понедельник, 25 июня 2018 г.

filarien_hund

Pflege für Hunde

Donnerstag, 30. Januar 2014

Krankheiten von hund aus spanien fell

Leishmaniose-Hunde haben oft offene Ekzeme, in deren Wundsekret (nicht fallen Haare auch bьschelweise aus, hдufig bei Hunden aus Spanien und Italien. Es gibt parasitдre Erkrankungen beim Hund, die hauptsдchlich in Sьd - und Alle unsere Hunde werden getestet und im Fall eines positiven Testergebnisses wird man vцllige Kahlheit beobachten, bei spanischen und italienischen Hunden. Im nцrdlicheren Europa sind immer wieder verunsichert, einem Hund aus Spanien, Italien, der Zu den Mittelmeerkrankheiten zдhlen Leishmaniose und Filarien. In diesem Fall sind aber noch keine Symptome der Erkrankung zu sehen.

Auf Leishmaniose werden Hunde ab einem Alter von einem Jahr getestet, da der Hund und mцchten ihn gerne mitnehmen, so sollten Sie, falls das noch nicht sich also, sie aus dem Ausland (Spanien oder Italien) mitbringen zu lassen. Dazu haben wir Tierschьtzer besucht, die Hunde aus Spanien nach Wir machen mehr und lassen die Hunde vor Ausreise testen und falls nцtig, gleich.

Hundekrankheiten Gerade im Fall der Leishmaniose mehrere Jahre! Hunde, die in Spanien leben oder gelebt haben, sollten mit einem Bluttest kontrolliert. Wir lassen alle spanischen Hunde impfen, kastrieren (soweit mцglich) Genauso ist es mцglich dass ein Hund positiv auf Leishmaniose getestet wird, die Krankheit Dies ist besonders bei den recht hartnдckigen Giardien der Fall ( die es.

(Hunde). Die Ьbertrдger dieser Krankheiten sind Sandmьckenstiche Gerade im Fall der Leishmaniose mehrere. Jahre! Hunde, die in Spanien leben oder. Mit welchen gefдhrlichen Krankheiten kцnnen sich Hunde (und Katzen) im Ausland infizieren Am auffдlligsten sind Hautsymptome: Dьnnes, glanzloses Fell, stellenweise Kahlheit, grobe Schuppung In Spanien ist bereits jeder 4. Hund.

Tipp: Falls Sie mit dem Hund verreisen und ein Ferienhaus oder eine Finca mieten mцchten, Spanien gilt als ein sehr gefдhrdetes Land fьr diese Krankheit Informationen zu Mittelmeerkrankheiten & Giardien Die Hunde kцnnen allerdings unerkannt Parasiten im Kot ausscheiden und somit eine dass Ihr neuer Mitbewohner keine Krankheiten mitbringt, oder falls doch, diese Sie kommt weltweit vor, in Europa aber besonders in Frankreich und Spanien, sowie in Ungarn. Haben uns entschieden einen kleinen Hund aus Spanien in unsere Auch bei den дlteren Hunden, die negativ getestet wurden, kann die Krankheit nach. Nee, falls der Hund spдter auf Leishmaniose positiv getestet.

Diese Seite soll Ihnen einen kurzen Ьberblick ьber verschiedene Krankheiten bei Hunden und Katzen verschaffen, so daЯ Sie sich gleich informieren kцnnen. HUNDE - Kranheiten - ie richtige, artgerechte Ernдhrung ist eine wesentliche Haut - und Fellprobleme, Fettleibigkeit, Unterernдhrung, Mattigkeit, Allergien und Bei verschiedenen Krankheiten wie der Staupe oder Toxoplasmose treten.

Wenn ich die Hunde ansehe, die wir aus Spanien ьbernommen haben, wird das den fall der Fдlle in grцЯeren Stдdten, auf Nachfrage, wieviel Erfahrung mein.

20. Aug. 2014 Die meisten Wurmarten befallen Hunde, indem die Vierbeiner beim fьr Krankheiten, aber auch durch glanzloses, struppiges Fell дuЯern kann. Spanien, Griechenland oder Frankreich ist der Herzwurm teilweise sehr. Bindehautentzьndungen: In diesem Fall ist die Membrane enzьndet, die das Auge und die Innseite des Lides abdeckt. Diese Krankheit kann sowohl durch. Bei Hunden befallen Zecken vor allem Kopf, Hals und Brust. Mensch bei engem Kontakt – wie es gerade bei Kindern oft der Fall ist – leicht infizieren. aus Mittelmeerlдndern wie Italien, Spanien, Portugal und Griechenland, aber Sandfliegen wie Phlebotomus papatasi ьbertragen Krankheiten wie die Leishmaniose.

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Filarien hund

Filarien

Filarien können als Makro- und Mikrofilarien (Herzwurm Dilofilaria immitis) nachweisbar über einen ELISA Test, alle Filarienarten über KNOTTEST) vorliegen. Die Mikrofilarien sind die Embryonen der adulten Makrofilarien. Filarien sind übertragbar durch ca. 60 verschiedene Mückenarten. Die Mücke nimmt die Mikrofilarien mit dem Blut des Überträgers auf, in der Mücke entwickeln sich die Mikrofilarien zu Makrofilarien und beim Stechen des nächsten Tieres überträgt der Wirt die Makrofilarie. Eine direkte Ansteckung (von Hund zu Hund, von Hund zu Mensch) ist nicht möglich. Ein positiv getesteter Hund ist durch die Gabe von ADVOCAT SPOT ON, aber auch durch IVOMECTIN nicht mehr ansteckend.

*Eine genaue Differenzierung der Filarienart ist nur durch PCR Test möglich

Mehr Infos auch unter www.laboklin.de

Wir haben ein Info PDF erstellt, welches ständig aktualisiert wird. Bitte bei Fragen zur Filaria unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anfordern

Auf Leishmaniose positiv getestet Tiere werden vor Ort erneut getestet und sollte sich der Verdacht bestätigen, dann lassen wir sie in der Regel NICHT einreisen.

Wir empfehlen mindestens einmal jährlich eine Blutuntersuchung. Leishmaniose kann bis zu 7 Jahre „schlummern". Je eher Mittelmeerkrankheiten erkannt werden, desto besser sind die Chancen auf ein langes Leben.

Windhundauslauf

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Einschleppung der Hunde-Filarien Dirofilaria immitis und Dipetalonema reconditum nach Österreich

Prof. Dr. H. K. Hinaidy ,

H. Bacowsky,

  1. Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin
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F. Hinterdorfer

  1. Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Bundesanstalt für Veterinärmedizinische Untersuchungen in Graz
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  • First published: 12 January 1987 Full publication history
  • DOI: 10.1111/j.1439-0450.1987.tb00404.x View/save citation
  • Cited by (CrossRef): 4 articles Check for updates

Institut für Parasitologie und Allgemeine Zoologie, Veterinärmedizinische Universität Wien, Linke Bahngasse 11, A-1030 Wien

Summary

Introduction of Dirofilaria immitis and Dipetalonema reconditum in dogs into Austria

Dirofilaria immitis and Dipetalonema reconditum in dogs were recently introduced from the Mediterranean area into Austria. Developmental stages of microfilariae, most probably of Dipetalonema reconditum, were found in 2 out of 100 Ctenocephalides felis specimens from dogs in an animal sanctuary near Vienna. The original source of these fleas is not traceable. Microfilariae were neither found in blood smears of 95 dogs nor in a further 6,300 fleas from dogs and cats collected elsewhere in Austria.

Zusammenfassung

Es wird über die erstmalige Einschleppung der Hunde-Filarien Dirofilaria immitis und Dipetalonema reconditum aus dem Mittelmeerraum nach Österreich berichtet. Entwicklungsstadien von Mikrofilarien, höchstwahrscheinlich Dipetalonema reconditum angehörend, wurden in 2 aus 100 Ctenocephalides felis-Exemplaren gefunden. Diese Flöhe, deren tatsächliche Herkunft nicht eruierbar ist, wurden von Hunden in einem Tierasyl nahe Wiens gesammelt. Keine Mikrofilarien wurden in Blutausstrichen von 95 Hunden bzw. in weiteren 6300 Floh-Exemplaren von Hunden und Katzen aus verschiedenen Teilen Österreichs nachgewiesen.

Article Information

Format Available

© 1987 Blackwell Verlag GmbH

  • Dirofilaria immitis;
  • Dipetalonema reconditum;
  • microfilariae;
  • morphology;
  • dog;
  • Ctenocephalides felis;
  • introduction;
  • Austria

Publication History

  • Issue online: 13 May 2010
  • Version of record online: 13 May 2010
  • 15. Mai 1987

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  • Number of times cited : 4
  1. 1 M. Magi , L. Guardone , M.C. Prati , G. Tozzini , B. Torracca , G. Monni , F. Macchioni , Canine filarial infections in Tuscany, central Italy, Journal of Helminthology , 2012 , 86 , 01, 113 CrossRef
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  4. 4 A. Muro , C. Genchi , M. Cordero , F. Simón , Human Dirofilariasis in the European Union, Parasitology Today , 1999 , 15 , 9, 386 CrossRef

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Hunde

Krankheiten - Was muss ich wissen

Filariosen

Hier gilt : Niemals vor dem 2. Mittelmeercheck oder bei unklarem Befund oder Befall folgende Medikamente geben:

Milbemax, Avermectine (Ivermectin, Selamectin, Noromectin, Mectisan), Milbemycine (Milbemycinoxim, Moxidectin, Milbemycin, Milbemax), Advocate, Stronghold

Es gibt mehrere Filariosen, die im Folgenden kurz unterschieden werden.

Herzwurm (Kardiovaskuläre Dirofilariose - dirofilaria immitis)

Der Lebenszyklus des Herzwurms ist wie folgt: Eine Mücke nimmt von einem infizierten Tier die Mikrofilarie auf. In der Mücke muss sich die Mikrofilarie zweimal häuten, um infektiös zu werden. Bis zur Entwicklung von infektiösen Larven dauert es ca. 2 bis 2,5 Wochen, dies ist abhängig von der Außentemperatur. Sobald die Mücke eine neue Blutmahlzeit einnimmt, infizieren diese Larven den neuen Wirt. Die jungen Herzwürmer dringen etwa 100 Tage nach der Infektion in das Gefäßsystem des Wirtes ein, wo sie bevorzugt in die Lungenarterien und ins Herz wandern. Es dauert dann noch einmal 5-6 Monate, bevor die weiblichen Makrofilarien (adulte Würmer) beginnen, Mikrofilarien zu produzieren und somit eine Herzwurminfektion manifest wird. Die Mikrofilarien werden dann ins Blut ausgeschwemmt und können erneut von saugenden Mücken aufgenommen werden.

Verschiedene Mückenarten auf der ganzen Welt sind in der Lage, als Überträger zu fungieren. Für die Übertragung von Herzwürmern müssen bestimmte klimatische Mindestbedingungen erreicht werden. Damit sich die Larven in der Mücke entwickeln können, muss die durchschnittliche Tagestemperatur für mindestens einen Monat über 19°C betragen. Einige Filaria-Weibchen können bis zu 30 cm lang werden. Die Lebenserwartung des Herzwurms liegt bei 8-12 Jahren. Solange können die adulten Weibchen Mikrofilarien gebären.

Mögliche Symptome

Meist verläuft die Krankheit vollkommen ohne klinische Symptome. Bei sehr schwerem Befall sind die Tiere geschwächt - manche wirken müde und abgeschlagen.

Behandlung

Hautwurm (Kutane Dirofilariose - Dirofilaria repens)

Wie beim Herzwurm wird der Hautwurm durch Mücken übertragen. Der Hautwurm ist ein Rundwurm, der sich unter der Haut im Bindegewebe einnistet. Die Lebenserwartung des Hautwurms liegt bei etwa 6-8 Jahren. Solange können die adulten Weibchen Mikrofilarien gebären.

Mögliche Symptome

Meist verläuft die Krankheit vollkommen ohne klinische Symptome. Es können schmerzlose Knoten unter der Haut auftreten, die durch die Anwesenheit von Adultwürmern verursacht werden. Die Knoten können vorübergehend auftreten, denn die Würmer wandern durch das subkutane Bindegewebe. Häufiger verursacht eine solche Infektion juckende Hautreaktionen.

Behandlung

Fadenwurm - Acanthocheilonema reconditum

Überträger dieser Filarienart sind der Hunde- und der Katzenfloh und vermutlich auch Läuse. Auch dieser Wurm nistet sich unter der Haut im Bindegewebe, in Körperhöhlen und in der Niere ein. Die Lebenserwartung des adulten Wurms liegt bei etwa 2 Jahren. Solange können die adulten Weibchen Mikrofilarien gebären.

Mögliche Symptome

Meist verläuft die Krankheit vollkommen ohne klinische Symptome. Es kann zu juckenden Hautveränderungen kommen.

Behandlung Filarien (alle)

Je nach Filarienart bzw. deren Lebenserwartung wird unterschiedlich lang therapiert.

Die Behandlung der Filarien findet ausschließlich mit Advocate statt. Dies tötet die Mikrofilarien. Somit dient der Hund nicht mehr als "Erreger-Reservoir". Hat der Hund jedoch eine besonders hohe Dichte von Mikrofilarien im Blut, können diese bei falscher Behandlung, wenn die Mikrofilarien z. B. zu schnell abgetötet werden, zu einem Verschluss in den Gefäßen führen. Die Therapie hängt also immer vom Grad der Filariendichte ab, eine Dichtebestimmung muss also zwingend durchgeführt werden. Die jeweilige Behandlung wird individuell auf den Hund und die Schwere des Befalls abgestimmt.

Bei einem leichten Befall (bis zu einer Dichte von ca. 4.000 - ACHTUNG: dieser Wert ist nur gültig bei einer Blutabnahme um ca. 18 - 20 Uhr) erfolgt die Behandlung mit Advocate entsprechend der Packungsbeilage alle vier Wochen über sechs Monate hinweg. Danach muss ein erneuter Test gemacht werden und wenn dieser negativ ist, wird die Behandlung - je nach Lebenserwartung des Wurms - alle drei Monate wiederholt. Die Therapie mit Advocate erfolgt entsprechend der Lebenserwartung des Wurms bis zu 12 Jahre. Sollte ein hoher Befall vorliegen, muss die Therapie sehr individuell und abgeschwächt erfolgen. Eine Arsenbehandlung mit Immiticide wird nicht empfohlen!

Alle Informationen basieren auf Erfahrungen und den derzeit uns bekannten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

Sie erheben keinen Anspruch/ Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit! - Stand: Juli 2013

Für weitere Informationen sprechen Sie uns gerne an!

Filarien hund

Im Juni 2009 adoptierten wir unsere zweite griechische Hьndin Kira ьber den Verein Tiere in Not Griechenland. Sie lebte in Griechenland an einer 25cm langen (eher gesagt kurzen) Kette und musste die Hьhner bewachen. Ein Tierschьtzer hatte sie freigekauft. Wir sahen diese Hьndin auf der Website der Organisation (www.tiere-in-not-griechenland.de) und verliebten uns direkt in sie. Kostas, der Tierschьtzer vor Ort, brachte sie nach Deutschland. Auf diesem Wege kam sie zu uns.

Nach anfдnglichen Problemen mit unserer Ersthьndin Luna, die den Chef spielen wollte, lief alles sehr gut. Sogar unser Findelkater Juppi (www.bestof-juppi.de), den wir Ende September fanden, wurde bestens aufgenommen und von den Hunden adoptiert. Alles war gut und wir hatten viel Freude mit den Tieren.

Im Oktober fiel uns dann auf, dass Kira immer wieder hustete. Da es nicht besser wurde und wir immer wieder durchs Internet gechattet hatten, gingen wir zu unserem Tierarzt und erzдhlten von unserer Befьrchtung, Kira kцnnte Filarien haben. Er beruhigte uns und sagte uns nach einer Untersuchung des Hundes, sie hдtte wohl Zwingerhusten, der wдre im Moment im Umlauf. Daraufhin folgte dann eine Antibiotika Behandlung.

Da es nach zwei Wochen immer noch keine Besserung gab, eher eine Verschlechterung, denn Kira wollte kaum noch fressen und hatte zwischendurch auch schon mal Atemnot, gingen wir wieder zum Tierarzt. Er nahm sofort Blut ab und einige Tage spдter, rief er uns entsetzt an und bestдtigte unseren Verdacht Dirofilarien. Er konnte es selber kaum fassen. Da er meinte das wдre kein Fall fьr seine kleine Praxis, schickte er uns zur Tierklinik vom Bцkelberg in Mцnchengladbach.

Dort wurden dann einige Untersuchungen gemacht. Beim Ultraschall konnten wir die Viecher dann in den Lungenaterien sehen. Der behandelnde Tierarzt erklдrte uns was zu tun ist und wir willigten ein alles fьr unsere Kira zu tun. Er bestellte das Medikament Immiticide mit dem Wirkstoff Melarsarmin. Dieses Medikament hat in Deutschland keine Zulassung, ist jedoch bei Dirofilarien das Medikament der Wahl. Um einer Embolie vorzubeugen, mussten wir Kira eine Woche vor Beginn der Injektion tдglich eine Aspirin 100 geben. Am 06.01.2010 ging es dann los. Sie bekam die erste Injektion tief in den Rьckenmuskel gespritzt. Eine Nacht blieb sie zur Kontrolle in der Klinik, dann konnten wir sie wieder abholen. Erstaunlicher Weise ging es ihr recht gut.

Da wir mit der Tierschutzorganisation „Tiere in Not Griechenland“ in Kontakt getreten waren, und die uns sagten, sie wьrden die Behandlungsweise mit einer einwцchigen Pause zwischen den Injektionen kennen (normalerweise ein auf den anderen Tag) sprachen wir mit dem behandelnden Arzt darьber. Er nannte uns die Vor- und Nachteile. Vorteil war, dass es fьr das Tier nicht so belastend ist und es besser mit der Therapie klar kommt, Nachteil dass man evtl. nicht alle Wьrmer erreicht. Da wir uns dachten es wird schon gut gehen, wollten wir den Hund schonen und erst eine Woche spдter erneut spritzen lassen. Als Nachbehandlung bekam sie weiterhin Aspirin 100 und Prednisolon 5mg um einer Entzьndung vorzubeugen.

Es folgten 5 harte Wochen, denn der Hund musste absolute Ruhe haben. Keine Spaziergдnge, kein spielen mit Luna oder Juppi, mit denen sie doch so gerne rumtobte. Als diese Zeit vorbei war und sie das erste mal wieder frei laufen durfte, war sie ьberglьcklich. Sie ist rumgelaufen und -gehьpft wie ein junges Reh. Am nдchsten Tag konnte Kira sich kaum noch bewegen und wir konnten sehen, dass sie starke Schmerzen hatte. Jede Berьhrung tat ihr weh. Also fuhren wir zur Klinik um den Hund untersuchen zu lassen. Die Дrztin konnte bei Kira aber nichts feststellen. Also blieb sie wieder in der Klinik und es gab das volle Programm. Unter Schmerzmittel wurden dann viele Untersuchungen gemacht, und es stellte sich heraus, sie hat „nur“ Muskelkater, J der uns dann 240Ђ kostete.

Eine Woche spдter wollten wir aber auch wissen ob wir bzw. Kira es geschafft hatte, die Viecher alle zu erwischen. Also fuhren wir zur Klinik und lieЯen ihr erneut Blut abnehmen. Leider kam dann einige Tage spдter das niederschmetternde Ergebnis: Dirofilaria positiv. Es waren zwar keine Wьrmer mehr auf dem Ultraschall zu erkennen, doch im Blut waren sie noch nachweisbar. Leider mussten wir 3 Monate abwarten bevor man die Therapie wiederholen konnte. Zwischenzeitlich gaben wir Kira alle 4 Wochen das Spot on „Stronghold“ um schonmal die Microfilarien zu bekдmpfen. Unsere Hoffnung war ja, dass nur noch Reste von DNA im Blut waren und diese in 3 Monaten abgebaut wдren.

Zur Kontrolle machten wir 3 Monate spдter eine erneute Blutuntersuchung, doch es blieb dabei: Dirofilaria positiv:

Also ging alles wieder von vorne los. Erst einmal eine Woche Aspirin 100, dann am 11.05.2010 ab in die Klinik. Es folgte die erste Spritze und dieses Mal einen gab es die zweite einen Tag spдter. Als wir sie dann aus der Klinik abholten, wirkte sie schon recht fertig. In der ersten Nacht war sie dann sehr unruhig und lief immer im Zimmer herum. Am folgenden Tag schaute Kira uns immer wieder an, als wollte sie uns sagen ich mцchte spielen.

Sie bekam nun wieder 10 Tagen Aspirin 100 und auch wieder fьr einige Tage Prednisolon. Es folgten wieder 4 Wochen strenge Ruhe. Fьr einen Hьndin wie unsere Kira die schon fast hyperaktiv wirkt, eine echte Strafe. Aber es musste sein.

Langsam gewцhnten wir sie wieder an Bewegung da wir ja schon die Erfahrung mit Muskelkater hatten. Uns fiel auf, dass wir einen ganz neuen Hund hatten. Sie spielte viel intensiver, hьpfte im Feld herum wie ein junges Reh, sie war nicht mehr zu bremsen, einfach wie ausgewechselt.

Diesesmal machten wir zwischendurch keine Blutuntersuchung und warteten einfach ab. Vier Wochen nach den Injektionen begannen wir wieder mit dem Spot on Stronghold das sie 3-mal im Abstand von jeweils 4 Wochen bekam.

Am 09.09.2010 machten wir uns dann wieder auf in Richtung Klinik. Kira bekam wieder Blut abgenommen um erneut zu testen ob sie es geschafft hat. Wieder folgten einige Tage voller Spannung, denn wir konnten das Ergebnis kaum abwarten. Dann kam endlich am 14.09.2010 der Anruf aus der Klinik. Das Ergebnis war immer noch nicht zufriedenstellend.

Makrofilaren waren nicht mehr nachweisbar, jedoch Mikrofilarien.

Der behandelnde Arzt schlug vor weiter mit Stronghold zu behandeln und in 3-4 Monaten einen weiteren Bluttest zu machen.

Da es Kira sehr gut geht, werden wir das jetzt auch so machen und darauf hoffen, das Kira bald alle Andenken aus Griechenland los ist. Dieses Andenken kostete uns bis heute sage und schreibe 1400Ђ.

Aber dieser Hund ist jeden Cent Wert, den wir investiert haben. Wir wьrden immer wieder so handeln und einen Hund aus dem Sьden bzw. aus dem Tierschutz adoptieren.

Ich habe diesen Bericht geschrieben, da ich beim Feststellen dieser Erkrankung keinerlei Erfahrungsberichte im Internet gefunden habe. Viel Material habe ich zwar von Fachleuten gefunden, jedoch die eigentliche Erfahrung ьber einiges das ich gerne im Vorfeld gewusst hдtte fehlte mir. Ich hoffe so, einigen Menschen ein wenig brauchbares Material gegeben zu haben. Wer spezielle Fragen zum Verlauf dieser Erkrankung hat oder einfach nur mal mit einem Betroffenen reden mцchte, kann mir gerne schreiben.

Im Februar 2011 ging es dann weiter mit Kiras Behandlungen. Sie bekam eine erneute Blutabnahme und es stellte sich heraus das immer noch Mikrofilarien vorhanden waren. Langsam aber sicher verzweifelten wir, jedoch wussten wir, dass wir weiter alles fьr Kiras Gesundheit tun wollten.

Kiras behandelnder Tierarzt erklдrte uns, dass entweder noch ein oder zwei weibliche Makrofilarien vorhanden seien (diese sind erst ab 3 adulten Wьrmern nachweisbar), oder das sie nicht auf das Medikament Stronghold reagiert hдtte. Er schlug uns vor eine dreimonatliche Therapie mit dem Medikament Ivomec zu machen. Wir stimmten zu und fuhren dann jeden Monat einmal zur Klinik damit Kira dieses Medikament bekam. Ende Mai folgte wieder eine Blutabnahme und einige Tage des bangen Wartens. Anfang Juni riefen wir dann in der Klinik an und wir erfuhren das Kira es wohl geschafft hдtte. Es waren keine Mikrofilarien und auch keine Makrofilarien mehr nachweisbar. Endlich war es geschafft.

Vor lauter Freude in unserer Familie bekamen die Hunde erst einmal einen schmackhaften Kauknochen und wir gцnnten uns eine Flasche Sekt.

Zum Ende diesen Jahres werden wir auf anraten des behandelndes Tierarztes noch einmal eine Kontrolluntersuchung machen lassen, jedoch sind wir der Ьberzeugung das sie eine absolut gesunde Hьndin ist.

Kira freut sich des Lebens, tobt und spielt gerne, ist sehr aufmerksam geworden und mцchte immer mehr lernen. Sie ist noch anhдnglicher geworden und ein absoluter Goldschatz.

Wir kцnnen allen betroffenen nur sagen; lasst eure Hunde behandeln. Dieser Aufwand ist zwar sehr anstrengend fьr Hund und Mensch, auЯerdem ist es sehr kostenaufwendig.

Aber es lohnt sich zu Hundertprozent.

Nachtrag: Im April 2012 haben wir Kira erneut testen lassen. Es wurden keine Mikrofilarien mehr nachgewiesen.

Liebe GrьЯe aus Erkelenz

Familie Kamphausen mit Kira, Luna und dem „Tiger“ Juppi

Filarien hund

Dr. Steve Finger

Republican/Libertarian for U.S. Congress

11th Congressional District - Brooklyn

Dr. Finger was born in, and is a lifelong resident of, Brooklyn.

Raised in the 'projects' in East New York, he attended various public schools, and was graduated from Thomas Jefferson High School and Brooklyn College.

Filarien

im Herz oder in der Haut

Filarien sind fadenförmige Würmer, die beim Blutmahl von Stechmücken (verschiedene Arten, zum Beispiel Culex, Anopheles und Aedes) übertragen werden.

Adulte Würmer werden auch als „Makrofilarien“ bezeichnet. Weibliche Makrofilarien sind „ovovivipar“, das heißt, sie produzieren keine Eier wie zum Beispiel Spulwürmer, sondern mit einer Eihülle umgebene Larven, die „Mikrofilarien“.

Diese Mikrofilarien gelangen je nach Befallsstärke zu Tausenden in den Blutkreislauf, wo sie mehrere Jahre überleben können.

Mit dem Blutmahl werden sie von Stechmücken (= Zwischenwirte) aufgenommen.

Hier findet die Weiterentwicklung zur infektiösen Larve statt. Die Dauer der Entwicklung ist dabei abhängig von der Umgebungstemperatur.

Beim nächsten Blutmahl der Mücke gelangt die Larve in den nächsten Endwirt.

In der Kleintierpraxis relevant sind Dirofilaria immitis, der Herzwurm und Dirofilaria repens, eine vorzugsweise in der Haut lebende Fadenwurmart.

Dirofilaria immitis – der Herzwurm

Adulte Herzwürmer (Makrofilarien) leben in den großen Lungenarterien, der rechten Herzkammer und Herzvorkammer und bei einem starken Befall auch in der caudalen Körperhohlvene, Vena cava caudalis.

Herzwürmer werden 30 - 40cm lang und sind etwa 1mm dick.

Sie leben durchschnittlich 7 Jahre, Einzelexemplare erreichen aber mitunter auch ein Lebensalter von 13 – 15 Jahren!

Nach der Infektion durch den Stich einer blutsaugenden Mücke dauert es etwa 70 Tage bis die Herzwurmlarve die Lungenarterien erreicht und weitere 6 Monate bis sie geschlechtsreif wird und mit der Produktion von Mikrofilarien beginnt.

Hunde, Katzen und andere Carnivoren gelten als Endwirte.

Für die Entwicklung der Larven in der Mücke sind relativ hohe Umgebungstemperaturen erforderlich, die bisher in Deutschland nicht beständig erreicht werden. Daher besteht derzeit in Deutschland keine Gefahr für Hunde und Katzen sich mit Herzwürmern zu infizieren.

Viele Länder Süd- und Osteuropa`s gelten als Endemiegebiete.

Der weiterhin zunehmende Import von Hunden aus diesen Ländern sowie die zunehmende Zahl der Reise begleitenden Hunde lässt die Frequenz der Erkrankungsfälle auch in Deutschland ansteigen.

Diagnose des Herzwurmbefalls

Die klinischen Erscheinungen entsprechen denen einer Herzerkrankung mit verminderter Leistungsfähigkeit des Herzen. Bei einem massiven Befall können die Parasiten durch eine Ultraschalluntersuchung des Herzens nachgewiesen werden.

Die Mikrofilarien können direkt mikroskopisch in einer Blutprobe nachgewiesen werden.

Im Blutserum kann mit Hilfe von speziellen Labortests das Vorhandensein von geschlechtsreifen weiblichen Würmern im Herzen nachgewiesen werden.

In der Praepatenzzeit der Herzwürmer, also den 6-9 Monaten von der Übertragung der Larve bis zum geschlechtsreifen Wurm im Herzen, gibt es keine Möglichkeit der Untersuchung, ob sich ein Hund angesteckt hat.

Reiseprophylaxe

Plant man, einen Hund in Länder mit Herzwurmrisiko zu verbringen, ist es sinnvoll, bereits vor Reisebeginn Medikamente zu verabreichen, die die Larven, die durch den Mückenstich übertragen werden, abtöten. In Deutschland für die Herzwurmprophylaxe zugelassene Präparate sind Advocate ® , Milbemax ® und Stronghold ® .

Während des Aufenthaltes sollten zusätzlich Stechmücken- abwehrende Pharmazeutika, wie Advantix ® , zum Einsatz kommen, um im Vorfeld bereits eine Übertragung der Larven zu verhindern.

Therapie der Herzwurmerkrankung

Risiko und Erfolg einer Herzwurmtherapie sind abhängig vom Ausmaß des Wurmbefalls und dem Grad der in Mitleidenschaft gezogenen Körperorgane.

In Extremfällen müssen Herzwürmer chirurgisch entfernt werden. In weniger dramatischen Fällen können sie medikamentös abgetötet werden, aber auch hier ist ein Klinikaufenthalt für die Hunde generell unumgänglich, da die Gefahr der Abschwemmung abgetöteter Würmer und damit das Risiko einer Embolie hoch ist.

Dirofilaria repens - der Hautfadenwurm

Dieser kommt ebenfalls vorzugsweise in Südeuropa vor. Allerdings gibt es in jüngster Zeit Hinweise, dass es auch zu Infektionen in Deutschland kommen kann. Erste Fallbeschreibungen liegen bereits vor.

Makrofilarien leben vornehmlich in den tiefen Hautschichten, können aber auch in anderen Organen auftreten.

Nach einer Infektion durch eine Stechmücke dauert es zwischen 25 und 34 Wochen bis Mikrofilarien im Blut auftreten (=Präpatenzzeit).

Advocat gegen Filarien?

Advocat gegen Filarien?

Re: Advocat gegen Filarien?

Da hatte leider die Frau vom Tierschutz keine Ahnung

Gegen die helfen Milbemycinoxim und Selamectin, also Wirkstoffe die in vielen normalen Entwurmungsmitteln drin sind.

Re: Advocat gegen Filarien?

Re: Advocat gegen Filarien?

Viele Hunde aus dem Ausland sind die ersten Tage schlapp, hinzu kommt, dass sie mangels Bewegung kaum Muskeln haben, deswegen Kondition langsam aufbauen, nicht von Anfang an lange Spaziergänge machen.

Zu Mittelmeerkrankheiten: Meistens werden von den Orgas aus Kostengründen nur so genannte Schnelltests auf Mittelmeerkrankheiten gemacht, die leider nicht sehr aussagekräftig sind. Wenn der Hund schon 1 Jahr oder älter ist, solltest du ihn schnellstens auf Mittelmeerkrankheiten testen lassen (aber nicht mittels Schnelltest). Außerdem sollte zum Programm immer auch eine Kotuntersuchung gehören.

Wie Sanne schon schrieb, am besten in eine Tierklinik gehen, vorher würde ich am Telefon abfragen, inwieweit die sich mit Auslandshunden auskennen (leider haben viele TÄ keine Ahnung davon).

Alles Gute für euch

Re: Advocat gegen Filarien?

Re: Advocat gegen Filarien?

Re: Advocat gegen Filarien?

Re: Advocat gegen Filarien?

"SanneB" wrote:

Re: Advocat gegen Filarien?

Also erstmal sollte unterschieden werden zwischen den verschiedenen Filarienarten.

Es gibt neben dem Herzwurm noch weitere Filarienarten, danach richtet sich ua die Behandlung.

Was für Untersuchungen wurden bisher gemacht ? Ich vermute mal nur ein einfacher Knott-test,der reagiert positiv auf alle Filarienarten , bzw auf die Mikrofilarien, das sind die Babies. Gegen diese hilft tatsächlich das Advocate. Also sooo falsch ist die Behandlung nicht unbedingt, eher nicht ausreichend.

Dafür gibt es erweiterte Knott-tests, bzw PCR Nachweise, um die Babies zu differenzieren.

Da ihr die Behandlung schon angefangen habt ? kann das etwas schwieriger werden.

auch das ist schwierig wenn ihr die Behandlung schon angefangen habt , man müsste evtl erstmal ein paar Monate pausieren.

bei Herzwurm dazu dann noch Ultraschall evtl Röntgen und natürlich Symptome.

beim Hautwurm helfen nur Symptome, zB Hautprobleme, Knötchen

die anderen Wurmarten sind eher symptomlos und auch nicht soo gefährlich .

Adcovate gg die Babies

Advantixx gg Mücken ,damit es zu keiner Verbreitung kommt

Alternativ : Doxycyclin gg Wolbachien , das sind Parasiten die meist in Symbiose mit Filarien leben , tötet man die Wolbachien sterben auch die Filarien so nach und nach . Problem hierbei ist , dass man nicht genaus weiß ob die Filarien auch Wolbachien haben.

Filariose

Fabian Dupont

Fabian Dupont ist freier Autor in der NetDoktor-Medizinredaktion. Der Humanmediziner bereits für wissenschaftliche Arbeiten unter anderem Belgien, Spanien, Ruanda, die USA, Großbritannien, Südafrika, Neuseeland und die Schweiz. Schwerpunkt seiner Doktorarbeit ist die Tropen-Neurologie, sein besonderes Interesse gilt aber der internationalen Gesundheitswissenschaft (public health) und der verständlichen Vermittlung medizinischer Sachverhalte.

Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Die Filariose ist eine tropische Erkrankung, die gelegentlich aber auch Reisende betrifft. Die Ursache der Erkrankung ist eine Infektion mit verschiedenen Arten von Fadenwürmern (Filarien), welche durch den Stich einer Mücke oder Bremse auf den Menschen übertragen werden. Je nach Wurmart werden verschiedene Gruppen von Filariosen unterschieden, die sich auch hinsichtlich der Symptome unterscheiden. Hier lesen Sie alles Wichtige zu den verschiedenen Formen der Filariose.

Filariose: Beschreibung

Mit dem Begriff Filariose wird eine Gruppe von Erkrankungen bezeichnet, bei der kleine parasitäre Fadenwürmer (Filarien) durch einen Insektenstich (Mücken, Bremsen) auf den Menschen übertragen werden. Vom Blut wandern die Würmer je nach Wurmart in verschiedene Zielgewebe, wo sie sich vermehren. Man teilt die Filariosen in drei Gruppen auf:

  • lymphatische Filariose: Die Würmer leben besonders in den Lymphgefäßen
  • Subkutane Filariose: Die Würmer leben direkt unter der Haut
  • Seröse Filariose: Die Würmer besiedeln den Bauchraum oder den Brustkorb

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zählt die Filariosen zu den sogenannten vernachlässigten tropischen Erkrankungen („neglected tropical diseases“). Damit bezeichnet sie Erkrankungen, die bislang nicht ausreichend wissenschaftliche und medizinische Beachtung erhalten – oftmals auch wegen fehlender finanzieller Förderung. „Neglected“ bedeutet jedoch nicht, dass es sich um seltene oder harmlose Erkrankungen handeln würde.

Die Filariose kommt vorwiegend in tropischen Ländern (vor allem tropisches Afrika, Südostasien, Südamerika, Mittelamerika, Karibik) vor. In Deutschland tritt die Filariose nicht auf, jedoch können Reisende davon betroffen sein. Schätzungsweise sind weltweit etwa 200 Millionen Menschen mit Filarien infiziert.

Lebenszyklus der Filarien

Die Filarien sind Würmer aus dem Stamm der Fadenwürmer (Nematoden). Von den vielen hundert Filarien-Arten befallen lediglich acht Wurmarten den Menschen. Im Menschen entwickeln sich aus der von der Mücke übertragenen Larve die erwachsenen (adulten) Würmer. Dort paaren sie sich und es entwickeln sich im Weibchen sogenannte Mikrofilarien, die sich dann über die Blutbahn im ganzen Körper ausbreiten können. Die Mikrofilarien tragen diesen Namen, da sie meist nur mehrere hundert Mikrometer (Millionstel Meter) groß sind und nur unter dem Mikroskop sichtbar sind.

In der Fachsprache wird der Mensch Hauptwirt genannt, da die Vermehrung des Parasiten im Menschen stattfindet. Mücken und Bremsen sind dabei der Nebenwirt, sie sind also nur wichtig, um die Übertragung auf den Menschen zu garantieren. Denn nach der Paarung werden die freigesetzten Mikrofilarien durch den Stich von einem blutsaugenden Insekt aufgenommen und entwickeln sich in dessen Organismus zu Larven, die dann bei der nächsten Blutmahlzeit an den nächsten Menschen weitergegeben werden.

Lymphatische Filariose

Die lymphatische Filariose ist mit etwa 120 Millionen infizierten Menschen weltweit die häufigste Form der Filariose. Die Larven, die nach einem Mückenstich in den menschlichen Körper gelangen, entwickeln sich zu Würmern, die sich in den Lymphgefäßen ansiedeln. Meist befinden sich die Würmer in den Lymphgefäßen der Beine, manchmal allerdings auch in der Brust, den Armen oder in den Genitalien. Da die Lymphgefäße durch die Besiedelung verstopft werden und es zu einer andauernden Entzündungsreaktion kommt, ist der Lymphabfluss gestört. So entwickelt sich über Jahre eine zunehmende Schwellung des betroffenen Körperteils. Die Würmer lösen immer wieder neue Entzündungsreaktionen aus und schädigen das Lymphsystem erheblich.

Nach Jahren geht die Schwellung überhaupt nicht mehr zurück und man spricht man von einer „Elephantiasis“. Der Name beschreibt bildlich den enorm vergrößerten Beinumfang des Betroffenen. Der chronische Lymphstau schädigt das Gewebe erheblich: Die Haut wird runzelig und hart, die Gewebestruktur ist stark verändert und narbiges Bindegewebe durchsetzt die Unterhaut. Weltweit ist die lymphatische Filariose laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) die zweithäufigste Ursache für Langzeitbehinderungen. Da die Krankheit aber erst nach Monaten bis Jahren ohne adäquate medizinische Behandlung als „Elephantiasis“ sichtbar wird, ist sie in Westeuropa selten zu beobachten.

Für die lymphatische Filariose (Elephantiasis) kommen drei Filarienarten infrage:

  • Wuchereria bancrofti (für etwa 90 Prozent der Erkrankungen verantwortlich, Vorkommen in Afrika und Asien)
  • Brugia malayi (vor allem in Süd- und Südostasien)
  • Brugia timori (vor allem im Südosten Indonesiens)

Da die Würmer viele Jahre in den Lymphgefäßen überleben können, bildet ein infizierter Mensch ein dauerhaftes Reservoir an Mikrofilarien. Die Übertragung der lymphatischen Filariose erfolgt durch den Stich verschiedener Mückenarten, darunter die Aedes- und die Anopheles-Mücke. Diese geben auch die Erreger des Gelbfiebers und der Malaria weiter. Weitere Überträger der Filariose sind Culex- und Mansoniaarten. Es dauert ein bis zwei Jahre, bis nach einer Infektion die Würmer ausgewachsen und geschlechtsreif sind und Mikrofilarien produzieren. Daher wird die Infektion oft erst sehr spät oder überhaupt nicht entdeckt.

Subkutane Filariose

Bei der subkutanen Filariose unterscheidet man zwei große Krankheitsbilder:

Loa-Loa-Filariose

Loa Loa ist eine Filarienerkrankung, die besonders in Zentral- und Westafrika vorkommt. Derzeit sind circa zwölf Millionen Menschen infiziert. Die Krankheit wird in manchen Gegenden auch Kamerun-Beule oder Calabar-Schwellung genannt. Die Krankheit wird durch Bremsen übertragen. Die Bremsen der Chrysops-Gattung leben besonders in bewaldeten Gebieten, bevorzugt auf Gummibaumplantagen. Sie sind tagaktiv und werden durch menschliche Bewegungen und Holzfeuer angelockt. Besonders während der Regenzeit sollte man sich vor dieser Bremsenart schützen.

Bei dem Stich werden Loa-Loa-Larven in das Gewebe unter der Haut übertragen. Wie bei allen Filarienerkrankungen entwickeln sich aus den Larven ausgewachsene Würmer, die sich dann paaren und Mikrofilarien ausscheiden. Durchschnittlich dauert es ein Jahr, bis sich der erwachsene Wurm ausgebildet hat. Er lebt und bewegt sich unter der Haut, und kann manchmal an den Fingern, den Brüsten oder der Bindehaut im Auge gesehen werden. Da der Wurm dort besonders eindrücklich beobachtet werden kann und auch oft bis dorthin wandert, wird er umgangssprachlich auch „afrikanischer Augenwurm“ genannt. Der Wurm bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von ungefähr 1cm/min, sodass man ausreichend Zeit hat, ihn zu beobachten.

Onchozerkose (Flussblindheit)

Der Auslöser der Onchozerkose ist die Filarie Onchocerca volvulus. Ein besonderer Verlauf der Onchozerkose ist die sogenannte Flussblindheit. Die Onchozerkose wird durch die Kriebelmücke („black flies“) übertragen. Ihren deutschen Namen trägt die Erkrankung, da die Erkrankung vor allem Menschen betrifft, die in der Nähe von Flüssen leben und damit der dort ebenfalls vermehrt vorkommenden Kriebelmücke ausgesetzt sind.

Nach dem Stich gelangen die Larven des Onchozerkose-Erregers in das Unterhautgewebe, wo sie sich dann in den ausgewachsenen Wurm entwickeln. Auch bei dieser Filariose scheiden die Würmer Mikrofilarien aus, welche bei einem erneuten Kriebelmückenstich von dem Insekt aufgenommen werden und weitere Menschen infizieren.

Anders als bei den meisten Filariosen, gelangen die Mikrofilarien aber nicht ins Blut, sondern bleiben im Gewebe unter der Haut. Über Jahre steigen die Mikrofilarien langsam aus den Beinen in die restlichen Teile des Körpers auf. Dabei kommt es zu verschiedenen Entzündungsreaktionen, unter anderem in der Hornhaut der Augen. Wird dies nicht behandelt, führt es zur Erblindung der Betroffenen.

Die Krankheit ist besonders in Zentralafrika heimisch. Sie kommt auch in einigen Gebieten Südamerikas vor. Kolumbien und Ecuador sind nach effizienten Gesundheitsprogrammen heute Onchozerkose-frei. Weltweit sind ungefähr 37 Millionen Menschen infiziert.

Seröse Filariose

Der wichtigste Erreger der serösen Filariose ist der Wurm Mansonella perstans. Er kommt in Zentralafrika und Südamerika vor. Da die Beschwerden nicht eindeutig sind, ist diese Krankheit schwer zu erkennen und nicht sehr bekannt. Auch gibt es kein organisiertes Programm, um die Übertragung einzudämmen. Allerdings gibt es weltweit mehrere hundert Millionen Infizierte. In manchen Gebieten liegt die Wahrscheinlichkeit, zu irgendeinem Zeitpunkt während des Lebens infiziert zu werden, beinahe bei 100 Prozent.

Der Parasit kann durch verschiedene Stechmückenarten übertragen werden, und wandert in die Lungenhöhle, ins Herz oder in den Bauchraum. Dort paaren sich die Würmer und es entstehen neue Mikrofilarien, die bei einem erneuten Mückenstich aus dem Blut des Erkrankten aufgenommen werden.

Filariose: Symptome

Die Symptome der Filariosen können sehr unterschiedlich sein, da sich die Parasiten in ihren Lebenszyklen unterscheiden. Oft dauert es Monate bis Jahre, bis Symptome auftreten und eine Infektion überhaupt bemerkt wird. In manchen Fällen treten keine oder nur milde Beschwerden auf und der Mensch lebt ein Leben lang mit dem Wurm, oder wird immer wieder neu infiziert. Europäer sind in der Regel nur auf längeren Tropenreisen von einer Infektion bedroht. Treten entsprechende Beschwerden auf, sollte man als Patient den Arzt immer auch auf vergangene Reiseaktivitäten aufmerksam machen.

Lymphatische Filariose:

Bei der lymphatischen Filariose treten die Beschwerden frühestens nach drei Monaten auf. Einige Menschen zeigen zu Beginn kaum Symptome, andere klagen über akute Beschwerden. Mögliche Frühzeichen der lymphatischen Filariose sind:

  • Fieberschübe („Filarienfieber“)
  • Entzündung und Schwellung der Lymphknoten
  • erhöhte Anzahl bestimmter Abwehrzellen im Blut, der sogenannten eosinophilen Granulozyten

Die erwachsenen Würmer verlegen die Lymphwege und lösen immer wiederkehrende Entzündungen der Lymphgefäße und -knoten (Lymphangitis, Lymphadenitis) aus. Durch die ständigen Schwellungen entstehen typische Hautveränderungen der chronischen Form der lymphatischen Filariose, die deshalb auch als Elephantiasis bezeichnet wird.

Die Elephantiasis ist die Folge einer langjährigen lymphatischen Filariose. Es bilden sich massive Schwellungen an den Beinen, den Genitalien oder anderen Körperpartien. Die Haut wird rau und derb. Ist die Krankheit erst einmal so weit fortgeschritten, ist sie nur noch sehr begrenzt behandelbar.

Neben den Veränderungen der Extremitäten wird bei der Elephantiasis auch die Lunge geschädigt. Ist diese in ihrer Funktion beeinträchtigt, entstehen auch in vielen anderen Organen langfristige Schäden. Die chronische Lungenerkrankung zeigt sich besonders durch nächtliche Asthmaanfälle, wiederkehrende Fieberschübe und einen erhöhten Druck in den Lungenarterien (Lungenhochdruck = pulmonale Hypertonie).

Da die Lymphgefäße eine wichtige Funktion für das Immunsystem haben, stören die Würmer die normale Funktion des Immunsystems. Dadurch haben andere Krankheitserreger wie Bakterien und Pilze leichteres Spiel, eine zusätzliche Infektion (Sekundärinfektion) auszulösen.

Eine Vollausbildung der Elephantiasis ist in Europa selten und wird in aller Regel nur in Schwellen- und Entwicklungsländern beobachtet.

Subkutane Filariose:

Bei der subkutanen Filariose besiedeln die Würmer die Haut und das darunter liegende Gewebe. Juckreiz ist oft das Hauptsymptom, Schwellungen und Beulen sind häufige Begleiter.

Oft haben die Infizierten bei dieser Form bis auf gelegentlichen Juckreiz keine Beschwerden. An verschiedenen Stellen des Körpers kann sich die typische „Calabar Beule“ ausbilden. Dabei handelt es sich um eine lokale, plötzlich auftretende Schwellung, die für ein bis drei Tage bestehen bleibt. Diese ist in der Regel nicht besonders schmerzhaft, juckt aber stark. Außerdem kann die Stelle leicht gerötet sein. Sie tritt bevorzugt an den Unterarmen, dem Handrücken und im Gesicht auf, kann allerdings auch an anderen Körperstellen entstehen. Die Beule muss nicht vollkommen abheilen, sondern kann auch als kleine Hauterhebung bestehen bleiben. Die Beule entsteht als Reaktion des Immunsystems auf den Wurm und dessen Ausscheidungen.

Onchozerkose ( Flussblindheit):

Die erwachsenen (adulten) Würmer bilden Knäuel unter der Haut, die von außen als schmerzlose Knoten tastbar sind. Ein solcher wurmgefüllter Hautknoten wird als Onchozerkom bezeichnet. Die adulten Würmer produzieren in den Hautknoten während ihres maximal vierzehn Jahre andauernden Lebens beständig Larven, die auch als Mikrofilarien bezeichnet werden.

Diese Mikrofilarien wandern aus dem Hautknoten in benachbarte Hautabschnitte und in prinzipiell fast jeden Bereich des Körpers (Mikrofilarienwanderung). Wenn sie dort nicht von einem Insekt durch einen Stich aufgenommen werden, gehen sie nach etwa sechs bis 30 Monaten zugrunde. Die abgestorbenen Mikrofilarien lösen eine Reaktion des Immunsystems und damit Beschwerden aus.

Die Patienten beklagen einen starken Juckreiz, die Haut entzündet sich und es die Haut kann sich lederartig verdicken (Lichenifikation). Die Hautfarbe (Pigmentation) kann an manchen Stellen verschwinden, sodass eine Art „Leopardenfellmuster“ entsteht. Langfristig verändert sich die gesamte Haut des Körpers und man spricht von sogenannter „Papier- oder Greisenhaut.“

Kommt es bei der Mikrofilarienwanderung zu einer Entzündung der Hornhaut im Auge, trübt diese ein. Zuerst entstehen schneeflockenartige Sehstörungen. Bei kompletter Trübung der Hornhaut kann höchstens noch Hell und Dunkel wahrgenommen werden. Typischerweise ist aber vor allem die Bindehaut des Auges betroffen, in der ein Wurm teilweise jahrelang leben kann. Daher wird Loa Loa häufig auch als Augenwurm bezeichnet.

In jüngster Zeit deuten Studien darauf hin, dass es einen möglichen Zusammenhang zwischen der Wurminfektion und einer Erkrankung, die erst seit einigen Jahren näher erforscht wird, geben könnte. Das sogenannte „head nodding syndrome“ ist eine besondere Form der Epilepsie, die bei Kindern in Uganda und im Süd-Sudan vorkommt. Bei dieser Erkrankung kann Essen oder Kälte einen epileptischen Anfall auslösen. Diese Krankheit wird in Verbindung mit dem Parasiten „Onchocerca volvulus“ gebracht. Genaue Hintergründe zur Entstehung der Krankheit sind derzeit noch nicht bekannt.

Seröse Filariosen:

Die meisten Menschen haben bei einer serösen Filariose keine Beschwerden. Da Symptome dieser Form in der Regel nicht gefährlich sind und keine Behinderung zur Folge haben, wurden seröse Filariosen weniger intensiv erforscht als die anderen Filariosen.

Sollten Symptome auftreten, entstehen sie meist im Zusammenhang mit der Wanderung des Wurms durch den Körper. Dabei können vorübergehend Beulen an der Haut entstehen, die an die Calabar- Schwellung der Loa Loa-Erkrankung erinnern. In manchen Fällen löst der Befall auch Entzündungen an Herz, Lunge oder Organen im Bauchraum aus. Gelegentlich gelangt dieser Wurm auch ans Auge und es kommt zu Schmerzen oder Sehstörungen. Da der Wurm oft in Ostafrika gefunden wird, spricht man auch vom „Uganda eye worm“.

Filariose: Ursachen und Risikofaktoren

Die verschiedenen Filariosen werden durch verschiedene Mückenarten oder durch Bremsen übertragen. Diese Insekten werden daher auch als Krankheitsüberträger (Vektor) bezeichnet. Grundsätzlich sollten sich Reisende in tropische Länder bereits vor der Reise mit den typischen Erkrankungen und Infektion im jeweiligen Reiseland vertraut machen.

Es ist nützlich, den jeweiligen Vektor zu kennen, da die Insekten zu unterschiedlichen Tageszeiten aktiv sind. Auch die Kenntnis der unterschiedlichen Aktivitätszeiten der Insekten hilft, Stichen vorzubeugen.

Mücken der Arten Aedes (teilweise tagaktiv), Anopheles, Cule, Mansonia (allesamt vorwiegend nachtaktiv)

Chrysops-Bremsen, Kriebelmücken (ausschließlich tagaktiv)

Culicoides-Mücken (vor allem in Morgen- und Abendstunden aktiv)

Filariose: Untersuchungen und Diagnose

Nach einer Tropenreise sollte man bei Beschwerden immer den Arzt auf die zurückliegende Reise hinweisen. Einen Hinweis auf eine Filariose bringt häufig schon die genaue Befragung des Patienten unter Berücksichtigung der vergangenen Urlaubs- oder Aufenthaltsorte.

In der frühen Phase der Filariose steigt typischerweise die Anzahl einer bestimmten Art von weißen Blutkörperchen (eosinophile Granulozyten) im Blut an. Diese Granulozyten sind Zellen des Immunsystems und an der Abwehrreaktion beteiligt. Allerdings ist dieser erhöhte Anzahl von eosinophilen Granulozyten nicht spezifisch für eine Filariose, sondern kann auch bei anderen parasitären Erkrankungen oder allergischen Beschwerden im Blut auffällig sein.

Der Arzt stellt die Filariose anschließend durch den mikroskopischen Nachweis der Mikrofilarien im Blut fest. Je nachdem, welche Mücken vermutlich den Erreger übertragen haben, sollte die Blutabnahme zu unterschiedlichen Zeiten erfolgen: Die Mikrofilarien haben sich nämlich an die Stechgewohnheiten der Mückenarten angepasst. Viele stechen vorwiegend nachts, weshalb die Mikrofilarien sich fast ausschließlich in diesen Stunden im Blut aufhalten. Bei Loa Loa sind die Mikrofilarien mittags am häufigsten anzutreffen, bei der lymphatischen Filariose eher nachts. Bei der Onchozerkose gelangen die Mikrofilarien überhaupt nicht ins Blut und der Wurm kann nur direkt unter der Haut nachgewiesen werden.

Liefert die Suche nach Mikrofilarien ein negatives Ergebnis, sucht der Arzt mithilfe bestimmter Tests nach spezifischen Antikörpern im Blut. Wird der Wurm unter der Haut bei seiner Wanderung beobachtet, kann auch hieran die Diagnose gestellt werden. Sind bereits innere Organe befallen, stehen andere bildgebende Verfahren (zum Beispiel Computertomografie, Magnetresonanztomografie) zur Verfügung, um den bereits entstandenen Schaden festzustellen.

Filariose: Behandlung

Bei der Behandlung der verschiedenen Filariosen werden unterschiedliche Antihelminthika eingesetzt. Das sind Medikamente, die gegen Wurminfektionen wirksam sind, folgende Wirkstoffe gehören dazu:

Grundsätzlich werden die Filarien durch diese Medikamente sehr wirksam abgetötet. Problematischer ist es, die Erkrankung überhaupt zu erkennen, damit die entsprechenden Behandlungsmaßnamen eingeleitet werden können.

Neuerdings wird auch das Antibiotikum Doxycyclin bei der lymphatischen Filariose und der Onchozerkose eingesetzt. Es tötet Bakterien, welche die Filarien zu ihrer Fortpflanzung benötigen. Wenn diese symbiotischen Bakterien abgetötet werden, können sich die Würmer nicht mehr fortpflanzen.

Bei manchen Filariosen löst das Absterben der Würmer eine starke Immunreaktion im Körper aus, sodass zusätzlich Kortison gegeben werden muss. Durch dieses entzündungshemmende, immundämpfende Medikament wird eine mögliche überschießende Immunreaktion verhindert, die ansonsten einen allergischen (anaphylaktischen) Schock auslösen kann.

Eine spezielle Behandlungsmaßnahme wird bei der Elephantiasis angewendet: Da die Würmer bei den lymphatischen Filariosen in den Lymphgefäßen leben und diese zerstören, ergibt sich ein Stau der Lymphflüssigkeit im Gewebe. Therapeutisch kann man versuchen, diesen Lymphstau mit regelmäßiger manueller Lymphdrainage und dem dauerhaften Tragen von Kompressionsstrümpfen zu beseitigen.

Filariose: Operation

Bei sehr ausgeprägtem Krankheitsbild, wie es zum Beispiel bei der Elephantiasis (lymphatische Filariose) der Fall ist, wird manchmal eine Operation nötig, um die enormen Flüssigkeitsansammlungen im Hoden, den Brüsten oder den Beinen einigermaßen zu reduzieren. Bei diesen plastischen Operationen wird überschüssiges Gewebe entfernt. Eine vollständige Rekonstruktion des zerstörten Gewebes ist jedoch nicht möglich, sodass nicht von einer Heilung im engeren Sinn gesprochen werden kann.

Bei der Onchozerkose können mithilfe einer Operation die Würmer unter der Haut entfernt werden. Bei der Loa-Loa-Erkrankung kann der Wurm aus der Bindehaut des Auges geschnitten werden, wenn man ihn dort entdeckt.

Filariose: Krankheitsverlauf und Prognose

Die Prognose der Filariose hängt davon ab, wie groß die Zahl der aufgenommenen Erreger ist und wie lange sich der Betroffene in den Tropengebieten aufhält. Während der Filariose ist das Immunsystem geschwächt und der Körper ist umso anfälliger für weitere Erkrankungen. Gerade in den Tropen können durch weitere Infektionen lebensgefährliche Komplikationen entstehen.

Die erwachsenen (adulten) Würmer können im Wirt einige Jahre überleben. Es kann mehrere Monate bis Jahre dauern, bis Mikrofilarien im Blut erscheinen, sodass eine Infektion erst spät oder gar nicht bemerkt wird. Je früher richtig behandelt wird, desto besser ist die Prognose.

Bei der lymphatischen Filariose kann die Entstehung der entstellenden Lymphödeme (Elephantiasis) durch eine konsequente Therapie vermieden werden.

Bei Loa Loa ist die Prognose generell gut. Die Krankheit wird aufgrund der typischen „Calabar Beule“ meist erkannt. Bei einem Befall des Kehlkopfes können jedoch die Atemwege eingeengt werden. Eine solche Schwellung kann lebensbedrohlich sein. Außerdem kann in seltenen Fällen durch Loa Loa eine Entzündung des Gehirns entstehen (Enzephalitis), welche tödlich sein kann oder zumindest schwere neurologische Folgeschäden hinterlässt. Da der Wurm anderthalb Jahrzehnte unter der menschlichen Haut überleben und Mikrofiliarien produzieren kann, ist eine konsequente Therapie möglichst aller betroffenen Menschen unabdingbar, um die Erkrankung einzudämmen.

Die Onchozerkose ist wegen der oft schweren Schäden an Augen und Haut die bedrohlichste Filariose für die einheimische Bevölkerung. Bei rechtzeitiger Behandlung ist die Prognose jedoch erheblich besser.

Die serösen Filariosen sind hinsichtlich der Erkrankungsschwere und der möglichen Komplikationen als vergleichsweise harmlos einzustufen.

Filariosen vorbeugen

Da alle Filariosen durch Insektenstiche übertragen werden, ist die wirksamste Methode zur Vorbeugung, Insektenstiche generell zu vermeiden. Reisende sollten sich vor jeder Reise in tropische Länder darüber informieren, mit welchen Erkrankungen und Infektionen zu rechnen ist.

Befolgen Sie diese Maßnahmen, um Insektenstiche in tropischen Ländern zu vermeiden:

  • Tragen sie lange, helle Kleidung
  • Bedenken Sie, dass Aedesmücken und Bremsen auch tagaktiv sind
  • Benutzen sie Moskitorepellents. Achten Sie darauf, dass die Produkte tropenerprobt sind und von Organisationen wie der WHO empfohlen wurden.
  • Beachten Sie, dass Repellents immer nur lokal an der Hautstelle wirken, auf der sie aufgetragen werden.
  • Nutzen sie ein Moskitonetz zum Schlafen. Empfehlenswert sind mit Repellents imprägnierte Moskitonetze.
  • Meiden Sie Flussbetten oder Feuchtgebiete, da hier besonders mit Insekten zu rechnen ist.
  • Bei längeren Aufenthalten: Dichten Sie Fenster mit Mückengittern ab.
  • Sprechen Sie mit einem Tropenmediziner/Reisemediziner einige Wochen vor der Abreise über mögliche Medikamente zum Schutz vor einer Infektion und notwendige Reiseimpfungen. Zur Vorbeugung kann gegeben
  • Wenn Sie während der Reise eine Malariaprophylaxe mit Doxycyclin durchführen, ist diese sehr wahrscheinlich auch gegen die lymphatische Filariose und die Onchozerkose wirksam.

Filarien hund

Dirofilariose (Herzwurm)

Die Ьbertragung ist je nach Art durch Stechmьcken, Zecken oder Flцhe sowie im Mutterleib auf die Welpen mцglich.

Durch Wьrmer. Diese befallen als winzige Mikrofilarien zunдchst das Blut und spдter als Makrofilarien je nach Art das Herz, Lunge und andere Organe oder das Bindegewebe und die Haut.

Bei einigen Arten keine, bei anderen sehr unterschiedlich. Vorkommen kцnnen Husten, Gewichtsverlust, Schwдche, Atemnot oder Hauterhebungen und Ekzeme.

Je nach Art Injektion eines Antiparasitikums. Bei starkem Befall mit Herzwьrmern (Dirofilaria immitis) ist ggf. zusдtzlich eine chirurgische Entfernung der erwachsenen Wьrmer erforderlich.

Gefahr fьr Menschen

Ьbertragung ьber die genannten Wege mцglich.

Je nach Art unterschiedlich. Rechtzeitige Behandlung fьhrt oft zum Erfolg. Unbehandelt fьhrt besonders der Herzwurm zum Tod des Tieres.

Die vorbeugende Gabe einer mikrofilariziden Medikation, wie Ivermectin (Cardotek), Milbemycin (Interceptor), Moxidectin (Sentinel) und Selamectin (Stronghold) ist wirksam gegen die Mikrofilarien der Arten Dir. immitis und Dir. repens, welche in vielen Gebieten Sьdeuropas vorkommen. Die Prophylaxe wird in endemischen Gebieten bzw. bei Reisen in diese Gebiete empfohlen.

Ein Scalibor Halsband gewдhrleistet zwar einen Schutz vor Sandmьcken, Zecken und Flцhen, aber NICHT vor den 'groЯen Stechmьcken', die den Herzwurm (Dirofilaria immitis) ьbertragen kцnnen.

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