понедельник, 25 июня 2018 г.

flohsamen_hund

Flohsamen für Hunde und Katzen: Gut für die Verdauung

Eine funktionierende Verdauung ist sowohl für Menschen als auch für Tiere sehr wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Flohsamen für Hunde und Katzen können den Vierbeinern helfen, wenn Magen und Darm einmal nicht so funktionieren, wie gewünscht. Das pflanzliche Hausmittel ist leicht zu dosieren und kann dank wertvoller Ballaststoffe bereits nach kurzer Zeit Wirkung zeigen. Hier erfahren Sie mehr zur Anwendung von Flohsamen.

Im Handel erhalten für Sie die Regulierung der Verdauung sowohl ganze Samenkerne als auch Flohsamenschalen. Flohsamen wurden von der EU als Einzelfuttermittel für alle Tierarten zugelassen und überzeugen vor allem damit, dass sie rein natürlicher Herkunft sind. Nicht umsonst werden die hauptsächlich in Indien und Pakistan geernteten Samen auch zur Verdauungsregulation bei uns Menschen eingesetzt.

Wichtig: Bei ernsthaften Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sollten Sie umgehend einen Tierarzt hinzuziehen. Flohsamen sind zwar ein effektives Hausmittel, können eine tierärztliche Behandlung bei ernsthaften Beschwerden, etwa anhaltender Verstopfung oder tagelangem Durchfall, jedoch nicht ersetzen.

Wirkung von Flohsamen: Regulierung durch Ballaststoffe

Flohsamen sind reich an Ballaststoffen und wasserbindenden Schleimstoffen, die sich positiv auf die Verdauung von Mensch, Katze, Hund, Pferd und Co. auswirken können. Flohsamen wirken dabei mit einem dualen Mechanismus: Sowohl Durchfall als auch Verstopfung können mit dem pflanzlichen Hausmittel reguliert werden. Die Samen fördern das allgemeine Wohlbefinden, können Allergien lindern, für glänzendes Fell sorgen und wirken gewichtsregulierend. Im Rahmen einer Diät etwa haben die Samen den Vorteil, dass sie aufgrund der ballaststoffreichen Zusammensetzung zu einem schnelleren Sättigungsgefühl führen. Speziell mit Blick auf die Wirkung bei Hunden, eignen sich die Flohsamen auch für Tiere, die unter Analdrüsenproblemen leiden.

So wenden Sie Flohsamen für Hunde an

Flohsamen für Hunde und Katzen lassen sich sehr gut in Form einer Kur anwenden. So können Sie beispielsweise über sechs Wochen täglich aufgequollene Flohsamen ins Hundefutter mischen. Eine mögliche Dosierung könnte sich wie folgt gestalten: Bei Hunden bis zu einem Körpergewicht von 20 Kilogramm mischen Sie einfach 5 Gramm Flohsamen ins tägliche Futter. Bei Vierbeinern ab 21 Kilogramm Körpergewicht mischen Sie 10 Gramm pro Tag in die Tiernahrung. Eine Kur über sechs Wochen hat sich zur Regulierung von Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung oder Durchfall bewährt.

Besonders wichtig ist es, dass Sie die Flohsamen vorher in Wasser aufquellen lassen – die Samen können ein Vielfaches ihres eigenen Volumens an Flüssigkeit aufnehmen. Saugen sie sich vorher nicht mit Wasser voll, können sie die Flüssigkeit aus dem Hunde- oder Katzenkörper ziehen und zu Verstopfung führen. Geben Sie die Flohsamen für Hunde einfach für etwa eine halbe Stunde in rund 100 Milliliter Wasser.

So wenden Sie Flohsamen für Katzen an

Auch Katzen springen in der Regel gut auf eine Kur mit Flohsamen an, wobei sich die Anwendungsgebiete nicht groß von denen der Hunde unterscheiden. Ob für die Verdauung, dem Erhöhen des Wohlbefindens oder der Unterstützung im Kampf gegen Übergewicht – die Ballaststoffe erzielen auch bei Katzen in der Regel positive Wirkerfolge. Lassen Sie jeden Tag rund einen Teelöffel Flohsamen für etwa zwei Stunden in 30 bis 40 Milliliter Wasser quellen und mischen Sie die Samen anschließend einfach unter das Katzenfutter. In der Regel werden die Samen sowohl von Katzen als auch von Hunden gut angenommen.

Diese Themen auf Einfachtierisch könnten Sie auch interessieren:

Eine alte Heilpflanze ist sie, der Flohsamen. Gerne wird die nützliche Pflanze heute vergessen, nicht viele Menschen wissen um ihren Nutzen. In der letzten Zeit gewinnt sie jedoch wieder mehr und mehr an Bedeutung. Dank ihrer hervorragenden Wirkung, vor allem bei Übergewicht, wird sie langsam wieder geschätzt und vermehrt angewandt.

Was sind Flohsamen?

Eigentlich sind Flohsamen ein Überbegriff für verschiedene Pflanzenarten der sogenannten „Wegerichfamilie“. Darunter gibt es unzählige Arten, unter anderem auch eine europäische, die bereits im Altertum ihre Verwendung fand. Heute wird meist der indische Flohsamen angewandt, man verwendet jedoch in der Pflanzenheilkunde auch die reifen Samen des Flohsamen-Wegerichs, der auch unter dem Namen Flohkraut bekannt ist, und des Sandwegerichs. Er ist unserem bekannten Spitzwegerich optisch sehr ähnlich und wird daher auch immer wieder verwechselt. Im Prinzip sind Flohsamen pflanzliche Arzneimittel. Mit genügend Flüssigkeit eingenommen, kennen sie die meisten zur Behandlung von lästigen Verstopfungen und Darmproblemen.

Legt man die Samen in Wasser, quellen sie sehr stark auf. Nach kürzester Zeit sind die von einer durchsichtigen, schleimigen Schicht umgeben, der sogenannten Schleimschicht. Sie sind geruchsneutral, ihr Geschmack wird als schleimig, leicht süßlich beschrieben. Ihre Sammelzeit ist übrigens jährlich von Juli bis September. Der indische Flohsamen wird circa 20 Zentimeter hoch, trägt lange, schmale Blätter, die aus dem Boden wachsen.

Wobei können Flohsamen helfen?

Die kleinen Flohähnlichen Samen haben eine sehr starke Quellkraft, wenn man sie in Wasser legt. Dies macht sie zu einer echten Hilfe, wenn es um das Thema „Abnehmen“ geht, denn sie füllen den Magen sehr schnell. Gegen Übergewicht können die Samen daher hilfreich sein, denn sie fördern die Sättigung. Man nimmt die Samen üblicherweise mit viel Flüssigkeit, bevorzugter Weise vor dem Essen, ein und diese quellen dann im Magen sehr stark auf. Dies sorgt für eine Vorab-Füllung des Magens und gibt bereits ein leichtes Sättigungs-Gefühl. Außerdem können Flohsamen die Verdauung positiv beeinflussen, dank ihrer großen Schleim-Menge. Sie regulieren sanft den Stoffwechsel und wirken beruhigen auf den Magen.

Viele Menschen schätzen sie jedoch vor allem wegen ihrer verdauungsfördernden Wirkung und bei Problemen mit dem Reizdarm. Da die Samen wie bereits erwähnt, sehr stark aufquellen, bewirken diese einen Druck auf den Stuhl im Darm. Es kommt zum Weitertransport des Darminhaltes. Auch die Gleitfähigkeit des Darms wird gefördert. All dies kann bei Verstopfung helfen und einen leichteren Stuhlgang erzeugen. Im Gegensatz zu vielen käuflichen Abführmitteln, die den Darm oft mehr reizen als nützen, kann es hier zu keiner Abhängigkeit kommen. Die Pflanze enthält keine toxischen Stoffe und so gewöhnt sich der Darm auch nicht an das Mittel. Man kann die Samen daher bedenkenlos über einen längeren Zeitraum einnehmen und auch für schwangere Frauen sind sie bestens geeignet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie keine Blähungen im Gegensatz zu einer ballaststoffreichen Ernährung verursachen. Die Samen werden von den nützlichen Darmbakterien nicht zersetzt und somit kommt es auch nicht zur vermehrten Gasfreisetzung. Viele schätzen die Samen auch aus diesem Grund und ziehen sie anderen Mitteln vor.

Doch Flohsamen haben auch noch eine Menge anderer Anwendungsgebiete. So sind die kleinen Samen entzündungshemmend, blutzuckersenkend und helfen bei erhöhten Blutfettwerten. Aber auch bei Furunkel, Geschwüren, Gicht und sogar bei Hämorriden können Flohsamen zur Linderung verhelfen. Da der Stuhl durch die Flohsamen weicher und gleitfähiger wird, hilft er auch gegen Hämorrhoiden-Schmerzen und Schmerzen im Analbereich. Und selbst Verstauchungen und Verrenkungen werden ebenfalls gerne mit dem Schleim aus Flohsamen behandelt.

Bei regelmäßiger Einnahme wird der Blutzuckerspiegel etwas gesenkt, was vor allem für Diabetiker von Vorteil sein kann. Die Senkung ist zwar minimal, kann aber nützlich sein, um bereits verordnete Diabetes-Medikamenten etwas senken zu können. Dies sollte jedoch in jedem Fall in Absprache mit dem behandelten Arzt geschehen, denn Achtung: bei insulinpflichtigen Diabetikern, kann sich die benötigte Insulindosis bei regelmäßiger Einnahme der Samen ändern! Es gab auch sehr leichte Diabetes-Fälle, bei denen die Flohsamen in Kombination mit Sport als Behandlung ausreichten. Auch die Blutfettwerte können Flohsamen senken. Vor allem wenn es sich um vermehrtes Cholesterin handelt. Und auch erhöhte Triglyceride werden schneller abgebaut, was ebenfalls für viele Menschen nützlich sein kann.

Wie werden Flohsamen angewendet

Verwendet werden entweder die gesamten Samen oder nur die Schalen der Flohsamen. Flohsamen sind sehr gut verträglich, dennoch kann es auch hier immer wieder zu Allergien kommen. Vor allem bei pulverisierten Flohsamen tritt dies gelegentlich auf, wenn auch sehr, sehr selten.

Die bekannteste und üblichste Anwendungsweise ist die Einnahme mit reichlich Flüssigkeit. Man sollte jedoch nicht mehr als 30 Gramm täglich einnehmen. Hierbei ist zu beachten, dass die Samen nicht mit Milch eingenommen werden sollten. Die Quellung der Flohsamen funktioniert am besten mit Wasser, kann jedoch auch mit Fruchtsaft angemacht werden.

Es gibt auch Präparate mit Flohsamen zu kaufen. Meist findet man diese in Form von Kapseln. Hier sollte man immer die Dosierung auf der Packung beachten. Suchen Sie nach Flohsamen in Apotheken, Drogerien oder Naturkostläden. Manchmal findet man sie sogar in Supermärkten.

Die starke Wasserbindungsfähigkeit der kleinen Helfer, macht die Pflanze auch bestens geeignet für eine äußerliche Anwendung, wie zu Großmutters Zeiten. Die Herstellung eines Breiumschlags ist vor allem bei Verstauchungen eine gute Hilfe. Dazu werden die Flohsamen im warmen oder kalten Wasser aufgeweicht bis ein zäher Brei entsteht. Danach wird der Brei auf die zu behandelten Stellen aufgetragen und mit einem kühlen Tuch umwickelt beziehungsweise bedeckt. Man kann diesen Umschlag für einige Stunden tragen. Auch Furunkel und Abszesse können mit dem Brei gut behandelt werden.

Flohsamen sind leicht anzuwenden und die meisten Menschen finden es einfach sie in ihre tägliche Ernährung einzubinden. Man sollte jedoch langsam damit beginnen, damit die Ernährungsumstellung nicht zu rapide einsetzt. Es empfiehlt sich daher anfangs ein bis zwei Teelöffel der Samen, über den Tag verteilt, in Speisen zu mischen. Müsli, Obst, Wasser oder Joghurt eignet sich dafür besonders gut. Man kann jedoch nicht oft genug erwähnen, wie wichtig es ist, ausreichend Wasser während der Einnahme zu sich zu nehmen, damit es zu keinen unnötigen Komplikationen kommt.

Im Großen und Ganzen spricht man bei dem Hauptanwendungsbereich von einer stuhlregulierenden Wirkung. Die Samen quellen stark auf und können unglaublich viel Wasser an sich binden. Durch diese hohe Wasserbindung wird der Stuhl praktisch formbar. Dies ist unglaublich nützlich bei Durchfall oder Verstopfung. Die Darmtätigkeit wird angeregt und reguliert sich auf natürlichem Wege von selbst und dies bei regelmäßiger Anwendung auch dauerhaft. Die Samen wirken damit also entweder abführend oder aber auch aufquellend. Die Samen fördern außerdem noch das Wachstum von Bakterien, die ein gesunder Darm benötigt. Dies führt zu einer gesunden Darmflora. Ein Völlegefühl oder Appetitmangel ist nach der Einnahme, vor allem anfangs normal.

Wie lange man die Flohsamen einnimmt, ist von Patient zu Patient unterschiedlich und hängt von dem Behandlungsgrund ab. Man sollte jedoch nicht mehr als 30 Gramm täglich zu sich nehmen. Möchte man die Flohsamen aber in die tägliche Ernährung integrieren, kann man dies ohne Problem tun. Hier reichen durchaus 3 Teelöffel täglich aus, um den Darm in Schwung zu halten. Aber denken Sie immer daran: nur mit ausreichend Wasser können die Samen ihre Wirkung tun. Unverträglichkeiten werden so ebenfalls gekonnt vorgebeugt.

Die reinen Flohsamenschalen sind meist einfacher in ihrer Anwendung und frei von Zusatzstoffen, wie beispielsweise Aromen, gegen die viele Patienten Unverträglichkeiten aufweisen. Man findet sie in vielen indischen Geschäften, Apotheken oder Reformhäusern.

Darmreinigung & Heilfasten

Auch bei einer Darmreinigung helfen die Samen. Bei richtigem Heilfasten oder um den Stuhlgang zu regulieren können Flohsamen außerordentlich nützlich sein. Man kann den Darm durch sie auch regelrecht „beruhigen“. Menschen die wenige Vollkornprodukte zu sich nehmen, nehmen meist auch nicht ausreichend Ballaststoffe zu sich. Dies führt oft zu einem erheblichen Mangel. Hier können die Schalen Abhilfe schaffen. Schon 2 Teelöffel täglich reichen aus, um den Bedarf zu decken. Sie selbst haben übrigens absolut keine Kalorien. Sie bestehen fast nur aus unverdaulichen Kohlenhydraten.

Patienten, die ihren Blutzucker mithilfe der Samen senken wollen, können dies ebenfalls ausprobieren, allerdings ist die Wirkung hier sehr minimal gehalten. Mit viel Sport und einer gesunden Ernährung, kann die Heilpflanze jedoch unterstützend wirken. Hat man einen nicht zu hohen Blutzuckerwert, kann man die Sache mit den Samen jedoch ganz gut in den Griff bekommen. Einigen reicht die Behandlung mit den Samen sogar völlig aus. Wenn Sie jedoch bereits Medikamente gegen Diabetes nehmen, ist größte Sorgfalt angesagt. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt darüber, denn unter Umständen müssen Sie dann neu eingestellt werden. In einem sehr geringen Ausmaß können die Samen auch den Cholesterinwert senken. Als einzige Behandlungsform kommen sie hier jedoch nicht in Frage.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich können Flohsamen bei Verstauchungen und Verzerrungen angewandt werden. Hierfür nimmt man einfach ein paar Samen und legt sie in Wasser ein. Der gelartige Schleim wird auf die gereizte Stelle aufgetragen und mit einem Leinentuch umwickelt. Man lässt diesen Umschlag für mehrere Stunden an der zu behandelten Stelle und wäscht sich anschließend mit kühlem Wasser ab. Auch Furunkel und Abszesse können auf diese Art und Weise zumindest gelindert werden.

Im Übrigen sollen Flohsamen auch auf die Schönheit eine positive Wirkung haben. Die Haut wird dank der ballaststoffreichen Ernährung feiner und glatter!

Welche Arten von Flohsamen gibt es?

In den Mittelmeergebieten findet man vor allem den „Flohsamen-Wegerich“ sowie den „Sandwegerich“. Beide lieben das warme Klima und sind unter anderem in Italien und Frankreich heimisch. Doch es gibt auch weitere Gattungen aus Indien, Iran und Japan. Kultiviert werden die meisten Pflanzen in Indien, Pakistan und dem Iran. Doch auch Südeuropa setzt immer mehr auf die beliebte Heilpflanze, allen voran Frankreich.

Der Flohsamen-Wegerich ist ein einjähriges Kraut, das sehr niedrig wächst und behaarte Blätter aufweist. Die Pflanze entwickelt zweifächerige Kapseln, welche die wirkungsvollen Samen in sich tragen. Der Name „Flohsamen“ verdankt die Pflanze übrigens diesen Samen, die Flöhen sehr ähnlich sehen. Sie sind dunkle, rötlich braune Samen mit ovaler Form.

Nebenwirkungen bei Flohsamen

Im Allgemeinen werden Flohsamen sehr gut vertragen. Nebenwirkungen sind selten, kommen jedoch auch hier immer wieder einmal vor. Vor allem bei der Variante in Pulverform gibt es immer wieder allergische Reaktionen. Allergisch kann man ja bekanntlich auf alles sein.

Eventuelle Beschwerden wie beispielsweise Blähungen und ein Völlegefühl können während der ersten Zeit auftreten. Die meisten Menschen sind das Sättigungsgefühl nach der Einnahme, vor allem anfangs, nicht gewohnt. Dies legt sich aber in der Regel nach wenigen Tagen und ist auch keine ernstzunehmende Nebenwirkung. Je öfter man Flohsamen zu sich nimmt, desto weniger werden diese Beschwerden in der Regel.

Die gute Nachricht ist, dass Flohsamen nicht zur Gewöhnung führen. Werden jedoch größere Mengen der Samen ohne ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen, kann es unter Umständen zu einem Verschluss der Speiseröhre und des Darms kommen. Wenn bereits Darmerkrankungen bekannt sind, sollte man besonders vorsichtig sein. Lässt man das Wasser weg, kann es zu Reizungen und schweren Krämpfen kommen. Auch bei Geschwüren und Tumoren sollten die Samen nicht genommen werden. Wenn der Darmbereich oder die Speiseröhre verengt ist, sollte ebenfalls größte Vorsicht geboten sein.

Personen mit Diabetes müssen außerdem aufpassen. Die Samen haben einen Einfluss auf den Zuckerspiegel und der Insulinbedarf kann gesenkt werden. Bei Diabetikern sollte der Blutzucker daher während der Einnahme sehr gut kontrolliert werden. Kommt es zu einer Unterzuckerung können einige schwere Symptome hervorrufen werden. Sollten innerhalb von 48 Stunden, aus irgendeinem Grund Blutungen auftreten, Krämpfe oder heftige Bauchschmerzen sollte man unbedingt unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Flohsamen verursachen in der Regel zwar keine Blähungen, durch die Ernährungsumstellung wird der ganze Darm jedoch auf den Kopf gestellt. Eine plötzliche Veränderung der Ernährung kann daher einige Zeit lang trotzdem Blähungen auslösen. Die Umstellung sollte daher langsam vorgenommen werden.

Auch die Aufnahme von Mineralien wie Magnesium, Zink oder Kalzium kann durch die Einnahme von Flohsamen vermindert werden. Die Schleimstoffe der Pflanze haben ebenfalls einige Wechselwirkungen. Diese können die Aufnahme von Medikamenten unter Umständen beeinträchtigen. Daher sollten Medikamente nicht zusammen mit den Flohsamen eingenommen werden. Man sollte danach circa eine Stunde warten.

Besonders erwähnenswert ist auch, dass der Staub von pulverisierten Flohsamen Allergien auslösen kann. Personen, die also ständig mit dem Staub in Berührung kommen, sollten besonders vorsichtig sein, damit nicht zu viel Pulver eingeatmet wird.

Ursprung der Flohsamen

Oft wird vergessen, dass der Flohsamen bereits eine sehr alte Pflanze ist, die vielen Heilkundigen und Mönchen bereits vor rund 2000 Jahren bekannt war und ihre Verwendung fand. Die Pflanze wurde in der Vergangenheit wegen ihres flohähnlichen Aussehens nach dem lästigen Ungeziefer benannt. Außerdem „springen“ die Samen, genauso wie Flöhe, auf eine andere Pflanze, um sich zu vermehren.

Flohsamen wurden ursprünglich in der indischen ayurvedischen Medizin verwendet und erleben erst seit kurzem wieder einen Aufschwung in ihrer Anwendung. Zumindest in unserer westlichen Zivilisation. Sie sind heute wieder in vielen Ländern verbreitet und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Flohsamen sind zwar keine „Wundermittel“, aber dennoch sehr nützlich in vielen Bereichen.

Die ayurvedische Medizin wusste schon früh von ihrem Nutzen zur Regulierung des Darmes. Viele Schriften zeigen, dass die Samen schon sehr früh ihre Verwendung fanden. Wahrscheinlich auch, weil sie sehr Nebenwirkungsarm sind und im Allgemeinen sehr gut verträglich. In der traditionellen indischen Heilkunst wird die Pflanze also schon seit Jahrtausenden als medizinisches Mittel verwendet, doch auch in China fand man die Verwendung der Samen als äußerst nützlich.

In der ayurvedischen Literatur werden dem Flohsamen viele bedeutungsvolle Eigenschaften zugewiesen. Kühlend und besänftigend soll er sein. Er beugt der Übersäuerung vor und entschlackt. Außerdem wirkt er wegen seinem hohen Faserstoffgehalt leicht laxativ. Gegen die unterschiedlichsten Beschwerden werden die Samen auch heute noch verwendet.

Unterschied zwischen Flohsamen und Flohschalen

Alte Aufzeichnungen beschreiben auch bereits den Unterschied zwischen Flohsamen und Flohschalen. Bei den Flohsamen handelt es sich um den gesamten Samen inklusive der Hülle. Ihn sollte man vor der Einnahme unbedingt einige Zeit lang quellen lassen. Kauft man indische Flohsamenschalen, erhaltet man ausschließlich die äußere Schalen. Diese bekommt man ganz oder auch in gemahlener Form. Die Schalen sind besonders bekömmlich und brauchen keine Einweichzeit. Man kann sie direkt unter die Speisen mischen. Auch damals waren schon Geschmack und die Konsistenz nicht bei jedem beliebt. Sie erinnert auch heute noch an Tapetenkleister. Aus diesem Grunde gibt es heutzutage schon einige Nahrungsergänzungsmittel mit Flohsamen. Meist sind diese in Kapselform erhältlich und man nimmt auch diese mit sehr viel Wasser zu sich, damit die Ballaststoffe auch gut aufquellen können.

Erste Erwähnungen als Heilpflanze

Man weiß auch, dass die Pflanze auch in Europa bereits im Altertum erwähnt wurde. Griechische Ärzte fanden die Heilpflanze außerordentlich nützlich für wärmende Umschläge gegen Gicht und Geschwüre jeder Art. Es gibt einen Eintrag aus dem Jahre 1741, in der, der Flohsamen zur Behandlung von Halsschmerzen und Gallenleiden in Württemberg empfohlen wurde. Innerlich wurden die Samen auch in der Volksheilkunde eingesetzt, gegen Entzündungen der Schleimhäute, Halsschmerzen und Erkältungen, da die schleimige Konsistenz oft die Schmerzen linderte. Bei Gicht und Rheuma wurden sie äußerlich angewendet. Und auch gegen Furunkel sollte die Pflanze dienen.

Es liegt auch an der Geruchslosigkeit des Flohsamens, weshalb die Pflanze in der Naturheilkunde hoch angesehen wird. Viele Heilpflanzen sind zwar nützlich, haben aber einen abschreckenden, oft sogar störenden Geruch. Hier erweist sich der Flohsamen als äußerst angenehm. Die Quellkraft der Samen ist unverkennbar und mit keiner anderen Pflanze gleichzusetzen.

Flohsamen für Tiere

Übrigens gab man auch früher schon Tieren Flohsamen für eine bessere Verdauung. Auch heute findet man in vielen Tierhandlungen, Produkte mit Flohsamen für Hunde und Katzen. Viele dieser Produkte helfen den Tieren genauso wie den Menschen und werden im Prinzip auch in gleicher Form angewandt.

In Europa kommen die Samen heute meist aus den Hautanbaugebieten Südfrankreichs und Spanien in den Handel, sie kommen jedoch ursprünglich aus Sibirien, den Kaukasusländern und Mitteleuropa. Seinen ersten Ursprung hat die Pflanze jedoch in Indien, Afrika und Asien. Sie stammen aus den Wüstengebieten Nordafrikas und Südwestasiens. Der indische Flohsamen wird heute jedoch auch in Brasilien, Japan, Israel und selbst Kuba kultiviert.

Indische Flohsamen mit 99% Reinheit

Jetzt bei Amazon bestellen

Flohsamen bei Reizdarm, Durchfall und Verstopfung

Abseits von chemischen Medikamenten existieren zahlreiche Naturheilmittel, die das Potenzial aufweisen, bestimmte Beschwerden zu lindern. Zu diesen gehören beispielsweise Flohsamen. Besonders häufig kommen die Samen zur Linderung eines Reizdarms zum Einsatz oder bei anderen Verdauungsbeschwerden wie Verstopfungen und Durchfall. Im Gegensatz zur Anwendung chemischer Tabletten oder anderer Substanzen ist bei Flohsamenschalen mit nur geringen Nebenwirkungen zu rechnen. Ihre Verträglichkeit eignet sich bei passender Dosierung somit auch für Kinder.

Ursachen für den Reizdarmsyndrom

Der Reizdarm stellt eine Funktionsstörung des Darms dar. Es sind etwa doppelt so viele Frauen wie Männer betroffen. In der Regel lassen sich keine physischen Gründe für die Symptome finden. Während die Entstehung früher auf eine rein psychische Komponente geschoben wurde, haben weitere Erforschungen mittlerweile ergeben, dass es sich um ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren handelt. Betroffene leiden regelmäßig unter Blähungen, Durchfall, Verstopfungen und Bauchschmerzen. Die Symptome gehen häufig mit einer Veränderung des Stuhlgangs einher. Hier lassen sich zum einen Abweichungen in der Häufigkeit feststellen, zum anderen in der Beschaffenheit.

Was genau hinter den Beschwerden steckt, ist bisher noch nicht vollkommen erforscht. Ärzte gehen jedoch davon aus, dass der Darm von Betroffenen eine besonders hohe Empfindlichkeit aufweist. Der Darm kann in mehrere Abschnitte unterteilt werden, beginnend am Zwölffingerdarm und endend am Mastdarm. Die aufgenommene Nahrung passiert Schritt für Schritt die differenzierten Abschnitte bevor es zum eigentlichen Stuhlgang kommt. Damit der Speisebrei nach Vollendung der Arbeit von einem Abschnitt in den nächsten gelangt, ist der Weitertransport ausschlaggebend. Dieser ist bei Menschen mit Reizdarm gestört. Die Luftansammlungen in Form von Blähungen werden bei Patienten überdurchschnittlich schnell als schmerzhaft empfunden.

Weitere Faktoren sind Infektionen, die zur Entstehung des Reizdarms führen können. Häufiger handelt es sich jedoch um bestimmte Emotionen wie Angst, Stress, Ärger, Kummer oder Nervosität. Dabei stellt der Reizdarm keine psychische Krankheit dar. Stattdessen gehen Experten von einer Wechselwirkung verschiedener Faktoren aus.

Warum helfen Flohsamenschalen gegen das Reizdarmsyndrom?

Flohsamenschalen und Flohsamen sind offiziell als natürliche Arzneimittel anerkannt. Dabei ist die Wirkung der Schalen etwas größer als die der Samen, weil sich die Wirkstoffe vermehrt im äußeren Teil befinden. Ausschlaggebend für ihre medizinische Wirkung ist ihre Eigenschaft, bei Kontakt mit Flüssigkeiten aufzuquellen. Dafür sind bestimmte Inhaltsstoffe verantwortlich: Schleimstoffe, die von Arabinoxylanen und Galakturonosidorhamnosen gebildet werden. Diese stellen eine Form von Ballaststoffen dar. Das Reizdarmsyndrom äußert sich in der Regel durch regelmäßigen Durchfall. Auf diese Weise gelingt es dem Körper nicht, alle Nährstoffe aus der aufgenommenen Nahrung zu verwerten.

So kann es bei starken Durchfällen langfristig unter Umständen zu Mangelerscheinungen kommen. Flohsamenschalen quellen auf das mehrfache ihrer Größe auf. Auf diese Weise ist es ihnen möglich, dem Darminhalt eine dickere Konsistenz zu verleihen. Der Speisebrei verbringt eine längere Zeit im Darm, wodurch die Nährstoffe besser aufgenommen werden können. Flohsamen weisen darüber hinaus wenig Kalorien auf, weshalb sie ohne Nachteile in den Speiseplan integriert werden können.

Wichtig bei der Aufnahme ist jedoch eine gleichzeitig erhöhte Flüssigkeitszufuhr, die nicht aus Milch bestehen sollte. Im Gegensatz zu Wasser quillt Milch nicht. Bevor die Flohsamenschalen gegessen werden, ist es wichtig, dass sie zunächst eine Zeit lang in Wasser aufgehen können. Die Dosierung hängt ab von den individuellen Beschwerden, sollte jedoch ungefähr zwischen 1 - 2x täglich einen Teelöffel liegen. Vor der ersten Verwendung bei regelmäßigen Magen-Darm-Beschwerden empfiehlt sich eine Rücksprache mit dem Arzt.

So entstehen Verstopfungen & Durchfälle

Bei Durchfall handelt es sich nicht um eine eigenständige Erkrankung, sondern um ein Symptom. Medizinische Definitionen besagen, dass täglich mindestens dreifach ein flüssiger Stuhlgang auftreten muss, damit es sich um Durchfall handelt. Dieser kann von weiteren Beschwerden wie Fieber und Bauchschmerzen begleitet werden. Es wird zwischen akutem Durchfall und einem chronischen Auftreten differenziert. Akute Erscheinungsformen werden oft durch verschiedene Bakterien und andere Erreger ausgelöst. Hier sind beispielsweise Rotaviren und Noroviren zu nennen.

Infektionen kommen zwar ebenfalls bei einem chronischen Verlauf in Frage, häufiger handelt es sich bei diesem jedoch um Unverträglichkeiten, entzündliche Darmerkrankungen, Nahrungsverwertungsstörung, Bauchspeicheldrüsenkrebs oder sexuell übertragbare Enddarmerkrankungen. Bei Verstopfungen hingegen liegt oft eine Verlangsamung des Dickdarms vor. Die träge Arbeit führt dazu, dass er viel Zeit benötigt, um den Stuhl zum Enddarm zu transportieren. Parallel dazu rückt weiterer Nahrungsbrei nach. Es kommt zu einem Stau, gleichzeitig führt die lange Aufenthaltszeit dazu, dass dem Stuhl mehr Wasser entnommen wird. Eine weitere potentielle Ursache ist eine Entleerungsstörung am Enddarm.

Wie können Flohsamen gegen Durchfall & Verstopfung helfen?

Grundlage der Wirkung bei Durchfall ist vor allem die quellende Eigenschaft der Flohsamenschalen. Diese regulieren die Arbeit des Darms auf eine natürliche Weise. Eventuelle Giftstoffe von Bakterien können ebenfalls gebunden werden, wodurch eine weitere Schädigung des Gewebes verhindert wird. Gleichzeitig reduziert sich das Risiko für mögliche Mangelerscheinungen aufgrund einer gestörten Nährstoffaufnahme. Verstopfungen entstehen oft aufgrund eines trägen Darms. Flohsamen sind dazu in der Lage, die Bewegungen des Darms anzuregen. Die Schleimstoffe und Ballaststoffe quellen im Darm auf, wodurch sich das Organ ausdehnt. Die Füllung sorgt dafür, dass dem Darm bestimmte Signale gegeben werden, auf welche dieser mit Darmbewegungen reagiert. Auf diese Weise wird ebenfalls die Darmentleerung stimuliert. Gleichzeitig machen die Flohsamenschalen den Stuhlgang durch die Schleimstoffe gleitfähiger. Die positive Wirkung bei Verstopfungen beruht somit darauf, dass die Flohsamenschalen die Darmbewegungen fördern, das Volumen erhöhen und die Nahrungsreste gleitfähiger machen.

Fazit: Wertvolle Abhilfe bei Darmbeschwerden

Flohsamen eignen sich somit zur medizinischen Anwendung bei bestimmten Beschwerden, welche den Verdauungstrakt betreffen. Ihre Wirkung beruht auf natürlichen Stoffen. Eventuelle Nebenwirkungen können normalerweise stets auf eine gleichzeitige ungenügende Flüssigkeitszufuhr zurückgeführt werden. Bei der richtigen Dosierung und Anwendung hingegen sind die Flohsamenschalen mit Mitteln aus der Schulmedizin vergleichbar. Die Flohsamen können pur verzehrt werden oder beispielsweise in einem Smoothie.

Flohsamen für Pferde, Hunde & Katzen

Die Europäische Union hat Flohsamenschalen für Tiere als Einzelfuttermittel zugelassen. Denn Flohsamenprodukte erzielen nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt, beispielsweise bei Pferden, Hunden und Katzen vielfältige Wirkerfolge. Flohsamen, Flohkraut, Flohsamenkraut, Flohsamenwegerich oder Sandwegerich, wie die botanischen Bezeichnungen lauten, gehört zu den Pflanzenarten der Wegerichfamilie. Bereits im Altertum war das breite Anwendungsspektrum der beliebten Heil- und Lebensmittelpflanze bekannt. Das heute überwiegend aus Indien und Pakistan stammende Flohkraut wird in Handarbeit geerntet, gesiebt und anschließend getrocknet. Ein spezielles Verfahren trennt den Samen anschließend von der Pflanze.

Im Handel sind sowohl komplette Samenkerne als auch Flohsamenschalen erhältlich. Zur Gewinnung der Schale muss man den Samen zerkleinern und mithilfe einer Windsichtung von den übrigen Bestandteilen lösen. Insgesamt weisen beide Formen ein enormes Quellvolumen auf. Allerdings verfügen Flohsamenschalen, im Vergleich zu ganzen Samen, über bessere Quelleigenschaften, da sie einen höheren Anteil löslicher Ballaststoffe besitzen.

Tierbesitzer schätzen vor allem die positive Wirkung auf die Verdauung. Dabei reguliert der Flohsamen, dank seines dualen Wirkmechanismus, sowohl die Verstopfung als auch den Durchfall des Tieres. Aufgrund der vielen wasserbindenden Schleimstoffe werden Flohsamenschalen häufig als Darm-Regulans eingesetzt. Zusätzlich steigern Flohsamen und Flohsamenschalen das allgemeine Wohlbefinden, fördern den Stoffwechsel, wirken gewichtsregulierend, können Allergien lindern und sorgen für glänzendes Fell sowie feste Krallen beziehungsweise Hufe.

Die Futterakzeptanz ist im Allgemeinen gut, denn Tiere haben ein natürliches Gespür dafür, was gesund für sie ist. Darüber hinaus sind Flohsamen leicht zu verabreichen und sehr gut verträglich. Die Tierfutterindustrie bietet zudem eine Vielzahl an Flohsamen-Futtermitteln für Pferde, Hunde sowie Katzen an. Die Zubereitung ist entsprechend der Herstellerangaben zu dosieren und laut Anweisung entweder nass oder trocken zu füttern.Während der Verabreichung von Flohsamen und Flohsamenschalen ist es wichtig, dass das Tier ausreichend trinkt, da dem Organismus Flüssigkeit entzogen wird.

Flohsamen für Pferde

Viele Pferdebesitzer kennen das leidige Problem: Je nach Beschaffenheit des Bodens und Zustand der Wiesen nehmen Pferde häufig beim Grasen Sand auf. Dies passiert vor allem dann, wenn das Pferd auf Weiden mit nur noch spärlichem Grasbewuchs steht und die letzten Grashalme mitsamt der sandigen Wurzel frisst oder auf einem Sandpaddock Heu vom Boden gefüttert wird. Schnell können sich Sandablagerungen im Verdauungstrakt ansammeln. Das Pferd bekommt Verdauungsstörungen, schmerzhafte und lebensbedrohliche Sandkoliken können die Folge sein. Flohsamen bindet, dank seines enormen Quellvolumens, seines hohen Schleimgehaltes und seiner hervorragenden Wasserbindung, die sandigen Ablagerungen im Magen-Darm-Trakt der Pferde und unterstützt die Ausscheidung der magenreizenden Substanzen. Insbesondere beim Kolik gefährdeten Pferd trägt eine regelmäßig verabreichte, kurmäßige Flohsamengabe zur Darmsanierung und Kolikprophylaxe bei.

Eine 30-tägige Flohsamenkur kann zweimal im Jahr, bestenfalls im Frühjahr und Herbst durchgeführt werden. Futterexperten empfehlen, ganze Flohsamen zu verwenden. Diese sind vor der Fütterung anzufeuchten, dürfen jedoch nicht quellen. Denn der Quellvorgang soll erst im Magen-Darm-Trakt der Pferde vonstattengehen, um den sich auf dem Darmboden befindlichen Sand vollständig aufzunehmen und abzutransportieren. Da die Verdauung jedes Pferdes anders auf Flohsamen reagiert, sollten Pferdebesitzer während der Kur die Pferdeäpfel kontrollieren. Bekommt das Pferd Durchfall, ist die Dosierung zu verringern. Werden die Pferdeäpfel hingegen zu trocken, sollte der Flohsamen eingeweicht werden, um einer Verstopfung vorzubeugen.

Die Dosierung für eine kurmäßige Fütterung ganzer Flohsamen beträgt für ein Großpferd 80 – 100 g täglich. Ponys erhalten 50 g/Tag. Bei der Verwendung von Flohsamenschalen verringert sich die Dosierung für ein Pferd auf etwa 50 g, Ponys bekommen ungefähr 30 g/Tag.

Allerdings dürfen Pferdehalter Flohsamenschalen nie trocken füttern, sondern stets eingeweicht. Dazu die angegebene Menge in etwa einen Liter Wasser geben, für 20 bis 40 Minuten quellen lassen und über die Kraftfutterration oder ins Mash mischen.

Wird der Flohsamen dem Pferd zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens gegeben, können Tierbesitzer ihrem Liebling täglich als Beifutter trockenen Flohsamen verabreichen. So ist das Pferd zusätzlich noch vor Erkältungen geschützt. In diesem Fall beträgt die Dosierung für ein Pferd etwa 50 – 70 g und für ein Pony ungefähr 30 g täglich.

Flohsamen für Hunde

Flohsamen und Flohsamenschalen sind jedoch auch für Hunde, die unter Analdrüsenproblemen leiden bestens geeignet. Durch zu weichen Kot können sich die Analdrüsen häufig nicht mehr ausreichend entleeren. Flohsamen verbessert die Verdauung des Hundes positiv und der Kot wird fester. Die Analdrüsen entleeren sich demzufolge wieder regelmäßig selbstständig. Vielen Hunden bleiben so schmerzhafte Tierarztbehandlungen und Operationen der Analdrüsen erspart.

Daneben wissen auch Besitzer von übergewichtigen Hunden die Wirkung des Flohsamens zu schätzen. Aufgrund der ballaststoffreichen Zusammensetzung führt Flohsamen zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Der Hund nimmt demzufolge weniger Kalorien zu sich.

Als tägliche Futterbeigabe lautet die Empfehlung: 5 g Flohsamen bei Hunden bis zu einem Körpergewicht von 20 kg und 10 g bei Vierbeinern mit einem Körpergewicht ab 21 kg. Wahlweise können die ganzen Samen angefeuchtet oder trocken über die tägliche Tiernahrung gegeben werden.

Auch bei Hunden bietet sich eine kurmäßige Gabe an. Der Zeitraum beläuft sich hierbei auf sechs Wochen.

Flohsamen für Katzen

Katzen sprechen ebenso auf die Zufütterung mit Flohsamen und Flohsamenschalen an. Die Anwendungsgebiete gleichen denen des Hundes. So können die enthaltenen pflanzlichen Ballaststoffe hinsichtlich Verdauung, Übergewicht und Wohlbefinden bei der Katze in gleichem Maße positive Wirkerfolge erzielen.

Die Dosierung beträgt etwa 1 TL Flohsamenschalen. Diese werden mit 30 – 40 ml Wasser vermischt. Nach einer Quellzeit von zwei Stunden kann die Zubereitung mit der Tagesfutterration vermischt werden.

Fazit: Mit Flohsamen gesunde Pferde, Hunde & Katzen

Flohsamen und Flohsamenschalen unterstützen nicht nur wirkungsvoll die Verdauung von Pferden, Hunden und Katzen, sondern sorgen allgemein für Gesundheit und Wohlbefinden unserer vierbeinigen Lieblinge. Dabei sind Flohsamenprodukte leicht zu verabreichen und besitzen eine hohe Futterakzeptanz. Aufgrund ihrer guten Verträglichkeit eignen sie sich als tägliches Beifutter.

hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

Nick und Yucon

hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

hab mich ja lange nicht zu Wort gemeldet.. aber jetzt muß ich doch mal wieder auf die vielen erfahrenen Leute hier zurückgreifen..

er hat fast immer Durchfall - oder zumindest sehr sehr weichen stuhl.. ich versuche schon immer mal ihm

einfach was rohes dazuzugeben.. sofort wieder weicher Stuhl..

hat da einer ERfahrungen mit und würde mir das ebenfalls empfehlen oder eher nicht?

Re: hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

schnauzermädel

Re: hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

Da haben sie massive Durchfälle nicht verhindert, keine Verstopfung verursacht, aber den völlig gereizten und aus dem Takt geratenen Darm beruhigt. Mir hat es eine Darmspiegelung erspart.

NinaBerger

Re: hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

Re: hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

Nick und Yucon

Re: hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

"Chris2406" wrote:

na so eine auf ihn zugeschnittene Mischung hat er doch schon :-) natürlich hab ich da zuerst angesetzt.. er hat ja am Anfang nur flüssigen Stuhl gehabt mit Blut, daß wir an Schädlinge gedacht haben.. die es aber nicht waren..

Re: hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

"Chris2406" wrote:

Eine andere Bezeichnung für Flohsamen ist u.a. Plantago oder Psyllium.

Psyllium wird häufig bei der Ernährung von Schlittenhunden eingesetzt, um das Risiko von Stressdurchfällen zu verringern.

family-penny

Re: hat jemand Erfahrung mit Flohsamenschalen?

Ich schreib mal nen kurzen Auszug:

Purgerbe ist eine Mischung aus Kräutern, die zur Blutverbesserung und zur Regulierung der Darmtätigkeit entwickelt wurde. Die Granulatmischung verhindert die Bildung von Eingeweidewürmern und dient gleichzeitig der inneren Reinigung. Außerdem wirkt Purgerbe Verdauungsstörungen entgegen, indem es beruhigend auf den Magen wirkt.

Alle med. Dingen konnten ausgeschlossen werden, Anifit wurde nicht vertragen, mit Purgerbe haben sie es bei allen Hunden in den Griff bekommen.

Mia unser Boxermix aus Rumänien Geb. 10.2010

Du schuldest ihm, dich dieser Hingabe würdig zu erweisen.

Flohsamen für Tiere sind gut für die Verdauung

Flohsamen für Hunde, Katzen und Pferde

Die Verdauung sollte bei Mensch und Tier gleichermaßen gut funktionieren, weil es für die Gesundheit und somit für das Wohlergehen dringlich ist. Flohsamen können den Vierbeinern helfen, wenn Magen-Darm-Störungen auftreten. Die ganzen Samen der Wegerich Pflanze ist recht leicht zu portionieren und wirkt aufgrund der wertvollen Ballaststoffe der Flohsamen in absehbarer Zeit.

Flohsamen wurden von der EU als Einzel-Futtermittel zugelassen

Typische Mischfutter bestehen meist aus mehr als 10 verschiedenen Einzelfuttermitteln, die fast immer mit Vitaminen, Enzymen, Mineralien und Aminosäuren versetzt werden.

Einzelfutter haben festgelegte Weisungen zu erfüllen und werden nur für den Handel zugelassen, wenn sich an alle Vorschriften gehalten worden sind. Über diesen Link gelangen Sie zu den Verordnungen der EU-Einzelfuttermittel Dieser Katalog soll jährlich überarbeitet werden.

Im Handel werden zur Verdauung und Regulierung des Darms die ganzen Samen sowie Flohsamenschalen angeboten. Da Flohsamen von der EU als Einzelfuttermittel für Tiere jeglicher Art eine Zulassung fanden ist damit gewährleistet, dass die Nahrungsergänzung durch und durch organischer Herkunft sind.

Sollten Ihre Tiere an ernsthaften Beschwerden im Darmbereich leiden, suchen Sie unbedingt den Tierarzt auf.

Wie wirken Flohsamen bei Tieren?

Flohsamen beinhalten reichlich Ballaststoffe und Schleimstoffe, die das Wasser binden, welche günstig auf die Verdauung von Mensch und Tier wirken können. Flohsamen helfen bei Verstopfung sowie bei Durchfall und sind in der Lage Allergien zu lindern, das Fell glänzend zu erhalten. Es gibt Tiere die nicht aufhören würden zu fressen, wenn sie es denn könnten. Für diese sogenannten Vielfresser wirken die Flohsamen hilfreich, weil sie durch das hohe Quellvermögen den Magen für längere Zeit ausfüllen und ein Sättigungsgefühl ergeben.

Flohsamen für Hunde

Hunde leiden häufig an Analdrüsen Beschwerden. Analdrüsen des Hundes platzieren Duftmarken, womit der Hund sein Revier absteckt. Die Analbeutel liegen links und rechts neben der Afteröffnung. Wenn der Hund seine Ausscheidungen verrichtet strömt Duftsekret aus, die durch die Analbeutel aufgenommen werden. Der Sekret Ausfluss kann zur Verdickung führen und der Hund kann eine Entleerungsstörung erleiden und hat Schwierigkeiten den Kot von sich zu geben. Für den Hund ist das mit Schmerz verbunden. Es kommt nicht selten vor, dass sich die Analdrüsen entzünden. Die kleinen Hunderassen sind besonders betroffen. Die Drüsenentzündung ist für jeden Hund sehr unangenehm und es sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Flohsamen lassen sich für die Tiere hervorragend als Kur nutzen.

Geben Sie Ihrem Tier über 4 – 6 Wochen täglich in Wasser aufgequollene Flohsamen gemischt unter das Futter. Dosieren Sie in etwa nach Körpergewicht des Tieres. Bis 20 kg Gewicht geben Sie ca. 5 Gramm Flohsamen und ab 21 kg 10 Gramm in die tägliche Tiernahrung. Geben Sie 5 Gramm Flohsamen in 100 ml Wasser und 20 Gramm in 150 ml Wasser. Besonders ist immer wieder zu beachten, dass die Samen unbedingt im Wasser zum quellen gebracht worden sind, da ansonsten die Samen Flüssigkeit aus dem Tier ziehen könnten. Eine 6-wöchige Kur hat sich in den meisten Fällen bewehrt.

Ist Flohsamen für Pferde von Bedeutung?

Flohsamen an die Pferde richtig verfüttern, wie geht das?

Die Frage ist doch, muss das Pferd mit Flohsamen gefüttert werden? Diese Fragen stellen sich Pferdebesitzer immer wieder aufs Neue. Für Pferde, die Heu vom Paddock Boden fressen oder/und hauptsächlich auf abgefressenen Weiden futtern oder auch in Gegenden mit sandigem Grund leben kann Flohsamen hilfreich sein. Der Sand zum Beispiel lagert sich im Magen-Darm-Trakt der Tiere ab und könnte somit zu Verdauungsstörungen und auch zu Koliken führen. Der Sand bleibt in der Darmschleimhaut und führt durch den Schmirgeleffekt möglicherweise zu Darmentzündungen, Durchfall, Aufgasungen, Verstopfungen oder sogar zu Koliken.

Flohsamen oder Flohsamenschalen ist hier die Frage

Im Reitsportgeschäft gibt es Flohsamen und Flohsamenschalen für Pferde. Was ist nun gut für das Pferd? Flohsamen beinhalten auch die Schalen der Samen. Beides kann gefüttert werden. Flohsamen haben einen höheren Nährwert, da sie im Ganzen bleiben und im Samen ist immer alles Wichtige fürs Leben verborgen.

Flohsamen können feucht und auch trocken gefüttert werden. Die Samen sind ohne Frage energiereicher als die Flohsamenschalen.

Um den Sand aus des Pferdes Darm zu bekommen ist es angebrachter die Flohsamen, die mehr Öl enthalten, zu verfüttern.

Pferdebesitzer füttern ihre Tiere bevorzugt mit den ganzen Flohsamen, weil es mit weniger Aufwand verbunden ist.

Brennwert 88 kJ

Kalorien 21 kcal

Kohlenhydrate 1,7 g

Ballaststoffe 84 g

Empfehlenswert ist eine regelmäßige Flohsamen Kur durchzuführen, damit Ablagerungen und Sand rechtzeitig aus dem Darm befreit werden.

Wenn Sie Flohsamenschalen verfüttern möchten bedenken Sie das höhere Quellvermögen, was auch mehr Wasser binden kann. Trocken verfüttert entziehen die Flohsamenschalen dem Tier viel zu viel Flüssigkeit was zu einer Kolik führen könnte. Die Tierfutterhersteller geben an, dass 50 Gramm Flohsamenschalen gut einen Liter Wasser binden. Flohsamenschalen sollten gut 30 Minuten im Wasser quellen und wenn sie schleimig erscheinen und an Tapetenkleister erinnern, sind sie richtig, auf keinen Fall zu lange einweichen, weil die Flohsamenschalen im Magen noch weiter quellen sollen um den Sand nicht erfassen zum Raustransport in den Enddarm.

20 Gramm Flohsamenschalen ca. eine Stunde in 1 Liter Wasser aufquellen lassen und eine ausreichend schleimige Masse entsteht. Dem Pferd immer überreichlich mit Wasser versorgen, das ist das A und O.

Wieviel Flohsamenschalen braucht ein Pferd?

Es gibt zu dieser Frage keine Einigkeit. Die Empfehlungen reichen von 20 Gramm bis 500 Gramm Trockenmasse. Auf den Verpackungen der Flohsamen Lieferanten gibt es unterschiedliche Mengenangaben, angefangen von 2 EL bis zu 150 Gramm auf 600 Kilogramm. Die Flohsamenschalen sollten in geringeren Mengen verabreicht werden als die Flohsamen.

Wie lange eine Kur andauern soll ist individuell. Geraten wird, die Pferdeäpfel nach Sand zu begutachten. Findet sich noch Sand in den Pferdeäpfeln sollte die Kur weitergeführt werden.

TIPP: Geben Sie dem Pferd unbegrenzten Zugang zu frischem Wasser und behalten Sie die Verdauung Ihres Tieres im Auge.

Flohsamen gegen Durchfall

Durchfall (Diarrhö) kennt sicherlich jeder. Verdorbene Lebensmittel, Stress oder oft auch nur eine fremde Umgebung können auslösend dafür sein. Im Normalfall verschwindet Durchfall genauso schnell wieder, wie er gekommen ist. Allerdings können Betroffene ihrem Darm mit Hausmitteln wie etwa Flohsamen wieder auf die Sprünge helfen, wenn dieser etwas zu eifrig seiner Aufgabe nachkommt.

Wann spricht man von Durchfall?

Die Beschaffenheit des Stuhls und die Häufigkeit des Toilettengangs entscheiden darüber, ob Durchfall vorliegt. Von Durchfall ist dann die Rede, wenn der Stuhlgang mindestens dreimal am Tag auftritt und die Konsistenz dabei breiig bis dünnflüssig ist. Oft ist das Stuhlvolumen deutlich höher als gewöhnlich, ein weiteres Anzeichen für eine Diarrhö. Meist sind Erreger oder Toxine in der Darmschleimhaut verantwortlich für den Durchfall und der Körper setzt alles daran, diese loszuwerden. Bei starkem Durchfall ist Vorsicht angesagt, denn der Körper verliert große Mengen Wasser, Salze und Verdauungssäfte, was dazu führt, dass Nährstoffe nicht oder nur unzureichend aufgenommen werden können.

Gefährdet sind insbesondere ältere Personen und Kinder, da bei beiden Gruppen die Gefahr einer Dehydration (Austrocknung) besteht.

Die Gründe für Durchfall

Zahlreiche Gründe kommen für Durchfall in Betracht. So sind beispielsweise häufig Rotaviren, Noroviren oder Adenoviren ursächlich. Auf dem großen Feld der Bakterien findet man oft Salmonellen oder Kolibakterien als Auslöser. Aber nicht immer sind die Bakterien selbst verantwortlich für den Durchfall, sondern vielmehr deren Stoffwechselprodukte, so etwa bei einigen Lebensmittelvergiftungen.

Bei vielen Patienten wirkt die Gabe von Antibiotika auf die Darmschleimhaut, die dann mit Diarrhö reagiert. Der Grund liegt auf der Hand: Antibiotika tötet Bakterien ab und macht dabei keinen Unterschied zwischen „guten“ und „bösen“ Bakterien. Da die Darmschleimhaut Bakterien benötigt, kommt es zu Durchfall. Auch andere Medikamente können als Nebenwirkung Durchfall aufweisen.

Wer an einer Nahrungsmittelallergie leidet, kennt sicherlich das Symptom „Durchfall“. Nicht immer sind alle Zutaten von Lebensmitteln offenkundig deklariert und schnell wurde versehentlich ein allergieauslösendes Produkt verzehrt. Die Folge: Montezumas Rache, so wie Durchfall im Volksmund gerne bezeichnet wird.

Das Reizdarmsyndrom, eine chronische Darmentzündung wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa sind ebenfalls mit dem Beschwerdebild „Durchfall“ behaftet. Zu guter Letzt spielt das Seelenheil eine große Rolle. Stress, Belastungssituationen oder außergewöhnliche Lebensumstände können ebenfalls dem Darm so zusetzen, dass er mit Durchfall reagiert.

Flohsamen und Flohsamenschalen gegen Durchfall

Dass Flohsamen abführend wirken, ist vielen Menschen bekannt. Von ihrer erstaunlichen Regulierungsfähigkeit bei Durchfall wissen viele nicht. Sofern kein ernsthaftes Beschwerde- oder Erkrankungsbild hinter dem Durchfall steckt, wirken die kleinen Samen und Schalen der Plantago ovata Wunder, denn sie nehmen dem Darm die Möglichkeit, den Stuhl in rasanter Zeit durch die Darmpassage zu führen. Ihre Wirkung basiert auf dem Prinzip des Volumens, sodass dem Darm fast nichts anderes übrigbleibt, als sein Tempo zu verlangsamen.

• Die richtige Dosierung

Die Dosierung richte sich danach, ob ganze Flohsamen oder nur deren Schale genommen wird. Insgesamt ist die Wirkung von Flohsamenschalen deutlich ausgeprägter, was an dem höheren Quellvermögen liegt. Bei Durchfall empfiehlt sich eine Einnahme von 10 – 15 Gramm Flohsamenschalen in kleineren Einzeldosen über den Tag verteilt – allerdings immer nur in Kombination mit genügend Wasser. Entweder nehmen Patienten dreimal täglich 2 -4 gestrichene Teelöffel Flohsamenschalen in einem Glas Wasser zu sich oder sie verteilen die Einnahme auf 3 – 5 ordentlich gehäufte Teelöffel, einmal am Abend und einmal am Morgen.

Die Flohsamenschalen werden in ein Glas Wasser eingerührt und nach ungefähr zweiminütiger Quellzeit getrunken. Anschließend nochmals ein Glas Wasser hinterhertrinken, damit die Schalen ausreichend quellen können.

Da jeder Mensch individuell ist, kann kaum eine pauschale, fixe Dosierung angegeben werden. Manche Patienten benötigen die Höchstdosis von 15 Gramm Flohsamen über den Tag verteilt, andere reicht bereits ein kleiner Teelöffel einmal am Tag. Am besten – ausprobieren.

• Die Wirkung der Flohsamen bei Durchfall

Flohsamen haben wunderbare Eigenschaften: Sie bilden eine gelartige Masse, sie quellen auf und sie binden Wasser. Diese Komponenten bilden die Grundlage für die Wirksamkeit bei Diarrhö. Die im Flohsamen enthaltenen Quellstoffe binden im Darm Wasser. Dadurch vergrößert sich das Volumen des Darminhalts. Dies wiederum führt zu einer längeren Verweildauer des Stuhls im Darm, was ihn festigt. Die Schleimstoffe sorgen für ein sanftes Gleiten des Stuhls und durch das Aufquellen werden Bakterien und Toxine ebenfalls mit ausgeschieden.

• Flohsamen Erfahrungen bei Durchfall

Die Erfahrungen vieler Patienten zeigt die Wirksamkeit von Flohsamenschalen auf. Die meisten zeigen sich über die Wirksamkeit begeistert, auch wenn der Umstand des vielen „Dazutrinkens“ gerne ein wenig als Nachteil gesehen wird. Die Geschmacksneutralität von Flohsamen kommt den Patienten zugute und auch die gute Verträglichkeit sorgt für einen zufriedenen Patienten.

Wer unter einem völlig „normalen“ Durchfall leidet, sollte definitiv einen Versuch mit Flohsamen wagen. Die Samen der Wegereichpflanze sind hochwirksam, was von medizinischer Seite offiziell bestätigt wurde. Es ist nur wichtig, mit den kleinen Samen beziehungsweise deren Schalen genügend Flüssigkeit aufzunehmen. Pro Teelöffel Flohsamen müssen 2 Gläser Wasser oder ungesüßter Tee getrunken werden. Erfolgt die Flüssigkeitszufuhr nicht, können die Flohsamen nicht quellen, was fatale Folgen nach sich ziehen könnte. Deswegen immer dran denken: Erst Flohsamen ins Glas, mit Wasser auffüllen, trinken und nochmals ein Glas hinterhertrinken. Lieber kurz das Gefühl eines „Wasserbauchs“ als ernste Beschwerden.

„Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein.“

Flohsamen für Hunde und Katzen

Flohsamen, kenne ich selber von mir das ich diese jeden Tag im Joghurt essen. Aus gesundheitlichen Gründen. Doch diese Samen sind nicht nur gut für uns Menschen, sondern auch für Tiere sind diese geeignet. Ich habe mich damit einige Zeit auseinandergesetzt, fand das selber auch sehr interessant und füttere diese auch ab und zu, wenn meine Tiere diese brauchen. Doch was sind Flohsamen genau? Flohsamen sind genau wie Flohkraut, Flohsamenkraut und Sandwegerich, sind eine Pflanzenart der Wegerichfamilie. Diese kommen heute überwiegend aus Indien und Pakistan und werden in Handarbeit geerntet, gesiebt und dann getrocknet. In einem speziellen Verfahren werden dann die Samen von der Pflanze getrennt.

Man bekommt im Handel und in der Apotheke komplette Samenkerne, aber auch Flohsamenschalen. Wenn man die Schalen haben möchte, muss man die Samen zerkleinern und mithilfe einer Windsichtung diese lösen. Beide Formen haben ein enormes Quellvolumen. Jedoch haben die Flohsamenschalen eine bessere Quelleigenschaft, da diese einen höheren Anteil löslicher Ballaststoffe besitzen.

Flohsamen für die Haustiere

Man schätzt die positive Wirkung auf die Verdauung. Der Flohsamen reguliert durch seinen dualen Wirkmechanismus, bei Verstopfung, aber auch beim Durchfall. Die vielen Wasser bindenden Schleimstoffe werden bei Flohsamenschalen häufig als Darm – Regulans gegeben. Aber auch das allgemeine Wohlbefinden wird durch den Flohsamen gesteigert. Weiter wird der Stoffwechsel gefördert, die Samen wirken gewichtsregulierend und lindern vielleicht auch Allergien. Die Samen sorgen aber auch für glänzendes Fell und feste Krallen. Die Flohsamen werden in der Regel vom Tier gut angenommen, man bekommt diese auch schon von der Tierfutterindustrie für Hunde, Katzen und Pferde. Ich selber nehme immer welche aus der Apotheke und habe damit nur gute Erfahrungen gemacht.

Wichtig ist nur, dass man diese mindestens 20 Minuten vorher quellen lässt und diese gut aufgehen. Es gibt auch welche, die man trocken füttern kann, damit habe ich keine Erfahrungen und kann dazu auch nichts sagen. Wichtig ist aber auch, dass die Tiere ausreichend Trinken, da Flohsamen dem Organismus Flüssigkeit entzieht.

Flohsamen für Hunde und Katzen

Flohsamen sind für Hunde und Katzen gut geeignet, wenn diese auch unter Analdrüsenproblemen leiden. Wenn der Kot zu weich ist, kann es vorkommen das sich die Analdrüsen nicht mehr ausreichend geleert werden. Flohsamen verbessern die Verdauung des Hundes/Katzen positiv und der Kot wird fester. Dadurch entleeren sich die Analdrüsen wieder von selber. Dadurch kann man versuchen, dass der Hund keine Tierarztbehandlung oder eine Operation braucht.

Wenn Hund/Katze etwas zu viel Gewicht hat, kann man die Wirkung der Flohsamen auch schätzen. Durch ballaststoffreicher Zusammensetzung führen die Flohsamen zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Dadurch nimmt der Hund zum einen weniger Kalorien zu sich und muss nicht hungern. Diese Methode kann man ohne Sorge ausprobieren, schon nach ein paar Tagen sollte man eine Veränderung mitbekommen.

Dosierung der Flohsamen für Hund und Katzen

Die Dosierung richtet sich nach dem Gewicht vom Hund. Die Empfehlung liegt bei 5g Flohsamen bis zum Gewicht von 20kg. Hunde ab 21 kg dürfen 10g bekommen. Besonders wichtig, die Flohsamen 20 Minuten im Wasser quellen lassen, bevor man diese füttert. Füttert man diese trocken, quellen diese im Magen auf und entziehen den Körper Wasser. Das führt dann zur Verstopfung.

Am besten bietet sich eine Kur der Samen an. Der Zeitraum sollte um die 6. Wochen liegen. In der Zeit hat sich die Regulierung von Magen-Darm-Beschwerden in Form vom Durchfall oder Verstopfung bewährt. Die Dosierung für Katzen sind 1 Teelöffel Flohsamen in ein Glas geben und mit 40 ml Wasser vermischen. Hier muss man drauf achten, das die Samen 2. Stunden Quellen. Danach kann man die Samen unter die Futterrationen mischen. Werden von Katzen auch gut angenommen.

Bitte auf das Quellen achten und das das Tier ausreichend Trinkt. Sonst können die Samen einen Darmverschluss verursachen.

Meine Erfahrungen mit den Flohsamen

Ich habe meinen Hund Dacky die letzten Monate jeden Tag Flohsamen mit ins Nassfutter gemischt. Ich habe die Tagesdosis in eine Dose gegeben und mit reichlich Wasser vermischt. Das habe ich dann um die 2 Stunden quellen lassen. Die Menge habe ich dann auf 2 Portionen verteilt. Damit hatte Dacky eine bessere Verdauung und es ging ihn viel besser. Wir hatten dann keine Probleme mehr mit zu hartem Kot. Gefressen hat er die Samen ohne Probleme im Nassfutter. Und was natürlich wichtig ist, Dacky hatte keine Probleme mit den Flohsamen. Da rate ich jeden, mit einer kleinen Menge anzufangen. So sieht man, ob der Hund die auch verträgt.

Meine Katzen bekommen die Samen nur, wenn Sie krank sind oder Probleme mit dem Kot haben. Auch hier lasse ich die gewünschte Menge lange Quellen und verfüttere das dann mit dem Futter. Gut finde ich, dass es anderen Katzen nicht schadet, wenn Sie davon auch mal fressen. Da muss man also nicht die ganze Zeit beobachten, wenn es Futter gibt.

Ich kaufe die aktuell in der Apotheke, habe dort für 100g Flohsamen von Aurica 3,75€ bezahlt. Man bekommt diese natürlich auch von anderen Firmen und Größen. Man bekommt natürlich auch online eine große Auswahl an Samen.

Wichtiger Zusatz

Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Tierarzt Ihres Vertrauens! Ich übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

Teilen mit

Ähnliche Beiträge

Kommentare 7

Das kannte ich noch gar nicht. Danke für den Tip.

Interessanter Bericht. Ich selbst habe keine Haustiere, aber eine Freundin gleich mehrere. Werde ihr den Bericht mal zeigen 🙂

Und Flohsamen sind auch für uns gut, ich habe immer welche zu Hause!

Stimmt, ich nehme diese auch. Sind auch für uns Menschen gesund.

Egal ob Probleme oder nicht. Auf jeden Fall ist es gut für eine gute Darmflora. Davon hat man auch was, wenn man keinen zu harten Kot hat. Sowohl Tier als auch Mensch. 😉

Wünsche Dacky weiterhin alles Gute.

Ja. Leider lebt mein Dacky nicht mehr :(. Er musste mit 18 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen.

Huhu. Sehr interessant. Selber würde ich nie auf die Idee kommen, dass sowas gut für ein Tier sein soll. Bis her hat unsere Mieze eine gute Verdauung. Aber wenn einmal was ist, dann weiß ich zu was ich greifen soll.

Flohsamen oder Leinsamen sterbe ich mir auch ab und zu über mein Müsli. Ich habe zwar keine Verdauungsprobleme, aber vielleicht habe ich dadurch auch gut vorgesorgt 🙂

Pets and Science

Die andern sind doch auch alle unerzogen!

Navigation

Post navigation

Durchfall beim Hund – muss es immer gleich der Tierarzt sein?

Durchfall; wir alle kennen ihn. Manche Hunde haben ihr ganzes Leben lang Probleme damit, andere Hunde holen sich Parasiten oder einfach ein paar Bakterien, welche die Darmflora stören.

Doch was ist Durchfall?

Ein einmaliger dünner Kot muss nicht zwangsläufig wirklicher Durchfall sein. Beobachten sie ihren Hund genau. Setzt er länger als einen Tag matschigen oder sogar dünnen Kot ab, besteht dringender Handlungsbedarf.

Wie kann man Durchfall behandeln?

Nicht immer muss es zum Tierarzt gehen, damit dieser die volle Chemiekeule in ihn hineinpumpt. Sie können ihren Hund zuerst einmal auch selbst behandeln. Mit den Mitteln der Mutter Natur!

Für Durchfall gibt es viele Behandlungsmethoden: Vom Tierarzt gehen diese über „Muttis Ratschläge“ und letztlich findet man auch in Zeitschriften viele Tipps. Ich dachte mir, ich stelle ihnen die Möglichkeiten vor und Argumentieren das Für und Wider.

Wenn ihr Hund Durchfall hat ist eines klar. Der Wasserhaushalt ihres Hundes ist angegriffen. Diesen gilt es wieder auszugleichen. Deswegen lassen sie ihren Tag ein bis zwei Tage fasten und stellen sie ihm viel Wasser zur Verfügung. Wichtig ist, dass ihr Hund nicht noch mehr Wasser verliert.

Den meisten Hunden macht es nichts aus, ein bis zwei Tage zu fasten, es gibt sogar Leute, die ihre Hunde nach dem Vorbild des Wolfes wöchentlich einen Tag fasten lassen. Des Weiteren könnte ihr Hund die Nährstoffe des Futters mit seiner Erkrankung sowieso nicht verwerten.

Es ergibt also durchaus Sinn, ihren Hund fasten zu lassen, damit sich der Darm und auch der Elektrolythaushalt ihres Hundes wieder erholen können.

Wichtig: Bei einigen Hunden kommt es beim Fasten zu „Nüchternerbrechen“. Achten sie hier besonders darauf, dass ihr Hund viel Flüssigkeit zu sich nimmt.

Nach der Fastenzeit darf der Hund wieder angefüttert werden.

Reis und Huhn mit Magerquark oder Hüttenkäse:

Huhn zählt als besonders verträglich und schonend für den Magen-Darm Trakt. Oft wird vom Tierarzt empfohlen, dieses zu kochen. Dabei ist rohes Huhn noch viel verträglicher als gekochtes. Durch den Prozess des Kochens werden die Eiweiße im Fleisch nämlich zerstört (denaturiert). Der für uns so wichtige Prozess des Kochens ist für den Hund eher unsinnig. Haben sie keine Angst vor Keimen! Waschen sie das Fleisch ab und tupfen sie es mit einem Küchentuch trocken. Den Rest erledigt die scharfe Magensäure des Hundes.

(Natürlich können sie das Fleisch auch kochen. Wenn ihr Hund Dosenfutter gewöhnt ist, wird ihm auch gekochtes Huhn gut tun.)

Der Reis hat die Funktion der Wasseraufnahme. Das glauben sie nicht? Machen sie den Selbstversuch! Kochen sie eine Packung Reis nach Packungsbeilage auf und legen sie ihn in ein definiertes Volumen kalten Wassers. Gießen sie am nächsten Tag das überschüssige Wasser ab. Es ist wesentlich weniger als am Vortag. Außerdem haben mittlerweile viel Tiere und Menschen eine „Reisunverträglichkeit“ 1 . Diesen fehlt das Enzym zum Abbau und kann ebenfalls zu Durchfall führen. Wenn sie also Pech haben, machen sie es mit Reis nur Schlimmer. Hüttenkäse und Magerquark unterstützen die Darmflora und sind sehr sinnvoll. Doch Vorsicht: Auch unter Hunden gibt es Lactoseintoleranz. Hüttenkäse und Magerquark enthalten fast genau so viel Laktose wie Kuhmilch 2 und sollten deswegen bei lactoseintoleranten Hunden nicht auf dem Schonkost-Plan stehen.

Diese sind ein reiner Ballaststoff, nehmen extrem große Mengen an Wasser auf und sollten deswegen penibel dosiert werden. Aus Durchfall kann dann nämlich schnell Verstopfung werden. Deswegen sollte man sie ein wenig im Wasser vorquellen lassen. Dafür sind Flohsamenschalen verträglicher als Reis und können in erfahrenen Hundehalterhänden gute Dienste leisten. Sie bilden eine gute Alternative zu Reis und Magerquark. Hierzu muss bemerkt werden, dass Flohsamenschalen, genau wie Reis, nur die Symptome und nicht die Ursache bekämpfen.

Moro‘sche Karottensuppe 3 :

Die Moro‘sche Karottensuppe ist das wohl bewährteste Hausmittel der Hundehalter. Sie wurde vor ungefähr hundert Jahren entdeckt, als die Gabe dieser Suppe Kindern mit starkem Durchfall das Leben retteten. Wirkstoff dieser Suppe sind die Oligogalakturonsäuren. Das sind Kohlenhydrate, die bei Karotten durch längeres Kochen freigesetzt werden und verhindern, dass die „bösen“ Bakterien die Darmflora stören, da sie als Inhibitoren wirken. Haben die Bakterien keinen Angriffspunkt und somit auch keinen Nährboden mehr, so können sie sich nicht mehr vermehren und sterben ab. Danach werden sie einfach ausgeschieden.

Geben sie ihrem Hund davon (je nach Größe und Gesamtfuttermenge) ruhig ein paar Esslöffel zur Schonkost dazu. Schonkost und Karottensuppe sollten mind. eine Woche gefüttert werden.

Die Möhren werden in 1L Wasser mind. eine Stunde gekocht. Danach werden die püriert oder durch ein Sieb gedrückt. Die Suppe wird mit Wasser nochmals auf ein Volumen von 1 L aufgefüllt. Geben sie nun das Salz dazu. Fertig!

Tipp: Diese Suppe ist auch wunderbar für Babys und Kleinkinder mit Durchfall geeignet. So können sie auf körperbelastende Antibiotika verzichten.

Dieser Honig wird in Neuseeland hergestellt und zählt als Naturheilmittel. Der Honig stammt aus der Blüte der Südseemyrte (Manuka) und enthält das wertvolle Methylglyoxal (MGO) in hoher Konzentration, welches antibakteriell wirkt und somit auch als Kur gegeben werden kann. Achten sie beim Kauf unbedingt auf das UMF – Gütesiegel 5 . Da der Wirkstoff hitzestabil ist kann der Honig auch als weitere Zutat zur Moroschen Karottensuppe dienen. Geben die 5 Minuten bevor sie die Karotten pürieren etwas Honig dazu. Achten sie jedoch darauf, dass die Suppe nicht zu süß wird.

Die meisten Hunde mögen Honig jedoch sehr und schlecken diesen auch gerne vom Löffel.

Der Honig eignet sich super zur Vorsorge bei empfindlichen Verdauungstrakten, ist jedoch mit seinen mind. 25 € aufwärts (pro 500g) nicht für jeden Geldbeutel geeignet. Für eine Antibiotikaspritze beim Tierarzt zahlt man jedoch bei Weitem mehr.

Sollte sich der Durchfall nicht bessern…

Sollte bei der Behandlung überhaupt keine Besserung auftreten, suchen sie unverzüglich einen Tierarzt auf. Durchfall kommt zwar oft durch eine gestörte Darmflora, kann jedoch auch andere Ursachen haben. Gerade bei älteren Hunden können auch Stoffwechselerkrankungen, Tumore und Entzündungen im Körper eine Ursache sein. Auch bei Futtermittelunverträglichkeiten kann starker Durchfall auftreten. All diese Ursachen sollten bei anhaltendem Durchfall abgeklärt werden.

Flohsamen – Wirkung, Anwendung, Studien

Flohsamen (Psyllium semen) ist ein altbewährtes, natürliches Heilmittel mit zahlreichen gesundheitsfördernden Eigenschaften bei verschiedenen Beschwerdebildern. Sie werden seit Jahrhunderten in der Volksheilkunde, der ayurvedischen und der traditionellen chinesischen Medizin eingesetzt und wirken regulierend auf diverse Beschwerden des Magen-Darm-Trakts und können die vier Faktoren des metabolischen Syndroms positiv beeinflussen: Senkung Cholesterin- und Blutzuckerspiegel, Blutdruck und Übergewicht. Flohsamen können hierzu problemlos über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Nebenwirkungen sind selten und bei richtiger Anwendung kaum zu befürchten. Sie sind kalorienarm, glutenfrei und annähernd geschmacksneutral.

Es sind im Handel zahlreiche Flohsamenprodukte erhältlich. Der Käufer hat die Wahl zwischen Flohsamen einiger europäischer Wegericharten wie z.B. Plantago afra, Plantago psyllium sowie dem Indischen Flohsamen von Plantago ovata. Flohsamen sind die ganzen Samenkörner mitsamt Samenschale. Die Samen können in Flüssigkeit eingerührt und vorgequollen eingenommen werden. Der eigentliche Wirkstoff der Flohsamen, ca. 10-30% Quell- bzw. Schleimstoffe, quellen im Kontakt mit Flüssigkeit auf und können so helfen, die Konsistenz des Stuhls zu regulieren. Die Schalen des Indischen Flohsamens haben den höchsten Gehalt der gesundheitsfördernden Quellstoffe. Zur Gewinnung der Flohsamenschalen werden die Samen maschinell zerbrochen und die Schalen mittels Windsichtung (durch ein Gebläse) von den schwereren Samenbestandteilen abgetrennt; zurück bleiben die leichteren Samenschalen.

Im Handel sind Flohsamen als ganze oder geschrotete Samen, Flohsamenschalen, Flohsamenschalenpulver und verschiedene Kombipräparate erhältlich, sodass für jede Anwendung das gewünschte Produkt zur Verfügung steht. Flohsamen-Kapseln enthalten in der Regel die zu feinem Pulver vermahlenen Schalen des Indischen Flohsamens Plantago ovata. Flohsamen und Flohsamenschalen schmecken fade, nur leicht süßlich und sind bedingt durch die Quellung schleimig. Wer diesen leichten Eigengeschmack oder die schleimige Konsistenz nicht mag, kann auf die geschmacksneutralen Kapseln zurückgreifen. Diese bieten noch weitere Vorteile: sie ermöglichen auch unterwegs jederzeit eine unkomplizierte Einnahme und gewährleisten dieebenfl stets gleichbleibende Dosierung. Flohsamenschalen können entweder auch in Flüssigkeit vorgequollen konsumiert werden oder z.B. über das Frühstücksmüsli oder die Suppe gestreut werden. Sie sind aber auch als Zutat beim Brotbacken insbesondere bei Zöliakie-Patienten sehr beliebt. Das Pulver lässt sich ebenfalls in die verschiedensten Flüssigkeiten einrühren, vom Wasser über Säfte bis hin zu Suppen.

Mit der Behandlung beginnt man in aller Regel einschleichend, indem man einen Teelöffel Flohsamen (entsprechend ca. 5 Gramm Samen) in 100 bis 250 mL Wasser vorquellen lässt und dann trinkt. Gleich im Anschluss sollten unbedingt noch 1 bis 2 Glas Wasser nachgetrunken werden. Die Tagesdosis kann so – entsprechend dem jeweiligen, persönlichen Bedarf - nach und nach auf 10 bis 40 Gramm Flohsamen gesteigert werden. Bei Verwendung von Flohsamenschalen ist die Tagesdosis aufgrund des weitaus höheren Quellvermögens entsprechend niedriger: hier sollte eine Tagesdosis von 4 bis maximal 20 Gramm angestrebt werden. Die genaue Dosierung richtig sich nach dem Beschwerdebild und der zu behandelnden Erkrankung. Man sollte sich daher vorsichtig und eventuell nach Rücksprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker an die passende Dosierung herantasten. Hierbei ist auch der durch die Magen-Darm-Passagezeit bedingte, verzögerte Wirkeintritt zu beachten: der Wirkeintritt erfolgt in aller Regel nach 12 bis 24 Stunden, der maximal mögliche Wirkeffekt ist meist erst nach 2 bis 3 Tagen zu erwarten. Auch die sehr hohe Wasserbindefähigkeit der in den Samenschalen enthaltenen Schleimstoffe ist zu beachten. Da die Samen um ein Vielfaches aufquellen, muss die tägliche Trinkmenge unbedingt angepasst werden. Beim Einkauf von Flohsamenprodukten sollten auf zertifizierte Bioprodukte achten. Diese sind frei von unerwünschten Verunreinigungen und stets gleichbleibender Qualität. Zur korrekten Einnahme beachten Sie bitte auch die Dosierungsangaben auf der Produktverpackung.

Wirkstoffe in Flohsamen und Flohsamenschalen

Unsere Empfehlung

Dr. Groß Flohsamen aus Indien, 1er Pack (1 x 500 g)

von Dr. Groß
  • wertvolle Ballaststoffe
  • Arzneibuchqualität
  • Ohne Gentechnik
  • frei von Zusatz und Konservierungsstoffen
  • Hergestellt in Deutschland

1kg Flohsamen indisch ganz 99% (1000g)

von Naturprodukte Lembcke GbR

Flohsamenschalen 95% Reinheit, 1 kg

  • reines Naturprodukt, frei von Zusatzstoffen, Lebensmittelqualität
  • zertifiziert, Quellzahl von mindestens 40 ml/g
  • Keimarm (durch ein schonendes Verfahren keimreduziert)
  • aus frischer Ernte und ausgewählten Anbaugebieten
  • reich an Ballaststoffen und Schleimstoffen, glutenfrei, GMO frei

Für die gesundheitsfördenden Wirkungen der Flohsamen sind in erster Linie Schleimstoffe verantwortlich. Plantago afra enthält ca. 10-12% Schleimstoffe. Diese Schleimstoffe sind ausschließlich in der Epidermis der Samenschale lokalisiert und enthalten als Hauptkomponenten die Monosaccharide Xylose und Arabinose sowie in geringerer Menge das Monosaccharid Rhamnose und den Ballaststoff Galacturonsäure. Rhamnose und Galacturonsäure kommen hierbei in den Seitenketten gebunden vor. Die Samen selbst enthalten ferner fettes Öl, Hemicellulose (Polysaccharide), Proteine, geringe Mengen Iridoidglykoside (u.a. Aucubin), Phenylpropanderivate (Isoacteosid, Acteosid), Flavonoide (u.a. Plantaovasid) und Alkaloide vom Boschniakin-Typ. Der Indische Flohsamen (Plantago ovata) enthält 20-30% Schleimstoffe. Diese bestehen beim Indischen Flohsamen aus einem weit verzweigten Arabinoxylan (Hemicellulose), das in den Seitenketten Galacturonsäure und Rhamnose gebunden hat. Die Samenkörner selbst enthalten außerdem ein fettes Öl, welches reich an Öl- und Linolsäure ist, sowie Proteine und kleinere Mengen Acteosid, Triterpene, Monoterpenalkaloide und ca. 0,21% Aucubin.

In Anwesenheit von Flüssigkeit quellen die Schleimstoffe auf und es bildet sich um die Samen herum eine Schleimschicht. Die ganzen Samen sind in der Lage, mindestens das Zehnfache ihres Eigengewichts an Flüssigkeit zu binden (Quellzahl >10). Die Samenschalen können sogar mehr als das Vierzigfache ihres Eigengewichts an Flüssigkeit aufnehmen (Quellzahl >40).

100 Gramm Flohsamen enthalten ungefähr 84 Gramm Ballaststoffe, 2.38 Gramm Eiweiß, 1.73 Gramm Kohlenhydrate, 0.55 Gramm Fett und lediglich 90KJ/21Kcal.

Die gesundheitlichen Effekte auf einen Blick

Flohsamen gegen Verstopfung

Heutzutage leiden viele Menschen an chronischer Obstipation (Verstopfung). Hiervon sind Frauen wesentlich häufiger betroffen als Männer. Verursacht wird die Verstopfung insbesondere durch Bewegungsmangel sowie die moderne, ballaststoffarme Ernährung. Hier können Flohsamen zur Linderung der Beschwerden beitragen. Flohsamen wirken hierbei sanft abführend (laxierend). Bedingt durch die Quellung der Schleimstoffe steigt das Stuhlvolumen und dadurch auch der Füllungsdruck auf die Darmwand. Die Darmperistaltik wird angeregt, der Stuhl schneller weiter transportiert und der Reflex zur Darmentleerung ausgelöst. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23326148

Flohsamen gegen Durchfall

Bei Durchfallerkrankungen kommt der antidiarrhoische Effekt der Flohsamen-Quellstoffe zum Tragen. Die Quellstoffe sind in der Lage große Mengen Wasser im Darm zu binden und bewirken so eine effektive Eindickung des Darminhalts und eine Verlängerung der Transitzeit im Dickdarm. Der Schleim wirkt schützend auf die Darmschleimhaut und bindet die bei Durchfallerkrankungen häufig gebildeten Bakterientoxine. https://www.ugb.de/exklusiv/fragen-service/wieso-wirkt-flohsamen-gegen-verstopfung-durchfall/?flohsamen-diarrhoe

Flohsamen und das metabolische Syndrom: Blutzucker, Cholesterin, Blutdruck, Übergewicht

Unsere Empfehlung

Dr. Groß Flohsamen aus Indien, 1er Pack (1 x 500 g)

von Dr. Groß
  • wertvolle Ballaststoffe
  • Arzneibuchqualität
  • Ohne Gentechnik
  • frei von Zusatz und Konservierungsstoffen
  • Hergestellt in Deutschland

1kg Flohsamen indisch ganz 99% (1000g)

von Naturprodukte Lembcke GbR

Flohsamenschalen 95% Reinheit, 1 kg

  • reines Naturprodukt, frei von Zusatzstoffen, Lebensmittelqualität
  • zertifiziert, Quellzahl von mindestens 40 ml/g
  • Keimarm (durch ein schonendes Verfahren keimreduziert)
  • aus frischer Ernte und ausgewählten Anbaugebieten
  • reich an Ballaststoffen und Schleimstoffen, glutenfrei, GMO frei

In Deutschland sind ca. 25% der Bevölkerung vom metabolischen Syndrom betroffen – mit steigender Tendenz und unbekannter Dunkelziffer. Die Erkrankung ist bei Frauen und Männern gleich häufig betroffen. Die Patienten sind meist über 60 Jahre alt, jedoch steigt die Zahl der Erkrankungen auch bei bei den unter 60-Jährigen stetig an, auch Kinder und Jugendliche sind immer häufiger betroffen. Zu den vier Hauptrisikofaktoren des metabolischen Syndroms (auch „tödliches Quartett“ genannt) gehören ein erhöhter Blutzuckerspiegel, ein erhöhter Cholesterinspiegel, Übergewicht und Bluthochdruck. Über 7 Millionen Deutsche leiden an Diabetes, davon 90% an Diabetes Typ 2, an dessen Bildung neben genetischen Faktoren wiederum auch Übergewicht beteiligt ist. Von Bluthochdruck (Hypertonie) ist jeder zweite Erwachsene in Deutschland betroffen, von Übergewicht jeder Dritte. Flohsamen können auf diese vier Erkrankungen positive Effekte haben.

Flohsamen können den Blutzucker bei leicht einstellbaren Diabetikern senken. Durch die Flohsamen wird der Darminhalt zähflüssiger und die in ihm enthaltenen Kohlenhydrate werden nur verzögert aufgenommen. Dies gilt insbesondere für das Kohlenhydrat Glucose, wodurch Blutzuckerspitzen vermieden werden können. Auch die Insulinantwort wird verbessert. Psyllium kann außerdem sehr effektiv die Serum-Konzentration des Gesamt-Cholesterins sowie des LDL-Cholesterins senken, ohne jedoch die Konzentration des „guten“ HDL-Cholesterins zu beeinflussen. Cholesterin und Gallensäuren werden durch die aufgequollenen Schleimstoffe im Dünndarm gebunden und hierdurch die Wiederaufnahme im Darm verhindert; die Ausscheidung mit dem Stuhl wird durch diese Bindung damit automatisch erhöht. Epidemiologische Studien legen außerdem nahe, dass die unter anderem im Flohsamen enthaltenen wasserlöslichen Ballaststoffe das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen sowie Bluthochdruck senken können. Flohsamen können auch zur Gewichtsreduktion bei Übergewicht bzw. Adipositas hilfreich sein, da die Samen kalorienarmen Samen durch ihr ausgezeichnetes Quellvermögen zu einer guten und frühzeitigen Sättigung führen können. Das quälende Hungergefühl nimmt ab und der Patient nimmt automatisch weniger Nahrung zu sich. Diese positiven Effekte konnten unter anderem in Studien der School of Public Health (Perth, Australien) sowie des Department of Human Biology (Maastricht University, Niederlande) gezeigt werden.

Flohsamen in der Schwangerschaft, bei Hämorrhoiden und Analfissuren

Die Einnahme von Flohsamenprodukten ist auch hilfreich zur Regulierung der Stuhlkonsistenz in der Schwangerschaft, bei Analfissuren, Hämorrhoiden und nach rektal-analen Operationen. Der Stuhl wird durch die Quellstoffe weicher und somit weitaus gleitfähiger. Hierdurch können die häufig überaus schmerzhaften Stuhlgänge z.B. bei Hämorrhoiden und Fissuren vermieden werden. Die Lebensqualität der Patienten steigt erheblich.

Flohsamen bei Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn und Colitis ulcerosa

In Deutschland sind vom Reizdarmsyndrom schätzungsweise 10-20% der Bevölkerung betroffen, an Colitis ulcerosa 0,2% und an Morbus Crohn 0,015%. Hier können Flohsamen bei den schweren chronischen Durchfällen zu einer deutlichen Linderung der Beschwerden führen, da die Schleimstoffe einen lindernden Effekt auf gereizte und entzündete Darmabschnitte haben. In einer 2009 im Britischen Ärzteblatt BMJ veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Indischer Flohsamen weitaus besser in der Lage war, Symptome des Reizdarmsyndroms zu lindern, als zum Beispiel Leinsamen.

Flohsamen – auch für Tiere ein wertvolles Heilmittel

Flohsamen haben auch in der Tiermedizin haben Flohsamen seit langem einen festen Platz eingenommen. Flohsamenschalen sind von der Europäischen Union als Einzelfuttermittel für Tiere zugelassen. Sie werden zum Beispiel bei Hunden, Katzen und Pferden - wie auch beim Menschen – in erster Linie zur Behandlung von Magen-Darm-Beschwerden, Verdauungsstörungen und zur Stuhlregulierung eingesetzt. Bei Pferden werden die Samen meist als Kur zur Verhinderung der gefürchteten und für das Tier lebensbedrohlichen Sandkoliken verwendet. Hierzu wird in der Regel zweimal jährlich eine vierwöchige Flohsamenkur durchgeführt, um den im Verdauungstrakt abgelagerten Sand zu entfernen und Verdauungsstörungen zu vermeiden. Die Flohsamen werden in aller Regel gut gefressen und sind für die Tiere sehr gut verträglich. Im Handel gibt es für jeden Verwendungszweck das geeignete Mittel. Auf der Verpackung sind die Dosierungs- und Zubereitungshinweise ausführlich beschrieben. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich am Besten an Ihrem Tierarzt. Achten Sie auch bei der Anwendung bei Ihrem Vierbeiner unbedingt auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr!

Äußerliche Anwendung von Flohsamen

Flohsamen eignen sich auch hervorragend zur äußerlichen Anwendung bei Furunkeln, Abszessen sowie Verstauchungen, Verrenkungen und anderen stumpfen Verletzungen des Bewegungsapparates. Hierzu werden die Flohsamen in Form von Breiumschlägen verwendet. Für die Behandlung von Abszessen und Furunkeln werden die Samen in warmem Wasser eingeweicht. Zur Behandlung von Verrenkungen und Verstauchungen etc. werden die Samen hingegen in kaltem Wasser eingeweicht. Es sollte ein streichfähiger Brei entstehen, der auf die zu behandelnde Stelle aufgetragen und mit einem Tuch abgedeckt wird. Man lässt den Brei eine bis mehrere Stunden einwirken. Breireste können ganz einfach mit Wasser entfernt werden. Der warme Brei weicht die entzündete Stelle auf, saugt überschüssige Gewebsflüssigkeit auf und fördert die Wundheilung. Der kalte Brei zur Behandlung von stumpfen Verletzungen leitet die Wärme aus dem verletzten Bereich ab und wirkt so kühlend. Auch hier nimmt der Brei Gewebsflüssigkeit auf, sodass Schwellungen schneller zurückgehen können.

Verträglichkeit und Gegenanzeigen

Die Verträglichkeit und die richtige Anwendung von Flohsamen und Flohsamenschalen

Flohsamen sind sehr gut verträglich und bei richtiger Anwendung sind Nebenwirkungen vergleichsweise selten. Häufig lassen sich diese durch die richtige Anwendung – insbesondere die Sicherstellung einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr - vermeiden.

Insbesondere zu Beginn der Behandlung treten in seltenen Fällen Völlegefühl und Druckgefühle im Magen-Darmtrakt, Blähungen oder auch leichte Verdauungsstörungen auf. Diese Nebenwirkungen sind meist harmlos und verschwinden nach ein paar Tagen und einer gewissen Gewöhnung meist von selbst. Sehr selten sind auch allergische Reaktionen möglich: Schnupfen, Bronchialkrämpfe, Bindehautentzündung sowie Hautreaktionen. Dies ist häufig bei Verwendung von Flohsamenpulver der Fall, da hier möglicherweise die feinen Stäube eingeatmet werden oder auf die Haut gelangen. In diesen Fällen kann meist durch Verwendung ganzer Schalen, Samenpulver oder Kapseln Abhilfe geschaffen werden. Auch die Einnahme speziell gereinigter Flohsamenschalen, bei denen bestimmte Proteine entfernt wurden, können helfen, allergische Reaktionen zu vermeiden. Nehmen Sie Flohsamen nicht im Liegen oder abends vor dem Schlafengehen ein. Der Flohsamen beziehungsweise die Flohsamenschalen könnten in der Speiseröhre aufquellen und dadurch die Atmung behindert werden. Falls es nach der Einnahme zu Schluckbeschwerden, Schmerzen im Brustbereich, Beklemmungsgefühlen oder Atemnot kommen sollte, ist unverzüglich ein Arzt aufzusuchen, da Erstickungsgefahr bestehen könnte! Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bislang nicht bekannt.

Gegenanzeigen – wann Flohsamen nicht verwendet werden sollte

Bei einigen Krankheitsbildern sollten Sie auf die Einnahme von Flohsamenprodukten verzichten. Im Zweifelsfall befragen Sie hierzu auch Ihren Hausarzt oder Facharzt. Wenden Sie Flohsamen nicht an bei Verengungen der Speiseröhre oder der Verdauungswege, Darmverschluss, Unterbauchbeschwerden ungeklärter Ursache, Übelkeit und Erbrechen, rektalen Blutungen, Megakolon oder einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Flohsamen. Ebenfalls nicht eingenommen werden sollten Flohsamen von schlecht einstellbaren, insulinpflichtigen Diabetikern, Kindern unter 12 Jahren sowie von Menschen, die aus gesundheitlichen Gründen ihre tägliche Trinkmenge bzw. ihre Gesamtflüssigkeitsaufnahme einschränken müssen. Dies kann zum Beispiel bei bestimmten Funktionsstörungen von Herz und Nieren der Fall sein. Auf die Einnahme verzichtet werden sollte auch bei der gleichzeitigen Einnahme von anderen Quellmitteln und bestimmten Medikamenten: Cumarinderivaten (Mittel zur Hemmung der Blutgerinnung), darmmotilitätshemmenden Durchfall- oder Schmerzmitteln (z.B. Loperamid, Opioide), Lithium- und Eisenpräparaten aufgrund der verminderten Wirkstoffaufnahme während der Flohsamenbehandlung.

Hintergrundwissen zu Flohsamen

Unsere Empfehlung

Dr. Groß Flohsamen aus Indien, 1er Pack (1 x 500 g)

von Dr. Groß
  • wertvolle Ballaststoffe
  • Arzneibuchqualität
  • Ohne Gentechnik
  • frei von Zusatz und Konservierungsstoffen
  • Hergestellt in Deutschland

1kg Flohsamen indisch ganz 99% (1000g)

von Naturprodukte Lembcke GbR

Flohsamenschalen 95% Reinheit, 1 kg

  • reines Naturprodukt, frei von Zusatzstoffen, Lebensmittelqualität
  • zertifiziert, Quellzahl von mindestens 40 ml/g
  • Keimarm (durch ein schonendes Verfahren keimreduziert)
  • aus frischer Ernte und ausgewählten Anbaugebieten
  • reich an Ballaststoffen und Schleimstoffen, glutenfrei, GMO frei

Flohsamen nennt man die Samenkörner einiger Pflanzen aus der Gattung der Wegeriche (Plantago) in der Familie der Wegerichgewächse (Plantaginaceae). Diese Wegeriche sind unter anderem mit dem bei uns heimischen Spitzwegerich verwandt. Den Namen „Flohsamen“ erhielten die Samen aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit Flöhen. Plantago psyllium (auch: Plantago afra oder Flohsamen-Wegerich) und P. indica (auch: P. arenaria oder Sand-Wegerich) kommen im südlichen Europa, in Nord-Ost-Afrika, im westlichen Sibirien und in Kleinasien wild vor. Zur Gewinnung der Samen werden die Pflanzen in Spanien und Südfrankreich kommerziell angebaut. Die Samen (Kapselfrüchte) sind dunkelbraun bis schwarzbraun, glänzend und länglich-elliptisch bis länglich-eiförmig. Sie sind 2-3 mm lang, 0,7-1,5 mm breit und unbehaart. An der Bauchseite sind die Samen in Längsrichtung gefurcht mit einem hellen, kreisförmigen und häutigen Fleck. Die Pflanze kann bis zu 50 cm groß werden und wächst buschig und abstehend bis aufrecht verzweigt. Der Stängel ist locker drüsig behaart, die gegenständigen Blätter sind lanzettlich, dünn und flach sowie dreinervig. Sie werden 3-4 mm breit und 6-8 mm lang. Die Blütezeit ist von Juni bis September, die zahlreichen und dichten Blüten stehen hierbei in lang-gestielten Ähren in den oberen Blattachseln. In jeder Fruchtkapsel sind zwei Samen enthalten. Plantago ovata (auch: Plantago ispaghula, Indischer Flohsamen, blonder Flohsamen, Indischer Wegerich) ist eine krautige, meist einjährige Pflanze, die je nach Standort und Wachstumsbedingungen eine Höhe von 2 bis 10 Zentimetern erreichen kann. Aus der Grundrosette wachsen spitze und dicht wollig-behaarte Blätter, die 2 bis 10 cm lang und zwischen 1-5 mm (oder je nach verfügbarem Wasser auch bis zu 10 mm) breit werden können. Die Blütezeit erstreckt sich von Januar bis April. In den Ähren bilden sich die im Gegensatz zum herkömmlichen Flohsamen von Plantago psyllium etwas größeren (1,5 bis 3,5mm lang) Samen. Diese sind farblich stark variierend von hell- bis graubrauner, blassrosa oder rötlichgelber Färbung. Man nennt den Indischen Flohsamen auch „blonden Psyllium“. An der Bauchseite sind die ovalen oder schiffchenförmigen Samen ebenfalls längs gefurcht mit einer deutlich sichtbarer „Abrissstelle“. Der Indische Flohsamen ist ursprünglich in den Wüstengebieten Nordafrikas und Südwestasien beheimatet. Inzwischen ist er auch unter anderem auch in Zentral-, Süd-, und Ost-Asien sowie in Australien eingebürgert. Für den Export wird der Indische Flohsamen hauptsächlich in Indien und Pakistan angebaut.

Комментариев нет:

Отправить комментарий