Dürfen Hunde Ingwer essen?
Ingwer wird häufig als Gewürz in der Küche verwendet. Doch ist Ingwer überhaupt gesund? Bei uns Menschen wird Ingwer oft als Gewürz verwendet, das den extra Kick für das Gericht gibt. Ingwer hat einen ziemlichen Eigengeschmack. Oft wird empfohlen Hunden Ingwer zu geben wenn diese Magenprobleme haben. Doch vertragen Hunde Ingwer überhaupt? Hilft es ihnen bei Magenbeschwerden? Lesen Sie hier alles wichtige zu dem Thema.

Was ist Ingwer?
Ingwer ist ein oft benutztes Gewürz in der Küche mit einem starken Geschmack. Er gehört zu der Familie der Ingwergewächse. Der Teil der Pflanze, der in der Küche verwendet wird nennt sich Ingwer-Rhizom. Man verwendet es als Gewürz, aber auch als Heilpflanze. Ingwer kann bei folgenden Beschwerden helfen:
- Reisekrankheit und Übelkeit
- Magenverstimmung
- Schmerz
- Diabetes
- Hirnfunktion
Nährwerte von Ingwer
Ingwer ist sehr gesund und enthält unter anderem die folgenden Nährstoffe:
Versicherung für Ihren Hund
Dinge können natürlich immer schief gehen. Die Kosten für das Auspumpen eines Hunde-Magens oder ähnlichen Problemen des Verdauungstrakts sind sehr hoch. In so gut wie allen Fällen ist es billiger eine Hundeversicherung abzuschließen. Vergleichen Sie die Liste der verfügbaren Hundekrankenversicherungen und finden Sie die beste und billigste für Ihren Hund.
Ist Ingwer für Ihren Hund schädlich?
Ingwer selbst ist für Hunde nicht schädlich, sondern gesund und kann bei bestimmten Beschwerden helfen. So kann eine kurzzeitig Ingwerkur bei Arthrose helfen, aber auch bei Magenbeschwerden. Dabei kommt es aber auf die Dosierung und die Dauer der Anwendung an. Es sollte nicht zu viel auf Dauer gegeben werden. Mit der Zeit kann sich die heilende Wirkung umkehren und der Ingwer kann zu Magenbeschwerden führen. Zudem sollten Sie vorsichtig sein wie Sie den Ingwer füttern. Die Schale sollte entfernt werden da sie zu hart für Hunde ist.
Soll ich zum Tierarzt gehen?
Es kann natürlich immer passieren das etwas schief geht. Wenn Ihr Hund ausversehen Ingwer mit Schale gegessen hat, kann es zu Magenbeschwerden kommen. Wenn Sie bemerken das sich Ihr Hund seltsam verhält, ist es immer ratsam einen Tierarzt aufzusuchen. Der kann Ihnen am besten sagen was zu tun ist.
Risiken der Modepflanze Ingwer für Tiere
Das Thema Ingwer in der Tierfütterung ist mir ein besonderes Anliegen. Denn die Knolle des „Zingiber officinale“ ist aktuell schwer in Mode. Längst ist auch die Futtermittelindustrie auf diesen Zug aufgesprungen und bietet Ergänzungsfutter mit Ingwer gegen Arthrose und andere Krankheiten des Bewegungsapparates für Pferde, Hunde und Katzen an. Überall werden die großartigen Eigenschaften des Ingwers für Tiere über den Klee gelobt. … Schon aufgrund dessen sollte man misstrauisch werden. Nichts ist perfekt. Alles hat sein für und wider. Und es gibt keine Wundermittel. Auch nicht in der Natur. Doch vom „wider“ hören wir meistens nichts… Seltsam, oder?
Ich beobachte mit Sorge, wie Menschen jahrelang unreflektiert Ingwer in ihre Tiere schaufeln – vor allem Pferden und Hunden wird Ingwer viel gegeben. Einmal davon abgesehen, dass es eigentlich kein „Heilmittel“ gibt, das dauerhaft gegeben werden sollte, ist den Menschen oftmals nicht klar, dass auch Pflanzen Nebenwirkungen haben können. Und zwar beträchtliche. Aber woher sollten Sie das auch wissen. Davon wird ja kaum erzählt.
Doch zuerst einen Blick auf „Zingiber officinale“ selbst: Die Wirkungen erzeugenden Stoffe im Ingwer sind Bitterstoffe, ätherische Öle und Scharfstoffe, die sogennanten Gingerole und Shogaole. Die Bitter- und Scharfstoffe kurbeln sowohl die Magensaftbildung als auch den Gallenfluss und die Bauchspeicheldrüse an, warum Ingwer gern als Mittel gegen Übelkeit, Appetitlosigkeit und Blähungen verwendet wird. Die Scharfstoffe wirken fiebersenkend und schmerzlindernd und sind in ihrer chemischen Struktur dem Aspirin ähnlich. Wie Aspirin auch, docken sich die Gingerole an die Schmerzrezeptoren an, belegen diese und dadurch wird das Schmerzempfinden unterdrückt.
Verdauungsstörungen / Magenprobleme & Ingwer
Soweit so gut. Da „Wirkung“ aber nie nur in eine und zwar die gewünschte Richtung geht, (auch nicht bei Pferden, Hunden & Katzen) sehen wir uns doch einmal die (meist nicht publizierte) andere Richtung an: Wenn ein Tier an Verdauungsbeschwerden aufgrund verminderter Magensaftbildung, vermindertem Gallenfluss und nicht sonderlich aktiver Bauchspeicheldrüse leidet, dann ist Ingwer bestimmt eine Wohltat. Doch Verdauungsbeschwerden können sehr oft auch ganz andere Ursachen haben. Nehmen wir einmal das Gegenteil an: Wenn der Magen schon zu viel Magensäure produziert und die Magensaftbildung nun noch weiter gesteigert wird, kann sich die Wirkung des Ingwer umkehren. In einem Eigenversuch habe ich diese Auswirkungen leidvoll erfahren, indem ich genau die Symptome heraufbeschwor, gegen die Ingwer helfen soll: Übelkeit, Magenschmerzen, Krämpfe etc. [Kurzer Exkurs: Diese Umkehrung kennen wir auch aus der Homöopathie: eine kurze Zeit das richtige Mittel eingenommen, kann helfen – das gleiche Mittel zu lange eingenommen, kann genau die Symtome hervorrufen, gegen die es helfen soll. Darum gilt in der Homöopathie ja auch der Grundsatz „Gleiches mit Gleichem zu bekämpfen“]. Auch bei Pferden und Hunden mit empfindlichen Mägen habe ich diesen Effekt beobachtet: Die Magensituation verschlechterte sich relativ schnell nach Beginn der Eingabe von Ingwer… obwohl dies als Nebenwirkung des Ingwers so gut wie nie genannt wird.
Erkrankungen des Bewegungsapparats & Ingwer
Viel populärer als für den Verdauungsbereich ist Ingwer aber in Hinsicht auf Beschwerden des Bewegungsapparates (vor allem in der Pferde- und Hundefütterung): Bei Arthrose, Spat, Hüftgelenksdysplasie, Kissing Spines, Hufrehe, Hufrollensydrom und so weiter wird Ingwer gefüttert. Und da es sich bei den meisten um chronische Erkrankungen handelt, wird Ingwer dem Pferd und Hund dann auch jahrlang verabreicht. Warum? Weil die Pferde- udn Hundehalter einen schnellen Effekt sehen: Die Lahmheit verbessert sich oftmals signifikant. Und dieser Umstand wird sofort auf der positiven Seite verbucht. Die Besitzer sind begeistert und der Händler hat ein super Verkaufsargument. Aber ist das wirklich so positiv wie es aussieht? Wie schon gesagt, beruht die Wirkung der Gingerole auf einer Herabsetzung der Empfänglichkeit für Schmerz, so wie es Aspirin tut. Würden Sie aber Ihrem Pferd oder Hund statt Ingwer tatsächlich ein synthetisches Schmerzmittel geben wollen – und das dauerhaft – wird Ihnen Ihr Tierarzt erklären, dass dies zu schweren Nebenwirkungen wie Magenblutungen führen kann. Und da die Scharfstoffe von Ingwer reizen (daraus resultieren ja auch die positven Effekte), können sie auch negative Effekte hervorrufen. Darüberhinaus wird Ihnen Ihr Tierarzt wahrscheinlich auch sagen, dass die Gabe von Schmerzmitteln nur die Symtome bekämpft, aber nichts am Zustand der Krankheit selbst ändert. Ein Umstand der schwerwiegende Folgen haben kann! Denn Schmerz ist das „Stopp-Schild“ des Körpers. Schmerz zeigt an, dass etwas nicht in Ordnung ist und sorgt dafür, dass diese Körperregion von unseren Pferden und Hunden nur in dem Maße belastet wird, wie es die erkrankte Stelle aushalten kann. Wird der Schmerz ausgeschaltet, belastet das Tier den ganzen Kröper wieder voll – als wäre es komplett gesund. Dadurch können große Schäden entstehen:
Hufrehe & Ingwer: eine fatale Kombination!
Nehmen wir das Thema Hufrehe beim Pferd: Durch Stoffwechselentgleisungen wird eine Entzündung der Huflederhaut ausgelöst. Schreitet die Entzündung fort, beginnt die Huflederhaut zu reißen. Es kommt zu einer Hufbeinrotation. Im schlimmsten aller Fälle bricht das Hufbein dann durch die Sohle durch und liegt frei. Dann bleibt meist nur noch die Nottötung. Es ist also äußerst wichtig, dass das Pferd die geschädigten Hufe extrem schont, damit die Schädigung nicht noch weiter fortschreitet und im schlimmsten aller Fälle endet. Ist der Schmerz ausgeschaltet, hat das Pferd aber keinen Anhaltspunkt mehr dafür, wie viel oder wie wenig es seine Hufe belasten darf. Und das Unglück nimmt seinen Lauf.
Spat & Ingwer : auch kein ideales Paar
Das ist jetzt ein extremes Beispiel, aber im Prinzip gilt das für fast alle Erkrankungen des Bewegungsapparats. So ist bei Spat/Arthrose der Sprunggelenke zum Beispiel eine langsame, anhaltende Bewegung auf gerade Strecke durchaus förderlich. Ein Pferd zum Beispiel, das beim Bocken und Laufen enger Kurven Schmerzen hat, wird dies tunlichst unterlassen. Ist die Schmerzreaktion des Tieres allerdings gedämpft, wird es trotz Spatbefund bocken und enge Wendungen nehmen. Dadurch wird die Schädigung des Sprunggelenks weiter fortschreiten. Tiere sind eben nicht so ruhig zu stellen, wie wir Menschen. Und darum müssen wir Besitzer über den Einsatz von Schmerzmitteln ganz genau nachdenken. AUCH über den Einsatz von pflanzlichen Schmerzmitteln. [Am Rande ist hier auch noch zu bemerken, dass Ingwer (auch ebenso wie Aspirin) blutverdünnende Eigenschaften hat und dies in Hinsicht auf Verletzungen sowie plötzlich nötige Operationen „ungünstig“ sein kann. Außerdem kann die „aufheizende“ Wirkung des Ingwer gerade bei heißblütigen und nervösen Pferden nach hinten, bzw. nach oben losgehen ].
Dass Katzen aufgrund ihrer Glucuronidierungsschwäche keine ätherischen Öle und Scharfstoffe vertragen und schwere Vergiftungserscheinungen aufweisen können, wenn sie dennoch welche bekommen, möchte ich hier auch kurz erwähnen, um aufzuzeigen, dass manche Tierarten grundsätzlich ÜBERHAUPT kein Ingwer vertragen und haben dürfen.
Einen positiven Effekt des Ingwers haben wir noch nicht behandelt: die Fähigkeit, Entzündungen zu hemmen. Und an dieser Wirkung gibt es auch nichts zu schmälern. So ist das halt mit den Scharfstoffen: Sie sind unheimlich effektiv, wenn es um die Entzünungshemmung geht. Aber sie können halt auch massive Nebenwirkungen haben. Letzendlich muss jeder Tierhalter selbst über das Für und Wider des Ingwers abwägen. Wichtig ist nur, dass er das Wider überhaupt kennt. Und sich darüber im Klaren ist, dass die Krankheit seines Tieres unter Ingwer eventuell schneller voranschreitet als ohne – und das unbemerkt! Das ganze Drama wird dann erst ersichtlich, wenn der Ingwer einmal komplett abgesetzt wird. Und dann? Dann bleibt doch nur noch die lebenslange Gabe von Schmerzmitteln, um das Tier überhaupt noch am Leben zu halten. Ob es das Wert ist?
Natürlich kann Ingwer gute Dienste leisten. Wenn mit ihm sorgsam umgegangen wird. Es spricht meines Erachtens gar nichts dagegen, Ingwer ein paar Wochen lang als Kur zu füttern, um akute Entzündungen des Bewegungsapparats zu beseitigen. (Vorausgesetzt es handelt sich um chronische Krankheitsgeschehen und nicht um akute, welche eine Entlastung des betroffenen Bereichs unumgänglich machen.) Anschließend ist es aber meiner Ansicht nach viel effektiver und weniger riskant mit Pflanzen weiterzuarbeiten, die auch direkt in das Krankheitsgeschehen eingreifen können und dabei deutlich niedrigere Nebenwirkungen aufweisen (Welche das sind, erfahren Sie demnächst in einem neuen Artikel).
Bilder: © gyuri p/Fotolia.com
6 Kommentare zu “ Risiken der Modepflanze Ingwer für Tiere ”
Eva-Maria 26. März 2014 um 10:13 Uhr
Vielen Dank für die Aufklärung. So habe ich das noch nie gesehen.
Norma Schöneck-Settle 30. August 2014 um 10:10 Uhr
Es steht außer Zweifel, daß jede Art von Therapie, sowohl schulmedizinische als als auch naturheilkundliche, genauso Wirkung wie Nebenwirkung haben kann. Dies ist auch genau der Grund weshalb diese Therapien von entsprechend ausgebildeten Fachleuten durchgeführt werden sollten.
Nicht der Einsatz von Ingwer als solchem – ggf. auch langfristig – ist bedenklich, sondern die bedenkenlose Verabreichung durch Leien, oftmals in der Erwartung hierdurch Kosten für Tierarzt, Heilpraktiker und Physiotherapeuten sparen zu können!
Gerade viele der im Artikel genannten Erkrankungen erfordern langfristige entzündungshemmende Maßnahmen um, je nach Stadium, die Rehabilitation zu ermöglichen und/oder ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern oder zu verzögern.
Die hiermit einhergehende Schmerzlinderung sollte man ohnehin eher als Nebeneffekt betrachten.
Und selbstverständlich sollte man eine Schmerzfreiheit des Tieres nicht dazu ausnutzen es zu überfordern und zu überlasten. Dies gilt insbesondere für Pferde.
Hier nämlich liegt es in der Verantwortung des Tierhalters sich den Rat eines qualifizierten Physiotherapeuten oder Physiotrainers zu holen, der einem genau sagen und zeigen kann, welche Form der Bewegung und des Trainings jetzt und künftig für die Gesundheit des Pferdes notwendig und sinnvoll, und welche schädlich sein kann.
Und genau in diesem Zusammenhang ist es gerade die Schmerzlinderung , die eine Erarbeitung und Wiederherstellung normaler physiologischer Bewegungsabläufe oft erst wieder ermöglicht.
Standardratschläge wie „Geradeausreiten“ sind therapeutisch eher kontraproduktiv, viel zu pauschal und werden dem Einzelfall viel zu wenig gerecht!
Bewegung ist in der Therapie eines Bewegungstieres wie das Pferd eines ist das „A und O , und Ingwer kann im Rahmen eines Gesamttherapiekonzeptes außergewöhnliche gute Dienste leisten wenn er mit Sinn und Verstand von Fachleuten eingesetzt wird – auch längerfristig!
Herdis Hiller 8. September 2014 um 17:56 Uhr
Ich sehe das ganz genauso: Natürlich ist eine entzündungshemmende Wirkung und auch eine Schmerzlinderung gerade bei chronischen Erkrankungen absolut angezeigt. Und natürlich ist es wichtig, um Folgeerkrankungen zu vermeiden, normale Bewegungsabläufe möglich zu machen.
Wichtig ist nur, die möglichen Nebenwirkungen im Blick zu haben. Denn dann ist es möglich, diese durch prophylaktische Maßnahmen von vorn herein abzufangen.
So lange es Alternativen gibt (und die gibt es ja durchaus), sehe ich aber keinen Grund, eine Pflanze (egal welche) dauerhaft zu geben.
Mira 16. September 2014 um 12:51 Uhr
Interessanter Artikel! Wäre dann der Einsatz von Ingwer für einen begrenzten Zeitraum eine sinnvolle Alternative zu Metacam welches der TA zur Behandlung eines Arthrose-Schubes (angezeigt durch Lahmheit) einsetzt?
Herdis Hiller 9. Dezember 2014 um 18:19 Uhr
Ja, für einen begrenzten Zeitraum kann auch Ingwer ein Bestandteil der Arthrose-Begleitung sein. Vorrausgesetzt, Nerven und Magen bleiben stabil, es steht keine OP an und es besteht keine Allergie gegen die Inhalststoffe.
Kann Ich meinem Hund Ingwer geben ?

Ingwer ist sehr beliebt, vor allem in asiatischen Lebensmitteln. Wenn du es aber deinem Hund in das Futter mischen möchtest, musst du einiges beachten.
Wenn man die gesundheitlichen Aspekte betrachtet, ist Ingwer natürlich sehr verlockend. Kann ich meinem Hund Ingwer geben ?
Es hilft bei Menschen bei Übelkeit, und es ist im Anfangsstadium der Schwangerschaft sehr gesund, um die morgendliche Übelkeit einzudämmen.
Ingwer kann auch bei Gelenkbeschwerden helfen. Ingwer hilft auch bei einer Grippe, Sodbrennen, und sogar auch bei Migräne. Also für den Mensch ein Naturheilmittel.
Kann ich meinem Hund Ingwer geben? Antwort: ist ja, aber nur in kleinen Mengen
Wenn Sie ihrem Hund zu viel Ingwer verabreichen, kann es zu Verdauungsproblemen wie Sodbrennen, Durchfall, Aufstoßen, Magenverstimmung, Blähungen, und Übelkeit führen. Genau das Gegenteil wie beim Menschen.
Aber wirklich nur, wenn man zu viel gibt.
Wenn Sie Geschwüre, entzündliche Darmerkrankungen oder Darm-Blockaden haben, sollten Sie auf größere Mengen von Ingwer verzichten.
Ingwer hat viele Medizinische Eigenschaften
Ingwer wird schon lange verwendet, um Krankheiten zu behandeln oder gar zu verhindern.
Bei Hunden kann es helfen, Herzerkrankungen, Kolitis, Bronchitis und viele andere Symptome zu verhindern. Es kann Ihrem Hund auch bei der Reisekrankheit, Übelkeit und Entzündungen wie Arthritis helfen.
Aber achten Sie darauf Ihrem Hund nicht zu viel Ingwer zu verabreichen, denn das kann ihn noch kränker machen.
Die beste Lösung ist, wenn Ihr Hund die Reisekrankheit hat, verabreichen Sie ihm 30 Minuten vor dem Start der Reise ein paar Tropfen Ingwer – Wurzel Extrakt.
Das hilft ihm und ist nicht schädlich.
Ingwer hat einen sehr beruhigenden Effekt
Wenn Ihr Hund in bestimmten Situationen leicht gestresst wirkt, wie z.B. beim Autofahren, können Sie ihm gerne eine Ingwerkapsel geben um ihn wieder zu beruhigen.
Um Ihrem Hund auch die richtige Dosis zu verabreichen, fragen Sie am besten Ihren Tierarzt. Hier ist das Gewicht des Hundes ausschlaggebend.
Wenn Ihr Hund gestresst ist, können Sie es auch mal mit dem fünf-Blumen-Heilmittel versuchen. Dieses Heilmittel wird als botanische Ergänzung verwendet, um gestresste Tiere zu beruhigen.
Aber auch da der Tipp: bitte vorher den Tierarzt nochmal fragen. Wenn Sie sich an die Dosierung halten, schadet Ingwer den Hunden nicht.
Ingwer hilft auch den Krebs zu bekämpfen
Wenn Ihr Hund sich einer Chemotherapie unterzieht und er sich während der Behandlung elend fühlt oder an Erbrechen leidet, können Sie es mit Verabreichung von Ingwer versuchen.
Es kann auch verwendet werden, wenn Ihr Hund wenig oder keinen Appetit hat, was ja bei Krebsbehandlungen üblich ist.
Ingwer kann bei der Übelkeit helfen kann, die die Chemotherapie verursachen kann, können die Antioxidantien den Ausgleich bei der Chemotherapie herstellen.
Fragen Sie Ihren Tierarzt über die Verwendung von Ingwer-Produkten (wie Ginger-Mint von Animals Apawthecary), die es in den meisten Reformhäusern gibt. Oder Ihr Tierarzt kann ein anderes Produkt mit Ingwer vorschlagen, das Ihrem Hund bei der Chemotherapie und Krebs helfen kann.
Die eigen hergestellte Ingwerbehandlung
Es gibt viele hausgemachte Hundeleckereien, die gegen Mundgeruch, Autokrankheit, Verstopfung oder anderes helfen können.
Für die Auto Krankheit nehmen Sie geriebenen Ingwer und Karotten in eine Tasse mit reduzierter Erdnussbutter und fügen Joghurt und gestampfte Bananen dazu.
Schneiden Sie die Zutaten in eine Quadratische oder Rechteckige Form und mischen Sie alles schön durch. Danach stellen Sie das Ganze für zwei bis vier Stunden in den Kühlschrank.
Sie müssen wissen, dass Hunde genauso Allergien haben oder bekommen können wie Menschen. Wenn Sie also Ihrem Hund ein neues Futter verabreichen, beobachten Sie sein Kratzverhalten oder ob er rote Augen bekommt.
Kann Ich meinem Hund Ingwer geben Fazit
Reines Ingwer ist aus vielen Gründen für Hunde von Vorteil.
Denn das natürliche Heilmittel hilft bei Übelkeit, Appetitlosigkeit oder bei einem niedrigen Puls. Man sagt auch, dass Ingwer Toxine aus dem Körper des Hundes entfernt und Muskelkrämpfe reduziert.
Einige der Hundebesitzer hatten Erfolg bei der Anwendung von Ingwer die Schmerzen und den Muskelkater ihres Hundes zu lindern.

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Doktor Peters ist ein praktizierender Tierarzt, der diese Artikel überprüft und unterstützt. Er hat 2 Hunde und kümmert sich sehr um das Wohlergehen aller Tiere.
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Thymian enthält eine ganze Reihe von Wirkstoffen die für deinen Hund sehr gesund sind. Bei Hunden wirkt Thymian verdauungsfördernd, entzündungshemmend, antifungal. Außerdem kann Thymian bei der Bekämpfung von Würmern helfen. Bei Erkältungen wirkt es schleimlösend und bei akutem Durchfall kann der Kot wieder normalisiert werden.
Basilikum wirkt bei Hunden Entzündungshemmend und regt zudem die Verdauung an. Bei starken Blähungen kann Basilikum ebenfalls unterstützend wirken.
Es sollte aber nicht bei trächtigen Hündinnen verabreicht werden.
Ingwer kann man bei vielen gesundheitlichen Problemen einsetzen. Es lindert eine akute Übelkeit und Nervosität deines Hundes. Ingwer kann auch die Magenschleimhaut stärken, reguliert die Darmtätigkeit und verbessert die Aufnahme von Proteinen. Außerdem kann Ingwer auch gegen einen Wurmbefall eingesetzt werden. Er wirkt zudem entzündungshemmend und regt den Kreislauf an. Angeblich regt die Einnahme auch die Zirkulation im Ohr an und soll gegen eine Taubheit des Hundes wirken.
Ingwer ist nicht nur für den Hund ein gesundes Kraut, sondern wirkt auch bei uns Menschen sehr gut.
Oregano kann bei Husten oder einer Bronchitis angewendet werden. Oregano wirkt schleimlösend bei Erkältungen.
Oregano kann auch bei Verdauungsproblemen wie Durchfall oder Blähungen eingesetzt werden, es fördert die Gallenproduktion und regt den Appetit des Hundes an.
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Zimt ist antifungal, antibakteriell und antimikrobiell. Es kann denn Zuckerhaushalt im Blut regulieren und ist durch diese Eigenschaft bei einer Diabetes geeignet. Außerdem wirkt es positiv bei arthritischen und rheumatischen Beschwerden aus. Zimt kann bei Magen- und Darm-Beschwerden die Organe von Parasiten, Pilzen und Bakterien befreien. Außerdem kann es bei Durchfall, Blähungen, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Koliken eingesetzt werden.
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Petersilie hat eine entkrampfend, harntreibend, entzündungshemmend, verdauungsfördernd Wirkung. Es kann außerdem bei Mundgeruch eingesetzt werden. Es hilft dabei das Blut zu reinigen und unterstützt den natürlichen Prozess bei der Entgiftung. Durch den hohen Eisengehalt kann es bei zudem bei einem Eisenmangel eingesetzt werden. Die enthaltene Folsäure hemmt angeblich, den Wachstum von Tumoren.
Borretsch wirkt bei Hunden entgiftend, entzündungshemmend, nervenberuhigend, harntreibend, schleimlösend und regt den eigenen Stoffwechsel an. Eingesetzt wird Borretsch bei Husten, Verstopfung, Rheuma, Herzbeschwerden.
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Kümmel ist ein sehr altes Hausmittel und wird oft bei Blähungen, Koliken und Magen-Darm- Störungen wie Durchfall, Blähungen oder Krämpfen eingesetzt.
Majoran wirkt bei Husten, Blähungen und Koliken sein. Es stärkt die Nerven und kann den Herz-Kreislauf des Hundes anregen.
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Hallo , ich würde gerne wissen wieviel pro Hund .
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Ingwer (Zingiber officinale Roscoe) gehört zur Familie der Ingwergewächse = Zingiberaceae
Weitere Namen: Immerwurzel, Schnapswurzel
Der vom Ingwer verwendete Pflanzenteil ist der Wurzelstock (Zingiberis rhizoma). Er verbreitet sich waagerecht im Boden und verzweigt sich geweihartig. Aus dem Wurzelstock wächst ein, bis zu einem Meter hoher, Scheinstengel. Er hat eine zapfenartige Blütenähre mit grünen Deckblättern und gelbem Rand. Aus der Ähre entfaltet sich eine gelbe, braune oder violette Blüte.
Die Heimat von Z. Officinale Roscoe ist Südostasien. Das genaue Herkunftsland ist nicht sicher bekannt. Der industriell verwendete Ingwer stammt ausschließlich aus Kulturen, die in zahlreichen Gebieten des Tropengürtels liegen (Hauptanbaugebiete: Indien, China, West-Malaysia und Nigeria, außerdem Australien, Jamaika und weitere Staaten mit entspechendem Klima).
Ingwer wurde seit früher Zeit in Indien und China kultiviert. Die getrocknete Wurzel gelangte ins Mittelmeergebiet und wurde bereits von den Römern und Griechen als Heil- und Gewürzpflanze verwendet.
Im 13. Jahrhundert kam sie mit den Arabern nach Ostafrika und im 16. Jahrhundert durch die Portugiesen nach Westafrika.
Im Mittelalter war Ingwer auch in Europa ein wichtiges Gewürz.
Der Ingwer wird 8 – 9 Monate nach der Pflanzung geerntet. Kurz nach der Ernte werden die Wurzeln von Stengeln und Kleinwurzeln befreit und gewaschen („grüner Ingwer“), um dann 7-10 Tage in der Sonne zu trocknen.
Die Weiterverarbeitung verläuft unterschiedlich: „Bedeckter“ oder "Schwarzer Ingwer“ wird nicht geschält, sondern mit kochendem Wasser gebrüht und schnell getrocknet. „Weißer Ingwer“ wird geschält und häufig gebleicht und zur Schönung und zum Schutz vor Insektenbefall mit Kreide oder Kalk eingerieben. Das Schälen oder Anritzen dient der schnelleren Trocknung, führt aber durch Verlust des ätherischen Öls zur Beeinträchtigung der aromatischen Qualität.
Je nach Herkunftsland gibt es Unterschiede im Gehalt an ätherischen Ölen, Scharf- und anderen Inhaltsstoffen.
Zingiberis rhizoma ist weltweit offiziell als Heilmittel durch Aufnahme in das amtliche Arzneibuch anerkannt.Die klassische Droge für pharmazeutische Zwecke ist der getrocknete Ingwerwurzelstock. Als Arzneibuchware wird geschälter oder ungeschälter, ungebleichter Ingwer gefordert.
Der Geschmack ist aromatisch, mehr oder weniger scharf und leicht bitter. Der Geruch ist aromatisch und enthält bei indischer, chinesischer und australischer Ware eine zitronige Note.
Ingwer enthält ätherische Öle, Zingiberen, Zingiberol, Gingerol, und Shogaol das bei der Lagerung aus dem Gingerol entsteht.
- antiemetisch ( vor Erbrechen schützend)
- antithrombotisch (verhindert die Bildung von Blutgerinnseln)
- antihepatoxisch (die Leber schützend)
- antibakteriell
- antihelmintisch (gegen Würmer)
- antimutagen (das Erbgut schützend)
- antikanzerogen (schützt vor Krebserkrankung)
- antioxidativ (schützt vor freien Radikalen)
- antiphlogistisch (entzündungswidrig)
- antitussiv (gegen Husten)
- analgetisch (schmerzlindernd)
- kardiotonisch (herzstärkend)
- fungizid (gegen Pilz)
- immunstimulierend
- karminativ (gegen Blähungen)
- diuretisch (entwässernd)
- durchblutungsfördernd
- stimulierend
- Steigerung der Speichel- und Magensaftsekretion
- Steigerung von Tonus (Spannung) und Peristaltik (Bewegung) des Darms
- Steigerung der Gallensaftsekretion
- Senkung des Cholesterinspiegels
Die schmerzstillenden Effekte des Ingwers sind am besten durch Studien belegt. In ihrer chemischer Struktur und Wirkung ähneln die Gingerole dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure. Acetylsalicylsäure wirkt schmerzstillend, entzündungshemmend und thrombosehemmend.
Im Tierversuch stimulierten alkoholische Ingwerextrakte die vasomotorischen Zentren und führten zur Erweiterung der peripheren Blutkapillaren.
Forscher an der Universität Odense in Dänemark haben herausgefunden, dass Ingwer in hohem Maße die Blutgerinnung verringert. Dadurch kann Arteriosklerose, Thrombosen und Schlaganfällen sowie Migräne vorgebeugt werden.
Ingwer ist auch ein wirksames Mittel gegen Muskelschmerz. Eine Vergleichsstudie fand heraus, dass Ingwer bei Arthrose- und Rheumaschmerzen ebenso wirksam ist wie der Wirkstoff Ibuprofen, ohne dass Nebenwirkungen aufgetreten sind.
Die regelmäßige Einnahme von Ingwer-Extrakten kann den Blutzuckerspiegel nachhaltig senken, in dem er die Aufnahme von Glukose in die Muskelzellen unabhängig von einer Insulingabe unterstützt.
Er bewirkt durch Tonus-Steigerung die Anregung der Darmperistaltik und wird daher bei Verdauungsproblemen eingesetzt.
Dr. Beate Niesler vom Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums in Heidelberg, hat festgestellt, dass die Ingwerwurzel die Serotonin-Andockstellen auf den Nervenzellen besetzt, das Serotonin kann nicht mehr binden und das Brechzentrum wird nicht aktiviert und Übelkeit bleibt aus. Dieser Effekt kann bei der Krebsbehandlung die Nebenwirkungen der Chemotherapie lindern.
Aber auch bei dyspeptischen Beschwerden und zur Verhinderung von Reisekrankheiten wurde Ingwer in das Deutsche Arzneibuch aufgenommen.
Durch in vivo-Studien an Ratten mit Diabetes mellitus wurde die antidiabetische Wirkung von Ingwerextrakten ausführlich belegt.
Aufgrund der Wärme, die durch die hautreizende Wirkung seiner Scharfstoffe erzeugt wird, kann Ingwer positiv auf Beschwerden des Bewegungsapparates wirken.
Hier kommt es auf den Anteil des Gehalts an Scharfstoffen (Gingerole) an. Er sollte zwischen 2 und 3 % liegen. Den höchsten Gehalt hat Ingwer zum Beispiel aus Tansania (Afrika) und Indien.
Bei frischem Ingwer handelt es sich meist um Ware aus Asien, die einen geringen Gehalt an Gingerolen hat. Der frische Zustand scheint diesen Nachteil aber auszugleichen.
Durch Lagerung wandeln sich die Gingerole langsam in Shogaole um. Dadurch verliert der Ingwer an Wirkung. Über eine sinnvolle Lagerungsdauer für frischen Ingwer konnten keine Angaben ermittelt werden.
Die Tagesdosis Ingwerpulver für einen erwachsenen Menschen beträgt 2-4 Gramm täglich beziehungsweise 30 - 40 Gramm frischer Ingwer.
Bei Tieren sollte die Menge nach und nach erhöht werden, um eine Gewöhnung an die Schärfe zu erreichen.
Die Dosierung beim Pferd ist wegen der geringeren Menge an Magensäure niedriger als bei Hunden: 1- 3 Gramm pro 100 Kilo Körpergewicht pro Tag.
Bei Hunden: 2 g Ingwerpulver pro 10 kg Körpermasse
Bei chronischen Erkrankungen ist grundsätzlich eine Dauergabe möglich, ansonsten ist eher eine kurweise Verabreichung über 4-8 Wochen zu empfehlen.
Risiken und Nebenwirkungen
Ingwer sollte, wie jedes Schmerzmittel, nur zeitlich begrenzt verabreicht werden. Denn auch hier besteht die Gefahr, dass die Symptome einer Entzündung und Lahmheit überdeckt werden und der Patient sich nicht ausreichend schont.
Ingwer beseitigt, ebenso wie Schmerzmittel, nicht die Ursache einer Erkrankung sondern nur deren Symptome.
Bei altersbedingten Abnutzungserscheinungen der Gelenke sollte zumindest mit Chondroitin- und Glukosaminpräparaten ergänzend behandelt werden.
Bei dauerhaft hohen Ingwergaben kann durch die Anregung der Darmperistaltik bei Pferden die Gefahr einer Kolik sowie die Durchfallgefahr steigen.
Bei empfindlichen Patienten besteht die Gefahr von Magenschleimhautreizungen und –schädigungen durch vermehrte Bildung von Magensaft. Bei Menschen wird von starkem Sodbrennen berichtet. Durch die Reizung der Speisenröhrenschleimhaut erhöht sich das Risiko der Entstehung von Speiseröhrenkrebs.
Ingwer sollte bei Nierenschwäche niedriger dosiert werden, denn die Wirkstoffe werden langsamer ausgeschieden.
Durch die blutverdünnenden und blutgerinnungshemmenden Eigenschaften des Ingwers besteht die Gefahr von unerwünschten oder übermäßigen Blutungen, z.B. bei Operationen und bei Personen mit Blutgerinnungsstörungen. Zumindest bei Einnahme in hohen Dosen.
In der Schwangerschaft oder Trächtigkeit sollte Ingwer nicht eingesetzt werden, denn bestimmte Inhaltsstoffe können Wehen auslösen. Außerdem fehlen
umfangreiche Daten zum Einsatz von Ingwer in der Schwangerschaft.
Für den Einsatz von Ingwer liegen genügend internationale Nachweise für seine Wirksamkeit vor. Nicht zuletzt sein Eintrag 1997 ins Deutsche Arzneibuch (DAB).
Der Einsatz von Ingwer kann aber nicht in jedem Fall Beschwerdefreiheit garantieren. So habe ich ihn bei 2 Pferdepatienten
schon ohne jeglichen Erfolg eingesetzt obwohl das Produkt, soweit man es wirklich wissen kann, ein hochwertiges war.
Zusammen mit Homöopathie ist Ingwer besser nicht einzusetzen, denn seine Scharfstoffe stören die Wirksamkeit der feinstofflichen homöopathischen Arzneimittel.
Hagers Handbuch der pharmazeutischen Praxis
Klaus Krä mer Gesund und fit mit Ingwer
Dr. Stephen Fulder; Tabelle; Pflanzenexperte:
Dr. James Duke, Überblick über die medizinisch wirksamen Bestandteile des Ingwers und deren Wirkung
Forschungsgruppe Dr. Feil
Katharina Heimes 2009: DIE ANTAGONISTISCHE WIRKUNG VON ZINGIBER OFFICINALE ROSC. UND MENTHA X PIPERITA L. UND EINIGER IHRER INHALTSSTOFFE AM 5-HT3 REZEPTORKANALKOMPLEX: BEDEUTUNG FÜR ANTIEMESIS, REIZDARMSYNDROM-THERAPIE UND INSULINAUSSCHÜTTUNG
Erasmus-Medizinzentrums in Rotterdam, veröffentlicht in „New England Journal of Medicine“, Nov. 2001, Bd. 345, S. 1515; von der University of California, veröffentlicht Nov. 2001 in „Nature“
Universitäten Toronto und Washington, American Academy of Neurology, 2003)
Planta Medica: University of Syndey: Die Wirkung von Ingwer-Extrakten auf Zellkulturen
Bliddal H et al.: A randomized, placebo-controlled crossover study of ginger extracts and ibuprofen in osteoarthiritis. Osteoarthiritis Cartilage 2000; 8:9-12
Katja Kreiselmeier: ” Pferde gesund und vital durch Heilkräuter”
The Ginger Book (1996) von Stephen Fulder, Ph.D.
Sylvia Brosch und Julia Borggreve
Wenn Sie ein Hausmittel anwenden möchten, überprüfen Sie vorher immer, ob dieses Mittel tatsächlich für den individuellen Fall Ihres Tieres geeignet ist. Alles, was eine Wirkung hat, kann auch eine unerwünschte Wirkung haben. Vieles Herumprobieren kann ein krankes Tier mehr schwächen als heilen. Achten Sie daher genau darauf, ob es Ihrem Tier unter der Anwendung des Hausmittels wirklich besser geht, ob gar nichts passiert oder ob sogar neue Symptome auftreten. Nur wenn es Ihrem Tier besser geht, ist die Anwendung für begrenzte Zeit auch sinnvoll.
Wenn Sie unsicher sind oder Fragen haben, wenden Sie sich bitte an eine/n Tierheilpraktiker/in oder Tierarzt/Tierärztin.
Ingwer für Hunde
Mein Hund war sehr erkältet. Jetzt habe ich einen Sud mit Fenchelhonig gebraut und ihm das mit Joghurt verabreicht. Ist Ingwer schädlich für Hunde oder kann ich das öfter machen, wenn er mal wieder Husten hat.?
2 Antworten

Bei Husten hat sich Tymiansirup bestens bewährt. Bestelle ihn immer in der 1- Literflasche bei Natusat. Ist zwar für Pferde, doch er hilft bei Erkältungen auch Hund und Mensch gut (2-3x tägl. 1 EL). Sogar meine Katzen bekommen etwas davon wenn sie erkältet sind.
Zur Stärkung des Immunsystems ist Echinacea D1, 3x tgl. 5 Gl. zu empfehlen. Schüssler Salz Nr. 3 bei beginnenden Infekt.
Da ich selber gern Ingwer verwende, bekommen ab und an auch meine Hunde ein paar Krümelchen frisch geriebenen Ingwer unters Futter. Meine Hunde erfreuen sich bester Gesundheit, auch wenn das Alter dadurch bei meinem Seniorrüden nicht aufgehalten wird. Ich schwöre außerdem auf tägliche Gabe von Knoblauch, natürlich auf die Größe des Hundes abgestimmt und auf Zugabe von frischen Kräutern. Allerdings verzichte ich weitgehend auf die Fütterung von industriell hergestellten Futter. Ich schreibe es deshalb, weil ich so seit Jahren kerngesunde Hunde habe und sie nicht mehr jeden "Mist" aufschnappen. Meine Doggen sind von Natur aus nicht auf raue Witterung in 1000 m Höhe ausgestattet. Draußen immer schön in Bewegung halten, trocken rubbeln und wenns von allen Seiten kalt kommt,einen leichten Mantel an.
Nicht jeder verträgt Ingwer und es ist Vorsicht geboten. Hunde, die viel rohes Fleisch (BARF) bekommen haben ein robusteres Verdauungssystem. Mehr als eine kleine Messerspitze frischen Ingwer würde ich nicht empfehlen.
Hoffe Du hast verstanden was ich ausdrücken wollte.

Danke für den Stern.

Bitte lass den Ingwer weg.
Du kannst deinem Hund jederzeit Fenchelhonig geben, in Joghurt so wie du es gemacht hast oder, was meine Hunde auch sehr gerne nehmen, lauwarmer Kräutertee.
Die gewisse Schärfe des Ingwer kann die Speiseröhre und eventuell die Magenschleimhaut angreifen und schädigen.

Ok. Danke. Was ist mit Salbei, Anis, Rosmarin, Thymian? Kann ich das denn nehmen?

Möchtest du denn unbedingt selbst etwas zubereiten? Davon rate ich dir ab.
Aber wenn es dich interessiert wie du deinem Hund bei leichteren Erkrankungen mit Mittelchen aus dem Kräutergarten helfen kannst, dann besorge dir doch mal was zu lesen über Bachblüten-Therapie für Hunde und auch über die Anwendung der Schüssler-Salze gibt Tante Google 'ne Menge zu lesen her.
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Hallo. Wie haben einen hund der ist dieses jahr 14 geworden und der hustet schon seit ca 2 jahren so komisch.(Hört sich auch ein bisschen wie keuchen an) Ist das altersbedingt ?
Danke schonmal im voraus :)
ich habe da eine Frage, die mich schon länger beschäftigt. Und zwar hat mein Labradorrüde (kastriert, 2 Jahre) immer einen merkwürdigen Husten. Den hat er aber nur, wenn er sich aufregt, bei Freude weniger. Er ist ein sehr hibbeliger Hund, das hat sich aber in den letzten Monaten gelegt und er ist ruhiger geworden. Körperlich ist er gesund, ausdauernd, frisst gut und spielt gern. Nur eben dieser Husten beschäftigt mich sehr. Er hört sich sehr komisch und trocken an, schwer zu beschreiben. Einmal, als es ganz schlimm war, hatte er eine Mandelentzündung. Die haben wir behandelt und vor seiner Kastration vor ein paar Monaten, ist er erneut darauf untersucht worden, und da war nix.
Wisst ihr vielleicht, mit was dieser Husten zusammenhängen kann? Habt ihr auch schon so etwas bei euren oder bekannten Hunden erlebt?
Es wäre toll, wenn ihr mir helfen könntet.
es geht nun seit über einem halben Jahr schon. Mein Hund bekommt immer wieder Hustenanfälle, er röchelt und dann zieht die Luft schlagartig hoch. Hört sich an, als würde er ersticken. Die Atmung hört sich an, als wäre die Lunge mit Schleim belegt (wie bei mir mit meinem leichten Asthma). Dazu speichelt er sehr stark aus dem Maul. Ihm laufen richtig Fäden runter. Nun ist dieser Zustand nicht durchgängig so. Ca. 2 Wochen lang zeigt er diese Symptome, dann scheint er wieder für einige Wochen gesund zu sein - Kein Husten und kein Speicheln. Es kommt aber immer wieder und beginnt mit dem Speicheln, erst einige Tage später beginnt er zu husten. Der Tierarzt hat auf Luftröhrenklappenentzündung getippt. Die Zähne wurden behandelt (stellte sich raus, dass alles okay war) und ein Antibiotikum verabreicht. Symptome kamen aber wieder. Nochmalige Antibiotikumgabe half nichts. Bei mir selbst wurde Keuchhusten festgestellt (seit ca. 3 Monaten). Hat Zwingerhusten beim Hund und Keuchhusten beim Menschen nicht den gleichen Erreger? Zwingerhusten kehrt doch aber nicht periodisch wieder,oder ? Hat jemand eine Idee, was meiner Süßen fehlen könnte? Sieht aus, als würde sie bei den Hustenattacken sehr leiden, sonst ist sie aber für ihr Alter (14Jahre/30kg) noch ganz fit.
Hallo , mein Hund hat die ganze Zeit husten und schnupfen . Was kann man dagegen tuen ?
Guten Abend, vielleicht ist ja noch jemand wach, der mir einen Tip geben kann. Mein 1 1/2 jähriges Mischlings-Mädchen hat gestern alles voll gespuckt, nicht mehr gefressen. Waren beim Tierarzt und sie hat Antibiotika und was gegen das Spucken bekommen. Heute geht es ihr schon recht was besser, ist zwar noch angeschlagen, frisst aber und die kleinen Portionen zu trinken bleiben drinne. Allerdings fängt sie nun an zu Husten und zu würgen. Ich bezweifle es, aber kennt ihr irgendetwas, was dagegen helfen könnte, damit sie jetzt/ nachts zu Ruhe kommen kann? Morgen geht es wieder zum Tierarzt. Vielen Dank !
Ich hab ne Frage. Mein Hund (Labradorhündin 12 1/2 Jahre alt) hat schlimmen husten und würgt auch oft. Es kommt oft so vor als würde sie jemand würgen und sie bekomme keine Luft. Wir waren schon öfters beim Tierarzt und sind telefonisch fast täglich in Kontakt. Im Moment bekommt sie Antibiotika, etwas schleimlösendes, Salbeitee mit Honig und Novalis(Schmerztabletten die sie täglich seit ein paar Wochen wegen ihrer Hüfte bekommt) Haben eure Hunde das vl auch schonmal gehabt? Ich habe Angst das es vl nicht nur normaler Husten ist sondern etwas schlimmeres. Heute sind wir wieder beim TA und ich glaube ich werde nach einem Röntgen fragen. Sie frisst wie immer gerne spielt hin und wieder und geht ziemlich langsam was sie aber schon länger macht da sie ja nicht mehr die jüngste ist.
Hey :) Mein Hund hat seit 2 tagen bisschen Husten. Heute im Laufe des Tages es immer schlimmer geworden. Er hustet sehr häufig und manchmal kommt so weißlicher Schleim mit raus. Ich denke das er auch ein bisschen Fieber hat. Nur leider hat jetzt kein Tierarzt mehr offen unnd so Notfalldienst gibt es hier nicht, deshalb muss ich bis Montag warten. Gibt es vielleicht irgendwas was ich ihm geben könnte? Irgendein Hausmittel oder sowas, das wenigstens der Husten bisschen nachlässt?
Seit heute "hustet" und würgt unser hund. Es kommt aber nichts raus. Hört sich teilweise echt komisch an. Bitte helft mir weiter Lg
Guten Abend. Vor 6 Tagen hatte ich eine kleine Erkältung. Ich habe mich schlapp gefühlt, hatte Schnupfen und Husten. Erkältet bin ich jetzt nicht mehr, jedoch bin ich den Husten einfach nicht losgeworden. Habe schon viel Tee getrunken, es mit Ziebelsaft probiert und auch sonstige Dinge (Fenchelhonig, Hustenstiller) versucht. Trotzdem werde ich den Husten einfach nicht los. Besonders wenn ich schlafen will ist es ziemlich stark. Ich versuche den Husten zu unterdrücken, jedoch fängt dann mein Hals an zu kratzen bis ich wieder huste. Meine Frage ist nun, ob es sich dafür lohnt, den Arzt aufzusuchen, oder ob es nicht doch noch irgendwas gibt, um den Husten loszuwerden?
PS: Ich bin Nichtraucher!
Hallo meine Hündin hat vorhin einen Kauknochen gefressen (weiss nicht ob es damit zu tun hat) und dann hat sie gehechelt danach getrunken dann gehustet und jetzt hechelt sie wieder und atmet sehr schnell. Was soll ich tun? Wieso macht sie das? Könnte es sein weil die Kauknochen salzig sind und sie dann zuschnell getrunken oder so hat? Im moment liegt sie auf dem bett und atmet nur noch schnell.
Hallo mein Hund röchelt die ganze Zeit auch ab und zu in der Nacht und das bereitet mir sorgen. Bitte meldet euch
Der Hund meiner Schwester (Mischling 9J.) hustet ab und zu. Sie war beim Tierarzt, da hat er Antibiotika-Spritze und Hustenpulver bekommen. Der Arzt sagt alles OK, er hustet aber trotzdem immer mal wieder. Nicht täglich und nicht regelmäßig, aber ab und zu. Sie ist schon ewig bei diesem Arzt und vertraut ihm eigentlich, fragt sich aber jetzt ob sie mal wechseln soll? Husten Hunde eben manchmal einfach so? Ohne Grund? Hat er ja früher nicht gemacht. Hab ihr Erfahrungen? Oder soll sie den Arzt doch mal wechseln?
außer zum tierarzt . meine mutter bringt mich nich ist auch egal hat jemand iwelche ideen zb tee trinken oder so =D
Ich stelle mal wieder für meine Freundin mit dem "splitter Hund" ne frage.. ich selbst kenne mich mit Hunden kaum aus..
Undzwar ist sich meine Freundin ziemlich sicher das ihre 6 Monate alte Aussi Hündin zwingerhusten hat (weshalb ist ne lange geschichte aber zu 99% wird es das auch sein - angesteckt.. naja )
Soo Sie hat aber am Freitag (erst?) einen Tierarzt Termin.
Jetzt hat sie sich beraten und belesen undundund .. sie wird VERSUCHEN so lange zu warten. Sie geht morgen einkaufen und besorgt dann was , und dann gibt sie das und wenn es nicht besser oder schlimmer wird geht sie natürlich direkt zum ta (sie weiß auch bei welchen symtomen die dazu kommen könnten usw wos dann zum ta gehen muss )
Die Hündin hat das erst seit heute morgen..
Soo jetzt möchte sie wissen was es für Mittelchen gibt die sie in der apotheke oder so kriegt und hofft das ihr da vlt. ein paar hausmittelchen kennt ?
Sie weiß jetzt, dass sie etwas Fenchelhonig übers futter gießen soll .. und hat da einiges genannt bekommen wie zB Mucosolvan für Kids ( weiß nicht was man davon halten soll?) Canipulmin liquid von Plantavet Pulmostat akut von alfavet und Hustentee übers futter evt - welcher denn ?
"weniger ist mehr" ? Oder honig Hustentee und dann noch son Mittelchen ? Müsste ja was schleimlösendes sein das beim abhusten hilft, statt den husten zu verhindern ?
Habt ihr da was empfehlenswertes oder tipps ?
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Ingwer wirkt auf verschiedenste Weise unterstützend auf den gesamten Stoffwechsel. Darüber hinaus wirkt sich Ingwer vitalisierend auf die Gelenke aus. Eine Einschränkung der Beweglichkeit kann zu einer verminderten Lebensqualität führen. Ingwer kann beim Hund neue Bewegungsfreiheit fördern.
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Mein Hund bekommt täglich einen TL von dem Ingwer und das tut ihm spürbar gut. Ich bilde es mir nicht ein, es ist Tatsache, dass seine Sehkraft zugenommen hat. Und das Schönste: Herztabletten braucht er nur noch im Notfall und nicht mehr täglich. Ganz toll, wie Natur ein Medikament ersetzen kann :-)
Zusammensetzung:
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(1 Dosierlöffel entspricht 2g)
Füttern Sie AniForte® Ingwer für Hunde in jedem Fall so, dass der Geschmack des Futters weiterhin dominiert. Reduzieren Sie ggf. die Dosierung.
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Gesunde Pferde und Hunde
Tier-Naturheil-Therapie: Info-Plattform rund um Pferde und Hunde
Naturheilkundliche Themen rund um Pferd und Hund
Brennessel, Ingwer und Knoblauch
Futterzusätze wie Brennessel, Ingwer und Knoblauch für Pferde und Hunde?
In vielen Sprichwörtern finden sich viele "versteckte" Weisheiten. Auch rund um das Thema Ernährung finden wir viele "kluge Sätze":
Bereits im Alten Ägypten wusste man
"Der Mensch lebt von einem Viertel dessen, was er isst, und von dem Rest leben die Ärzte".
Iss, um zu leben, aber lebe nicht, um zu essen.
Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen.
Nahrung ist Medizin nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Ernährung spielt in der traditionellen chinesischen Medizin eine große Rolle. Die Nahrungsmittel, die wir zu uns nehmen, können die Balance zwischen Yin und Yang stören oder fördern.
Während in der westlichen Welt vor allem auf eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen geachtet wird, ist in der Traditionellen Chinesischen Küche die thermische Wirkung von Lebensmitteln besonders wichtig.
Jedes Lebensmittel hat einen Yin- oder Yang-Charakter oder verhält sich neutral. Yin steht für erfrischend bis kalt. Yang dagegen für warm bis heiß. Nahrung ist für die chinesische Medizin bereits Heilmittel.
Laut dem Ernährungsverständis der TCM gibt Nahrung ihre Lebenserfahrung bei der Aufnahme durch das Tier weiter.
Die Trockenfuttermittel werden so stark verarbeitet, dass alle "Erfahrungen", die einmal in den Rohbestandteilen enthalten war, verloren ging. (2)
Unter dieser Maßgabe sind auch Zusatz-Futter-Mittel zu betrachten. Geben Sie Ihrem Tier Kräuter immer nur als Kur zum Futter hinzu. Ein Organismus gewöhnt sich an "äußere" Hilfe / Zugaben. Die Idee hinter der Kräutergabe ist es, den Körper zur Selbsthilfe anzuregen.
Eine Kur kann z.B. über einen Zeitraum von 2 bis 4 Wochen erfolgen. Danach legen Sie eine Pause ein bzw. füttern ggfs. einen anderen Bestandteil hinzu.
Auf diese Weise umgehen Sie eventuell auch die Gefahr einer Vergiftung.
"Die Menge macht das Gift (Dosis facit venenum)."
Theophrast von Hohenheim, der sich Paracelsus nannte
Frisst Ihr Tier einen Futterzusatz nicht,
dann nicht mit Gewalt "hinein-zwängen".
Beginnen Sie langsam mit winzigen Mengen und möglichst auch nur mit einem Futterzusatz. Frisst Ihr Hund oder Ihr Pferd den Zusatz auch nach einigen Tagen nicht, dann diesen Futterbestandteil absetzen.
So können Sie auch Veränderungen bei Ihrem Tier auf einen Futterzusatz zurückführen.
Knoblauch ist ein sehr beliebter Futterzusatz für Hunde und Pferde.
Im Knoblauch konnten viele verschiedene Wirkstoffe nachgewiesen werden. Dazu zählen Aminosäuren, Enzyme, Allicin sowie hormonähnliche Substanzen.
Knoblauch dient zur Verbesserung des Allgemeinbefindes und bringt z.B. den Darm nach einer Antibiotikagabe wieder ins Gleichgewicht. (3)
Toxische / giftige Dosis
5g/kg Körpergewicht ganzer Knoblauch
oder 1.25 ml/kg Körpergewicht Knoblauchextrakt
> 0.2 g/kg Körpergewicht getrockneter Knoblauch, entspricht
> 2 g/kg Körpergewicht frischer Knoblauch.
Empfehlung! - Maximale Tagesdosis
von frischem Knoblauch oder Äquivalent:
Katzen und Hunde: 4 g/Tier,
Grosse Wiederkäuer: 20-30 g/Tier,
Klinische Symptome bei Vergiftung
- Vomitus (Erbrechen)
- Diarrhoe (Durchfall)
- Schwäche
- Tachypnoe (eine gesteigerte Atemfrequenz / vermehrte Atemzüge pro Minute bei erhöhtem Sauerstoffbedarf )
- Tachykardie (eine anhaltende Pulsbeschleunigung)
- Anämie (Blutarmut = Zahl der roten Blutkörperchen zu niedrig)
(bei Hunden habe ich in der Praxis die sog. Heinz-Körper-Anämie bei hoher Dosierung Knoblauch erlebt)
Rechnet man die Werte hoch, müssen schon recht hohe Mengen an Knoblauch verfüttert werden. In Maßen verfüttert zeigt Knoblauch in der Praxis positive Wirkung.
Ingwer ist als Futterzusatz bei älteren Pferden sehr beliebt geworden.
Ingwer wirkt nicht homöopathisch oder wie ein Placebo, sondern im Sinne der Schulmedizin:
Bestimmte Inhaltsstoffe des Ingwers, vor allem wohl die sogenannten Gingerole und Shogaole, die wesentlichen Scharfstoffe des Ingwers (englisch: ginger), docken an die gleichen (sogenannten "vanilloiden") Rezeptoren in den Zellen an wie z.B. die nichtsteroidalen Entzündungshemmer Ibuprofen, Aspirin und auch Equipalazone. Stefan Brosig (4)
Aus TCM-Sicht ist getrockneter Ingwer als heißes und frischer Ingwer als warmes Lebensmittel einzustufen.
Heiße und erwärmende Nahrungsmittel beschleunigen den Stoffwechsel und „wärmen“. Ingwer ist scharf, hat die Tendenz nach oben und außen zu leiten und bewegt und löst Stagnationen und öffnet die Poren.
Im Verständnis der 5 Wandlungsphasen (TCM) hat Ingwer einen starken Bezug zu "Metall" und damit zu den TCM-Organen Fei-Lunge und Da Chang-Dickdarm. Erläuterungen z.B. (6)
Ingwer passt aus TCM daher bei Pferden oder Hunden, bei denen sich z.B. arthrotische Symptome bei kaltem / feucht-kaltem Wetter deutlich verschlimmern; zu Tieren, denen Yang-Energie fehlt also eventuell ein wenig träge sind.
Ingwer kurbelt bei diesen Tieren den Stoffwechsel an, es stärkt das Qi und den Yang-Aspekt.
Hier kann Ingwer im Herbst bzw. Winter als Futter-Zusatz gute Ergebnisse erzielen.
Bei Symptomen, die aus TCM-Sicht als Hitze-Symptome eingestuft werden, kann Ingwer eventuell zu einer Verschlechterung führen.
Große Brennessel - lat. Urtica dioca
Kleine Brennessel - lat. Urtica urens
Die Brennessel finden wir als Unkraut eigentlich überall. Als Heilpflanze kann sie bei Pferden und Hunden sehr gut eingesetzt werden.
Die Brennessel enthält Gerbstoffe, Mineralien sowie Vitamin A und C, Flavonoide, Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren. Sie wirkt adstringierend, blutbildend, blutreinigend, harn- und milchtreibend. (3)
Geben Sie dem Pferd abgemähte Brennessel einfach mit in die Box bzw. in den Auslauf bzw. Weide.
Die Brennessel kräftigt besonders ältere Pferde, hilft bei Hufrehe und Sommerekzem; außerdem sorgt sie für ein schönes und seidiges Fell.
Bei Sommerekzem kann auch die äußerliche Anwendung mit Brennessel-Sud getestet werden.
Auch die Anwendung der joveg-Pferdeseife von Blickfang&Wohlgefühl "Ekzem- und Mauke-Seife" hilft vielen Pferden mit Hautproblemen wie Sommerekzem und Mauke.
Hunden kann von getrockneter, junger Brennessel ca. 1-2 Esslöffel mit ins Futter gegeben werden. Auch hier wirkt die Brennessel bei Hautproblemen Stoffwechsel-Unterstützend.
Aus TCM-Sicht gehört die Brennessel zu den neutralen Lebensmitteln.
Thermisch neutrale Nahrungsmittel haben eher eine ausgleichende und nährende Wirkung. Brennessel gehört zum Element Feuer mit eher bitterem Geschmack und trocknender, ausleitender und entzündungshemmender Wirkung.
Homöopathisch wird Urtica urens z.B. bei Nesselausschlägen, Berührungsempfindlichkeit, bei laktierenden Tieren in tiefer Potenz zur Vermehrung der Milchbildung oder bei geschwollenen Brustdrüsen bzw. Milchbildung außerhalb der Laktion eingesetzt. (5)
(1) Umwelt und Gesundheit
(4) Stefan Brosig => Ingwer und Meerrettich in der Pferdefütterung siehe amazon Artikel Books on Demand
Info Plattform: Tier-Therapie Pferde und Hunde - Gedanken, Wissenswertes, Гњberlegungen, InfosВ·
Wer Ingwer füttert, sollte die Risiken kennen
28.11.2012 10:51
Ingwer bietet in seiner Heilwirkung enorme Chancen, insbesondere dann, wenn es um einen langfristigen Erfolg geht.
Seit etwa 2002 befindet sich die Gewürzknolle (Zingiber officinale) unter den Pferdeleuten auf dem Vormarsch.
Naturprodukt Ingwer beim Pferd
Ingwer wirkt nicht homöopathisch oder wie ein Placebo (Care-Effekt) sondern die wesentlichen Scharfstoffe des Ingwers, die sogenannten Gingerole und Shogaole, docken an die gleichen Rezeptoren in den Zellen an, wie z.B. die nichtsteriodalen Entzündungshemmer Ibuprofen, Aspirin und Equipalazone. Ingwer ist daher ein Naturprodukt mit einer schmerz- und entzündungshemmenden Wirkung. Zu Beachten sei hier, dass es auf den Anteil des Gehalts an Scharfstoffen (Gingerole) ankommt, der zwischen 2 und 3 % liegen sollte. Bevorzugt wird der Ingwer aus Tansania (Afrika) und Indien importiert. In Deutschland wird Ingwer für Pferde immer wieder als unbedenklich und frei von Nebenwirkungen beworben.
Ingwer überdeckt die Ursachen beim Pferd
Zweifelsohne können mit Ingwer die Symptome einer Lahmheit überdeckt werden. Keinesfalls aber erreichen Sie mit Ingwer einen Wiederaufbau bzw. eine Regeneration der betroffenen Gelenke oder Gliedmaßen wie man es mit Chondroitin- und Glukosaminpräparaten erreichen kann. Die Ursache des Auslösers der Lahmheit wird somit überdeckt indem der bei Belastung auftretende Schmerz unterdrückt wird. Ob dies aber der erwünschten Wiederherstellung der Beweglichkeit dienlich ist, sollte nur von einem Fachmann entschieden werden. Ingwer sollte daher nur nach Rücksprache mit einem Tierarzt eingesetzt werden, nachdem dieser eine Diagnose gestellt hat. Altersbedingte Schäden sollten nie mit Ingwer behandelt werden und Ingwer sollte wie jedes Schmerzmittel nur zeitlich begrenzt verabreicht werden. Wie bei jedem Schmerzmittel laufen Sie Gefahr, dass nach Absetzen des Ingwers katastrophale Rückfälle zu erwarten sind. Diese wurden insbesondere bei Hufrehepferden beobachtet, die die Gewürzknolle zur Unterdrückung der Schmerzen und Entzündungen verabreicht bekamen.
Beobachtet wurde auch eine signifikant hoch ansteigende Zahl an Koliken bei Pferden, die dauerhaft hohe Ingwergaben erhalten hatten. Vermutet wird schon seit langem, dass sich die Gefahr von Magenschleimhautreizungen und –schädigungen erhöht. Dies bestätigen auch die Fachbücher für Heilpflanzen, die dem Ingwer zwar eine heilende Wirkung bescheinigen – aber auch auf die Nebenwirkungen wie starkes Sodbrennen bei Menschen hinweisen. Ingwer kann eine massive Reizung der Speisenröhrenschleimhaut verursachen. Das Risiko der Entstehung von Speiseröhrenkrebs erhöht sich. Ebenfalls wird in diversen Heilkundebüchern davor gewarnt Ingwer bei Gallensteinen einzusetzen. Pferde besitzen zwar bekannterweise keine Gallenblase, hier wird aber deutlich, wie fahrlässig man in vielen Internetpublikationen von einem nebenwirkungsfreien Heilkraut spricht. Darüber hinaus berichten Pferdekliniken, dass es bei Operationen an Pferden, die regelmäßig Ingwer zugefüttert bekamen, zu lebensbedrohlichen Blutungen kam. Ingwer reduziert die Blutgerinnung deutlich. Ebenfalls sollte Ingwer keinesfalls an tragende Stuten verabreicht werden. In den wissenschaftlichen Studien über den Einsatz von Ingwer wird nicht gänzlich ausgeschlossen, dass seine blutverdünnende Eigenschaft das Wachstum diverser Melanome oder Geschwüre begünstigen kann.
Ingwer bietet in seiner Heilwirkung enorme Chancen, insbesondere dann, wenn es um einen langfristigen therapeutisch oder medizinisch empfohlenen Einsatz geht. Chronische Patienten können hier sicherlich auf „natürliche“ Weise alternativ schmerzfrei gestellt werden. Denn gerade auch das unter den Pferdehaltern bekannte Medikament Equipalazone hat unbestritten ebenfalls beachtliche Nebenwirkungen. Aber - und das sollte nicht vergessen werden - wird die Ursache damit nicht therapiert und gerade bei Pferden mit Spat, Hufrolle oder Hufrehe sollte der Ansatz jeglicher Behandlung die Ursachenbekämpfung sein. Ingwer ist und bleibt eine „Notfallmedizin“ und die Risiken sollten gewissenhaft abgeklärt werden.

Wer dennoch nach Abwägung aller Risiken auf Ingwer nicht verzichten will, sollte wissen, dass auch in diesem Jahr die Bundesanstalt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BafVL) wiederholt eine Warnung herausgegeben hat. In den von der BAfVL entnommenen Proben von Ingwerchargen aus Nigeria und Indien wurden in gesundheitsschädlicher Konzentration sogenannte Alfatoxine gefunden. Alfatoxine sind Schimmelpilze die in hoher Konzentration die Krebsbildung begünstigen und die Leber sowie die Nieren schädigen können. Das Immunsystem wird durch sie in seiner Funktion stark beeinträchtigt. Eine aus Nigeria stammende Charge hatte offensichtlich das Problem nicht, da es mit dem Konservierungsmittel Benzoesäure versetzt war. Benzoesäure verhindert die Bildung der Alfatoxine. Da aber eine zu hohe Konzentration von Benzoesäure in Lebensmitteln Magenkrämpfe auslöst und das Nervensystem beeinträchtigt wird, sind hier Grenzwerte einzuhalten. Diese wurden in den beanstandeten Fällen deutlich überschritten. Somit wird klar, dass der Pferdehalter die Wahl des Ingwers sehr gewissenhaft vornehmen und die Hersteller um entsprechende Nachweise des Herkunftslandes und der Charge bitten sollte.
Für Natural Horse Care als Hersteller von Ergänzungsfuttermitteln auch für Tierärzte und als Berater von internationalen Pferdesportlern sind die Risiken und gesundheitlichen Gefahren der Fütterung von Ingwer zu hoch. Zudem dient es ernährungsphysiologisch der reinen Symptomunterdrückung. Ingwer ist darüber hinaus dopingrelevant. Wir haben uns daher entschlossen, Ingwer als Alleinprodukt nicht in unser Angebot mit aufzunehmen.
Kräuter für Pferde - immer sinnvoll?
Diverse Kombipräparate bieten eine wesentlich magenschonendere Alternative (Kombinationsprodukte mit Teufelskralle, Ingwer, Yucca und MSM) die aber ebenfalls langfristig nur nach Rücksprache eingesetzt werden sollten (z.B. EasoFlex von NutriScience). Über die ernährungsphysiologisch sinnvolle Wirkung von Präparaten wie z.B. ArthriAid von NutriScience oder Glykan von EQUIPUR bei Spat bzw. Arthrose gehen wir in anderen Artikeln auf dieser Webseite hinreichend ein. Hierzu gibt es mittlerweile auch wissenschaftliche Untersuchungen, die die Wirkung der Bausteine (Glukosamin, Chondroitin, Hyaloronsäure, MSM usw.) beschreiben (siehe Referenzen unten). Das große Wissensportal Wikipedia hat die Hinweise bzw. Verlinkung der mit Stefan Brosig in Verbindung stehenden Webseite (pferdeglueck) verbannt. Stefan Brosig war Mitbegründer dieser Webseite, die maßgeblich dafür verantwortlich war, dass Ingwer seit 2002 in der Pferdefütterung Einzug hält. Es wird festgestellt, dass von Brosig und seiner Fangemeinde hoch umstrittene Aussagen zum Ingwer und dessen Behandlungsmöglichkeiten offensichtlich perfekt organisiert in der Presse und vielen großen Pferdeforen gestreut werden. Dr. Brosig ist kein Tierarzt uns seine Beobachtungen zu diesen und anderen Themen sind meist sehr subjektiv und ohne wissenschafltichen Hintergrund.
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Vetter von G (1969)
Lokale Therapie der Arthrosin mit Glukosaminen (Dona 200) Munch Med Wochenschr 111 1499-1502
Th. Kranz - Ernährungsberater
Thomas Kranz ist Diätetikspezialist für Pferde und unterrichtet in verschiedenen Weiterbildungsstätten die richtige Fütterung.
Tierheilpraktikerin und Gründerin der Schule Equinus Sanitas, Ellen von Dahlen, beschäftigt sich mit den Alternativen zur konventionellen Behandlung von Pferden.
Ernährungsberaterin f. Pferde Franziska Tautz bringt als ehemalige Vielseitigkeitsreiterin und Sattlerin wertvolle Erfahrungen mit.
Tipps und Tricks gegen Reisekrankheit bei Hunden
Auf Reisen zu gehen ist aufregend und kann nicht nur Zweibeinern einiges abverlangen. Auch Hunde, die gemeinsam mit ihrem Herrchen im Auto oder auch mit dem Zug reisen, können unter Reisekrankheit leiden. Von Nervosität über Abgeschlagenheit bis hin zu ausgewachsener Übelkeit oder Durchfall kann hier alles dabei sein. Damit die Reise jedoch für alle Beteiligten zu einem angenehmen Erlebnis wird, können Hundehalter vorsorgen. Dies ist nicht nur mit Hunden empfehlenswert, die bereits für ihre Reisekrankheit bekannt sind, denn auch die bislang unempfindlichen Gemüter können plötzlich und unerwartet sensibel reagieren.
Rechtzeitig mit der Gewöhnung beginnen
Der Hund ist genau wie der Mensch ein „Gewohnheitstier“. Auf plötzliche Veränderungen können sich nur die wenigsten Vierbeiner gut einstellen, weswegen eine Reise durchaus für Unwohlsein sorgen kann. Der emotionale Stress, der also schon beim Besteigen eines unbekannten oder ungewohnten Verkehrsmittels entsteht, kann jedoch abgemildert werden. Richtig und wichtig ist es daher, den Hund schon einige Zeit vor der eigentlichen Reise auf das Vorhaben zu konditionieren. Genau wie bei der Desensibilisierung bei Allergien wirkt der Einfluss der Reise dann nicht mehr so heftig und Körper und Seele wissen besser damit umzugehen. Es lohnt sich also, gemeinsam mit dem Hund kleinere und mittlere Zugstrecken zu fahren, bevor die lange Reise bis ans Meer oder in ein anderes Land beginnt. Das Gleiche gilt für Autofahrten. Fährt das Tier vor der langen Autoreise bereits an einigen Tagen im Auto mit, so wird er sich auf diese Situation einstellen und sich daran gewöhnen können. Soll der Hund in einer Transportbox reisen, ist es wichtig, auch diese schon in die Vorbereitungszeit einzubeziehen. Die psychische Belastung der Reise wird durch eine gründliche Vorbereitung perfekt abgemildert. Gerade bei Hunden, die eine bekannte Abneigung gegen das Autofahren haben, kann diese Phase durchaus lange dauern. Mit Geduld und Verständnis gewöhnen sich jedoch auch die sensibelsten Tiere an die ungewohnte Situation.
Haben sich Hund und Halter auf die lange Fahrt vorbereitet und steht die Reise unmittelbar bevor, können weitere Vorkehrungen gegen Reiseübelkeit getroffen werden. Wichtig für den Hund ist es, vor einer langen Fahrt keinen vollen Magen zu haben. Es lohnt sich daher, dem Tier ungefähr 12 Stunden vor Fahrtantritt nichts mehr zu Fressen zu geben. Wie auch beim Menschen entsteht Reiseübelkeit bei den meisten Hunden durch das ungewohnte Zusammenspiel optischer Reize mit dem Gleichgewichtssinn. Menschen merken das, wenn sie im Auto ein Buch lesen, die Welt schnell an ihnen vorbeizieht und sich in der Magengegend ein unangenehmes Gefühl breit macht. Auch beim Hund kann dieser Effekt durchaus auftreten. Es lohnt sich in solchen Fällen, dem Hund eine Transportbox zu bieten, die so im Auto positioniert wird, dass das Tier nicht durch die Fenster ins Freie blicken kann. Viele Hunde, die bislang an Reiseübelkeit litten, können allein durch diesen Trick „geheilt“ werden.
Medikamente gegen Reiseübelkeit
Hunde, bei denen die Übelkeit während der Autofahrt sehr ausgeprägt ist, brauchen oft mehr als nur Gewöhnung und den Verzicht auf optische Reize. Der Körper dieser hochsensiblen Tiere reagiert äußerst empfindlich auf die Bewegungen des Fahrzeugs, weswegen sie sich unwohl fühlen, in Panik geraten und sich übergeben müssen. Wissen Hundehalter, dass es sich bei ihrem Tier um einen solch besonderen Fall handelt, so sollten sie vorab mit dem Tierarzt über ihr Vorhaben sprechen. Er kann dem Tier Medikamente verschreiben, die sowohl psychische als auch körperliche Symptome der Reisekrankheit abmildern. Auch helfen soll Ingwerpulver aus dem Reformhaus, das in geringer Dosierung unter das Futter gemischt wird. Es soll den Magen resistenter gegen äußere Einflüsse machen. Hundehalter sollten dieses Pulver allerdings wirklich gering dosiert einsetzen, denn die Schärfe des Ingwers kann den empfindlichen Geschmacksnerven der Hunde durchaus zusetzen. Alternativ lässt sich auch mit Bachblüten etwas gegen die Reisekrankheit bei Hunden tun. Mit den berühmten „Rescue Tropfen“, einer speziellen Mischung verschiedener Blütenessenzen, können Hunde auf die Reise vorbereitet werden. Hierfür sollte jedoch schon an mehreren Tagen vor der Reise mit der Gabe der Tropfen begonnen werden. Über die richtige Dosierung sollten sich Hundebesitzer bei ihrem Tierarzt informieren.
Ist die Reise geschafft, braucht der Hund etwas Erholung. Am ersten Tag am Urlaubsort sollte ihm daher nicht allzu viel abverlangt werden, damit er sich nach den Strapazen der Fahrt ausreichend regenerieren kann.
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