среда, 11 июля 2018 г.

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Hunde: Ursachen und Behandlung von Inkontinez

Es kann im Stehen passieren, beim Laufen oder beim Schlafen. Plötzlich und unbewusst verliert ein inkontinenter Hund Harn oder Kot. «Je nach Ausprägungsgrad können das einzelne Tropfen sein oder richtige Urinbächlein», erklärt die Tierärztin Tina Hölscher von Aktion Tier aus München. Seltener betreffe Inkontinenz den Stuhlgang. Die häufigste Form der Erkrankung ist das nächtliche Harnträufeln. «Dabei verlieren meist ältere Hündinnen tröpfchenweise Harn im Schlaf», erklärt Roderich Sondermann, Berliner Tierarzt und Mitglied im Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater (BHV).

Welche Ursache hat Inkontinez bei Hunden?

Zunächst bleibt das häufig unbemerkt, sagt er. Manchmal erkennen Herrchen und Frauchen es morgens an feuchten Flecken im Körbchen. Wenn der Hund nicht mehr selbst kontrollieren kann, wann sich seine Blase entleert, hat das oft einen Grund: Der Schließmuskel seiner Harnblase ist erschlafft. Das passiert häufig bei kastrierten, aber auch bei älteren Hündinnen, wenn sie zu wenige bis keine weiblichen Sexualhormone mehr produzieren.

Welche Hunde sind besonders von Inkontinenz betroffen

«Da der Harnleiter bei Hündinnen wesentlich kürzer und gerader als bei Rüden ist, sind diese häufiger von Inkontinenz betroffen», sagt Tierarzt Sondermann. Inkontinenz tritt vor allem bei großen Hunden mit mehr als 20 Kilogramm auf. «Rassen wie Dobermann, Riesenschnauzer, Rottweiler oder Boxer sind eher betroffen, Schäferhund, Berner Sennenhund, Dackel oder Spaniel dagegen seltener», erklärt Katharina Linder von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten in Hamburg.

Wie häufig tritt Inkontinenz bei Hunden auf?

Im Schnitt tritt den Experten zufolge bei etwa 30 Prozent aller großen, kastrierten Hündinnen eine Inkontinenz auf - bei kleinen sind es 10 Prozent. Wann die Inkontinenz nach einer Kastration eintritt, ist sehr unterschiedlich, sagt der BHV-Tierarzt: Sie könne schon bald passieren oder erst nach acht bis zehn Jahren. «In der Regel tritt sie aber nach drei bis fünf Jahren ein», sagt Sondermann.

Welche Gründe für Inkontinez bei Hunden gibt es noch?

Auch nicht kastrierte Hündinnen können im Alter inkontinent werden, sagt der Tierarzt. Man spricht dann von Altersinkontinenz. «Hier kommen verschiedene andere Ursachen in Betracht bis hin zu Symptomen ähnlich einer Demenz», erklärt er. Gelegentlich ist ein Hund auch aufgrund eines Traumas oder einer inneren Erkrankung inkontinent, ergänzt Hölscher.

Wie kann man der Inkontinenz bei Hunden vorbeugen?

Wirklich vorbeugen lässt sich einer Inkontinenz kaum. Man vermutet, dass eine bestimmte Operationsmethode, bei der nur die Eierstöcke entfernt werden und die Gebärmutter im Hund bleibt, zu weniger kastrationsbedingtem Harnverlust führt, sagt Hölscher. «Doch hierzu gibt es bisher leider keine gesicherten Studien.» Weil es in der Natur des Hundes liege, seinen eigenen Bereich nicht zu beschmutzen, leiden stubenreine Tiere auch psychisch unter ihrer Inkontinenz, sagt Lindner. «Weil sie feine Nasen haben, ist es für sie ein Graus, nach dem eigenen Urin zu stinken», sagt Hölscher.

Wie sollte sich der Halter gegenüber seinem Tier verhalten?

Im Umgang mit den Tieren rät Lindner Besitzern dazu, verständnisvoll zu reagieren. «Wichtig ist daran zu denken, dass der Hund das nicht absichtlich macht», sagt sie. Keinesfalls dürfe der Hund fürs Urin verlieren bestraft werden, ergänzt Sondermann.

Wie wird Inkontinez beim Hund behandelt?

Meist lässt sich das unfreiwillige Wasserlassen behandeln. «Gegen die Inkontinenz kastrierter Hündinnen gibt es spezielle Tabletten, die täglich eingenommen in bis zu 80 Prozent der Fällen zu Symptomlosigkeit führen», sagt Sondermann. Die Präparate erhöhen die Schließfähigkeit des Harnmuskels und sind nicht teuer, so dass sie sich fast jeder leisten kann, ergänzt Hölscher.

Ist eine Blasenentzündung der Grund für die Inkontinenz, kann diese häufig mit Antibiotika behandelt werden, erklärt Lindner. Und bei einer Nervenschädigung könne eine Operation nötig sein.

Was kann man tun, wenn die Behandlung nicht hilft?

Für hartnäckige Fälle gibt es zusätzlich spezielle Höschen mit Slipeinlagen, die normalerweise für die Zeit der Läufigkeit der Hündin konzipiert sind, sagt der Tierarzt. Komplizierter sei die Sache bei Rüden: «Hier sind kreative Einzellösungen denkbar», erklärt er. Im Einzelhandel gebe es Einmalwindeln, waschbare Varianten, speziell für Hündinnen oder für Rüden. «Die Inkontinenz sollte immer tierärztlich abgeklärt werden», rät Sondermann. Denn auch ernsthafte Erkrankungen wie Diabetes, Bandscheibenvorfälle, Wirbelsäulenarthrosen oder Tumore können der Grund für die Blasenschwäche sein. Prinzipiell können alle Tierarten Inkontinenz zeigen.

Inkontinenz bei Hunden

Inhalt dieses Artikels

Inkontinenz tritt nicht nur bei Menschen auf. Sie zählt zu den Tierkrankheiten, an denen auch Hunde leiden können. Erfahre hier, was sie auslöst und wie du deinem Hund helfen kannst!

Ursachen für Inkontinenz bei Hunden

Die Gründe für Blasenprobleme beim Hund sind vielfältig. Sie lassen sich in mehrere Kategorien unterteilen. Die erste Möglichkeit ist harmlos: Hier tritt Urin aufgrund von Aufregung aus. Bedenklicher ist Blasenschwäche als Symptom einer Erkrankung oder Verletzung. Der dritte größere Bereich ist Inkontinenz als Teil der natürlichen Alterung und der damit einhergehenden Veränderung des Körpers. Ein Sonderfall ist die Kastration, die ebenfalls zu Problemen mit dem Harnapparat führen kann. Übrigens sind große Hunde und Hündinnen häufiger betroffen: Bei Hündinnen ist der Harnleiter gerader als bei Rüden – bis zu 30 % der weiblichen Hunde großer Rassen leiden unter Inkontinenz, gegenüber 10 % der kleineren Rassen.

Seltener ist die sogenannte Kotinkontinenz. Wie der Name sagt, verliert der Hund hier unfreiwillig Kot, nicht zwangsweise als Durchfall.

Gerade bei sehr jungen Hunden kann Stress, Angst oder auch Freude dazu führen, dass Harn austritt. Diese Form der Inkontinenz ist jedoch harmlos! Geschieht dies bei einem jungen Hund und nur ab und an, brauchst du dir keine Sorgen machen.

Bei unterwürfigen Hunden tritt das Einnässen ebenfalls gehäuft auf. Legen sie dieses Verhalten nicht ab, ist es ein Verhaltensproblem, mit dem sie auf eine bestimmte Situation reagieren. Um dies abzutrainieren, wendest du dich am besten an einen professionellen Trainer.

Krankheiten und Verletzungen

  • Blasenentzündung
  • Harnsteine
  • Diabates
  • Morbus Cushing
  • Lebererkrankungen
  • Nierenschäden

Bei Inkontinenz durch Krankheiten oder Verletzungen spricht man von sekundärer Inkontinenz. Das heißt: Sie ist nur ein Symptom, hinter dem sich eine andere Ursache verbirgt.

Nach einem Unfall kann es zu einer Schädigung der Nerven kommen. Die Kontrolle über die Blase funktioniert dann nicht mehr richtig. Auch Tumore können Nerven auf diese Art verletzen.

Am häufigsten tritt Inkontinenz bei einer Blasenentzündung auf. Bei dieser gelangen Bakterien in die Blase und führen zu einer Entzündung in den unteren Harnwegen. Blasenentzündungen können chronisch oder akut auftreten. Harnsteine können ebenfalls eine Entzündung verursachen. Sie bilden sich in der Blase und reizen die Schleimhaut.

Trinkt dein Hund plötzlich viel mehr Wasser, kann das ein Zeichen für Diabetes mellitus sein. Durch das zusätzliche Wasser muss dein Hund öfter urinieren und kann auch ungewollt Harn verlieren. Dies ist auch bei anderen Krankheiten der Fall, bei denen der Hund zusätzlich trinkt, wie einige Leberkrankheiten oder Nierenschäden.

Auch durch einige Medikamente kann es ebenfalls zur Blasenproblemen kommen. Besonders Kortison oder Diuretika (Entwässerungsmittel) haben diese Nebenwirkung. Da ihr Einsatz zeitlich begrenzt ist, löst sich dieses Problem von selbst.

In einigen Fällen sind Fehlbildungen für die Inkontinenz verantwortlich, entweder von Geburt an oder durch falsches Wachstum. Diese müssen meist operativ behoben werden.

Hormonelle Veränderungen

Ist dein Hund bereits ausgewachsen, kann Inkontinenz unter anderem hormonelle Ursachen haben. An vorderster Stelle steht hier das Cushing-Syndrom. Der Körper des Hundes produziert durch eine Funktionsstörung zu viel Kortisol. Unter anderem führt es dazu, dass der Hund mehr frisst und trinkt und öfter Urin ablässt.

Alterserscheinungen

Bei alten Hunden lockert sich das Bindegewebe und der Schließmuskel der Blase funktioniert nicht mehr so gut wie früher. Dies ist eine völlig normale Entwicklung mit fortschreitendem Alter: Die Muskeln bauen ab. Es gibt auch hier einige sanfte Medikamente oder homöopathische Behandlungen, die meist in geringer Dosis Erfolg haben, eine Heilung oder eine Methode zur Vorbeugung gibt es aber nicht.

Kastration

Eine Kastration kann Harnröhreninkontinenz begünstigen. Besonders häufig kommt sie bei Hündinnen größerer Rassen vor. Männliche Hunde sind deutlich seltener betroffen. Es gibt auch Unterschiede zwischen den Rassen, so werden zum Beispiel 65% aller Boxerhündinnen inkontinent. (Der Schnitt liegt bei ca. 30% für große Hunderassen und etwa 10% bei kleinen.)

Die Zusammenhänge sind nicht ganz klar, zumal eine kastrationsbedingte Inkontinenz bei Hunden auch Jahre nach dem Eingriff auftreten kann. Experten vermuten, dass ein Zusammenhang mit den natürlichen Alterscheinungen besteht. Die verminderte Menge an Östrogen genügt als Grund nicht.

Inkontinenz bei Hunden behandeln

Bevor die Inkontinenz des Hundes behandelt werden kann, muss die Ursache gefunden werden. Das ist meist nicht einfach und sollte in Verbindung mit einem Tierarzt geschehen. Denn so vielfältig wie die Ursachen, ist auch die folgende Behandlung. Dein Tierarzt empfiehlt dir die passenden Mittel und nennt dir die richtige Dosis.

Wichtig: Bestrafe deinen Hund nicht! Er uriniert nicht mit Absicht und leidet vermutlich selbst unter seinem unabsichtlich verunreinigten Schlafplatz.

Schulmedizinische Behandlung

Liegt eine Missbildung vor, kann durch einen chirurgischen Eingriff Abhilfe geschaffen werden. Das gilt auch für beschädigte Nerven.

Ist die Inkontinenz des Hundes kastrationsbedingt, hilft eine Behandlung mittels Hormontabletten, welche Östrogene enthalten. Auch Ephedrin und Phenylpropanomalin werden häufig eingesetzt. Diese erhöhen die Muskelspannung in der Harnröhre und verstärken ihren Verschluss. Bei manchen Hunden haben diese Tabletten allerdings Nebenwirkungen: Sie schädigen das Knochenmark und hemmen die Blutbildung.

Bei einer akuten bakteriellen Erkrankung wie einer Harnwegsinfektion werden Antibiotika eingesetzt. Auch bei anderen Krankheiten geht der Tierarzt nicht direkt gegen das Symptom vor, sondern behandelt die Krankheit. Ist diese geheilt, verschwindet auch die Inkontinenz.

Homöopathische Behandlung

Auch in der Homöopathie finden sich Möglichkeiten, deinen Hund von seiner Blasenschwäche zu befreien. Wirkstoffe wie Bärentraube, Staphisagria oder Causticum zeigen oft erstaunliche Wirkung. Auch Sepia (Tintenfisch) wird empfohlen, um den Hormonspiegel auszugleichen.

Vor der Verwendung solltest du jedoch unbedingt mit einem Tierarzt oder einem Tierheilpraktiker sprechen. Mit ihnen stimmst du die Dosierung ab und überwachst die Behandlung deines Hundes. Zudem gibt es für verschiedene Krankheiten unterschiedliche effektive Maßnahmen: Bei Krankheiten hilft oft Cantharis D6; bei Pieseln durch Aufregung kann Gelsemium fördernd wirken.

Pflanzliche Mittel, die du ohne ärztliche Hilfe anwenden kannst, sind Kürbiskerne und Cranberrys. Auch Blasentees mit diesen Stoffen kannst du deinem Hund geben. Sie unterstützen vor allem indirekt und führen zu einem verbesserten Zellschutz. Bakterien haben es so schwerer, deinen Hund als Wirt zu nutzen. Kürbiskernöl stärkt vor allem die Prostata und den Schließmuskel der Blase.

Alternative zur Medizin: Hundewindeln

Besonders ältere Hunde verlieren Harn und Kot als Begleiterscheinung des Älterwerdens. Aber auch bei jüngeren Hunden möchtest du dich vielleicht gegen eine medizinische Behandlung entscheiden. Möglicherweise dauert es auch, bis ein Medikament anschlägt. Hilfe findest du in Form von Hundewindeln.

Diese sind unkompliziert anzubringen und für alte Vierbeiner weniger belastend als eine Operation oder Medikamente. Sollte dein Hund also an einer Inkontinenz leiden, die nicht behandelbar ist, sind Windeln für Hunde eine gute und tiergerechte Alternative. Da eine altersbedingte Blasenschwäche dem Hund nicht weiter schadet, reicht dies auch vollkommen aus.

Schlafplatz eingenässt – und nun?

Hat dein Hund sich schon mehrmals in der Nacht eingenässt? Das ist auch Hunden unangenehm. Es kann sogar sein, dass dein Hund seinen Schlafplatz meidet – sogar wenn du Decke und Stoff gewaschen hast.

Die normale Wäsche genügt nicht. Auch wenn du nichts riechst: Einige Stoffe im Hunde-Urin bleiben bei üblichen Waschtemperaturen erhalten. Um die Decken wirklich sauber zu bekommen, musst du die Waschmaschine auf 95° C stellen, sie also fast abkochen. Empfehlenswert: Lege eine leicht waschbare Unterlage unter die bevorzugten Ruheorte deines Hundes.

Tierarztpraxis Nidderau Dr. Rogalla & Dr. Rummel

Inkontinenz (Blasenschwäche) bei der Hündin

Die Unfähigkeit der Hündinnen ihren Urin zu halten, ist für Hund und vor allen für Sie als Besitzer-in ein großes Problem, egal, ob der Urin tropfenweise oder in großen Mengen verloren wird.

Häufen sich die kleinen Urinflecken nicht nur in der Liegestatt der Hündin, sondern auch im Restaurant und bei Freunden im Wohnzimmer, so ist das in der Regel der Zeitpunkt, wo die Hündinnen uns in der Praxis vorgestellt werden.

Nun gilt es als erstes ist herauszufinden, ob es sich um eine primäre oder sekundäre Inkontinenz handelt. Das ist oft nicht einfach, da die Symptome: unkontrollierter und häufiger Urinabsatz – in beiden Fällen gleich sind.

Funktion der Harnblase:

Zunächst wollen wir betrachten, wie der Urinabsatz normalerweise erfolgt.

Die Harnblase, im Beckenbereich des Hunde gelegen, besteht aus dem Blasenkörper und dem Blasenhals. In den Blasenhals münden die Harnleiter (Urether), die im Nierenbecken entspringen und den dort produzierten Harn in die Blase leiten. Über die Harnröhre (Urethra), die im Scheidenboden mündet, wird der Urin nach außen geleitet.

(Foto aus Lehrbuch)

Bei der Harnblasenfunktion unterscheiden wir zwei Phasen –

die Füllungsphase und die Urinabsatzphase.

  1. wird die Blase gefüllt, so ist der Harnröhrenmuskel zirkulär angespannt, die Blase ist wie ein Ballon verschlossen. Dieser Verschluß erfolgt unwillkürlich, d.h. es wird von unbewußten (autonomen) Nervensysten automatisch gesteuert.
  2. Ein Teil der Nerven (Sympathikus) kommt aus dem Rückenmark der Lendenwirbel. Einige Fasern versorgen die Blasenwand und den Blasenhals, andere ziehen zum Harnröhrenmuskel. Sie messen die Dehnung der Blase und sorgen für die Kontraktion der Harnröhrenmuskulatur.
  3. Ein weiterer Teil der Nerven (Parasympatikus) kommt aus dem Kreuzbein, sie ziehen die Blasenmuskulatur zusammen ,wenn die Blase voll ist und öffnen gleichzeitig den Schließmuskel der Harnröhre, sodass der Urin ausfließen kann.
  4. Das ist ein fein abgestimmtes Zusammenspiel, das auch willkürlich (bewusst) gesteuert werden kann. Diese bewusste Steuerung wird beim Hund als Welpe und beim Menschen als Kleinkind erlernt.

Nun können wir uns gut vorstellen, was passiert, wenn eines dieser Systeme nicht richtig arbeitet.

  • kommt die Störung aus dem Lendenwirbelbereich (Sympatikus) , läuft der Hund aus, da der Harnröhrenmuskel nicht mehr richtig schließt,
  • kommt die Störung hingegen aus dem Kreuzbein (Parasympatikus), so wird die Blase bei Füllung nicht ausgepresst und der Urin läuft einfach über.

Primäre Inkontinenz:

  • Funktionsverlust des Harnröhrenverschlusses durch hormonelle Störungen oder Verlagerung der Blase ins Becken nach Kastration
  • Mißbildungen der Urether (= ektopischer Harnleiter) , sie münden statt in der Blase in der Harnröhre. Rassen wie Golden Retriever, Labrador, Husky, Briard, Boxer haben eine Prädisposition für diese Fehlbildung und werden im Alter von 3-4 Monaten auffällig, da sie nicht stubenrein werden
  • Innervationsstörungen von Blase und Harnröhre bei Schädigungen des Rückenmarks, wie wir sie häufig vorfinden beim cauda equina-Syndrom oder nach Unfällen

Sekundäre Inkontinenz:

Darunter verstehen wir eine Reihe von Krankheiten, welche Inkontinenz (Urinverlust) als Begleitsymptom aufweisen wie Tumore, Blasensteine, Entzündung der Blase, Nierenschädigung oder hormonelle Erkrankungen, wie z.B. Nebennierenstörungen.

Diagnostik:

Es ist eine ausführliche klinische Untersuchung mit Blut- und Urinanalyse und gegebenenfalls auch Ultraschall und Röntgen vonnöten, um sekundäre Inkontinenz auszuschließen.

Die Urinuntersuchung sollte immer mit Harn durchgeführt werden, der durch eine sterile Blasenpunktion gewonnen worden ist. Der Urinteststreifen allein ist nicht aussagekräftig, die Bestimmung des spezifischen Gewichtes und die mikroskopische Untersuchung des Sediments gehören zu einer Harnuntersuchung immer dazu.

Auch ist es wichtig, eine bakteriologische Untersuchung des Urins durchführen zu lassen.

Ultraschall:

Die Ultraschalluntersuchung ist unkompliziert durchzuführen und sehr aussagekräftig. Es können Entzündungen, Blasensteine, Tumore und sogar ektopische Harnleiter dargestellt werden.

Das Röntgenbild zeigt uns eine Verlagerung der Blase, Tumore nicht nur in der Blase selbst, sondern im gesamten Bauchraum. Tumore im Bauchraum könnten z.B. die Blase einengen. Gleichzeitig kann die Lendenwirbelsäule mitbeurteilt werden.

Die Therapie richtet sich nach der Grunderkrankung. Steine und ektopische Urether müssen operativ angegangen werden, Tumore können operiert oder mit Chemotherapie behandelt werden, Probleme im Rückenmark können manchmal operativ gelöst werden oder sind mit Medikamenten zu bessern.

Kastrationsbedingte Harninkontinenz:

Am häufigsten wird die Inkontinenz bei der Hündin durch die Kastration ausgelöst. Die hormonellen Veränderungen führen bei manchen Tieren zu einer Schwäche des Harnröhrenverschlusses. Kleine Hündinnen (< 20 kg Körpergewicht) sind sehr selten betroffen, während bei den großen Rassen bis zu 25 % nach der Kastration unwillentlich Harn verlieren können.

Bestimmte Rassen sind davon eher betroffen wie Bobtail, Boxer, Dobermann, Rottweiler, Riesenschnauzer. Die Schäferhündin hingegen, obwohl zur höheren Gewichtsklasse zählend, wird selten undicht.

Meistens verlieren die betroffenen Hündinnen den Urin nachts, in der Regel tritt das Harnträufeln auch nicht gleich nach der Kastration auf, es kann auch erst im späteren Alter auftreten.

Bei gefährdeten Rassen sollte die Entscheidung zur Kastration wohl überlegt werden, hier ist vor allen der Zeitpunkt wichtig. Optimalerweise sollten die Hündinnen kurz vor der ersten Läufigkeit kastriert werden, dann sinkt das Risiko um die Hälfte. Zudem hat es den Vorteil, dass mit der Frühkastration das Risiko für die Entwicklung von Mammatumoren drastisch sinkt.

Von einer Frühkastration wird lediglich bei Hündinnen mit einer juvenilen Vaginitis abgeraten, da diese in der Regel nach der ersten Läufigkeit verschwindet.

Bei Risikorassen kann über die hormonelle Kastration mit implantierten Hormonstäbchen (Chip) nachgedacht werden, Risiko dabei ist, dass es zu Läufigkeitsdurchbrüchen und evtl. ungewollter Trächtigkeit und zu Gebärmutterentzündungen führen kann. Gebärmutterentzündungen sind sehr gefährlich und es muß dann auf jeden Fall notoperiert werden.

Sollte die Hündin undicht werden, so kann der Hormonchip wieder leicht entfernt werden, auf dass das Harnträufeln wieder aufhört.

Die inkontinente Hündin kann mit Medikamenten, die den Tonus der Harnröhre verstärken (Sympatomimetika) behandelt werden. Diese gibt es als Tabletten oder Sirup und werden täglich nach Wirkung verabreicht. In der Regel werden die Tiere damit wieder dicht.

Es gibt auch noch die Möglichkeit durch Kollagendepots um die Harnröhre den Verschluß zu verengen, das ist aber oft auch keine Dauerlösung, durch Veränderung der Schleimhaut können diese Hündinnen nach einer gewissen Zeit wieder undicht werden.

Es kann auch versucht werden, der undichten Hündin den Kastrationschip zu implantieren, nachweislich gibt es Fälle, in denen auch die kastrierten Hündinnen so wieder kontinent werden.

Sehr großen Erfolg haben wir mit Neuraltherapie und Akupunktur.

Wird diese gleich zu Beginn der Inkontinenz eingesetzt, so kann die Hündin wieder über Monate und Jahre dicht werden!

Es ist sehr wichtig, dass Sie gleich bei beginnender Inkontinenz bei uns in der Praxis vorstellig werden und keine wichtige Zeit verstreichen lassen, haben wir erst einmal die Ursache der Inkontinenz gefunden, so kann sie in nahezu den meisten Fällen erfolgreich behandelt werden.

Artikel über

Tierärztliche Gemeinschaftspraxis Arkadenhof

Dr. Rogalla & Dr. Rummel

Am Steinweg 18 - 20

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Tel. 06187 - 27 300

Fax 06187 - 27 301

8.00 - 13.00 Uh und 15.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch nachmittags geschlossen

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Aktuelle Neuigkeiten aus der Praxis

Februar 2018

Wau, da bin ich wieder und freue mich darüber, das.

Inkontinenz bei Hunden

Ein häufiges Problem ist die Inkontinenz bei Hunden. Viele alte Hunde leiden darunter. Sie verlieren unbewusst Urin, meist während sie schlafen oder beim aufstehen. Nachfolgend erfahren Sie, welche Ursachen das haben kann, wie eine Inkontinenz beim Hund behandelt werden kann und was Sie tun können, um Ihrem tropfenden Vierbeiner zu helfen.

Sie können hier zu den einzelnen Abschnitten dieses Artikels springen:

Inkontinenz kann Hunde beider Geschlechter betreffen, kommt aber am häufigsten bei älteren kastrierten Hündinnen vor. Der Hund hat plötzlich das dringende Bedürfnis zu pinkeln und ist nur für kurze Zeit in der Lage, es zu halten. Oder Ihr Hund verliert ganz plötzlich und ohne Vorwarnung, auch während er schläft, Urin und merkt gar nicht, was passiert ist. Bei manchen Hunden äußert sich die Inkontinenz auch durch permanentes Tröpfeln.

Die daraus resultierenden Tropfen, Pfützen oder Pipi-Seen sind unangenehm und frustrierend… für Mensch und Hund.

Eine große Auswahl empfehlenswerter Produkte für Ihren inkontinenten Hund, finden Sie auf dieser Seite…

Es gibt viele Möglichkeiten eine Inkontinenz bei Hunden zu behandeln und manchmal sogar vollständig zu heilen. Zuerst aber muss die Ursache des Problems gefunden werden..

Ursachen von Inkontinenz bei Hunden

Es kann viele verschiedene Gründe haben, warum alte Hunde unfreiwillig Wasser lassen:

Schwankender Hormonspiegel

Eine Inkontinenz alter Hunde kann die Folge von Hormonschwankungen sein. Am häufigsten ist dies ein zu niedriger Östrogenspiegel bei weiblichen Hunden, vor allem wenn sie kastriert sind.

Ältere Rüden können unter Testosteron abhängiger Inkontinenz leiden, egal ob sie kastriert sind oder nicht.

Neurologische Probleme und Wirbelsäulen-Probleme

Wenn Ihr alter Hund Probleme mit der Wirbelsäule (z.B. Arthrose) und den Bandscheiben (z.B. Bandscheibenvorfall) hat oder unter neurologischen Problemen leidet, kann das dazu führen, dass er die Kontrolle über seine Blase verliert. Das liegt daran, dass die Nervensignale vom Gehirn zur Blase nicht richtig funktionieren und im schlimmsten Fall überhaupt nicht mehr durchkommen.

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung kann dazu führen, dass Ihr Hund die Kontrolle über sein Pipi verliert. Bei einer solchen Infektion ist der Harndrang sehr stark und das Bedürfnis zu pinkeln tritt weit häufiger auf als normal. Eine Blasenentzündung kommt bei Hündinnen häufiger vor als bei Rüden und kann alle Altersgruppen betreffen. Sie kann für den Hund sehr schmerzhaft sein, weil der Urin brennt und juckt. Manchmal ist der Druck auf die Blase sehr stark, aber beim Pinkeln kommen immer nur ein paar Tröpfchen.

Weitere mögliche Ursachen

Es gibt noch einige andere Umstände und Erkrankungen, die dazu führen können, dass Ihr alter Hund öfters pinkeln muss oder die Kontrolle über seine Blase verliert.

  • Die häufigsten sind Diabetes (sie führt zu einem übermäßigen Durst, gefolgt von vermehrtem Urinieren), Leber- oder Nierenerkrankungen, Polypen oder Krebs in den Harnwegen oder Prostata und Blasensteine.
  • Auch CDS (Hunde-Alzheimer) kann zu Inkontinenz-Problemen bei alten Hunden führen. Die Hunde wissen dann nicht mehr, dass sie nicht ins Haus pinkeln sollen oder sie „vergessen“ sich rechtzeitig bemerkbar zu machen. Manchmal haben an CDS erkrankte Hunde Phasen, in denen sie geistig abwesend zu sein scheinen – dies kann ebenfalls zu zufälligen Urinausscheidungen führen.
  • Emotionale oder psychische Belastungen, wie Angstzustände oder Stress können bei alten Hunden ebenfalls eine (meist vorübergehende) Inkontinenz auslösen.
  • Und nicht zuletzt lässt der Alterungsprozess an sich Organe, Muskeln und Nerven nicht mehr so gut funktionieren wie früher. Nachlassende Muskelspannung oder zu schwache Nervenimpulse können zur Lockerung des Blasenschließmuskels führen, was ein unabsichtliches Urin-Tröpfeln nach sich zieht.

Wie kann Inkontinenz bei alten Hunden behandelt werden?

Bitte schimpfen Sie nicht mit Ihrem Hund – er kann nichts dafür!

Wie die Inkontinenz Ihres alten Hundes behandelt werden kann, hängt vor allem von der Ursache ab. In vielen Fällen ist die Harninkontinenz das einzige Problem, in anderen Fällen wiederum ist die Inkontinenz nur ein Symptom einer anderen Krankheit.

Es gibt viele effektive Methoden, eine Inkontinenz zu behandeln. Sie reichen von Medikamenten über Nahrungsergänzungen bis hin zu chirurgischen Maßnahmen.

So kann zum Beispiel eine hormonell bedingte Inkontinenz oftmals sehr gut mit Hormontabletten behandelt werden.

Es gibt mehrere Möglichkeiten eine Inkontinenz beim Hund operativ zu verbessern oder zu beheben, wie z.B: das Anbringen einer Art Manschette um die Harnröhre oder eine Lageveränderung der Blase. Hier kann Sie Ihr Tierarzt beraten, ob eine Operation überhaupt nötig ist und welcher Eingriff für Ihren Hund sinnvoll ist.

Behandlung bei durch Wirbelsäulenschäden und neurologisch verursachter Inkontinenz

Falls Ihr Hund aufgrund von Schädigungen von Bandscheiben oder Wirbelsäule oder neurologischen Problemen eine Blasenschwäche entwickelt hat, müssen diese Probleme behandelt werden.

Wenn Ihr alter Liebling im hinteren Rückenbereich Anzeichen von Schwäche oder Lahmen zeigt und eine Blasenschwäche auftritt, sollten Sie vom Tierarzt untersuchen lassen, ob diese beiden Symptome zusammenhängen. Er wird dann über den weiteren Behandlungsverlauf gemeinsam mit Ihnen entscheiden.

Manchmal können Medikamente die vorhandenen Entzündungen lindern, Schwellungen beheben und den Druck auf eingeklemmte Nerven reduzieren, in anderen Fällen könnte auch ein chirurgischer Eingriff erforderlich werden.

Behandlung von Harnwegsinfektionen bei älteren Hunden

Durch die Untersuchung des Hundeurins kann Ihr Tierarzt feststellen, ob Ihr Hund an einer Blasenentzündung oder einer anderen Harnwegsinfektion leidet.

Sollte dies der Fall sein, wird die Gabe eines Antibiotikums die verursachenden Bakterien rasch und zuverlässig abtöten und Ihr Hund wird sich schnell besser fühlen. Wenn die Infektion die Inkontinenz verursacht hat, dürfte Ihr Vierbeiner danach keine Probleme mehr haben.

Lassen Sie eine Blasenentzündung und andere Harnwegsinfekte niemals unbehandelt – die Bakterien können leicht von der Blase in die Nieren aufsteigen und dort weitaus schwerwiegendere Probleme verursachen!

Behandlung anderer zugrunde liegender Erkrankungen

Je älter ein Hund ist, umso anfälliger ist er auch für viele verschiedene Gesundheitsprobleme. Viele davon können auch zu einer leichten bis schweren Inkontinenz führen. Es heißt also herauszufinden, was genau die Blasenschwäche Ihres Vierbeiners verursacht, damit die Behandlung richtig ausgewählt werden kann.

Achten Sie deshalb bei Ihrem inkontinenten Hund auf alle anderen auftretenden Symptome, wie:

  • Veränderter Appetit
  • Übermäßiger Durst
  • Magen-Darm-Störungen wie Durchfall oder Erbrechen
  • Gewichtszunahme oder -abnahme
  • Zeichen von Schmerzen oder Stress
  • Muskelkrämpfe
  • Schwäche
  • Desorientierung oder Verwirrung (könnten auf eine beginnende Hunde-Alzheimer-Erkrankung hinweisen)
  • Verhaltensänderungen

Teilen Sie ALLE Beobachtungen Ihrem Tierarzt mit, nur so kann er herausfinden, was wirklich hinter der Inkontinenz Ihres Hundes steckt und kann die passende Behandlung einleiten.

Umgang mit der Inkontinenz eines Hundes

Wie Sie sehen können, kann es viele unterschiedliche Ursachen haben, wenn Ihr Hund seine Blase nicht kontrollieren kann – und ebenso viele Behandlungsmöglichkeiten.

Aber es gibt keine Garantie dafür, dass eine Inkontinenz vollständig geheilt werden kann, weder medikamentös noch chirurgisch. Manchmal ist die Behandlung sehr effektiv und das Problem ist rasch wieder behoben. In anderen Fällen ist die Behandlung jedoch nur teilweise erfolgreich und es kommt noch zu gelegentlichen Unfällen oder tropfendem Urin.

Wenn Sie (und Ihr Hund) in solch einer Situation sind, gibt es einige hilfreiche Maßnahmen, die das Leben erleichtern können:

  • Halten Sie den Hund zuhause vor allem in Räumen mit wischbarem Boden.
  • Gehen Sie so oft wie möglich mit ihm Gassi, auch nachts.
  • Beobachten sie Ihren Hund gut um evtl. rechtzeitig erkennen zu können, wann er pinkeln muss. Nachts oder wenn der Hund tagsüber schläft müssen Sie sich auf eine wasserdichte Unterlage und/oder Hundewindeln verlassen.
  • Stellen Sie sich darauf ein, das Sie eine Menge Wäsche waschen müssen.

Bitte denken Sie daran, dass Ihr Hund nichts für seine undichte Blase kann und ihn die Angelegenheit bestimmt auch stört.

Hundewindeln und Bauchbänder

Diese schützen nicht nur Ihre Bodenbeläge, Hundebetten und Möbel davor, ständig vom Urin durchnässt zu werden sondern halten auch das Fell des Hundes weitgehend trocken, so dass Sie ihn nicht mehrmals täglich baden oder abduschen müssen.

Wenn Ihr Hund nur beim Schlafen die Kontrolle über seine Blase verliert, ziehen sie ihm einfach kurz vor seiner Schlafenszeit eine Windel an. Wenn er jedoch konstant „tropft“ wird es nötig sein, dass er sie längere Zeit am Tag trägt. Wenn dies der Fall ist, sollten sie möglichst regelmäßig für einige Zeit mit ihm nach draussen gehen, damit die Haut sich in längeren windelfreien Zeiten erholen kann. Halten Sie Bauch und Genitalbereich des Hundes sauber und trocken um Hautreizungen zu verhindern.

Hundewindeln* gibt es in vielen verschiedenen Größen und Designs – sowohl für Hündinnen als auch für Rüden. Bauch-Bänder* empfehlen sich für Rüden, die nur „tröpfeln“ oder nur gelegentlich unkontrolliert pinkeln.

Weitere Produkte, die Ihnen und Ihrem inkontinenten Hund das Leben erleichtern können, finden Sie auf der Seite…

Es gibt Einweg-Hundewindeln und waschbare, mehrfach verwendbare Hundewindeln, Windel-Einlagen für den Einsatz in waschbaren Hundewindeln, hübsch gestaltete Überzieh-Höschen und, und, und….

Wasserdichte Unterlagen

Wenn Ihr Hund, aus welchem Grund auch immer, keine Windeln tragen kann, dann müssen Sie kreativ werden. Verwenden Sie für die Liegeplätze des Hundes wasserdichte Unterlagen* und darauf alte Handtücher oder eine leicht zu waschende Decke. Stellen Sie sicher, dass Hundebett und Hundekörbchen ebenfalls waschbar sind.

So entfernen sie Hunde-Urin am besten

Wenn Ihr alter Hund inkontinent ist, ist es unvermeidlich, dass Sie des öfteren seine Pfützen entfernen müssen. Stellen Sie sich darauf ein und wappnen Sie sich mit passenden Mitteln gegen den Urin-Geruch und entsprechenden Fleckentfernern.

Es gibt eine Menge zu putzen….

Halten Sie in jedem Raum mindestes eine Rolle gut aufsaugender Küchentücher und / oder alte Handtücher bereit, damit sie im Falle eines Malheurs sofort den Urin aufwischen können.

Tipp: Baby-Einmalwindeln (die billigste Marke reicht hier völlig aus) haben eine enorme Saugkraft, eignen sich hervorragend zum Aufwischen von Hunde-Urin und ersparen Ihnen einiges an Wäsche!

Teppiche bekommen sie, nachdem Sie den größten Teil des Urins aufgesaugt haben, gut mit verdünnten Oxi-Reinigern (bitte vorher die Farbechtheit Ihres Teppichs an einer unauffälligen Stelle testen!) wieder sauber. Einfach mit kaltem Wasser mischen, die betroffenen Bereiche damit einreiben und gut trocken tupfen. Anschließend empfiehlt es sich, zur Geruchsentfernung einen speziellen Enzymreiniger* anzuwenden.

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Mein Name ist Christine, hier mit meinem Hunde-Oldie Terri.

Inkontinenz

Unter dem Begriff Inkontinenz versteht man das Unvermögen des Hundes, Harn bzw. Kot zurückzuhalten.

Es gibt demnach zwei Formen der Inkontinenz, die jeweils verschiedene Ursachen haben können: Die Harninkontinenz und die Kotinkontinenz.

Die Inkontinenz muss grundsätzlich von der Unsauberkeit (z. B. Harnabsatz aufgrund mangelnder Stubenreinheit oder im Zuge von Verhaltensstörungen) abgegrenzt werden. Junge Hunde, die ein stark unterwürfiges Verhalten zeigen, nässen sich mitunter ein; diese Form der Unsauberkeit gilt ebenfalls nicht als Inkontinenz und bessert sich meist mit zunehmendem Alter des Tieres.

Harninkontinenz

Die Harninkontinenz tritt bei älteren Hunden generell häufiger auf.

Auch kastrierte Hündinnen, insbesondere großer Rassen (ab etwa 20 kg Körpergewicht), sind öfter betroffen. Rassen wie Boxer, Dobermann, Riesenschnauzer, Rottweiler und Bobtail unterliegen hier einem besonders hohen Risiko. Der Verschlussmechanismus der Harnröhre ist dabei beeinträchtigt.

Wahrscheinlichster Grund hierfür ist der durch die Kastration bedingte Mangel an Östrogen, einem weiblichen Geschlechtshormon.

Angeborene Missbildungen des Harntraktes, z. B. ein sogenannter ektopischer Ureter (an der falschen Stelle einmündender Harnleiter), sind weitere Gründe für das Vorliegen einer Harninkontinenz.

Die Inkontinenz kann auch als Begleiterscheinung auftreten bei

-Harnwegsinfektionen (z. B. Blasenentzündung)

-Zubildungen/Tumoren im Urogenitaltrakt

-Störungen der Nervenfunktion, beispielsweise durch Verletzungen, einen Bandscheibenvorfall, einen Tumor, ein Cauda-equina-Syndrom oder durch die sogenannte Degenerative Myelopathie (fortschreitende Schädigung des Rückenmarks).

Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus oder Morbus Cushing gehen häufig mit einer erhöhten Harnproduktion einher. Gleiches gilt für bestimmte Herzerkrankungen, bei denen der Hund entwässernde Medikamente erhält. Der Hund kann hierbei durch die vermehrte Urinproduktion ebenfalls ungewollt Harn verlieren.

Kotinkontinenz

Auch der Kotabsatz kann sich der willentlichen bzw. reflektorischen Kontrolle des Hundes entziehen.

Man unterscheidet zwischen der sogenannten Teilinkontinenz, die nur bei dünnem Kot oder bei Belastung auftritt, und der Totalinkontinenz.

Gründe hierfür können u. a. sein:

-Durchfälle; Darmentzündungen (durch die Schädigung des Dickdarms ist dieser nicht mehr in der Lage, dem Kot ausreichend Wasser zu entziehen; das Kotvolumen wird für den Enddarm zu groß, um es zurückhalten zu können)

-Zubildungen/Tumoren im Bereich des Enddarms bzw. des Darmausgangs

-Defekte des Schließmuskels, z. B. durch Verletzungen oder Störungen der Nervenfunktion (etwa durch einen Bandscheibenvorfall); auch altersbedingt möglich

-Angeborene anatomische Fehlbildungen (z. B. zu klein ausgebildeter Enddarm).

Die Harninkontinenz äußert sich u. a. durch

-Teils permanenten Verlust kleiner Urinmengen (v. a. bei anatomischen Missbildungen des Harntraktes)

-Harnträufeln (z. B. bei kastrierten Hündinnen besonders im Schlaf und nach dem Aufstehen)

-Mitunter schmerzhaftes Pressen auf Harn.

Zu den Symptomen der Kotinkontinenz gehören:

-Schwierigkeiten beim Kotabsatz; teilweise starkes Pressen.

Bei Defekten des Schließmuskels zeigen die betroffenen Hunde meist beim Husten oder Bellen Kotverlust (in der Regel kleine Mengen).

Da sowohl die Harn- als auch die Kotinkontinenz sehr vielfältige Ursachen haben können, ist eine gründliche Diagnostik wichtig. Nur so kann ein individueller, genau auf die jeweilige Ursache zugeschnittener Behandlungsplan erstellt werden.

Nach einer ausführlichen Anamnese (Vorbericht) wird der Hund vom Tierarzt gründlich untersucht. Eine Urin-, Kot- oder Blutuntersuchung kann je nach vorliegendem Fall notwendig sein. Unter Umständen müssen auch Röntgenbilder, ein Ultraschall oder weiterführende Untersuchungen (z. B. MRT, Blasen- oder Darmspiegelung, Entnahme einer Gewebeprobe) angefertigt werden, um zu einer sicheren Diagnose zu gelangen.

Die Behandlung der Inkontinenz richtet sich nach der Grundproblematik. Diese wird – soweit möglich – ursächlich behandelt.

Hinzu kommt die symptomatische Therapie der Inkontinenz. Diese besteht in der Gabe spezieller Medikamente (z. B. Sympathomimetika bei bestimmten Fällen der Harninkontinenz) und – im Falle der Kotinkontinenz – in der Fütterung einer hoch verdaulichen Schonkost.

Bei harninkontinenten Hunden gibt es weiterhin die Möglichkeit einer Kollageninjektion in die Schleimhaut der Harnröhre, um den Harnröhrenverschluss zu verbessern. Dieser Eingriff wird endoskopisch vorgenommen.

Wie lange die Behandlung fortgeführt werden muss, richtet sich ebenfalls nach der Ursache der Erkrankung. In manchen Fällen kann eine dauerhafte Therapie notwendig werden.

Wichtig ist, dass der Hund keinesfalls weniger Wasser zu trinken bekommen darf als gewöhnlich. Häufiger notwendige Gassigänge und eine intensive Pflege des Patienten müssen in Kauf genommen werden.

Es ist wichtig, darauf zu achten, dass der Hund immer sauber und trocken gehalten wird. Eine wasseraufsaugende Spezialauflage kann helfen, das Hundebett nachts trocken zu halten. Es gibt spezielle Hundewindeln, die ein Verschmutzen der Wohnung weitestgehend verhindern. Hier sollte aber unbedingt auf eine gute Passform und auf die (dauerhafte) Zumutbarkeit der Maßnahme für den Hund geachtet werden.

Je nach Ursache und Schweregrad der Inkontinenz ist die Prognose sehr gut bis aussichtslos. Eine infektiöse Erkrankung des Harntrakts oder eine Durchfallerkrankung sind in der Regel gut behandelbar und heilen in der Regel folgenlos aus. Die Inkontinenz ist dann nicht mehr vorhanden.

Anatomische Fehlbildungen können häufig mit gutem Ergebnis operiert werden.

Liegt die Ursache der Inkontinenz in einer gestörten Nervenfunktion, so ist die Prognose abhängig von der Behandelbarkeit des zugrundeliegenden Problems. So kann ein erfolgreich operierter Bandscheibenvorfall zu einer erheblichen Besserung einer Inkontinenz führen. Erkrankungen wie die Degenerative Myelopathie hingegen entziehen sich weitestgehend einer Behandlung, so dass die Prognose hier wesentlich schlechter ausfällt.

Eine spezifische Prophylaxe ist nur schwer möglich.

Unkastrierte Hündinnen werden seltener inkontinent als ihre kastrierten Artgenossinnen, dennoch müssen bei der Entscheidung für oder gegen eine Kastration mehrere wichtige Faktoren gegeneinander abgewogen werden (siehe Kastration der Hündin – Pro und Contra).

Insbesondere kleine Hunderassen mit wenig Unterwolle sind bei (nass)kalter Witterung einem erhöhten Risiko für Harnwegsinfektionen ausgesetzt. Sie sollten nicht auf kaltem Boden sitzen oder liegen und stets in Bewegung bleiben bzw. gegebenenfalls mit einem warmen Hundemantel eingedeckt werden.

Infektiösen Darmerkrankungen kann ein Stück weit vorgebeugt werden, indem der Hund nur hygienisch einwandfreies Futter aus einem sauberen Napf erhält. Ein Abkochen der Ration senkt die Infektionsgefahr mit durchfallverursachenden Bakterien wie Salmonellen, E. Coli oder Campylobacter bzw. Viren wie Rota- und Coronaviren sowie Parasiten und ihrer Zwischenstadien (z. B. Kokzidien, Toxoplasmen).

Zu den gängigen Schutzimpfungen beim Hund (sog. Core-Vakzine) gehören die Impfungen gegen Staupe, Parvovirose und Leptospirose. Diese Erkrankungen können mit teils starken Durchfällen einhergehen; an Leptospirose erkrankte Hunde entwickeln häufig Harnwegsinfekte bis hin zum Nierenversagen.

Bandscheibenvorfällen kann bei hierfür anfälligen Rassen in geringem Umfang durch das Vermeiden von Übergewicht und unpassenden Bewegungsmustern (z. B. hohe Sprünge, viele Treppen) vorgebeugt werden.

2 Kommentare

Meine Hündin ist Inkontinent, sie bekommt täglich 5 gemahlene Kürbiskerne unters Futter gemischt und hält seitdem wesentlich länger durch!

(vorher 2-3 stunden, jetzt 6-8).

Finde so etwas auch einfach viel besser als immer ddiese doofe Chemie….

Inkontinenz beim Hund

Definition

Inkontinenz beim Hund bedeutet, dass er meist selbst unbemerkt oder unbeabsichtigt Harn absetzt. Der Verlust des Harns geschieht beim Aufstehen oder im Schlaf. Unterschieden wird zwischen Inkontinenz und Harnträufeln, wobei Harnträufeln durch andere Erkrankungen ausgelöst wird. Wenn der Hund beispielsweise an Diabetes mellitus oder an den Nieren erkrankt ist, trinkt er viel und muss deshalb auch mehr Urin absetzen (Polyurie). Wenn der Hund den Kot unkontrolliert und in großen oder kleinen Mengen absetzt, handelt es sich um Kotinkontinenz.

Es gibt vielfältige Ursachen für die Inkontinenz beim Hund. Begünstigend für eine Harninkontinenz ist zum Beispiel eine Kastration. Aufgrund eines niedrigen Östrogenspiegels und eines altersbedingten lockeren Bindegewebes funktioniert der Schließmuskel (Sphinkter) der Harnblase nicht mehr ausreichend. Es handelt sich demnach um eine Harnröhrensphinkter-Inkompetenz, die hauptsächlich bei älteren kastrierten, meist übergewichtigen Hündinnen größerer Rassen auftritt. Seltener sind männliche Hunde betroffen. Weitere Ursachen für Inkontinenz sind Tumore in der Blase oder den Harnwegen sowie Polypen oder Harnsteine (Urolithen). Junge Tiere mit Missbildungen der Blase oder anderer Organe sowie unterwürfige Hunde leiden ebenfalls häufig an Inkontinenz. Verletzte Nerven (durch einen Unfall, Bandscheibenvorfall oder Tumor), die der Kontrolle der Blase dienen, können auch eine Inkontinenz auslösen. Aufgrund altersbedingter Verhaltensänderungen oder mangelnder Beweglichkeit kann allerdings auch bei älteren Hunden eine Inkontinenz auftreten. Sie kann aber auch das Symptom einer anderen Erkrankung sein, wie etwa einer Blasenentzündung. Bei anderen Krankheiten nimmt der Hund sehr viel Flüssigkeit zu sich (bspw. bei Leberkrankheiten, Morbus Cushing, Diabetes mellitus oder Nierenschäden), wodurch er vermehrt urinieren muss. Harninkontinenz tritt beim Hund häufiger auf als Kotinkontinenz. Zu den Ursachen für Kotinkontinenz gehören Verletzungen des Schließmuskels, Verletzungen der Nerven des Afters, Tumore, angeborene Missbildungen und altersbedingte Verhaltensänderungen.

Eine Inkontinenz beim Hund impliziert das unbeabsichtigte Absetzen kleinerer oder größerer Mengen Harn. Wenn dies im Schlaf oder während des Aufstehens passiert, wird von der Harnröhrensphinkter-Inkompetenz gesprochen. Wenn der Hund an einer Blasenentzündung leidet, uriniert er häufiger. Zudem ist sichtbar, dass sich der Vierbeiner unwohl fühlt. Es gibt auch junge Tiere mit einer Missbildung, bei denen es konstant zum Verlust von geringen Mengen an Urin kommt. Liegt eine Kotinkontinenz vor, setzt der Hund oft unbemerkt kleine Mengen an Kot ab. Ältere Hunde, die an Kotinkontinenz leiden und bereits Verhaltensänderungen zeigen, setzen sich teilweise einfach in den Raum und geben Kot ab. Sie erinnern sich nicht mehr an ihre normale Spaziergangroutine (kognitive Dysfunktion).

Die Inkontinenz beim Hund kann verschiedene Ursachen haben. Daher kann nur der Tierarzt bestimmen, welche Ursache vorliegt. Der Tierarzt befragt den Tierhalter, was genau er beobachtet hat, also wann und unter welchen Bedingungen der Hund unkontrolliert Harn absetzt. Zudem werden die Größe und die Position der Blase untersucht und bestenfalls direkt der Harnabsatz beobachtet. Für die genaue Diagnose wird auch eine Harnanalyse durchgeführt. Ebenfalls werden weiterführende Untersuchungen, wie Ultraschall- und Röntgenuntersuchungen verwendet.

Behandlung

Eine Hormonsubstitution wird zur Behandlung von Inkontinenz beim Hund, besonders wenn dieser eine ältere oder kastrierte Hündin mit Östrogenmangel ist, angewendet. Hierbei kommen natürliche Östrogene zum Einsatz, welche eine hohe therapeutische Sicherheit und Verträglichkeit bieten. Liegen Nervenstörungen vor, werden für die Behandlung Medikamente genutzt. Diese wirken auf die Nerven des Blasenschließmuskels. In manchen Fällen ist eine Operation notwendig. Auch Tierhalter können die Therapie unterstützen, indem sie dem Tier genügend Auslauf geben, die Flüssigkeitszufuhr in keinem Falle einschränken, den Genitalbereichs des Hundes sauber halten, Übergewicht des Vierbeiners vermeiden und das vom Tierarzt angewiesene Behandlungsschema einhalten.

Wann zum Tierarzt?

Wenn der Hund vermehrt unkontrolliert Urin absetzt, es sich also um Inkontinenz beim Hund handeln könnte, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser kann die Ursache für die Inkontinenz herausfinden und mit der entsprechenden Behandlung beginnen.

Wird die Ursache für die Inkontinenz beim Hund erkannt und das Tier dementsprechend behandelt, sind die Heilungschancen gut. Daher sollte das Tier bei Inkontinenz auf jeden Fall von einem Tierarzt untersucht werden.

Vorbeugung

Die Vorbeugung einer Inkontinenz beim Hund ist kaum möglich. Vermutet wird, dass die Entfernung der Eierstöcke (die Gebärmutter bleibt im Hund) durch eine bestimmte Operationsmethode weniger kastrationsbedingten Harnverlust zur Folge hat. Sollte ein Hund an Inkontinenz leiden, ist es ratsam, genau zu beobachten, wann der Hund unkontrolliert Urin absetzt. So ist es für den Tierarzt einfacher, die Ursache für die Inkontinenz zu bestimmen.

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Diese Informationen wurden von uns erstellt, um medizinisches Fachwissen verständlich zu veranschaulichen. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Zu weiterführenden Informationen raten wir zur Konsultation eines behandelnden Arztes, bzw. des Tierarztes, denn die hier veröffentlichten Inhalte sind keine ärztliche Beratung und ersetzen auch keine Diagnose oder Therapie.

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Inkontinenz bei Hunden - Ursachen und Behandlung

Was tun, wenn der Hund unkontrolliert Harn verliert

Ein Schreckmoment fьr viele Hundehalter: Nach dem Schlafen hinterlдsst der Hund feuchte Flecken auf seinem Hundebett. Er verliert Urin, obwohl er lдngst stubenrein ist. Eine Inkontinenz kцnnte die Ursache sein. Wir erlдutern mцgliche Behandlungsmethoden.

Wenn ein Hund unkontrolliert Urin oder Kot absetzt, spricht man von einer Inkontinenz. Der Stuhlgang ist seltener betroffen. Inkontinente Hunde sind nicht in der Lage, den Urin zu halten. Entdeckt wird die Erkrankung hдufig dadurch, dass der Hund einzelne Tropfen verliert oder Pfьtzen hinterlдsst, wenn er aufsteht, zum Beispiel nach dem Schlafen. Der Alltag von Hund und Mensch wird durch eine fortgeschrittene Inkontinenz stark beeintrдchtigt, weil der Hund nicht nur zu Hause, sondern auch bei Besuchen im Restaurant und bei Freunden oder auf Reisen trдufelt. Hilfe fьr den Hund in Form einer tierдrztlichen Diagnose und Behandlung sind dann dringend notwendig.

Fachlich unterscheidet man zwischen einer primдren und einer sekundдren Inkontinenz. Bei einer primдren Inkontinenz liegt zum Beispiel ein Funktionsverlust des Harnrцhrenverschlusses oder eine Missbildung der Harnleiter vor. Inkontinenz kann auch sekundдr auftreten, also als Folge einer anderen Erkrankung. Dann muss zur Abgrenzung und erfolgreichen Behandlung eine genaue Diagnose gestellt werden.

Inkontinenz kann altersbedingte Ursachen haben und tritt bei Hьndinnen etwas hдufiger auf als bei Rьden: Der SchlieЯmuskel der Blase alter Hunde erschlafft und arbeitet nicht mehr so wie vorgesehen. Betroffene Hunde verlieren Harn, ohne dass sie dies steuern kцnnen. Man spricht dann auch von einer Blasenschwдche.

Ebenfalls im Zusammenhang mit einer Harninkontinenz steht die Kastration beim Hund. Vor allem fьr Hьndinnen besteht das Risiko, nach einer Kastration inkontinent zu werden. Fьr Hьndinnen groЯer Rassen mit einem Kцrpergewicht von mehr als 20 kg (zum Beispiel Boxer, Rottweiler, Riesenschnauzer) ist das Risiko am grцЯten. Ьbergewicht begьnstigt das Risiko. Rund 25 bis 30 Prozent der kastrierten groЯen Hьndinnen erkranken an einer Inkontinenz. Bei kleinen Hunden sind etwa 10 Prozent von einer kastrationsbedingten Inkontinenz betroffen. Sie kann sich unmittelbar nach der Operation oder deutlich spдter zeigen, am hдufigsten jedoch innerhalb der ersten drei bis fьnf Jahre nach der Kastration.

Weitere Grьnde fьr unkontrollierten Harnverlust:

• Tumore in der Blase

• Missbildungen der Harnleiter

• Nebenwirkung von Medikamenten (Entwдsserungsmittel, Kortison)

• Folge einer Kastration

Inkontinenz, die den Kot des Hundes betrifft, tritt deutlich seltener auf. Als Ursache kommen Verletzungen des SchlieЯmuskels oder Nervenschдdigungen im Bereich des Afters in Frage. Auch Tumore, Fehlbildungen oder ein altersbedingtes Nachlassen der kognitiven Leistungsfдhigkeit дhnlich einer Demenz kцnnen eine Kotinkontinenz verursachen.

Erkrankte Hunde: Diagnose und Behandlung

Beobachtet Ihr bei Eurem Hund Harntrдufeln oder hinterlдsst er nach dem Aufstehen kleine Pfьtzen, obwohl er zuverlдssig stubenrein ist, solltet Ihr verstдndnisvoll reagieren und nicht schimpfen. Hunde halten ihren Schlafplatz aus einem natьrlichen Instinkt heraus sauber und wьrden ihn nicht absichtlich beschmutzen - umso unangenehmer ist es ihnen, wenn sie selbst oder ihre Decke nach Urin riechen.

Ein Besuch beim Tierarzt ist der nдchste Schritt. Er kann nach erfolgter Untersuchung der Blutwerte sowie des Urins und nach Auswertung von Ultraschall- oder Rцntgenaufnahmen eine Diagnose zur Gesundheit des Hundes stellen. Eine vorliegende Erkrankung, die ursдchlich fьr die Inkontinenz ist, muss behandelt werden. Bei Fehlbildungen im Bereich der Harnrцhre, bei Blasensteinen oder einem Turmorverdacht in der Blase sind weitere Untersuchungen nцtig. Unter Umstдnden ist ein chirurgischer Eingriff erforderlich.

Tiere, die nach einer Kastration inkontinent werden, kцnnen in vielen Fдllen durch die Gabe entsprechender Medikamente gut und erfolgreich therapiert werden. Sie erhцhen die Muskelspannung in der Harnrцhre und unterstьtzen den Harnrцhrenverschluss. Die Gabe der Tabletten muss in den meisten Fдllen dauerhaft erfolgen. Bei manchen Tieren zeigen sich Nebenwirkungen durch die medikamentцse Therapie. Der behandelnde Tierarzt muss dann entscheiden, wie aus seiner Sicht verfahren werden sollte.

Auch die Homцopathie beim Hund verspricht eine Besserung der Symptome. Zu einer homцopathischen Therapie solltet Ihr Euch von einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker beraten lassen. Ьber die Ernдhrung kann die Blasenschwдche unter Umstдnden ebenfalls positiv beeinflusst werden. Verschiedene pflanzliche Mittel wie Kьrbiskern- oder Cranberry-Zusдtze zeigen in der Humanmedizin Wirkung und kommen auch bei inkontinenten Hunden begleitend zum Einsatz.

Alltag mit einem inkontinenten Hund

Das Zusammenleben mit einem inkontinenten Hund kann durch den unkontrollierten Harnverlust eine Belastung darstellen. Hдufiges Sдubern von Liegeplдtzen und Bцden ist nцtig. Besuche bei Freunden mit dem Hund mьssen besser geplant werden oder sind teilweise nicht mцglich. Sinnvoll ist es, immer spezielle Reinigungsmittel im Haus zu haben, um Geruchsbildung vorzubeugen. Mikrobiologische Hygienesprays wie Biodor Pet Animal reinigen effizient und ohne Chemie, sondern auf natьrlicher Basis. Das ist auch fьr Euren Hund angenehmer und gesьnder.

Bei anhaltender Inkontinenz besteht die Mцglichkeit, Eurem Hund zeitweise eine Windel anzuziehen. Der Schlafplatz und das Zuhause bleiben trocken und sauber, was die Situation fьr Hund und Mensch verbessert und einen normalen Alltag ermцglicht. Von Nachteil ist allerdings, dass die Nдsse in Hundewindeln zu Reizungen und Hautekzemen beim Hund fьhren kann. Der Hund sollte deshalb nicht ununterbrochen Windeln tragen. Ein regelmдЯiger Wechsel und die Reinigung von Haut und Fell sind notwendig. Im Fachhandel sind sowohl Einmalwindeln als auch waschbare Windeln erhдltlich. Je nachdem, ob der betroffene Hund ein Rьde oder eine Hьndin ist, sollte aufgrund der anatomischen Unterschiede darauf geachtet werden, den richtigen Windeltyp zu kaufen.

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Kommentiere diesen Beitrag (2 Kommentare)

Wir haben einige Jahre mit einem Inkontinenten Westi-Rьden gelebt, was nicht immer einfach war. Der Tierarzt hat eine hormonelle Ursache diagnostiziert, die mit Tabletten nicht behandelbar war. Tagsьber haben wir ihn, wann immer es ging, rausgeschickt, nachts hat Windeln getragen. Wir haben einige Windeln ausprobiert und beste Erfahrungen mIt den Hцschenwindeln grцЯte GrцЯe von DM gemacht. Schlitz fьr den Schwanz reingeschnitten und verkehrt herum angezogen. Mit 3 Klipsen (1 am Rьcken, 2 am Bauch) festgemacht. Er kannte das allabendliche Ritual und hat das Ganze brav akzeptIert. Morgens war die Windel schwer und voll.

von Matze am 04.03.2016 18:26:05

Wir haben einige Jahre mit einem inkontinenten Westi-Rьden gelebt.

von Matze am 04.03.2016 18:17:44

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Inkontinenz beim Hund: Mögliche Ursachen

Inkontinenz beim Hund: Mögliche Ursachen

01.02.2016, 11:11 Uhr | rk (CF), ji

Sie sollten nicht Ihren Hund für die Inkontinenz verantwortlich machen. (Quelle: mika/imago)

Sowohl für das Tier selbst als auch für den Besitzer ist es unangenehm: Inkontinenz beim Hund kann das Zusammenleben erschweren. Lesen Sie hier, welche Ursachen es für die Blasenschwäche gibt – und welche Tiere besonders häufig betroffen sind.

Inkontinenz beim Hund: Vor allem weibliche Tiere betroffen

Weibliche Tiere sind besonders häufig betroffen: Inkontinenz beim Hund kommt öfter bei Hündinnen als bei Rüden vor. Die Blasenschwäche kann angeboren sein. Faktoren, die eine Blasenschwäche wahrscheinlicher machen, sind Kastration und Alter: Beide Faktoren beeinflussen, dass das Tier weniger weibliche Sexualhormone bildet, was zu den möglichen Ursachen für die Blasenprobleme gehört. Üblicherweise tritt die Blasenschwäche einige Jahre nach der Kastration auf.

Ein weiterer Grund, warum die Inkontinenz beim Hund vor allem Weibchen betrifft, ist der Harnleiter: Dieser ist kürzer als bei männlichen Tieren, was die Probleme begünstigt. Die sogenannte Altersinkontinenz betrifft dagegen weibliche Tiere, die nicht kastriert sind.

Hundekosten: Damit müssen Sie rechnen

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Weitere Ursachen für die Blasenschwäche

Auch die Größe des Hundes spielt bei der Blasenschwäche eine Rolle: Relativ große Hunde, die über 20 Kilogramm wiegen, sind weitaus häufiger von einer Inkontinenz beim Hund betroffen als kleinere Tiere.

Bestimmte Rassen trifft es anscheinend ebenfalls besonders oft, wie Katharina Linder von der Tierschutzorganisation Vier Pfoten laut "Berlin.de/dpa" erklärt: Während Tiere wie Riesenschnauzer, Rottweiler, Boxer oder Dobermänner demnach als recht anfällig gelten, entwickeln Spaniel, Dackel, Berner Sennenhunde und Schäferhunde vergleichsweise selten eine Inkontinenz.

Inkontinenz beim Hund: Behandlung

Es können verschiedene Medikamente für die Behandlung der Inkontinenz beim Hund eingesetzt werden. Klären Sie dies daher immer mit Ihrem Tierarzt ab.

Manchen Hunden sollen schon ein bis drei Esslöffel zerkleinerter Kürbiskerne pro Tag im Futter helfen, da die Kerbe die Prostatafunktion stärken. Es gibt aber auch spezielle Tabletten oder Tropfen, die beim Hund angewendet werden können.

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Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Hundewindeln – Inkontinenz bei Hunden

Wer glaubt, Windeln seien nur etwas für Babys oder alte Menschen, der täuscht sich. Inkontinenz ist in der Tierwelt ebenfalls ein weit verbreitetes Problem. Wie man bereits an dem Namen erkennen kann, widmen wir uns auf hundewindel.de unseren geliebten Vierbeinern. Denn das Problem der Blasenschwäche betrifft Hunde jeden Alters, Größe oder Rasse.

Über Inkontinenz (Blasenschwäche) bei Hunden

Das Einnässen ist vor allem bei älteren Hunden ein weit verbreitetes Problem, dass sowohl für den Hund als auch für den Halter sehr unangenehm sein kann und über kurz oder lang eine große Belastung darstellt. Es gibt die unterschiedlichsten Gründe für Inkontinenz beim Hund. Oft ist eine Blasenentzündung oder eine angeborene Fehlbildung der Grund für das ungewollte Tröpfeln. Nicht selten spielen aber auch die Hormone bei älteren Hunden eine wichtige Rolle und können die Inkontinenz begründen. Bei besonders großen Rüden, das heißt meist Hunden über 25 kg, kommt es auch nach einer Kastration nicht selten zu dieser in diesem Falle postoperativen Erkrankung.

Im Gegenzug dessen gibt es bei jungen noch kleinen Hunden oft eine stressbedingte Inkontinenz die durch Freude, Aufregung oder Angst ausgelöst werden kann, meistens aber nur temporär ist und in der Regel ein Zeichen der Unterwerfung darstellt. Wenn der Welpe noch nicht Stubenrein ist, bietet sich eine Hundetoilette zur Eingewöhnung an. In jedem Falle sollte eine auftretende Inkontinenz fachgerecht vom Tierarzt des Vertrauens untersucht werden um gewissenhaft und sicher den auslösenden Grund zu diagnostizieren und mögliche Behandlungsmethoden zu besprechen.

Inkontinenz bei älteren Hunden

Wenn Hunde altern, kommt es oft zu einem Abbau von Muskelmasse in Blase und Harnröhre. Folglich sind auch die Schließmuskeln von diesem Abbau betroffen, welches dann die Inkontinenz begründen kann. Ältere Hunde leiden nicht selten unter Schmerzen, die ebenfalls die Ursache für nicht mehr aufhaltenden Harn darstellen kann. Wie auch wir Menschen im Alter öfters vergesslich werden oder an Demenz leiden können, kann auch bei Hunden eine schleichende Vergesslichkeit der Grund für die Inkontinenz sein. Es ist nicht selten, dass die Tiere schlicht und ergreifend vergessen, dass sie zum urinieren nach draußen gehen müssen.

Hilfe bei Inkontinenz (Blasenschwäche) von Hunden

Es gibt zahlreiche Therapiemöglichkeiten bei Inkontinenz, wie beispielsweise Homöopathie, Hormontabletten oder auch ernährungswissenschaftliche Ansätze, die ebenfalls in der Humanmedizin angewendet werden. Selten erzielen diese Versuche allerdings den gewünschten Erfolg. Dies ist dann der richtige Zeitpunkt, an dem die Hundewindeln ins Spiel kommen können, um das Leben von Halter und Hund zu vereinfachen – denn eine Blasenschwäche ist noch lange kein Grund seinen treuen Vierbeiner aufzugeben.

Hundewindeln sind eine schonende und tiergerechte Alternative zu riskanten Operationen und schädlichen Medikamenten mit allerlei Nebenwirkungen.

Was ist eine Hundewindel?

Die Hundewindeln sind aus ähnlichem Stoff wie die ganz normalen Windeln für Babys. Der einzige Unterschied besteht darin, dass Hundewindeln einen extra Freiraum für die Rute des Hundes haben. Hundewindeln lassen sich durch den Klebeverschluss leicht anbringen und bieten eine hohe Aufnahme von Feuchtigkeit und ein angenehmes Tragegefühl.

Wozu werden Hundewindeln genutzt?

Die häufigste Art, bei der Hundebesitzer ihrem Hund Hundewindeln kaufen ist, wenn der Hund tröpfchenweise seinen Urin durchs Haus verteilt. Damit dies nicht zum Dauerzustand wird und die empfindlichen Fußböden geschützt werden, gibt es spezielle Inkontinenz Windeln. Darüber hinaus werden Hundewindeln vor allem dann gebraucht, wenn der Hund im Bereich des Afters und der Rute operiert wurde oder er dort eine Wunde hat. Hundewindeln schützen hier vor dem Eindringen schädlicher Bakterien

und sorgen auch dafür, dass sich der Hund an den wunden oder operierten Stellen nicht kratzen oder diese aufbeißen kann. Auch nach einer Kastration werden die Rüden häufig in Hundewindeln gepackt, um die empfindlichen Stellen zu schützen. Hundewindeln sind extra für den medizinischen Bedarf entwickelt worden. Hat der Hund keine Probleme mit Inkontinenz, sollten Hundewindeln nicht für den alltäglichen Gebrauch verwendet werden.

Wo kann man Hundewindeln kaufen?

In jedem großen Fachtiermarkt, in Tierhandlungen, in Läden für Hundezubehör und in verschiedenen Online Shops wie zB. Amazon oder Ebay, kann man nicht nur eine Ballwurfmaschine für den Hund, gutes Hundefutter zB. von Anifit, Hundefahrradanhänger für ein sicheres Fahrradfahren, sondern auch Hundewindeln kaufen. Dort werden verschiedene Hundewindeln für die unterschiedlichsten Gebrauchszwecke angeboten. Die Hundewindeln gibt es auch größenmäßig auf jede Hunderasse zugeschnitten und für Rüden und Hündinnen. Diese sind meist in der praktischen Einwegvariante zum Wegwerfen erhältlich.

Die verschiedenen Arten von Hundewindeln

Die Hundewindeln für Rüden

Die Anatomie des männlichen Hundes, des Rüden, erfordert eine spezielle Windel. Durch den Sitz des Geschlechtsteils ist eine konventionelle Hundewindel hier nicht brauchbar. Diese würde den Bewegungsfreiraum nur stark einschränken und für Unwohlsein sorgen. Zudem sorgen die normalen Hundewindeln, welche auch für Weibchen genutzt werden, bei Rüden nicht für sicheren Auslaufschutz und dementsprechend auch nicht für Arbeitserleichterung beim Halter des Rüden.

Die Rüden Windel wird am Hund befestigt indem sie einfach auf dem Rücken festgebunden wird. In der Regel verfügt diese Art von Windeln über elastische Bänder, damit individuell bestimmt werden kann, wie straff die Windel anliegen soll. Durch diese Eigenschaft können die unterschiedlichsten Rüden diese Windel tragen. Egal, wie breit oder schlank der jeweilige Hund gebaut ist – die Windel verspricht einen perfekten Sitz für jeden Hund. Rüden Windeln gibt es in der Regel in zwei unterschiedlichen Größen, welche sich am Gewicht des Hundes orientieren. Diese Rüdenwindeln gibt es als waschbare Variante, aber auch als Einwegwindel.

Hundewindeln für Hündinnen

Genau wie bei den Rüden Windeln gibt es auch im Bereich der Hündinnen Windeln zwei unterschiedliche Größen. Anders als bei der Rüden Windel bedeckt diese Windel nicht nur das Geschlechtsorgan, sondern auch das gesamte Hinterteil des Hundes. Neben Urin schützt die Windel auch vor Blut während der „heißen“ Tagen. Wenn eine Hündin läufig ist, verliert sie mal mehr, mal weniger Blut. Das in den Windeln eingearbeitete Saugvlies nimmt das Läufigkeitsblut zuverlässig auf und schützt die Wohnung vor unschönen Flecken. Die Anbieter von Hundewindeln achten darauf, dass die Windel sehr weich und anschmiegsam ist und ohne starre Kanten oder störende Verschlüsse auskommt. So kann man sicher sein, dass die Hündin die Windeln gut toleriert und sich uneingeschränkt bewegen kann. Auch die Windel für die Dame gibt es als waschbare Variante aber auch als Einwegwindel.

Windeleinlagen bei Inkontinenz oder Läufigkeit

Es gibt Hunde, die beispielsweise nach Operationen unter vermehrter Inkontinenz leiden, der die Windel alleine nicht mehr standhalten kann. Für diese Fälle gibt es passende Windeleinlagen, die für zusätzlichen Schutz sorgen. Diese Einlagen dienen selbstverständlich ebenfalls für läufige Hündinnen, die unter sehr starken Blutungen leiden.

Einweg- oder waschbare Hundewindeln kaufen?

Wer für seinen Hund Windeln kaufen möchte wird feststellen, dass es zwei Varianten gibt. Neben den Einwegwindeln, wie man sie auch von Babys kennt, gibt es die Hundewindel auch als waschbare Variante. Doch welche Hundewindeln sind für Sie und Ihre Zwecke geeignet und wo liegen die Unterschiede? Preislich gesehen, werden ganz klar die waschbaren Hundewindeln empfohlen, sie ist in der Anschaffung zwar teurer, auf langfristiger Sicht jedoch deutlich kostengünstiger. Auch im Bezug auf die Umwelt sollte zu waschbaren Hundewindeln gegriffen werden, um der Wegwerfgesellschaft entgegenzuwirken.

Waschbare Hundewindeln erhalten Sie in verschiedenen Stilen, Formen und Farben. Doch auch die einweg- Hundewindeln haben ihre Daseinsberechtigung. Diese sind für Reisen oder Ausflüge die richtige Wahl. Überall dort, wo es schnell gehen muss und/oder keine Waschmaschine zur Hand ist. Auch für kurze Einsätze wie für die Läufigkeit der Hündin, kann die Einwegwindel ihre Verwendung finden. Waschbare Hundewindeln sind in der Anschaffung günstiger, werden auf die Dauer aber relativ teuer.

Im Großen und Ganzen sollte man sich als Hundehalter darüber bewusst werden, wie lange der Hund auf die Windeln angewiesen sein wird. Handelt es sich um einen kurzen Zeitraum, sollten Sie auf die einweg- Hundewindeln zurückgreifen. Bei einer längeren Nutzung sollten die waschbaren Hundewindeln verwendet werden, da diese deutlich umweltschonender und auf Dauer preisgünstiger sind.

Ideal für eine längere Verwendung

Hundewindeln – Hautausschlag und Rötungen

Genau wie bei Babys kann auch die Haut des Hundes gereizt durch den Kontakt mit der Windel reagieren. Dies macht sich durch Hautausschlag und Rötungen der Haut bemerkbar. Um derartigen Nebenwirkungen vorzubeugen, muss darauf geachtet werden, dass die Beschaffenheit der Hundewindel besonders weich und saugfähig ist. Außerdem sollten die Hundewindeln nicht zu eng eingestellt werden, da sie sonst zu stark an der Haut reiben. Um für den Hund ein möglichst angenehmes Tragegefühl zu gewährleisten, sollten die Windeln nach jedem „Toilettengang“ ausgewechselt werden.

Es sollte allerdings beachtet werden, dass Hundewindeln jeglicher Art primär für das Auffangen von Urin und nicht Kot, vorgesehen sind. Sollte Ihr Hund sich jedoch (zusätzlich) einkoten, wenden Sie sich an Ihren Tierarzt.

Inkontinenzauflage für Liegeplätze

Um die festen Liegeplätze des Hundes oder Ihre Möbel zusätzlich zu schützen, gibt es als optimale Ergänzung zur Hundewindel die sogenannten Inkontinenzauflagen. Diese sind durch Mikrofaserbeschichtung auf der Oberseite extrem saugfähig. Durch eine Membran auf der Unterseite bieten sie vollständige Wasserdichte und verhindern somit das Durchdringen von Urin oder Blut auf die Möbel oder die Liegefläche. Außerdem sind sie atmungsaktiv und trocknen rasch. Neben aller Nützlichkeit bieten sie dem Hund eine angenehme, weiche und flauschige Liegefläche. Sie können ebenfalls im Einsatz bei windelfreien Zeiten z.B. nachts oder für kranke und bewegungsunfähige Tiere oder als Unterlage bei Hundetoiletten genutzt werden. Genau wie bei den Hundewindeln, sind auch die Auflagen als waschbare oder auch als einweg Variante erhältlich. Je nach Bedarf können die waschbaren Auflagen zuhause und die wegwerf Unterlagen auf Reisen verwendet werden.

Wie man sieht, ist Inkontinenz kein Grund den Kopf in den Sand zu stecken oder seinen geliebten Vierbeiner aufzugeben. Es gibt Mittel und Wege, um sich das Leben mit Inkontinenz zu vereinfachen und es dem Hund so angenehm wie möglich zu machen.

Inkontinenz-Produkte für Hunde

Die Probleme mit einem inkontinenten Hund sind immer die gleichen: Urin-Pfützen oder ganze Seen in der Wohnung, nasse Hundekörbchen und Hundebetten, uringetränkte Teppiche und, wenn Ihr Vierbeiner aufs Sofa oder zu Ihnen ins Bett darf, auch dort überall Hundepipi.

Es gibt eine ganze Menge hilfreicher Produkte, mit denen Sie diese Unannehmlichkeiten für Mensch und Hund verringern können.

Hier können Sie sich direkt zu den einzelnen Produkt-Gruppen klicken, oder Sie scrollen sich einfach nach unten durch, um die große Auswahl an Inkontinenzprodukten für Hunde kennenzulernen.

Hundewindeln für inkontinente Hunde

Die Auswahl an Hundewindeln ähnelt der für Babywindeln: Es gibt waschbare Windeln und Einmalwindeln. Beide Arten haben ihre Vor- und Nachteile. Für inkontinente Rüden gibt es sogenannte Rüdenwindeln, auch unter der Bezeichnug Bauchbänder bekannt.

Welche Art von Windel für Ihren Hund die richtige ist, hängt von der Schwere seiner Inkontinenz und Ihrer Bereitschaft zu waschen ab.

Waschbare Hundewindeln und Rüdenwindeln sollten Sie zusätzlich mit einer Einlage versehen. Bei nur leicht tröpfelnden Hunden können Sie dazu eine Slipeinlage oder Damenbinde verwenden. Setzt der Hund größere Mengen Urin ab, eignen sich Inkontinenz-Einlagen oder, je nach Größe des Hundes, kleine Babywindeln. Im Fachhandel gibt es zwar auch spezielle Einlagen für Hunde, die aber relativ teuer sind und auch nicht mehr können.

Solche Einlagen verhindern auch, dass die Haut des Hundes ständig nass wird und sich entzündet.

Einweg-Hundewindeln

Wenn Sie nicht gerne ständig waschen möchten oder Ihnen schlicht und einfach die Zeit dafür fehlt, können sie Hundewindeln zum Wegwerfen verwenden. Einweg-Hundewindeln sind so geschnitten, dass sie zur Körperform des Hundes passen. Allerdings sind sie oftmals nicht ganz so auslaufsicher wie waschbare Hundewindeln. Manche Hunde stört auch das ständige Rascheln dieser Windeln bei Bewegung. Einmalwindeln schienen auf den ersten Blick billiger zu sein als waschbare Hundewindeln, aber da Sie eine ganze Menge davon benötigen, summieren sich die Kosten rasch.

Hundewindeln aus Baumwolle

Diese Einwegwindeln von Trixie haben an Bund und Beinen einen Gummizug der für sicheren Sitz sorgt.

In 8 verschiedenen Größen erhältlich.

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Die praktischen Einweg-Hundewindeln mit stark haftenden Klebeverschlüssen werden im 12er-Pack geliefert.

In 3 verschiedenen Größen erhältlich..

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Einmal-Hundewindeln aus Baumwolle. Lieferung im 10er-Pack.

In 4 verschiedenen Größen erhältlich.

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Die Einmal-Hundewindeln der italienischen Marke CaniAmici gibt es in vier verschiedenen Größen, auch für die ganz kleinen Hunde!

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Einweg – Rüdenwindeln

Eine Rüdenwindel saugt, wie die herkömmlichen Hundewindeln, den austretenden Urin auf. Es empfiehlt sich aber, trotzdem noch zusätzlich eine Einlage zu verwenden.

Die Einwegwindeln für Rüden sind saugstark und sitzen dank Gummibund und Klettverschlüssen gut.

Erhältlich in 3 verschiedenen Größen.

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Waschbare Hundewindeln

Waschbare Hundewindeln machen zwar mehr Arbeit, aber sie passen meist besser und sind deshalb bequemer für den Hund zu tragen. Es gibt sie in vielen verschiedenen Größen und Designs, so dass für jeden Hund etwas passendes gefunden werden kann.

Waschbare Hundewindeln aus 100% Baumwolle für kleine bis mittelgroße Hunde.

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2er-Set waschbarer Hundewindeln. Die Windeln gibt es in 4 verschiedenen Designs. Bei Bestellung werden 2 zufällige Designs versendet.

Erhältlich in 3 verschiedenen Größen.

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Diese waschbaren Hundewindeln mit Klettbandverschluss sind in drei Größen für mittlere bis große Hunde erhältlich.

Lieferung erfolgt im 3er-Set, wobei 2 verschiedene Design-Kombinationen zur Auswahl stehen.

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Waschbare Rüdenwindeln

Für inkontinente Rüden gibt es spezielle Bauchbänder,auch Rüdenwindel genannt, die das Auslaufen des Urins verhindern. In die Innenseite wird eine Silpeinlage oder Damenbinde eingelegt, die den austretenden Urin aufsaugt. Auch hier haben Sie mit der waschbaren Variante zwar etwas mehr Arbeit, aber eine sehr große Auswahl an Passformen und Farben.

Material: Die Innenseite dieser Rüdenwindel besteht aus Neopren, die Aussenseite aus 80% Nylon und 20% Elasthan.

Erhältlich in 5 verschiedenen Größen und 6 unterschiedlichen Designs.

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Waschmaschinenfeste Rüdenwindel mit Klettverschluss in schlichtem schwarz.

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Waschbare Rüdenwindeln in bunten Designs mit Klettverschluss.

Die Lieferung erfolgt im 4er-Set in zufälligen Farben.

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Die waschbaren Rüdenwindeln im 3er-Set (blau, weiß und gelb) sind aus Baumwolle und werden mittels eines verstellbaren Klettverschlusses geschlossen.

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Wasserfeste Unterlagen für blasenschwache Hunde

An sämtlichen Liegeplätzen Ihres Hundes können Sie wasserfeste Unterlagen platzieren, sogenannte Inkontinenz-Unterlagen. Auch hier haben Sie die Wahl zwischen waschbaren Ausführungen und Einmal-Unterlagen. Damit sind Körbchen, Hundebett, Sofa etc. optimal geschützt. Auf die Unterlage können Sie alte Handtücher oder leicht waschbare Decken legen. Auch perfekt fürs Auto geeignet!

4-lagige Inkontinenzunterlagen in der Größe 90cm x 75cm. Die Unterlagen sind bis 95° waschbar und trocknergeeignet

Erhältlich im 4er-Pack.

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Die feuchtigkeitsundurchlässigen Inkontinenzmatten in der Größe 55cm x 100cm bieten zuverlässigen Schutz vor Durchnässen und schließen unangenehme Gerüche ein.

Erhältlich im 5er-Pack.

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Die wasserundurchlässigen Einmal- Unterlagen besitzen 6 Zellstofflagen und dadurch eine hohe Saugkraft.

Erhältlich in folgenden Packungsgrößen:

1 Probier-Exemplar, 20 Stück, 100 Stück und 200 Stück.

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Diese wasserundurchlässige Einmal-Unterlage besitzt eine hohe Saugkraft durch 6 Zellstofflagen.

Erhältlich in folgenden Packungsgrößen:

1 Probier-Exemplar, 10 Stück, 100 Stück und 200 Stück.

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Wasserbeständige Hundebetten

Ein durchnässtes Hundebett ist unangenehm für Hund und Halter. Die nachfolgend vorgestellten Hundebetten sind wasserdicht und haben abnehmbare, waschbare Bezüge.

Die abnehmbaren Bezüge dieses wasserfesten Hundebettes können bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden. Das Hundebett ist auch Outdoor geeignet, was auf eine gute Wasserdichte schließen lässt.

In 4 verschiedenen Größen und 4 unterschiedlichen Farben erhältlich.

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Wasserabweisendes und atmungsaktives Hundebett mit Teflon-Beschichtung. Der nach Oeko-Tex® Standard 100 schadstoffgeprüfte Bezug ist zum waschen abnehmbar.

Größe 100cm x 70cm

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Hundebett aus robustem, wasserresistentem Nylongewebe. Der Bezug ist abnehmbar und kann von Hand gewaschen werden.

In 3 verschiedenen Größen und in 3 Farben (schwarz, blau und lindgrün) erhältlich.

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Dieses wasserfeste Hundebett hat abnehmbare, waschbare Bezüge und ist in 3 Farben und 4 verschiedenen Größen erhältlich.

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Hundebetten aus Kunstleder – einfach abzuwischen!

Schutz fürs Auto

Wenn Sie Ihren Hund öfters mit dem Auto transportieren, möchten Sie sicherlich Ihre Rücksitzpolster oder den Kofferraum gegen auslaufenden Hundeurin schützen.

Die wasserabweisende Rücksitzabdeckung aus Polyester ist einfach anzubringen und kann zum Reinigen einfach abgewischt werden.

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Mit dieser wasserfesten, abwischbaren Kofferraumdecke aus Polyester bekommt Ihr Kofferraum keinen auslaufenden Hundeurin ab.

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Sehr komfortables, rundum gepolstertes Hundebett aus Kunstlederfür den Kofferraum. Besonders für längere Fahrten oder für Hunde mit Arthrose eine bequeme Alternative. Das Kunstleder ist wasserfest und einfach abwischbar.

Erhältlich in 3 Farben und 4 verschiedenen Größen.

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Spezielle Reinigungsprodukte für Hunde-Urin

Trotz aller Vorsicht und dem Einsatz der oben vorgestellten Produkte kann natürlich immer wieder ein Missgeschick passieren. Vor allem auf Teppichen und Polstermöbeln ist das besonders unangenehm. Mit den passenden Reinigungsmitteln können Sie den Hunde-Urin entfernen und den Geruch bekämpfen.

Reiniger zur Entfernung des Urins

Entfernt Urin- und Kotflecken aus Teppichen und anderen Stoffen, egal ob sie frisch oder schon eingetrocknet sind.

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Das sehr ergiebige Konzentrat wirkt mikrobiologisch und enzymatsich mit 50 Mio. Mikroorganismen pro ml. Zu 100% biologisch abbaubar!

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Spezialmittel zur Geruchsentfernung

Das Geruchsentferner-Konzentrat beseitigt Tieruringeruch wirkungsvoll und dauerhaft. Der Geruchsentferner ist biologisch abbaubar und unschädlich für Mensch und Tier. Dieses Mittel wird auch häufig in Tierheimen und Tierarztpraxen eingesetzt.

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Der Geruchsentferner und Reiniger rund ums Tier entfernt selbst starke Gerüche und ist gut verträglich für Haut und Pfoten.

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Schwer waschbare Textilien können Sie mit dem Textilerfrischer-Spray gegen Tiergerüche behandeln.

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Der dermatologisch getestete Bio-Geruchsentferner-Spray entfernt zuverlässig Gerüche rund ums Tier – so auch Uringeruch.

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Die Inkontinenz-Produkte auf dieser Seite werden Ihnen hoffentlich dabei helfen, den Alltag mit Ihrem inkontinenten Hund zu vereinfachen.

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Mein Name ist Christine, hier mit meinem Hunde-Oldie Terri.

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