четверг, 12 июля 2018 г.

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Deutschlandfunk

Tiere können kein Urteil fällen, also können sie nicht denken, meint Reinhard Brandt und beantwortet damit den Titel seines Buches "Können Tiere denken?". Es stand im Mittelpunkt eines philosophischen Buchsymposiums an der Universität Frankfurt am .

Von Mirko Smiljanic

Was die niedlichen Welpen wohl gerade denken? Nichts, sagt Philosophieprofessor Brandt. (AP)

Mehr bei deutschlandradio.de

Wer sich mit sich mit Tieren näher beschäftigt, wird bescheiden. Tiere haben in den Jahrmillionen ihrer Existenz fantastische Fähigkeiten entwickelt: Je nach Art sind sie schneller und stärker, sie sehen, hören und riechen besser, gehen liebevoll mit ihren Nachkommen um, orientieren sich traumwandlerisch sicher an Land, in der Luft und in den Meeren.

Obwohl auf dem Philosophischen Buchsymposium an der Universität Frankfurt am Main kaum jemand dieser These widersprach, provozierte sie Kritik. Henrike Moll vom Max Planck Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig, wendet ein, dass es ja neben den Urteilen noch viele andere Varianten der Kommunikation gibt:

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Was Hunde wirklich über uns denken

Wir lieben unsere Hunde.

In den 30.000 Jahre, die Menschen und Hunden bisher zusammengelebt haben, sind sie beste Freunde geworden und die Fellnasen sind nicht nur ein beliebtes, sondern auch ein geliebtes Haustier geworden. Und in der Weise wie sie mit ihrem Schwänzen wedeln, unseren Schoβ erobern und uns das Kissen klauen, wissen wir, dass auch sie uns zurück lieben. Da sie aber nicht sprechen, können wir nie so ganz sicher sein, was in ihren pelzigen Köpfen wirklich vorgeht, was sie über uns denken. Oder doch?

Rein theoretisch schon. Dank der jüngsten Entwicklungen in der bildgebenden Technologie, fangen wir langsam an einen besseren Überblick über das Geschehen im Inneren des Hundekopfs zu bekommen. Wissenschaftler untersuchen tatsächlich die Gehirnaktivitäten von Hunden und was die Studien zeigen, ist eine willkommene Nachricht für alle Hundebesitzer. Es scheint nicht nur, dass Hunde unsere Liebe erwidern, sie sehen uns tatsächlich als Familie.

Der direkteste Beweis dafür liefert eine aktuelle Studie zur Verarbeitung von Gerüchen im Gehirn des Hundes, die mit neurologischen Bildgebungsverfahren (Neuroimaging) arbeitet. Wissenschaftler der Fakultät für Kognitionswissenschaften im Tierreich an der Emory University haben Vierbeiner dazu ausgebildet in einem MRT-Gerät liegen zu bleiben und untersuchten mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRI) ihre neuronalen Reaktionen auf bekannte und unbekannte Gerüche von Menschen und anderen Hunden. Da unsere Fellnase die Welt anhand ihrer Nase entdecken, verspricht die Analyse der Verarbeitungsweise dieser Eindrücke im Gehirn einen tiefen Einblick in ihr Sozialverhalten.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass das Erschnüffeln des Besitzers tatsächlich eine Aktivierung des Belohnungszentrum im Gehirn (Nucleus caudatus) seines Hundes zur Folge hat. Und von all den Gerüche, welche die Hunde zu riechen bekamen, zogen sie immer den Duft von Menschen allen anderen vor.

Diese Ergebnisse decken sich auch mit anderen Forschungen in der Neurologischen Bildgebung von Hundegehirnen. In Budapest untersuchten Forscher an der Loránd-Eötvös-Universität die Hirnaktivität der Caniden gegenüber verschiedenen menschlichen und tierischen Lauten, einschließlich Stimmen, Bellen und Knurren sowie die typischen Seufzern, die beide Arten ausstoßen. Vor dieser Studie hatten wir keine Ahnung, was im Inneren des Hundegehirns passiert, wenn wir Menschen Geräusche machen.

Unter anderen überraschenden Ergebnisse zeigte die Studie deutliche Ähnlichkeiten in der Art wie die Gehirne von Hunden und Menschen emotionsgeladene Töne verarbeiten. Forscher fanden heraus, dass beim Hören fröhlicher Geräusche insbesondere der auditorische Kortex bei beiden Spezies aufleuchtet. Diese Gemeinsamkeit spricht für das einzigartig gefestigte Kommunikationssystem, das der Hund-Mensch-Beziehung zugrunde liegt.

Kurzum: Hunde scheinen nicht nur unsere subtilen Stimmungsschwankungen zu bemerken – sie sind sogar physisch dazu veranlagt.

„Es ist sehr interessant das Werkzeug zu kennen, das so eine erfolgreiche Verständigung durch Laute zwischen zwei Arten möglich macht,“ bemerkt Attila Andics, Neurowissenschaftler und Hauptautor der Studie. „Wir brauchten keine bildgebende Verfahren um zu wissen, dass die Kommunikation zwischen Hunden und Menschen funktioniert, aber ohne sie würden wir nicht verstehen, warum diese funktioniert. Jetzt fangen wir tatsächlich damit an.“

Auch aus der Verhaltensforschung kommt Unterstützung für die Neurowissenschaft. Den Theorien Andics entsprechend interagieren Hunde mit ihren menschlichen Bezugspersonen in der gleichen Weise wie es Babys mit ihre Eltern tun. Sind die Vierbeiner ängstlich oder besorgt, laufen sie zu ihrem Besitzer, wie verunsicherte Kleinkinder die den Schutz der Eltern suchen. Dies steht in enormem Gegensatz zu anderen Haustieren: verängstigte Katzen oder auch Pferde suchen immer das Weite und laufen weg.

Hunde sind auch die einzige Nicht-Primaten, die Menschen in die Augen sehen. Dies ist etwas, das Andics zusammen mit anderen Forschern vor etwa einem Jahrzehnt entdeckte, als er die Domestizierung des Wolfes untersuchte, von dem er erwartet hätte dieses Merkmal zu teilen. Sie bemühte sich Wölfe wie Hunde zu erziehen, dieses Verhalten blieb aber einzigartig zwischen Hund und Mensch: Hunde suchen den Augenkontakt, wohingegen es ihre biologischen Eltern nicht tun.

Die Verbindung mit dem Besitzer ist für Hunde viel wichtiger als für andere Haustiere„, sagt Andics.

Wissenschaftler haben auch die Hund-Mensch-Beziehung auch aus einer anderen Perspektive betrachtet. Wie sich herausstellt, erwidern Menschen die starke Gefühle der Hunde für uns. In einer Studie veröffentlicht in PLOS One im Oktober, haben Forscher am Massachusetts General Hospital menschliche Gehirnaktivität bei Reaktion auf Bilder von Hunden und Kindern gemessen. Die Studienteilnehmer waren Frauen, die seit mindestens zwei Jahre Babys und Hunde haben. Beide Bilder lösten Aktivität in den Hirnregionen aus, die mit Emotionen, Belohnung, Zugehörigkeit, visueller Verarbeitung und sozialer Interaktion verbunden sind. Grundsätzlich machen uns sowohl die pelzigen als auch die nicht-pelzigen Familienmitglieder gleich glücklich.

Unter Hundefreunde kommt es auch oft zu Fehlinterpretation der Gesichtsausdrücke von Hunden, zum Beispiel der häufig dokumentierte „Hundeblick“, der Schuldbewusstsein bedeute – eine Emotion, welche einen mehrdimensionalen Begriff des Selbstbewusstseins erfordere, so sind sich die meisten Experten einig, und den Hunde wahrscheinlich nicht haben.

Aber wie auch bei Familienmitgliedern stimmen unsere instinktiven Annahmen über das Verhalten unserer Hunde oftmals.

„Manchmal sind unsere Vermutungen richtig über das, was im Inneren der Hundeköpfe vorgeht“, sagte Laurie Santos, führende Forscherin am Yale Canine Cognition Center. „Wie beispielsweise, dass Hunde Schutz bei uns suchen – und das ist durch zahlreiche Studien belegt – ganz im Gegensatz zu ihren nächsten Verwandten, den Wölfen.“

Die genauen Wünsche oder Sorgen, die hinter dem traurigen Blick eines Hundes verborgen sind, werden uns nie so richtig klar sein. Aber wir können die Tatsache genießen zu wissen, dass uns unsere Tiere genauso sehr lieben wie wir gehofft hatten, vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Auch wenn sie keine vollwertigen Kinder sind, sie sehen uns als ihre Familie. Und wir? Naja, sie werden immer unsere Babys sein.

Originalartikel in Englisch von Therese Fisher, BrainMic: Brain scans reveal what dogs really think of us, 20/11/2014.

Folge unseren Spuren…

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Was Hunde wirklich denken

Was Hunde wirklich denken

W as erkennt der Hund, was sieht er in seinem Halter oder Besitzer? Seit über hundert Jahren gab es darauf eine eindeutige Antwort: den Chef, den Leitwolf, jedenfalls eine Art autoritären Oberhund, der Unterordnung und absoluten Gehorsam erwartet. Der britische Zoologe und Verhaltensforscher John Bradshaw hält das für falsch – und er kann es beweisen. Bradshaw ist Professor an der Universität von Bristol. Er hat die Herkunft und Entwicklungsgeschichte und damit gleichsam die Soziogenese des Hundes rekonstruiert. Fast 30 Jahre lang erforschte Bradshaw ihr Verhalten – und kommt zu revolutionären Einsichten. Sein neues Buch hält Platz eins der Bestsellerlisten in Amerika und Großbritannien. Im Oktober kommt es nach Deutschland.

Welt am Sonntag:

Herr Brad-shaw, Sie behaupten, ein Hund könne in seinem Herrn nicht den Leitwolf sehen. Was denn dann?

Auch Wölfe orientieren sich nicht am Leitwolf. Das ist ein Missverständnis. Wölfe wachsen in Familien auf. Junge Wölfe orientieren sich an den Eltern, an den älteren Geschwistern, die sie erziehen und ihnen aus Schwierigkeiten helfen. Dieses Erbe hat sich auch in unseren Hunden erhalten. Sie bilden zwar keine Hunderudel, das haben sie verlernt. Aber sie suchen sich ihre Familie beim Menschen. Hunde wollen am liebsten permanent mit ihm zusammen sein. Dass der Mensch meint, er müsse sich dabei als Leitwolf oder Oberhund aufführen, ist ein altmodischer Irrtum. Dass sich dieser Unfug schon mehr als 100 Jahre hält, kann weder für den Hund noch den Herrn ein Gewinn gewesen sein.

Immerhin hat sich diese Auffassung in der Hundedressur bewährt.

Ein Deutscher hat diese Idee der ‚Dominanz‘ in die Welt gesetzt, Oberst Konrad Most, ein preußischer Polizeibeamter. Bis heute gilt er als Pionier des Hundetrainings. Sein wegweisendes Buch über das Diensthundewesen erschien 1910, es war eines der ersten Fachbücher überhaupt, das sich mit Hundetraining befasste. Es gilt bis heute. Konrad Most stellte die Behauptung auf, dass ein Mensch einen Hund nur dann kontrollieren könne, wenn der Hund von der körperlichen Überlegenheit des Menschen überzeugt sei. Diese Vorstellung klingt heute absurd. Dennoch kann niemand Most einen Vorwurf machen. Er gründete damals seine Theorie auf wissenschaftliche Belege. Damals war es eine der aufregendsten und spektakulärsten Forschungsaufgaben unter Zoologen, wilde Wolfsrudel zu beobachten. Die Biologen glaubten zu erkennen, dass jedes Rudel von einem einzigen Wolf dominiert werde, der die anderen Wölfe despotisch streng beherrscht und sie durch Furcht beherrscht. Diese Vorstellung hat die moderne Verhaltensforschung in den letzten zehn Jahren zwar korrigiert. Aber für unser Verständnis von Hunden gilt sie nach wie vor. Für alle anderen ergibt sich jetzt die Frage: Wenn Wölfe keine Despoten sind, warum sollten dann Hunde ihre Besitzer dominieren wollen? Oder wir sie?

Was schlagen Sie vor? Antiautoritäre Erziehung? Diplomatie und sanfte Überzeugungskraft, die Kunst der Motivation?

Viele Hundetrainer, vor allem die der alten Schule, vertreten den Standpunkt, dass Hunde Respekt vor dem Menschen haben müssen. Sie sagen ‚Respekt‘, tatsächlich meinen sie aber ‚Angst‘. Diese Trainer legen die Idee von Herr und Hund so aus, dass Hunde ihren Besitzer fürchten sollen, andernfalls würden die Hunde unkontrollierbar und tanzten dem Menschen auf der Nase herum. Wissenschaftliche Studien besagen aber, dass Hunde ihren Besitzern gefallen wollen. Deshalb ergibt es keinen Sinn, Hunden Furcht einzuflößen, es ist auch nicht nötig. Schließlich versuchen wir auch nicht, unsere Kompagnons zu verängstigen. Natürlich sollte jeder seinen Hund erziehen. Er muss Verantwortung für ihn übernehmen und ihm Grenzen setzen. Es gibt moderne Trainer, die nur mit Belohnung und positiver Verstärkung arbeiten. Aber leider hält sich trotzdem bei fast allen die Angst, dass der Hund permanent versuchen könnte, die Führung zu übernehmen, wie es uns die altmodische Theorie vom Wolfsrudel weismachen will.

Und der Hund, der nicht vom Sofa runterwill? Der sich breitmacht und jeden Respekt verloren hat?

Das klingt für mich nach einem charmanten Kerl, der es gern bequem hat, aber leider etwas unerzogen ist. Viele Trainer sehen in diesem Hund nichts als das Tier, das sich zum Chef aufschwingen will, weil nur Rädelsführer ihren Anspruch auf den gemütlichsten Platz durchsetzen können. Es gibt ganze Listen mit Regeln wie dem Sofaverbot, die den Hund vom Größenwahn kurieren und verhindern sollen, dass sich das Verhältnis zwischen Herr und Hund umkehrt. Punkt eins dieser Liste: Geben Sie Ihrem Hund sein Futter erst, wenn Sie selbst mit dem Essen fertig sind. Punkt zwei: Lassen Sie Ihren Hund niemals vor Ihnen durch die Tür gehen. Punkt drei: Verbieten Sie Ihrem Hund, vor Ihnen die Treppe hinaufzulaufen oder von einer höheren Position auf der Treppe auf Sie herabzublicken. Oder auch das steht in solchen Listen: Vermeiden Sie, dass Ihr Hund Ihnen direkt in die Augen sieht. Begrüßen Sie nicht morgens als Erstes Ihren Hund. Ihr Hund sollte Sie begrüßen. Erlauben Sie Ihrem Hund nicht, am Ende das Spielzeug zu behalten, er wird das als Sieg interpretieren. Das alles ist nicht schlüssig, so denken, so reagieren Hunde nicht. Solche Regeln hätten einen Sinn, wenn Hunde eine Vorstellung von ‚Status‘ hätten. Haben sie aber nicht.

Wie können Sie sich da so sicher sein?

Forscher haben einige dieser Gebote untersucht, keines von ihnen hielt unter wissenschaftlichen Bedingungen stand. In einer Studie erlaubte man Hunden, in einem Zerrspiel mit einem Menschen immer und immer wieder zu gewinnen. Die Hunde liebten dieses Spiel – und zogen diese Variante natürlich klar jener vor, in der sie gezwungen waren, jedes Mal zu verlieren. Aber nichts deutete darauf hin, dass ihnen ihre Siegesserie zu Kopf gestiegen wäre und sie ‚dominant‘ gemacht hätte. Hunde wollen niemanden dominieren, weder Menschen noch andere Hunde. Wenn Hunde raufen, dann nicht um Macht oder eine höhere Position in der Hackordnung, sondern um Futter, um Spielzeug oder um eine Hündin.

Die meisten Hunde sind zur Arbeit gezüchtet, aber jetzt sollen sie einfach nur Freunde sein. Wie passt das zusammen?

Im 16. Jahrhundert kam in England der kurzbeinige ‚Bratenwender‘ in Mode, eine Hunderasse, deren einzige Aufgabe darin bestand, in einer Hamsterrad-Vorrichtung zu laufen, die ein Stück Fleisch über dem Feuer drehte. Sie sehen, Hunde sind schon für viele Aufgaben missbraucht worden, eine der schwierigsten ist für sie allerdings heute das Leben in der Stadt. Man erwartet von ihnen, dass sie wohlerzogener sind als Kinder, aber gleichzeitig so eigenverantwortlich wie Erwachsene. Ein Collie, der Schafe hütet, ist natürlich der beste Freund des Schäfers. Der Collie, der versucht, die Kinder zu hüten und der Fahrrädern nachjagt, ist der Albtraum seines Besitzers. Doch abgesehen von den Hütehunden und einigen Jagdrassen sind die meisten Hunde zufrieden, wenn sie einfach nur Familienmitglieder sein dürfen. Die meisten Rassen sind darauf gezüchtet, anhänglich zu sein, weil anhängliche Hunde leichter trainierbar sind. Hunde achten auf uns und versuchen zu verstehen, was wir ihnen mitteilen wollen. Das ist ihr Schicksal. Kein anderes Tier würde das tun, schon gar nicht der Wolf. Lässt man einen kleinen Welpen wählen, ob er sich lieber einem Menschen zuwenden soll oder einem Artgenossen, dann entscheidet er sich für den Menschen. Das ist das Ergebnis von Zehntausenden Jahren der Zucht.

Viele Hunde werden geliebt wie Kinder. Können sie genauso lieben?

Wir wissen, dass Teile ihres Gehirns von Gefühlen wie Nähe und Wärme angeregt werden. Einigen Kollegen ist der Begriff ‚Liebe‘ nicht wissenschaftlich genug. Sie sprechen lieber von Bindungen und Verbundenheit. Ich wüsste nicht, warum man das nicht Liebe nennen sollte.„Hundeverstand“, John Bradshaw. Kynos-Verlag. 315 Seiten, 19,95 Euro

die hundeseite

Home » Wie Hunde denken und fühlen – mit ihrem Hundekopf

Was gibt’s hier

Wie Hunde denken und fühlen – mit ihrem Hundekopf

Was geht vor in seinem Hundekopf?

Es gibt Leuet die glauben, dass Hunde nicht denken können. Hunde denken trotzdem. Ein Hundekopf unterscheidet sich nicht sehr von unserem. Das Gehirn von Hund und Mensch ist aus denselben Strukturen aufgebaut, nur sind die „Schwerpunkte“ anders verteilt. Kleine Ursachen machen hier große Unterschiede. Die Unterschiede liegen hauptsächlich in der Großhirnrinde.

Schon mal beobachtet? Ein Hund denkt und lernt eigentlich genauso wie ein Mensch: Er erlebt etwas, merkt es sich, erinnert sich daran und zieht seine Schlüsse.

Die sind oft falsch. Das ist der größte Unterschied zwischen Hundekopf und Menschenkopf.

Es wird oft so dargestellt, als würden Hunde hauptsächlich durch operante Konditionierung lernen. Aber viele Lernprozesse sind dafür viel zu langsam. Auch hat man bei Hunden Lernvorgänge entdeckt, von denen man glaubte, dass nur Menschen dazu fähig seien.

Das Säugetiergehirn

Das Gehirn eines Säugetieres lässt sich in verschiedene Abschnitte gliedern. Salopp gesprochen sind diese umso „primitiver“ je näher sie am Rückenmark liegen und um so „moderner“, je weiter sie davon weg sind – räumlich betrachtet.Gehirne sind erstaunlich komplexe Organe. In der Masse eines Sandkorns arbeiten 100 000 Nervenzellen oder Neuronen. Jede von ihnen steht über Synapsen mit Tausenden anderer Zellen in Verbindung.

Die Nervenzellen bestehen aus einem Körper, dem Soma, mit einem langen Fortsatz, dem Axon. Innerhalb der Nervenzelle werden Reize elektrisch entlang des Axons geleitet. Am Ende des Axons befinden sich die Synapsen, die Schaltstellen zwischen den Nervenzellen. Hier wird das elektrische Signal in ein chemisches umgewandelt: die Synapse setzt biochemische Botenstoffe, so genannte Neurotransmitter frei, die an der benachbarten Nervenzelle andocken und dort wieder ein elektrisches Signal auslösen.

Aufbau des Gehirns

Der ursprünglichste Bereich ist die Medulla, das verlängerte Mark. Hier werden Vitalfunktionen wie zum Beispiel die Atmung kontrolliert. Im Cerebellum, dem Kleinhirn, wird die Raumorientierung und exakte Bewegung der Gliedmaßen „verwaltet“. Dazu werden die der Signale von Propriorezeptoren, akustischen und optischen Reizen ausgewertet.Propriorezeption ist die Wahrnehmung der Lage des eigenen Körpers im Raum. Sie sorgt dafür, dass wir – und unser Hund – wissen, wo wir gerade unsere Pfoten haben und bei Dunkelheit, wenn wir unsere Füße nicht sehen können, nicht einfach zusammenbrechen.

Im Mittelhirn werden Emotionen und Erinnerungen verarbeitet. Ein wichtiger Bestandteil des Mittelhirns ist das limbische System, das sich wiederum aus verschiedenen Bestandteilen, unter anderem dem Mandelkern (Amygdala) und dem Hippocampus zusammensetzt. Es entscheidet darüber, wie wir die Welt wahrnehmen und ist für unsere Emotionen verantwortlich.

Die Sinnesorgane liefern neutrale Informationen an das Gehirn. Der Mandelkern versieht sie mit einer emotionalen Bedeutung. Im Hippocampus werden diese Informationen dann mit Erinnerungen abgeglichen und an die Großhirnrinde weitergeleitet.

Das Großhirn ist der modernste Bereich des Säugerhirns. Hier findet bewusstes Denken und Planen statt. Das Großhirn ist das übergeordnete Zentrum sensorischer und motorischer Funktionen.

In der Großhirnrinde, dem Cortex, entsteht unser Bild von der Welt. Jeder individuelle Cortex liefert sein eigenes Bild. Das liegt daran, dass von den Unmengen der Information, die auf ein Gehirn einströmen nur ein Bruchteil bewusst wahrgenommen wird. Der Rest fällt durch ein Raster. Was durchfällt und was hängen bleibt ist von individuellen Erfahrungen abhängig.

Artübergreifend auch vom unterschiedlichen Input. Ein Hund, dessen Hauptsinnesorgan die Nase ist, sieht die Welt im wahrsten Sinne mit anderen „Augen“.

Die Großhirnrinde

Bei Säugetieren dominiert der Neocortex. Hier werden die im Gehirn einlaufenden Informationen in verschiedenen Arealen abgebildet. In diesen Bereichen entstehen detaillierte Bilder. Ein Lichtblitz, der in einer bestimmten Region des Sehfeldes im Auge ankommt, erzeugt an einer ganz bestimmten Stelle des visuellen Cortex Nervenimpulse.

Neben diesen spezifischen, sensorischen Feldern gibt es noch unspezifische Areale, den Assoziationscortex. Dort werden Informationen aus verschiedenen Sinnesgebieten verarbeitet. Es werden Handlungsentwürfe gebildet, bei denen frühere Erlebnisse eine Rolle spielen, die aus dem Langzeitgedächtnis stammen.

Im Assoziationscortex findet das bewusste Denken und Entscheiden statt. Er macht beim Menschen 80% des Neocortex aus, bei Ratten nur 10%.

Denken Hunde anders als wir?

Die Rohdaten, die die Sinnesorgane liefern, werden in den Frontallappen der Großhirnrinde verarbeitet. Die Großhirnrinde steht mit allen anderen Bereichen des Gehirns in Verbindung. Eine gut entwickelte Großhirnrinde ist die Voraussetzung für eine effektive Datenprozessierung, meint die autistische Tierforscherin Temple Grandin . Sie sieht den Hauptunterschied zwischen Mensch und Tier darin, dass die Kommunikation der Großhirnrinde mit den restlichen Hirnregionen bei anderen Tieren nicht so intensiv ist, wie beim Menschen. Einfach, weil die Großhirnrinde weniger gut entwickelt ist.

Das menschliche Gehirn liefert dem Bewußtsein ein stark prozessiertes Bild. Das führt auch dazu, dass wir manche Dinge nicht sehen, weil unser Gehirn sie als unwichtig ausfiltert. Viele Menschen, die sich darauf konzentrieren, bei einem Basketballspiel die Körbe zu zählen, sehen nicht, wenn ein als Gorilla verkleideter Mensch das Spielfeld betritt.

Das würde einem Hund nie passieren. Andere Tiere nehmen statt des fertigen Bildes einzelne Details wahr. Die Daten, die ihr Bewußtsein erreichen sind weniger stark verarbeitet. Sie sehen die Körbe, vermutlich den Ring und das Netz extra, verschiedene Spieler, Hosen, Hemden, den Ball, die Spielfeldmarkiereung – und eben auch den Gorilla. Menschen sehen dagegen das Bild eines Basketballspiels. Der Gorilla passt nicht dazu und wird gelöscht.

Temple Grandin interpretiert das Verhalten von Tieren mit den Besonderheiten ihrer eigenen Wahrnehmung als Autistin. Eine Hypothese, die man nie beweisen kann, aber der Erfolg gibt ihr recht.

Eine weniger entwickelte Großhirnrinde bedeutet auch einen kleineren „Arbeitsspeicher“. Mit einer kleineren Großhirnrinde kann man oft nicht genug Einzelheiten im Kopf behalten, um Probleme lösen zu können. Wenn ein Hund sich mit seiner Leine um einen Baum wickelt und sich nicht befreien kann, liegt das daran, dass er schlicht nicht mehr weiß, wie er in diese Situation geraten ist – und das womöglich für jeden einzelnen Versuch, das Problem zu lösen.

Im Palaeocortex in der Tiefe des Großhirns und teilweise im Mittelhirn befindet sich das limbische System, die Kommandozentrale der Emotionen. „Richtiges“ Verhalten fühlt sich gut an. Es erzeugt Emotionen, die uns Säugern sagen: „Das war gut so, das mach ich wieder“. Neurobiologen sehen die Funktion von Emotionen darin, Kontakt zwischen Gehirn und Körper zu halten.

Das würde bedeuten, dass alles umgekehrt ist. Wir sind nicht wütend und schütten als Folge dessen Adrenalin aus. Sondern: Hoppla, Adrenalin: Ich bin WÜTEND.

Wenn das biochemische Cocktail, das einer bestimmen Emotion entspricht, angerichtet ist, nippt unser Gehirn daran und freut sich – oder wird wütend, oder traurig – was auch immer.

Mehr über Emotionen der Hunde gibt es auf der Forschungsseite.

eine kleine Kuschelgeschichte

Berührungen, die der Hund als angenehm empfindet, führen zu einer Ausschüttung von Oxytocin. Dabei sind die Intensität und Dauer der Berührung entscheidend. Oxytocin ist das „Kuschelhormon“, der Gegenspieler von Hormonen, die bei Stress ausgeschüttet werden, wie Adrenalin, Vasopressin oder Cortison. Oxytocin wird im Hypothalamus gebildet. Es beeinflusst soziale Interaktionen und wird mit Emotionen wie Liebe, Ruhe und Vertrauen in Verbindung gebracht. Auch hier unterscheiden wie uns nicht von unserem Hund.

Auch ein sanfter, liebevoller Blick tief in die Augen liefert Oxytocin. Wieder mal ist es egal, wer wen anschaut…

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Gehirn-Scans zeigen, was Hunde wirklich über uns denken

Hunde sind bereits seit über 30.000 Jahren an der Seite des Menschen. Bis heute fragen sich Hundehalter, was im Kopf ihrer vierbeinigen Freundes vor sich geht. Sie interpretieren das Verhalten als Zuneigung. Sie sind überzeugt, dass er sie liebt – aber genaues über seine Gefühle und Gedanken wissen sie nicht.

Können Menschen überhaupt rausfinden, was sich konkret im Kopf eines Hundes abspielt? Die Wissenschaft will nun eine Antwort gefunden haben: Ja, das ist möglich.

Ein internationales Forscherteam der Emory University hat dafür die Prozesse im Gehirn der Hunde genauer erforscht. Die Studie wurde in dem Journal „Nature Communications“ veröffentlicht.

Geruchsverarbeitung im Gehirn der Hunde

Die Wissenschaftler arbeiteten mit einem bildgebenden Verfahren, mit dem sie die Geruchsverabeitung im Gehirn des Hundes untersuchten. Dafür scannten sie die neuronalen Prozesse in einem MRT, während die Hunde mit verschiedenen Düften von Menschen und Hunden konfrontiert wurden. Entscheidend für das Experiment: Der Duft stammte von ihnen bekannten sowie unbekannten Menschen.

Das Ergebnis: Die Hunde favorisierten nicht nur den Duft des Menschen, sondern darüber hinaus auch den ihres Hundebesitzers. Dieser aktiviert das „Belohungszentrum“ im Gehirn – das sogenannte Nucleus caudatus. Daraus leiten die Wissenschaftler ab, dass Hunde nicht nur grundsätzlich Liebe für den Menschen empfinden – sondern ihren Besitzer als Familie anerkennen.

Besondere Bindung zwischen Mensch und Hund

Auch eine andere Untersuchung der Eotvos Lorand University aus dem Jahr 2014 bestätigt die besondere Verbindung zwischen Mensch und Hund. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt "Current Biology" veröffentlicht.

Die Wissenschaftler aus Budapest fanden heraus, dass die Gehirnaktivität angeregt wird, wenn Hunde menschliche Laute hören. Dafür spielten sie den Hunden Laute vor, die verschiedene Emotionen hervorrufen.

Das Ergebnis: Hunde besitzen ähnlich wie Menschen spezielle Regionen für die Verarbeitung von Sprache. Sie nehmen auch den emotionalen Gehalt wahr, der über die Stimme oder ein Geräusch transportiert wird.

Gefühle wie Angst spielen wichtige Rolle

Die Wissenschaftler gehen noch weiter: Hunde verhalten sich ihren Haltern gegenüber genauso, wie es Babys mit ihren Eltern tun. Bei Gefühlen wie Angst oder Sorge suchen sie ihren Besitzer auf. Dieses Verhalten unterscheidet sie deutlich von anderen domestiezierten Tieren wie Pferden oder Katzen.

Mit den Besitzern eine Verbindung aufzubauen ist für Hunde viel wichtiger als für andere Haustiere“, ergänzt Andics.

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    So schlau sind Hunde: Vierbeiner sind auf Intelligenzniveau von zweijährigen Kindern

    Der beste Freund des Menschen soll klüger sein, als angenommen. Er soll sich um die 165 Worte merken, bis fünf zählen und Fehler in leichten Berechnungen erkennen können. Was Forscher über die Intelligenz der Hunde wissen.

    Sie weiß genau, wer Santa Claus ist und welches ihrer Stofftiere Elefant heißt. Über 1000 Spielsachen kann die Border-Collie-Dame Chaser auseinanderhalten. Dafür hat es drei Jahre tägliches Training gebraucht.

    Cohen schreibt Hunden die mentalen Fähigkeiten von zwei- bis zweieinhalb-jährigen Kindern zu. Das bestätigt auch eine in diesem Jahr veröffentlichte Studie von Jósef Topál und seinen Kollegen von der Ungarischen Akademie der Wissenschaften. Hunde reagieren demnach ebenso wie Kleinkinder auf Signale wie Augenkontakt oder direktes Ansprechen. Sind Hunde also doch intelligenter als bisher angenommen?

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    die für Spezialaufgaben gezüchtet wurden, wurde nicht gedacht. Diese Vergleiche hinken hinten und vorne.

    Es ist nicht fair, die Intelligenz der Tiere an ihrem Sprachverständnis zu messen. Sie haben keine Möglichkeit, die sogenannte digitale (nach Watzlawik) oder symbolische Sprache aktiv durch Versuch und Irrtum zu lernen wie Kleinkinder. Und Menschen brauchen sehr, sehr lange, bis sie auch nur einen geringen Wort- und Grammatikschatz sicher beherrschen. Manche lernen es nie.

    Ein Wolfsrudel kann einen Hasen jagen. Das kann eine Klienkindgruppe nicht. Dafür kann eine Kleinkindgruppe sich eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen. Das können die Wölfe nicht.

    Dann sind die Hunde ja schlauer als 80% der Deutschen, wo Merkel ja so beliebt ist

    18.01.2013 | Ira Dempter | 2 Antworten

    Wären Hunde intelligenter als Menschen, würden Sie am anderen Ende der Leine laufen. Das Menschenkinder sich langsamer entwickeln ist keine Schande, sondern Grundlage für die Entwicklung der Intelligenz. Der ganze Vergleich ist daher unsinnig.

    Es geht nicht um den Vergleich, Mensch-Hund. Es geht darum, zu verstehen, zu welchen intellektuellen Fähigkeiten Hunde in der Lage sind. Und wenn sie dabei mit 2-jährigen Kindern verglichen werden, dann auch deshalb, damit jeder Mensch ein Verständnis dafür bekommt, was das bedeutet. Dass Hunde intelligenter sind, wird im Artikel im übrigen nicht behauptet.

    Bislang dachte ich, die Hunde hätten die Intelligenz eines/er 4-jährigen. Nebei, "schön" sind langhaarige Hunde in einem Kaffee nach dem Regen, einfach lecker.

    Intelligente Hunde gibts schon lange, sie waren schon immer klüger als manche Menschen. Wären sie Menschen, würden sie Ekelshows bestimmt nicht gucken.

    müssen ja auch arbeiten, und sie tun das freudig und dankbar: bei der Jagd, beim Vieh hüten, als Blindenhund, Schlittenhund, bei der Suche nach Vermissten, als Wach- und Schutzhund. und zwar als ein zuverlässiger Partner des Menschen, nicht wie ein 2jähriges Kind. Wer gut ausgebildete Jagdhunde bei der Arbeit beobachtet, kann viel mehr über Hunde-Intelligenz lernen, als bei diesen Laborsimulationen. Hunde sind nicht nur klug, sie können auch ihre Impulse kontrollieren und vorausschauend denken. Wer seinen Hund nicht erzieht und trainiert, der lässt ihn verblöden und verschenkt seine Begabungen.

    denn wer Hunde erlebt, der stellt schnell ihr Intelligenz fest, sie dennoch draußen vegetieren zu lässt,auf sie einschlägt wie ein Wahnsinniger, der hat nur einen Kopf, damit es nicht in den Hals regnet! Und davon gibt es viele, sehr viele Fazit:Hunde sind nicht nur klüger, sondern auch treuer und ehrlicher , als je ein Mensch dazu fähig ist!

    Woher haben Sie eigentlich Ihr Wissen ?

    Hunde sind nicht nur klüger, sondern auch treuer und ehrlicher , als je ein Mensch dazu fähig ist! --- Woher haben Sie eigentlich Ihr Wissen ? Das hört sich Alles so an, als ob Sie mit Menschen nicht klar kommen und deshalb sich an Hunde wenden. Die widersprechen auch nicht. So eine Einstellung wäre sehr bequem, macht aber auch einsam.

    01.12.2012 | Karl Haas | 1 Antwort

    Wenn man manchmal sieht , wie Menschen mit ihrem Hund umgehen und ihn behandeln, eingepackt in Klamotten , getragen und gehetschelt, muß man sich eher die Frage stellen wie viel Intelligenz diese Art von Hundehalter haben. Es gibt sicher unter den Hunderassen welche die intelligenter sind, und welche die weniger taugen. Meine Erfahrungen sind die, dass Hunde, Artgerecht gehalten mit viel Freiheit eine eigene Intelligenz entwickeln und sich Dinge, die sie sehen angewöhnen. Sie können gewisse Worte unterscheiden und merken. Aber solange Sie nicht reden können, werden Sie immer nur der beste Freund des Menschen bleiben und nicht gleichberechtigt sein.

    De Hund fordert die Intelligenz der Menschen

    heraus, zum Beispiel deren Sensibilität, Verantwortungsgefühl und vor allem ihre Beobachtungsgabe.Haben sie einen Mangel in deren Ausprägung, heißt es der Hund taugt nichts. Wozu taugt, drauf ,den dummen Menschen, der sich nicht die Mühe macht sich dem Hund gegenüber verständlich zu machen, oder wartet die Intelligenzbestie Mensch wirklich darauf das er sprechen lernt? Und selbst wenn er es könnte, der Mensch bleibt die Bestie auf diesem Planeten, eben weil er so klug ist!

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    TIPPS UND TRICKS

    Hunde haben ein aktives Gehirn und kцnnen ьber ihr Tun nachdenken. Sie haben nicht die gleichen Fдhigkeiten wie ein Mensch, aber etwas geht in ihren Kцpfen vor. Vergessen Sie nie, daЯ Hunde die grцЯten Opportunisten der Welt sind. Das ist insbesondere wichtig, wenn man dem Hund Hausmanieren beibringen will. Der Hund kann nicht denken: "Ich fresse diesen Teppich besser nicht an, denn Frauchen kommt in zwei Stunden zurьck und wird mich strafen." Der Hund lernt nur ein Verhalten zu unterlassen, wenn das Verhalten unmittelbar mit einer unangenehmen Erfahrung zusammentrifft.

    Andererseits haben Hunde ein groЯartiges Gedдchtnis. Eine unerfreuliche Begebenheit kann das kьnftige Verhalten eines Hundes stark beeinflussen. Er erinnert sich an gestern, als er die fremde Katze beschnьffelte und eine schmerzhafte Ohrfeige erntete. Er wird es wohl nie wieder wagen.

    Ein Hund kann ein Verhalten wiederholen, das nur uns unangenehm erscheint. Es ist wichtig, das Verhalten genau zu analysieren und zu wissen, was der Hund mit seinen Aktionen erreicht.

    Hunde haben keine moralischen Vorstellungen von Gut und Bцse wie Menschen. Menschen wissen, daЯ es gut ist, einem Freund zu helfen, Kranke zu pflegen, Schulden zu bezahlen. Hunde wissen nicht, daЯ es falsch ist, auf den Perserteppich zu pinkeln oder das Katzenfutter zu fressen. Sie wissen nicht, daЯ es gut ist, auf Kommando zu sitzen oder auf Ruf zu kommen.

    Sie wissen nur, daЯ alles gut ist, was gut schmeckt, gut riecht oder angenehm fьr sie ist, wдhrend sie etwas tun. Schmeckt etwas schlecht, riecht unangenehm und tut weh, wдhrend sie etwas tun, dann vermeidet man dieses Tun besser. Das sind die Moralbegriffe des Hundeverhaltens. Der einzige Weg, das Verhalten Ihres Hundes zu formen (d.h. ihn zu erziehen) ist, ein Verhalten angenehm (durch Lob) oder unangenehm (durch Korrektur) zu gestalten, wдhrend der Hund das Verhalten ausьbt.

    Ein vollkommener Hund ?

    Das hundliche Lernen beruht grцЯtenteils auf Wiederholung. Wenn ein Verhalten oft genug wiederholt wird, entwickelt der Hund daraus eine Gewohnheit oder konditionierte Reaktion. Aber auch der besterzogendeste Hund macht Fehler oder reagiert mit Ablehnung. Darum dьrfen Sie das Erlernte nicht als Garantie nehmen. Man muЯ die konditionierten Reaktionen immer wieder ьben und festigen. Natьrlich wird der Hund immer zuverlдssiger gehorchen, je цfter und intensiver Sie mit ihm ьben. Wenn Sie glauben, nun einen gehorsamen Hund zu haben, ьben Sie weiter mit ihm, wenn auch nur gelegentlich. Es macht Ihnen und dem Hund SpaЯ.

    DogEyed Hundetraining | Kathrin Pschiklenk aus Wolfsburg

    Viel zu oft wird in der Hundeerziehung von irgendwelchen "Methoden" oder "Techniken" gesprochen. Und viel zu selten nimmt man sich der Persönlichkeit beider Beziehungspartner an.

    Wie denken oder verstehen Hunde eigentlich?

    Oft denken wir Menschen, dass unsere Hunde

    genau so denken, fühlen oder verstehen wie wir.

    Es wird immer viel vom eigenen Hund erwartet. Oft ist es aber leider zu viel. Immer wieder fallen Sätze wie: „Der weiß doch genau, was er gemacht hat.“ oder „Der weiß doch genau, dass er das nicht tun soll.“

    Frage: Sind Sie sich wirklich sicher, dass er DAS weiß?

    Es ist für viele Menschen unerklärlich, warum der eigene Hund gewisse Verhaltensweisen zeigt oder warum er Verhaltensweisen, die wir uns wünschen nicht zeigt. Wir können im wahrsten Sinne des Wortes unseren Hund einfach nicht verstehen. Die Menschen neigen einfach oft dazu, menschliche Eigenschaften oder Denkweisen auf den Hund zu übertragen. Die Hunde haben sich in den vielen Jahrtausenden immer wieder an unsere Lebensweisen angepasst, doch sie „denken“, „verstehen“ und lernen immer wie es ihnen die Natur vorgegeben hat.

    Hunde denken oder verstehen nicht wie Menschen es tun. Bei Ihnen wird alles über positive oder negative Verknüpfungen abgespeichert. Für Hunde ist es z.B. nicht bedenklich unser Eigentum zu zerstören oder Nachbars Katze zu jagen. Es ist völlig normal. Sie sind für Gedankengänge wie „Ich knabber diesen Tisch besser nicht an, denn in zwei Stunden kommt Frauchen / Herrchen zurück und das gib richtig Ärger“ gar nicht in der Lage. Dass diese Verhaltensweisen für uns Menschen unerwünscht sind, ist ganz klar. Aber man muss dem Hund geduldig und artgerecht vermitteln, was wir uns wünschen und was nicht. Und zwar so, dass er es auch verstehen bzw. lernen kann. Menschliche Moral wie “gut“ und “schlecht“, Schuldgefühle, Skrupel, Reue oder Rachegefühle kennen sie nicht so wie wir. Hunde verknüpfen unsere Belohnungen oder (leider bei einigen Menschen auch!) die Bestrafung auf das, was sie genau in dem Moment tun oder sehen. Das kann sich jede Sekunde ändern. Deswegen ist das richtige Timing für die Belohnung beim Hund sehr wichtig und eine Bestrafung unnötig. Werden wir z.B. viel später wütend, so verbinden Hunde unseren Wutanfall nicht mit ihrem lange zurückliegenden Verhalten. Sie nehmen lediglich wahr, dass dicke Luft im Raum liegt und versuchen dann zu beschwichtigen. Sie fangen dann oft mit unterwürfigen kriechen an. Allerdings heißt das nicht, dass sie wissen, dass es nicht gut war die Gardine zu zerkauen und auch gleich die ganze Gardinenstange von der Wand zu reißen. Sie wissen einfach nicht, warum wir wütend sind. Nur, dass wir schlechte Laune haben.

    Wenn wir nun trotz der Beschwichtigungssignale anfangen zu schimpfen, wird der Hund weitere Beschwichtigungssignale zeigen (sich auf den Rücken legen). Schimpft man dennoch weiter mit dem Hund, wird er irgendwann das Vertrauen zu seinem Menschen verlieren! Denn er weiß NICHT warum wir so verärgert sind!

    Hundehalter die z.B. zwei Hunde oder mehr zuhause haben, können so etwas immer besonders gut beobachten. Denn selbst der Hund, der mit diesen Misstaten nichts zu tun hat, wird auch beschwichtigen. Und das nur, weil unsere Hunde ausschließlich die dicke Luft wahrnehmen.

    Man sollte einfach wissen, dass unsere Hunde uns nicht schaden wollen. Kein Hund hat die Absicht uns zu verärgern. Viel mehr sollte man sich fragen, ob der Hund wirklich weiß, was wir von ihm erwarten bzw. ob er die Möglichkeit hatte, dass was wir uns von ihm wünschen zu erlernen?! 😉

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