воскресенье, 1 июля 2018 г.

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Hunde Informationen

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Die Hunde-Erkältung: Symptome und Hausmittel

Symptome für eine Erkältung

Es müssen nicht alle Symptome gegeben sein, damit der Hund eine Erkältung hat. Es kommt sogar häufiger vor, dass ein Hund nur 2 oder 3 der aufgelisteten Symptome hat.

Wenn du schon einmal eine Erkältung hattest, weißt du, wie dein Hund sich fühlt. Dein Hund fühlt sich schwach und schlapp und möchte am liebsten nur noch schlafen und sich erholen. Spaziergänge empfindet er als zu lang und das Toben mit anderen Hunden lästig. Er bewegt sich generell langsamer und wirkt weniger lebendig als sonst.

Viele Hunde, die an einer Erkältung leiden, haben so gut wie keinen Hunger. Auch das ist normal und kein Grund für eine allzu große Sorge. Die meisten Hunde fressen zwar nicht mehr ihren Napf vollständig leer, aber nehmen immer noch etwas auf. Das kannst du dir zunutzen machen, indem du deinem Hund versuchst, in das wenige, was er frisst, gesunde Dinge und vor allem Wasser zu mischen, das seinen Heilungsprozess erleichtert. Trinkt dein Hund nichts mehr, ist höchste Alarmstufe angesagt und ein Besuch beim Tierarzt unverzüglich einzuhalten.

Eine feuchte Nase ist nicht immer ein Indiz dafür, dass der Hund gesund ist. Im Falle einer Erkältung schon mal gar nicht, weil viele Hunde dann Schnupfen bekommen, welcher zu einem Ausfluss aus der Nase führt (wie man es halt von einem Schnupfen kennt. ). Solange der Ausfluss klar und flüssig ist, gibt es hier nicht zu befürchten. Wir der Ausfluss aber weiß, gelb, grün und/oder dickflüssig, sieht die Sache anders aus. Dann sind Bakterien im Spiel, die bewirken, dass der Schnupfen behandelt werden muss. Der Schnupfen führt in der Regel spätestens am zweiten Tag zu einer Rötung der Schleimhäute, die natürlich auch ein wenig schmerzhaft ist wegen der ständigen Reizung durch den Nasenausfluss.

Die Verschleimung, die bei einer Erkältung auftritt, führt auch durch die Anlagerung des Schleims in den Atemwegen zu Husten. Sitzt der Husten zu fest, kann es für den Hund schmerzhaft und anstrengend werden, sodass der Husten behandelt werden muss.

Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt circa zwischen 37 und 38 °C. Liegt die Körpertemperatur bei 38,5 °C oder sogar mehr, hat der Hund Fieber und sollte mal beim Tierarzt vorbei schauen.

Fieber messen kann man übrigens sehr einfach selbst, indem man das Fieberthermometer des Hundes (er sollte schon ein eigenes haben!) rektal einführt und circa eine Minute wartet.

Kranke Hunde sollten so viel wie möglich trinken. Das liegt nicht nur daran, dass er durch Schnupfen etc. mehr Wasser als sonst aussondert, sondern dass kranke Hunde oft den Genuss am Trinken ein Stück weit verlieren. Ermutige deinen Hund, viel Wasser zu trinken und trickse ihn, wenn er von allein nichts trinkt aus, indem du sein Futter mit mehr Wasser als sonst anreicherst.

Du gehst auch nicht krank zur Arbeit (hoffen wir zumindest!). Mute deinem Hund nicht zu, genauso lange Spaziergänge wie sonst auch machen zu müssen. Eine Viertelstunde sollte es schon pro Gassi-Gang sein - denn frische Luft tut ja auch gut - aber bitte nicht viel mehr. Dein Hund muss sich ausruhen können und seine Energie in sein Immunsystem stecken können.

Vor allem mit anderen Hunden sollte dein Hund während seiner Erkältung nicht spielen. Es ist nicht nur viel zu anstrengend (beim Spielen überschätzen sich manche Hunde ja regelmäßig), dein Hund kann auch andere Hunde anstecken, was nicht wünschenswert ist.

Eine warme Umgebung sorgt beim Hund nicht nur für ein größeres Wohlbefinden, sondern sorgt auch dafür, dass der Körper weniger Energie aufwenden muss, um sich aufzuheißen. Dadurch ist mehr Energie für den Rest des Immunsystems da. Decke deinen Hund ruhig vorsichtig zu und drehe die Heizung auf!

Ein gut befeuchteter Raum ist vor allem für Hunde mit Husten ein Segen. Die feuchte Luft hilft ihm, den Schleim abzuhusten und so seine Atemwege zu kurieren. Du kannst den Raum einfach befeuchten, indem du entweder feuchte Handtücher auf der Heizung aufhängst, auf der Heizung Wasserbehälter (am besten aus Porzellan etc.) aufstellst oder eigens dafür einen Luftbefeuchter anschaffst.

Du kannst dem Immunsystem deines Hundes behilflich sein, indem du ihm beispielsweise eine Vitamin-C-Bombe zusammenstellst, die auch für uns menschliche Wesen lecker ist. Schneide zwei frische Äpfel klein, püriere sie anschließend, vermenge das ganze mit 3 Esslöffeln Honig und einem Becher Naturjoghurt und halte Bello das Ganze unter die Nase. "Nein!", sagen da nur wenige Hunde.

Homöopathie für Hunde bei Halsschmerzen oder Rachenentzündung

Halsschmerzen können durch Bakterien oder Viren ausgelöst werden. In der Regel vertragen Hunde Kälte besser als Menschen. Bei kurzhaarigen Tieren kann ständig nasses Fell zu einem erhöhten Wärmeverlust führen. Dadurch kommt es zu Erkältungen. Die Homöopathie für Hunde kennt Mittel, wie Ihr Vierbeiner schnell wieder auf Trapp kommt.

Homöopathie für Hunde – Entstehung und Symptome von Halsschmerzen

Häufig greifen die Bakterien zunächst die Mandeln an, die zur lokalen Abwehr bestimmt sind.

Diese Symptome sind erste Anzeichen für eine Entzündung im Halsbereich:

  • Halsschmerzen
  • verminderter Appetit
  • Schluckbeschwerden
  • Auswürgen von weißem Schleim
  • eventuell auch Erbrechen

Auch Heiserkeit, ein Stimmverlust oder Stimmveränderungen können bei Halsentzündungen auftreten. Eine Kehlkopfentzündung kann eine weitere Folge sein. Vermeiden sollte man Zugluft am Schlafplatz des Hundes und ihm eine weiche und warme Schlafunterlage anbieten. Das Halsband sollte gegen ein Geschirr ausgetauscht werden um äußerliche Reizungen zu beheben. Futter kann püriert und handwarm angeboten helfen, besser durch den entzündeten Hals zu rutschen.

Welche Homöopathie für Hunde hilft? Um das Immunsystem anzukurbeln, kann Echinacea D 6 täglich für einige Zeit verabreicht werden.

Homöopathie für Hunde – Halsschmerzen mit homöopathischen Mitteln behandeln

Homöopathische Mittel wie Aconitum, das als erstes Entzündungsmittel meist gut wirkt oder Belladonna, das als zweites Entzündungsmittel hilft, können bei den ersten Anzeichen Linderung bei Halsschmerzen bringen.

Lachesis-Halsschmerzen verstärken sich meist in der Nacht und verschlimmern sich durch Wärme. Wenn diese Symptome passen, kann Lachesis dem Hund schnell helfen. Apis hilft bei Schwellungen im Hals, bei dem der Gaumen und das Zäpfchen dick geschwollen und die Mandeln rot wie Feuer sind. Bei Unterkühlung durch nasskaltes oder feuchtes Wetter kann Rhus Toxicondendron helfen. Phytolacca hat einen dunkelroten Rachen und das Tier wirkt abgeschlagen. Hepar Sulfuris hat ausstrahlende Schmerzen zum Ohr, wenn der Hund den Kopf häufig schief hält, sollte man an dieses Mittel denke. Zudem ist es ein sehr kälteempfindliches Mittel.

Mercurius und Silicea können bei der eitrigen Angina eingesetzt werden, Mercurius kann durch dauernden Schluckdrang einen prägnanten Unterschied zu den anderen Mitteln zeigen. Die homöopathischen Mittel sollten bei akutem Beginn in tieferen Potenzen in der D 6 oder D 12 gegeben werden. Mehrmals täglich kann das möglichst passendste Mittel verabreicht werden. Die Globulis können in ein wenig Wasser aufgelöst werden und das Wasser mit den aufgelösten Kügelchen direkt ins Maul verabreicht werden. Zur Stärkung kann dem Hund Hühnerbrühe angeboten werden, um ihn bei Kräften zu halten, wenn er das Futter aufgrund des Schluckschmerzs weiterhin verabscheut.

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Gabriele Zuske

Gabriele Zuske ist Expertin für Tierpsychologie und Tierhomöopathie. Auf experto.de zeigt sie Möglichkeiten auf, wie Ihre Tiere mit sanfter Methode behandelt werden können.

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Tiere erkältet: Tierärztin erklärt Symptome und gibt Tipps

Tipps für erkältete Tiere

Wenn Bello ein Taschentuch braucht

Region Rhein-Main - Kalt, nass und windig – der Winter ist nun da. Nicht nur Menschen holen sich da eine Erkältung, sondern auch Tiere. Wie man den Fellnasen helfen kann, verrät Tierärztin Julia Frangipani. Von Silke Gottaut

Normalerweise sitzt Bello wartend und schwanzwedelnd vor der Tür, wenn er sieht, dass das Herrchen mit ihm Gassi gehen möchte. Doch er bleibt lieber gemütlich auf der Couch liegen und bewegt sich nicht. Was ist nur los mit ihm? Möchte er lieber in der kuschelig warmen Wohnung bleiben, weil es draußen kalt ist und regnet? Wohl kaum. Hunde wollen immer raus, im Gegensatz zum Herrchen. Die Temperaturunterschiede zwischen der Wohnung und draußen nehmen zu und so auch die Anfälligkeit der Tiere für Krankheiten. Wie man Anzeichen einer Erkältung bei Hunden, Katzen und Kaninchen erkennt und wie man helfen kann, erklärt Tierärztin Julia Frangipani aus Hainburg.

Symptome bei Hunden:

„Bei Hunden fängt eine Erkältung oft mit Husten an“, sagt Frangipani: „Man nennt ihn auch Zwingerhusten. Vergleichbar mit einer Kindergartengrippe, bei der sich die Kinder alle gegenseitig anstecken. So ist das auch bei Hunden, die sich beim Spaziergang begegnen und beschnüffeln.“ Wenn Hunde Halsschmerzen haben, dann ist das, wie beim Menschen, ein unangenehmes Gefühl. Die Vierbeiner würgen jedoch – ein eindeutiges Anzeichen für Halsschmerzen. „Viele Besitzer kommen dann in meine Praxis und denken, dass ihr Hund etwas im Hals stecken hat.“ Neben den Halsschmerzen läuft bei Hunden auch die Nase. „Dies darf kein eitriger, gelber oder grüner Ausfluss sein. Ist dies der Fall, sofort zum Tierarzt gehen.“ Der Vierbeiner fühlt sich schwach und schlapp. Auf Spaziergänge oder Toben hat er keine Lust. Faul auf der Couch liegen ist das, was er jetzt möchte. Auch der Fressnapf ist nicht mehr so interessant. Die normale Körpertemperatur des Hundes liegt zirka zwischen 38 und 39 Grad. Liegt sie drüber, hat der Hund Fieber. Spielverbot herrscht in der Zeit des Krankseins – vor allem mit anderen Hunden, damit er diese nicht ansteckt. Ausruhen ist angesagt und nicht zu lange Spaziergänge.

Tipps für Hunde:

„Ein Halstuch mit Wick Vaporub oder China-Öl tränken und dem Hund um den Hals binden. Auf keinen Fall dem Hund direkt aufs Fell schmieren“, sagt Frangipani. „Alternativ kann man ihm auch Echinacin-Tabletten für Kinder in sein Futter mischen.“ Zudem ist Wärme gut, indem man den Hund mit einer Decke zudeckt. Denn Wärme sorgt nicht nur für ein größeres Wohlbefinden, sondern auch dafür, dass der Körper weniger Energie aufwenden muss, um sich aufzuheizen. Feuchte Luft ist für seinen Husten gut, denn so kann er den Schleim abhusten. Am besten man hängt feuchte Handtücher im Raum auf.

Symptome bei Katzen:

Bei Katzen sind die Anzeichen ähnlich wie beim Hund. Die Katze fühlt sich schlapp, müde und lustlos. Bei Halsschmerzen schlucken sie oft und würgen auch ein wenig. Die Nase fliest richtig und die Augen tränen. „Wenn Katzen jedoch Husten haben, dann sofort zum Tierarzt, denn dies könnte etwas Ernsteres sein.“ Die normale Temperatur einer Katze liegt zwischen 38 und 39 Grad. Spüren kann man sie an den Ohrmuscheln oder den Pfoten, natürlich auch mit dem Fieberthermometer.

Tipps für Katzen:

Ein wenig lauwarmen Pfefferminz- oder Kamillentee in den Trinknapf geben und ein wenig Honig untermischen. Der süße Geschmack animiert die Katze zum Trinken und der Honig lindert Halsbeschwerden. Um den Appetit anzuregen, kann man zum Nassfutter ein wenig Magerquark geben und dazu ein wenig Fenchelhonig. Der Quark kühlt den Rachenraum und der Fenchel sorgt dafür, dass sich Schleim besser lösen kann, falls die Katze auch Husten hat oder niesen muss. Wie auch beim Hund hilft feuchte Luft.

Symptome bei Kaninchen:

 Die kleinen Hoppler haben eher dezente Symptome. Sie haben eine nasse Nase mit weißlichen Ausfluss und verklebte Pfoten, „denn mit ihnen wischen sie sich die Nase quasi ab. Kaninchen machen hörbare Atemgeräusche, an denen man erkennt, dass etwas nicht stimmt.“ Weitere Anzeichen sind: Sie fressen schlechter und sie köddeln weniger. „Viele Tierhalter denken, dass eine Erkältung bei Kaninchen durch einen Zug kommt. Das ist aber falsch. Sie kommt ebenfalls durch Bakterien. Da Kaninchen nicht sehr groß sind, ist es gefährlich, wenn sie abnehmen. Von daher wiegen und beobachten, ob sie an Gewicht verlieren.“

Tipps für Kaninchen:

 Für kranke Kaninchen ist Wärme sehr gut. Deswegen kann man vor dem Stall eine Rotlichtlampe stellen, die nicht wärmer als handwarm sein sollte. Dabei muss man beachten, dass nur eine Ecke des Stalles angestrahlt wird, damit der Nager auch die Chance hat, der Wärme zu entfliehen. Damit sie schneller wieder fit werden, sollte vor allem frisches Grünfutter gefüttert werden. Frische Kräuter unterstützen die Genesung. Kamille und Pfefferminze können auch als stark verdünnter, lauwarmer oder kalter Tee in den Hasenkäfig gegeben werden.

Halsentzündung beim Hund: Diese Hausmittel helfen

Momentan gehen wieder Mandel- und Halsentzündungen bei Hunden um. Zwar verläuft die ansteckende Infektionskrankheit meistens glimpflich, aber wenn der geliebte Hund hustet und unter den Halsschmerzen leidet, blutet uns schon das Herz. Wir zeigen euch, wie ihr die Halsentzündung beim Hund erkennt, welche Hausmittel gegen die fiesen Halsschmerzen helfen und was ihr tun könnt, damit es gar nicht erst soweit kommt.

Woran erkenne ich eine Halsentzündung beim Hund?

Folgende Symptome können auf eine Halsentzündung oder Mandelentzündung beim Hund hinweisen:

  • trockener Husten
  • heiseres Bellen
  • Müdigkeit, Trägheit
  • Atemprobleme bei körperlicher Anstrengung
  • Schluckbeschwerden
  • Würgereiz
  • Nahrungsverweigerung
  • Fieber

Wann muss ich zum Tierarzt?

Wenn euer Hund hustet oder würgt, muss nicht immer direkt eine Hals- oder Mandelentzündung dahinter stecken. Auch andere Auslöser können diese Symptome beim Hund verursachen. Doch gerade wenn mehrere gleichzeitig auftreten oder die Symptome länger als ein bis zwei Tage anhalten, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass euer Vierbeiner tatsächlich erkrankt ist.

Manchmal hilft bereits ein Blick in den Rachen eures Hundes. Vor allem Mandelentzündungen können so recht gut diagnostiziert werden: Die Mandeln schwellen bei Krankheit an und treten hervor. Doch für uns als Laien ist es nicht immer leicht, etwas im Rachen zu erkennen. Wenn ihr unsicher seid, solltet ihr besser einen Arzt aufsuchen. Denn wird eine Mandelentzündung beim Hund verschleppt, kann diese schnell chronisch werden. Im schlimmsten Fall müssen die Mandeln sogar operativ entfernt werden. Das möchte weder euer Hund noch ihr.

Auch mit Fieber ist beim Hund nicht zu spaßen. In der Regel besitzt der Hund eine höhere Körpertemperatur als wir Menschen. Temperaturen um 38 Grad können so also noch normal sein. Ab 39 Grad Celsius allerdings solltet ihr auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen.

Halsentzündung beim Hund: Hausmittel

In der Regel ist die Halsentzündung bei eurem Hund eine harmlose Virusinfektion, wie wir sie selbst häufig haben. In besonders harten Fällen – vor allem bei bakteriellen Hals- und Mandelentzündungen – muss euer Hund Antibiotika verabreicht bekommen. Und das bis zu zehn Tage lang. Doch auch wenn der Hund Tabletten bekommt, könnt ihr die Genesung mit bewährten Hausmitteln beschleunigen und ihm die Krankheitszeit erleichtern. Hier ein paar Hausmittel gegen Hals- und Mandelentzündung beim Hund:

1. Nassfutter

Auch wenn der Liebling sonst Trockenfutter bekommt: Bei einer Halsentzündung solltet ihr eurem Hund Nassfutter oder anderes weiches Futter geben – dann tut das Schlucken nicht mehr so schlimm weh. Das Nassfutter müsst ihr nicht unbedingt extra kaufen. Ihr könnt auch das Trockenfutter, das euer Vierbeiner an normalen Tagen bekommt und gut verträgt, in Wasser einweichen. Da der Hund eh ausreichend trinken soll, wenn er krank ist, hilft das Wasser im Futter gleich doppelt.

2. Warme Decken

Ihr kennt das von euch: Wenn ihr krank seid, muckelt ihr euch am liebsten in eine Decke ein. Eurem Hund geht es nicht viel anders. Erstens ist es schön gemütlich und zweitens benötigt er so weniger Energie, um sich selbst warm zu halten. Das ist gerade dann gut, wenn sein Körper von der Halsentzündung eh schon geschwächt ist. Wenn ihr euren Hund mit einer Decke zudeckt, achtet darauf, dass diese nicht zu dick und schwer ist. Dass ihr seinen Kopf nicht zudeckt, sollte natürlich klar sein.

3. Kartoffelwickel

Diesen Tipp gegen Halsweh haben wir von einer Tierärztin: Ihr benötigt etwa zwei bis vier Kartoffeln und kocht diese ca. 20 Minuten, bis sie gut durch sind. Danach breitet ihr ein Leinentuch (beispielsweise ein Küchentuch) aus, legt die gekochten Kartoffeln in einer Reihe auf das Tuch, schlagt das Tuch über den Kartoffeln zusammen und quetscht die Knollen an. Das warme Kartoffeltuch bindet ihr – nachdem es ein wenig abgekühlt ist, damit sich euer Schatz nicht verbrennt – eurem Hund um den Hals. Die Wärme der Kartoffeln tut nicht nur gut, sondern lindert den Schmerz und unterstützt die Heilung.

Natürlich solltet ihr eurem Hund immer nur Wasser zu trinken geben. Aber bei einer Halsentzündung könnt ihr eurem Liebling gerne etwas Kamillen- oder Salbeitee zubereiten und mit Wasser verdünnt anbieten. Nehmt am besten Kamillenblüten aus der Apotheke, keine abgepackten Teebeutel. Achtet aber stets darauf, dass der Tee wirklich gut verdünnt wurde und nicht mehr zu heiß ist.

Honig ist bei Hundebesitzern immer ein beliebtes Streitthema. Schließlich kann der im Honig enthaltene Zucker auf Dauer den Zähnen des Hundes schaden und ihn zudem an den süßen Geschmack gewöhnen. Auf der anderen Seite ist Honig jedoch auch für seine antibakterielle Wirkung bekannt. So schadet es bestimmt nicht, wenn ihr ihm im Krankheitsfall ab und an mal einen Löffel gebt. Vorausgesetzt natürlich, dass euer Hund Honig verträgt. Viele Hunde schlecken Honig gerne direkt vom Löffel ab. Ansonsten könnt ihr ihn aber auch unters Essen mengen.

6. Inhalieren

Jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie euer Hund inhalieren soll, ohne sich seine Nase über dem kochenden Wasser zu verbrühen? Keine Sorge. Für den Vierbeiner gestaltet ihr die Sache etwas anders: Legt einfach Decken so über euren Esstisch, dass sie bis zum Boden reichen. So entsteht eine Art Höhle. Kocht nun Wasser auf und setzt euch für ca. zehn Minuten gemeinsam mit Kochtopf und Hund unter den abgedeckten Tisch. Das Ganze könnt ihr ruhig mehrmals täglich wiederholen. Wenn ihr möchtet, fügt dem Wasser noch Meersalz hinzu. Die feuchte Salzluft wird eurem Hund gut tun. Benutzt jedoch kein Menthol oder Pfefferminz! Die ätherischen Öle könnten in den Augen eures Vierbeiners brennen.

7. Feuchte Raumluft

Gerade trockene Heizungsluft reizt die entzündeten Schleimhäute des Hundes zusätzlich. Und da ihr ja schlecht den ganzen Tag in der Höhle unter dem Tisch sitzen und inhalieren könnt, haben wir einen weiteren Tipp für euch: Hängt einfach feuchte Handtücher im Zimmer auf. Einfach, aber effektiv! Ihr könnt euch aber auch spezielle Luftbefeuchter besorgen. Diese gibt es bereits für wenige Euro in gut sortierten Drogeriemärkten. Die kleinen Behälter werden mit Wasser befüllt und an Heizkörpern angebracht. Das Wasser verdampft und befeuchtet so automatisch die Luft.

8. Durchzug vermeiden

Mit einer Halsentzündung sollte euer Hund nicht im Durchzug liegen. Klar, das sollte er sowieso nie. Aber jetzt erst recht nicht. Also achtet ein wenig darauf, wo sich eure Fellnase hinlegt und welche Fenster und Türen ihr wann und wo öffnet.

9. Bettruhe für den Hund

Toben verboten! Euer Hund ist bei einer Hals- oder Mandelentzündung wahrscheinlich sowieso etwas ruhiger als sonst. Animiert ihn daher bitte nicht zu anstrengenden Tobereien. Lasst auch die Spaziergänge etwas ruhiger angehen. Wie der Mensch auch, braucht der Hund in Krankheitszeiten etwas Erholung.

Was kann ich tun, damit mein Hund erst gar keine Erkältung bekommt?

Gegen eine Virusinfektion an sich könnt ihr kaum etwas tun. Diese wird von Hund zu Hund übertragen. Allerdings ist es wie beim Menschen: Wer ein gutes Immunsystem hat, wird in der Regel weniger krank. Und das Immunsystem eures Hundes könnt ihr schnell und mit geringem Aufwand unterstützen. Hier ein paar Tipps:

  • Gesundes Futter: Ernährung ist ein wichtiger Pfeiler für die Gesundheit, auch bei eurer Fellnase. Achtet darauf, dass euer Hund sein Essen gut verträgt und stets alle wichtigen Nährstoffe, darunter auch Proteine, Fette und Kohlenhydrate, enthalten sind. Bahnt sich bei eurem Hund bereits eine Erkältung an, sollte er eher leichte Kost bekommen. Der Grund: Kranke Hunde schränken in der Regel automatisch ihre Bewegung ein. Bekommen sie dann zu schweres Essen, wird es schwer für sie, dieses zu verdauen.
  • Frisst euer Hund Schnee? Eine ganz schlechte Idee! Gerade Mandelentzündungen entstehen häufig, wenn euer Hund das kalte Nass herunterschlingt. Generell birgt das Fressen von Schnee Gefahren, da hier Giftstoffe enthalten sein können, die eurem Hund jedoch verlockend süß erscheinen. In unserem Artikel „Weihnachten mit Hund – Hundevergiftungen vorbeugen“ findet ihr noch mehr Infos zu dem Thema.
  • Hat euer geliebter Vierbeiner sehr dünnes Fell oder ist ein kleiner Wohnungs-Hund, der viel Zeit in der guten Stube verbringt und schnell friert? Dann kann es durchaus sinnvoll sein, ihn nicht ungeschützt winterlichen Minusgraden auszusetzen. Spezielle Hundekleidung bewahrt ihn vorm Kälteschock.
  • Wenn euer Hund empfänglich für Halsentzündungen und Co. ist, gewöhnt es euch an, ihn nach Spaziergängen gründlich trocken zu rubbeln. Und zwar nicht nur, wenn draußen Minusgrade herrschen, sondern auch im Sommer.

Husten und Halsschmerzen beim Hund können auch andere Ursachen haben

Viele der oben genannten Symptome können auch Anzeichen für andere Krankheiten sein: So treten Würgereiz und Husten zum Beispiel ebenfalls beim Zwingerhusten-Komplex oder bei Staupe auf. Diese Krankheiten solltet ihr im Vorhinein ausschließen können. Weitere Infos dazu findet ihr auch in unserem Artikel „Hund hat Husten“.

Wir von DeinHund drücken eurer Fellnase die Daumen, dass sie gesund durch die Virenzeit kommt. Mögen die Halsschmerzen an ihr vorübergehen! Sollte es sie bereits erwischt haben, hoffen wir, dass die Hausmittel gegen eine Halsentzündung beim Hund weiterhelfen. Wir wünschen eurem Vierbeiner auf jeden Fall gute Besserung!

13 Kommentar(e) zu “ Halsentzündung beim Hund: Diese Hausmittel helfen ”

Hallo, vielen Dank erstmal für die Vorschläge mein Hund hat nämlich auch eine Halsentzündung er bekommt auch zur Zeit Antibiotika und Tabletten, aber ich wollte das er schneller Gesund wird damit er sich nicht mehr so schlecht fühlen muss und dann habe ich das entdeckt … Ich habe eine FRAGE: und zwar möchte ich meinen hund auch etwas Kamillentee geben, ich weiss aber nicht wie ich den Verdünnten Tee zubereiten soll, habe dazu auch noch nix gefunden. Wüsstet ihr wie mab vielleicht den Kamillentee zubereitet ob man warmes Wasser aus der Teekanne nehmen soll oder ist das egal ob das Wassee warm ist das der nicht?

Danke schonmal im Voraus!

Das wär Super wenn ihr mir Antworten würdet!:)

Vielen Dank für Deinen Kommentar. In jedem Fall solltest Du Dich vom Tierarzt ergänzend beraten lassen, ob es sinnvoll ist, zusätzlich zu den Antibiotika und Tabletten mit Kamillentee zu behandeln. Nicht, dass es aus irgendwelchen Gründen Deinem Hund doch schadet – wir kennen ja das Krankheitsbild von Deinem Hund nicht. Unsere Tipps sind nicht zur Behandlung akuter Krankheiten gedacht. Deshalb immer mit dem behandelnden Arzt sprechen.

Generell gilt aber: Kamille wirkt entzündungshemmend und kann für den Hund neben dem normalen Wasser ergänzend angeboten werden. Dafür kann man einfach ganz normal Wasser aufkochen, den Teebeutel einhängen und für circa eine Minute ziehen lassen. Dann muss der Tee auf eine angenehme, lauwarme Temperatur abkühlen und kann dann dem Hund angeboten werden. Nicht jeder Hund mag Kamille, daher kann man ihn noch mit Wasser verdünnen, damit er nicht so stark riecht und schmeckt.

Gute Besserung für Deine Fellnase!

Hallo, mein Hund hat eine einseitige Kehlkopflähmung, was dazu führt, das er beim Spazierengehen vermehrt hechelt und durch das Maul atmet um mehr Sauerstoff zu bekommen. Durch die jetzige kalte Luft bekommt er leider auch leicht Halsschmerzen, was übrigens auch noch gut durch den Geruch am Maul erkennbar ist. Ich habe sogar ein Inhaliergerät – was er zum Glück auch gut annimmt – und muss ihn im Extremfall sogar mit Cortison inhalieren lassen, ansonsten habe ich eine Salzlösung. Im Freien bekommt er dann vorsichtshalber zum Jäckchen auch einen Schlauchschal an. Außerdem gebe ich im morgens und abends etwa ein viertel Teelöffel Manukahonig mit dem Finger direkt auf die Zunge. Dieser ist zwar sehr teuer, hat haben einen sehr viel höheren Antibiotikaanteil, als unser Honig. Nun werde ich mal den Kartoffelumschlag noch ausprobieren. Wünschen noch jeder Fellnase viel Gesundheit. Heike und Frodo

Unser Hund hat auch eine einseitige Kehlkopflähmung , die jetzt im Alter immer schlimmer wird. Besonders jetzt wo es so warm ist, hustet er vermehrt und ich habe auch das Gefühlt dass er weniger gut Luft bekommt. Ist das bei euch auch so? Wie behandelt ihr ihn dann, auch mit Antibiotika? Welches Inhalationsgerät und welche Salzlösung benutzt ihr? Entschuldigung für die vielen Fragen , aber ich habe noch keinen Tierarzt gefunden der mir weiterhilft!

Hallo Carmen,bei uns das Gleiche. Wir haben auch einen Senior mit Halbseitiger Kehlkopflähmung. Im Moment hustet er stärker als sonst. Mehrere Tierärzte könnten nicht helfen, cortison verträgt er nicht. Wir haben viel Salbei im Garten. Hast jemand schon mal Salbeitee verabreicht?

danke für deinen Tipp mit dem Manuka-Honig. Schön, dass Frodo von dir so liebevoll umsorgt wird, da könnte sich so manches Herrchen oder Frauchen eine Scheibe von abschneiden. Wir wünschen dir und Frodo auf jeden Fall alles Gute!

Julia vom DeinHund-Team

mein Labrador sabbert plötzlich wie verrrückt. Es bildet sich jedesmal eine Pfütze, egal wo sie liegt. Könnte es sein, dass sie Halssschmerzen hat und deshalb nicht schlucken möchte oder hat das andere Ursachen? Ansonsten ist sie fit, frisst, hat kein Fieber und hustet nicht.

wenn dein Labrador auf einmal vermehrt speichelt, kann durchaus eine ernsthafte Erkrankung dahinterstecken. Halsweh ist nur eine der möglichen Ursachen. Auch eine Entzündung des Zahnfleischs bzw. der Zähne oder eine Erkrankung der Speiseröhre ist denkbar. Zudem können Medikamente starken Speichelfluss auslösen. Nimmt dein Hund eventuell gerade welche?

Es ist leider nicht leicht, eine Ferndiagnose zu stellen. Auch wenn dein Hund ansonsten gut frisst und keine Auffälligkeiten zeigt, solltest du das vermehrte Speicheln gut beobachten. Bessert sich der Zustand nicht, solltest du auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen.

Ich hoffe, dass nichts Ernstes dahintersteckt und es deinem Vierbeiner bald wieder bessergeht.

Liebe Grüße, Julia vom DeinHund-Team

Mein kleiner Maltesermischling ist seit 2 Jahren Herzkrank.Er bekommt Herzmedikamente und Wassertabletten. Er hustet so fürchterlich und der Tierarzt sagt da kann man nichts machen. Es zerreißt mir immer das Herz da ich nicht helfen kann ausser streicheln und beruhigen. Er ist aber sonst mobil und Frist auch gut. Weiß jemand wie ich eventuell den Husten lindern kann.Er ist wahrscheinlich ca. 13 Jahre.Bei uns lebt er jetzt 9 Jahre. Er sollte damals in ein Tierheim und es gab keine Papiere.

vielen Dank für deine Nachricht.

Ich finde es echt prima, dass ihr euch für eure Fellnase entschieden habt, um ihn vor dem Tierheim zu retten. Schön, dass er bereits neun Jahre lebt und, so wie du schreibst, sich bei euch pudelwohl fühlen darf.

Dass im Alter Erkrankungen auftreten, ist mit der besten Pflege nicht vermeidbar, ihr habt vermutlich alles daran gesetzt, dass es eurem Liebling gut geht. Er ist noch voll beweglich, frisst ordentlich und scheint sich trotz seiner Herzerkrankung noch ganz gut zu fühlen. Es ist gut, dass ihr in bei seinen Hustenanfällen tröstet, streichelt und beruhigt.

Der Aussage des Tierarztes können wir natürlich nicht widersprechen, da wir euren Hund nicht aus de Ferne heraus untersuchen können. Vielleicht hilft es aber, eine zweite Meinung durch einen anderen Tierarzt einzuholen. So bekommt ihr entweder die Bestätigung, dass eine andere Therapie möglich wäre oder dass tatsächlich nichts zu machen ist. Egal welche Information ihr bekommt: Ihr habt die Sicherheit, für euren Liebling alles getan zu haben.

Wir wünschen euch noch viele glückliche Jahre mit eurem Senior – auf, dass er noch lange Zeit agil bleibt und euch ein treuer Begleiter ist.

Liebe Grüße von Manfred von DeinHund-Team

zu dem Husten deines Hündchen fällt mir meine Mutter ein, die jahrlang immer hustete. Ihre Hausärztin konnte nichts finden. Wir hatten den Verdacht, dass es eine Nebenwirkung von ihren Blutdrucktabletten sein könnte. Sie ging nicht darauf ein.

Irgendwann kam eine Nachfolgerin der Ärztin, die meiner Mutter auf unser Bitten hin andere Blutdrucktabletten verschrieb. Und wir behielten recht, ihr Husten war relativ schnell weg.

Auf jeden Fall wäre es ein Versuch Wert, ein anderes Medikament auszuprobieren.

Ich wünsche Dir und deinem Hündchen viel Glück!

Erstmal vielen Dank für die sehr interessanten Infos . Mein Hund „Volker“ hat seit seiner Geburt die Mandeln immer außerhalb der Mandeltaschen und sie sind immer gerötet. Das betrifft im Übrigen auch die anderen Hunde dieser Zucht. Probleme hat ihm das allerdings noch nie gemacht – (auch den anderen Drei nicht, die ich aus besagter Zucht hatte). Nun ist Volker knapp 10 Jahre alt und hat seit drei Tagen Husten. Da das ungewöhnlich für ihn ist, war ich natürlich bei unserem Tierarzt, der ein Lungen- oder Herzleiden, sowie Zwingerhusten usw. ausschließen konnte. Volker hat ja auch keine erhöhte Temperatur. Es ist eine Halsentzündung (Mandeln, Kehlkopf und Luftröhre). Da der Husten sich innerhalb der letzten drei Tage gesteigert hat, bekommt er nun ein Antibiotikum gespritzt. Ich hoffe, dass das gut wirkt. Hier aber meine Frage: Volker leidet seit ca zwei Jahren unter einer Autoimmunschwäche, so dass ich befürchte, dass sich so etwas jetzt wiederholen könnte. Ist es auch bei einer nachgewiesenen Autoimmunschwäche (die wirkt sich maßgeblich auf Magen-Darm aus – IBD) möglich, das Immunsystem mittels pflanzlicher/alternativer Therapie wieder zu stärken . Für einen Tipp bin ich sehr dankbar – und Volker auch. L.G. Kriemhild und Volker

vielen Dank für deine Nachricht. Oh je, der arme Volker. Es tut uns wirklich leid, dass er im Moment so leidet. Eine Halsentzündung kann tatsächlich ganz schön fies sein und sich beim Hund ebenso wie beim Menschen lange hinziehen. Super, dass du direkt reagiert hast und mit ihm beim Tierarzt warst. Das war mit Sicherheit eine gute Entscheidung.

Hausmittelchen können durchaus helfen, das Immunsystem zu stärken. Sie bekämpfen jedoch weniger die Ursache als vielmehr die Symptome. Da Volker bereits Antibiotika bekommt, können sie die Heilung zusätzlich unterstützen und zum Beispiel die Schmerzen im Rachen lindern. Das fängt schon im Kleinen an. So ist es zum Beispiel im Moment in vielen Gebieten Deutschlands eisig kalt. Achte daher darauf, nicht zu lange mit ihm spazieren zu gehen oder ihn – je nach Rasse – mit Kleidung zu schützen. Zuhause solltest du dafür sorgen, dass es angenehm warm ist, gleichzeitig aber auch die Luftfeuchtigkeit stimmt. Gerade trockene Heizungsluft kann Husten fördern. Zudem solltest du versuchen, sein Umfeld relativ stressfrei zu gestalten. Er braucht einfach ein bisschen mehr Ruhe als sonst. Und natürlich sollte im Wassernapf immer ausreichend Wasser sein.

Ob Volker nun aufgrund seiner Autoimmunschwäche öfter eine Halsentzündung erleiden wird, ist schwer zu sagen. Immerhin wurde diese bereits vor zwei Jahren festgestellt und bislang hatte er ja noch keine Probleme mit Halsentzündungen. Es muss also nicht unbedingt bedeuten, dass diese immer wiederkehren wird. Allerdings ist Volker nun auch schon zehn Jahre alt. Je nach Rasse gehört er damit bereits zu den älteren Herren. Das kann ihn auch anfälliger machen für Krankheiten. Wenn du dich nach dem Überstehen der Halsentzündung jedoch weiterhin so liebevoll um ihn kümmerst, wie du es jetzt bereits tust, habt ihr vielleicht Glück und es bleibt bei einer einmaligen Entzündung.

Sicherlich kannst du verstehen, dass es schwer für uns ist, eine Ferndiagnose zu stellen. Gerade, wenn es um gesundheitliche Probleme geht. Wenn du planst, alternative Heilmittel einzusetzen, halte daher bitte noch einmal Rücksprache mit deinem Tierarzt. Er kennt Volker persönlich und hat ein noch besseres Bild der Lage.

Auch Hunde haben Halsentzündungen

In Hamburg ist schon seit Montag wieder Kindergarten und täglich sinkt die Anzahl der anwesenden Kinder.

Heute morgen sagte die Erzieherin : „Alle sind krank, sogar mein Hund. Dem tut das Schlucken so weh, dass er nicht mehr fressen mag.“

Da konnte ich ihr gleich den Tipp geben, das Futter einfach mit Wasser zu verdünnen, damit es besser durch den Hals flutscht. Und ich fühle mich natürlich gleich berufen, heute über Halsentzündungen beim Hund zu bloggen!

Rachen- und Mandelentzündungen – bei Hund und Mensch ziemlich ähnlich

Genau wie beim Menschen hat der Hund im Rachen Tonsillen, umgangssprachlich Mandeln genannt. Diese bestehen hautpsächlich aus Bindegewebe und Zellen des Abwehrsystems. Im Normalfall können so viele der über Maul und Schnauze aufgenommen Schadstoffe unschädlich gemacht werden, bevor sie ins Körperinnere gelange. Sie werden sozusagen im Rachen abgefangen.

Es gibt aber immer mal wieder Bakterien oder Viren, die nicht sofort vom Abwehrsystem erledigt werden können und eine Entzündung hervorrufen – wer kennt keine Halsschmerzen?

Symptome von Halsschmerzen beim Hund

Vermutlich fühlt sich eine Entzündung im Hals für Hund und Mensch ziemlich ähnlich an: Kratzen, Schmerzen, Schluckbeschwerden und dazu manchmal Heiserkeit.

Aber auch der aufmerksamste Hundeliebhaber wird eine leichte Halsentzündung übersehen, denn bis die meisten Hunde das Fressen wegen Halsschmerzen einstellen, muss die Entzündung schon ziemlich heftig sein…. Und auch Heiserkeit zeigt sich bei den meisten Hunden nicht sehr schnell. Nicht wenige Hundehalter berichten allerdings, dass sie eine Entzündung im Rachen riechen können!

Bei sehr starken Entzündungen würgen einige Hunde und speicheln dabei stark, manche Hunde husten auch (dann breitet sich die Entzündung manchmal schon über die Luftröhre in die Bronchien aus) und bei einigen Hunden steigt die Körpertemperatur – sie haben Fieber. Die Normaltemperatur bei Hunden liegt zwischen 37,5 und 39 Grad Celsius, darüber spricht man erst von Fieber. Allerdings kann die Körperinnentemperatur bei Aufregung schnell mal ein Grad steigen!

Die genaue Diagnose “ Mandel- und Rachenentzündung“ lässt sich durch einen sehr tiefen Blick in den Rachen stellen, bei dem auch die Zunge noch ein Stück herunter gedrückt werden muss. Die Schleimhaut des Rachens ist bei einer Entzündung gerötet und häufig auch eine Schwellung der Schleimhaut sichtbar.

Differentialdiagnosen bei Halsentzündungen

Unter Differentialdiagnose versteht man „Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen, die voneinander abgegrenzt werden müssen, um zu einer Diagnose zu gelangen.“

Und im Falle von Rachenentzündungen beim Hund sollte man sich die Differentialdiagnosen wirklich ganz genau betrachten: einige schwere Allgemeinerkrankungen werden nämlich von diesen Entzündungen begeleitet.

Auch ein verschluckter und im Hals stecken gebliebener Fremdkörper verursacht Halsschmerzen und Schluckbeschwerden. Meist würgen die Hunde dann allerdings sehr stark.

Mandel- und Rachenentzündungen sind auch ein typisches Symptom beim Zwingerhusten-Komplex. Dabei kommt es durch eine Kombination von Bakterien und Viren zu einer Entzündung der Atemwege. Neben der Rachenentzündunge steht ein trockener und rauer Husten im Vordergrund. Besonders häufig erkranken junge Hunde bis zum 6. Lebensmonat am Zwingerhusten-Komplex.

Auch bei dieser gefährlichen Erkrankung steht eine Entzündung des Rachenraumes häufig am Anfang der Erkrankung. Alle wichtigen Fakten zur Staupe beim Hund findet ihr hier.

Was tun, wenn der Hund eine Mandel- oder Rachenentzündung hat?

In den allermeisten Fällen reicht es abzuwarten – einfache Entzündungen des Rachenraumes heilen ohne Behandlung nach einigen Tagen ab.

Wenn der Hund aufgrund von Schluckbeschwerden nicht fressen mag, hilft es, die Nahrung mit Wasser zu verdünnen. Sie flutscht dann besser durch den Hals und reizt dabei die Schleimhaut weniger.

Sobald weitere Symptome wie starker Husten, vermehrtes Würgen oder sogar Fieber auftreten, sollte auf jeden Fall eine tierärztliche Praxis aufgesucht werden! Bei schweren Halsentzündungen kann es notwendig sein, Antibiotika zu geben.

Liebe U, warum hast Du diesen Post eigentlich nicht geschrieben? Ich kenne niemanden der so oft unter Halsschmerzen leidet wie Du ❤️

Glücklicherweise gesunde Grüße!

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8 Kommentare

Wir hatten (leider) schon mehrmals damit zu tun und auch schon mit Kehlkopfentzündungen. Zum Glück sind diese Probleme gut therapierbar und wir waren meistens innerhalb weniger Tage die Symptome los … aber ein vorsichtiger Umgang mit Futter und etwas Fenchelhonig mit Tee schaden auch über längere Zeit nicht 🙂

Isabella mit Damon und Cara

Fenchelhonig? Das kenne ich gar nicht. Und dabei will ich doch dieses Jahr endlich mit der Imkerei beginnen. Da muss ich mich gleich mal schlau machen…. Vielleicht gibt es dann hier nächsten Winter einen Online-Shop!

Liebe Grüße von Julia

Och Gott, sind das niedliche Hunde – auch wenn das #offtopic ist, muss es kurz gesagt werden. Mein Pferd hatte vor kurzem Husten. Auch da stand ich vor der Frage: Was tun? Ich habe mich für Mineralfutter mit Hustenkräutern und Tee entschieden. Also ein bisschen Hustentee zwischen das Hafer-Pellets-Leinsamen-Bio-Müsli gegossen. Hat super funktioniert. Madame geht es wieder besser 🙂 Liebe Grüße, Petra

wie gut, dass es deiner Stute wieder besser geht! Hustentee können bei uns in der Familie z.Z. auch alle brauchen…

Danke für die Guten Ratschläge. Toller Chat.

Unserer Ebby [Hündin 11Monate] geht es nach Rachen [Halsentzündung] langsam wieder besser. Unser TA hat ihr ein Entzündung Präparat geben und uns auch Fencheltee mit Honig ins geweichteTrockenfutter empfohlen. Hat Sie super angenommen!!

Bin froh, dass es ihr wieder gut geht.

Unsere Kröte würgte auch erbärmlich und erbrach weißlichen bis klaren Schleim 6 mal in kurzen Abständen bis ich sie kurzerhand zum TA schleppte – hat meinen Verdacht auf Halsschmerzen mit einem Blick in den feuerroten Rächen (3 Stunden Treibjagd bei Regen waren schuld – ich wollte heim, nur die Madam nicht!) bestätigt…

1x Entzündungshemmende Spritze

1x dicken „Kringelschal“ um den Hals

1x Kuschelkorb mit Decke an ’nem ruhigen Platz

– Gassi- gehen in den Garten und zurück (hatte wahrscheinlich eh Muskelkater)

Ausnahmsweise warme Weisswürste in den Topf !

Ergebnis: Nach 24 Stunden war sie wieder fit wie Lumpi, Hals normal, kein Mundgeruch mehr, Temperatur ok.

Der beherzte Gang zumTA war aber am wichtigsten für die schnelle Genesung bevor sich die Entzündung zu den Bronchien vorarbeitet!

Also: Don’t Panic – einfach hingehen und danach: schlafen lassen….

Ich liebe es, wenn Tierärzte gelobt werden.

ich bin heute zum 1. Mal auf eurer Seite und stelle fest: Eure Tipps sind klasse. Ich habe eine kleine Chihuahua-Hündin, die sich ganz furchtbar erkältet hat. Sie bekommt von mir Fleischbrühe und Fencheltee mit Honig. Das findet sie super. Während alle anderen Hunde im Rudel das olle Fertigfutter bekommen, schlabbert sie leckere Fleischbrühe … 🙂

Halsschmerzen, Halsentzündung

Die Erkrankungen und ihre Ursachen

Halsschmerzen sind meistens durch eine Entzündung des Rachens oder der Rachenmandeln verursacht; auch eine Kehlkopfentzündung (siehe „Husten„) kann zum Halsschmerz führen. Erreger dieser Entzündungen sind zu ca. 80 % Viren, aber selbst bei den ca. 20 % bakteriell bedingter Halsentzündungen wird eine sofortige Antibiotikatherapie nach modernen Leitlinien nicht empfohlen. Zur ersten Wahl gehören immer homöopathische Arzneimittel.

Die Streptokokken-Angina, eine Mandelentzündung durch Scharlach-Bakterien, verläuft bei sonst Gesunden relativ leicht. Die Mandeln sind gerötet oder vereitert mit weißen Stippchen, der Mundgeruch süßlich und die Kieferwinkel-Lymphknoten geschwollen. Das Scharlach-Vollbild mit Fieber und Ausschlag ist selten geworden, die früher häufigen Folgekrankheiten des Rheumatischen Fieber und der Nierenentzündung ebenso; eine Penicillin-Therapie kann das Auftreten dieser Krankheiten nicht verhindern.

Das Pfeiffersche Drüsenfieber, die Mononukleose, wird durch das Eppstein-Barr-Virus ausgelöst und tritt vor allem bei Jugendlichen auf. Die Beläge auf den Mandeln sind nicht weiß, sondern gelblich, grau oder grün, oft ist auch die Nase verstopft, Bauchschmerzen und Übelkeit treten auf, der Kranke fühlt sich sehr schwach, was auch nach Abklingen der Entzündungsphase anhalten kann.

Allgemeine Maßnahmen

Je nach Typ helfen kalte oder warme Umschläge, kalte oder warme Getränke, Salbei- oder Kamille-Spülungen. Schmerzstillende Lutschtabletten helfen nur sehr kurz und reichen zur Behandlung nicht aus.

Ärztliche Hilfe erforderlich:

  • wenn die Schmerzen länger als 1-2 Tage anhalten,
  • wenn die Mandeln sehr stark geschwollen oder belegt sind,
  • wenn hohes Fieber und schwere Allgemeinsymptome auftreten,
  • wenn die Halslymphknoten stark anschwellen und schmerzen,
  • wenn das Schlucken stark behindert ist (es könnte sich dann um einen beginnenden Abszess handeln).

Die wichtigsten Arzneimittel

Die Schwellungen sind wässrig-gedunsen und oft nur blassrot, das Zäpfchen ist meist stark aufgequollen. Der Schmerz ist stechend. Der Kranke hat wenig Durst.

Argentum nitricum

Typisch ist der Schmerz wie von einem Splitter, viel Schleim im Hals mit Räusperhusten und Heiserkeit.

Belladonna

Die entzündete Region ist hochrot, der Schmerz pochend, das Fieber oft hoch. Der Kranke ist matt, aber reizbar und neigt zu aggressiven Impulsen. Manchmal kann ein Pulsieren der Halsschlagadern gesehen werden.

Hepar sulfuris

Der Halsschmerz tritt meist im Rahmen einer eitrigen Nasenrachenentzündung auf. Der Schmerz ist splitterartig (vgl. Argentum nitricum), die Halslymphknoten meist geschwollen. Kälte wird nicht ertragen, aber warme Umschläge und Getränke tun gut.

Entzündung und Schmerzen sind typischerweise linksseitig und treten vor allem morgens, nach dem Schlafen auf. Die Verfärbung ist dunkelrot, Berührung und warme Getränke verschlimmern. Der Hals muss frei sein, enge Kragen oder Schals werden nicht ertragen. Das Schlucken von festen Speisen geht leichter als von Flüssigkeiten und Speichel.

Lac caninum

Typisch ist der mehrfache Seitenwechsel der Beschwerden. Die entzündeten Stellen glänzen weiß oder rot, als seien sie lackiert.

Lycopodium

Entzündung und Schmerzen sind typischerweise rechtsseitig oder beginnen dort und verschlimmern sich nachmittags von 16-20 Uhr. Sowohl warme als auch – noch häufiger – kalte Getränke können den Schmerz verschlimmern. Begleitend treten Oberbauchschmerzen, Blähungen und Nasenverstopfung auf.

Mercurius solubilis

Die rechte Mandel und der rechte Kieferwinkellymphknoten sind geschwollen, der Zungengrund weiß oder gelb belegt, der Mundgeruch süßlich. Nur laue Getränke werden ertragen, sowohl kalte wie heiße Temperaturen verschlimmern. Die Beschwerden sind nachts stärker, oft verbunden mit starkem Schwitzen.

Phytolacca

Die rechte Mandel ist dunkel oder bläulichrot verfärbt und geschwollen. Der Schmerz strahlt in das Ohr, den Nacken oder die Schulter aus. Die Empfindung im Hals ist heiß und brennend, heiße Getränke verschlimmern.

Nützliche Tipps finden Sie in unserem Leitfaden zur Behandlung von Erkältungskrankheiten

Unter ärztlicher Homöopathie besserten sich bei mehr als 80 Prozent der Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen das Allgemeinbefinden und die seelische Verfassung. – Am deutlichsten gingen jedoch die körperlichen Beschwerden zurück (85 Prozent).

Lesen Sie die komplette Studie hier.

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Halsschmerzen und Blut spucken

Tritt blutiger Auswurf im Zusammenhang mit Halsschmerzen auf, kann dies viele Ursachen haben.[1] Im nachfolgenden Text werden die medizinischen Fakten, die biologischen Zusammenhänge und die Risiken dieser Symptome in Kombination miteinander beleuchtet.

Medizinische Fakten

Halsschmerzen treten meistens im Rahmen einer Erkältung auf und werden in diesem Fall durch relativ harmlose Erkältungs-Viren (Rhinoviren) ausgelöst.[2] Befindet sich Blut im Sputum, kann es unterschiedliche Erklärungen dafür geben, wobei das Blut aus dem Atem- oder dem Magen-Darm-Trakt stammen kann.

Stammt das Blut aus den Atemwegen, ist es in der Regel hellrot, schaumig und mit Luft gemischt. Liegt z.B. eine starke Erkältung, eine Bronchitis oder gar eine Lungenentzündung (Pneumonie) vor, können in den gereizten Atemwegen kleine Blutgefäße platzen und durch den Entzündungsprozess treten dann neben Halsschmerzen auch [1]

  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Schnupfen
  • Heiserkeit
  • allgemeine Abgeschlagenheit

auf. [3] Andere mögliche Erklärungen für aus den Atemwegen stammendes Blut wären ein Lungentumor oder eine Lungentuberkulose. Dies ist allerdings in Kombination mit akuten Halsschmerzen bzw. einer Erkältung untypisch.

Sollte das Blut jedoch der Magen- und Speiseröhrengegend entspringen, ist es eher dunkel, teilweise fast schwarz und besitzt eine kaffeesatzartige Konsistenz.Ursachen hierfür können mechanische oder chemische Reizungen sein, welche für eine blutende Schleimhaut verantwortlich sind. Abzugrenzen sind auch Blutungen im Mund- und Nasenbereich. [1]

​Biologischer Zusammenhang

Der Begriff Bluthusten (Hämoptoe) bezeichnet das Aushusten größerer Blutmengen, wohingegen das Aushusten von bluthaltigem Schleim in Fachkreisen auch Hämoptyse genannt wird. Die Blutungsquelle liegt in beiden Fällen im Atemtrakt, in einem Blutgefäß der Bronchien, der Luftröhre (Trachea) oder des tieferenLungengewebes (Lungenparenchym). [5]

Es kann sich auch Blut aus Blutgefäßen des Magen-Darm-Trakts, z.B. aus Mund, Speiseröhre (Ösophagus) oder Magen in die Spucke mischen. Bei einem gereizten bzw. entzündeten Ösophagus z.B. durch Sodbrennen (Reflux) kann dies der Fall sein. Der saure, aufsteigende Magensaft beschädigt dabei stetig die Oberfläche der Speiseröhre, was zu Blutungen führen kann. Diese Blutungsform wird allerdings nicht zu den Begriffen der Hämoptyse/Hämoptoe gezählt.

Halsschmerzen werden durch den Virenbefall der Atemwegsschleimhäute hervorgerufen.[6]Eine Ansteckung entsteht durchTröpfcheninfektion, weshalb die Atemwege als Eintrittspforte besonders gefährdet sind. Sind die Viren in den Körper gelangt, vermehren sie sich sehr schnell über den Befall von körpereigenen Wirtszellen[2] . Die körperliche Immunabwehr äußert sich durch einen lokalen Entzündungsprozess. Ist dieSchleimhaut entzündet schwillt sie an, ist stark gerötet und verschleimt, teilweise werden dabei kleine Blutgefäße beschädigt. Bei einer Bronchitis könnte dies im Bereich Bronchien / Luftröhre der Fall sein, bei einer Lungenentzündung (Pneumonie) im Bereich des Lungenparenchyms.

Hängen die zwei Symptome Halsschmerzen und Blut im Sputum (Auswurf) ursächlich nicht miteinander zusammen, kommen andere Erkrankungen in Frage. Bei einem Lungentumor (Lungen-/Bronchialkarzinom) tritt Bluthusten auf, weil die Wucherung des Tumors Blutgefäße beschädigt, welche anfangen zu bluten. EineLungentuberkulose ist eine Infektionskrankheit, die durchMykobakterien ausgelöst wird. Es kommt hierbei zur Entzündung des befallenen Organs und somit kann das Gewebe anfangen zu bluten. [4]

Zu beachten

Sollten die Halsschmerzen länger als 7 Tage andauern, ist ein Arztbesuch ratsam. Die Ursache für das Blut im Sputum sollte sofort abgeklärt werden. [7] Eine Beschreibung des Blutes, der Blutmenge und der anderen Begleitsymptome ist dafür sehr hilfreich. Raucher sind besonders gefährdet in Bezug auf ein Lungenkarzinom. [3]

Behandlungsmöglichkeiten bei Halsschmerzen

Wichtiger Hinweis

Die auf Erkaeltet.info zur Verfügung gestellten Informationen sowie Kommentare und Diskussionsbeiträge können und dürfen nicht zur Erstellung eigenständiger Diagnosen und/oder einer eigenständigen Auswahl und Anwendung oder Absetzung von Arzneimitteln, sonstigen Gesundheitsprodukten oder Behandlungsmethoden verwendet werden. Viele Symptome und Beschwerden können bei verschiedenen Erkrankungen auftreten. Für eine sichere Diagnose und Behandlung muss immer ein Arzt aufgesucht werden. Die auf Erkaeltet.info zur Verfügung gestellten Inhalte sind sorgfältig erarbeitet und werden in regelmäßigen Abständen auf ihre Richtigkeit überprüft und aktualisiert. Jedoch unterliegen die Erkenntnisse in der Medizin einem ständigen Wandel. Wir übernehmen daher keine Gewährleistung für die Vollständigkeit, Richtigkeit, Genauigkeit und Aktualität sämtlicher Inhalte auf den Webseiten.

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Halsschmerzen sind ein unangenehmes Symptom, welches diverse Ursachen haben kann. Hauptursache für die Entstehung von Halsschmerzen sind Entzündungen.

Halsschmerzen treten unter anderem im Rahmen einer Rachenentzündung (Pharyngitis) auf.[1] Schnupfen (Rhinitis), Husten (Tussis) oder Fieber (Pyrexie) sind.

Unter Halsschmerzen versteht man Beschwerden im Rachenraum, welche seit höchstens vierzehn Tagen bestehen. Sie beruhen in der Regel.

Mandelentzündung beim Hund - so lindern Sie's

Eine Mandelentzündung ist für den Hund genau so schmerzhaft und unangenehm wie für uns Menschen. Sie können mit einfachen Hausmitteln jedoch die Beschwerden lindern und dem Hund helfen, wieder gesund zu werden.

Was Sie benötigen:

  • Dosenfutter
  • Salbeitee
  • Malvenblätter
  • Schal

Nutzen Sie einfache Hausmittel, um Ihren Hund die Schmerzen bei der Mandelentzündung zu erleichtern.

Hausmittel gegen die Mandelentzündung

  • Wenn Sie mit Ihrem Hund schon beim Tierarzt waren und dieser eine Mandelentzündung diagnostiziert hat, dann hat Ihr Hund bestimmt Antibiotika bekommen.

Ein Hund darf all das essen, was seinem Organismus nicht schadet und zur artgerechten …

Dem Hund Linderung verschaffen

  • Da dem Hund bei einer Mandelentzündung das Schlucken Schmerzen bereitet, sollten Sie dem Tier während dieser Zeit nach Möglichkeit kein Trockenfutter geben.
  • Füttern Sie ein gutes Dosenfutter. Hier muss der Hund weniger kauen und kann die weichen Futterbrocken fast ohne Beschwerden schlucken.
  • Alternativ können Sie auch das Trockenfutter in warmem Wasser einweichen und dann mit einer Gabel zerkleinern, bevor Sie Ihren Hund damit füttern.

Tee gegen die Mandelentzündung

  • Auch ein schwach aufgebrühter Tee verschafft dem Hund Linderung, wenn er eine Mandelentzündung hat.
  • Brühen Sie einen Salbeitee dünn auf und geben Sie diesen entweder mit in das Trinkwasser oder mischen Sie den Tee mit unter das Dosenfutter.
  • Auch einen Tee aus getrockneten Malvenblättern kann dem Tier die Beschwerden nehmen. Brühen Sie den Tee nur schwach auf und versuchen Sie zuerst, ob der Hund den kalten Tee von alleine trinkt. Wenn nicht, dann mischen Sie etwas davon unter sein Futter.

Halten Sie den Hund warm

  • Nicht nur beim Menschen, sondern auch beim Hund hilft ein Schal bei einer Mandelentzündung.
  • Am besten nehmen Sie einen kleinen Wollschal und wickeln diesen Ihrem Hund um den Hals.
  • Der Schal sollte aber nicht zu fest gebunden werden, sondern mehrmals locker um den Hals geschlagen werden.

Zusätzlich gibt es einige homöopathische Mittel wie Belladonna oder Mercurius, die Sie Ihrem Hund geben können.

Halsschmerzen hund

Wenn der Hund wьrgt und hustet, nach jedem Grashalm schnappt, dann steckt meistens eine Halsentzьndung dahinter. Unsere Lieblinge zeigen Mьdigkeit und Unlust, Spaziergдnge zu machen. Nachts ist der Schlaf von Herrchen, Frauchen und Hund durch Hustenanfдlle gestцrt.

Die genaue Ursache liegt in einer viralen oder bakteriellen Infektion. Dabei sind die Mandeln (Tonsillitis) oder der Kehlkopf (Laryngitis) entzunden.

Leichte Infektionen mit Husten und Wьrgen, aber mit erhaltenem Appetit, nennt man Angina.

Als erste Therapie muss das Tier geschont werden. Das heiЯt: Keine langen Spaziergдnge, kein Spielen mit anderen Hunden, kein kaltes Wasser trinken (Wasserpfьtzen) und natьrlich nicht baden gehen. Auch muss Erde-, Gras- und Hцlzchenfressen vermieden werden. Die Hunde versuchen dies, weil sie glauben, die Schmerzen im Hals kommen von einem steckenden Stьck (Holzschiefer oder Дhnlichem), welches verschluckt wurde.

Bei leichter Angina helfen gut Hustensдfte (Tussimont. ), lauwarmer Tee, abwehrstдrkende Mittel (Echinacea) und Vitamine.

Bei starker Angina oder Zwingerhusten muss zusдtzlich der Tierarzt aufgesucht werden. Eine antibiotische Therapie mit entzьndungshemmenden und abschwellenden Mitteln ist nцtig. Vor allem beim Zwingerhusten ist eine mehrmalige Therapie wichtig. Andernfalls kann neben chronischer Mandelentzьndung auch ein Herz oder Nierenschaden entstehen.

Halsschmerzen hund

Halsschmerzen und Mandelentzündung

Halsschmerzen (Pharyngitis ) treten häufig im Rahmen von Infektionen der oberen Atemwege auf. Sie können durch Bakterien (häufig Streptokokken) oder Viren (z.B. Influenza-, Parainfluenzaviren) bedingt sein. Als Symptome treten Schluckbeschwerden, ein „Kratzen“ oder „Wundgefühl“ im Hals und evtl. Fieber auf. Ein plötzlicher Beginn spricht für eine bakterielle, begleitender Husten und Schnupfen eher für eine virale Entstehung.

Die Angina tonsillaris (Mandelentzündung, Tonsillitis) ist eine akute Entzündung der Gaumenmandeln und wird in der Regel durch β-hämolysierende Streptokokken verursacht.

Typischerweise entwickeln sich innerhalb weniger Stunden hohes Fieber mit Schüttelfrost sowie starke Halsschmerzen und Schluckbeschwerden, die in die Ohrregion ausstrahlen können. Oft ist das Mundöffnen schmerzhaft. Husten und andere „Erkältungszeichen“ fehlen typischerweise. Bei stark vergrößerten Mandeln besteht manchmal eine „kloßige“ Sprache.

Die Gaumenmandeln sind beidseits hochrot und geschwollen und evtl. eitrig belegt. Oft sind die Kieferwinkel-Lymphknoten geschwollen und druckschmerzhaft.

Die schulmedizinische Behandlung besteht in der oralen Gabe von Antibiotika (meist Penicillin ), bei einer Penicillinallergie ersatzweise Erythromycin. Bei starken Schmerzen werden entzündunghemmende und schmerzstillende Mittel eingesetzt.

Kommt es in kurzen zeitlichen Abständen immer wieder zu eitrigen Anginen, ist möglicherweise eine operative Entfernung der Gaumenmandeln ( Tonsillektomie ) notwendig. Insbesondere bei Kindern sollte diese Entscheidung jedoch gut überlegt werden, da die Tonsillen besonders in diesem Alter für die Immunabwehr wichtig sind.

Hausmittel und unterstützende Maßnahmen

  • Gurgeln:
    • mit lauwarmem Salzwasser, ½ Teelöffel Salz auf ein Glas warmes Wasser.
    • mit verdünntem Teebaumöl, 1–2 Tropfen in ein Glas lauwarmes Wasser.
    • Mit Kamillenextrakt (siehe Präparate)
    • mit Aloe Vera-Saft aus dem Reformhaus. Der Hauptwirkstoff im Gel des Aloe Vera-Blattes bekämpft die Entzündungen im Rachenraum und beruhigt die Schleimhäute.
    • 2 EL naturtrüben Apfelessig in ¼ l lauwarmes Wasser verrühren und jede Stunde damit den Mund- und Rachenraum ausspülen.
    • 3 Tropfen Weihrauch-Öl in ein Glas warmes Wasser geben. Mehrmals am Tag damit gurgeln.

  • Wickel:
    • Kartoffelwickel: frisch gekochte Kartoffeln zerdrücken und auf einem Tuch (nicht zu heiß!) um den Hals legen. Den Wickel so lange liegen lassen, bis er kalt geworden ist.
    • Quarkwickel: Den Quark auf ein Tuch auftragen und um den Hals legen. Wirkt kühlend und entzündungshemmend. Ein entsprechendes Fertigpräparat (Quarkpack) muss nur nass gemacht und aufgelegt werden.
    • Schweineschmalz in der Pfanne erhitzen, mit der flüssigen Masse ein Leintuch tränken und so heiß wie möglich um den Hals wickeln. Mit einem warmen Schal abdecken und über Nacht einwirken lassen.
    • 3 EL Heilerde (Apotheke) mit Wasser zu einem dicken Brei verrühren, auf einem Tuch verteilen und um den Hals wickeln. Mit einem Tuch abdecken und wenn die Heilerde getrocknet ist, abnehmen und erneuern.
    • Eine Zwiebel ganz fein hacken, die Masse in ein Tuch wickeln und um den Hals binden. Darüber ein Wolltuch legen. Zwei Stunden einwirken lassen.

  • Die Füße und den Halsbereich immer gut warm halten.
  • Darauf achten, dass die Raumluft immer feucht ist. Trockene Schleimhäute sind gute Nährböden für Bakterien und Viren.

  • 20 g Lindenblüten und 20 g Kamillenblüten mischen. 2 TL der Mischung mit ¼ l Wasser übergießen, 5 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Mit Honig gesüßt in kleinen Schlucken trinken.
  • 2 TL Salbei mit ¼ l Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Mit Honig gesüßt in kleinen Schlucken trinken.
  • 25 g Kamille und 25 g Salbei mischen. 2 TL der Mischung mit ¼ l Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Zum Gurgeln und Trinken in kleinen Schlucken.
  • 10 g Lonicera-Blüten, 25 g Thymian, 25 g Ringelblumen, 30 g Kamille und 25 g Salbei mischen. 2 TL der Mischung mit ¼ l Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Mit Honig gesüßt in kleinen Schlucken trinken.
  • 20 g Kamillenblüten, 20 g Huflattich, 15 g Blutwurz mischen. Mehrmals täglich warm gurgeln.

Für Entzündungen im Mund-und Rachenbereich kommen Pflanzenextrakte zur Anwendung, die entzündungshemmend, zusammenziehend (adstringierend) und desinfizierend wirken, wie Kamille und Salbei, aber auch Extrakte aus Gerbstoffdrogen wie Eichenrinde, Ratanhiawurzel oder Tormentillwurzel. Sie werden lokal zum Gurgeln, Lutschen, Inhalieren oder Sprühen eingesetzt. Die fertigen Tinkturen oder Extrakte werden zum Gurgeln in der Regel mit Wasser verdünnt.

Nr.3 Ferrum phosphoricum und Nr. 4 Kalium chloratum zu Beginn der Beschwerden

Nr. 6 Kalium sulfuricum bei eitrigen Belägen

Nr. 11 Silicea bei chronisch wiederkehrenden Mandelentzündungen

Nr. 2 Calcium phosphoricum bei anfälligen, blassen Kindern

Eine homöopathische Behandlung mit Einzelmitteln ist dann wirkungsvoll, wenn die Symptome ausgeprägt sind und dem Mittel gut entsprechen. Schwach ausgeprägte Fälle von Halsschmerzen werden mit den oben erwähnten Hausmitteln oder pflanzlichen Präparaten ausreichend gut behandelt. Bei schweren Fällen zum Arzt!

Aconitum: Plötzlicher und heftiger Beginn. Prickeln, Trockenheit und Brennen im Hals. Großer Durst auf kalte Getränke. Innere Unruhe. Die Beschwerden werden durch kalten, trockenen Wind verursacht. Schlimmer abends und nachts, Besserung durch Eintritt von reichlichen Schweißen.

Der Sturmhut (Aconitum napellus) ist das „Mittel der ersten Stunde“ zur Behandlung der Halsschmerzen, kann aber meist nur anfangs und kurzfristig eingesetzt werden. Wenn die Symptomatik sich ändert, muss ein anderes Mittel gefunden werden.

Apis mellifica: Die Mandeln sind gerötet und stark geschwollen mit oft hohem Fieber. Brennende und stechende Halsschmerzen. Der Gaumen und insbesondere das Zäpfchen ist stark und manchmal sackartig geschwollen. Wenig Durst, kalte Getränke bessern jedoch die Schmerzen. Verschlimmerung durch Hitze jeder Art.

Die Arzneimittelwirkung der Honigbiene (Apis mellifica) kennen alle, die schon einmal gestochen wurden: Stechende und brennende Schmerzen, Schwellung und Besserung durch kalte Umschläge. Diese Symptomatik trifft auch für die Halsentzündung zund

Belladonna: Der Rachen, das Zäpfchen und die Mandeln sind hochrot. Das Schlucken ist schmerzhaft und schwierig, Kloßgefühl. Fieberhafte Mandelentzündungen mit rotem Kopf, Benommenheit, Lichtempfindlichkeit und Schwitzen. Kalte Hände und Füße. Verschlimmerung abends. Verschlimmerung durch geringste Berührung des Halses. Schlimmer auf der rechten Seite (rechte Mandeln).

Die Tollkirsche (Atropa belladonna) ist das klassische Mittel für die akute Entzündung. Belladonna heißt übrigens „schöne Frau“. Diese Bezeichnung kommt daher, weil die Tollkirsche die Pupillen stark erweitert, was früher als ein Schönheitsideal galt und zur Einnahme der (giftigen!) Tollkirsche verleitete.

Hepar sulfuris: fortgeschrittene Halsentzündung und Angina mit Eiterung. Stechende Schmerzen, wie ein Splitter im Hals. Die Schmerzen strahlen beim Schlucken in die Ohren aus. Schlimmer durch kalte Luft, kalte Getränke und Speisen. Besser durch Wärme und warme Getränke.

Hepar sulfuris, die kalkartige Schwefelleber, ist eine speziell nach Hahnemann zubereitete mineralische Verbindung (hat also nichts mit „Leber“ zu tun). Vorherrschend bei diesem Arzneimittel sind Eiterung, starke Kälteempfindlichkeit und die übermäßige Schmerzempfindlichkeit.

Lachesis: Die Mandeln sind bläulich-rot verfärbt. Oft ist zu Beginn die linke Seite betroffen, später kann die Entzündung nach rechts wandern. Schluckschwierigkeiten, besonders beim Schlucken von Flüssigkeiten oder Speichel, aber es besteht ein dauernder Schluckzwang. Abneigung gegen drückende und enge Kleidung am Hals, Einengungsgefühl. Warme Getränke verschlechtern die Beschwerden. Morgens und nach dem Schlafen sind die Beschwerden allgemein schlechter.

Bei der Buschmeisterschlange (Lachesis muta) handelt es sich um das Gift einer außerordentlich giftigen Viper Südamerikas. Constantin Hering prüfte sie an sich selbst (auf Kosten seiner eigenen Gesundheit) und bereicherte die Homöopathie damit um ein mächtig wirkendes Arzneimittel.

Mercurius solubilis: Eitrige Beläge auf den Mandeln. Die Zunge ist schmutzig belegt und zeigt am Rand Zahneindrücke. Übler Mundgeruch und metallischer Mundgeschmack. Vermehrte Speichelbildung, nachts läuft der Speichel aus dem Mund. Nächtliches Schwitzen mit klebrigen Schweißen. Verschlimmerung sowohl durch Hitze als auch durch Kälte. Verschlimmerung nachts und in der Bettwärme.

Mercurius solubilis (schwarzes Quecksilberoxydul)ist eine wasserunlösliche Verbindung und wurde nur aufgrund bestimmter chemischer Eigenschaften als löslich (= solubilis) bezeichnet. Es ist ein wichtiges Mittel für eitrige Entzündungen in Verbindung mit vermehrter Schweißbildung.

Phytolacca: Hals und Mandeln sind dunkelrot entzündet. Die Schmerzen sind brennend, stechend und strahlen beim Schlucken bis zum Ohr aus. Die Schmerzen werden nachts schlimmer. Warme Getränke verschlechtern, kalte Getränke bessern die Beschwerden.

Die Kermesbeere (Phytolacca decandra) kommt aus Zentralamerika. Sie kann bei der Halsentzündung mit Rötung und ansonsten wenig deutlicher Symptomatik zum Einsatz kommen, wenn kein Hinweis für ein anderes Mittel besteht.

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