понедельник, 25 июня 2018 г.

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Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen

Fieber bei Hunden gehört zu den Symptomen verschiedenster Grunderkrankungen und kann, wenn es zu hoch wird, gefährlich werden. Doch an welchen Symptomen erkennen Sie, dass Ihr Liebling Fieber hat und was könnte der Grund dafür sein? Wir geben einen Überblick.

Die Körpertemperatur eines erwachsenen Hundes liegt normalerweise zwischen 38°C und 39°C. Ist sie kurzzeitig erhöht, muss das nicht unbedingt krankheitsbedingt sein. Auch wenn sich Ihr Hund beim Toben oder Spielen verausgabt hat, kann das zu einer vorübergehenden Überhitzung führen. Hält die erhöhte Körpertemperatur jedoch an, oder wird durch eines oder mehrere der folgenden Krankheitssymptome begleitet, sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Hund wirklich Fieber hat.

Fieber bei Hunden: An diesen Symptomen erkennen Sie es

Hat der Hund eine Temperatur von etwas über 39°C, spricht man von erhöhter Temperatur, von Fieber bei über 40°C. Fieber bei Hunden geht meist damit einher, dass das betroffene Tier schlapp und müde wirkt. Oft leidet es außerdem unter Appetitlosigkeit, bewegt sich weniger als sonst und wirkt, besonders bei hohem Fieber, apathisch. Die Ohren können sich heiß anfühlen, ebenso sind wenig behaarte Körperstellen, wie die Innenseiten der Beine, deutlich erwärmt.

Die Nase des Hundes ist bei Fieber oft warm und trocken. Schüttelfrost und gesträubtes Fell können ebenfalls auf stark erhöhte Temperatur hindeuten. Der Vierbeiner schläft sehr viel. Bei hohem Fieber ist der Puls erhöht und der Hund atmet schneller als normal. Je nach Ursache kann das Fieber beständig hoch sein oder in Phasen auftreten. Gefährlich wird es, wenn das Fieber bei Hunden auf über 42°C steigt.

Mögliche Ursachen für Fieber

Die Ursache für Fieber bei Hunden sollte ein Tierarzt abklären, denn es hängt normalerweise mit einer anderen Grunderkrankung zusammen. Fieber unterstützt den Heilungsprozess des Körpers bei bakteriellen oder viralen Infekten, Immunerkrankungen oder Entzündungen. Nebenwirkungen durch Medikamente, Pilzinfektionen oder Rheuma können ebenfalls Fieber hervorrufen. In wenigen Fällen tritt das Fieber aber auch ohne erkennbare Ursache auf, was die Behandlung schwieriger macht, da diese davon abhängt, wovon das Fieber hervorgerufen wird.

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Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen:

Fieber beim Hund – was tun?

Fieber kann beim Hund verschiedene Ursachen haben. Je nach gemessener Temperatur kann ein Besuch beim Tierarzt dringend ratsam sein.

Von Fieber spricht man bei Hunden dann, wenn unter anderem die innere Körpertemperatur erhöht ist. Doch neben der Änderung der Normaltemperatur zeigen Hunde auch weitere Anzeichen, die für Fieber sprechen. Um welche Symptome es sich dabei handelt, lesen Sie im folgenden Artikel. Außerdem erfahren Sie hier, welche Ursachen Fieber haben kann, wie man bei Hunden Fieber misst und was zu tun ist, wenn der Hund Fieber hat.

Innere Körpertemperatur beim Hund

Die normale Temperatur des Hundes liegt zwischen 38,0 und 39,0 Grad Celsius. Doch diese Werte sind nicht immer gleich. So ist die Temperatur beim Hund beispielsweise frühmorgens am niedrigsten, steigt im Laufe des Tages um einige Zehntelgrade an und ist schließlich am Abend am höchsten.

Auch Rasse, Alter und Geschlecht spielen hier eine Rolle. Die innere Körpertemperatur ist meist höher bei:

Bei Hundewelpen ist die innere Körpertemperatur oftmals noch höher und darf bis zu 39,5 Grad Celsius reichen. Dieser Wert ist für Welpen durchaus normal und nicht bedenklich.

Fiebermessen beim Hund

Um die innere Körpertemperatur des Hundes zu messen, verwendet man ein Fieberthermometer. Hierzu gibt es spezielle Thermometer für Tiere, die eine digitale Anzeige haben und sehr schnell messen. Dies ist durchaus von Vorteil, da die meisten Hunde das Fiebermessen als unangenehm empfinden und dabei oft sehr unruhig und zappelig sind. Für Menschen gemachte Fieberthermometer messen meist deutlich langsamer und sind daher für Hunde eher ungeeignet.

Oftmals benötigt man zum Fiebermessen eine zweite Person, die den Hund währenddessen gut festhält.

Das Fiebermessen im Ohr ist bei Hunden sehr ungenau, weshalb diese Methode in der Regel nicht empfohlen wird.

Rektale und vaginale Messung

Die Spitze des Thermometers wird mit etwas Vaseline oder Gleitgel benetzt und dann durch den After in den Enddarm des Hundes eingeführt, man misst also rektal. Wichtig ist es, das Thermometer an die Innenseite des Enddarms zu legen, also vorsichtig zur Seite zu drücken, da sonst nur die Temperatur der Luft im Enddarm gemessen wird, nicht aber die Körpertemperatur des Hundes.

Bei Hündinnen kann die innere Körpertemperatur alternativ auch in der Scheide (also vaginal) gemessen werden, wobei die Werte hier immer um einige Zehntelgrad höher sind als bei der rektalen Messung.

Nach der Messung wird das Thermometer wieder gereinigt und idealerweise auch desinfiziert.

Fiebermessen ohne Thermometer

Einen korrekten Wert der inneren Körpertemperatur beim Hund bekommt man nur mittels rektaler Messung mit einem Thermometer.

Hat man ein solches gerade nicht zur Hand, gibt es Alternativen, anhand derer man die Körpertemperatur des Hundes feststellen kann. Diese Methoden erfordern allerdings ein gewisses Maß an Erfahrung. Zudem fallen Veränderungen der Temperatur auf diesem Weg oft nur auf, wenn es sich um hohes Fieber handelt.

An unbehaarten Körperstellen des Hundes, zum Beispiel der Ellbogenbeuge, kann man den Handrücken auflegen und dort die Temperatur der Körperoberfläche erfühlen. Die Ohren des Hundes können sich ebenfalls etwas wärmer anfühlen. Auch an den Maulschleimhäuten, zum Beispiel den Innenseiten der Lefzen, kann die Temperatur durch Tasten überprüft werden.

Entgegen landläufiger Meinungen ist eine trockene Nase kein Indikator dafür, ob der Hund Fieber hat oder nicht. Innerhalb eines Tages kann die Nase des gesunden Hundes zwischen feucht und trocken variieren. Liegt der Hund beispielsweise länger in der Sonne oder neben einem Heizkörper, dann wird auch die Nase trocken.

Ab wann hat ein Hund Fieber?

Nicht jeder Hund, dessen Körpertemperatur über die Normaltemperatur ansteigt, ist gleich krank. Gerade für sehr nervöse und aufgeregte Hunde bedeutet das Temperaturmessen Stress, weshalb die Temperatur beim Messen oftmals steigt, der Hund aber gesund ist. Auch eine sehr hohe Außentemperatur lässt die innere Körpertemperatur des Hundes ansteigen.

Die Körpertemperatur des Hundes kann außerdem erhöht sein nach:

  • Arbeitsphasen (zum Beispiel Agility)
  • langem Spielen und Toben
  • einer Autofahrt
  • der Fütterung

Um hier keine verfälschten Werte zu bekommen, sollte nach den genannten Ereignissen etwa eine Stunde gewartet und erst dann die Temperatur gemessen werden.

Im umgekehrten Fall zeigt das Thermometer bei Hunden, die dauernd unter Durchfall leiden, oft fälschlicherweise niedrigere Temperaturen an.

Fieber beim Hund feststellen

Typisch für Fieber ist die Erhöhung der inneren Körpertemperatur des Hundes. Dies kann eine Erhöhung um einige Zehntelgrade sein, aber auch ein Ansteigen bis über 40 Grad Fieber. Bei einer Steigerung der Normaltemperatur um 0,1 bis 0,2 Grad spricht man noch von erhöhter Temperatur.

Neben der höheren Körpertemperatur zeigen Hunde weitere Anzeichen, anhand derer man Fieber erkennen kann:

  • Hauttemperatur unregelmäßig verteilt
  • schnellere Atmung
  • erhöhter Puls
  • gesträubtes Fell
  • Müdigkeit
  • Erbrechen
  • Hund zittert (Schüttelfrost)
  • Hund frisst nicht

Diese Symptome kann man sehr schnell durch gute Beobachtung des Hundes feststellen. Die Hauttemperatur kann durch Tasten und Streicheln mit dem Handrücken überprüft werden.

Was tun, wenn ein Hund Fieber hat?

Ab einer inneren Körpertemperatur des Hundes von 39,5 Grad Celsius sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser wird versuchen, die Ursache für das Fieber zu finden, und den Hund entsprechend behandeln sowie das Fieber senken.

Außerdem sollte der Hund dazu animiert werden, regelmäßig kleine Mengen Wasser zu trinken. Bei einem akut auftretenden Fieberschub leistet in der Anfangsphase auch die Homöopathie gute Dienste. Eine einmalige Gabe Aconitum C30 oder Belladonna C30 ist oftmals schon ausreichend, um das Fieber des Hundes zu senken.

Auf keinen Fall dürfen dem Hund fiebersenkende Medikamente, wie beispielsweise Ibuprofen, verabreicht werden, die für den menschlichen Gebrauch zugelassen sind. Diese können für den Hund giftig sein.

Fieber senken beim Hund – Erste Hilfe bei hohem Fieber

Bei Fieber über 40,5 Grad Celsius muss der Körper des Hundes sofort mittels einfacher Hausmittel gekühlt werden. Dazu verteilt man kaltes Wasser auf dem Fell des Hundes und bläst anschließend mit einem Ventilator über das feuchte Fell. Alternativ kann man den Hund auch mit feuchten Handtüchern abdecken.

Dabei muss die innere Körpertemperatur alle fünf Minuten mit einem Thermometer kontrolliert werden, damit der Hund nicht zu schnell abkühlt oder gar auskühlt. Ist schließlich eine Temperatur von unter 39,5 Grad Celsius erreicht oder sinkt das Fieber nur sehr langsam bis gar nicht, dann muss der Hund auf jeden Fall zu einem Tierarzt gebracht werden.

Ursachen für Fieber bei Hunden

Eine Vielzahl an Hundekrankheiten kann Fieber auslösen. Oftmals handelt es sich dabei um Infektionskrankheiten, bei denen Bakterien, Viren oder Parasiten die Auslöser sind. Aber auch Entzündungen, Vergiftungen oder Tumore können beispielsweise dazu führen, dass der Hund Fieber hat.

Nach einer Impfung kann es gelegentlich vorkommen, dass der Hund leichtes Fieber bekommt. Dieses kann bis zu drei Tage andauern, ist aber meist sehr mild und vergeht dann in der Regel wieder von selbst.

Bekommt der Hund nach einer OP Fieber, dann sollte er auf jeden Fall nochmal zum Tierarzt gebracht werden, da in diesen Fällen meist eine Infektion vorliegt.

Wenn kein erkennbarer Grund für das Fieber vorliegt, muss der Hund gründlich vom Tierarzt untersucht werden, um die Ursache zu finden und zu behandeln.

Fieber bei Hunden

Fieber bei Hunden – Symtome und Behandlung

Fieber bei Hunden ist oftmals ein Symptom von anderen Grunderkrankungen. Wenn es zu hoch steigt, kann es für den Hund gefährlich werden.

Oft lässt sich das Fieber an bestimmten Symptomen erkennen, allerdings ist die ideale Stelle um die Körpertemperatur zu messen der After.

Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt im Normalfall zwischen 38-39 °C. Ist sehr nur Zeitweise erhöht muss es keinen gesundheitlichen Auslöser dafür geben. Große körperliche Belastungen, wie Toben oder ein intensiven Auslauf, können die Körpertemperatur des Hundes kurzzeitig ansteigen lasen.

Ist die Körpertemperatur aber über einen längeren Zeitraum erhöht oder wird durch ein weiteres Krankheit Syndrom begleitet, sollte man bei seinem Hund Fieber messen und einen Tierarzt aufsuchen.

Wann spricht man von Fieber bei Hunden?

Steigt die Körpertemperatur auf über 39° spricht man von einer erhöhen Temperatur. Erst ab 40 °C handelt es sich um Fieber bei einem Hund.

Viele Vierbeiner sind bei Fieber schlapp und ruhen ungewöhnlich lange und oft. Außerdem kommt es oft zu einer Appetitlosigkeit bei betroffenen Tieren. Hunde die an einem sehr hohen Fieber leiden zeigen oftmals ein apathisches Verhalten.

Fieber erkennt man oft an den heißen Ohren und daran, das Körperstellen die wenig behaart sind, deutlich erwärmt sind. Auch an der Nase des Hundes kann man die ersten Symptome feststellen. Sie ist oft sehr warm und trocken.

Schüttelfrost und Gestrüppes Fell können ebenfalls Anzeichen von einer stark erhöhten Temperatur sein. Hund die Fieber haben, bekommen einen erhöhten Puls und atmen schneller als gewöhnlich.

Je nach Erkrankung, kann das Fieber gleich bleibend hoch sein oder Schwankungen unterliegen.

Wenn die Körpertemperatur des Hundes auf über 42 °C ansteigt kann es für deinen Hund sehr gefährlich, und sogar lebensbedrohlich werden.

Mögliche Ursachen

Warum dein Hund unter Fieber leidet, muss von einem Tierarzt festgestellt werden. Oft ist das Fieber nur ein Symptom das auf andere Erkrankungen hinweist.

Wie beim Menschen auch unterstützt das Fieber den Heilungsprozess des Körpers bei Infekten, Immunerkrankungen oder Entzündungen im Körper. Auch die Einnahme von Medikamenten kann zu Fieberschüben führen. Ebenso Pilzinfektionen oder Rheuma. Wenn es ohne vorherige und erkennbare Ursachen zu Fieber kommt, ist eine gezielte Behandlung sehr schwierig. Für diese ist es notwendig zu wissen was das Fieber verursacht, erst dann können Medikamente gegen die Hauptursache verwendet werden.

  • Infektionen mit Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen, z.B.
    • Borreliose
    • Leptospirose
    • Babesiose
    • Leishmaniose
    • Toxoplasmose
    • Staupe
    • Tollwut
    • Zwingerhusten
    • Parvovirose
    • ansteckende Leberentzündung (Hepatitis contagiosa canis)
  • Immunbedingte Erkrankungen, z.B. Polyarthritis, Rheuma

  • Entzündliche Erkrankungen wie
    • entzündliche Darmerkrankungen
    • Gebärmutter-Vereiterung (Pyometra)
    • Gesäuge-Entzündung (Mastitis)
    • Prostata-Entzündung (Prostatitis)
    • Abszesse
    • Hirnhaut-Entzündung (Meningitis)
  • Nebenwirkungen von Medikamenten
  • Knochenmarkerkrankungen
  • Tumoren

Wie messe ich Fieber bei meinem Hund

Es gibt verschiedene Fieberthermometer, die alten mit Quecksilber eignen sich bei Tieren oft nicht. Sie müssen eine ganze Weile in der Messstelle verweilen bevor man ein Ergebnis ablesen kann. Besser geeignet sind Digitale Fieberthermometer, diese brauchen sehr wenig Zeit um die Körpertemperatur zu messen.

Das Thermometer sollte vor der Anwendung mit Vaseline gut eingefettet werden um es gleitfähig zu machen.

Anschließen nimmt man den Schweif des Tieres in eine Hand, zieht ihn grade nach oben und kann dadurch After sehen. Wichtig ist es den After klar zu identifizieren und nicht mit den Geschlechtsteilen zu verwechseln. Hört sich einfach an, ist aber manchmal gar nicht so einfach. Vorsichtig kann man jetzt das Thermometer 2-3 cm in den Popo einführen, so dass die silberne Metallspitze komplett versenkt ist.

Wie wird Fieber bei Hunden behandelt

Bei einer Vielzahl von Fiebererkrankungen ist eine Behandlung nicht nötig. Kurzzeitiges, leichtes Fieber, das zu keiner Einschränkung des Hundes führt verschwindet in den meisten Fällen von selbst.

Bei hohen und dauerhaften Fieber muss auf jeden Fall ein Tierarzt aufgesucht werden. Die ist eine bakterielle Infektion für das Fieber verantwortlich, wird dein Hund mit Antibiotika versorgt. Sollte eine Entzündung verantwortlich sein, wird dein Hund mit entzündungshemmenden Medikament versorgt.

Ist die Ursache des Fiebers überstanden geht auch in den meisten Fällen das Fieber wieder weg.

Fieber ist eine natürliche Reaktion des Körpers und unterstützt die Abwehrmechanismen um Krankheitserreger zu bekämpfen. Aus diesem Grund sollte man nicht immer gegen Fieber behandeln.

Wenn Hunde durch die eigentliche Erkrankung sehr geschwächt sind, wird der Tierarzt deinem Hund Fiebersenkende Mittel verabreichen. Man sollte bei Fieber stets darauf achten, dass für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung gesorgt ist. Dein Hund braucht in dieser Zeit viel Trinken da sonst sein Körper austrocknen kann.

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Fieber bei Hunden - Ursachen, Anzeichen und Therapiemöglichkeiten

Überschreitet die Körpertemperatur eines Hundes den Normalbereich von etwa 37,5 bis 39 Grad Celsius, spricht man von Fieber. Weist die Fieberkurve Tagesschwankungen von nicht mehr als einem Grad auf, handelt es sich um kontinuierliches Fieber.

Arten von Fieber

Als remittierendes Fieber bei Hunden werden Schwankungen innerhalb eines Tages bezeichnet, die mehr als nur ein Grad Celsius ausmachen. Unter intermittierendem Fieber wiederum ist der Wechsel von fiebrigen und kurzen fieberfreien Phasen zu verstehen. Dauern die fieberfreien Phasen länger an, handelt es sich um rekurrierendes Fieber. Bei einem fiebrigen Zustand, in dem sich keinerlei Regelmäßigkeiten feststellen lassen, ist schließlich die Rede von atypischem Fieber. Auch im Hinblick auf die Dauer des Fiebers können Unterscheidungen vorgenommen werden. Während ephermes (eintägiges) Fieber bereits nach einem Tag überstanden ist, kann akutes Fieber bei Hunden zwischen 8 und 14 Tagen andauern. Von subakutem Fieber spricht man bis zu einer Dauer von 3 Wochen, länger anhaltende überhöhte Temperatur ist ein chronisches Fieber.

Ursachen und Symptome

Nur selten tritt Fieber als alleiniges Symptom in Erscheinung. In den meisten Fällen ist das Fieber bei Hunden lediglich eines von mehreren Symptomen und kann auf eine zugrundeliegende Erkrankung zurückgeführt werden. Denkbar ist zum Beispiel eine bakterielle, virale oder durch Parasiten hervorgerufene Infektion wie etwa

  • Borreliose
  • Staupe
  • Babesiose
  • Zwingerhusten
  • Leptospirose
  • Tollwut

Als Ursachen kommen auch immunbedingte Krankheiten wie Rheuma oder Polyarthritis infrage. Weiterhin kommen entzündliche Erkrankungen als Auslöser in Betracht. Zu denken ist hier insbesondere an eine Entzündung der Prostata, des Darms, des Gesäuges, der Gebärmutter oder der Hirnhaut. Darüber hinaus kann Fieber bei Hunden als Begleiterscheinung bei Medikamenteneinnahme, bei Abszessen, Tumoren und Erkrankungen des Knochenmarks auftreten.

NOTFALL-CHECKLISTE : Fieber beim Hund

Fieber ist ein Abwehrmechanismus des Immunsystems, bei dem neben der erhöhten Körpertemperatur eine Vielzahl gesteigerter Abwehraktivitäten auf Hochtouren ablaufen. Der Körper kämpft - Abwehrkräfte sind mobilisiert. Hauptzweck ist es, die im Körper vorhandenen Krankheitserreger zu bekämpfen. Fieber ist also zunächst ein positives Zeichen. Die Immunabwehr funktioniert und ist aktiv. Doch wenn das Fieber zu hoch ist oder zu lange andauert, wenn der Hund schon lange nichts mehr fressen mag, kaum mehr trinkt und immer schwächer wird, wird das Fieber selbst zur Lebensgefahr.

Ab wann wird Fieber zum Notfall? Die in dieser Dokumentation aufgeführten fiebersenkenden Maßnahmen sind lediglich als Notmaßnahme im Rahmen einer Ersten Hilfe beim Hund gedacht und ersetzen in keinster Weise eine tiermedizinische Behandlung. Wenn ihr Hund starkes Fieber hat, gehen Sie mit ihm zum Tierarzt, lassen Sie die Ursachen professionell abklären. Anhaltendes Fieber über 41 Grad ist für ihren Hund lebensbedrohlich, wenn es weiter steigt wird es akut lebensgefährlich. Ihr Hund vertraut Ihnen - handeln Sie bevor es zu spät ist.

A. AUSGANGSLAGE

  • der Hund hat Fieber
  • dies ist schon beim reinen Körperkontakt zu spüren, z.B. an den heißen Ohren
  • möglicherweise hechelt er auffallend stark und trinkt mehr als sonst
  • sein Allgemeinbefinden scheint schlecht zu sein
  • der Hundehalter ist unsicher und will die Temperatur und Vitalwerte des Hundes überprüfen

Fieber messen im Ohr nicht möglich?

B. FIEBER MESSEN BEIM HUND

B.1 Fieber messen

  • die Messung der Körperinnentemperatur ist hier beschrieben, Details siehe -> Temperatur messen
  • zwischen 37,5 und 39 Grad liegt die Normaltemperatur beim erwachsenen Hund
  • beim Welpen bis 39,5 Grad
  • die Vitalwerte sollten bei Fieber immer mit beachtet werden, weitere Infos siehe -> Vitalwerte
  • Fieber kann verlässlich nur (!) durch die rektale Messung (im Po des Hundes) festgestellt werden

Schaubild: Fieber beim Hund

Falls Sie es noch nicht haben: Beschaffen Sie sich digitales Thermometer mit einer flexiblen Messspitze, z.B. aus der Apotheke - nur für ihren Hund. Ideal sind elektronische Fieberthermometer, die kurz piepsen, wenn die Temperatur fertig gemessen ist. Beschriften Sie es mit einem Permanentstift, so dass es erkennbar exklusiv nur für ihren Hund ist. Idealerweise lassen Sie von ihrem Tierarzt einmal zeigen, wie man die rektale Temperaturmessung am einfachsten macht. Eine Beschreibung dazu finden Sie aber auch hier Temperatur messen. Nach Gebrauch das Thermometer sofort gut desinfizieren.

B.2 bei Fieber grundsätzlich auch die Vitalwerte überwachen

  • ob die kapillare Füllzeit ist verzögert ist, prüfen mit -> Kapillare Füllzeit prüfen
  • auf drohenden Hitzeschock / Kreislaufschock prüfen -> Schock
  • der Herzschlag ist beschleunigt, prüfen mit -> Puls prüfen
  • flache, schnelle Atmung, ggf. kontrollieren -> Atmung prüfen
  • auf lebensgefährlichen Flüssigkeitsmangel prüfen -> innere Austrocknung (Dehydration)
  • individuelle Messung und Vergleich des Trinkwasserbedarfs -> Wasserbedarf beim Hund
  • Lymphknoten angeschwollen oder normal, hier die -> Lymphknoten kontrollieren

C. SYMPTOME UND BEGLEITERSCHEINUNGEN VON FIEBER

C.1 mögliche Begleiterscheinungen von Fieber beim Hund

  • trockene Nase
  • verstärktes Hecheln
  • heiße Ohren
  • Appetitmangel
  • Teilnahmslosigkeit bis zur Apathie
  • erhöhte Temperatur bereits fühlbar an den Lenden auf der Innenseite der Schenkel, an den Achseln und am Bauch an weniger behaarten Stellen
  • der ganze Hundekörper fühlt sich überwärmt an
  • die Messung der Körperinnentemperatur ist hier beschrieben, Details siehe -> Temperatur messen
  • zwischen 37,5 und 39 Grad liegt die Normaltemperatur beim erwachsenen Hund
  • beim Welpen bis 39,5 Grad
  • die Vitalwerte sollten bei Fieber immer mit beachtet werden, weitere Infos siehe -> Vitalwerte
  • Fieber kann verlässlich nur (!) durch die rektale Messung (im Po des Hundes) festgestellt werden

Der Hund muss bei Fieber viel trinken. Insbesondere bei hohem Fieber wird er stark hecheln und kann sich nur über Wasserverlust kühlen. Falls der Hund krankheitsbedingt nichts oder zu wenig trinken mag, ihn immer wieder zum Trinken ermuntern. Ihm evtl. auch mit einem kleinen Löffel oder einer Spritze (ohne Nadel) Wasser auf die Zunge vorsichtig vorne in den Mund träufeln. Lieber kleine Portionen - dafür immer wieder etwas. Aber niemals etwas erzwingen.

C.2 Begleiterscheinungen von sehr hohem Fieber

  • Schüttelfrost
  • sehr fester, trockener Kot
  • Flüssigkeitsverlust bis zur Dehydrierung
  • starke negative Veränderung der Vitalwerte des Hundes
  • totale Verweigerung der Nahrungsaufnahme

Bei über 40 Grad Körpertemperatur wird unabhängig von der Grunderkrankung das Fieber für den Hund selbst zu Last. Ihr Hund leidet jetzt am Fieber selbst! Appetitlosigkeit, Schwäche, Dehydrierung, Antriebslosigkeit - ihr Hund braucht nun echte Pflege. Entsprechende Notfallmaßnahmen - wie unten dargestellt - können bei Fieber dem Hund Linderung verschaffen. Das ist viel, wenn er stark unter Fieberschüben leidet, aber zu wenig, wenn er richtig krank ist. Bedenken Sie deshalb, wenn Sie ein hohes Fieber festgestellt haben, dass dieses immer noch ansteigen kann. Insbesondere wenn die eigentlichen Grunderkrankung noch gar nicht behandelt wird. Deshalb ist der Hund spätestens jetzt ein Fall für den Tierarzt.

D. NOTFALLMASSNAHMEN BEI FIEBER

D.1 Begleitmaßnahmen in einer Fieber-Notfallsituation

  • kein Stress, viel Ruhe
  • den Hund schonen, nur kürzere Spaziergänge machen
  • appetitanregende Maßnahmen, falls der Hund kaum noch frisst, vielleicht sein Lieblingsfutter und seine Lieblingsleckerlie
  • den Hund gut beobachten und regelmäßig Fieber messen und Vitalwerte aufnehmen siehe -> Vitalwerte

D.2 Notfallmaßnahmen und Intensivpflege

  • bei lang anhaltetem Fieber in Absprache mit dem Tierarzt ein Elektrolyt bzw. isotonisches Getränk geben
  • fiebersenkende Maßnahmen wie kalte Kompressen mit mehreren Waschlappen und Schüssel kaltes Wasser, Waschlappen auswringen, auf Bauch, Leiste, Pfotenbereiche - Waschlappen ständig auffrischen und gegen kühle, frische Waschlappen austauschen
  • kalte Kompressen zum Kühlen in der Art von Wadenwickel, siehe ->kalte Kompressen
  • den Hund durch angefeuchtete Handtücher kühlen, Wasser in Raumtemperatur zur Kühlung und Linderung in die Achsel, Beinen, Bauch, auf dem Kopf und um die Pfoten auflegen - regelmäßig austauschen, wenn sich das nasse Handtuch aufgewärmt hat oder getrocknet ist
  • viel Wasser dem überhitzten Hund zum Trinken anbieten, ihn auch ausdrücklich zum Trinken anhalten, ihm evtl. auch mit einem Löffel immer wieder Wasser auf die Zunge geben
  • statt Leitungswasser kann man dem Hund auch mal zusätzlich etwas verdünnte, vollkommen abgekühlte Fleischbrühe geben
  • dem Hund im Bedarfsfall Flüssigkeit per Spritze (ohne Nadel!) in den Mund träufeln
  • bei Zeichen der Dehydration, wenn der Hund auch kaum trinken mag, kann ganz vorsichtig Wasser mit einem Löffel gegeben werden. Aber nichts erzwingen!

Wichtig! Sehr hohes Fieber ist ein tiermedizinischer Notfall. Der Hund muss dann unverzüglich in die Tierklinik oder Tierarztpraxis. Möglicherweise muss der Hund intensiv-medizinisch professionell versorgt werden.

E. WANN WEGEN FIEBER ZUM TIERARZT?

  • im Zweifelsfall immer (!) den Hund zum Tierarzt bringen
  • bei hohem Fieber ab 40 Grad
  • wenn die Fieberursache unbekannt ist
  • bei Welpen und bei alten oder kranken Hunden gilt ganz besondere Vorsicht
  • insbesondere wenn beim Hund neben dem Fieber noch andere Krankheitszeichen erkennbar sind
  • wenn sich sein Verhalten geändert hat und er auf einmal apathisch wirkt
  • wenn der Hund bereits an einer chronischen Krankheit leidet, die sich zum Beispiel verschlechtert haben könnte
  • wenn es neben dem Fieber noch andere Hinweise auf Gesundheitsprobleme zeigen, Details siehe -> Vitalwerte

F. HAUSMITTEL GEGEN FIEBER - was tun wenn der Hund Fieber hat

F.1 Begleitmaßnahmen in einer Fieber-Notfallsituation

  • Ruhe
  • frische Luft
  • verdünnte, ausgekühlte Fleischbrühe zur Stärkung
  • Wadenwickel zur Kühlung der Körpertemperatur
  • Schonung, das bedeutet natürlich auch keinen Hundesport und kein Herumrennen und Toben mit anderen Hunden, etc.

F.2 Wadenwickel zum Kühlen

  • geeignet sind Geschirrtücher, kleine Handtücher, Waschlappen, etc.
  • Tücher mit kaltem Wasser anfeuchten
  • auf den Nacken legen
  • um die Läufe legen
  • nach einiger Zeit, wenn sie aufgewärmt sind - austauschen
  • mit dem Wadenwickel wird dem Körper Hitze entzogen
  • weitere Infos, siehe ->Kälte-Kompressen

F.3 Stärkung der Immunsystems

  • Schwarzkümmel kann in Form von Schwarzkümmelöl als Nahrungsergänzungsmittel mit dem Futter zur Stärkung der Immunabwehr gegeben werden
  • Info: Schwarzkümmel (Nigella Sativa) hat nichts mit unserem Kümmel-Gewürz zu tun, sondern gehört zu den Hahnenfußgewächsen
  • Vitamine und Energie zum Gesundwerden: Apfel raspeln als Vitaminspender, 2 Esslöffel Honig als Energiespender drüber geben und Joghurt vermischen
  • Kiwis schälen, in kleine Würfel schneiden, etwas Joghurt und 1 Esslöffel Öl darauf geben

G. DOKUMENTATION - HINTERGRUND-WISSEN - FIEBER BEIM HUND

  • WICHTIG: Die nachfolgende Übersicht soll in keinster Weise zur eigenen Diagnoseerstellung dienen. Die erhöhte Körperinnentemperatur unseres Hundes gibt uns einen Hinweis auf eine aktivierte Immunabwehr seines Körpers. Die eigentliche Krankheitsursache kann aber nur mit einer gezielten Diagnostik durch den Tierarzt oder durch ein Labor ermittelt werden.

G.1 Normaltemperatur - erhöhte Temperatur - Fieber - hohes Fieber - lebensbedrohliches Fieber

  • . Fieber an sich ist keine Krankheit, sondern nur das Symptom eines entzündlichen Krankheitsgeschehens
  • . dabei unterstützt das Fieber den Organismus bei der Abwehr von Krankheitserregern
  • . nicht jede erhöhte Körpertemperatur beim Hund ist gleich Fieber, insbesondere bei starker 'sportlicher' Belastung, zum Beispiel bei exzessivem Herumtoben auf der Hundewiese, kann die Körpertemperatur auch einmal über 39 Grad ansteigen

G.2 Hintergrundwissen: Wann hat ein Hund Fieber?

  • . bis 39 Grad Körpertemperatur ist beim Hund alles im grünen Bereich
  • . seine Normaltemperatur geht von 38 bis 39 Grad
  • . für Welpen ist auch eine Körpertemperatur von 39,5 Grad noch normal
  • . der Tiermediziner spricht von erhöhter Temperatur von 39 bis 40 Grad
  • . ab 40 Grad beginnt beim Hund Fieber
  • . hohes Fieber ab 41 Grad
  • . lebensbedrohliches Fieber ab 41 Grad, wenn es lang anhält
  • . ab 42 Grad beginnt akut lebensgefährliches Fieber, es drohen Kreislaufversagen und multiples Organversagen
  • . bei weiterem Körpertemperaturanstieg folgt der Tod durch Zerstörung der körpereigenen Eiweißmoleküle (Proteine)

G.3 Hintergrundwissen: Definition der Formen von Fieber - Unterscheidung nach der Zeitdauer des Fiebers

  • . kurzzeitiges Fieber, das nur einen Tag dauert - wird als ephermes Fieber bezeichnet
  • . Fieber über 8 bis 14 Tage wird als akutes Fieber bezeichnet
  • . anhaltendes Fieber über zwei bis drei Wochen wird als subakutes Fieber bezeichnet
  • . sehr lang anhaltendes Fieber über mehr als drei Wochen wird als chronisches Fieber bezeichnet

G.4 Hintergrundwissen: Ursachen von Fieber beim Hund

  • . Erhöhung der Körperkerntemperatur durch einen körpereigenen, sehr komplexen Mechanismus
  • . durch die Fieberreaktion erhöht der Körper seine Chancen, einen krankhaften Zustand zu überwinden
  • . bei Infektionserkrankungen ist der Zweck die Abwehr von eingedrungenen und sich vermehrenden Bakterien, Viren oder Pilze
  • . dabei werden Entzündungs- und Abwehrreaktionen beeinflusst
  • . auch bei Krebserkrankungen und Tumoren kann starkes Fieber auftreten
  • . bei Autoimmunerkrankungen
  • . zur Abwehr von fremden Stoffen
  • . als Folge von traumatischen Verletzungen (Wundfieber), siehe auch [[Verkehrsunfall]]

G.5 Hintergrundwissen: Folgen des Fiebers

  • . im Idealfall: erfolgreiche körpereigene Abwehr der Krankheitserreger
  • . starker Wasserverlust, siehe auch [[Dehydration]]
  • . generelle Schwächung des Hundes, [[Auszehrung]]
  • . bis zum Tod bei lebensbedrohlich, hohem Fieber durch Kreislaufversagen, multiples Organversagen und bei extrem hohem Fieber die Zerstörung der körpereigenen Eiweißmoleküle

G.6 Hintergrundwissen: Beispiele für Fiebererkrankungen beim Hund

G.6.1 Hintergrundwissen: Infektionen (übertragbare Erkrankungen durch Bakterien, Viren, Pilze) als Ursache von Fieber

  • . [[Anaplasmose]]
  • . [[Babesiose]] (Hundemalaria)
  • . Borreliose, siehe auch Zeckenbiss
  • . [[Ehrlichiose]] (Rickettsiose, Bakterieninfektion mit Fieberschüben)
  • . FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)
  • . Darmentzündung
  • . Bronchitis, Husten (meistens leichteres Fieber)
  • . [[Zwingerhusten]]
  • . Staupe (sehr schwere, oft auch tödliche Virus-Infektion)
  • . Parvovirose (hohes Fieber)
  • . Leptospirose (hohes Fieber)
  • . Anaplasmose (hohes Fieber)
  • . Tollwut (Rabiesvirus)
  • . die diversen Mittelmeerkrankheiten
  • . Bauchspeicheldrüsenentzündung
  • . Hepatitis (contagiosa canis), Virushepatitis, fieberhafte Leberentzündung
  • . Hepatozoonose (übertragen durch Einzeller Hepatozoon canis)
  • . bakterielle Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
  • . [[Leishmaniose]]
  • . Lungenentzündung
  • . Magen-Darm-Virus-Infektion
  • . Pilzinfektionen
  • . bakterielle Endokarditis (Entzündung der Herzinnenhaut)
  • . infektiöse Arthritis (Gelenkinfektion)

G.6.2 Hintergrundwissen: Entzündungen die Fieber auslösen

  • . Mittelohrentzündung
  • . Gebärmutter-Vereiterung
  • . Analdrüsenentzündung
  • . Mandelentzündung ( Tonsillitis, Angina )
  • . Lungenentzündung
  • . Abszesse
  • . Hirnhaut-Entzündung (Meningitis)
  • . Mandelendzündung
  • . Rachenentzündung
  • . entzündliche Darmerkrankungen
  • . schwere entzündliche Erkrankungen wie Leberentzündung (Hepatitis), Bauchfellentzündung, etc.
  • . Hirnhaut-Entzündung
  • . Prostata-Entzündung
  • . Gesäuge-Entzündung

G.6.3 Hintergrundwissen: Erkrankungen des Immunsystems die Fieber auslösen

  • . Polyarthritis
  • . andere rheumatische Erkrankungen

G.6.4 Hintergrundwissen: besondere Situationen die Fieber auslösen

  • . Zahnwechsel beim Welpen (kann mit leichten Fieber verbunden sein)
  • . Zahnprobleme, Vereiterungen im Kieferbereich, Symptome und Hinweise siehe auch Zahnschmerzen
  • . [[Impfung]] mit Fieber als Nebenwirkung
  • . Hypertrophe Osteodystrophie (HOD), Wachstumsstörung im ersten Lebensjahr
  • . Vergiftungen
  • . Eiterherde z.B. aufgrund eines von außen eingedrungenen Fremdkörper, vereiterte Krallenverletzung oder Ballenverletzung
  • . Entzündungen, Abszesse ohne klare Ursachen
  • . Vereiterungen und Entzündungen als Folge von [Beissereien] mit anderen Hunden, siehe auch Bissverletzungen
  • . [[Blutvergiftung]]

G.6.5 Hintergrundwissen: Tumor-Erkrankungen die Fieber auslösen können

  • . z.B. ein [[malignes Lymphom]]

G.6.6 Hintergrundwissen: weitere Ursachen von Fieber beim Hund

  • . Vergiftungen
  • . [[Hot Spot]], großflächige, auch eitrige Hautentzündungen
  • . seltene Infektionen ([[Zoonosen]]): Q-Fieber (Bakterium Coxiella burnetii)
  • . Fieber als Folge einer Impfung
  • . Fieber als Nebenwirkung von Medikamenten (Beipackzettel der Medikamente die der Hund nimmt, lesen)
  • . Knochenmarkerkrankungen

G.7 MASSNAHMEN DES TIERARZTES BEI FIEBER

G.7.1 Hintergrundwissen: tierärztliche Akut-Maßnahmen bei sehr hohem Fieber (symptomatische Therapie)

  • . fiebersenkende Spritzen (Antipyretika)
  • . fiebersenkende Zäpfchen
  • . fiebersenkende Wirkstoffe sind u.a. Carprofen, Firocoxib oder Metamizol
  • . je nach Ursache oder Verdachtsdiagnose Antibiotika, ggf. auch Breitspektrum-Antibiotikum
  • . ggf. abschwellende Medikamente
  • . Infusionen bei starker Dehydrierung, siehe auch [[Dehydration]]

G.7.2 Hintergrundwissen: ursächliche Therapien bei Fieber auslösen

  • . der Tierarzt wird für einen nachhaltigen Behandlungserfolg gezielt die Grunderkrankung behandeln
  • . diese ursächliche Behandlung hängt vollständig von der jeweiligen Diagnose bzw. [[Verdachtsdiagnose]] im Einzelfall ab

Das Fieber kann so hoch und die Begleitsymptome so heftig sein, dass sofort Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wenn der Hund stabilisiert ist, muss er sofort in die Tierklinik oder Tierarztpraxis gebracht werden. Im Zweifelsfall sollte Intensivmaßnahmen wie die Zufuhr von Elektrolyt mit dem Tierarzt vorab zum Beispiel per Telefon abgesprochen werden.

H. DOKUMENTEN-HISTORIE

Empfehlen Sie + ERSTE + HILFE + beim Hund

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    Fieber bei Tieren

    Haustiere sind bekanntlich die besten Freunde des Menschen. Haustiere werden oft als Familienmitglieder angesehen, daher leiden die „Haustier-Eltern“ mit, wenn ihr Liebling krank wird. Wie man am besten reagiert, wenn Ihr kleiner Liebling krank wird, eventuell sogar Fieber hat und was am besten hilft, behandeln wir auf dieser Ratgeberseite. (Wir entschuldigen uns jetzt schon bei allen Hamster-, Fisch- und Schlangen-Besitzern, dass wir diese Tiergruppen in unserem Ratgeber nicht gesondert behandeln.

  • Fieber bei Hunden

    Fieber beim Hund bedeutet, dass seine Körpertemperatur über seiner Normaltemperatur von 38-39°C liegt. Fieber tritt bei Hunden selten alleine auf, sondern häufig mit Symptomen wie Schüttelfrost oder gesträubten Haaren. Der Hund wirkt außerdem müde und schlapp, ist oft appetitlos oder hat eine verminderte Darmtätigkeit.

    Hat Ihr Hund Fieber, kann das mehrere Ursachen haben:

    • Infektionen mit Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilzen wie beispielsweise Borreliose, Staupe oder Tollwut
    • immunbedingte Erkrankungen wie Rheuma
    • entzündliche Erkrankungen wie Hirnhaut-Entzündung oder Abszesse

    Dauert Fieber bei Hunden über drei Wochen an, liegt chronisches Fieber vor. Messen Sie die Temperatur Ihres Tieres daher regelmäßig, um sich zu vergewissern, ob es Ihrem Schützling gut geht.

    Behandlungsmöglichkeiten

    Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, wenn der Hund Fieber hat? Nicht jedes Fieber beim Hund muss behandelt werden. Hält das Fieber nur kurz an und beeinträchtigt es Ihren Hund nur mäßig, vergeht das Fieber in den meisten Fällen von selbst wieder. Ist dem allerdings nicht so, sollten Sie umgehend Ihren Tierarzt aufsuchen. Je nach Grunderkrankrung, wird der „Fieber Hund“ unterschiedlichen Behandlungsmethoden unterzogen:

    • bei bakteriellen Infektionen verschreibt der Arzt Antibiotika
    • entzündliche Erkrankungen werden mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt

    Wie beim Menschen, ist Fieber bei Hunden eine sinnvolle Reaktion des Immunsystems und sollte nicht unter allen Umständen bekämpft werden. Nur wenn Ihr „Fieber Hund“ sehr leidet und äußerst geschwächt ist, sollten fiebersenkende Mittel verabreicht werden. Dazu zählen beispielsweise Carprofen, Firocoxib oder Metamizol. Außerdem muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

    Fieber bei Katzen

    Fieber bei Katzen ist ebenfalls eine ganz natürliche Abwehrreaktion des Immunsystems. Ist das Fieber bei Katzen sehr hoch und dauert lange an, ist die Belastung für den Katzenkörper so groß, dass die Katze daran sterben kann. Die normale Körpertemperatur von Katzen liegt bei 38-39,2°C, erst darüber haben Katzen Fieber.

    Ob Ihre Katze Fieber hat, können Sie an folgenden Symptomen erkennen:

    • Die ersten Anzeichen sind, dass die Katze sehr abgeschlagen wirkt und sich wenig bewegt.
    • Sie schläft mehr als sonst.
    • Die Katze frisst wenig oder gar nichts, trinkt aber sehr viel (das tut sie, weil sie durch die hohe Temperatur einen größeren Flüssigkeitsbedarf hat).
    • Die Nase der Katze ist trocken, die Augen tränen oft.

    Treten diese Symptome auf, sollten Sie Fieber messen. Dazu muss man sagen, dass unsere kleinen Lieblinge Wildtiere sind und die meisten Katzen es sich das Fiebermessen nicht gerne gefallen lassen. Um also sicher zu gehen und auch das (beiderseitige) Verletzungsrisiko zu minimieren, sollten Sie Ihren Tierarzt aufsuchen, wenn Ihre Katze eine der oben genannten Symptome zeigt. Nur der Tierarzt kann außerdem die Grunderkrankung feststellen, die das Fieber bei Katzen auslöst. Und die gilt es, zu bekämpfen.

    Kann ich meiner Katze helfen?

    Wie gesagt, sollten Sie unter allen Umständen Ihren Tierarzt aufsuchen, der Ihrer Katze geeignete Medikamente verschreiben wird. Abgesehen davon können Sie mit diesen Maßnahmen unterstützend vorgehen, wenn Ihre Katze Fieber hat:

    • Legen Sie Ihre Katze auf einen kühlen Boden, am besten auf Fließen. Dort kann sie sich ausstrecken und Körperhitze an die Fließen abgeben.
    • Helfen Sie Ihrer Katze bei der Nahrungsaufnahme. Die meisten Katzen fressen nicht gerne, wenn sie krank sind und das schwächt ihren Körper ungemein. Vitaminpasten können helfen, der Katze die nötigen Nährstoffe zuzuführen.
    • Stellen Sie den Wassernapf direkt neben Ihre Katze, damit sie ausreichend trinken kann.

    Fieber bei Pferden

    Auch Pferde können Fieber haben. Die Normaltemperatur beim Pferd liegt zwischen 37,3 und 38,2°C (bei Fohlen ist sie um 0,7°C höher). Wie auch bei anderen Tieren (und auch uns Menschen), zeigen „Fieber Pferde“ einige Anzeichen, dass es ihnen nicht gut geht:

    • Fressunlust
    • Abgeschlagenheit
    • Angelaufene Beine
    • Husten, Nasenfluss
    • Übermäßiges Schwitzen

    Treten diese Symptome auf, sollten Sie umgehend einen Tierarzt rufen. Er stellt die Ursachen für das auftretende Fieber fest.

    • Tipp: Wie auch bei uns Menschen, können kühlende Beinwickel beim Pferd das Fieber senken und das allgemeine Wohlbefinden steigern.

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    Inhalt: Fieber beim Hund

    Fieber beim Hund bedeutet, dass eine Erhöhung der Körpertemperatur vorliegt.

    Der Grund für das Fieber kann eine Krankheit sein, jedoch ist nicht jede Erhöhung der Körpertemperatur auch gleich Fieber.

    Körperliche Anstrengung kann auch die Körpertemperatur erhöhen. Da Fieber häufig nur eine Begleiterscheinung einer Krankheit ist, sollte Sie einen Tierarzt aufsuchen wenn Sie feststellen, dass ihr Hund eine erhöhte Körpertemperatur hat.

    Wie erkennt man Fieber beim Hund?

    Es gibt einige Anzeichen, die auf Fieber beim Hund schließen lassen. Diese können gemeinsam oder getrennt auftreten:

  • Hecheln ohne erkennbaren Grund
  • heiße Ohren
  • trockene Nase
  • Antriebslosigkeit, Mattheit
  • Appetitlosigkeit
  • Schüttelfrost

    Diese Anzeichen können auf Fieber hindeuten, sind jedoch kein eindeutiger Beweis und können auch eine andere, harmlosere Ursachen haben. Um Sicherheit zu erlangen, sollte gemessen werden ob tatsächlich Fieber besteht.

    Wie messe ich meinem Hund Fieber?

    Die Messung von Fieber beim Hund erfolgt rektal, am besten mit einem digitalen Thermometer. Ein digitales Thermometer liefert meistens schneller das Ergebnis und ist somit für den Hund angenehmer.

    Wann hat ein Hund Fieber?

    Die normale Körpertemperatur eines Hundes liegt zwischen 37,5° und 39° Celsius. Bei Welpen geht der Normbereich bis zu 39,5° Celsius.

    Alles was darüber liegt ist als Fieber zu bezeichnen. Eine Temperatur ab 42° Celsius ist für den Hund lebensbedrohlich. Hier sollte sofort ein Tierarzt aufgesucht werden.

    Welche Maßnahmen können bei Fieber ergriffen werden?

    Fieber bei Hunden ist nicht immer behandlungsbedürftig. Jedoch ist es so, dass Fieber meistens nur eine Begleiterscheinung aufgrund einer Krankheit ist. Sollten Sie sich unsicher sein, suchen sie besser einen Tierarzt auf, der ihren Hund einmal komplett durchcheckt. Liegt dem Fieber eine Krankheit zugrunde, wird das Fieber auch erst verschwinden, wenn die Krankheit behandelt wird.

    Natürlich sollte dem Hund ausreichend Wasser zu Verfügung stehen.

    Welche Ursache kann Fieber beim Hund haben?

    Eine sichere Diagnose kann nur der Tierarzt stellen. Zudem sind fast immer Medikamente nötig, wenn das Fieber als Symptom einer Krankheit auftritt.

    Fieber.de

    Was tun wenn der Hund Fieber hat?

    Woran kГ¶nnen Sie erkennen, dass Ihr Hund Fieber hat?

    Herrchen und Frauchen kennen ihren vierbeinigen Begleiter in- und auswendig und merken oft sofort, wenn mit ihrem Hund etwas nicht stimmt. Doch auch wenn ein aufmerksamer Hundebesitzer erkennt, dass seinem kaltschnäuzigen Freund etwas fehlt, ist oft nicht zu erkennen, was genau das Problem ist. Durch Hecheln reguliert der Hund seine innere Körpertemperatur. Hitze und Anstrengung sind meistens die Ursachen für starkes Hecheln. Hat ein Hund Fieber, kann sich dies allerdings auch durch übermäßig starkes Hecheln äußern. Die Nase eines gesunden Hundes ist immer feuchtnass. Ist sie warm oder trocken, kann es sein, dass der Hund Fieber hat.

    Zwar kann die Temperatur von Schnauze und Ohren einen Hinweis geben, ob ein Hund Fieber hat, am besten findet man dies aber durch rektales Fiebermessen heraus. Man sollte einen Hund schon als Welpen an den Vorgang des Fiebermessens gewГ¶hnen, sodass man dies problemlos Zuhause durchfГјhren kann. Die normale KГ¶rpertemperatur eines gesunden Hundes ist mit 37,5 – 39 В°C etwas hГ¶her als die eines gesunden Menschen. Ab einer Temperatur von 42 В°C ist Fieber fГјr einen Hund lebensbedrohlich.

    Hat der Hund Fieber, kann es verschiedene Ursachen fГјr das Fieber geben. Genau wie beim Menschen, handelt es sich beim Fieber um keine Krankheit, sondern lediglich um ein Symptom. Meistens sind EntzГјndungen, Viruserkrankungen oder Tumore die Ursache fГјr Fieber bei einem Hund. Aber auch Arzneimittel oder Impfstoffe kГ¶nnen zu einer erhГ¶hten KГ¶rpertemperatur fГјhren.

    Wenn Ihr Hund Fieber hat, sollten Sie auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen, um die Ursache festzustellen. Er wird gegebenenfalls Medikamente verschreiben und Ihren Hund bei der Genesung unterstГјtzen. Auch Fieber Hausmittel, wie Wadenwickel kГ¶nnen beim Hund Fieber senken.

    Diese Artikel kГ¶nnten Sie auch interessieren:

    Sicher wissen Sie, dass Hunde eine hГ¶here KГ¶rpertemperatur als Menschen haben. Die KГ¶rpertemperatur des Hundes liegt .

  • Wie entsteht ein Fieberkrampf?

    Der Fieberkrampf tritt bei ca. 2 bis 5 % aller Kinder in Europa zwischen dem zweiten und dem vierten Lebensjahr auf. .

  • Fieber als Reaktion auf Infektionen

    Etwa 36В° Celsius ist die normale KГ¶rpertemperatur eines jeden Menschen, der sich keine Infektion zugezogen hat. Zwar .

  • Fieber.de

    Wenn der Hund leidet – Fieber bei Hunden

    Sicher wissen Sie, dass Hunde eine höhere Körpertemperatur als Menschen haben. Die Körpertemperatur des Hundes liegt normalerweise zwischen 38 und 39 °C. Steigt die Körpertemperatur auf einen Wert zwischen 39 und 40 °C, spricht man von erhöhter Temperatur. Von Fieber bei Hunden spricht man ab 40 °C. Steigt die Temperatur auf 42 °C oder mehr, kann dies für den Hund lebensgefährlich werden.

    Fieber bei Hunden – wie merkt man das?

    • Ist Ihr Hund schlapp und schlГ¤ft ungewГ¶hnlich viel?
    • Leidet er unter Appetitlosigkeit oder hat Verdauungsprobleme?
    • Ist seine Nase warm und trocken?
    • Sind die Ohren ungewГ¶hnlich warm?
    • Sind die weniger behaarten KГ¶rperteile, wie z. B. der Unterbauch oder die В В В В Innenseiten der Schenkel, wГ¤rmer als normal?
    • Hechelt der Hund ohne erkennbaren Grund heftig?
    • Hat der Hund SchГјttelfrost?
    • Ist das Fell des Hundes gestrГ¤ubt?

    Das können Anzeichen von Fieber bei Hunden sein. Hierbei müssen nicht alle Anzeichen gleichzeitig vorhanden sein. Klarheit verschaffen Sie sich durch eine Fiebermessung. Dies geschieht mit einem Fieberthermometer im Anus des Hundes. Das machen Sie am besten zu zweit – einer platziert sich am Kopf des Hundes, beruhigt ihn und lenkt ihn ab, der andere befindet sich hinter dem Hund und misst Fieber. Die meisten Hunde lassen sich dies problemlos gefallen.

    Was kГ¶nnen Sie tun, wenn der Hund eine erhГ¶hte Temperatur oder Fieber hat?

    Bei erhöhter Temperatur oder geringem Fieber am ersten Tag können Sie dem Hund selber Linderung verschaffen. Dazu brauchen Sie ein Handtuch und eine Schüssel mit handwarmem – auf keinen Fall eiskaltem – Wasser. Sorgen Sie dafür, dass der Hund sich auf den Rücken legt. Tauchen Sie das Handtuch in das Wasser und drücken es anschließend so weit aus, dass es gut feucht ist. Legen Sie dieses feuchte Tuch auf den Unterbauch und die Innenseiten der Schenkel des Hundes. Bleiben Sie bei Ihrem Hund, streicheln und beruhigen Sie ihn und sorgen Sie dafür, dass das Handtuch eine Weile liegen bleibt . Nach einiger Zeit sollte es erneut angefeuchtet werden. Haben Sie in Ihrer Wohnung, z. B. im Badezimmer oder in der Küche, kühle Fliesen? Dann locken Sie den Hund da hin, wenn er sich nicht von selber dorthin legt. Fieber ist grundsätzlich nichts Schlechtes. Es hilft dem Körper, mit Entzündungen und Infektionen fertig zu werden. Gleichzeitig kann es aber den Hund auch schwächen. Hat der Hund höheres Fieber oder hält das leichte Fieber schon mehrere Tage an, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Fieber geht mit vielen Hundekrankheiten einher. Die genaue Ursache kann nur der Tierarzt feststellen.

    Was bedeutet Fieber bei Hunden?

    Eine erhöhte Temperatur muss nicht unbedingt auf eine Krankheit hinweisen. Hat Ihr Hund gerade eine größere körperliche Anstrengung hinter sich, z. B. das ausgedehnte Toben mit seinen Hunde-Freunden, ist seine Körpertemperatur erhöht. Sie sinkt dann aber relativ schnell wieder auf Normalwerte. Das ist vollkommen normal und schadet dem Hund nicht. Auch kleinere Unpässlichkeiten können zu einer erhöhten Temperatur führen. Solange nicht andere Symptome, wie Futterverweigerung, Schlappheit oder Schüttelfrost hinzukommen, ist dies meist harmlos und muss nicht weiter behandelt werden.

    Fieber bei Hunden kann aber auch auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen. Zum Beispiel gehen Erkrankungen, die durch Viren oder Bakterien hervorgerufen werden, oft mit Fieber bei Hunden einher. Solche Krankheiten sind unter anderem:

    • Borreliose – das ist eine durch Zecken Гјbertragene Infektionskrankheit . Sie kann zu geschwollenen Lymphknoten und LГ¤hmungserscheinungen fГјhren. Der Tierarzt behandelt sie mit Antibiotikum. diese Krankheit tritt meist im Sommer auf, da sich Hunde in dieser Zeit am ehesten Zecken einfangen.
    • Zwingerhusten – eine infektiГ¶se, sehr ansteckende Bronchitis.
    • Leptospirose – eine durch Bakterien hervorgerufene Infektionskrankheit, gegen die der Hund geimpft werden kann. Diese Krankheit kann vom Hund auf den Menschen Гјbertragen werden und umgekehrt.
    • Leishmaniose – durch bestimmte MГјckenarten verbreitete Krankheit, die hauptsГ¤chlich in wГ¤rmeren LГ¤ndern vorkommt. Sie kann aber durch Urlaub mit dem Hund in sГјdlichen LГ¤ndern oder durch aus dem Tierschutz stammende Hunde aus diesen Gegenden auch in Deutschland auftreten. Auch diese Krankheit kann vom Hund auf den Menschen Гјbertragen werden.
    • Staupe – eine Viruserkrankung, die in Deutschland selten geworden ist, da die meisten Hunde dagegen geimpft sind.

    Fieber bei Hunden kann aber auch durch Krankheiten des Immunsystems, wie Rheuma oder Polyarthritis, hervorgerufen werden. Eine weitere Ursache können Entzündungen im Körper des Hundes sein. Bei Weibchen kommen häufiger Gebärmutter-Vereiterungen oder Gesäuge-Entzündungen vor. Bei den Rüden können dagegen Prostata-Entzündungen zu Fieber führen. Auch Abszesse oder eine Hirnhaut-Entzündung gehen mit Fieber einher. Ebenso kann Fieber bei Hunden als eine Nebenwirkung von Medikamenten auftreten. Wenn Sie diesen Verdacht hegen, sollten Sie das mit dem Tierarzt abklären. Auch Knochenmarkerkrankungen oder Tumore führen zu Fieber.

    Fieber bei Hunden kann sehr viele, höchst unterschiedliche Ursachen haben. Manche sind eher harmlos und leicht zu beheben , z. B. durch den Wechsel des Medikaments. Andere gehen mit ernsthaften Erkrankungen einher . Daher sollte Sie bei höherem oder länger anhaltendem Fieber auf jeden Fall einen Tierarzt zu Rate ziehen. Die meisten Erkrankungen, die mit Fieber einhergehen, sind gut behandelbar, zumindest solange sie rechtzeitig entdeckt werden. Gegen einige können Sie Ihren Hund auch durch regelmäßige Impfungen schützen.

    Bildquelle:В Javier Brosch/Bigstock.com

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