понедельник, 25 июня 2018 г.

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Fiebermessen beim Hund: So gelingt es

Fiebermessen beim Hund ist nicht jedes Mal nötig, wenn der Vierbeiner kränkelt. Wirkt Ihr Hund jedoch längere Zeit schlapp, frisst nicht und zeigt andere Symptome, die auf eine Infektion hindeuten, sollten Sie seine Temperatur prüfen. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen.

Die normale Körpertemperatur von Hunden kann schwanken – je nach Hund und Situation sind Temperaturen zwischen 37,5 und 39 Grad Celsius normal. Bei Welpen kann die Körpertemperatur sogar bis zu 39,5 Grad betragen. Das Fiebermessen beim Hund ist sinnvoll, wenn mehrere Symptome darauf hindeuten, dass Ihr Hund krank sein könnte und unter Fieber leidet.

So erkennen Sie ob Ihr Hund Fieber hat

Fieber beim Hund äußert sich nicht nur durch die erhöhte Körpertemperatur. Schon bevor Sie seine Temperatur messen, erkennen Sie den Zustand Ihres Vierbeiners daran, dass er schlapp und müde wirkt und wenig oder gar nichts mehr frisst. Bei hohem Fieber liegt der Hund oft nur noch apathisch da und bewegt sich kaum noch. Die erhöhte Körpertemperatur spüren Sie auch daran, dass sich seine Ohren ungewohnt heiß anfühlen, ebenso die Innenseiten der Beine oder andere Körperstellen, an denen der Hund nur wenig Fell hat. Um sicherzugehen, können Sie bei Ihrem Hund Fieber messen – zeigt das Thermometer eine Zahl über 39 Grad Celsius heißt es dann: ab zum Tierarzt.

Fiebermessen beim Hund: So geht es

Das Fiebermessen beim Hund passiert im After – eine Prozedur, die nicht unbedingt angenehm für Ihren Vierbeiner ist, bei vorsichtiger Durchführung aber auch nicht schmerzt. Verwenden Sie dafür ein Fieberthermometer, das Sie extra für Ihr Haustier anschaffen und entsprechend kennzeichnen, damit es nicht zu Verwechslungen mit Equipment aus der Menschenapotheke kommt.

Bevor Sie mit dem Fiebermessen beginnen, schmieren Sie die Spitze des Thermometers mit Vaseline ein, damit es sich besser einführen lässt. Am besten fahren Sie dann zu zweit fort: Eine Person sorgt dafür, dass sich der Hund hinlegt, beruhigt und streichelt ihn, damit er abgelenkt ist und sich nicht verkrampft. Die andere hebt den Hundeschwanz und führt das Thermometer etwa 2 Zentimeter tief in den After des Hundes ein. Wenn Sie ein digitales Fieberthermometer verwenden, warten Sie, bis der Signalton ertönt, der Ihnen anzeigt, dass die Messung abgeschlossen ist. Bei einem normalen Fieberthermometer dauert es etwa 2 Minuten, bis sich die Temperatur eingependelt hat und die Messung exakt ist.

Nach der Messung reinigen Sie das Fieberthermometer mit Desinfektionsmittel und waschen sich gründlich die Hände. Haben Sie bei Ihrem vierbeinigen Liebling erhöhte Temperatur festgestellt, sollte der nächste Weg so schnell wie möglich zum Tierarzt führen.

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NOTFALL-CHECKLISTE : Körpertemperatur messen

A. AUSGANGSLAGE

  • beim Hund wird Fieber vermutet
  • möglicherweise befindet er sich in einer medizinischen Notlage, z.B. nach einer Vergiftung
  • durch Messung seiner Körpertemperatur sollen Anhaltspunke für seinen Gesundheitszustand gewonnen werden

B. VORBEREITUNG UND SELBSTSCHUTZ

  • beruhigend auf den Hund einwirken
  • Hund anleinen bzw. festbinden -> Sichern und Beruhigen
  • zum Selbstschutz: Maulkorb oder Maulschlinge anlegen, Details siehe -> Maulschlinge
  • den Hund ggf. in die stabile Seitenlage bringen, Details siehe -> stabile Seitenlage
  • für die Messung ist ein handelsübliches Fieberthermometer mit weicher Spitze gut eignet, siehe -> Erste-Hilfe Material
  • grundsätzlich aus Hygienegründen für den Hund ein eigenes Thermometer verwenden

Schaubild: Temperatur beim Hund

C. VORGEHENSWEISE

  • die Messung erfolgt im After
  • vorher die Thermometerspitze mit etwas mit Vaseline oder Öl gleitfähiger machen oder anfeuchten
  • Schwanz hochheben
  • Thermometer etwa 2 Zentimeter tief einführen
  • Thermometer festhalten
  • die Dauer der Messung hängt vom jeweiligen Thermometer ab

D. VERGLEICHSWERTE

  • die Körpertemperatur von Hunden kann nach Größe und Alter variieren
  • der normale Temperaturbereich liegt bei erwachsenen, gesunden Hunden von 37,5 bis 39 °C
  • bei Welpen bis 39,5 °C.
  • bei älteren und grossen Hunden liegt die Temperatur eher im unteren Bereich, bei kleinen und jüngeren Hunden im oberen Bereich
  • da es hier keine generell gültige Vorgabe gibt, sollte die Temperatur des eigenen Hundes im gesunden Zustand bekannt und aufnotiert sein
  • weitere Infos hierzu siehe -> Vitalwerte

E. WEITERE HINWEISE

  • das Messen der Körpertemperatur sollte mit dem eigenen Hund immer wieder mal geübt werden
  • die Messwerte sollten als die Normalwerte des eigenen Hundes notiert werden
  • nach dem Gebrauch das Thermometer mit Desinfektionsmittel gründlich reinigen, siehe -> Erste-Hilfe Material
  • ebenfalls die Hände gründlich waschen oder desinfizieren

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Fieber beim Hund – was tun?

Fieber kann beim Hund verschiedene Ursachen haben. Je nach gemessener Temperatur kann ein Besuch beim Tierarzt dringend ratsam sein.

Von Fieber spricht man bei Hunden dann, wenn unter anderem die innere Körpertemperatur erhöht ist. Doch neben der Änderung der Normaltemperatur zeigen Hunde auch weitere Anzeichen, die für Fieber sprechen. Um welche Symptome es sich dabei handelt, lesen Sie im folgenden Artikel. Außerdem erfahren Sie hier, welche Ursachen Fieber haben kann, wie man bei Hunden Fieber misst und was zu tun ist, wenn der Hund Fieber hat.

Innere Körpertemperatur beim Hund

Die normale Temperatur des Hundes liegt zwischen 38,0 und 39,0 Grad Celsius. Doch diese Werte sind nicht immer gleich. So ist die Temperatur beim Hund beispielsweise frühmorgens am niedrigsten, steigt im Laufe des Tages um einige Zehntelgrade an und ist schließlich am Abend am höchsten.

Auch Rasse, Alter und Geschlecht spielen hier eine Rolle. Die innere Körpertemperatur ist meist höher bei:

Bei Hundewelpen ist die innere Körpertemperatur oftmals noch höher und darf bis zu 39,5 Grad Celsius reichen. Dieser Wert ist für Welpen durchaus normal und nicht bedenklich.

Fiebermessen beim Hund

Um die innere Körpertemperatur des Hundes zu messen, verwendet man ein Fieberthermometer. Hierzu gibt es spezielle Thermometer für Tiere, die eine digitale Anzeige haben und sehr schnell messen. Dies ist durchaus von Vorteil, da die meisten Hunde das Fiebermessen als unangenehm empfinden und dabei oft sehr unruhig und zappelig sind. Für Menschen gemachte Fieberthermometer messen meist deutlich langsamer und sind daher für Hunde eher ungeeignet.

Oftmals benötigt man zum Fiebermessen eine zweite Person, die den Hund währenddessen gut festhält.

Das Fiebermessen im Ohr ist bei Hunden sehr ungenau, weshalb diese Methode in der Regel nicht empfohlen wird.

Rektale und vaginale Messung

Die Spitze des Thermometers wird mit etwas Vaseline oder Gleitgel benetzt und dann durch den After in den Enddarm des Hundes eingeführt, man misst also rektal. Wichtig ist es, das Thermometer an die Innenseite des Enddarms zu legen, also vorsichtig zur Seite zu drücken, da sonst nur die Temperatur der Luft im Enddarm gemessen wird, nicht aber die Körpertemperatur des Hundes.

Bei Hündinnen kann die innere Körpertemperatur alternativ auch in der Scheide (also vaginal) gemessen werden, wobei die Werte hier immer um einige Zehntelgrad höher sind als bei der rektalen Messung.

Nach der Messung wird das Thermometer wieder gereinigt und idealerweise auch desinfiziert.

Fiebermessen ohne Thermometer

Einen korrekten Wert der inneren Körpertemperatur beim Hund bekommt man nur mittels rektaler Messung mit einem Thermometer.

Hat man ein solches gerade nicht zur Hand, gibt es Alternativen, anhand derer man die Körpertemperatur des Hundes feststellen kann. Diese Methoden erfordern allerdings ein gewisses Maß an Erfahrung. Zudem fallen Veränderungen der Temperatur auf diesem Weg oft nur auf, wenn es sich um hohes Fieber handelt.

An unbehaarten Körperstellen des Hundes, zum Beispiel der Ellbogenbeuge, kann man den Handrücken auflegen und dort die Temperatur der Körperoberfläche erfühlen. Die Ohren des Hundes können sich ebenfalls etwas wärmer anfühlen. Auch an den Maulschleimhäuten, zum Beispiel den Innenseiten der Lefzen, kann die Temperatur durch Tasten überprüft werden.

Entgegen landläufiger Meinungen ist eine trockene Nase kein Indikator dafür, ob der Hund Fieber hat oder nicht. Innerhalb eines Tages kann die Nase des gesunden Hundes zwischen feucht und trocken variieren. Liegt der Hund beispielsweise länger in der Sonne oder neben einem Heizkörper, dann wird auch die Nase trocken.

Ab wann hat ein Hund Fieber?

Nicht jeder Hund, dessen Körpertemperatur über die Normaltemperatur ansteigt, ist gleich krank. Gerade für sehr nervöse und aufgeregte Hunde bedeutet das Temperaturmessen Stress, weshalb die Temperatur beim Messen oftmals steigt, der Hund aber gesund ist. Auch eine sehr hohe Außentemperatur lässt die innere Körpertemperatur des Hundes ansteigen.

Die Körpertemperatur des Hundes kann außerdem erhöht sein nach:

  • Arbeitsphasen (zum Beispiel Agility)
  • langem Spielen und Toben
  • einer Autofahrt
  • der Fütterung

Um hier keine verfälschten Werte zu bekommen, sollte nach den genannten Ereignissen etwa eine Stunde gewartet und erst dann die Temperatur gemessen werden.

Im umgekehrten Fall zeigt das Thermometer bei Hunden, die dauernd unter Durchfall leiden, oft fälschlicherweise niedrigere Temperaturen an.

Fieber beim Hund feststellen

Typisch für Fieber ist die Erhöhung der inneren Körpertemperatur des Hundes. Dies kann eine Erhöhung um einige Zehntelgrade sein, aber auch ein Ansteigen bis über 40 Grad Fieber. Bei einer Steigerung der Normaltemperatur um 0,1 bis 0,2 Grad spricht man noch von erhöhter Temperatur.

Neben der höheren Körpertemperatur zeigen Hunde weitere Anzeichen, anhand derer man Fieber erkennen kann:

  • Hauttemperatur unregelmäßig verteilt
  • schnellere Atmung
  • erhöhter Puls
  • gesträubtes Fell
  • Müdigkeit
  • Erbrechen
  • Hund zittert (Schüttelfrost)
  • Hund frisst nicht

Diese Symptome kann man sehr schnell durch gute Beobachtung des Hundes feststellen. Die Hauttemperatur kann durch Tasten und Streicheln mit dem Handrücken überprüft werden.

Was tun, wenn ein Hund Fieber hat?

Ab einer inneren Körpertemperatur des Hundes von 39,5 Grad Celsius sollte ein Tierarzt aufgesucht werden. Dieser wird versuchen, die Ursache für das Fieber zu finden, und den Hund entsprechend behandeln sowie das Fieber senken.

Außerdem sollte der Hund dazu animiert werden, regelmäßig kleine Mengen Wasser zu trinken. Bei einem akut auftretenden Fieberschub leistet in der Anfangsphase auch die Homöopathie gute Dienste. Eine einmalige Gabe Aconitum C30 oder Belladonna C30 ist oftmals schon ausreichend, um das Fieber des Hundes zu senken.

Auf keinen Fall dürfen dem Hund fiebersenkende Medikamente, wie beispielsweise Ibuprofen, verabreicht werden, die für den menschlichen Gebrauch zugelassen sind. Diese können für den Hund giftig sein.

Fieber senken beim Hund – Erste Hilfe bei hohem Fieber

Bei Fieber über 40,5 Grad Celsius muss der Körper des Hundes sofort mittels einfacher Hausmittel gekühlt werden. Dazu verteilt man kaltes Wasser auf dem Fell des Hundes und bläst anschließend mit einem Ventilator über das feuchte Fell. Alternativ kann man den Hund auch mit feuchten Handtüchern abdecken.

Dabei muss die innere Körpertemperatur alle fünf Minuten mit einem Thermometer kontrolliert werden, damit der Hund nicht zu schnell abkühlt oder gar auskühlt. Ist schließlich eine Temperatur von unter 39,5 Grad Celsius erreicht oder sinkt das Fieber nur sehr langsam bis gar nicht, dann muss der Hund auf jeden Fall zu einem Tierarzt gebracht werden.

Ursachen für Fieber bei Hunden

Eine Vielzahl an Hundekrankheiten kann Fieber auslösen. Oftmals handelt es sich dabei um Infektionskrankheiten, bei denen Bakterien, Viren oder Parasiten die Auslöser sind. Aber auch Entzündungen, Vergiftungen oder Tumore können beispielsweise dazu führen, dass der Hund Fieber hat.

Nach einer Impfung kann es gelegentlich vorkommen, dass der Hund leichtes Fieber bekommt. Dieses kann bis zu drei Tage andauern, ist aber meist sehr mild und vergeht dann in der Regel wieder von selbst.

Bekommt der Hund nach einer OP Fieber, dann sollte er auf jeden Fall nochmal zum Tierarzt gebracht werden, da in diesen Fällen meist eine Infektion vorliegt.

Wenn kein erkennbarer Grund für das Fieber vorliegt, muss der Hund gründlich vom Tierarzt untersucht werden, um die Ursache zu finden und zu behandeln.

Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen

Fieber bei Hunden gehört zu den Symptomen verschiedenster Grunderkrankungen und kann, wenn es zu hoch wird, gefährlich werden. Doch an welchen Symptomen erkennen Sie, dass Ihr Liebling Fieber hat und was könnte der Grund dafür sein? Wir geben einen Überblick.

Die Körpertemperatur eines erwachsenen Hundes liegt normalerweise zwischen 38°C und 39°C. Ist sie kurzzeitig erhöht, muss das nicht unbedingt krankheitsbedingt sein. Auch wenn sich Ihr Hund beim Toben oder Spielen verausgabt hat, kann das zu einer vorübergehenden Überhitzung führen. Hält die erhöhte Körpertemperatur jedoch an, oder wird durch eines oder mehrere der folgenden Krankheitssymptome begleitet, sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Hund wirklich Fieber hat.

Fieber bei Hunden: An diesen Symptomen erkennen Sie es

Hat der Hund eine Temperatur von etwas über 39°C, spricht man von erhöhter Temperatur, von Fieber bei über 40°C. Fieber bei Hunden geht meist damit einher, dass das betroffene Tier schlapp und müde wirkt. Oft leidet es außerdem unter Appetitlosigkeit, bewegt sich weniger als sonst und wirkt, besonders bei hohem Fieber, apathisch. Die Ohren können sich heiß anfühlen, ebenso sind wenig behaarte Körperstellen, wie die Innenseiten der Beine, deutlich erwärmt.

Die Nase des Hundes ist bei Fieber oft warm und trocken. Schüttelfrost und gesträubtes Fell können ebenfalls auf stark erhöhte Temperatur hindeuten. Der Vierbeiner schläft sehr viel. Bei hohem Fieber ist der Puls erhöht und der Hund atmet schneller als normal. Je nach Ursache kann das Fieber beständig hoch sein oder in Phasen auftreten. Gefährlich wird es, wenn das Fieber bei Hunden auf über 42°C steigt.

Mögliche Ursachen für Fieber

Die Ursache für Fieber bei Hunden sollte ein Tierarzt abklären, denn es hängt normalerweise mit einer anderen Grunderkrankung zusammen. Fieber unterstützt den Heilungsprozess des Körpers bei bakteriellen oder viralen Infekten, Immunerkrankungen oder Entzündungen. Nebenwirkungen durch Medikamente, Pilzinfektionen oder Rheuma können ebenfalls Fieber hervorrufen. In wenigen Fällen tritt das Fieber aber auch ohne erkennbare Ursache auf, was die Behandlung schwieriger macht, da diese davon abhängt, wovon das Fieber hervorgerufen wird.

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Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen:

NOTFALL-CHECKLISTE : Körpertemperatur messen

A. AUSGANGSLAGE

  • beim Hund wird Fieber vermutet
  • möglicherweise befindet er sich in einer medizinischen Notlage, z.B. nach einer Vergiftung
  • durch Messung seiner Körpertemperatur sollen Anhaltspunke für seinen Gesundheitszustand gewonnen werden

B. VORBEREITUNG UND SELBSTSCHUTZ

  • beruhigend auf den Hund einwirken
  • Hund anleinen bzw. festbinden -> Sichern und Beruhigen
  • zum Selbstschutz: Maulkorb oder Maulschlinge anlegen, Details siehe -> Maulschlinge
  • den Hund ggf. in die stabile Seitenlage bringen, Details siehe -> stabile Seitenlage
  • für die Messung ist ein handelsübliches Fieberthermometer mit weicher Spitze gut eignet, siehe -> Erste-Hilfe Material
  • grundsätzlich aus Hygienegründen für den Hund ein eigenes Thermometer verwenden

Schaubild: Temperatur beim Hund

C. VORGEHENSWEISE

  • die Messung erfolgt im After
  • vorher die Thermometerspitze mit etwas mit Vaseline oder Öl gleitfähiger machen oder anfeuchten
  • Schwanz hochheben
  • Thermometer etwa 2 Zentimeter tief einführen
  • Thermometer festhalten
  • die Dauer der Messung hängt vom jeweiligen Thermometer ab

D. VERGLEICHSWERTE

  • die Körpertemperatur von Hunden kann nach Größe und Alter variieren
  • der normale Temperaturbereich liegt bei erwachsenen, gesunden Hunden von 37,5 bis 39 °C
  • bei Welpen bis 39,5 °C.
  • bei älteren und grossen Hunden liegt die Temperatur eher im unteren Bereich, bei kleinen und jüngeren Hunden im oberen Bereich
  • da es hier keine generell gültige Vorgabe gibt, sollte die Temperatur des eigenen Hundes im gesunden Zustand bekannt und aufnotiert sein
  • weitere Infos hierzu siehe -> Vitalwerte

E. WEITERE HINWEISE

  • das Messen der Körpertemperatur sollte mit dem eigenen Hund immer wieder mal geübt werden
  • die Messwerte sollten als die Normalwerte des eigenen Hundes notiert werden
  • nach dem Gebrauch das Thermometer mit Desinfektionsmittel gründlich reinigen, siehe -> Erste-Hilfe Material
  • ebenfalls die Hände gründlich waschen oder desinfizieren

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Jeder Hundehalter sollte über die elementaren Grundkenntnisse verfügen.

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Fieber und Fiebermessen bei Hunden

Ursachen – Fiebermessen bei Hunden

Fieber bei Hunden gehört zu den Symptomerkrankungen, da es auf eine grundlegende Erkrankung oder einen Defekt im Organismus verweist. Fieber beim Hund ist ein Symptom für verschiedene Krankheiten. Der Tierarzt klärt ab, was dahinter steckt und ob er Gegenmaßnahmen ergreift. Nicht jede Erhöhung der Körper-Temperatur deutet auf eine Erkrankung hin: Starke Aktivität führt ebenfalls kurzfristig dazu.

Jeder Tierhalter sollte den gesunden Temperaturbereich seines Tieres kennen, um Fieber bei Hunden so schnell wie möglich zu erkennen und sinnvolle Erste Hilfe Maßnahmen einleiten zu können. Auf diese Weise ist es Ihnen möglich, Schlimmeres zu verhindern und Ihrem Tier so schnell wie möglich Linderung zu verschaffen.

Richtig Fieber messen beim Hund Urheber: damedeeso / 123RF.com

Auf jeden Fall ist gerade bei hohem Fieber der Tierarzt Ihr erster Ansprechpartner, der zum einen die grundlegende Erkrankung herausstellt und zum anderen eine therapeutische Behandlung einleitet, die Ihrem Hund sofort hilft.

Fieber messen beim Hund

Grundsätzlich handelt es sich bei Fieber um eine Gegenreaktion des Körpers und einen inneren Kampf gegen Viren, Bakterien und Entzündungsherde. So ist Fieber erst einmal nichts Schlechtes. Dennoch ein Zustand, der auf eine schwerere Erkrankung hinweist. Hundehalter sollten immer den Zustand ihres Tieres im Blick behalten, um richtig reagieren zu können. Von daher erklären wir euch in diesem Ratgeber, wie das Fieber messen beim Hund eigentlich funktioniert.

Fieber messen beim Hund – das Wichtigste auf einen Blick:

  • Hunde liegen bei 37,5-39°C im Normalbereich. Ab 40°C hat ein Hund Fieber.
  • Die Körpertemperatur liefert wichtige Vitalwerte.
  • Verwende ein Thermometer für deinen Hund und eines für die Zweibeiner.
  • Übe von Zeit zu Zeit das Fieber messen beim Hund und notiere die Normalwerte.

Wie Fieber messen beim Hund?

Uns bleibt zumeist nichts anderes übrig, als Fieber zu messen, wenn wir den aktuellen Gesundheitszustand eures Hundes überprüfen wollen. Durch nichts lässt sich der Krankheitsverlauf besser beurteilen als über die Körpertemperatur. Das mag ein Grund sein, warum das Fieber messen eine der Untersuchungsschritte ist, auf den Tierärzte niemals verzichten. Für erwachsene Hunde sollte das Fiebermessen etwas ganz Normales sein, das bereits im jungen Alter trainiert wurde. Darüber hinaus empfiehlt es sich, ein paar Leckerbissen in der Tasche zu haben.

Vorbereitungen beim Fieber messen beim Hund

Zunächst einmal ist die Vermutung von Fieber eine Voraussetzung. Andernfalls braucht ihr es nicht messen. Gerade bei tragenden Hündinnen, bei denen die Geburt bevorsteht, messen die Züchter über die letzten Tage immer wieder die Körpertemperatur. Hier kann ein Abfall der Körpertemperatur die baldige Geburt in den nächsten 12-24 Stunden anzeigen. Auch in medizinischen Notlagen, wie zum Beispiel bei einer Vergiftung, muss Fieber gemessen werden.

Sicher Fieber messen beim Hund

Zu Anfang sollten Hundehalter ihren Vierbeiner beruhigen und an einer Leine sicherstellen. Weitere Vorkehrungen zum Selbstschutz bieten Maulschlingen und Baukörper. Wobei viele Hundehalter ihre Vierbeiner folgerichtig einschätzen können. Einige Hunde müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden, um sie so ruhig wie möglich zu halten. Für das Fiebermessen beim Hund eignen sich nur Thermometer mit einer weichen und runden Spitze. Diese gibt es im Heimtierbedarf. Sie sollten in jedem Erste Hilfe Set enthalten sein. Wir raten euch aus hygienischen Gründen davon ab, das Fieberthermometer für die Haustiere und für den Menschen zu verwenden.

Tipp: Bestenfalls hilft eine zweite Person beim Fiebermessen. So kann ein Helfer den Hund fixieren und beruhigen – der andere konzentriert sich voll und ganz auf das Fieber Messen beim Hund.

Diagnose: Wann hat mein Hund Fieber?

Schlussendlich handelt es sich bei Fieber bei Hunden um eine Erhöhung der normalen Körpertemperatur über ein gewisses Level hinaus. Immer wenn Ihr Hund müde und schlapp erscheint, ist die Gefahr groß, dass seine Körpertemperatur angestiegen ist. Die Ursachen für Fieber bei Hunden können vielfältig sein. Gesunde Menschen haben eine Körpertemperatur zwischen 36 °C und 37 °C. Beim Hund sieht das ganz anders aus, denn hier liegt die gesunde Körpertemperatur bei 38 °C bis hin zu 39 °C.

Ab wann hat mein Hund Fieber:

  • 38-39°: normale Temperatur
  • 39-40°: erhöhte Temperatur – nach Sport und Fahrradfahren vollkommen normal
  • ab 40°: Hund hat Fieber
  • auf 41°: Hund hat hohes Fieber, was auf Dauer zu einer Lebensgefahr führt
  • ab 42°: Hund hat lebensbedrohlich hohes Fieber, es kann zu einer Gerinnung des körpereigenen Eiweiß führen

Dabei variieren die Temperaturen je nach Alter, sodass sich Welpen bei bis zu 39,5°C im ganz normalen Bereich bewegen. Gerade ältere Hunde siedeln sich in Bezug auf die Temperatur zumeist im unteren Bereich an.

Wann ist Fieber bei Hunden lebensgefährlich?

Bei dem geringsten Anstieg der Temperatur nun auf Fieber bei Hunden und erste Hilfe Maßnahmen zu tippen, wäre vollkommen übertrieben, denn es kann ganz harmlose Ursachen haben. Zum Teil ist es wissenschaftlich erwiesen, dass bei starker körperlicher Aktivität, Ihr Hund auch dazu neigt, an Körpertemperatur zuzulegen. Andere Hunde neigen zu einer beständig hohen Körpertemperatur oder zu einer erhöhten Temperatur zu einer bestimmten Tageszeit.

Jedoch wird das Fieber bei Hunden bei Temperaturen über 42 °C absolut lebensbedrohlich. Hier gilt es, Erste Hilfe Maßnahmen einzuleiten und sofort zu handeln. Insbesondere bei heißen Temperaturen über 30 °C neigen einige Rassen dazu, sich vollkommen zu übernehmen. Dies endet schlimmstenfalls in einem Kollaps und in einem Schockzustand beim Hund. In den meisten Fällen ist Fieber bei Hunden aber nicht das alleinige Symptom: Es tritt in Verbindung mit vielen anderen Begleiterscheinungen auf. So gehen Fieberschübe einher mit Schüttelfrost und mit einem Unwohlsein sowie Schlappheit. Der gesamte Zustand des Hundes ist vom Fieber angegriffen, das werden erfahrene Hundehalter ihrem Vierbeiner sofort ansehen.

Krankheitsursachen für Fieber bei Hunden: erste Hilfe & Behandlung

  • Hat Ihr Hund Fieber, wird er zumeist weniger Futter aufnehmen,
  • er liegt lustlos und schlapp da,
  • ist teilnahmslos und
  • kann weniger Kot absetzen.
  • Darüber hinaus können je nach Höhe und Intensität des Fiebers weitere Beschwerden auftreten.

Leidet Ihr Hund nur einen Tag lang an Fieber, haben wir es mit ephermerem Fieber zu tun. Akute Fieberzustände bei Hunden dauern hingegen 8 bis 14 Tage an. Bei Fieberzuständen oder einer Temperaturerhöhung bis zu drei Wochen spricht der Tierarzt von subakutem Fieber. Chronisch wird der Zustand, wenn er über drei Wochen anhält. Zu den häufigsten Ursachen von Fieber bei Hunden gehören die folgenden Erkrankungen und Infektionen:

  • Bakterien, Parasiten und Viren,
  • Staupe und Tollwut,
  • Zwingerhusten,
  • Parvovirose,
  • Borreliose,
  • Babesiose,
  • ansteckende Leberentzündung,
  • Immunerkrankungen,
  • Hornhautentzündungen,
  • Tumore und Abzesse.

Die Körper-Temperatur ist ein sogenannter Vital-Wert, wie Blutdruck oder Herzfrequenz. Sie liegt beim gesunden Hund bei 38–39 °C. Der Wärmegrad ist individuell, bei kleinen oder jüngeren Tieren ist er höher als bei großen oder älteren. Damit Du besser einschätzen lernst, ob Dein bester Freund unter Fieber leidet, merkst Du Dir seine normale Temperatur. Selten steigt die eines Hundes auf über 42 °C an. Der Sachverhalt bedeutet Gefahr für das Leben Deines Haustieres.

Eine Reihe von Symptomen begleitet Fieber beim Hund. Das Tier ist:

  • schlapp und antriebslos,
  • es frisst nicht,
  • es hat Schüttelfrost,
  • die Haare sträuben sich,
  • die Ohren sind heiß,
  • die Nase ist trocken,
  • der Hund hechelt ohne Grund,
  • der Puls ist erhöht,
  • der Kot ist trocken und fest („Fieberkot“).

Diese Anzeichen beweisen die Erhöhung der Körper-Temperatur nicht eindeutig. Den Verdacht, dass Dein Hund Fieber hat, bestätigst Du sicher mithilfe eines Fieber-Thermometers.

Die Tier-Rettung München empfiehlt, die Spitze desselben mit Vaseline oder etwas Öl einzufetten, damit es besser gleitet. Zum Messen hältst Du den Schwanz des Tieres nach oben und führst es etwa zwei Zentimeter in den After ein. Übe die Behandlung mit Deinem gesunden Hund. So lernst Du die normale Temperatur Deines Vierbeiners kennen. Er wehrt sich im Ernstfall nicht gegen die unangenehme Prozedur. Ein digitales Thermometer misst schneller als eines mit Quecksilber und ist daher zu empfehlen. Nach der Messung reinigst Du das Gerät sorgfältig mit einem Desinfektionsmittel. Deine Hände wäschst Du im Anschluss daran gründlich.

Fieber ist ein Symptom, keine Krankheit

Für eine erhöhte Temperatur kommen viele Ursachen infrage. Wie beim Menschen ist Fieber beim Hund ein Symptom für eine Infektionskrankheit. Dabei handelt es sich um von Bakterien, Viren oder Pilzen hervorgerufene Erkrankungen. Das Immunsystem des Tieres reagiert und nutzt die hohe Körpertemperatur, um Krankheits-Erreger zu bekämpfen. Leichtes Fieber verschwindet in der Regel von selbst und bedarf keiner Therapie durch den Tierarzt. Gib Deinem Vierbeiner ausreichend zu trinken, da die erhöhte Temperatur ihm viel Flüssigkeit entzieht.

Schwächt das Fieber Deinen Hund stark oder dauert es längere Zeit an, konsultiere Deinen Tiermediziner. Er klärt die genaue Ursache für die erhöhte Temperatur und behandelt die dahinter steckende Krankheit. Über 42 °C hohes Fieber bedroht das Leben Deines Freundes. Stelle Deinen Hund umgehend dem Tierarzt vor. Stark erhöhte Temperatur deutet auf eine schwere Erkrankung hin und bedarf einer dringenden Therapie. Da einige der infrage kommenden Krankheiten Ansteckungsgefahr bedeuten, achte auf die Hygiene und halte Dich genau an die Anweisungen des Tierarztes.

Neben Infektions-Krankheiten begründen inflammatorische Erkrankungen eine zu hohe Körper-Temperatur. Hunde mit hängenden Ohren sind anfällig für Entzündungen derselben, die manchmal mit Fieber einhergehen. Hält Dein Hund den Kopf schräg und schüttelt ihn vermehrt, deutet dies auf eine solche Entzündung hin. Das „Tiermedizin-Portal“ zählt sie zu den zehn häufigsten Hunde-Krankheiten.

Weitere Ursachen für Fieber sind:

  • entzündliche Darmerkrankungen,
  • Abszesse,
  • Gesäuge-Entzündungen,
  • Gebärmutter-Vereiterungen,
  • immunbedingte Krankheiten wie Rheuma,
  • Parasiten,
  • Nebenwirkungen von Medikamenten,
  • Knochenmarks-Erkrankungen,

Die genaue Ursache ermittelt der Tierarzt.

Behandlung und Vorbeugung von Fieber beim Hund

Das Fieber bei Deinem Hund behandelt der Tierarzt entsprechend der Ursache. Bei bakteriellen Infektionen verschreibt er Antibiotika, bei der Ohren-Entzündung bekommst Du Tropfen und spezielle Reiniger. Mit der Heilung geht das Fieber zurück. Fiebersenkende Mittel verabreichst Du Deinem tierischen Freund einzig, wenn die Ursache der hohen Körpertemperatur ihn zu stark schwächt.

Für einige Infektions-Krankheiten existieren wirksame Impfungen, von denen Dir die wichtigsten Dein Tierarzt empfiehlt. Sie beugen Fieber sowie teils lebensbedrohliche Krankheiten wie Tollwut vor. Zecken- und Floh-Halsbänder schützen Deinen Hund vor Infektions-Krankheiten übertragende Parasiten. Im Anschluss an jeden Spaziergang suchst Du das Tier vorbeugend nach Zecken ab. Vorhandene entfernst Du umgehend mit einer geeigneten Pinzette.

Leichtes Fieber beim Hund beunruhigt Dich nicht. Es bedarf keiner Therapie. Hohes Fieber erfordert den Besuch beim Tierarzt, damit er die entsprechenden Maßnahmen ergreift. Um schlimmere Krankheiten zu vermeiden, impft Dein Veterinär den Hund regelmäßig. Du schützt ihn mit geeigneten Mitteln gegen Zecken und Flöhe.

Eigentlich sind Erste Hilfe Maßnahmen bei fiebrigen Hunden nur dann notwendig, wenn es sich um den akuten Bereich über 42 °C handelt, denn dann ist der Hund in seiner Handlung massiv eingeschränkt und es besteht Lebensgefahr. Bei einem schlechten Allgemeinzustand beim Hund sollten Sie Ihren Vierbeiner sofort einpacken und mit ihm zum Tierarzt fahren. Herrscht eine andere Grunderkrankung vor, die zu Fieber bei Hunden führt, ist es nur hilfreich, diese Basiserkrankung zu bekämpfen – zum Beispiel über Antibiotika oder andere Medikamente – die gegen eine Entzündung oder Infektion vorgehen.

fiebriger Hund damedeeso / 123RF Bilder

Fiebermessen bei Hunden, so einfach!

Um den Gesundheitszustand Ihres Hundes zu überprüfen, ist es unerlässlich, Fieber messen zu können. Hierfür können Sie ein normales digitales Fieberthermometer aus der Apotheke verwenden. Fieber wird beim Hund im After gemessen:

Vorbereitung zum Fiebermessen beim Hund:

  1. Cremen Sie den vorderen Bereich des Fieberthermometers mit etwas Vaseline ein. So gestalten Sie den Prozess des Fiebermessens für Ihren Vierbeiner so angenehm wie nur möglich.
  2. Lassen Sie das Fieberthermometer auf keinen Fall los, sondern halten Sie es über den gesamten Verlauf fest.
  3. Gerade bei hohem Fieber befindet sich Ihr Hund in einer Ausnahmesituation, bringen Sie sicherheitshalber eine Leine an oder wenn möglich eine Maulschlinge und reden beruhigend auf Ihren Hund ein.
  4. Bestenfalls legen Sie Ihren Hund in die stabile Seitenlage, so wird er sich vermutlich schneller beruhigen.

Die Temperatur bei Hunden wird immer im After gemessen. Nachdem ihr die Spitze des Thermometers mit etwas Öl oder Vaseline vorbereitet habt, um es eurem Hund so angenehm wir nur möglich zu machen.

Anleitung zum Fiebermessen beim Hund:

  1. Mit einer Hand den Schwanz hochhalten,
  2. mit der anderen Hand das Thermometer um ca. 2 cm einführen.
  3. Das Thermometer über die gesamte Zeit festhalten.
  4. Zumeist zeigen die elektronischen Thermometer über ein Signal an, wann sie die Temperatur gemessen haben.
  5. Im Anschluss wieder vorsichtig rausziehen.

Redet über die gesamte Zeit hinweg beruhigend auf euren Hund ein. Es kann sinnvoll sein, von Zeit zu Zeit das Messen der Körpertemperatur mit dem eigenen Hund zu üben. So gibt es später in der Notfallsituation keinerlei Probleme. Darüber hinaus behaltet ihr die Normalwerte eures Hundes im Blick. Direkt nach dem Gebrauch eines Thermometers, sollte es gründlich gereinigt und dann mit Desinfektionsmittel nochmals nachbearbeitet werden. Hundehalter sollten sich ihre Hände auf jeden Fall waschen und ebenfalls desinfizieren.

Haltet nach dem Fiebermessen eine Belohnung für euren Vierbeiner bereit, wenn er ruhig und bereitwillig stillgestanden hat. Habt ihr eine besorgniserregende Körpertemperatur festgestellt oder hat euer Hund wirklich Fieber? Dann solltet ihr mit sofort zum Tierarzt fahren! Jetzt kann zumeist nur noch eine Antibiotika-Kur helfen.

Akutes Fieber bei Hunden: Erste Hilfe Maßnahmen einleiten

Im Prinzip handelt es sich bei Fieber um eine schlüssige Reaktion des Immunsystems und um den automatischen Abwehrmechanismus des gesamten Körpers. Die Krankheitsträger sollen bekämpft werden. So ist zumeist eine andere auslösende Erkrankung an einem Fieberschub schuld. Stellen Sie bei einer Überhitzung und einem einhergehenden lebensbedrohlichen Zustand des Hundes eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung sicher und verschaffen dem Hund so schnell wie möglich Abkühlung.

  • Kalte und feuchte Handtücher und Lappen sollten Sie auf den Körpern und den Kopf legen.
  • Reden Sie beruhigend auf ihn ein und
  • gehen Sie sofort aus der Sonne.
  • Weiterhin sollten Sie versuchen, Ihrem Hund so viel Flüssigkeit wie möglich zuzuführen und die Flüssigkeit immer weiter abzukühlen.
  • Besonders starkes Hecheln sollten Sie versuchen, über Beruhigung und über langsame Streichebewegungen nach unten zu führen.
  • Senken sich die Temperaturen des Hundes, wird auch der Zustand der Aufregung weiter nach unten abflachen. Gerade bei akuten Fällen und bei einem Hitzeschock ist es notwendig, sofort die Notfallhilfe anzurufen und einen Tierarzt zu kontaktieren. Es zählt jede Sekunde.
  • Überprüfen Sie immer wieder die Temperatur Ihres Hundes und checken, ob diese nach unten oder weiter nach oben geht.
  • Bedenken Sie, es kann eine medizinische Notlage vorliegen, nämlich wenn sich der Hund vergiftet hat. Hier ist starkes Fieber und Erbrechen eines der akuten Warnsignale. In diesem Fall kann Ihnen nur ein Tierarzt weiterhelfen. Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob er eine Notfallhotline bietet und in kritischen Situationen verfügbar ist.

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Fieber messen beim Hund – so klappt es!

Ihr Hund ist krank und Sie vermuten, dass er Fieber hat? Dann sollten Sie nicht zögern und zum Thermometer greifen. Wir sagen Ihnen, wie das Fieber messen beim Hund klappt.

So messen Sie Fieber bei Ihrem Hund

  • Sorgen Sie dafür, dass der Hund sich hinlegt.
  • Bereiten Sie das Fieberthermometer vor, indem Sie die Spitze mit Vaseline, Creme oder Öl einschmieren.
  • Führen Sie das Fieberthermometer vorsichtig etwa 1 cm in den After des Hundes ein.
  • Wenn das Thermometer fertig ist, meldet es sich mit einem Piepsen und zeigt die Temperatur an.
  • Hat der Hund Fieber, sollten Sie einen Tierarzt kontaktieren.

Normale Körpertemperatur beim Hund

Die normale Körpertemperatur eines gesunden Hundes liegt zwischen 37,5 und 39,0 Grad Celsius. Bei Welpen ist eine Körpertemperatur bis 39,5 Grad Celsius normal.

Fieber messen beim Hund ist so einfach wie beim Menschen. (Foto: Martin Goldmann)

Allgemeine Informationen zum Fieber messen beim Hund

  • Zum Fieber messen müssen Sie nicht zum Tierarzt. Sie können selbst die Körpertemperatur Ihres Hundes prüfen.
  • Verwenden Sie am besten ein digitales Fieberthermometer für Kinder .
  • Ohrthermometer sind leider nicht für Hunde geeignet – gemessen wird rektal.
  • Aus Hygienegründen sollten Sie sich ein eigenes Fieberthermometer für Ihren Hund zulegen.
  • Holen Sie sich, wenn möglich, eine zweite Person zur Hilfe. Diese kann den Hund halten und beruhigen. Dies empfiehlt sich besonders, wenn Sie zum ersten Mal Fieber bei Ihrem Hund messen.

Ist Fieber beim Hund gefährlich?

Fieber selbst ist keine Krankheit, sondern ein Krankheitssymptom, das zum Beispiel bei Infektionen auftritt. Es entsteht, wenn das Immunsystem gegen Krankheitserreger kämpft. Prinzipiell ist Fieber beim Hund also nichts Schlechtes, sondern durchaus sinnvoll. Allerdings sollten Sie die Ursache von einem Tierarzt abklären lassen, wenn Ihr Hund Fieber hat.

Anzeichen für Fieber beim Hund

Folgende Symptome können Anzeichen für Fieber beim Hund sein:

  • Müdigkeit und Schlappheit
  • Appetitlosigkeit
  • Trockener und fester Kot
  • Schüttelfrost
  • Erhöhter Puls
  • Warme und trockene Nase

Wenn Sie diese Anzeichen beobachten, sollten Sie bei Ihrem Hund Fieber messen.

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Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen

Fieber bei Hunden gehört zu den Symptomen verschiedenster Grunderkrankungen und kann, wenn es zu hoch wird, gefährlich werden. Doch an welchen Symptomen erkennen Sie, dass Ihr Liebling Fieber hat und was könnte der Grund dafür sein? Wir geben einen Überblick.

Die Körpertemperatur eines erwachsenen Hundes liegt normalerweise zwischen 38°C und 39°C. Ist sie kurzzeitig erhöht, muss das nicht unbedingt krankheitsbedingt sein. Auch wenn sich Ihr Hund beim Toben oder Spielen verausgabt hat, kann das zu einer vorübergehenden Überhitzung führen. Hält die erhöhte Körpertemperatur jedoch an, oder wird durch eines oder mehrere der folgenden Krankheitssymptome begleitet, sollten Sie davon ausgehen, dass Ihr Hund wirklich Fieber hat.

Fieber bei Hunden: An diesen Symptomen erkennen Sie es

Hat der Hund eine Temperatur von etwas über 39°C, spricht man von erhöhter Temperatur, von Fieber bei über 40°C. Fieber bei Hunden geht meist damit einher, dass das betroffene Tier schlapp und müde wirkt. Oft leidet es außerdem unter Appetitlosigkeit, bewegt sich weniger als sonst und wirkt, besonders bei hohem Fieber, apathisch. Die Ohren können sich heiß anfühlen, ebenso sind wenig behaarte Körperstellen, wie die Innenseiten der Beine, deutlich erwärmt.

Die Nase des Hundes ist bei Fieber oft warm und trocken. Schüttelfrost und gesträubtes Fell können ebenfalls auf stark erhöhte Temperatur hindeuten. Der Vierbeiner schläft sehr viel. Bei hohem Fieber ist der Puls erhöht und der Hund atmet schneller als normal. Je nach Ursache kann das Fieber beständig hoch sein oder in Phasen auftreten. Gefährlich wird es, wenn das Fieber bei Hunden auf über 42°C steigt.

Mögliche Ursachen für Fieber

Die Ursache für Fieber bei Hunden sollte ein Tierarzt abklären, denn es hängt normalerweise mit einer anderen Grunderkrankung zusammen. Fieber unterstützt den Heilungsprozess des Körpers bei bakteriellen oder viralen Infekten, Immunerkrankungen oder Entzündungen. Nebenwirkungen durch Medikamente, Pilzinfektionen oder Rheuma können ebenfalls Fieber hervorrufen. In wenigen Fällen tritt das Fieber aber auch ohne erkennbare Ursache auf, was die Behandlung schwieriger macht, da diese davon abhängt, wovon das Fieber hervorgerufen wird.

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Fieber bei Hunden: Symptome und mögliche Ursachen:

Fieber und Fiebermessen bei Hunden

Ursachen – Fiebermessen bei Hunden

Fieber bei Hunden gehört zu den Symptomerkrankungen, da es auf eine grundlegende Erkrankung oder einen Defekt im Organismus verweist. Fieber beim Hund ist ein Symptom für verschiedene Krankheiten. Der Tierarzt klärt ab, was dahinter steckt und ob er Gegenmaßnahmen ergreift. Nicht jede Erhöhung der Körper-Temperatur deutet auf eine Erkrankung hin: Starke Aktivität führt ebenfalls kurzfristig dazu.

Jeder Tierhalter sollte den gesunden Temperaturbereich seines Tieres kennen, um Fieber bei Hunden so schnell wie möglich zu erkennen und sinnvolle Erste Hilfe Maßnahmen einleiten zu können. Auf diese Weise ist es Ihnen möglich, Schlimmeres zu verhindern und Ihrem Tier so schnell wie möglich Linderung zu verschaffen.

Richtig Fieber messen beim Hund Urheber: damedeeso / 123RF.com

Auf jeden Fall ist gerade bei hohem Fieber der Tierarzt Ihr erster Ansprechpartner, der zum einen die grundlegende Erkrankung herausstellt und zum anderen eine therapeutische Behandlung einleitet, die Ihrem Hund sofort hilft.

Fieber messen beim Hund

Grundsätzlich handelt es sich bei Fieber um eine Gegenreaktion des Körpers und einen inneren Kampf gegen Viren, Bakterien und Entzündungsherde. So ist Fieber erst einmal nichts Schlechtes. Dennoch ein Zustand, der auf eine schwerere Erkrankung hinweist. Hundehalter sollten immer den Zustand ihres Tieres im Blick behalten, um richtig reagieren zu können. Von daher erklären wir euch in diesem Ratgeber, wie das Fieber messen beim Hund eigentlich funktioniert.

Fieber messen beim Hund – das Wichtigste auf einen Blick:

  • Hunde liegen bei 37,5-39°C im Normalbereich. Ab 40°C hat ein Hund Fieber.
  • Die Körpertemperatur liefert wichtige Vitalwerte.
  • Verwende ein Thermometer für deinen Hund und eines für die Zweibeiner.
  • Übe von Zeit zu Zeit das Fieber messen beim Hund und notiere die Normalwerte.

Wie Fieber messen beim Hund?

Uns bleibt zumeist nichts anderes übrig, als Fieber zu messen, wenn wir den aktuellen Gesundheitszustand eures Hundes überprüfen wollen. Durch nichts lässt sich der Krankheitsverlauf besser beurteilen als über die Körpertemperatur. Das mag ein Grund sein, warum das Fieber messen eine der Untersuchungsschritte ist, auf den Tierärzte niemals verzichten. Für erwachsene Hunde sollte das Fiebermessen etwas ganz Normales sein, das bereits im jungen Alter trainiert wurde. Darüber hinaus empfiehlt es sich, ein paar Leckerbissen in der Tasche zu haben.

Vorbereitungen beim Fieber messen beim Hund

Zunächst einmal ist die Vermutung von Fieber eine Voraussetzung. Andernfalls braucht ihr es nicht messen. Gerade bei tragenden Hündinnen, bei denen die Geburt bevorsteht, messen die Züchter über die letzten Tage immer wieder die Körpertemperatur. Hier kann ein Abfall der Körpertemperatur die baldige Geburt in den nächsten 12-24 Stunden anzeigen. Auch in medizinischen Notlagen, wie zum Beispiel bei einer Vergiftung, muss Fieber gemessen werden.

Sicher Fieber messen beim Hund

Zu Anfang sollten Hundehalter ihren Vierbeiner beruhigen und an einer Leine sicherstellen. Weitere Vorkehrungen zum Selbstschutz bieten Maulschlingen und Baukörper. Wobei viele Hundehalter ihre Vierbeiner folgerichtig einschätzen können. Einige Hunde müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden, um sie so ruhig wie möglich zu halten. Für das Fiebermessen beim Hund eignen sich nur Thermometer mit einer weichen und runden Spitze. Diese gibt es im Heimtierbedarf. Sie sollten in jedem Erste Hilfe Set enthalten sein. Wir raten euch aus hygienischen Gründen davon ab, das Fieberthermometer für die Haustiere und für den Menschen zu verwenden.

Tipp: Bestenfalls hilft eine zweite Person beim Fiebermessen. So kann ein Helfer den Hund fixieren und beruhigen – der andere konzentriert sich voll und ganz auf das Fieber Messen beim Hund.

Diagnose: Wann hat mein Hund Fieber?

Schlussendlich handelt es sich bei Fieber bei Hunden um eine Erhöhung der normalen Körpertemperatur über ein gewisses Level hinaus. Immer wenn Ihr Hund müde und schlapp erscheint, ist die Gefahr groß, dass seine Körpertemperatur angestiegen ist. Die Ursachen für Fieber bei Hunden können vielfältig sein. Gesunde Menschen haben eine Körpertemperatur zwischen 36 °C und 37 °C. Beim Hund sieht das ganz anders aus, denn hier liegt die gesunde Körpertemperatur bei 38 °C bis hin zu 39 °C.

Ab wann hat mein Hund Fieber:

  • 38-39°: normale Temperatur
  • 39-40°: erhöhte Temperatur – nach Sport und Fahrradfahren vollkommen normal
  • ab 40°: Hund hat Fieber
  • auf 41°: Hund hat hohes Fieber, was auf Dauer zu einer Lebensgefahr führt
  • ab 42°: Hund hat lebensbedrohlich hohes Fieber, es kann zu einer Gerinnung des körpereigenen Eiweiß führen

Dabei variieren die Temperaturen je nach Alter, sodass sich Welpen bei bis zu 39,5°C im ganz normalen Bereich bewegen. Gerade ältere Hunde siedeln sich in Bezug auf die Temperatur zumeist im unteren Bereich an.

Wann ist Fieber bei Hunden lebensgefährlich?

Bei dem geringsten Anstieg der Temperatur nun auf Fieber bei Hunden und erste Hilfe Maßnahmen zu tippen, wäre vollkommen übertrieben, denn es kann ganz harmlose Ursachen haben. Zum Teil ist es wissenschaftlich erwiesen, dass bei starker körperlicher Aktivität, Ihr Hund auch dazu neigt, an Körpertemperatur zuzulegen. Andere Hunde neigen zu einer beständig hohen Körpertemperatur oder zu einer erhöhten Temperatur zu einer bestimmten Tageszeit.

Jedoch wird das Fieber bei Hunden bei Temperaturen über 42 °C absolut lebensbedrohlich. Hier gilt es, Erste Hilfe Maßnahmen einzuleiten und sofort zu handeln. Insbesondere bei heißen Temperaturen über 30 °C neigen einige Rassen dazu, sich vollkommen zu übernehmen. Dies endet schlimmstenfalls in einem Kollaps und in einem Schockzustand beim Hund. In den meisten Fällen ist Fieber bei Hunden aber nicht das alleinige Symptom: Es tritt in Verbindung mit vielen anderen Begleiterscheinungen auf. So gehen Fieberschübe einher mit Schüttelfrost und mit einem Unwohlsein sowie Schlappheit. Der gesamte Zustand des Hundes ist vom Fieber angegriffen, das werden erfahrene Hundehalter ihrem Vierbeiner sofort ansehen.

Krankheitsursachen für Fieber bei Hunden: erste Hilfe & Behandlung

  • Hat Ihr Hund Fieber, wird er zumeist weniger Futter aufnehmen,
  • er liegt lustlos und schlapp da,
  • ist teilnahmslos und
  • kann weniger Kot absetzen.
  • Darüber hinaus können je nach Höhe und Intensität des Fiebers weitere Beschwerden auftreten.

Leidet Ihr Hund nur einen Tag lang an Fieber, haben wir es mit ephermerem Fieber zu tun. Akute Fieberzustände bei Hunden dauern hingegen 8 bis 14 Tage an. Bei Fieberzuständen oder einer Temperaturerhöhung bis zu drei Wochen spricht der Tierarzt von subakutem Fieber. Chronisch wird der Zustand, wenn er über drei Wochen anhält. Zu den häufigsten Ursachen von Fieber bei Hunden gehören die folgenden Erkrankungen und Infektionen:

  • Bakterien, Parasiten und Viren,
  • Staupe und Tollwut,
  • Zwingerhusten,
  • Parvovirose,
  • Borreliose,
  • Babesiose,
  • ansteckende Leberentzündung,
  • Immunerkrankungen,
  • Hornhautentzündungen,
  • Tumore und Abzesse.

Die Körper-Temperatur ist ein sogenannter Vital-Wert, wie Blutdruck oder Herzfrequenz. Sie liegt beim gesunden Hund bei 38–39 °C. Der Wärmegrad ist individuell, bei kleinen oder jüngeren Tieren ist er höher als bei großen oder älteren. Damit Du besser einschätzen lernst, ob Dein bester Freund unter Fieber leidet, merkst Du Dir seine normale Temperatur. Selten steigt die eines Hundes auf über 42 °C an. Der Sachverhalt bedeutet Gefahr für das Leben Deines Haustieres.

Eine Reihe von Symptomen begleitet Fieber beim Hund. Das Tier ist:

  • schlapp und antriebslos,
  • es frisst nicht,
  • es hat Schüttelfrost,
  • die Haare sträuben sich,
  • die Ohren sind heiß,
  • die Nase ist trocken,
  • der Hund hechelt ohne Grund,
  • der Puls ist erhöht,
  • der Kot ist trocken und fest („Fieberkot“).

Diese Anzeichen beweisen die Erhöhung der Körper-Temperatur nicht eindeutig. Den Verdacht, dass Dein Hund Fieber hat, bestätigst Du sicher mithilfe eines Fieber-Thermometers.

Die Tier-Rettung München empfiehlt, die Spitze desselben mit Vaseline oder etwas Öl einzufetten, damit es besser gleitet. Zum Messen hältst Du den Schwanz des Tieres nach oben und führst es etwa zwei Zentimeter in den After ein. Übe die Behandlung mit Deinem gesunden Hund. So lernst Du die normale Temperatur Deines Vierbeiners kennen. Er wehrt sich im Ernstfall nicht gegen die unangenehme Prozedur. Ein digitales Thermometer misst schneller als eines mit Quecksilber und ist daher zu empfehlen. Nach der Messung reinigst Du das Gerät sorgfältig mit einem Desinfektionsmittel. Deine Hände wäschst Du im Anschluss daran gründlich.

Fieber ist ein Symptom, keine Krankheit

Für eine erhöhte Temperatur kommen viele Ursachen infrage. Wie beim Menschen ist Fieber beim Hund ein Symptom für eine Infektionskrankheit. Dabei handelt es sich um von Bakterien, Viren oder Pilzen hervorgerufene Erkrankungen. Das Immunsystem des Tieres reagiert und nutzt die hohe Körpertemperatur, um Krankheits-Erreger zu bekämpfen. Leichtes Fieber verschwindet in der Regel von selbst und bedarf keiner Therapie durch den Tierarzt. Gib Deinem Vierbeiner ausreichend zu trinken, da die erhöhte Temperatur ihm viel Flüssigkeit entzieht.

Schwächt das Fieber Deinen Hund stark oder dauert es längere Zeit an, konsultiere Deinen Tiermediziner. Er klärt die genaue Ursache für die erhöhte Temperatur und behandelt die dahinter steckende Krankheit. Über 42 °C hohes Fieber bedroht das Leben Deines Freundes. Stelle Deinen Hund umgehend dem Tierarzt vor. Stark erhöhte Temperatur deutet auf eine schwere Erkrankung hin und bedarf einer dringenden Therapie. Da einige der infrage kommenden Krankheiten Ansteckungsgefahr bedeuten, achte auf die Hygiene und halte Dich genau an die Anweisungen des Tierarztes.

Neben Infektions-Krankheiten begründen inflammatorische Erkrankungen eine zu hohe Körper-Temperatur. Hunde mit hängenden Ohren sind anfällig für Entzündungen derselben, die manchmal mit Fieber einhergehen. Hält Dein Hund den Kopf schräg und schüttelt ihn vermehrt, deutet dies auf eine solche Entzündung hin. Das „Tiermedizin-Portal“ zählt sie zu den zehn häufigsten Hunde-Krankheiten.

Weitere Ursachen für Fieber sind:

  • entzündliche Darmerkrankungen,
  • Abszesse,
  • Gesäuge-Entzündungen,
  • Gebärmutter-Vereiterungen,
  • immunbedingte Krankheiten wie Rheuma,
  • Parasiten,
  • Nebenwirkungen von Medikamenten,
  • Knochenmarks-Erkrankungen,

Die genaue Ursache ermittelt der Tierarzt.

Behandlung und Vorbeugung von Fieber beim Hund

Das Fieber bei Deinem Hund behandelt der Tierarzt entsprechend der Ursache. Bei bakteriellen Infektionen verschreibt er Antibiotika, bei der Ohren-Entzündung bekommst Du Tropfen und spezielle Reiniger. Mit der Heilung geht das Fieber zurück. Fiebersenkende Mittel verabreichst Du Deinem tierischen Freund einzig, wenn die Ursache der hohen Körpertemperatur ihn zu stark schwächt.

Für einige Infektions-Krankheiten existieren wirksame Impfungen, von denen Dir die wichtigsten Dein Tierarzt empfiehlt. Sie beugen Fieber sowie teils lebensbedrohliche Krankheiten wie Tollwut vor. Zecken- und Floh-Halsbänder schützen Deinen Hund vor Infektions-Krankheiten übertragende Parasiten. Im Anschluss an jeden Spaziergang suchst Du das Tier vorbeugend nach Zecken ab. Vorhandene entfernst Du umgehend mit einer geeigneten Pinzette.

Leichtes Fieber beim Hund beunruhigt Dich nicht. Es bedarf keiner Therapie. Hohes Fieber erfordert den Besuch beim Tierarzt, damit er die entsprechenden Maßnahmen ergreift. Um schlimmere Krankheiten zu vermeiden, impft Dein Veterinär den Hund regelmäßig. Du schützt ihn mit geeigneten Mitteln gegen Zecken und Flöhe.

Eigentlich sind Erste Hilfe Maßnahmen bei fiebrigen Hunden nur dann notwendig, wenn es sich um den akuten Bereich über 42 °C handelt, denn dann ist der Hund in seiner Handlung massiv eingeschränkt und es besteht Lebensgefahr. Bei einem schlechten Allgemeinzustand beim Hund sollten Sie Ihren Vierbeiner sofort einpacken und mit ihm zum Tierarzt fahren. Herrscht eine andere Grunderkrankung vor, die zu Fieber bei Hunden führt, ist es nur hilfreich, diese Basiserkrankung zu bekämpfen – zum Beispiel über Antibiotika oder andere Medikamente – die gegen eine Entzündung oder Infektion vorgehen.

fiebriger Hund damedeeso / 123RF Bilder

Fiebermessen bei Hunden, so einfach!

Um den Gesundheitszustand Ihres Hundes zu überprüfen, ist es unerlässlich, Fieber messen zu können. Hierfür können Sie ein normales digitales Fieberthermometer aus der Apotheke verwenden. Fieber wird beim Hund im After gemessen:

Vorbereitung zum Fiebermessen beim Hund:

  1. Cremen Sie den vorderen Bereich des Fieberthermometers mit etwas Vaseline ein. So gestalten Sie den Prozess des Fiebermessens für Ihren Vierbeiner so angenehm wie nur möglich.
  2. Lassen Sie das Fieberthermometer auf keinen Fall los, sondern halten Sie es über den gesamten Verlauf fest.
  3. Gerade bei hohem Fieber befindet sich Ihr Hund in einer Ausnahmesituation, bringen Sie sicherheitshalber eine Leine an oder wenn möglich eine Maulschlinge und reden beruhigend auf Ihren Hund ein.
  4. Bestenfalls legen Sie Ihren Hund in die stabile Seitenlage, so wird er sich vermutlich schneller beruhigen.

Die Temperatur bei Hunden wird immer im After gemessen. Nachdem ihr die Spitze des Thermometers mit etwas Öl oder Vaseline vorbereitet habt, um es eurem Hund so angenehm wir nur möglich zu machen.

Anleitung zum Fiebermessen beim Hund:

  1. Mit einer Hand den Schwanz hochhalten,
  2. mit der anderen Hand das Thermometer um ca. 2 cm einführen.
  3. Das Thermometer über die gesamte Zeit festhalten.
  4. Zumeist zeigen die elektronischen Thermometer über ein Signal an, wann sie die Temperatur gemessen haben.
  5. Im Anschluss wieder vorsichtig rausziehen.

Redet über die gesamte Zeit hinweg beruhigend auf euren Hund ein. Es kann sinnvoll sein, von Zeit zu Zeit das Messen der Körpertemperatur mit dem eigenen Hund zu üben. So gibt es später in der Notfallsituation keinerlei Probleme. Darüber hinaus behaltet ihr die Normalwerte eures Hundes im Blick. Direkt nach dem Gebrauch eines Thermometers, sollte es gründlich gereinigt und dann mit Desinfektionsmittel nochmals nachbearbeitet werden. Hundehalter sollten sich ihre Hände auf jeden Fall waschen und ebenfalls desinfizieren.

Haltet nach dem Fiebermessen eine Belohnung für euren Vierbeiner bereit, wenn er ruhig und bereitwillig stillgestanden hat. Habt ihr eine besorgniserregende Körpertemperatur festgestellt oder hat euer Hund wirklich Fieber? Dann solltet ihr mit sofort zum Tierarzt fahren! Jetzt kann zumeist nur noch eine Antibiotika-Kur helfen.

Akutes Fieber bei Hunden: Erste Hilfe Maßnahmen einleiten

Im Prinzip handelt es sich bei Fieber um eine schlüssige Reaktion des Immunsystems und um den automatischen Abwehrmechanismus des gesamten Körpers. Die Krankheitsträger sollen bekämpft werden. So ist zumeist eine andere auslösende Erkrankung an einem Fieberschub schuld. Stellen Sie bei einer Überhitzung und einem einhergehenden lebensbedrohlichen Zustand des Hundes eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung sicher und verschaffen dem Hund so schnell wie möglich Abkühlung.

  • Kalte und feuchte Handtücher und Lappen sollten Sie auf den Körpern und den Kopf legen.
  • Reden Sie beruhigend auf ihn ein und
  • gehen Sie sofort aus der Sonne.
  • Weiterhin sollten Sie versuchen, Ihrem Hund so viel Flüssigkeit wie möglich zuzuführen und die Flüssigkeit immer weiter abzukühlen.
  • Besonders starkes Hecheln sollten Sie versuchen, über Beruhigung und über langsame Streichebewegungen nach unten zu führen.
  • Senken sich die Temperaturen des Hundes, wird auch der Zustand der Aufregung weiter nach unten abflachen. Gerade bei akuten Fällen und bei einem Hitzeschock ist es notwendig, sofort die Notfallhilfe anzurufen und einen Tierarzt zu kontaktieren. Es zählt jede Sekunde.
  • Überprüfen Sie immer wieder die Temperatur Ihres Hundes und checken, ob diese nach unten oder weiter nach oben geht.
  • Bedenken Sie, es kann eine medizinische Notlage vorliegen, nämlich wenn sich der Hund vergiftet hat. Hier ist starkes Fieber und Erbrechen eines der akuten Warnsignale. In diesem Fall kann Ihnen nur ein Tierarzt weiterhelfen. Fragen Sie Ihren Tierarzt, ob er eine Notfallhotline bietet und in kritischen Situationen verfügbar ist.

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Letzte Aktualisierung am 6.02.2018

Die normale Körpertemperatur eines Hundes beträgt je nach Alter und Grösse zwischen 38 und 39 Grad Celsius. Bei Welpen oder kleineren Rassen kann die Temperatur etwas höher liegen.

Eine erhöhte Temperatur kann, wie auch eine zu niedrige, auf eine eventuell vorhandene Krankheit hinweisen. Bedenken sie aber, dass nach einer körperlichen Anstrengung oder nach der Fütterung die Temperatur unter Umständen etwas erhöht sein kann, deshalb sollten sie in so einem Fall mit der Messung eine gewisse Zeit warten.

Hat mein Hund Fieber?

Ihr Hund liegt apathisch herum und will nicht fressen? Er wirkt müde und erschöpft?

Spätestens jetzt sollten Sie Fieber messen. Liegt die Temperatur oberhalb von 39 Grad ist der Besuch beim Tierarzt die nächste Maßnahme.

© SirChopin – Fotolia.com

Fiebermessen mit Thermometer

Zum Messen verwenden sie am besten ein elektronisches Fieberthermometer mit einer digitalen Anzeige. Fetten sie das Thermometer vor dem Einführen mit etwas Vaseline oder Paraffinöl ein.

Sprechen sie beruhigend auf ihren Hund ein und bitten sie eine Hilfsperson, den Kopf des Hundes festzuhalten. Klemmen sie nun das Hinterteil des Hundes zwischen ihre Beine und halten den Schwanzansatz hoch, damit der Hund sich nicht hinsetzen kann.

Führen sie dann das Thermometer ungefähr ein Drittel der Länge in den Enddarm des Hundes ein. Lassen sie das Thermometer gemäß der Beschreibung des Herstellers( bei digitalen Themometern meist nur 20-30 Sekunden) im Enddarm stecken und halten sie während dieser Zeit den Hund fest.

Nach dieser Zeit nehmen sie es wieder heraus, wischen es sauber und lesen dann die gemessene Temperatur ab.

Fiebermessen beim Hund ohne Thermometer

Wenn der Hund Fieber hat, lässt sich das in der Regel auch ohne Thermometer feststellen. Die Ohren und Pfoten des kranken Hundes fühlen sich sehr heiß an. Auch der Lendenbereich weist bei Fieber eine fühlbar erhöhte Temperatur auf.

Der Besuch beim Tierarzt sollte bei solchen Symptomen nicht auf die lange Bank geschoben werden!

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