понедельник, 25 июня 2018 г.

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Was tun, wenn der Hund Flöhe hat?

Flöhe beim Hund, was gilt es zu tun und zu beachten und was ist zu tun? | © noomHH/Photodune.net

Der Hund hat Flöhe und was jetzt?

Als ich das erste mal Flöhe auf dem eigenen Hund entdeckte und sie so auch zum ersten mal überhaupt in meinem Leben sah, wusste ich damals ehrlich gesagt gar nicht, dass es tatsächlich Flöhe sind. Es hieß eigentlich immer, dass Flöhe kleine schwarze Krümelchen hinterlassen und kaum sichtbar wären, doch das war definitiv nicht der Fall. So ganz stimmt die allgemeine Wahrnehmung also mal wieder nicht mit der Realität überein, denn Flöhe sind zwar kleine schwarze Krabbeltierchen, doch so winzig wie angenommen sind sie dann eben meist doch nicht. Hundeflöhe sind vielmehr wie kleine Käfer, verstecken sich aber dennoch sehr gut im Fell und sind deshalb, selbst mit einem Flohkamm, bei geringem Befall nur schwer zu finden. Bei einem Verdacht solltet ihr zunächst einmal kräftig mit einem guten Flohkamm durch das Fell kämmen und schauen ob ihr irgendetwas Ungewöhnliches sehen könnt. Am besten stellt ihr euren Hund dabei auf ein weißes Blatt Papier oder einen hellen Fußboden, damit ihr jeden Krümel und jedes Tierchen was eventuell herunterfällt, sofort erkennen könnt.

Wie kann man Hundeflöhe erkennen?

Flöhe selbst sehen aus wie kleine Käfer, das hatten wir eben schon geklärt, sie sind maximal so groß wie ein Stecknadelkopf, nur nicht ganz so rund, sondern eher lang gezogen. Meistens halten sie sich dort auf wo das Fell besonders tief bzw. dicht ist und sie sich dementsprechend besonders gut verstecken können. Am Nacken beispielsweise, am Ansatz der Rute und so weiter. Dort also besonders tief durch das Fell kämmen und dies bei Verdacht ruhig auch jeden Tag wiederholen, um auf Nummer sicher zu gehen. Auch weiße und schwarze Punkte können dabei sichtbar werden. Weiße, sehr winzige kleine Kügelchen, sind dabei die eigentlichen Floheier, wohingegen die schwarzen Punkte Flohkot darstellen, welcher bei Kontakt mit Wasser meist dunkelrot erscheint. Bei einem leichten Befall ist es, wie schon erwähnt, nicht sicher, dass ihr beim Durchkämmen sofort den ganzen Flohkamm voll mit kleinen Tierchen habt. Da kann es schon einmal dauern, bis ihr eines der Biester so richtig entdeckt, denn Flöhe verkriechen sich hartnäckig im Fell und sind flinke kleine Wesen, die genau wissen wie sie unentdeckt bleiben. Wenn sich euer Hund allerdings ständig kratzt, dann ist es mehr als wahrscheinlich, dass er Flöhe hat. Zwar kann auch eine Futtermittelallergie etc. starken Juckreiz verursachen und somit das Kratzen auslösen, doch ist diese Ursache ausgeschlossen bzw. ist das Verhalten komplett neu bei eurem Hund, sind es meist doch eher die Flöhe. Nachdem das geklärt wurde, stellt sich nun aber natürlich die eigentliche Frage: Was muss ich tun, um die Hundeflöhe loszuwerden?

Hund hat Flöhe und was jetzt?

Zunächst einmal: Baden hilft rein gar nichts. Es gibt zwar allerlei Flohmittel, darunter eben auch Flohshampoo, doch all der Schrott und Kommerz bringt euch im Ernstfall wirklich absolut nicht weiter. Das kostet alles nur Geld und hilft dabei so gut wie gar nicht. Egal wie gründlich ihr euren Hund auch abduscht, die Flöhe werden bleiben. Auch die üblichen Hausmittel gegen Flöhe könnt ihr sofort wieder vergessen, denn auch die sind wirkungslos oder dämmen die Population bestenfalls nur ein, was schlussendlich auf das Gleiche hinausläuft, weil Flöhe komplett vernichtet werden müssen, um einen erneuten Befall zu auszuschließen. Kokosöl zählt übrigens auch dazu, denn obwohl sich Halter immer wieder gerne einbilden, dass Kokosöl gegen Zecken, Flöhe und was weiß ich noch alles hilft – es hilft leider nicht. Alles Einbildung. Was also tun, wenn der eigene Hund Flöhe hat? Die Flöhe vermehren sich sehr fleißig, verbreiten sich im Haus, im Bett, im Auto, auf dem Schlafplatz und überall sonst noch. Tierärzte sagen immer, dass nur ca. 5 Prozent aller Flöhe auf dem Hund selbst sitzen und der Rest in seiner Umgebung haust. Soll heißen: Bleibt ruhig, denn egal ob ihr euch nun ekelt, ihr lebt schon länger als ihr glaubt mit den Flöhen zusammen und sie sind schon im Bett, auf den Klamotten und eben auch überall sonst in eurer Wohnung. Panik bringt jetzt einfach nichts, es sind nur Flöhe und die werden nun effektiv bekämpft. Doch wie genau bekämpft man denn nun Hundeflöhe? Gibt es einen Geheimtipp, oder eine konkrete Empfehlung?

Wie kann man Hundeflöhe loswerden?

Da hilft nur der Gang zum Tierarzt oder der Klick in den Online-Shop. Ich selbst habe ehrlich gesagt eine große Abneigung gegen starke Chemie in Verbindung mit Haustieren, doch bei Ungeziefer und Parasiten hilft leider einfach nichts anderes. Außerdem klagen viele Halter, dass bekannte Mittel vom Tierarzt (ich möchte hier jetzt nicht den Namen nennen, den wir alle kennen) inzwischen komplett wirkungslos geworden und die Flöhe längst immun gegen die dort enthaltenen Wirkstoffe sind. Ähnliche Erfahrungen habe ich auch selbst gemacht, denn viele Mittel gegen Flöhe sind tatsächlich wirkungslos, oder helfen nur bedingt. Sie töten also nicht alles ab, doch genau das muss geschehen, da sich Flöhe sonst schnell wieder ausbreiten. Bewährt hat sich bei uns ein Spot-On von Bayer, welches auf den Namen Advantage hört. Das Mittel hat auch im Bekanntenkreis für Erfolge gesorgt, ich kann es also durchaus empfehlen. Doch eines kann ich euch gleich sagen: Das war noch längst nicht alles, denn Hundeflöhe sind sehr aufdringlich, schwer zu vernichten und damit ein großes Problem. Denn selbst wenn der Hund nach Vergabe des Mittels meist in wenigen Stunden flohfrei ist, so ist seine Umgebung noch voll mit dem Ungeziefer und die muss nun sehr sorgsam gereinigt werden, weil ein einziger überlebender Floh schon dafür sorgen kann, dass erneut eine ganze Plage ausbricht. Die richtige Arbeit beginnt also erst jetzt und zwar mit der Frage: Wie werde ich die Flöhe in der Wohnung los?

Sind Flöhe wirklich überall im Haus?

Zunächst einmal stellt sich da gleich noch eine weitere Frage und zwar die, ob Hundeflöhe für den Mensch gefährlich sind bzw. auch auf den Menschen übergehen können. Ja, können sie, doch meistens passiert selbiges nicht. Da müsst ihr schon wochenlang komplett blind sein, bevor der Hundefloh auf den Menschen übergeht. Die nächste Frage ist dann, ob Hundeflöhe auch auf Katzen gehen. Auch das ist grundsätzlich möglich. Die wichtigste Frage von allen aber lautet: Wie bekomme ich die Flöhe aus dem Haus? Tja, da hilft nur ein Putzmarathon über mindestens ein, zwei Wochen, den ihr auf gar keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen solltet. Das Problem mit den Flöhen ist nämlich, dass diese unheimlich viele Eier, Larven etc. ablegen. Also gilt es täglich sehr gründlich zu saugen und den Beutel anschließend sofort runter in den Müll zu bringen. Außerdem fallen die toten Flöhe durch das Spot-On vom Tier ab, müssen also ebenfalls entfernt und am besten herausgekämmt werden. Kissen sollten eingefroren, Textilien so weit es möglich ist bei hohen Gradzahlen gewaschen werden. 40 Grad ist das Minimum, denn bei 30 Grad sterben die kleinen Viecher leider nicht und Wasser allein vernichtet meist auch keinen Floh.

Gründlich sein, sonst kommen die Flöhe zurück

Um dann noch auf Nummer sicher zu gehen, können Umgebungsspray und Fogger verwendet werden. Das Erste ist eine einfache Sprühflasche, mit der ihr die Wohnung an einigen Stellen noch einmal effektiv vor Flöhen schützen könnt, denn das Spray tötet Flöhe und verhindert deren Wuchs und das Schlüpfen der Eier. Das zweite, also der Fogger, ist eine Art automatische Flohbombe. Wurde der Fogger Aktiviert, vernebelt er für einige Zeit das Flohmittel im Raum, ihr müsst währenddessen also unbedingt das Haus oder die Wohnung verlassen. Dann zieht das Ganze für ein paar Stunden ein und anschließend solltet ihr lange und gründlich lüften. Ich persönlich rate inzwischen zum Fogger und der täglichen Reinigung. Denn wenn auch nur ein paar der Flöhe überleben, ist in einigen Wochen oder Monaten bereits die nächste Flohplage da. Mir selbst ist das, trotz Putzen und mit viel Mühe, bereits einmal passiert, sodass ich jetzt nur noch auf Nummer sicher gehe. Beim Reinigen ist es übrigens wichtig, dass ihr auch unter, hinter und über den Möbeln putzt, denn Flöhe verkriechen sich in jede Ecke. Nehmt das nicht auf die leichte Schulter und seid gründlich, denn wie schon gesagt: Überleben ein paar Flöhe, Larven oder Eier, habt ihr, sobald das Mittel bzw. der Spot-On seine Wirkung verliert, sofort wieder Flöhe und zwar überall.

Flöhe beim Hund: Symptome erkennen

Flöhe beim Hund sind für Tier und Mensch eine lästige Angelegenheit. Doch an welchen Symptomen ist der Flohbefall des Vierbeiners eigentlich zu erkennen?

Flöhe sind bekanntermaßen fiese Parasiten, die es sich im ausgewachsenen Stadium nur allzu gerne auf dem armen Hund bequem machen. Die Insekten nähren sich von dem Blut des Vierbeiners. Zu erkennen sind Flöhe beim Hund in erster Linie daran, dass sich der Hund kratzt und scheuert. Der Juckreiz, den die Bissstellen der Blutsauger auslösen, kann zudem dazu führen, dass die Vierbeiner sich selbst ins Fell beißen.

Juckreiz und übertriebene Fellpflege als Symptome

Sofern ein Flohbefall beim Hund vorliegt, betreibt er eine ausgeprägtere Fellpflege, als es sonst der Fall ist, und leckt sich wesentlich häufiger ab. Dadurch können einerseits die Haare beim Vierbeiner ausfallen, andererseits ist die Haut des Hundes durch das Lecken zunehmend gereizt und es kann zu Entzündungen kommen.

Allergische Reaktion durch Flohbisse

Ein weiteres Symptom bei einem Flohbefall ist die Blutarmut, die insbesondere bei Welpen auftreten kann. Sie macht sich beispielsweise durch blasse Schleimhäute an den Innenseiten der Lefzen bemerkbar. Flöhe beim Hund können zudem eine allergische Reaktion des Vierbeiners hervorrufen, sofern Ihr Hund eine Flohallergie hat beziehungsweise empfindlich auf den Speichel der Parasiten reagiert. Symptomatisch sind Anzeichen von Schwäche oder sogar Apathie. Außerdem lassen sich Rötungen, Krusten und Schuppen auf der Haut erkennen.

Diagnose vom Flohbefall

Mit bloßem Auge sind Flöhe beim Hund nur dann zu erkennen, wenn es sehr viele sind. Wenn Ihr Vierbeiner sich vermehrt kratzt, können Sie ihn mit einem Flohkamm bürsten – oft bleiben die Biester oder ihr Kot in den Zinken hängen. Noch eindeutiger tritt der Flohbefall zutage, wenn Sie das ausgekämmte Fell mit einem feuchten, weißen Tuch vom Kamm wischen. Der Flohkot enthält verdautes Blut, das sich durch Feuchtigkeit herauslöst und das Tuch rot färbt. Auf diese Weise stellt auch der Tierarzt die Diagnose. Dies kann zum Beispiel beim Erkennen einer Flohspeichelallergie hilfreich sein, da hierbei bereits wenige Parasiten ausreichen, um Symptome auszulösen. Manchmal genügt ein einziger Flohbiss für eine allergische Reaktion.

Flöhe attackieren auch den Menschen

Nicht zuletzt merken auch Frauchen und Herrchen am eigenen Körper einen Flohbefall. Sofern Sie Flohbisse am Körper erkennen und einen Hund im Haushalt haben, liegt es nahe, dass auch der Vierbeiner mit den Parasiten zu kämpfen hat. Wenn Sie Flöhe beim Hund feststellen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Er versorgt Ihren Vierbeiner mit entsprechenden Medikamenten. Tipps, wie Sie einen Befall mit den Parasiten umgehen können, finden Sie in unserem Ratgeber "Flöhe beim Hund: So beugen Sie vor".

Flöhe können Bandwürmer übertragen

Flöhe beim Hund möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln ist auch deswegen wichtig, weil die kleinen Biester Bandwürmer übertragen können. Diese können bei Hunden Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung bis hin zum Darmverschluss sowie Mangelerscheinungen wie stumpfes Fell und Leistungsabfall bewirken. Besteht der Verdacht auf Bandwürmer, verschreibt Ihr Tierarzt zusätzlich zu den Flohmitteln auch eine Wurmkur. In der Regel lassen sich die Darmparasiten damit gut bekämpfen.

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Flöhe beim Hund: Symptome erkennen: Alle Kommentare

Flohbefall beim Hund

Fast alle Hunde werden irgend wann einmal von Flöhen befallen. Das ist an sich keine Katastrophe, man sollte aber trotzdem etwas dagegen tun. Denn der Hund wird durch Flöhe doch erheblich eingeschränkt, eventuell können sie auch Krankheiten übertragen und in seltenen Fällen beißen sie auch einmal Menschen.

Symptome und Diagnose des Flohbefalls

FlГ¶he sind sehr klein und kГ¶nnen sich sehr gut im Fell verstecken, man sieht sie nur selten. Selbst wenn man danach sucht, findet man sie nicht immer. Deshalb erfolgt die Diagnose Гјber die Symptome, die durch den Flohbefall verursacht werden. Flohbisse verursachen einen heftigen Juckreiz. Hunde mit Flohbefall kratzen und beissen sich deshalb oft und ausgiebig. Da dabei immer mal wieder ein Floh verschluckt wird, kommt es in der Folge zur Infektion mit dem Gurkenkernbandwurm.

Durch das viele Kratzen und Beissen kommt es zu Hautentzündungen und Haarausfall. Dies zeigt sich besonders am Schwanzansatz, kann aber auch überall auftreten. Manche Hunde reagieren allergisch auf den Flohspeichel. In dem Fall kann es zusätzlich auch zu Allgemeinsymptomen wie Apathie oder Schwäche kommen. Bei Welpen kann der durch die Flöhe ausgelöste Blutverlust zu einer Anämie führen.

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Die Ausscheidungen der Flöhe sehen mit bloßem Auge aus wie kleine schwarze Krümel, die man bei der Fellpflege bemerken kann. Die Eier der Flöhe sind daneben kleine weisse Krümel. Beides liegt nur lose auf dem Hund, fällt also herunter, wenn man das Fell durchwuschelt. Auf weissem beziehungsweise schwarzem Untergrund (zum Beispiel Papier) kann man die kleinen Krümel dann gut sehen. Bei den Ausscheidungen handelt es sich um nicht vollständig verdautes Blut. Wenn man sie auf weisses Papier fallen lässt und leicht anfeuchtet, dann laufen sie rot aus. Wenn das der Fall ist, dann ist die Diagnose sicher. Es handelt sich um Flohbefall.

Гњbertragung und Lebenszyklus der FlГ¶he

Flöhe legen ihre Eier auf ihrem Wirtstier ab. Das kann ein Hund sein, aber auch fast jedes andere Tier. Ein einzelner Floh kann pro Tag bis zu 100 Eier legen. Von den befallenen Tieren fallen die Eier nach und nach herunter, werden also großflächig verteilt. Besonders viele befinden sich normalerweise auf dem Liegeplatz des Tieres.

Aus den Eiern schlüpfen Larven, die wie kleine Würmer aussehen (Drahtwürmer). Das dauert abhängig von den Umgebungsbedingungen etwa drei bis fünf Tage. Diese Larven ernähren sich unter anderem von dem Flohkot, der zusammen mit den Eiern von dem befallenen Hund (oder sonstigem Tier) herunter gefallen ist. Nach einer sehr variablen Zeitspanne, die von wenigen Tagen bis zu mehreren Monaten dauern kann und mehrere Larvenstadien umfasst, spinnt sich die Larve ein und bildet das Puppenstadium. In ihrer Puppe entwickeln sich die erwachsenen Flöhe. Diese schlüpfen erst dann aus ihrer Puppe, wenn sich ein Wirtstier nähert. Dieses erkennen sie unter anderem an den Bodenerschütterungen und an der Zusammensetzung der Atemluft.

Da sie auf diesen Moment unter Umständen sehr lange gewartet haben, kann es sein, dass sehr viele Flöhe auf einmal schlüpfen und über den neuen Wirt herfallen. Massiver Flohbefall kann also unter Umständen ganz plötzlich auftreten.

Fortbewegung und Lebensweise

Flöhe sind bekannt für ihre Fortbewegungsart. Sie können bemerkenswert weit und hoch springen. Zwanzig Zentimeter hoch und vierzig Zentimeter weit sind außerordentlich für ein Tier, das selbst nur wenige Millimeter groß ist. Flöhe springen vom Boden auf ihren Wirt. Sie springen nur sehr selten, wenn sie sich auf dem Wirt befinden. Deshalb springen sie auch nicht von einem Wirt auf den nächsten. Auf dem Wirt laufen sie. Dabei ist ihre abgeplattete Körperform von Vorteil für sie, sie können sich nämlich leicht auch zwischen dicht stehenden Haaren hindurch bewegen.

FlГ¶he sind Parasiten

Flöhe ernähren sich ausschließlich vom Blut ihrer Wirte, sie sind also Parasiten. Dabei sind sie in der Wahl ihres Wirtes nicht wählerisch. Katzen- oder Hundeflöhe können durchaus auch einmal einen Menschen anfallen. Typisch sind dabei Flohstiche auf Fußgelenken oder Waden, entsprechend der Sprunghöhe der Flöhe. Hundebesitzern passiert dies aber sehr selten, denn die Flöhe bevorzugen doch den Hund vor dem Menschen.

Da wildlebende Tiere sehr häufig von Flöhen befallen sind, können Floheier, Flohlarven und -Puppen überall sein. Ein Befall geht also selten vom direkten Kontakt mit einem anderen befallenen Tier aus, sondern eher davon, dass der Hund zufällig an einem Ort vorbei kommt, an dem vor einiger Zeit ein befallenes Tier vorbeigekommen ist. Selbst wenn also Nachbars Hund Flöhe haben sollte, ist er nicht unbedingt schuld am Flohbefall des eigenen Hundes. Wahrscheinlicher ist, dass beide an der gleichen Stelle angesteckt wurden.

Es gibt sehr viele verschiedene Floharten, die jeweils nach ihrem bevorzugten Wirtstier benannt sind. Die Flöhe sind allerdings nicht sehr wählerisch mit ihren Wirten. Der häufigste Floh auf Haustieren ist der Katzenfloh, auch auf Hunden. Menschenflöhe sind selten geworden, aber auch Menschen sind nicht sicher vor Katzen- und anderen Flöhen. Die Flöhe unterscheiden sich etwas in ihrer Lebensweise, manche bevorzugen es, ihr ganzes Leben auf ihrem Wirt zu verbringen, andere suchen ihren Wirt nur zu den Mahlzeiten auf. Da es nicht nur für Laien sehr schwer ist, die verschiedenen Floharten zu unterscheiden, reicht es normalerweise aus, Flohbefall festzustellen. Um welche Flohart es sich handelt, ist letzten Endes unerheblich.

Flohbekämpfung und Schutz vor Neubefall

Flöhe sind Insekten. Sie können also mit allen möglichen Insektiziden bekämpft werden. In der Praxis sollte man sich für ein Mittel entscheiden, dass nur die Flöhe, nicht jedoch den Hund oder gar den Menschen beeinträchtigt. Vor allem wenn Kinder im Haushalt leben, ist dieser Punkt sehr wichtig. Viele dieser Mittel wirken auch vorbeugend, verhindern also eine Zeit lang einen Neubefall. Nach einer Beratung durch den Tierarzt kann man die meisten Mittel entweder direkt beim Tierarzt oder in der Apotheke kaufen.

Bei sehr kleinen Hunden helfen manchmal handelsübliche Flohhalsbänder. Bei etwas größeren Hunden treiben diese die Flöhe nur auf die hintere Hälfte des Hundes, bieten also keinen wirklichen Schutz. Bei starkem Flohbefall kann es nützlich sein, nicht nur den Hund zu behandeln, sondern auch seine Umgebung. In den meisten Fällen reicht Waschen der Hundedecken aus. Auch häufiges Staubsaugen kann die Plage stark eindämmen. Dabei kann es nützlich sein, ein Flohhalsband in den Staubsaugerbeutel zu tun, denn den Flohlarven ist ihr Aufenthaltsort egal.

Waschen des Hundes mit Flohshampoo ist meistens keine gute LГ¶sung, denn dadurch werden nur die FlГ¶he abgetГ¶tet, die sich gerade auf dem Hund befinden. Die Larven in der Umgebung bleiben erhalten.

Es ist Ansichtssache, ob man den Hund regelmäßig prophylaktisch gegen Flöhe behandelt, um einen Befall von vornherein zu verhindern, oder ob man mit der Behandlung wartet, bis Flöhe da sind. Man muss im Einzelfall die Beeinträchtigung durch die Flöhe mit der Beeinträchtigung durch das Anti-Floh-Mittel abwägen.

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Flohbefall beim Hund – was tun?

Spätestens wenn sich ein Hund unaufhörlich kratzt, wird dem Besitzer wohl der Verdacht kommen, dass der Hund Flöhe haben könnte. Allerdings kann ein Hund auch Flöhe haben, ohne sich zu kratzen. So ist es durchaus ratsam, das Fell des Tieres von Zeit zu Zeit zu untersuchen, am Besten mit einem Flohkamm. Mit diesem lässt sich zwar kein Floh fangen, doch finden sich kleine schwarze Krümel, welche beim Zerdrücken rot werden, so handelt es sich hierbei um Flohkot, und somit ein untrügliches Zeichen für Flöhe. Auch kleine weiße Eier, die sogenannten Nissen, sind ein Anzeichen für Flohbefall. Diesen gilt es nun rasch zu bekämpfen, denn Flöhe lassen sich nicht nur auf ihrem Haustier, sondern auch im Rest der Wohnung (oder des Autos) nieder und können so zu unangenehmen Mitbewohnern werden (die auch Herrchen und Frauchen beißen), und die sich noch dazu sehr schnell fortpflanzen. Doch was tun, wenn Hund und Heim bereits von Flöhen befallen sind?

Natürlich gibt es Präventivmaßnahmen wie zum Beispiel Flohhalsbänder, doch manchmal helfen auch diese nicht mehr. Auch ein Bad mit Flohschampoo kann eventuell nicht alle Eier restlos entfernen oder abtöten. So helfen in manchen Fällen nur noch sogenannte Spot-on Präparate, also Tropfen, die dem Hund in den Nacken und auf die Schwanzwurzel getropft werden. Diese sind beim Tierarzt, in der Apotheke oder auch (manchmal günstiger) im Versandhandel erhältlich. Bei diesen Präparaten sollte allerdings die Dosierungsmenge genau eingehalten werden, da sonst auch für den Hund Begleiterscheinungen auftreten können. Die Spot-on Tropfen wirken schnell und effektiv, da sie nicht nur die Flöhe selbst, sondern auch alle anderen Entwicklungsstadien (Eier, Larven, Puppen) vernichten.

Besonders wichtig bei der Bekämpfung von Flöhen ist aber auch die Behandlung der Umgebung. Hierzu gibt es Sprays, oder, bei besonders hartnäckigem und schwerem Befall, sogenannte „Fogger“, also Nebler. Diese sind besonders wirksam, in ihrer Anwendung jedoch etwas umständlicher; so darf der behandelte Raum für mindestens zwei Stunden nicht betreten werden. Zuvor sollten außerdem Decken, Körbchen und ähnliches gewaschen werden. Der Staubsauger sollte frühestens nach 24 Stunden in Betrieb genommen werden und der Beutel danach sofort entsorgt werden.

Besonders wichtig bei all diesen Ratschlägen ist, dass Flöhe Bandwürmer übetragen können. Ein von Flöhen befallener Hund sollte also auch nach der erfolgreichen Behandlung unbedingt entwurmt werden. Beachtet man all diese Ratschläge, so ist der Flohbefall bald wieder vorbei und hinterlässt auch keine Spuren.

Wie Du Flöhe bei Hunden erkennen und bekämpfen kannst

Parasiten finden sich überall in unseren vier Wänden. Manche fallen nicht auf, haben kaum negative Auswirkungen und stellen im Alltag keinen Hindernis dar. Andere sind nervig und störend, fallen durch das Jucken und unangenehme Gefühl nach einem Biss besonders negativ auf oder sind durch andere gesundheitliche Folgen eine Belastung.

Besonders Hunde sind durch ihre soziale Art im Umgang miteinander vielen Parasiten ausgesetzt. Der vermehrt bei Hunden auftretende Hundefloh ist ein Ärgernis für viele Halter. Den Namen erlangte der kleine Nerventöter durch seinen liebsten Wirt, den Hund. Der beste Freund des Menschen eignet sich aufgrund der geringen Vorstellungen von Hygiene, der Vorliebe zum Wälzen an verschiedensten Stellen und durch die neugierige Kontaktaufnahme sowie dem sicheren Ort innerhalb der vier Wände bestens als Wirt.

Sobald die Vierbeiner befallen sind, gilt es schnell zu handeln: Einzelne Flohweibchen legen im Laufe ihres Lebens etwa 2.000 Eier und neben dem Fell des Hundes bieten auch Teppiche und Textilien ein angenehmes Umfeld. So kannst du Hundeflöhe erkennen, deinem liebsten Vierbeiner helfen und die Parasiten aus der Wohnung vertreiben.

Der Hundefloh – kenne den springenden Feind

Der Grund dafür, dass sich dein Hund da grade auf dem Wohnzimmerboden kratzt, rote Flecken an den Oberschenkelinnenseiten sowie stellenweise Haarausfall hat, heißt Ctenocephalides canis, der Hundefloh. Weibliche ausgewachsene Hundeflöhe werden zwei bis vier Millimeter lang. Bei männlichen Parasiten sind es bis zu drei Millimeter. Der Körper ist bräunlich, zeigt drei Beinpaare, ist flügellos und an den Seiten platt. Das größte Problem ist, dass die Insekten eine Eigenart aufzeigen, welche schon vielen Spezies das Überleben auf der Erde sicherte: eine rasend schnelle Vermehrung.

Die etwa einen halben Zentimeter großen, weißlichen Eier des Hundeflohs gedeihen bei 25°C und einer Luftfeuchtigkeit von 80% am besten. Das Weibchen beginnt etwa zwei Tage nach der ersten Blutaufnahme mit dem Legen der Eier. Bis zu 50 Stück pro Insekt sind es, die Im Fell des Hundes genau die gesuchten Bedingungen finden. Aus den Eiern schlüpfen innerhalb der ersten Woche viele Junglarven. Diese verpuppen sich zu einem Kokon, aus welchem nach frühestens 10 Tagen der fertige Floh schlüpft und sich nun fortpflanzend am Blut des Hundes nährt. Neben anderen Hunden sind auch Igel bekannte Überträger des Hundeflohs.

Auswirkungen des Befalls von Flöhen beim Hund

Hunde leiden unterschiedlich unter den fiesen Bewohnern. Während einige Tiere allergische Reaktionen rund um die Bissstellen zeigen, äußert sich der Befall bei anderen nur durch ein gehäuftes Jucken, welches vereinzelt zu einem Ausdünnen des Fells führen kann. An geschützten und warmen Stellen wie den Innenseiten der Läufe, am Schweif, dem Rücken und in Falten können Rötungen als auch Pusteln auftreten. Die Tiere werden besonders belastet, wenn sie von den Flöhen am Schlaf gehindert werden. Für den Menschen treten keine Gefahren auf. Sollte es zu einem vereinzelten Biss durch einen Floh kommen, ist dieser ohne weitere Folgen. Der Mensch bietet aufgrund des Mangels an Körperbehaarung und der intensiveren Hygiene keinen Platz für die relativ großen Flöhe.

Hundeflöhe – Den Befall erkennen

Nicht jedes Kratzen hat einen Befall durch Parasiten als Ursache. Der Hundefloh befindet sich nicht die gesamte Zeit eines Lebens auf den Vierbeinern. Um ganz sicher zu erkennen, dass eine Infektion vorliegt, dient ein einfacher und zuverlässiger Trick. Ein weißes Blatt Papier, ein helles Tuch oder Küchenkrepp wird unter den Hund gelegt. Dieser wird dann mit der Hand oder dem Kamm gestrubbelt und gebürstet. Während dieses Vorgangs fallen meist dunkle Rückstände aus dem Fell auf das Papier. Um nun zu unterscheiden, ob es sich um einfachen Dreck oder die Überbleibsel der Flöhe handelt, hilft Wasser.

Der Kot der Hundeflöhe besteht aus verdautem Blut, welches Sie vom Hund abzapften

Wird dieses feucht, so beginnt es sich auszudehnen und wird bei diesem Vorgang heller. Handelt es sich um den Kot der Hundeflöhe, färbt sich dieser rot. Bleiben die ausgekämmten kleinen Partikel dunkel, handelt es sich um den üblichen Dreck. Wird eine Infektion mit den Blutsaugern festgestellt, gilt es schnell zu handeln. Die nervenden Tiere breiten sich sonst in der gesamten Wohnung aus.

Wirksame Mittel gegen die Plagegeister beim Hund

Um dem Befall deines Vierbeiners Einhalt zu gebieten, gibt es verschiedene Mittel. Allgemein wird zwischen Spot-On Mitteln, Sprays, Halsbändern, Shampoos und Präparaten zur Schluckimpfung unterschieden. Am wirksamsten ist die gezielte Kombination der Mittel, welche auch zur Vermeidung eines Befalls dienen können.

Besonders begehrt sind Spot-On Mittel (Hier klicken). Diese werden an den befallenen Stellen aufgetragen und müssen, je nach Marke, 24-48 Stunden einwirken, ohne verwischt zu werden. Ähnlich der Spot-Ons sind Sprays und Shampoos, welche auf dem gesamten Fell aufgetragen werden können. Viele Mittel basieren auf natürlichen Inhaltsstoffen, wie z.B. Kokosöl, welches den Chitinpanzer der Flöhe zersetzt und diese austrocknet.

Nachhaltige, unbelastete Mittel sind auch für die Menschen im Haushalt eine geringere Belastung als chemische Wirkstoffe. Handelt es sich um einen besonders hartnäckigen Stamm, bietet der Tierarzt eine Vielzahl von Präparaten, bei deren Verwendung noch intensivere Rücksicht genommen werden muss. Bei einem starken Befall helfen Medikamente zur Einnahme, die Flöhe über das Blut des Hundes außer Gefecht zu setzen. Tierärzte empfehlen einige Wochen nachdem der Befall besiegt wurde eine Wurmkur, da einige der Flöhe auch einen Bandwurminfekt verursachen können.

Hundeflöhe in der Wohnung – Was tun?

Auch in der Wohnung verbreiten sich die Plagegeister. Die Temperaturen eignen sich sehr gut für die Anforderungen der Hundeflöhe. In unseren Häusern und Wohnungen herrschen über 20°C, es gibt dunkle und trockene Ecken, in denen sich die Tiere verkriechen können. Neben dem Hund selbst, bieten auch Kissen, Teppiche, Couchgarnituren und alle anderen Oberflächen aus Stoff ein Platz zum Verkriechen und somit ein Heim für die Flöhe.

Die intensive Reinigung der Wohnung und des Autos sind eine Folge der Infektion. Zunächst gilt es, alle Textilien, welche in eine Waschmaschine passen, so heiß wie möglich zu waschen. Dabei sollte natürlich auch auf die Waschanleitung geachtet werden. Hundespielzeug und Stofftiere sind genauso betroffen, sie Laken und das Hundebett.

Der Rest der Wohnung muss gründlich gesaugt werden. Flohpulver im Staubsaugerbeutel hilft, dass den kleinen Biestern der Gar aus gemacht wird. Es empfiehlt sich dennoch den Staubsaugerbeutel, welcher für den ersten Durchgang verwendet wurde, wegzuwerfen. In den Mülleimer sollten in diesem Zusammenhang auch alle überflüssigen Gegenstände, welche sich schwer oder nur kaum reinigen lassen.

Die Oberflächen, Ecken und Kanten werden nun feucht durch gewischt. Wer absolut auf Nummer sicher gehen will, lässt sich vom Tierarzt ein Spray für Oberflächen und Textilien empfehlen. Dieses ist nach der Wäsche und dem Reinigen überall aufzutragen. Dabei sollte gut gelüftet werden und der Hund nicht in der Nähe sein. Die Sprays sind oft wenig nachhaltig, funktionieren durch chemische Wirkstoffe. Bei sehr intensiven Fällen kommt ein Fogger zum Einsatz.

Die kleinen Geräte werden in der Wohnung oder im Haus platziert, gestartet und erzeugen einen intensiven Nebel, der sich in jede kleinste Ecke ausbreitet. Während der Anwendung sollten alle Menschen und Tiere, welche sich weiterhin ihrer Gesundheit erfreuen wollen, außerhalb der Wohnanlagen begeben.

Die empfohlenen Schritte werden nach der Sichtung des Befalls innerhalb weniger Tage wiederholt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Utensilien, welche zur Reinigung benutzt werden gründlich mit sehr heißem Wasser gesäubert werden. Ist der Befall durch Hundeflöhe nicht mehr aufzuhalten, weil alle Mittel scheitern, muss ein Kammerjäger eingeschaltet werden. Dies ist nur in seltensten Fällen nötig.

Hundeflöhe vermeiden

Einige Shampoos und auch Medikamente versprechen einen Schutz vor Flöhen. Bevor der Hund den Mitteln ausgesetzt wird, müssen die Inhaltsstoffe bestens geprüft werden. Der Tierarzt sollte im Fall der Medikamentenvergabe konsultiert werden. Um beim Spiel mit anderen Tieren nicht angesteckt zu werden, verspricht ein Flohhalsband Abhilfe.

Es ist weiterhin sinnvoll, auf die Hygiene des Hundes zu achten und regelmäßig mit einer geeigneten Flohbürste und Shampoos dem Schmutz zu Leibe zu rücken. So werden die ersten Booten des Hundeflohbefalls im schlimmsten Fall gleich beseitigt. Auch eine Infektion kann so frühzeitig festgestellt werden, noch bevor sich die blutsaugenden Fieslinge in der Wohnung verbreitet haben.

Hausmittel gegen Hundeflöhe

Hundeflöhe können starken Juckreiz verursachen und manchmal auch allergische Reaktionen bei Hunden hervorrufen. Daher ist es wichtig, Flohbefall bei Hunden zu behandeln. Weitere Informationen wie man Flöhe bei Hunden erkennt.

Die Art von Flöhen, von der Hunde am meisten befallen werden, ist unter dem Namen Ctenocephalides canis bekannt und den Katzenflöhen nicht unähnlich. Man findet etliche Produkte auf dem Markt, die der Entfernung von Flöhen dienen sollen, beispielsweise das Flohhalsband oder diverse Flohshampoos. Die meisten dieser Anti-Floh-Produkte arbeiten mit Chemikalien, die die Flöhe gezielt töten. Die Giftstoffe sind so gewählt und dosiert, dass sie dem Hund allerdings nicht schaden. Wer zu chemischen oder medizinischen Flohmittel Rat sucht, sollte einen kompetenten Tierarzt aufsuchen.

Hundeflöhe natürlich bekämpfen

Viele Hundebesitzer suchen allerdings nach natürlichen Methoden zur Bekämpfung der Hundeflöhe, weil sie befürchten, dass die Chemikalien, die in den handelsüblichen Mitteln vorhanden sind, ihrem Tier schaden könnten. Neben Anti-Flomitteln, die die chemische Keule schwingen, gibt es auch einige Hausmittel gegen Flöhe, die das Leiden des Hundes lindern oder beseitigen können. Nachfolgend eine Übersicht mit einigen natürlichen Hausmitteln.

  • Der Flohkamm: Ein Flohkamm ist ein sehr fein gezahnter Kamm, mit dem die Flöhe und die Floheier aus dem Fell des Hundes gestrichen werden können. Wenn Sie einen Flohkamm verwenden, so kämmen Sie das Fell in Wachstumsrichtung. Der Kamm sollte anschließend in Seifenwasser ausgespült werden, wobei die Flöhe und Floheier entfernt und vernichtet werden.
  • Ein Hund, der Flöhe hat, sollte regelmäßig ein Bad bekommen, um den Juckreiz und die Hautreizungen zu lindern, die von Flöhen hervorgerufen werden können. Man kann ein normales Hundeshampoo nutzen, um den Hund zu baden, oder sich von einem Tierarzt zum Gebrauch von Flohshampoo beraten lassen.
  • Während man das Tier badet, kann man für das letzte Ausspülen ein paar Tropfen Eukalyptus-, Lavendel– oder Teebaumöl zugeben. Dies ist eines der einfachsten Hausmittel gegen Hundeflöhe und Zecken.
  • Um Hundeflöhe zu entfernen, kann man auch hausgemachte Anti-Floh-Sprays zur Bekämpfung von Flöhen einsetzen. Ein solches Spray kann hergestellt werden, indem man ein bis zwei Tropfen ätherische Öle aus Lavendel und Zedernholz zu 500 ml Wasser hinzugibt. Dieses Gemisch kann in eine Sprühflasche gefüllt und dann auf den Körper des Hundes gesprüht werden, wobei die empfindlichen Stellen wie die Augen natürlich ausgespart werden.
  • Um ein weiteres selbst gemachtes Flohabwehrmittel herzustellen, benötigen Sie drei Esslöffel Zitronensaft, einen Teelöffel Chilisamen, einen Teelöffel Speiseöl und eine Tasse Wasser. Mischen Sie diese Ingredienzien, geben Sie sie in eine Sprühflasche und schütteln das Ganze ein paar Minuten gut durch. Dann stellen Sie die Flasche in die Sonne, bis die Chilisamen weich werden. Am besten sprühen Sie die Mischung auf das nasse Hundefell, nachdem das Tier gebadet hat. Bei Bedarf kann diese Behandlung mehrmals täglich wiederholt werden.
  • Eines der effektivsten Hausmittel gegen Hundeflöhe ist ein Flohmittel aus Zitronen. Um dieses Abwehrmittel herzustellen, muss eine Zitrone in Stücke geschnitten und in Wasser gekocht werden. Die Stücke müssen über Nacht in Wasser eingelegt bleiben. Am nächsten Tag wird es in eine Sprühflasche gefüllt und als Flohabwehrmittel auf den Körper des Haustiers gesprüht. Anstelle der Zitronen können auch Orangenschalen verwendet werden.
  • Auch Essig kann zur Bekämpfung von Flöhen eingesetzt werden. Dafür Essig und Wasser zu gleichen Teilen mischen und in eine Sprühflasche füllen. Anschließend wird das Gemisch auf den Körper des Haustiers gesprüht.
  • Zedernholz kann Flöhe abwehren. Unter den Produkten zur Behandlung von Hundeflöhen findet man unter anderem Kissen, die mit Zedernholz gefüllt sind. Ansonsten kann man auch Späne von Zedernholz um das Hundebett herum verteilen oder ein altes Kissen mit Hobelspänen von Zedern füllen.
  • Knoblauch: Knoblauch wirkt Wunder gegen Hundeflöhe. Zur Anwendung zerdrücken Sie ein paar Knoblauchzehen und versetzten sie mit etwas heißem Öl. Diese Mischung wird auf dem gesamten Körper des Hundes verteilt und einige Zeit einwirken gelassen. Danach mit klarem Wasser abspülen. Sie können auch etwas Knoblauch unter das Hundefutter mischen. Die Flöhe mögen den starken Geruch nicht, der daraufhin auch aus der Haut des Hundes ausgedünstet wird. Allerdings klagen einige Hundebesitzer über die Unverträglichkeit von Knoblauch bei ihren Hunden.
  • Niemöl: Niemöl sollte sorgfältig in das gesamte Fell des Hundes gerieben werden, um die Hundeflöhe zu bekämpfen. Niemöl ist antiseptisch und kann gleichzeitig die Flöhe zerstören und helfen, die Hautinfektionen, die sich der Hund beim Kratzen zugezogen hat, zu heilen.

Hausmittel können recht effektiv sein wenn es darum geht, Flöhe beim Hund loszuwerden. Ob die Flohbehandlung wirkt hängt sicherlich von der Stärke des Befalls ab und inwieweit Wohnung, Haus und Garten von Flöhen befreit wurden.

Die Schwangerschaft einer Hündin und ihr hormoneller Zyklus

Die Behandlung von Räude bei Hunden

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Flöhe beim Hund erkennen

Es könnte so schön sein: Man spielt genüsslich mit seinem Hund herum. Es macht Spaß, im Haus und außerhalb gemeinsam zu toben. Doch etwas stört. Immer mal wieder setzt sich der Vierbeiner hin und kratzt sich. Natürlich kommt der Verdacht auf, er könne sich Flöhe oder Zecken eingefangen haben. Zumal es nicht unwahrscheinlich ist, dass ein Haustier mit diesen blutsaugenden Parasiten im Fell geplagt ist. … [weiter lesen]

7 Kommentare

Schön alles aufgelistet, aber ich muss zugeben, dass ich an diese Hausmethoden nicht so glaube. Hab auch schon manches ausprobiert und nix hat so wirklich geholfen. Deswegen kriegt mein Hund immer Advantix, ich hab auch bei der Messe in Wien, zum Thema Parasiten, gute Infos über Advantix bekommen und jetzt bin ich noch mehr von dem Präparat überzeugt als vorher. Aber natürlich darf jeder machen, was er für richtig hält. Den Artikel finde ich auf jeden Fall sehr informativ. Danke! 🙂

Die Frage ist ja auch immer ob es so klappt, kann mir bei unserem Mischling einfach nicht vorstellen den durchzukämmen mit Flohkamm, denn hat richtig viel Fell – puh! Und bei Essen muss man immer schauen obs der Hund verträgt, ist ja auch immer unterschiedlich. @ Katja: Kenne das Mittel auch und gab auch bei uns keine Probleme.

Versucht `mal ANICOSA von ARAS, das ist, weil rein biologisch, sehr gut verträglich und soll auch eine geprüfte, dokumentierte Wirkung haben. Das Mittel gibt es als

spot-on und als sog. bio-Pend; zu beziehen beim Aras-Frischdienst.

Vielen dank für den tollen Artikel!

Bevor man dem Hund mit der chemischen Keule heimsucht, sollten man diese preiswerten und bewährten Hausmittel wenigstens testen.

Ich bin froh die Seite mit den tipps gefunden zu haben. Klar gehts nicht von heut auf morgen,und glaubt mir ich weiß von was ich rede! Ich habe mir den Fogger geholt und bin wenig davon begeistert worden. Ich habe drei kleine Kinder,die unseren Hund am liebsten den ganzen Tag knuddeln möchten,da hat Chemie einfach nichts zu suchen. Besorgt euch einen Dampfreiniger,füllt das Zitronenwasser aus dem obigen Rezept hinein und dämpft, natürlich nach dem saugen, alles, wirklich alles durch. Lasst euer Tier derweil draußen und behandelt es dann auch mit diesem Mittel! Ich habe mir auch Öle (Lavendel, Zedernholz,Teebaum) besorgt um dieses in ein Gefäß zum benebeln meines Hauses zu nutzen. Ich hab vor wenigen Tagen mit dieser Kur begonnen und kann erste Erfolge feiern. Mein Hund wird von innen und außen gereinigt, da wir Barfen ist das mit dem Knoblauch im Futter kein Problem!

Zieht das eine Woche richtig intensiv & ab der zweiten Woche etwas lockerer durch, dann machen wir den Vichern das Licht aus! Danke

Ich habe unsere Hündin heute gebadet und mit Weidenrindenshampoo von Rausch eingeschäumt. Den Kopf haben wir ausgelassen um nichts in die Augen zu bekommen. Heute vormittag entdeckten wir die Flöhe, trotz Scalibor-Halsband. Als sie aus der Wanne sprang liefen einige Flöhe schon in der Wanne und sie juckt sich kaum noch. Da das Shampoo meine Töchter immer vor Läusen bewahrt hat, als diese die Runden in der Schule machten, dachte ich das müsste doch auch gehen. Einen Floh haben wir bis jetzt nicht wieder gesehen und hoffe das Problem der lästigen Parasiten ohne Chemie von der Tierärztin besiegt zu haben!

Kann auch ein Lied von Jucken, Hautentzuendunge, Harrausfall, Durchfall usw. singen. Habe auch die natuerlichen Mittel versucht, natuerliches Spot on, waschen, putzen, Hund waschen, Flohkamm usw.. einfach alles. Futter mit natuerlichem Vitamin A angereichert und etwas Knoblauch dazu, alles ueber laengere Zeit. Was sehr schlecht ist bei den natuerlichen Mitteln, ist das es sehr intensiv riecht, schon fuer den Menschen, wie intensiv muss das der Hund dann empfinden? Mein Hund hat sich gewaelzt was das Zeug haelt um den Geruch los zu werden. Aus Angst er koennte dadurch eine Magendrehung bekommen, ist ja nicht selten bei grossen Hunden, habe ich diese Oele nun nicht mehr benutzt und muss leider nun auch mal wieder Advantix benutzen, das hat sehr geholfen.. also wenn der Hund sehr darunter leidet, sich staendig kratzt, die Haut angegriffen ist, dann bleibt einem nichts anderes uebrig. Man kann vorbeugend zwar noch das natuerliche Vitamin A und etwas Knoblauch ins Futter, natuerlich Wohnung, Hundeplatz rein halten. Aber die Oele.. das war schon eine Zumutung sogar fuer mich 🙂

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    I asked for a total medal count. I have been looking for 20 minutes and still cannot find it.

    I also asked for a specific medal count for a specific country and got a history of when they first started to compete in the Olympics. I asked for a medal count for 2018, as of today,

    not a history of that country.

    You don't even accept what I have asked.

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    Flohbefall beim hund

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    So werden Sie Flöhe Zuhause wieder los

    11.02.2016, 14:50 Uhr | sikoe

    Die ersten Anzeichen reichen von häufigem Kratzen bis zu nervösem Herumtigern. Wenn Katze oder Hund von Flöhen befallen sind, juckt es die meisten Tierhalter gleich mit – wenn auch zu Beginn vielleicht nur eingebildet. Aber auch ohne Wirtstier können Flohlarven sich bis zu einem Jahr halten und somit sogar vom Vormieter hinterlassen werden. Schnelles Handeln ist dann gefragt. Wir haben elf Tipps, wie Sie Flohbefall schnell und sicher erkennen und wie Sie Flöhe wirksam bekämpfen.

    Flöhe sind auch mit bloßem Auge sichtbar. Trotzdem bleiben sie oft längere Zeit unbemerkt, da sie sich gut im Tierfell verstecken. Oft erkennt man den Flohbefall zunächst nur die typischen Symptome, wie zum Beispiel Juckreiz beim befallenen Tier. Außerdem sind oft die Spuren der Blutsauger erkennbar – am eindeutigsten lassen sich die lästigen Krabbeltiere nämlich durch ihren Kot nachweisen.

    Flohbefall ganz einfach identifizieren

    Ein eindeutiges Indiz für Flohbefall, der Flohkot, ähnelt kleinen schwarzen Körnchen. Man kann sie mit speziellen Flohkämmen auffinden. Diese Kämme gibt es bei Ihrem Tierarzt, in der Apotheke oder im Zoofachhandel zu kaufen. Ziehen Sie den Kamm durch das Fell Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Achten Sie dabei darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den Zacken entdecken, kann es sich um Flohkot handeln.

    Schnelltest auf feuchtem Papiertuch

    Wenn Sie keinen Kamm zur Hand haben, legen Sie ein weißes Handtuch unter Ihr Haustier und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das Fell. Hier gilt dieselbe Diagnose: Sollten schwarzen Körnchen herunter rieseln, könnte das Tier Flöhe haben. Nehmen Sie die Krümel mit einem angefeuchteten weißen Papiertuch auf und zerreiben Sie sie leicht. Bleiben sie schwarz, handelt es sich um harmlosen Schmutz. Färbt sich das Papier rotbraun, hat Ihr Tier höchstwahrscheinlich Flöhe. Flöhe scheiden mit dem Kot Blutfarbstoff aus, der durch diesen einfachen Test sichtbar wird. Mit dem Befund sollten Sie unbedingt zum Tierarzt gehen, er kann gezielt helfen.

    So bekämpfen Sie Flöhe richtig

    Wenn die Diagnose Flohbefall erst einmal gestellt ist, heißt es schnell und gründlich handeln. Das befallene Tier sollte schnellstmöglich mit einem Spot-On-Präparat behandelt werden. Dabei handelt es sich um eine kleine Ampulle, deren Inhalt als Tropfenmenge direkt auf das Genick des Wirtstieres aufgetragen wird. Der Wirkstoff tötet innerhalb von 24 Stunden nach dem Auftragen nahezu alle Flöhe auf Hund oder Katze. Außerdem ist er in der Regel bis zu vier Wochen wirksam und jeder Floh, der noch nachträglich auf das Tier springt und zubeißt, stirbt ebenfalls. Für Hund oder Katze ist das Mittel ungefährlich, achten Sie aber darauf, dass das Präparat nicht aufgeleckt werden kann.

    Die sichtbaren und ausgewachsenen Flöhe machen nur etwa fünf Prozent des gesamten Befalls aus. Die „unsichtbare“ Flohbrut in der Umgebung dagegen bis zu 95 Prozent. Sie befindet sich zum Beispiel in Teppichen, Polstern und auf den Liegeflächen von Hunden und Katzen. Deshalb müssen auch alle vom Tier frequentierten Räume und Plätze gründlich gereinigt werden.

    Die gesamte Umgebung von Flöhen befreien

    Alle Textilien, mit denen Ihre Fellnasen in Kontakt gekommen sind, sollten Sie nach Möglichkeit bei mindestens 60 Grad waschen. Damit bei der Wäsche nichts schief geht, achten Sie aber unbedingt auf die angegebenen Pflegehinweise. Alternativ können empfindlichere Decken, Bezüge, Teppiche oder ähnliches auch für längere Zeit im Tiefkühlschrank gelagert werden, denn eisige Temperaturen vertragen die Flohlarven ebenso wenig wie das heiße Wasser in der Waschmaschine.

    Mehr zum Thema Haushalt

    Alle nicht waschbaren Oberflächen, die eine gute Brutstätte für die Flohlarven bieten, sowie die weitere Umgebung sollten Sie sehr gewissenhaft mit dem Staubsauger oder dem Dampfreiniger säubern. Entsorgen Sie den Beutel Ihres Staubsaugers sofort nach dem Staubsaugen, damit keine Larven entwischen können. Vorsichtshalber sollten Sie zusätzlich alle Räume mit einem Umgebungsspray behandeln. Achten Sie vor allem auf eine sorgfältige Behandlung von Sofas, Matratzen, verklebten Teppichböden aber auch Fugen im Fußboden.

    Erste Verbesserung nach vier Wochen

    Falls die Plagegeister nach vier Wochen Behandlung Ihres Tieres immer noch nicht weg sind, was durchaus vorkommen kann, sollten Sie folgende Fragen klären: Gibt es eine ständige Flohquelle, die nicht behandelt wird, zum Beispiel ein Nachbar-Tier im Haus oder ein Igelnest im Garten? Kam das verabreichte Mittel vielleicht nicht hoch genug dosiert bei Ihrer Katze oder Ihrem Hund an? Lassen Sie sich am besten von Ihrem Tierarzt beraten.

    Flöhe beim Menschen

    Das große Problem beim Flohbefall ist, dass die Krabbeltiere eigentlich nie einzeln auftauchen. Und Hund oder Katze dienen den Flohscharen lediglich als Nahrungsquelle – richtig gemütlich machen sie es sich bei Ihnen zu Hause und legen überall in Ritzen und Nischen ihre Eier ab. Das ist unter Umständen gar nicht spaßig, denn obwohl die meisten Flöhe eher auf tierisches Blut aus sind, sind auch manche Menschen anfällig für Flohbisse. Außerdem können die kleinen Blutsauger Bandwürmer übertragen, und das kann für Haustiere und für Menschen gefährlich werden.

    Flohbisse können Parasiten übertragen

    Eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung stellen Flöhe zumindest in Mitteleuropa nicht mehr dar. Im 14. Jahrhundert wurden noch 25 Millionen Menschen durch die von Rattenflöhen übertragenen Pestbakterien getötet. Durch verbesserte Hygienestandards ist das Krankheitsrisiko heutzutage aber praktisch ausgeschlossen.

    Trotzdem ist auch heute noch Vorsicht geboten. Durch Flohbisse können bei Katze und Hund zum Beispiel Allergien ausgelöst werden. Gefährlicher ist aber der so genannte Gurkenkernbandwurm, für den der Katzenfloh ein Zwischenwirt ist. Diese Bandwürmer können bei versehentlichem Verschlucken auch Menschen besiedeln. Gerade Kinder sind gefährdet, wenn sie mit infizierten Haustieren spielen und schmusen.

    Neuere Forschungsergebnisse lassen vermuten, dass Flöhe als Überträgerparasiten auch für eine Reihe von Viruserkrankungen der Katze verantwortlich sind oder zumindest ihre Ausbreitung beschleunigen können.

    Woher kommt der Flohbefall?

    Der gemeine Floh ist rot-braun, zwei bis drei Millimeter klein, und mit dem bloßen Auge gerade so zu erkennen: Zwei von seinen sechs Beinen sind spezielle Sprungbeine und sorgen dafür, dass er wunderbar hüpfen kann – in den meisten Fällen von Tier zu Tier. Besonders gefährdet sind zum Beispiel Hunde, die viel mit anderen Artgenossen spielen. Aber auch Igelnester im Garten stellen eine Gefahr dar. Doch auch ohne Haustiere kann man sich Flöhe einfangen: Zum Beispiel bei der Gartenarbeit, beim Waldspaziergang oder beim Besuch von Tierliebhabern.

    So schützen Sie sich gegen Flöhe

    Sollten Sie Haustiere halten, kontrollieren Sie Ihre Lieblinge regelmäßig auf unerwünschte Fellbewohner. Je früher ein Flohbefall entdeckt wird, desto besser kann man ihn auch bekämpfen. Am bequemsten ist eine regelmäßige prophylaktische Verabreichung eines Spot-on-Präparats, so beugen Sie dem Befall vor, bevor es überhaupt dazu kommen kann. Besonders bei langhaarigen Tieren sollten Sie regelmäßige Fellpflege, zum Beispiel durch sorgfältiges Kämmen, betreiben. Vermeiden Sie wenn möglich auch den Kontakt Ihrer Katze oder Ihres Hundes zu streunenden und verwahrlosten Tieren.

    Flöhe können aber auch ohne eigene Haustiere in Ihre Wohnung gelangen – zum Beispiel als unwillkommenes Mitbringsel von Tierhaltern oder Tieren, die bei Ihnen zu Gast sind. Igel, die sich in Ihrem Garten einnisten, sind außerdem beliebte Flohwirte und können die kleinen Biester auf Sie übertragen. Achten Sie darauf, sich nach der Gartenarbeit gründlich die Hände zu waschen. Eine regelmäßige Kontrolle auf Flohbefall sowie gründliches Staubsaugen und Reinigen Ihrer Wohnumgebung sind daher die beste Vorsorge.

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    Kein Flohzirkus - Flöhe bei Hunden und Katzen behandeln

    Flöhe sind für Hunde und Katzen mittlerweile zu einem ganzjährigen Risiko geworden. Draußen in der Natur wird die Vermehrung von Flöhen zwar durch zu niedrige Temperaturen im Herbst und Winter gehemmt - in unseren Häusern und Wohnungen bieten wir ihnen jedoch ideale Voraussetzungen. In Teppichen, dunklen Ritzen oder Spalten verpuppen sich die Flohlarven und können auch Wochen später noch zu einem Flohbefall führen.

    Wie erkenne ich, ob mein Tier Flöhe hat?

    Erste Anzeichen für Flöhe beim Hund oder der Katze können sein:

    • ausgeprägte Fellpflege des Tieres
    • Juckreiz sowie bereits gerötete und entzündete Haut
    • Flohkot und Eier im Fell des Tieres sowie z. B. im Körbchen

    Sind diese Anzeichen erkennbar, können Sie einen Flohkamm nutzen, um sicher herauszufinden, ob es sich tatsächlich um Flöhe handelt. Dazu sollte das Fell an mehreren Stellen gegen die Wuchsrichtung gekämmt werden. Danach den Kamm über einem feuchten Taschentuch oder Küchenkrepp ausklopfen und den Inhalt verreiben. Färben sich die Krümel rot, handelt es sich um Flohkot. Jetzt sollten Sie aktiv werden!

    Was tun, wenn Hund oder Katze von Flöhen befallen sind?

    1. Flöhe im Fell des Tieres bekämpfen und so die Ablage neuer Eier unterbinden.

    2. Umgebung des Tieres ''behandeln'', da sich Eier, Larven und Puppen meist in der Umgebung befinden und sich dort ungehindert weiterentwickeln können. Zusätzlich sollten Böden, Teppiche und Polster im Umfeld des Tieres gründlich gesaugt oder gereinigt werden. Alles Waschbare sollte bei 60°C in die Waschmaschine.

    3. Flöhe können Bandwürmer übertragen, daher ist als abschließende Behandlung eine Wurmkur angesagt.

    4. Vorbeugen! Um einem erneuten Flohbefall vorzubeugen, können Sie z.B. auf Flohschutzbänder zurückgreifen.

    Unsere Empfehlung:

    Advantage, Seresto und Bolfo – zur Sofortbekämpfung von Flöhen

    Die Marken Advantage, Seresto und Bolfo bieten effektive Lösungen bei der Bekämpfung von Flöhen an.

    Zur Sofortbekämpfung von Flöhen am Tier sind Darreichungsformen wie Spot-On-Präparate (z. B. Advantage), Shampoos oder Sprays (z. B. Bolfo) und Halsbänder (wie Seresto- oder Bolfo) erhältlich. Die Wirkung wird über Kontakt vermittelt, daher müssen die Flöhe nicht stechen um abgetötet zu werden. Schutz vor erneutem Flohbefall kann mit Spot-On-Präparaten (z. B. Advantage) oder Halsbändern wie Seresto- oder Bolfo) vorbeugend erfolgen.

    Sprühautomaten, wie der Bolfo-Fogger, können eingesetzt werden, um komplette Räume zu „entflohen“. Für den gezielten Einsatz in der direkten Umgebung (Sofa, Körbchen, Decke) und an schwer zugänglichen Stellen kann ein Umgebungsspray, z. B. von Bolfo, eingesetzt werden.

    Tierbesitzer können voll und ganz auf die Leistungsfähigkeit von Advantage® vertrauen: Vergleichsstudien zeigen, dass Advantage® sowohl hinsichtlich der Flohabtötungsgeschwindigkeit als auch in der Wirkdauer anderen Wirkstoffen überlegen ist.// Tötet innerhalb von 12 Stunden nach dem Auftragen bereits nahezu 100% der Flöhe, noch bevor sie mit der Eiablage beginnen können.(2)

    Schützen Sie Ihren Hund vor lästigem Flohbefall und somit auch vor weiteren Krankheiten bei Tier und Mensch.

    Advantage® Lösung zum Auftropfen auf die Haut für Hunde, Katzen und Zierkaninchen. Wirkstoff: Imidacloprid. Anwendungsgebiete: Zur Vorbeugung und Behandlung des Flohbefalls bei Hunden und Katzen, zur Behandlung des Haarlingbefalls (Trichodectes canis) bei Hunden sowie zur Behandlung des Flohbefalls bei Zierkaninchen. Das Tierarzneimittel kann als Teil eines Behandlungsplanes zur Kontrolle der Flohallergiedermatitis (FAD) verwendet werden, sofern diese zuvor durch einen Tierarzt diagnostiziert wurde. Advantage® für Hunde: Innerhalb von 24 Stunden nach Anwendung von Advantage® werden die auf dem Hund befindlichen Flöhe abgetötet. Die einmalige Behandlung wirkt 4 Wochen lang gegen Flöhe. Advantage® für Katzen und Zierkaninchen: Die am Tier befindlichen Flöhe werden innerhalb eines Tages nach Behandlung abgetötet. Die einmalige Behandlung wirkt 3 bis 4 Wochen lang gegen Flöhe bei Katzen und bis zu einer Woche bei Zierkaninchen. Warnhinweise: Nicht anwenden bei unter 8 Wochen alten Saugwelpen. Nicht anwenden bei Kaninchen, die für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind. Nicht anwenden bei Zierkaninchen, die jünger als 10 Wochen alt sind. Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. Apothekenpflichtig. Zulassungsinhaber: Bayer Vital GmbH, 51368 Leverkusen. Druckversion: 09/2014//Bolfo® Umgebungsspray und Bolfo® Fogger gegen Flöhe bei Hunden und Katzen. Bolfo® Umgebungsspray und Bolfo® Fogger nicht am Tier anwenden. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

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    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

    Was hilft gegen Flöhe bei Hunden und Katzen?

    Flöhe bei Hunden oder Katzen ist für die meisten Tierbesitzer ein so unangenehmes Thema wie Läuse bei Kindern. Es kommen Fragen auf wie:

    • Mangelt es bei mir an Hygiene?
    • Ist meine Wohnung zu dreckig?
    • Bin ich der einzige, dessen Liebling Flöhe hat?
    • Woher kommen die Flöhe?

    Aber keine Angst:

    Du bist nicht der/die einzige Tierbesitzer/in mit Flöhen! Und nein, es ist nicht deine Schuld!

    Entwicklungszyklus eines Flohs

    Sowohl Hunde als auch freilaufende Katzen fangen sich fast zwangsläufig draußen die kleinen Parasiten ein und bringen sie dann mit ins Haus. Denn die Wildtiere sind nahezu alle mit Flöhen befallen und verseuchen so die gesamte Umgebung. Vorbeugende Maßnahmen können zwar das Ansteckungsrisiko mindern aber nicht verhindern.

    Ein Floh legt täglich dutzende Eier ab und verbreitet sich so schnell überall.

    Warum das so ist, wird besonders deutlich, wenn du dir den Entwicklungszyklus eines Flohs ansiehst:

    1. Der adulte (erwachsene) Floh (meistens sind es auch bei Wildtieren und Hunden Katzenflöhe) befällt ein Wirtstier. Er kann mit einer enormen Geschwindigkeit bis zu 40 cm weit springen. Angekommen, sticht er den Wirt und saugt bis zum 15fachen seines eigenen Körpergewichtes Blut pro Tag. Nach ca. Ein bis zwei Tagen beginnen die weiblichen Flöhe mit der Eiablage. Sie legen am Tag 40-50 Eier im Fell des Tieres ab.
    2. Die Eier rieseln durch die Bewegung von Hunde, Katze, Fuchs, Igel aus dem Fell auf den Boden und verseuchen so die gesamte Umgebung mit Flöhen. Nach zwei bis fünf Tagen schlüpfen aus den Eiern Larven.
    3. Die Larven vertragen kein direktes Sonnenlicht und verkriechen sich daher tief im Boden (also auch an Stellen, wo du nicht gut hin kommst wie im Teppich, Polster, Decken). Dort ernähren sie sich von Flohkot, Krümeln und Hautschuppen. Sie häuten sich mehrfach bevor sie sich irgendwann verpuppen.
    4. Das Puppenstadium ist das letzte Stadium des Flohs. Es kann je nach den Bedingungen fünf Tage oder mehrere Monate dauern. Das bedeutet, dass die Puppe anhand von Erschütterung, Kohlendioxidgehalt und Wärme bemerkt, wenn sich ein Wirtstier nähert (sich deine Katze beispielsweise auf die Decke legt oder du dich auf das Sofa setzt oder dein Hund im Garten daran vorbei läuft). Diese guten Bedingungen veranlassen die Puppe zu schlüpfen und zu einem adulten Floh zu werden, der jetzt auf den neuen Wirt springt. Und so beginnt es wieder von vorn.

    Der gesamte Entwicklungszyklus eines Katzen- oder Hundeflohs dauert ca. 3-4 Wochen. Die ausgewachsenen Flöhe leben mehrere Monate und die Puppen können sogar noch länger überleben.

    Anhand der produzierten Eier kannst du dir vorstellen, dass die eigentlichen Flöhe nur ca. 5% des Befalles ausmachen. 95% befinden sich als Eier, Larven und Puppen in der Umgebung. Daher darf die Wohnung auf keinen Fall bei einer Flohbehandlung vergessen werden.

    Du darfst bei der Behandlung deines vierbeinigen Lieblings nicht die Behandlung deiner Wohnung vergessen!

    In der Natur ist die Haupt-Flohzeit zwischen März und November. In unseren beheizten Wohnungen überleben die Flöhe aber auch im Winter. Das bedeutet, du oder dein vierbeiniger Freund können sich das ganze Jahr über einen Floh einfangen.

    Sind Katzenflöhe auf den Menschen übertragbar?

    Die einfache Antwort lautet: ja.

    Grundsätzlich gibt es für jede Tierart einen eigenen Floh, die allerdings nicht streng wirtsspezifisch sind. Das heißt es gibt einen Katzenfloh (Ctenocephalides felis), einen Hundefloh (Ctenocephalides canis), einen Menschenfloh (Pulex irritans) und so weiter. Allerdings geht ein Katzenfloh auch auf einen Menschen, wenn gerade keine Katze zur Hand ist, ein Hundefloh geht auch auf mal auf einen Hund und ein Menschenfloh befällt einen Hund. Äußerlich sind die Flöhe nicht voneinander zu unterscheiden. Und letztendlich ist es auch egal, ob deine Katze einen Katzenfloh oder einen Hundefloh hat. Die Behandlung richtet sich nach dem Tier und nicht nach dem Parasiten.

    Der häufigste vorkommende Floh sowohl bei Katzen als auch bei Hunden oder anderen Tieren ist der Katzenfloh. Er ist am wenigsten wählerisch wenn es um seinen Wirt geht.

    Das bedeutet aber auch, dass du selbst von einem Katzenfloh gebissen werden kannst und das nicht nur, wenn deine Katzen Flöhe hat. Auch Hunde, Igel oder Füchse können Flöhe auf den Menschen übertragen.

    So sieht ein Hundefloh unter dem Mikroskop aus. Mit dem bloßen Auge kannst du ihn nur bei starkem Flohbefall sehen.

    Wie erkenne ich einen Floh?

    Es gibt drei Möglichkeiten einen Flohbefall zu erkennen:

    Bei starkem Befall kannst du die Flöhe tatsächlich springen sehen. Sie sind nur ca. 2-3mm groß und rötlich-braun.

    Oftmals ist es aber eher so, dass du nur einen Verdacht auf Flöhe hast, weil deine Katze oder dein Hund sich kratzen. Bevorzugte Stellen sind hierbei die Kruppe am Schwanzansatz oder die Schenkelfalte. Dort kannst du eventuell Pusteln oder Pappeln sehen. Insbesondere wenn dein Liebling gegen Flohstiche allergisch ist.

    Bei Menschen befinden sich die Flohstiche übrigens meistens an der Wade und zeigen sich als sogenannte „Flohstraße“, hintereinander liegende rote juckende Punkte.

    Wenn du nur den Verdacht auf Flöhe hast, dann findest du den Beweis am Besten und Einfachsten durch Flohkot. Das sind kleine schwarze Krümelchen, die unverdautes Blut enthalten und ein angefeuchtetes Küchenpapier oder Taschentuch rot färben.

    Wie machst du das nun?

    Entweder kannst du deinen Hund oder deine Katze mit einem Flohkamm (sehr engmaschiger Kamm so wie oben abgebildet) bürsten und das, was dort hängen bleibt auf ein weißes Stück Küchenpapier oder Taschentuch legen und dieses dann anfeuchten. Oder du wuschelst/rubbelst deinem Liebling einfach mit der Hand durch sein Fell während er auf Küchenpapier steht. Anschließend feuchtest du das weiße Papier an und wenn es sich rot verfärbt, dann handelt es sich bei den schwarzen Krümeln um Flohkot.

    Manchmal kannst du auch die weißen Eier oder Larven der Flöhe auf dunklen Decken oder Teppichen entdecken.

    Was hilft gegen Flöhe?

    Zu erst einmal ist ruhig bleiben angesagt. Ein Flohbefall kann zwar durchaus ernste Folgen haben, da Flöhe Krankheiten übertragen können und starker Flohbefall gerade für junge oder geschwächte Tiere durchaus zu einer Anämie (Blutarmut) führen kann, aber er ist in der Regel nicht akut lebensbedrohlich. Und es gibt wirksame Maßnahmen dagegen, die du zum Teil auch abends schon ergreifen kannst, wenn kein Tierarzt oder eine Apotheke mehr aufhat.

    Du musst deine Fellnase jetzt auch nicht meiden wie die Pest. Flöhe können zwar grundsätzlich auf den Menschen springen, aber sie bleiben viel lieber bei Katze und Hund. Und bei dir verursachen sie maximal einen juckenden Ausschlag. Du kannst also ganz normal mit deinem Liebling kuscheln, solltest nur ihn und deine Wohnung behandeln.

    Katzenflöhe bekämpfen

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten Flöhe bei Katzen zu behandeln:

    • Spot-on Präparate z.B. von Droncit

    Dabei solltest du beachten, dass Flohhalsbänder wie alle anderen Halsbänder auch eine potentielle Gefahrenquelle für die kleinen Raubtiere darstellen. Wenn sich deine Fellnase durch das Gebüsch schlägt und mit dem Halsband hängen bleibt, dann kann sie sich im schlimmsten Fall strangulieren! Also bitte aufpassen und nur solche Halsbänder benutzen, die einen Sicherheitsverschluss haben und aufgehen, wenn die Katze hängen bleibt. (Was natürlich den Nachteil hat, das kluge Katzen, die nicht gerne ein Halsband tragen, sich leicht davon befreien können. Aber das sollte jeder Katzenliebhaber billigend in Kauf nehmen.)

    Ein wirksames Mittel gegen Flöhe sind die Spot-on-Produkte. Dieses tropfst du zwischen die Schulterblätter deiner Katze und schon werden die Flöhe innerhalb von 24 Stunden nach dem Kontakt mit dem Mittel getötet. Dabei musst du beachten, dass du die Tropen tatsächlich zwischen die Schulterblätter tropfst, so dass deine Katze nicht an der Stelle schlecken kann. Das führt bei ihnen durch den unangenehmen Geschmack zu einer erheblichen Speichelproduktion. Da der Wirkstoff aber selektiv auf Insekten wirkt, musst du dir keine Sorgen machen. Es ist nicht gefährlich und das Speicheln klingt von alleine wieder ab.

    Wenn deine Katze Flöhe hat, dann musst du nicht nur sie behandeln sondern auch alles, wo sie liegt und läuft.

    Beachte auch, dass du deine Samtpfote dann an der Stelle zwei Stunden lang nicht mehr streichelst, um zu verhindern, dass du das Mittel über das Fell verteilst und sie es sich dann abschleckt und anfängt zu speicheln. Danach kannst du sie aber wieder ohne Probleme streicheln und mit ihr kuscheln.

    Für sehr junge Katzen gibt es von Frontline auch ein Spray, das du ab dem ersten Tag benutzen kannst.

    Falls du es nicht sowieso regelmäßig tust, solltest du deine Katze nach einem Flohbefall unbedingt entwurmen, um einem Befall mit Bandwürmern entgegen zu wirken (siehe unten).

    Hundeflöhe bekämpfen

    Im Grund gelten bei Hunden die gleichen Maßnahmen wie bei Katzen:

      • Spot-on-Präparate wie von Frontline zählen zu den wirksamsten Präparaten.

      Es gibt sie für die verschieden großen und schweren Hunde in unterschiedlicher Dosierung.

    • Sprays sind oftmals geringer dosiert und damit auch für sehr junge oder empfindliche Tiere nutzbar.
    • Flohhalsbänder haben häufig nur eine geringe Wirkstoffkonzentration. Daher eignen sie sich nur für einen sehr geringen Befall oder als vorbeugende Maßnahme.
    • Beim Tierarzt bekommst als Alternative zu Spot-on und Sprays auch antiparasitisch wirkende Tabletten (z.B. Bravecto).

    Dabei solltest du immer auch darauf achten wie stark der Flohbefall ist. Bei einem leichten Befall reicht vielleicht auch ein Flohhalsband. Ist es schon so schlimm, dass dein Hund sich blutig kratzt, solltest du dringend zum Tierarzt gehen. Der kann deinem Hund Tabletten geben, die gegen Flöhe wirksam sind und gleichzeitig die verletzte Haut behandeln.

    Wenn dein Hund anfängt sich stark zu kratzen und zu beißen, dann solltest du ihn auf Flöhe überprüfen.

    Was tun gegen Flöhe in der Wohnung?

    Wichtig ist es darauf zu achten, dass du nicht nur deine Katze behandelst sondern auch deine Wohnung. Und dass du frühzeitig den Befall entdeckst und mit der Behandlung anfängst! Denn wenn erst mal ein Floh in der Wohnung angekommen ist, dann vermehrt er sich rasant. Viele der Maßnahmen gegen Flöhe in der Wohnung sind solche, die du auch als Sofortmaßnahme durchführen kannst, wenn du abends oder am Wochenende entdeckt, das dein Hund oder deine Katze Flöhe hat.

    Was kannst du also tun gegen Flöhe in der Wohnung?

    • Decken und andere befallene Wäsche bei mindestens 60°C waschen. Dies solltest du in regelmäßigen nicht zu großen Abständen wiederholen, um auch die Eier und Larven zu erwischen, die noch in der Umgebung überlebt hatten. Dabei solltest du deine Kleidung und Vorhänge nicht vergessen.
    • Spielzeug, das nicht gewaschen werden kann, kannst du für 7-10 Tage in der Gefriertruhe einfrieren und die Flöhe so schockfrosten.
    • Teppiche, Fußböden und Polstermöbel täglich gründlich saugen und den Staubsaugerbeutel draußen aus dem Staubsauger entfernen und anschließend wegwerfen. Beim ersten Saugen erwischt du wahrscheinlich gerade einmal die Hälfte der Flöhe. Daher sollte dies in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Auch weil durch die Erschütterung des Staubsaugers aus den Puppen die Flöhe schlüpfen, die du dann aufsaugen kannst.
    Langzeit-Ungezieferspray hilft dir, deine Umgebung flohfrei zu bekommen.
    • Behandlung der Wohnung mit Flohumgebungssprays oder anderen Ungeziefersprays.

      Bei vielen wie auch diesem wird zwar vom Hersteller angegeben, dass sie für andere Tiere außer Insekten nicht gesundheitsschädigend sind, aber ich würde dir trotzdem empfehlen dein Tier nicht direkt damit anzusprühen. Es sind nun einmal Chemikalien, die weder du noch dein vierbeiniger Liebling unbedingt einatmen sollte. Dabei solltest du auch Räume wie die Garage, Terrasse oder dein Auto bei der Behandlung nicht vergessen.

    • Behandlung der Räume mit einem Fogger: das ist ein Ungeziefer-Sprühautomat, den du im Raum aufstellst, auslöst, den Raum dann für zwei Stunden verschließt und verlässt und anschließend gut lüftest. Danach sind auch die Eier, Larven und Puppen abgetötet. Den gibt es zum Beispiel von Trixie bei amazon zu bestellen:

      Und wenn die Flöhe wiederkommen?

      Durch die hohe Verbreitungsdichte der Flöhe kann es durchaus vorkommen, dass beim ersten Befall nicht alle entfernt worden sind und irgendwo eine Larve überlebt hat. Oder aber dein vierbeiniger Freund steckt sich draußen oder bei jemandem anderen immer wieder neu an. Daher sollte mit einer Bekämpfung der Flöhe auch immer eine Prophylaxe einhergehen. Diese beinhaltet regelmäßiges Waschen und Absaugen aller mit deiner Fellnase in Verbindung kommenden Gegenstände (Decken, Körbchen, Kratzbaum, Transportboxen, Polstermöbel, …) und eine regelmäßige Kontrolle mit dem Flohkamm auf einen erneuten Befall. Besonders aussagekräftig ist hierbei das Kämmen der Kruppe am Schwanzansatz. Siehst du dort auffällige schwarze Klumpen, die ein feuchtes weißes Tuch rot verfärben, solltest du deinen Liebling sofort wieder gegen Flöhe behandeln. (Das Kämmen sollte dir gerade bei freilaufenden Katzen zur Gewohnheit werden, denn diese zeigen häufig keine Symptome und so wird der Flohbefall oft übersehen.)

      Die heute gängigen Spot-on-Präparate gegen Flöhe (und Zecken) können (und sollten) auch problemlos regelmäßig als vorbeugende Maßnahme benutzt werden. Viele der Flohhalsbänder haben nicht genügend hoch konzentrierte Wirkstoffe um einen starken Befall wirkungsvoll aufzuhalten.

      Auch bei immer wiederkehrendem Flohbefall solltest du mit deinem Tierarzt sprechen und dich beraten lassen, was du noch tun kannst.

      Einen starken Flohbefall zu bekämpfen erfordert viel Disziplin und einen langen Atem

      Sind Flöhe gefährlich?

      Flöhe sind Parasiten und zu allererst einmal lästig. Die Flohbisse jucken, aber ein Befall mit Hunde- oder Katzenflöhen ist für deinen Liebling nicht sonderlich schmerzhaft. Allerdings kann gerade der am häufigsten vorkommende Katzenfloh auch Überträger von Krankheiten oder Bandwürmern sein und durch das Aufkratzen der juckenden Stellen können sie sich infizieren. Insofern solltest du dich nicht zu sehr beunruhigen, aber einen Flohbefall auch nicht unbehandelt lassen.

      Neben dem „normalen“ Juckreiz können die nachfolgend aufgeführten Erkrankungen durch einen Flohbiss verursacht werden

      Flohstichallergie

      Bei einem Flohstich wird eine kleine Menge Flohspeichel in die Wunde übertragen. Dieser Speichel kann zu einer allergischen Reaktion führen, die sich durch Rötungen, Haarausfall und Krustenbildung äußert. Dies ist insbesondere bei Hunden der Fall und wird Flohstich-Allergie-Dermatitis (FAD) genannt. Dabei findest du am Rücken oft nahe der Schwanzwurzel, am Bauch oder an den Hinterläufen rote, manchmal offene und haarlose Stellen. Eine solche Hautentzündung gehört vor allem aufgrund der häufig damit verbundenen nachfolgenden Infektion durch Bakterien oder Pilze in die Hand eines Tierarztes.

      Bandwurminfektion

      Sowohl Katzenfloh als auch Hundefloh sind häufig Überträger des sogenannten Gurkenkernbandwurmes Dipylidium caninum.Der Gurkenkernbandwurm ist der häufigste bei Hunden vorkommende Bandwurm, der gelegentlich auch Katzen befällt. Wenn dein Hund oder deine Katze einen solchen infizierten Floh beim Putzen oder Kratzen verschlucken, entwickelt sich im Darm deines Lieblings innerhalb von wenigen Wochen ein erwachsener Bandwurm heran. Dieser kann zu Durchfall, Abgeschlagenheit und Abmagerung führen.

      Ein Flohbefall ist kein Grund in Panik zu geraten, sollte aber behandelt werden

      Insbesondere bei einem jungen Tier mit einem starken Befall durch Flöhe kann es zu einer manchmal lebensbedrohlichen Blutarmut kommen. Die Flöhe saugen das Jungtier dann regelrecht aus. Denn jeder Floh kann bis zu dem 15fachen des eigenen Körpergewichtes an Blut saugen. Und bei mehreren hundert Flöhen kann das einen kritischen Wert erreichen. Unterstützt wird die Anämie der Katze noch, wenn der Floh Überträger bestimmter Mykoplasmen ist, die bei Katzen die Feline Infektiöse Anämie auslösen. Diese ist für gesunde Katzen relativ harmlos, aber für beispielsweise durch starken Flohbefall eh schon geschwächte Tiere durchaus lebensbedrohlich.

      Katzen-Kratz-Krankheit

      Katzenflöhe sind aber häufig nicht nur mit einem Bandwurm infiziert, sondern können auch verschiedene Bakterien übertragen wie Bartonella henselae. Dieser Erreger kann entweder durch die Katze oder den Katzenfloh selbst auf den Menschen übertragen werden. Er verursacht beim Menschen die Katzenkratzkrankheit, die sich durch Fieber und Lymphknotenschwellungen äußert. In den meisten Fällen heilt sie folgenlos ab. Sehr selten kann es zu Komplikationen kommen, weshalb auch im eigenen Interesse ein Flohbefall immer behandelt werden sollte.

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      2 Kommentare zu Was hilft gegen Flöhe bei Hunden und Katzen?

      du hast eine sehr übersichtliche Seite gestaltet. Deine Liebe zu Haustieren ist sehr gut zu merken.

      Bei dem Artikel zu Flöhen und anderen Plagegeistern würde ich aber auch einmal auf rein biologische und natürliche „Gegenmittel“ hinweisen. Chemiekeulen sind zwar schnell wirksam, dennoch schaden diese nicht nur den Lästlingen sondern auch dem geliebten Haustier. Es gibt sehr gute und im Vergleich sogar noch günstigere biologische und unschädliche (für das Haustier)Gegenmittel.

      Dennoch mach weiter so. Sehe öfters bei dir vorbei 🙂

      vielen Dank für das Lob! Wir freuen uns immer, wenn unsere Artikel weiter helfen.

      Schade, dass Du keine konkreten Beispiele für biologische und unschädliche Gegenmittel genannt hast. Das hätte sicher den einen oder anderen Leser interessiert.

      Ich habe die Anregung aber mit in den Redaktionsplan aufgenommen und werden den Artikel bei Gelegenheit erweitern.

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