понедельник, 25 июня 2018 г.

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Flohsamen für Hunde und Katzen: Gut für die Verdauung

Eine funktionierende Verdauung ist sowohl für Menschen als auch für Tiere sehr wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden. Flohsamen für Hunde und Katzen können den Vierbeinern helfen, wenn Magen und Darm einmal nicht so funktionieren, wie gewünscht. Das pflanzliche Hausmittel ist leicht zu dosieren und kann dank wertvoller Ballaststoffe bereits nach kurzer Zeit Wirkung zeigen. Hier erfahren Sie mehr zur Anwendung von Flohsamen.

Im Handel erhalten für Sie die Regulierung der Verdauung sowohl ganze Samenkerne als auch Flohsamenschalen. Flohsamen wurden von der EU als Einzelfuttermittel für alle Tierarten zugelassen und überzeugen vor allem damit, dass sie rein natürlicher Herkunft sind. Nicht umsonst werden die hauptsächlich in Indien und Pakistan geernteten Samen auch zur Verdauungsregulation bei uns Menschen eingesetzt.

Wichtig: Bei ernsthaften Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes sollten Sie umgehend einen Tierarzt hinzuziehen. Flohsamen sind zwar ein effektives Hausmittel, können eine tierärztliche Behandlung bei ernsthaften Beschwerden, etwa anhaltender Verstopfung oder tagelangem Durchfall, jedoch nicht ersetzen.

Wirkung von Flohsamen: Regulierung durch Ballaststoffe

Flohsamen sind reich an Ballaststoffen und wasserbindenden Schleimstoffen, die sich positiv auf die Verdauung von Mensch, Katze, Hund, Pferd und Co. auswirken können. Flohsamen wirken dabei mit einem dualen Mechanismus: Sowohl Durchfall als auch Verstopfung können mit dem pflanzlichen Hausmittel reguliert werden. Die Samen fördern das allgemeine Wohlbefinden, können Allergien lindern, für glänzendes Fell sorgen und wirken gewichtsregulierend. Im Rahmen einer Diät etwa haben die Samen den Vorteil, dass sie aufgrund der ballaststoffreichen Zusammensetzung zu einem schnelleren Sättigungsgefühl führen. Speziell mit Blick auf die Wirkung bei Hunden, eignen sich die Flohsamen auch für Tiere, die unter Analdrüsenproblemen leiden.

So wenden Sie Flohsamen für Hunde an

Flohsamen für Hunde und Katzen lassen sich sehr gut in Form einer Kur anwenden. So können Sie beispielsweise über sechs Wochen täglich aufgequollene Flohsamen ins Hundefutter mischen. Eine mögliche Dosierung könnte sich wie folgt gestalten: Bei Hunden bis zu einem Körpergewicht von 20 Kilogramm mischen Sie einfach 5 Gramm Flohsamen ins tägliche Futter. Bei Vierbeinern ab 21 Kilogramm Körpergewicht mischen Sie 10 Gramm pro Tag in die Tiernahrung. Eine Kur über sechs Wochen hat sich zur Regulierung von Magen-Darm-Beschwerden wie Verstopfung oder Durchfall bewährt.

Besonders wichtig ist es, dass Sie die Flohsamen vorher in Wasser aufquellen lassen – die Samen können ein Vielfaches ihres eigenen Volumens an Flüssigkeit aufnehmen. Saugen sie sich vorher nicht mit Wasser voll, können sie die Flüssigkeit aus dem Hunde- oder Katzenkörper ziehen und zu Verstopfung führen. Geben Sie die Flohsamen für Hunde einfach für etwa eine halbe Stunde in rund 100 Milliliter Wasser.

So wenden Sie Flohsamen für Katzen an

Auch Katzen springen in der Regel gut auf eine Kur mit Flohsamen an, wobei sich die Anwendungsgebiete nicht groß von denen der Hunde unterscheiden. Ob für die Verdauung, dem Erhöhen des Wohlbefindens oder der Unterstützung im Kampf gegen Übergewicht – die Ballaststoffe erzielen auch bei Katzen in der Regel positive Wirkerfolge. Lassen Sie jeden Tag rund einen Teelöffel Flohsamen für etwa zwei Stunden in 30 bis 40 Milliliter Wasser quellen und mischen Sie die Samen anschließend einfach unter das Katzenfutter. In der Regel werden die Samen sowohl von Katzen als auch von Hunden gut angenommen.

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Flohsamen für Pferde, Hunde & Katzen

Die Europäische Union hat Flohsamenschalen für Tiere als Einzelfuttermittel zugelassen. Denn Flohsamenprodukte erzielen nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt, beispielsweise bei Pferden, Hunden und Katzen vielfältige Wirkerfolge. Flohsamen, Flohkraut, Flohsamenkraut, Flohsamenwegerich oder Sandwegerich, wie die botanischen Bezeichnungen lauten, gehört zu den Pflanzenarten der Wegerichfamilie. Bereits im Altertum war das breite Anwendungsspektrum der beliebten Heil- und Lebensmittelpflanze bekannt. Das heute überwiegend aus Indien und Pakistan stammende Flohkraut wird in Handarbeit geerntet, gesiebt und anschließend getrocknet. Ein spezielles Verfahren trennt den Samen anschließend von der Pflanze.

Im Handel sind sowohl komplette Samenkerne als auch Flohsamenschalen erhältlich. Zur Gewinnung der Schale muss man den Samen zerkleinern und mithilfe einer Windsichtung von den übrigen Bestandteilen lösen. Insgesamt weisen beide Formen ein enormes Quellvolumen auf. Allerdings verfügen Flohsamenschalen, im Vergleich zu ganzen Samen, über bessere Quelleigenschaften, da sie einen höheren Anteil löslicher Ballaststoffe besitzen.

Tierbesitzer schätzen vor allem die positive Wirkung auf die Verdauung. Dabei reguliert der Flohsamen, dank seines dualen Wirkmechanismus, sowohl die Verstopfung als auch den Durchfall des Tieres. Aufgrund der vielen wasserbindenden Schleimstoffe werden Flohsamenschalen häufig als Darm-Regulans eingesetzt. Zusätzlich steigern Flohsamen und Flohsamenschalen das allgemeine Wohlbefinden, fördern den Stoffwechsel, wirken gewichtsregulierend, können Allergien lindern und sorgen für glänzendes Fell sowie feste Krallen beziehungsweise Hufe.

Die Futterakzeptanz ist im Allgemeinen gut, denn Tiere haben ein natürliches Gespür dafür, was gesund für sie ist. Darüber hinaus sind Flohsamen leicht zu verabreichen und sehr gut verträglich. Die Tierfutterindustrie bietet zudem eine Vielzahl an Flohsamen-Futtermitteln für Pferde, Hunde sowie Katzen an. Die Zubereitung ist entsprechend der Herstellerangaben zu dosieren und laut Anweisung entweder nass oder trocken zu füttern.Während der Verabreichung von Flohsamen und Flohsamenschalen ist es wichtig, dass das Tier ausreichend trinkt, da dem Organismus Flüssigkeit entzogen wird.

Flohsamen für Pferde

Viele Pferdebesitzer kennen das leidige Problem: Je nach Beschaffenheit des Bodens und Zustand der Wiesen nehmen Pferde häufig beim Grasen Sand auf. Dies passiert vor allem dann, wenn das Pferd auf Weiden mit nur noch spärlichem Grasbewuchs steht und die letzten Grashalme mitsamt der sandigen Wurzel frisst oder auf einem Sandpaddock Heu vom Boden gefüttert wird. Schnell können sich Sandablagerungen im Verdauungstrakt ansammeln. Das Pferd bekommt Verdauungsstörungen, schmerzhafte und lebensbedrohliche Sandkoliken können die Folge sein. Flohsamen bindet, dank seines enormen Quellvolumens, seines hohen Schleimgehaltes und seiner hervorragenden Wasserbindung, die sandigen Ablagerungen im Magen-Darm-Trakt der Pferde und unterstützt die Ausscheidung der magenreizenden Substanzen. Insbesondere beim Kolik gefährdeten Pferd trägt eine regelmäßig verabreichte, kurmäßige Flohsamengabe zur Darmsanierung und Kolikprophylaxe bei.

Eine 30-tägige Flohsamenkur kann zweimal im Jahr, bestenfalls im Frühjahr und Herbst durchgeführt werden. Futterexperten empfehlen, ganze Flohsamen zu verwenden. Diese sind vor der Fütterung anzufeuchten, dürfen jedoch nicht quellen. Denn der Quellvorgang soll erst im Magen-Darm-Trakt der Pferde vonstattengehen, um den sich auf dem Darmboden befindlichen Sand vollständig aufzunehmen und abzutransportieren. Da die Verdauung jedes Pferdes anders auf Flohsamen reagiert, sollten Pferdebesitzer während der Kur die Pferdeäpfel kontrollieren. Bekommt das Pferd Durchfall, ist die Dosierung zu verringern. Werden die Pferdeäpfel hingegen zu trocken, sollte der Flohsamen eingeweicht werden, um einer Verstopfung vorzubeugen.

Die Dosierung für eine kurmäßige Fütterung ganzer Flohsamen beträgt für ein Großpferd 80 – 100 g täglich. Ponys erhalten 50 g/Tag. Bei der Verwendung von Flohsamenschalen verringert sich die Dosierung für ein Pferd auf etwa 50 g, Ponys bekommen ungefähr 30 g/Tag.

Allerdings dürfen Pferdehalter Flohsamenschalen nie trocken füttern, sondern stets eingeweicht. Dazu die angegebene Menge in etwa einen Liter Wasser geben, für 20 bis 40 Minuten quellen lassen und über die Kraftfutterration oder ins Mash mischen.

Wird der Flohsamen dem Pferd zur Stärkung des allgemeinen Wohlbefindens gegeben, können Tierbesitzer ihrem Liebling täglich als Beifutter trockenen Flohsamen verabreichen. So ist das Pferd zusätzlich noch vor Erkältungen geschützt. In diesem Fall beträgt die Dosierung für ein Pferd etwa 50 – 70 g und für ein Pony ungefähr 30 g täglich.

Flohsamen für Hunde

Flohsamen und Flohsamenschalen sind jedoch auch für Hunde, die unter Analdrüsenproblemen leiden bestens geeignet. Durch zu weichen Kot können sich die Analdrüsen häufig nicht mehr ausreichend entleeren. Flohsamen verbessert die Verdauung des Hundes positiv und der Kot wird fester. Die Analdrüsen entleeren sich demzufolge wieder regelmäßig selbstständig. Vielen Hunden bleiben so schmerzhafte Tierarztbehandlungen und Operationen der Analdrüsen erspart.

Daneben wissen auch Besitzer von übergewichtigen Hunden die Wirkung des Flohsamens zu schätzen. Aufgrund der ballaststoffreichen Zusammensetzung führt Flohsamen zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Der Hund nimmt demzufolge weniger Kalorien zu sich.

Als tägliche Futterbeigabe lautet die Empfehlung: 5 g Flohsamen bei Hunden bis zu einem Körpergewicht von 20 kg und 10 g bei Vierbeinern mit einem Körpergewicht ab 21 kg. Wahlweise können die ganzen Samen angefeuchtet oder trocken über die tägliche Tiernahrung gegeben werden.

Auch bei Hunden bietet sich eine kurmäßige Gabe an. Der Zeitraum beläuft sich hierbei auf sechs Wochen.

Flohsamen für Katzen

Katzen sprechen ebenso auf die Zufütterung mit Flohsamen und Flohsamenschalen an. Die Anwendungsgebiete gleichen denen des Hundes. So können die enthaltenen pflanzlichen Ballaststoffe hinsichtlich Verdauung, Übergewicht und Wohlbefinden bei der Katze in gleichem Maße positive Wirkerfolge erzielen.

Die Dosierung beträgt etwa 1 TL Flohsamenschalen. Diese werden mit 30 – 40 ml Wasser vermischt. Nach einer Quellzeit von zwei Stunden kann die Zubereitung mit der Tagesfutterration vermischt werden.

Fazit: Mit Flohsamen gesunde Pferde, Hunde & Katzen

Flohsamen und Flohsamenschalen unterstützen nicht nur wirkungsvoll die Verdauung von Pferden, Hunden und Katzen, sondern sorgen allgemein für Gesundheit und Wohlbefinden unserer vierbeinigen Lieblinge. Dabei sind Flohsamenprodukte leicht zu verabreichen und besitzen eine hohe Futterakzeptanz. Aufgrund ihrer guten Verträglichkeit eignen sie sich als tägliches Beifutter.

Flohsamen für Tiere sind gut für die Verdauung

Flohsamen für Hunde, Katzen und Pferde

Die Verdauung sollte bei Mensch und Tier gleichermaßen gut funktionieren, weil es für die Gesundheit und somit für das Wohlergehen dringlich ist. Flohsamen können den Vierbeinern helfen, wenn Magen-Darm-Störungen auftreten. Die ganzen Samen der Wegerich Pflanze ist recht leicht zu portionieren und wirkt aufgrund der wertvollen Ballaststoffe der Flohsamen in absehbarer Zeit.

Flohsamen wurden von der EU als Einzel-Futtermittel zugelassen

Typische Mischfutter bestehen meist aus mehr als 10 verschiedenen Einzelfuttermitteln, die fast immer mit Vitaminen, Enzymen, Mineralien und Aminosäuren versetzt werden.

Einzelfutter haben festgelegte Weisungen zu erfüllen und werden nur für den Handel zugelassen, wenn sich an alle Vorschriften gehalten worden sind. Über diesen Link gelangen Sie zu den Verordnungen der EU-Einzelfuttermittel Dieser Katalog soll jährlich überarbeitet werden.

Im Handel werden zur Verdauung und Regulierung des Darms die ganzen Samen sowie Flohsamenschalen angeboten. Da Flohsamen von der EU als Einzelfuttermittel für Tiere jeglicher Art eine Zulassung fanden ist damit gewährleistet, dass die Nahrungsergänzung durch und durch organischer Herkunft sind.

Sollten Ihre Tiere an ernsthaften Beschwerden im Darmbereich leiden, suchen Sie unbedingt den Tierarzt auf.

Wie wirken Flohsamen bei Tieren?

Flohsamen beinhalten reichlich Ballaststoffe und Schleimstoffe, die das Wasser binden, welche günstig auf die Verdauung von Mensch und Tier wirken können. Flohsamen helfen bei Verstopfung sowie bei Durchfall und sind in der Lage Allergien zu lindern, das Fell glänzend zu erhalten. Es gibt Tiere die nicht aufhören würden zu fressen, wenn sie es denn könnten. Für diese sogenannten Vielfresser wirken die Flohsamen hilfreich, weil sie durch das hohe Quellvermögen den Magen für längere Zeit ausfüllen und ein Sättigungsgefühl ergeben.

Flohsamen für Hunde

Hunde leiden häufig an Analdrüsen Beschwerden. Analdrüsen des Hundes platzieren Duftmarken, womit der Hund sein Revier absteckt. Die Analbeutel liegen links und rechts neben der Afteröffnung. Wenn der Hund seine Ausscheidungen verrichtet strömt Duftsekret aus, die durch die Analbeutel aufgenommen werden. Der Sekret Ausfluss kann zur Verdickung führen und der Hund kann eine Entleerungsstörung erleiden und hat Schwierigkeiten den Kot von sich zu geben. Für den Hund ist das mit Schmerz verbunden. Es kommt nicht selten vor, dass sich die Analdrüsen entzünden. Die kleinen Hunderassen sind besonders betroffen. Die Drüsenentzündung ist für jeden Hund sehr unangenehm und es sollte umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden.

Flohsamen lassen sich für die Tiere hervorragend als Kur nutzen.

Geben Sie Ihrem Tier über 4 – 6 Wochen täglich in Wasser aufgequollene Flohsamen gemischt unter das Futter. Dosieren Sie in etwa nach Körpergewicht des Tieres. Bis 20 kg Gewicht geben Sie ca. 5 Gramm Flohsamen und ab 21 kg 10 Gramm in die tägliche Tiernahrung. Geben Sie 5 Gramm Flohsamen in 100 ml Wasser und 20 Gramm in 150 ml Wasser. Besonders ist immer wieder zu beachten, dass die Samen unbedingt im Wasser zum quellen gebracht worden sind, da ansonsten die Samen Flüssigkeit aus dem Tier ziehen könnten. Eine 6-wöchige Kur hat sich in den meisten Fällen bewehrt.

Ist Flohsamen für Pferde von Bedeutung?

Flohsamen an die Pferde richtig verfüttern, wie geht das?

Die Frage ist doch, muss das Pferd mit Flohsamen gefüttert werden? Diese Fragen stellen sich Pferdebesitzer immer wieder aufs Neue. Für Pferde, die Heu vom Paddock Boden fressen oder/und hauptsächlich auf abgefressenen Weiden futtern oder auch in Gegenden mit sandigem Grund leben kann Flohsamen hilfreich sein. Der Sand zum Beispiel lagert sich im Magen-Darm-Trakt der Tiere ab und könnte somit zu Verdauungsstörungen und auch zu Koliken führen. Der Sand bleibt in der Darmschleimhaut und führt durch den Schmirgeleffekt möglicherweise zu Darmentzündungen, Durchfall, Aufgasungen, Verstopfungen oder sogar zu Koliken.

Flohsamen oder Flohsamenschalen ist hier die Frage

Im Reitsportgeschäft gibt es Flohsamen und Flohsamenschalen für Pferde. Was ist nun gut für das Pferd? Flohsamen beinhalten auch die Schalen der Samen. Beides kann gefüttert werden. Flohsamen haben einen höheren Nährwert, da sie im Ganzen bleiben und im Samen ist immer alles Wichtige fürs Leben verborgen.

Flohsamen können feucht und auch trocken gefüttert werden. Die Samen sind ohne Frage energiereicher als die Flohsamenschalen.

Um den Sand aus des Pferdes Darm zu bekommen ist es angebrachter die Flohsamen, die mehr Öl enthalten, zu verfüttern.

Pferdebesitzer füttern ihre Tiere bevorzugt mit den ganzen Flohsamen, weil es mit weniger Aufwand verbunden ist.

Brennwert 88 kJ

Kalorien 21 kcal

Kohlenhydrate 1,7 g

Ballaststoffe 84 g

Empfehlenswert ist eine regelmäßige Flohsamen Kur durchzuführen, damit Ablagerungen und Sand rechtzeitig aus dem Darm befreit werden.

Wenn Sie Flohsamenschalen verfüttern möchten bedenken Sie das höhere Quellvermögen, was auch mehr Wasser binden kann. Trocken verfüttert entziehen die Flohsamenschalen dem Tier viel zu viel Flüssigkeit was zu einer Kolik führen könnte. Die Tierfutterhersteller geben an, dass 50 Gramm Flohsamenschalen gut einen Liter Wasser binden. Flohsamenschalen sollten gut 30 Minuten im Wasser quellen und wenn sie schleimig erscheinen und an Tapetenkleister erinnern, sind sie richtig, auf keinen Fall zu lange einweichen, weil die Flohsamenschalen im Magen noch weiter quellen sollen um den Sand nicht erfassen zum Raustransport in den Enddarm.

20 Gramm Flohsamenschalen ca. eine Stunde in 1 Liter Wasser aufquellen lassen und eine ausreichend schleimige Masse entsteht. Dem Pferd immer überreichlich mit Wasser versorgen, das ist das A und O.

Wieviel Flohsamenschalen braucht ein Pferd?

Es gibt zu dieser Frage keine Einigkeit. Die Empfehlungen reichen von 20 Gramm bis 500 Gramm Trockenmasse. Auf den Verpackungen der Flohsamen Lieferanten gibt es unterschiedliche Mengenangaben, angefangen von 2 EL bis zu 150 Gramm auf 600 Kilogramm. Die Flohsamenschalen sollten in geringeren Mengen verabreicht werden als die Flohsamen.

Wie lange eine Kur andauern soll ist individuell. Geraten wird, die Pferdeäpfel nach Sand zu begutachten. Findet sich noch Sand in den Pferdeäpfeln sollte die Kur weitergeführt werden.

TIPP: Geben Sie dem Pferd unbegrenzten Zugang zu frischem Wasser und behalten Sie die Verdauung Ihres Tieres im Auge.

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Die andern sind doch auch alle unerzogen!

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Durchfall beim Hund – muss es immer gleich der Tierarzt sein?

Durchfall; wir alle kennen ihn. Manche Hunde haben ihr ganzes Leben lang Probleme damit, andere Hunde holen sich Parasiten oder einfach ein paar Bakterien, welche die Darmflora stören.

Doch was ist Durchfall?

Ein einmaliger dünner Kot muss nicht zwangsläufig wirklicher Durchfall sein. Beobachten sie ihren Hund genau. Setzt er länger als einen Tag matschigen oder sogar dünnen Kot ab, besteht dringender Handlungsbedarf.

Wie kann man Durchfall behandeln?

Nicht immer muss es zum Tierarzt gehen, damit dieser die volle Chemiekeule in ihn hineinpumpt. Sie können ihren Hund zuerst einmal auch selbst behandeln. Mit den Mitteln der Mutter Natur!

Für Durchfall gibt es viele Behandlungsmethoden: Vom Tierarzt gehen diese über „Muttis Ratschläge“ und letztlich findet man auch in Zeitschriften viele Tipps. Ich dachte mir, ich stelle ihnen die Möglichkeiten vor und Argumentieren das Für und Wider.

Wenn ihr Hund Durchfall hat ist eines klar. Der Wasserhaushalt ihres Hundes ist angegriffen. Diesen gilt es wieder auszugleichen. Deswegen lassen sie ihren Tag ein bis zwei Tage fasten und stellen sie ihm viel Wasser zur Verfügung. Wichtig ist, dass ihr Hund nicht noch mehr Wasser verliert.

Den meisten Hunden macht es nichts aus, ein bis zwei Tage zu fasten, es gibt sogar Leute, die ihre Hunde nach dem Vorbild des Wolfes wöchentlich einen Tag fasten lassen. Des Weiteren könnte ihr Hund die Nährstoffe des Futters mit seiner Erkrankung sowieso nicht verwerten.

Es ergibt also durchaus Sinn, ihren Hund fasten zu lassen, damit sich der Darm und auch der Elektrolythaushalt ihres Hundes wieder erholen können.

Wichtig: Bei einigen Hunden kommt es beim Fasten zu „Nüchternerbrechen“. Achten sie hier besonders darauf, dass ihr Hund viel Flüssigkeit zu sich nimmt.

Nach der Fastenzeit darf der Hund wieder angefüttert werden.

Reis und Huhn mit Magerquark oder Hüttenkäse:

Huhn zählt als besonders verträglich und schonend für den Magen-Darm Trakt. Oft wird vom Tierarzt empfohlen, dieses zu kochen. Dabei ist rohes Huhn noch viel verträglicher als gekochtes. Durch den Prozess des Kochens werden die Eiweiße im Fleisch nämlich zerstört (denaturiert). Der für uns so wichtige Prozess des Kochens ist für den Hund eher unsinnig. Haben sie keine Angst vor Keimen! Waschen sie das Fleisch ab und tupfen sie es mit einem Küchentuch trocken. Den Rest erledigt die scharfe Magensäure des Hundes.

(Natürlich können sie das Fleisch auch kochen. Wenn ihr Hund Dosenfutter gewöhnt ist, wird ihm auch gekochtes Huhn gut tun.)

Der Reis hat die Funktion der Wasseraufnahme. Das glauben sie nicht? Machen sie den Selbstversuch! Kochen sie eine Packung Reis nach Packungsbeilage auf und legen sie ihn in ein definiertes Volumen kalten Wassers. Gießen sie am nächsten Tag das überschüssige Wasser ab. Es ist wesentlich weniger als am Vortag. Außerdem haben mittlerweile viel Tiere und Menschen eine „Reisunverträglichkeit“ 1 . Diesen fehlt das Enzym zum Abbau und kann ebenfalls zu Durchfall führen. Wenn sie also Pech haben, machen sie es mit Reis nur Schlimmer. Hüttenkäse und Magerquark unterstützen die Darmflora und sind sehr sinnvoll. Doch Vorsicht: Auch unter Hunden gibt es Lactoseintoleranz. Hüttenkäse und Magerquark enthalten fast genau so viel Laktose wie Kuhmilch 2 und sollten deswegen bei lactoseintoleranten Hunden nicht auf dem Schonkost-Plan stehen.

Diese sind ein reiner Ballaststoff, nehmen extrem große Mengen an Wasser auf und sollten deswegen penibel dosiert werden. Aus Durchfall kann dann nämlich schnell Verstopfung werden. Deswegen sollte man sie ein wenig im Wasser vorquellen lassen. Dafür sind Flohsamenschalen verträglicher als Reis und können in erfahrenen Hundehalterhänden gute Dienste leisten. Sie bilden eine gute Alternative zu Reis und Magerquark. Hierzu muss bemerkt werden, dass Flohsamenschalen, genau wie Reis, nur die Symptome und nicht die Ursache bekämpfen.

Moro‘sche Karottensuppe 3 :

Die Moro‘sche Karottensuppe ist das wohl bewährteste Hausmittel der Hundehalter. Sie wurde vor ungefähr hundert Jahren entdeckt, als die Gabe dieser Suppe Kindern mit starkem Durchfall das Leben retteten. Wirkstoff dieser Suppe sind die Oligogalakturonsäuren. Das sind Kohlenhydrate, die bei Karotten durch längeres Kochen freigesetzt werden und verhindern, dass die „bösen“ Bakterien die Darmflora stören, da sie als Inhibitoren wirken. Haben die Bakterien keinen Angriffspunkt und somit auch keinen Nährboden mehr, so können sie sich nicht mehr vermehren und sterben ab. Danach werden sie einfach ausgeschieden.

Geben sie ihrem Hund davon (je nach Größe und Gesamtfuttermenge) ruhig ein paar Esslöffel zur Schonkost dazu. Schonkost und Karottensuppe sollten mind. eine Woche gefüttert werden.

Die Möhren werden in 1L Wasser mind. eine Stunde gekocht. Danach werden die püriert oder durch ein Sieb gedrückt. Die Suppe wird mit Wasser nochmals auf ein Volumen von 1 L aufgefüllt. Geben sie nun das Salz dazu. Fertig!

Tipp: Diese Suppe ist auch wunderbar für Babys und Kleinkinder mit Durchfall geeignet. So können sie auf körperbelastende Antibiotika verzichten.

Dieser Honig wird in Neuseeland hergestellt und zählt als Naturheilmittel. Der Honig stammt aus der Blüte der Südseemyrte (Manuka) und enthält das wertvolle Methylglyoxal (MGO) in hoher Konzentration, welches antibakteriell wirkt und somit auch als Kur gegeben werden kann. Achten sie beim Kauf unbedingt auf das UMF – Gütesiegel 5 . Da der Wirkstoff hitzestabil ist kann der Honig auch als weitere Zutat zur Moroschen Karottensuppe dienen. Geben die 5 Minuten bevor sie die Karotten pürieren etwas Honig dazu. Achten sie jedoch darauf, dass die Suppe nicht zu süß wird.

Die meisten Hunde mögen Honig jedoch sehr und schlecken diesen auch gerne vom Löffel.

Der Honig eignet sich super zur Vorsorge bei empfindlichen Verdauungstrakten, ist jedoch mit seinen mind. 25 € aufwärts (pro 500g) nicht für jeden Geldbeutel geeignet. Für eine Antibiotikaspritze beim Tierarzt zahlt man jedoch bei Weitem mehr.

Sollte sich der Durchfall nicht bessern…

Sollte bei der Behandlung überhaupt keine Besserung auftreten, suchen sie unverzüglich einen Tierarzt auf. Durchfall kommt zwar oft durch eine gestörte Darmflora, kann jedoch auch andere Ursachen haben. Gerade bei älteren Hunden können auch Stoffwechselerkrankungen, Tumore und Entzündungen im Körper eine Ursache sein. Auch bei Futtermittelunverträglichkeiten kann starker Durchfall auftreten. All diese Ursachen sollten bei anhaltendem Durchfall abgeklärt werden.

Ackerschachtelhalm

Wegen seines hohen Anteils an Kieselsäure wird der Ackerschachtelhalm zur Stärkung des Bindegewebes, des Haarkleids und der Krallen eingesetzt. Außerdem enthält er besonders viele Mineralien, insbesondere Kaliumsalze, sowie Flavonoide und Saponine, die seine diuretische Wirkung erklären. Einsatzgebiete sind Entzündungen der Harnwege, insbesondere welche mit Blutungen, bei Harngries, bei Gelenkserkrankungen, beim Kognitiven Dysfunktionssyndrom, bei Ödemen und zur Wundheilung.

Bei der Behandlung der Harnwege sollten Kräuter mit reizmildernder Wirkung, z. B. Eibisch oder Wegerich zusätzlich gegeben werden. Bei Arthritis oder Arthrose sollten zusätzlich Glucosamine gegeben werden.

Benutzt werden die oberirdischen Teile.

Gegenanzeigen: Nicht anwenden bei Herzerkrankungen, erhöhtem Blutdruck oder Ödemen, die auf unzureichende Herz- oder Nierentätigkeit zurückzuführen sind, oder bei Nierensteinen, die Silica enthalten.

Trockenkraut: 1-2 g/10 kg KM/Tag

Absud: 50 ml/10 kg KM/3 x täglich

Tinktur: 1 ml/10 kg KM/Tag Äußerlich als Kompresse

Brennnessel

Die Brennnessel enthält über 20 verschiedene Substanzen, unter anderem Histamine. Zudem enthalten Brennnesseln BioFlavonoide, die abschwellend, entzündungshemmend und antihistamin wirken. Brennnessel reduziert die Menge an Histamin, die der Körper bei allergischen Reaktionen ausschüttet. Allergiesymptome werden dadurch gelindert. Eigentlich sind Histamine sehr nützlich und wichtig bei der körpereigenen Abwehr von Fremdstoffen, aber Histamine werden auch vom Körper freigesetzt, wenn man Allergenen ausgesetzt wird. Die Histamine sind dann verantwortlich für die „allergische Reaktion“, die sich in Atemnot, Schwellungen, Ausschlägen usw. äußern kann.

Das Schöne an der Brennnessel: Die Histamine in den Brennnesseln docken an Histaminrezeptoren im Körper an und verhindern so, dass die körpereigenen Histamine das tun. Pflanzliche Histamine wie die in den Brennnesseln sind aber so schwach, dass sie im Körper von Menschen und Tieren keine Symptome einer allergischen Reaktion bewirken. Die Wirkung ist in dem Fall ähnlich eines Anti-Histamins. Des Weiteren unterstützt Brennnessel die Leberfunktion und hilft bei einer vergrößerten Prostata und Osteoarthritis. Brennnesselsamen sind ein gutes Nierentonikum. Brennnessel ist eines der nährstoffreichsten Kräuter überhaupt und kann regelmäßig dem Gemüsebrei beigemischt werden. Die Blätter entweder kurz blanchieren oder gut pürieren, so brennen sie beim Fressen nicht.

In seltenen Fällen reagieren Hunde mit Pflanzenallergien empfindlich auf Brennnesselblätter.

Kraut oder Samen: 50-600 mg/kg KM/Tag

Tinktur: 1-3 ml/10 kg KM/Tag

Curkuma (auch Kurkuma oder Gelbwurz) enthält als wirksamen Bestandteil Curcumin und ist eine der bedeutendsten Heilpflanzen. Curkuma wird erfolgreich eingesetzt bei den verschiedensten Erkrankungen, von Alzheimer bis hin zu Krebs. Neueste Forschungsergebnisse belegen die Vorteile von Curkuma, die es zur vorbeugenden Behandlung bei Lungenerkrankungen, Darmerkrankungen und Lebererkrankungen aufzeigt.

Weiterhin enthält Curkuma das Vitamin B6. Dieses Vitamin sorgt gemeinsam mit dem Vitamin B12 und der Folsäure dafür, dass der Homocysteinspiegel nicht zu hoch ansteigt.

Hohe Homocysteinspiegel können zu Schädigungen an den Gefässwänden führen und werden als bedeutende Risikofaktoren bei arteriosklerotischen Ablagerungen und Herzkrankheiten angesehen.

Curcumin kann ausserdem die Blut-Hirn-Schranke durchdringen. Es gibt zunehmend Beweise dafür, dass Curcumin daher möglicherweise vor neurodegenerativen Erkrankungen schützen kann.

Alzheimer beispielsweise soll dadurch entstehen, dass sich ein fragmentiertes Protein in den Gehirnzellen ansammelt und oxidativen Stress und Entzündungen hervorruft.

Curkuma soll einerseits die Tumorbildung verhindern können, also krebsvorbeugend wirken. Andererseits weist eine neue Studie darauf hin, dass Curkuma auch bei bereits vorhandenem Krebs, nämlich bei Brustkrebs die Metastasenbildung verhindern kann, so dass sich der Krebs nicht in die Lunge ausbreitet. Curkuma ist überdies eine Heilpflanze, die sich besonders positiv auf die Lebergesundheit auswirkt. Sie schützt die Leber, fördert deren Regeneration und unterstützt den Heilprozess bei Krankheiten.

Curkuma ist als gemahlenes Gewürz fast überall erhältlich. Um sicher zu gehen, dass das Curkuma nicht bestrahlt wurde, sollten Sie Curkuma ausschliesslich in biologischer Qualität verwenden.

Curcumin ist bereits in kleinen Dosen wirksam, wie man sie normalerweise zum Essen gibt. Aber auch in sehr hohen Dosen zeigen sich nach der Curkuma-Einnahme keine Nebenwirkungen.

Die Wirkstoffe der Distel (Färberdistel) haben nicht nur für den Menschen heilende und gesundheitsfördernde Wirkungen. Krankheiten bei Hunden können mit der außergewöhnlichen Pflanze ebenso behandelt werden. In der Regel wird es dem Hund in Form von Öl verabreicht.

Die ungesättigten Fettsäuren, Farbstoffe und der hohe Anteil an Omega 3 Säuren sind wichtige Stoffe für den Hund. Sie haben zudem eine positive Wirkung auf das Hundefell und schützen und stärken es. Auch bei Hautproblemen, Entzündungen und kleinen Wunden kann man dem Hund Distelöl geben. Das im Öl enthaltene Vitamin E pflegt die Krallen und baut das Immunsystem auf. Die Linolsäure erfüllt wichtige Funktionen im Stoffwechsel des Hundes. Sie ist außerdem notwendig für den Aufbau der Zellmembranen, der Zellatmung und Zellerneuerung und wirkt sich positiv auf das Nervensystem des Hundes aus.

Alle Krankheitsbilder, die beim Menschen mit der Färberdistel behandelt werden, fördern auch bei Hunden den Heilungsprozess. Dazu gehören Durchblutungsstörungen, Prellungen/Stauchungen, Hautausschläge und Alterserscheinungen.

Bei einem erwachsenen Hund reichen ein bis zwei Teelöffel pro 10 kg Körpergewicht Speiseöl der Färberdistel aus. Man mischt das Öl am besten mit ins Futter. Das Distelöl können Hundebesitzer ihrem Hund vorbeugend und ohne Einschränkungen täglich verabreichen.

Eibisch enthält Schleimstoffe, ätherisches Öl, Saponine, Gerbstoff, Gerbsäure, Cumarine und Zink. Er wird in erster Linie wegen der enthaltenen Schleimstoffe eingesetzt, vor allem bei Erkrankungen der Atemwege, der Harnwege und des Verdauungsapparates, aber auch äußerlich bei Hautproblemen. Zudem wirkt Eibisch antibakteriell und unterstützt das Immunsystem. Bei der Pflanze werden hauptsächlich die Wurzeln benutzt, gelegentlich auch die Blätter. Eibisch muss als Kaltauszug angesetzt werden, da Hitze die Schleimstoffe zerstört.

Keine Nebenwirkung bekannt.

Dosierung: Wurzel: 25-300 mg/kg KM/Tag Kaltauszug: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl. Tinktur: 0,5 ml/10 kg KM/3 x tägl.

Flohsamenschalen

Bei Flohsamen handelt es sich um die Früchte einer alten Heilpflanze, deren dunkelbraun glänzende Samen unweigerlich an die kleinen unbeliebten Quälgeister erinnern. Auch die dazugehörige Pflanze nennt sich indischer Flohsamen, sie wird jedoch auch als indischer Wegerich bezeichnet. Dieser Name erinnert wiederum an ein heimisches Kraut: den Spitzwegerich. Und tatsächlich sind die beiden miteinander verwandt.

Die Europäische Union hat Flohsamenschalen für Tiere als Einzelfuttermittel zugelassen. Denn Flohsamenprodukte erzielen nicht nur bei uns Menschen, sondern auch in der Tierwelt, beispielsweise bei Pferden, Hunden und Katzen vielfältige Wirkerfolge. Bereits im Altertum war das breite Anwendungsspektrum der beliebten Heil- und Lebensmittelpflanze bekannt.

Tierbesitzer schätzen vor allem die positive Wirkung auf die Verdauung. Dabei reguliert der Flohsamen, dank seines dualen Wirkmechanismus, sowohl die Verstopfung als auch den Durchfall des Tieres. Aufgrund der vielen wasserbindenden Schleimstoffe werden Flohsamenschalen häufig als Darm-Regulans eingesetzt. Zusätzlich steigern Flohsamen und Flohsamenschalen das allgemeine Wohlbefinden, fördern den Stoffwechsel, wirken gewichtsregulierend, können Allergien lindern und sorgen für glänzendes Fell sowie feste Krallen beziehungsweise Hufe.

Die Futterakzeptanz ist im Allgemeinen gut, denn Tiere haben ein natürliches Gespür dafür, was gesund für sie ist. Darüber hinaus sind Flohsamen leicht zu verabreichen und sehr gut verträglich. Die Tierfutterindustrie bietet zudem eine Vielzahl an Flohsamen-Futtermitteln für Pferde, Hunde sowie Katzen an. Die Zubereitung ist entsprechend der Herstellerangaben zu dosieren und laut Anweisung entweder nass oder trocken zu füttern. Während der Verabreichung von Flohsamen und Flohsamenschalen ist es wichtig, dass das Tier ausreichend trinkt, da dem Organismus Flüssigkeit entzogen wird.

Flohsamenschalen sind auch für Hunde, die unter Analdrüsenproblemen leiden bestens geeignet. Durch zu weichen Kot können sich die Analdrüsen häufig nicht mehr ausreichend entleeren. Flohsamen verbessert die Verdauung des Hundes positiv und der Kot wird fester. Die Analdrüsen entleeren sich demzufolge wieder regelmäßig selbstständig. Vielen Hunden bleiben so schmerzhafte Tierarztbehandlungen und Operationen der Analdrüsen erspart.

Daneben wissen auch Besitzer von übergewichtigen Hunden die Wirkung des Flohsamens zu schätzen. Aufgrund der ballaststoffreichen Zusammensetzung führt Flohsamen zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Der Hund nimmt demzufolge weniger Kalorien zu sich.

Als tägliche Futterbeigabe lautet die Empfehlung: 5 g Flohsamen bei Hunden bis zu einem Körpergewicht von 20 kg und 10 g bei Vierbeinern mit einem Körpergewicht ab 21 kg. Auch bei Hunden bietet sich eine kurmäßige Gabe an. Der Zeitraum beläuft sich hierbei auf sechs Wochen.

Große Klette

Vor allem die große Klette (Wurzel) sollte zur Unterstützung bei Krebs gegeben werden. Die große Klette reinigt das Blut, unterstützt Leber, Niere und das Lymphsystem, so dass Toxine effektiv ausgeschieden werden können. Außerdem stimuliert die große Klette die Interferonbildung. Interferone haben eine starke Anti-Tumor-Wirkung. Klette enthält u. a. Inulin, Fettsäuren, Gerbsäure, Linolsäure und ätherisches Öl. Die Klettenwurzel wirkt blutreinigend, entgiftend, als Antioxidans, antikanzerogen und hilft bei Haut- und Fellproblemen, Abszessen, Tumoren, Lebererkrankungen und bei der Wundheilung. Die Große Klette findet man in vielen Kräutermischungen für Krebserkrankungen und sollte bei jeder Kräutermischung für die Rekonvaleszenz enthalten sein. Außerdem ist die Wurzel sehr nahrhaft und kann frisch als Gemüseanteil verfüttert werden.

Wurzel, getrocknet: 100-500 mg/kg KM/Tag

Absud: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl.

Tinktur: 1-2 ml/10 kg KM/Tag

Die Hagebutte oder Hundsrose ist eine nahrhafte Heil- und Futterpflanze. Hagebutten enthalten bis zu 5.000 mg Vitamin C/100 g, sowie Flavone, die Vitamine A, B, E und K, Fruchtsäuren und Spurenelemente. Hagebuttenschalen werden bei Arthrose, Arthritis, Rheuma, Entzündungen, nach Magen-Darm-Erkrankungen, zur Stärkung des Immunsystems, bei Harnwegserkrankungen und bei Hautproblemen eingesetzt. Zudem sind sie eine gute Ergänzung des Futters, ob bei der Rohernährung oder der Ernährung mit Fertigfutter.

Als Ergänzungsfutter 1-2 EL gemahlene Hagebuttenschalen/20 kg KM/Tag

Als Nahrungsmittel ist Ingwer besonders wertvoll wegen des hohen Gehaltes an Kalium, Phosphor, Calcium, Magnesium, Natrium, Mangan und Selen sowie den Vitaminen A, B3, B6, C und Beta Carotin. Die medizinische Wirkung von Ingwer ist seit Jahrtausenden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und der Indischen Medizin bekannt. Ingwer ist eine der am häufigsten benutzten Heilpfanzen in TCM- und Ayurvedischen Rezepturen.

Seine Heilwirkung verdankt der Ingwer den enthaltenen ätherischen Ölen, insbesondere den Gingerolen und Shogaolen sowie dem Gehalt an proteolytischen Enzymen.

Ingwer sollte nicht eingesetzt werden bei Yin-Mangel oder übermäßiger Hitze und bei Blutungen, die im Zusammenhang mit „heißem“ Blut stehen. Bei Schwangerschaft ist Ingwer ebenfalls kontraindiziert. In der TCM werden kaum Einzelkräuter eingesetzt, so findet Ingwer meist seine Anwendung in verschiedenen Kräutermischungen.

Auch wegen seiner stimulierenden Wirkung wird Ingwer vielen Kräutermischungen zugesetzt, um die Resorption anderer Kräuterwirkstoffe zu beschleunigen und sie schnell in den Blutkreislauf zu bringen. Eine besondere Bedeutung hat Ingwer als Antiphlogistikum in der Behandlung von Arthrose bei Pferden bekommen. Bei Hunden zeigt Ingwer den gleichen Wirkungskreis; man sollte jedoch schauen, dass der Hund oder die Katze sich nicht in einem Hitze-Zustand (im Sinne der TCM) befindet, keine Magengeschwüre oder akute Entzündungen des Magen-Darm-Traktes hat.

Insbesondere ist bei der Behandlung von Arthrose darauf zu achten, dass es sich um eine Arthrose handelt, deren Beschwerden durch Wärme gelindert werden. Nach den Lehren der TCM wäre eine pauschale Dauergabe von Ingwer bei jedem Tier, das z. B. unter Arthrose leidet, nicht zu empfehlen und wäre sogar bei bestimmten Krankheitsbildern kontraindiziert. Eine Dauergabe von Ingwer bei einem an Arthrose erkranktem Tier, dessen Gesamtbild einen Yin-Mangel ergibt, würde den gesamten Organismus mit der Zeit aus dem Gleichgewicht bringen. Das Tier würde eventuell eine oberflächliche Linderung der Arthroseschmerzen erleben, dafür aber wahrscheinlich an anderer Stelle erkranken.

Gegenanzeigen: Vor Operationen sollte kein Ingwer gegeben werden, weil er auch blutverdünnend wirkt. Deshalb sollte Ingwer auch nicht bei schwangeren Tieren eingesetzt werden. Große Gaben von Ingwer können Magen-Darm-Reizungen verursachen.

Bei der Gabe von getrocknetem Ingwer sollte mit einer geringen Dosis begonnen werden (1 g / 10 kg KM), die dann je nach Verträglichkeit um das Doppelte erhöht werden kann. Unter Berücksichtigung der erhitzenden Eigenschaften des Ingwers sollte man es nicht als Dauerpräparat anwenden.

Zur dauerhaften Gabe bei Arthrose sind ausgewogene Kräutermischungen besser geeignet.

Johanniskraut

Kaum eine Heilpflanze gilt als so gut untersucht wie das Johanniskraut. Es enthält ca. 700 verschiedene Inhaltsstoffe - solche komplexen Kombinationen lassen sich synthetisch nicht nachbauen.

Das Johanniskraut enthält u. a. ätherische Öle, Hyperforin, Hypericin und Pseudohypericin, Flavonoide, Rutin und Gerbstoffe. Botenstoffe im Gehirnstoffwechsel werden nachweislich beeinflusst. Johanniskraut wirkt stimmungsaufhellend, und auch die innere "Aufnahme oder Ausnutzung des Sonnenlichts" wird erhöht.

Johanniskraut hilft bei Krämpfen, Neuralgien (Nervenschmerz), Gelenksschmerzen, Verbrennungen und Wunden. Johanniskraut wirkt entzündungshemmend, antiviral und fördert die Gewebeerneuerung.

Die auftretenden Nebenwirkungen sind weitaus geringer als die synthetischer Psychopharmaka. Problematisch sind allerdings hochdosierte Extrakte, die in Wechselwirkung mit anderen Medikamenten treten können. Diese Extrakte sind heute alle apothekenpflichtig.

Johanniskraut unterstützt die Schilddrüse bei Unterfunktion in der Verwertung des vorhandenen Jods, eine gute Hilfe für Tiere, die Seealgen oder Jodpräparate nicht annehmen wollen. Es hat auch eine antibiotische Wirkung gegen Bakterien, Einzeller wie Trichomonaden und Giardien und eine virostatische Wirkung insbesondere bei Herpeserkrankungen.

Angewendet wird Johanniskraut als Zusatz zum Futter oder als Tee, äußerlich als Bäder oder zum Betupfen betroffener Stellen.

Probleme mit der Lichtempfindlichkeit sind bei Rindern und Pferden bekannt geworden, nachdem die Tiere größere Flächen mit Johanniskraut abgeweidet hatten - dabei kam es besonders an unpigmentierten Stellen zu Sonnenbrand. Diese Fälle traten in Amerika auf, wo sich das Johanniskraut, aus Europa eingeschleppt, invasionsartig ausgebreitet hat, weil ihm die Konkurrenz anderer Pflanzen fehlte.

Auf unseren Wiesen und Weiden ist ein solches Angebot an Johanniskraut nicht zu finden, und bei den empfohlenen Gaben von 1-2 g für einen Hund und 15-100 g für ein Pferd sind diese Probleme auch nicht zu erwarten.

Kaum ein anderer natürlicher Stoff besitzt eine solch positive Wirkung wie das Öl der Kokosnuss. Durch die ideale Zusammensetzung der Inhaltsstoffe bekämpft es schwerwiegende Krankheiten, leistet aber auch kosmetische Hilfe. Dabei entfaltet Kokosöl bei der Verwendung seine Wirkung ganz sanft und ohne jegliche Begleiterscheinungen oder Nebenwirkungen.

Auf die Frage „Wie gesund ist Kokosöl?“ kann es nur eine Antwort geben:

„Kokosöl ist ein Geschenk der Natur!“

Kokosöl besitzt eine große Fülle an gesunden Inhaltsstoffen:

Laurinsäure ist die Hauptfettsäure des Kokosöls. Diese Säure hat z.B. die Eigenschaft, die schützende Lipidmembran von Bakterien und Viren zu durchdringen und somit die Schädlinge von innen heraus zu zerstören. Somit stärkt Laurinsäure das Immunsystem und hilft dem Körper, sich gegen Krankheiten und Schädlinge selbst zu wehren.

Aminosäuren wirken sich Leistungssteigernd auf Körper und Geist aus. Da der Körper sie nicht selbst produzieren kann, müssen sie mit der Nahrung zugeführt werden.

Antioxidantien spielen für die Bekämpfung schwerwiegender Krankheiten wie beispielsweise Krebs eine wichtige Rolle spielt. Durch die Verwendung von Kokosöl erhöht sich die Menge der Antioxidantien, wodurch sich ein wirksamer Schutz gegen Krebs und andere Erkrankungen ergibt.

Ausserdem enthält Kokosöl auch wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente.

Wofür kann ich das Kokosöl nutzen?

Da gibt es eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten, wie z.B.:

Bei Flöhen und Zecken

Die enthaltene Laurinsäure lähmt Würmer. Ist der Wurm gelähmt kann er problemlos ausgeschieden werde. Also Entwurmung ohne Chemie. (innerlich anwenden)

Krebserkrankungen sind bei Mensch und Hund immer noch die Todesursache Nummer eins. Unabhängige Studien haben jedoch gezeigt, dass Kokosöl die Anzahl der antioxidativ wirkenden Enzyme im Körper stark erhöhen kann. Da diese Enzyme hemmend auf das Entstehen und das Wachstum von Krebszellen wirken, ist Kokosöl – sofern regelmäßig eingenommen - ein natürliches Mittel zur Vorbeugung gegen Krebserkrankungen. (innerlich anwenden)

Auch gegen Diabetes ist dieses Öl ein tolles Mittel. Mit seiner besonderen Molekularstruktur aus mittelkettigen Fettsäuren senkt Kokosöl das Diabetes-Risiko nachweisbar, da die Körperzellen für den Abbau der mittelkettigen Moleküle keine Glukose benötigen. Damit wird auch die natürliche Insulinproduktion des Körpers nicht beeinträchtigt. Der regelmäßige Verzehr von Kokosöl beugt daher einem Ausbruch von Diabetes wirksam vor. Auch bei bereits vorhandenen Diabetes-Erkrankungen kann Kokosöl zum Einsatz kommen, die antioxidativen, antibakteriellen und antifungalen Fettsäuren wirken sich sehr positiv auf den weiteren Verlauf der Krankheit aus. Sogar Rückbildungen bereits vorhandener Diabetes-Erkrankungen (Typ 1 & 2) konnten bereits beobachtet werden. (innerlich anwenden)

Nicht nur Menschen, auch Hunde haben in den letzten Jahrzehnten an Lebenserwartung hinzugewonnen. Dies birgt jedoch auch mehr Möglichkeiten für Krankheiten wie Alterssenilität. Bei unseren Haushunden ist das eine alzheimerähnliche Erkrankung, das so genannte kognitive Dysfunktionssyndrom. Auch hier konnte Kokosöl seine Wirksamkeit bereits eindrucksvoll unter Beweis stellen und ist nicht nur dazu in der Lage, die Symptome zu bekämpfen und die Krankheiten in ihrem Fortschritt zu hindern, sondern besitzt aufgrund seiner Inhaltsstoffe auch eine echte Heilwirkung. (innerlich anwenden)

Hierbei greifen Bakterien die Zähne an und zerstören sie langsam. Kokosnussöl hilft mit seiner antimikrobiellen Wirkung, das Entstehen und die Ausbreitung von Karies zu verhindern. (innerlich anwenden bzw. Zähne damit putzen)

Kokosöl wirkt gegen die auslösenden Bakterien der Warzen und kann diese somit schnell und schmerzlos verschwinden lassen. (äusserlich anwenden)

Herpes ist eine Erkrankung, die durch Viren ausgelöst wird. Die antibakterielle Wirkung sorgt dafür, dass die entzündeten Stellen schnell abschwellen und sich so der Herpes nicht weiter ausbreitet. (äusserlich anwenden)

Weiterhin kann man es einsetzen bei: Milben, Pilzen, Virenerkrankungen, Insektenstichen bzw. -bissen, Hautunreinheiten. . und noch sehr viel mehr.

Da Kokosöl leicht verdaulich ist, wird es auch von Hunden mit Problemen der Bauchspeicheldrüse sehr gut vertragen.

1 Teelöffel/10 kg Körpergewicht/Tag über 2 Wochen als Kur

oder die gleiche Menge mehrmals wöchentlich zur Nahrungsergänzung

Vielen ist der Löwenzahn als "Unkraut" oder maximal als Hasenfutter bekannt - aber es ist ein echtes Wunderkraut, das nicht nur bei Krankheit heilt, sondern regelmässig verabreicht auch die Gesundheit bewahrt und schützt.

Besonders ist der positive Einfluss des Löwenzahns auf sämtliche Organe, die an der Verdauung beteiligt sind. So steigert Löwenzahn die Magensaftsekretion, wirkt appetitanregend und ausserdem krampflösend.

Seine Bitterstoffe, vor allem Taraxin und Cholin, wirken positiv auf Leber, Galle, Magen und Bauchspeicheldrüse.

Der Bitterstoff Taraxin gilt als harntreibend. Er reinigt den Körper auf diese Weise von Giftstoffen und unterstützt dabei die Niere. Daher ist Löwenzahn ein beliebtes Mittel bei einer Entschlackungskur. Herkömmliche Diuretika (harntreibende Arzneimittel) sorgen nicht nur für die Ausleitung von Wasser aus dem Körper, sondern schwemmen auch Mineralstoffe hinaus. Löwenzahn hingegen wirkt zwar ebenfalls harntreibend, jedoch versorgt er den Organismus gleichzeitig mit wichtigen Mineralstoffen, insbesondere mit Kalium, so dass die Anwendung von Löwenzahn - im Gegensatz zu synthetischen Diuretika - zu keinem Mineralstoffmangel führen kann.

Cholin ist unter anderem für den Abtransport von Fettmolekülen aus der Leber wichtig. Es kann aber auch die Verwertung von Cholesterin verbessern und somit einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut ausgleichen. Noch dazu wird Cholin in Acetylcholin (ACh) umgewandelt. ACh ist ein wichtiger Transmitter im zentralen Nervensystem. Viele kognitive Prozesse (Lernen, Aufmerksamkeit) sind an Acetylcholin als Botenstoff gebunden. Ein Mangel an ACh kann Demenz (Alsheimer) auslösen.

Der bittere Löwenzahnsaft fördert die Produktion von Galle - dieses hat direkte Vorteile für die Haut, denn Schadstoffe, die nicht mit der Galle ausgeschieden werden, können für unreine Haut und Juckreiz verantwortlich sein. Wird die Gallenproduktion angeregt, können mehr dieser Schadstoffe herausgespült werden. Einige Hunde haben ständig hellen (lehmfarbenen) Kot. Dieses ist oft ein Anzeichen für Gallenprobleme, denn der Gallensaft macht den Kot dunkelbraun. Mit der Garbe von Löwenzahn kann die Gallensaftproduktion angekurbelt werden.

Die Bitterstoffe des Löwenzahns sind außerdem blutbildungsfördernd.

Die antioxidative Eigenschaften können die Entstehung von Krebszellen verhindern.

Löwenzahn wirkt weiterhin entzündungshemmend und schmerzlindernd - was man gut für die Behandlung bei Gelenkproblemen (HD, Arthritis, Arthrose) nutzen kann.

Die Löwenzahnwurzel ist ein wahres Aufbau-Tonikum und sollte bei sämtlichen Schwächezuständen eingesetzt werden, um den Körper wieder in Schwung zu bringen.

Unser Löwenzahn ist sehr reich an Vitamin A, B, C und D. Als Mineralstoffe sind Kalium, Eisen, Kupfer, Calcium, Natrium und Phosphor enthalten.

Mit den Jahreszeiten verändern sich allerdings auch die Mengen der Inhaltsstoffe: Die Blätter enthalten das meiste Vitamin C im Frühjahr, die Wurzel ist vor allem im Herbst reich an Inulin.

Aufgrund all dieser Eigenschaften wird Löwenzahn häufig in Kräutermischungen eingesetzt. Es können aber auch frisch, alle Pflanzenteile genutzt werden. Hierzu am besten den Löwenzahn pürieren.

Frisch: je 10 kg Körpergewicht etwa 1 Teelöffel (etwa 2 Blätter)

Mariendistel

Mariendistelsamen enthalten Silymarin, welches aus verschiedenen Flavonolignanen zusammengesetzt ist. Silymarin steigert die Proteinsynthese und die Regenerationsfähigkeit der Leber und hat eine stark antioxidative Wirkung.

Außerdem verhindert das Silymarin, dass Zellgifte durch die Zellmembrane der Leberzellen gelangen und schützt so die Leber. Mariendistel wird zur Vorbeugung und Behandlung toxischer Leberschäden, bei chronischen Leberentzündungen, zur Behandlung von Leberzirrhose oder Fettleber, unterstützend bei Nieren- und Pankreaserkrankungen, bei Giardienbefall und bei Krebserkrankungen eingesetzt.

Da die Wirkstoffe schwer wasserlöslich sind, sollte Mariendistel als Extrakt oder Tinktur (Glyzerat) verabreicht werden.

100-200 mg/10 kg KM/Tag

10-15 mg/kg KM/Tag

2 ml/10 kg KM/Tag (akut)

1 ml/10 kg KM/Tag (chronisch/Vorbeugung/Kur) (1 ml = 20 Tropfen)

Nachtkerze

Bereits die Indianer wussten in frühen Jahren, dass die positive Wirkung von Nachtkerzenöl nicht nur für den Menschen, sondern auch für das Tier hilfreich sein kann. Sowohl für innerliche Linderung als auch äußerliche Behandlung kann das Nachtkerzenöl für Hunde angewandt werden.

Das Nachtkerzenöl dient hierbei als Lieferant für die wertvollen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren, insbesondere die entzündungshemmend wirkende Gamma-Linolensäure. Anwendungsgebiete beim Hund sind unter anderem: Fettsäurenmangel, Hautprobleme, Fellverlust, Haarausfall, Allergischer Juckreiz, Verdauungsstörungen, Wundheilungen, Fellbruch, stumpfes Fell mit Schuppenbildung.

Wenn sich Parasiten in die Haut der Tiere eingenistet haben kommt es zu lästigem Juckreiz oder auch Hautentzündungen. Die Tiere beißen sich selbst an den betroffenen Biss- und Stichwunden, wodurch es zu weiteren Verletzungen der Haut kommen kann. Das Nachtkerzenöl wird in diesen Fällen auf die Haut aufgetragen und kann direkt am Ort des Geschehens seine pflegende und entzündungshemmende Wirkung entfalten.

Leidet der Hund an Hautproblemen empfiehlt sich die Gabe von Nachtkerzenöl, um auf den Stoffwechsel der Haut regulieren. Bei Juckreiz, Ekzemen, Schuppen, Pusteln und Dermatitis bringt auf die Haut aufgetragenes Nachtkerzenöl schnelle Linderung. Auch bei der innerlichen Anwendung wirkt das Öl entzündungshemmend bei Hautproblemen des Hundes. Das Öl sollte nicht nur äußerlich angewendet, sondern auch unter das Futter mischt werden.

1 bis 5 Tropfen/10 kg KM/Tag (innerlich)

nach Bedarf (äusserlich)

Der Oregano findet nicht nur in der italienischen Pizzaküche seine Anwendung, sondern ist auch eine nützliche Heilpflanze.

So hilft er zum Beispiel bei Atemwegsproblemen. Er wirkt schleimlösend, Auswurf fördernd, krampflösend, Nerven stärkend, gegen Blähungen, verdauungsfördernd , appetitanregend , entzündungshemmend, desinfizierend und entwässert den Körper. Auch im Kampf gegen Giardien wird der Oregano hilfreich eingesetzt.

Äusserlich kann man ihn gegen Wunden einsetzen, hier sind vor allem seine bakterientötenden Eigenschaften hilfreich.

Für die äussere Anwednung eignet sich vor allem das ätherische Öl des Oreganos.

Trockenkraut: 0,5g/10 kg KM/Tag

Bereits Christoph Kolumbus betitelte die Papaya als "Frucht der Engel". Diese tropische Offenbarung mit ihrem süss-saftigen, orangefarbenen bis kirschroten Fruchtfleisch und den kleinen schwarzen, pfeffrigen Kernen ist auch in Europa das ganze Jahr über erhältlich.

Dabei ist die Papaya nicht nur lecker, erfrischend und kalorienarm, sondern zudem von enormem gesundheitlichem Wert.

Das nährstoffgeladene Fruchtfleisch der Papaya enthält Papain, ein proteinspaltendes Enzym, das die Verdauung fördert. Den höchsten Papain-Gehalt weist die noch unreife, grüne Papaya auf, die beispielsweise für asiatische Papayasalate benutzt wird. Dieses Papain setzt im Verdauungstrakt eine chemische Reaktion in Gang, bei der Eiweisse aus der Nahrung in Aminosäuren aufgespalten werden. Zugleich schützt das Enzym innerlich vor Entzündungen, welche anderenfalls die Wiege vieler Erkrankungen sein können (z.B. Arthritis).

In der Papaya finden wir neben dem verdauungsfördernden Enzym Papain aber auch viele weitere essentielle Nährstoffe mit zum Teil antioxidativer und damit krankheitsverhütender Wirkung. Besonders erwähnenswert sind die hohen Anteile an Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Beta-Carotin. Darüber hinaus ist die Papaya eine gute Quelle für Magnesium, Kalium und eine Reihe von B-Vitaminen wie Folsäure und Pantothensäure. Nicht zu verachten sind ausserdem die für einen gesunden Darm unverzichtbaren Ballaststoffe.

Das Papain und die Ballaststoffe der Papaya machen sich nicht nur im Verdauungssystem nützlich, sondern auch in der Behandlung von Magengeschwüren.

Das proteinspaltendes Enzym Papain sagt zudem Darmparasiten den Kampf an, die sich von unverdautem Eiweiss ernähren und das Immunsystem belasten. Auch gegen Viren, Allergene, Hefen und Pilze im Darm macht sich Papain stark. Nach einer Antibiotika-Behandlungen sollte Papaya verfüttert werden, denn sie unterstützt die Wiederherstellung eines gesunden Gleichgewichts der Darmbakterien, was wiederum das Immunsystem kräftigt und Krebszellen den Nährboden entzieht.

Die Papayakerne sind fast noch wertvoller als die Frucht. Sie wirken sehr spezifisch, sorgen für die Regeneration der Leber und bekämpfen nachweislich Darmparasiten – und zwar besser als so manches schulmedizinische Anti-Wurmmittel.

Als Wurmkur sind getrocknete und gemahlene Papayakerne bei vielen Tieren verträglich und wirksam. Viele Landwirte gerade in den tropischen und subtropischen Ländern entwurmen ihre Hunde, Schafe und Rinder erfolgreich und regelmässig mit Papayakernen.

Papayakerne zeigen hier eine doppelte Wirksamkeit. Einerseits helfen sie, die unerwünschten Parasiten zu vernichten und andererseits stärken sie das Immunsystem und machen den Körper fit für den Kampf gegen seine Angreifer.

Fruchtfleich: 30 bis 50g/10 kg KM/Tag

Kerne: 5 bis 10 Stück gemahlen/10kg KM/Tag

Viele instinktsichere Hunde finden die Quecke oft selbst, denn es ist eines der wichtigsten Heilkräuter für sie. Es hilft dem gesamten Organismus und wirkt bei Magenschleimhautentzündung, Darmentzündung, Stoffwechselstörungen, Kreislaufstörungen, ist harntreibend, Nieren stärkend, entschlackend, entwässernd.

Durch den hohen Vitamingehalt stärkt es auch die Widerstandskräfte. Bei Hunden, die sehr viel Gras fressen und sich immer wieder erbrechen, kann Quecke sehr gut helfen, da es den Körper entgiftet und Säure reguliert.

Die Quecke kann entweder als Presssaft oder als Tee angewendet werden. Für den Saft die Queckenwurzel auspressen und morgen und abends jeweils ½ - 1 Esslöffel unter das Futter oder Wasser mischen. Für den Tee einen Teelöffel getrocknete Queckenwurzel in ¼ l kaltem Wasser zum Kochen bringen und abseihen. Mehrmals täglich löffelweise geben.

Rehmannia ist eine in der Traditionellen Chinesischen Medizin häufig eingesetzte Pflanze mit entzündungshemmenden, antibakteriellen, harntreibenden, antioxidativen und tonisierenden Wirkungen.

Rehmannia ist wirksam bei akuten und chronischen Nierenerkrankungen, bei Diabetes und bei entzündlichen Hauterkrankungen.

Gegenanzeigen: Nicht bei akutem Durchfall einsetzen.

Trockenkraut: 50-400 mg/kg KM/Tag

Absud: 20-30 ml/10 kg KM/3 x tägl.

Tinktur: 1-2 ml/10 kg KM/Tag

Spitzwegerich

Der Spitzwegerich ist eine wertvolle Arzneipflanze, die antibakteriell, antibiotisch, blutreinigend, blutstillend, wundheilend, entzündungshemmend, harntreibend und schleimlösend wirkt. Er enthält unter anderem Schleim- und Gerbstoffe, Vitamin C, A, K, Eisen, Calcium, Kieselsäure, Phosphorsäure sowie Chlorophyll.

Äußerlich angewendet ist der Spritzwegerich bei der Erstversorgung für alle Wunden und Hautschäden (Insektenstiche, Schnittwunden, Schürfwunden) ein sehr hilfreiches Kraut. Hierbei wird er einfach zerdrückt oder zerkaut und auf die betroffene Hautstelle gelegt.

Bei Insektenstichen im Bereich von Maul oder Rachen sollte hingegen schnell ein Tierarzt aufgesucht werden, da es zu Erstickungsgefahr kommen kann.

Innerlich angewendet wirkt der Spitzwegerich antibakteriell, entgiftend, ist wirksam gegen Darmpilze, schützt und stärkt die Bronchien. Spitzwegerichblätter können die Atemwege des Hundes befreien, das Abhusten erleichtern und die natürlichen Abwehrkräfte stärken.

100g frische Spitzwegerichblätter in 500ml Wasser kurz aufkochen, abkühlen und mit 150ml Honig vermischen. Anschliessend luftdicht abfüllen.

Dieser Sirup ist hilfreich bei Husten. Bei Bedarf dem Hund 2x täglich 1 Teelöffel (20kg Hund) dieses Sirups geben.

Teufelskralle

Die Teufelskralle ist in Afrika heimisch und hat Früchte, die wie Krallen aussehen, was ihr auch den Namen eingebracht hat. Verwendet werden jedoch nicht die Früchte, sondern die Speicherwurzeln.

Die Teufelskralle weist unterschiedliche Wirkungen auf. Besonders ausgeprägt sind dabei ihre entzündungshemmenden, abschwellenden und leicht schmerzstillenden Fähigkeiten. Diese Eigenschaften machen sie ideal für die Anwendung bei zahlreichen Erkrankungen. Dabei kommt sie besonders häufig bei Arthrose und anderen Gelenkschmerzen zum Einsatz. Ihre Eigenschaften lassen sich jedoch nicht nur auf die Behandlung von schmerzenden Knochen reduzieren.

Teufelskralle wird bei Appetitlosigkeit und Verdauungsbeschwerden, die mit Symptomen wie Blähungen, Sodbrennen, Übelkeit, Erbrechen einhergehen, erfolgreich eingesetzt.

Die heilsame Wirkung resultiert dabei aus unterschiedlichen Inhaltsstoffen: diverse Bitterstoffe vom Iridoidtyp wie Harpagosid und Procumbid. Daneben sind Phenylethanolderivate wie Verbascosid und Isoacteosid, Zimtsäure und Flavonoide enthalten. Die Sekundärwurzel der Teufelskralle zählt zu den bittersten pflanzlichen Arzneimitteln. Insbesondere diese Bitterstoffe verleihen der Heilpflanze ihre ausgeprägte Wirkung.

Die Teufelskralle ist in vielen Kräutermischungen enthalten, die bei allgemeine Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt werden.

Ulmenrinde

Ulmenrinde ist als Nahrungsergänzungsmittel schon seit vielen Jahrtausenden bekannt.

Die Ulmenrinde enthält Bitterstoffe, Gerbstoffe und Schleimstoffe. Außerdem Vitamin A, B, C und K sowie große Mengen an Calcium, Magnesium und Natrium. Sie enthält langkettige Zucker, auch Polysaccharide genannt. Polysaccharide sind Kohlenhydrate und bilden in Verbindung mit Wasser Schleim.

Ulmenrinde schmeckt mild bis bitter und auch etwas süßlich.

Man kann sie innerlich und äußerlich anwenden. Ulmenrinde ist sehr nahrhaft, entzündungshemmend und -lindernd, schleimbildend, adstringierend (zusammenziehend). Angewendet wird die Ulmenrinde bei Schleimhautentzündungen des Magen-/Darm-Traktes, der Lunge (Asthma, Bronchitis), Nieren, Blase, Hals, sowie bei Übelkeit/Erbrechen, Magenproblemen, Durchfall, Verstopfung, Koliken, chronische Blasenentzündung, Entzündungen im Maul und Zahnschmerzen Sie ist einsetzbar als Entgiftungsmittel, da der Schleim auch die Knochen und Gelenke schmiert und im Darm und allen anderen Bereichen des Körper Abfallstoffe ausleitet Die enthaltenen Antioxidantien wirken sich positiv auf die Nieren aus. Ulmenrinde ist antiseptisch bei Wunden, Ausschlägen und Ekzemen. Hauptsächlich wird Ulmenrinde in der Tierheilkunde als schützende Schleimschicht bei überreiztem Magen eingesetzt. Hunde, die einen übersäuerten Magen oder gerade eine Magen-Darm-Infektion oder Gastritis haben, können so geheilt werden.

Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Hunde bis zu 5kg Körpergewicht 1,5g täglich

Hunde bis zu 15kg Körpergewicht 3g täglich

Hunde bis zu 30kg Körpergewicht 6g täglich

Hunde über 30kg Körpergewicht 9g täglich

Vogelmiere

Schon Pfarrer Kneipp empfahl die Vogelmiere bei Lungenleiden, Husten und Hämorrhoiden.

Weiter hilft sie bei der Blutbildung, bei Rheuma, soll vor grauem Star schützen, den Cholesterinspiegel senken und anregend auf Verdauung und Stoffwechsel wirken. Wegen seiner reinigenden Wirkung auf Blut, Niere und Blase wirkt es sich positiv bei Hautkrankheiten wie Schuppenflechte und Ekzemen aus. Äußerlich hilft Vogelmiere bei starkem Juckreiz, Verbrennungen, Wunden, Geschwüren und entzündeten Augen.

Diese kleine Wunderpflanze hat eine reinigende und stärkende Wirkung auf den ganzen Körper. Vogelmiere esnthält: Aucubin, Carotinoide, Eisen, Flavonoide, Gamma-Linolensäure, Kalium, Kalzium, Kieselsäure, Magnesium, Saponine, Schleimstoffe, Selen, Vitamin A, Vitamin B und Vitamin C.

Sie wirkt adstringierend, anregend, blutbildend, blutreinigend, blutstillend, entzündungs­­hemmend, harntreibend, kräftigend, krampflösend, kühlend, reizmildernd, schleimlösend und schmerzstillend.

Ihre Anwendungsgebiete finden sich weiterhin bei Appetitlosigkeit, Asthma, Geschwüren, Gicht, Hautentzündungen, Hautproblemen, Insektenstichen, Leberschwäche.

Geerntet werden kann die Vogelmiere ganzjährig.

Genutzt werden kann die gesamte Pflanze.

1 Esslöffel gehackte Vogelmiere pro 10kg Körpergewicht/Hund

Der Weißdorn wird erstmals von dem berühmten Arzt Dioscurides im 1. Jahrhundert n.Chr. als Heilpflanze erwähnt, aber erst im 19. Jahrhundert wurde der Weißdorn und seine Heilkräfte von französischen und englischen Ärzten erstmals wissenschaftlich untersucht.

Im Jahr 1990 war der Weißdorn die Heilpflanze des Jahres.

Mit zunehmendem Alter treten, wie bei uns Menschen auch bei Tieren, vor allem Probleme mit der Herz- und Kreislauf-Funktion auf. In der Naturheilkunde werden bei leichter Herzschwäche, Altersherz und altersbedingten Kreislaufstörungen traditionell Arzneimittel aus der Heilpflanze Weißdorn (Crataegus) eingesetzt.

Zu den wichtigsten Pflanzenbausteinen des Weißdorns gehören die bekannten oligomeren Procyanidine, kurz OPCs. Sie haben eine herzschützende Eigenschaft.

Auch die viele andere Erkrankungen rund ums Herz können mithilfe des Weißdorns erfolgreich behandelt werden, z.B. Herzrhythmusstörungen, Herzenge, nervöse Herzbeschwerden, hoher oder niedriger Blutdruck, Durchblutungsstörungen.

Neben-Anwendungsgebiete des Weißdorns sind Beschwerden, die mit Unruhe in Verbindung stehen, beispielsweise Nervosität, Schlafstörungen, Reizbarkeit oder Stimmungsschwankungen.

Arzneimittel aus der Weißdornpflanze gibt es auch speziell für Tiere.

Crataegus ad usum vet. ist ein, für die Anwendung bei Hunden, Katzen und Pferden entwickeltes, pflanzliches Arzneimittel mit dem Wirkstoff Weißdorn.

Zaubernuss

Drei Stoffe der Zaubernuss (Hamamelis Virginiana) wirken medizinisch und kommen auch in der klassischen Schulmedizin zum Einsatz: Hamamelidis cortex, Hamamelidis aqua und Hamamelidis folium.

Diese Substanzen sind entzündungshemmend und blutstillend, zudem lässt sich mit ihnen Juckreiz gut bekämpfen. Schulmedizinisch wird der Einsatz bei leichten Hautverletzungen, Haut- und Schleimhautentzündungen, Hämorrhoiden sowie Analdrüsenentzündungen empfohlen. Naturheilkundliche Verfahren erweiterten den Einsatz seit jeher auch auf Durchfall. Die Homöopathie hat aber noch mehr Anwendungsgebiete entdeckt, darunter Blutungen, die nicht gerinnen und venöse Stauungen.

Die Zaubernuss wird in Tinkturen, Salben, Zäpfchen und Tabletten verarbeitet.

Eine alte Heilpflanze ist sie, der Flohsamen. Gerne wird die nützliche Pflanze heute vergessen, nicht viele Menschen wissen um ihren Nutzen. In der letzten Zeit gewinnt sie jedoch wieder mehr und mehr an Bedeutung. Dank ihrer hervorragenden Wirkung, vor allem bei Übergewicht, wird sie langsam wieder geschätzt und vermehrt angewandt.

Was sind Flohsamen?

Eigentlich sind Flohsamen ein Überbegriff für verschiedene Pflanzenarten der sogenannten „Wegerichfamilie“. Darunter gibt es unzählige Arten, unter anderem auch eine europäische, die bereits im Altertum ihre Verwendung fand. Heute wird meist der indische Flohsamen angewandt, man verwendet jedoch in der Pflanzenheilkunde auch die reifen Samen des Flohsamen-Wegerichs, der auch unter dem Namen Flohkraut bekannt ist, und des Sandwegerichs. Er ist unserem bekannten Spitzwegerich optisch sehr ähnlich und wird daher auch immer wieder verwechselt. Im Prinzip sind Flohsamen pflanzliche Arzneimittel. Mit genügend Flüssigkeit eingenommen, kennen sie die meisten zur Behandlung von lästigen Verstopfungen und Darmproblemen.

Legt man die Samen in Wasser, quellen sie sehr stark auf. Nach kürzester Zeit sind die von einer durchsichtigen, schleimigen Schicht umgeben, der sogenannten Schleimschicht. Sie sind geruchsneutral, ihr Geschmack wird als schleimig, leicht süßlich beschrieben. Ihre Sammelzeit ist übrigens jährlich von Juli bis September. Der indische Flohsamen wird circa 20 Zentimeter hoch, trägt lange, schmale Blätter, die aus dem Boden wachsen.

Wobei können Flohsamen helfen?

Die kleinen Flohähnlichen Samen haben eine sehr starke Quellkraft, wenn man sie in Wasser legt. Dies macht sie zu einer echten Hilfe, wenn es um das Thema „Abnehmen“ geht, denn sie füllen den Magen sehr schnell. Gegen Übergewicht können die Samen daher hilfreich sein, denn sie fördern die Sättigung. Man nimmt die Samen üblicherweise mit viel Flüssigkeit, bevorzugter Weise vor dem Essen, ein und diese quellen dann im Magen sehr stark auf. Dies sorgt für eine Vorab-Füllung des Magens und gibt bereits ein leichtes Sättigungs-Gefühl. Außerdem können Flohsamen die Verdauung positiv beeinflussen, dank ihrer großen Schleim-Menge. Sie regulieren sanft den Stoffwechsel und wirken beruhigen auf den Magen.

Viele Menschen schätzen sie jedoch vor allem wegen ihrer verdauungsfördernden Wirkung und bei Problemen mit dem Reizdarm. Da die Samen wie bereits erwähnt, sehr stark aufquellen, bewirken diese einen Druck auf den Stuhl im Darm. Es kommt zum Weitertransport des Darminhaltes. Auch die Gleitfähigkeit des Darms wird gefördert. All dies kann bei Verstopfung helfen und einen leichteren Stuhlgang erzeugen. Im Gegensatz zu vielen käuflichen Abführmitteln, die den Darm oft mehr reizen als nützen, kann es hier zu keiner Abhängigkeit kommen. Die Pflanze enthält keine toxischen Stoffe und so gewöhnt sich der Darm auch nicht an das Mittel. Man kann die Samen daher bedenkenlos über einen längeren Zeitraum einnehmen und auch für schwangere Frauen sind sie bestens geeignet.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie keine Blähungen im Gegensatz zu einer ballaststoffreichen Ernährung verursachen. Die Samen werden von den nützlichen Darmbakterien nicht zersetzt und somit kommt es auch nicht zur vermehrten Gasfreisetzung. Viele schätzen die Samen auch aus diesem Grund und ziehen sie anderen Mitteln vor.

Doch Flohsamen haben auch noch eine Menge anderer Anwendungsgebiete. So sind die kleinen Samen entzündungshemmend, blutzuckersenkend und helfen bei erhöhten Blutfettwerten. Aber auch bei Furunkel, Geschwüren, Gicht und sogar bei Hämorriden können Flohsamen zur Linderung verhelfen. Da der Stuhl durch die Flohsamen weicher und gleitfähiger wird, hilft er auch gegen Hämorrhoiden-Schmerzen und Schmerzen im Analbereich. Und selbst Verstauchungen und Verrenkungen werden ebenfalls gerne mit dem Schleim aus Flohsamen behandelt.

Bei regelmäßiger Einnahme wird der Blutzuckerspiegel etwas gesenkt, was vor allem für Diabetiker von Vorteil sein kann. Die Senkung ist zwar minimal, kann aber nützlich sein, um bereits verordnete Diabetes-Medikamenten etwas senken zu können. Dies sollte jedoch in jedem Fall in Absprache mit dem behandelten Arzt geschehen, denn Achtung: bei insulinpflichtigen Diabetikern, kann sich die benötigte Insulindosis bei regelmäßiger Einnahme der Samen ändern! Es gab auch sehr leichte Diabetes-Fälle, bei denen die Flohsamen in Kombination mit Sport als Behandlung ausreichten. Auch die Blutfettwerte können Flohsamen senken. Vor allem wenn es sich um vermehrtes Cholesterin handelt. Und auch erhöhte Triglyceride werden schneller abgebaut, was ebenfalls für viele Menschen nützlich sein kann.

Wie werden Flohsamen angewendet

Verwendet werden entweder die gesamten Samen oder nur die Schalen der Flohsamen. Flohsamen sind sehr gut verträglich, dennoch kann es auch hier immer wieder zu Allergien kommen. Vor allem bei pulverisierten Flohsamen tritt dies gelegentlich auf, wenn auch sehr, sehr selten.

Die bekannteste und üblichste Anwendungsweise ist die Einnahme mit reichlich Flüssigkeit. Man sollte jedoch nicht mehr als 30 Gramm täglich einnehmen. Hierbei ist zu beachten, dass die Samen nicht mit Milch eingenommen werden sollten. Die Quellung der Flohsamen funktioniert am besten mit Wasser, kann jedoch auch mit Fruchtsaft angemacht werden.

Es gibt auch Präparate mit Flohsamen zu kaufen. Meist findet man diese in Form von Kapseln. Hier sollte man immer die Dosierung auf der Packung beachten. Suchen Sie nach Flohsamen in Apotheken, Drogerien oder Naturkostläden. Manchmal findet man sie sogar in Supermärkten.

Die starke Wasserbindungsfähigkeit der kleinen Helfer, macht die Pflanze auch bestens geeignet für eine äußerliche Anwendung, wie zu Großmutters Zeiten. Die Herstellung eines Breiumschlags ist vor allem bei Verstauchungen eine gute Hilfe. Dazu werden die Flohsamen im warmen oder kalten Wasser aufgeweicht bis ein zäher Brei entsteht. Danach wird der Brei auf die zu behandelten Stellen aufgetragen und mit einem kühlen Tuch umwickelt beziehungsweise bedeckt. Man kann diesen Umschlag für einige Stunden tragen. Auch Furunkel und Abszesse können mit dem Brei gut behandelt werden.

Flohsamen sind leicht anzuwenden und die meisten Menschen finden es einfach sie in ihre tägliche Ernährung einzubinden. Man sollte jedoch langsam damit beginnen, damit die Ernährungsumstellung nicht zu rapide einsetzt. Es empfiehlt sich daher anfangs ein bis zwei Teelöffel der Samen, über den Tag verteilt, in Speisen zu mischen. Müsli, Obst, Wasser oder Joghurt eignet sich dafür besonders gut. Man kann jedoch nicht oft genug erwähnen, wie wichtig es ist, ausreichend Wasser während der Einnahme zu sich zu nehmen, damit es zu keinen unnötigen Komplikationen kommt.

Im Großen und Ganzen spricht man bei dem Hauptanwendungsbereich von einer stuhlregulierenden Wirkung. Die Samen quellen stark auf und können unglaublich viel Wasser an sich binden. Durch diese hohe Wasserbindung wird der Stuhl praktisch formbar. Dies ist unglaublich nützlich bei Durchfall oder Verstopfung. Die Darmtätigkeit wird angeregt und reguliert sich auf natürlichem Wege von selbst und dies bei regelmäßiger Anwendung auch dauerhaft. Die Samen wirken damit also entweder abführend oder aber auch aufquellend. Die Samen fördern außerdem noch das Wachstum von Bakterien, die ein gesunder Darm benötigt. Dies führt zu einer gesunden Darmflora. Ein Völlegefühl oder Appetitmangel ist nach der Einnahme, vor allem anfangs normal.

Wie lange man die Flohsamen einnimmt, ist von Patient zu Patient unterschiedlich und hängt von dem Behandlungsgrund ab. Man sollte jedoch nicht mehr als 30 Gramm täglich zu sich nehmen. Möchte man die Flohsamen aber in die tägliche Ernährung integrieren, kann man dies ohne Problem tun. Hier reichen durchaus 3 Teelöffel täglich aus, um den Darm in Schwung zu halten. Aber denken Sie immer daran: nur mit ausreichend Wasser können die Samen ihre Wirkung tun. Unverträglichkeiten werden so ebenfalls gekonnt vorgebeugt.

Die reinen Flohsamenschalen sind meist einfacher in ihrer Anwendung und frei von Zusatzstoffen, wie beispielsweise Aromen, gegen die viele Patienten Unverträglichkeiten aufweisen. Man findet sie in vielen indischen Geschäften, Apotheken oder Reformhäusern.

Darmreinigung & Heilfasten

Auch bei einer Darmreinigung helfen die Samen. Bei richtigem Heilfasten oder um den Stuhlgang zu regulieren können Flohsamen außerordentlich nützlich sein. Man kann den Darm durch sie auch regelrecht „beruhigen“. Menschen die wenige Vollkornprodukte zu sich nehmen, nehmen meist auch nicht ausreichend Ballaststoffe zu sich. Dies führt oft zu einem erheblichen Mangel. Hier können die Schalen Abhilfe schaffen. Schon 2 Teelöffel täglich reichen aus, um den Bedarf zu decken. Sie selbst haben übrigens absolut keine Kalorien. Sie bestehen fast nur aus unverdaulichen Kohlenhydraten.

Patienten, die ihren Blutzucker mithilfe der Samen senken wollen, können dies ebenfalls ausprobieren, allerdings ist die Wirkung hier sehr minimal gehalten. Mit viel Sport und einer gesunden Ernährung, kann die Heilpflanze jedoch unterstützend wirken. Hat man einen nicht zu hohen Blutzuckerwert, kann man die Sache mit den Samen jedoch ganz gut in den Griff bekommen. Einigen reicht die Behandlung mit den Samen sogar völlig aus. Wenn Sie jedoch bereits Medikamente gegen Diabetes nehmen, ist größte Sorgfalt angesagt. Sprechen Sie vorher mit Ihrem Arzt darüber, denn unter Umständen müssen Sie dann neu eingestellt werden. In einem sehr geringen Ausmaß können die Samen auch den Cholesterinwert senken. Als einzige Behandlungsform kommen sie hier jedoch nicht in Frage.

Äußerliche Anwendung

Äußerlich können Flohsamen bei Verstauchungen und Verzerrungen angewandt werden. Hierfür nimmt man einfach ein paar Samen und legt sie in Wasser ein. Der gelartige Schleim wird auf die gereizte Stelle aufgetragen und mit einem Leinentuch umwickelt. Man lässt diesen Umschlag für mehrere Stunden an der zu behandelten Stelle und wäscht sich anschließend mit kühlem Wasser ab. Auch Furunkel und Abszesse können auf diese Art und Weise zumindest gelindert werden.

Im Übrigen sollen Flohsamen auch auf die Schönheit eine positive Wirkung haben. Die Haut wird dank der ballaststoffreichen Ernährung feiner und glatter!

Welche Arten von Flohsamen gibt es?

In den Mittelmeergebieten findet man vor allem den „Flohsamen-Wegerich“ sowie den „Sandwegerich“. Beide lieben das warme Klima und sind unter anderem in Italien und Frankreich heimisch. Doch es gibt auch weitere Gattungen aus Indien, Iran und Japan. Kultiviert werden die meisten Pflanzen in Indien, Pakistan und dem Iran. Doch auch Südeuropa setzt immer mehr auf die beliebte Heilpflanze, allen voran Frankreich.

Der Flohsamen-Wegerich ist ein einjähriges Kraut, das sehr niedrig wächst und behaarte Blätter aufweist. Die Pflanze entwickelt zweifächerige Kapseln, welche die wirkungsvollen Samen in sich tragen. Der Name „Flohsamen“ verdankt die Pflanze übrigens diesen Samen, die Flöhen sehr ähnlich sehen. Sie sind dunkle, rötlich braune Samen mit ovaler Form.

Nebenwirkungen bei Flohsamen

Im Allgemeinen werden Flohsamen sehr gut vertragen. Nebenwirkungen sind selten, kommen jedoch auch hier immer wieder einmal vor. Vor allem bei der Variante in Pulverform gibt es immer wieder allergische Reaktionen. Allergisch kann man ja bekanntlich auf alles sein.

Eventuelle Beschwerden wie beispielsweise Blähungen und ein Völlegefühl können während der ersten Zeit auftreten. Die meisten Menschen sind das Sättigungsgefühl nach der Einnahme, vor allem anfangs, nicht gewohnt. Dies legt sich aber in der Regel nach wenigen Tagen und ist auch keine ernstzunehmende Nebenwirkung. Je öfter man Flohsamen zu sich nimmt, desto weniger werden diese Beschwerden in der Regel.

Die gute Nachricht ist, dass Flohsamen nicht zur Gewöhnung führen. Werden jedoch größere Mengen der Samen ohne ausreichend Flüssigkeit zu sich genommen, kann es unter Umständen zu einem Verschluss der Speiseröhre und des Darms kommen. Wenn bereits Darmerkrankungen bekannt sind, sollte man besonders vorsichtig sein. Lässt man das Wasser weg, kann es zu Reizungen und schweren Krämpfen kommen. Auch bei Geschwüren und Tumoren sollten die Samen nicht genommen werden. Wenn der Darmbereich oder die Speiseröhre verengt ist, sollte ebenfalls größte Vorsicht geboten sein.

Personen mit Diabetes müssen außerdem aufpassen. Die Samen haben einen Einfluss auf den Zuckerspiegel und der Insulinbedarf kann gesenkt werden. Bei Diabetikern sollte der Blutzucker daher während der Einnahme sehr gut kontrolliert werden. Kommt es zu einer Unterzuckerung können einige schwere Symptome hervorrufen werden. Sollten innerhalb von 48 Stunden, aus irgendeinem Grund Blutungen auftreten, Krämpfe oder heftige Bauchschmerzen sollte man unbedingt unverzüglich einen Arzt aufsuchen.

Flohsamen verursachen in der Regel zwar keine Blähungen, durch die Ernährungsumstellung wird der ganze Darm jedoch auf den Kopf gestellt. Eine plötzliche Veränderung der Ernährung kann daher einige Zeit lang trotzdem Blähungen auslösen. Die Umstellung sollte daher langsam vorgenommen werden.

Auch die Aufnahme von Mineralien wie Magnesium, Zink oder Kalzium kann durch die Einnahme von Flohsamen vermindert werden. Die Schleimstoffe der Pflanze haben ebenfalls einige Wechselwirkungen. Diese können die Aufnahme von Medikamenten unter Umständen beeinträchtigen. Daher sollten Medikamente nicht zusammen mit den Flohsamen eingenommen werden. Man sollte danach circa eine Stunde warten.

Besonders erwähnenswert ist auch, dass der Staub von pulverisierten Flohsamen Allergien auslösen kann. Personen, die also ständig mit dem Staub in Berührung kommen, sollten besonders vorsichtig sein, damit nicht zu viel Pulver eingeatmet wird.

Ursprung der Flohsamen

Oft wird vergessen, dass der Flohsamen bereits eine sehr alte Pflanze ist, die vielen Heilkundigen und Mönchen bereits vor rund 2000 Jahren bekannt war und ihre Verwendung fand. Die Pflanze wurde in der Vergangenheit wegen ihres flohähnlichen Aussehens nach dem lästigen Ungeziefer benannt. Außerdem „springen“ die Samen, genauso wie Flöhe, auf eine andere Pflanze, um sich zu vermehren.

Flohsamen wurden ursprünglich in der indischen ayurvedischen Medizin verwendet und erleben erst seit kurzem wieder einen Aufschwung in ihrer Anwendung. Zumindest in unserer westlichen Zivilisation. Sie sind heute wieder in vielen Ländern verbreitet und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Flohsamen sind zwar keine „Wundermittel“, aber dennoch sehr nützlich in vielen Bereichen.

Die ayurvedische Medizin wusste schon früh von ihrem Nutzen zur Regulierung des Darmes. Viele Schriften zeigen, dass die Samen schon sehr früh ihre Verwendung fanden. Wahrscheinlich auch, weil sie sehr Nebenwirkungsarm sind und im Allgemeinen sehr gut verträglich. In der traditionellen indischen Heilkunst wird die Pflanze also schon seit Jahrtausenden als medizinisches Mittel verwendet, doch auch in China fand man die Verwendung der Samen als äußerst nützlich.

In der ayurvedischen Literatur werden dem Flohsamen viele bedeutungsvolle Eigenschaften zugewiesen. Kühlend und besänftigend soll er sein. Er beugt der Übersäuerung vor und entschlackt. Außerdem wirkt er wegen seinem hohen Faserstoffgehalt leicht laxativ. Gegen die unterschiedlichsten Beschwerden werden die Samen auch heute noch verwendet.

Unterschied zwischen Flohsamen und Flohschalen

Alte Aufzeichnungen beschreiben auch bereits den Unterschied zwischen Flohsamen und Flohschalen. Bei den Flohsamen handelt es sich um den gesamten Samen inklusive der Hülle. Ihn sollte man vor der Einnahme unbedingt einige Zeit lang quellen lassen. Kauft man indische Flohsamenschalen, erhaltet man ausschließlich die äußere Schalen. Diese bekommt man ganz oder auch in gemahlener Form. Die Schalen sind besonders bekömmlich und brauchen keine Einweichzeit. Man kann sie direkt unter die Speisen mischen. Auch damals waren schon Geschmack und die Konsistenz nicht bei jedem beliebt. Sie erinnert auch heute noch an Tapetenkleister. Aus diesem Grunde gibt es heutzutage schon einige Nahrungsergänzungsmittel mit Flohsamen. Meist sind diese in Kapselform erhältlich und man nimmt auch diese mit sehr viel Wasser zu sich, damit die Ballaststoffe auch gut aufquellen können.

Erste Erwähnungen als Heilpflanze

Man weiß auch, dass die Pflanze auch in Europa bereits im Altertum erwähnt wurde. Griechische Ärzte fanden die Heilpflanze außerordentlich nützlich für wärmende Umschläge gegen Gicht und Geschwüre jeder Art. Es gibt einen Eintrag aus dem Jahre 1741, in der, der Flohsamen zur Behandlung von Halsschmerzen und Gallenleiden in Württemberg empfohlen wurde. Innerlich wurden die Samen auch in der Volksheilkunde eingesetzt, gegen Entzündungen der Schleimhäute, Halsschmerzen und Erkältungen, da die schleimige Konsistenz oft die Schmerzen linderte. Bei Gicht und Rheuma wurden sie äußerlich angewendet. Und auch gegen Furunkel sollte die Pflanze dienen.

Es liegt auch an der Geruchslosigkeit des Flohsamens, weshalb die Pflanze in der Naturheilkunde hoch angesehen wird. Viele Heilpflanzen sind zwar nützlich, haben aber einen abschreckenden, oft sogar störenden Geruch. Hier erweist sich der Flohsamen als äußerst angenehm. Die Quellkraft der Samen ist unverkennbar und mit keiner anderen Pflanze gleichzusetzen.

Flohsamen für Tiere

Übrigens gab man auch früher schon Tieren Flohsamen für eine bessere Verdauung. Auch heute findet man in vielen Tierhandlungen, Produkte mit Flohsamen für Hunde und Katzen. Viele dieser Produkte helfen den Tieren genauso wie den Menschen und werden im Prinzip auch in gleicher Form angewandt.

In Europa kommen die Samen heute meist aus den Hautanbaugebieten Südfrankreichs und Spanien in den Handel, sie kommen jedoch ursprünglich aus Sibirien, den Kaukasusländern und Mitteleuropa. Seinen ersten Ursprung hat die Pflanze jedoch in Indien, Afrika und Asien. Sie stammen aus den Wüstengebieten Nordafrikas und Südwestasiens. Der indische Flohsamen wird heute jedoch auch in Brasilien, Japan, Israel und selbst Kuba kultiviert.

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cdVet Flohsamenschalen als Hunger-Stiller bei Hunden

Dein Hund hat immer Hunger und schon ein paar Pfunde zu viel? Die Fit-Barf Flohsamenschalen von cdVet verstärken das Sättigungsgefühl auf natürliche Weise - die Flohsamenschalen quellen im Futter auf und bilden einen gesunden Schleim an der Wand von Magen und Darm. Auch sonst sind Flohsamenschalen mit ihren reichen Ballaststoffen ein Allzweckmittel bei allem rund um die Verdauung von Analdrüsen über Durchfall bis Verstopfung.

Auf Lager, sofort lieferbar

Da wird so mancher Hundehalter neidisch: Die cdVet Flohsamenschalen reduzieren das Hungergefühl und sind ideal für alle Hunde, die schon etwas zu viel auf den Rippen haben.

Fit-Barf Flohsamenschalen von cdVet sind reich an wichtigen Ballaststoffen.

Der Clou: Flohsamenschalen quillen in Wasser gelegt auf ein Vielfaches ihrer Größe auf (bis zum 50-fachen) und setzen sich als gesunden Schleim an die Wand von Magen und Darm. Das verschafft Sättigungsgefühl und reguliert die Nahrungsaufnahme und Darmtätigkeit.

Aber nicht nur für etwas zu dicke Hunde sind die cdVet Fit-BARF Flohsamenschalen empfehlenswert. Sie sind auch ein prima Nahrungsergänzer für alles rund um Verdauung und Darm.

Das Hunde zu Verdauungsproblemen neigen, ist den meisten Hundebesitzern bekannt. Mal hat der liebe Vierbeiner Verstopfungen, dann wieder Durchfall. Eine natürliche Unterstützung für beide Fälle sind die Fit-BARF Flohsamenschalen von cdVet. Die Flohsamenschalen machen beim Hund zu harten Kot weicher und zu weichen Kot fester. Zudem vergrößern Sie das Kotvolumen, was bei häufigen Problemen mit der Analdrüse eine wirkliche Hilfe sein kann.

Die Europäische Arzneimittelagentur hat die Wirkung und Sicherheit von Flohsamenschalen als Darmregulans und als Quellmittel oder Stuhlweichmacher bei Verstopfung sowie Durchfall bereits im Jahr 2006 in einem "EU Herbal Monograph" bescheinigt.

(Anmerkung: cdVet Flohsamenschalen sind kein Arzneimittel, sondern ein Nahrungsergänzer).

Bei Durchfall führt die Volumenzunahme im Darm zur Anregung des Darmentleerungsrefllexes. Bei Verstopfung wird die Verweildauer des aufgenommenen Wassers und damit die Transitzeit im Darm verlängert. Deshalb sind Flohsamenschalen in beiden so unterschiedlichen Fällen empfehlenswert.

Wikipedia zu Flohsamenschalen:

"Flohsamen sollen außerdem das Wachstum darmfreundlicher Bakterien fördern. Durch die Dickdarmbakterien werden die löslichen Ballaststoffe zu kurzkettigen Fettsäuren umgewandelt und diese seien dann in der Lage, die Cholesterin-Synthese in der Leber zu hemmen und somit den Cholesterinspiegel im Blut zu senken. Außerdem sollen die löslichen Ballaststoffe der Flohsamen die fäkale Gallensäure binden, wodurch es zu einer erhöhten Cholesterinausscheidung kommt. Flohsamenschalen sollen möglicherweise entzündliche Prozesse im Magen-Darm-Trakt schneller zurückbilden. Flohsamenschalen werden auf Grund ihrer Quellwirkung im Magen auch zur Unterstützung der Gewichtskontrolle und Adipositasbehandlung eingesetzt. Diese Wirkungen sind bislang nicht ausreichend belegt und daher überwiegend Gegenstand alternativmedizinischer Anwendungen." (Stand: 6/2015)

Analytische Bestandteile und Gehalte: Rohfaser 7,2%

Die Flohsamenschalen mindestens 1:10 mit Wasser mischen und 15 - 20 Min. quellen lassen.

1 Messlöffel entspricht ca. 1g

WICHTIG: Da Flohsamenschalen einen Schleim bilden und den Magen und Darm damit auskleiden, können Medikamente nicht mehr gut aufgenommen werden. Bitte geben Sie die Flohsamenschalen deshalb zeitversetzt! Nicht trocken verfüttern!

Die 2 kg Dose trägt den Namen "Singulares Flohsamenschalen". Die große Dose ist vor allem als Einzelfuttermittel für Pferde gedacht. Bei Sand im Kot kann bei Pferden die Gesamtfütterungsmenge auf bis zu 200 g pro Tag über maximal 7 Tage erhöht werden. Empfehlenswert ist bei Pferden eine Fütterung über 30 Tage zum Winter, bei sandigen Böden zwei mal jährlich (Pferde: 1 - 2 x täglich 30 bis 50 g cdVet Singulares Flohsamenschalen in 1 Liter Wasser 30-40 Min. einweichen und dann ins Futter, Ponys 25 g in einem halben Liter Wasser).

EAN Fit-BARF Flohsamenschalen von cdVet:

170 g: 4040056043305 - Best.Nr. 4-04330

600g: 4040056043312 - Best.Nr. 4-04331

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* Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschrieben

Indischer Flohsamen

Flohsamen haben nichts mit den lästigen Flöhen zu tun. Jedoch haben die Samen eine gewisse Ähnlichkeit mit Flöhen, daher auch die Namensgebung. Die dazugehörige Pflanze ist heißt indischer Flohsamen, oft auch als indischer Wegerich bezeichnet. Flohsamen für Hunde sind besonders reich an Schleimstoffen, welche sich positiv bei einer Diät des Hundes auswirken. Die Schleimstoffe im Flohsamen gelangen in den Darm des Hundes und binden sich dort mit Wasser. Die Flohsamen quellen auf und vergrößen sich dadurch. Dadurch wird die Verdauung des Hundes angeregt und Verstopfungen können gelöst werden. Unterstützt wird die abführende Wirkung von Flohsamen durch das enthaltene fette Öl. Darüber hinaus sind Flohsamen für Hunde ein vielseitig einsetzbares Hausmittel: Flohsamen fördern nicht nur das allgemeine Wohlbefinden des Hundes, sondern können auch Allergien linden oder für glänzendes Fell sorgen.

Flohsamen für Hunde zur Gewichtsreduktion

Leider ist verstärkt zu beobachten, dass Hunde immer dicker werden. Sei es durch mangelnde Bewegung, zu vielen Leckerli oder eine falsche Fütterung. Die Gründe, warum ein Hund zu viel Gewicht hat, können auch gesundheitliche Natur sein. Für ein gesundes Hundeleben ist es jedoch sehr wichtig, dass der Hund nicht zu viel auf den Rippen hat. Besonders große Hunde leiden unter zu hohem Gewicht, was sich negativ auf die Gelenke auswirkt. Muss Ihr Hund also abspecken, kann im Rahmen einer Diät die Fütterung von Flohsamen sehr sinnvoll sein. Flohsamen sind reich an Ballaststoffen, die zu einem schnellen Sättigungsgefühl beim Hund führen.

Flohsamen für Hunde wird empfohlen bei:

  • Diät, zur Gewichtsreduzierung des Hundes
  • Verdauungsbeschwerden
  • Entzündungen
  • Verstopfung
  • Allergien

Flohsamen für Hunde: wirkt bei Durchfall und Verstopfung zugleich?

Es klingt kurios, ist aber so: Dank eines dualen Wirkmechanismus können Flohsamen für Hunden sowohl bei einer Verstopfung als auch bei Durchfall wirken. Die Schleimstoffe der Flohsamen binden viel Wasser, die im Dickdarm quellen und etwa das 10 bis 15-fache Volumen zunehmen. Der Darm füllt sich, es werden Reflexe ausgelöst, die die Darmentleerung fördern, was zur Folge hat, dass sich die Verstopfung beim Hund lösen kann. Ähnlich verhält es sich, wenn der Hund Durchfall hat. Die Flohsamen quellen im Darm, überschüssige Flüssigkeit wird im Darm gebunden. Dies hat zur Folge, dass die Konsistenz des Stuhls dicker wird.

Flohsamen für Hunde: Was ist das?

Dem Namen nach, denken viele zuerst an die kleinen Viecher: Flöhe. Doch damit hat die Pflanze Flohsamen (Plantago ovata) nicht gemein. Die niedrig wachsende Pflanze, auch als indischer Wegerich bekannt, ist hauptsächlich in Iran und Indien beheimatet. Es können sowohl die Flohsamen, als auch die Flohsamenschalen verwendet werden. Beide Pflanzenteile enthalten Quellstoffe, die sich unterstützend bei einer Gewichtsreduktion des Hundes auswirken können.

Zusammensetzung Flosamen für Hunde

So werden Flosamen für Hunde geliefert

  • gemahlen, als Pulver
  • in Vorratsdose

Analytische Bestandteile Flohsamen für Hunde

  • Rohprotein: 0,00%
  • Fettgehalt: 0,0%
  • Rohfaser: 3,1%
  • Rohasche: 0,0%

Fütterungsempfehlung von Flosamen für Hunde

Hunde bis 10kg: täglich 1/2 Messlöffel

Hunde ab 10kg: täglich 1 Messlöffel

Die Fütterung von Flohsamen für Hunde empfiehlt sich als Kur über einen Zeitraum von beispielsweise 6 Wochen. Wir empfehlen das Flohsamen Pulver für Hunde einfach unter das Futter zu mischen. Gegebenenfalls das Flohsamen Pulver vorher ca. 20 Minuten in Wasser quellen lassen. Dies hat den Vorteil, dass dem Hund nicht so viel Wasser entzogen wird.

Bei der Gabe von Flohsamen dem Hund unbedingt ausreichend Wasser zur Verfügung stellen. Bitte beachten Sie, dass Flohsamen zwar ein wunderbares Hausmittel ist und in der Hundeapotheke nicht fehlen sollte. Bei ernsthaften Erkrankungen sollte aber unbedingt der Tierarzt hinzugezogen werden.

* Alle Preise inkl. gesetzl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten und ggf. Nachnahmegebühren, wenn nicht anders beschrieben

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    Flohsamen für Hunde und Katzen

    Flohsamen, kenne ich selber von mir das ich diese jeden Tag im Joghurt essen. Aus gesundheitlichen Gründen. Doch diese Samen sind nicht nur gut für uns Menschen, sondern auch für Tiere sind diese geeignet. Ich habe mich damit einige Zeit auseinandergesetzt, fand das selber auch sehr interessant und füttere diese auch ab und zu, wenn meine Tiere diese brauchen. Doch was sind Flohsamen genau? Flohsamen sind genau wie Flohkraut, Flohsamenkraut und Sandwegerich, sind eine Pflanzenart der Wegerichfamilie. Diese kommen heute überwiegend aus Indien und Pakistan und werden in Handarbeit geerntet, gesiebt und dann getrocknet. In einem speziellen Verfahren werden dann die Samen von der Pflanze getrennt.

    Man bekommt im Handel und in der Apotheke komplette Samenkerne, aber auch Flohsamenschalen. Wenn man die Schalen haben möchte, muss man die Samen zerkleinern und mithilfe einer Windsichtung diese lösen. Beide Formen haben ein enormes Quellvolumen. Jedoch haben die Flohsamenschalen eine bessere Quelleigenschaft, da diese einen höheren Anteil löslicher Ballaststoffe besitzen.

    Flohsamen für die Haustiere

    Man schätzt die positive Wirkung auf die Verdauung. Der Flohsamen reguliert durch seinen dualen Wirkmechanismus, bei Verstopfung, aber auch beim Durchfall. Die vielen Wasser bindenden Schleimstoffe werden bei Flohsamenschalen häufig als Darm – Regulans gegeben. Aber auch das allgemeine Wohlbefinden wird durch den Flohsamen gesteigert. Weiter wird der Stoffwechsel gefördert, die Samen wirken gewichtsregulierend und lindern vielleicht auch Allergien. Die Samen sorgen aber auch für glänzendes Fell und feste Krallen. Die Flohsamen werden in der Regel vom Tier gut angenommen, man bekommt diese auch schon von der Tierfutterindustrie für Hunde, Katzen und Pferde. Ich selber nehme immer welche aus der Apotheke und habe damit nur gute Erfahrungen gemacht.

    Wichtig ist nur, dass man diese mindestens 20 Minuten vorher quellen lässt und diese gut aufgehen. Es gibt auch welche, die man trocken füttern kann, damit habe ich keine Erfahrungen und kann dazu auch nichts sagen. Wichtig ist aber auch, dass die Tiere ausreichend Trinken, da Flohsamen dem Organismus Flüssigkeit entzieht.

    Flohsamen für Hunde und Katzen

    Flohsamen sind für Hunde und Katzen gut geeignet, wenn diese auch unter Analdrüsenproblemen leiden. Wenn der Kot zu weich ist, kann es vorkommen das sich die Analdrüsen nicht mehr ausreichend geleert werden. Flohsamen verbessern die Verdauung des Hundes/Katzen positiv und der Kot wird fester. Dadurch entleeren sich die Analdrüsen wieder von selber. Dadurch kann man versuchen, dass der Hund keine Tierarztbehandlung oder eine Operation braucht.

    Wenn Hund/Katze etwas zu viel Gewicht hat, kann man die Wirkung der Flohsamen auch schätzen. Durch ballaststoffreicher Zusammensetzung führen die Flohsamen zu einem schnelleren Sättigungsgefühl. Dadurch nimmt der Hund zum einen weniger Kalorien zu sich und muss nicht hungern. Diese Methode kann man ohne Sorge ausprobieren, schon nach ein paar Tagen sollte man eine Veränderung mitbekommen.

    Dosierung der Flohsamen für Hund und Katzen

    Die Dosierung richtet sich nach dem Gewicht vom Hund. Die Empfehlung liegt bei 5g Flohsamen bis zum Gewicht von 20kg. Hunde ab 21 kg dürfen 10g bekommen. Besonders wichtig, die Flohsamen 20 Minuten im Wasser quellen lassen, bevor man diese füttert. Füttert man diese trocken, quellen diese im Magen auf und entziehen den Körper Wasser. Das führt dann zur Verstopfung.

    Am besten bietet sich eine Kur der Samen an. Der Zeitraum sollte um die 6. Wochen liegen. In der Zeit hat sich die Regulierung von Magen-Darm-Beschwerden in Form vom Durchfall oder Verstopfung bewährt. Die Dosierung für Katzen sind 1 Teelöffel Flohsamen in ein Glas geben und mit 40 ml Wasser vermischen. Hier muss man drauf achten, das die Samen 2. Stunden Quellen. Danach kann man die Samen unter die Futterrationen mischen. Werden von Katzen auch gut angenommen.

    Bitte auf das Quellen achten und das das Tier ausreichend Trinkt. Sonst können die Samen einen Darmverschluss verursachen.

    Meine Erfahrungen mit den Flohsamen

    Ich habe meinen Hund Dacky die letzten Monate jeden Tag Flohsamen mit ins Nassfutter gemischt. Ich habe die Tagesdosis in eine Dose gegeben und mit reichlich Wasser vermischt. Das habe ich dann um die 2 Stunden quellen lassen. Die Menge habe ich dann auf 2 Portionen verteilt. Damit hatte Dacky eine bessere Verdauung und es ging ihn viel besser. Wir hatten dann keine Probleme mehr mit zu hartem Kot. Gefressen hat er die Samen ohne Probleme im Nassfutter. Und was natürlich wichtig ist, Dacky hatte keine Probleme mit den Flohsamen. Da rate ich jeden, mit einer kleinen Menge anzufangen. So sieht man, ob der Hund die auch verträgt.

    Meine Katzen bekommen die Samen nur, wenn Sie krank sind oder Probleme mit dem Kot haben. Auch hier lasse ich die gewünschte Menge lange Quellen und verfüttere das dann mit dem Futter. Gut finde ich, dass es anderen Katzen nicht schadet, wenn Sie davon auch mal fressen. Da muss man also nicht die ganze Zeit beobachten, wenn es Futter gibt.

    Ich kaufe die aktuell in der Apotheke, habe dort für 100g Flohsamen von Aurica 3,75€ bezahlt. Man bekommt diese natürlich auch von anderen Firmen und Größen. Man bekommt natürlich auch online eine große Auswahl an Samen.

    Wichtiger Zusatz

    Haftungsausschluss und allgemeiner Hinweis zu medizinischen Themen: Die hier dargestellten Inhalte dienen ausschließlich der neutralen Information und allgemeinen Weiterbildung. Sie stellen keine Empfehlung oder Bewerbung der beschriebenen oder erwähnten diagnostischen Methoden, Behandlungen oder Arzneimittel dar. Der Text erhebt weder einen Anspruch auf Vollständigkeit noch kann die Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit der dargebotenen Information garantiert werden. Der Text ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker und er darf nicht als Grundlage zur eigenständigen Diagnose und Beginn, Änderung oder Beendigung einer Behandlung von Krankheiten verwendet werden. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer den Tierarzt Ihres Vertrauens! Ich übernehmen keine Haftung für Unannehmlichkeiten oder Schäden, die sich aus der Anwendung der hier dargestellten Information ergeben.

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    Kommentare 7

    Das kannte ich noch gar nicht. Danke für den Tip.

    Interessanter Bericht. Ich selbst habe keine Haustiere, aber eine Freundin gleich mehrere. Werde ihr den Bericht mal zeigen 🙂

    Und Flohsamen sind auch für uns gut, ich habe immer welche zu Hause!

    Stimmt, ich nehme diese auch. Sind auch für uns Menschen gesund.

    Egal ob Probleme oder nicht. Auf jeden Fall ist es gut für eine gute Darmflora. Davon hat man auch was, wenn man keinen zu harten Kot hat. Sowohl Tier als auch Mensch. 😉

    Wünsche Dacky weiterhin alles Gute.

    Ja. Leider lebt mein Dacky nicht mehr :(. Er musste mit 18 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen.

    Huhu. Sehr interessant. Selber würde ich nie auf die Idee kommen, dass sowas gut für ein Tier sein soll. Bis her hat unsere Mieze eine gute Verdauung. Aber wenn einmal was ist, dann weiß ich zu was ich greifen soll.

    Flohsamen oder Leinsamen sterbe ich mir auch ab und zu über mein Müsli. Ich habe zwar keine Verdauungsprobleme, aber vielleicht habe ich dadurch auch gut vorgesorgt 🙂

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