воскресенье, 1 июля 2018 г.

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Allergisch auf Hausstaubmilben? Was tun beim Hund

Eine Allergie ist eine Fehlleitung des Immunsystems. Beim Kontakt mit sonst harmlosen Allergenen reagiert das Immunsystem allergisch. Um Allergien bekommen zu können, muss die genetische Veranlagung dazu vorhanden sein. Die Aufnahme der Allergene findet durch einatmen, schlucken oder über die Haut statt. Diese bewirkt eine Sensibilisierung. Der Folgekontakt löst eine allergische Reaktion aus. Beim Menschen ist es meist Heuschnupfen, Augen- und Nasenfluss oder Asthma. Hunde weisen meist nur auf der Haut Symptome auf.

Anzeichen der Allergie

Der Hund kratzt sich, wodurch die Haut rot wird. Typische Stellen sind Gesicht, Ohrmuscheln, Bauch und Zwischenzehenhäute, da diese nur schwach behaart sind. Durch Kratzen, Reiben und Lecken an der allergischen Stelle können Hautverletzungen entstehen. Haarverlust, der Befall von Bakterien und Hefe-Pilzen sind die Folgen. Hausstaubmilben gibt es das ganze Jahr über, deshalb zeigen Hausstaubmilben-Allergiker ganzjährig Symptome. Die Luftfeuchtigkeit steigt in den Monaten August bis November an, wodurch sich Milben noch schneller vermehren können. Sensibilisierte Hunde kratzen sich dann stärker und häufiger.

Um eine Diagnose zu stellen, müssen zuerst alle anderen Juckreitz verursachenden Krankheiten ausgeschlossen werden. Diese sind zum Beispiel Parasiten, Pilz- und bakterielle Infektionen. Neben Juckreitz und Hautrötungen hilft dem Tierarzt auch die Vorgeschichte. Fragen über das bisherige Auftreten der Symptome, ob das Problem ganzjährig ist, ob die Rasse als prädisponiert gilt, oder ob die Eltern bzw. die Geschwister des Hundes ebenfalls daran leiden. Nachdem Futtermittelunverträglichkeit und Flohspeichelallergie nicht mehr in Frage kommen und der Juckreitz durch bestimmte Medikamente gelindert wurde, ist die Diagnose einer Allergie gestellt.

Hauttests (Intrakutantest), sowie Blutserumuntersuchung (In-vitro-Allergietest) helfen bei der Erkennung der Allergene des Hundes. Mit dem In-vitro-Allergietest werden spezifische Antikörper gegen Hausstaubmilben im Blut nachgewiesen. Der Intrakutantest prüft die Reaktion auf Hausstaubmilben-Allergene direkt auf der Haut, daher ist dieser Test der bessere.

Um den Intrakutantest durchführen zu können, wird dem Hund eine Haarfläche von ca. 15 x 20 Zentimetern ausrasiert. Nach einer leichten Betäubung des Hundes werden die Allergene einzeln injiziert und nach 15 Minuten ist das Resultat ablesbar. Bei einem positiven Hauttest hat sich eine Quaddel von Hausstaubmilben-Allergenen an den Injektionsorten gebildet.

Ist der Hund betroffen, sollten neben der systemischen und lokalen medikamentösen antiallergischen Therapie auch Hausstaubsanierungsmaßnahmen stattfinden.

Hierzu weiter unten der 10 Punkte Plan.

Außerdem gibt es die Möglichkeit einer allergenspizifischen Immuntherapie (Desensibilisierung). Dabei werden die im Haut- oder Bluttest identifizierten Allergene in steigender Menge unter die Haut gespritzt. Bei 60 bis 80 Prozent der Allergiker führt diese lebenslange Therapie zu einer erheblichen Verbesserung bzw. einer Abheilung der Symptome. Nach Abheilung kann die Therapie auch abgesetzt werden. Der Körper ist dann vollkommen desensibilisiert.

Die allergenspizifische Immuntherapie und die Umgebungssanierung sind am effektivsten, da diese nicht nur die Symptome, sondern auch deren Ursache beseitigt. Andere Therapien wie zum Beispiel Cortison, Cyclosporin oder Antihistaminika richten sich nur gegen die Symptome.

Eine solche Therapie unterdrückt die allergischen Reaktionen nur vorrübergehend, weswegen für Hunde mit starken allergischen Reaktionen eine Desensibilisierung anzuraten ist.

Ihr Tierarzt berät Sie gerne. Oder aber suchen Sie unter www.notdienst-zentrale24.de Ihren spezialisierten Tierarzt.

Sanierungsmaßnahmen bei einer Hausstaubmilben-Allergie des Hundes

Ziel der folgenden Maßnahmen ist die Verschlechterung der Lebensbedingungen von Milben, was zu einer Verringerung des Allergengehalts im Staub führt. Betten und Hundeliegeplätze sind in der Wohnung die größten Milbenreservoirs, da sie dort genug Nahrung, Feuchtigkeit, Wärme und Rückzugsmöglichkeiten bei einer Veränderung des Mikroklimas finden.

1. Waschen bei über 95°C tötet Hausstaub- und Vorratsmilben ab. Aus diesem Grund sollten für Hundebetten nur Textilien benutzt werden, die bei 95°C gewaschen werden können. Effektiver als die chemische Reinigung ist nur heißes Wasser. Wählen Sie deshalb ein Produkt von Doctor Bark!

2. Hundebetten: Bei umhüllten Hundebetten oder Hundekissen ist der Aufbau nicht so wichtig. Es sollte kein Rosshaar enthalten, außerdem sind Schaumstoffmatten nicht empfehlenswert, da diese die Feuchtigkeit schlecht abführen wodurch ein guter Nährboden für Schimmelpilze geschaffen wird.

3. Plüsch- und Stoffspielsachen können auch Allergenmengen enthalten. Ist das der Fall, sollten diese entfernt oder regelmäßig gewaschen werden. Absaugen des Spielzeugs allein reicht nicht aus. Durch den Wäschetrockner bzw. Tiefkühler reduziert sich die Milbenzahl ebenfalls.

4. Schlafzimmer: Da die Milbenbelastung hier am höchsten ist, sollten sich allergische Tiere weder hier noch im eigenen Bett aufhalten.

5. Teppichböden sind von mehr Allergenen befallen als wischbare Böden. Regelmäßiges saugen bzw. wischen ist Pflicht, weil bei glatten Böden sonst eine erhebliche Menge Staub aufgewirbelt wird. An den Fasern von Teppichböden können sich Milben besonders gut festhalten, woran Staubsaugen nicht viel ändert. Es ist nicht dauerhaft und entfernt sie nicht in ausreichender Menge. Synthetische Teppichfasern, Hightech-Staubsauger, Dampfstrahlreiniger und milbenabtötende Zusätze (Akarizide) bieten nur kurzfristige Effekte. Wer nicht auf Teppiche verzichten kann, sollte wenigstens kleine und somit waschbare Teppiche wählen.

6. Staubsauger: Während des Staubsaugens sollten sich allergische Tiere besser nicht im Haus aufhalten, da die eingesaugte Luft über den Defusor des Staubsaugers wieder aufgeblasen wird.

7. Reinigung mit Heißdampf: Viele Haushalten besitzen mittlerweile einen Dampfstrahlreiniger. Der ausgeblasene Wasserdampf hat eine Temperatur von über 100°C und tötet somit Parasiten sicher ab. Die Reinigung mit Heißdampf ist allerdings nach drei Monaten zu wiederholen.

8. Drogerie und Apotheke kann helfen: Benzylbemzoat-haltige Präparate wirken akarizid. Diese Präparate bekommen Sie in Drogerien und Apotheken, sowie die Anwendungen bei Reinigungsmaßnahmen. Diese Präparate reduzieren oftmals die Hausstaubmilben um 70 % und damit einer merklichen Verbesserung der Symptome. Benzylbenzoat Präparate reduzieren lediglich die Milbenpopulation, weswegen diese Akarizide zwei bis vier Mal pro Jahr im Haushalt angewendet werden müssen.

9. Trockene Luft hält Milben fern: Trockene Luft stört Milben, sodass diese das Weite suchen. Reduzieren Sie die Luftfeuchtigkeit in den Räumen, in denen sich Ihr Hund aufhält. Von Zimmerpflanzen geht eine nicht unerhebliche Luftfeuchtigkeit aus, weswegen Sie diese ebenfalls aus den dem Hund zugänglichen Räumen entfernen sollten. Bad, Keller und Waschküche sollten für den Hund nicht zugänglich sein.

10. Inventar Ihrer Wohnräume: Polstermöbel sollten bei Hausstaub-Milben-Allergiker-Hunden immer aus Leder sein. Schwere, nicht waschbare Vorhänge dürfen ersetzt werden durch leichte, waschbare Vorhänge. Nur Kissen, die bei 95°C waschbar sind, bieten hygienische Reinheit und sollten Ihre bisherigen Kissen in den Wohnräumen ersetzen.

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Hausstaubmilben-Allergie beim Hund – 7 Tipps

In einem meiner letzten Artikel habe ich euch von der Hausstaubmilben-Allergie von der zarten Diva Amy berichtet. Nach all den Maßnahmen, die wir nach dieser Diagnosestellung getroffen haben, geht es Amy heute deutlich besser. Ihre kahlen Stellen im Gesicht und hinter den Ohren sind wieder zugewachsen und Amy hat nur noch ganz selten eine Husten-Attacke. Auch das ständige Kratzen hat fast ganz aufgehört. Sie ist wieder ein fröhlicher kleiner Hund mit vielen “Flausen” im Kopf.

Mein Fell ist wieder da!

In meinem heutigen Artikel habe ich sieben hilfreiche Tipps zusammengestellt, wenn auch euer Hund mit dieser Diagnose konfrontiert wurde.

Hausstaubmilbenallergie beim Hund – 7 hilfreiche Tipps

Der Fußboden

Der Hund ist dem Boden Ihrer Wohnung viel näher als ihr. Deswegen ist es zunächst besonders wichtig, dass die Zimmer, in denen sich der Hund hauptsächlich aufhält, weder mit einem Teppichbelag noch mit anderen Teppichen ausgestattet ist.

Laminat, Kork oder Parkett sollte die Grundlage Ihres Bodens bestimmen. Wer trotz allem nicht auf einen Teppich verzichten möchte, hat nur noch eine Wahl: “Sisal-Teppiche”. Sisal ist weitgehend das einzige Material, in welchen sich Hausstaubmilben nicht wohlfühlen und deshalb nicht ansiedeln. Sicherlich ist Sisal nicht unbedingt der “Renner” in der Wahl der Wohnaccessoires, dennoch gibt es auch hier die Möglichkeit, schöne Stücke zu erwerben. Wir haben unsere Sisalteppiche anfertigen lassen. Das kostet etwas mehr Geld, sieht aber auch ansprechend aus. Update: Mittlerweile haben wir wieder Teppiche, allerdings nutzen wir dafür auch spezielle Staubsauger, hier und hier geht es zu den jeweiligen Berichten.

Die Liegeplätze

Die Liegeplätze eures Hundes sollten aus einem Material bestehen, in welchem es den Milben nicht möglich ist sich anzusiedeln. Kommt also nur Leder oder Kunstleder in Frage. Normale Hundebetten lassen sich nicht bei mindestens 60 Grad Celsius waschen, deshalb sind diese nun keine Option mehr. Da nicht jeder Hund gerne auf kaltem Leder liegt – unsere Amy fand das gar nicht witzig – könnt ihr eine Unterlage benutzen, welche bei mindestens 60 Grad Celsius waschbar ist. Wir haben uns für einen Badevorleger entschieden, den man bis 90 Grad kochen kann. Das ist kuschelig weich und sieht auch noch dekorativ aus.

Der Schlafplatz

Auch hier sollte alles Anti-Milben ausgestattet sein. Das heißt natürlich auch, dass Ihr Hund möglichst nicht im Bett schläft. Er braucht eine andere Atmosphäre. Unsere Amy schläft, wie auch unsere zwei anderen Hunde, bei uns im Schlafzimmer. Zum Schlafen bevorzugen sie etwas Höhlenartiges. Also hatten sie alle eine Hundehütte aus Plüsch. Das ging dann für Amy nicht mehr und wir haben überlegt, wie wir das Problem lösen können. Wir haben uns für eine Autobox entschieden. Diese hat vorn ein Schiebe-Gitter, welches wir entfernt haben und stattdessen Styropor so eingesetzt haben, dass nur der Einstieg offen bleibt. So hat sie auch wieder eine Höhle. Innen haben wir ein Allergiker-Kopfkissen als Unterlage eingelegt. Zusätzlich haben wir ein normales Frotteehandtuch zum “nesteln” dazugelegt. Alles kochbar und somit immer angenehm für unsere Maus. Ich koche übrigens alles, worauf sie liegt, zwei mal pro Woche. Hausstaubmilben sind nie ganz vermeidbar, aber eingrenzbar.

Die Reinigung

Natürlich haben wir uns auch auf schnellstem Wege von unserem Staubsauger getrennt, wie schon angesprochen. Als “normaler” Staubsauger war er nun nicht mehr angemessen, denn er tat was jeder andere “normale” Staubsauger auch macht: Staub ausblasen beim Saugen! Dieses “Staubsaugen” muss ja für unsere kleine Maus eine unglaubliche Qual gewesen sein. Kein Wunder, dass sie immer gehustet hat, nur habe ich das natürlich nicht miteinander in Zusammenhang gebracht. Na gut, das ist Geschichte – aber ein neuer Staubsauger musste her und zwar schnell. Hier gibt es ja Gottseidank eine große Auswahl. Wir haben uns für den Aqua-Sauger von Thomas und für einen Staubsauger mit Hepafilter Siemens VSQ5X1230 Bodenstaubsauger Q5.0 extreme Silence Power entschieden. Hier mal die beiden guten Stücke zur Ansicht:

Warum zwei Staubsauger? Der Aqua-Sauger ist für die große Reinigung der Wohnung zuständig, denn er saugt und wischt in einem Arbeitsgang, ist aber sehr aufwendig in der Vor- und Nachbereitung. Also nur was für einmal in der Woche. Der Hepa-Filter-Staubsauger ist für die tägliche Reinigung zuständig. Denn eine tägliche Reinigung ist nun unumgänglich, wenn sich Ihr Hund wohlfühlen soll und es ihm gut gehen soll.

Aktualisierung: Mittlerweile erneuerte ein Staubsauger unser “Staubsauger-Equipment” und wir haben kurzerhand einen Artikel sowie ein Video dazu verfasst.

Das Spielzeug

Sicherlich verfügt euer Hund auch über eigenes Spielzeug. Alles was aus Gummi und Plastik ist ist natürlich unproblematisch. Doch viele Hunde lieben auch ihre Plüschtierchen. Die kann man bekanntlich auch nicht auf mindestens 60 Grad waschen, das würde wohl das Ende des geliebten “Plüschis” bedeuten. Aber jeder Haushalt verfügt über einen Tiefkühler. Zumindest ist in jedem Kühlschrank einer integriert. Auch extreme Kälte tötet Milben und vernichtet deren Ausscheidungen. Also einfach immer zwei kaufen und jeden Tag mit dem aus dem Tiefkühler wechseln. Ansonsten spielen “Unsere” gerne mit Geschirrtüchern, in die ich einfach in der Mitte einen Knoten mache. Und was sind Geschirrtücher? Natürlich kochbar! Also, das Problem “Spielzeug” gelöst.

Das beste Futter für unsere Vierbeiner ist bekanntlich Trockenfutter. Auch hier habt ihr die Möglichkeit mit dem Tiefkühler. Trockenfutter portionieren und mindestens einen Tag in den Tiefkühler stecken – das Ende für jede Milbe. Natürlich gibt es auch extra Allergie-Futter. Allergiker-Hunde sind oft besonders “mäkelig”. Könnt ihr auch aus dem Bericht über unsere besonders “mäkelige” Amy erlesen. Wenn ihr das Futter erhitzt, bedeutet dies auch das “Aus” für Milben.

Behandlung der Hausstaubmilben-Allergie

Die wirksamste Behandlung ist die Hyposensibilisierung. Wir haben uns deswegen auch für diese Methode entschieden. Amy bekommt in regelmäßigen Abständen kleinste Mengen des Allergens unter die Haut gespritzt. Die Abstände der Spritzen verlängert sich mit der Zeit. Ziel ist natürlich, das der Allergie irgendwann die Puste ausgeht. Die Behandlung zieht sich über mehrere Jahre, jedoch ist es auch möglich, dass Amy ihr Leben lang diese Spritzen benötigt. Ein weiteres Mittel, vor allem gegen den Juckreiz, ist ein “Hautbarriere-förderndes” Spot-On auf den Hund zu bringen, dies tötet neben Flöhen und Zecken auch Milben. Das müsst ihr allerdings wirklich regelmäßig, im Abstand von vier Wochen anwenden. Bei der Haltung mehrerer Hunde ist es sinnvoll, alle Hunde mit Spot-Ons auszustatten, denn es verringert nachweislich die Milbenanzahl in der Wohnung. Aber hier wird euch der Tierarzt sicher richtig beraten.

So, nun kann ich nur hoffen, dass ihr mit all den Infos etwas anfangen könnt, damit auch euer Hund ein deutlich beschwerdefreieres Leben führen kann. Mir ist bewusst, dass einige der Tipps etwas kostspieliger sind. Doch die größten Posten sind Einmal-Kosten, alles andere ist überschaubar.

Hier gibt es noch mehr Lesefutter!

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4 Kommentare zu Hausstaubmilben-Allergie beim Hund – 7 Tipps

wir waschen auch alle Decken und waschbaren Kissen so heiß wie möglich regelmäßig. Das hilft auch mit.

Das mit dem “Frosten” ist übrigens ein sehr guter Tipp, Danke!

ja, dass mit dem Waschen der Decken und Kissen ist schon richtig. 60 Grad reichen aus um die kleinen Biester in Jenseits zu befördern. Du solltest jedoch so wenig Deckenkram wie möglich benutzen und wenn Decken und Kissen, dann Allergiker-freundliche. Das hat bei Amy viel gebracht. Auch die Anschaffung eines Staubsaugers auf Wasserbasis hilft dem Hund immens, ebenso das entfernen aller Teppiche. Wenn Teppiche, dann Sisal. Ist sicherlich nicht so der Hingucker, aber dem Hund hilft das. Klar, hat vielleicht nicht jeder gleich die Mittel um das alles anzuschaffen, aber dann eben lieber keine Teppiche. Und Allergie-freundliche Staubsauger mit Hepa-Filter bekommt man schon ab ca. 120,00€. Hoffe dass es Deinem Süßen besser geht.

Welches Spot on kannst du empfehlen?

wir haben mit Frontline immer gute Erfahrungen gemacht, ich setze es mal oben in den Beitrag mit rein.

Hausstaubmilbenallergie hund

Die Verbindung zwischen Staubmilben und Hautausschlag

Staubmilben sind mikroskopische Mitglieder der Spinnenfamilie, die sich in unseren Häusern eingenistet haben – in einem regulärem Haushalt können mehr als eine Millionen Staubmilben leben. Diese Milben und Ihre Fäkalien können allergische Reaktionen bei vielen Menschen verursachen. Obwohl diese Milben nicht beißen, bekommt man sie nicht leicht los, da man sie nicht einfach wegwichen oder staubsaugen, kann.

Es gab in der letzten Zeit verschiedene wissenschaftliche Studien, die sich mit der Beziehung zwischen Hausmilben und Ekzemen beschäftigt haben. Eine kürzlich durchgeführte Studie aus Süd-Korea hat demonstriert, dass die Allergene der Staubmilben dazu beitragen können, dass durch Ekzeme angegriffene Haut weniger schnell heilt, als Haut die keinen Hausmilben ausgesetzt war.

Unter klinischen Bedingungen wurde bei sechs gesunden Erwachsenen die nicht unter Ekzemen litten der Einfluss von Staubmilbenextrakt auf die Haut untersucht. Um den Effekt der Ekzeme auf die Haut nachzuahmen, wurde den Teilnehmer der Studie mehrmals Klebeband von der Haut gezogen. Die Wissenschaftler legten danach Staubmilbenextrakt auf die Haut und warteten, um zu sehen, wie schnell die Haut heilen würde.

Die Forscher fanden heraus, dass die Teilnehmer der Studie länger brauchten, um zu heilen, wenn Sie Staubmilbenextrakt ausgesetzt waren. Nach drei Stunden waren die Effekte des Extrakts nicht mehr sichtbar, aber die Haut brauchte länger, um zu heilen.

Danach wurde ein experimentelles Medikament getestet, um zu sehen, ob es den Effekt des Staubmilbenextrakts blockieren könne. Das Medikament PAR-2 half der Haut schneller zu heilen, selbst in Anwesenheit des Staubmilbenextrakts.

Staubmilben können Ekzeme irritieren und Heuschnupfen bei manchen Menschen auslösen. Eine der bekanntesten Methoden um den Effekt von Staubmilben auf Ekzeme zu verringern ist die Matratze mit einem Gortext Bezug zu überziehen, oder einem andern Bezug, dessen Löcher kleiner als 3 Mikron sind. Eine andere neue Studie zeigte, dass nach 6 Monaten 98% weniger Staubmilben in der Matratze waren als bei einer Vergleichsmatratze ohne speziellen Bezug.

Während die unter Ekzemen Leidenten den Unterschied nach ein paar Wochen bemerkten, bemerkten die meisten Menschen einen starken Unterschied innerhalb einiger Monate. Außerdem wurde eine Reduktion von Asthma und Heuschnupfen festgestellt.

Einen solchen Matratzenbezug zu kaufen ist eine günstige Lösung für alle die allergisch auf Staubmilben reagieren. Um den maximalen Effekt eines solchen Bezuges zu haben, sollten Sie Klebeband über den Reisverschluss machen, um sicherzugehen, dass keine Milben mehr reinkommen. Eine andere Lösung wäre den Teppich um Schlafzimmer zu entfernen, um den Staubmilben weniger Platz zum Leben zu geben.

Es ist möglich Hausmilben in Ihrem Haushalt zu kontrollieren aber es kann anstrengend sein. Den Teppich zu entfernen, Matratzenbezüge zu kaufen und regelmäßig zu waschen kann die Anzahl von Staubmilben verringern. Zusätzlich dazugibt es Bezüge für Ihre Kissen, die auch die Anzahl der Milben im Kissen deutlich verringern können. Mit Zeit und Aufwand sollten Sie eine Verringerung Ihrer Allergien, Ekzeme, Heuschnupfen und Asthma spüren.

Hausstaubmilbenallergie

Hausstaubmilbenallergie

Ich finde er ist noch ein bißchen sehr jung, um bis zum Ende Cortison zu bekommen. (Wird im April 2) Hat vielleicht jemand Erfahrungen sammeln müssen bezüglich Hausstaubmilbenallergie und kann mir ein paar Tipps geben?

Teppiche sind bei uns raus- ich sauge jeden Tag, einmal die Woche dampfe ich alles mit dem Dampfreiniger ab und Milbiol versprühe ich einmal im Monat.

Ich würde es ihm gerne alles ein bißchen leichter machen und vielleicht gibt es ja auch noch alternative Methoden, die schon jemand ausprobiert hat und die zum Erfolg geführt haben.

"neelix" wrote:

Aber es macht mir ein wenig Hoffnung, dass dein Oscar so alt geworden ist mit Prednisolon. Wie war denn die Dosierung bei Euch?

Mokwai & Frauchen Sabine

ChrisDanCujo

Unser Tierarzt hat auch überlegt ob man eine Desensibilisierung macht, er will aber erstmal (wegen eines Darmproblems) andere Untersuchungen machen.

Im Moment ist es bei uns sehr knapp. Wir haben leider weder Geld unsere Teppiche gegen PVC auszutauschen noch ihm weitere Anti-Milben-Mittel (im Moment jedenfalls) zu kaufen.

Cortison hat er schon einmal bekommen, aber nicht so gut vertragen. Er wurde richtig agressiv gegen andere Hunde und teils auch gegen uns. Ich möchte ihm gerne helfen, weiß aber im Moment auch nicht wie.

So klappt es bis jetzt sehr gut. Wir haben überall Laminat und Fließen.

Desensibilisierung

Atopica hat unser Hund auch bekommen. Die Tabletten brachten aber nicht den gewünschten Erfolg. Er hat auf "Cetirizin" besser angesprochen.

Heute geht es im auch dank der Fütterungsumstellung auf Barf sehr viel besser. Allerdings war es bis dahin ein langer Weg mit einigen Rückschlägen.

Hausstauballergie: So bekommen Sie die Symptome in den Griff

Unsichtbare Heerscharen in Kissen und Decken: Die Hausstauballergie wird von Kotpartikeln der Hausstaubmilbe ausgelöst. Betroffene leiden unter Überempfindlichkeitsreaktionen wie Niesreiz, Schnupfen, Atembeschwerden und/oder geröteten Augen.

Die Bezeichnungen Milbenallergie und Hausstauballergie sind irreführend: Denn eigentlich sind es nicht unmittelbar die Hausstaubmilben und schon gar nicht der Staub in der Wohnung, die allergische Beschwerden auslösen. Vielmehr sorgen getrocknete, mikroskopisch kleine Kotpartikel, Eier und Körperreste von Hausstaubmilben für Überempfindlichkeitsreaktionen, wenn sie von Milbenallergikern eingeatmet werden. Das bedeutendste Allergen in diesem Zusammenhang heißt P1-Antigen.

Hausstauballergie beim Kind häufig

Schnupfen, Niesattacken, gerötete und brennende Augen? Diese Symptome deuten auf eine Allergie hin. Aber steckt eine Überreaktion auf Hausstaubmilben dahinter? Finden Sie es hier heraus:

Zu den typischen Symptomen der sogenannten Milben- oder Hausstauballergie gehören starker Niesreiz und Niesanfälle, allergischer Schnupfen mit klarem Sekret, Atembeschwerden sowie tränende und gerötete Augen. Auch Asthma-Symptome zählen zu den häufigen Anzeichen einer Hausstaubmilbenallergie. Oft kommt es erst im späteren Verlauf und nach Jahren zum Etagenwechsel von der Allergie hin zum allergischen Asthma.

Allergische Beschwerden betreffen in Deutschland Schätzungen zufolge jeden vierten Erwachsenen. Dabei sind Pollen die häufigsten Allergie-Auslöser. An Hausstauballergie leidet gut jeder zehnte Bundebürger, die Zahlen schwanken zwischen zehn und 15 Prozent. Besonders Kinder sind häufig betroffen: Jedes fünfte Kind ist gegenüber Hausstaub-Allergenen sensibilisiert, die Überempfindlichkeit entsteht meist in den ersten Lebensjahren.

Hausstaubmilben kommen in jeder Wohnung vor

Hausstaubmilben sind helle, winzig kleine (0,1 bis ein halber Millimeter) Spinnentiere, die mit bloßem Auge kaum erkennbar sind. Ihr Vorhandensein in einem Haushalt ist kein Zeichen mangelnder Sauberkeit. Sie sind ein normaler Bestandteil des Staubs, der in jedem Haus und in jeder Wohnung vorkommt.

Eine Rolle bei der Entstehung von Hausstauballergien spielen vor allem die Milbenspezies Dermatophagoides pteronyssinus und Dermatophagoides farinae. Die Gattungsbezeichnung der Hausstaubmilben, Dermatophagoides, kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt so viel wie "Hautesser". Denn Hausstaubmilben ernähren sich von Hautschuppen, von denen jeder Mensch täglich rund ein bis zwei Gramm absondert.

Die Parasiten finden bei Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad und einer Luftfeuchtigkeit über 60 Prozent ideale Lebensbedingungen vor. Wird die Luft in Innenräumen im Winter dann trockener und kühler, verringert sich die Milbendichte. Auch Höhenluft ist für die Spinnentiere nachteilig. Am stärksten ist die Belastung für Hausstauballergiker in den warmen Sommermonaten bis in den Herbst hinein. Doch auch der Winter hat seine Tücken. Dann sterben zwar viele der Milben ab, ihre Überreste wiederum aber verschlimmern die Allergiesymptome.

Millionen Milben in Kissen und Matratze

Die Generationsspanne der Milben dauert zwischen einem und mehreren Monaten. Weibchen legen gleichzeitig bis zu etwa 80 Eier ab, die sich über ein Larvenstadium und mehrere Nymphenstadien zu den geschlechtsreifen Milben entwickeln.

Hausstaubmilben besiedeln bevorzugt Kopfkissen, Bettdecken und Matratzen. Mit Abstand die meisten Milben leben dabei auf Kopfkissen und Matratze, weil hier besonders viele Hautschüppchen landen. Aber auch auf Teppichen, Polstermöbeln und Kuscheltieren sind Hausstaubmilben verstärkt zu finden

Die Zahl der Milben erreicht dabei schwindelerregende Ausmaße: In einem gewaschenen Kopfkissen wohnen immer noch mehrere zehntausend Milben. Ein Kissen, von dem stets nur der Bezug gereinigt wird, bietet bis zu einer halben Million Milben eine Wohnstatt.

Was tun, wenn der Hund allergisch auf Hausstaub reagiert?

Übrigens können auch Hunde an einer Hausstauballergie leiden. In diesem Fall helfen meist ähnliche Behandlungsansätze (etwa der Wirkstoff Kortison) und Tipps wie bei menschlichen Patienten: Dazu zählen häufiges Staubsaugen, während der Hund sich in einem anderen Raum aufhält, nass wischen, Verzicht auf Teppiche, Kochwäsche oder das vorübergehende Einfrieren von Stoff-Spielzeug.

Anzeichen: Diese Symptome sind typisch für Hausstauballergie

Die Allergene der Milbe können verschiedene Beschwerden der Haut und Atemwege hervorrufen. Die Symptome sind bei vielen Betroffenen nur sehr leicht oder kaum spürbar. In anderen Fällen sind die Beschwerden jedoch mäßig bis stark ausgeprägt.

Die große Mehrzahl der Betroffenen reagiert mit Schnupfen, verstopfter Nase und/oder Niesattacken auf die Allergene von Hausstaubmilben. Gelegentlich kommt es auch zu juckenden, geröteten Augen (allergische Bindehautentzündung).

Bei schwereren Verläufen reagieren auch die unteren Atemwege (Lunge, Bronchien) gereizt. Betroffene müssen Husten und/oder leiden unter erschwerter, manchmal auch schmerzhafter Atmung und pfeifenden Atemgeräuschen.

Häufig zeigen sich Symptome der unteren Atemwege nur während oder kurz nach körperlicher Anstrengung und halten dann bis zu 30 Minuten an.

Viele Betroffene leiden besonders morgen an den Symptomen der Milbenallergie. Ursache für morgendliche Niesattacken und/oder Hustenreiz sind Milben-Allergene, die in Bettzeug und Matratzen besonders zahlreich vorhanden sind.

Schnupfen, Niesattacken, gerötete und brennende Augen? Diese Symptome deuten auf eine Allergie hin. Aber steckt eine Überreaktion auf Hausstaubmilben dahinter? Finden Sie es hier heraus:

Symptome der Hausstauballergie im Überblick:

Nase: Niesreiz, "laufende Nase", Schnupfen, angeschwollene Schleimhäute (Nase fühlt sich "zu" an), erschwerte Nasenatmung

Haut (bei Milbenallergie eher selten): Jucken, rötlicher Ausschlag, Ekzeme (Dermatitis)

Sonstige Symptome der Hausstauballergie umfassen Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit und ein allgemeines Krankheitsgefühl.

Hausstauballergie: Welche Ursachen stecken dahinter?

Auslöser der Hausstauballergie sind ganz bestimmte Eiweißstoffe im Kot der Milben. Die exakten Auslöser der Beschwerden sind die Allergene mit der Bezeichnung "Der p1", "Der p2" und "Der p23".

Die Ausscheidungen der Tiere reichern sich in ihrem Lebensraum (zum Beispiel auf Matratzen, Bettwäsche, Vorhängen und Polstern) an. Die getrockneten Kot-Partikel verbinden sich mit anderen Bestandteilen des Hausstaubs und werden im gesamten Wohnraum verteilt.

Wird beim Bettenmachen, Kehren oder Staubsaugen Staub aufgewirbelt, lösen sich mikroskopisch feine Milbenkot-Partikel, schweben für kurze Zeit in der Raumluft und lagern sich auf den Schleimhäuten der Augen, Nase und Lungen ab.

Bei Menschen, die zu Überempfindlichkeitsreaktionen gegenüber Hausstaubmilben neigen, stuft das Immunsystem die im Milbenkot enthaltenen Allergene als gefährlich ein und löst innerhalb weniger Sekunden oder Minuten eine Abwehrreaktion aus. Es kommt zu allergischen Symptomen an jenen Körperpartien, an denen sich die Allergene abgelagert haben: an Atemwegen und Haut.

Häufig gibt es eine familiäre Veranlagung zu Allergien

Warum das Immunsystem einiger Menschen allergisch auf Hausstaubmilben reagiert, wurde von der Medizin bislang nicht lückenlos geklärt. Das Immunsystem der Betroffenen reagiert über und bildet gegen eigentlich harmlose Eiweiße im Milbenkot Antikörper.

Diese Reaktion löst wiederum die Ausschüttung von Histamin aus. Der Botenstoff erweitert die Blutgefäße und lässt die Schleimhäute anschwellen. Es kommt zu Entzündungsreaktionen der Atemwege und den belastenden Symptomen der Hausstauballergie.

Bei der Mehrzahl von Betroffenen liegt eine familiäre Häufung von Allergien vor. Zudem können Umwelteinflüsse, Ernährung und Lebensstil die Allergiebereitschaft einiger Menschen erhöhen.

Diagnose der Hausstauballergie: Das passiert beim Arzt

Der beste Ansprechpartner bei Verdacht auf Hausstaubmilben ist ein Hals-, Nasen- und Ohrenarzt (HNO-Arzt). Bei der Untersuchung geben die Schilderung der Symptome, ein Hauttest (Prick-Test) und eine Blutuntersuchung Aufschluss über eine möglicherweise vorhandene Allergie.

Zur Diagnosestellung wird sich der Mediziner zunächst erkundigen, ob die Symptome zu einer bestimmten Tages- und/oder Jahreszeit verstärkt auftreten.

Viele Betroffene leiden zum Beispiel während der Nacht und morgens besonders stark unter den Symptomen einer Hausstauballergie, weil sie den Allergenen auf Matratze und Bettwäsche im Schlaf besonders massiv ausgesetzt sind. Desweiteren untersucht der Arzt die Schleimhäute der Nase und des Rachens und horcht die Lunge ab, um den Umfang der Beschwerden einschätzen zu können.

Nachweis der Hausstauballergie durch Prick-Test und Blutuntersuchung

Eine Hausstauballergie wird weiterhin mit speziellen Allergietests nachgewiesen. Am häufigsten kommt der sogenannte "Prick-Test" zum Einsatz. Bei einem Pricktest träufelt der Arzt verschiedene Testlösungen mit für die Erkrankung typischen Allergenen auf die Innenseite des Unterarms.

Egal ob Pollen, Insektengift oder Hausstaub: Allergische Erkrankungen sind in westlichen Ländern auf dem Vormarsch. Alles über Symptome, Diagnose und Behandlung inklusive Test gibt es hier

Damit die Flüssigkeit in die Haut eindringen kann, piekst der Arzt die benetzten Stellen vorsichtig mit einer feinen Nadel oder Pinzette an. Nach einer Wartezeit von 15 bis 60 Minuten wird das Ergebnis überprüft.

Haben sich an jenen Stellen, die mit Hausstaub-Allergenen beträufelt wurden, juckende, rötliche Quaddeln gebildet (ähnlich wie ein Mückenstich), liegt sehr wahrscheinlich eine Allergie vor.

In einer labortechnischen Untersuchung wird die Konzentration bestimmter Antikörper (Antikörper der Klasse E) im Blut bestimmt. Liegt der ermittelte Wert oberhalb der Normgrenze, weist auch dieses Ergebnis auf eine erhöhte Allergen-Sensibilität des Patienten hin.

Gut zu wissen: Ein positiver Prick- und Bluttest weisen zunächst nur erhöhte Allergiebereitschaft nach. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass der Betroffene auch die lästigen Symptome der Hausstauballergie entwickelt. Bei manchen Allergikern treten im Alltag keine oder nur gelegentlich sehr leichte Beschwerden auf.

Therapie: Wie wird die Hausstauballergie behandelt?

Die einfachste Therapie einer jeden Allergieform besteht darin, das jeweilige Allergen so gut es geht zu meiden. Im Fall der Milben- oder Hausstauballergie heißt das, die Luft in Wohnräumen möglichst trocken zu halten, oft Staub saugen zu lassen und Teppichböden sowie Haustiere zu meiden. Kissen, Oberbett und Bettwäsche sollten bei hoher Temperatur waschbar sein, um Milbenallergikern Erleichterung zu verschaffen. (ausführliche Tipps unter "Hausstauballergie vorbeugen)

Spezifische Immuntherapie (SIT) gegen Milbenallergie

Bringt die Milben-Sanierung des Haushalts keine Beschwerdefreiheit, kann der Arzt (HNO oder allergologisch weitergebildeter Hausarzt) eine "Spezifische Immuntherapie" (SIT) durchführen. Die Erfolgschancen der Behandlung sind gut, die Therapiedauer erstreckt sich über zirka drei Jahre.

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Bei der SIT, auch Hypo- oder Desensibilisierung genannt, wird dem Betroffenen in regelmäßigen Abständen der spezielle Allergieauslöser (in diesem Fall Allergene der Hausstaubmilbe) als Serum in den Oberarm injiziert. Die Behandlung kann bei zahlreichen allergischen Erkrankungen, zum Beispiel auch mit Pollen- und einigen Tierhaar-Allergenen, durchgeführt werden.

Die Injektion, umgangssprachlich auch "Allergie-Spritze" genannt, wird dem Allergiker zunächst wöchentlich mit steigender Dosierung, später dann alle vier bis sechs Wochen bei gleichbleibender Allergen-Menge verabreicht. Ziel der Behandlung ist es, das Immunsystem an die Allergene zu gewöhnen und die überschießende Abwehrreaktion deutlich zu mildern oder im Idealfall zu stoppen.

Hyposensibilisierung gilt als wirksamste Behandlung der Hausstauballergie

In der Medizin war lange umstritten, ob die Spezifische Immuntherapie einen Nutzen für Allergiepatienten hat. Inzwischen ist die Wirksamkeit der Therapie nachgewiesen. Laut WHO ist eine Hyposensibilisierung die wirksamste Behandlungsmethode in der Allergologie.

Bei vielen Patienten bessern sich die Beschwerden bereits nach einem Jahr spürbar, nach zwei bis drei Jahren sind allergische Reaktionen häufig restlos verschwunden.

Da dem Körper eine Substanz, auf die er normalerweise allergisch reagiert, in hoher Konzentration zugeführt wird, sind Begleiterscheinungen der Hyposensibilisierungs-Therapie relativ häufig. Die Nebenwirkungen sind aber meist mild und von kurzer Dauer.

In Studien zur SIT zeigte sich bei etwa 60 Prozent der Teilnehmer ein leichter Hautausschlag an der Einstichstelle. Etwa zwanzig Prozent reagierten mit stärkeren Allergie-Symptomen (Atemwegs-Beschwerden), welche mit Antihistaminika behandelt werden mussten.

Ein allergischer (anaphylaktischer) Schock ist während einer Desensibilisierung äußerst selten. Er tritt laut Studien bei weniger als einem Prozent der Betroffenen auf. Zur Sicherheit sollte der Patient nach der Allergie-Spritze mindestens 30 Minuten in der Praxis bleiben.

Kurzfristig helfen Antihistaminika

Neben der Hyposensibilisierung steht Milben-Allergikern eine Vielzahl von (häufig rezeptfreien) Medikamenten zur Verfügung. Diese können akute Symptome der Allergie kurzfristig lindern und/oder unterdrücken – sie sind aber nicht zur dauerhaften Einnahme geeignet.

Schnupfen, Niesattacken, gerötete und brennende Augen? Diese Symptome deuten auf eine Allergie hin. Aber steckt eine Überreaktion auf Hausstaubmilben dahinter? Finden Sie es hier heraus:

Als besonders wirksame Allergiemedikamente haben sich Antihistaminika bewährt. Sie wirken dem Botenstoff der allergischen Reaktion, dem Histamin, entgegen und können allergische Reaktionen verhindern oder bereits ausgebrochene Allergie-Symptome wie Niesreiz und Schnupfen mildern.

Antihistaminika gibt es in unterschiedlichen Anwendungsformen, zum Beispiel als Nasenspray, Augentropfen oder als Spray zum Inhalieren. Eine häufige Nebenwirkung von Antihistaminika ist Müdigkeit.

Niem-Spray befreit Einrichtung von Milben

Zur Anwendung direkt in der Wohnung und auf Textilien bieten sich Sprays aus dem Öl des Niembaums an. Ihr Wirkstoff Margosa-Extrakt (Mahalin) vertreibt Milben, indem er ihre Nahrung ungenießbar macht. Außerdem sollen Larven der Hausstaubmilben sich durch das Niem-Spray nicht mehr weiter entwickeln. Niem-Präparate gibt es in Apotheken.

Hausstauballergie: Verlauf

Bei einigen Allergikern bildet sich die Allergie auch ohne Hyposensibilisierung mit den Jahren zurück. Dies ist vor allem der Fall, wenn der Kontakt zu den Allergenen der Hausstaubmilbe durch die Milbensanierung des Haushaltes über einen längeren Zeitraum hinweg konsequent verringert wurde (Allergenkarenz).

Bei einem gleichbleibenden oder stärker werdenden Beschwerdebild kann die Hyposensibilisierung regelmäßig zu spürbarer Linderung oder dem vollständigen Verschwinden der Allergie führen.

In einigen Fällen kann es zu Komplikationen der Hausstauballergie kommen. Etwa ein Drittel der Betroffenen entwickelt eine erhöhte Asthmabereitschaft.

Wenn die allergischen Symptome nicht nur die oberen Atemwege (Mund, Nase), sondern auch Lunge und Bronchien betreffen (Kurzatmigkeit, Atemnot, rasselnde oder schmerzhafte Atmung), sollte ein HNO-Arzt die Beschwerden umgehend abklären.

Vorbeugung: Tipps gegen Hausstaubmilben

Am besten bekommt man erst gar nicht eine Hausstaubmilbenallergie. Dazu sollte der Haushalt möglichst milbenfrei sein. Doch auch dann, wenn bereits Beschwerden bestehen, können diese durch konsequente Reduktion der Milbenpopulation in Haus und/oder Wohnung in vielen Fällen spürbar gelindert werden.

Mit ganz normalen Reinigungsmethoden können Milben und ihre Allergen allerdings meist nicht entfernt werden. Hausstaub-Allergiker müssen spezielle Maßnahmen ergreifen, um den winzigen Tierchen das Leben und vor allem die Vermehrung schwer zu machen. Kombinieren Sie dabei möglichst alle bekannten Maßnahmen, um die unerwünschten winzigen Bettgenossen zu reduzieren.

Tipps und Hilfen für Milbenallergiker im Überblick

Luftfeuchtigkeit unter 50 Prozent halten (zwei bis drei Mal am Tag lüften, keine Luftbefeuchter verwenden)

Raumtemperatur maximal 20 Grad, Schlafzimmer-Temperatur maximal 18 Grad

Keine Haustiere ins Schlafzimmer lassen

Staubfänger wie Vorhänge, Gardinen und Wandbehänge meiden

Teppiche meiden (Parkett und Laminat sind ideale Bodenbeläge für Milbenallergiker) oder sehr sorgfältig und regelmäßig reinigen

Verzicht auf Zimmerpflanzen

Bei Neuanschaffung: Matratze ohne tierische Materialien (zum Beispiel Rosshaar, Kamelhaar) kaufen, ideal sind Latex- oder Kaltschaummatratzen

Bettdecke und Kopfkissen alle vier bis sechs Wochen mit mindestens 60 Grad waschen

Bettbezüge und Laken einmal wöchentlich mit mindestens 60 Grad waschen

Keine zusätzlichen Kissen, Decken und/oder Kuscheltiere im Bett

Kuscheltiere von Kindern können durch einen "Besuch" in der Kühltruhe von Milben befreit werden. Alternative sind waschbare Kuscheltiere.

Keine Kissenschlachten, sie wirbeln Unmengen von Milben auf!

Mindestens ein Mal pro Woche Staubsaugen. Sinnvoll sind Geräte mit einem extra Mikrofilter für Allergiker. Im Anschluss ans Staubsaugen feuchtes Abstauben von Regalen, Fensterbänken, Armaturen usw.

Mindestens ein Mal pro Woche feuchtes Aufwischen glatter Böden

Regelmäßige Behandlung von Teppichen mit milbenabtötendem Schaum (zunächst monatlich, später alle sechs Monate) und Besprühen von Bettzeug und Oberflächen mit einem Milben-Repellent, zum Beispiel mit Margosa-Extrakt.

Video-Ratgeber: Was hilft gegen Hausstaubmilben? Anzeige

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Letzte Aktualisierung:10. Oktober 2016

Quellen: Deutsche Gesellschaft für Allergologie und klinische Immunologie (DGAKI) in Zusammenarbeit mit dem Ärzteverband Deutscher Allergologen (ÄDA), der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ), der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG), und der Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie (GPA): Allergieprävention. AWMF-Leitlinien-Register Nr. 061/016; Dirschka, T., Hartwig, R., Oster-Schmidt, C.: Klinikleitfaden Dermatologie. Urban & Fischer, München 2010

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Allergie beim Hund: Wie sieht eine gute Behandlung aus?

Stellt der Tierarzt die Diagnose Allergie, wirft dies für Hundebesitzer viele Fragen auf: Was kann ich tun, damit der Hund sich nicht wundkratzt? Wie vermeide ich, dass er mit dem Allergen in Kontakt kommt? Was muss ich im Umgang mit dem Hund ändern? und, und, und… MeinAllergiePortal sprach mit Dr. med. vet. Ursula Mayer, tierärztliche Spezialistin für Allergien, Haut- und Ohrenkrankheiten in München/Augsburg darüber, welche Behandlungsmöglichkeiten es für allergische Hunde gibt.

Frau Dr. Mayer, wie vermeidet man, dass ein Hund, der auf Pollen allergisch ist, mit dem Allergen in Kontakt kommt?

Bei allen Umweltallergenen bzw. bei Aeroallergenen ist Vermeidung schwierig. Der Hundebesitzer muss sich deshalb überlegen, wie viel Geld und Energie er in gewisse Vermeidungsmaßnahmen investieren will, denn es gibt keine Garantie dafür, dass die Maßnahmen wirklich eine Erleichterung für das Tier bringen werden. So kann es passieren, dass der Besitzer den Teppichboden in seiner Wohnung durch Parkett ersetzt, um die Hausstaubmilbenbelastung für den Hund zu verringern, dass dies jedoch den Juckreiz des Hundes nicht verringert. Bei Umweltallergenen weiß man, dass die Hauptroute des Kontakts des Allergens mit dem Immunsystem des Hundes nicht über die Atmung, sondern über die Haut verläuft. Es kann deshalb helfen, den Hund direkt nach jedem Spaziergang mit klarem Wasser abzuduschen.

Viele Tierbesitzer haben die Erfahrungen gemacht, dass z.B. ein frisch gemähter Rasen, eine hohe blühende Wiese oder blühende Pappeln ganz besonders schlimme Allergiesymptome beim Hund auslösen. Dann sollten diese Situationen natürlich auch gemieden werden. In vielen Fällen weiß man es aber einfach nicht.

Wie geht man vor, wenn der Hund auf Hausstaubmilben allergisch reagiert – lässt sich der Kontakt vermeiden?

Ist der Hund allergisch gegen Hausstaubmilben fragen die Besitzer oft, ob sie ihren Teppichboden durch Parkett, Linoleum etc. ersetzten sollen. Das sollte man sich gut überlegen, denn es ist relativ teuer und es kann sein, das sich dadurch keine Besserung einstellt. Sicher sollte man sehr häufig mit einem Staubsauger mit HEPA-Filter (High Efficiency Particulate Airfilter) staubsaugen.

Für das Hundebett kann man durchaus den Kopfkissenbezug der Allergikerbettwäsche benutzen. Gerade Hunden mit einer leichten Hausstaubmilbenallergie kann das helfen.

Da man die höchste Hausstaubmilbenkonzentration in den Schlafzimmern bzw. Betten findet, kann dies bedeuten, dass der Hund nicht mehr ins Schlafzimmer darf und natürlich auch nicht mehr dort schlafen sollte.

Man kann auch versuchen, Hausstaubmilben abzutöten. Alle Mittel gegen Flöhe sind auch gegen Hausstaubmilben wirksam, sowohl die Umgebungssprays, als auch die Spot-on-Produkte, die auf dem Hund angewendet werden, vorrausgesetzt dies wird regelmäßig über das ganze Jahr gemacht. Zwar sind tote Hausstaubmilben nicht weniger allergen als lebendige, aber mit der Zeit sinkt die Konzentration, da sie sich nicht mehr vermehren können und weggeputzt werden.

Nimmt man alle Maßnahmen zusammen also: Viel Staubsaugen, das Hundebett mit einem Encasing beziehen, es zusätzlich oft und heiß waschen und dann noch Spot on Mittel gegen Flöhe einsetzen, kann das einem allergischen Hund durchaus helfen. Man hat auch festgestellt, dass in Haushalten, in denen Hunde leben, die monatlich mit Spot-on-Mitteln gegen Flöhe behandelt werden, die Hausstaubmilbenkonzentration niedriger ist. Viele dieser Mittel haben auch eine Wirkung auf die Umgebung. Die darin enthaltenen Wirkstoffe sind auch in den Hautschuppen der Hunde enthalten. Verliert der Hund Hautschuppen und werden diese dann wiederum von den Hausstaubmilben in der Umgebung des Hundes gefressen, vergiften sie sich und so dezimiert sich die Population. Allerdings müssen die Spot-on’s wirklich regelmäßig monatlich, das ganze Jahr über, neu aufgebracht werden, um diese Wirkung zu erzielen.

  • 17 Jun 2013
  • Autor: Sabine Jossé, www.mein-allergie-portal.com

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Hausstauballergie/Futtermilbenallergie bei meinem Hund!

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Ich habe ein Problemchen mit meinem Hund.

Seit ca. 2 Monaten hat sich CHip nur noch gekratzt, teilweise blutig. Wir sind natürlich sofort zum Tierarzt und haben alles mögliche abtesten lassen. Auf Antihistaminika hat er so gar nicht reagiert, also mussten Blutuntersuchungen ran (waren recht teuer, je 80Euronen)Die TA meinte, dass man sich bei einer HAutsache, langsam rantasten muss, und einige \"Experimente \" machen muss. (Wir haben u.a. Pilze und spez, Milben ausgetestet) Dann kam es heraus: Unser Hund hat eine Hausstaub und Futtermilbenallergie! Super! NA ja immerhin haben wir jetz ein Ergebnis. Nächste Woche fängt die Desensibilisierung an, da er weiterhin auf die Antiallergiemittel nur beschränkt reagiert.

Bisher machen wir folgendes: Futter mds. 2 Tage einfrieren, um die Milben abzutöten, täglich Staubsaugen, wir haben ihm ein Plastikkörbchen gekauft.

\'Hat jemand Ideen, was wir sonst noch tun können. Wir haben leider viel Teppichboden, viele Bücher, viele Ecken. Dabei gehört Staubsaugen nicht wirklich zu meiner Lieblingsdisziplin, da putz ich lieber Fenster

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Mitglied seit 21.10.2004

Er bekommt Medikamente dagegen ( Cortison), für schlimme Tage hat sie ein Mittel zum Waschen und jetzt probiert sie es mit einer Desensibilisierung.

Das kann man bei einem Hund genauso machen wie bei einem Menschen.

Ob es hilft wissen wir noch nicht genau, da es ja immer dauert bis man die Wirkung feststellen kann.

Das neueste ist, das meine Chefin die Stellen besprechen lässt ( wie Warzen besprechen), nach 2x ist aber noch kein Urteil möglich.

Ansonsten gilt für Hunde das selbe wie für Menschen bei einer Hausstaubmilbenallergie, aber das hast Du ja mit dem Plastikkörbchen schon erkannt.

Es gibt übrigens Tierärzte die auf Allergien spezialisiert sind, zumindest hat meine Chefin so einen in Hamburg.

Vielleicht guckst Du mal ob in Deiner Gegend auch so ein Spezialist ist, der kann Dir bestimmt auch bezüglich des Futters noch Tips geben.

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

War grade wieder beim Tierarzt, da sich Chip heute nacht richtig blutig gekratzt hat. Cortison und sämtliche Antihistaminika die er bekommen hat helfen nur gaaanz kurzfristig (2-3 Tage) und auch nicht wirklich gut.

Desensibilisierung machen wir demnächst, wenn das Medikament für ihn da ist (muss speziell für ihn zusammengestellt werden) bis dahin und bis das dann wirkt.

Wie kann man eigentlich herausfinden ob ein TA auf irgendwas spezialisiert ist? In den gelben Seiten steht sowas meist nicht und homepages haben die wenigsten. Und bis HH ist es hier aus dem Ruhrpott doch etwas weit

Mitglied seit 18.02.2006

Mitglied seit 24.07.2005

134 Beiträge (ø0,03/Tag)

Zuerst würde ich jegliches Trockenfutter weglassen und frisch füttern, das sollte schon einiges helfen..und ein Hundebett kaufen zum abwischen aus Kunstleder zB. ach, habt ihr ja schon..und hat euer Staubsauger einen Hepafilter? Wir sind mit dem neuen Kobold von Vorwerk sehr zufrieden. Einfireren vom Futter bringt meist nix, da ja der Milbenkot und nicht die Milben selbst allergen sind, und der wird ja nicht zerstört..

Mitglied seit 21.10.2004

Ich würde einfach mal bei eurer Tierärztekammer anrufen und fragen ob sie Dir spezialisten nennen können.

Sonst habe ich leider auch keine Idee.

Mitglied seit 15.12.2004

12.001 Beiträge (ø2,49/Tag)

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Neuester Stand: alles ist unverändert. Chip kratzt sich weiterhin blutig, hat schon kahle Stellen an den Pfoten. Ich koche seit 3 Wochen für ihn und seit 5 Wochen läuft jetzt die Desensibilisierung. Alle drei - vier Tage baden wir ihn mit einem mediz. Shampoo. Wir (d.h. auch der Hund) können keine NAcht mehr durchschlafen. Mindestens 3 mal die Nacht schrecke icha uf, weil sich der Hund so exzessiv kratzt.

Momentan sind wir so weit auf jeden Fall noch einen anderen TA zu besuchen.

Für weitere Tipps bin ich nach wie vor dankbar

Mitglied seit 28.09.2004

147 Beiträge (ø0,03/Tag)

Könnte es sein,das er auch noch auf andere Sachen allergisch

Ich würde dir zu einer sogenannten Ausschluß Diät raten.

So kannst du heraus finden,gegen was er wirklich allergisch ist.

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Ich denk auch schon über eine Ausschluss diät nach, ich dachte aber auch, dass die verwendeten Lebnsmittel hypoallergen sind. Hmmm.

Mitglied seit 28.09.2004

147 Beiträge (ø0,03/Tag)

Auf den Weizen darin können Hunde reagieren.

Da sind viel Leute die auch Hunde mit Allergien haben.

Von denen weiß ich,das sie eine Ausschluß Diät oft mit

Pferdefleisch und Kartoffeln anfangen.

Geflügel ist oft mit Antibiotika belastet,was auch

zu Problemen führen kann.

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Hast du einen Link zu gesunde hunde forum? Da meld ich mich auf jeden Fall mal an.

Wische heute den ganzen Tag Staub und gestern kam unser neuer Staubsauger mit HEPA Filter

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Hast du einen Link zu gesunde hunde forum? Da meld ich mich auf jeden Fall mal an.

Wische heute den ganzen Tag Staub und gestern kam unser neuer Staubsauger mit HEPA Filter

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Mitglied seit 26.11.2004

28.687 Beiträge (ø5,93/Tag)

Dazu ein Beispiel : Fuer meinen TA sind die Tiere \"Little People\". Man muss sich mit ihnen ,genau wie mit Menschen ,intensiv befassen wenn etwas falsch ist. Ich weiss, fuer manche hoert sich das an,aber ich bin froh,dass ich so einen TA gefunden habe.

Mitglied seit 28.09.2004

147 Beiträge (ø0,03/Tag)

Mitglied seit 30.09.2004

Anfangs hat meine Hündin auch Cortison bekommen aber ein Leben lang wollte ich ihr die nicht geben.Zwei Desensibilisierungen und eine Bioresonztherapie haben bei ihr nichts gebracht.

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Wir haben leider einige Teppiche (da wir aber in einem 3/4 Jahr umziehen, lohnt es nicht die rauszunehmen) aber auch der Rest dürfte einiges an Staub anziehen (Bücher etc..)

Chips Ausschlag wird echt immer fieser, an den Ohren hat er teilw. kaum noch Haare und richtige Krusten, mal ganz abgesehen von seinen völlig zerkratzten Ellbogen

Mitglied seit 26.11.2004

28.687 Beiträge (ø5,93/Tag)

Versuche einen TA zu finden,der Dir das Gefuehl gibt,dass es ihm um die Tiere geht,und nicht NUR ums verdienen.

Wuensche Dir und Deinem Kleinen alles Gute und viel Erfolg bei der weiteren Behandlung.

Mitglied seit 30.09.2004

Mitglied seit 30.01.2006

242 Beiträge (ø0,05/Tag)

Ich bin Neurodermitikerin und war in meinem Kurzen Leben (20j) bei mindestens 10 Hautärzten.

Wie du geschrieben hast, Nachts extremes Kratzen, blutig, Krusten, ja das gibts auch beim Menschen.

Ich hab mir die Finger wundgeschubelt, und das als erwachsene Tippse!

Such dem wuff nen besseren arzt, der wird dir sonst kirre.

Mitglied seit 31.08.2003

1.898 Beiträge (ø0,36/Tag)

Alles im Leben hat seinen Sinn - Man erkennt ihn oft erst hinterher.

Mitglied seit 28.08.2005

1.326 Beiträge (ø0,29/Tag)

1. schnellstens auf Rohfutter umstellen, die Seite barfen wurde ja oben schon erwähnt.

Und zwar ohne wenn und aber, also nichts gekochtes mehr und kein Weizen, Haferflocken, Nudeln oder ähnliches. Jeden Tag frisch! Es geht, ich machs auch, mein Otto war im November 05 blutig gekratzt und hat gestunken. Jetzt hat er ein Top-Fellchen und ist gesund.

Er hat keine Würmer oder Durchfall bekommen. Das sind alles Märchen.Ich glaube, er war mir sehr dankbar!

2. schnellstens Tierarzt wechseln.

Habe auch Lehrgeld bezahlt und nicht zu knapp. Gibts vielleicht einen Tierheilpraktiker in deiner Nähe ? Würde ich mal versuchen.

Alles Gute wünscht für dich und deinen Bello wünscht Knulli

Mitglied seit 31.08.2003

1.898 Beiträge (ø0,36/Tag)

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Die Hoffnung keimt so langsam wieder und v.a. der Hund kann wieder fast durchschlafen.

Mit dem Barfen tu ich mir ehrlich gesagt im Moment noch etwas schwer, ich glaube da muss ich mich noch mal intensiver einlesen

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Mitglied seit 28.09.2004

147 Beiträge (ø0,03/Tag)

Die Calciumversorgung kannst du auch anders erreichen.

Ich gebe z.B. gemahlene Eierschalen mit ins Futter,wenn ich mal wenig Knochen gebe.

Es gibt auch Calziumpräparate ,die geben kannst.

Nur Mut,das wird schon.

Mitglied seit 18.04.2006

ich bin durch Zufall auf dieses Forum gestoßen und über Deinen Eintrag gestolpert.

Schrecklich, was Dein Chip durchmachen muss.

Ich möchte Dir und auch allen anderen, die solche Probleme haben, und das sind nicht wenige, einen Denkanstoß geben:

Jucken und Kratzen sind, wenn man Flöhe und ähnliches Ungeziefer ausschließen kann, die äußeren Symptome einer Anreicherung von Schadstoffen im Körper, die das Tier mit seinen Entgiftungsorganen Darm, Leber und Nieren im Rahmen seines Stoffwechsels nicht mehr bewältigen kann.

Die meisten Tierärzte behandeln diese Symptome mit den schwersten Chemiekeulen (z.B. Cortison oder Antibiotika), was auch einen kurzfristigen Erfolg bringt. In dem Augenblick, wo diese Mittel jedoch abgesetzt werden, kommen die Symptome wieder zum Durchbruch. Das Fatale daran ist aber, dass diese Chemikalien vom Körper nicht abgebaut werden können, wodurch Darm, Leber und Nieren überdimensional belastet werden und die Symptome verstärkt zurückkehren. Genau diese Erfahrung hast Du bei Deinem ersten Tierarzt ja selbst gemacht - und es wird wahrscheinlich genau so weitergehen .

Man nennt die Symptome dann ganz einfach so wie in Deinem Fall Hausstaub- oder Futtermittelallergie, oder auch Rindfleisch-, Mais-, Geflügel-, usw-Allergie. Das wird dann noch durch aufwendige, zumeist aber sinnlose \"Allergietests\", die von Tierarzt zu Tierarzt ein völlig anderes Ergebnis bringen, \"untermauert\".

Der einzige erfolgreiche Weg, wie Du Deinem Chip helfen kannst, ist eine Entgiftung von innen heraus. Es gibt Mischungen aus Kräutern, Vitaminen und Spurenelementen (alles ohne Chemie . ), die den Darm reinigen, eine gesunde Darmflora aufbauen und Leber und Nieren entgiften.

Denk mal darüber nach, bevor Du den Stoffwechsel von Chip mit weiteren Chemikalien belastest.

Mitglied seit 18.04.2006

Tierarztpraxen mit gutem dermatologischen Wissen:

Dr.Jutta Hammer, Gladbeckerstr. 132, Dorsten

Tierklinik Ahlen, TÄ Meike Horn

Dr. Daniela Delius, Klinik Bergmeister,Langenfeld

Vielleicht hilft Dir diese Info etwas weiter. Gruß Frauchen von Cainterrier Joe

Mitglied seit 18.04.2006

Kann über eine Blutuntersuchung,Sarkoptestiter, im Labor festgestellt werden. Hat dann nichts mit einer Allergie zu tun!

Wird unter Einsatz von Cortison nur noch schlimmer. Wird allein mit Antiparasitenmittel behandelt.

Gruß von Cairnterrier Joe -hatte mal Demodexräude-

Mitglied seit 26.04.2006

Was ein wenig hilft, damit sie sich nicht mehr so kratzt und die Krusten abfallen, ist Balistol. Balistol (ca. 5,00 €) bekommt man in jeder Tierhandlung, ist ein sehr bekanntes und gutes Öl (extra für Hunde und Katzen bestimmt) und hilft sehr gut. Allerdings muss man es fast täglich mit z.B. Watte einreiben, damit es hilft. Auch das Fell wächst wieder nach. Und der Katze gefällt es :o) Wenn man jedoch damit aufhört, dann kommen die Krusten wieder zurück. Also regelmäßig reinreiben!

Ansonsten habe ich auch die Schnau. voll von meine Tierarzt (Allergietest, noch ein Test, Antibiotika, Cortison, Futter, Sensibilisiereung. und das hat schon über 300€ gekostet. Wenn es wenigstens schon helfen würde). Aber es ist kein Stück besser geworden. Im Gegenteil. Sogar schlimmer. Also werde ich mir jetzt einen Tierheilpraktiker suchen und es ausprobieren.

Mitglied seit 28.08.2005

1.326 Beiträge (ø0,29/Tag)

das ist eine sehr kluge Entscheidung. Ich wünsch Dir und deinem Kätzchen alles Gute!

Hoffentlich erwischt ihr einen guten Tierheilpraktiker, ich würds euch wünschen.

Mitglied seit 21.03.2006

204 Beiträge (ø0,05/Tag)

Matratzen und sofas regelmäßig reinigen, am besten mit uv-licht, damit alle milben getötet werden und sie sich nicht so schnell vermehren.

Mitglied seit 26.04.2006

Dadurch bekommst Du Deinen Hund sicher wieder fit und bleibt widerstandsfähiger gegenüber Allergien und Krankheiten

Mitglied seit 18.04.2006

Mitglied seit 26.04.2006

Mitglied seit 14.02.2011

ich weis dieser Beitrag wurde schon vor ein paar Jahren und so geschrieben aber ich wollte dich mal fregen wie es jetzt deinem HUnd geht und wie ihr es geschafft habt, denn mein hund ist 3 jahre alt und man hat bei ihm shcon seid längerem hausstauballergie und Futtermilben festgestellt. AM Anfang mussten wir ihm so Tabletten geben aber die haben nicht mehr gewirkt nachdem wir sie ihm nicht mehr gegeben haben. Er beisst sich auch immer das Fell weg und kratzt sich der ganzen Zeit. WIr waren heute beim Tierarzt weil es wieder so extrem war das er geknabbert hat und soo.. Und er hatte auch schoneinmal eine Cortisonspritze im Winter bekommen. UNd jetzt heute wieder und er hat gesagt das wir in 2 Wochen wieder kommen sollen und wir dann Caruso für sein rest seines Lebens So Cortisonstabletten geben sollen aber er dann nur noch 4-5 Jahre zu leben hat und das das nur noch die ienzige öglichkeit ist. Bitte hilf mir vl. kannst du mri ja auch einen anderen Tierarzt nennen oder einen der darauf spezialisiert ist denn der Tierarzt ist sowieso nicht so toll z.B er würde auch nicht ohne weiteres ein hund oder so kastrieren wenn man das wollte. Bitte helf mir wir würden alles tun nur nicht dieses sch*** Cortison.

Mitglied seit 18.04.2004

629 Beiträge (ø0,12/Tag)

Ui, ist das hier alles lange her Ich versuche nochmal es zusammenzu bekommen. Medikamente hat Chip glaube ich keine bekommen. Was uns geholfen hat: Ich habe für ihn gekocht (Nudeln mit Gemüse und Fleisch) und sämtliche leckerlis vermieden. Er wurde häufig mit einem Shampoo gewaschen, das rückfettend und beruhigend wirken sollte. Seinen Liegeplatz haben wir möglichst staubfrei gehalten.

Es ging ihm richtig gut damit. Kein Ausschlag kein Juckreiz mehr nach einer Zeit. In den letzten 2 Jahren konnten wir ihm sogar wieder normales Hundefutter anbieten (nicht jeden Tag aber immerhin)

Mitglied seit 14.02.2011

danke erst einmal das du dir überhaupt die mühe noch gemacht hast mir zurückzuschreiben ;)

Was war das denn für ein shampoo? Scheint ja gut gewesen zu sein. Vl. kannst du mir ja den NAmen nennen??;)

Das tut mir leid mit deinem Hundii

Mitglied seit 27.05.2012

Auch bei uns ist Hausstaub und Futtermilbenallergie ein Thema.

Unser Hund bekommt ein Trockenfutter von Josera, sowie

tägl. 60ml Aloevera Saft zu trinken.

Die Anlaufzeit beträgt gut 4-6 Wochen aber dann wirkt

es prima. Das Einfrieren von Futter bewirkt nichts, da die Ausscheidung sprich Allergene in der Nahrung nicht

abgetötet werden. Aloevera wirkt über den Darm auf das Immunsystem und ich habe meine

guten Erfahrungen auch schon bei anderen Hunden gemacht.

LG und viel Erfolg

Mitglied seit 02.06.2012

versuchs mal mit barfen (biologisch, artgerechte Rohfleischfütterung) bitte googlen. ich habe damit das allegie bedingte Astma meines Hundes in den Griff bekommen. das War vor vor Jahren und der Hunde ist jetzt 15 Jahre alt und für dies Alter noch fit.

Hausstaubmilben – Ihr Ratgeber

Weltweit gibt es kaum Regionen, in denen keine Hausstaubmilben zu finden sind. Auch in unseren Gefilden gehören Milben in Wohnungen und Häusern zum Alltag dazu. Wir sehen sie nicht, wir hören sie nicht, wir riechen sie nicht – dennoch sind sie da und lösen vor allem bei Allergikern große Probleme aus, die unter einer Hausstaubmilbenallergie leiden (auch häufig nur Hausstauballergie genannt). Die Hausstaubmilbenallergie gehört weltweit zu den häufigsten Formen von Allergien (neben der Pollenallergie). Was Sie über Hausstaubmilben (die nicht ohne Grund auch als Bettmilben oder Hausmilben betitelt werden) wissen sollten und wie Sie die Milben im Bett, Kopfkissen und an anderen Orten reduzieren können, verraten wir Ihnen in unserem unabhängigen Ratgeber.

  • Ganz wichtig: Milben sind in jedem (!) Haushalt zu finden. Hausstaubmilben sind absolut kein Anzeichen dafür, dass im Haushalt mangelnde Hygiene herrscht.

Unsere Bestseller

Verbreitung der Milben

Fakt ist, dass in jedem Haushalt Hausstaubmilben zu finden sind. Da ihre bevorzugte Ernährung Hautschuppen sind, halten sie sich hauptsächlich dort auf, wo sie nahezu unbegrenzt „Nahrung“ vorfinden: in Ihrem Bett. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass Hausstaubmilben vor allem da zu finden sind, wo Staub gut hängenbleibt, was eine hohe Milbenzahl nach sich zieht.

Häufigste Vorkommen

  • – in Matratzen im Bett
  • – in Kopfkissen
  • – in Polstermöbeln (wie Couch oder Sessel)
  • – in Teppichen oder Büchern

Ein weiterer Grund, warum Bettmilben vor allem im Bett und im Kopfkissen zu finden sind, ist der Schweiß, den vor allem schlafende Menschen produzieren.

Pro Stunde sind das in der Nacht etwa 40 Gramm Wasser, die sowohl in Form von Atem als auch Schweiß ausgeschieden wird. Pro Nacht werden daher etwa 180 bis 220 Gramm Feuchtigkeit an die Matratze und circa 15 bis 20 Gramm Feuchtigkeit an das Kopfkissen abgegeben. All das ist ein gefundenes Fressen für die Spinnentiere, die zwar einige natürliche Feinde haben (z.B. Silberfische oder Bücherskorpione), aber diese wiederum so selten in diesem Lebensraum auftauchen, dass sich Hausmilben nahezu frei entfalten können.

  • Interessanter Fakt: Obwohl Milben weltweit verbreitet sind, gibt es dennoch Regionen, in denen die Tiere nahezu gar nicht oder nur wenig zu finden sind. Dies sind in Regionen über 1.500 Metern oder auch in der Antarktis oder Wüste – die dortigen Umweltbedingungen sorgen dafür, dass Milben nicht oder nur selten überleben würden.

Die „optimalen Lebensbedingungen“ für Hausstaubmilben

Sie möchten die Anzahl der Hausstaubmilben in Ihren eigenen vier Wänden mit Sicherheit reduzieren, richtig? Dafür ist es wichtig zu wissen, welche Lebensbedingungen von den Tieren als optimal angesehen werden.

  • ab einer Zimmer-Temperatur von 25 Grad Celsius
  • Luftfeuchtigkeit von etwa 65 bis 80 Prozent

Das bedeutet, dass sich Hausstaubmilben vor allem von Mai bis Oktober eines Jahres vermehren. Dennoch ist es für Allergiker nach dieser Zeit besonders schwierig, da mit dem Aussterben der Hausstaubmilben noch mal stärkerer Kot verursacht wird, was zu zusätzlichen Allergenen sorgt. Im Herbst ist es für Milben-Allergiker daher besonders schlimm.

Wie sich Milben verbreiten

Schon die kleinste Bewegung kann dafür sorgen, dass sich Hausstaubmilben weiter verteilen und vor allem für Allergiker große Beschwerden auslösen. Denken Sie nur daran, wie viel Staub aufgewirbelt wird, wenn Sie nur einmal morgens Ihre Bettdecke ausschütteln. Durch

  • Bettdecken schütteln
  • Bewegungen auf der Matratze
  • Sitzen im Sessel oder auf der Coach
  • Gehen auf Teppichen
  • Luftzüge (beispielsweise beim Staubsaugen)

und viele weitere Tätigkeiten im Haushalt wird Staub aufgewirbelt. Dadurch löst sich der Kot der Milben und zerfällt, da er nach dem Ausscheiden ausgetrocknet ist. Dieser kleinsten Partikel verbinden sich mit dem Hausstaub und werden vom Menschen eingeatmet. Allergische Reaktionen werden ausgelöst.

Milben – weltweit verbreitete Spinnentiere

Wenn von Milben die Rede ist, spricht man von einem Lebewesen, welches den Spinnentieren angehört. In unseren Gefilden treffen wir dabei auf

  • die europäische Milbe (Dermatophagoides pteronyssinus)
  • und die amerikanische Milbe (Dermatophagoides farinae)

Die Tiere sind mit dem Auge nicht sichtbar, da sie lediglich 0,1 bis 0,5 mm groß sind. Es handelt sich jedoch um weiße Tiere, die haarförmige Borsten besitzen.

  • Wichtig: Milben selbst sind für Sie ungefährlich! Die Tiere sind nicht in der Lage zu beißen (wie Bettwanzen) oder stechen (wie Mücken). Auch Krankheiten werden durch Milben nicht übertragen oder Textilien zerstört, wie es die Motten tun. Dennoch kann es zu unschönen Hautreaktionen kommen, die von der Art her wie Mücken- oder Insektenstiche behandelt werden, obwohl es keine Stiche sind.

Zu früheren Zeiten kamen Hausstaubmilben nur in Vogelnestern vor, allerdings verbreiteten sich die Tiere auch in die Behausungen der Menschen und wurden dadurch weltweit verschleppt. Heutzutage sind sie fast nur noch in menschlichen Häusern und Wohnungen zu finden, da sie in der Regel im Freien nicht mehr überleben können (nur selten, wie beispielsweise in Vogelnestern).

Die Ernährung und Lebenserwartung

Da Milben vorrangig als Hausstaubmilben bekannt sind, hat auch der Name eine bestimmte Bedeutung. Milben ernähren sich vorzugsweise von

  • Hautschuppen
  • Schimmelpilzen
  • und Mehlprodukt-Bestandteilen

In der Regel nur circa 2 bis 4 Monate wird eine Milbe alt, allerdings ist das Tier in dieser Zeit in der Lage, etwa 200-fach von Ihrem Gewicht Exkremente zu produzieren.

Da gerade Hautschuppen zu den bevorzugten Leckereien der Hausstaubmilben zählen, ist es nicht verwunderlich, dass die kleinen Tiere vorrangig im Bett anzutreffen sind. Menschen verlieren pro Tag mal eben 0,5 bis 1 Gramm an Hautschuppen – einen großen Teil dieser Hautschuppen im Bett und in anderen Polster- und Stoff-Bereichen, in denen sich Staub gut sammeln kann.

Allein diese Menge einer Person macht es möglich, 1,5 Millionen Hausstaubmilben für einen Tag zu ernähren!

Nicht ohne Grund haben Hausstaubmilben (wissenschaftlich Dermatophagoides) den Namen „Hautfresser“ spendiert bekommen.

Hausstauballergie – wenn der Staub zur Gesundheitsfalle wird

Wer unter einer Hausstauballergie leidet, hat nicht grundsätzlich ein Problem mit Milben. Stattdessen reagieren die betreffenden Personen allergisch auf den Kot (zumindest zu größten Teilen), der durch das Einatmen des Hausstaubs ebenfalls übertragen wird. In diesem Fall handelt es sich um eine inhalative Allergie, die eine allergische Reaktion auslöst.

Da sich die Allergene größtenteils im Kot befinden, aber zu kleinen Teilen auch im Körper der Milbe, spricht man umgangssprachlich von einer Hausstaubmilbenallergie. Etwa 10 % der Menschen in Deutschland leiden laut dem Deutschen Allergie- und Asthmabund (kurz DAAB) an einer Hausstaubmilbenallergie.

Symptome der Allergie

Wenn Sie selbst unsicher sind, ob Sie an einer Hausstauballergie bzw. Hausstaubmilbenallergie leiden, dann achten Sie auf die folgenden Allergie Symptome:

Zusammengefasst erinnern die Hausstauballergie Symptome sehr den Symptomen, die bei einer Erkältung oder als Symptome Heuschnupfen auftreten.

Das können Sie tun

In jedem Fall sollten Sie ärztlich abklären lassen, ob es sich um eine entsprechende Allergie (unabhängig davon, ob es sich um eine Katzenallergie, allergisches Asthma, allergische Rhinitis, Heuschnupfen Symptome oder andere Probleme dieser Art) handelt.

Was bei einem kleinen Problem durch ein Allergie Nasenspray behoben sein kann, ist allerdings im Falle einer Nasenspray Allergie und bei schwierigeren Allergie-Problemen nicht ohne weiteres möglich.

  • Wichtig: Wenn Sie Hautreaktionen oder sogar Atemnot erkennen oder verspüren, sollten Sie unverzüglich einen Arzt aufsuchen!

Um das Problem selbst erst mal zu beobachten und die einzelnen Hausstaumilbenallergie Symptome zu „überwachen“, eignet sich ein sogenanntes Milben-Tagebuch.

Natürlich ersetzen die Informationen keinen Allergietest, aber Sie können hiermit zumindest Ihre Allergie-Beschwerden dokumentieren, was auch beim Arzt sehr sinnvoll sein wird. In jedem Fall erfahren Sie durch einen Arztbesuch, welche Allergie Medikamente in Ihrem Fall noch zusätzlich verschrieben werden können.

Heutzutage gibt es deutlich mehr Allergiker gegen Hausstaubmilben als früher. Warum? Das ist nicht abschließend wissenschaftlich geklärt. Unter Umständen sind die veränderten Lebensbedingungen unserer heutigen Zeit der Grund, da wir mehr Wert auf Hygiene legen (Veränderung des Immunsystems), aber auch seltener mit Pilzen oder Bakterien in Kontakt kommen – ein Fakt, der bei früheren Generationen und Menschenzeiten definitiv häufiger vorkam als heutzutage.

  • Was bei einer Hausstaubmilben-Allergie passiert: Wenn die Nasen- oder Bindehaut-Schleimhäute des Betroffenen mit Allergenen in Kontakt (daher auch der Begriff „Kontaktallergie“) kommen, so kommt es zu einer Immunantwort, die zum Sofort-Typ Allergie-Typ I zählt. Das Immunsystem hat nun ordentlich zu tun, denn es versucht, Ig E Antikörper einzusetzen, um das Allergen zu bekämpfen. Das wiederum setzt Histamin frei, was bei dem Betroffenen zu einer Entzündungsreaktion führt – entweder an der Stelle des Allergenen-Kontaktes oder an einem anderen Körperbereich.

Da sich Hausstaubmilben auch bei höherer Luftfeuchtigkeit besonders wohl fühlen, sorgen auch die verbesserten Wohnungen und Häuser für einen Anstieg der Milben-Population. Dadurch, dass Immobilien besser gedämmt und isoliert sind, ist auch die Luftfeuchtigkeit höher, was Hausstaubmilben als ein gefundenes Fressen ansehen.

Wie Sie Hausstaubmilben den Kampf ansagen können

Zwar wäre es nicht möglich, Hausstaubmilben komplett und wirklich vollständig zu vernichten oder zu entfernen, aber Sie können dennoch viele Schritte unternehmen, um die Population einzudämmen oder stark zu verringern, um eher langfristig Milben bekämpfen zu können . Gerade als Allergiker ist es wichtig, dass Sie das Hausstaubmilben-Problem in den Griff bekommen.

Temperatur und Luftfeuchtigkeit

Wie bereits gelernt, fühlen sich Hausstaubmilben bei niedrigen Temperaturen und geringer Luftfeuchtigkeit nicht wohl. Das geht sogar so weit, dass sich die Milbendichte bei zu trockener Luft (zum Beispiel im Winter während der Heizperiode) stark reduziert. Als Tipp wird empfohlen, die Luftfeuchtigkeit längere Zeit zu senken und gesenkt zu halten, um die Dichte zu verringern. Das passiert im Winter allerdings automatisch, sodass die Lebensbedingungen zu dieser Jahreszeit für Hausstaubmilben immer etwas schlechter sind. Sie können aber auch im Sommer dafür sorgen, dass sich die Luftfeuchtigkeit verringert, indem Sie in ihren eigenen vier Wänden einen sogenannten Luftentfeuchter einsetzen, der die Feuchtigkeit aus der Luft zieht.

Wenn bei Ihnen eine Hausstaubmilbenallergie festgestellt wurde, dann ist es nicht ausreichend, einfach nur die Bettwäsche oder das Kissen zu tauschen. Stattdessen sollten Sie unserer Erfahrung nach in eine neue Matratze investieren (und alte Matratzen mit einer intensiven Matratzenreinigung auf Vordermann bringen), die noch nahezu „unbesiedelt“ ist. Sie können die neue Matratze mit zusätzlichen und speziellen Bezügen (Encasings genannt) schützen, die wiederum dafür sorgen, dass die kleinen Tiere nicht in das Gewebe der Matratze eindringen können.

Spezielles Laken

Abgesehen von der Matratze können Sie auch „nur“ ein normales Betttuch verwenden, welches regelmäßig gewaschen werden sollte. Grundsätzlich ist das auch zu empfehlen, wenn Sie eine Matratze mit speziellen Bezügen verwenden – schützen Sie sich lieber doppelt und setzen Sie danach noch ein normales Betttuch ein, was sich locker bei 60 Grad waschen lässt. Auch spezielle Allergiker Bettwäsche können Sie im Handel erwerben, die zwar etwas teurer ist, allerdings starke Abhilfe bei Symptomen schaffen kann. Das gilt nicht nur bei einer Milbenallergie, sondern auch bei verschiedenen anderen Problemen (z.B. Neurodermitis, Kreuzallergie, Katzenhaarallergie oder Hundeallergie/Hundehaarallergie bzw. generell eine Tierhaarallergie, Stauballergie, Pollen Allergie und deren Pollenallergie Symptome). Bei vielen anderen Arten von Allergien (z.B. Nickelallergie, Histamin Allergie oder generell Lebensmittelallergie/Nahrungsmittelallergie, Glutamat Allergie, Mückenstich Allergie, Kiwi Allergie, Beifuß Allergie) hift diese Bettwäsche leider nicht.

Spezielle Kopfkissen

Auch für Kissen werden die sogenannten Encasing-Bezüge angeboten, bei denen es sich um Bezüge handelt, die so dicht sind, dass die Milben nicht bis zum Gewebe vordringen können.

Filter-Staubsauger

Nicht nur das Bett an sich sollte speziell behandelt werden, wenn Sie die Anzahl der Staubmilben reduzieren wollen oder müssen. Auch der Staubsauger ist in diesem Fall Ihr bester Freund. Schaffen Sie sich ein Modell mit Filter für Allergiker an, bei denen es sich um sogenannte Hepa-Filter oder Ulpa-Filter handelt. Bei einem normalen Staubsauger werden die Allergene beim Saugen wieder ausgespuckt – bei einem Filter-Staubsauger bleiben sie im Beutel. Wenn Sie Allergiker sind, informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob bestimmte Spezial-Staubsauger oder Bettbezüge und mehr bezuschusst werden. Tipp: Täglich mit einem Handstaubsauger (natürlich mit Hepa-Filter) die Matratze, sowie auch die Polster im Wohnzimmer absaugen. Außerdem die Wollmäuse auf glatten Böden entfernen. Diese beiden Maßnahmen reduzieren die Allergiebelastung bereits deutlich.

Nicht nur Ihr Bett besitzt jede Menge Textilien, auch die Gardinen sind in vielen Wohnungen und Häusern aus Stoff. Waschen Sie Ihre Vorhänge daher regelmäßig, um Hausstaubmilben zu vermeiden bzw. zumindest ihre Anzahl zu reduzieren. Dadurch, dass Gardinen gerne einstauben, gehören sie zu Gegenständen, die weniger im Fokus von „Säuberungsarbeiten“ sind.

Viele Menschen lieben Teppiche, die besonders lang und flauschig sind. Das können wir verstehen, doch für Allergiker ist genau das falsch. Legen Sie sich stattdessen einen kurzen Teppich zu (besser noch glatte Böden, bei denen Sie regelmäßig saugen und wischen können).

Achten Sie auf alles, was sich als Staubfänger erweist. Das können auch Bücherregale sein, bei denen sich die Hausstaubmilben in den offenen Fächern in den Büchern festsetzen – besser geeignet sind geschlossene Schränke.

Milbenspray und Co.

Im Handel erwarten Sie zahlreiche Produkte, die die Anzahl an Milben ebenfalls deutlich reduzieren kann. Dazu gehören unter anderem Waschzusätze, mit denen sich die Zahl der Milben reduzieren lassen.

Polstermöbel

Verzichten Sie auf zu alte Polstermöbel, wenn Sie die Hausstaubmilben reduzieren wollen. Generell ist Leder besser als Stoff geeignet, da Stoffbezüge mehr gereinigt werden müssen.

Kuscheltiere

Auch Kuscheltiere, wie z.B. Riesenteddys, können für eine wahre Ansammlung an Hausstaubmilben sorgen. Die Kuscheltiere müssen nicht zwangsweise gewaschen werden, auch ein Besuch in der Gefriertruhe sorgt dafür, dass die Lebensumstände für Milben nicht mehr ausreichen.

Decken und Kissen

Auf der Coach, auf dem Sessel, auf dem Bett – überall verstreuen wir dekorative Decken und Kissen, die vor allem optische Highlights sind und auch Abend zum Kuscheln dienen. Doch auch diese Stoffe sind wahre Milben-Herbergen, weswegen Sie die Bezüge der Kissen und Decken häufig waschen sollten oder generell austauschen sollten.

Versuchen Sie bei der Milben-Bekämpfung auf alle Stoffe zu verzichten, die nicht unbedingt nötig sind (z.B. zusätzliche Kissen und Decken). Setzen Sie bei Ihrem Bettzeug auf Stoffe, die als „milbenkotdicht“ verkauft werden. Auch in Ihrer Wohnung sollten Sie für Sauberkeit sorgen (wobei Milben kein Zeichen von fehlender Hygiene ist), indem Sie Ihre Böden häufig staubsaugen und wischen, Gardinen regelmäßig waschen und auf Staubfänger (z.B. offene Bücherregale) verzichten.

Milbenallergie und Haustiere – wie vorgehen?

Ihr Haustier selbst ist kein Problem, wenn Sie unter einer Hausstaubmilbenallergie leiden. Ein Hund oder eine Katze sorgen allerdings dafür, dass sich Milben in Ihrer Wohnung noch ein wenig wohler fühlen, da sie zusätzlichen Staub aufwirbeln und für mehr Feuchtigkeit sorgen.

Milben bei Tieren

Da es vollkommen selbstverständlich ist, dass Sie sich als Hunde- oder Katzenbesitzer nicht von Ihrem Tier trennen wollen, sollten Sie das Tier unter Umständen zumindest nicht im Schlafzimmer schlafen lassen.

Das ist vielleicht nicht einfach und auch nicht immer umsetzbar, aber einen Versuch ist es Wert, um es Hausstaubmilben noch schwieriger zu machen.

Wenn es um Milben geht, gibt es bekanntlich viele verschiedene Arten, von denen die Hausstaubmilbe nur eine Unterart darstellt.

Auch die Mehlmilbe, die auch als Speisemilbe oder Acarus Siro betitelt wird, ist in vielen Haushalten anzutreffen – zum Leidwesen der Menschen.

Milben-Arten

Wissenswert: Unabhängig der Hausstaubmilben können Milben beim Hund auch so auftreten. Dabei wird zwischen verschiedenen Arten unterschieden.

  • Demodikose: Hierbei handelt es sich um eine Art der Räude, die wiederum durch die sogenannte Haarbalgmilbe verursacht wird. In der Regel hat der Hund bei dieser Milbe keine Probleme, sofern sein Immunsystem kräftig genug ist.
  • Ohrmilbenbefall: Ohrmilben Hund – kein schönes Thema für Tierbesitzer. Diese Milben bei Hunden befallen die Ohrmuschel sowie auch den äußeren Gehörgang des Tieres. Für die Hunde äußert sich dieser Befall vorrangig durch einen starken Juckreiz.
  • Räude: Was bei den Hunden Räude ist, wird beim Mensch Krätze genannt. Verursacht wird dieses Problem durch Krätzmilben oder Räudemilben – es handelt sich zudem um die häufigste Art von Milben beim Hund.
  • Raubmilbenbefall: Diese Milben besiedeln in der Regel den Rücken des Tieres, ebenfalls mit einem starken Juckreiz und einer Schuppung des Fells.

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Hausstaubmilbenallergie hund

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hausstauballergie beim Hund .

hat einer von euch Erfahrung mit Hausstauballergie bei Hunden??

Unser Nachbarshund Chico, ein Cocker, hat eine Hausstauballergie!

Er hatte wohl schon vor lдngeren Pusteln am Fang und zuerst

glaubte der TA er sei damit in "giftige Grдser" bekommen.

Die Salbe half nichts und es kam Appetitlosigkeit dazu.

Nun hat sich herausgestellt das er halt die Allergie hat und er sollte eine

4 Wochen Kur bekommen, Spritzen fьr 160 €, und nach einer Pause das

Seit 2 Wochen bekommt er die nun und zerfдllt tдglich mehr, die

Allergie (Ausschlag) ist nicht wirklich besser und fressen tut er

nur noch das Minimum.

Mein 1. Gedanke war Teppich rausreissen, aber das dьrfen die

in der Wohnung nicht .

Wieso dьrfen die den Teppich nicht rausreissen?

Woher wissen deine Nachbarn, dass ihr Hund eine Hausstauballergie hat?

Wofьr bekommt er die Spritzen (Desensibilisierung?) ?

Mit Homцopathie kann man bei Allergien viel erreichen - je nachdem, wie der Hund darauf anspricht.

Die Haut kцnnte man mit Lachsцlkapseln, Distelцl. etwas aufbauen.

Eine Ausschlussdiдt wird nur bei Futtermittelallergie gemacht - bringt aber nicht wirklich viel. Selberkochen wьrde ich auch (oder Futter ohne chemische. Zusдtze und Allergenen verwenden).

danke fьr eure Antworten!!

Es ist sooooooooo heiЯ 39° hatten wir heute im Schatten

und im Moment ist es bei mir Dank Ventilatoren "nur" noch

War heute nur auf der Flucht vor der Wдrme,

deshalb es nun wieder am PC.

Zu den zwei Fragen:

Woher wissen deine Nachbarn, dass ihr Hund eine Hausstauballergie hat?

Wofьr bekommt er die Spritzen (Desensibilisierung?) ?

Ihr Ta hat das wohl nach ewigen Tests festgestellt und ja

die Spritzen sollen zur Desensibilisierung sein.

noch nichts gebracht hat :mrgreen: , aber nun ist er echt fertig.

Das einzigste was ihn aufmuntert sind meine 2 Mдdels.

ich ihnen nicht noch deutlicher zu einem anderen Ta raten sollte?!

Wenn ich sie morgen sehe muss ich auch noch mal nachfragen ob

sie sich beim Zьchter nach "Hilfe" erkungigt haben. Ihre Tochter

hat vom selben Zьchter nun auch einen Welpen .

Zu den Teppich - sich haben eine Eigentumswohnung gemietet

und da darf nichts (wie das gehen soll??) verдndert werden.

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Hausstauballergie

Das Wichtigste auf einen Blick

In Deutschland reagiert etwa ein Zehntel der Bevölkerung allergisch auf die Ausscheidungen von Milben, die sich vor allem im Hausstaub finden. Damit zählt die Hausstauballergie mit zu den am häufigsten anzutreffenden Allergien. Verkürzt wird diese Allergie auch oft als Hausstauballergie bezeichnet. Die Symptome ähneln häufig denen, die auch bei Erkältungen und Heuschnupfen auftreten. Ähnlich wie auch bei anderen Allergien können die Symptome kurzfristig mit Medikamenten gelindert werden. Langfristig kann eine Hyposensibilisierung Abhilfe schaffen. Besonders wichtig ist es bei einer Hausstauballergie, die Allergenbelastung durch Bekämpfung der Hausstaubmilben zu reduzieren.

Die Hausstauballergie zählt neben der Pollenallergie zu den häufigsten Allergien in Deutschland. Dem Deutschen Allergie- und Asthmabund e. V. zufolge leiden rund zehn Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands daran. Doch wer konsequent Gegenmaßnahmen einleitet, kann die Beschwerden in vielen Fällen vermeiden oder zumindest deutlich reduzieren.

Hausstaubmilbenallergie - verständlich erklärt

Was ist eine Hausstauballergie?

Häufig wird einfach nur von Hausstauballergie gesprochen. Streng genommen ist diese Bezeichnung aber nicht ganz exakt, denn eigentlich ist es nicht der Hausstaub an sich, der die Allergie auslöst. Vielmehr reagieren die Betroffenen auf ein Allergen, das sich vor allem im Kot der Hausstaubmilbe findet. Deshalb wird die Hausstauballergie korrekt als Hausstaubmilbenallergie bezeichnet.

Nachdem die von den Milben ausgeschiedenen Kotbällchen ausgetrocknet sind, zerfallen sie in eine Vielzahl sehr kleiner Teilchen, die sich mit dem Hausstaub vermischen und mit ihm weitergetragen werden. Vor allem beim Bewegen von Textilien wie Bettdecken, Kissen, Matratzen, Polstern oder Teppichen sowie bei Zugluft kann allergenhaltiger Staub aufgewirbelt und mit der Atemluft inhaliert werden.

Am stärksten vermehren sich die Milben in den Monaten von Mai bis Oktober, während zu Beginn der Heizperiode der größte Teil von ihnen abstirbt, weil die relative Luftfeuchtigkeit in den Wohnräumen dann in der Regel zurückgeht. Die Beschwerden von Hausstaub-Allergikern sind dann am größten, weil sich bis dahin die maximale Menge an Milbenkot angesammelt hat.

Das Vorhandensein der Milben ist übrigens kein Zeichen mangelnder Hygiene, denn die mikroskopisch kleinen Tiere, die sich hauptsächlich von abgestorbenen Hautschuppen ernähren, gehören zu den natürlichen Mitbewohnern der häuslichen Umgebung des Menschen. Krankheiten werden durch sie nicht übertragen.

Die Diagnose einer Hausstauballergie und insbesondere auch die Abgrenzung zu anderen Allergien mit ähnlichen Symptomen erfolgen in der Regel auf der Grundlage einer ausführlichen Anamnese sowie eines anschließenden Allergietests.

Dr. Kristina: "Was ist eine Hausstauballergie?"

Welche Symptome treten bei einer Hausstauballergie auf?

Die Symptome einer Hausstauballergie ähneln in mehrfacher Hinsicht denen des Heuschnupfens oder einer Erkältung. Jucken und Tränen der Augen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Hustenreiz und Niesanfälle kommen bei Hausstaubmilben-Allergikern besonders häufig vor. Bei der Nasensymptomatik steht eher eine verstopfte Nase im Vordergrund.

Doch auch Hautreaktionen und - in schwereren Fällen - Atemnot sind typische Hausstauballergie-Symptome. Eine Hausstauballergie kann auch zu allergischem Asthma bronchiale führen, wobei Haustauballergiker im Vergleich zu anderen Allergikern sogar überdurchschnittlich häufig von Asthma betroffen sind.

Die Allergenbelastung im Bett ist im Verhältnis zu anderen Orten wie z. B. öffentlichen Verkehrsmitteln relativ gering. Nicht nur die Stärke, sondern auch die Dauer der Exposition ist von entscheidender Bedeutung. Deswegen machen sich die Symptome einer Hausstauballergie typischerweise in den Nachtstunden sowie morgens nach dem Aufstehen am stärksten bemerkbar. Die Schlafqualität ist bei Hausstauballergikern oft beeinträchtigt, denn viele von ihnen schlafen relative unruhig. Entfliehen kann man den Milbenallergenen aber auch tagsüber nicht.

Wie kann eine Hausstauballergie behandelt werden?

Bei der Therapie einer Hausstauballergie ist zwischen der Möglichkeit einer dauerhaften Behandlung und einer kurzfristigen Linderung der Allergiesymptome zu unterscheiden.

Zur kurzfristigen medikamentösen Behandlung akuter Hausstauballergie-Symptome werden Antihistaminika und Glukokortikoid-Lösungen eingesetzt, die auch bei anderen Allergien angewandt werden.

Um die Hausstauballergie langfristig einzudämmen, ist in vielen Fällen eine Hyposensibilisierung (auch Allergie-Impfung genannt) hilfreich. Eine solche Behandlung beschränkt sich nicht auf die Behandlung der Symptome, sondern setzt direkt bei der Ursache der Beschwerden an, indem der Organismus langsam an die allergieauslösenden Substanzen gewöhnt wird.

Zu diesem Zweck wird das Allergen den Patienten entweder in Form von Tabletten gereicht, als Tropfen unter die Zunge oder unmittelbar unter die Haut gespritzt. Dadurch kommt es zu einem Trainingseffekt für das Immunsystem, das bei künftigen Kontakten mit dem betreffenden Allergen immer weniger heftig reagiert. Eine solche Therapie erfordert relativ viel Geduld und erstreckt sich über drei bis fünf Jahre. Sie hat jedoch den Vorteil, dass sie nicht nur der eigentlichen Allergie entgegenwirkt, sondern auch das Risiko einer allergiebedingten Atemwegsschädigung deutlich vermindern kann.

Neben diesen therapeutischen Maßnahmen kommt der Reduzierung der Allergen­belastung bei der Hausstaubmilbenallergie große Bedeutung zu. Denn im Unterschied etwa zur Pollenbelastung in der Luft können die Hausstaubmilben mit entsprechenden Maßnahmen in der eigenen Wohnung durchaus aktiv bekämpft werden, was in der Regel zu einer spürbaren Abschwächung der Allergiesymptome führt

So sollten Hausstaubmilbenallergiker vor allem darauf achten, die Raumtemperatur und die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer möglichst gering zu halten. Mindestens einmal täglich sollte die Wohnung gründlich gelüftet werden.

Encasings sind für Milben undurchlässig

Medicase Matratzen Bezug

Die Bettwäsche sollte häufiger gewechselt und bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Zudem empfiehlt es sich, mindestens einmal jährlich eine Matratzenreinigung durchzuführen. Für Bettwäsche und Matratzen bieten sich zudem sogenannte Encasings an. Das sind Überzüge, die für die Milben undurchlässig sind und die Tiere somit von ihren Nahrungsquellen abschneiden. Die Kosten für diese Überzüge werden von einigen Krankenkassen erstattet. Fragen Sie dafür bei Ihrer Krankenkasse nach.

Wer unter einer Hausstauballergie leidet, sollte zudem keine Haustiere ins Schlafzimmer lassen oder idealer Weise sogar ganz auf sie verzichten.

Darüber hinaus gilt: Je weniger "Staubfänger" in der Wohnung vorhanden sind, desto besser. Glatte Bodenbeläge sollten regelmäßig alle ein bis zwei Tage feucht gewischt werden. Regelmäßiges Staubsaugen ist ebenfalls sehr wichtig, wobei der Staubsauger mit einem entsprechenden Filter ausgestattet sein sollte.

Sofakissen, Plüschtiere und ähnliche Gegenstände, in denen sich Milben wohlfühlen, können für 24 Stunden in die Gefriertruhe gelegt oder - sofern es das Material verträgt - im Wäschetrockner eine gewisse Zeit lang höheren Temperaturen ausgesetzt werden. Beides tötet Milben ab und reduziert somit auch die Allergenbelastung.

Bei Tätigkeiten, die mit einer erhöhten Hausstaubbelastung verbunden sind, oder auch zum beschwerdefreien Schlafen kann sich eine Atemschutzmaske als hilfreich erweisen. Möbel mit Leder- oder Kunstlederbezügen sind solchen mit textilen Polstern meist vorzuziehen.

Ein weiterer Tipp für Hausstaubmilbenallergiker betrifft die Wahl des Urlaubsortes: In Höhen von mehr als 1.200 Metern ist die Milbenbelastung meist deutlich geringer als in niedrigeren Lagen.

Dr. Kristina: "Was kann ich gegen meine Hausstaubmilbenallergie machen?"

Frühe Belastung durch Milbenallergene hat Spätfolgen.

Beim „Etagenwechsel“ kann Asthma als Folge einer Allergie auftreten.

Allergiesymptome lindern

Ihre Allergie können Sie mit mit verschiedenen Medikamenten behandeln.

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