abgegeben und verteilen sich über den natürlichen Fettfilm von Haut und Haaren. Vorhandene Flöhe werden bei Kontakt abgetötet. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass das Berühren des Hundes ungehindert möglich bleibt und nicht wie bei Spot-On-Lösungen eine Wartezeit nach dem Auftragen der Lösung eingehalten werden muss. Auch andere Tiere im Haushalt müssen nicht für eine bestimmte Zeit von dem behandelten Tier ferngehalten werden. Seresto ® gibt nur so viel von den Wirkstoffen ab, wie nötig ist, um die Flöhe effektiv zu bekämpfen.

Streicheln bleibt also zu jeder Zeit erlaubt! Mehr zu der Wirkung von Seresto ® gegen Flöhe finden sie hier.

Behandlung der Umgebung:

Hygienemaßnahmen im Haushalt sind bei der Behandlung eines Flohbefalls wichtig und können dabei helfen, Floheier,- larven und -puppen aus der Wohnung zu entfernen. Für alle Räume, zu denen Ihr Hund Zutritt hat, gilt:

  • Staubsaugen Sie regelmäßig und gründlich und/oder wischen und putzen Sie Böden und Liegeflächen des Hundes, wenn möglich nass. Achten Sie besonders auf schwer zugängliche und geschützte Bereiche wie Ecken oder Treppenabsätze
  • Nach dem Staubsaugen den Beutel stets gut verschlossen im Hausmüll entsorgen.
  • Nach dem Nassreinigen alles gut abtrocknen: Denn Restfeuchte schafft ideale Lebensbedingungen für Flöhe.
  • Schlafplätze und Lieblingsdecken des Hundes bei 60° C waschen.
  • Zusätzlich kann die Reinigung mit einem Dampfstrahlgerät Floheier,-larven und -puppen deutlich reduzieren. Die Temperatur des Dampfes sollte beim Auftreffen auf die zu reinigende Oberfläche mindestens 65°C betragen.
  • Für empfindliche Oberflächen, die nicht wie oben beschrieben behandelt werden können, stehen insektizide Sprays oder Vernebler (Fogger) zur Verfügung. Richtig angewendet, können sie den Flohnachwuchs deutlich verringern.
  • Weil es so aufwendig ist, einen vorhandenen Flohbefall in der Umgebung zu bekämpfen, ist es ratsam, den Hund bereits vorbeugend mit einem wirksamen Produkt wie Seresto ® gegen erwachsene Flöhe UND deren Entwicklungsstadien* zu behandeln.

*Flohlarven in der unmittelbaren Umgebung des behandelten Tieres

Von Hausmitteln gegen Flöhe, wie zum Beispiel dem Auftragen ätherischer Öle oder Essig sollten Sie Abstand nehmen. Sie können der Gesundheit Ihres Hundes schlimmstenfalls sogar schaden. Vertrauen Sie auf zugelassene Tierarzneimittel wie Seresto ® aus Apotheken oder Tierarztpraxen , denn nur diese sind auf Wirksamkeit gegen Parasiten und Verträglichkeit geprüft.

Hausmittel gegen Hundeflöhe

Hundeflöhe können starken Juckreiz verursachen und manchmal auch allergische Reaktionen bei Hunden hervorrufen. Daher ist es wichtig, Flohbefall bei Hunden zu behandeln. Weitere Informationen wie man Flöhe bei Hunden erkennt.

Die Art von Flöhen, von der Hunde am meisten befallen werden, ist unter dem Namen Ctenocephalides canis bekannt und den Katzenflöhen nicht unähnlich. Man findet etliche Produkte auf dem Markt, die der Entfernung von Flöhen dienen sollen, beispielsweise das Flohhalsband oder diverse Flohshampoos. Die meisten dieser Anti-Floh-Produkte arbeiten mit Chemikalien, die die Flöhe gezielt töten. Die Giftstoffe sind so gewählt und dosiert, dass sie dem Hund allerdings nicht schaden. Wer zu chemischen oder medizinischen Flohmittel Rat sucht, sollte einen kompetenten Tierarzt aufsuchen.

Hundeflöhe natürlich bekämpfen

Viele Hundebesitzer suchen allerdings nach natürlichen Methoden zur Bekämpfung der Hundeflöhe, weil sie befürchten, dass die Chemikalien, die in den handelsüblichen Mitteln vorhanden sind, ihrem Tier schaden könnten. Neben Anti-Flomitteln, die die chemische Keule schwingen, gibt es auch einige Hausmittel gegen Flöhe, die das Leiden des Hundes lindern oder beseitigen können. Nachfolgend eine Übersicht mit einigen natürlichen Hausmitteln.

  • Der Flohkamm: Ein Flohkamm ist ein sehr fein gezahnter Kamm, mit dem die Flöhe und die Floheier aus dem Fell des Hundes gestrichen werden können. Wenn Sie einen Flohkamm verwenden, so kämmen Sie das Fell in Wachstumsrichtung. Der Kamm sollte anschließend in Seifenwasser ausgespült werden, wobei die Flöhe und Floheier entfernt und vernichtet werden.
  • Ein Hund, der Flöhe hat, sollte regelmäßig ein Bad bekommen, um den Juckreiz und die Hautreizungen zu lindern, die von Flöhen hervorgerufen werden können. Man kann ein normales Hundeshampoo nutzen, um den Hund zu baden, oder sich von einem Tierarzt zum Gebrauch von Flohshampoo beraten lassen.
  • Während man das Tier badet, kann man für das letzte Ausspülen ein paar Tropfen Eukalyptus-, Lavendel– oder Teebaumöl zugeben. Dies ist eines der einfachsten Hausmittel gegen Hundeflöhe und Zecken.
  • Um Hundeflöhe zu entfernen, kann man auch hausgemachte Anti-Floh-Sprays zur Bekämpfung von Flöhen einsetzen. Ein solches Spray kann hergestellt werden, indem man ein bis zwei Tropfen ätherische Öle aus Lavendel und Zedernholz zu 500 ml Wasser hinzugibt. Dieses Gemisch kann in eine Sprühflasche gefüllt und dann auf den Körper des Hundes gesprüht werden, wobei die empfindlichen Stellen wie die Augen natürlich ausgespart werden.
  • Um ein weiteres selbst gemachtes Flohabwehrmittel herzustellen, benötigen Sie drei Esslöffel Zitronensaft, einen Teelöffel Chilisamen, einen Teelöffel Speiseöl und eine Tasse Wasser. Mischen Sie diese Ingredienzien, geben Sie sie in eine Sprühflasche und schütteln das Ganze ein paar Minuten gut durch. Dann stellen Sie die Flasche in die Sonne, bis die Chilisamen weich werden. Am besten sprühen Sie die Mischung auf das nasse Hundefell, nachdem das Tier gebadet hat. Bei Bedarf kann diese Behandlung mehrmals täglich wiederholt werden.
  • Eines der effektivsten Hausmittel gegen Hundeflöhe ist ein Flohmittel aus Zitronen. Um dieses Abwehrmittel herzustellen, muss eine Zitrone in Stücke geschnitten und in Wasser gekocht werden. Die Stücke müssen über Nacht in Wasser eingelegt bleiben. Am nächsten Tag wird es in eine Sprühflasche gefüllt und als Flohabwehrmittel auf den Körper des Haustiers gesprüht. Anstelle der Zitronen können auch Orangenschalen verwendet werden.
  • Auch Essig kann zur Bekämpfung von Flöhen eingesetzt werden. Dafür Essig und Wasser zu gleichen Teilen mischen und in eine Sprühflasche füllen. Anschließend wird das Gemisch auf den Körper des Haustiers gesprüht.
  • Zedernholz kann Flöhe abwehren. Unter den Produkten zur Behandlung von Hundeflöhen findet man unter anderem Kissen, die mit Zedernholz gefüllt sind. Ansonsten kann man auch Späne von Zedernholz um das Hundebett herum verteilen oder ein altes Kissen mit Hobelspänen von Zedern füllen.
  • Knoblauch: Knoblauch wirkt Wunder gegen Hundeflöhe. Zur Anwendung zerdrücken Sie ein paar Knoblauchzehen und versetzten sie mit etwas heißem Öl. Diese Mischung wird auf dem gesamten Körper des Hundes verteilt und einige Zeit einwirken gelassen. Danach mit klarem Wasser abspülen. Sie können auch etwas Knoblauch unter das Hundefutter mischen. Die Flöhe mögen den starken Geruch nicht, der daraufhin auch aus der Haut des Hundes ausgedünstet wird. Allerdings klagen einige Hundebesitzer über die Unverträglichkeit von Knoblauch bei ihren Hunden.
  • Niemöl: Niemöl sollte sorgfältig in das gesamte Fell des Hundes gerieben werden, um die Hundeflöhe zu bekämpfen. Niemöl ist antiseptisch und kann gleichzeitig die Flöhe zerstören und helfen, die Hautinfektionen, die sich der Hund beim Kratzen zugezogen hat, zu heilen.

Hausmittel können recht effektiv sein wenn es darum geht, Flöhe beim Hund loszuwerden. Ob die Flohbehandlung wirkt hängt sicherlich von der Stärke des Befalls ab und inwieweit Wohnung, Haus und Garten von Flöhen befreit wurden.

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Es könnte so schön sein: Man spielt genüsslich mit seinem Hund herum. Es macht Spaß, im Haus und außerhalb gemeinsam zu toben. Doch etwas stört. Immer mal wieder setzt sich der Vierbeiner hin und kratzt sich. Natürlich kommt der Verdacht auf, er könne sich Flöhe oder Zecken eingefangen haben. Zumal es nicht unwahrscheinlich ist, dass ein Haustier mit diesen blutsaugenden Parasiten im Fell geplagt ist. … [weiter lesen]

7 Kommentare

Schön alles aufgelistet, aber ich muss zugeben, dass ich an diese Hausmethoden nicht so glaube. Hab auch schon manches ausprobiert und nix hat so wirklich geholfen. Deswegen kriegt mein Hund immer Advantix, ich hab auch bei der Messe in Wien, zum Thema Parasiten, gute Infos über Advantix bekommen und jetzt bin ich noch mehr von dem Präparat überzeugt als vorher. Aber natürlich darf jeder machen, was er für richtig hält. Den Artikel finde ich auf jeden Fall sehr informativ. Danke! 🙂

Die Frage ist ja auch immer ob es so klappt, kann mir bei unserem Mischling einfach nicht vorstellen den durchzukämmen mit Flohkamm, denn hat richtig viel Fell – puh! Und bei Essen muss man immer schauen obs der Hund verträgt, ist ja auch immer unterschiedlich. @ Katja: Kenne das Mittel auch und gab auch bei uns keine Probleme.

Versucht `mal ANICOSA von ARAS, das ist, weil rein biologisch, sehr gut verträglich und soll auch eine geprüfte, dokumentierte Wirkung haben. Das Mittel gibt es als

spot-on und als sog. bio-Pend; zu beziehen beim Aras-Frischdienst.

Vielen dank für den tollen Artikel!

Bevor man dem Hund mit der chemischen Keule heimsucht, sollten man diese preiswerten und bewährten Hausmittel wenigstens testen.

Ich bin froh die Seite mit den tipps gefunden zu haben. Klar gehts nicht von heut auf morgen,und glaubt mir ich weiß von was ich rede! Ich habe mir den Fogger geholt und bin wenig davon begeistert worden. Ich habe drei kleine Kinder,die unseren Hund am liebsten den ganzen Tag knuddeln möchten,da hat Chemie einfach nichts zu suchen. Besorgt euch einen Dampfreiniger,füllt das Zitronenwasser aus dem obigen Rezept hinein und dämpft, natürlich nach dem saugen, alles, wirklich alles durch. Lasst euer Tier derweil draußen und behandelt es dann auch mit diesem Mittel! Ich habe mir auch Öle (Lavendel, Zedernholz,Teebaum) besorgt um dieses in ein Gefäß zum benebeln meines Hauses zu nutzen. Ich hab vor wenigen Tagen mit dieser Kur begonnen und kann erste Erfolge feiern. Mein Hund wird von innen und außen gereinigt, da wir Barfen ist das mit dem Knoblauch im Futter kein Problem!

Zieht das eine Woche richtig intensiv & ab der zweiten Woche etwas lockerer durch, dann machen wir den Vichern das Licht aus! Danke

Ich habe unsere Hündin heute gebadet und mit Weidenrindenshampoo von Rausch eingeschäumt. Den Kopf haben wir ausgelassen um nichts in die Augen zu bekommen. Heute vormittag entdeckten wir die Flöhe, trotz Scalibor-Halsband. Als sie aus der Wanne sprang liefen einige Flöhe schon in der Wanne und sie juckt sich kaum noch. Da das Shampoo meine Töchter immer vor Läusen bewahrt hat, als diese die Runden in der Schule machten, dachte ich das müsste doch auch gehen. Einen Floh haben wir bis jetzt nicht wieder gesehen und hoffe das Problem der lästigen Parasiten ohne Chemie von der Tierärztin besiegt zu haben!

Kann auch ein Lied von Jucken, Hautentzuendunge, Harrausfall, Durchfall usw. singen. Habe auch die natuerlichen Mittel versucht, natuerliches Spot on, waschen, putzen, Hund waschen, Flohkamm usw.. einfach alles. Futter mit natuerlichem Vitamin A angereichert und etwas Knoblauch dazu, alles ueber laengere Zeit. Was sehr schlecht ist bei den natuerlichen Mitteln, ist das es sehr intensiv riecht, schon fuer den Menschen, wie intensiv muss das der Hund dann empfinden? Mein Hund hat sich gewaelzt was das Zeug haelt um den Geruch los zu werden. Aus Angst er koennte dadurch eine Magendrehung bekommen, ist ja nicht selten bei grossen Hunden, habe ich diese Oele nun nicht mehr benutzt und muss leider nun auch mal wieder Advantix benutzen, das hat sehr geholfen.. also wenn der Hund sehr darunter leidet, sich staendig kratzt, die Haut angegriffen ist, dann bleibt einem nichts anderes uebrig. Man kann vorbeugend zwar noch das natuerliche Vitamin A und etwas Knoblauch ins Futter, natuerlich Wohnung, Hundeplatz rein halten. Aber die Oele.. das war schon eine Zumutung sogar fuer mich 🙂

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    Flöhe effektiv bekämpfen in drei Schritten

    Flöhe bekämpfen ist leicht. Mit diesen 3 einfachen Schritten wird Ihr Haushalt innerhalb kürzester Zeit flohfrei. Schnelle und einfache Mittel zum Flöhe bekämpfen. Die wichtigsten Tipps, die besten Hausmittel und Präparate gegen Flöhe.

    Flöhe bekämpfen: So werden Sie Flöhe in drei einfachen Schritten los

    Flöhe zu bekämpfen ist wirklich einfach. Sie müssen aber folgendes wissen: Flöhe und Floheier befinden sich nicht dauerhaft am befallenen Menschen oder Tier. Sie können jederzeit aus dem Fell oder aus Kleidung herausfallen und sich auf diese Weise immer wieder weiträumig verteilen. Nur etwa 5% einer Flohpopulation lebt auf dem Tier, etwa 95% dagegen in der Umgebung der Tiere.

    Schritt 1: Flohbefall am Wirtstier behandeln

    Flöhe bekämpfen am Wirtstier kann über verschiedene Wege erfolgen. Bei einem akuten Befall hat sich allerdings vor allem der Einsatz von Spot-on Lösungen bewährt. Flohpuder reizt oft die empfindliche Nase der Vierbeiner. Flohshampoos sind insbesondere bei Katzen eher schwierig anzuwenden. Flohhalsbänder und die innerliche Anwendung haben vor allem eine präventive Wirkung.

    • Flöhe bekämpfen mit Spot-on Lösungen

    Auch über eine innerliche Anwendung (regelmäßige Spritzen oder Tabletten) kann man Flöhe bekämpfen. Hier geht es darum, den Entwicklungszyklus des Flohs zu unterbrechen. Flohlarven werden hier im Entwicklungsstadium bekämpft. Gegen adulte Flöhe sind diese Mittel allerdings wirkungslos. Zum Einsatz kommen hier gut verträgliche Wirkstoffe wie z.B. Lufenuron. Tabletten und Injektionen eignen sich vor allem präventiv.

    Schritt 2: Saugen, Wischen und Waschen

    Das bedeutet: Alle Böden und Flächen müssen abgesaugt und gewischt werden. Auserdem müssen alle Textilien heiß gewaschen werden.

    • Glatte Böden und Flächen: Fliesenböden Parkett oder Laminat. Tische Fensterbretter und andere glatte Fläche könne auf einfache Weise mit einem geeigneten Haushaltsreiniger abgewischt werden. Auf diese Weise wird schonmal ein Großteil der Flöhe, Floheier und Flohlarven beseitigt.
    • Teppiche: Wenn Teppiche und Teppichböden gesaugt werden kann ein guter Teil der lebenden Flöhe bereits entfernt werden.
    • Kleidung: Textilien und Kleidung sollen mit 60 Grad gewaschen werden. Das tötet alle Flöhe und Eier ab. Hier ist jedoch die Angabe auf der Kleidung zu beachten.

    Schritt 3: Behandlung der Umgebung

    Für effektives Flöhe bekämpfen ist als letzter Schritt die Behandlung der Umgebung wichtig. Hier geht es insbesondere um die bevorzugten Liegeplätze des Haustieres: Polster, Betten sowie Böden. Um auch die verbliebenen Parasiten zu beseitigen eigenen sich Floh Fogger oder Umgebungssprays:

    Flöhe bekämpfen mit dem Floh Fogger funktioniert wiefolgt: Der Fogger wird zentral im Raum auf einer erhöhten Position plaziert. Die Sprühflasche wird aktiviert und der Fogger beginnt den Wirkstoff im gesamten Raum selbsttätig zu versprühen. Dies ist die einfachste und oft auch effektivste Möglichkeit.

    Flöhe bekämpfen mit einem Umgebungsspray ist die Alternative für alle, die nicht den gesamten Raum behandeln wollen sondern mit dem Spray gezielt Laufwege und Liegeplätze behandeln möchten. Das Risiko dabei ist, dass Orte übersehen werden könnten, an denen sich Flöhe oder Flohlarven befinden.

    So können Sie einen Flohbefall zuverlässig erkennen

    Flöhe sind zwischen 1,5 – 4,5 mm groß und sind somit mit dem bloßen

    Auge zu erkennen. Bei Haustieren erkennt man einen Flohbefall auch am Verhalten der Tiere. Dies muß nichteinmal häufiges Kratzen sein. Auch wenn die Tiere plötzlich unruhiger sind, sich vermehrt putzen oder nicht mehr lange an ihren Lieblingsorten liegen kann dies auf einen Flohbefall hindeuten.

    Der ultimative Test: Das Video zeigt es sehr gut: Ein eindeutiges Zeichen für einen Flohbefall ist Flohkot. Flohkot hat die Form kleiner schwarzer Körner. Man kann ihn mit Flohkämmen aus dem Fell des Tieres herauskämmen. Dabei muß der Kamm dicht an der Haut des Tieres entlang geführt werden. Wenn dabei schwarze Krümelchen herausgekämmt werden könnte es sich um Flohkot handeln. Auf feuchtes Küchenpapier gelegt verfärbt Flohkot das Küchenpapier an der Stelle rot/braun.

    Welche Arten von Flöhen gibt es?

    Es gibt insgesamt weit über 2000 Floharten. Wenn wir bei uns in Mitteleuropa Flöhe bekämpfen müssen, so haben wir es jedoch lediglich mit sehr wenigen Floharten zu tun. Flöhe zählen zu den Parasiten. Flöhe haben zwar Vorlieben für bestimmte Wirtstiere. Sie haben aber eine noch größere Bindung zu ihren Nestern als zu ihren Wirten. Das können Tiernester sein, oder Betten, Polstermöbel, usw.

    Der Menschenfloh (pulex irritans) ist eigentlich so gut wie ausgerottet. Nur sehr selten ist er in Wohnungen in Mitteleuropa anzutreffen. Er kommt meistens in Betten, Teppichen oder Polstermöbeln und kommt ausschließlich zum Blut saugen an den Menschen heran.

    Der Katzenfloh (ctenocephalides felis) lebt auf Katzen und an den Orten an denen sich Katzen aufhalten und schlafen. Katzenflöhe können kurzfristg auch auf Menschen oder andere Tiere übergehen. Haben dort aber nicht die allerbesten Überlebenschancen. Vermutlich sind Katzenflöhe die häufigste Ursache für Flöhe beim Menschen.

    Beim Hundefloh (ctenocephalides canis) ist es ganz genauso wie beim Katzenfloh. Er geht nur in Ausnahmefällen auch auf den Menschen über, kann dort aber ebenfalls nicht überleben.

    Daneben haben wir Hühnerflöhe, Vogelflöhe, Taubenflöhe und Rattenflöhe, mit denen wir es zu tun haben könnten. Diese Floharten sind aber nur in seltensten Fällen bei Menschen ein Problem.

    Entwicklungsstufen bei Flöhen

    Wenn man Flöhe bekämpfen will ist es sinnvoll zu verstehen wie Flöhe sich vermehren. Flöhe erreichen abhängig von ihrer Art eine Größe von 1,5 – 4,5 mm. Alle Floharten machen vier Entwicklungsstadien durch:

    Die zeugungsfähigen Weibchen können nach der Aufnahme von Blut bis zu 50 Eier am Tag legen. Während ihres Lebens können es bis zu 400 Eier werden. Diese Eier werden in Haaren, Fell, Kleidung abgelegt, aber auch in Betten, Polstern, Teppichen usw. Die Fortpflanzung setzt jedoch einen gewissen Temperaturbereich voraus. Fällt die Temperatur auf unter 5 °C so wird die Fortpflanzung eingestellt, bereits bei weniger als 10 °C nimmt sie ab.

    Es dauert circa 3-10 Tage bis sich aus den Eiern Larven entwickeln. Die Larven ernähren sich vom Kot der erwachsenen Flöhe oder von abgestorbenen Hautpartikeln oder anderen organischen Resten. Larven können noch kein Blut saugen. Ein gutes Stadium in dem das Flöhe bekämpfen besonders einfach ist.

    Nach einigen Tagen als Larven verpuppen sie sich und schlüpfen nach 7 bis 14 Tagen aus. Allerdings können sie bei schlechten Bedingungen auch mehrere Monate ruhen. Flöhe leben nur etwa 4 -12 Wochen.

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    Hundeflöhe erkennen und bekämpfen

    Hunde-Gesundheit - Hundeflöhe - Flöhe sind unauffällige kleine Biester, die oft lange unentdeckt bleiben. Es gibt Strategien und Mittel, um die Parasiten beim Hund zu erkennen und wieder loszuwerden. Damit sollte man aber nicht zu lange warten.

    Der Bundesverband für Tiergesundheit e.V (BFT) weist darauf hin, dass Hundeflöhe keine Saison kennen. Ein Hund kann sich bei vielen Gelegenheiten Flöhe einfangen. Flöhe! "Hat mein Tier nicht" - meinen viele Hundehalter. Haben sie nach Ansicht des BFT aber meist doch, denn Flöhe kennen keine Saison. Der Kontakt zwischen Hund und Floh ist oft unvermeidlich.

    Tipps: Hundeflöhe erkennen und loswerden - welches Mittel?

    Hundeflöhe mögen es warm. Sind sie mit dem Hund im kuscheligen Fell erst einmal ins Haus gekommen, können sie sich explosionsartig vermehren. Ein weiblicher Floh kann laut BFT bis zu 40 Eier täglich legen, Zunächst würden die fertig entwickelten Flöhe im Puppenstadium verharren, sich aber bei Bedarf blitzschnell aus dem Stand auf ein geeignetes Opfer katapultieren und auf Nahrungssuche gehen.

    Flöhe sind geduldige Jäger und können in Wartestellung ein halbes Jahr und länger überleben, was die Bekämpfung so schwierig machen kann. Es gilt, schnell zu handeln, bevor sich das Problem "vermehrt.

    Hundeflöhe schnell und sicher erkennen

    Um Hundeflöhe zu erkennen, sollte man einen in Haustier-Fachgeschäften erhältlichen Floh- bzw. Läusekamm verwenden. Mit diesem sollte das Fell des Hundes gründlich ausgekämmt werden.

    Bleiben dabei im Kamm kleine dunkle Krümel hängen, streichen Sie diese auf einem weißen Küchentuch oder einem Papiertaschentuch aus. Flohkot ist farblich oft dunkel, färbt sich, auf einem feuchten Tuch abgestrichen, jedoch meist blutig rot.

    Flöhe beim Hund loswerden - das passende Mittel

    Zur langfristigen Bekämpfung und zur Anwendung auf Untergründen im Wohnbereich gibt es sowohl frei verkäufliche und nur beim Tierarzt erhältliche Mittel. Die Varianten reichen von Sprays für die Umgebung über Sprays für die Anwendung am Tier, über Flohhalsbänder und Shampoo bis zu sogenannten Spot-on-Präparaten, die in den Nacken des Hundes geträufelt werden.

    Vor allem bei den frei verkäuflichen Mitteln gibt es sowohl chemische Präparate als auch Mittel mit ausschließlich natürlichen Wirkstoffen. Letztere sind aufgrund der Unbedenklichkeit im Wohnraum und im Umgang mit Erwachsenen und Kindern natürlich besonders interessant. Allerdings sollten Sie auch hier die Produktbeschreibung vor der Anwendung aufmerksam lesen und sich idealerweise vor dem Kauf über Wirksamkeitsnachweise des Herstellers informieren.

    Wer mit ausschließlich natürlichen Wirkstoffen nicht erfolgreich ist, muss dann wahrscheinlich doch zu einem "härteren" Chemie-Mix greifen.

    Vorsicht bei der Anwendung: Für alle Beteiligten sicherer ist es in diesem Fall, seinen Hund fachmännisch mit Tropfen vom Tierarzt zu behandeln, als selbst irgendwelche wilden Tinkturen auszuprobieren. Auf jeden Fall sollte man Kinder während der Zeit der Behandlung vom Hund fernhalten und selbst auch die Vorsichtsmaßnahmen laut Packungsbeilage beachten.

    Hundeflöhe auf Wanderschaft - die Wohnung von Flöhen befreien

    Sollten sich die kleinen Blutsauger in der Wohnung bereits häuslich eingerichtet haben, muss auch diese in die Maßnahmen zur Bekämpfung einbezogen werden. Das Staubsaugen von Couch und Teppichen alleine reicht laut BFT jedoch nicht aus. Langfristig helfe nur ein ganzjähriger Schutz, um Hund und Wohnung flohfrei zu halten.

    Geeignet zur Bekämpfung der Hundeflöhe sei die Kombination von Präparaten, die sowohl die erwachsenen Flöhe als auch Eier und Larven erfassen oder abwehrend wirken. Hunde mit einer allergischen Flohspeicheldermatitis mit starkem Juckreiz und Hautveränderungen sollte man dem Tierarzt vorstellen.

    Doch auch wenn man um einen Chemie-Cocktail herumkommen möchte und vorrangig an einer kurzfristigen Lösung interessiert ist, hat man gut zu tun. Um die Wohnung wieder "sauber zu bekommen, sollten Hundedecken, soweit möglich (Waschetikett beachten), bei mindestens 60 Grad in der Waschmaschine gereinigt werden. Gleiches gilt auch für die aktuell von Ihrer Familie getragenen Kleider.

    Eine Alternative zur Hitze ist die Kälte: Die Tiefkühltruhe erledigt das Floh-Problem bei Lieblingsliegeplätzen wie kleinen Teppichläufern, hitzeempfindlichen Kuscheltieren von Kindern etc. Wer beim gründlichen Absaugen von großen Teppichböden kein Vertrauen in die Leistung des Staubsaugers hat, sollte sich eventuell ein Profigerät ausleihen.

    Gründlichkeit ist wichtig, denn: Nach Schätzungen machen die ausgewachsenen Flöhe nur ca. 5 Prozent des aktuellen Flohbefalls aus. Die für das menschliche Auge fast unsichtbare Flohbrut in der Umgebung dagegen bis zu 95 Prozent.

    Wer mit viel Motivation Hund und Wohnung gründlich gereinigt hat, darf die Nachkontrolle nicht vergessen. Der Hund sollte über einen Zeitraum von mehreren Wochen regelmäßig nach neuen Kotspuren von Hundeflöhen durchkämmt werden. Im Zweifel muss in der Wohnung "nachgearbeitet" werden. Oder Sie sollten sich vielleicht einmal mit den Besitzern der "Gassifreunde" Ihres Vierbeiners unterhalten, um die Quelle für eine erneuten Flohbefall zu finden. Denn nicht nur Hunde sind gesellige Tiere.

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    Flöhe

    Katzenfloh © Bayer HealthCare, Bayer Vital GmbH, Leverkusen

    Flöhe sind holometabole Insekten das heißt sie machen eine Entwicklung von Ei über Larve und Puppe zum erwachsenen Floh durch. Es gibt über 2000 Arten von denen etwa 70 Arten in Mitteleuropa nachgewiesen wurden. Bei Hund und Katze kommt am häufigsten der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) und seltener (auch beim Hund) der Hundefloh (Ctenocephalides canis) vor. Auch Igelflöhe (Archaeopsylla erinacei) und andere sind ab und zu nachweisbar. Flöhe besitzen keine Flügel. Zur schnellen Fortbewegung haben sie kräftige Hinterbeine, die ihnen sehr weite Sprünge ermöglichen. Sie leben parasitär in dem sie Blut an warmblütigen Tieren saugen. Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben stecken sich unsere Hund und Katzen nur sehr selten bei anderen Tieren an, in der Regel kommt die Infektion aus der Umgebung. Die Flöhe bei Hund und Katze sind stationäre Parasiten, die im Erwachsenenstadium ihren Wirt nur im Ausnahmefall verlassen. Der Wirt ist eine sichere Nahrungsquelle. Beim Sprung auf ein anderes Tier, ginge der Floh das Risiko ein vorbeizuspringen und dann möglicherweise zu verhungern. Ein befruchtetes Flohweibchen legt schon ca. 3 Stunden nach der Blutmahlzeit Eier auf dem Wirt ab. Ein Flohweibchen legt im Durchschnitt ca. 27 Stück/Tag, maximal 50/Tag, bis zu 3000 in seinem Leben. Dies führt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Flöhe. Man geht davon aus, dass nur ca. 5% der Population als erwachsener Floh auf dem Wirt lebt. Ca. 95% der Population sind als Eier, Larven und Puppen in der Umgebung verteilt. Die Eier sind nicht größer als ein Sandkorn und ohne Vergrößerung kaum zu erkennen. Diese haben eine sehr glatte Oberfläche und fallen überall dort wo der Wirt sich hinbewegt runter. Er verteilt sie wie ein Salzstreuer in der Umgebung. Je nach Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit schlüpfen die Larven nach maximal 10 Tagen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Flohkot, der v.a. aus unverdautem Blut besteht. Die Flohlarven sind lichtempfindlich und verkriechen sich deshalb in dunklere Bereiche (unter dem Sofa, in den Ritzen des Sofas, unter dem Schrank, in Teppichen wandern sie nach unten in den Flor hinein. Nach 2 Häutungen verpuppt sich die Larve. Die Oberfläche der Puppe ist so klebrig, dass schnell kleine Schmutzteilchen hängen bleiben. Das Puppenstadium dauert unter normalen Bedingungen ca. 8-9 Tage, bei ungünstigen Bedingungen kann ein Floh bis zu einem halben Jahr verpuppt bleiben. Durch Wärme, Erschütterungen und CO2-Anstieg in der Umgebung entpuppt sich der Floh innerhalb von Sekunden und springt auf seinen zukünftigen Wirt. Nicht selten kann dabei auch der Mensch als Fehlwirt befallen sein.

    Erkrankungen durch Flohbefall

    Ein geringer Flohbefall bleibt oftmals unentdeckt, da außer bei Flohspeichelallergie, der Juckreiz in diesem Fall nur gering ist. Dadurch ergibt sich das Problem, dass bei Entdeckung des Flohbefalls häufig schon die ganze Umgebung des Tieres mit Floheiern, Larven und Puppen verseucht ist. Bei stärkerem Befall verursachen Flöhe Juckreiz, Irritationen und extremes Unwohlsein. Durch das Verschlucken von Flöhen (bei der Fellpflege) können sie Bandwürmer (Gurkenkernbandwurm = Dipylidium caninum) übertragen, da der Floh diesem als Zwischenwirt dient. Bei starkem Befall kann sogar eine Anämie (Blutarmut) die Folge sein. Auch Flohspeichelallergien können ausgelöst werden. Hat ein Tier eine Flohspeichelallergie, reicht schon ein Floh aus um einen extremen Juckreiz auszulösen. Bei Katzen kann der Floh Mykoplasmen (Erreger der felinen infektiösen Anämie), Bartonella henselae (Erreger der Katzenkratzkrankheit) oder Rickettsia felis übertragen. Die Katzenkratzkrankheit ist eine Zoonose (für den Menschen infektiös) und führt beim Menschen zu verschiedenen Problemen: kleine Hautknötchen (Papeln), Lymphknotenschwellungen, seltener auch zu Fieber, Kopf und Gliederschmerzen. Bei immungeschwächten Menschen können auch weitere Komplikationen auftreten.

    Wie diagnostiziere ich einen Flohbefall

    Juckreiz ist das Kardinalsymptom bei Flohbefall. Flöhe sind meist mit bloßem Auge auf einem Tier nicht zu finden. Je dunkler, länger und dichter das Fell ist umso schwieriger wird es. Sehr gut funktioniert der Nachweis von Flohkot: mit einem engzackigen Kamm (Flohkamm) kämmt man das Tier ganz nah an der Haut aus. Das ausgekämmte Material auf ein feuchtes weißes Tuch (z.B. Küchentuch oder Taschentuch) geben. Da Flohkot v.a. aus unverdautem Blut besteht, verfärbt sich das Tuch rund um das Material rötlich. Bei einem frischen oder sehr geringen Flohbefall, kann der Test allerdings versagen.

    Wichtig ist eine Behandlung aller Tiere im Haushalt mit einem Insektizid um erwachsene Flöhe auf dem Tier abzutöten. Bei Tieren mit Flohspeichelallergie ist es wichtig Insektizide mit einem sogenannten Knock-Down-Effekt einzusetzen, damit der Floh möglichst schon vor dem ersten Stich stirbt. Da dies leider nicht immer funktioniert und auch beim besten Insektizid alle Flohweibchen vor der ersten Eiablage abgetötet werden können, ist die Kombination mit einem Insektenentwicklungshemmer sinnvoll. Bei der Kombination mit einem Entwicklungshemmer bleibt eine erneute Eiablage ohne Folgen. Wichtig ist, dass Insektizid und Entwicklungshemmer regelmäßig in vom Hersteller angegebenen Intervallen behandelt angewendet werden. Die intensive Reinigung der Aufenthalts- und Lebensräume der Tiere ist ein weiterer wichtiger Punkt. Dabei muss man v.a. das Verhalten von Tier (wo bewegt es sich überall) und Flohlarve (sucht die Dunkelheit) bedenken. Wiederholt täglich gründlich saugen, Beutel entfernen (Auto nicht vergessen!). Decken, Schlafunterlagen etc. waschen oder entsorgen. Wichtig ist, dass man die Tiere nicht von Bereichen, wo sie vorher waren, aussperrt. Denn dann nutzt man sie als „Flohfänger“. Die in den Puppen wartenden Flöhe der Umgebung springen auf ihren bevorzugten Wirt, sterben dann aber durch das Insektizid auf dem Wirt. Sperrt man die Tiere aus, sucht sich der Floh einen Ersatzwirt – der Mensch! Bei einem deutlichen Flohbefall muss auch die Umgebung mit Insektizid, optimal auch in Kombination mit einem Entwicklungshemmer, behandelt werden.

    Gründe für ein Versagen der Flohbekämpfung:

    • herabgesetzte Wirksamkeit eines eingesetzten Präparates durch Baden
    • Spot on Präparat falsch aufgetragen – nicht direkt auf die Haut sondern auf die Haare
    • nicht alle Tiere im Haushalt behandelt
    • überlebende Larven und Eier in unbehandelten Wohnungsbereichen
    • regelmäßiger Kontakt zu Tieren mit Flohbefall (z. B. Wildtiere wie Igel, Eichhörnchen) oder Umgebungen die verseucht sind

    Wichtig ist auch an die Wurmkur nach der Flohbekämpfung zu denken: Flöhe sind Bandwurmüberträger!

    Wichtig ist, eine regelmäßige Flohprophylaxe durchzuführen!

    1. Tiere mit sehr geringem Risiko – kein Freigang und kein Kontakt zu anderen Tieren außerhalb des Haushaltes:

    • Tiere regelmäßig bei der Fellpflege auf Flöhe untersuchen

    2. Tiere mit normalem Risiko – regelmäßiger Freigang und Kontakt zu anderen Tieren außerhalb des Haushaltes. Diese Tiere sollten ganzjährig gegen Flöhe geschützt werden:

    • sollte das Tier nicht unter einer Flohspeichelallergie leiden und in einer Umgebung mit geringem Infektionsdruck leben (kalte Jahreszeit, wenig Kontakt mit anderen Tieren, geringe Tierpopulation in der Umgebung): in diesem Fall kann die alleinige Anwendung eines Insektenentwicklungshemmers ausreichen. Sollte es dann trotzdem einmal zu einem Flohbefall kommen, reicht i.d.R. die einmalige Anwendung eines Insektizids, da die abgelegten Floheier sich nicht entwickeln konnten.
    • bei einem höheren Infektionsdruck ist v.a. in der wärmeren Jahreszeit die regelmäßige Anwendung von Insektiziden in Kombination mit einem Insektenentwicklungshemmer anzuraten. Im Winter kann evtl. nur ein Insektenentwicklungshemmer genutzt werden.

    Zusätzlich sollten Schlaf-, Liege- und Lieblingsplätze der Tiere regelmäßig gereinigt bzw. gewaschen werden.

    3. Tiere mit Flohspeichelallergie – bei diesen Tieren sollte das Risiko auf einen Kontakt mit Flöhen möglichst minimiert werden

    • Kontakt mit Risikotieren und Risikoumgebungen vermeiden (z.B. Igel, ungepflegte Tiere, Tierheime)
    • konsequente ganzjährige Anwendung von Insektiziden mit Knock-Down-Effekt in Kombination mit einem Insektenentwicklungshemmer

    Natürlich sollten auch hier Schlaf-, Liege- und Lieblingsplätze der Tiere regelmäßig gereinigt bzw. gewaschen werden.

    Bei einem Flohbefall bei Tierhalterinnen und Tierhaltern ist v.a. die konsequente Flohbekämpfung beim Tier wie oben beschrieben wichtig! Zusätzlich sollten Kleidung und Bettwäsche häufiger gewechselt und gewaschen werden.

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    Bevor Sie sich auf den Weg zu einem Tierärztlichen Notdienst machen, sollten Sie unbedingt vorher telefonischen Kontakt aufnehmen. Weitere detaillierte Informationen über das richtige Verhalten im Notfall finden Sie in unseren Leistungen unter dem Punkt "Akute Notfälle". Wir wünschen Ihnen und Ihrem Tier alles Gute.

    Flöhe wirksam bekämpfen

    So werden Sie Flöhe Zuhause wieder los

    11.02.2016, 14:50 Uhr | sikoe

    Die ersten Anzeichen reichen von häufigem Kratzen bis zu nervösem Herumtigern. Wenn Katze oder Hund von Flöhen befallen sind, juckt es die meisten Tierhalter gleich mit – wenn auch zu Beginn vielleicht nur eingebildet. Aber auch ohne Wirtstier können Flohlarven sich bis zu einem Jahr halten und somit sogar vom Vormieter hinterlassen werden. Schnelles Handeln ist dann gefragt. Wir haben elf Tipps, wie Sie Flohbefall schnell und sicher erkennen und wie Sie Flöhe wirksam bekämpfen.

    Flöhe sind auch mit bloßem Auge sichtbar. Trotzdem bleiben sie oft längere Zeit unbemerkt, da sie sich gut im Tierfell verstecken. Oft erkennt man den Flohbefall zunächst nur die typischen Symptome, wie zum Beispiel Juckreiz beim befallenen Tier. Außerdem sind oft die Spuren der Blutsauger erkennbar – am eindeutigsten lassen sich die lästigen Krabbeltiere nämlich durch ihren Kot nachweisen.

    Flohbefall ganz einfach identifizieren

    Ein eindeutiges Indiz für Flohbefall, der Flohkot, ähnelt kleinen schwarzen Körnchen. Man kann sie mit speziellen Flohkämmen auffinden. Diese Kämme gibt es bei Ihrem Tierarzt, in der Apotheke oder im Zoofachhandel zu kaufen. Ziehen Sie den Kamm durch das Fell Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Achten Sie dabei darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den Zacken entdecken, kann es sich um Flohkot handeln.

    Schnelltest auf feuchtem Papiertuch

    Wenn Sie keinen Kamm zur Hand haben, legen Sie ein weißes Handtuch unter Ihr Haustier und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das Fell. Hier gilt dieselbe Diagnose: Sollten schwarzen Körnchen herunter rieseln, könnte das Tier Flöhe haben. Nehmen Sie die Krümel mit einem angefeuchteten weißen Papiertuch auf und zerreiben Sie sie leicht. Bleiben sie schwarz, handelt es sich um harmlosen Schmutz. Färbt sich das Papier rotbraun, hat Ihr Tier höchstwahrscheinlich Flöhe. Flöhe scheiden mit dem Kot Blutfarbstoff aus, der durch diesen einfachen Test sichtbar wird. Mit dem Befund sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen, er kann gezielt helfen.

    So bekämpfen Sie Flöhe richtig

    Wenn die Diagnose Flohbefall erst einmal gestellt ist, heißt es schnell und gründlich handeln. Das befallene Tier sollte schnellstmöglich mit einem Spot-On-Präparat behandelt werden. Dabei handelt es sich um eine kleine Ampulle, deren Inhalt als Tropfenmenge direkt auf das Genick des Wirtstieres aufgetragen wird. Der Wirkstoff tötet innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftragen nahezu alle Flöhe auf Hund oder Katze. Außerdem ist er in der Regel bis zu vier Wochen wirksam und jeder Floh, der noch nachträglich auf das Tier springt und zubeißt, stirbt ebenfalls. Für Hund oder Katze ist das Mittel ungefährlich, achten Sie aber darauf, dass das Präparat nicht aufgeleckt werden kann.

    Die sichtbaren und ausgewachsenen Flöhe machen nur etwa fünf Prozent des gesamten Befalls aus. Die „unsichtbare“ Flohbrut in der Umgebung dagegen bis zu 95 Prozent. Sie befindet sich zum Beispiel in Teppichen, Polstern und auf den Liegeflächen von Hunden und Katzen. Deshalb müssen auch alle vom Tier frequentierten Räume und Plätze gründlich gereinigt werden.

    Die gesamte Umgebung von Flöhen befreien

    Alle Textilien, mit denen Ihre Fellnasen in Kontakt gekommen sind, sollten Sie nach Möglichkeit bei mindestens 60 Grad waschen. Damit bei der Wäsche nichts schief geht, achten Sie aber unbedingt auf die angegebenen Pflegehinweise. Alternativ können empfindlichere Decken, Bezüge, Teppiche oder ähnliches auch für längere Zeit im Tiefkühlschrank gelagert werden, denn eisige Temperaturen vertragen die Flohlarven ebenso wenig wie das heiße Wasser in der Waschmaschine.

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    Alle nicht waschbaren Oberflächen, die eine gute Brutstätte für die Flohlarven bieten, sowie die weitere Umgebung sollten Sie sehr gewissenhaft mit dem Staubsauger oder dem Dampfreiniger säubern. Entsorgen Sie den Beutel Ihres Staubsaugers sofort nach dem Staubsaugen, damit keine Larven entwischen können. Vorsichtshalber sollten Sie zusätzlich alle Räume mit einem Umgebungsspray behandeln. Achten Sie vor allem auf eine sorgfältige Behandlung von Sofas, Matratzen, verklebten Teppichböden aber auch Fugen im Fußboden.

    Erste Verbesserung nach vier Wochen

    Falls die Plagegeister nach vier Wochen Behandlung Ihres Tieres immer noch nicht weg sind, was durchaus vorkommen kann, sollten Sie folgende Fragen klären: Gibt es eine ständige Flohquelle, die nicht behandelt wird, zum Beispiel ein Nachbar-Tier im Haus oder ein Igelnest im Garten? Kam das verabreichte Mittel vielleicht nicht hoch genug dosiert bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund an? Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.

    Flöhe beim Menschen

    Das große Problem beim Flohbefall ist, dass die Krabbeltiere eigentlich nie einzeln auftauchen. Und Hund oder Katze dienen den Flohscharen lediglich als Nahrungsquelle – richtig gemütlich machen sie es sich bei Ihnen zu Hause und legen überall in Ritzen und Nischen ihre Eier ab. Das ist unter Umständen gar nicht spaßig, denn obwohl die meisten Flöhe eher auf tierisches Blut aus sind, sind auch manche Menschen anfällig für Flohbisse. Außerdem können die kleinen Blutsauger Bandwürmer übertragen, und das kann für Haustiere und für Menschen gefährlich werden.

    Flohbisse können Parasiten übertragen

    Eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung stellen Flöhe zumindest in Mitteleuropa nicht mehr dar. Im 14. Jahrhundert wurden noch 25 Millionen Menschen durch die von Rattenflöhen übertragenen Pestbakterien getötet. Durch verbesserte Hygienestandards ist das Krankheitsrisiko heutzutage aber praktisch ausgeschlossen.

    Trotzdem ist auch heute noch Vorsicht geboten. Durch Flohbisse können bei Katze und Hund zum Beispiel Allergien ausgelöst werden. Gefährlicher ist aber der so genannte Gurkenkernbandwurm, für den der Katzenfloh ein Zwischenwirt ist. Diese Bandwürmer können bei versehentlichem Verschlucken auch Menschen besiedeln. Gerade Kinder sind gefährdet, wenn sie mit infizierten Haustieren spielen und schmusen.

    Neuere Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Flöhe als Überträgerparasiten auch für eine Reihe von Viruserkrankungen der Katze verantwortlich sind oder zumindest ihre Ausbreitung beschleunigen können.

    Woher kommt der Flohbefall?

    Der gemeine Floh ist rot-braun, zwei bis drei Millimeter klein, und mit dem bloßen Auge gerade so zu erkennen: Zwei von seinen sechs Beinen sind spezielle Sprungbeine und sorgen dafür, dass er wunderbar hüpfen kann – in den meisten Fällen von Tier zu Tier. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Hunde, die viel mit anderen Artgenossen spielen. Aber auch Igelnester im Garten stellen eine Gefahr dar. Doch auch ohne Haustiere kann man sich Flöhe einfangen: Zum Beispiel bei der Gartenarbeit, beim Waldspaziergang oder beim Besuch von Tierliebhabern.

    So schützen Sie sich gegen Flöhe

    Sollten Sie Haustiere halten, kontrollieren Sie Ihre Lieblinge regelmäßig auf unerwünschte Fellbewohner. Je früher ein Flohbefall entdeckt wird, desto besser kann man ihn auch bekämpfen. Am bequemsten ist eine regelmäßige prophylaktische Verabreichung eines Spot-on-Präparats, so beugen Sie dem Befall vor, bevor es überhaupt dazu kommen kann. Besonders bei langhaarigen Tieren sollten Sie regelmäßige Fellpflege, zum Beispiel durch sorgfältiges Kämmen, betreiben. Vermeiden Sie wenn möglich auch den Kontakt Ihrer Katze oder Ihres Hundes zu streunenden und verwahrlosten Tieren.

    Flöhe können aber auch ohne eigene Haustiere in Ihre Wohnung gelangen – zum Beispiel als unwillkommenes Mitbringsel von Tierhaltern oder Tieren, die bei Ihnen zu Gast sind. Igel, die sich in Ihrem Garten einnisten, sind außerdem beliebte Flohwirte und können die kleinen Biester auf Sie übertragen. Achten Sie darauf, sich nach der Gartenarbeit gründlich die Hände zu waschen. Eine regelmäßige Kontrolle auf Flohbefall sowie gründliches Staubsaugen und Reinigen Ihrer Wohnumgebung sind daher die beste Vorsorge.

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