Fliegende Hunde
Nichts finde ich natürlicher, als daß der gebildete Europäer just noch ebenso abergläubisch ist, wie der Neger oder Indianer. Das Wunder, als des Glaubens liebstes Kind, wird unseren Kindern und uns von Kanzel und Lehrstuhl herab als unbestreitbare Wahrheit gepredigt und gelehrt, jedes Aufdämmern vernünftiger Anschauungen von hier aus mit Acht und Bann belegt und damit in allen denkfaulen Köpfen ein Feld bestellt, auf welchem neben dem Glauben auch der Aberglaube seine geilen üppigen Schößlinge treibt und treiben muß. Wer an den Teufel glaubt, hat, um ein Beispiel anzuführen, entschieden nicht das Recht, denjenigen zu verspotten, welcher die Sage vom Vampyr als grausige Wahrheit ansieht; denn schließlich besteht der ganze Unterschied zwischen dem Märchen von blutsaugenden Gespenstern und vom Aberglauben vom Teufel nebst Höllengesindel doch nur darin, daß sich in den Schriften des Morgenlandes keine Belegstellen für Vampyre, sondern nur solche für Satan und Genossen finden.
Billige Erwägung dieses Umstandes stimmt mich zur Milde, wenn ich hören muß, daß die seit einigen Monaten im Berliner Aquarium ausgestellten Flughunde kurzweg als „Vampyre“ bezeichnet werden. „Meine Damen und Herren,“ pflege ich dann unaufgefordert zur Berichtigung zu sagen, „Vampyre giebt es allerdings, zwar nicht im Sinne der Glaubensgenossen unserer verehrlichen Mitbürger Knak und Disselhoff, wohl aber in der Thierkunde, blutsaugende Fledermäuse nämlich. Solche finden sich nicht allein in Südamerika, sondern auch bei uns zu Lande; sie sind aber klein und ziemlich harmlos, namentlich die unserigen, welche bis jetzt erweislich noch kein Menschenblut, sondern höchstens das von anderen Fledermäusen und Hühnern abgezapft haben. Die Thiere nun, welche Sie hier vor sich sehen, sind fruchtfressende Fledermäuse, ihres Hundskopfes halber Flug-, Fleder- oder fliegende Hunde und beziehentlich Füchse, von Marktschreiern und Thierhändlern thatsächlich freilich auch Vampyre genannt.“ Dank meines vertrauenerweckenden Gesichtes finde ich in der Regel schließlich Glauben, nicht immer jedoch ohne weiteres, da sich der Vampyr viel zu fest an manches Hirn angesaugt hat. Und doch brauchte man meinen Flughunden nur in das dummgutmüthige Auge zu blicken, um sich selbst sagen zu müssen, daß es ihnen nicht in den Sinn kommen kann, sich mit verabscheuungswürdigem Teufelsspuk zu befassen.
Die Familie der fruchtfressenden, Fledermäuse oder Flederhunde verbreitet sich über Afrika, Südasien und den malaiischen Archipel, und umfaßt ungefähr dreißig Arten, von denen die größten einem kleinen Marder an Leibesumfang etwa gleichkommen und eine vier bis fünf Fuß klafternde Flatterhaut besitzen. Ich habe in Afrika nur eine der kleinsten Arten und auch sie immer blos spärlich gefunden, über das Freileben der Thiere also wenig Beobachtungen sammeln können. Solche sind uns neuerdings mitgetheilt worden durch Tennert, welcher während seines langjährigen Aufenthaltes auf Ceylon gerade die im Aquarium aufgestellte Art tagtäglich auf den Bäumen vor seinem Hause hängen sah und somit im Stande war, ein sehr getreues Bild ihres Lebens und Treibens zu entwerfen. Sie finden sich besonders häufig in allen Küstengegenden der Insel und streichen hier, der Fruchtzeit gewisser Bäume entsprechend, von einer Gegend zur anderen. Beliebte Ruheorte von ihnen sind die großen Silberwoll- und indischen „Raspel“-Bäume, gleichviel ob solche in der Nähe bewohnter Ortschaften oder im einsamen Walde stehen. Auf einer Baumgruppe am Pflanzengarten zu Paradenia unweit Candy vereinigen sie sich im Herbste manchmal zu unschätzbaren Schaaren, verlassen den Wohnsitz aber, wenn die Früchte der elastischen Feige aufgezehrt worden sind. Auf ihren Lieblingsbäumen hängen sie sich zuweilen in solcher Menge an, daß starke Äeste durch ihr Gewicht abgebrochen werden. Jeden Vormittag, in der Regel zwischen neun und elf Uhr, machen sie sich auf und fliegen eine Zeit lang umher, anscheinend, um sich zu üben, wahrscheinlich wohl, um sich zu sonnen und ihre Flughäute vom Nachtthau zu
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Nach der Natur gezeichnet von Emil Schmidt.
[526] trocknen. Gelegentlich dieser Ausflüge lassen sich ihre ungeheuren Schaaren am besten schätzen. Sie fliegen in wolkenartigen Schwärmen, scheinbar ebenso dick wie Bienen oder Mücken. Nach geraumer Zeit kehren sie zu ihren Bäumen zurück, hier wie eine Affenherde lärmend und kreischend, weil jeder einzelne sich bemüht auf Kosten der übrigen, den schattigsten Platz zu erobern. Alle Zweige, an denen sie sich anhängen, entblättern binnen Kurzem in Folge der unruhigen Hast der Flederhunde, welche ihre scharfen Krallen ohne jegliche Rücksicht auf den Wohnbaum verwenden. Mit Sonnenuntergang erheben sich die Schwärme zum zweiten Male, um sich nach ihren Futterplätzen zu begeben, und jetzt durchmessen sie oft beträchtliche Strecken, weil sie sich, ihrer großen Anzahl und Gefräßigkeit halber, nothwendiger Weise über einen ausgedehnten Raum verbreiten müssen. Außer den Früchten verschiedener Feigenarten fressen sie alle Baum- und Rankenfrüchte, welche der Mensch anbaut. Während man den Saft der Cocospalmen auffängt, sollen sie oft herbeikommen, gierig lecken und sich förmlich berauschen. Sonst trinken sie nur Wasser, und zwar von einem über die Oberfläche eines Gewässers hängenden Zweige aus, läppend wie ein Hund. Neben der pflanzlichen Nahrung verzehren sie Kerbthiere aller Art, Vogeleier und junge Vögel, sollen sogar, wie die Singalesen behaupten, mit Baumschlangen anbinden und auch diese zerfleischen und verzehren. Pflanzenkost bildet jedoch unter allen Umständen ihre Hauptnahrung, oft genug zum Schaden des Menschen, dessen Pflanzungen und Weinbergen sie beträchtlichen Schaden zufügen. Trotzdem verfolgt man sie nur hier und da, hauptsächlich des Fleisches wegen, welches wie das unseres Hasen schmecken soll. In manchen Gegenden des festländischen Indiens dagegen läßt sich die fromme Einfalt des Hindus auch von ihnen jede Plünderung ruhig gefallen, duldet nicht, daß sie verfolgt werden, erblickt in ihnen eher noch heilige, unverletzliche Wesen.
Ich sah die ersten Flughunde in den Londoner Zoologischen Gärten, bemühte mich aber mehrere Jahre lang vergeblich, ein Pärchen oder einen von ihnen zu erwerben. Einer und der andere gelangte allerdings auf den europäischen Thiermarkt, fand aber stets schon ist England seinen Käufer, meist Thierschaubudenbesitzer, nach deren Ansicht ein „Vampyr“ erklärlicher Weise zu den verlockendsten Schaustücken für Diejenigen gehört, welche, wie das Sprüchwort behauptet, niemals aussterben. Mag man auch in der Thierbude selbst sehen, daß dem „Scheusale“ einfacher Reisbrei oder Milchbrod vorgesetzt wird: man glaubt doch dem plappernden Papagei in Gestalt des Thierbeschreibers, richtiger Thierverleumders, der Schaubude, welcher gegen Erstattung eines besondern Trinkgeldes alle Ungeheuerlichkeiten der Vampyrsage in eingelernter, sich ewig gleich bleibender Weise herunterleiert; die Bude füllt sich, und der „Vampyr“ ist bald bezahlt, auch wenn er hundert Thaler gekostet haben sollte. Ich mußte mich, um meinen „Herren Collegen“ zuvorzukommen, schließlich bequemen, Flughunde im Voraus zu bestellen, und versprechen, jeden irgendwie zulässigen Preis für sie zu bezahlen. Hätte ich ahnen können, daß ein erfindungsreicher Hidalgo aus dem Bruderstamme jenseits des Aermelmeeres mit etwa fünfzig Paaren der ersehnten „Hunde“ bereits unterwegs war, und daß man die Thiere kurze Zeit darauf selbst bei Vogelhändlern (unter Anderen bei Geupel-White in Leipzig, woselbst unser Zeichner feine im Aquarium begonnenen Studien fortsetzte) zu sehen bekommen könnte: ich würde mich nicht so beeilt, mindestens nicht einhundertfünfzig Thaler für das Pärchen der immerhin ziemlich hinfälligen Thiere bezahlt haben. Trotzdem bin ich weit entfernt, den Ankauf der Flughunde zu bereuen: sie haben mir und tausend Anderen viel Vergnügen bereitet und sich somit reichlich bezahlt gemacht.
Leider ist es nicht möglich, fliegende Hunde so unterzubringen, daß alle Eigenschaften von ihnen zur Geltung kommen können. Der größte Käfig wäre für sie, als fliegende Säugethiere, noch immer viel zu klein, dürfte sie sogar gefährden, weil sie in einem einigermaßen ausgedehnten Raume zu fliegen versuchen, an den Wänden anstoßen und sich schädigen würden. Aus diesem Grunde hält man sie am zweckmäßigsten in großen Vogelbauern, welche ihnen einigen Spielraum gewähren, alle Fluggedanken aber von vornherein verbannen. Hier kann man sie wenigstens im Schlafe beobachten und einige ihrer Lauf- und Kletterbewegungen studiren.
Uebertages hängen sich die Flughunde an einem ihrer Beine auf, bald an dem rechten, bald an dem linken, ohne dabei regelmäßig zu wechseln. Das zweite Bein wird in schiefer Richtung von oben nach unten oder hinten nach vorn über den Bauch gelegt.Den Kopf biegt das Thier tief auf die Brust herab, bezüglich herauf, da es ja doch mit demselben abwärts hängt, so daß das Genick den tiefsten Punkt des Körpers bildet. und nur noch durch die gespitzten Ohren überragt wird.
Nachdem es diese Stellung eingenommen hat, schlägt es erst den einen Flügel mit halb entfalteter Flatterhaut um den Leib, sodann den zweiten, etwas mehr gebreiteten darüber und hüllt dadurch den Kopf bis zur Stirnmitte, den Leib bis auf den Rücken vollkommen ein, ähnlich dem Spanier, wenn er seine Manta um sich wirft. Der handartig gebildete Fuß, dessen lange Fingerzehen mit großen, starkbogig gekrümmten, scharfspitzigen Nägeln bewehrt sind, findet an jedem Aste, an jedem Zweige oder auch am Drahte des Gebauers sicheren Anhalt, und die Lage des Flughundes erscheint, so ungewöhnlich sie dem Unkundigen vorkommen mag, ungezwungen und natürlich, ist auch unzweifelhaft die bequemste Stellung, welche das Thier überhaupt einnehmen kann, zum Schlafen in den lichtdurchglühten Baumkronen seiner Heimath also so geeignet als möglich. Die Flughaut schirmt das Auge von den Lichtstrahlen und schließt die edleren Sinne, mit Ausnahme des Gehörs, vollständig von der Außenwelt ab, läßt aber neben den Kopfseiten noch Raum für den zur Athmung erforderlichen Luststrom, und erfüllt somit den Zweck einer Umhüllung besser als jede Decke. Zum Verkehr mit der Außenwelt genügt das Gehör, welches zwar, so weit man von den spitzen, nacktbäutigen Fuchsohren folgern darf, an Schärfe dem anderer Fledermäuse bedeutend nachstehen muß, immerhin aber genügend entwickelt sein wird, um jedes störende oder gefahrdrohende Geräusch zum Bewußtsein des Schläfers zu bringen. Ein etwa fallender Regenguß näßt höchstens einen Theil des Unterrückens, nicht aber den übrigen Körper ein, welcher durch die stets sorgfältig gefettete Flatterhaut ebenso gut geschützt ist, wie Unsereiner durch einen Gummimäntel. Kurz, die eigenthümliche Ausrüstung des Flughundes kann auch während seines Schlafes gar nicht besser verwerthet werden, als es von seiner Seite geschieht: ein eifriger Zweckmäßigkeitsprediger fände, wollte er unser Thier in den Kreis seiner nutzlosen Betrachtungen ziehen, den ausgiebigsten Stoff zu Faseleien in bekannter Weise.
Der Schlaf unserer Flederhunde währt, so lange die Sonne am Himmel steht, wird aber zeitweilig unterbrochen, um irgend ein wichtiges oder unaufschiebliches Geschäft vorzunehmen. Zu den regelmäßigen Arbeitest des Thieres gehört das Putzen der Flatterhaut. Es handelt sich dabei nicht alles um Reinigung, sondern, und mehr noch, um Einfettung und Geschmeidigmachung dieses so wichtigen Gebildes. Jedes einzelne Feld der Flatterhaut wird mittelst der Schnauzenspitze am allen Theilen gedehnt und ausgeweitet und jede einzelne Talgdrüse dadurch theilweise entleert, die Haut sodann aber innen und außen mit der Zunge beleckt und geglättet. Hierauf pflegt das Thier einen Flügel nach dem andern noch zu voller Breite zu entfalten, gleichsam um sich zu überzeugen, daß kein Theil übersehen wurde. Nach vollendeter Arbeit hüllt es sich ein wie vorher. Hat es ein natürliches Bedürfniß zu befriedigen, so entfaltet es beide Flügel, hebt sich mit dem Kopfe nach vorn und oben, greift mit beiden Daumenkrallen, den einzigen, welche die zum Gerüst für die Flughaut, umgebildete Hand besitzt, nach dem Zweige oder Drahte, an welchem es bisher hing, läßt mit dem Fuße los, fällt dadurch mit dem Hintertheile nach unten und kann sich nunmehr entleeren, ohne sich zu beschmutzen oder zu benässen. Unmittelbar darauf greift es mit den Füßen nach oben und nimmt sobald es sich festgehängt, die frühere Stellung wieder an.
Gegen Sonnenuntergang, meist noch etwas später, erwachen die Flughunde aus ihrem Tagschlafe, lockern die bis dahin eng abgeschlossene Umhüllung ein wenig, spitzen und bewegen die Ohren, putzen noch einige Zeit lang an der Flughaut herum und recken und dehnen sich. Jetzt regen sich auch Hunger und Durst. Humpelnden Ganges, halb kriechend, halb kletternd, bewegen sie sich vorwärts, mit Daumen- und Fußklauen überall nach Halt suchend und mit bemerklichem Geschick solchen auch findend, bis sie in entsprechende Nähe des Futter- und Trinkgefäßes gelangt sind. Am liebsten ist es ihnen, wenn sie, ohne ihre gewöhnliche Stellung aufzugeben, fressen, und trinken können. Sie genießen alle Arten von Obst, am liebsten Datteln, Apfelsinen, Kirschen und Birnen, minder [527] gern Aepfel und Pflaumen. Gekochter Reis behagt ihnen nicht sonderlich, Milchbrod ebensowenig, obgleich ihnen beide Nahrungsstoffe genügen, wenn ihnen andere nicht geboten werden. Sie fassen die Dattel oder den Bissen überhaupt mit dem Maule, kauen ihn aus, saugen dabei behaglich den ausfließenden Saft auf und werfen den Rest, einen großen Theil der Fasern, wieder weg, fressen überhaupt sehr lüderlich und verwerfen mehr, als sie genießen. Ist ihnen ein Bissen zu groß, so kommen sie mit der eben freien Fußhand zu Hülfe, ergreifen mit dieser fest und sicher eine ziemlich große Frucht und führen sie zum Munde. Erforderlichen Falls wird auch die Daumenkralle mit zum Halten verwendet. Zu ihren besonderen Genüssen gehört Milch, möglicherweise ihrer Schmackhaftigkeit halber, möglicherweise auch, weil sie das Bedürfniß empfinden, die ihnen doch nur sehr mangelhaft gebotene thierische Nahrung (feingehacktes Fleisch mit Ameisenpuppen, Käfern etc.) zu ersetzen. Sie trinken täglich ihr Schälchen Milch mit sichtlichem Behagen leer und lassen sich, wenn ihnen diese Leckerei winkt, recht gern ein gewaltsames Erwecken aus ihrem süßesten Schlummer gefallen.
Erst nach wirklich eingetretener Dunkelheit sind die Flughunde zu vollem Leben erwacht. Sie haben sich munter gefressen. Ihre dunkeln Augen schauen hell in’s Weite. Noch einmal werden alle Felder der Flughäute beleckt und geglättet, die Fittige abwechselnd gedehnt, gereckt und wieder zusammengefaltet, die Haare durch Kratzen und Lecken gekämmt und gesäubert; nunmehr versuchen sie, in ihrem engen Gefängnisse die nöthige Bewegung sich zu verschaffen. Die Fittige bald etwas gelüftet, bald wieder fast gänzlich zusammengeschlagen, klettern sie ununterbrochen auf und nieder, kopfoberst, kopfunterst, durchmessen alle Seiten des Käfigs, durchkriechen alle Winkel. Es sieht zum Erbarmen aus, wie sie sich abmühen, irgendwo oder wie die Möglichkeit zu entdecken, ihrer Bewegungslust Genüge zu leisten. Ja, wenn sie fliegen könnten, wie sie in ihrer Heimath es gewohnt! Arme Gefangene, wie gern möchte man euch helfen!
Einmal meine Flughunde in einem weiteren Raume zu sehen, konnte ich mir nicht versagen. Das Geschäftszimmer des Aquarium schien nur groß genug zu sein, um ihnen auch zum Fliegen Raum zu bieten. Der Käfig wurde Abends dorthin gebracht und die Thür geöffnet. Beide Flughunde waren vollkommen munter, kletterten ununterbrochen in ihrem Käfige umher, verließen denselben aber nicht. Die geöffnete Thür schien für sie gar nicht vorhanden zu sein; daß die Oeffnung ihnen einen Weg zum Entkommen bieten könnte, kam ihnen nicht in den Sinn. Ein Höhlenthier, eine Maus z. B., würde anders gehandelt haben, eine kleinere, in Häusern lebende Fledermaus sicherlich auch. Wir mußten uns entschließen, die Flederhunde gewaltsam aus dem Käfige zu nehmen – eine Arbeit, welche uns leichter schien, als sie war. Vor einem Bisse der immerhin leidlich bewehrten Thiere fürchtet sich Futtermeister Seidel, mein unentbehrlicher Gehülfe bei allen Beobachtungen und Versuchen, selbstverständlich nicht; demungeachtet hatte er seine liebe Noth, jene von den Gitterstäben des Käfigs loszulösen und in seine Gewalt zu bekommen. Hatte er wirklich einmal beide Fußhände losgehakt, so griffen die Flederhunde mit der Daumenkralle zu und hingen sich so fest, daß man sie, ohne ihnen Schaden zu thun, nicht frei machen konnte; waren glücklich auch die Daumenkrallen gepackt, so schlüpften die Fußhände wieder aus der Hand, oder ein meinem braven Seidel unversehens beigebrachter Biß that seine Wirkung, und alle eingefangenen Beine und Hakenkrallen wurden gleichzeitig frei. Endlich gepackt und trotz allen Beißens festgehalten, gelang es, die Thiere herauszubringen und außen auf den Käfig zu setzen.
Meine Hoffnung, daß sie von hier abfliegen würden, erfüllte sich nicht. Sie kletterten anscheinend ängstlich an den Außenwänden des Gebauers auf und nieder, schauten verlangend in’s Innere, untersuchten die Wände von allen Seiten, verließen sie aber nicht. Es wurde nunmehr eine schwache Stange herbeigeholt, in einiger Höhe über dem Boden befestigt und an sie die Flederhunde angehängt. Jetzt entfalteten sie die mächtigen Fittige, ließen die Fußhände los, thaten einige laut klappende Flügelschläge und – fielen zum Boden herab, mit möglichster Eile und doch höchst ungeschickt auf demselben weiter kriechend. Der Raum war für ihre Flugbewegungen doch noch viel zu klein! Eilig ergriffen wir die auf dem glatten Boden wahrhaft kläglich sich geberdenden Thiere, und mit ersichtlichem Behagen krochen sie in ihr enges Gefängniß zurück.
Unsere Gefangenen, ein richtiges Pärchen, haben bis jetzt im vollsten Einverständniß zusammen gelebt. Besondere Zärtlichkeiten erweisen sie sich freilich nicht; Zank und Streit kommt aber ebensowenig vor. Sie fressen gleichzeitig aus einer Schüssel, trinken gemeinschaftlich aus einer Tasse und hängen friedlich dicht nebeneinander. Auf Gleichgültigkeit gegen Gesellschaft darf man dieses schöne Verhältniß jedoch nicht zurückführen. Dazu sind sie zu leidenschaftlich. So gutmüthig sie zu sein scheinen, so willig sie sich von uns behandeln, berühren, streicheln lassen, so heftig werden sie, wenn Besucher sie muthwillig stören und necken. Ein höchst ärgerliches schnarrendes Knurren verkündet dann so deutlich, daß man gar nicht in Zweifel bleiben kann, wie zornig sie sind. Ihre Leidenschaftlichkeit äußert sich zuweilen aber auch ihresgleichen gegenüber. Dies erfuhr man im hiesigen zoologischen Garten, einer bisher arg vernachlässigten, seit Kurzem unter Leitung des trefflichen Bodinus rasch und kräftig aufblühenden Anstalt, welche schon gegenwärtig alle übrigen deutschen Thiergärten überflügelt hat. Die Flughunde des Aquarium hatten so großes Aufsehen erregt, daß Freund Bodinus sich entschloß, für den zoologischen Garten ebenfalls ein Paar anzuschaffen. Die Thiere kamen an und wurden ausgestellt; bald aber erkrankte eines und mußte behufs besonderer Pflege von dem Gefährten getrennt werden. Nachdem es vollständig genesen, konnte man es mit diesem wieder vereinigen. Am andern Morgen fand man es verendet im Käfige und zwar, zu nicht geringer Verwunderung der Beteiligten, ermordet durch den Genossen, mit welchem es so lange im tiefsten Frieden gelebt hatte. Man verschrieb also ein anderes Stück, um wieder ein Paar, d. h. ein Männchen und ein Weibchen zu besitzen. Bald nach der Vereinigung fand der Wärter beide Flughunde im wüthendsten ingrimmigsten Kampfe, einem solchen auf Leben und Tod, begriffen. Er griff entschlossen ein, trennte die auf das Höchste erregten Thiere mit größter Mühe und hielt einen verendenden Flughund in seiner Hand. Der Sieger war so erregt, daß er vor Ingrimm zitterte und noch lange Zeit wüthend schnarrte, so oft der Wärter in seine Nähe kam. Am andern Morgen lag auch dieser Flughund todt am Boden seines Käfigs: er war seinen im Kampfe erhaltenen Wunden ebenfalls erlegen. Die Untersuchung ergab, daß alle drei Flederhunde sich gegenseitig an derselben Stelle, dem Schultergelenk, angegriffen hatten. Bei einem der zuerst unterliegenden waren Oberarm, Seitenbrust und Achselgegend von Bissen förmlich zerfetzt, die großen Blutgefäße zerrissen und die Brustmuskeln theilweise abgebissen: der Tod erfolgte daher im Verlaufe weniger Minuten.
Der Doppelmord erklärte uns, Bodinus und mir, den ersten Todtschlag. Die Flederhunde bilden streng geschlossene Gesellschaften, wollen mit Fremden nichts zu thun haben und bekämpfen wahrscheinlich jeden Eindringling auf Tod und Leben. Der kranke Genosse war dem gesunden in den wenigen Tagen der Trennung ebenso fremd geworden wie der später neu erworbene Geselle; geschlechtliche Rücksichten kamen nicht zur Geltung, und der entsetzliche Zweikampf wurde ausgefochten.
Anders lassen sich diese Unthaten nicht wohl erklären; ein bemerkenswerther Beitrag zur Kunde des Wesens der so absonderlichen Geschöpfe bleiben sie aber dennoch. Sollte einer der Verfechter des unter dem Namen „Instinct“ allen Nichtdenkern aufgetischten Unsinns eine richtigere Erklärung des zwecklosen Mordens zu geben wissen, bin ich es auch zufrieden; denn unfehlbar ist nur der alte, thierunkundige Herr in Rom – ich bin es nicht.
Aus Kanada-Blog wird Reise- und Fotoblog ;-)
Petra & Michael on tour

Fliegende Hunde
Auf unserer kleinen Insel war auch reger Flugbetrieb, und zwar von fliegenden Hunden. War gar nicht so einfach, die Burschen zu fotografieren. Immer, wenn ich mit der Knipse in der Hand vor den Landeplätzen der Viecher stand, haben sie sich verkrümelt. Kaum war die Kamera wieder in der Tasche verstaut, drehten sie eine Flugrunde nach der anderen. Die wollten mich wirklich ärgern! Aber ich bin ja hartnäckig, und so habe ich sie dann doch mal erwischt, sei es beim Klettern durch die Bäume, als auch während des Fluges.
Und wenn man ganz genau hinsieht, sieht man auf einem Bild den Hund, der mir (?) die Zunge rausstreckt. 😉


















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Ich finde die Tiere niedlich, toll wie du sie erwischt hast. Jawohl, der 11. von oben streckt dir die Zunge raus.
Das sind tolle Fotos, solche Tiere habe ich noch nie gesehen, du hast sie ganz prima erwischt, total schön und erinnern ein wenig an Fledermäuse ??
Ich habe sie schon mal ganz nah auf Bali gesehen.
Ja, sie sehen fast aus wie Fledermäuse, aber der Körper ist dicker und wohl auch pelziger. Mich hatte es nur gewundert, daß die auch tagsüber so flugaktiv waren.
Na der Bursche traut sich ja was, Dir einfach die Zunge rauszustrecken 😀 Ich mag Fledermäuse & Flughunde sehr gerne, tolle Fotos 😀
Na das sag ich Dir. So ein Frechdachs. Aber er wußte genau, daß ich nicht so schnell auf dem Baum sein würde, um ihm die Beinchen lang zu ziehen 😉
Dir auch noch einen shcöne 3.Restadvent.
Ja, so ist es mir auch gegangen, aber sehr schön Bilder sind Dir gelungen. Hier habe ich erzählt , ich habe fliegende Hunde gesehen …..willst du uns vera……. Die glauben sowas nicht !!
Die Malediven sind sowas von einmalig, schade , wenn sie untergehen. V.G. Kuddel
Du hattest ja doch noch Glück. Schöne Aufnahmen sind Dir gelungen. 🙂
Noch einen schönen Adventssonntagabend
Super Bilder von den Fliegenden Hunde.
Grins, ich stell mir das grad so vor, wie sie einem um die Ohren flattern….
sah ich mal live auf Sri Lanka
aber ich finde sie gruselig (kein Wunder, kann ich doch schon Fledermäuse nicht wirklich leiden.)
Zu nah dürfen mir die Viecher auch nicht kommen 😉 Aber aus ein paar Metern Entfernung sind sie schon faszinierend.
Fliegende Hunde
allgemeine Angaben:
Auflage: 2017 (ebook)
2017, 144 Seiten, Deutsch, Verlag: Heyne Verlag, ISBN-10: 3641204607, ISBN-13: 9783641204600, Erscheinungsdatum: 10.09.2017
vorliegende Formate: EPUB
auf nahezu allen Geräten lesbar*
*Abhängig von gewähltem Format und installierten Apps/Anwendungen
**Bei Bezahlmethode Paypal oder Bankeinzug***
***Bankeinzug nur bei Abo-Abschluss verfügbar
Beschreibung
Zahlreiche liebevolle Porträts einer preisgekrönten Fotografin
Seit wann können Hunde fliegen? Die Fotografin Julia Christe hat mit ihren atemberaubenden Fotos von Hunden in der Luft bereits im Internet für Furore gesorgt. Zerzaustes Fell, flatternde Ohren, erstaunter Blick – so haben wir unsere Vierbeiner noch nie gesehen. Über 100 Hunde unterschiedlichster Rassen und Größen – vom winzigen Chihuahua bis zum ausgewachsenen Sibirischen Husky – zeigt dieser bezaubernde Fotoband. Originell, hinreißend und tierisch komisch.
Autoren-Porträt von Julia Christe
Die Fotografin und Tierliebhaberin Julia Christe studierte Kommunikationsdesign an der Universität Essen. Ihre Arbeiten wurden national und international ausgestellt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kodak Nachwuchsförderpreis, den Aenne- Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie sowie den Lead Award Bronze für die beste Bildreportage. Mit ihrer Familie, Pferden, Eseln, Ziegen, Katzen und zwei Hunden lebt sie auf einem Bauernhof in der Nähe von Rostock.
Gewinnspiel: Fliegende Hunde
Wir verlosen drei Bücher “Fliegende Hunde” von Julia Christe .
Nicht nur Superman kann fliegen!
Die Fotografin Julia Christe zeigt mit ihrem verblüffenden und bezaubernden Fotobuch über 70 entzückende Hunde, fotografiert aus einer einzigartigen Perspektive – denn wer hat schon einmal einen Hund in der Luft posieren gesehen?
»Fliegende Hunde« erscheint in deutscher Erstausgabe am 11. September 2017 im Heyne Verlag und basiert auf einem Fotoessay, der im November 2014 erstmals im Internet verbreitet wurde und für großes Aufsehen sorgte. Zu sehen sind Hunde unterschiedlichster Rassen und Größen: Chihuahuas, Dackel, Pudel, Spanische Wasserhunde, Französische Bulldoggen, Sibirische Huskies und viele andere. Dabei erlaubt die passionierte Fotografin und Hundeliebhaberin zu Beginn des Buches einen Blick hinter die Kulissen und erzählt, wie die Fotos entstanden sind. Was auf den Fotos eher waghalsig aussieht, ist völlig ungefährlich für die Hunde. Mit ihren ausdruckstarken Blicken und teils grazilen Posen sorgen die Vierbeiner einfach nur für witzige Momentaufnahmen: Die Ohren flattern und das Fell fliegt ihnen dank Windmaschinen förmlich um die Ohren – man könnte meinen, Hunden können tatsächlich fliegen.
Hier findet ihr weitere Informationen zu “Fliegende Hunde“.
Die Fotografin und Tierliebhaberin Julia Christe studierte Kommunikationsdesign an der Universität Essen. Ihre Arbeiten wurden national und international ausgestellt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kodak Nachwuchsförderpreis, den Aenne- Biermann-Preis für deutsche Gegenwartsfotografie sowie den Lead Award Bronze für die beste Bildreportage. Mit ihrer Familie, Pferden, Eseln, Ziegen, Katzen und zwei Hunden lebt sie auf einem Bauernhof in der Nähe von Rostock. Zu dem Projekt Fliegende Hunde finden Sie weitere Informationen unter flyingdogs.info.
Originaltitel: Flying Dogs
Originalverlag: Simon & Schuster
€ 16,00 [D] | € 16,50 [A] | CHF 21,50
Erscheinungstermin und Sperrfrist
für Veröffentlichungen: 11. September 2017
Wir verlosen mit freundlicher Unterstützung des Heyne Verlags drei Bücher “Fliegende Hunde”.
Besucht den Verlag Heyne auch auf Facebook.
Das Gewinnspiel läuft ab sofort bis zum 07.11.2017, 23:59 Uhr.
Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmst du den Teilnahmebedingungen zu.
Um am Gewinnspiel teilzunehmen einfach nachfolgendes Formular ausfüllen.
Wir drücken euch die Pfoten!
[Das Gewinnspiel ist beendet. Gewonnen haben Daniel, Johanna und Hanne.
Die Gewinner wurden per E-Mail benachrichtigt.]
Passend bei Amazon

Medium: Gebundene Ausgabe
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Hi, ich sehe des öfteren Hunde bei Autofahrern auf dem Beifahrersitz. Sieht ja wahnsinnig süß aus, wenn die ihre.
Hallo hab da mal eine frage seit dem mein Mann und ich das Auto wechseln mußten von dunkel ist es ein weißes. Sei.
Schlagwort: fliegende Hunde
Turnierwochenende
Was für ein Wochenende.
Samstagmorgen haben wir uns auf den Weg nach Verden zum 3. Event der zur DiscDog Challenge Germany gemacht. Das riesige Gelände des SV Hönisch e.V durfte als Turnierfläche genutzt werden. Es gab zwei Spielfelder – eins für Freestyle – eins für Toss & Fetch / Fetch it far und zusätzlich hatten wir noch zwei große Flächen zum Aufwärmen der Hunde.
direkt am Freestyle Spielfeld aufgebaut. Sehr praktisch! Somit hatten wir unseren eigenen Bereich und die Hunde waren etwas abgeschottet, relaxten und konnten zwischendurch ein kleines Nickerchen machen.
Das Wetter war sehr durchwachsen, viel Regen – mal mehr mal weniger, Wind – mal mehr mal weniger. Sonne gar keine.
Und wenn Regen und Wind sich zusammen tun, kann so ein Zelt auch schon mal den Abflug machen 😀
So ist es uns ergangen. Wir schauten einer Freestyle Kür zu und plötzlich fing es an wie aus Eimern zu gießen. Dann sah ich bei anderen Zelten wie diese versuchten dem Wind Stand zu halten und heftig wackelten.
Bei uns regnete es dann durch den Eingang rein und ich schloss die Eingangstür, setzte mich auf meinen Stuhl. Unser Zelt bog sich auch schon nach innen, Toruk fand das alles etwas unheimlich und sprang auf meinen Schoß.
Ich versuchte ihn etwas zu beruhigen und schwupps, hob unser Zelt ab, schmiss uns dabei samt Stuhl um und flog von dannen…
Ich stand da wie ein begossener Pudel, versuchte meine Taschen, Rucksack und Hundedecke zusammen zu sammeln und zu häufen. Dann bin ich meinem Zelt hinterher, das schon ca. 100m hinter sich hatte und über einen Zaun flog.
Hinter dem Zaun und vor einer Baumgruppe ist es dann halb zusammen gefaltet, liegen geblieben. Eine nette Frau half mir es zurück zum Platz zu tragen wo ich es dann wieder aufbaute.
Der Regen hatte sich dann auch wieder beruhigt. Es musste dann eine kleine Pause eingelegt werden, weil es noch andere Zelte getroffen hat, unter anderem das Richterzelt.
Die Atmosphäre auf diesen Turnieren ist immer super, alle Leute sind nett und rücksichtsvoll mit- und zueinander. Die Hunde sind relaxt und wenn es solche kleinen Zwischenfälle gibt, sind viele gleich zur Stelle um zu helfen. Das ist einfach großartig!
Die beiden Tage waren auf der einen Seite erholsam für den Kopf, weil man sich um nichts kümmert außer um sich, die Hunde und fast nur zu guckt wie toll die anderen Teams miteinander performen. Auf der anderen Seite aber auch anstrengend, weil man den ganzen Tag an der frischen Luft ist und ja sportlich aktiv ist mit ein bisschen Frisbee spielen 😉
Der krönende Abschluss dieses Wochenendes war als Toruk und ich auf das Siegertreppchen durften.
Wir haben im Fetch it far den 3. Platz belegt.
Ich bin gespannt auf das nächste Turnier in 3 Wochen – dann in Dormagen.











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Morgen geht’s los…
Um 6 Uhr starten wir gen Norden.
Das Auto ist gepackt – Zelt, Campingstühle, Kühlmatte sind schon drin.
Hundetasche ist fertig und meine fast. Adresse kennt das Navi schon und ist ebenfalls startklar ^^
Dann ist es morgen endlich wieder soweit und wir spielen Frisbee – dabei treten wir gegen unzähligen andere Frisbeesüchtige an.
Ich bin so gespannt inwiefern sich mein kleiner Trainingsplan und meine Taktik im Gegensatz zum letzten Jahr rentieren werden.
Die beiden ruhen sich noch etwas aus und verinnerlichen hoffentlich die Kür 😀



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Disc Dog Challenge
Hunde Frisbee Turnierserie quer durch Deutschland
Die Disc Dog Challenge Germany (DDCG)
wurde im Oktober 2012 durch den Zusammenschluss verschiedener Teams ins Leben gerufen. 2013 wurde die Serie erstmalig als Testprojekt durchgeführt und auch in dieser Form bis heute beibehalten.
Die DDCG ist seit 2013 die erste und einzige Turnierserie mit mindestens 4 Events in ganz Deutschland. Auf unseren Veranstaltungen wird Hundesport auf höchstem Niveau organisiert und präsentiert. Neben dem Hundefrisbeeturnier spielt das Rahmenprogramm mit Mit-Mach-Aktionen für die Besucher und Verkaufs- und Infoständen eine dominierende Rolle.
Alle Turniere der Disc Dog Challenge Germany finden auf öffentlichen Sportanlagen in einem bestehenden innerstädtischen sportlichen Umfeld statt, welche für jedermann gut zu erreichen sind. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist kostenlos.
Wir haben im letzten Jahr auch schon an einem Event in Eime teilgenommen. Es gibt einige unterschiedliche Disziplinen, für die man sich mit seinem vierbeinigen Partner anmelden kann. Wer nicht selbst teilnehmen kann, für den lohnt sich ein Besuch eines solchen Events trotzdem.
Frisbee spielen ist eine tolle Möglichkeit den Hund physisch und psychisch auszulasten. Man sollte aber diesen Sport unter Anleitung eines Trainers oder Profis beginnen, damit der Hund nicht zu Schaden kommt!



Unsere Platzierung war gar nicht so schlecht:


Mal sehen an welchen Events wir dieses Jahr teilnehmen.
Wunderbare Geschichten
Ich lese gerne und ich lese viel. Über manche Bücher habe ich etwas zu erzählen . . und das möchte ich hier tun
Samstag, 16. September 2017
Rezension " Fliegende Hunde " von Julia Christe

- Hardcover
- Heyne Verlag
- 144 Seiten
- 2017
- ISBN: 9783453604292
- 16,00 Euro
Zahlreiche liebevolle Porträts einer preisgekrönten Fotografin
Seit wann können Hunde fliegen? Die Fotografin Julia Christe hat mit ihren atemberaubenden Fotos von Hunden in der Luft bereits im Internet für Furore gesorgt. Zerzaustes Fell, flatternde Ohren, erstaunter Blick - so haben wir unsere Vierbeiner noch nie gesehen. Über 100 Hunde unterschiedlichster Rassen und Größen - vom winzigen Chihuahua bis zum ausgewachsenen Sibirischen Husky - zeigt dieser bezaubernde Fotoband. Originell, hinreißend und tierisch komisch.
(Quelle: Heyne Verlag)
Dieser Bildband ist ist süß, herzberührend, witzig und schön.
Auf über 100 Seiten werden Hunde mitten im Sprung gezeigt. Natürlich wurden die Hunde für die Aufnahmen weder gequält noch gezwungen.
Die ersten experimentellen Aufnahmen machte Julia Christe noch mit Hilfe eines Frisbees.
Hunde jagen in der Regel einer Frisbeescheibe unheimlich gerne hinterher und versuchen sie auch im Sprung zu fangen. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass dabei die Frisbeescheibe, wie auch der Hund zu unberechenbar sind, sodass der Hund oft außerhalb des Fokus zum Sprung ansetzte.
Jetzt lässt sie die Hunde aus dem Arm des Herrchens springen und damit ist der Hund im Sprung genau im Fokus der Kamera.

Für mich war das unheimlich traurig und finde es immer noch sehr schwer, dass ich so viel Distanz wie möglich zwischen mich und einem Hund bringen muss.
Deswegen schaue ich mir gerne Fotobände an, in denen Hunde die Hauptrolle spielen.
Es ist für mich eben eine der wenigen Möglichkeiten einem Hund wenigstens visuell Nahe zu kommen.

Auf manchen Bilder sieht man sehr genau welche Muskeln für den Sprung benötigt wurden und auf anderen Bildern sieht man sehr schön die Drehbewegung.

In der Aufteilung ist jeweils auf einer Doppelseite das Foto des Tieres und auf der anderen Seite ist die Rasse genannt.
Vielleicht hätte man aus dieser Seite noch etwas mehr machen können .
Auf jeden Fall hat mir der Bildband sehr, sehr gut gefallen und ich finde das Buch ist auch ein tolles Geschenk für Hundenarren.

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Ein Gespräch mit Jens Henrik Jensen
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Fliegende Hunde
by Julia Christe
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Seit wann können Hunde fliegen? Die Fotografin Julia Christe hat mit ihren atemberaubenden Fotos von Hunden in der Luft bereits im Internet für Furore gesorgt. Zerzaustes Fell, flatternde Ohren, erstaunter Blick – so haben wir unsere Vierbeiner noch nie gesehen. Über 100 Hunde unterschiedlichster Rassen und Größen – vom winzigen Chihuahua bis zum ausgewachsenen Sibirischen Husky – zeigt dieser bezaubernde Fotoband. Originell, hinreißend und tierisch komisch.
Publication Details
- OverDrive Read 8,6 MB
- Adobe EPUB eBook 8,6 MB
Julia Christe (Author)
Die Fotografin und Tierliebhaberin Julia Christe studierte Kommunikationsdesign an der Universität Essen. Ihre Arbeiten wurden national und international ausgestellt. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Kodak Nachwuchsförderpreis, .
Yvonne & Sandra
Wir begrüßen Euch auf www.ypsilotta.blogspot.de. Wir sind Yvonne und Sandra und wir beschäftigen uns mit den Weiten des www, mit für uns neuen Produkten, Gewinnspielen und manchmal auch einfach nur mit nützlichen Tipps. Wir freuen uns immer über Eure Anregungen und Kommentare, denn euer Lob macht uns glücklich aber eure Kritik macht uns besser.
Freitag, 5. Januar 2018
BUCHVORSTELLUNG - FLIEGENDE HUNDE - AUßERGEWÖHNLICHE FOTOS, DIE UNS ZUM LACHEN BRINGEN
Das Cover zeigt sofort, auf was man sich im Buch freuen kann. Ein fliegender Hund in der Luft, welcher sichtlich viel Freude hat.
Die Fotos sind sehr speziell und sind von höchster Qualität. Die Hunde werden einzeln perfekt ins richtige Licht gerückt und zeigen ihr Talent des Fliegens. Jeder Hund wird per Namen und Rasse kurz vorgestellt, was das wesentliche ist.
(WERBUNG) Die Produkte wurden mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Der Text spiegelt meine ehrliche Meinung und persönliche Erfahrung wieder. Diese hat keine Allgemeingültigkeit. Hierfür erfolgte keine Vergütung.
FLYING DOGS
Felicitas Mayall has been touring Australia for over 20 years accompanied by her husband Paul, a photographer. Her passion for the land down under remains unbroken, and lets her endure situations and hardships that she would never tolerate back home. But her attitude to those distant and beautiful lands has become more nuanced, with the natural treasures of Australia under constant threat from tornados, fires, floods and mining companies. On their travels Paul and Felicitas Mayall explore the remote west of this vast country, meeting new people and old acquaintances, and discover magically beautiful places, which Paul captures with his camera in all their breathtaking glory.
- bibliography
- publishing house: rororo
- publishing date: 28.08.2015
- 320 pages
- ISBN: 978-3-499-26727-7
- illustriert von: Paul Mayall
- Tb: € 9.99 (ISBN: 978-3-499-26727-7)
- HC: € 19.95 (ISBN: 978-3-463-40646-6)
- eBook: € 9.99 (ISBN: 978-3-644-30981-4)
Felicitas Mayall
Felicitas Mayall worked as a journalist for the Süddeutsche Zeitung before turning to writing full time. When she’s not in Italy researching her books or travelling with her husband Paul through his native Australia, she can be found in her home near Munich.
Fliegende Hunde
Felicitas Mayall
Produktinformationen
Beschreibung
Ein sehr persönlicher Reisebericht, der auf die andere Seite der Welt entführt. Seit zwei Jahrzehnten bereist Felicitas Mayall mit ihrem Mann, dem australischen Fotografen Paul Mayall, immer wieder den fünften Kontinent. Eine persönliche Leidenschaft verbindet die Autorin mit diesem Land der Extreme. Dieses Mal erkunden Felicitas und Paul Mayall den entlegenen Westen Australiens. Sie begegnen besonderen Menschen, erstmals und erneut, und entdecken Paradiesorte, die vom schnellen Wandel bedroht sind. Der Westen Australiens hat die Fähigkeit, das Nomadengen auch in Menschen wachzurufen, die nicht einmal ahnen, dass unsere Urahnen Nomaden waren. Er verführt zu Lebensreisen, Lust am Ausgesetztsein, zum Verschmelzen mit Traumlandschaften. Meine Reisen durch den roten Kontinent Ein sehr persönlicher Reisebericht, der auf die andere Seite der Welt entführt. Zwei Jahrzehnte lang bereiste Felicitas Mayall mit ihrem Mann, dem australischen Fotografen Paul Mayall, immer wieder den fünften Kontinent. Eine persönliche Leidenschaft verband die Autorin mit diesem Land der Extreme. Auf dieser Reise erkunden Felicitas und Paul Mayall den entlegenen Westen Australiens. Sie begegnen besonderen Menschen, erstmals und erneut, und entdecken Paradiesorte, die vom schnellen Wandel bedroht sind. Der Westen Australiens hat die Fähigkeit, das Nomadengen auch in Menschen wachzurufen, die nicht einmal ahnen, dass unsere Urahnen Nomaden waren. Er verführt zu Lebensreisen, Lust am Ausgesetztsein, zum Verschmelzen mit Traumlandschaften.
Bevor Felicitas Mayall sich ganz der Schriftstellerei widmete, arbeitete sie als Journalistin bei der Süddeutschen Zeitung. Die Wahl-Münchnerin veröffentlichte unter ihrem Klarnamen Barbara Veit Kinder- und Sachbücher, bevor sie sich mit ihrer erfolgreichen Krimiserie um die Münchner Kommissarin Laura Gottberg in die Herzen vieler Leser schrieb. Bis zu ihrem Tod lebte die Mutter zweier Söhne mit ihrem australischen Ehemann am Chiemsee und reiste von dort oft nach Italien und Australien.
Meine Reisen durch den roten Kontinent Ein sehr persönlicher Reisebericht, der auf die andere Seite der Welt entführt. Zwei Jahrzehnte lang bereiste Felicitas Mayall mit ihrem Mann, dem australischen Fotografen Paul Mayall, immer wieder den fünften Kontinent. Eine persönliche Leidenschaft verband die Autorin mit diesem Land der Extreme. Auf dieser Reise erkunden Felicitas und Paul Mayall den entlegenen Westen Australiens. Sie begegnen besonderen Menschen, erstmals und erneut, und entdecken Paradiesorte, die vom schnellen Wandel bedroht sind. Der Westen Australiens hat die Fähigkeit, das Nomadengen auch in Menschen wachzurufen, die nicht einmal ahnen, dass unsere Urahnen Nomaden waren. Er verführt zu Lebensreisen, Lust am Ausgesetztsein, zum Verschmelzen mit Traumlandschaften.
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