понедельник, 25 июня 2018 г.

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Hausmittel gegen Flöhe bei Hunden und Katzen

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Wenn Hunde und Katzen Flöhe haben können natürliche Hausmittel die Plagegeister zuverlässig bekämpfen.

Tierbesitzer kennen das. Hund oder Katze kratzen sich ständig – Flöhe im Fell. Diese kleinen Schädlinge sind eine häufige Plage für Haustiere und ihre Besitzer zugleich. Zum Glück gibt es neben der chemischen Keule auch schonende natürliche Hausmittel gegen Flöhe die bei allen Tieren angewendet werden können.

Was sind Flöhe?

Ein Floh. Foto: kat m research

Es gibt fast 2.000 Arten und Unterarten von Flöhen mit weltweiter Verbreitung. Hunde und Katzen sind die von Flöhen am häufigsten betroffenen Haustiere. Flöhe mögen warme und feuchte Umgebung und ernähren sich parasitisch vom Blut ihrer Wirte. Sie werden bis zu drei Millimeter groß, sind flink und schnell und können enorme Distanzen springend zurücklegen.

Wann hat mein Hund / meine Katze Flöhe?

Einen Flohbefall bei Haustieren kann man so feststellen:

  • Findet sich Kot der Flöhe auf dem Fell des Tieres?
  • Sehen Sie Floheier im Fell?
  • Hat das Tier eine entzündete Haut?
  • Übermäßige Kratzen, Lecken oder Beißen?
  • Haarverlust?
  • Blasses Zahnfleisch?
  • Bandwürmer?

Flöhe sind auch eine Gefahr für Welpen, da sie dem Jungtier zu viel Blut rauben. Die parasitäre Anämie zeigt sich durch blasse Zahnfleisch, niedrige Körpertemperatur und Antriebslosigkeit des Welpen.

Flohspeichel kann bei manchen Tieren eine allergische Reaktion hervorrufen.

Hausmittel gegen Flöhe

Flohhalsband

Um Flöhe vom Schlafplatz des Hundes oder der Katze fern zu halten, schneiden Sie einfach ein Flohhalsband in Stücke die dann dort ausgelegt werden wo keine Flöhe vorkommen sollen. Diese Stücke können Sie auch in den Staubsaugerbeutel geben um eingesaugte Flöhe vom Boden direkt zu töten.

Böden reinigen

Pützen Sie den Fußboden mit einer zitronesäurehaltigen Lösung um Flöhe zu vertreiben. Sie können entweder Zitronensäure oder den Saft von vier Zitronen mit zwei Litern Wasser mischen und dann zum putzen verwenden.

Salzwasser bekämpft die Flohplage

Wenn Sie Ihre Tiere im Haus halten kann auch das Abwaschen der Wände und Böden mit einer Salzlösung ab und an Besserun bringen.

Mit Essig als Hausmittel Flöhe bekämpfen

Baden Sie Ihren Hund oder Ihre Katze mit einer Mischung aus Essig und Wasser.

Ein weiteres Hausmittel bei Flöhen mischen Sie aus zwei Teilen Apfelessig und einem Teil Wasser. Mit einer Sprühflasche sprühen Sie dies auf das Fell auf, es sollte gut durchdringen. Dann kämmen Sie mit einem Flohkamm die toten Flöhe heraus. Vorsicht, noch lebende Flöhe können aus dem Fell herausspringen.

Eine selbstgemachte Flohfalle

Stellen Sie in die Nähe des Schlafplatzes Ihres Haustiers einen Teller mit Wasser und ein paar Tropfen Spülmittel. Darüber befestigen Sie eine Lampe. Angezogen vom Licht hüpfen die Flöhe in den Teller und ertrinken.

Zedernduft vertreibt Flöhe

Wenn Sie das Hundebett / Katzenbett mit Zedernchips ausstatten, halten Sie die Schädlinge fern.

Kieselgur bei Flöhen

Kieselgur hilft gegen Schädlinge aller Art. Verstreuen Sie Kieselgur als Granulat in Haus und Garten überall dort wo Sie keine Flöhe haben möchten.

Mahlen Sie etwas Rosmarin zu einem feinen Pulver und bestreuen damit die Umgebung des Haustiers um Flöhe zu vertreiben. Aus Rosmarin können Sie auch ein natürliches Anti-Floh Shampoo herstellen. Geben Sie zwei Tassen frischen Rosmarin in einen Topf mit kochendem Wasser. Für 30 Minuten kochen lassen, dann abseihen. Diesen Sud geben Sie dann in einen Eimer und fügen 4 Liter warmes Wasser hinzu. Mit diesem Flohmittel waschen Sie nun das Fell des Haustiers und lassen es ohne zu föhnen trocknen. Rosmarin besitzt auch entzündungshemmende Eigenschaften und fördert das Wachstum der ausgefallenen Haare bei Hund und Katze.

Ätherische Öle helfen gegen Flöhe bei Hunden

Gegen Flöhe helfen ätherische Öl die Sie einfach ins Badewasser mischen. Besonders geeignet sind Teebaumöl, Rosmarinöl und Lavendelöl.

Außerdem können Sie das Fell mit ätherischen Ölen einreiben um Flöhe zu vertreiben. Hierfür eignen sich besonders Eukalyptusöl, Teebaumöl, Citronella und Lavendelöl. Auch auf dem Halsband oder der Leine wirken diese Öle gegen Flöhe.

Hinweis: dieses Mittel nicht bei Katzen anwenden.

Flohmittel aus Zitrone

Zitronen sind ein gutes Hausmittel das gegen Flöhe hilft

Schneiden Sie eine Zitrone in Stücke und geben Sie in kochendes Wasser. Über Nacht durchziehen lassen. Dann mit einer Sprühflasche auf Kopf, Ohren und das gesamte Fell einsprühen.

Flöhe mit dem Flohkamm entfernen

Jeder Hundehalter braucht einen Flohkamm. Wenn Sie den Kamm in Seifenwasser tauchen entfernen Sie die ausgekämmten Flöhe von Kamm.

Aloe Vera bei Flöhen

Ein effektives natürliches Mittel für Flöhe ist Aloe Vera Saft der mit Cayennepfeffer gemischt wird. Das geben Sie in eine Sprühflasche und sprühen das Fell des Hundes oder der Katze ein. Außerdem kann man Aloe Vera Saft mit einigen Tropfen ätherischen Öls ebenso anwenden.

Schwarzer Tee vertreibt Flöhe

Schwarzer Tee bekämpft Flöhe

Beugen Sie Flohbissen vor indem Sie schwarzen Tee überall verstreuen, auch am Schlafplatz des Haustiers.

Anti-Floh Bad

Geben Sie ein paar Tropfen Spülmittel ins Badewasser des Tiers um Flöhe abzutöten.

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Thema: Flohproblem beim Welpen!

Flohproblem beim Welpen!

meine kleine Maus (15 wochen alt) hat Flцhe!

Was kann ich tun? Ich kenne Flohhalsbдnder und Produkte wie "Frontline". Allerdings

Und diese anderen Produkte sind doch Chemiebomben. Kann es meinem Welpen evt. sogar schaden?

Da sie noch relativ jung ist, bin ich mir nicht sicher ob ich etwas beachten muss.

AW: Flohproblem beim Welpen!

AW: Flohproblem beim Welpen!

AW: Flohproblem beim Welpen!

Von Frontline und Halsbдndern wьrde ich auch absehen.

Ich habe folgendes gemacht:

1x mosquito Haustier Umgebungs-spray gekauft 10,95 auch aus der Apotheke (hilft auch bei der roten Vogelmilbe)

1x Hygienespьler von Rossmann gekauft zum Waschen 2-3 Euro.

Gewischt habe ich mit Klorex Hund aus dem Raum verbannen, alles hochstellen, alles absaugen, auch Sofa, Bett etc. Alle Polster mit dem Umgebungsspray einsprьhen, mit Kolrex wischen, Fenster aufreissen, Tьr zu und 30-45 Minuten in ruhe lassen.

Ich bin immer mit dem Gedanken ran gegangen "Toootaaale Vernichtung"

AW: Flohproblem beim Welpen!

Du musst links in den Themenbereichen Flцhe und Zecken auswдhlen.

Ist nach dem Alphabet geordnet.

Das solltest Du auch machen, bis das Mittel da ist, damit die Flцhe sich nicht weiter ausbreiten.

Man kann auch ein Glas 3/4 mit Wasser fьllen, einen Schuss Цl hinein geben und die gesammelten Flцhe hinein tun. Das Цl ist wichtig, damit die Flцhe nicht wieder rauskrabbeln!!

Sie sind nach einer Weile tot, Flцhe ersticken unter Цl.

Die Eier der Flцhe sind sehr klein und weiЯ und fast ьberall zu finden, wo der Hund sich aufhдlt. Diese bekommt man sehr gut durch grьndliches Saugen entfernt. Sie liegen wie Sandkцrner einfach lose herum.

Durch Saugen und Waschen der Decken kann man auch die Larven vernichten. Sowohl Eier, als auch Larven sterben ab 35 Grad.

Auch ein Fogger erreicht die Puppen nicht, weil sie der Kokon praktisch wie ein Schirm schьtzt. (Einen Fogger wьrde ich wegen der enormen Giftbelastung fьr Mensch und Tier auch niemals benutzen.)

Flцhe ersticken, wenn sie mit Цl besprьht werden.

Entweder unter den Hundeschlafplдtzen in den Fugen der Fliesen. Wenn man HolzfuЯboden hat, in den Ritzen der Dielen.

Steht der Schlafplatz vor einem Schrank, kцnnen auch dort in den Fugen unter dem Schrank die Puppen zu finden sein. Oder in einer Sofaritze, wenn dort der Schlafplatz ist.

AW: Flohproblem beim Welpen!

Klorex ist ein Kampfgas. Das wьrde ich nicht in der Wohnung benutzen, zumal ein Welpe alles ins Maul nimmt.

AW: Flohproblem beim Welpen!

AW: Flohproblem beim Welpen!

AW: Flohproblem beim Welpen!

AW: Flohproblem beim Welpen!

Google hat es mir verraten

und vor allem: welche meinst du denn?

AW: Flohproblem beim Welpen!

Bei meinen eigenen Hunden hatte ich noch nie ein Flohproblem.

Man sollte nicht davon ausgehen das natьrliche mittel weniger schдdlich sind, die hдrtesten drogen kommen aus der natur! Hier also bitte genau schauen und nicht denken: ach ist ja natьrlich, das schadet schon nicht. Ob man nun chemie oder natur nimmt muss jeder selber wissen. Schlussendlich muss man aber etwas finden was hilft und sollte nicht monatelang dran rum doktern, immerhin belastet der juckreiz den hund nicht nur kцrperlich sondern auch psychisch.

Wichtig ist, wie schon gesagt, auch die umgebungsbekдmpfung, wie decken, polstermцbel usw. Da heisst es viel waschen, putzen und penibel sein.. auch an die kuriosesten dinge denken.

Дhnliche Themen zu Flohproblem beim Welpen!

Meine Finja (5 Monate, Labradormischling) hat, seit wir sie haben, Flцhe. Sie kratzt sich fast ununterbrochen und die Flцhe wollen sich auch durch.

Hallo was kann ich einen Welpen ca. 3 Monate , 3,4 kg auf Fell geben , gegen Zecken . heute ein fettes Exemplar gezogen frontline darf man.

ich weiЯ nicht ob das in diese "spalte" gehцrt, aber ich denk schon den eine entzьndung ist ja auch eine "krankheit" also einige wissen es ja eh.

Hi! Und noch eine Frage: Tequila hat stдndig (regelmдЯig 1-2 x tдglich) Schluckauf. Ist das normal in dem Alter (11 Wochen)? DANKE!

Hallцchen, ich habe seit 2 Wochen einen Schдferhund-Collie-Mix. Er ist jetzt 10 Wochen alt. Kann man Hd jetzt schon erkennen? Er hatte.

Stichworte zum Thema Flohproblem beim Welpen!

flцhe bei welpen bekдmpfen

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Hunde Flohhalsband Ratgeber & Vergleich 2018

Hallo, ich bin Gregor und habe diese Seite zusammengestellt. Zunächst findest du hier eine Übersicht verschiedener Flohhalsbänder unserer Wahl, danach folgt eine Umfrage dazu und ein Ratgeber zum Thema Flohhalsbänder. Noch weiter unten auf der Seite verlinken wir dann auf weiterführende Artikel oder Testberichte, und zum Schluss kannst du in den Kommentaren deinen eigenen Senf dazu abgeben.

Um den Preisvergleich zu vereinfachen, ermitteln wir zu den einzelnen Artikeln die Preise bei Amazon, Ebay und Idealo und verlinken die Angebote per Affiliate-Link. Dadurch erhalten wir eine Provision, wenn du etwas kaufst, was wir empfehlen – der Preis ändert sich für dich dadurch nicht.

Die 11 Flohhalsbänder unserer Wahl

  • Halsband für Hunde 8 kg
  • Die sanft abgerundeten Enden der Metall-Zinken gleiten mühelos und ohne jegliches Kratz.
  • Effektiv gegen Flöhe, Läuse, Milben, Schuppen, Dreck, Staub oder Verfilzungen. Ideal na.
  • Erkenne Flöhe, schuppige oder trockene Haut bereits im Frühstadium und verhindere so Ju.
  • Wirkt 8 Monate gegen Zecken und Flöhe
  • Ungezieferband mit SOS-Suchservice
  • Wasserfest
  • 3 x 4in1 Katzen- und Hundeflohhalsband 31,5 - 34 cm ROT (bitte unbedingt den Halsumfang.
  • Wirksam gegen Flöhe, Zecken, Milben und Insekteneier. Entkeimend - keine Ansteckung bei.
  • 6 Monate wirksam (3 x 60 Tage Einzelpackung) - auch für Hunde kleiner Rassen über 4 Woc.
  • 65 cm lang, wasserfest
  • Reflektierend -Sichtbarkeit gibt Sicherheit! 5 Monate Langzeitwirkung, wasserfest, geru.
  • Zur äußerlichen Anwendung bei Ektoparasiten, Zecken und Flöhen.
  • Tötet und stößt Flöhe und Zecken auf sanfte Art und Weise ab. Verhindert außerdem, dass.
  • Mit Höhe -Technologie werden Wirkstoffe kontinuierlich für bis zu 180 Tage freigesetzt.
  • 100%Enthält 6 Arten von natürlichen Rezeptur, nicht fettig oder giftig, biozidfrei, zie.
  • Schutz vor Zecken Flöhen
  • Wirkt 4 Monate
  • Hundehalsband mit frischem Duft
  • Effektiv und direkt Flöhe, Läuse töten, Zecken, Milben, Mücken
  • Non-toxic grease
  • Bis zu 90 Tage Floh und Zeckenschutz
  • Set bestehend aus Flöhe und Zeckenentferner: sicher und natürlich - der Wirkstoff wird .
  • Bestes Werkzeug zum Entfernen von Zecken: Häkchenentferner und Haken - Haken zum Ankreu.
  • Haustiere unter 12 Wochen werden vermieden, um das Halsband zu benutzen. Wenden Sie sic.
  • 5 Monate Zecken- und Flohschutz für Katzen
  • Katzenhalsband mit Sicherheitsverschluss
  • Frischer Duft
  • Wirkt 8 Monate gegen Zecken und Flöhe
  • Ungezieferband mit SOS-Suchservice für große Hunde
  • Wasserfest

Auswertung der Umfrage: Beliebte Flohhalsbänder

Jeden Monat analysieren wir genau, welche Produkte bei unseren Nutzern am beliebtesten sind:

Welches Hunde Flohhalsband würden Sie online kaufen? (Februar 2018)

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Hunde Flohhalsband Ratgeber

Allgemeines zum Flohhalsband für Hunde

Flohhalsbänder spielen vor allem in der warmen Jahreszeit eine sehr wichtige Rolle und schützen sowohl den Hund, aber auch Teppiche und Sofas sowie den Besitzer vor unliebsamen stechenden Begleitern der Vierbeiner. Ein Flohhalsband ist mit einem Flöhe abwehrenden Präparat behandelt, welches sich durch die Befestigung am Hals der Hunde im Fell verteilt und Flöhe fernhalten soll. Allerdings ist die Wirkung umstritten und nicht jedes Produkt kann wirklich in der Flohabwehr eingesetzt werden. Auch muss man als Hundehalter mit dem Geruch Vorlieb nehmen, der sich vom Flohhalsband im Fell des Tieres verteilt und vor allem in den ersten Tagen als sehr stark und wenig angenehm empfunden wird. Im Gegensatz zu Flohabwehrmitteln vom Tierarzt kann ein Halsband aber durchaus dienlich sein und Flöhe für einen langen Zeitraum vom Hund und somit aus dem Haus fernhalten.

Wie funktioniert ein Flohhalsband?

Das Prinzip von Flohhalsbändern basiert auf einem weichen Kunststoff mit einem Präparat, das Tag für Tag über das Fell an den Hund abgegeben und von Flöhen als unangenehm empfunden wird. Eine solitäre Behandlung gegen Flöhe ist bei der Anwendung dieser Halsbänder unnötig, da der Hund von den stechenden und Ekzeme verursachenden Plagegeistern in der Regel gemieden wird. Allerdings sollte man sich unbedingt auf ein Produkt mit geprüfter Wirkung und ohne Begleiterscheinungen konzentrieren. Bei billigen Flohhalsbändern wird nicht selten ein Nervengift verwendet, welches Flöhe zwar fernhält aber auch auf den Hund Auswirkungen nimmt. Flohhalsbänder gibt es in unterschiedlichen Größen und Farben, in verschiedenen Stärken und mit diversen Präparaten zur Flohabwehr. Immer mehr Hersteller beziehen sich beim Flohhalsband auf natürliche Wirkstoffe und erzielen damit einen ebenso effektiven Erfolg gegen Flohbefall in der warmen Jahreszeit. Flohhalsbänder eignen sich nicht nur für Hunde, sondern bieten sich auch für Katzen mit einem Leben als Freifänger an. Durch die Reibung der Halsbandoberfläche am Hals wird der Wirkstoff portioniert abgegeben und kann das Tier mehrere Wochen vor Flöhen und Zecken schützen. In den meisten Fallen wird Flohschutz mit Zeckenschutz kombiniert, sodass ein Flohhalsband durch seine Doppelwirkung vor den Risiken im Sommer besonders aktiver Außenparasiten schützt.

Vor- und Nachteile beim Flohhalsband

Das Flohhalsband wird in Kombination mit dem normalen Halsband am Hund befestigt. Nicht selten kommt es zu einer Überlagerung der beiden Halsbänder, die sich im Bezug auf die Leinenführigkeit negativ auswirken können. Verklemmt sich das Halsband am Flohhalsband, könnte es dem Hund über den Kopf rutschen und ihn von der Leine befreien. Ein weiterer Nachteil begründet sich in der möglichen allergischen Reaktion auf den Inhaltsstoff im direkten Hautkontakt. Zu Allergien neigende Kunde reagieren beim direkten Kontakt mit dem Flohhalsband gelegentlich mit Hautrötungen und starkem Juckreiz. Es gibt daher abzuwägen, ob sich ein Flohhalsband für den vierbeinigen Begleiter empfiehlt oder auf eine andere Alternative, beispielsweise Tropfen zur Flohprävention zurückgegriffen wird. Verträgt der Hund ein chemisch präpariertes Flohhalsband nicht oder möchte man als Besitzer eher auf die Kräfte der Natur zurückgreifen, sind natürliche Flohhalsbänder eine gute Alternative zu herkömmlichen Modellen. Wichtig ist: Flöhe und Zecken sind Krankheitsüberträger und gefährden neben der Tiergesundheit auch das Wohlbefinden der Hundehalter. Ein Flohhalsband sollte daher im Sommer nicht fehlen und vor den Risiken von juckenden Flohbissen und einer daraus resultierenden Hautentzündung schützen.

Wichtige Fakten für den Flohhalsband Kauf

Am besten orientiert man sich an bekannten Marken und den Bewertungen anderer Hundehalter. Flohhalsbänder die als verträglich und wirksam eingestuft werden sind oftmals teurer als Ausführungen, bei denen die Wirkung umstritten oder der Bereich der Nebenwirkungen enorm ist. Eine alleinige Konzentration auf den Preis lohnt sich nicht, da die Qualität und Wirksamkeit der Flohhalsbänder und nicht die Ersparnis als Basis für gesunde und flohfreie Hunde gelten. Wichtig ist auch, dass man die richtige Größe wählt und ein Flohhalsband kauft, das mit geringem Gewicht und verstellbarer Größe optimal auf den Hals des Hundes angepasst und präzise abgestimmt werden kann.

Hunde Flohhalsband Tests & weitere Berichte

Neu: unsere redaktionell unterstützte Liste an weiterführenden Berichten. Das Internet ist voll von Hunde Flohhalsband Tests, bei denen zwar technische Daten verglichen werden, die Produkte jedoch selten wirklich getestet werden (wir bezeichnen unsere Übersicht deshalb klar als "Vergleich" und keineswegs als "Test"). Somit haben wir uns zur Aufgabe gemacht, vermeintliche Tests von ehrlichen Testberichten zu unterscheiden und euch hier die hilfreichsten Tests, Berichte, Diskussionen und nützliche Informationen zu Flohhalsbänder aufzulisten:

Bald bieten wir die Möglichkeit, weitere Links von unseren Nutzern vorschlagen zu lassen.

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Die Flohhalsbänder unserer Wahl auf einen Blick

Sie sind bisher nicht von den Berichten über Flohhalsbänder überzeugt? Natürlich können Sie auch gerne auf rein visuelle Dinge achten, deshalb bieten wir Ihnen hier die Möglichkeit, rein nach dem Aussehen zu entscheiden. Ein Klick auf das Bild genügt, um das externe Angebot zu öffnen.

Aktuelle Angebote

Fazit zum Hunde Flohhalsband Ratgeber & Vergleich 2018

Abschließend möchten wir Ihnen unsere Bewertungskritieren für unseren Hunde Flohhalsband Vergleich darlegen, damit Sie unsere Empfehlungen und unseren Bewertungsprozess besser nachvollziehen können. Weiterhin sei Ihnen auch im Jahr 2018 geraten, die Augen nach kurzfristigen Angeboten offen zu halten, denn günstige Schnäppchen können auch bei Flohhalsbänder ein Produkt schnell attraktiv machen!

Veröffentlicht von G. Krambs auf StrawPoll.de (zuletzt aktualisiert am 21.02.2018 um 05:36:50 Uhr).

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Hunde Ungezieferschutz

Gerade für Hunde, die viel draußen sind, ist Ungezieferschutz im Frühjahr und Sommer sehr wichtig. Präventiv helfen Ungezieferhalsbänder und Sprays, wenn sich eine Zecke festgebissen hat, Zeckenhaken oder Zeckenzangen.

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Das beste Flohmittel für Hunde finden und die Wirkung verstehen.

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Bei uns finden Hundehalter alle wichtigen Informationen zum Thema Flöhe beim Hund. Ihr erfahrt wie ihr das richtige Flohmittel für Hunde auswählt und korrekt anwendet, erhaltet viele wertvolle Tipps im Umgang mit Hundeflöhen, sowie wichtige Hinweise zur Vorbeugung mittels Flohschutz. Außerdem gibt es eine recht detaillierte Anleitung zur Bekämpfung der Flöhe innerhalb der eigenen Wohnung, was bei einem Flohbefall gerne mal vergessen oder ganz einfach unterschätzt wird. Und damit die Flöhe auch gar nicht erst zurückkommen, klären wir am Ende noch einmal das Thema mit dem Flohhalsband. Welches Flohhalsband hilft wirklich und welches ist nur Geldverschwendung? Finden wir es gemeinsam heraus und geben den Flöhen keine Chance mehr. Also einfach weiterlesen und umfassend über das Thema Flöhe beim Hund und Flohmittel für Hunde informieren. Weiter unten gibt es übrigens auch noch eine Infografik zum Thema Flohmittel Hund, die das Thema anschaulich darstellt und noch einmal die wichtigsten Schritte erläutert, um Flöhe beim Hund zuverlässig loszuwerden.

Flöhe beim Hund

Wenn der Hund sich plötzlich mehr als normal kratzt, ein besonders auffälliges Verhalten zeigt oder einen unruhigen bzw. sogar gequälten Eindruck hinterlässt, dann sind dafür meistens die so verhassten Flöhe verantwortlich. Kleine Plagegeister, die beständig in die Haut des Hundes beißen und somit ein allgemeines Unwohlsein bei eurem Vierbeiner hervorrufen. Flöhe beim Hund sind allerdings auch keine Seltenheit, sie gehören im Grunde sogar dazu und lassen sich meist auch nicht vollständig vermeiden, zumindest nicht ein Leben lang. Das weiß jeder, der schon mehr als nur einen Hund hatte oder beruflich mit den Vierbeinern zu tun hat. Gerade wenn es draußen kälter wird und drinnen die Heizungsperiode beginnt, vermehren sich Flöhe beim Hund gerne mal extrem schnell und fühlen sich in der warmen Wohnung auch noch pudelwohl. Eingefangen hat sich ein Hund die Flöhe jedenfalls sehr schnell, denn die kleinen Tierchen kriechen im Unterholz umher, also genau da, wo euer Hund täglich seinen Auslauf bekommt, wo er schnuppert, tobt und spielt. Irgendwann bekommt ein Hund also meist Flöhe und dann kommt es darauf an richtig zu reagieren und das richtige Flohmittel für Hunde zu finden, um die Flohplage so schnell es nur geht und so sorgsam wie nur irgendwie möglich abzuwehren. Das ist gar nicht so schwer, wenn man denn weiß wie und nicht auf die ganzen Pseudo-Tipps hört, die oft als angebliche Hausmittel deklariert sind und am Ende nur dafür sorgen, dass euer Hund länger als notwendig leiden muss.

Wie sich Flöhe beim Hund wirklich beseitigen lassen und wie ihr die Flöhe in Zukunft sogar komplett vermeiden könnt, erklären wir euch auf dieser Website zum Thema Flohmittel Hund. All das basiert nicht nur auf dem aktuellen Wissensstand, sondern auch auf eigener Erfahrung mit Hunden. Wie schon gesagt: Irgendwann trifft es fast jeden Hund und dann steht ihr als Hundehalter vor der Frage, wie ihr die Flöhe entsprechend schnell entfernen und aktiv dafür sorgen könnt, dass diese nicht noch einmal zurückkehren. Weil in solchen Fällen aber längst nicht alles hilft, sondern nur das richtige Flohmittel für Hunde, zeigt diese Seite euch ein paar Tipps und Tricks im Umfang mit dem Flohmittel. Außerdem klären wir das Thema Flohschutz in der Wohnung und geben weitere Hinweise zum Flohhalsband. Genauer gesagt stellen wir auf der Website also vor allem das vor, was sich bei uns und im Bekanntenkreis auf dem Hundeplatz als besonders effektiv erwiesen hat. Manche Mittel wirken nämlich nicht mehr so gut gegen Flöhe und da braucht es ein wenig Erfahrung bei der Auswahl. Alles was ihr über Flöhe beim Hund, deren Bekämpfung und Vorbeugung wissen müsst, erfahrt ihr hier.

Flohmittel für Hunde

Leider helfen viele bekannte Flohmittel für den Hund in den meisten Fällen von Flöhen so gut wie gar nicht mehr. Weder ein sehr beliebtes und in der Werbung recht präsentes Flohmittel für Hunde vom Tierarzt, noch eine Kautablette (von denen wir große Gegner sind, da solche Gifte niemals oral gegeben werden sollten) halfen beispielsweise in einem akuten, uns bekannten Fall. Abhilfe schaffte erst das sogenannte Advantage von Bayer, ein Spot-On Präparat, welches uns von mehreren Freunden und bekannten auf dem Hundeplatz bereits wärmstens empfohlen worden ist. Selbiges hat anscheinend einen anderen Wirkstoff als die Konkurrenz und setzte sich daher unter Hundefreunden schon öfter gegen hartnäckige Flohplagen durch. Genau das ist auch der Grund, warum wir hier genau dieses Flohmittel für Hunde empfehlen möchten und nicht einfach alle verfügbaren Mittel auflisten. Empfehlungen sollten immer auf eigenen Erfahrungen beruhen, daran glauben wir, und unserer Meinung nach ist Advantage das derzeit beste Flohmittel für Hunde, weshalb wir es auch unseren eigenen Hunden geben, die seitdem keinerlei Flohprobleme mehr haben.

Das Flohmittel für Hunde gibt es dabei in vier verschiedenen Versionen, die sich aber nur im Wirkstoffgehalt unterscheiden. 40 für alle kleinen Hunde (unter 4 Kilogramm), 100 für mittlere Hunde (4 bis 10 Kilogramm), 250 für große Hunde (10 bis 25 Kilogramm) und 400 für die ganz großen Hunde (25 bis 40 Kilogramm). Das Flohmittel wird dabei einfach in den Nacken des Tieres geträufelt und innerhalb kürzester Zeit sterben alle Flöhe beim Hund bereits vollständig ab. Anschließend fallen selbige herunter, das Flohmittel wirkt hier recht schnell und vor allem auch sehr direkt. Advantage hat sich dabei, wie schon erwähnt, als das wohl wirksamste Flohmittel erwiesen, zumindest im Bekanntenkreis und im Falle der eigenen Hunde, setzten wir daher auf dieses und haben enorm gute Erfahrungen damit gemacht. Das Problem bei den Empfehlungen vom Tierarzt ist außerdem, dass Tierärzte oft von den verschiedenen Herstellern unterstützt werden oder andere Sponsorings der Konzerne erhalten, weshalb sie bestimmte Marken lieber verkaufen als andere, was manchmal auch einfach mit dem höheren Preis zusammenhängt. Das Flohmittel für Hunde aus der Apotheke hingegen, ist meist wirkungslos, genau wie die angeblichen Helfer aus dem Tierfachhandel und die typischen Hausmittel, die ebenfalls nicht wirken. Spart euch das Geld und den Ärger und greift lieber gleich zu einem starken und gut wirksamen Flohmittel, um so auch euren Hund nicht länger als nötig unter den Flöhen leiden zu lassen. Das Flohmittel für Hunde wird inzwischen übrigens meist von der Hundeversicherung übernommen, je nachdem wo ihr euren Vierbeiner versichert habt. Genau wie Wurmkuren und Vorsorgeuntersuchungen, ist auch auch das Flohmittel für Hunde oft in der Hundekrankenversicherung enthalten, sodass für euch nicht einmal weitere Kosten entstehen.

Flohmittel Hund (bis 4 kg)

Anders als bei vielen anderen Flohmitteln, sind die Inhaltsstoffe von Advantage noch immer sehr wirkungsvoll und bekämpfen Flöhe daher auch mehr als nur zuverlässig. In dieser kleinen Variante, eignet sich das Flohmittel für Hunde bis 4 Kilogramm, also für alle Zwergrassen und die echten Leichtgewichte, wie beispielsweise Chihuahuas.

Flohmittel Hund (4-10 kg)

Advantage von Bayer ist zuverlässig, effektiv und wirkt besonders schnell gegen Flöhe. Wo andere Flohmittel für Hunde immer wieder versagen, bleibt die Wirkung von Advantage stets stabil. Hier in der Version für Hunde von 4 bis 10 Kilogramm, also beispielsweise Rassen wie dem Mops, dem Jack Russel Terrier und alle ähnlichen Größen.

Flohmittel Hund (10-25 kg)

Als besonders beliebtes Flohmittel für Hunde, eignet sich Advantage zur schnellen Bekämpfung von Flöhen, auch in der direkten Umgebung eures Vierbeiners. Hier für alle Rassen die zwischen 10 und 25 Kilogramm Körpergewicht auf die Wage bringen. Also für Hunde wie den Labrador, den Border Collie, oder auch den Australian Shepherd.

Flohmittel Hund (ab 25 kg)

Für alle Hundehalter einem besonders großen Hund, ist diese Version von Advantage bestens geeignet. Das Flohmittel für Hunde erledigt zuverlässig alle Flöhe auf dem Tier und ist hier in der Version für Hunde über 25 Kilogramm zu haben. Das betrifft Rassen wie den Neufundländer, den Rhodesian Ridgeback oder auch die Deutsche Dogge.

Flohmittel für die Wohnung

Um die Flöhe beim Hund und in seiner Umgebung ein für alle mal zu beseitigen, muss auch die Wohnung gründlich mit einem speziellen Flohmittel behandelt werden. Die extra dafür hergestellten Flohmittel für die Wohnung, haben nämlich nicht nur eine entsprechende Wirkung für verbleibende Flöhe, sie verhindern auch das Schlüpfen aus den winzig kleinen Eiern und bilden einen unsichtbaren Schutzfilm auf Oberflächen und dem Boden, der einige Zeit lang anhält. Deshalb wird zunächst dem Hund das eigentliche Flohmittel verabreicht, dann wird gründlich geputzt und anschließend wird auch die Wohnung mit einem hochwertigen Flohmittel behandelt. Am besten und einfachsten geht das mit den sogenannten Foggern. Dies sind automatische Zerstäuber bzw. Vernebler, die einfach im Raum aufgestellt und aktiviert werden. Anschließend versprühen sie vollautomatisch ihren Wirkstoff gegen Flöhe, Larven, Eier und mehr, der sich dann innerhalb der Wohnung verteilen kann. Besonders effizient und daher empfehlenswert ist der Ardap Fogger, welcher übrigens auch preislich ziemlich attraktiv daherkommt und den es auch gleich im praktischen 4er Paket gibt (in diesem Fall gilt es nämlich lieber mehr als zu wenig zu sprühen). Währenddessen solltet ihr allerdings die Wohnung verlassen, denn das Flohmittel muss erst einige Zeit lang wirken. Anschließend wird noch gelüftet, um die restlichen Dämpfe abziehen zu lassen und schon ist die eigene Wohnung bzw. das eigene Haus wieder porentief rein und vor allem auch flohfrei.

Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte auch noch ein Flohspray verwendet werden. Flöhe sind hartnäckig und wer bei einem Flohbefall nicht sogfältig ist, hat sie einige Monate später oft erneut in der Wohnung. Mit dem Flohspray werden daher Stellen besprüht, die für den Fogger nur schwer oder gar nicht zu erreichen sind. Die Ecken, unter und hinter den Möbeln, sowie weitere heikle Stellen und Ritzen im Fußboden oder hinter der Heizung. Hier hat sich das sehr effiziente und recht günstige Ardap Flohspray als besonders effektiv erwiesen. Im Idealfall wird aber beides kombiniert. Der Fogger für die gesamte Wohnung, das Spray für schwierige Ecken und schwer zu erreichende Stellen, wie eben hinter den Möbeln, sowie an Bodenleisten und Kanten. So geht ihr auf Nummer Sicher, um wirklich keinen Floh mehr übrig zu lassen und die Plage ein für alle mal loszuwerden. Wer nicht ordentlich arbeitet, riskiert einen erneuten Flohbefall. Meist dauert es nur wenige Monate, bis sich die überlebenden Flöhe wieder so sehr vermehrt und gestärkt haben, dass auch der Hund einen erneuten Befall erleidet.

Der Fogger wird einfach in die Wohnung gestellt und aktiviert, woraufhin er das Flohmittel automatisch versprüht. Eine Dose reicht für ca. 30m². Am besten ist aber eine Dose pro Raum, da sich das Mittel nur dann ideal verteilen kann. Anschließend noch einmal gut lüften und flohfrei ist die eigene Wohnung. Das Viererpack reicht meist aus.

Für Ecken, Ritzen und Kanten hinter und unter den Möbeln, eignet sich ein Flohspray von Ardap. Nachdem der Hund flohfrei ist und der Fogger die Wohnung desinfiziert hat, lässt sich das Spray an Nischen und schwer erreichbaren Stellen einsetzten, um auf Nummer sicher zu gehen und jede Ecke der Wohnung vollständig flohfrei zu bekommen.

Flohhalsband für Hunde

Flöhe kann sich ein Hund jederzeit einfangen, doch auch bei den kleinen Parasiten gibt es so etwas wie eine Saison. Genau genommen ist das der Herbst, denn im Herbst leiden die meisten Hunde unter einem akutem Flohbefall. Selbiges liegt auch ganz einfach daran, dass sich Flöhe in der warmen Heizungsluft am wohlsten fühlen und die Eier, die sich euer Hund im Wald oder bei anderen Hunden einfängt, so fast schon ideale Vorraussetzungen haben, um Flöhe schlüpfen zu lassen. Im Grunde ist die warme Heizungsluft, die im Herbst innerhalb der Wohnungen herrscht, also so etwas wie ein Brutkasten für die Flöhe, die sich dann rasend schnell vermehren können und das Angebot auch nur zu gerne wahrnehmen. Ein Flohhhalsband für Hunde kann gerade in der Floh-Saison echte Wunder wirken. Es empfiehlt sich aber auch dauerhaft bzw. ganzjährig, je nachdem wie wild euer Hund im Unterholz tobt und wo er sich herumtreibt. So bleibt ihr meist auf der sicheren Seite, auch wenn es natürlich nie eine Garantie dafür gibt, dass der eigene Hund flohfrei bleibt.

Das liegt auch daran, dass viele Flohhalsbänder nicht richtig wirken, weshalb wir hier auch nur selbst getestete und von anderen Haltern empfohlene Flohhalsbänder vorstellen möchten. Also die, die in der Praxis wirklich schon geholfen haben, nicht aber die, die nur nur Hilfe versprechen oder durch viel Werbung auffallen. Übrigens wirkt ein Flohhalsband, anders als der Name vermuten lässt, nicht nur gegen Flöhe, sondern auch gegen Haarlinge und Zecken. Empfehlungen von unserer Seite gibt es unten. Die Seresto Halsbänder haben in unserem Bekanntenkreis gute Ergebnisse hervorgebracht und vor allem konnten sie auch den Zeckenbefall stark reduzieren. Wer größere Hunde hat, kennt das Problem nur zu gut: Einmal durch den Wald, schon sitzen dutzende Zecken auf dem Hund. Mit den Halsbändern war das bei unseren Hunden Vergangenheit, nur vereinzelt war noch eine Zecke zu finden, die sich aber nicht einmal mehr festbiss, sondern einfach nach dem Spaziergang herausgekämmt werden konnte. Alles in allem gute Ergebnisse und Flöhe beim Hund gab es mit dem Halsbändern natürlich auch nicht mehr.

Flohhalsband (bis 8 kg)

Bei Halsbändern gegen Flöhe beim Hund ist es so, dass einige von ihnen sehr gut wirken, andere dagegen oft vollkommen wirkungslos bleiben. Hier eines der unserer Meinung nach Besten, welches bis zu 8 Monate Schutz gegen Flöhe, Haarlinge und Zecken verspricht. Sehr empfehlenswert und auch von vielen anderen Hundehaltern empfohlen.

Flohhalsband (ab 8 kg)

Bis zu 8 Monate lang schützt das Flohhalsband euren Hund vor Flöhen, Haarlingen und Zecken. Anders als viele ähnliche Modelle, gibt dieses hier zuverlässig seinen Wirkstoff ab und ist daher auch ein echter Geheimtipp auf dem Hundeplatz geworden. Klare Empfehlung also für das Seresto Flohhalsband von Bayer, welches auch Zecken sehr effektiv abwehrt.

Flöhe beim Hund (Infografik)

Der Kampf gegen Flöhe beim Hund ist gar nicht so einfach wie es zunächst einmal scheint. Die Biester sind nämlich sehr, wirklich sehr hartnäckig. Wo die Flöhe beim Hund oft sehr schnell verschwunden sind, bleiben sie in der Wohnung und direkten Umgebung meist noch lange Zeit bestehen und vermehren sich dort in der Regel auch rasend schnell. Damit ihr alles richtig macht und die Flöhe auch wirklich komplett loswerdet, gibt es hier noch eine passende Infografik zum Thema. 5 Schritte gegen Flöhe beim Hund. Alles was ihr darüber wissen müsst und worauf ihr unbedingt achtet solltet, ist dort noch einmal kurz und knapp vermerkt. Noch mehr Informationen geben euch die Texte auf dieser Seite, die Infografik dagegen bringt es gezielt auf den Punkt. Die Grafik selbst darf übrigens auch gerne geteilt werden, solange ein Link auf diese Website gesetzt wird und wir als Quelle genannt werden. Die Infografik dient am Ende vor allem dazu, schnell die wichtigsten Informationen zu vermitteln und das Thema Flöhe beim Hund leicht verständlich aufzubereiten, damit es auch weniger erfahrene Hundehalter verstehen und sofort wissen was bei einem Flohbefall zu tun ist. Flöhe beim Hund sind schließlich gar nicht lustig und die Anwendung eines Flohmittels sollte besonders einfach sein, nicht unnötig kompliziert gemacht werden.

Flohmittel aus der Apotheke?

Das Problem heutzutage ist, dass wir seit Jahrzehnten mit den verschiedensten Giften gegen Ungeziefer und allerlei Bakterien vorgehen. Das wiederum hat dazu geführt, dass viele Parasiten und Schädlinge inzwischen resistent oder sogar immun gegen unsere Flohmittel geworden sind. Hausmittel helfen bei Flöhen übrigens überhaupt nicht. Es ist eine absolute Legende und ein Irrglaube, dass sich eine Flohplage damit auch nur geringfügig eindämmen lässt. Sie funktionieren schlichtweg kein bisschen. Andersartige Berichte haben meist damit zu tun, dass falsche Diagnosen gestellt wurden und es sich gar nicht um Flöhe handelte, oder aber andere Umstände für das verfälschte Ergebnis gesorgt haben. Fakt ist: Flöhe verbreiten sich rasend schnell, wirklich überall und wer sie nicht restlos vernichtet und ihre Eier in der Umgebung sorgfältig entfernt, hat nach einigen Wochen oder Monaten bereits die nächsten Flöhe auf dem Hund sitzen und damit auch die nächste Flohplage in seiner Wohnung. Mit Hausmitteln kommt gegen Flöhe also niemand an. Genau das ist auch das fiese an den Flöhen, sie verschwinden nur dann, wenn ihr sehr sorgfältig und gewissenhaft gegen sie arbeitet und am Ende weder Flöhe noch Eier übrig lasst. Wer hier nur schnell oder oberflächlich reinigt bzw. bekämpft, wird nicht alle Flöhe vernichten können und demnach schnell einen erneuten Befall riskieren.

Der Kampf gegen Flöhe hat nun also allgemein dazu geführt, dass viele Flohmittel für Hunde ihre Wirkung verloren haben. Gerade bekannte Marken vom Tierarzt reichen oft nicht mehr aus, um Flöhe effektiv zu beseitigen. Es ist demnach auch besonders wichtig, von Anfang an richtig gegen die Flohplage vorzugehen, auch deshalb, weil der eigene Hund nicht alle Flohmittel dieser Welt abbekommen sollte, sondern eben nur das eine, welches tatsächlich wirkt und die Flöhe effektiv beseitigt. Wir reden hier immerhin nicht von einem Leckerlie, sondern von relativ starken Mitteln, die auch für den Hund nicht unbedingt gesund sind und die eine entsprechend hohe Qualität besitzen sollten, um keinen zusätzlichen Schaden anzurichten. Die Flohmittel aus der Apotheke oder dem Tierfachhandel wirken außerdem häufig nicht bzw. nur geringfügig, oder sie sind schlichtweg auf natürlicher Basis und gleichem damit einem Hausmittel gegen Flöhe, welches ebenfalls wirkungslos bleibt. Ihr solltet also auf die unnötigen Ausgaben verzichten und gleich zum richtigen Flohschutz greifen, statt den eigenen Hund mit vielen verschiedenen Flohmitteln unnötig zu belasten.

Gibt es ein Flohmittel für Welpen?

Darüber lässt sich natürlich streifen. Auf den Verpackungen der Hersteller ist meist die Rede davon, dass säugenden Welpen unter 8 Wochen kein derartiges Flohmittel für Hunde verabreicht werden sollte. Außerdem reicht bereits der Flohschutz, welcher in diesem Fall der laktierenden Hündin gegeben wird, auch für die Welpen vollkommen aus. Soweit der Rat der meisten Hersteller von Flohmitteln. Auf der anderen Seite solltet ihr euch aber zwei Sachen immer wieder klar machen, wenn es um den effektiven Flohschutz geht. Die erste Sache ist, dass solche Mittel immer ungesund bzw. giftig sind, also nichts darstellen was leichtfertig gegeben werden sollte. Das zweite ist, dass Flöhe nun einmal extrem hartnäckige Biester sind und sie nur mit einem Flohmittel für Hunde wirklich vernichtet werden können. Da helfen keine angeblichen Hausmittel, keine billigen Präparate aus dem Supermarkt oder der Apotheke, keine teuren Zaubertränke aus dem Tierhandel oder dem Internet - da hilft nur ein starkes, zuverlässig getestetes Flohmittel, denn sonst habt ihr bald die ganze Wohnung voll und bekommt die Flohplage nur noch mit viel Aufwand und Mühe wieder in den Griff. Mal davon abgesehen, dass Flöhe auch im Anfangsstadium schon ein echtes Problem darstellen und auch in der Wohnung viel Reinigungsarbeit erfordern, ihr also auch so schon mehr als genug zu tun haben werdet. Fordert das Glück also nicht noch mehr heraus, sondern arbeitet sauber und mit den richtigen Mitteln. Doch zum Thema Flöhe in der Wohnung, gibt es weiter unten noch mehr Tipps und entsprechende Hinweise.

Wie wirkt Flohmittel für Hunde?

Diese Frage lässt sich sehr einfach und auch sehr schnell beantworten, denn tatsächlich gelingt es einem hochwertigen und effektiven Flohmittel schon früh in den Organismus des Hundes zu gelangen, um die Flöhe so blitzschnell zu beseitigen. Das geschieht meist sogar schon nach wenigen Minuten. Offiziell heißt es in der Regel immer, dass innerhalb einer Stunde, spätestens nach einigen Stunden, alle Flöhe auf dem Tier abgetötet sind. Dann fallen die Flöhe von ganz allein ab und das Problem, zumindest beim Hund, ist Geschichte. Bei besonders starkem Flohbefall hilft es unter Umständen, wenn ihr mit einem vernünftigen Flohkamm durch das Fell kämmt, um die restlichen Flöhe einfach herauszukämmen. Einen Flohkamm sollte sowieso jeder Hundebesitzer zur gelegentlichen Kontrolle im Haus haben und den Hund damit regelmäßig kämmen, um zu sehen ob eventuell ein Flohbefall vorhanden ist. So oder so, werden sich spätestens 24 Stunden nach Vergabe des Flohmittels wohl keinerlei Flöhe mehr auf dem Hund befinden. Grundsätzlich gilt dabei: Sobald das Flohmittel verabreicht wurde, braucht ihr euch auch keine Sorgen mehr um Flöhe auf eurem Hund zu machen. Das hat sich dann bereits erledigt, auch wenn es vielleicht noch einen Moment lang dauern kann. Viel wichtiger ist es jetzt, die direkte Umgebung und die eigene Wohnung flohfrei zu bekommen, denn dort sitzen nach allgemeiner Erfahrung viel mehr Flöhe als auf dem Hund selbst. Euer Hund ist nach Vergabe vom Flohmittel für Hunde zwar definitiv geschützt, aber entfernt ihr die Flöhe in seiner Umgebung nicht, vermehren sie sich weiter und eine erneute Flohplage lässt nicht lange auf sich warten. Im nächsten Absatz geht es genau darum.

Flöhe in der Wohnung?

Leider ist ein Flohmittel für Hunde meist nicht genug, um die Parasiten tatsächlich auch vollständig loszuwerden. Die meisten Flöhe, Larven, Eier etc. sitzen nämlich nicht auf dem Hund selbst, sondern in seiner direkten Umgebung. Durch die schnelle Vermehrung und die vielen Eier, die Flöhe nun einmal legen, ist eure Wohnung bei einem Befall des Hundes daher sowieso bereits vollständig kontaminiert, auch wenn ihr die winzigen Flöhe, Eier und Larven mit dem bloßen Auge vielleicht gar nicht richtig sehen könnt. Im Klartext heißt das, dass all das Ungeziefer weiterhin in der Wohnung darauf wartet, den Hund erneut zu befallen, sobald das Flohmittel nicht mehr wirkt, und schon gibt es die nächste große Flohplage. Also gilt es nun für mindestens eine Woche, täglich sehr gründlich zu saugen. Außerdem muss die Wohnung gewischt werden und zwar auch da, wo sonst niemand hinsieht, also auch unter und hinter den Möbeln (!). Flöhe sind wirklich überall und zum Teil winzig klein, befinden sich also auch in jeder noch so kleinen Ritze, Spalte und hinter bzw. unter der Couch, genau wie ihre Eier. Deshalb sollte das Flohmittel für Hunde auch nicht als die einzige Sicherheit angesehen werden, weil dieses die Flöhe nur auf dem Hund selbst und in seiner direkten Umgebung, also seinem Körbchen etc. abtötet. Wer danach nicht richtig putzt, hat demnach auch weiterhin Flöhe im Haus und die befallen den Hund erneut, sobald das Flohmittel seine Wirkung verloren hat. Nehmt das nicht auf die leichte Schulter, denn so einfach ist es nicht die Flöhe loszuwerden.

Dementsprechend gilt es bei einem Flohbefall auch wirklich sehr ordentlich zu arbeiten, denn Flöhe beim Hund solltet ihr tatsächlich mehr als ernst nehmen. Nur wer sorgfältig und gewissenhaft alles reinigt und wäscht (bei mindestens 40 Grad, besser aber 60 Grad), kann seinen Haushalt wieder vollständig flohfrei bekommen. Die meisten Hundebesitzer, die anschließend erneut über Flöhe klagen, haben ihre Wohnung meist einfach nicht sorgfältig genug gereinigt, oder dachten ein kleiner Wischgang würde bereits ausreichen. Dem ist aber nicht so, es braucht meist noch einen Flohschutz für die Umgebung. Alle Informationen dazu findet ihr im nächsten Absatz und praktische Empfehlungen gibt es anschließend auch wieder.

Wie viel Flohmittel ist sinnvoll?

Nun mag sich manch einer vielleicht wundern, warum hier auf der einen Seite von Giften gesprochen wird, auf der anderen Seite aber genau diese Gifte empfohlen werden, sogar davon die Rede ist, möglichst viele davon einzusetzen, um die Flöhe beim Hund auch wirklich loszuwerden. Im Grunde ist die Ganze Sache recht einfach. Persönlich lebe ich selbst vollkommen vegan, biologisch und bin auch privat absolut für natürliche Lösungen, wo es nur geht. Doch bei Flöhen ist das einfach unrealistisch und schlichtweg nicht möglich. Natürliche Heilmittel und Hausmittel helfen einfach nicht. Außerdem haben Flöhe gegen viele Flohmittel bereits starke Resistenzen entwickelt, wirken also gar nicht mehr. So ist es am Ende ganz einfach so, dass schon ein paar Überlebende Flöhe in der Wohnung dafür sorgen können, dass bereits in kurzer Zeit eine weitere Flohplage mit anschließendem Flohbefall beim Hund ausbrechen kann. Es darf bei dem Thema Flöhe also einfach kein Risiko eingegangen werden, wenn ihr mich fragt, denn jeder Kompromiss vernichtet die Wirkung. Flöhe beim Hund vermehren sich zu stark und kriechen in jede noch so kleine Ritze, das bekommt ihr nur mit Chemie und viel Putzarbeit in den Griff. Der Hund sollte zudem komplett von den Flöhen befreit und die Wohnung sehr sorgfältig desinfiziert werden. Hier hilft auch kein schnelles reinigen, sondern nur der Einsatz von Flohmitteln, den Foggern, sowie dem Spray für die unerreichbaren Stellen. Außerdem sollte auch danach noch längere Zeit täglich gesaugt werden, wobei der Beutel anschließend entsorgt werden muss. Ein einziges überlebendes Flohei und schon resultiert im schlimmsten Fall wieder eine echte Flohlawine daraus. Nehmt die ganze Sache also bitte nicht auf die leichte Schulter und seid auch nicht zu faul, jedes Möbelstück vorzurücken, um dahinter zu putzen und das Flohmittel auch dort anzuwenden. Wer das nicht macht, kann sich in einigen Wochen oder Monaten nämlich erneut mit Flöhen beim Hund beschäftigen, weil sie, sobald das Flohmittel seine Wirkung verloren hat, definitiv in alter Stärke zurück sein werden. Also lieber gleich von Anfang an sehr ordentlich arbeiten und die Flöhe ein für alle mal loswerden, als die Arbeit am Ende noch ein zweites oder drittes Mal machen zu müssen.

Wie funktioniert ein Flohhalsband?

Je nach Art und Beschaffenheit des Flohhalsbands, wirkt selbiges mal mehr und mal weniger stark, sowie über verschiedene Zeiträume hinweg. Die Empfehlung auf dieser Seite, nämlich das Seresto Flohhalsband, wirkt bis zu acht Monate lang, wobei das Halsband gegen Ende dieser Zeit bereits ausgetauscht werden sollte, um weiterhin bestmöglichen Schutz gegen Flöhe, Zecken und Haarlinge zu garantieren. Im Idealfall also einfach zweimal im Jahr bzw. halbjährig gegen ein neues Flohhalsband ersetzten, um den Schutz wie gewohnt aufrecht zu erhalten. Das Flohhalsband selbst gibt über Haare und Haut einen Wirkstoff und Geruch ab, der Flöhe, Zecken und Haarlinge verschreckt bzw. sogar abtötet. Dafür sorgen die Wirkstoffe Imidacloprid (gegen Flöhe) und Flumethrin (gegen Zecken), die zuverlässig Ungeziefer von eurem Hund fernhalten. Für Menschen ist das Halsband geruchsneutral, optisch sehr schlicht und unauffällig gestaltet, also vollkommen problemlos zu handhaben. Viele Hundehalter streifen dem Hund das Flohhalsband daher einfach zusammen mit dem richtigen Halsband über den Kopf und schon beginnt selbiges automatisch zu wirken. Ganz einfach und eine leicht zu nutzende Vorbeugung vor Parasiten beim Hund. So braucht ihr später auch kein Flohmittel für Hunde mehr, da ein Flohbefall gar nicht erst auftreten kann, wenn das Flohhalsband effektiv wirkt.

Nebenwirkungen beim Flohhalsband

Immer wieder heißt es, dass Flohhalsbänder ungesund für den Hund seien oder gar Nebenwirkungen hervorrufen würden. Darüber lässt sich allerdings streiten, denn Flöhe oder gar Zecken, mit all ihren gefährlichen Erregern, sind ganz sicher auch keine gesunde Alternative und sie können unter Umständen auch sehr gefährlich werden, indem sie beispielsweise katastrophale Krankheiten wie die Borreliose übertragen. Ein Flohhalsband hat also durchaus seine Daseinsberechtigung. Bei manchen Hunden löst das Flohhalsband allerdings ein Jucken aus, weshalb sie sich vermehrt kratzen. Bleibt selbiges im Rahmen, ist das alles nicht weiter schlimm. Wird das Kratzen aber zur Plage und kommt am Ende einfach zu häufig vor, sodass sich der Hund eventuell sogar wund kratzt, vor allem aber auch einfach unwohl fühlt, solltet ihr das Flohhalsband natürlich lieber wieder entfernen. Wie gesagt: So etwas kommt eher selten vor, doch weil manche Hunde eben entsprechend auf ein Flohhalsband reagieren, darf selbiges natürlich auch nicht unerwähnt bleiben. Weitere Hinweise dazu findet ihr dann im Beipackzettel bzw. auf der Verpackung vom Flohhalsband. Am besten einfach mal ausprobieren, denn abnehmen lässt sich das Flohhalsband jederzeit. Übrigens kann häufiges Kratzen auch durch Langeweile ausgelöst werden. Viele Hunde, die beispielsweise nicht richtig ausgelastet werden, neigen dazu sich einen Tick anzugewöhnen, wie beispielsweise häufiges Kratzen oder Beißen. Bei solchen Verhaltensauffälligkeiten hilft es den eigenen Hund und mehr zu bewegen, um seinem Wesen gerecht zu werden. Hier eignet sich Intelligenzspielzeug für Hunde, um auch den Kopf des Tieres entsprechend auszulasten und seine Intelligenz bestmöglich zu fördern und auszubauen. Aber das ist natürlich ein ganz anderes Thema.

Was was passiert mit den Flöhen?

Eigentlich ist die ganze Sache recht einfach zu verstehen. Wie oben schon erwähnt, gibt ein Flohhalsband normalerweise sowohl Duftstoffe, als auch verschiedene Präparate ab. Die Duftstoffe sollen Flöhe, Zecken und Haarlinge idealerweise bereits von eurem Hund fernhalten, noch bevor sie in seine Nähe gelangen. Das klappt in vielen Fällen tatsächlich auch sehr zuverlässig, aber eben nicht immer zu einhundert Prozent, weshalb die Präparate, die vom Flohhalsband schonend in die Hundehaut und das Fell übertragen werden, für Flöhe, Zecken und Haarlinge tödlich wirken. Gelingt es einem Floh also, trotz abwehrender Geruchswand vom Flohhalsband, dennoch zuzuschlagen und den Hund zu beißen oder sich auf ihm niederzulassen, stirbt dieser innerhalb kürzester Zeit, fällt vom Hund ab und stellt somit auch keine Gefahr mehr da. Zwei ganz einfache Mechanismen, die in den meisten Fällen sehr wirkungsvoll sind und gut funktionieren. Ein doppelter Schutz also, bestehend aus einer Geruchswand (für den Menschen nicht zu riechen, keine Angst) und direkten Abwehrmitteln, die den Floh bekämpfen und töten, bevor er gefährlich werden kann. Für Zecken und Haarlinge gilt ähnliches, auch sie werden von einem Flohhalsband sehr effektiv abgewehrt und gelangen so oft gar nicht erst auf den Hundekörper.

Hände Weg von Bernsteinketten!

Nun halten sich seit langer Zeit Gerüchte darüber, dass beispielsweise spezielle Bernsteinketten, bei Zecken und Flöhen ebenfalls wahre Wunder bewirken können, indem sie die Parasiten auf natürliche Art und Weise fernhalten oder mit ihren Energien dafür sorgen, dass diese auf wundersame Weise abgewehrt werden. Dabei möchte ich hier nun gar nicht auf all die Artikel und Studien bzw. Versuche eingehen, die genau das widerlegen, sondern möchte euch vielmehr nur einen Rat an die Hand geben. Glaubt so einen Quatsch bitte nicht. Es sind in der Medizin so viele Scharlatane unterwegs, die euch das Blaue vom Himmel versprechen und euch Schutz auf natürliche Weise, mit Jahrhunderte alten Steinen etc. versprechen. Es wäre zwar wirklich toll, wenn das alles so einfach und schonend funktionieren würde, keine Frage, doch genau das tut es eben meist nicht. Es kostet nur deutlich mehr Geld, ist mit deutlich mehr Gerede verbunden und erfordert eine deutliche Menge an Irrglauben, der am Ende nur eurem Hund schadet. Macht also bitte nicht den Fehler und denkt, euer Vierbeiner könnte mit einer Bernsteinkette oder mit dem inzwischen so beliebten Kokosöl und anderen fragwürdigen Mittelchen vor Flöhen und Zecken geschützt werden. Zwar ist das letztere, nämlich das Kokosöl, durchaus sehr gesund für Haut und Fell des Hundes, es schützt aber dennoch nicht vor Parasiten bzw. Flöhen, auch wenn einige Hundehalter sich das gerne mal einbilden oder auch einreden lassen. Also seid nicht dumm und schützt euren Hund vernünftig. Alles andere bringt weder euch, noch eurem Hund etwas. Nur ein Flohmittel für Hunde sorgt dafür, dass Flöhe auch wirklich verschwinden werden.

Hinweise zu Flöhen beim Hund

Am Ende möchten wir euch noch den ein oder anderen Trick verraten, den wir selbst nach jahrelanger Hundehaltung und entsprechender Erfahrung mit Flöhen gelernt habe. Zum Beispiel, dass ihr nach dem Saugen stets den Staubsaugerbeutel wegwerfen oder ebenfalls mit Flohmittel besprühen solltet, damit nichts darin überlebt oder wieder herauskriechen kann. Außerdem ist nichts ärgerlicher, als wenn nach der ganzen Aktion (Flohmittel für den Hund, Reinigung des Ganzen Hauses etc.) ein kleiner fieser Floh überlebt und zwei oder drei Monate später erneut eine Flohplage auslöst. Also nehmt das Thema direkt beim ersten mal wirklich ernst, arbeitet gründlich und säubert auch jede noch so kleine Ritze im Haus. Tut ihr das nicht, kommen die Flöhe in einigen Monaten zurück. Ganz sicher sogar. Wer am Anfang nicht sorgfältig gegen die Flöhe vorgeht, bekämpft sie meist mehrmals. Davon abgesehen empfiehlt es sich, nach einem Monat erneut einen Fogger in der Wohnung aufzustellen, um eventuell doch noch geschlüpfte Flöhe im Nachhinein ebenfalls zu vernichten. Auch der Hund sollte am besten regelmäßig mit einem Flohmittel für Hunde behandelt werden, um eine erneute Plage gleich komplett auszuschließen. Auch ein Flohhalsband kann Wunder wirken. Wem die ständige Gabe von Flohmittel für Hunde nicht zusagt, der sollte seinen Hund aber zumindest noch ein weiteres (ebenfalls nach ca. einem Monat) mit dem Flohmittel behandeln, um auch dort auf Nummer sicher zu gehen. Wer gründlich ist und das Thema Flöhe nicht auf die leichte Schulter nimmt, ist sie danach meist für immer los. Wer die Sache nicht ernst genommen oder seine Umgebung nicht richtig gesäubert hat, der findet nach wenigen Wochen oder Monaten erneut einen Floh auf seinem Hund. In diesem Sinne: Bleibt Frohfrei und alles Liebe für euch und euren Vierbeiner.

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Trennungsangst: 7 Bausteine

Kürzlich wurde ich gefragt, was man tun kann, um einem Hund das Alleinebleiben zu erleichtern. Ich dachte mir, warum nicht die Frage hier für alle beantworten, die unter ähnlichen Problemen leiden?

– Zerstörungswut: Schuhe, Pölster, Kleidung, Möbel etc., die unberührt bleiben, wenn die Bezugsperson zuhause ist, werden zerbissen, wenn der Hund alleine ist.

– Unruhe: Der Hund läuft ständig auf und ab, hin und her, von einem Zimmer ins andere …

– Stubenunreinheit: Ein unter anderen Umständen stubenreiner Hund macht ins Haus, wenn er alleine ist.

Der Trick mit der Kamera

Manche Hunde werden bereits nervös, wenn die Bezugsperson Anstalten macht, das Haus ohne sie zu verlassen. Andere stimmen ein Bellkonzert an, sobald die Tür sich hinter ihnen schließt. Andere leiden erst einige Zeit, nachdem die Bezugsperson das Zuhause verlassen hat.

Um sicherzustellen, dass meine Hunde nicht unter Trennungsangst leiden, lasse ich die Kamera meines Notebooks laufen, wenn ich das erste Mal länger ohne Hund die Wohnung verlasse. So habe ich zum Beispiel festgestellt, dass Phoebe doch etwas unruhiger als gedacht war, als ich sie als Junghund zum ersten Mal für eine Stunde allein gelassen habe – daraufhin habe ich die Alleinbleib-Trainingszeit sofort reduziert -, und dass Fanta sich auch ohne mich nach kurzer Zeit bei mir zuhause gefühlt hat.

Leider ja. Genauso wie wir Menschen im Laufe des Lebens Ängste entwickeln können, die wir früher nicht kannten, kann Trennungsangst nicht nur bei jungen, sondern auch bei älteren Hunden auftreten. Ein Umzug, ein neuer Partner, eine Veränderung im Tagesablauf eines sensiblen Hundes, ein traumatisches Erlebnis, die plötzliche Zunahme der Zeit allein, neue Geräusche/Gerüche aus der Nachbarwohnung oder auch gesundheitliche Probleme, die den Hund nicht nur physisch, sondern auch psychisch belasten, können Trennungsangst auslösen. Der Deutsche Wachtelhund eines Bekannten etwa, ein Hund, der sein Leben lang gewohnt war, täglich mehrere Stunden alleine zu sein, bekam im Alter von 15 Jahren regelrechte Panikattacken, wenn er alleine bleiben musste: Gehör und Sehfähigkeit ließen nach, Schax war nicht mehr sicher auf den Beinen und hatte mitunter Probleme, sich zu orientieren. Glücklicherweise ging sein Mensch zu der Zeit in Pension, sodass Schax in den schwierigen letzten Monaten seines Lebens kaum alleine war.

Den Hund einfach zu ignorieren hilft in manchen Fällen, aber nicht immer. Bellen etwa ist für viele Hunde ein sogenanntes selbstverstärkendes Verhalten. Das heißt, das Bellen selbst hat einen befriedigenden Effekt auf den bellenden Hund. Und selbst wenn ein Dauerbeller erst nach Stunden ausdauernden Bellens mit der Rückkehr seines Menschen für sein Verhalten bestätigt wird, kann er daraus lernen, dass Dauerbellen irgendwann zum gewünschten Erfolg (Mensch kommt heim) führt. Selbst wenn sein Mensch schimpfend nach Hause kommt, weil sich im Treppenhaus schon die Nachbarn bei ihm über den lauten Hund beschwert haben, ist für einen Hund, der unter Trennungsangst leidet, die Erleichterung, nicht mehr allein zu sein, größer als die empfundene Strafe gegenüber dem schimpfenden Herren.

Das sagt sich zwar leicht, ist aber für viele nicht so einfach umsetzbar: Wir arbeiten, müssen einkaufen, haben Arzttermine und wollen hin und wieder abends ein Lokal besuchen. Nicht überallhin können wir einen Hund mitnehmen.

Ich habe mir 7 Bausteine einer Trennungsangst-Therapie überlegt, die je nach persönlichen Möglichkeiten frei kombiniert werden können. Ich hoffe, dass für alle Lebensumstände die eine oder andere praktikable Idee dabei ist.

1. TV-Training und die Kunst, zu unterscheiden

Versuche, bewusst das Alleinebleiben zu trainieren und langsam die Zeit auszudehnen. Wenn der vierbeiniger Gefährte trotzdem länger allein bleiben muss, können wir uns zunutze machen, dass Hunde Meister der Differenzierung sind. Zwei Beispiele: Ein Hund kann zum Beispiel lernen, an der Lederleine nicht zu ziehen, an der Gurtleine aber schon, weil nur an der Lederleine trainiert wird. Ein Hund kann auch lernen, dass es in Wohnung A erlaubt ist, auf der Couch zu schlafen, in Wohnung B aber nicht. Die Fähigkeit, unterschiedliche Situationen anhand von Details zu unterscheiden, begegnet uns im Training recht häufig – meist mit einer negativen Konnotation: Hunde tun sich schwer, zu generalisieren. Das heißt, dass Snoopy nicht automatisch im Vorzimmer “Sitz!” befolgen kann, wenn ich es bisher nur im Wohnzimmer trainiert habe. Wenn es um Trennungsangst geht, ist es allerdings praktisch, dass Hunde keine Generalisierer sind. Wie legen wir die Gabe, Situationen anhand von Details zu unterscheiden, also auf unser Trainingsproblem um?

Wenn unser Vierbeiner hingegen einmal länger alleine bleiben muss, als er angstfrei kann (= kein Training!), drehen wir Fernseher/Radio NIE auf.

Viele Hunde lernen schnell, dass es okay ist, allein zu sein, wenn der Fernseher (bzw. das Radio) läuft, weil das bedeutet, dass ihr schnell wieder zurückkommt: Sie müssen sich nicht fürchten.

Wenn ihr also trainiert, dreht ihr Fernseher/Radio auf und geht erstmal für 2 Minuten weg. (In besonders schwierigen Fällen noch kürzer.) Wenn ihr zurückkommt, dreht ihr ihn ab und macht ganz selbstverständlich mit dem Alltag weiter. Wiederholen. Wenn die 2 Minuten für euren vierbeinigen Gefährten kein Problem mehr sind, dreht ihr den Fernseher auf und verlasst die Wohnung für 3 Minuten, kommt dann zurück, dreht wieder ab und macht ganz normal mit dem Alltag weiter, als wäre nichts besonderes vorgefallen, usw.

Gaaaaanz langsam steigert ihr die Zeit mit dem Alleinelassen im Training. Dabei ist wichtig, den Hund niemals zu überfordern: Das kann das bereits aufgebaute Vertrauen in die Fernsehzeit zerstören und zu Rückschlägen im Training führen. Anfangs im Minutentempo steigern, dann vielleicht +5 Minuten. Zwischendurch macht ihr den Schwierigkeitsgrad wieder einfacher und kommt schon nach 1 oder 2 Minuten zurück. Es verhindert Frustration im Hund, den Schwierigkeitsgrad nicht ständig zu steigern, sondern zwischendurch auch wieder zu senken.

Ganz wichtig: Immer, wenn ihr euren Hund länger allein lassen müsst, als ihr trainiert habt – immer, wenn ihr ihn allein lassen müsst und nicht 50 Euro drauf verwetten würdet, dass es kein Problem für ihn ist! -, dreht ihr Fernseher/Radio NICHT auf. Euer Hund wird in diesen Situationen wahrscheinlich weiter Verlustängste durchleiden, durch die fehlende Geräuschkulisse des Radios/Fernsehers wird im Idealfall aber der Trainingsprozess nicht beeinträchtigt, da der Hund die Situation aufgrund dieses Details als eine ganz andere empfindet und nicht generalisiert.

Erst, wenn die Trainingszeit die Länge erreicht hat, in der euer Hund tatsächlich allein bleiben muss, lasst ihr Fernseher/Radio jedes Mal laufen, wenn ihr weggeht. Dann sollte das Alleinebleiben in allen Situationen problemlos funktionieren.

2. Management: Hundesitter, Doggy-Daycare

Der Management-Baustein arbeitet nicht an den Wurzeln des Problems, sondern verhindert, dass der Hund in eine Situation kommt, in der er Trennungsängste empfindet. Dadurch lernt unser Patient zwar kein Alleinebleiben, allerdings werden seine Nerven und (im Falle eines chronischen Bellers) auch die Nerven der Nachbarn oder (im Falle eines zerstörungswütigen Vierbeiners) der Zustand der Möbelstücke geschont.

3. Beruhigende Düfte, Wickel und Musik

Mutterhündinnen scheiden Pheromone aus, die eine beruhigende Wirkung auf die Welpen haben. Diese Pheromone können auch künstlich hergestellt werden. So gibt es Pheromonhalsbänder (sieht aus wie ein Flohhalsband), Pheromonsprays und Pheromonstecker (stell euch einen Gelsenstecker vor). Für manche Hunde wirken diese Beruhigungspheromone Wunder. Bei anderen haben sie überhaupt keine Wirkung; das muss man ausprobieren. Ich habe für Fanta ein solches Halsband ausprobiert, habe aber keinen Unterschied im Verhalten festgestellt. Eine Bekannte hingegen hat bei ihrem Greyhound eine riesige Verbesserung festgestellt; ihr Hund, der sehr schreckhaft und ängstlich war und dazu neigte, unter Stress nach anderen Hunden zu schnappen, konnte mit dem Pheromonhalsband problemlos ohne Leine und Maulkorb im Park spazieren gehen.

Pheromonprodukte sind nicht billig und müssen regelmäßig erneuert werden. Sie sind auf Amazon erhältlich (suche nach Adaptil) oder in Wien in der Agnes Apotheke, Silbergasse 15, 1190 Wien.

Eine weitere Möglichkeit sind Anxiety Wraps oder Thundershirts. Das ist ein Shirt für Hunde, das eng am Körper anliegt und einen stetigen Druck ausübt. Wie auch die Pheromone soll es manchen Hunden sehr helfen, wenn sie es in einer angstauslösenden Situation tragen (etwa beim Alleinebleiben), anderen hingegen gar nicht. Ich habe selbst noch nie ein solches Shirt ausprobiert und bin daher skeptisch, obwohl ich von mehreren Seiten positive Dinge über die Wirkung gehört habe. Glaubt man der Thundershirt-Homepage, so hat Druck einen beruhigenden Effekt auf das Nervensystem, indem er die Ausschüttung beruhigender Hormone wie Endorphone veranlasst. Auch diese Produkte finden sich auf amazon unter “Thundershirt”. Ein Thundershirt kostet um die 40 Euro, aber ist eine einmalige Investition.

Auch klassische Musik soll beruhigend wirken; ich konnte allerdings noch nie austesten, ob das tatsächlich der Fall ist. An Feedback zu diesem Thema wäre ich aber sehr interessiert. Falls einer meiner Leser bereits Erfahrungen mit solcher Musik gemacht hat, freue ich mich, in den Kommentaren darüber zu lesen!

Psychoakustische Musik für Hunde basierend auf Lisa Spectors Forschung kann hier heruntergeladen werden. Ein Album kostet knappe 10 US-Dollar und enthält Musik von Mozart, Haydn, Beethoven, Chopin u.A.

Image courtesy of Grant Cochrane/FreeDigitalPhotos.net.

Wenn euer Hund beim Alleinebleiben eher nicht frisst oder grundsätzlich nicht besonders verfressen ist, könntet ihr überlegen, sein reguläres Futter nicht davor oder danach, sondern ausschließlich beim Alleinebleiben anzubieten.

Falls euer Hund dazu neigt, beim Alleinebleiben Dinge zu zerstören, bieten sich auch Klopapierrollen, Kartons, zusammengeknüllte Zeitungen etc. an.Ungefärbtes Papier ist ungefährlich, auch wenn euer Hund es frisst.

5. Die Box: Sicherheit und Stubenreinheit

Flohhalsband hund

Zusammenstellung von Michael Palomino

-- Webforen und eigene Erfahrung an einem Wohnort mit Hunden ohne Nass-Reinigung und ohne Kanalisation

Vermehrung der Flцhe ab 5 Grad Celsius - Flцhe kцnnen Krankheiten ьbertragen

Flцhe vermehren sich ab einer Temperatur von 5 Grad Celsius. Flohweibchen legen in ihrem Leben rund 400 Floheier.

-- eine besondere Gefahr sind wildlebende Tauben, wenn diese Flцhe haben und so Flцhe verbreiten. [1]

Niemand weiss, warum es Flцhe gibt.

-- kцnnen Pest ьbertragen

-- kцnnen Tularдmie ьbertragen ("Hasenpest" [3])

-- kцnnen murines bzw. endemisches Fleckfieber ьbertragen

-- keine direkte Ьbertragung von Mensch zu Mensch.

Flцhe, Frassbild 01 (2008) am rechten Oberarm

Flцhe, Frassbild 02 (2008) am linken Oberarm

Flцhe, Frassbild 03 (2008) an der linken Wade

Pickel, Mьckenstiche und Flobisse unterscheiden sich auch in der Reaktion, wenn sie aufgekratzt und desinfiziert werden: Das Umfeld der aufgekratzten Pickel schwillt rot an und bleibt lange angeschwollen, ebenso der aufgekratzte Mьckenstich. Das Umfeld von Flohbissen schwillt etwas rot an und schwillt dann wieder ab, es bleibt nur ein roter Punkt. Dieser rote Punkt bleibt aber sehr lange, mindestens zwei Wochen, sichtbar erhalten, viel lдnger als Pickel oder Mьckenstiche.

von Michael Palomino (2008)

<Wirkstoff: Propoxur 0,11%, bekдmpft Flцhe und Lдuse

Ein Flohspray, z.B. von Beaphar

Starker Flohspray fьr Schuhe und Fussmatten: Da nun Floheier oft von der Strasse hineingetragen werden (vor allem in Lдndern ohne grosse Strassenreinigung, oder bei liederlichen Nachbarn mit Floh-Hunden oder Floh-Katzen, oder bei Nichtreinigung von Korridoren und Treppenhдusern, oder beim Fehlen von Fussmatten), sollte man auch sofort einen starken Flohspray (ein Umgebungsspray, stдrker als der Tier-Flohspray fьr den Hund) kaufen und die Schuhe (oben und seitlich), die Schuhsohlen und die Schuhmatten / Fussmatten einsprьhen. So kommen keine oder zumindest sehr viel weniger Floheier in die Wohnung als vorher.

Fussmatte gegen Floheier, z.B. mit der Botschaft "Wir kaufen nix"

Fussmatte gegen Floheier, z.B. mit Blumen

Starker Flohspray, z.B. von Sapolio "mata pulgas"

-- Tier-Flohspray kaufen und anwenden ( " )

-- Flohhalsbдnder kaufen und anlegen ( " , ist aber mit Gefahren fьr das Tier verbunden)

-- starken Flohspray anwenden auf Schuhen, Schuhsohlen, Schuhmatten / Fussmatten

-- es gilt nun, die Wдsche, Schuhe und Leintьcher nach Flohkot zu untersuchen. Flohkot sind kleine schwarze Punkte, die aus Blut bestehen. Das Blut des Flohkots ist Nahrung fьr die folgenden schlьpfenden Flцhe. Beim Verreiben oder beim Nassmachen verfдrben sich die schwarzen Punkte blutrot

-- nach einer grьndlichen Dusche mit gewaschenen Haaren kann man die Wдsche, die man in den nдchsten 4 Wochen nicht braucht, luftdicht in Plastiksдcke einpacken und 4 Wochen verschlossen halten (am besten doppelt einpacken). So werden die Flцhe und die noch schlьpfenden Flцhe, die sich eventuell in dieser Wдsche befinden, ausgehungert

-- alle Wдsche, die man in den nдchsten 4 Wochen braucht (Kleider, Bettwдsche), soll man heiss bei mindestens 70-80 Grad waschen, um die Floheier abzutцten und den Flohkot auszuwaschen (in Gegenden, wo die Wдschereien nur kalt waschen, muss man alles von Hand waschen, am besten mit einem grossen, schnellen Wasserkocher und einem grossen Kessel; und in Gegenden, wo in den Wдschereien nur kalt gewaschen wird, ist die Gefahr von Flohbefall viel grцsser, weil die Floheier nicht regelmдssig vernichtet werden)

-- die gewaschene Wдsche sollte man am besten im Tumbler trocknen, oder an einem Ort, wo es sicher keine Flцhe hat

-- zur Wдsche gehцren auch Fussmatten, die Decken der Liegeplдtze der Haustiere, Plьschtiere, und alles Stoffige wie Stofftaschen, weitere Decken, Leintьcher, Bettzeug, Teppiche, ev. auch Rucksдcke etc.

-- Wдsche und Stoffsachen sollten in der Zeit der Flohbekдmpfung alle in luftdichten Plastiksдcken aufbewahrt werden.

-- Handtьcher und Badetьcher sollten alle gleich zuerst kochend heiss gewaschen werden oder sogar fortwerfen und neue kaufen, aber auch neu gekauft einzeln in Plastiktьten aufbewahren, damit keine neuen Flцhe drankцnnen

-- verflohte Teppiche kann man heiss abdampfen oder am besten fortwerfen und verbrennen.

-- derselbe Ьbertragungsweg von einem Teppich an Hose, Rock oder Socken gilt fьr Teppiche unter dem Mittagstisch, wenn diese nicht tдglich gesaugt werden und regelmдssig Leute mit Strassenschuhen in der Wohnung die Floheier verteilen, die sie von der Strasse unfreiwillig einschleppen

-- derselbe Ьbertragungsweg von einem Teppich an Hose, Rock oder Socken gilt fьr Teppiche in цffentlichen Rдumen wie Restaurants, Nachtclubs, in Reisebussen, Zьgen oder Flugzeugen. Diese Teppiche sind eine Dauergefahr fьr Flohbefall und weiteres Ungeziefer, weil dauernd mit Strassenschuhen ьber den Teppich gelaufen wird, so dass es dauernd mцglich ist, dass Floheier oder andere Ungeziefereier eingeschleppt werden. Teppiche in цffentlichen Rдumen sind deswegen ein absoluter Leichtsinn

-- derselbe Ьbertragungsweg von einer Fussmatte an Hose, Rock oder Socken gilt fьr alle Autos mit Teppichen oder Teppichfussmatten, vorne UND hinten auf der Rьckbank. Die Flцhe nisten sich in den Teppichen bzw. in der Teppichfussmatte ein und springen den Autofahrer/innen und den Passagieren an die Hose bzw. an den Rock oder an die Socken. Deswegen sind im Auto Gummifussmatten besser, wenn man nicht gerne staubsaugen tut. Aber auch Gummifussmatten mьssen regelmдssig geputzt werden, am besten mit Flohspray im Schwamm

Auto-Fussteppiche kцnnen sehr leicht zum Flohnest werden

Auto-Gummifussmatten fьr die Rьckbank

-- wenn das Auto mit Teppichen ausgespannt ist, kцnnen Flцhe auch von Gepдckstьcken ьbertragen werden: Fremde Gepдckstьcke im Kofferraum hinterlassen Flцhe oder Floheier, und dann vermehren sich die Flцhe im Teppich des Kofferraums und befallen dann das eigene Gepдck. Potenzielle Floh-Ьbertrдger sind also die Taxis, auch wenn diese nicht tдglich gesaugt und gereinigt werden.

-- ein verflohter, ungewaschener Rucksack ist dann mцglich, wenn z.B. ein Rucksack auf einer verflohten Fussmatte oder auf einem verflohten Teppich unter dem Schreibtisch deponiert wird. Dieser verflohte Rucksack leistet den Flцhen bei Gebrauch dann besondere Dienste: Die Flцhe werden am Rьcken das T-Shirt oder an die Jacke gedrьckt und sind "schon da" und mьssen gar nicht mehr springen. Die Flцhe brauchen nur noch hochzukrabbeln und sind am Hals, oder sie krabbeln nach unten und kommen wunderbar an die Gьrtellinie heran und haben wunderbaren Zugang zum Menschenblut. Der Ьbertragungsweg vom verflohten Rucksack zum Hals oder zur Gьrtellinie ist eigenartig leicht.

Man sieht also, es liegt nicht nur am Wдschewaschen oder an Haustieren, ob Flцhe existieren oder nicht. Und es gibt sicher noch mehr "unfreiwillige" Ьbertragungswege.

Bei Flohvorkommnis mьssen die Floheier und der Flohkot (kleine, schwarze Punkte, die beim Nдssen blutrot werden) absolut verschwinden. Deswegen soll man viel staubsaugen und wischen, am besten mit Flohspray im Schwamm / Lappen. Der Flohkot, der aus Blut besteht, und der auf dem Boden und in Teppichen oder auf Sofas liegt, muss weg, denn sonst dient der Flohkot den geschlьpften Jungflцhen als Nahrung. Am besten ist es, wenn man in den Staubsaugerbeutel Flohpuder (Wirkung umstritten) oder ein Stьck Flohhalsband hineingibt, sonst krabbeln eventuell aufgesaugte Flцhe wieder aus dem Staubsauger raus. Man kann ja nicht nach jedem Saugen gleich den Staubsaugerbeutel wechseln. Im Prinzip wдre es aber die richtige Methode, nach jedem Saugen den Staubsaugerbeutel wegzuwerfen oder sogar zu verbrennen. Das kostet eine Menge Staubsaugerbeutel, wдre aber klinisch perfekt.

-- beim Wischen kann man den Schwamm oder den Lappen mit Insektizid einsprьhen, v.a. die Ritzen und die Ecken, so dass Ungeziefer nirgends eine Chance hat und die Luft doch kaum belastet ist.

-- kam kann die Wohnung abdampfen, v.a. die Ritzen und die Ecken abdampfen, denn durch den heissen Dampf gehen Flцhe und Floheier ein (der Dampf in der Wohnung scheint aber nicht sehr angenehm).

Die Fussmatte, Schuhe und Schuhsohlen einsprayen: Man sollte unbedingt als Sofortmassnahme noch vor allen anderen Massnahmen sofort die Fussmatte, die Schuhe und die Schuhsohlen einsprayen, um das weitere Hereintragen von Floheiern zu vermeiden. Das sollten auch alle Nachbarn machen, wenn ein Flohbefall vorkommt. Das sollte man in gefдhrdeten Gebieten (wo kalt gewaschen wird, wo es keine Nass-Strassenreinigung gibt etc.) eigentlich pro Woche einmal machen.

-- Flohspray von Schecker, fьr Menschen ungiftig

-- Umgebungsspray Exspot, tцtet Flцhe und Zecken

-- Umgebungsspray KADOX vom Tierarzt, tцtet die Entwicklungsstadien des Flohs, nicht auf Tiere sprьhen

-- Umgebungsspray Virbac Indorex (Pumpspray)

-- Tamirex Plus, wirkt bis zu 6 Monaten.

Jacutin-Produkte gegen Ungeziefer

Stronghold gegen Ungeziefer bei Hunden

Das Einreiben von Haustieren mit Flohemulsion oder Puder

Die Flohpille "Program" unterbricht den Fortpflanzungszyklus der Flцhe fьr zukьnftige Generationen: Das Medikament "Program" einmal monatlich dem Hund zu fressen gegeben verдndert das Blut derart, dass sich die Eier der Flцhe verдndern: Der Chitinpanzer wird derart verдndert, dass keine Flцhe mehr schlьpfen kцnnen und die Flцhe de facto unfruchtbar werden. Nach der Begattung stirbt das Flohmдnnchen, nach der Eiablage stirbt das Flohweibchen, und so sterben die Flцhe aus.

Sabila / Aloe Vera, Gel hier in einer Tube mit der Bezeichnung "Gel de Zabila" (links)

-- in Deutschland gibt es eine Salbe "InfectoScab", die fьr viele Hauterkrankungen angewandt wird

8. Verhaltensдnderungen und Vorbeugung gegen Flцhe und anderes Ungeziefer

-- regelmдssig Gдnge und Flure nass reinigen und die Ecken und Rдnder einsprayen

-- regelmдssig duschen und die eigenen Fьsse waschen und nach Flohkot absuchen

-- die behandelten Tiere mit Flohemulsion oder mit verдndertem Blut sollen ьberall laufen gelassen werden, speziell dort, wo die Flцhe sind, damit sich die Flцhe an ihnen "vergreifen" und sterben bzw. damit die Floheier sich nicht mehr entwickeln kцnnen. Das behandelte Haustier wird so zum Flohkiller, auch prдventiv

-- regelmдssig (vielleicht 1mal pro Woche) in gefдhrdeten Gebieten Ritzen, Ecken und Fussleisten mit Insektizid einsprьhen und dann fьr 2 Stunden aus der Wohnung verschwinden und dann gut lьften

-- regelmдssig (vielleicht 1mal pro Monat) in gefдhrdeten Gebieten die Wohnung einsprьhen, Flohurlaub bzw. Ungezieferurlaub machen und dann gut lьften

-- regelmдssig das Haustier (Katze oder Hund) auf einer weissen, festen Unterlage durchbьrsten (z.B. alle 2 Tage) und nach Flohkot untersuchen

-- eventuell im Halbjahresrhythmus entwesen und in Flohurlaub / Ungezieferurlaub gehen, zumindest regelmдssig die Ritzen einsprьhen

Flohhalsband!! ja oder nein.

Wäre es nicht logischer die Flköhe erst zu bekämpfen wenn er welche hat, und Zecken bekommen sie ja sowieso immer??

Bingo! Ich halte die Dinger auch für schädlich bei Daueranwendung. Ist ja Chemie pur.

nein, nie bringen auch nicht wirklich was! kannst dir aber was gehen flöhe bin tierarzt besorgen.

Flohhalsband aboslut ungeignet ,da wie du schon richtig erkannt hast, nach zu langer Anwendung das Halsband einfach seine Wirkung verliert.Die meisten Hunde vertragen das Flohhalsband auch nicht, kenne viele Hunde(u.a. auch mein 13 monate alte Weimaraner) die sich durch das Halsband regelrecht wund kratzen.Mir wurde das Frontline empfohlen, das sind Ampullen die man in den Nacken zwischen das Fell träufelt.

besser sind spot on präperate vom tierazt, die ziehen schnell ein und wirken auch über die haut bzw. blut und halten flöhe und zecken fern. ob du sie anwendest, wenn er flöhe hat oder vorbeugend ist jedermanns sache, im frühjahr bis herbst würde ich trotz allem vorbeugend ein zecken/flöhe präperat verwenden, da zecken auch böse krankheiten übertrage können.

Kommt drauf an, gerade weil die Spot-on-Präparate in den Blutkreislauf einziehen, vertragen sie auch viele Hunde nicht. Besonders bei älteren und kranken Hunden (Leishmaniose, etc.) würd ich aufpassen.

Nachteil ist da eindeutig, dass ich die total abartig finde, weil ich es hasse, wenn meine Hunde im Haus was &quot;anhaben&quot;.

Dann lieber Frontline und gut.

Liebe Melanie, sowohl Advantage als auch Frontline WIRKEN AUSSCHLIEßLICH ÜBER DIE HAUT! Ich habe Veterinärmedizin studiert. Das diese Mittel absorbiert werden ist blanker Unsinn. Sie sind auch nicht schädlich für die Nieren solang sie nicht abgeleckt werden. Flohschutzhalsbänder wie beispielsweise Bolfo wirken sogar sehr gut. Sie töten schon eine Stunde nach dem anlegen die ersten Flöhe. Auch dass während der ganzen Zeit gift abgegeben wird ist Unsinn. Solche Bänder wirken über permanent abgegebenen Puder - und sind sowohl für hund als auch für die Familie harmlos.

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Forum: Mein Tier & ich

Welches Haustier passt zu unserer Familie? Wie oft muss ein Hund geimpft werden? Woher bekommen wir Rennmäuse? Tierliebhaber finden in diesem Forum Antworten auf alle Fragen rund um die Tierhaltung. Achtung: Über unser Forum dürfen keine Tiere weitergegeben werden.

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  • Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
  • apothekenpflichtig
  • 1 St Halsband

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Hunde anschaffen – aber richtig

Wie Sie sich vor Hundehändlern und Massenzüchtern erfolgreich schützen

Überlegungen vor der Anschaffung eines Hundes

Einen Hund kauft man nicht aus einer Laune heraus. Er ist kein Mitbringsel und erst recht kein Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk. Hunde sind Lebewesen mit Bedürfnissen! Sie benötigen eine artgerechte Haltung. Dazu gehört beispielsweise ein Zuhause, Erziehung (nicht nur in der Hundeschule) eine Familie, Pflege, Zuneigung u.v.m. Ein Hund sollte wie ein gleichberechtigtes Familienmitglied gesehen werden. Bevor Sie sich einen Hund anschaffen, klären Sie, ob das Umfeld für ein weiteres Familienmitglied geeignet ist. Klären Sie folgende Fragen:

Lässt der Mietvertrag einen Hund zu? Ist die Wohnung bzw. das Haus geeignet und groß genug für einen Hund? Passt der Hund zu den übrigen Familienmitgliedern? Denken Sie in diesem Zusammenhang auch an die Hundeallergie, unter der manche Menschen leiden. Ein Hund bringt Schmutz und Haare in die Wohnung. Gelegentlich richtet ein Hund auch mal ein kleines Chaos an und bringt Unordnung ins Haus. Fragen Sie sich, ob Sie das alles in Kauf nehmen können. Seien Sie sich darüber im Klaren, dass ein Hund 10 bis 20 Jahre bei Ihnen lebt.

Bevor Sie sich einen Hund zulegen, studieren Sie die unterschiedlichen Rassemerkmale und die Charakteristika von Hunden. Überlegen Sie, welcher Rassehund bzw. welche Art von Mischlingshund zu Ihnen und Ihrer Familie passt (bei Kindern z.B. eher ein besonders kinderfreundlicher Hund wie z.B. Golden Retriever, Labrador, etc.).

Denken Sie ebenfalls über die Größe nach. Bedenken Sie in diesem Zusammenhang auch, dass Hunde entsprechenden Auslauf benötigen (nach Rasse und Größe unterschiedlich). Ein Garten allein genügt nicht. Im Prinzip ist es egal, ob Sie in einer Etagenwohnung wohnen oder in einem Haus mit Garten. Hunde benötigen Bewegung und müssen mehrmals täglich Gassi gehen!

Ein Hund ist kein Prestigeobjekt, sondern ein verlässlicher Freund und Partner, der sehr viel Liebe und Zuneigung benötigt. Überlegen Sie, ob Sie dafür über ausreichend Zeit verfügen. Hunde benötigen neben Bewegung (geistige) Beschäftigung (z.B. Spiel, Sport in einer Hundeschule). Planen Sie mindestens 2,5 bis 3 Stunden täglich für Ihren Hund ein.

Ein Hund sollte möglichst nicht längere Zeit allein zu Hause gelassen werden. Kein Hund ist gerne allein. Am wohlsten fühlen sich Hunde, wenn Sie mit ihrem Rudel bzw. Ihren Familienmitgliedern zusammen aktiv sein können. Sollten Sie beispielsweise beruflich zu eingespannt sein und nur über sehr wenig Zeit verfügen, dann lassen Sie vom Hundekauf ab. Auch in Sachen Urlaubsplanung muss der Hund berücksichtigt werden. Im Idealfall kommt er mit (worüber er sich wohl am meisten freuen würde), oder Sie benötigen eine vernünftige Bleibe, wie z.B. ein Hundepension oder Ähnliches.

Denken Sie daran, dass sehr viele Hunde im Tierheim sehnsüchtig auf ein neues Zuhause warten. Vielleicht schauen Sie erst dort einmal vorbei. Wenn Sie sich für einen Rassehund beim Züchter entscheiden, gucken Sie nicht aufs Geld. Billige „Rassehunde“ sind oft gar keine Rassehunde, sondern entstammen einer Wildzucht. So niedlich die kleinen Welpen von unseriösen Züchtern auch aussehen, viele von ihnen sind sehr krank und haben keine hohe Lebenserwartung. Was Sie an preiswerten Anschaffungskosten bezahlen, müssen Sie später unter Umständen in mehrfacher Höhe in Tierarztkosten investieren (neben Zeitaufwand und Stress).

Darum: Geben Sie lieber mehr Geld für einen gesunden Rassehund aus! Erfahren Sie im folgenden Abschnitt, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen, wenn Sie sich einen Hund anschaffen.

Die Kosten

Hunde kosten Geld. Bei der Anschaffung und in der Unterhaltung.

Bei der Anschaffung eines Hundes kommt es darauf an, was für einen Hund Sie sich anschaffen möchten. Favorisieren Sie einen Rassehund oder einen Mischlingshund? Rassehunde bei einem Züchter kosten ca. 1.000,00 bis 2.000,00 Euro. Ein Mischlingshund aus dem Tierheim, kostet dagegen nur 100,00 bis 250,00 Euro.

Bei den laufenden Kosten muss man etwa mit 1.500,00 bis 2.000,00 Euro im Jahr rechnen. Diese Ausgaben entstehen durch:

Regelmäßige Arztkosten (Wurmkuren, Impfungen, Allgemeine Untersuchung)

Qualitativ hochwertiges Hundefutter (speisen Sie Ihren Hund nicht mit Essensresten ab. Ein Hund benötigt eine qualitativ gute und abwechslungsreiche Küche)

Leckerlis (z.B. Schweineohren, Knochen, Kaustreifen, kleine Hundekuchen, etc.)

Hundeschule / Welpenschule (Vergleichen Sie die Preise! Eine teure Hundeschule muss nicht die Beste sein.)

Hundesteuer (in jeder Gemeinde unterschiedlich)

Hundeversicherung / Hundehaftpflicht (ab ca. 40,00 Euro / Jahr)

Hundezubehör / Ausstattung (Hundehalsband, Hundeleine, Hundehütte, Fress- und Trinknäpfe, Spielzeug, etc.)

evtl. Kosten für einen Hundesalon

Mittel gegen Flöhe und Ungeziefer

Sollte Ihr Hund Opfer eines Unfalls werden oder (schwer) erkranken, können die Tierarztkosten explosionsartig in die Höhe steigen. Bedenken Sie, dass diese Kosten dann zusätzlich anfallen. Operationen und aufwändige Untersuchungen können schnell mehrere tausend Euro kosten. Es gibt Hundekrankenversicherungen, bei denen Sie sich dagegen absichern können. Eine Hundekrankenversicherung erhöht jedoch die regelmäßigen Kosten immens.

Hundehaltung und Pflichten

Als Hundehalter sind Sie laut Tierschutzgesetz zunächst verpflichtet Ihren Hund artgerecht zu halten. Das ergibt sich aus § 11 des Tierschutzgesetzes.

Die kommunalen Gesetze und Verordnungen verpflichten Hundehalter, Hundesteuer zu zahlen. Nach spätestens drei Monaten ist ein Hund bei der zuständigen Steuerstelle meldepflichtig (mehr dazu im Kapitel 4).

Hunde sind grundsätzlich anzuleinen in der Nähe von: Kindergärten, Spielplätzen und Parkanlagen. Beachten Sie die Schilder vor öffentlichen Gebäuden, Einrichtungen und Plätzen (z.B. Badeseen). Die meisten Wälder sind keine Auslaufgebiete für Hunde. Somit besteht auch hier Leinenzwang.

Die allgemeine Pflicht zum Maulkorb oder zur Hundeleine entnehmen Sie den jeweiligen Ländergesetzen und – verordnungen.

Die Kampfhunddebatte der letzten Jahre hat zu einer hundefeindlichen Stimmung in der Gesellschaft geführt. Hundehalter sollten dieser Stimmung entgegenwirken. Besonders deshalb empfiehlt sich:

Hundekot ist grundsätzlich von der Straße zu entfernen

Lassen Sie Ihren Hund nicht gegen Häuserwände und Autos urinieren.

Nehmen Sie Rücksicht auf Jogger, Radfahrer, Kinder und ängstliche Menschen. Rufen Sie Ihren Hund zu sich, und leinen Sie ihn an.

Hundesteuer und Hundeversicherung (Hundehaftpflicht)

Die Hundesteuer und die Hundeversicherung bzw. Hundehaftpflicht sind, wie wir bereits erfahren haben, Kostenfaktoren, mit denen Hundehalter rechnen müssen. Die Hundesteuer ist Pflicht und sehr umstritten, da keiner so genau weiß wozu sie eigentlich da ist. Die Hundeversicherung (Hundehaftpflicht) hingegen ist freiwillig. Hunderhalter sollten jedoch nicht auf eine Hundeversicherung verzichten, da eine Hundehaftpflicht sämtliche Schäden bezahlt, die ein Hund im Falle eines Schadenfalles anrichtet. Und wie bei uns Menschen passiert auch Hunden schnell mal ein Missgeschick. Und das kann dann sehr teuer werden.

Hundesteuer

Bei der Hundsteuer wird die Haltung von Hunden besteuert. Steuerpflichtig ist der Hundehalter. In Deutschland existiert keine einheitlich geregelte Hundesteuer. Die Höhe der Hundesteuer ist damit von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedlich. Die jährlichen Kosten variieren etwa zwischen 50 bis 250 Euro pro Jahr für einen einzelnen Hund. Die Steuer ist nach der Anzahl der gehaltenen Hunde gestaffelt. Jeder weitere Hund kostet zusätzlich Hundesteuer (die Beträge für weitere Hunde sind i.d.R. höher als für den ersten Hund). Hunde müssen nach der 12. Lebenswoche bei der zuständigen Steuerbehörde angemeldet werden. Zur Anmeldung muss ein Personalausweis vorgelegt werden sowie Angaben über den Hund (z.B. Alter, Wurftag, Rasse, Geschlecht, Zeitpunkt, Ort und Anschaffungszeitpunkt). Nach Anmeldung des Hundes bei einer kommunalen Steuerbehörde bekommt der Hundehalter einen Hundesteuerbescheid. In dem Steuerbescheid sind sämtliche Daten des Hundes festgehalten wie z.B. Rasse, Größe, Geschlecht etc. Nach Anmeldung erhält der Hundehalter eine Steuermarke, die der Hund am Halsband tragen muss. Befreit von der Steuer sind Blindenhunde, Rettungshunde und Diensthunde (z.B. in forstwirtschaftlichen Betrieben). Auch bei Wachhunden kann es unter bestimmten Voraussetzungen eine Steuerbefreiung bzw. Ermäßigung geben. Personen, die über wenig Einkommen verfügen, können ebenfalls von der Steuer befreit bzw. teilweise entlastet werden.

Sollten Hunde nicht angemeldet werden und später einmal damit auffallen, kann die Behörde einen rückwirkenden Steuerbescheid erstellen. Auch Strafen sind im Rahmen der Hundesteuerordnung möglich.

Die Rechtsgrundlagen für die Besteuerung von Hunde sind die landesgesetzlichen Hundesteuer-Gesetze bzw. Kommunalabgabengesetze, die die Gemeinden zur Steuererhebung verpflichten oder zum Erlass entsprechender Steuersatzungen berechtigen. Die ordnungspolitischen Ziele der Steuer sollen dazu beitragen, die Anzahl der Hunde zu begrenzen.

Hundeversicherung (Hundehaftpflicht)

Eine Hundeversicherung oder so genannte Hundehaftpflicht ist jedem Hundebesitzer anzuraten. Denn Hunde können großen Schaden anrichten. Wie bei uns Menschen unterlaufen auch Hunden schnell Fehler und Missgeschicke. Egal wie gut ein Hund erzogen ist. Ob das Hündchen das Sofa von Freunden zerfetzt oder einen Auffahrunfall verursacht, die Kosten trägt in jedem Fall der Hundehalter. Und diese Kosten können unter unglücklichen Umständen sehr hoch ausfallen. Dann ist es hilfreich, wenn eine Hundeversicherung bzw. Hundehaftpflicht für den Schaden aufkommt und das Geld nicht aus der eigenen Tasche bezahlt werden muss.

Die jährlichen Kosten für eine Hundehaftpflicht belaufen sich zwischen 40 bis 150 Euro. Eine günstige Hundeversicherung findet man auf dieser Seite oder in einer Internetsuchmaschine unter Eingabe der Begriffe „Hundeversicherung Vergleich“ oder „günstige Hundeversicherung“. Nach den neuen Hundegesetzen in vielen Bundesländern ist es für bestimmte Rassen (z.B. Kampfhund) Pflicht, eine Hundehaftpflicht abzuschließen. Informationen hierüber erteilt die jeweilige kommunale Stelle. Eine Hundeversicherung für Kampfhunde kostet i.d.R. mehr als eine normale Hundehaftpflicht. Fast alle Versicherungsunternehmen und Versicherungsmakler bieten verschiedene Varianten der Hundehaftpflicht an.

Die Anschaffung eines Hundes

Vorsicht beim Kauf von Hundewelpen

Hundewelpen-Rassehunde sind eine Ware, mit der viele unseriöse Händler und Züchter auf dem Tiermarkt viel Geld verdienen. Dieser kommerzielle Verkauf von Hundewelpen hat nichts mit Hundezucht zu tun. Er ist Tierquälerei und verstößt gegen das Tierschutzgesetz. Dieses eBook möchte vor dem Hundekauf bei Händlern warnen und aufzeigen, welches Leid der Hundekauf bzw. Verkauf von Hundewelpen nach sich ziehen kann.

Schmutzige Geschäfte auf dem Tiermarkt. Der Hundeverkauf von Hundewelpen

So manch ein Hundeverkauf kann einem schon die Zornesröte ins Gesicht treiben, wenn man hört, wie so genannte „Hundezüchter“ auf dem Tiermarkt vorgehen. Da werden Hundewelpen über das Zoofachgeschäft verhökert und wochenlang in einem Glaskasten festgehalten. Andere Händler bieten Ihre „Rassehunde“ auf Wochenmärkten zu Schnäppchenpreisen an. Andere verkaufen Hundewelpen in der Kaufhauszooabteilung oder per Versandhandel über das Internet im Onlineshop. Viele Händler bieten den Hundeverkauf mit blumigen Beschreibungen im Internet an. Der Website-Besucher sieht niedliche Hundewelpen auf einer perfekt und seriös gestalteten Hundezüchter-Homepage, die den Eindruck eines guten Hundezüchters vermittelt. Oftmals stehen dann hinter diesen Internet-Angeboten brutale „Hundefabriken“, die Hundewelpen in Massenproduktion werfen lassen. 100 Hundewelpen in wenigen Wochen sind da keine Seltenheit. Diese gewissenlosen Menschen kaufen i.d.R. wenige Ahnentiere und lassen in steter Inzucht Paarungen produzieren. Das geht dann solange, bis die nächsten Generationen Missbildungen und extreme gesundheitliche Defekte aufweisen. Die erschöpften Hündinnen werden als reine Wurfmaschinen genutzt um maximales Kapital zu erbeuten. Die Hundewelpen und ihre Eltern werden unter katastrophalen hygienischen Verhältnissen gehalten. Die Hundewelpen werden wegen des Hundeverkaufs viel zu früh von ihren Eltern und Geschwistern getrennt.

Die Tatsache, dass es auch Bindungen von seriösen Hundezüchtern zu Händlern gibt, macht die Sache für den ahnungslosen Hundekäufer nicht einfacher. So geben einige Züchter Hundewelpen aus „schwachen Würfen“ an Händler zum Hundeverkauf ab. Oder andersherum soll es Hundezüchter geben, die ihre Würfe mit Hundewelpen von Händlern aufstocken. Vielen Berichten ist zu entnehmen, dass organisierte Händler-Banden in Tschechien und Polen Hundewelpen wie am Fliesband produzieren, um sie auf dem deutschen Tiermarkt an ahnungslose Familien zu verkaufen.

So süß die kleinen Hundewelpen auch sein mögen: Widerstehen Sie! Diese Hunde sind keine Rassehunde. Es handelt sich hierbei um kranke Hundewelpen, die nicht reinrassig sind, sondern einer Wildzucht entstammen. Mit einem Hundekauf unterstützen Sie diese organisierte Kriminalität und das Leiden weiterer Hundewelpen-Generationen. Bitte lesen Sie die folgende Geschichte von Welpe Lea, um nachvollziehen zu können, welches unermessliche Leid diesen Hundewelpen und den betrogenen Besitzern angetan wird:

Hundehandel aus Sicht eines Hundewelpen. Leas Geschichte:

“Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren wurde. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht.

Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt, wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als sie sie am Morgen aus dem Käfig nehmen, sagen sie, sie sei krank gewesen und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird.

Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hundchen. Ich heisse jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen, und nichts ist schöner, als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre ok, dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplasie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und dass meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen. Jetzt bin ich sechs Monate alt. Meine gleichaltrigen Hundewelpen-Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nie weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen.

Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach wenn nur diese Schmerzen aufhörten ! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchens ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken.

Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich… Gott sei dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum: ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, dass es dort keine Schmerzen gibt, nur Friede und Glück. So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele glückliche Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen. Stattdessen habe ich Euch so viel Kummer gemacht. Es tut mir leid, ich war halt nur eine Händlerware vom Tiermarkt.

In ewiger Treue Eure Lea”

Veröffentlichung mit freundlicher Erlaubnis, 1999 J. Ellis – bewilligte Übersetzung von E. Wittwer

Kranke Hundewelpen statt gesunde Rassehunde

Bei Hundewelpen aus einer Wildzucht werden i.d.R folgende Auffälligkeiten festgestellt:

Unfähigkeit der Bindung an den Menschen (Scheuheit)

Genetische Defekte und Infektionen, die häufig schon in den ersten Lebensmonaten zum Tod führen

Gelenk-, Knie- und Hüftprobleme (z.B. HD = Hüftdysplasie)

Nichtimpfung führt häufig zu Spülwürmern. Daraus resultiert nicht selten ein Darmverschluss, der tödlich enden kann.

Viele Erbkrankheiten treten erst nach mehreren Jahren auf.

Die meisten Hundewelpen, die auf dem Schnäppchen-Tiermarkt zum Hundeverkauf feilgeboten werden, sterben bereits mit jungen Jahren an den Folgen Ihrer Zucht.

Ich appelliere an Sie, liebe Leser,: Tätigen Sie keinen Hundekauf aus Mitleid. Sparen Sie nicht beim Hundekauf von Hundewelpen und investieren Sie in gesunde Hundewelpen. Wenn Sie beim Kauf von Hundewelpen auf dem Tiermarkt Verstöße gegen das Tierschutzgesetz feststellen (z.B. illegalen Hundeverkauf), dann melden Sie das beim Tierschutz.

Wie Sie sich gegen Hundehändler schützen können

Wer sich für den Hundekauf bzw. die Hundehaltung eines Rassehundes bei einem Hundezüchter entschieden hat, sollte sich vorher gut über die Vor- und Nachteile informieren. Erfahren Sie, wie ein hundgerechter Hundezwinger bei einem seriösen Hundezüchter aussehen muss und wie Sie es vermeiden, beim Hundekauf abgezockt zu werden. Mit dem folgenden Beiträgen möchte ich interessierten Hundefreunden dabei helfen, einen seriösen Hundezüchter zu finden, der tierschutzgerechte Hundehaltung praktiziert indem er z.B. Hunde in einem artgerechten Hundezwinger hält, statt in unwürdigen und unhygienischen Ställen, um sie anschließend gewinnbringend zu verkaufen. Erfahren Sie, wie sich seriöse Hundezüchter von skrupellosen Geschäftemachern unterscheiden.

Seriöse Hundezüchter von skrupellosen Geschäftemachern unterscheiden

Hundezüchter sind nicht gleich Hundezüchter. Wie in allen Bereichen und Branchen gibt es auch hier qualitative Unterschiede. Das größte Problem vor einem Hundekauf bei einem Hundezüchter ist es jedoch, seriöse Züchter von brutalen und skrupellosen Geschäftemachern zu unterscheiden. Wenn Sie sich also mit dem Gedanken der Hundehaltung und des Hundekaufs tragen, benötigen Sie sehr viel Geduld und ein wenig Detektivsinn. Denn Sie dürfen auf keinen Fall dort einen so genannten “Rassehund” kaufen, wo es ausschließlich darum geht, Geld mit Hunden zu verdienen. Seriösen Züchtern geht es nicht in erster Linie um das Geld. Sie suchen das passende Zuhause für ihre Hundewelpen. Seriöse Hundezüchter verdienen nicht sehr viel. Das Geld reicht gerade aus, den Aufwand der Aufzucht zu decken. Denken Sie immer daran: Ein seriöser Hundezüchter sucht keine Käufer für seine “Produktion” , sondern liebe Hundeeltern für seine Welpen. Tun Sie sich und den Hunden einen Gefallen und beachten Sie die folgenden Tipps zum Hundekauf beim Hundezüchter.

Was Sie bei der Suche nach einem Hundezüchter beachten sollten:

Die Hundezwinger-Anlage ist verschmutzt und unhygienisch. Überall liegen Kot- und Urinreste herum. Hier können Sie umgehend kehrt machen. Das hat nichts mit artgerechter Hundehaltung und Seriosität zu tun. Ein Hundezwinger muss gepflegt und hygienisch einwandfrei sein.

Wenn der Hundezwinger zwar sauber, aber die Hundezwinger-Anlage insgesamt eher einem Gefängnis aus Gittern und Käfigen ähnelt, dann lassen Sie die Finger von diesem Hundezüchter. Hier wird Hundehaltung offensichtlich von einem Strategen, aber nicht von einem Hundefreund betrieben.

Die Welpen/Hunde zeigen kein Interesse am Züchter und wenden sich lieber anderen Dingen zu. Hieraus können Sie schließen, dass der Hundezüchter möglicherweise zu wenig Zeit für seine Hunde investiert.

Man zeigt Ihnen nicht den vollständigen Lebensbereich der Welpen, sondern nur einen Bereich wie z.B. den Hundezwinger. Auch hier gilt: Abstand halten.

Fragen Sie den Züchter Löcher in den Bauch. Seriöse Züchter beraten Interessenten zu allen Fragen der Hundehaltung und der Hunderasse. Lassen Sie sich umfassend Auskunft geben über die Fressgewohnheiten, Krankheiten, Impfungen, etc.

Ein seriöser Züchter verkauft seine Hunde nicht über Zoofachgeschäfte, Wochenmärkte oder gar per Versandhandel.

Überprüfen Sie die Zugehörigkeit des Züchters zu einem angegliederten Rassezuchtverein, der im Idealfall dem Dachverband für das deutsche Hundewesen (VDH) bzw. der Organisation der Fédération Cynologique Internationale (FCI) angegliedert sein sollte.

Misstrauen Sie Inseraten in Tageszeitungen. Gute Züchter verfügen über zahlreiche Kontakte und haben es nicht nötig, Anzeigen zu schalten

Vorsicht, wenn ein Hundezüchter mehr als eine Rasse anbietet. Züchter, die mehrere Rassen gleichzeitig züchten, sind kommerzielle Hundevermehrer und keine liebevollen Hundezüchter.

Achten Sie darauf, dass die Welpen mehrmals grundgeimpft, entwurmt, tätowiert oder mit einem Chip versehen sind. Lassen Sie sich die dazugehörigen Bescheinigungen, wie Impfpass und Gesundheitszeugnis, zeigen.

Achten Sie auf das Abgabealter der Welpen. Ein guter Züchter gibt seine Welpen nicht vor der achten Lebenswoche ab.

Treffen Sie keine Hundekauf-Entscheidung am Telefon. Ein Züchter, der so etwas macht, ist kein seriöser Züchter

Beobachten Sie, ob es eine enge Bindung zwischen den Tieren und dem Hundezüchter gibt. Manchmal sagt das mehr über die Hundehaltung aus, als so manch technisches Detail.

Ein seriöser Züchter hat nichts dagegen, wenn Sie mehrmals vorbeikommen, nach den Welpen schauen, deren Eltern sehen und den sonstigen Lebensraum der Hunde inspizieren möchten.

Ein Hundezüchter fragt Sie kritisch nach Ihren Lebensumständen, um herauszufinden, ob Sie und Ihr Umfeld für Hundehaltung geeignet sind.

Ein seriöser Hundezüchter schließt einen Kaufvertrag ab. Neben Name und Anschrift von Käufer und Verkäufer sollten hier folgende Details aufgeführt sein: Tätowierungsnummer/Chipnummer des Welpen, Name, Zuchtbuchnummer und Wurfdatum, Kaufpreis und Zahlungsart, Übergabedatum, Krankheiten/Mängel

Versuchen Sie herauszufinden, ob andere Käufer zufrieden waren mit den Hunden dieses Züchters. Geben Sie den Namen des Hundezüchters in eine Internet-Suchmaschine ein oder fragen Sie in speziellen Hundeforen, ob jemand Erfahrungen mit dem Hundezüchter hat.

Fragen Sie nach den Papieren der Welpen. Sollten keine Papiere vorhanden sein, kann es sich um einen Wildzüchter statt um einen seriösen Hundezüchter handeln.

Welpenvermittlung / Hundevermittlung – Tipps

In diesem Abschnitt möchte Ihnen ein paar Tipps für die Welpenvermittlung bzw. Hundevermittlung eines Vierbeiners auf den Weg geben. Beachten Sie bitte beim Welpenkauf die Hinweise der anderen Seiten.

Welpen- und Hundevermittlung im Internet

Die Welpenvermittlung im Internet erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Es gibt Webseiten von Hundezüchtern, Hobbyzüchtern oder auch Privathaushalten, die die Termine Ihrer Würfe hier ankündigen. Oft sind Bilder von niedlichen Welpen und den Elterntieren auf diesen Webseiten abgebildet.

Andere Webseiten der Online-Welpenvermittlung haben die Funktion einer Suchmaschine. Hier gibt man in das Suchfeld ein, ob es sich bei dem gewünschten Hund um einen Rassehund oder um einen Mischlingshund handeln soll. Kriterien wie Farbe, Fellbeschaffenheit, Größe und Geschlecht können ebenfalls angegeben werden. Diese Hundevermittlung sucht dann nach den gewünschten Kriterien den geeigneten Züchter bzw. Halter und teilt Ihnen Adresse und Telefonnummer mit.

Über Webseiten für Welpenvermittlung bzw. Hundevermittlung verfügen auch die einzelnen Rassehundevereine oder der Verein für das Deutsche Hundewesen (VDH).

Hundevermittlung bei Rassehundevereinen

Um bei der Suche einer seriösen Welpenvermittlung an die richtige Stelle zu geraten, empfiehlt sich der direkte Kontakt zu einem Rassehundeverein. Je nachdem, welche Rasse Sie wünschen, Rassehundevereine bieten i.d.R. immer auch eine Hunde- oder Welpenvermittlung an. Eine großzügige Übersicht bietet der Verein für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf seiner Homepage http://www.vdh.de an. Hier finden Sie über 140 VDH-Mitgliedsvereine mit Adressen und Telefonnummern, die eine Welpenvermittlung anbieten.

Welpenvermittlung bei Hundeclubs und Vereinen für Hundesport

In jeder Stadt gibt es Hundeclubs und Hundesportvereine. Schauen Sie im Telefonbuch Ihrer Stadt nach, und nehmen Sie Kontakt mit einem Hundeclub Ihrer Wahl auf. Diese Vereine stehen der Welpenvermittlung i.d.R. sehr offen gegenüber und haben sicher den einen oder anderen Tipp. Hundeclubs sind auch interessant für Hundefreunde, die eine Welpenvermittlung von Mischlingshunden suchen. Vielleicht machen Sie hier schon erste wichtige Kontakte für spätere Hundefreizeitaktivitäten.

Hundevermittlung bei Tierärzten

Tierarztpraxen sind gute Orte für die private Welpen- /Hundevermittlung. Erkundigen Sie sich nach einem Tierarzt in Ihrer Nähe und statten Sie ihm einen Besuch ab. In den meisten Wartezimmern von Tierärzten hängen private Abreißzettel. Diese sind oft von Patienten dort platziert, die Hunde oder Welpen abzugeben haben. Erkundigen Sie sich vorher beim Tierarzt über den Anbieter. Der Tierarzt als Hundevermittlung eignet sich sowohl bei der Suche nach Rassehunden wie auch nach Mischlingshunden.

Hundevermittlung und Welpenvermittlung im Tierheim

Eine sehr gute Adresse sind die Tierheime. Hier gibt es zahlreiche Rasse- und Mischlingshunde, die auf ein neues Zuhause warten. Der Vorteil für Sie: Sie bekommen einen gepflegten, geimpften und ärztlich untersuchten Hund mit einem Mikrochip (amtl. Registrierung). Beachten Sie jedoch, dass für diesen Service Kosten zwischen 150 bis 250 Euro anfallen. Weiter müssen Sie neben Ihrem Personalausweis alle Familienmitglieder, (auch bereits vorhandene Hunde und Katzen) zu einem Vorstellungsgespräch mitbringen. Planen Sie für diesen Besuch etwa ein bis zwei Stunden ein.

Welpenvermittlung bei Ausstellungen und Hundemessen

Besuchen Sie doch mal eine Hundemesse oder Hundeausstellung. In vielen Städten gibt es solche Veranstaltungen. Hier finden Sie zahlreiche Infostände und Fachleute vor, die sich mit Hunden auskennen und sicher einen wertvollen Tipp parat haben.

Tipps zur Hundeerziehung

Der Besuch einer guten Hundeschule sollte für jeden Hund und Halter Pflicht sein. Eine solide Hundeausbildung bzw. Hundeerziehung gemeinsam mit einem kompetenten Hundetrainer bildet die Basis für ein unkompliziertes und glückliches Hundeleben. Das Hundetraining einer guten Hundeschule sollte Hund und Halter die wichtigsten Methoden der Hundeerziehung lehren und vor allem Spaß machen. Die Hundeerziehung in der Hundeschule sorgt dafür, dass sich der Hundehalter später überall in der Öffentlichkeit ohne Probleme mit seinem Hund bewegen kann. Gleichzeitig sorgt ein kontinuierliches Hundetraining für die Auslastung des lernwilligen Hundes. Denn Hunde möchten Aufgaben lösen, benötigen Lernerfolge und Lob. Ein kompetenter Hundetrainer einer erfahrenen Hundeschule gibt dem Hundehalter wichtige Tipps und Hausaufgaben mit nach Hause, so dass Hund und Halter gemeinsam bis zur nächsten Schulstunde üben können. Die Hundeausbildung besteht sowohl aus theoretischer Wissensvermittlung als auch (überwiegend) aus praktischen Übungen. Hundeschulen bieten Hundetraining und Hundeerziehung als Einzel- oder Gruppenkurse an. Ein wichtiger Bestandteil der Hundeerziehung im Frühstadium ist die Sozialisation von Hundewelpen. Wer mit seinem Hund oder Welpen eine Hundeschule aufsuchen möchte, sollte beim ersten Schultag einen Impfpass und den Nachweis einer abgeschlossenen Haftpflichtversicherung mitbringen. Die meisten Hundeschulen bieten einen ersten Schnuppertag kostenlos an.

Wahl der richtigen Hundeschule

Das Finden der richtigen Hundeschule ist oft ein großes Problem für frische Hundehalter. Nach welchen Kriterien soll die Hundeschule ausgewählt werden? Folgende Punkte sollten bei der Wahl der richtigen Hundeschule berücksichtigt werden:

Welcher Erziehungsstil wird angewandt? Gewaltfrei oder autoritär? (alte Hundeschule, z.B. Arbeit mit dem Halsband/Hundeleine oder ohne gewaltsame Einwirkung). Hier gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen und Ansatzpunkte. Nehmen Sie sich die Zeit und prüfen Sie die Hundeschule. Lassen Sie sich die Methoden der Hundeerziehung von einem Hundetrainer erklären, bevor Sie sich für die Hundeausbildung in einer Hundeschule entscheiden. Moderne Hundeschulen arbeiten fast ausschließlich nach dem Belohnungsprinzip der positiven Verstärkung. Das bedeutet: Wenn der Hund etwas richtig gemacht, bekommt er eine Belohung. Hierdurch soll korrektes Verhalten bestärkt werden. Gewaltsame Sanktionen lehnen die meisten Hundeschulen ab, weil hierdurch das Vertrauen des Hundes zum Halter beeinträchtigt wird. Denn schließlich sollte das die Grundvoraussetzung zum gemeinsamen und erfolgreichen Lernen sein.

Wie viele Teilnehmer haben die Gruppenstunden? Gerade zu Beginn ist die Gruppenausbildung sehr wichtig, weil die Hunde wichtige Sozialkontakte zu anderen Hunden sammeln sollten. Aus diesem Grund kommt zu Beginn der Hundeausbildung nur ein Gruppenkurs in Frage. Achten Sie darauf, dass nicht zu viele Gruppenteilnehmer in einer Gruppe sind. Hierdurch verschlechtert sich der Lerneffekt für Hund und Halter.

Finden Sie heraus, ob das Hundetraining nur auf einem Hundeplatz stattfindet oder auch außerhalb. Gute Hundeschulen gehen mit Ihren Schülern auch in den Wald, in die Stadt, fahren Bus und gehen ins Restaurant. Sie lehren alltagsnah und praxisnah. Schließlich soll der Hund die Regeln ja nicht nur auf dem künstlichen Übungsplatz beherrschen, sondern vor allem im realen Leben auf der Straße. Fragen Sie den Hundetrainer/Hundelehrer der Hundeschule, ob auch diese Trainingsmethoden angewandt werden.

Hundetrainer oder Hundelehrer kann jeder werden. Hierzu muss man keine anerkannte Ausbildung absolviert haben. Im Grunde reicht ein Gewerbeschein aus, um eine Hundeausbildung anbieten zu können. Diese Tatsache erfordert es, mehr über die Qualifikationen der Hundetrainer zu erfahren. Eine gute Hundeschule sollte natürlich über einen großen Erfahrungsschatz verfügen. Erkundigen Sie sich nach dem Werdegang der Hundetrainer und Hundelehrer. Fragen Sie, wie lange die Mitarbeiter der Hundeschule bereits aktiv sind und bitten Sie um Referenzen (z.B. Zeitungsartikel, Mitgliedschaften, besondere Leistungen/Auszeichnungen, etc.). Fragen Sie andere Teilnehmer der Hundeschule.

Vergleichen Sie die Preise. Auch unter Hundeschulen gibt es überteuerte Angebote.

Sonstige Kriterien sind: Sauberkeit der Übungsplätze, Erreichbarkeit, Unterrichtszeiten, Sympathie.

Wichtig für Welpenbesitzer : Begeben Sie sich rechtzeitig auf die Suche nach einer passenden Hundeschule, noch bevor der Welpe bei Ihnen einzieht.

Hundeerziehung in der Welpenspielstunde

Für junge Welpen bieten alle Hundeschulen spezielle Welpenkurse an. Hier können Hunde i.d.R. im Alter ab 8 Wochen teilnehmen. Je jünger die Welpen sind, desto intensiver wird die Prägung sein.

Die Hunderziehung in der Welpenspielstunde ist in erster Linie von Spiel und Spaß geprägt. Die Welpen toben und tollen auf unterschiedlichen Böden (z.B. Steine, Sand, Gras) und mit diversen Gegenständen (Spielzeugen). Hierbei lernen sie andere Welpen kennen und erfahren Sozialkontakte zu anderen Hunden und Menschen, die für das weitere Leben sehr wichtig sind. Hunde ohne Sozialisation bzw. Sozialkontakte werden häufig zu Beißern und aggressiven Hunden, weil sie den Umgang in der Gesellschaft nicht gelernt haben.

Die Hundeerziehung im Welpenkurs verhindert dies.

Weitere wichtige Inhalte sind die Grundgehorsamkeitsübungen wie „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Aus“. Die Welpenspielstunde findet an 1-2 Stunden in der Woche statt. Meistens handelt es sich um offene Stunden ohne Kursverpflichtung. Die erste Schnupperstunde ist i.d.R. kostenfrei.

Hundeausbildung in Junghundkursen

Die Hundeausbildung im Junghundkurs baut auf die Hunderziehung des Welpenkurses auf. Das Hundetraining für Junghunde beginnt meistens ab der 16. Woche. In diesem Kurs werden die Grundkommandos „Sitz“, „Platz“, „Hier“, „Fuß“ und „Aus“ konditioniert und unter Ablenkung geübt. Zusätzlich lernen die jungen Hunde das Laufen an der Leine. Erste Übungen werden in der Stadt und im freien Gelände geübt.

Hundeerziehung für Problemhunde

Hundeerziehung für Problemhunde gibt es in jeder Hundeschule. Dieses spezielle Hundetraining umfasst ein sehr intensives Einzel-Hundetraining mit einem sehr erfahrenen Hundetrainer. Problemhunde sind beispielsweise Hunde die,

ständig an der Leine zerren

nicht Fuß gehen wollen

ständig andere Menschen und Hunde anbellen

springen, bellen und toben, wenn sie vor dem Einkaufsladen warten sollen

andere Menschen anspringen

immer während der Autofahrt bellen

alles vom Boden aufnehmen und fressen

Clicker-Hundetraining

Unter Clicker-Hundetraining versteht man Hundeerziehung mit einer technischen Hilfe, einem Clicker. Ein Clicker ist ein Metallplättchen in einem kleinen Plastikkästchen (Kackfrosch). Drückt man mit einem Finger auf das Metallplättchen entsteht ein lautes, kurzes und klares „Click-Geräusch“. Mit Unterstützung von diesem Geräusch kann der Hund besser erzogen werden, weil er dieses Clicken besonders deutlich wahrnehmen kann und er besser lernt zu reagieren. Bei der Hundeausbildung mit einem Clicker kommt es darauf an, dass das Clickgeräusch grundsätzlich als positive Bestärkung eingesetzt wird, so dass der Hund lernt, etwas Positives mit dem Clicker zu assoziieren. Erst dann kann es als wirksame Erziehungshilfe fungieren. Ein Clicker ist eine optimale Kommunikationshilfe zwischen Hund und Halter. Ein spezielles Clicker-Hundetraining wird in fast jeder Hundeschule angeboten. Ob in Berlin, Köln, München, NRW oder Bremen – fragen Sie den Hundetrainer einer Hundeschule in Ihrer Nähe.

Professionelle Hundetrainer bieten meist mehr als die klassische Hundeerziehung an. Erhalten Sie einen Überblick auf weitere Angebote im Bereich Hundeschule, Hundetraining und Hundeausbildung:

Wach- und Schutz-Hundeausbildung

Hundeschule für Film-Hundeausbildung

Hundeschule und Hundetraining für Fährtenhundausbildung

Hundeschule mit Kind und Hund-Kurse

Sport für Hund und Halter

Hundesport wird betrieben in Hundeclubs, Hundeschulen oder individuell im Wald oder im Garten. Hundesport bedeutet nicht nur Sport für Hunde, sondern Bewegung für Hunde und Halter. So zumindest sind die meisten Hundeport-Aktivitäten ausgerichtet. Egal ob in Hundeclubs oder auf individueller Basis. Das wichtigste am Hundesport: Hundesport sollte die Bindung zwischen Hunde und Halter festigen, gesund sein und Spaß machen. So sehen es auch die meisten organisierten Hundeclubs. Lernen Sie auf diesen Seiten die beliebtesten und häufigsten Sportarten im Bereich Hundesport kennen. Dieser Hundesport wird auch bei den meisten Hundeclubs angeboten:

Freizeitsport mit Hund

Ein Hundesport, der in Hundeclubs und in Hundeschulen praktiziert wird. Bei diesem Hundesport steht der Grundgehorsam (Obedience) im Vordergrund. Es geht um das spielerische Lernen bei einem sportlichen Wettkampf. Obedience ist damit der Wegbereiter für andere Sportarten im Bereich Hundesport wie z.B. Agility. Das Gehorsamkeitstraining baut auf den Grundgehorsam wie „Sitz“, „Platz“ und „Bei-Fuss“ auf. Er erstreckt sich auf Apportieren (bringen) von Gegenständen, Springen über Hürden, Vorauslaufen, Distanzübungen (Grundgehorsam aus der Entfernung) und das Suchen von Gegenständen. Geübt wird außerdem die Wesensfestigkeit im Beisein mit anderen Hunden. Dieser Hundesport wird professionell mit festem Reglement und Wettkampfrichtern ausgeführt, die Punkte für jede Übung verteilen.

Agility ist der wohl populärste Hundesport. Agility bedeutet „Gewandtheit“ und ist eine Hundesportart, die aus England stammt. Ähnlich wie beim Pferdespringen steht bei Agility ein Hindernisparcours im Mittelpunkt. Agility wird in Deutschland seit 1988 von zahlreichen Hundeclubs professionell betrieben. Der Hundesport Agility ist von den offiziellen Hundeverbänden als Sportart für Hunde anerkannt.

Der Agility-Parcours wird auf einem Hundeplatz der Größe von mindestens 20 x 40 Metern aufgebaut. Bei den meisten Hundeclubs müssen die Hunde 10 bis 20 Hindernisse überwinden. Die genaue Reihenfolge der Hindernisse wird erst kurz vor dem Start bekannt gegeben. Die gesamte Streckenlänge beträgt zwischen 100 bis 200 Metern. Das Reglement der Hundeclubs sieht vor, dass Hunde den Hindernisparcours ohne Hilfsmittel wie Leine, Halsband, etc. in einer zuvor festgelegten Zeit bewältigen müssen. Der Hundehalter darf den Hund nur mit seiner Stimme anleiten.

Werden beim Lauf durch den Hindernisparcours Fehler gemacht oder wird der Parcours nicht in einer bestimmten Mindestzeit durchlaufen, erhält das Team Strafpunkte. Zu viele Strafpunkte führen zur Disqualifikation. Es gewinnt das Team, das in der vorgegebenen Zeit die wenigsten Fehler gemacht hat.

Viele Hundeschulen und Hundeclubs bieten Mobility an. Mobility ist eine Mischung aus Obedience und ruhigem Agility. Auch bei diesem Hundesport gibt es einen leichten Hindernisparcours mit 10 verschiedenen Stationen wie beispielsweise Bollerwagen, Autoreifen, Apportieraufgaben, Slalom etc. Einige Hundeclubs bieten Mobilitiy mit Zeitrahmen an, andere ohne. Bei den meisten Hundeclubs kann Mobility von Hunden im Alter ab ca. 5 Monaten durchgeführt werden. Mobility gilt als die Vorstufe zum Agility- Hundesport

Immer mehr Hundeclubs bieten Flyball an. Flyball ist ein beliebter Hundesport, der die Geduld und Toleranz der Hunde auf die Probe stellt. Beim Flyball-Hundesport springen die Hunde über vier Hindernisse. Am Ende des Parcours betätigen die Hunde mit der Pfote an einer Ballwurfmaschine eine Fläche. Durch diese Berührung wird ein Tennisball in bis zu 3 Meter Höhe geschleudert. Anschließend muss der Hund den Ball aus der Luft auffangen und über den Parcours zurück zum Halter laufen. Sobald der Hund mit dem Ball im Maul angekommen ist, darf der nächste Hund losrennen. Flyball-Hundeclubs oder Hundeschulen spielen Flyball in Mannschaftsaufstellungen als Staffellauf. Dieser Sport bedeutet in erster Linie Bewegung für den Hund. Die Hundehalter stehen am Startpunkt und feuern ihre Hunde an.

Dogdancing

Dogdancing kommt aus den USA und beinhaltet gemeinsames Tanzen mit dem Hund. Zur Musik werden verschiedene Tanzfiguren einstudiert und gezeigt. Eine Tanzeinlage verlangt absolute Höchstleistungen von Hund und Halter. Beide müssen sich sehr stark konzentrieren und in partnerschaftlicher Harmonie zusammenwirken. Der Hund muss einen sehr guten Grundgehorsam haben. Der Phantasie und Kreativität sind beim Dog-Dancing keine Grenzen gesetzt. Bei offiziellen Vorführungen gibt es, wie bei den meisten Sportarten, feste Regeln und Bewertungen. Bewertungen gibt es beispielsweise auf die Motivation der Hunde, die Choreographie und die Interpretation des Musikstücks. Während der Darbietung von ca. 2 Minuten darf der Hund nicht an der Leine geführt und gefüttert werden. Sollte so etwas passieren, führt dies zur Disqualifikation. Mittlerweile bieten schon sehr viele Hundeschulen und Hundeclubs Dogdancing-Kurse an.

Schlittenhunderennen

Schlittenhunderennen gibt es in unterschiedlichen Variationen. Beim Schlittenhundrennen besteht ein Gespann aus einem bis zu 14 Hunden. Sie ziehen den Musher (Schlittenhunde-Führer). Der Musher sitzt i.d. R. auf einem Gefährt. Das kann ein Schlitten sein, ein Velorad (Fahrrad), ein Wagen, ein Dreirad oder Pulka (eine Wanne, die mit Gewichten beschwert ist). Allerdings gibt es auch Rennen, bei denen der Musher läuft/joggt. Je nach Ausrichtung der Hundeclubs und je nach Veranstaltungsort gehen die Rennen über verschiedene Distanzen. Man unterteilt die Distanzen in die Klassen Sprint (5-20 km), Middle Distance (30-40 km) und Longtrail (über 50 km). In Deutschland gehen die meisten Schlittenhunderennen über eine Distanz von 5-20 km. Typische Schlittenhunde sind der Alaskan Malamute, Siberian Husky, Samojede und der Grönlandhund. Schlittenhunderennen kommen diesen Rassen besonders entgegen, weil sie ihren starken Bewegungsdrang befriedigen. Diese Rennen ermöglichen diesen Hunden eine optimale und artgerechte Bewegung in der Natur.

Freizeitsport mit Hund

Anders als beim traditionellen Hundesport der Hundeclubs und Vereinen hat diese Sportart keinen Wettkampfcharakter. Es geht hier weder um Punkte noch um Pokale. Beim Freizeitsport mit Hund geht es darum, gemeinsam mit dem Hund und den anderen Freunden des Hundeclubs verschiedene Aktivitäten zu unternehmen. Mal rufen die Hundeclubs zum Wandern im Grünen auf, an einem anderen Tag geht’s zum Schwimmen oder mit den anderen Hundesport-Freunden mit dem Fahrrad on Tour. Für die Hundeclubs stehen hier die Gemeinschaft aller Teilnehmer (Hunde und Menschen) und die Unternehmungslust im Vordergrund. Dieser Hundesport findet vorwiegend in der Natur statt.

Hundefutter und Hundeernährung

Hundenahrung und Hundeernährung sind Dauerbrenner unter den Themen bei Hundehaltern. Zum Thema Hundenahrung bzw. Hundeernährung existieren weitaus mehr Meinungen, als es Futtersorten gibt. Der Tierarzt sagt dies, der Hundelehrer das und der Hundezüchter wieder etwas anderes. Jeder Hundebesitzer oder Hundeexperte schwört auf seine spezielle Marke in Sachen Hundenahrung und auf seinen Plan der Hundeernährung.

Hunde-Interessenten und Neuhundbesitzer kommen da schnell ins Schleudern und lassen sich von den vielen Meinungen und dem Überangebot an Hundenahrung verunsichern. Um eines vorweg zu nehmen: Es gibt weder feste Regeln oder „richtige Tipps“ für die Wahl von Hunde- oder Welpenfutter (z.B. der Art oder der Marke) noch gibt es eine Art Patenrezept für die richtige Hundeernährung (z.B. Menge, Häufigkeit). Alle Hunde sind unterschiedlich in Rasse, Körperbau, Alter, Größe etc. Aus diesem Grund müssen Hunde, hinsichtlich gesunder Hundeernährung, individuell betrachtet werden.

Mit diesem eBook möchte ich bei dem Einstieg in das Thema Hundefutter/Hundeernährung behilflich sein und ein paar Fakten zum Thema Hundenahrung ansprechen. Unabhängig von der Hundefutterwahl sollten bestimmte Dinge bei der Hundeernährung bekannt sein bzw. berücksichtigt werden:

Wichtige Nährstoffe und Grundnahrungsmittel

Ob Welpenfutter oder Hundenahrung für ausgewachsene Hunde, Hundenahrung sollte sich grundsätzlich aus folgenden Nährstoffen zusammensetzen:

Vitamine (20 verschiedene)

Für eine ausgewogene und gesunde Hundeernährung ist es wichtig, dass diese Nährstoffe im richtigen Verhältnis zueinander und in der richtigen Menge auf Ihren Hund abgestimmt werden. Hierbei spielen Angaben wie Alter, Größe und Gewicht die entscheidende Rolle. Welpenfutter setzt sich beispielsweise anders zusammen als Hundefutter für erwachsene Hunde.

Erhalten Sie einen Überblick auf die wichtigsten Grundnahrungsmittel, in denen die genannten Nährstoffe enthalten sind:

Fett (z.B. Geflügelfett)

Zusatzstoffe (synthetische Nahrung wie z.B. Geschmacksverstärker)

Einige Hersteller von Hunde- und Welpenfutter stellen Tierfutter aus Abfallprodukten her. Oft sind das Tierfutterhersteller, die einem größeren Lebensmittelkonzern angehören. Hierzu empfehlen wir, einen kritischen Blick hinter die Fassaden der Hersteller zu werfen. Sie sollten sich möglichst eindeutig als Hundefutterhersteller identifizieren lassen.

Arten von Futtermittel /Hundenahrung

Viele Hundefutterhersteller bieten Fertigfutter mit verschiednen Bezeichnungen an. Erhalten Sie einen Überblick auf die gängigen Fertigfuttererzeugnisarten:

Alleinfuttermittel : So wird Hundefutter genannt, das allein ohne andere Komponenten außer Wasser verfüttert werden kann.

Ergänzungsfuttermittel : Hundenahrung, die zum normalen Futter (z.B. Dosenfutter, Getreide, etc.) ergänzt wird.

Trockenfutter : Bei der Herstellung von Trocken-Hundenahrung wird den Bestandteilen die Feuchtigkeit entzogen. Das Futter ist somit lange haltbar und äußerst einfach zu handhaben. Trockenfutter sollte man etwas Wasser zufügen. Trockenfutter wird heute von den meisten Hundehaltern bevorzugt.

Feuchtfutter: Feuchtfutter gibt es häufig in Dosen. Bei diesem Futter wurde der Hundenahrung keine Feuchtigkeit entzogen. Dosenfutter besteht meist zu 80% aus Feuchtigkeit und nur 4% aus Fleisch, welches überwiegend „tierische Nebenerzeugnisse“ enthält. Also statt 4% Herz, Leber, Niere u.s.w. sind oft viele Knochen, Sehnen und Organe enthalten, die nicht separat auf der Dose oder Packung deklariert sind.

Ernährung von Welpen und erwachsenen Hunden

Welpen : Die meisten Hundezüchter erstellen einen Futterplan für Ihre Welpen. Welpenbesitzern ist zu empfehlen, sich an diesen Plan zu halten.

Welpenfutter können Sie selbst zubereiten, oder Sie wählen spezielles Fertigfutter für Welpen. Fertiges Welpenfutter berücksichtigt den Kaloriengehalt, Anteile an Vitaminen und die Dosierung von Mineralstoffen. Wer die Mühen nicht scheut, kann Welpenfutter auch selbst herstellen. Hierfür gibt es in Buchhandlungen spezielle Kochbücher bzw. Rezepte.

In den ersten Wochen nachdem Sie den Welpen in Ihr Heim geholt haben, sollte das Welpenfutter überwiegend aus Welpenbrei und sehr leicht verdaulicher Nahrung bestehen. Später wechseln Sie zu Fertigfutter wie Trockenfutter. Zum Übergang lassen Sie das Trockenfutter länger im lauwarmen Wasser einweichen, bevor Sie es Ihrem Liebling servieren.

Besonders wichtig bei der Fütterung ist die Einhaltung des Futterplans. Ein Welpe benötigt wachstumsbedingt mehr Nahrung als ein ausgewachsener Hund. Da Welpen aber nur über einen sehr kleinen Magen und einen zarten Verdauungsapparat verfügen, sollte die Tagesration für einen Welpen in vier Mahlzeiten aufgeteilt werden. Diese werden im Laufe eines Jahres nach und nach bis auf ein bis zwei Mahlzeiten am Tag reduziert. Orientieren Sie sich an folgender Tabelle:

8. – 12. Woche = 4 Mahlzeiten

3. – 7. Monat = 3 Mahlzeiten

7. – 12. Monat = 2 Mahlzeiten

ab 12. Monat = 1 – 2 Mahlzeiten

Halten Sie auch die Menge der Hundenahrung ein. Eine Überfütterung führt schnell zu Fettleibigkeit, zu erhöhtem Gewicht und zu schnellem Wachstum. All das sollten verantwortungsbewusste Hundebesitzer unbedingt vermeiden, weil es zu chronischen Leiden führen kann. Typische Erkrankungen bei Übergewichtigkeit sind beispielsweise Hüftdysplasie (HD) oder Skeletterkrankungen. Diese Krankheiten entstehen, weil das zarte Knochengerüst einen zu schweren Körper tragen muss. Zur Kontrolle der richtigen Fütterung fühlen Sie einfach öfter mal die Rippen Ihres Hundes. Lassen sich die Rippen nur mühsam oder gar nicht ertasten, haben Sie zuviel gefüttert. Der Welpe darf auf keinen Fall pummelig wirken.

Viele Züchter empfehlen eine Mischernährung aus Fleisch (wie z.B. aus Dosen) und Hundeflocken (hoher Kohlenhydrategehalt). Denken Sie daran, dass die Flocken immer feucht angerührt werden müssen. Sollten Sie die Hundenahrung später einmal wechseln, dann tun Sie dies nicht von heute auf morgen. Mischen Sie in einer Übergangszeit von einigen Tagen die bisherige Hundenahrung mit dem neuen Futter, damit sich der Körper des Hundes auf die neue Hundeernährung einstellen kann. Oftmals kommt es bei Futterumstellungen zu Durchfall. Grundsätzlich gilt: Immer frisches Wasser bereitstellen.

Erwachsene Hunde : Erwachsene Hunde bekommen 1 – 2 Mal pro Tag eine Mahlzeit. Welches Futter Sie auch immer füttern, achten Sie auf die Dosierungsangaben des Herstellers auf der Verpackung und auf die Linie Ihres Hundes. Generell gilt, je älter der Hund, desto weniger Futter benötigt er.

Hunde, die sich viel bewegen, wie z.B. junge Hunde oder aktive Hunde, die viel Sport treiben, benötigen mehr Nahrung, da sie Energie verbrauchen. Haushunde, die sich weniger bewegen, benötigen dagegen sehr wenig Futter. Füttern Sie Ihren Hund zu regelmäßigen Zeiten und sorgen Sie auch mal für Abwechslung im Hundenapf. Auch Hunde wollen nicht immer das gleiche Futter fressen.

Füttern verboten – Was nicht zur Hundenahrung gehört

Viele Menschen meinen, dass Hunde Müll- und Resteschlucker sind und fast alles fressen können. An dieser Stelle möchten wir auf die wichtigen Nährstoffe hinweisen, die Hunde benötigen (siehe oberer Text), und auf mögliche negative oder sogar tödliche Auswirkungen falscher Hundenahrung.

Folgende Nahrung dürfen Sie Ihrem Hund nicht geben:

Schweinefleisch/Schweineknochen (können Krankheiten übertragen, die zum Tod führen können)

Geflügelknochen (sehr schlecht verdaubar können schnell zu Erstickung führen)

Milch (enthält Laktose, eine Zuckerart, die für Hunde nicht verträglich ist)

Essensreste (Zumindest nicht als regelmäßige Hauptmahlzeit. Hunde sind keine Müllschlucker. Sie benötigen eine spezielle Ernährung.)

Knochen (Entgegen der häufig vertretenen Meinung, Hunde benötigen Knochen, raten viele Hundeexperten davon ab. Tierknochen sind schlecht für die Verdauung. Kaufen Sie besser spezielle Hundeknochen aus der Tierhandlung.)

Hundezubehör

Hundehalsband, Hundeleine und Hundegeschirr

Ob Hundehalsband, Hundeleine oder Hundegeschirr,sie sind die meist verkauften Hundeartikel und gehören zur Hundeartikel- Grundausstattung eines jeden Hundehalters.

Der Verkauf von Hundeleinen hat seit den schärferen Hundeverordnungen zugenommen. Hundehalsband und Hundegeschirr erfüllen vielfältige Funktionen. Hundeartikel wie Hundeleinen und Hundehalsbänder dienen aber nicht nur dazu, den Hund fest- und fernzuhalten. Das Hundehalsband wie auch die Hundeleine und das Hundegeschirr sollten in erster Linie pädagogische Funktionen erfüllen. Wenn man diese wichtigen Hundeartikel vom Welpenalter an richtig einsetzt, benötigt ein Hund später weder Halsband, Geschirr noch Leine. Einige Hundelehrer sagen, dass ein gut erzogener Hund „an einem Faden“ gehen können muss und keinerlei Hundegeschirr oder Hundehalsband benötigt. Wie auch immer: Sicher ist, dass fast jeder Hundebesitzer auf diese primären Hundeartikel angewiesen ist.

Ich möchte Ihnen deshalb in dem folgenden Beitrag die Vielfalt und die verschiedenen Funktionen von Hundeleinen, Hundehalsbändern und Hundegeschirren vorstellen:

Halsbänder

Ein Hundehalsband ist fast jedem Hund vertraut, außer der Halter hat sich für ein Hundegeschirr entschieden. Halsbänder gibt es in unterschiedlichen Größen, Farben und Längen. Es gibt das Hundehalsband aus Leder, Metall (Kettenhalsband), Nylon oder Stoff. Achten Sie beim Kauf besonders auf die Länge und die Längenverstellbarkeit. Wenn Sie einen Welpen haben, denken Sie an den Wachstumsprozess und daran, dass der Welpe sehr schnell aus dem Hundehalsband herauswächst. Am besten ist, Sie überprüfen täglich den Sitz des Hundehalsbandes, damit es nicht zu eng wird. Das Hundehalsband sollte deshalb auf keinen Fall zu knapp gekauft werden. Bei Welpen empfiehlt sich ein Hundehalsband aus Stoff (keine Ketten und keine Würger!). Bei älteren Hunden und bei Hunden, die stark zerren, sollten Sie auf eine hohe Reißfestigkeit achten. Hierzu haben die Hersteller Hundeartikel wie Hundeleinen und Hundehalsbänder mit Gewichtsangaben versehen. Schauen Sie einfach, welche Hundeartikel zu Ihrem Hund passen. Erhalten Sie einen Überblick auf die verschiedenen Arten von Hundehalsbändern:

Ketten- und Würgehalsband:

Auf Ketten- und Würgehalsbänder greifen i.d.R. Hundehalter zurück, die ihren Hund mit leichter Gewalteinwirkung gefügig machen bzw. korrigieren wollen. Diese Methode ist sehr umstritten und wird von den meisten Hundeschulen abgelehnt. Dennoch funktioniert sie. Ein Würgehalsband besteht aus einer Stahlkette, die sich zusammenzieht, sobald sich der Hund in eine ungewünschte Richtung oder Position bewegt. Je weiter sich der Hund entfernt, desto enger zieht sich die Kette zusammen. Der Hund empfindet das Zusammenziehen des Halsbandes als unangenehm und korrigiert i.d.R. seine Haltung bzw. schenkt seinem Halter mehr Aufmerksamkeit. Schmerzen werden dem Hund hierdurch nicht zugefügt, da Hunde eine sehr ausgeprägte Halsmuskulatur besitzen. Durch das ständige Ziehen am Hundehalsband wird diese Muskulatur jedoch oft noch weiter ausgeprägt. Also: Nicht ziehen, sondern erziehen!

Stachelhalsbänder sind sehr umstrittene Hundehalsbänder, da Sie dem Hund beim Korrigieren Schmerzen zufügen. Das Hundehalsband besteht aus Haken, die nach innen in das Fell bzw. in den Hals drücken. Es gibt auch Haken, die man einzeln erwerben kann, um sie beispielsweise an einen Kettenwürger zu befestigen. Verkauft werden dürfen nur Haken, die abgerundete Enden haben. Der Hund darf durch die „Stachel“ (Haken) nicht verletzt werden. Tierschutzverbände lehnen Stachelhalsbänder mittlerweile ab.

Hundehalsband zum Erziehen (Funkhalsband/Antibellhalsband): Seit einigen Jahren gibt es so genannte Erziehungshalsbänder oder Funkhalsbänder. Der Halter löst per Knopfdruck auf einer Fernbedienung ein Signal ab, dass der Hund an einem kleinen Kästchen am Halsband empfängt. Sofort hört der Hund einen Signalton (für Menschen nicht hörbar). Anschließend erhält er einen leichten, elektrischen Impuls, vergleichbar mit einer statischen Entladung an einer Autotür (< 0,5mA.) Hierdurch wird der Hund von seiner aktuellen Tätigkeit abgelenkt, so dass er seine Aufmerksamkeit wieder seinem Halter widmen kann.

Das GPS Hundehalsband (GPS = Global Positioning System) wurde entwickelt, um fortgelaufene Hunde zu orten und zu finden. In das Halsband sind ein GPS-Empfänger und ein Modem installiert. Um herauszufinden, wo sich der Hund genau aufhält, wählt man einfach mit dem Handy das GPS-Gerät am Halsband an. Dieses wird daraufhin aktiviert und sendet die Standort-Koordinaten per SMS (Short Message Service) über ein Funkmodul direkt in das Handy. Die Positionierung des Hundes kann damit bis auf 20m bestimmt werden. Moderne Handys zeigen sogar Landkarten an, auf denen der Aufenthaltsort des Hundes markiert ist.

Um die Flohplage in den Griff zu bekommen, wählen sehr viele Hundehalter Flohhalsbänder. Diese aus Kunststoff bestehenden Halsbänder geben über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Insektizide oder Duftstoffe ab, die Ungeziefer und Flöhe fernhalten. Einige Hunde zeigen hierauf allergische Reaktionen. Bei der Verwendung dieser Hundehalsbänder sollte man sich deshalb der Giftstoffe bewusst sein. Diese können auch auf den Hund wirken. Ein Flohhalsband dient ausschließlich der Floh- und Ungezieferprophylaxe. Die Befestigung einer Hundeleine ist nicht vorgesehen.

Hierbei handelt es sich um ein batteriebetriebenes Hundehalsband, das bei Dunkelheit leuchtet bzw. blinkt und den Standort des Hundes markiert. So kann der Halter seinen Hund auch nachts nicht aus den Augen verlieren. Leuchthalsbänder gibt es in zahlreichen Farben. Leuchthalsbänder sind gerade zur dunklen Winterzeit eine praktische Sache. Außerdem dienen sie der Sicherheit im Straßenverkehr. Für die Sicherheit im Straßenverkehr können alternativ auch Hundehalsbänder mit Reflektoren verwendet werden. Sobald ein Scheinwerferlicht das Halsband erfasst, reflektiert es.

Durch Auslösen eines Senders in der Hand des Hundehalters, wird am Hundehalsband (Empfänger) ein geruchloses und unschädliches Spray freigesetzt. Der Hund wird durch die sichtbare Duftwolke von seiner augenblicklichen Tätigkeit abgelenkt und kann seine Aufmerksamkeit wieder dem Halter und seinen Wünschen widmen. Das Halsband bietet die Möglichkeit, den Hund völlig gewaltfrei zu erziehen.

Wie bei den Hundehalsbändern gibt es auch bei den Hundeleinen unterschiedliche Varianten, Materialien, Längen und Einsatzmöglichkeiten. Bei einer normalen Hundeleine sollte man auf die Möglichkeit der Längenverstellbarkeit und auf die Reißfestigkeit achten. Die meisten Hundebesitzer bevorzugen Hundeleinen aus Leder oder Nylon. Hier einige andere Hundeleinen-Varianten:

Die Flexi-Hundeleine ist eine flexible Hundeleine aus Nylon, die sich dem Abstand zum Hund entsprechend automatisch auf- und abwickelt. Ein Federsystem hält die Hundeleine in jeder ausgefahrenen Länge stramm. Die Flexi-Hundeleine befindet sich in einem Kunststoffgehäuse, das je nach Länge der Hundeleine mal kleiner oder größer ausfällt. Flexi-Hundeleinen haben i.d.R. Längen zwischen 5-8 Meter. Tipp: Wählen Sie eine Flexi-Hundeleine mit einem breiten Gurt, statt eine Hundeleine mit einer Schnur. Bei der Schnur-Variante können beim Toben oder bei Kämpfen schmerzhafte Hautverletzungen entstehen, weil sich die Schnur bei raschen Bewegungen in die Haut „brennen“ kann.

Erziehungs-Hundeleinen bzw. Übungsleinen sind Hundeleinen, die ausschließlich zu Gehorsamkeitsübungen verwendet werden. Eine Übungs-Hundeleine kann zwischen 10 bis 30 Meter lang sein. Mit einer Erziehungs-Hundeleine kann der Hund beispielsweise im freien Gelände (z.B. Wald) „Komm-Befehle“ lernen. Reagiert der Hund bei einem Befehl nicht, erfolgt ein kurzer Ruck an der Übungs-Hundeleine. Auf diese Weise kann der Hund schnell lernen und nicht davonlaufen.

Hundehalsband inkl. Hundeleine

Für Hundehalter, die ihren Hund oft ohne Hundeleine laufen lassen, empfiehlt sich das Hundehalsband mit integrierter Hundeleine. Sollte beim Gassigehen mal eine brenzlige Situation entstehen (z.B. Gefahrensituation, kleine Kinder, anderer Hund etc.), lässt sich an einer Schlaufe/einem Griff am Hundehalsband eine Hundeleine herausziehen. Ist die Gefahr gebannt, kann man die Leine wieder im Halsband verschwinden lassen. Eine praktische Sache für Hund und Halter.

Jogging-Hundeleinen sind Hundeleinen mit extremer Flexibilität. Ein ruckartiges Ziehen oder plötzliches Stehenbleiben des Hundes wird durch eine spezielle Expanderleine abgefedert. Eine Jogging- Hundeleine ist auch ideal geeignet, um den Hund am Fahrrad zu führen.

Hofleine mit Feder

Für Hofhunde die viel an der Kette liegen, gibt es seit einigen Jahren so genannte Sprungfeder-Hundeleinen. Eine integrierte Sprungfeder verhindert das ruckartige Würgen beim unkontrollierten Zerren, Springen und Laufen an der Hofleine.

Sonstige Hundeartikel im Bereich Hundehalsbänder und Hundeleinen

Viele Hundebesitzer verzichten auf das traditionelle Hundehalsband und kaufen ihrem Hund ein Hundegeschirr. Ein Hundegeschirr wird am Brustbereich des Hundes angelegt. Hierdurch verteilt sich die Zugkraft beim Ziehen an der Hundeleine über das Hundegeschirr auf den gesamten Körper des Hundes. Das Würgen am Hals entfällt. Ein Hundegeschirr bekommt man in verschiedenen Ausführungen. Es gibt Hundegeschirr-Varianten mit zusätzlichen Polsterungen (z.B. aus Vlies).

Erziehungs-Hundegeschirre geben beim Fehlverhalten des Hundes leichten Druck ab. Beim Schlittenhunderennen wird das sportliche Hunde-Zuggeschirr verwendet.

Ein Gentle-Leader ist eine Art Hundegeschirr für den Kopfbereich des Hundes. Durch Ziehen an der Hundeleine erreicht der Hundehalter eine rasche Korrektur der Kopfhaltung des Hundes. Die meisten Gentle-Leader sind aus Leder-Material.

Hunde gelten in Deutschland als Ladung. Und eine Ladung im Auto ist zu sichern. Zur Sicherung für Hunde gibt es seit geraumer Zeit das Autosicherheitsgeschirr. Das Sicherheits-Hundegeschirr wird i.d.R. an der Sicherheitsgurtvorrichtung auf dem Rücksitz eines PKW montiert. Bei einer Vollbremsung fängt das Sicherheits-Hundegeschirr den Hund auf. So wird er nicht zum gefährlichen Geschoss. Weiterer Vorteil: Der Hund kann den Fahrzeugführer während der Fahrt nicht behindern. Für Hunde die in Deutschland nicht ausreichend gesichert sind, erhebt die Polizei eine Geldstrafe ab 35 Euro.

Alle Tiermärkte und Zoohandlungen führen unterschiedliche Adressanhänger für das Hundehalsband oder Hundegeschirr. Hier gibt es kleine Röhrchen zum Verschrauben oder Lederherzchen als Anhänger. Besonders praktisch sind kleine wasserfeste Halsband-Taschen (Größe einer Streichholzschachtel), die mit einer integrierten Schlaufe fest an das Hundehalsband oder Hundegeschirr befestigt werden können.

Für ergänzende Hinweise und Tipps zu dieser Hundeartikel-Seite bzw. zu den einzelnen Hundeartikel-Beschreibungen wie Hundeleine, Hundehalsband, Hundegeschirr, senden Sie uns bitte eine Email unter dem Stichwort/Betreff „Hundeleinen“.

Näpfevielfalt: Hundenapf für unterwegs oder Designernapf ? Alles ist möglich.

Fressnapf- bzw. Hundenapf-Hersteller haben sich einiges in Sachen Näpfe einfallen lassen. Hundehalter, die auf der Suche nach einem geeigneten Fressnapf sind, werden nicht enttäuscht. Sie haben die freie Wahl zwischen Näpfen aus Edelstahl, Kunststoff, Keramik oder Fressnäpfen aus Nylon. Ob Designer-Hundenapf für daheim oder Fressnapf-Reisesets: Das Angebot an Fressnäpfen ist sehr vielfältig, und viele Fressnapf-Varianten zeugen von Kreativität und eindrucksvollem Ideenreichtum.

Fressnäpfe für den Boden

Bodennäpfe findet man in jeder Tierhandlung. Es gibt sie in verschiedenen Größen, Designs und Farben. Das Wichtigste an einem Bodennapf ist der Gummistandring am Boden des Napfes. Der Standring verhindert ein Rutschen des Fressnapfes. Hierdurch wird verhindert, dass Ihr Hund den Fressnapf durch die gesamte Wohnung schiebt und das Hundefutter aus dem Hundenapf herausfällt. Einige Boden-Näpfe haben Griffe. Das ist besonders praktisch, da sich auf diese Weise der Hundehalter beim Füllen der Napfschalen nicht mit Hundenahrung bekleckert.

Höhenverstellbarer Hundenapf (Hundebar)

Der höhenverstellbare Fressnapf / Standnapf hat eine sehr wichtige Funktion. Er schützt Hunde vor Rückenleiden, die sie sich beim täglichen Fressen aus Bodennäpfen zuziehen können. Ein Fressnapf, der auf die richtige Höhe des Hundes eingestellt ist, unterstützt die Skelett- und Muskelhaltung des Hundes. Empfehlenswert ist ein Hundenapf, der höhenverstellbar ist und mit dem Hund wächst. Eine moderne Hundebar mit höhenverstellbarem Fressnapf besitzt außerdem einen verzinkten Ständer und einen Spritzschutz für Wand und Boden. Einige Futternäpfe sind zudem seitlich schwenkbar.

Gitter-Fressnapf

Gitterfressnäpfe sind Fressnäpfe, die mit einer speziellen Vorrichtung an ein Gitter (z.B. Hundezwinger) oder an eine Wand befestigt werden können. Gitternäpfe verfügen über eine Gegenplatte, die mit Schrauben auf der anderen Seite des Gitters befestigt wird und den Napfhalter fixiert. Bei Wandbefestigungen wird i.d.R. eine Konsole mitgeliefert, an der der Hundenapf eingehängt werden kann. Wir empfehlen Gitternäpfe mit speziellen Sicherungen für die Fixierung der Napfschalen, damit die Fressnäpfe nicht aus der Halterung fallen.

Vorratstränken verhindern ein ständiges Nachfüllen des Wassernapfes. Tränkensysteme dosieren die Wasserzufuhr und sorgen fortlaufend für frisches Wasser. Es wird von der Vorratstränke automatisch immer nur so viel Wasser nachgefüllt, wie der Hund dem Napf entnimmt. Somit bleibt der Wasserpegel immer konstant. Eine praktische Sache, besonders an heißen Tagen, wenn der Hund viel Wasser benötigt. Es gibt Vorratstränken in verschiedenen Ausführungen. Vorratstränken bekommen Sie als Standnäpfe oder zur Montage für einen Zwinger. Vorratsbehälter gibt es vom 0,5-Liter Behälter bis zum 5 Liter-Kanister.

Eine Welpentheke ist vergleichbar mit einem großen Teller, von dem mehrere Welpen fressen können. Der Fressteller hat in der Mitte eine Tragestange, um das Futtergerät transportieren zu können. Dadurch, dass die Welpentheke zeitgleich mehreren Welpen Zugang bietet, wird das soziale Verhalten der Welpen gefördert. Durch das gemeinsame und ruhige Fressen werden Aggressionen wie Fressneid und böse Auseinandersetzungen schon im Welpenalter verhindert. Welpentheken sind praktisch und zugleich die ideale (pädagogische) Lösung für Hundezüchter und Hundehalter mit „Großfamilien“.

Was es für Menschen gibt, gibt es natürlich auch für Hunde: Designer-Stücke. Ein Designer-Fressnapf verschönert die Wohnung. Ihn gibt es in modischen oder schillernden Farben und mit zahlreichen Motiven. Wie wär’s mit einem Fressnapf-Design im Hund- oder Katze-Format? Hierbei sind Wasser- und Fressnapf (einmal Katze, einmal Hund) in den Rücken der nachgebauten Vierbeiner eingelassen.

Moderne Hundebars integrieren Fressnapf und Wasserschale in einer Kompaktbaranlage. Eine solche Baranlage verfügt über eine klappbare Rückwand als Spritzschutz. Sie fügt sich farblich und im Design zu den vielen anderen modernen Küchen- und Haushaltgeräten.

Wenn Sie besonderen Wert auf das Design der Futternäpfe legen, dann nehmen Sie sich Zeit bei der Suche und überstürzen Sie nichts. Auf dem Markt der Designernäpfe finden bestimmt auch Sie einen schicken Fressnapf passend zu Ihrer Wohnungseinrichtung.

Ein faltbarer Hundenapf für Fressen und Wasser sollte jeder reisende Hundehalter mit sich führen. Der faltbare Fressnapf ist i.d.R. aus Nylon. Innerhalb des Nylonbezugs ist eine wasserfeste PVC-Folie eingenäht. Dieser abwaschbare Fressnapf kann nach der Fütterung bequem zusammengerollt werden und findet Platz in jede Hosentasche. Eine praktische Angelegenheit für unterwegs an heißen Tagen. Faltbare Näpfe gibt es in allen Farben, Größen und in unterschiedlichen Designs.

Auslaufsichere Näpfe

Auslaufsichere Hundenäpfe sind die ideale Lösung für Autofahrten. Der Kunststoff-Hundenapf ist so konstruiert, dass bei holprigen Fahrverhalten (z.B. scharfe Kurven, Bremsungen) kein Wasser auslaufen kann. Auslaufsichere Hundenäpfe schützen somit Ihren Wagen oder andere Untergründe vor Wasserschäden.

Reiseset-Koffernapf

Wenn es auf Reisen geht, hat jedes Familienmitglied seinen eigenen Koffer. So auch der Hund. Das Fressnapf-Reiseset für Hunde bietet einen integrierten Fressnapf und einen Hundenapf für Wasser. Mehr noch: Um diese Näpfe zu füllen, beinhaltet der Hunde-Reisekoffer einen eingebauten Fressbehälter und Wassertank. Nach einer Fress- bzw. Trinkpause wird der Koffer einfach wieder zusammengeklappt und die Reise kann fortgesetzt werden.

Vorratsdose

Vorratsdosen sind für alle Futterartikel erhältlich. In ihnen kann man das normale Hundefutter oder auch Leckerlis aufbewahren. Hochwertige Vorratsdosen sind luftdicht verschließbar. Das ist sehr wichtig, weil die Hundenahrung so auch längere Zeit frisch bleibt. Achten Sie deshalb beim Kauf einer Vorratsdose für Hundefutter auf die Gewährleistung der Aromadichte.

Hundehalter, die sich zunächst nur für Bodennäpfe entscheiden, können sich auch später die passenden Ständer dazukaufen. Die Napfständer sollten für die Fresshöhe Ihres Hundes höhenverstellbar (achten Sie auf die Maße) und stabil sein.Beachten Sie, dass die Näpfe fest in der Halterung installiert werden können. Andernfalls riskieren Sie ein Klappern und Klirren, das auf Dauer sehr nervenaufreibend sein kann.

Unterlagen

Bodenunterlagen sind fester Bestandteil der Zubehörabteilung. Fressnapf-Bodenunterlagen schützen den Wohnbereich vor Beschmutzungen durch Hundefutter und Wasserschäden. Hundenapf-Unterlagen sollten einen gummierten Untergrund haben, damit ein Rutschen der Näpfe während des Fress- und Trinkvorgangs verhindert wird. Hundehalter sollten beim Kauf der Fressnapf-Bodenunterlage darauf achten, dass diese leicht zu reinigen ist (abwaschbare Fläche).

Hundezubehör bzw. Hundebedarf gibt es reichlich. Doch was ist wirklich wichtig? Nutzen Sie die Zeit der Vorfreude auf Ihren Hund und kaufen Sie sinnvolles Hundezubehör. Zahlreiche Tierhandlungen reißen sich darum, Ihnen Hundebedarf-Artikel zu verkaufen. In den folgenden Abschnitten erklären wir, warum die Hundehütte, Hundeboxen / Hundegitter, das Hundebett bzw. der Hundekorb und Hundespielzeug zu den ersten wichtigen Anschaffungen gehören sollten.

Hundehütte

Sofern Sie planen, Ihren Hund viel im Garten laufen zu lassen, denken Sie an eine gute Hundehütte. Eine Hundehütte ist ein wichtiges Hundezubehör, weil sie dem Hund Schutz vor “Wind und Wetter” gibt.

Ähnlich wie der Hundekorb bzw. das Hundebett in der Wohnung, gewährleistet die Hundehütte im Garten eine optimale Rückzugsmöglichkeit für den Hund. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Hundehütte die richtige Größe hat. Kaufen Sie im Zweifelsfalle lieber eine etwas größere Hundehütte. Die Hundehütte darf keine scharfen Kanten und Ecken haben. Sie muss aus wetterfestem Material (z.B. behandeltes Holz) und stabil sein.

Stellen Sie die Hundehütte nicht an extremen Standorten auf. Denken Sie in diesem Zusammenhang an Feuchtigkeit, extreme Sonneneinstrahlung und Wind. Denn auch Ihr Hund möchte einen gemütlichen Aufenthaltsort, an dem er sich wohl fühlt.

Zum Thema „Hundehütte“ möchten wir noch anmerken, dass

1.) eine Hundehütte im Garten kein Daueraufenthaltsort sein sollte. Hunde möchten bei Ihren Menschen sein und nicht allein im Garten!

2.) ein schöner Garten und eine noch schönere Hundehütte den Auslauf nicht ersetzen. Der Hund ist zwar gerne im Garten, weil er die frische Luft liebt, aber er benötigt trotzdem viel Bewegung außerhalb des Gartens. (Ein Hofhund benötigt genauso viel Auslauf wie ein Hund, der in einer Etagenwohnung lebt.)

Hundeboxen / Hundegitter

Hundeboxen und Hundegitter gewährleisten in erster Linie die Sicherheit für Sie und Ihren Hund während der Autofahrt.

Hundeboxen verhindern, dass aus Ihrem Hund, im Falle einer Bremsung, ein lebendes Geschoß wird. Hundeboxen schützen Sie und Ihren Hund somit vor Verletzungen. Hundeboxen sind stabile Käfige, die exakt in den Kofferraum Ihres PKW passen. Hierdurch wird sichergestellt, dass auch die Hundeboxen im Falle einer Vollbremsung nicht durch den Innenraum fliegen. Viele Hersteller von Hundeboxen bieten deshalb auch passgenaue Fertigungen für alle PKW-Typen.

Hundeboxen halten den Wagen sauber (z.B. Schmutz, Erbrochenes, Urin, Hundehaare oder Hundekot) und schützen ihn vor Beschädigungen (z.B. kaputte Polster, Kratzer, Feuchtigkeit, etc.). Aus diesem Grund sollten Sie Sie Hundeboxen wählen, die leicht zu reinigen sind. Hundeboxen bestehen in den meisten Fällen aus leichtem Aluminium. Das lässt sich sehr gut reinigen und ermöglicht außerdem ein einfaches Auswechseln der Hundebox. Noch praktischer sind stabile und klappbare Hundeboxen mit einem geringen Eigengewicht. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Hundeboxen keine scharfen Kanten und Ecken haben (Verletzungsgefahr für den Hund). Ebenso wichtig ist die Gewährleistung von Licht und frischer Luftzufuhr. Hundeboxen sollten in jedem Fall wasser-, wärme- und kälteabweisend sein.

Hundegitter sollten ebenfalls den Schutz des Hundes und der Insassen eines Autos gewährleisten. Leider erfüllen die meisten dieser Hundegitter diese Funktion jedoch nur unzureichend. Grundsätzlich raten wir von einfachen Hundenetzen ab. Viele Kombi-Modelle verfügen über serienmäßige Hundenetze / Hundegitter (meist aus Plastik). Diese Vorrichtungen halten im Falle einer Notbremsung der Durchschlagkraft des Hundes nicht stand. Die Hundenetze zerreißen sehr schnell, und der Hund wird als lebendes Geschoss Richtung Führerhaus katapultiert. Bei diesen Netzen handelt es sich im Grunde vor allem um eine optische Täuschung. Die große Wucht bei einem Unfall wird hier von sehr vielen Leuten deutlicht unterschätzt. Effektiver dagegen sind stabile Gitter, meist aus Aluminium oder Stahl. Sie werden mit Schrauben an die Karosserie befestigt. Ein Schleudern ins Führerhaus wird somit ausgeschlossen. Bei einer Vollbremsung wird der Hund gegen das Gitter geschleudert. Leider kann sich der Hund hierbei erhebliche Verletzungen zufügen.

Hundezubehör Tipp : Ich möchte Ihnen das Gurt-Hundegitter empfehlen. Dieses TÜV-geprüfte Hundegitter ist ein aus Gurtmaterial geflochtenes Gitter mit hoher Elastizität. Die einzelnen Gurte sind an einem stabilen Hohlrahmen befestigt. Ähnlich wie bei einem starren Hundegitter aus Metall wird der Rahmen des Gurt-Hundegitters mit der Karosserie des Fahrzeugs verbunden. Im Falle eines Aufpralls wird der Hund sanft von dem Gurtsystem aufgefangen. Das Verletzungsrisiko ist bei diesem Hundegitter deutlich geringer als beim Traditionellen. Die beschriebenen Hunde-Trenngitter gibt es günstig in allen bekannten Hundezubehör- und Tierfachgeschäften zu erwerben.

Hundespielzeug: 5 Tipps für sinnvolles Spielzeug

Wie Kinder benötigen auch Hunde Spielzeug. Hundespielzeug ist gerade im Welpenalter „pädagogisch wertvoll“. Die jungen Welpen tasten, fühlen und schnüffeln die unterschiedlichen Materialien und lernen sie kennen. Durch Hundespielzeug lernen sie sich zu beschäftigen und die nonverbale Kommunikation mit ihrem Halter. Hundespielzeug sollte über keine scharfkantige Oberfläche verfügen, um das Verletzungsrisiko auszuschließen. Hundespielzeug sollte stabil sein und muss der Größe des Hundes angepasst sein. Das Spielzeug muss ungiftig und speichelfest sein. Erhalten Sie fünf Tipps für sinnvolles Hundezubehör im Bereich Hundespielzeug:

Stabiler Ball aus Hartgummi (für alle Orte wie Wald, Garten und Wohnung)

Leckerli-Ball (ein Ball aus Kunststoff mit einer veränderbaren Öffnung. Durch diese Öffnung können Leckerlis unterschiedlicher Größen eingefüllt werden. Durch Anstupsen mit der Schnauze oder der Pfote bewegt sich der Ball, und während er rollt, fallen Leckerlis heraus. Der Hund hat ein Erfolgserlebnis und wird den Ball weiterrollen bis das nächste Leckerli heraus fällt, u.s.w. Das ideale Hundespielzeug.)

Frisbeescheibe aus weichem Stoff (zum Fangen mit der Schnauze)

Ballwurfschleuder (quasi ein verlängerter Arm mit einer Schale, in der ein Tennisball eingelegt wird. Durch starkes Ausholen bekommt das Ende der Kelle so viel Beschleunigung, dass der Ball automatisch mit sehr hoher Geschwindigkeit aus der Kunststoffhalterung der Kelle geschleudert wird. Mit der Ballwurfschleuder kann man doppelt so weit werfen wie normalerweise mit dem Arm.

Stoffknäuel (Kaufen Sie ein stabiles Stoffknäuel. Hunde können an ihm zerren, auf ihm kauen und es apportieren. Eine Stoffknäuel ist ein vielseitiges Hundespielzeug, dass in keinem Hundehaushalt fehlen sollte)

Ein Hundekorb oder Hundebett ist natürlich eine der wichtigsten Hundebedarf-Anschaffungen. Ein Hundekorb bzw. Hundebett benötigt der Hund zum Schlafen und als Rückzugsmöglichkeit, wenn er allein sein möchte. Ein Hundekorb / Hundebett erhalten Sie in verschiedenen Ausführungen und Größen. Häufig werden Kunststoffbetten bevorzugt. Sie lassen sich schnell und unkompliziert reinigen und besitzen eine lange Haltbarkeit. Natürlich gibt es Hundebetten auch aus Korbmaterial und Holz. Damit es Ihr Hund bequem hat, können Sie ihm auch eine für das Hundebett / den Hundekorb passende Hundedecke kaufen. Stellen Sie das Hundebett etwas abseits in eine Ecke, an der es nicht stört, aber nicht zu weit ins Abseits. Denn Ihr Hund will möglichst „alles im Blick“ haben.

Mehr Informationen zu Hundezubehör / Hundebedarf wie z.B. Hundehütte, Hundeboxen, Hundegitter, Hundespielzeug, Hundebett, Hundekorb u.v.m. erhalten Sie bei unseren Linkpartnern.

Hundetransport

Hunde sind nicht gern allein. Sie möchten am liebsten immer bei ihrem Herrchen oder bei ihrem Frauchen sein. Neue Hundebox-Erfindungen und moderne Technik machen einen unkomplizierten Hundetransport möglich. Ob Hundebox (Hundetransportbox) oder Hundeanhänger (Hundetransportanhänger) – für den Hundetransport gibt es zahlreiche Varianten. Da gibt es die traditionelle Hundebox für den PKW, den Hundeanhänger für Fahrräder, den Hundetransportanhänger für Autos oder die Hundetransportbox für Flugreisen. Für jedeTransportart existiert eine spezielle Hundebox. Hier eine Übersicht:

Hundeanhänger für das Fahrrad

Hundeanhänger für das Fahrrad sind seit Jahren ein wahrer Verkaufsschlager. Moderne Hundeanhänger bestehen aus einem leichten Alu-Fahrgestell und einem zeltähnlichem Aufbau (Hundetransportbox aus Zeltstoff). Beide Teile sind i.d.R. auch separat bestellbar. Hundeanhänger gibt es in verschiedenen Größen und Farben. Für den Hundetransport ist es wichtig, dass der Aufbau über einen Wind- und Regenschutz verfügt. Die Hundebox sollte geräumig und von allen Seiten belüftet sein. Hochwertige Hundeanhänger verfügen über einen Aufbau mit Fenstern zu allen Seiten. Der Hundeanhänger bzw. die Hundetransportbox sollte für den Hund leicht zu besteigen sein. Bei den neuesten Modellen ist der Hundetransportanhänger komplett zerlegbar. Das bedeutet, die Räder (i.d.R. 20“) sind kinderleicht, übrigens ohne schmutzige Hände, abmontierbar und der Aufbau/die Hundebox kann als Hundehütte anderweitig Verwendung finden. Die Fahrradanhänger sind deshalb eine praktische Sache auch für Reisen mit dem Auto oder dem Wohnmobil. Hundeanhänger bekommt man komplett und neuwertig ab ca. 290 Euro (Aufbau ca. 90 €, Fahrgestell ca. 200 €).

Hundebox für den PKW

Eine PKW-Box wird, meist in Kombi-Fahrzeugen, im Kofferraum aufgestellt. Die Auto-Hundetransportbox verhindert, dass aus Ihrem Hund, im Falle einer Bremsung, ein lebendes Geschoß wird. Eine Hundetransportbox schützt somit, wie das Hundegitter, nicht nur den Hund, sondern auch alle anderen Fahrzeuginsassen.

Am besten ist, Sie lassen sich eine Box für Ihren PKW passgenau anfertigen. Dann können Sie sichergehen, dass die Hundetransportbox bei einer Bremsung nicht durch das Wageninnere fliegt oder ständig hin und her rutscht und das Auto beschädigt. Hundeboxen schützen den Wagen vor Verschmutzungen wie Urin, Kot, Hundehaare und Kratzer. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass die Box leicht zu reinigen ist. Eine handelsübliche Hundetransportbox für Kombifahrzeuge besteht in den meisten Fällen aus Aluminium. Die Hundetransportbox für das Auto sollte keine scharfen Ecken und Kanten haben und gut zu belüften sein. Die Box sollte ebenso einen ausreichenden Lichteinfall ermöglichen. Als besonders praktisch hat sich das Modell der zerlegbaren Hundetransportbox erwiesen.

Hundetransport im Flugzeug

Die meisten Fluggesellschaften schreiben vor, dass Hunde ab einem bestimmten Körpergewicht (oft ab 5-6 Kg) nicht mehr im Passagierraum mitfliegen dürfen. Sie müssen den Flug in speziellen Flugboxen im Frachtraum des Flugzeuges überstehen. Flugboxen für Hunde werden auch als Pet Box oder Tiertransportcontainer betitelt. Flug-Hundeboxen bestehen aus Kunststoff und sind in unterschiedlichen Größen erhältlich.

Hundetransportboxen für Flugreisen kosten ca. ab 100 Euro. Sie werden meistens inkl. Hundenapf und Einlegeboden verkauft. Wie bei der Autobox ist auch hier besonders darauf zu achten, dass eine ausreichende Anzahl an Lüftungsschlitzen vorhanden ist. Die gängigen Modelle erfüllen jedoch alle tierschutzrechtlichen Anforderungen. Sollten Sie eine Flugreise mit Ihrem Hund planen, dann gewöhnen Sie ihm möglichst schon Monate vor Reiseantritt an die Hundebox. Der Hund muss sich darin sicher und wohl fühlen. Sollte der Hund mit der Hundebox nicht vertraut sein oder Angst vor ihr haben, drängen Sie ihn nicht. Geben Sie Ihren Hund dann lieber in eine Hundepension.

Mobile Faltbox zum Aufstellen

Wer schon einmal bei einer Hundesportveranstaltung oder Hundeausstellung war, kennt sie: Die Faltboxen für Hunde. Hier warten die Hunde bis zu Ihrem nächsten Einsatz bzw. Auftritt und ruhen sich aus. Eine Hundefaltbox ist sozusagen eine mobile Hundehütte für unterwegs. Die ideale Alternative für den (Camping-) Urlaub mit dem Hund. Faltboxen sind vergleichbar mit kleinen Zelten. Sie verfügen über ein Gestell aus Aluminium, das sich samt Bezug kinderleicht zusammenklappen lässt. Der Nylon-Bezug bietet nach allen Richtungen Fensternetze für Frischluft. Faltboxen für Hunde sind meistens überaus praktisch konstruiert. So verfügt die zusammengefaltete Hundebox über einen Tragegriff und Rucksackschlaufen. Die Bezüge lassen sich vom Alu-Gestell entfernen und sind waschmaschinentauglich. Faltboxen kosten je nach Größe etwa zwischen 120 bis 150 Euro.

Hundeanhänger / Hundetransportanhänger für PKW

Hundeanhänger für PKW nutzen i.d.R. professionelle Hundehalter wie Hundezüchter, Hundeaussteller oder Hundesportfans, die mehrere Hunde besitzen. Es gibt Hundeanhänger mit bis zu 10 Hundeboxen für den Hundetransport. Jede Hundetransportbox des Hundeanhängers ist belüftet und hat Fenster. Hochwertige Hundeanhänger haben ein Hundebox-System mit Klimaanlage. So kann die Hundetransportbox im Winter beheizt und im Sommer gekühlt werden. Hundetransportanhänger sind schallisoliert. Gute Anhänger verfügen über Gummifederachsen mit Einzelradaufhängung. Diese Hundeanhänger bieten eine besondere Laufruhe und einen angenehmen Fahrkomfort in der Hundetransportbox .

Plädoyer für den Hund

Kampfhunde bzw. die Kampfhund-Diskussionen schädigen das Ansehen von Hunden und Hundehaltern. Dabei sind Hunde nicht nur die treuesten Freunde, sondern vor allem sehr nützlich und oft sogar lebenswichtig für den Menschen. Man denke da z.B. an die Fähigkeiten der Jagdhunde oder an die wichtigen Aufgaben der Rettungshunde oder Blindenhunde. Die leidige Kampfhunde-Diskussion der letzten Jahre verdeckt all die hervorragenden Fähigkeiten und Funktionen der vielen Rettungshunde, Blindenhunde, Jagdhunde und anderen Gebrauchshunde – leider.

Die Öffentlichkeit schaut nur noch auf Kampfhunde und deren negative Eigenschaften und verallgemeinert. Durch die Kampfhunde-Diskussion sind alle Hunde in Misskredit geraten, egal ob Jagdhunde oder Hofhunde. Hunde werden zunehmend nur noch unter dem Gefahrenaspekt gesehen. Der große Nutzen, den Blindenhunde, Rettungshunde, Jagdhunde oder andere Gebrauchshunde für Menschen erbringen, gerät zunehmend aus dem Blickfeld. Schlagen Sie sich mit mir auf die Seite der Hunde und informieren Sie auch andere Menschen über die wichtigen Aufgaben und Funktionen, die Hunde für Menschen erfüllen. Hunde brauchen uns als Lobby! Hier ein paar Argumente:

Wie Hunde Menschen helfen

Familienhunde

In Deutschland soll es ca. 6 Mio. Hunde geben. Die meisten davon sind Familienhunde (und nicht etwa Kampfhunde). Sie leben mit ihren Haltern in einer Wohnung oder in einem Haus und sind im Lebensalltag der Familienmitglieder integriert. Als Familienhund übernehmen Sie wichtige Aufgaben:

Sie beschützen Haus und Hof

Sie beschützen die Kinder und andere Familienmitglieder.

Sie spielen mit den Kindern. Und das ist pädagogisch wertvoll. Denn Untersuchungen haben ergeben, dass Hunde bei jüngeren Menschen Ordnungsliebe, Wissensdrang, Verantwortungs- und Selbstbewusstsein stärken.

Sie halten die Familienmitglieder in körperlicher Bewegung (Gassigehen).

Sie ermöglichen Kontakte zu anderen Menschen (z.B. in der Nachbarschaft) und lindern oder verhindern Einsamkeit. So manche Ehe oder Partnerschaft ist schon durch einen Hund zustande gekommen.

Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Menschen mit Hunden länger leben als Menschen ohne Hund.

Hunde spenden Trost, sind treu und wirken somit positiv auf die menschliche Psyche.

Jagdhunde gehören einer Hunderasse an, die seit eh und je Helfer des Jägers ist. Jagdhunde begleiten den Jäger und suchen das erlegte Tier auch an schwer erreichbaren Orten (z.B. hohes Gras). Es gibt spezielle Jagdhunde, die auch zur Wasserjagd abgerichtet sind. Jagdhunde sind sehr gute Apportierhunde. Aus diesem Grund sind Jagdhunde häufig hervorragende Sport- und Freizeitpartner der Menschen.

Blindenhunde/Blindenführhunde

Blindenhunde bzw. Blindenführhunde (offizielle Bezeichnung) sind in der Lage, blinden und sehbehinderten Menschen im Alltag zu helfen. Blindenführhunde erkennen Treppenstufen, Bordsteine und sonstige Hindernisse. Blindenhunde können außerdem auf Kommando diverse Orte wie Fahrstühle, Treppen, Straßenübergänge oder Sitzgelegenheiten aufsuchen. Blindenführhunde verändern das Leben der sehbehinderten oder blinden Menschen von Grund auf. Diese Menschen haben mit Blindenführhunden zuverlässige Partner und Freunde gefunden. Außerdem bewahren die Blindenhunde Ihren Halter vor Einsamkeit und ermöglichen den Kontakt zu anderen Menschen. Für blinde Menschen ist das ein sehr wichtiger Aspekt. Oft ausgebildete Hunderassen: Golden Retriever, Labrador und Schäferhunde.

Rettungshunde

Rettungshunde sind in der Lage, Menschen zu orten, die unter Trümmern verschüttet sind (z.B. bei Erdbeben). Durch den Einsatz dieser speziell ausgebildeten Rettungshunde wurden bereits zahlreiche Menschenleben gerettet, da anschließend die Bergung und Rettung der Opfer schneller möglich war. Rettungshunde werden außerdem eingesetzt, um Vermisste zu suchen (z.B. entführte Kinder). Andere Rettungshunde retten lebende Personen vor dem Ertrinken. Oftmals übernehmen Rassen wie Jagdhunde diese Arbeit. Während der Debatten über die Kampfhunde werden diese Meisterleistungen der Hunde leider nie erwähnt.

Begleithunde

Begleithunde werden, ähnlich wie Blindenhunde, häufig als die „rechte Hand“ bei Menschen mit körperlichen Behinderungen eingesetzt. Sie helfen Behinderten beispielsweise dabei, bestimmte Gegenstände zu holen oder wegzubringen (z.B. Telefon, Geldbörse etc.), Lichtschalter zu betätigen, oder sie öffnen und schließen Türen und Schubläden. Begleithunde sind dazu ausgebildet, Menschen im Rollstuhl sicher durch den Straßenverkehr zu begleiten, Gegenstände zu tragen und im Notfall Hilfe zu holen. Sogar gehörlose Menschen profitieren von Begleithunden, denn die Hunde können akustische Signale wie z.B. Türklingel, das Telefonläuten oder einen Wecker übersetzen. Bei den genannten Fähigkeiten handelt es sich nur um Beispiele. Es ist schon verblüffend, wozu diese Hunde in der Lage sind. Typische Hunderassen sind der Golden Retriever, Labrador Retriever und der deutsche Schäferhund.

Lawinenhunde

Wer kennt ihn nicht: Den Bernhardiner mit dem Fass am Hals. Trotz aller moderner Ortungsgeräte und technischem Aufwand sind Lawinenhunde unverzichtbar zur Rettung von Verschütteten in den Bergen. Lawinenhunde haben einen unglaublichen Spürsinn und machen ihn für die Bergrettung unverzichtbar. Lawinenhunde retten jährlich viele Menschen vor dem Tod.

Schlittenhunde

Schlittenhunde sind wahre Energiebündel und dienen Eskimos als Zug-, Last-, und Jagdtier. Als Arbeitstiere liegen ihnen das Ziehen von Lasten und das Laufen im Blut. Wenn aufgrund der Wetterbedingungen (z.B. Schneetreiben) die Technik versagt und Autos sowie Flugzeuge nicht eingesetzt werden können, springen die Schlittenhunde ein und transportieren Güter und Materialien in abgeschnittene Landstriche. Schlittenhunde haben auf diese Weise schon sehr vielen Menschen geholfen. Ohne Schlittenhunde wären heute viele Lebensräume nicht entdeckt und besiedelt.

Polizeihunde / Diensthunde

Polizeihunde und so genannte Diensthunde arbeiten bei der Polizei, der Bundeswehr, beim Zoll oder bei Sicherheitsdiensten. Sie werden in der Täter- und Strafverfolgung eingesetzt, als Spürhund zum Finden von Drogen und Waffen, bei Objektschutzmaßnahmen oder bei Großveranstaltungen wie z.B. Demonstrationen. Häufig eingesetzt werden deutsche Schäferhunde, Rottweiler und Dobermann.

Hütehunde oder Schäferhunde sind Herdegebrauchshunde, die Tierherden (Schafe, Rinder, Ziegen, Schweine) treiben und/oder zusammenhalten. Hütehunde müssen flink und selbstständig in der Lage sein, Entscheidungen zu treffen, um Ihren Arbeitsauftrag beim Hüten von Tierherden zu entsprechen. Zu den bekanntesten Hütehunden zählen der deutsche Schäferhund, der Border-Collie, Rottweiler und Sennenhunde.

Therapiehunde

Therapiehunde werden in Senioreneinrichtungen oder Behindertenstätten eingesetzt. Behindertenhunde sind speziell ausgebildet, auf die Bedürfnisse alter oder kranker Menschen einzugehen. Therapiehunde bringen Lebensfreude und Motivation. Diese positiven Aspekte beeinflussen Heilungsprozesse und steigern die allgemeine Lebensqualität der Betroffenen.

Hunde, die Krankheiten entdecken

Nach neuesten Erkenntnissen amerikanischer Wissenschaftler sind Hunde in der Lage, Krebsgeschwüre im Frühstadium zu erschnüffeln. Das Faszinierende daran: Die Hunde stellen die Krebszellen früher fest als Ärzte. Damit ist der Hund mit seiner empfindlichen Spürnase eine Art „Frühwarnsystem“ bei Krebserkrankungen. Nach Ansicht der Ärzte, die mit diesen Hunden arbeiten, können Prostata-, Haut-, Lungen- und Brustkrebs frühzeitig erkannt werden. Auch Schlaganfall und Epilepsie sind von Hunden „vorherriechbar“. Besonders prädestiniert sind Schäferhunde und Bernhardiner.

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