Was tun, wenn der Hund Flöhe hat?

Flöhe beim Hund, was gilt es zu tun und zu beachten und was ist zu tun? | © noomHH/Photodune.net
Der Hund hat Flöhe und was jetzt?
Als ich das erste mal Flöhe auf dem eigenen Hund entdeckte und sie so auch zum ersten mal überhaupt in meinem Leben sah, wusste ich damals ehrlich gesagt gar nicht, dass es tatsächlich Flöhe sind. Es hieß eigentlich immer, dass Flöhe kleine schwarze Krümelchen hinterlassen und kaum sichtbar wären, doch das war definitiv nicht der Fall. So ganz stimmt die allgemeine Wahrnehmung also mal wieder nicht mit der Realität überein, denn Flöhe sind zwar kleine schwarze Krabbeltierchen, doch so winzig wie angenommen sind sie dann eben meist doch nicht. Hundeflöhe sind vielmehr wie kleine Käfer, verstecken sich aber dennoch sehr gut im Fell und sind deshalb, selbst mit einem Flohkamm, bei geringem Befall nur schwer zu finden. Bei einem Verdacht solltet ihr zunächst einmal kräftig mit einem guten Flohkamm durch das Fell kämmen und schauen ob ihr irgendetwas Ungewöhnliches sehen könnt. Am besten stellt ihr euren Hund dabei auf ein weißes Blatt Papier oder einen hellen Fußboden, damit ihr jeden Krümel und jedes Tierchen was eventuell herunterfällt, sofort erkennen könnt.
Wie kann man Hundeflöhe erkennen?
Flöhe selbst sehen aus wie kleine Käfer, das hatten wir eben schon geklärt, sie sind maximal so groß wie ein Stecknadelkopf, nur nicht ganz so rund, sondern eher lang gezogen. Meistens halten sie sich dort auf wo das Fell besonders tief bzw. dicht ist und sie sich dementsprechend besonders gut verstecken können. Am Nacken beispielsweise, am Ansatz der Rute und so weiter. Dort also besonders tief durch das Fell kämmen und dies bei Verdacht ruhig auch jeden Tag wiederholen, um auf Nummer sicher zu gehen. Auch weiße und schwarze Punkte können dabei sichtbar werden. Weiße, sehr winzige kleine Kügelchen, sind dabei die eigentlichen Floheier, wohingegen die schwarzen Punkte Flohkot darstellen, welcher bei Kontakt mit Wasser meist dunkelrot erscheint. Bei einem leichten Befall ist es, wie schon erwähnt, nicht sicher, dass ihr beim Durchkämmen sofort den ganzen Flohkamm voll mit kleinen Tierchen habt. Da kann es schon einmal dauern, bis ihr eines der Biester so richtig entdeckt, denn Flöhe verkriechen sich hartnäckig im Fell und sind flinke kleine Wesen, die genau wissen wie sie unentdeckt bleiben. Wenn sich euer Hund allerdings ständig kratzt, dann ist es mehr als wahrscheinlich, dass er Flöhe hat. Zwar kann auch eine Futtermittelallergie etc. starken Juckreiz verursachen und somit das Kratzen auslösen, doch ist diese Ursache ausgeschlossen bzw. ist das Verhalten komplett neu bei eurem Hund, sind es meist doch eher die Flöhe. Nachdem das geklärt wurde, stellt sich nun aber natürlich die eigentliche Frage: Was muss ich tun, um die Hundeflöhe loszuwerden?
Hund hat Flöhe und was jetzt?
Zunächst einmal: Baden hilft rein gar nichts. Es gibt zwar allerlei Flohmittel, darunter eben auch Flohshampoo, doch all der Schrott und Kommerz bringt euch im Ernstfall wirklich absolut nicht weiter. Das kostet alles nur Geld und hilft dabei so gut wie gar nicht. Egal wie gründlich ihr euren Hund auch abduscht, die Flöhe werden bleiben. Auch die üblichen Hausmittel gegen Flöhe könnt ihr sofort wieder vergessen, denn auch die sind wirkungslos oder dämmen die Population bestenfalls nur ein, was schlussendlich auf das Gleiche hinausläuft, weil Flöhe komplett vernichtet werden müssen, um einen erneuten Befall zu auszuschließen. Kokosöl zählt übrigens auch dazu, denn obwohl sich Halter immer wieder gerne einbilden, dass Kokosöl gegen Zecken, Flöhe und was weiß ich noch alles hilft – es hilft leider nicht. Alles Einbildung. Was also tun, wenn der eigene Hund Flöhe hat? Die Flöhe vermehren sich sehr fleißig, verbreiten sich im Haus, im Bett, im Auto, auf dem Schlafplatz und überall sonst noch. Tierärzte sagen immer, dass nur ca. 5 Prozent aller Flöhe auf dem Hund selbst sitzen und der Rest in seiner Umgebung haust. Soll heißen: Bleibt ruhig, denn egal ob ihr euch nun ekelt, ihr lebt schon länger als ihr glaubt mit den Flöhen zusammen und sie sind schon im Bett, auf den Klamotten und eben auch überall sonst in eurer Wohnung. Panik bringt jetzt einfach nichts, es sind nur Flöhe und die werden nun effektiv bekämpft. Doch wie genau bekämpft man denn nun Hundeflöhe? Gibt es einen Geheimtipp, oder eine konkrete Empfehlung?
Wie kann man Hundeflöhe loswerden?
Da hilft nur der Gang zum Tierarzt oder der Klick in den Online-Shop. Ich selbst habe ehrlich gesagt eine große Abneigung gegen starke Chemie in Verbindung mit Haustieren, doch bei Ungeziefer und Parasiten hilft leider einfach nichts anderes. Außerdem klagen viele Halter, dass bekannte Mittel vom Tierarzt (ich möchte hier jetzt nicht den Namen nennen, den wir alle kennen) inzwischen komplett wirkungslos geworden und die Flöhe längst immun gegen die dort enthaltenen Wirkstoffe sind. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch selbst gemacht, denn viele Mittel gegen Flöhe sind tatsächlich wirkungslos, oder helfen nur bedingt. Sie töten also nicht alles ab, doch genau das muss geschehen, da sich Flöhe sonst schnell wieder ausbreiten. Bewährt hat sich bei uns ein Spot-On von Bayer, welches auf den Namen Advantage hört. Das Mittel hat auch im Bekanntenkreis für Erfolge gesorgt, ich kann es also durchaus empfehlen. Doch eines kann ich euch gleich sagen: Das war noch längst nicht alles, denn Hundeflöhe sind sehr aufdringlich, schwer zu vernichten und damit ein großes Problem. Denn selbst wenn der Hund nach Vergabe des Mittels meist in wenigen Stunden flohfrei ist, so ist seine Umgebung noch voll mit dem Ungeziefer und die muss nun sehr sorgsam gereinigt werden, weil ein einziger überlebender Floh schon dafür sorgen kann, dass erneut eine ganze Plage ausbricht. Die richtige Arbeit beginnt also erst jetzt und zwar mit der Frage: Wie werde ich die Flöhe in der Wohnung los?
Sind Flöhe wirklich überall im Haus?
Zunächst einmal stellt sich da gleich noch eine weitere Frage und zwar die, ob Hundeflöhe für den Mensch gefährlich sind bzw. auch auf den Menschen übergehen können. Ja, können sie, doch meistens passiert selbiges nicht. Da müsst ihr schon wochenlang komplett blind sein, bevor der Hundefloh auf den Menschen übergeht. Die nächste Frage ist dann, ob Hundeflöhe auch auf Katzen gehen. Auch das ist grundsätzlich möglich. Die wichtigste Frage von allen aber lautet: Wie bekomme ich die Flöhe aus dem Haus? Tja, da hilft nur ein Putzmarathon über mindestens ein, zwei Wochen, den ihr auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen solltet. Das Problem mit den Flöhen ist nämlich, dass diese unheimlich viele Eier, Larven etc. ablegen. Also gilt es täglich sehr gründlich zu saugen und den Beutel anschließend sofort runter in den Müll zu bringen. Außerdem fallen die toten Flöhe durch das Spot-On vom Tier ab, müssen also ebenfalls entfernt und am besten herausgekämmt werden. Kissen sollten eingefroren, Textilien so weit es möglich ist bei hohen Gradzahlen gewaschen werden. 40 Grad ist das Minimum, denn bei 30 Grad sterben die kleinen Viecher leider nicht und Wasser allein vernichtet meist auch keinen Floh.
Gründlich sein, sonst kommen die Flöhe zurück
Um dann noch auf Nummer sicher zu gehen, können Umgebungsspray und Fogger verwendet werden. Das Erste ist eine einfache Sprühflasche, mit der ihr die Wohnung an einigen Stellen noch einmal effektiv vor Flöhen schützen könnt, denn das Spray tötet Flöhe und verhindert deren Wuchs und das Schlüpfen der Eier. Das zweite, also der Fogger, ist eine Art automatische Flohbombe. Wurde der Fogger Aktiviert, vernebelt er für einige Zeit das Flohmittel im Raum, ihr müsst währenddessen also unbedingt das Haus oder die Wohnung verlassen. Dann zieht das Ganze für ein paar Stunden ein und anschließend solltet ihr lange und gründlich lüften. Ich persönlich rate inzwischen zum Fogger und der täglichen Reinigung. Denn wenn auch nur ein paar der Flöhe überleben, ist in einigen Wochen oder Monaten bereits die nächste Flohplage da. Mir selbst ist das, trotz Putzen und mit viel Mühe, bereits einmal passiert, sodass ich jetzt nur noch auf Nummer sicher gehe. Beim Reinigen ist es übrigens wichtig, dass ihr auch unter, hinter und über den Möbeln putzt, denn Flöhe verkriechen sich in jede Ecke. Nehmt das nicht auf die leichte Schulter und seid gründlich, denn wie schon gesagt: Überleben ein paar Flöhe, Larven oder Eier, habt ihr, sobald das Mittel bzw. der Spot-On seine Wirkung verliert, sofort wieder Flöhe und zwar überall.
Wie Du Flöhe bei Hunden erkennen und bekämpfen kannst
Parasiten finden sich überall in unseren vier Wänden. Manche fallen nicht auf, haben kaum negative Auswirkungen und stellen im Alltag keinen Hindernis dar. Andere sind nervig und störend, fallen durch das Jucken und unangenehme Gefühl nach einem Biss besonders negativ auf oder sind durch andere gesundheitliche Folgen eine Belastung.
Besonders Hunde sind durch ihre soziale Art im Umgang miteinander vielen Parasiten ausgesetzt. Der vermehrt bei Hunden auftretende Hundefloh ist ein Ärgernis für viele Halter. Den Namen erlangte der kleine Nerventöter durch seinen liebsten Wirt, den Hund. Der beste Freund des Menschen eignet sich aufgrund der geringen Vorstellungen von Hygiene, der Vorliebe zum Wälzen an verschiedensten Stellen und durch die neugierige Kontaktaufnahme sowie dem sicheren Ort innerhalb der vier Wände bestens als Wirt.
Sobald die Vierbeiner befallen sind, gilt es schnell zu handeln: Einzelne Flohweibchen legen im Laufe ihres Lebens etwa 2.000 Eier und neben dem Fell des Hundes bieten auch Teppiche und Textilien ein angenehmes Umfeld. So kannst du Hundeflöhe erkennen, deinem liebsten Vierbeiner helfen und die Parasiten aus der Wohnung vertreiben.
Der Hundefloh – kenne den springenden Feind
Der Grund dafür, dass sich dein Hund da grade auf dem Wohnzimmerboden kratzt, rote Flecken an den Oberschenkelinnenseiten sowie stellenweise Haarausfall hat, heißt Ctenocephalides canis, der Hundefloh. Weibliche ausgewachsene Hundeflöhe werden zwei bis vier Millimeter lang. Bei männlichen Parasiten sind es bis zu drei Millimeter. Der Körper ist bräunlich, zeigt drei Beinpaare, ist flügellos und an den Seiten platt. Das größte Problem ist, dass die Insekten eine Eigenart aufzeigen, welche schon vielen Spezies das Überleben auf der Erde sicherte: eine rasend schnelle Vermehrung.
Die etwa einen halben Zentimeter großen, weißlichen Eier des Hundeflohs gedeihen bei 25°C und einer Luftfeuchtigkeit von 80% am besten. Das Weibchen beginnt etwa zwei Tage nach der ersten Blutaufnahme mit dem Legen der Eier. Bis zu 50 Stück pro Insekt sind es, die Im Fell des Hundes genau die gesuchten Bedingungen finden. Aus den Eiern schlüpfen innerhalb der ersten Woche viele Junglarven. Diese verpuppen sich zu einem Kokon, aus welchem nach frühestens 10 Tagen der fertige Floh schlüpft und sich nun fortpflanzend am Blut des Hundes nährt. Neben anderen Hunden sind auch Igel bekannte Überträger des Hundeflohs.
Auswirkungen des Befalls von Flöhen beim Hund
Hunde leiden unterschiedlich unter den fiesen Bewohnern. Während einige Tiere allergische Reaktionen rund um die Bissstellen zeigen, äußert sich der Befall bei anderen nur durch ein gehäuftes Jucken, welches vereinzelt zu einem Ausdünnen des Fells führen kann. An geschützten und warmen Stellen wie den Innenseiten der Läufe, am Schweif, dem Rücken und in Falten können Rötungen als auch Pusteln auftreten. Die Tiere werden besonders belastet, wenn sie von den Flöhen am Schlaf gehindert werden. Für den Menschen treten keine Gefahren auf. Sollte es zu einem vereinzelten Biss durch einen Floh kommen, ist dieser ohne weitere Folgen. Der Mensch bietet aufgrund des Mangels an Körperbehaarung und der intensiveren Hygiene keinen Platz für die relativ großen Flöhe.
Hundeflöhe – Den Befall erkennen
Nicht jedes Kratzen hat einen Befall durch Parasiten als Ursache. Der Hundefloh befindet sich nicht die gesamte Zeit eines Lebens auf den Vierbeinern. Um ganz sicher zu erkennen, dass eine Infektion vorliegt, dient ein einfacher und zuverlässiger Trick. Ein weißes Blatt Papier, ein helles Tuch oder Küchenkrepp wird unter den Hund gelegt. Dieser wird dann mit der Hand oder dem Kamm gestrubbelt und gebürstet. Während dieses Vorgangs fallen meist dunkle Rückstände aus dem Fell auf das Papier. Um nun zu unterscheiden, ob es sich um einfachen Dreck oder die Überbleibsel der Flöhe handelt, hilft Wasser.
Der Kot der Hundeflöhe besteht aus verdautem Blut, welches Sie vom Hund abzapften
Wird dieses feucht, so beginnt es sich auszudehnen und wird bei diesem Vorgang heller. Handelt es sich um den Kot der Hundeflöhe, färbt sich dieser rot. Bleiben die ausgekämmten kleinen Partikel dunkel, handelt es sich um den üblichen Dreck. Wird eine Infektion mit den Blutsaugern festgestellt, gilt es schnell zu handeln. Die nervenden Tiere breiten sich sonst in der gesamten Wohnung aus.
Wirksame Mittel gegen die Plagegeister beim Hund
Um dem Befall deines Vierbeiners Einhalt zu gebieten, gibt es verschiedene Mittel. Allgemein wird zwischen Spot-On Mitteln, Sprays, Halsbändern, Shampoos und Präparaten zur Schluckimpfung unterschieden. Am wirksamsten ist die gezielte Kombination der Mittel, welche auch zur Vermeidung eines Befalls dienen können.
Besonders begehrt sind Spot-On Mittel (Hier klicken). Diese werden an den befallenen Stellen aufgetragen und müssen, je nach Marke, 24-48 Stunden einwirken, ohne verwischt zu werden. Ähnlich der Spot-Ons sind Sprays und Shampoos, welche auf dem gesamten Fell aufgetragen werden können. Viele Mittel basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen, wie z.B. Kokosöl, welches den Chitinpanzer der Flöhe zersetzt und diese austrocknet.
Nachhaltige, unbelastete Mittel sind auch für die Menschen im Haushalt eine geringere Belastung als chemische Wirkstoffe. Handelt es sich um einen besonders hartnäckigen Stamm, bietet der Tierarzt eine Vielzahl von Präparaten, bei deren Verwendung noch intensivere Rücksicht genommen werden muss. Bei einem starken Befall helfen Medikamente zur Einnahme, die Flöhe über das Blut des Hundes außer Gefecht zu setzen. Tierärzte empfehlen einige Wochen nachdem der Befall besiegt wurde eine Wurmkur, da einige der Flöhe auch einen Bandwurminfekt verursachen können.
Hundeflöhe in der Wohnung – Was tun?
Auch in der Wohnung verbreiten sich die Plagegeister. Die Temperaturen eignen sich sehr gut für die Anforderungen der Hundeflöhe. In unseren Häusern und Wohnungen herrschen über 20°C, es gibt dunkle und trockene Ecken, in denen sich die Tiere verkriechen können. Neben dem Hund selbst, bieten auch Kissen, Teppiche, Couchgarnituren und alle anderen Oberflächen aus Stoff ein Platz zum Verkriechen und somit ein Heim für die Flöhe.
Die intensive Reinigung der Wohnung und des Autos sind eine Folge der Infektion. Zunächst gilt es, alle Textilien, welche in eine Waschmaschine passen, so heiß wie möglich zu waschen. Dabei sollte natürlich auch auf die Waschanleitung geachtet werden. Hundespielzeug und Stofftiere sind genauso betroffen, sie Laken und das Hundebett.
Der Rest der Wohnung muss gründlich gesaugt werden. Flohpulver im Staubsaugerbeutel hilft, dass den kleinen Biestern der Gar aus gemacht wird. Es empfiehlt sich dennoch den Staubsaugerbeutel, welcher für den ersten Durchgang verwendet wurde, wegzuwerfen. In den Mülleimer sollten in diesem Zusammenhang auch alle überflüssigen Gegenstände, welche sich schwer oder nur kaum reinigen lassen.
Die Oberflächen, Ecken und Kanten werden nun feucht durch gewischt. Wer absolut auf Nummer sicher gehen will, lässt sich vom Tierarzt ein Spray für Oberflächen und Textilien empfehlen. Dieses ist nach der Wäsche und dem Reinigen überall aufzutragen. Dabei sollte gut gelüftet werden und der Hund nicht in der Nähe sein. Die Sprays sind oft wenig nachhaltig, funktionieren durch chemische Wirkstoffe. Bei sehr intensiven Fällen kommt ein Fogger zum Einsatz.
Die kleinen Geräte werden in der Wohnung oder im Haus platziert, gestartet und erzeugen einen intensiven Nebel, der sich in jede kleinste Ecke ausbreitet. Während der Anwendung sollten alle Menschen und Tiere, welche sich weiterhin ihrer Gesundheit erfreuen wollen, außerhalb der Wohnanlagen begeben.
Die empfohlenen Schritte werden nach der Sichtung des Befalls innerhalb weniger Tage wiederholt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Utensilien, welche zur Reinigung benutzt werden gründlich mit sehr heißem Wasser gesäubert werden. Ist der Befall durch Hundeflöhe nicht mehr aufzuhalten, weil alle Mittel scheitern, muss ein Kammerjäger eingeschaltet werden. Dies ist nur in seltensten Fällen nötig.
Hundeflöhe vermeiden
Einige Shampoos und auch Medikamente versprechen einen Schutz vor Flöhen. Bevor der Hund den Mitteln ausgesetzt wird, müssen die Inhaltsstoffe bestens geprüft werden. Der Tierarzt sollte im Fall der Medikamentenvergabe konsultiert werden. Um beim Spiel mit anderen Tieren nicht angesteckt zu werden, verspricht ein Flohhalsband Abhilfe.
Es ist weiterhin sinnvoll, auf die Hygiene des Hundes zu achten und regelmäßig mit einer geeigneten Flohbürste und Shampoos dem Schmutz zu Leibe zu rücken. So werden die ersten Booten des Hundeflohbefalls im schlimmsten Fall gleich beseitigt. Auch eine Infektion kann so frühzeitig festgestellt werden, noch bevor sich die blutsaugenden Fieslinge in der Wohnung verbreitet haben.
Flohbefall in Wohngemeinschaft
weiss gar nicht ob ich hier richtig bin, aber muss dringend mal ne Frage loswerden.
Zu meiner Situation. Aktuell studiere ich und wohne in einer WG mit noch 2 anderen Parteien. Laut Mietvertrag habe ich nur das Zimmer gemietet und Küche und Bad mitgemietet. Nun ist vor ca. 3 Monaten eine Mitbewohnerin ausgezogen und eine Neue eingezogen. Ihr Freund mit Hund gleich mit obwohl er nicht im Mietvertag steht und nichts bezahlt. Das soll aber auch nicht mein Problem darstellen. Das große Problem ist, das seit der Hund da ein und ausgeht ich enormen Flohbefall in meinem Zimmer habe. Wie ich nachgelesen habe gehen Flöhe nicht auf jeden Menschen, leider bin allerdings einer der Ihnen wohl schmeckt. Komischerweise bin ich auch der einzige der unter den juckenden Stichen zu leiden hat. Ich habe Ihn auch mehrfach mein Problem geschildert und darum gebeten den Hund mal zum Tierarzt zu bringen. Allerdings wurde dies nur verächtlich abgelehnt. Auch die Meldung beim Vermieter hat nichts gebracht. Leider, da ich Student bin habe ich auch keine Rechtsschutzversicherung. Welche Möglichkeiten bleiben mir um da noch einigermassen anständig leben zu können? Habe auch mein Zimmer schon mehrfach desinfiziert und sämtliche Bekleidung gewaschen. Das hält dann immer ne Woche und schon gehts wieder los.
Was kann ich tun?
Mietvertrag prüfen
Ist der vom Vermieter vorgelegte Mietvertrag
in Ordnung oder gibt es Klauseln, über die man sprechen sollte? Wollen Sie als Vermieter einen Mietvertrag überprüfen und anpassen lassen?
Lassen Sie Ihren Mietvertrag anwaltlich prüfen.
quote: Leider, da ich Student bin habe ich auch keine Rechtsschutzversicherung.
Die hilt auch nicht direkt.
quote: Habe auch mein Zimmer schon mehrfach desinfiziert und sämtliche Bekleidung gewaschen.
Dich selbst auch ?
Haare ab wirkt Wunder !
quote: Das hält dann immer ne Woche und schon gehts wieder los.
Was kann ich tun?
Täglich waschen oder / und Hund mitsamt Herrchen entsorgen.
Woher weist Du eigentlich dass der Köter der Flohträger ist ?
wenn der Hund nicht in Deinem Zimmer ist, wundert mich der extreme Befall, den Du schilderst. Es sei denn, die Flöhe springen direkt auf Dich, wenn der Hund in der Nähe von Dir ist. Zuerst mal würde ich vorsichtshalber zum Arzt gehen und den fragen, ob es wirklich Flöhe sind (keine Allergie oder ähnliches). Dann mit dem Floh-Attest zu Deinen Mitbewohnern und die Sache klären. Es ist ja dann wohl nicht zuviel verlangt, den Hund zu entflohen. Mittel gibts in jeder Apotheke. Mein eigener Hund hatte auch schon Flöhe, da reichte es bei uns schon, den Hund zu behandeln und alles abzusaugen und die Decken (auch die eigenen) zu Waschen.
Wenn alles nichts hilft, muss man klären, ob der Hund überhaupt da wohnen darf (Mietvertrag?).
Auf Frag-einen-Anwalt.de antwortet Ihnen ein Rechtsanwalt innerhalb von 2 Stunden. Sie bestimmen den Preis.
Ja es sind definitiv Flöhe, habe auch schon sämtliche Massnahmen unter anderem eine Flohfalle (Kerze in einem mit Wasser gefüllten Teller) benutzt. Und da waren auch einige darin. Problem ist das der Hund sich auch im gemeinsam genutzten Wohnraum (Küche, Bad) aufhält. Ich habe mein Zimmer mittlerweile schon mit allen frei im Handel erhältlichen Mitteln bearbeitet. Die Situation besteht auch erst seitdem der Hund da ein und ausgeht und andere Tiere gibts da nicht. Noch dazu kratzt sich der Hund den ganzen Tag, auch das habe ich angesprochen, was vom Halter mit der Ausrede, der hat nen Ausschlag, quittiert wurde. Das mit dem Attest werd ich probieren, nur wohin damit? Den Hundehalter und den Vermieter interessiert es nicht die Bohne. Bin echt langsam am verzweifeln, die Mittelchen sind für einen Studenten nämlich auch nicht billig.
Hier noch ein kurzer Auszug aus dem Mietvertrag.
Die Haltung von Kleintieren ist dem Mieter ohne Zustimmung des Vermieters gestattet, Soweit durch Unterbringung in den Mieträumen eine Beeinträchtigung der Mietsache oder eine Belästigung von Hausbewohnern oder Nachbarn nicht gegeben ist. Die Haltung von Hunden und Katzen sowie anderer Tiere bedarf der Zustimmung des Vermieters. Die Zustimmung darf nur aus triftigem Grund verweigert werden. Sie gilt nur für den Einzelfall und kann widerrufen werden, wenn eine Belästigung der Nachbarn oder eine Beeinträchtigung der Mietsache eingetreten ist.
So und was kann ich damit anfangen?
Was sagt denn der dritte Mitbewohner eigentlich dazu?
Wenn du sicher bist, dass in der Mietsache Flöhe auftreten, dann melde das dem Vermieter nachweisbar(!) als Mangel der Mietsache, forder ihn mit Fristsetzung auf, diesen Mangel zu beheben und drohe eine Mietkürzung an. Diese Mietkürzung am Besten auch gleich klar beziffern.
Dabei nicht Hund oder Herrchen erwähnen, der Mangel liegt in den Flöhen, und die sind zu beseitigen! Ob der Vermieter einen Schadenersatz-Anspruch gegen den Hundehalter hat, braucht dich nicht zu interessieren.
quote: Flohfalle (Kerze in einem mit Wasser gefüllten Teller)
Dafür, dass Du angeblich mit Flöhen seither nie zu tun hattest, kennst Du dich aber vorzüglich damit aus !
quote: den Hund zu behandeln
Einen fremden Hund ? So weit kommts noch !
quote: das Tier effektiv zu einem Giftköder machen.
quote: dann melde das dem Vermieter nachweisbar
Warum nicht dem Gesundheitsamt ?
quote:Flohfalle (Kerze in einem mit Wasser gefüllten Teller)
Dafür, dass Du angeblich mit Flöhen seither nie zu tun hattest, kennst Du dich aber vorzüglich damit aus !
Nun, wie gesagt die Situation besteht nunmehr seit 3 Monaten,
2 davon war ich allerdings im Ausland. Allerdings nach wiederkehren waren die viecher immer noch da. Habe mich übers Internet belesen um das Problem selber zu lösen. Da aber anscheinend die population ständig erneuert wird und der werte Herr Hundebsitzer sich auch geweigert hat eine flohbombe in seinem zimmer zu zünden und den hund zu behandeln. was soll ich machen. Und ja dies ist meine allererste Bekanntschaft mit Flöhen und ich bin nunmehr fast 30. Liegt wohl daran das ich noch nie haustiere hatte und vor dem Studium mir noch eine eigene Wohnung leisten konnte.
Langfristig würde ich da rauswollen
Ja das wäre noch eine alternative, nur sind das wieder kosten. zudem ich nur noch 4 monate hier bin, da ich danach eh ins praxissemester gehe. und da ich bis zum hundeeinzug ja flohfrei leben konnte würd ich das ganz gerne die nächsten 4 monate auch noch.
Weil der Vermieter den Hund eher verbieten kann als das Gesundheitsamt. Außerdem ist bei genügender Mietkürzung mehr Geld für Flohmittel da, das Gesundheitsamt dürfte sparsam damit sein.
Was ist denn das nun wieder ?
quote: Weil der Vermieter den Hund eher verbieten kann als das Gesundheitsamt
Kann wo nachgelesen werden ?
Jetzt Anwalt dazuholen.
Für 60€ beurteilt einer unserer Partneranwälte diese Sache.
Hilft Kokosöl gegen Flöhe?

Wir alle wissen: Hunde und Katzen sind die besten Freunde des Menschen. Deshalb wollen alle nur das beste für ihren Vierbeiner. Doch besonders, wenn man seinem Haustier etwas Gutes tun möchte und viel mit ihm unterwegs ist, lauern auch Gefahren. So sind besonders Hunde und Katzen, die viel im Freien unterwegs sind, von Parasiten betroffen. Insbesondere Flöhe machen vielen Tieren und auch ihren Besitzern zu schaffen. Was kann man dagegen tun, ohne gleich chemische Substanzen zu nutzen, die für alle im Haus Nebenwirkungen haben können? Ein natürliches Mittel, das immer mehr Haustierbesitzer nutzen, ist Kokosöl. Aber hilft Kokosöl auch gegen Flöhe? Wir sind der Sache nachgegangen.
Flöhe: Gefahr für Hunde und ihre Besitzer
Hunde und Katzen sind pelzige Tiere. Leider fühlen sich dort auch viele ungebetene Gäste wohl: Denn besonders Flöhe fühlen sich in ihrem Fell wohl. Sie werden durch den Atem, die Wärme und die Bewegungen der Tiere angelockt und ernähren sich dann von ihrem Blut.
Flöhe sind zwar mit dem bloßen Auge erkennbar, aber sie können sich gut im Fell verstecken. Deshalb bemerkt man sie oft erst, wenn das Haustier nervös wird und beginnt, sich vermehrt zu kratzen oder sogar gegen den Juckreiz zu beißen. In diesen Fällen ist der Flohbefall oftmals bereits fortgeschritten, da die kleinen Insekten schnell Eier legen.
Anders als von vielen zunächst angenommen, werden Haustiere dabei nicht nur von Hunde- oder Katzenflöhen heimgesucht. Auch andere Arten, zum Beispiel Ratten- und auch Menschenflöhe, fühlen sich zu Haustieren hingezogen.
Dabei verursachen Flohbisse nicht nur Juckreiz und Schmerzen: Einige Flöhe übertragen auch Krankheiten, z.B. Bakterieninfektionen. Da die meisten Floharten nicht an ein Wirtstier gebunden sind, können sie auch Menschen befallen. Deshalb liegt es nicht nur im Interesse des Haustieres, sondern auch seines Halters, Flöhen vorzubeugen und, sofern notwendig, auch zu bekämpfen. Dies sollte sofort geschehen, um eine Plage, die zum Schluss alle Hausbewohner betreffen kann, zu vermeiden.
Oftmals greifen Haustierhalter dann zu drakonischen Maßnahmen, zum Beispiel zu Flohhalsbändern oder Flohsprays. Diese Mittel enthalten Nervengifte, welche die Flöhe und ihre Eier abtöten sollen. Doch diese Gifte können, besonders, wenn sie regelmäßig genutzt werden, auch Nebenwirkungen haben und Übelkeit, Verdauungsprobleme oder auch Atemnot verursachen. Ebenso besteht die Gefahr, dass die Parasiten gegen die Gifte resistent werden.
Deshalb suchen viele nach alternativen, natürlichen Lösungen. Eine davon ist Kokosöl.
Kokosöl: Ein natürlicher Flohschutz 
Denn Kokosöl kann mit gutem Recht als natürlicher Flohschutz bezeichnet werden. Dies liegt an den Inhaltsstoffen des Öls, das bei Zimmertemperatur vergleichsweise fest ist und ab ungefähr 25 Grad flüssig wird.
Hauptbestandteil von Kokosöl sind nämlich mittelkettige Fettsäuren. Am wichtigsten ist dabei die sogenannte Laurinsäure, die ungefähr die Hälfte eines guten Kokosöls ausmacht. Für Säugetiere stellt Laurinsäure keine Gefahr dar, für Parasiten wie Flöhe hingegen schon.
Denn die Laurinsäure hat einen für uns nicht wahrnehmbaren Geruch, der gegen Parasiten schützt: Hat ein Floh einmal die Säure gerochen, nimmt er Reißaus und verliert sein Interesse an dem mit Kokosöl eingeriebenen Lebewesen.
Kokosöl verhindert so, dass Sie oder Ihr Haustier von neuen Flöhen befallen werden. Aber auch gegen bereits vorhandenen Flohbefall kann das Öl helfen.

Dies liegt nicht nur daran, dass Laurinsäure einen Geruch hat, der Flöhen nicht gefällt. Vielmehr kann die Säure für Flöhe auch lebensgefährlich sein. Denn sie ätzt den Chitinpanzer der kleinen Insekten weg, wodurch sie schnell sterben. Dabei bleibt Kokosöl für Säugetiere aber absolut harmlos.
Auch die Eier, die Flöhe gerne im Fell ablegen und zu einer wahren Flohplage führen können, werden durch die Laurinsäure zuverlässig abgetötet. Wer also regelmäßig Kokosöl anwendet, kann damit Flöhe sowohl verhindern als auch beseitigen.
Darüberhinaus hat Kokosöl auch eine antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung. Dies nimmt nicht nur vielen Floheiern die Nahrungsgrundlage, das Öl kann so auch dazu beitragen, Schmerzen durch erlittene Flohbisse zu lindern und Bakterien, welche unter Umständen von den Tierchen übertragen werden können, abzutöten.
Kokosöl ist also ein wirksames Mittel gegen Flöhe. Doch wie wendet man es am besten an?
Kokosöl gegen Flöhe: Anwendung
Kokosöl hilft gegen Flöhe, indem man es äußerlich anwendet. Man reibt es also auf den Körper, damit der Geruch und die Eigenschaften des Öls Flöhe vertreiben oder töten kann. Dabei ist es ganz einfach, Kokosöl gegen Flöhe aufzutragen:
- Nehmen Sie ein wenig Kokosöl in Ihre vorher gründlich gewaschenen Hände und lassen Sie es dort kurz warm werden. So wird das oft feste Kokosöl schnell flüssig und kann zum Einreiben genutzt werden.
- Reiben Sie das Fell Ihres Haustieres gründlich mit dem Kokosöl ein. Achten Sie darauf, nicht zu viel Öl zu verwenden, da es so im Fell kleben bleiben kann. Achten Sie besonders darauf, dass die am häufigsten von Flöhen befallenen Körperteile nicht ausgespart werden, also Hals, Rücken, Bauch, Beine und Schwanz.
- Wiederholen Sie dies, sofern es möglich ist, täglich.
Sollten die Flöhe auch Sie oder einen anderen Haushaltsbewohner befallen haben, können Sie Ihre Haut ebenfalls mit Kokosöl einreiben. Dies ist auch eine gute Flohprophylaxe.

Flöhe sind nicht nur lästig und störend, sie können auch Krankheiten übertragen und zu einer wahren Plage werden. Deshalb ist es nicht nur notwendig, einen Flohbefall schnell zu bekämpfen, sondern bereits im Vorfeld eine gute Flohprophylaxe zu betreiben. In beiden Fällen ist es nicht unbedingt nötig, chemische Präparate wie Flohsprays oder -halsbänder anzuwenden, die dazu noch Nebenwirkungen zur Folge haben können. Vielmehr gibt es auch natürliche Mittel, die gegen Flöhe helfen können. Eines davon ist Kokosöl, das dank seiner enthaltenen Laurinsäure Flöhe vertreibt, so dass sie sich gar nicht erst niederlassen, oder auch tötet, indem die Säure den Chitinpanzer der Tierchen zerstört. Hatten Sie in Ihrem Haushalt schon einmal mit einer Flohplage zu tun? Wenn ja, wie sind Sie damit umgegangen? Haben Sie vielleicht auch Kokosöl genutzt? Berichten Sie uns doch davon und schreiben Sie uns einen Kommentar.
Hinweis: Die gesundheitlichen Tipps auf dieser Seite können nicht den Besuch beim Arzt bzw. Tierarzt ersetzen. Ziehen Sie bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt Ihren Arzt oder, sofern es Ihr Haustier betrifft, einen Tierarzt zu Rate.

About Nick
Hi Ich bin Nick! Ich interessiere mich leidenschaftlich für alles, was mit gesunder Ernährung und einem gesunden Leben zu tun hat. Ich habe diese Webseite gestartet, um mein Wissen und meine Erfahrung mit meinen Lesern zu teilen und weil es mir unglaublich viel Spaß bereitet, anderen mit meinen Tipps zu einem besseren Leben zu verhelfen.
Recommended for you



5 Comments
January 29, 2018 at 10:09 am
Also ich bin total begeistert. Wir hatten vor ein paar Wochen einen Flohbefall bei unserem 6 Monate alten Hund. Ich hatte ein Spray benutzt, was ihm ziemlich auf das Gemüt schlug und nach der Anwendung hat er erstmal lange geschlafen. Außerdem stank es und es war eine Prozedur mit dem Einsprühen, dass der Hund darauf auch schnell keine Lust mehr hatte, ist nur zu verständlich.
Unser Flohbefall war nicht emens. Wir hatten keinen einzelnen Flohstich und außerhalb des Hundes nie einen Floh gefunden. Jedoch hatte unser Hund 2 Wochen lang immer wieder welche und dann war auf einmal Ruhe. Dieses ließ ich mir auch vom Tierarzt absegnen. Endlich hatte die ganze Wascherei aufgehört, das ständige putzen, das 2 mal am Tag auswechseln der Hundedecke und der Hund durfte endlich wieder auf die Couch.
Bis ich dann vor wenigen Tagen wieder Flöhe gefunden hatte. Ich dachte ich fange an zu weinen. Es sind nur FLöhe, ja ich weiß. Aber dieses ganze drumherum: dem Hund geht’s nicht so gut, ständige waschen und putzen, andere Hunde meiden, denn man will es nicht verbreiten und auch das abendliche Kuscheln auf der Couch hat mir gefehlt.
Also wieder das Spray herausgeholt und den Hund eingesprüht, der dann erstmal wieder fertig auf dem Handtuch lag. Viel gewaschen und geputzt. Und da am nächsten Tag: immer nach lebendige, hüpfene Flöhe.
Daraufhin hat meine beste Freundin Kokosöl erwähnt. Ich habe mir enges dazu durchgelesen und dachte mir: schlechter als das Spray kann es ja nicht sein. Außerdem hatte ich schon andere Sachen bestellt, aber so ein Flohbefall fällt einem dann Samstag abends auf, wo nichts mehr auf hat. Es war also Sonntag alles war gewaschen oder in der Waschmaschine. Ich dachte mir: probieren es doch mal!
Ich hab erstmal den Hund gewaschen, damit das alte Zeug entfernt wird. Dann hab ich ihn mit Kokosöl eingerieben. Zack schon 2 tote Flöhe rausgefallen.
Es wurde mir empfohlen, die gefundenen, aussortieren Flöhe nicht in die Kanalisation zu geben, sie könnten wieder herauskommen. Man soll sie entweder in etwas Papier verbrennen, oder in einer Dose sammeln.
Weil das mit dem Verbrennen mir zu viel Aufwand War und beim ersten Mal fürchterlich stank, hab ich mich für das Sammeln entschieden.
Ich hatte eine kleine, durchsichtige Flasche mit den Flöhen, die ich von meinem Hund genommen habe, nach der Anwendung des Sprays plus den beiden Flöhen, die nach der Anwendung mit der Kokosöl abgießen. Direkt fiel mir der Unterschied zwischen den beiden Gruppen Flöhe auf, die jeweils ein anderes Gift abbekommen haben: die mit Spray sprangen meist noch föhlich in der Flasche rum, wohingegen die anderen tot waren.
Also sammelte ich alle mit Kokosöl behandelten Flöhe separat. In dieser Dose kamen gestern 5 Flöhe, die eher apathisch herumtorkelten. Heute sind diese tot.
Die erste Flasche enthält immer noch lebende Flöhe.
Bei meinem Hund habe ich seit gestern keinen Floh mehr finden können, ich werde ihn erstmql aber trotzdem täglich jetzt damit behandeln.
Wie vor 100 Sätzen schon mal gesagt: ich bin begeistert. Für einen massiven Befall sollte man bestimmt noch mehr auffahren wie FRoger, Kämme etc., spätestens wenn mann schon selber einen Flohbiss hat. Aber für einen leichten, anfänglichen Befall mit guter Umgebungsreinigung auf jeden Fall zu empfehlen!
December 13, 2017 at 12:58 pm
Bei uns ist es auch so. Nehme jetzt auch seit 1 Woche Kokosöl. Wir habe dies Plage bereits seit 4 Wochen. Alles versucht Fogger, Umgebungspray, Waschen, jeden Tag saugen. Ich verzweifel so langsam. Es ist echt extermer Stress und Nervenanspannung. Ich reibe mich jeden Abend mit dem Öl ein, sogar meine Bettwäsche, Teppich und alles habe ich damit eingerieben. Trotzdem habe ich immer wieder Flohstiche. Ich habe aber bislang noch keinen gesehen, also kann der Befall nicht so groß sein. Auch bei meinem Hund im Fell habe ich nur Flohkot gesehen keinen Floh. Er ist mit Advocate behandelt vom Tierarzt. Lt. Tierarzt (1 kleines Tier hatte ich tot auf meinem abgezogenen Kopfkissen gefunden) ist es eine Hundelaus. Hundeläuse können aber nur 2 Tage ohne Hund überleben. Also ist das ja wohl sehr unwahrscheinlich. Ich weiß mir keinen Rate mehr. Ich werde jetzt noch ca. 1 Woche warten und dann werde ich noch einmal in jedem Raum ein Fogger aufstellen. Wenn das auch nichts hilft muss ich wohl ein Kammerjäger bestellen.
December 13, 2017 at 2:35 pm
das klingt wirklich sehr übel und bei solch akuten Fällen, wirst Du kaum mit Kokosöl dein Problem lösen können.
Alles Guten und ich drücke Dir die Daumen, dass das Problem bald keines mehr ist!
December 11, 2017 at 1:30 pm
Ich bin begeistert von der Wirkung die Kokosöl gegen Flöhe besitzt. Wir hatten gerade einen akuten flohbefall und die Tierchen sind alle weg nach 1 Woche mit kokosöl und natürlich mit der umgebungsbekämpfung. Schon nach 1 Tag habe ich keinen lebendigen Floh auf unserem Hund mehr entdecken können. Jetzt bekommt sie eine tägliche Ölung und auch immer etwas ins Futter. Man merkt wie sich unser Hund zunehmend besser fühlt. Danke für den Tip.
November 4, 2017 at 10:29 pm
Unsere Katze ist trotz Wohnungshaltung von Flöhen befallen worden. Trotz Behandlung mit den verordneten tierärztlichen Präparaten, der gesamten Prozedur, Hausputz, Waschmaschine, Tiefkühler, Staubsaugen usw. sind wir innerhalb der Familie auch von Flohbissen geplagt und wir verzweifeln langsam. Vor 3 Tagen bin ich hier auf diesen Artikel gestoßen und sofort habe ich gutes Kokosöl gekauft und jeder hat sich täglich nach dem Duschen/Baden damit komplett damit eingerieben … leider merken wir kaum eine Verminderung der Beschwerden. Fast jeder klagt täglich über neue Flohbisse. Ich selbst reibe mich mehrmals täglich damit ein und trotzdem kommen frische Flohbisse dazu. Täglich wird weiterhin geputzt usw. und trotzdem ist keine Minimierung des Flohbefalls zu verspüren. Ich weiß nicht, was wir falsch machen.
Leave a Reply
Weitere Artikel:




Schon gelesen?
Häufige Beschwerden
Hausmittel gegen Husten
Hausmittel gegen Erkältung
Hausmittel gegen Halsschmerzen
Hausmittel gegen Sodbrennen
Hausmittel gegen Hämorrhoiden
Hausmittel gegen Durchfall

Ihre Ernährungs-, Gesundheits- und Fitness-Quelle für ein besseres Leben
Flöhe wirksam bekämpfen
So werden Sie Flöhe Zuhause wieder los
11.02.2016, 14:50 Uhr | sikoe

Flöhe können auch auf Menschen springen und lösen mit ihren Bissen Juckreiz oder sogar Allergien aus. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Die ersten Anzeichen reichen von häufigem Kratzen bis zu nervösem Herumtigern. Wenn Katze oder Hund von Flöhen befallen sind, juckt es die meisten Tierhalter gleich mit – wenn auch zu Beginn vielleicht nur eingebildet. Aber auch ohne Wirtstier können Flohlarven sich bis zu einem Jahr halten und somit sogar vom Vormieter hinterlassen werden. Schnelles Handeln ist dann gefragt. Wir haben elf Tipps, wie Sie Flohbefall schnell und sicher erkennen und wie Sie Flöhe wirksam bekämpfen.
Flöhe sind auch mit bloßem Auge sichtbar. Trotzdem bleiben sie oft längere Zeit unbemerkt, da sie sich gut im Tierfell verstecken. Oft erkennt man den Flohbefall zunächst nur die typischen Symptome, wie zum Beispiel Juckreiz beim befallenen Tier. Außerdem sind oft die Spuren der Blutsauger erkennbar – am eindeutigsten lassen sich die lästigen Krabbeltiere nämlich durch ihren Kot nachweisen.
Flohbefall ganz einfach identifizieren
Ein eindeutiges Indiz für Flohbefall, der Flohkot, ähnelt kleinen schwarzen Körnchen. Man kann sie mit speziellen Flohkämmen auffinden. Diese Kämme gibt es bei Ihrem Tierarzt, in der Apotheke oder im Zoofachhandel zu kaufen. Ziehen Sie den Kamm durch das Fell Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Achten Sie dabei darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den Zacken entdecken, kann es sich um Flohkot handeln.
Schnelltest auf feuchtem Papiertuch
Wenn Sie keinen Kamm zur Hand haben, legen Sie ein weißes Handtuch unter Ihr Haustier und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das Fell. Hier gilt dieselbe Diagnose: Sollten schwarzen Körnchen herunter rieseln, könnte das Tier Flöhe haben. Nehmen Sie die Krümel mit einem angefeuchteten weißen Papiertuch auf und zerreiben Sie sie leicht. Bleiben sie schwarz, handelt es sich um harmlosen Schmutz. Färbt sich das Papier rotbraun, hat Ihr Tier höchstwahrscheinlich Flöhe. Flöhe scheiden mit dem Kot Blutfarbstoff aus, der durch diesen einfachen Test sichtbar wird. Mit dem Befund sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen, er kann gezielt helfen.
So bekämpfen Sie Flöhe richtig
Wenn die Diagnose Flohbefall erst einmal gestellt ist, heißt es schnell und gründlich handeln. Das befallene Tier sollte schnellstmöglich mit einem Spot-On-Präparat behandelt werden. Dabei handelt es sich um eine kleine Ampulle, deren Inhalt als Tropfenmenge direkt auf das Genick des Wirtstieres aufgetragen wird. Der Wirkstoff tötet innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftragen nahezu alle Flöhe auf Hund oder Katze. Außerdem ist er in der Regel bis zu vier Wochen wirksam und jeder Floh, der noch nachträglich auf das Tier springt und zubeißt, stirbt ebenfalls. Für Hund oder Katze ist das Mittel ungefährlich, achten Sie aber darauf, dass das Präparat nicht aufgeleckt werden kann.
Die sichtbaren und ausgewachsenen Flöhe machen nur etwa fünf Prozent des gesamten Befalls aus. Die „unsichtbare“ Flohbrut in der Umgebung dagegen bis zu 95 Prozent. Sie befindet sich zum Beispiel in Teppichen, Polstern und auf den Liegeflächen von Hunden und Katzen. Deshalb müssen auch alle vom Tier frequentierten Räume und Plätze gründlich gereinigt werden.
Die gesamte Umgebung von Flöhen befreien
Alle Textilien, mit denen Ihre Fellnasen in Kontakt gekommen sind, sollten Sie nach Möglichkeit bei mindestens 60 Grad waschen. Damit bei der Wäsche nichts schief geht, achten Sie aber unbedingt auf die angegebenen Pflegehinweise. Alternativ können empfindlichere Decken, Bezüge, Teppiche oder ähnliches auch für längere Zeit im Tiefkühlschrank gelagert werden, denn eisige Temperaturen vertragen die Flohlarven ebenso wenig wie das heiße Wasser in der Waschmaschine.
Alle nicht waschbaren Oberflächen, die eine gute Brutstätte für die Flohlarven bieten, sowie die weitere Umgebung sollten Sie sehr gewissenhaft mit dem Staubsauger oder dem Dampfreiniger säubern. Entsorgen Sie den Beutel Ihres Staubsaugers sofort nach dem Staubsaugen, damit keine Larven entwischen können. Vorsichtshalber sollten Sie zusätzlich alle Räume mit einem Umgebungsspray behandeln. Achten Sie vor allem auf eine sorgfältige Behandlung von Sofas, Matratzen, verklebten Teppichböden aber auch Fugen im Fußboden.
Erste Verbesserung nach vier Wochen
Falls die Plagegeister nach vier Wochen Behandlung Ihres Tieres immer noch nicht weg sind, was durchaus vorkommen kann, sollten Sie folgende Fragen klären: Gibt es eine ständige Flohquelle, die nicht behandelt wird, zum Beispiel ein Nachbar-Tier im Haus oder ein Igelnest im Garten? Kam das verabreichte Mittel vielleicht nicht hoch genug dosiert bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund an? Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.
Flöhe beim Menschen
Das große Problem beim Flohbefall ist, dass die Krabbeltiere eigentlich nie einzeln auftauchen. Und Hund oder Katze dienen den Flohscharen lediglich als Nahrungsquelle – richtig gemütlich machen sie es sich bei Ihnen zu Hause und legen überall in Ritzen und Nischen ihre Eier ab. Das ist unter Umständen gar nicht spaßig, denn obwohl die meisten Flöhe eher auf tierisches Blut aus sind, sind auch manche Menschen anfällig für Flohbisse. Außerdem können die kleinen Blutsauger Bandwürmer übertragen, und das kann für Haustiere und für Menschen gefährlich werden.
Flohbisse können Parasiten übertragen
Eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung stellen Flöhe zumindest in Mitteleuropa nicht mehr dar. Im 14. Jahrhundert wurden noch 25 Millionen Menschen durch die von Rattenflöhen übertragenen Pestbakterien getötet. Durch verbesserte Hygienestandards ist das Krankheitsrisiko heutzutage aber praktisch ausgeschlossen.
Trotzdem ist auch heute noch Vorsicht geboten. Durch Flohbisse können bei Katze und Hund zum Beispiel Allergien ausgelöst werden. Gefährlicher ist aber der so genannte Gurkenkernbandwurm, für den der Katzenfloh ein Zwischenwirt ist. Diese Bandwürmer können bei versehentlichem Verschlucken auch Menschen besiedeln. Gerade Kinder sind gefährdet, wenn sie mit infizierten Haustieren spielen und schmusen.
Neuere Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Flöhe als Überträgerparasiten auch für eine Reihe von Viruserkrankungen der Katze verantwortlich sind oder zumindest ihre Ausbreitung beschleunigen können.
Woher kommt der Flohbefall?
Der gemeine Floh ist rot-braun, zwei bis drei Millimeter klein, und mit dem bloßen Auge gerade so zu erkennen: Zwei von seinen sechs Beinen sind spezielle Sprungbeine und sorgen dafür, dass er wunderbar hüpfen kann – in den meisten Fällen von Tier zu Tier. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Hunde, die viel mit anderen Artgenossen spielen. Aber auch Igelnester im Garten stellen eine Gefahr dar. Doch auch ohne Haustiere kann man sich Flöhe einfangen: Zum Beispiel bei der Gartenarbeit, beim Waldspaziergang oder beim Besuch von Tierliebhabern.
So schützen Sie sich gegen Flöhe
Sollten Sie Haustiere halten, kontrollieren Sie Ihre Lieblinge regelmäßig auf unerwünschte Fellbewohner. Je früher ein Flohbefall entdeckt wird, desto besser kann man ihn auch bekämpfen. Am bequemsten ist eine regelmäßige prophylaktische Verabreichung eines Spot-on-Präparats, so beugen Sie dem Befall vor, bevor es überhaupt dazu kommen kann. Besonders bei langhaarigen Tieren sollten Sie regelmäßige Fellpflege, zum Beispiel durch sorgfältiges Kämmen, betreiben. Vermeiden Sie wenn möglich auch den Kontakt Ihrer Katze oder Ihres Hundes zu streunenden und verwahrlosten Tieren.
Flöhe können aber auch ohne eigene Haustiere in Ihre Wohnung gelangen – zum Beispiel als unwillkommenes Mitbringsel von Tierhaltern oder Tieren, die bei Ihnen zu Gast sind. Igel, die sich in Ihrem Garten einnisten, sind außerdem beliebte Flohwirte und können die kleinen Biester auf Sie übertragen. Achten Sie darauf, sich nach der Gartenarbeit gründlich die Hände zu waschen. Eine regelmäßige Kontrolle auf Flohbefall sowie gründliches Staubsaugen und Reinigen Ihrer Wohnumgebung sind daher die beste Vorsorge.
Shopping
Jetzt bis zu 50% Rabatt auf Top-Marken
im Beauty Sale auf douglas.de
Hochdruckreiniger, Blumenkästen, Gartengeräte u.v.m.
neu bei Lidl.de
Newsletter bestellen

Tagesanbruch:
Jeden morgen wissen, was wichtig ist
Abonnieren Sie den Newsletter unserer Chefredaktion und wir schicken Ihnen jeden Morgen einen Überblick über die Top-Themen des Tages.
Flohbefall beim Hund
Fast alle Hunde werden irgend wann einmal von Flöhen befallen. Das ist an sich keine Katastrophe, man sollte aber trotzdem etwas dagegen tun. Denn der Hund wird durch Flöhe doch erheblich eingeschränkt, eventuell können sie auch Krankheiten übertragen und in seltenen Fällen beißen sie auch einmal Menschen.
Symptome und Diagnose des Flohbefalls
FlГ¶he sind sehr klein und kГ¶nnen sich sehr gut im Fell verstecken, man sieht sie nur selten. Selbst wenn man danach sucht, findet man sie nicht immer. Deshalb erfolgt die Diagnose Гјber die Symptome, die durch den Flohbefall verursacht werden. Flohbisse verursachen einen heftigen Juckreiz. Hunde mit Flohbefall kratzen und beissen sich deshalb oft und ausgiebig. Da dabei immer mal wieder ein Floh verschluckt wird, kommt es in der Folge zur Infektion mit dem Gurkenkernbandwurm.
Durch das viele Kratzen und Beissen kommt es zu Hautentzündungen und Haarausfall. Dies zeigt sich besonders am Schwanzansatz, kann aber auch überall auftreten. Manche Hunde reagieren allergisch auf den Flohspeichel. In dem Fall kann es zusätzlich auch zu Allgemeinsymptomen wie Apathie oder Schwäche kommen. Bei Welpen kann der durch die Flöhe ausgelöste Blutverlust zu einer Anämie führen.
Einfach kaufen bei
Die Ausscheidungen der Flöhe sehen mit bloßem Auge aus wie kleine schwarze Krümel, die man bei der Fellpflege bemerken kann. Die Eier der Flöhe sind daneben kleine weisse Krümel. Beides liegt nur lose auf dem Hund, fällt also herunter, wenn man das Fell durchwuschelt. Auf weissem beziehungsweise schwarzem Untergrund (zum Beispiel Papier) kann man die kleinen Krümel dann gut sehen. Bei den Ausscheidungen handelt es sich um nicht vollständig verdautes Blut. Wenn man sie auf weisses Papier fallen lässt und leicht anfeuchtet, dann laufen sie rot aus. Wenn das der Fall ist, dann ist die Diagnose sicher. Es handelt sich um Flohbefall.
Гњbertragung und Lebenszyklus der FlГ¶he
Flöhe legen ihre Eier auf ihrem Wirtstier ab. Das kann ein Hund sein, aber auch fast jedes andere Tier. Ein einzelner Floh kann pro Tag bis zu 100 Eier legen. Von den befallenen Tieren fallen die Eier nach und nach herunter, werden also großflächig verteilt. Besonders viele befinden sich normalerweise auf dem Liegeplatz des Tieres.
Aus den Eiern schlüpfen Larven, die wie kleine Würmer aussehen (Drahtwürmer). Das dauert abhängig von den Umgebungsbedingungen etwa drei bis fünf Tage. Diese Larven ernähren sich unter anderem von dem Flohkot, der zusammen mit den Eiern von dem befallenen Hund (oder sonstigem Tier) herunter gefallen ist. Nach einer sehr variablen Zeitspanne, die von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern kann und mehrere Larvenstadien umfasst, spinnt sich die Larve ein und bildet das Puppenstadium. In ihrer Puppe entwickeln sich die erwachsenen Flöhe. Diese schlüpfen erst dann aus ihrer Puppe, wenn sich ein Wirtstier nähert. Dieses erkennen sie unter anderem an den Bodenerschütterungen und an der Zusammensetzung der Atemluft.
Da sie auf diesen Moment unter Umständen sehr lange gewartet haben, kann es sein, dass sehr viele Flöhe auf einmal schlüpfen und über den neuen Wirt herfallen. Massiver Flohbefall kann also unter Umständen ganz plötzlich auftreten.
Fortbewegung und Lebensweise
Flöhe sind bekannt für ihre Fortbewegungsart. Sie können bemerkenswert weit und hoch springen. Zwanzig Zentimeter hoch und vierzig Zentimeter weit sind außerordentlich für ein Tier, das selbst nur wenige Millimeter groß ist. Flöhe springen vom Boden auf ihren Wirt. Sie springen nur sehr selten, wenn sie sich auf dem Wirt befinden. Deshalb springen sie auch nicht von einem Wirt auf den nächsten. Auf dem Wirt laufen sie. Dabei ist ihre abgeplattete Körperform von Vorteil für sie, sie können sich nämlich leicht auch zwischen dicht stehenden Haaren hindurch bewegen.
FlГ¶he sind Parasiten
Flöhe ernähren sich ausschließlich vom Blut ihrer Wirte, sie sind also Parasiten. Dabei sind sie in der Wahl ihres Wirtes nicht wählerisch. Katzen- oder Hundeflöhe können durchaus auch einmal einen Menschen anfallen. Typisch sind dabei Flohstiche auf Fußgelenken oder Waden, entsprechend der Sprunghöhe der Flöhe. Hundebesitzern passiert dies aber sehr selten, denn die Flöhe bevorzugen doch den Hund vor dem Menschen.
Da wildlebende Tiere sehr häufig von Flöhen befallen sind, können Floheier, Flohlarven und -Puppen überall sein. Ein Befall geht also selten vom direkten Kontakt mit einem anderen befallenen Tier aus, sondern eher davon, dass der Hund zufällig an einem Ort vorbei kommt, an dem vor einiger Zeit ein befallenes Tier vorbeigekommen ist. Selbst wenn also Nachbars Hund Flöhe haben sollte, ist er nicht unbedingt schuld am Flohbefall des eigenen Hundes. Wahrscheinlicher ist, dass beide an der gleichen Stelle angesteckt wurden.
Es gibt sehr viele verschiedene Floharten, die jeweils nach ihrem bevorzugten Wirtstier benannt sind. Die Flöhe sind allerdings nicht sehr wählerisch mit ihren Wirten. Der häufigste Floh auf Haustieren ist der Katzenfloh, auch auf Hunden. Menschenflöhe sind selten geworden, aber auch Menschen sind nicht sicher vor Katzen- und anderen Flöhen. Die Flöhe unterscheiden sich etwas in ihrer Lebensweise, manche bevorzugen es, ihr ganzes Leben auf ihrem Wirt zu verbringen, andere suchen ihren Wirt nur zu den Mahlzeiten auf. Da es nicht nur für Laien sehr schwer ist, die verschiedenen Floharten zu unterscheiden, reicht es normalerweise aus, Flohbefall festzustellen. Um welche Flohart es sich handelt, ist letzten Endes unerheblich.
Flohbekämpfung und Schutz vor Neubefall
Flöhe sind Insekten. Sie können also mit allen möglichen Insektiziden bekämpft werden. In der Praxis sollte man sich für ein Mittel entscheiden, dass nur die Flöhe, nicht jedoch den Hund oder gar den Menschen beeinträchtigt. Vor allem wenn Kinder im Haushalt leben, ist dieser Punkt sehr wichtig. Viele dieser Mittel wirken auch vorbeugend, verhindern also eine Zeit lang einen Neubefall. Nach einer Beratung durch den Tierarzt kann man die meisten Mittel entweder direkt beim Tierarzt oder in der Apotheke kaufen.
Bei sehr kleinen Hunden helfen manchmal handelsübliche Flohhalsbänder. Bei etwas größeren Hunden treiben diese die Flöhe nur auf die hintere Hälfte des Hundes, bieten also keinen wirklichen Schutz. Bei starkem Flohbefall kann es nützlich sein, nicht nur den Hund zu behandeln, sondern auch seine Umgebung. In den meisten Fällen reicht Waschen der Hundedecken aus. Auch häufiges Staubsaugen kann die Plage stark eindämmen. Dabei kann es nützlich sein, ein Flohhalsband in den Staubsaugerbeutel zu tun, denn den Flohlarven ist ihr Aufenthaltsort egal.
Waschen des Hundes mit Flohshampoo ist meistens keine gute LГ¶sung, denn dadurch werden nur die FlГ¶he abgetГ¶tet, die sich gerade auf dem Hund befinden. Die Larven in der Umgebung bleiben erhalten.
Es ist Ansichtssache, ob man den Hund regelmäßig prophylaktisch gegen Flöhe behandelt, um einen Befall von vornherein zu verhindern, oder ob man mit der Behandlung wartet, bis Flöhe da sind. Man muss im Einzelfall die Beeinträchtigung durch die Flöhe mit der Beeinträchtigung durch das Anti-Floh-Mittel abwägen.
Krankheiten und Parasiten - Гњbersicht
В© Astrid Kurbjuweit 2008 - 2017
Bitte beachten Sie auch unsere Hinweise, insbesondere zu Gesundheitsthemen.
FredundOttoKöln
Der Blog zu den Hundebüchern "Fred & Otto unterwegs in Köln" und "Fred & Otto unterwegs im Rheinland"
Post navigation
Hund vergiftet – oder was Parasiten tötet, schadet auch dem Hund

Nicht nur bei Hunden können Homöopathie und Hausmittel oftmals bessere Dienste leisten als Chemie. So reagieren etwa leichtere Beschwerden mit den Atemwegen, der Verdauung, Muskeln und Sehnen, Entzündungen oder Fieber sehr gut auf Homöopathie. Hier gilt, dass innerhalb von 24 Stunden nach der Gabe des Mittels die Besserung eintreten sollte, ansonsten hat man das falsche gewählt oder muss zu etwas anderem, unter Umständen doch zu herkömmlichen Medikamenten greifen. Wenn der Hund sehr krank ist, kann das ja auch sinnvoll sein. Allerdings: Viele werden auch erst durch die chemischen Keulen krank, mit denen die meisten Tierärzte sie rein prophylaktisch malträtieren.
In ihrem Buch „Hunde würden länger leben, wenn…“ plädiert die österreichische Tierärztin Jutta Ziegler für den Einsatz von natürlichen Mitteln. Sie beschreibt die Leidenswege vieler Tiere, deren Allergien und Krankheiten erst durch zuviel Chemie entstanden sind. Das fängt etwa an mit viel zu häufigen, nämlich jährlichen, Impfungen (die meisten halten drei Jahre), geht weiter über den viel zu häufigen Antibiotika-Einsatz und führt sich fort in der – zumeist rein vorbeugenden – Parasitenbekämpfung.
Die meisten Tierärzte raten dazu, Hunde drei- bis viermal jährlich prophylaktisch zu entwurmen. Das sind dann so 50 bis 60 (!) Entwurmungen im gesamten Hundeleben – und bringt den Tierärzten Geld. Es zerstört aber auch die natürliche Darmflora der Hunde und das zur Folge, dass der Darm viel anfälliger wird für neue Würmer. Denn ein gesunder Darm kann mit einem geringen Befall normalerweise alleine fertig werden, wie die Tierärztin schreibt. In der Natur etwa fressen Wölfe instinktiv bestimmte Kräuter, Knollen und Pflanzenextrakte, die die Würmer im Darm lösen und abführen.
Hundebesitzer, die nicht selbst mit Kräutern hantieren möchten, können auch auf fertige Mittel zurückgreifen. Im Internet gibt es beispielsweise Anti Forte Wurm-Formel Kapseln. Die Kräuterkapseln werden einmal verabreicht, was bei Bedarf nach zehn Tagen noch einmal wiederholt werden kann. Der Darm ist geschont und die Würmer sind weg. Wer das kontrollieren lassen möchte, kann drei Tage hintereinander die Häufchen einsammeln und sie zur Untersuchung ins (Tierarzt-)Labor bringen.
Laut Ziegler hilft aber auch eine artgerechte Ernährung mit rohem Fleisch. Die Rohfütterung ist allerdings eine Wissenschaft für sich und birgt die Gefahr, dass der Hund zu einseitig ernährt wird und nicht alles erhält, was er so braucht. Viele fressen nämlich nur das Fleisch und lassen das Gemüse, das zugefügt werden sollte, einfach liegen. Aus diesem Grund machen wir es uns bei Emile und Bijou einfacher. Sie bekommen rohes Fleisch auf das (hochwertige!) Trockenfutter. So haben beide sowohl den rohen Anteil, als auch die anderen Stoffe, die ihr Körper braucht. Und die Darmbakterien werden geschult. Denn Rohfütterung macht sie aggressiver in der Abwehr gegen Parasiten.
Mit der gleichen chemischen Keule werden Hunde auch gegen Zecken und Flöhe vorbeugend behandelt. Während die Hersteller behaupten, die Mittel seien nicht schädlich und ein Zecken- oder Flohbefall viel schlimmer, sieht es in der Praxis laut Ziegler anders aus. Spot-ons wie etwa Frontline enthalten Fipromil als Hauptbestandteil. Das ist zum einen sehr schädlich für Wasserorganismen – der Hund darf damit beispielsweise nicht schwimmen – und zum anderen löst es Schleimhaut- und Augenreizungen bei Mensch und Tier aus. Darum sollten behandelte Tiere auch keinen zu engen Kontakt mit ihrem Besitzer und schon gar nicht mit Kindern haben. Wer mutet seinem Hund so ein Gift freiwillig zu? Wenn man dann noch die Hilfsstoffe betrachtet, die ganz klar krebserregend sind, sollte man sich wirklich fragen, ob man das will.
Bijou hat anfangs nach einer Gabe Frontline erhebliche Vergiftungserscheinungen wie Speicheln und Apathie gezeigt. Ein Tierarzt, der dieses Mittel ganz klar befürwortete, erklärte das damit, dass vielleicht ein Collie in ihrer Mischlingslinie sei. Nur Collies würden auf diese Mittel so reagieren, meinte er. Vor dem Hintergrund, dass Zeckenbisse beim Hund wesentlich weniger Schaden anrichten – vorausgesetzt er hat ein gutes Immunsystem, dass nicht von Chemie zu Grunde gerichtet wurde – und dass nur fünf Prozent der Zecken die Borreliose auslösen, ist das eine klare Gewissensfrage. Ich jedenfalls habe mich nach Alternativen umgeschaut und Bijou hat dieses Mittel nie wieder bekommen. Sie bekommt gar nichts – oder ätherische Öle, die ich vom Kopf bis zum Schwanz im Abstand von wenigen Zentimetern aufs Fell gebe. Das riecht zwar am Anfang ein bisschen, aber verfliegt schnell wieder.
Seit vergangenem Jahr gibt es auch das neue Spray Inuzid, das nur natürliche Inhaltsstoffe enthält. Infos dazu sowie zu weiteren Mitteln gegen Parasiten – wie etwa Zitronen oder Teebaumöl – gibt es in „Fred & Otto unterwegs in Köln“.
Was hilft gegen Flöhe bei Hunden und Katzen?
Flöhe bei Hunden oder Katzen ist für die meisten Tierbesitzer ein so unangenehmes Thema wie Läuse bei Kindern. Es kommen Fragen auf wie:
- Mangelt es bei mir an Hygiene?
- Ist meine Wohnung zu dreckig?
- Bin ich der einzige, dessen Liebling Flöhe hat?
- Woher kommen die Flöhe?
Aber keine Angst:
Du bist nicht der/die einzige Tierbesitzer/in mit Flöhen! Und nein, es ist nicht deine Schuld!
Entwicklungszyklus eines Flohs
Sowohl Hunde als auch freilaufende Katzen fangen sich fast zwangsläufig draußen die kleinen Parasiten ein und bringen sie dann mit ins Haus. Denn die Wildtiere sind nahezu alle mit Flöhen befallen und verseuchen so die gesamte Umgebung. Vorbeugende Maßnahmen können zwar das Ansteckungsrisiko mindern aber nicht verhindern.
Ein Floh legt täglich dutzende Eier ab und verbreitet sich so schnell überall.
Warum das so ist, wird besonders deutlich, wenn du dir den Entwicklungszyklus eines Flohs ansiehst:
- Der adulte (erwachsene) Floh (meistens sind es auch bei Wildtieren und Hunden Katzenflöhe) befällt ein Wirtstier. Er kann mit einer enormen Geschwindigkeit bis zu 40 cm weit springen. Angekommen, sticht er den Wirt und saugt bis zum 15fachen seines eigenen Körpergewichtes Blut pro Tag. Nach ca. Ein bis zwei Tagen beginnen die weiblichen Flöhe mit der Eiablage. Sie legen am Tag 40-50 Eier im Fell des Tieres ab.
- Die Eier rieseln durch die Bewegung von Hunde, Katze, Fuchs, Igel aus dem Fell auf den Boden und verseuchen so die gesamte Umgebung mit Flöhen. Nach zwei bis fünf Tagen schlüpfen aus den Eiern Larven.
- Die Larven vertragen kein direktes Sonnenlicht und verkriechen sich daher tief im Boden (also auch an Stellen, wo du nicht gut hin kommst wie im Teppich, Polster, Decken). Dort ernähren sie sich von Flohkot, Krümeln und Hautschuppen. Sie häuten sich mehrfach bevor sie sich irgendwann verpuppen.
- Das Puppenstadium ist das letzte Stadium des Flohs. Es kann je nach den Bedingungen fünf Tage oder mehrere Monate dauern. Das bedeutet, dass die Puppe anhand von Erschütterung, Kohlendioxidgehalt und Wärme bemerkt, wenn sich ein Wirtstier nähert (sich deine Katze beispielsweise auf die Decke legt oder du dich auf das Sofa setzt oder dein Hund im Garten daran vorbei läuft). Diese guten Bedingungen veranlassen die Puppe zu schlüpfen und zu einem adulten Floh zu werden, der jetzt auf den neuen Wirt springt. Und so beginnt es wieder von vorn.
Der gesamte Entwicklungszyklus eines Katzen- oder Hundeflohs dauert ca. 3-4 Wochen. Die ausgewachsenen Flöhe leben mehrere Monate und die Puppen können sogar noch länger überleben.
Anhand der produzierten Eier kannst du dir vorstellen, dass die eigentlichen Flöhe nur ca. 5% des Befalles ausmachen. 95% befinden sich als Eier, Larven und Puppen in der Umgebung. Daher darf die Wohnung auf keinen Fall bei einer Flohbehandlung vergessen werden.
Du darfst bei der Behandlung deines vierbeinigen Lieblings nicht die Behandlung deiner Wohnung vergessen!
In der Natur ist die Haupt-Flohzeit zwischen März und November. In unseren beheizten Wohnungen überleben die Flöhe aber auch im Winter. Das bedeutet, du oder dein vierbeiniger Freund können sich das ganze Jahr über einen Floh einfangen.
Sind Katzenflöhe auf den Menschen übertragbar?
Die einfache Antwort lautet: ja.
Grundsätzlich gibt es für jede Tierart einen eigenen Floh, die allerdings nicht streng wirtsspezifisch sind. Das heißt es gibt einen Katzenfloh (Ctenocephalides felis), einen Hundefloh (Ctenocephalides canis), einen Menschenfloh (Pulex irritans) und so weiter. Allerdings geht ein Katzenfloh auch auf einen Menschen, wenn gerade keine Katze zur Hand ist, ein Hundefloh geht auch auf mal auf einen Hund und ein Menschenfloh befällt einen Hund. Äußerlich sind die Flöhe nicht voneinander zu unterscheiden. Und letztendlich ist es auch egal, ob deine Katze einen Katzenfloh oder einen Hundefloh hat. Die Behandlung richtet sich nach dem Tier und nicht nach dem Parasiten.
Der häufigste vorkommende Floh sowohl bei Katzen als auch bei Hunden oder anderen Tieren ist der Katzenfloh. Er ist am wenigsten wählerisch wenn es um seinen Wirt geht.
Das bedeutet aber auch, dass du selbst von einem Katzenfloh gebissen werden kannst und das nicht nur, wenn deine Katzen Flöhe hat. Auch Hunde, Igel oder Füchse können Flöhe auf den Menschen übertragen.
So sieht ein Hundefloh unter dem Mikroskop aus. Mit dem bloßen Auge kannst du ihn nur bei starkem Flohbefall sehen.
Wie erkenne ich einen Floh?
Es gibt drei Möglichkeiten einen Flohbefall zu erkennen:
Bei starkem Befall kannst du die Flöhe tatsächlich springen sehen. Sie sind nur ca. 2-3mm groß und rötlich-braun.
Oftmals ist es aber eher so, dass du nur einen Verdacht auf Flöhe hast, weil deine Katze oder dein Hund sich kratzen. Bevorzugte Stellen sind hierbei die Kruppe am Schwanzansatz oder die Schenkelfalte. Dort kannst du eventuell Pusteln oder Pappeln sehen. Insbesondere wenn dein Liebling gegen Flohstiche allergisch ist.
Bei Menschen befinden sich die Flohstiche übrigens meistens an der Wade und zeigen sich als sogenannte „Flohstraße“, hintereinander liegende rote juckende Punkte.
Wenn du nur den Verdacht auf Flöhe hast, dann findest du den Beweis am Besten und Einfachsten durch Flohkot. Das sind kleine schwarze Krümelchen, die unverdautes Blut enthalten und ein angefeuchtetes Küchenpapier oder Taschentuch rot färben.
Wie machst du das nun?
Entweder kannst du deinen Hund oder deine Katze mit einem Flohkamm (sehr engmaschiger Kamm so wie oben abgebildet) bürsten und das, was dort hängen bleibt auf ein weißes Stück Küchenpapier oder Taschentuch legen und dieses dann anfeuchten. Oder du wuschelst/rubbelst deinem Liebling einfach mit der Hand durch sein Fell während er auf Küchenpapier steht. Anschließend feuchtest du das weiße Papier an und wenn es sich rot verfärbt, dann handelt es sich bei den schwarzen Krümeln um Flohkot.
Manchmal kannst du auch die weißen Eier oder Larven der Flöhe auf dunklen Decken oder Teppichen entdecken.
Was hilft gegen Flöhe?
Zu erst einmal ist ruhig bleiben angesagt. Ein Flohbefall kann zwar durchaus ernste Folgen haben, da Flöhe Krankheiten übertragen können und starker Flohbefall gerade für junge oder geschwächte Tiere durchaus zu einer Anämie (Blutarmut) führen kann, aber er ist in der Regel nicht akut lebensbedrohlich. Und es gibt wirksame Maßnahmen dagegen, die du zum Teil auch abends schon ergreifen kannst, wenn kein Tierarzt oder eine Apotheke mehr aufhat.
Du musst deine Fellnase jetzt auch nicht meiden wie die Pest. Flöhe können zwar grundsätzlich auf den Menschen springen, aber sie bleiben viel lieber bei Katze und Hund. Und bei dir verursachen sie maximal einen juckenden Ausschlag. Du kannst also ganz normal mit deinem Liebling kuscheln, solltest nur ihn und deine Wohnung behandeln.
Katzenflöhe bekämpfen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten Flöhe bei Katzen zu behandeln:
- Spot-on Präparate z.B. von Droncit
Dabei solltest du beachten, dass Flohhalsbänder wie alle anderen Halsbänder auch eine potentielle Gefahrenquelle für die kleinen Raubtiere darstellen. Wenn sich deine Fellnase durch das Gebüsch schlägt und mit dem Halsband hängen bleibt, dann kann sie sich im schlimmsten Fall strangulieren! Also bitte aufpassen und nur solche Halsbänder benutzen, die einen Sicherheitsverschluss haben und aufgehen, wenn die Katze hängen bleibt. (Was natürlich den Nachteil hat, das kluge Katzen, die nicht gerne ein Halsband tragen, sich leicht davon befreien können. Aber das sollte jeder Katzenliebhaber billigend in Kauf nehmen.)
Ein wirksames Mittel gegen Flöhe sind die Spot-on-Produkte. Dieses tropfst du zwischen die Schulterblätter deiner Katze und schon werden die Flöhe innerhalb von 24 Stunden nach dem Kontakt mit dem Mittel getötet. Dabei musst du beachten, dass du die Tropen tatsächlich zwischen die Schulterblätter tropfst, so dass deine Katze nicht an der Stelle schlecken kann. Das führt bei ihnen durch den unangenehmen Geschmack zu einer erheblichen Speichelproduktion. Da der Wirkstoff aber selektiv auf Insekten wirkt, musst du dir keine Sorgen machen. Es ist nicht gefährlich und das Speicheln klingt von alleine wieder ab.
Wenn deine Katze Flöhe hat, dann musst du nicht nur sie behandeln sondern auch alles, wo sie liegt und läuft.
Beachte auch, dass du deine Samtpfote dann an der Stelle zwei Stunden lang nicht mehr streichelst, um zu verhindern, dass du das Mittel über das Fell verteilst und sie es sich dann abschleckt und anfängt zu speicheln. Danach kannst du sie aber wieder ohne Probleme streicheln und mit ihr kuscheln.
Für sehr junge Katzen gibt es von Frontline auch ein Spray, das du ab dem ersten Tag benutzen kannst.
Falls du es nicht sowieso regelmäßig tust, solltest du deine Katze nach einem Flohbefall unbedingt entwurmen, um einem Befall mit Bandwürmern entgegen zu wirken (siehe unten).
Hundeflöhe bekämpfen
Im Grund gelten bei Hunden die gleichen Maßnahmen wie bei Katzen:
- Spot-on-Präparate wie von Frontline zählen zu den wirksamsten Präparaten.
- Sprays sind oftmals geringer dosiert und damit auch für sehr junge oder empfindliche Tiere nutzbar.
Es gibt sie für die verschieden großen und schweren Hunde in unterschiedlicher Dosierung.
- Flohhalsbänder haben häufig nur eine geringe Wirkstoffkonzentration. Daher eignen sie sich nur für einen sehr geringen Befall oder als vorbeugende Maßnahme.
- Beim Tierarzt bekommst als Alternative zu Spot-on und Sprays auch antiparasitisch wirkende Tabletten (z.B. Bravecto).
Dabei solltest du immer auch darauf achten wie stark der Flohbefall ist. Bei einem leichten Befall reicht vielleicht auch ein Flohhalsband. Ist es schon so schlimm, dass dein Hund sich blutig kratzt, solltest du dringend zum Tierarzt gehen. Der kann deinem Hund Tabletten geben, die gegen Flöhe wirksam sind und gleichzeitig die verletzte Haut behandeln.
Wenn dein Hund anfängt sich stark zu kratzen und zu beißen, dann solltest du ihn auf Flöhe überprüfen.
Was tun gegen Flöhe in der Wohnung?
Wichtig ist es darauf zu achten, dass du nicht nur deine Katze behandelst sondern auch deine Wohnung. Und dass du frühzeitig den Befall entdeckst und mit der Behandlung anfängst! Denn wenn erst mal ein Floh in der Wohnung angekommen ist, dann vermehrt er sich rasant. Viele der Maßnahmen gegen Flöhe in der Wohnung sind solche, die du auch als Sofortmaßnahme durchführen kannst, wenn du abends oder am Wochenende entdeckt, das dein Hund oder deine Katze Flöhe hat.
Was kannst du also tun gegen Flöhe in der Wohnung?
- Decken und andere befallene Wäsche bei mindestens 60°C waschen. Dies solltest du in regelmäßigen nicht zu großen Abständen wiederholen, um auch die Eier und Larven zu erwischen, die noch in der Umgebung überlebt hatten. Dabei solltest du deine Kleidung und Vorhänge nicht vergessen.
- Spielzeug, das nicht gewaschen werden kann, kannst du für 7-10 Tage in der Gefriertruhe einfrieren und die Flöhe so schockfrosten.
- Teppiche, Fußböden und Polstermöbel täglich gründlich saugen und den Staubsaugerbeutel draußen aus dem Staubsauger entfernen und anschließend wegwerfen. Beim ersten Saugen erwischt du wahrscheinlich gerade einmal die Hälfte der Flöhe. Daher sollte dies in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Auch weil durch die Erschütterung des Staubsaugers aus den Puppen die Flöhe schlüpfen, die du dann aufsaugen kannst.
Langzeit-Ungezieferspray hilft dir, deine Umgebung flohfrei zu bekommen. - Behandlung der Wohnung mit Flohumgebungssprays oder anderen Ungeziefersprays.
Bei vielen wie auch diesem wird zwar vom Hersteller angegeben, dass sie für andere Tiere außer Insekten nicht gesundheitsschädigend sind, aber ich würde dir trotzdem empfehlen dein Tier nicht direkt damit anzusprühen. Es sind nun einmal Chemikalien, die weder du noch dein vierbeiniger Liebling unbedingt einatmen sollte. Dabei solltest du auch Räume wie die Garage, Terrasse oder dein Auto bei der Behandlung nicht vergessen.
- Behandlung der Räume mit einem Fogger: das ist ein Ungeziefer-Sprühautomat, den du im Raum aufstellst, auslöst, den Raum dann für zwei Stunden verschließt und verlässt und anschließend gut lüftest. Danach sind auch die Eier, Larven und Puppen abgetötet. Den gibt es zum Beispiel von Trixie bei amazon zu bestellen:
Und wenn die Flöhe wiederkommen?
Durch die hohe Verbreitungsdichte der Flöhe kann es durchaus vorkommen, dass beim ersten Befall nicht alle entfernt worden sind und irgendwo eine Larve überlebt hat. Oder aber dein vierbeiniger Freund steckt sich draußen oder bei jemandem anderen immer wieder neu an. Daher sollte mit einer Bekämpfung der Flöhe auch immer eine Prophylaxe einhergehen. Diese beinhaltet regelmäßiges Waschen und Absaugen aller mit deiner Fellnase in Verbindung kommenden Gegenstände (Decken, Körbchen, Kratzbaum, Transportboxen, Polstermöbel, …) und eine regelmäßige Kontrolle mit dem Flohkamm auf einen erneuten Befall. Besonders aussagekräftig ist hierbei das Kämmen der Kruppe am Schwanzansatz. Siehst du dort auffällige schwarze Klumpen, die ein feuchtes weißes Tuch rot verfärben, solltest du deinen Liebling sofort wieder gegen Flöhe behandeln. (Das Kämmen sollte dir gerade bei freilaufenden Katzen zur Gewohnheit werden, denn diese zeigen häufig keine Symptome und so wird der Flohbefall oft übersehen.)
Die heute gängigen Spot-on-Präparate gegen Flöhe (und Zecken) können (und sollten) auch problemlos regelmäßig als vorbeugende Maßnahme benutzt werden. Viele der Flohhalsbänder haben nicht genügend hoch konzentrierte Wirkstoffe um einen starken Befall wirkungsvoll aufzuhalten.
Auch bei immer wiederkehrendem Flohbefall solltest du mit deinem Tierarzt sprechen und dich beraten lassen, was du noch tun kannst.
Einen starken Flohbefall zu bekämpfen erfordert viel Disziplin und einen langen AtemSind Flöhe gefährlich?
Flöhe sind Parasiten und zu allererst einmal lästig. Die Flohbisse jucken, aber ein Befall mit Hunde- oder Katzenflöhen ist für deinen Liebling nicht sonderlich schmerzhaft. Allerdings kann gerade der am häufigsten vorkommende Katzenfloh auch Überträger von Krankheiten oder Bandwürmern sein und durch das Aufkratzen der juckenden Stellen können sie sich infizieren. Insofern solltest du dich nicht zu sehr beunruhigen, aber einen Flohbefall auch nicht unbehandelt lassen.
Neben dem „normalen“ Juckreiz können die nachfolgend aufgeführten Erkrankungen durch einen Flohbiss verursacht werden
Flohstichallergie
Bei einem Flohstich wird eine kleine Menge Flohspeichel in die Wunde übertragen. Dieser Speichel kann zu einer allergischen Reaktion führen, die sich durch Rötungen, Haarausfall und Krustenbildung äußert. Dies ist insbesondere bei Hunden der Fall und wird Flohstich-Allergie-Dermatitis (FAD) genannt. Dabei findest du am Rücken oft nahe der Schwanzwurzel, am Bauch oder an den Hinterläufen rote, manchmal offene und haarlose Stellen. Eine solche Hautentzündung gehört vor allem aufgrund der häufig damit verbundenen nachfolgenden Infektion durch Bakterien oder Pilze in die Hand eines Tierarztes.
Bandwurminfektion
Sowohl Katzenfloh als auch Hundefloh sind häufig Überträger des sogenannten Gurkenkernbandwurmes Dipylidium caninum.Der Gurkenkernbandwurm ist der häufigste bei Hunden vorkommende Bandwurm, der gelegentlich auch Katzen befällt. Wenn dein Hund oder deine Katze einen solchen infizierten Floh beim Putzen oder Kratzen verschlucken, entwickelt sich im Darm deines Lieblings innerhalb von wenigen Wochen ein erwachsener Bandwurm heran. Dieser kann zu Durchfall, Abgeschlagenheit und Abmagerung führen.
Ein Flohbefall ist kein Grund in Panik zu geraten, sollte aber behandelt werdenInsbesondere bei einem jungen Tier mit einem starken Befall durch Flöhe kann es zu einer manchmal lebensbedrohlichen Blutarmut kommen. Die Flöhe saugen das Jungtier dann regelrecht aus. Denn jeder Floh kann bis zu dem 15fachen des eigenen Körpergewichtes an Blut saugen. Und bei mehreren hundert Flöhen kann das einen kritischen Wert erreichen. Unterstützt wird die Anämie der Katze noch, wenn der Floh Überträger bestimmter Mykoplasmen ist, die bei Katzen die Feline Infektiöse Anämie auslösen. Diese ist für gesunde Katzen relativ harmlos, aber für beispielsweise durch starken Flohbefall eh schon geschwächte Tiere durchaus lebensbedrohlich.
Katzen-Kratz-Krankheit
Katzenflöhe sind aber häufig nicht nur mit einem Bandwurm infiziert, sondern können auch verschiedene Bakterien übertragen wie Bartonella henselae. Dieser Erreger kann entweder durch die Katze oder den Katzenfloh selbst auf den Menschen übertragen werden. Er verursacht beim Menschen die Katzenkratzkrankheit, die sich durch Fieber und Lymphknotenschwellungen äußert. In den meisten Fällen heilt sie folgenlos ab. Sehr selten kann es zu Komplikationen kommen, weshalb auch im eigenen Interesse ein Flohbefall immer behandelt werden sollte.
Ähnliche Artikel

Hund kaufen, was beachten?

Hundeerziehung und Hundeprobleme mit online Hundetraining lösen

Zooplus Bonuspunkte sammeln und Geld sparen!
2 Kommentare zu Was hilft gegen Flöhe bei Hunden und Katzen?
du hast eine sehr übersichtliche Seite gestaltet. Deine Liebe zu Haustieren ist sehr gut zu merken.
Bei dem Artikel zu Flöhen und anderen Plagegeistern würde ich aber auch einmal auf rein biologische und natürliche „Gegenmittel“ hinweisen. Chemiekeulen sind zwar schnell wirksam, dennoch schaden diese nicht nur den Lästlingen sondern auch dem geliebten Haustier. Es gibt sehr gute und im Vergleich sogar noch günstigere biologische und unschädliche (für das Haustier)Gegenmittel.
Dennoch mach weiter so. Sehe öfters bei dir vorbei 🙂
vielen Dank für das Lob! Wir freuen uns immer, wenn unsere Artikel weiter helfen.
Schade, dass Du keine konkreten Beispiele für biologische und unschädliche Gegenmittel genannt hast. Das hätte sicher den einen oder anderen Leser interessiert.
Ich habe die Anregung aber mit in den Redaktionsplan aufgenommen und werden den Artikel bei Gelegenheit erweitern.
Flohbefall
Ein Flohbefall ist bei Hunden nichts Ungewöhnliches und kommt häufiger vor, als viele Tierbesitzer denken.
Dennoch ist es sehr wichtig, den Flohbefall schnellstmöglich zu behandeln und den Hund vor einem Neubefall zu schützen.
Wissenswertes über Flöhe
Flöhe sind etwa 1-6 mm lange, flügellose, dunkel gefärbte Insekten und gehören zu den Ektoparasiten, d. h. sie parasitieren auf der Körperoberfläche ihres Wirtes.
Dort halten sie sich jedoch meist nur kurz auf, um Blut zu saugen; den Rest der Zeit verbringen Flöhe in der unmittelbaren Umgebung des Tieres wie z. B. auf dem Hundebett, auf Polstern, in Ritzen, Teppichen oder ähnlichen warmen, dunklen Orten.
In Mitteleuropa heimische Arten sind u. a. der Katzenfloh, der Hundefloh, der Kaninchenfloh, der Igelfloh sowie der Hühnerfloh; die bei Hunden und Katzen am meisten anzutreffende Art ist der Katzenfloh (Ctenocephalides felis).
Grundsätzlich können alle Hunde von einem Flohbefall betroffen sein.
Die Ansteckung erfolgt meist im Freien; oft erfolgt die Übertragung bei Kontakten mit befallenen Artgenossen oder auch mit Igeln, die nahezu immer einen starken Flohbefall aufweisen. Symptome sind u. a.:
-Juckreiz und Kratzen, vor allem an Hals, Rücken, Schwanzwurzel und Bauch
-Gerötete Hautstellen (meist durch das Kratzen bedingt)
-Pusteln oder Papeln (Reaktionen auf Speichelkomponenten der Flöhe)
-Kleine braune oder schwärzliche „Körnchen“ auf der Haut und im Fell (Flohkot).
Bei geringem Befall können auch zunächst keine Symptome auftreten; bei genauem Hinsehen findet man aber auch hier Hinweise auf die Parasiten wie beispielsweise kleine Mengen Flohkot auf dem Hundebett (Tipp: mit einer weißen Decke oder einem Leintuch auslegen) oder, nach dem Auskämmen mit einem speziellen, feinzinkigen Flohkamm, auch direkt auf dem Hund.
Hierbei sollte man den Hund vom Hals über den Rücken bis hin zur Schwanzspitze durchkämmen; insbesondere im hinteren Rückenbereich und am Schwanzansatz findet sich gerne Flohkot.
Das ausgekämmte Material (Haare, Schuppen, Schmutzpartikel usw.) wird auf eine saubere, weiße Unterlage wie z. B. ein Papiertaschentuch gegeben und angefeuchtet.
Flohkot verfärbt sich bei Kontakt mit Wasser rötlich (verdautes Blut im Flohkot), während gewöhnlicher Schmutz seine dunkle Farbe behält.
Die zügige und gründliche Behandlung eines Flohbefalls ist von enormer Wichtigkeit.
Flöhe übertragen Bandwürmer und andere Krankheitserreger wie z. B. Bakterien und können für allergische Reaktionen verantwortlich sein.
Ein Flohweibchen legt in seinem Leben mehrere Tausend Eier; Eier, Larven und Puppen können sich also zu Tausenden in der Umgebung des Hundes bzw. der Wohnung befinden.
Ihre Entwicklung sorgt bei günstigen Bedingungen (hohe Luftfeuchtigkeit und warme Temperaturen) nach einigen Wochen für einen Massenbefall.
Die wichtigsten Elemente der Flohbekämpfung sind:
-Waschen aller waschbaren Textilien bei mindestens 60 Grad
-Feuchtes Wischen aller Böden sowie das Säubern und Auswischen aller zugänglichen
Ritzen und Spalten
-Gegebenenfalls das Entsorgen schlecht zu reinigender Gegenstände
-Danach Einsprühen der Liegeplätze, Polster, Teppiche und Ritzen mit einem speziellen
Flohbekämpfungsspray vom Tierarzt (Insektizid plus Wachstumsregulator).
-Unter Umständen Wiederholung des Vorganges nach einigen Wochen
2. Behandlung des Hundes:
-Bekämpfung der erwachsenen Flöhe mittels Flohpräparaten vom Tierarzt, beispielsweise
mit dem Wirkstoff Permethrin oder Deltamethrin, in der Regel als Spot-on-Präparat
zum Auftropfen in den Nackenbereich
-Eine zusätzliche orale Behandlung, z. B. mit dem Wirkstoff Nitenpyram, ist möglich
-Nach 1-2 Wochen Entwurmung, insbesondere gegen Bandwürmer.
Diese Maßnahmen sind unbedingt notwendig und sollten alle durchgeführt werden, um eine bestmögliche Bekämpfung des Befalls zu erreichen.
Bei schnell und gründlich durchgeführter Bekämpfung ist die Prognose sehr gut; es sind in der Regel keine bleibenden Schäden zu erwarten.
Eine regelmäßige Flohprophylaxe (d. h. alle 4-8 Wochen, abhängig u. a. von der Jahreszeit) mittels Spot-on-Präpapaten oder Halsbändern (wichtig: vom Tierarzt) ist sinnvoll und unbedingt zu empfehlen.
Die Gabe von Knoblauch oder Vitamin-B-Präparaten erwies sich als unwirksam.
Ebenfalls wichtige Punkte bei der Prophylaxe sind eine gute Fellpflege sowie allgemeine Hygiene.
FredundOttoKöln
Der Blog zu den Hundebüchern "Fred & Otto unterwegs in Köln" und "Fred & Otto unterwegs im Rheinland"
Post navigation
Hund vergiftet – oder was Parasiten tötet, schadet auch dem Hund

Nicht nur bei Hunden können Homöopathie und Hausmittel oftmals bessere Dienste leisten als Chemie. So reagieren etwa leichtere Beschwerden mit den Atemwegen, der Verdauung, Muskeln und Sehnen, Entzündungen oder Fieber sehr gut auf Homöopathie. Hier gilt, dass innerhalb von 24 Stunden nach der Gabe des Mittels die Besserung eintreten sollte, ansonsten hat man das falsche gewählt oder muss zu etwas anderem, unter Umständen doch zu herkömmlichen Medikamenten greifen. Wenn der Hund sehr krank ist, kann das ja auch sinnvoll sein. Allerdings: Viele werden auch erst durch die chemischen Keulen krank, mit denen die meisten Tierärzte sie rein prophylaktisch malträtieren.
In ihrem Buch „Hunde würden länger leben, wenn…“ plädiert die österreichische Tierärztin Jutta Ziegler für den Einsatz von natürlichen Mitteln. Sie beschreibt die Leidenswege vieler Tiere, deren Allergien und Krankheiten erst durch zuviel Chemie entstanden sind. Das fängt etwa an mit viel zu häufigen, nämlich jährlichen, Impfungen (die meisten halten drei Jahre), geht weiter über den viel zu häufigen Antibiotika-Einsatz und führt sich fort in der – zumeist rein vorbeugenden – Parasitenbekämpfung.
Die meisten Tierärzte raten dazu, Hunde drei- bis viermal jährlich prophylaktisch zu entwurmen. Das sind dann so 50 bis 60 (!) Entwurmungen im gesamten Hundeleben – und bringt den Tierärzten Geld. Es zerstört aber auch die natürliche Darmflora der Hunde und das zur Folge, dass der Darm viel anfälliger wird für neue Würmer. Denn ein gesunder Darm kann mit einem geringen Befall normalerweise alleine fertig werden, wie die Tierärztin schreibt. In der Natur etwa fressen Wölfe instinktiv bestimmte Kräuter, Knollen und Pflanzenextrakte, die die Würmer im Darm lösen und abführen.
Hundebesitzer, die nicht selbst mit Kräutern hantieren möchten, können auch auf fertige Mittel zurückgreifen. Im Internet gibt es beispielsweise Anti Forte Wurm-Formel Kapseln. Die Kräuterkapseln werden einmal verabreicht, was bei Bedarf nach zehn Tagen noch einmal wiederholt werden kann. Der Darm ist geschont und die Würmer sind weg. Wer das kontrollieren lassen möchte, kann drei Tage hintereinander die Häufchen einsammeln und sie zur Untersuchung ins (Tierarzt-)Labor bringen.
Laut Ziegler hilft aber auch eine artgerechte Ernährung mit rohem Fleisch. Die Rohfütterung ist allerdings eine Wissenschaft für sich und birgt die Gefahr, dass der Hund zu einseitig ernährt wird und nicht alles erhält, was er so braucht. Viele fressen nämlich nur das Fleisch und lassen das Gemüse, das zugefügt werden sollte, einfach liegen. Aus diesem Grund machen wir es uns bei Emile und Bijou einfacher. Sie bekommen rohes Fleisch auf das (hochwertige!) Trockenfutter. So haben beide sowohl den rohen Anteil, als auch die anderen Stoffe, die ihr Körper braucht. Und die Darmbakterien werden geschult. Denn Rohfütterung macht sie aggressiver in der Abwehr gegen Parasiten.
Mit der gleichen chemischen Keule werden Hunde auch gegen Zecken und Flöhe vorbeugend behandelt. Während die Hersteller behaupten, die Mittel seien nicht schädlich und ein Zecken- oder Flohbefall viel schlimmer, sieht es in der Praxis laut Ziegler anders aus. Spot-ons wie etwa Frontline enthalten Fipromil als Hauptbestandteil. Das ist zum einen sehr schädlich für Wasserorganismen – der Hund darf damit beispielsweise nicht schwimmen – und zum anderen löst es Schleimhaut- und Augenreizungen bei Mensch und Tier aus. Darum sollten behandelte Tiere auch keinen zu engen Kontakt mit ihrem Besitzer und schon gar nicht mit Kindern haben. Wer mutet seinem Hund so ein Gift freiwillig zu? Wenn man dann noch die Hilfsstoffe betrachtet, die ganz klar krebserregend sind, sollte man sich wirklich fragen, ob man das will.
Bijou hat anfangs nach einer Gabe Frontline erhebliche Vergiftungserscheinungen wie Speicheln und Apathie gezeigt. Ein Tierarzt, der dieses Mittel ganz klar befürwortete, erklärte das damit, dass vielleicht ein Collie in ihrer Mischlingslinie sei. Nur Collies würden auf diese Mittel so reagieren, meinte er. Vor dem Hintergrund, dass Zeckenbisse beim Hund wesentlich weniger Schaden anrichten – vorausgesetzt er hat ein gutes Immunsystem, dass nicht von Chemie zu Grunde gerichtet wurde – und dass nur fünf Prozent der Zecken die Borreliose auslösen, ist das eine klare Gewissensfrage. Ich jedenfalls habe mich nach Alternativen umgeschaut und Bijou hat dieses Mittel nie wieder bekommen. Sie bekommt gar nichts – oder ätherische Öle, die ich vom Kopf bis zum Schwanz im Abstand von wenigen Zentimetern aufs Fell gebe. Das riecht zwar am Anfang ein bisschen, aber verfliegt schnell wieder.
Seit vergangenem Jahr gibt es auch das neue Spray Inuzid, das nur natürliche Inhaltsstoffe enthält. Infos dazu sowie zu weiteren Mitteln gegen Parasiten – wie etwa Zitronen oder Teebaumöl – gibt es in „Fred & Otto unterwegs in Köln“.
Комментариев нет:
Отправить комментарий