Flohkot hund
Mein Hund hat Flцhe. Hundefloh Tipps zur Vermeidung von Flцhen am Hund Menschen Wohnung und Haus. Flohvermehrung und Flohьbertragung. Floh-Ratgeber. Erste Hilfe Lexikon.
Flohbefall besteht wenn etwas davon zutrifft.
Leichter Flohbefall bleibt oft unbemerkt!! Erst bei starkem Befall tritt Juckreiz und meist auch die ersten Flohbisse beim Herrl auf. Hat der Hund nicht gerade ein schwarzes Fell, kann man die Flцhe auch mit bloЯem Auge orten.
Kдmmt man das Fell, erblickt man ganz kleine schwarze Klьmpchen am Fell kleben. Es sind keine Floheier sondern der Kot der Flцhe, aus Resten der Blutmahlzeit.
Floheier (Nissen) hingegen sind sehr klein und weiЯ, mit dem Auge kaum oder schwer sichtbar.
Flohkot - Dunkle ganz kleine schwarze Klьmpchen, in Hautnдhe am Fell klebend.
WeiЯe Floheier (Nissen) und Flohkot - "Salz&Pfeffer" auch auf der Schlafdecke.
Hund kratzt sich цfter, schlдft nachts kaum durch und fьhlt sich eventuell unwohl.
Wenn bereits fortgeschritten, droht stellenweise Haarverlust.
Der Test, hat mein Hund Flцhe?
Hund mit der Hand im Fell nach Flohkot (kleine schwarze Klьmpchen) absuchen und so vorhanden. Primдr meist am Genick, um den Hals und am Rьckgrat hinab. Aber auch sonst ьberall im Fell mцglich.
Flohkot auf ein Lцschpapier oder weiЯes Papier legen. Mit etwas Wasser benetzen und paar Minuten zuwarten.
Flohvermehrung, wie geht das?
Die Zeitspanne vom Ei bis zum geschlьpften Floh dauert 3 Wochen bis 6 Monate.
Floh von Geburt bis Tod, gliedert sich in 4 Stadien:
Floheier - die sind weiЯ und kaum sichtbar da ganz klein
Weibliche Flцhe legen 20 - 50 Eier am Tag. Weibchen haben 4 Monate Lebenszeit, in der somit 2.000 Eier hervorgehen kцnnen. Innerhalb 2 Tage - 2 Wochen entschlьpfen die Larven. Die Floheier sterben ьber 34°C ab.
Aus den Eiern schlьpfen die Larven. Unter 5°C schlьpfen Larven nicht, warten aber 1 Jahr zu, auf wдrmere Zeiten.
Larven spinnen einen Kokon, Puppe genannt. Daraus schlьpft der nun hungrige Floh. Flцhe sind flьgellose Insekten. Kцrper 1-2mm lang, seitlich abgeflacht, dunkelbraun, mit langen Sprungbeinen.
Flцhe benцtigen Blut um zu ьberleben. Mit nur 1 Mahlzeit ьberlebt er bis zu 2 Monate. Doch das Einfachste fьr den Floh, er sucht sich einen Wirt (zB. Hund), dem er sein Leben lange treu sein mцchte.
Flohьbertragung, wie bekommt man Flцhe?
Es bringt es kaum etwas, bestimmte Gebiete beim Gassigehen zu meiden, wie dies zur Vorsorge gegen Zecken mцglich wдre. Und selbst im Winter schaffen viele Flцhe ihre Vermehrung.
Es reicht schon, wenn sich 2 Hunde oder Hund und Katze kurz beschnuppern, schon ist der Funke - pardon der Floh, ьbergesprungen!!
Jede Tierart hat einen “eigenen Floh" (Hundefloh, Katzenfloh. ), diese nehmen es aber mit der Wahl der Wirte kaum genau. So kцnnen Hunden Igelflцhe oder Katzenflцhe haben. Katzen kцnnen Mдuseflцhe oder Hьhnerflцhe aufweisen. Menschenblut lieben ebenso viele Floharten.
Flohbehandlung von Hund, Herrl und Haus
Legt ein Floh im Hundefell seine Eier, bleiben diese kaum lange am Hund haften, sie fallen zu Boden!
Daher findet man die weiЯen klitzekleinen Floheier am Schlafplatz des Hundes.
Entlang des Weges, den der Hund am Tag цfter geht.
Sowie alle die Plдtze, an denen sich der Hund lange aufhдlt (Autodecke, Hundedecke, Hundehьtte usw).
Der GroЯteil der Flцhe lebt somit nicht am Hund, sondern in dessen Umgebung!!
Abhilfe durch wirksame Flohbehandlung ohne Chemie:
Kдmmen mit feinzahnigen Flohkamm! Seifenwasser in einem Glas steht daneben. Ausgekдmmte Flцhe sofort im Seifenwasser ertrдnken!
Achtung! Flцhe kцnnen Bandwurm ьbertragen. Hund mit Bandwurmpaste (Apotheke) vorsorglich kurz behandeln!
Vitamin B1, da Flцhe B1 nicht mцgen. Tierarzt befragen, da evt Verdauungsprobleme auftreten kцnnten.
Schlafplatz, Decken und Matratzen, auf denen der Hund gerne verweilt waschen oder saugen, ebenso Teppiche und Polstermцbel. (Staubsaugerbeutel danach entsorgen).
Hдufiges Wischen der Bцden und FuЯleisten.
Gartenwege usw mit Wasserschlauch reinigen.
Bettwдsche, Tьcher, alles stoffдhnliche nach Mцglichkeit ьber 40°C in der Maschine waschen.
TIPP: Um stetes waschen von Dingen zu vermeiden, Backofen vom Kьchenherd auf 50°C (mцglichst Umluft) erwдrmen (da der Floh nur max. 40°C standhдlt). Temperatur im Backofen mit spez. Backofenthermometer (Haushaltswarengeschдft, Baumarkt etc) kontrollieren. - Nun Wдsche, Decken, Polster oder was auch immer an Flohbefall leidet, fьr ca. 20 Min in den Backofen legen. Danach ist es flohfrei!! . und das ganz rasch und ohne lдstiges waschen.
Abhilfe durch wirksame Flohbehandlung mit Chemie:
Shampoos (Tierhandlung) sorgen dafьr, dass schon nach dem ersten Bad bis zu 90% der Flцhe verschwunden sind.
Spot-on Prдparate fьr Flцhe (Tropfen, Halsbдnder, Puder, Schampons. ) besitzen keine 100% Wirksamkeit! Trotzdem sehr empfehlenswert!
Verwendet man Tropfen (vom Zoogeschдft oder Tierarzt), welche am Nacken getropft werden, ist auf die Dosierung peinlich genau zu achten! Da solche Arznei auch ьber die Nerven beim Hund wirkt, kann bei Ьberdosierung Nebenwirkung hervorgerufen werden! Vom Zittern bis hin zu Krдmpfe, im Extremfall der Tod !!
Unternimmt man nichts gegen Flцhe am Hund:
Flцhe besiedeln in aller Ruhe alle Plдtze, die Hund und Katze mцgen: Teppichboden, Kцrbchen, Polstermцbel bis hin zum Bett des Herrls usw.; Oft bleibt dann nur mehr der Austausch von Teppichen.
Hund bringt immer wieder neue Flцhe ins Haus.
Was aber tun wenn der Hund tдglich, warum auch immer in seiner Gegend, mit neuen Flцhen daheim ankommt? Das Mittel "Program" (vom Tierarzt), enthдlt den Wirkstoff "Lufenuron". Dieses Mittel wird mit dem Futter beigegeben. Doch Achtung, es wirkt nicht gegen erwachsene Flцhe auf dem Tier, die mьssen zu Anfang gesondert bekдmpft werden!
Der Floh am Menschen
Flohstiche sind beim Menschen nicht bedenklich, man muss sich keiner Behandlung unterziehen! Flohbisse kann man mit Seife und Wasser auswaschen. Und trotz Jucken sollte man sich nicht kratzen, um Sekundдr-Infektionen zu vermeiden!
Hundeflцhe beiЯen Menschen nur kurz, also mit wenigen Stichen, da die Hauttemperatur des Menschen fьr den Hundefloh unangenehm ist, daher verlдsst er ihn freiwillig nach kurzer Zeit wieder !!
Bandwurmьbertragung vom Floh auf den Menschen gelingt nur dann, wenn man die Flцhe versehentlich zerbeiЯt und verschluckt!
Flohbehandlung fьr den Menschen, so dieser arg betroffen:
"Jacutin" Emmulsion oder Spray (Apotheke) oder andere дhnliche Prдparate
Tierärztlicher Hausbesuchdienst
Ihr Tierärztlicher Hausbesuchdienst
Flöhe, Flohbefall, Flohbekämpfung.
Flohbefall erkennen. Nicht immer geht mit dem Flohbefall auch ein mehr oder weniger starkes Jucken einher. Manche Tiere ignorieren es auch ganz.
Andere Tiere wiederum sind allergisch (Flohallergiedermatitis, FAD) und kratzen sich schon beim ersten Flohstich blutig. Manchmal ist der Übeltäter dann gar nicht auszumachen, weil das Tier vor lauter kratzen und putzen alle Spuren vernichtet.
Zwischen den Haaren sind sie sehr flinke Läufer, nimmt man ihnen die Deckung, sind sie erstaunliche Springer. Wie gesagt können sie überall vorkommen. nicht nur auf Ihrem Tier.
Aber Achtung: Ein so enttarnter Floh wird so schnell wie möglich weg springen. Wenn Sie sich den Kamm dann gerade vor die Brille halten, ist der Floh ganz schnell auf Ihrem Kopf.
Flohstiche sind bei Tieren selten zu sehen.
Ist das Kind nun aber in den Brunnen gefallen, gilt es zu handeln. Wie massiv man vorgeht ist von der Stärke des Befalls und vom Leidensdruck abhängig.
Nach einem Flohbefall sollte eine Entwurmung stattfinden, da Flöhe Bandwürmer übertragen.
Umgebung ist dabei ein weit gefasster Begriff. Dazu gehören alle Orte, wo sich das Tier regelmäßig aufhält, alle Zimmer, Betten, Schränke und deren Inhalt (bei Katzen), Vorhänge in Bodennähe, Garagen, Lauben, Schuppen, Dachböden, Lieblingsplätze im Garten, Autositze, Halsbänder, Kratzbäume, Bürsten, befreundete Tiere aus der Nachbarschaft etc. Bedenken Sie, dass auch Sie es gewesen sein können, der den ersten Floh mitgebracht hat. Weisen Sie befreundete Tierbesitzer darauf hin, ihre Tiere zu kontrollieren.
Flohprophylaxe. Bei Tieren mit Freilauf ist es praktisch nicht zu verhindern, dass sie mit Flöhen in Kontakt kommen. Nahezu alle Wildtiere haben Flöhe. Sie kommen daher in allen Entwicklungsstadien praktisch überall vor. Der Kontakt mit anderen Tieren - egal ob Freund, Feind oder Beute - ist daher eine ständige (Re-)Infektionsquelle. Immer wärmere Winter verhindern zudem das Ausdünnen der Schädlingspopulationen.
Haben Sie erst einmal einen stattlichen Befall in Ihren vier Wänden, ist der Aufwand zur Bekämpfung immens (s.o.) und die Kosten können durchaus mehrere hundert Euro betragen.
Die Notwendigkeit der Prophylaxe bedingt, dass es eine Menge mehr oder weniger wirksame Präparate auf dem Markt gibt. Fakt ist, das fast alle Präparate mit Gift arbeiten, da Flöhe nicht durch gutes Zureden von dannen ziehen. Einige Präparate arbeiten mit ungiftigen Duftstoffen oder Bioresonanzen. Die Wirkung dieser ist oft nicht wissenschaftlich belegt oder z.T. sogar schon wiederlegt.
Kombinationspräparate, die auch die Entwicklung von Jungstadien verhindern und/oder gleichzeitig Zecken abtöten sind oft sinnvoll.
Einige Präparate wirken bei Hunden, sind aber für Katzen Giftig. Manche Hausmittelchen wie ätherische Öle sind für die Haustiere oft giftiger, als für den Floh.
© by Tierarzt auf Rädern
Ihr Tierärztlicher Hausbesuchdienst in Hamburg
Dr. med. vet. Imke Rieksmeier
Tel: 0172 / 724 03 32 | Fax: 040 / 64 53 96 97
Hundeflöhe: Was tun sie und wie bekämpfe ich sie?

Inhalt dieses Artikels
Der Hundefloh – bei allen Hundebesitzern ebenso bekannt wie auch gefürchtet. Warum mögen Flöhe Hunde überhaupt?
Der Fachmann sagt zum Hundefloh Ctenocephalides canis. Aber nicht nur der Hund macht das ein oder andere Mal Bekanntschaft mit diesem kleinen Fiesling. Auch beim Wolf und dem Fuchs ist der Hundefloh ein unerwünschter Gast. Ist mal kein Hund als Wirt in Sicht, müssen auch Katze, Hauskaninchen oder Mensch hinhalten. Zudem sind die verschiedenen Flöhe nicht auf ein einziges Wirtstier festgelegt: Katzenfloh (Ctenocephalides felis), Igel-, Hühner- und Kaninchenfloh springen auch gerne auf Hunde auf – der Einfachheit halber sprechen wir immer vom Hundefloh. Doch was macht diesen Floh so unbeliebt? Wie erkenne ich einen Flohbefall und was kann ich dagegen tun?
Aussehen: Brauner, seitlich komprimierter Körper mit 3 Beinpaaren
Stadien: Ei, Larve, Puppe, Floh
Lebenserwartung: 3 Wochen
Lebensraum: Auf dem Hund, in Sofaritzen und Textilien; warm und trocken.
Hobbys: Fortpflanzung, Wirtsuche, Bluttrinken
Vermehrung: 25-50 Eier pro Tag / 2.000 Eier im Leben
Lebenszweck des Hundeflohs: Fortpflanzung
Der Lebensstil des Hundeflohs ist in der Tat besonders. Bei ihm steht die Fortpflanzung eindeutig im Vordergrund. Innerhalb von 24 bis 48 Stunden nach der allerersten Blutaufnahme legt das Weibchen seine ersten Eier – und zwar 25 bis 50 Stück am Tag! Die Eiablage findet zwar auf dem Hund statt, allerdings fällt ein großer Teil der Eier auf den Boden. Bei Zimmertemperatur schlüpfen nach 1-10 Tagen die ersten Junglarven.
Die Floh-Larven haben es gerade tagsüber gerne dunkel und verkriechen sich am liebsten in besonders dickem Fell, Sofaritzen und Textilien. Sie fressen Kot und die organischen Abfälle des Hundeflohs. So stillen sie nicht nur ihren Appetit, sondern sorgen zudem für Sauberkeit. Die Larven haben es wie ihre Eltern am liebsten warm. Bei kuscheligen Temperaturen häuten sie sich zweimal innerhalb von ein bis vier Wochen.
Entwicklung zum Hundefloh im Kokon
Nach dem Durchlaufen dieser insgesamt 3 Larvenstadien verpuppt die Larve sich in einen selbst gesponnenen Kokon. Dieser ist gerade einmal 3-5 mm groß, wie auch die Larve selbst. Die Außenhaut des Kokons ist sehr klebrig. Schmutz und Staub bleiben an ihr hängen und sorgen für zusätzlichen Schutz.
Durch bestimmte Reize wie Erschütterung oder Wärme schlüpft der „fertige“ Hundefloh nach 10 bis 140 Tagen. Dieser große Zeitraum hängt von der Temperatur des Umfeldes ab. Denn der kleine Blutsauger steht absolut nicht auf kalte und nasse Orte. Dort braucht er deutlich länger zum Schlüpfen.
Der frisch geschlüpfte Hundefloh hat es jedoch mit der Nahrungsaufnahme noch nicht eilig. Er kann die ersten 2 bis 8 Wochen ohne Wirt leben und überleben. Ist er aber erst in den Genuss von Blut gekommen, will er dieses mindestens 1x am Tag trinken. 30 Minuten pro Tag ist die Regel.
Der Hundefloh lebt durschnittlich etwa drei Wochen. Damit gehört er nicht zu den Lebewesen, die allzu lang auf unserer Erde verweilen. Ein Weibchen legt in diesem Zeitraum bis zu 2.000 Eier.
Wie bekommt mein Hund Flöhe?
Ein Flohbefall muss nicht gleichbedeutend mit mangelnder Hygiene oder schlechter Pflege sein. Generell kann sich jeder Hund einen Flohbefall einhandeln. Selbst wenn entsprechende Prophylaxe betrieben wurde, lassen sich in manchen Fällen Hundeflöhe erkennen. Dann jedoch wesentlich seltener.
Die Übertragung findet in der Regel im Freien statt, wenn der Hund Kontakt mit befallenen Artgenossen oder Igeln hat. Gerade Igel haben fast ohne Ausnahme einen starken Flohbefall. Teilweise reicht auch ein ausgiebiges Schnuppern oder Wälzen des Hundes in den Bereichen, in denen sich zuvor ein Igel aufgehalten hat (z. B. Laubhaufen).
Hundeflöhe verursachen Allergien
Du solltest den Hundefloh als ernstzunehmenden Schädling begreifen. Durch seine enorme Sprungkraft, welche er seinen Sprungbeinen verdankt, kann er mühelos von einem Hund zum nächsten springen und sich so schnell ausbreiten.
Mit seinem scharfen Mundwerkzeug verletzt der Hundefloh nicht nur die Haut des Hundes. Er sondert zusätzlich über seinen Speichel sogenannte Antikoagulantien ab. Diese Substanzen hemmen die Blutgerinnung. Das führt zu einer Entzündung der Haut und möglicherweise zu allergischen Reaktionen.
Bei Hunden, die unter einer sogenannten Flohspeichelallergie leiden, reicht der Biss eines einzigen Flohs aus, um unschöne Symptome hervorzurufen. Juckende Papeln (kleine Knötchen unter der Haut) und Rötungen (meist an den Innenschenkeln) sind dabei noch kleinflächig. Aber auch Haarausfall an Rücken und Kruppe des betroffenen Tieres können durch die Flohspeichelallergie ausgelöst werden.
Zusätzlich zu den direkten Reaktionen übertragen einige Flöhe auch Bandwürmer, die weitere gesundheitliche Probleme verursachen.
Leider sind sich viele Hundebesitzer dieser Gefahr nicht bewusst. Es kann schnell passieren, dass der Flohbefall überhand nimmt.
Symptome von Flohbefall
Typische äußere Anzeichen für einen Flohbefall sind:
- Juckreiz bzw. Kratzen, insbesondere im Halsbereich, am Rücken, an der Schwanzwurzel und am Bauch des Hundes
- Durch das Kratzen gerötete Hautbereiche
- Pusteln bzw. Papeln (Reaktionen der Hundehaut auf Bestandteile des Flohspeichels)
- Schwarze oder dunkelbraune „Krümel“ im Fell und auf der Haut des Hundes (dabei handelt es sich um Flohkot)
Ist dein Hund noch nicht stark befallen, so kann es sein, dass dir zunächst gar nichts auffällt. Doch gibt es auch hier oft bereits Hinweise auf die kleinen Untermieter: Es können sich kleine dunkle Körnchen auf dem Hundebett befinden (Flohkot). Vor allem bei hellen Stoffen sind diese bei genauem Hinsehen gut zu erkennen. Du kannst das Hundebett auch probeweise mit einem weißen Tuch auslegen.
Beim Tierarzt oder im gut sortierten Fachhandel sind sogenannte Flohkämme erhältlich. Mit diesem sehr feinzinkigen Kamm kannst du deinen Hund gründlich durchkämmen. Beginne am Hals (im Genickbereich). Kämme von dort dicht am Fellansatz über den gesamten Rücken bis hin zur Schwanzspitze. Bei einem Flohbefall findet sich gerne Flohkot im hinteren Rücken- und im Schwanzbereich. Unter Umständen wirst du auch einen oder mehrere lebende Flöhe auskämmen. Hundeflöhe erkennst du an ihren fehlenden Flügeln, ihren sechs Beinen und ihrem schwarzen Äußeren.
Schneller Test auf Hundeflöhe
Ob dein Hund Flöhe hat oder nicht, kannst du ganz einfach zu Hause herausfinden. Hierzu brauchst du nichts anderes als ein feuchtes, weißes Küchentuch (Küchenkrepp).
Lege das Küchenkrepp unter den Hund und wusel ihn ordentlich durch – entweder per Hand oder mit einem Flohkamm. Wenn dein Vierbeiner mit Hundeflöhen befallen ist, rieseln kleine schwarze Partikel auf das Papier. Flohkot färbt sich bei Kontakt mit Feuchtigkeit rötlich, da er verdautes Blut enthält. Bleiben die ausgekämmten Krümel dunkel, so handelt es sich um gewöhnliche Schmutzpartikel.
Selbst bei positivem Ergebnis solltest du nicht in Panik verfallen. Mittlerweile verfügt jede Tierarztpraxis über ein weit gefächertes Sortiment an Flohpräparaten. Angefangen beim bekannten Spot-on, über Tabletten zur oralen Eingabe, bis hin zum Fogger, der die komplette Wohnung ausräuchert.
Hundeflöhe in der ganzen Wohnung
Wenn du Flöhe bemerkst, sind es in der Regel schon mehr als das vereinzelte Exemplar, das dein Hund gelegentlich mitbringt. Erkennst du Flöhe, solltest du daher nicht abwarten, sondern schnell handeln. Verschiebst du dieses Vorhaben, gibst du den Biestern nur Zeit, sich weiter zu vermehren und machst die Bekämpfung schwieriger.
Flöhe saugen zwar das Blut deines Hundes, dazu halten sie sich jedoch nur kurze Zeit direkt auf ihm auf. In der Zwischenzeit befinden sie sich in seiner unmittelbaren Umgebung. Sie verstecken sich gerne im Hundebett, auf Polstern oder Teppichen, in Ritzen oder Spalten. Hundeflöhe bevorzugen warme, dunkle Bereiche. Dort können sie auch mehrere Monate ohne Nahrung überleben, bis sie sich auf einen Wirt stürzen.
Wegen dieser Lebensgewohnheiten musst du an mehreren Stellen ansetzten. Um Flöhe effektiv zu bekämpfen, musst du eine kombinierte Behandlung durchführen. Das heißt, du musst sowohl den Hund als auch seine Umgebung von Flöhen befreien. Andernfalls weichen die Blutsauger einfach aus und sind sofort wieder da.
Wichtig ist es, schnell zu reagieren und die Flohbekämpfung gründlich durchzuführen.
Erkennst du eine Flohproblematik erst spät, kann sich ein Massenbefall entwickeln. Dazu braucht es die richtigen Rahmenbedingungen für den Floh. Das sind: warme Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit, insgesamt günstige Vermehrungsbedingungen. Passiert dies, hilft dir nur noch der Kammerjäger.
Hundeflöhe bekämpfen – geeignete Maßnahmen
Eine gründliche Umgebungssanierung ist extrem wichtig. Dazu gehört:
- Penibles Staubsaugen, vor allem in Spalten und Ritzen, hinter Sofas etc.,
- Waschen sämtlicher Textilien bei mindestens 60 Grad,
- Feuchtes Wischen bzw. Auswischen (Böden, Spalten, Ritzen),
- Entsorgen von Gegenständen, die sich schlecht oder gar nicht reinigen lassen,
- Einsatz spezieller Flohbekämpfungssprays für die Umgebung (beim Tierarzt erhältlich); in Extremfällen auch sogenannter Fogger (Vernebler),
Für das Waschen schnappst du dir alles, was du waschen kannst: Hundedecken, Sofapolster, Kissen. Besser ein Stück zu viel als zu wenig. Die 60° sind ein Mindestwert – stell die Maschine so heiß, wie es geht und das Material zulässt! Alternativ kann der ganze Stoff für eine Woche in die Kühltruhe. Sei auch bei der Säuberung der Umgebung gründlich und sorge dafür, dass die Flöhe nicht einfach wieder aus dem Staubsaugerbeutel herauskriechen. Beim Wischen nutzt du am besten einen leicht desinfizierenden Haushaltsreiniger. So gibst du den fiesen Hundeflöhen keine Chance, sich weiter auszubreiten.
Gegebenenfalls musst du diese Prozedur nach ein paar Wochen nochmals wiederholen.
Parallel dazu musst du auch deinen Hund behandeln. Das funktioniert so:
- Die erwachsenen Flöhe werden mit Spot-On-Flohpräparaten zum Auftropfen auf die Haut deines Hundes im Nackenbereich bekämpft. Wichtig: Nimm nicht irgendein Präparat, sondern frage deinen Tierarzt! Geeignete Wirkstoffe sind z. B. Deltamethrin oder Permethrin.
- Zusätzlich kann der Tierarzt deinem Hund Tabletten verordnen (z. B. mit dem Wirkstoff Nitenpyram). Diese helfen dabei, noch saugende Flöhe schneller abzutöten.
- Nach etwa 1-2 Wochen muss der Hund entwurmt werden. Diese Wurmkur muss auch Bandwürmer umfassen.
Prophylaxe: Flöhen vorbeugen
Da ein Flohbefall recht lästig sein kann, ist es daher besser, es gar nicht erst zu einem massiven Befall kommen zu lassen. Eine Flohprophylaxe, das heißt die Vorbeugung eines Flohbefalls, ist daher wichtig und spart dir im Endeffekt Zeit und Ärger. Eine solche Flohkur sollte regelmäßig erfolgen, das bedeutet in etwa alle 4 bis 8 Wochen. Dabei sollte man dies im Sommer eher alle vier Wochen, im Winter alle sechs bis acht Wochen durchführen.
Für Hunde gibt es zwei Möglichkeiten: Spot-On-Präparate zum Auftropfen in den Nackenbereich oder das Anlegen eines speziellen Flohhalsbandes.
Flöhen vorbeugen: Mit Spot-ons
Für kleine Hunderassen sind Spot-Ons meist besser geeignet. Sie vertragen sie oft besser. Auch wenn kleine Kinder in der Familie sind, empfiehlt sich eher die Verwendung von Spot-On-Produkten. Bei diesen Präparaten musst du nur 1-2 Tage lang darauf achten, dass niemand den Hund an der behandelten Stelle streichelt.
Für die Spot-On-Behandlung ziehst du dir Einmalhandschuhe an. Dann scheitelst du das Fell deines Hundes im Nackenbereich, so dass du die Haut sehen kannst. Den Nackenbereich wählst du deshalb, weil sich dein Hund dort nicht abschlecken kann. Das Spot-On-Präparat gibst du nun vollständig direkt auf die Haut. Meist ist das Präparat eine kleine Tube, deren gesamten Inhalt du auf einen Hautbereich aufbringst. Direkt im Anschluss empfiehlt sich ein Spaziergang oder das Füttern des Hundes. So hältst du ihn davon ab, sich intensiv zu schütteln oder zu wälzen. Die behandelte Stelle sollte 24 bis 48 Stunden lang nicht angefasst werden.
Die meisten Spot-On-Präparate bieten gleichzeitig auch einen Schutz vor Zecken.
Flöhen vorbeugen: Mit Flohhalsband
Der Vorteil eines Flohhalsbandes ist, dass du es nur seltener kaufen musst – es schützt bis zu einem halben Jahr. Gute Flohhalsbänder bieten oft auch noch einen zusätzlichen Schutz vor Zecken und bestimmten Mückenarten. Ein Baden des Hundes in Süßwasser (ohne Shampoo) überstehen gute Bänder problemlos, ohne ihre Wirkung zu verlieren.
Sowohl Spot-Ons als auch Halsbänder solltest du unbedingt beim Tierarzt besorgen. Dort gibt es qualitativ hochwertige Mittel mit zuverlässiger Wirkung und guter Verträglichkeit. Je nach Hund und geplanter Aktivität (z. B. Auslandsreisen) bekommst du von ihm das passende Präparat und eine gute, fachkundige Beratung.
Knoblauch oder Vitamin-B-Präparate zur Flohbekämpfung sind (leider!) erwiesenermaßen unwirksam.
oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
gestern Abend beim Bürsten fand ich am Kopf hinter den Ohren kleine schwarze "Böbbele". Dachte erst "urgs", aber da ich sonst nichts fand, habe ich mich erstmal nicht beunruhigt. Heute früh im Tageslicht schaute ich nochmal nach. wieder kleine schwarze Punkte. Jetzt las ich mal hier nach, nahm ein Zewa, sammelte die Punkte ein und machte sie mit einer Pipette nass. und siehe da, sie wurden rot
Ich denke, das ist ohne Zweifel Flohkot, oder? Flöhe kann ich trotz intensiven Nachschauens überall am Hund nicht finden. Merlin hat zwar sehr dichtes Fell mit viel Unterwolle, er hat aber helles Fell, somit müsste ich doch auch 'nen Floh finden, oder? Habe gestern Abend gleich noch Frontline draufgemacht.
Vom Fogger hab ich erstmal abgesehen.
Kleine hüpfende Kreaturen habe ich in der Wohnung noch nirgends gesehen und Flohbisse hat auch niemand. auch an Merlin kann ich kein vermehrtes Kratzen feststellen.
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
Am Dienstag muss ich dann noch unseren langen Franzenteppich mit dem Dampfsauger bearbeiten. der macht mir noch "ziemlich Bauchschmerzen", da liegt er natürlich auch gerne drauf
Polarhörnchen
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
Polarhörnchen
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
. Heute wieder 1 Floh im Fell entdeckt, hab ihn aber nicht bekommen. die sind dermaßen schnell. Er hat sich in windeseile verkrochen im Unterfell. Vor 3 Wochen hab ich ja Frontline draufgemacht, ich dachte, die Viecher könnten dann nicht auf dem Hund überleben. Aber jetzt nach 3-4 Wochen ist ja die nächste Generation Flöhe dran, wie ich denke.
Heute gleich wieder Dampfreiniger rausgeholt. Alle Ecken und Kanten ausgedampft, vor allem nochmal den Langfloorteppich unterm Couchtisch, nochmal gesprayt. Ich hoffe, wir sind die Viecher bald los, ehrlich. mich juckt's schon wieder.
Also ich denke, diesen "kleinen" Befall hätte auch der TA nicht bemerkt bei dem Monsterfell.
Wenn ich aber jetzt zum TA gehen sollte und ihm davon berichte, was macht der anders, bzw. gibt es etwas Wirksameres, dass der TA hat (anderes Spot on), dass die Tierchen auf Merlin net mehr überleben?
Okay ich weiss ja, nur 5 % der Tiere leben auf dem Hund, die restlichen in der Umgebung, ist mir schon klar.
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
. Heute wieder 1 Floh im Fell entdeckt, hab ihn aber nicht bekommen. die sind dermaßen schnell. Er hat sich in windeseile verkrochen im Unterfell. Vor 3 Wochen hab ich ja Frontline draufgemacht, ich dachte, die Viecher könnten dann nicht auf dem Hund überleben. Aber jetzt nach 3-4 Wochen ist ja die nächste Generation Flöhe dran, wie ich denke.
Heute gleich wieder Dampfreiniger rausgeholt. Alle Ecken und Kanten ausgedampft, vor allem nochmal den Langfloorteppich unterm Couchtisch, nochmal gesprayt. Ich hoffe, wir sind die Viecher bald los, ehrlich. mich juckt's schon wieder.
Also ich denke, diesen "kleinen" Befall hätte auch der TA nicht bemerkt bei dem Monsterfell.
Wenn ich aber jetzt zum TA gehen sollte und ihm davon berichte, was macht der anders, bzw. gibt es etwas Wirksameres, dass der TA hat (anderes Spot on), dass die Tierchen auf Merlin net mehr überleben?
Okay ich weiss ja, nur 5 % der Tiere leben auf dem Hund, die restlichen in der Umgebung, ist mir schon klar.
Lionbonnie
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
Vor ein paar Jahre hatte mein JRT auch mal so lange Flöhe und ich kann dir sagen, auch aus dem sehr kurzen Fell kann man die nicht aukämmen.
Ich würde ein anderes Spot-On vom TA ausprobieren. Mit Frontline sind wir auch nicht weiter gekommen.
Später habe ich dann das Flohnest gefunden. im Garten!
HHer Dackeline
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
"drea2000" wrote:
Re: oooch nööö. Flohkot gefunden, aber keine Flöhe
Wurmkur hab ich natürlich auch gleich mitgenommen. Bin da zwar nicht dafür "einfach so" zu behandeln (habe sonst Kot untersuchen lassen), aber in dem Fall mach ich es dann lieber doch mit Tablette.
Flöhe beim Hund erkennen
Es könnte so schön sein: Man spielt genüsslich mit seinem Hund herum. Es macht Spaß, im Haus und außerhalb gemeinsam zu toben. Doch etwas stört. Immer mal wieder setzt sich der Vierbeiner hin und kratzt sich. Natürlich kommt der Verdacht auf, er könne sich Flöhe oder Zecken eingefangen haben. Zumal es nicht unwahrscheinlich ist, dass ein Haustier mit diesen blutsaugenden Parasiten im Fell geplagt ist. Doch wer auf „Nummer Sicher“ gehen will, sollte genau prüfen, ob es sich tatsächlich um Flöhe, Zecken oder ähnliches Ungeziefer handelt und auf die Symptome eines Flohbefalls achten.
Hat mein Hund Flöhe?
Grundsätzlich reicht es dabei nicht aus, lediglich nach springenden schwarzen Punkten auf dem Fell des Hundes Ausschau zu halten. Auch ist es noch lange nicht damit getan, bloß zu registrieren, dass sich das Tier ständig kratzt. Schließlich könnte sich der Hund auch mit einer anderen Krankheit (z.B. Bandwürmer) infiziert haben oder an einer Allergie leiden. Darum ist genau abzuklären, worum es sich handelt.
Starke Vergrößerung eines Floh.
Flöhe erkennt man dabei an ihrer sehr geringen Größe, die zwischen 1,5 und 4,5 Millimetern liegt, sowie an den drei Beinpaaren. Die Färbung der kleinen Insekten ist rotbräunlich bis braun. Schaut man genauer hin, so ist das letzte Beinpaar bei Flöhen stets etwas länger als die anderen beiden Paare. Der Körper des Flohs ist seitlich abgeflacht und mit einem leichten Chitinpanzer bedeckt. Das Insekt, das ein wahrer Meister im Springen ist, kann sich damit gefahrlos bewegen – ohne befürchten zu müssen, zerdrückt zu werden.
Wem es nicht möglich ist, einen Floh an den genannten Merkmalen zu erkennen, der sollte sich anderer Methoden bedienen: So kann der Hund mit einem feinzahnigen Flohkamm abgekämmt werden. In den eng stehenden Zinken verfangen sich die Insekten sehr leicht und sind dort gut zu erkennen.
Eine andere Möglichkeit besteht darin, nach dem Dreck zu schauen, den Flöhe hinterlassen. Dabei handelt es sich in der Regel um Flohkot. Dieser lässt sich an seiner schwarzen bis bräunlichen und meist pulverähnlichen Substanz erkennen, die im Fell des Hundes klebt. Wird der Kot abgesammelt, lässt sich im Licht seine eigentlich rotbraune Färbung erkennen. Diese ist nichts anderes als das getrocknete Blut des Hundes, welches letztlich im Kot des Insektes nachweisbar ist.
Warum hat mein Hund Flöhe?
Bei Flöhen reicht es aus, dass der Hund Kontakt zu anderen Hunden, Menschen oder Tieren hat, auf denen sich bereits Flöhe eingenistet haben. Diese springen nun über und machen es sich auf dem neuen Träger heimisch. Legen sie im Fell des Hundes ihre Eier ab, so fallen diese meist vor oder nach dem Schlüpfen der Larven zu Boden. Die meisten dieser Insekten lassen sich somit im Teppich oder im Hundebett nachweisen.
Kratzen kann beim Hund auf Flöhe oder andere Parasiten hinweisen
Hier verbleiben sie so lange, bis sich aus der Larve eine Puppe gebildet und diese wiederum zu einem Floh herangewachsen ist. Er wartet jetzt erneut darauf, sich bei dem Hund einnisten zu können. Kommt der Vierbeiner nahe genug, springt der Floh auf und legt nun abermals seine Eier in das Hundefell. Der Lebenszyklus des Flohs beginnt somit von Neuem. Eine Behandlung des Hundes gegen den Flohbefall alleine reicht folglich nicht aus. Das gesamte Haus ist vielmehr gegen Flöhe sowie deren Eier, Larven und Puppen zu behandeln.
Hat jeder Hund Flöhe?
Viele Hundebesitzer fragen sich, ob jeder Hund Flöhe hat. Die Antwort lautet: Nein, nicht jeder Hund hat zu jeder Zeit Flöhe. Wie bereits beschrieben, springen Flöhe nur dann von einem Lebewesen zum anderen, wenn beide Tiere einen direkten Kontakt zueinander haben. Der nicht infizierte Hund kann sich also bei einem Träger von Flöhen anstecken. Hat der Hund keinen Kontakt zu anderen infizierten Lebewesen, so können sich auch keine Flöhe bei ihm einnisten. Dadurch kann der Hund wiederum keine Larven oder Puppen im Haus fallen lassen, die für eine spätere Infektion sorgen könnten.
Wer vermeiden will, dass sich die Insekten auf dem Hund und im Haus verbreiten, sollte das Tier mit einem speziellen Flohshampoo baden. Dadurch werden die Krabbeltiere und ihre Eier, Larven sowie Puppen in kurzer Zeit abgetötet. Darüber hinaus kann eine sorgsame Pflege des Hundes verhindern, dass sich weitere Flöhe auf ihm ansammeln.
Lesen Sie auch den Beitrag: Hausmittel gegen Hundeflöhe beim Hund und vermeiden so den Einsatz von Chemikalien.
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Hundeflöhe können starken Juckreiz verursachen und manchmal auch allergische Reaktionen bei Hunden hervorrufen. Daher ist es wichtig, Flohbefall bei Hunden zu behandeln. Weitere Informationen wie man Flöhe bei Hunden erkennt. … [weiter lesen]
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Hundeflöhe entdecken, bekämpfen und vorbeugen
Hundeflöhe sind lästige Parasiten und können bei Hunden sogar allergische Reaktionen auslösen. Bei Flohbefall leiden Hund und Halter gemeinsam unter Juckreiz im Fell und mangelndem Reinheitsgefühl im Haushalt. Doch das hat jetzt endlich ein Ende – nie mehr Flöhe beim Hund!
Wir zeigen Euch, wie Ihr Hundeflöhe entdeckt, behandelt und effektiv gegen sie vorbeugt.
Was sind Hundeflöhe?
Der Hundefloh ist ein kleiner bräunlicher Parasit, der sich im Fell des Hundes einnistet. Hundeflöhe sind zwischen zwei und vier Millimeter lang und haben keine Flügel.
Sie bewegen sich zwischen den Haaren des Hundes und können bis zu 50cm weit und 25cm hoch springen. Die Parasiten ernähren sich vom Blut ihres Wirts, also dem Hund. Mit einer Mahlzeit ist er in der Lage bis zu 2 Monate ohne eine neue Mahlzeit zu überleben.
Hundeflöhe kommen übrigens meistens eher in ländlichen Regionen vor. Bei Stadthunden sind Katzenflöhe stärker verbreitet. Optisch werdet Ihr dabei jedoch kaum einen Unterschied feststellen. Und auch die Auswirkungen auf den Hund bleiben die gleichen. Also egal ob Hundefloh oder Katzenfloh – die Biester müssen weg!
Wir werden die Flöhe auf Hunde übertragen?
Die Übertragung der Flöhe erfolgt über den Kontakt mit anderen Hunden, Tieren und Menschen. Folglich kann sich Euer Vierbeiner fast überall mit den lästigen Parasiten anstecken. Der Hundefloh springt einfach auf den neuen Wirt herüber und macht es sich im Fell gemütlich.
Teilweise stecken sich Hunde auch über den Kontakt mit Floheiern an. Diese Eier können beispielsweise in der Decke eines Artgenossen liegen. Der Hund benutzt die Decke als Lager und fängt sich die Floheier dabei ein.
Eine Ansteckung kann über das ganze Jahr verteilt erfolgen – Hundeflöhe kennen keine “Saison”.
Mögliche Folgen von Flohbefall
- Starker Juckreiz
- Hautentzündungen
- Haarausfall
- Durchfall
- Übertragung von Bandwürmern
Gehen Hundeflöhe auch auf Menschen?
Das ist eher die Ausnahme, kann aber nicht komplett ausgeschlossen werden! So lange der Floh “die Wahl” zwischen Hund und Mensch im Haushalt hat, wird er den Vierbeiner als natürlichen Wirt vorziehen. Dieses Ungeziefer liebt die Wärme – und da kommt ein Hundefell gerade recht!
Hundeflöhe erkennen
Grundsätzlich sollte jeder Hund regelmäßig auf Flohbefall untersucht werden. Hunde, die sich regelmäßig kratzen, sind recht wahrscheinlich von Hundeflöhen oder anderen Parasiten befallen. Untersucht Euren Hund am besten mithilfe eines feinzahnigen Flohkamms. Flohkämme könnt Ihr in diversen Onlineshops bestellen. Beispielsweise bei Puppy & Prince (Hundekamm „Furbuster“).
Fahrt mit dem Flohkamm durch das Fell und schaut, ob sich kleine dunkle Parasiten in den Zinken verfangen. Oft bewegen sich die Tiere auch noch auf dem Kamm. Alternativ könnt Ihr auch nach Flohkot Ausschau halten. Setzt dafür Euren Hund in die Badewanne (oder auf einen hellen, wasserfesten Untergrund) und rubbelt ihm kräftig durchs Fell. Dabei wird sicherlich einiges an Schmutz in die Wanne fallen.
Nehmt jetzt ein leicht angefeuchtetes helles Tuch (Küchenpapier oder Klopapier) und drückt es auf den Schmutz. Verfärben sich die Krümel auf dem Tuch rotbräunlich, dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um Flohkot. Und der Hund ist mit Hundeflöhen oder Katzenflöhen befallen.
Bei den sich verfärbenden Krümeln handelt es sich nämlich um das getrocknete Blut Eures Hundes, welches von den Hundeflöhen ausgeschieden wurde.
Flöhe für immer loswerden
Es gibt im Handel diverse Flohmittel, welche die Hundeflöhe durch Chemikalien bekämpfen. Beispielsweise so genannte „Spot-Ons“. Ein Spot-On ist eine Flüssigkeit, welche auf den Nacken des befallenen Hundes getröpfelt wird. Das Mittel verteilt sich daraufhin auf der gesamten Haut und tötet die Hundeflöhe ab. Ähnlich wirkt auch ein so genanntes Flohspray.
Beide Produkte sind Biozide und damit eine starke chemische Keule! Wer Flöhe lieber ohne Chemie bekämpfen will, kann alternativ auch zu Hausmitteln greifen. Wir müssen dazu anmerken, dass wir alle Hausmittel selber noch nicht getestet haben.
Aber laut unseren Recherchen sollen sie gegen Hundeflöhe wirken:
• Hundeshampoo oder Flohshampoo (Tierarzt fragen) benutzen
• Hund baden und beim Ausspülen ein paar Tropfen Lavendel- oder Teebaumöl beigeben
• Öle aus Lavendel- oder Zedernholz zu 500 ml Wasser zugeben und das Gemisch in Sprühflasche füllen. Hund einsprühen (Augenpartie aussparen)
Grundsätzlich sollte nach jeder Behandlung das Fell mit einem Flohkamm gekämmt werden. Tote Hundeflöhe werden so endgültig entfernt. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, saugt das Fell seines Lieblings mit einem Staubsauger ab. Lest dazu auch unseren Cofix Hundestaubsauger Test.
Wie werde ich die Flöhe aus meinem Haushalt los?
Leider reicht es nicht nur den Hund gegen Flöhe zu behandeln. Auch der komplette Haushalt muss von den Flöhen und Ihren Eiern bzw. Larven befreit werden.
So sehen die Eier (Nissen) von Hundeflöhen aus
Floheier können überall im Haus vom Hund abgelegt worden sein. Dadurch besteht die Gefahr, dass Euer Hund jederzeit neu von Hundeflöhen befallen wird.
Folgende Maßnahmen könnt Ihr dagegen ergreifen:
• Alle Schlafplätze gründlich absaugen (Saugerbeutel mit Flohpuder vorbehandeln)
• Decken, Teppiche etc. bei 60° waschen
• Umgebungsspray gegen Flöhe versprühen (Fenster vorher öffnen)
• Autositze absaugen nicht vergessen!
Hundeflöhen vorbeugen
Im Handel gibt es diverse Floh-Halsbänder, die auf die Parasiten abschreckend wirken. Außerdem kann man dem Hund spezielle Präparate verfüttern, die verhindern, dass Hundeflöhe entwicklungsfähige Eier produzieren können.
Das Blut des Hundes ist mit dem Präparat angereichert. Hundeflöhe, die das Blut konsumieren, legen daraufhin nur noch Eier, die sich nicht weiter entwickeln können.
Generell ist es wichtig den Flohbefall so schnell wie möglich zu erkennen. Regelmäßige Fellpflege – gerade in den Sommermonaten – ist daher Pflicht. Wer seinen Hund nicht gerne baden möchte, kann auch eine Hundebürste kaufen, die auf den Staubsauger gesteckt wird.
Durch das Absaugen des Fells werden die Flöhe wirksam bekämpft und dauerhaft entfernt. Bitte denkt daran den Staubsauger Beutel mit Flohpuder oder Anti-Flohspray vor zu behandeln.
Viel Erfolg im Kampf gegen die lästigen Hundeflöhe!
Über Christian Schäfer
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3 Kommentare
Bitte denkt noch daran, den Staubsaugerbeutel nach der ersten großen Saugaktion noch wegzuwerfen. Sonst entwickeln sich die Eier im Beutel weiter. Die Decken und Körbchen waschen und einsprühen. Ebenso an die Plüschtiere vom Hund denken. Neben den Spot-Ons gibt es seit kurzem auch eine Tablette gegen Flöhe und Zecken, die drei Monate schützen soll.
Wuff-Wuff euer Chris
Danke für deine Ergänzungen.
Danke für diesen ausführlichen Artikel. Man liest immer mal wieder von den einzelnen Methoden, wie Flohkamm benutzen, oder häufiger mal das Fell untersuchen.
In dieser gebündelten Form ist das super! Konnte noch einiges dazulernen.
Flöhe
Katzenfloh © Bayer HealthCare, Bayer Vital GmbH, Leverkusen
Flöhe sind holometabole Insekten das heißt sie machen eine Entwicklung von Ei über Larve und Puppe zum erwachsenen Floh durch. Es gibt über 2000 Arten von denen etwa 70 Arten in Mitteleuropa nachgewiesen wurden. Bei Hund und Katze kommt am häufigsten der Katzenfloh (Ctenocephalides felis) und seltener (auch beim Hund) der Hundefloh (Ctenocephalides canis) vor. Auch Igelflöhe (Archaeopsylla erinacei) und andere sind ab und zu nachweisbar. Flöhe besitzen keine Flügel. Zur schnellen Fortbewegung haben sie kräftige Hinterbeine, die ihnen sehr weite Sprünge ermöglichen. Sie leben parasitär in dem sie Blut an warmblütigen Tieren saugen. Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben stecken sich unsere Hund und Katzen nur sehr selten bei anderen Tieren an, in der Regel kommt die Infektion aus der Umgebung. Die Flöhe bei Hund und Katze sind stationäre Parasiten, die im Erwachsenenstadium ihren Wirt nur im Ausnahmefall verlassen. Der Wirt ist eine sichere Nahrungsquelle. Beim Sprung auf ein anderes Tier, ginge der Floh das Risiko ein vorbeizuspringen und dann möglicherweise zu verhungern. Ein befruchtetes Flohweibchen legt schon ca. 3 Stunden nach der Blutmahlzeit Eier auf dem Wirt ab. Ein Flohweibchen legt im Durchschnitt ca. 27 Stück/Tag, maximal 50/Tag, bis zu 3000 in seinem Leben. Dies führt zu einer explosionsartigen Vermehrung der Flöhe. Man geht davon aus, dass nur ca. 5% der Population als erwachsener Floh auf dem Wirt lebt. Ca. 95% der Population sind als Eier, Larven und Puppen in der Umgebung verteilt. Die Eier sind nicht größer als ein Sandkorn und ohne Vergrößerung kaum zu erkennen. Diese haben eine sehr glatte Oberfläche und fallen überall dort wo der Wirt sich hinbewegt runter. Er verteilt sie wie ein Salzstreuer in der Umgebung. Je nach Umgebungstemperatur und Luftfeuchtigkeit schlüpfen die Larven nach maximal 10 Tagen. Sie ernähren sich hauptsächlich von Flohkot, der v.a. aus unverdautem Blut besteht. Die Flohlarven sind lichtempfindlich und verkriechen sich deshalb in dunklere Bereiche (unter dem Sofa, in den Ritzen des Sofas, unter dem Schrank, in Teppichen wandern sie nach unten in den Flor hinein. Nach 2 Häutungen verpuppt sich die Larve. Die Oberfläche der Puppe ist so klebrig, dass schnell kleine Schmutzteilchen hängen bleiben. Das Puppenstadium dauert unter normalen Bedingungen ca. 8-9 Tage, bei ungünstigen Bedingungen kann ein Floh bis zu einem halben Jahr verpuppt bleiben. Durch Wärme, Erschütterungen und CO2-Anstieg in der Umgebung entpuppt sich der Floh innerhalb von Sekunden und springt auf seinen zukünftigen Wirt. Nicht selten kann dabei auch der Mensch als Fehlwirt befallen sein.
Erkrankungen durch Flohbefall
Ein geringer Flohbefall bleibt oftmals unentdeckt, da außer bei Flohspeichelallergie, der Juckreiz in diesem Fall nur gering ist. Dadurch ergibt sich das Problem, dass bei Entdeckung des Flohbefalls häufig schon die ganze Umgebung des Tieres mit Floheiern, Larven und Puppen verseucht ist. Bei stärkerem Befall verursachen Flöhe Juckreiz, Irritationen und extremes Unwohlsein. Durch das Verschlucken von Flöhen (bei der Fellpflege) können sie Bandwürmer (Gurkenkernbandwurm = Dipylidium caninum) übertragen, da der Floh diesem als Zwischenwirt dient. Bei starkem Befall kann sogar eine Anämie (Blutarmut) die Folge sein. Auch Flohspeichelallergien können ausgelöst werden. Hat ein Tier eine Flohspeichelallergie, reicht schon ein Floh aus um einen extremen Juckreiz auszulösen. Bei Katzen kann der Floh Mykoplasmen (Erreger der felinen infektiösen Anämie), Bartonella henselae (Erreger der Katzenkratzkrankheit) oder Rickettsia felis übertragen. Die Katzenkratzkrankheit ist eine Zoonose (für den Menschen infektiös) und führt beim Menschen zu verschiedenen Problemen: kleine Hautknötchen (Papeln), Lymphknotenschwellungen, seltener auch zu Fieber, Kopf und Gliederschmerzen. Bei immungeschwächten Menschen können auch weitere Komplikationen auftreten.
Wie diagnostiziere ich einen Flohbefall
Juckreiz ist das Kardinalsymptom bei Flohbefall. Flöhe sind meist mit bloßem Auge auf einem Tier nicht zu finden. Je dunkler, länger und dichter das Fell ist umso schwieriger wird es. Sehr gut funktioniert der Nachweis von Flohkot: mit einem engzackigen Kamm (Flohkamm) kämmt man das Tier ganz nah an der Haut aus. Das ausgekämmte Material auf ein feuchtes weißes Tuch (z.B. Küchentuch oder Taschentuch) geben. Da Flohkot v.a. aus unverdautem Blut besteht, verfärbt sich das Tuch rund um das Material rötlich. Bei einem frischen oder sehr geringen Flohbefall, kann der Test allerdings versagen.
Wichtig ist eine Behandlung aller Tiere im Haushalt mit einem Insektizid um erwachsene Flöhe auf dem Tier abzutöten. Bei Tieren mit Flohspeichelallergie ist es wichtig Insektizide mit einem sogenannten Knock-Down-Effekt einzusetzen, damit der Floh möglichst schon vor dem ersten Stich stirbt. Da dies leider nicht immer funktioniert und auch beim besten Insektizid alle Flohweibchen vor der ersten Eiablage abgetötet werden können, ist die Kombination mit einem Insektenentwicklungshemmer sinnvoll. Bei der Kombination mit einem Entwicklungshemmer bleibt eine erneute Eiablage ohne Folgen. Wichtig ist, dass Insektizid und Entwicklungshemmer regelmäßig in vom Hersteller angegebenen Intervallen behandelt angewendet werden. Die intensive Reinigung der Aufenthalts- und Lebensräume der Tiere ist ein weiterer wichtiger Punkt. Dabei muss man v.a. das Verhalten von Tier (wo bewegt es sich überall) und Flohlarve (sucht die Dunkelheit) bedenken. Wiederholt täglich gründlich saugen, Beutel entfernen (Auto nicht vergessen!). Decken, Schlafunterlagen etc. waschen oder entsorgen. Wichtig ist, dass man die Tiere nicht von Bereichen, wo sie vorher waren, aussperrt. Denn dann nutzt man sie als „Flohfänger“. Die in den Puppen wartenden Flöhe der Umgebung springen auf ihren bevorzugten Wirt, sterben dann aber durch das Insektizid auf dem Wirt. Sperrt man die Tiere aus, sucht sich der Floh einen Ersatzwirt – der Mensch! Bei einem deutlichen Flohbefall muss auch die Umgebung mit Insektizid, optimal auch in Kombination mit einem Entwicklungshemmer, behandelt werden.
Gründe für ein Versagen der Flohbekämpfung:
- herabgesetzte Wirksamkeit eines eingesetzten Präparates durch Baden
- Spot on Präparat falsch aufgetragen – nicht direkt auf die Haut sondern auf die Haare
- nicht alle Tiere im Haushalt behandelt
- überlebende Larven und Eier in unbehandelten Wohnungsbereichen
- regelmäßiger Kontakt zu Tieren mit Flohbefall (z. B. Wildtiere wie Igel, Eichhörnchen) oder Umgebungen die verseucht sind
Wichtig ist auch an die Wurmkur nach der Flohbekämpfung zu denken: Flöhe sind Bandwurmüberträger!
Wichtig ist, eine regelmäßige Flohprophylaxe durchzuführen!
1. Tiere mit sehr geringem Risiko – kein Freigang und kein Kontakt zu anderen Tieren außerhalb des Haushaltes:
- Tiere regelmäßig bei der Fellpflege auf Flöhe untersuchen
2. Tiere mit normalem Risiko – regelmäßiger Freigang und Kontakt zu anderen Tieren außerhalb des Haushaltes. Diese Tiere sollten ganzjährig gegen Flöhe geschützt werden:
- sollte das Tier nicht unter einer Flohspeichelallergie leiden und in einer Umgebung mit geringem Infektionsdruck leben (kalte Jahreszeit, wenig Kontakt mit anderen Tieren, geringe Tierpopulation in der Umgebung): in diesem Fall kann die alleinige Anwendung eines Insektenentwicklungshemmers ausreichen. Sollte es dann trotzdem einmal zu einem Flohbefall kommen, reicht i.d.R. die einmalige Anwendung eines Insektizids, da die abgelegten Floheier sich nicht entwickeln konnten.
- bei einem höheren Infektionsdruck ist v.a. in der wärmeren Jahreszeit die regelmäßige Anwendung von Insektiziden in Kombination mit einem Insektenentwicklungshemmer anzuraten. Im Winter kann evtl. nur ein Insektenentwicklungshemmer genutzt werden.
Zusätzlich sollten Schlaf-, Liege- und Lieblingsplätze der Tiere regelmäßig gereinigt bzw. gewaschen werden.
3. Tiere mit Flohspeichelallergie – bei diesen Tieren sollte das Risiko auf einen Kontakt mit Flöhen möglichst minimiert werden
- Kontakt mit Risikotieren und Risikoumgebungen vermeiden (z.B. Igel, ungepflegte Tiere, Tierheime)
- konsequente ganzjährige Anwendung von Insektiziden mit Knock-Down-Effekt in Kombination mit einem Insektenentwicklungshemmer
Natürlich sollten auch hier Schlaf-, Liege- und Lieblingsplätze der Tiere regelmäßig gereinigt bzw. gewaschen werden.
Bei einem Flohbefall bei Tierhalterinnen und Tierhaltern ist v.a. die konsequente Flohbekämpfung beim Tier wie oben beschrieben wichtig! Zusätzlich sollten Kleidung und Bettwäsche häufiger gewechselt und gewaschen werden.
Sprechstunde nach Terminvereinbarung
Wir sind telefonisch erreichbar:
9.00 - 12.00 Uhr und 15.30 - 18.30 Uhr
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Samstag 8.30 - 10.30 Uhr
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- 22. Februar 2018 18:00 Tierarztpraxis Dr. Susanne Fleck
- 23. Februar 2018 18:00 Tierarztpraxis Dr. Todd Smith
- 24. Februar 2018 08:00 Tierarztpraxis Skupin & Lenhard
- 25. Februar 2018 08:00 Tierarztpraxis Dr. Skupin und Dr. Lenhard
Bevor Sie sich auf den Weg zu einem Tierärztlichen Notdienst machen, sollten Sie unbedingt vorher telefonischen Kontakt aufnehmen. Weitere detaillierte Informationen über das richtige Verhalten im Notfall finden Sie in unseren Leistungen unter dem Punkt "Akute Notfälle". Wir wünschen Ihnen und Ihrem Tier alles Gute.
Flöhe beim Hund: Symptome erkennen
Flöhe beim Hund sind für Tier und Mensch eine lästige Angelegenheit. Doch an welchen Symptomen ist der Flohbefall des Vierbeiners eigentlich zu erkennen?
Flöhe sind bekanntermaßen fiese Parasiten, die es sich im ausgewachsenen Stadium nur allzu gerne auf dem armen Hund bequem machen. Die Insekten nähren sich von dem Blut des Vierbeiners. Zu erkennen sind Flöhe beim Hund in erster Linie daran, dass sich der Hund kratzt und scheuert. Der Juckreiz, den die Bissstellen der Blutsauger auslösen, kann zudem dazu führen, dass die Vierbeiner sich selbst ins Fell beißen.
Juckreiz und übertriebene Fellpflege als Symptome
Sofern ein Flohbefall beim Hund vorliegt, betreibt er eine ausgeprägtere Fellpflege, als es sonst der Fall ist, und leckt sich wesentlich häufiger ab. Dadurch können einerseits die Haare beim Vierbeiner ausfallen, andererseits ist die Haut des Hundes durch das Lecken zunehmend gereizt und es kann zu Entzündungen kommen.
Allergische Reaktion durch Flohbisse
Ein weiteres Symptom bei einem Flohbefall ist die Blutarmut, die insbesondere bei Welpen auftreten kann. Sie macht sich beispielsweise durch blasse Schleimhäute an den Innenseiten der Lefzen bemerkbar. Flöhe beim Hund können zudem eine allergische Reaktion des Vierbeiners hervorrufen, sofern Ihr Hund eine Flohallergie hat beziehungsweise empfindlich auf den Speichel der Parasiten reagiert. Symptomatisch sind Anzeichen von Schwäche oder sogar Apathie. Außerdem lassen sich Rötungen, Krusten und Schuppen auf der Haut erkennen.
Diagnose vom Flohbefall
Mit bloßem Auge sind Flöhe beim Hund nur dann zu erkennen, wenn es sehr viele sind. Wenn Ihr Vierbeiner sich vermehrt kratzt, können Sie ihn mit einem Flohkamm bürsten – oft bleiben die Biester oder ihr Kot in den Zinken hängen. Noch eindeutiger tritt der Flohbefall zutage, wenn Sie das ausgekämmte Fell mit einem feuchten, weißen Tuch vom Kamm wischen. Der Flohkot enthält verdautes Blut, das sich durch Feuchtigkeit herauslöst und das Tuch rot färbt. Auf diese Weise stellt auch der Tierarzt die Diagnose. Dies kann zum Beispiel beim Erkennen einer Flohspeichelallergie hilfreich sein, da hierbei bereits wenige Parasiten ausreichen, um Symptome auszulösen. Manchmal genügt ein einziger Flohbiss für eine allergische Reaktion.
Flöhe attackieren auch den Menschen
Nicht zuletzt merken auch Frauchen und Herrchen am eigenen Körper einen Flohbefall. Sofern Sie Flohbisse am Körper erkennen und einen Hund im Haushalt haben, liegt es nahe, dass auch der Vierbeiner mit den Parasiten zu kämpfen hat. Wenn Sie Flöhe beim Hund feststellen, sollten Sie einen Tierarzt aufsuchen. Er versorgt Ihren Vierbeiner mit entsprechenden Medikamenten. Tipps, wie Sie einen Befall mit den Parasiten umgehen können, finden Sie in unserem Ratgeber "Flöhe beim Hund: So beugen Sie vor".
Flöhe können Bandwürmer übertragen
Flöhe beim Hund möglichst frühzeitig zu erkennen und zu behandeln ist auch deswegen wichtig, weil die kleinen Biester Bandwürmer übertragen können. Diese können bei Hunden Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung bis hin zum Darmverschluss sowie Mangelerscheinungen wie stumpfes Fell und Leistungsabfall bewirken. Besteht der Verdacht auf Bandwürmer, verschreibt Ihr Tierarzt zusätzlich zu den Flohmitteln auch eine Wurmkur. In der Regel lassen sich die Darmparasiten damit gut bekämpfen.
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Flohkot hund
Blut, das bereits während des Saugaktes von den Flöhen
ausgeschieden wird. Es gibt zwei einfache Möglichkeiten
herauszufinden, ob es sich bei den Krümelchen um Flohkot
Kamm durch das Fell Ihres Tieres. Achten Sie dabei
darauf, dass der Kamm direkt über die Haut des Tieres
geführt wird. Wenn Sie schwarze Krümelchen auf den
Zacken entdecken kann es sich hierbei um Flohkot
handeln. Falls Sie Flöhe auf dem Kamm erkennen,
ertränken Sie diese schnellstmöglich in einer Schale mit
Seifenwasser, bevor sie flüchten können oder zurück auf
die Katze springen. Um herauszufinden, ob es sich bei den
schwarzen Krümelchen um Flohkot handelt, platzieren Sie
sie auf einem weißen Blatt Haushaltspapier und feuchten
dieses an. Bei Flohbefall färbt sich das Papier rot.
Ihre Katze und rubbeln Sie mit Ihren Händen durch das Fell.
Falls schwarze Krümelchen auf das Papier fallen, könnte
es sich um Flohkot handeln. Der Nachweis gelingt Ihnen
auch hier durch Anfeuchten des Papiers.
es teilweise zu sehr starkem Juckreiz kommen. Bei einer
Entzündung des Flohstichs oder der Kratzstellen kann der
Flohbefall auch zu Rötungen und Schmerzen führen. Die
Tiere sind unruhig und fühlen sich allgemein nicht mehr
Vorbeugende Maßnahmen gegen Flöhe
FRONTLINE ist sehr wirksam und einfach zu handhaben:
Spot on-Formulierung gegen Flöhe und Zecken zum Einsatz
bei Hunden und Katzen
bevor sie beginnen, Eier zu legen
die Wirksamkeit von FRONTLINE
denen sich Ihr Tier aufhält. Alle Fußböden,
Bodenritzen und Mobiliar sollten regelmäßig
gereinigt werden, um so viele
Entwicklungsstadien (Eier, Larven, Puppen)
wie möglich zu beseitigen.
waschbaren Gegenstände Ihres Tieres in
sehr heißem Wasser (Achtung! Etiketten
die Umgebung zusätzlich mit einem Spray
behandeln, um so die Flohbrut abzutöten.
Lassen Sie sich von Ihrem Tierarzt bei der
Wahl des geeigneten Sprays beraten.
Mit freundlicher Unterstützung durch die Firma Merial
Hinweise auf einen Flohbefall bei Ihrem Hund
Leidet Ihr Hund plötzlich unter Juckreiz, kratzt sich vermehrt und ist unruhig? Dann sollten Sie ihn einmal gründlich unter die Lupe nehmen, denn all das sind typische Anzeichen eines möglichen Flohbefalls. Finden Sie zusätzlich dunkle, rötlich-braune Kügelchen auf der Hautoberfläche bzw. im Fell Ihres Vierbeiners, liegt der Verdacht nahe: Der Hund hat Flöhe!
Um die Diagnose zu sichern, kämmen Sie das Hundefell mit einem Flohkamm gründlich durch und sammeln die gefundenen Partikel.
Machen Sie den Flohtest:

Flohkot ist häufig leichter zu entdecken als die Parasiten selbst. Um auszuschließen, dass es sich bei den gefundenen Kügelchen um Dreck handelt, können Sie diese auf ein angefeuchtetes Papiertuch geben. Verfärbt sich das Tuch beim Zusammendrücken um die Kügelchen rötlich-braun, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Flohkot (dieser enthält unverdautes Blut), den Flöhe auf ihrem Hund ausgeschieden haben.
Weitere Hinweise auf einen Flohbefall können sein:
- Rötungen und Pusteln vor allem an Bauch, Schenkelinnenseiten und Kruppe
- stumpfes Fell und Verletzungen der Haut durch abwehrendes Kratzen und Benagen der juckenden Bereiche
- Hautentzündungen durch sekundäre bakterielle Infektionen
- lokaler Haarausfall
- Verdickungen sowie Vernarbung der Haut in fortgeschrittenen Fällen
Flöhe bekämpfen – Behandlung von Tier und Umgebung
Hat Ihr Hund Flöhe, sollte schnellstmöglich mit der Behandlung begonnen werden. Es ist wichtig, bei Befall mit Flöhen nicht nur das Tier, sondern auch die Umgebung in die strategische Flohbekämpfung miteinzubeziehen. Denn ein Großteil der Flöhe befindet sich in Form von Eiern, Larven und Puppen nicht auf dem Hund selbst, sondern in seinem direkten Umfeld. Werden sie nicht bekämpft, droht schnell eine Flohplage in den eigenen vier Wänden. Was also tun, damit Sie die Flöhe loswerden?
Behandlung beim Hund:
Für die Bekämpfung der Flöhe auf dem befallenen Tier stehen verschiedene Mittel gegen Flöhe zur Verfügung. Beispielsweise können so genannte Spot-On-Lösungen oder Halsbänder wie Seresto ® verwendet werden. Wichtig ist, dass Sie alle im Haushalt lebenden Hunde behandeln. Da Flöhe den Gurkenkernbandwurm übertragen können, sollten Sie Ihren Hund bei nachgewiesenem Flohbefall auch mit einem Präparat gegen Bandwürmer behandeln.
Warum ein Halsband?
Die Wirkstoffe im Seresto Halsband werden kontinuierlich in geringen Mengen abgegeben und verteilen sich über den natürlichen Fettfilm von Haut und Haaren. Vorhandene Flöhe werden bei Kontakt abgetötet. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass das Berühren des Hundes ungehindert möglich bleibt und nicht wie bei Spot-On-Lösungen eine Wartezeit nach dem Auftragen der Lösung eingehalten werden muss. Auch andere Tiere im Haushalt müssen nicht für eine bestimmte Zeit von dem behandelten Tier ferngehalten werden. Seresto ® gibt nur so viel von den Wirkstoffen ab, wie nötig ist, um die Flöhe effektiv zu bekämpfen.
Streicheln bleibt also zu jeder Zeit erlaubt! Mehr zu der Wirkung von Seresto ® gegen Flöhe finden sie hier.
Behandlung der Umgebung:
Hygienemaßnahmen im Haushalt sind bei der Behandlung eines Flohbefalls wichtig und können dabei helfen, Floheier,- larven und -puppen aus der Wohnung zu entfernen. Für alle Räume, zu denen Ihr Hund Zutritt hat, gilt:
- Staubsaugen Sie regelmäßig und gründlich und/oder wischen und putzen Sie Böden und Liegeflächen des Hundes, wenn möglich nass. Achten Sie besonders auf schwer zugängliche und geschützte Bereiche wie Ecken oder Treppenabsätze
- Nach dem Staubsaugen den Beutel stets gut verschlossen im Hausmüll entsorgen.
- Nach dem Nassreinigen alles gut abtrocknen: Denn Restfeuchte schafft ideale Lebensbedingungen für Flöhe.
- Schlafplätze und Lieblingsdecken des Hundes bei 60° C waschen.
- Zusätzlich kann die Reinigung mit einem Dampfstrahlgerät Floheier,-larven und -puppen deutlich reduzieren. Die Temperatur des Dampfes sollte beim Auftreffen auf die zu reinigende Oberfläche mindestens 65°C betragen.
- Für empfindliche Oberflächen, die nicht wie oben beschrieben behandelt werden können, stehen insektizide Sprays oder Vernebler (Fogger) zur Verfügung. Richtig angewendet, können sie den Flohnachwuchs deutlich verringern.
- Weil es so aufwendig ist, einen vorhandenen Flohbefall in der Umgebung zu bekämpfen, ist es ratsam, den Hund bereits vorbeugend mit einem wirksamen Produkt wie Seresto ® gegen erwachsene Flöhe UND deren Entwicklungsstadien* zu behandeln.
*Flohlarven in der unmittelbaren Umgebung des behandelten Tieres
Von Hausmitteln gegen Flöhe, wie zum Beispiel dem Auftragen ätherischer Öle oder Essig sollten Sie Abstand nehmen. Sie können der Gesundheit Ihres Hundes schlimmstenfalls sogar schaden. Vertrauen Sie auf zugelassene Tierarzneimittel wie Seresto ® aus Apotheken oder Tierarztpraxen , denn nur diese sind auf Wirksamkeit gegen Parasiten und Verträglichkeit geprüft.

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